Kategorie: Länder

Oberbegriff für Länder: Schweiz, Deutschland, Thialand, Fankreich etc

1. Mai-Newsletter und Rückblick vom Basler Max

Liebe Freunde in Nah und Fern

Es war mein zweiter aufeinander folgender Winter, den ich wegen des Covid-Virus nicht in Thailand, sondern in der Schweiz verbringen musste. Persönlich habe ich wenig Weltbewegendes erlebt. Ich verbrachte meine Zeit zu Hause, im Fitness-Center und schützte mich erfolgreich vor der grassierenden Omikron-Variante und hatte die Musse, alte Fotos aus der Zeit des beginnenden Digital-Zeitalters um das Jahr 2000 neu aufzubereiten.

Meine Berichte handelten dann auch weniger von persönlichen Erlebnissen, als mehr von Internals aus der Schweiz und Europa. Ich ärgerte mich unter anderem über die populistische Besserwisser Partei SVP, die Andersgläubige als ihre Feinde sieht und auf diese besonders aggressiv reagiert, oft mit Worten unter der Gürtellinie, was ich nicht akzeptieren kann. Sie bewegt sich auf den Spuren Trumps, der AfD, FPÖ und Le Pen.

Kurzfristige Absage meiner Thailand-Reise

Kurz vor Abflug nach Thailand, brach ich anfangs Januar 2022 mein Vorhaben ab, weil Thailand wieder härtere Quarantäne Massnahmen einführte. Es war mir zu riskant und ich hatte Angst, dass mir deswegen die monatliche Makula-Augen-Spritze nicht hätte verabreicht werden können, weil ich oder mein Augenarzt wegen einer Covid-Infektion in ein Spital-Zimmer abgesondert worden wären. Eine Katastrophe!

Ein Desaster, der Ukraine-Krieg

Zutiefst erschüttert hat mich der am 24. Februar von den Russen begonnene Angriffskrieg gegen die Ukraine. Ich bin als 42er-Jahrgang zwar ein Kriegskind, habe aber diese Zeit in der Schweiz nicht bewusst erlebt. Nie hätte ich gedacht, dass mich ein Krieg in Europa, also in unmittelbarer Nähe in Mitleidenschaft resp. direkt beeinflussen könnte. Ich habe meinen Notvorrat aufgestockt und mir Gas-Kartuschen angeschafft, um bei etwaigem Strommangel wenigstens warme Mahlzeiten anrichten zu können.

Ich äusserte mich in meinen Beiträgen auch über unser Nachbarland Deutschland, das ich despektierlich „Bananen-Republik“ nannte, weil es sich in den Jahren der CDU-Bundeskanzlerin Merkel nicht weiter entwickelte, sondern stehen blieb. Immer mehr realisieren und kritisieren auch die Deutschen Medien Merkels-Erbschaft mit dem katastrophalen Zustand der Digitalisierung und des Internets, der unzuverlässigen Eisenbahn und der baufälligen Strassen-Infrastrukur, der desolaten Energieversorgung und dem negierten Klimawandel, der mangelhaft ausgerüsteten Bundeswehr und der NordStream2-Pipeline, mit der die Regierung Merkel die Ukraine mit Absicht schädigen wollte! Ihr Erbe ist ja noch viel schlimmer, als ich es bereits im September 2021 vor der letztjährigen Bundestagswahl in einem Beitrag beschrieb: „Endlich – Nachruf auf „Angela Merkel“ – Sie war überfordert“. Nach heutigen Erkenntnissen müsste ich schreiben: „Die Merkel führte Deutschland in den Abgrund!“ …. wie tief, ist noch gar nicht absehbar!

Liebe Freunde aus Deutschland. Als Secundo mit Wurzeln in Deutschland (Markgräfler-Land) hat es mich schockiert und entsetzt, wie Euere derzeitige Regierung die armen Kerle in der Ukraine unterstützt: Angefangen hat es mit 5`000 Helmen und neuerdings mit 50 Jahre alten schweren Waffen, die man vor Jahre ausmusterte, weil sie der Bundeswehr nicht genügten. Es ist für mich ein Hohn und Affront, dass man diesen Schrott mit uralt Elektronik den Ukrainern zu ihrer Landes-Verteidigung schenkt. Dies nenne ich nicht Unterstützung durch Verstärkung, sondern Abfall-Entsorgung.

Und wie verhält sich in diesem Zusammenhang die Schweiz? Sie versteckt sich dank der bereits erwähnten erzkonservativen Besserwisser-Partei SVP hinter unserer Neutralität. Diese soll nun aber mithilfe der übrigen Parteien oder nötigenfalls mit einer Volksabstimmung angepasst werden, damit wir der Ukraine auch mit Waffen und vor allem Munition helfen können.

Mein Leben ohne Auto

Seit Ende Dezember bin ich ohne Auto. Ich wurde zum Fussgänger und benutze das Tram, den Bus und die Eisenbahn. Ich hätte nie gedacht, dass mir diese Umstellung derart leicht fallen würde. Ich habe das Auto nur ein- oder zweimal vermisst, als ich mich ein paar Tage in den Schwarzwald in ein Wellness-Hotel zurückziehen wollte und ich realisierte, dass ich ohne Auto nur schwer ins Badische oder ins Elsass gehen kann, weil Frankreich und auch Deutschland den öffentlichen Verkehr nur stiefmütterlich behandeln.

Meine 3 F’s: Fitness, Fotografieren, Faulheit

Nachdem ich im vergangenen Jahr mit dem Radsport aufhört, versuche ich durch 2malige Besuche je Woche im Fitness-Center meinen Körper in Form zu halten. Rund 3 Stunden verbringe ich bei den Geräten, um gegen den Abbau meiner Muskeln zu kämpfen, meinen Gleichgewichtssinn zu stärken, durch intensives Schwimmen meinen Body zu stählen und meine durch den Radunfall angeschlagenen Halswirbel zu kräftigen. Ja, in der Tat, der Max schwimmt jedes Mal etwa 250-300 m. Ich weiss, meine Freunde aus Istrien werde nur den Kopf schütteln und sich bekreuzigen, denn zu der Zeit war ich höchstens 1x jährlich im Meer zu sehen.

Aber ich kann Euch beruhigen. Ich genoss in den Winter-Monaten auch die Zeit für Relax und auf der faulen Haut liegen. Auf mein Mittagsschläfchen möchte ich nicht mehr verzichten.

Fur mich als fotografierender Basler war die diesjährige Basler Fasnacht ein Erlebnis. Zwei Jahre wurde sie wegen Covid verschoben. Nun fand sie wieder bei schönstem Wetter statt. Ich war mehrere Stunden unterwegs und habe viele schöne Foto-Erinnerungen geschossen. Im Moment bin ich daran, diese in einem bebilderten Bericht aufzubereiten. Sobald er fertig ist, findet ihr ihn unter „Basler Fasnacht 2022.

Kurz nach Basler Fasnacht hatte ich Lena aus dem Raume Köln bei mir zu Besuch. Ich zeigte Ihr Basel und entdeckte dabei selber neue Sehenswürdigkeiten. Wir machten Shopping, dabei kam ich zu neuen Hilfiger Pullover und Jacken, und als Höhepunkt fuhren wir mit der Bernina-Bahn auf der weltberühmten Albula-Strecke nach St. Moritz.

Was plane ich für die nähere Zukunft?

In den nächsten Tagen im  Mai geht es mit der Eisenbahn in die Wachau (NÖ) und nach München, und später mit dem Flugzeug in den Kosovo. Die weiteren Sommer-Aktivitäten sind noch vage. Ich hoffe jedoch, dass ich im September wieder nach Thailand reisen kann.

Ich wünsche Euch allen eine gute Zeit, einen schönen Sommer und eine normalisierte Welt.

Ganz liebe Grüsse Euer Max

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Corona Chronologie in der Schweiz – ein Rückblick

Ab 1. April 2022 sind alle ausserordentlichen Corona-Massnahmen aufgehoben worden. Die Corona-Pandemie ist jedoch bei weitem nicht vorbei. Der Covid-19-Virus wird weiter leben und sein Unheil stiften. Vorallem für die Impfgegner bleibt die grosser Gefahr schwerer Erkrankungen bestehen. Alle werden sich anstecken! Aber dies ist ein anderes Thema.

Im Teletext des Schweizer Fernsehens vom 30. März 2022 habe ich eine Zusammenstellung der wichtigsten Ereignisse der Corona-Pandemie entdeckt. Diese habe ich mit meinen Notizen ergänzt.

Ereignisse 2020:

  • 25. 02. 2020: Erster Covid-Fall in der Schweiz
  • 28.02.2020: Verbot grosser Events (Fussball)
  • 04.03.2020: Basler Fasnacht wird abgesagt
  • 11.03.2020: Mein Rückflug aus Thailand
  • 16.03.2020: Schulen werden geschlossen
  • 17.03.2020: Totaler Lockdown mit Ausnahme der Lebensmittelläden, Apotheken und Spitäler
  • 20.03.2020: 40-Mrd-Paket für die Schweizer Wirtschaft
  • 21. 03-2020: Swiss und Lufthansa stellen ihren Flugbetrieb ein
  • 24.03.2020: Die olympischen Spiele in Tokyo werden um 1 Jahr verschoben
  • 16.04.2020: Erste Lockerungen: Kinos, Veranstaltungen etc können mit Einschränkunen öffnen
  • 04.05.2020: Erste Lockerungen: Coiffeure und Blumengeschäfte öffnen
  • 11.05.2020: Erste Lockerungen: Restaurants und Schulen öffnen
  • 06.06.2020: Zoos, Gartenbäder, Veranstaltungen bis 300 Personen sind erlaubt
  • 15.06.2020: Die Grenzen innerhalb der EU werden wieder geöffnet
  • 06.07.2020: Maskenpflicht in ÖV
  • 23.11.2020: Basel-Stadt verschärft: Restaurants, Bars, Sportanlagen wie Schwimmbäder, Fitnesscenter, Turnhallen werden geschlossen
  • 09.12.2020: Daniela ist positiv auf Corona getestet, Nur leichte Beeinträchtigung
  • 22.12.2020: Teil-Lockdown in der Schweiz für Restaurants, Museen, Theater und Sportanlagen (Fitness-Centers) 
  • 23.12.2020: Impfstart in der Schweiz

Ereignisse im 2021:

  • 25.01.2021: Meine erste Moderna-Impfung. Die zweiter erfolgte am 22.2.2021
  • 18.02.2021: Erneute Ladenschliessungen
  • 01.03.2021: Lockerungen treten in Kraft
  • 26.06.2021: Events mit Zertifikaten erlaubt
  • 15.11.2021: Erhalte meine 3. Booster-Impfung
  • 06.12.2021: Neue Omikron-Massnahmen

Ereignisse 2022:

  • 13.01.2022: Isolation nach 5 Tagen
  • 17.02.2022: Aufhebung Zertifikat
  • 01.04.2022: Aufhebung alles Massnahmen
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Gedanken zum Ukraine Krieg – Schreckliche Vermutung zu Merkel

Ich bin aufgewühlt und muss mich zwingen, mich mit diesem unerhörten Vorfall abzufinden. Ich wurde zwar mitten im 2. Weltkrieg geboren, aber dieser Ukraine-Krieg ist der erste in meiner unmittelbaren Nähe, den ich bewusst wahrnehme und erlebe.

Am Donnerstag, 24. Feb. ist Russland in die Ukraine einmarschiert„. Ein Satz und ein Ereignis, wie vor 83 Jahren, als Deutschland am 1. Sept. 1939 in Polen einmarschierte und damit den 2. Weltkrieg auslöste. Auch in ihrem Ukraine-Feldzug benutzten die Russen ähnliche und unglaubliche Lügen und Begründungen.

Seither dreht sich mein Fernseh-Informations-Bedürfnis nicht mehr um die Corona-Pandemie sondern um diesen grauenhaften Krieg. Ich bin froh, dass der Westen und damit auch die EU hinter der Ukraine stehen. Ich hoffe, dass die getroffenen Massnahmen gegen Russland (und den Mitläufer Belarus) nicht nur die Regierungs-Spitze, sondern auch das russische Volk trifft. Putin und seine Bande kann nur durch das russische Volk resp. das eigene Militär liquidiert werden.

Meine Informationen hole ich mir bei den deutschen Nachrichtensender NTV, Welt, ZDF und Phönix. Das Angebot des Schweizer Fernsehen SRF ist bider und amateurhaft. In deren Club-Diskussions-Sendungen diskutiert man über die Einflüsse auf die Schweiz, wo es doch eine globale Katastrophe ist.

Armseliges Deutschland

Ich ärgere mich und muss den Kopf über das benachbarte Deutschland schütteln. Deutschland versagt in allen Belangen, was ich nie erwartet hätte. Sie schickte dem 45-Mio Volk der Ukrainer 5’000 Helme und anschliessend nach langen Diskussionen aus DDR-Beständen uralte, verschimmelte Luftabwehr-Geschütze. Es bestätigte sich immer mehr, dass die Alt-Kanzlerin Merkel Deutschland zu Grunde gerichtet hat. Sogar ihre Bundeswehr ist nicht mehr einsatzfähig und hat nicht genügend Waffen. Ein hoher Bundeswehr-General meinte sogar, Deutschland hätte weniger einsatzfähige Panzer als die 10x kleinere Schweiz! Nachdem ich im vergangenen Herbst 2021 bereits die Merkel als schwächste Kanzlerin bezeichnete, die je in Deutschland regierte, tauchen in mir schreckliche Gedanken auf. „Sie hatte doch einen guten Draht zu Putin. War etwa nicht nur Schröder in Diensten dieses Verbrechers?“

Stand die Merkel im Solde Putins?

Ob diese Vermutung absurd ist, bin ich mir gar nicht sicher? In jedem Fall stand sie der russischen Politik und Putin sehr nahe. Für mich hat der Bau der Gas-Pipeline Nord-Stream-2, der in den Regierungszeit von Merkel geplant, gebaut und gegen alle Widerstände der meisten EU-Staaten und der USA verteidigt wurde, mehr als nur ein Gschmäckle. Der Bau war gegen die Ukraine gerichtet, denn sie hatte einzig den Zweck, die Ukraine von den Einnahmen der bisherigen Gasleitung Nord-Stream 1, die durch die Ukraine führte, abzuschneiden. Für Deutschland brachte sie keine Vorteile, einzig eine höhere Kapazität (und höhere Abhängigkeit von den Russen).

Ein andere unangenehme Frage muss die Merkel sich stellen lassen: Wie konnte sich Deutschland mit 55% seiner Gaslieferungen von Russland abhängig machen? Wie konnte man nur so dumm und einfältig sein, sich mit solchen Verträgen Russland auszuliefern. Man musste doch wissen, dass Energie-Politik auch Macht-Politik ist. und man damit leicht erpressbar wird.

Ich bin gespannt, ob die Geschichte meine Vermutung nicht bestätigen wird, denn woher käme auch der gute politische Draht zu Putin und der wiederholte Widerstand gegen Sanktionen gegen Putin.

(siehe dazu auch meine Gedanken zum Rücktritt Merkels vom 12. Sept. 2021 Endlich – Nachruf auf „Angela Merkel“ – Sie war überfordert“)

Nachtrag vom 4.4.2022: In einem Presse-Statement hat sich Angela Merkel trotz massiver Kritik des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj hinter ihre Entscheidung gestellt, die Ukraine 2008 nicht in die NATO aufzunehmen.

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11.-18. März: Lena aus Wahlen auf Besuch in Basel

Im August 2020 weilte ich 1 Woche bei Lena und Christian in der Eifel. Darüber berichtete ich in meinem Reisebericht:16. – 22. Aug. 2020: Zu Besuch bei Lena, Christian und Zofia“. Leider ist in der Zwischenzeit Christian Anfang Januar 2022 an Corona verstorben. Die vergangenen Wochen waren eine schwere Zeit für Lena. Sie entschloss sich deshalb, auf mein Angebot einzugehen, ein paar Tage bei mir in Basel zu verbringen. Eine andere Umgebung und interessante Aktivitäten sollten sie auf andere Gedanken bringen.

Unsere Erlebnisse in dieser Woche mit einer Eisenbahnfahrt über die weltberühmte Albula-Strecke nach St. Moritz, einem Spaziergang zum Kloster Mariastein, Sightseeing und Shopping in Basel findet Ihr in meinem Foto-Bericht: „Eine Woche mit Lena von Wahlen„.

15.3.2022: Lena St- Moritz Rhätische Bahn Albula
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7. – 9. März: Basler Fasnacht

Endlich war es wieder soweit. Zwei Jahre hatte die Basler Fasnacht wegen des Covid-Virus abgesagt werden müssen. Dieses Jahr im 2022 wagten es die Verantwortlichen, grünes Licht für die Basler Fasnacht zu geben. Auch für mich war es ein grossartiges Erlebnis. Ich war unzählige Stunden mit meinem Foto-Apparat unterwegs. In meinem Foto-Bericht: „Basler Fasnacht 2022“ könnt ihr die Basler Fasnacht noch einmal erleben.

7. März 2022: Basler Fasnacht
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Jan. 2022: Live Ticker vom Basler Max

+++ Wischi-Waschi in Thailand +++ Meine Baby-Haut +++ Peking und Corona +++ Papst im Missbrauchsskandal +++ Höhepunkt der Pandemie +++ RIP Christian Lauscher +++ Thailand Absage +++ Familiärer Terror +++ Cordon Bleu im Gifthüttli +++ Thailand, ich komme +++

Thailand ändert laufend seine Einreise-Regeln

Nach 2 Wochen der erschwerten Einreise, soll ab 1. Feb. die Einreise wiederum erleichtert werden. Mit dieser „Wischi-Waschi-Kurs“ holt sich Thailand kein Vertrauen bei den Gästen. Im Gegenteil, es erlaubt den Gästen keine Planungssicherheit. Niemand weiss, ob dies noch im März gelten soll? Die Militärs meinen wahrscheinlich, dass die ganze Welt nur darauf wartet, bis Thailand sich öffnet. Dabei vergessen sie, dass der Omikron-Virus keine Grenzen kennt und auch nicht vor Militärs haltmacht. Armes Thailand.

29. Jan: Dank Gillette wieder zu Baby-Haut

Nach meinem Radunfalls vom 12. Juni 2021 musste ich von Gillette zurück auf einen elektrischen Braun-Rasierrer wechseln. Meine Halswirbel waren angeschlagen. Mit dem Braun habe ich mich nie wohl gefühlt. Mit dessen Ergebnis war ich nie zufrieden, aberzur Not ging es. Nun habe ich wieder zurück gewechselt auf meinen geliebten Gillette-Nassrasierer und bin bereits wieder begeistert: ich brauchte nur die halbe Zeit und meine Haut war baby-weich. Excellent!

28. Jan: Olympia Peking: Corona kennt keine Grenzen

In China gilt Null Covid, also keine Infizierte. Aus diesem Grund gelten bei Olympia Peking extreme Sicherheits-Massnahmen. Jeder Athlet und Betreuer wird mehrmals vor Ankunft und täglich PCR-getestet. Und dennoch, 1 Woche vor Eröffnung wurden bereits 39 Infizierte entdeckt und in Quarantäne interniert, d.h. abgesondert! Wobei der Grossteil der Athleten erst in den nächsten Tagen eintreffen wird. Ab welchen Infizierten-Zahlen bricht Peking die Olympischen Spiele wohl ab? Nie, denn Okympia ist für Peking zu wichtig.

Corona kennt eben keine Grenzen. Es gibt nur einen Schutz, den auch Thailand wählt: möglichst keine Tests!

20. Jan: Papst Benedikt in Missbrauchs-Skandal verwickelt?

Jetzt stinkt es bereits im Kopf, wenn es um die Aufarbeitung der Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche geht. Seit Jahrzehnten versucht die Kirche Ihr Problem zu lösen resp. zu vertuschen. Jeder normale Bürger wäre für diese Vergehen im Gefängnis gelandet. Warum geschieht diesen kriminellen Priester, Bischöfen, Kardinälen nichts?

Nun wurde sogar dem Papst Benedikt nachgewiesen, dass er als Vorgsetzter daran beteiligt war und nichts gegen bekannte pädophile Priester unternommen hat. Wie es in diesen Kreisen üblich ist, hat er noch nichts zugegeben. Er will es sichtlich aussitzen.

Für mich ist und bleibt die katholische Kirche eine der grössten Verbrecher-Organisationen aller Zeiten. Unvergesslich die Untaten im Mittelalter, der späteren Teufelsaustreibungen und nun auch der Missbrauch von Kindern …. und all dies unter dem Deckmantel „Jesus Christi“. Ich muss gestehen, mich kotzen diese scheinheiligen Schwarzröcke an!

Die Katholische Kirche müsste sich neu organisieren und neue Regeln geben. Dazu gehört auch die Gleichberechtigung der Frauen und die Aufhebung des Zölibats. Dies käme einer neuen Reformation 2 gleich und dies werden die „Paten“ in der Kurie verhindern.

11. Jan: Bis zu 10’000 Spitaleinweisungen je Woche

Der Höhepunkt der Omikron-Welle kommt in den nächsten 2-3 Wochen, warnen die Experten des Bundes. Es werden sich innert einer Woche 10 bis 30 Prozent der Bevölkerung anstecken. Ende Januar werden rund 50% der Bevölkerung sich infiziert haben, Viele werden davon jedoch nichts merken. Dann wird die Pandemie sich abflachen und wir werden in ein normales Leben übergehen können. Am meisten und stärksten gefährdet seien die Ungeimpften.

Ich werde morgen früh mich mit Lebensmittel eindecken und 2-3 Wochen auf Tauchstation gehen. So hoffe ich, eine Erkrankung umgehen zu können.

6. Jan.: Christian Lauscher hat uns verlassen

Ich bin traurig. Nach langer Krankheit und zum Schluss noch mit einer Covid-Infektion ist Christian Lauscher am 6. Januar um 18 Uhr in seinem 82. Lebensjahr von uns gegangen. Ich erinnere mich gerne an unsere gemeinsame Solaris-Zeit und auch meinen letzten Besuch in der Eifel im Aug. 2020. Christian war immer zu einem trockenen Spruch bereit. Er war einfach ein lieber Kerl. Möge er in Frieden ruhen. Dir Lena wünsche ich viel Kraft. Es geht immer wieder aufwärts.

Am 21. Jan. wurde Christian auf dem Friedhof des Klosters Steinfeld in Kall beerdigt. Welch Zufall! Im Sommer 202 besichtigte ich dieses wunderschöne Kloster.

Absage meiner Thailand-Reise

Es war der Abschluss eines tagelangen Kampfes mit mir. Heute Freitag, 7. Jan. habe ich mich entschlossen, den Flug nach Thailand nicht anzutreten, obwohl ich ohne 7-Tages-Quarantäne noch hätte einreisen können. Vorallem die Abhängigkeit der monatlichen Augenspritze zur Stabilisierung meiner Makula-Augen-Erkrankung hat mich zu diesem Entscheid bewogen. Diese Behandlung verträgt keine Verschiebung durch Omikron-Infektionen weder im Bangkok Hospital noch beim Augenarzt. (mehr dazu in einem eigenständigen Beitrag in diesem Tagebuch)

5. Jan.: Cordon Bleu mit Freunden im Gifthüttli

Auf Ende Jahr habe ich mein Auto verkauft und meine Garage gekündigt resp. weiter vermietet. Am 5. Jan. habe ich mich mit meinen Freunden Renato,Karli und Heidy im Restaurant Gifthüttli zu einem feinen Cordon Bleu Essen getroffen. Es ging darum, den Autoverkauf zu feiern, den Renato eingeleitet hatte. Es war ein herrlicher Abend.

Cordon Bleu Gifthüttli
5. Jan. 2022: Gifthüttli Cordon Bleu Renato Karli Heidy Max

Familiärer Terror über den Jahreswechsel

Es ist mühsam. Meine ältere Tochter hat ihren Kontakt zu mir wieder abgebrochen, nachdem ich am Abend meines Geburtstags am Silvester ihr Haus im Zürcherischen fluchtartig verlassen hatte. Ich hielt das extreme Kinder-Geschrei nicht mehr aus. Es war purer Horror. Meine Ohren dröhnten noch Stunden nach.

Leider ging sie zwei Tage später auf meine ausgestreckte Hand nicht ein, den verunglückten Tag zu vergessen. Sie suchte sichtlich einen Schuldigen!

Mich beschäftigt das ganze Theater schwer. Meine Stimmung war unterirdisch. Ich bin nun daran, mich selber aufzurichten und mein Depressiönli zu überwinden. Ich ging in den letzten Tagen mehrmals spazieren und war heute im Fitness-Center. Dies tat meiner Psyche gut. Ich schlafe bereits wieder tief und sehr gut!

1. Jan.: Ich werde nach Thailand fliegen

Gestern anlässlich meines Geburtstages habe ich mich entschlossen, nach Thailand zu fliegen. Ich teile die Risiken als akzeptabel ein. Ich werde mich zurückhalten und die hygienischen Grundregeln wie hier in der Schweiz einhalten müssen: Abstand und Masken.

  • Abflug mit Swiss: Donnerstag, 13. Jan. 2022 um 13:10 Uhr in Zürich
  • Rückflug mit Swiss: Montag, 28. März 2022 um 23:20 ab Bangkok Suvarnabhumi

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Meine Zeit ohne Auto

Seit 1 Monat bin ich Fussgänger. Den Verkauf meines Skoda habe ich noch nie bereut. Ich bin selber erstaunt, wie ich den Wechsel zum Fussgänger problemlos bewältigte. Ich fahre mit dem Tram in die Stadt und mit der Eisenbahn zu meinen Kindern.

Aber ich gebe zu, das eine oder andere Mal vermisste ich das Auto. Vor wenigen Tagen kaufte ich mir einen kleinen Tiefkühler. Anstatt ihn direkt beim Händler abzuholen, musste ich ihn gegen Bezahlung nach Hause transportieren lassen. (Bem: Ich fand einen Lieferanten, der gratis nach Hause lieferte)

Vermissen werde ich das Auto, wenn ich das Styropor der Verpackung des Tiefkühlers entsorgen muss. Ich muss und werde mit der Strassenbahn zur Entsorgungsstelle fahren … oder es zerkleinern und in einem kostenpflichtigen Abfallsack entsorgen.

16. Jan. 2022: Ein Sonntags-Spaziergang

Mein Leben habe ich unbewusst umgestellt. Ich mache alles zu Fuss oder via Tram. Mehrmals wöchentlich, vorallem wenn die Sonne scheint, mache ich eine kleine Wanderung von meiner Wohnung aus. Als wär ich eine Katze wird mein Wanderrevier und die Kreise immer grösser. Ich entdecke Neues und schäme mich, dass ich seit Jahrzehnten nicht mehr in dieser Gegend war.

Gestern zum Beispiel führte mich der Weg aufs Bruderholz. Nach einem Abzweiger stand ich unverhofft hoch über der St. Margarethen-Kunsteisbahn und erinnerte mich an meine Jugendzeit. Dort unten war ich jahrelang König auf den schmalen Kufen. Ich erinnere mich auch an meine jährliche Kunschti-Party zu Ehren meines Geburtstags.

Auf dem weiteren Weg kam ich an der Sternwarte St. Margarethen vorbei. Als Bub war ich dort einmal nachts mit meinem Vater und durfte durch das riesige Teleskop den Himmel und die Sterne beobachten. Von aussen sieht alles noch gleich aus. Die Sternwarte ist mittlerweile privatisiert und gehört dem Astronomischen Verein Basel.

16. Jan. 2022: Kühe auf dem Margarethengut Binningen: Holsteinvieh

Mein Spaziergang führt mich weiter zum grossen St- Margarethen-Bauernhof mit seinen vielen Kühen der Holstein- und Fleckvieh-Rasse. So etwas am Rande der Stadt Basel ist ein Kuriosum. Viele der städtischen Kinder sehen lebende Kühe selten.

Nun gings weiter via Margarethen-Kirchli zurück nach Binningen. Die St. Margarethen-Kirche steht seit Alters her unübersehbar auf dem nordöstlichen Hügel Binningens. Sie ist eines der das Wahrzeichen der Gemeinde.

Das andere grosse Wahrzeichen ist das Schloss Binningen, nur wenige Meter von meiner Wohnung am Schafmattweg entfernt.

Schloss Binningen
25. Okt. 2021 Schloss Binningen Max

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Erste Feedbacks zu meinem Entscheid, auf Thailand zu verzichten

Vor einer Woche am vergangenen Freitag, 7. Januar habe ich den folgenschweren Entscheid getroffen, von einer Reise nach Thailand abzusehen. Nach ein paar Nächten der Ruhe und verschiedenster Feedbacks kann ich meinen Entscheid kommentieren: Ich habe aus meiner Sicht vernünftig entschieden. Mir geht es bestens. Alle nervlichen Unsicherheiten sind wie weggeblasen. Ich gebe aber auch zu, in Thailand hätte ich ein besseres Leben geführt, als in der Winterkälte und im von Omikron beherrschten Europa.

Die meisten meiner Freunde in Thailand aber auch hier in Europa konnten meine Beweggründe verstehen und dem auch zustimmen. Einige meiner Freunde in Hua Hin meinten jedoch, dass ich hier in Hua Hin sicherer gewesen wäre, weil bei sommerlichen Temperaturen das Leben im Freien stattfindet und viele Thais auch im Freien Masken tragen.

Was meine Freunde hingegen übergehen oder nicht sehen wollten, dass sie in Thailand praktisch keine zuverlässigen Informationen über den Umfang und die Gefahren der aktuellen Pandemie durch Omikron erhalten. Das thailändische Militär informiert einseitig und nicht umfassend. Und zudem sind diese Infos in Thai und für Ausländer unverständlich.

Ein Freund hängt wegen Covid-Erkrankung in Quarantäne fest

Einer der Feedbacks kam von einem guten Freund aus Brasilien, der 2 Tage vor Abflug zurück in die Schweiz mit einem positiven PCR-Test in Brasilien festsitzt. Nach der Quarantäne wird er neu buchen müssen, einen neuen PCR-Test machen und hoffen….. Genau davor hatte auch ich Angst, weil meine Augen ihre monatliche Spritze benötigen.

Situation in der Schweiz: Hoher Anstieg der Infizierten

Die Anzahl der Infizierten steigt in der Schweiz massiv an, täglich zwischen 20-50% und stand heute (Freitag, 14. Jan.) auf 33’000 positiv getestete. Omikron ist sehr ansteckend, aber die Verläufe bei Geboosterten sind nicht dramatisch. In den Intensivstationen liegen vorallem Ungeimpfte. Die Belegung der Intensivstation ist stabil gleichbleibend. Die Verantwortlichen vom BAG erwarten, dass bis Ende Januar etwa 30-50% der Schweizer Bevölkerung mit Omikron infiziert sein werden und damit der Höhepunkt erreicht sein wird.

Omikron in Thailand – Quarantäne/Internierung in Thailand?

Covid kennt keine Grenzen, auch wenn dies das Militär anders sieht. Omikron wird nicht nur Europa überschwemmen, sondern auch den Fernen Osten und Asien. Das WHO rechnet mit einer weltweiten Infektionsrate von 50%, d.h. jeder Zweite wird an Covid erkranken, wobei viele Geboosterte dies nicht bemerken werden. Ich bin gespannt, ob die Olympischen Spiele in Peking covid-frei durchgeführt werden können.

Die Höhe der Anzahl Infizierte hängt ab von den gemachten Tests und verfügbaren Testmöglichkeiten. In der Schweiz haben wir offiziell um die 30’000 mit Covid Getestete, die Bundesverantwortliche rechnen aber mit 75 – 100’000 Infizierte pro Tag. Deshalb sind die thailändischen Zahlen mit Vorsicht zu geniessen. Ich erinnere mich noch bestens an die 69 Toten im 1. Covid-Jahr 2020.

Internierung bei positivem PCR-Test

Vorallem liest man in Thailand nichts, was mit den Infizierten geschieht. In meiner Einreise-Bestätigung des Quarantäne-Hotels steht z.B. geschrieben, dass ich während der 1-tägigen PCR-Quarantäne und leichtem Fieber über 37.5oC unverzüglich (auf eigene Kosten) ins Spital xyz gebracht werden würde. Diesem Satz habe ich wenig Gewicht beigemessen, aber er ist der Schlüssel zur Internierung in einem Spital, bereits bei leichter Temperatur.

Bestätigt wurde dieses harte Durchgreifen der Thais durch meine Rad-Freundin Dorosthy aus England. Sie wurde nach dem positiven Einreise PCR-Test ins Sao Paolo Hospital interniert und musste dort 5 Tage absitzen, obwohl sie keine Anzeichen einer Covid-Infektion hatte. Der gleichzeitig abgenommene PCR-Test bei ihrem Freund Martin war negativ. Sie ist überzeugt, dass mit ihrem Test etwas falsch gelaufen sei, aber sie musste trotzdem ihre Quarantäne-Zeit absitzen und dafür die Kosten selber tragen.

Jan. 2022 Covid Internierung in Hua Hin

Eine gute Bekannte von mir, bei der ich oft zur Massage war, war am Jahreswechsel an einer Party, an der sie sich und auch ein paar Gäste an Covid infizierten. Sie wurde unverzüglich zu einer 14-tägigen Quarantäne in ein Spital eingeliefert. Sie hatte nur leichte Symptome im Rachen und brauchte keine ärztliche und medizinische Pflege. Auf den mir zugeschickten Fotos sehe ich armselige Räume sprich Massenlager, in denen die infizierten Frauen eingesperrt sind.

Meine Befürchtung, dass die Zahlen über die Infektionen in Thailand nicht stimmen können, haben sich bestätigt. Jeder Thai wird sich hüten, sich freiwillig einem offiziellen PCR-Test zu unterziehen, denn dessen Konsequenzen sind verheerend. Im positiven Fall wird er unverzüglich im Spital eingewiesen und interniert. … und muss eine längere Quarantäne absitzen

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11. Jan.: Brief der Thai-Botschaft in Bern: Regeln zur Visa-Erteilung

Ich verfüge über ein 1-Jahr gültiges LongStay Visum, ausgestellt in der Thai Botschaft in Bern. Ich stellte in der Folge eine Frage an die Thai-Botschaft über die Verlängerung meines Visums. Nachfolgend deren prompte Antwort:

Sehr geehrte Damen und Herren

Um das Visum zu verlängern, dürfen Reisende dies nur in Thailand tun (bei den Immigration-Einwanderungsbehörden in Thailand). Eine Liste der erforderlichen Dokumente für die Visumverlängerung finden Sie unter diesem Link: https://www.immigration.go.th/en/?p=14714

In der Schweiz müssen Antragsteller lediglich ein neues Visum beantragen. Das „thailändische E-Visa-System“ ist jetzt verfügbar und unser Schalter für Visaanträge bei der Königlich Thailändischen Botschaft in Bern ist dauerhaft geschlossen. Sie können ein Visum online beantragen, alle erforderlichen Dokumente in das System hochladen, ohne sich bei der Königlich Thailändischen Botschaft in Bern vorzustellen.

Bitte verfolgen Sie das thailändische E-Visumsystem auf unserer offiziellen Website unter https://thaiembassy.ch/Content/Embassy/55.html

Ein E-Visum kann auf dieser Website beantragt werden: https://thaievisa.go.th

Der Prozess wird bis zu 7 Werktage dauern, abhängig von der Anzahl der Anträge während dieser Zeit. Bitte beachten Sie, dass die Liste der erforderlichen Dokumente und der Preis für Visa unverändert bleiben. Eine Liste der erforderlichen Dokumente für alle Visa-Arten finden Sie unter diesem Link: https://thaiembassy.ch/Content/Embassy/56.html

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüße,

Visastelle Königlich Thailändische Botschaft in Bern www.thaiembassy.ch

Original-Mail

Dear Sir/Madam,

Thank you for your email.

To extend visa, travelers must do it in Thailand only (at Immigration Offices in Thailand). List of required documents for visa extension can be found via this link:  https://www.immigration.go.th/en/?p=14714

In Switzerland, applicants must apply for a new visa only.

Thai E-Visa system is now available and our counter for visa applications at Royal Thai Embassy in Bern is permanently closed. You can apply visa online, upload all required documents to the system without presenting yourself at the Royal Thai Embassy in Bern. Please kindly follow up on Thai E Visa system on our official website at https://thaiembassy.ch/Content/Embassy/55.html

E-Visa can be apply on this website: https://thaievisa.go.th The process would take up to 7 working days, depends on amount of application during that time.Please be informed that list of required documents and price of visas remain the same. Please find list of required documents for all types of visa via this link: https://thaiembassy.ch/Content/Embassy/56.html
We remain at your disposal for any further questions.

Kind regards,
Visa Section
Royal Thai Embassy in Bern
www.thaiembassy.ch

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GO or NO GO? Omikron und Thailand lassen grüssen

Mein Bauch hat entschieden

Weltweit werden Veranstaltungen abgesagt oder ohne Zuschauer durchgeführt. In Basel auch die Basler Fasnacht. Warum soll ich alter Trottel alles besser wissen und mich in die Gefahren einer Reise nach Thailand begeben? Noch nie in meinem Leben hatte ich derart Mühe, mich zu entscheiden. GO oder NO GO? Schlussendlich siegte die Vernunft. Ich sagte meinen Aufenthalt in Thailand ab. Meine Makula-Augen-Erkrankung im Zusammenhang mit Omikron gab den Ausschlag!

Je näher mein Abflugtermin nach Thailand kam, desto unsicherer wurde ich, ob ich richtig entscheide: Go or NO GO? Ich war stark gestresst und verunsichert. Mein Magen rebellierte. Ich ass wenig. Dann kam die Unsicherheit dazu, dass ich trotz gültigem ThaiPass bei Ankunft in Bangkok in eine 7-Tages-Quarantäne in einem Hotel-Zimmer hätte gehen müssen. Nun hat das Thai-Parlament entschieden, dass ich mit meinem geplanten Ankunftsdatum vom 14. Januar noch ohne Quarantäne davon kommen könnte. Eine Quarantäne gilt erst ab dem Tag darauf dem 15. Januar. Die Aengste und Risiken meines Vorhabens tauchten sogar nachts in meinem Unterbewusstsein auf und liessen mich unruhig schlafen.

Hua Hin Japanisch Thailand
5. Nov. 2019: Sakura Japanisch Sushi

7. Jan.: Ich werde absagen und zu Hause in der Schweiz bleiben!

Auspacken !

Ich erwachte recht früh am Morgen des Freitag, 7. Januar und wusste es: Ich werde den Flug nach Thailand nicht antreten, obwohl ich ohne 7-Tages-Quarantäne noch hätte einreisen können. Meine Risiken beurteilte ich als zu hoch. Ich bin zwar noch top fit, aber trotzdem bald 80 Jahre alt, also im gefährdetem Alter. Die Gefahr einer Ansteckung im Flugzeug auf dem Flug nach Thailand tauchte neu auf. Zudem bin ich wegen meiner Makula-Augenerkrankung auf sichere ärztliche Hilfe angewiesen!

Vorallem die Abhängigkeit der monatlichen Augenspritze zur Stabilisierung meiner Makula-Augen-Erkrankung hat mich zu diesem Entscheid bewogen. Diese Behandlung verträgt keine Verschiebung durch Omikron-Infektionen weder durch Ueberlastung im Bangkok Hospital noch durch Erkrankung meines Augenarztes.

Die geplanten Einschränkungen und meine privaten Informationen aus medizinischen Kreisen Thailands zeigten mir, dass Omikron in Thailand angekommen und sich wie bei uns stark ausbreiten wird. Ob Thailand und die Militärregierung dem gewachsen sein werden? Ein grosser Teil der Thai-Bevölkerung ist mit dem chinesischen Impfstoff Sinovac geimpft worden, der sich als unwirksam gegenüber Omikron erwiesen hat.

Ich befürchte weitere grosse Einschränkungen in Hua Hin (Alkoholverbot, partieller Lockdown). Ich kann den Entscheiden und Informationen der Thai-Regierung nicht trauen, und sie noch weniger wegen meiner fehlender Thai-Kenntnisse verstehen.

Zudem brauche ich wegen meiner Makula-Augenkrankheit monatlich für jedes Auge eine Spritze. Dies ist im Normalfall kein Problem. Aber was ist, wenn mein Augenarzt in Hua Hin an Omikron erkrankt oder das Bangkok Hospital in Hua Hin wegen Omikron-Infizierten überlastet ist? Oder mein PCR-Test vor dem Heimflug positiv anschlägt? Eine grössere Katastrophe, weil ich als infizierter Ausländer damit rechnen müsste, in ein Spital eingeliefert zu werden…..

Das Schreiben dieser Zeilen hat mich endgültig überzeugt, dass ich die für mich richtige Entscheidung getroffen habe: Ich werde hier in Binningen zu Hause bleiben

Hier in meinen 4 Wänden werde ich mich sicherer und heimischer fühlen. Alles duftet nach mir. Ich werde umfassende Informationen in meiner Muttersprache vernehmen und kann mich nötigenfalls in Deutsch gegenüber Amtspersonen (Polizei, Immigration etc) und Ärzten äussern. Eine etwaige Quarantäne wird kürzer sein und kann ich zu Hause mit gefülltem Kühlschrank absitzen.

Ich bin mir bewusst, dass das Risiko, mich an Omikron anzustecken, hier im Raume Basel grösser ist, als in Thailand. Das schöne warme Wetter in Thailand werde ich vermissen, aber um von Thailand zurück in die Schweiz zu gelangen (vielleicht auch flüchten?), sind einige Hürden zu überwinden, samt 11 resp. 12 stündigem Flug.

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Dez. 2021: Live Ticker vom Basler Max

+++ Meine Todesanzeige +++ Omikron +++ Thai Pass +++ Erpressung des Bundesrates +++ Thailand: Ja oder Nein? +++ Skoda verkauft – bin Fussgänger +++ Mercedes schlechter Verlierer +++ Endlich – ein neuer Kanzler +++ Impfpflicht und Vollidioten+++

27. Dez: Welch Panne: Meine eigene Todesanzeige war OnLine

Welch Schock für mich, als ich heute früh in meinem Tagebuch meine eigene Todesanzeige entdeckte! In der Tat ist sie vorbereitet und sollte von meinen Nachkommen im richtigen Moment aktiviert werden. Nun hat sie sich kurze Zeit selbständig gemacht, aber ich lebe immer noch und möchte es noch ein paar Jahre!

Omikron und Thailand

Ich habe alle Bewilligungen, um am 13. Jan. 2022 nach Thailand fliegen und einreisen zu können. Aber ich bin unsicher, ob dies in der Zeit der aggressiven Omikron-Mutation ein guter Entscheid sein wird. In Thailand halte ich mich zwar vornehmlich im Freien auf, wo bekanntermassen das Risiko sich über Aerosole anstecken zu können geringer ist, aber die geimpften Thais sind nur 2x geimpft und viele noch mit dem chinesischen Sinovac-Impfstoff, d.h. ihr Impfschutz gegen Omikron ist ungenügend.

Ich weiss aber auch, dass Omikron in der Schweiz ab kommenden Januar wüten wird. Aber ich fühle mich in meinen eigenen 4 Wänden sicherer, als im 11 Stunden entfernten Thailand. Ich habe noch Zeit, um mich zu entscheiden. Ich werde die weltweite Entwicklung der Pandemie verfolgen.

19. Dez.: ThaiPass für Einreise in Thailand erhalten !!!

Um in Thailand einreisen zu dürfen, genügen nicht etwa ein gültiger Reisepass oder ein Aufenthalts-Visum, nein, man muss sich einer Online-Registrierung unterziehen… und alles erklärt in Englisch. Diese Eingabe mit all den Formularen, die fotografiert sein mussten, war recht tricky. Ich brauchte etwa 1 Stunde intensiver Arbeit am PC, obwohl ich nach meiner Meinung alles sorgfältig vorbereitet hatte. Mehrmals musste ich Dokumente nacherfassen/fotografieren. damit sie den Anforderungen der Behörden entsprachen. Ich hoffe nun, dass ich alles richtig erfasst habe.

Ich frage mich, wie ein potenzieller Thailand-Gast oder gar ein älteres Ehepaar mit durchschnittlicher Bildung und Handy Erfahrung und nur mässigen Englisch-Kenntnissen diese Hürden überwinden kann. Ein PC ist in jedem Fall notwendig. Ob sich Thailand da nicht ein Eigentor schiesst?

Nachtrag: Approval mit QR-Code sind bereits eingetroffen:

Nur wenige Minuten nach Abschluss meiner Eingaben erhielt ich per Mail bereits den ersehnten QR-Code des ThaiPass! Wahnsinn …. und ich war bereits wieder gestressed

20. Dez: Ich bin vom Bundesrat enttäuscht: Geimpfte werden bestraft

Der Bundesrat hat schwach entschieden und sich von den Impfgegnern erpressen lassen! Anstatt auf die Impfgegner und Ungeimpften massiven Druck zu machen, denn diese sind für die Ueberlastung der Intensiv-Stationen verantwortlich (9 von 10 Kranke in der Intensivstation sind Ungeimpfte), wurden die Massnahmen für Geimpfte mit 2G+ und Homeoffice-Pflicht verschärft ….. und die Ungeimpften dürfen sich wieder gratis testen lassen! …. wann zwingt man die Impfgegner zur Impfung oder zur Uebernahme der verursachten Kosten!

Thailand: Ja oder Nein ?

Mit dem Booster-Impfung schien ich im November sehr gut geschützt zu sein und freute mich auf Thailand…. Mit der Omikron-Mutation hat sich vieles geändert …. Ich bin verunsichert!

Am 12. Jan. 2022 habe ich meinen Flug nach Thailand gebucht. Dort möchte ich bis Ende März bleiben. Ich war noch nie derart unschlüssig, ob dies eine gute oder schlechte Idee sei. Die neue hochansteckende Omikron-Variante des Covid-Virus macht mir Sorgen. Zudem ist Thailand eine Diktatur. Ihre Angaben über Covid-Infizierte sind nicht glaubhaft. Bangkok ist offiziell ein Gross-Hotspot und für Thais gesperrt, aber für Touristen offen. Ein Widerspruch in sich.

14. Dez: Mein Skoda ist verkauft – Ich bin Fussgänger

Am 22. Nov. brachte ich meinen 10-jährigen Skoda Superb zum TCS (Touring Club der Schweiz), um ihn verkaufen zu lassen. Heute hat ein Käufer zugeschlagen. Nun bin ich Fussgänger.

Zu diesem Schritt habe ich mich entschlossen, weil meine Augen manchmal abnormal reagieren. Zudem habe ich realisiert, dass ich seit Abschluss meiner Camping-Karriere das Auto nur noch selten brauche. Es steht in der Garage. Ich nutze nur noch die öffentlichen Verkehrsmittel und die sind in der Schweiz hervorragend.

12. Dez: Verstappen F1-Weltmeister – Mercedes schlechter Verlierer

In der letzten Runde im letzten Rennen überholte Max Verstappen seinen Rivalen Hamilton und wurde damit diesjähriger F1-Weltmeister. Aus meiner Sicht war dieses Manöver absolut regelkonform. Aber Mercedes konnte dies nicht eingestehen und legte doppelten Protest ein. Typisch …. es gibt einfach Leute und Firmen, die nicht verlieren können. Mercedes ist doppelter Verlierer, auf der Rennstrecke und in den Herzen der F1-Fans.

8. Dez.: Frischer Wind in Deutschland mit einer neuen Regierung unter Kanzler Olaf Scholz

Ich wünsche der neuen deutschen Regierung unter Kanzler Olaf Scholz alles Gute und viel Glück, um erfolgreich das desaströse Erbe und die unzähligen Baustellen von Angela Merkel in den Griff zu bekommen. In ihren 16 Jahren Regierungszeit ist Deutschland technologisch und wirtschaftlich stehen geblieben und gehört in den Bereichen Internet, Strassen- und Eisenbahn-Infrastruktur, Auto-Industrie sowie der staatlichen Administration nur noch zum weltweiten Mittelmass. Zusätzlich zu diesem Mammut-Programm gilt es, die Covid-Pandemie in den Griff zu bekommen und die ehrgeizigen Klima-Ziele zu erreichen. Wahrlich eine beinahe unlösbare Aufgaben!

Den Impfgegnern muss man das Handwerk legen ! Der Staat darf sich nicht erpressen lassen!

Der Staat und die Demokratie darf sich nicht erpressen lassen, wie es die Impfgegner und Querdenker tun. Mit Ihrer Weigerung und ihren Aktionen gefährden sie nicht nur sich selber, sondern auch ihre Familien und unbeteiligte Mitbürger. Aus meiner Sicht machen sie sich der vorsätzlichen Körperverletzung schuldig und müssten bestraft werden,

Die aktuelle 4. Welle ist die Welle der Ungeimpften. Sie belegen unsere Intensiv-Betten und verhindern, dass schwer Kranke sich operieren lassen können. Für mich sind die Impfgegner Asoziale und Vollidioten … oder vielleicht auch „Geisteskranke“, weil sie sich bewusst einer extremen Gefahr aussetzen, zu sterben oder an Long Covid zu erkranken. Sie gehen bewusst das Risiko ein, grausam in der Intensiv-Station zu ersticken oder ihr Leben durch Long Covid derart zu schädigen, dass sie viele Monate oder gar Jahre unter Kurzatmigkeit, mangelnde Kräfte, Herzrasen etc schwer leiden werden.

Es reicht nicht aus und dauert zu lange, bis sich die Impfgegner durch eigene Ansteckung aus dem Verkehr nehmen. Nun spricht man auch in der Schweiz offen über reine 2G und sogar über die Impfpflicht, um eine 5. oder 6. Welle im nächsten Jahr zu verhindern. Ich denke, dies muss sein, damit wir endlich diese Pandemie in den Griff bekommen.

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Thailand: „Soll ich oder soll ich nicht?“

Mit dem Booster schien ich im November sehr gut geschützt und freute mich auf Thailand. Und dann kam die Omikron-Mutation gegen die der Booster nur noch reduziert schützt!… und Omikron wird sich anfang 2022 rasend schnell verbreiten. Ich denke, dass Europa dieses Risiko besser abdecken kann als Thailand. Ein verbesserte Impfung wird erst fürs 2. Quartal 2022 erwartet.

Am 12. Jan. 2022 habe ich meinen Flug nach Thailand gebucht. Dort möchte ich bis Ende März bleiben. Ich war noch nie derart unschlüssig, ob dies eine gute oder schlechte Idee sei. Die neue hochansteckende Omikron-Variante des Covid-Virus macht mir Sorgen. Zudem ist Thailand eine Diktatur. Ihre Angaben über Covid-Infizierte sind nicht glaubhaft. Bangkok ist offiziell ein Gross-Hotspot und für Thais gesperrt, aber für Touristen offen. Ein Widerspruch in sich.

Wie will man auch nur genaue Angaben über die Infektionszahlen erheben können, wenn es in Thailand keine gratis PCR-Tests gibt. Kein einziger Thai wird einen halben Monatslohn für etwas bezahlen, das ihm ja nicht heilt, sondern nur Aerger bereitet, weil er schlimmstenfalls isoliert und abgesondert wird.

Sorgen bereiteten mir auch Videos von „Baan Khun Por“ Ess- und Musik-Meile unweit von meinem Haus in Hua Hin, das ich vor wenigen Tagen von meinem Freund Sämi erhalten habe. Darauf sah ich Hunderte von Thais essend, lachend und tanzend … aber alle ohne Masken, auch nicht in 2 m Abstand! Auch eine Massage ist bestimmt nicht die beste Idee und zu gefährlich! Ein weiteres Argument hörte ich von Evelyne. Wie kommst Du zurück aus Thailand, auch wenn nur leicht infiziert bist?

Ich werde alles Notwendige vorbereiten. Den Thai-Pass beantragen und dann kurz vor Abflug entscheiden. Ich habe ein Business-Ticket und kann die Buchung bis kurz vor Abflug verschieben …. auf den Herbst 2022

24. März 2020: Schlafzimmer Schafmattweg 13

Und in der Tat. Hier in meiner schönen Wohnung in Binningen habe ich alles, was ich brauche. Es ist mir wohl und ich bin glücklich. Ich schlafe in einem ganz neuen Bett mit wunderbarer Bettwäsche. Und eine etwaige Betreuung und Pflege spricht Deutsch.

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Nov. 2021: Live Ticker vom Basler Max

+++ Diagnose Neurologie +++ Covid-Abstimmung in CH +++ Erster Schnee +++ Die Ampel steht +++ Mein Thai-Augenarzt +++ Schlafentzugs EEG +++ Bla Bla Bla +++ Bye Bye Skoda +++ Thai-Visum +++ Covid-Booster +++Nichtraucher seit 31 Jahren +++ Grippe-Impfung +++

29. Nov.: Abschluss meiner Neurologischen Untersuchung

Ihr könnt Euch erinnern: Meine temporäre Absenz. Zu weiteren Untersuchungen wurde ich in die Neurologie-Klinik am Schaulager überwiesen. Dort wurde ich einem EEG und einem Schlafentzugs-EEG unterzogen, um zu überprüfen, ob ich eine Veranlagung für epileptische Anfälle haben könnte. Die Aerzte konnten dabei aber nichts feststellen. Es scheint, dass mein Ausfall von einem Stress-bedingten falschen Atmen „Hyperventilieren“ herrührt. Dies sei aber kein medizinischer Schaden. Ich wurde als „gesund“ entlassen und darf auch wieder Auto Fahren.

28. Nov.: Covid-Abstimmung in der Schweiz, eine Ohrfeige für die SVP

Die Schweiz ist das einzige Land auf der Welt, in dem die Bevölkerung über die Covid-Massnahmen /-Einschränkungen abstimmen kann. Mit grosser Mehrheit hat das Schweizer Volk dem aktuellen und offiziellen Covid-Gesetz zugestimmt. Die Gegner dieses Gesetzes bestanden aus der nationalistischen SVP (Partei), Querdenkern, Impfgegnern und -Verweigerern. Sie argumentierten mit unterirdischen Angst-Prognosen, Drohungen und Lügen der ärgsten Art. Wir erlebten Trump-Methoden in Schweizer Form! Es ist für mich unverständlich, diese Voll-Idioten ziehen einen schweren Spital-Aufenthalt einer Impfung und Masken-/Abstandsregel vor. Irgendwie ticken die anders!

Stolz bin ich auf die Schweizer Bevölkerung, die der teilweise abstossenden Werbekampagne der Impfgegner und der populistischen SVP nicht auf den Leim ging. Das Volk glaubte der Vernunft, den Wissenschaftern und ihrer Regierung, und nicht den dubiosen Argumenten.

26. Nov.: Erster Schnee in Basel – Weihnachtsmärkte öffnen

Basel ist nicht bekannt als Winterkurort, eher durch sein ausgewogenes Klima. Wir liegen auf etwa 250 m Meereshöhe. Schnee gibt es hier ganz selten. Dann lässt man sein Auto zu Hause. Der Schnee passt ausgezeichnet zu den gestern eröffneten Weihnachtsmärkten auf dem Barfüsserplatz und Münsterplatz.

24. Nov: Die Ampel steht – die CDU/CSU reagiert erz-konservativ

Ich war überrascht, dass die 3 Ampel-Parteien es in einer Rekordzeit geschafft haben, sich auf eine gemeinsame Politik zu einigen. Gewaltige Aufgaben stehen vor Ihnen. Nicht nur Corona und Klima stehen an, sondern vorallem 16 Jahre Merkel müssen aufgeholt werden. Deutschland ist in dieser Zeit stehengeblieben: Internet, Strassen- und Bahn-Infrastruktur, technologische Modernisierung der Verwaltung, Auto-Industrie etc

Der Entscheid für Annalena Baerbock als Aussenministerin ist zwar gewöhnungsbedürftig, aber nach der Nullnumer Heiko Maas verständlich. Das Aussenministerium hat in Deutschland nur noch zweite Prioritär. Derweil bemühte sich die CDU/CSU als neue Oppositions-Partei in schwacher und billiger Kritik. Vorallem mein „Freund“ Dobrindt von der CSU übte sich im erz-konservativem Gedankengut. Damit gibt es für viele „christliche“ Wähler keinen Hinderungsgrund mehr, zur AfD zu wechseln. Ich bin gespannt, wie sich deren Wähleranteil bei den nächsten Kommunal-Wahlen verhalten wird.

Thailand: Mein Thai-Augenarzt ist bereit für mich

Es ist immer etwas schwierig, in Thailand mit jemandem per Mail Kontakt aufzunehmen. Wegen der Schrift und fremdländischen Mail-Adressen landen viele Mails in deren Spam-Ordner. Nun hat mir mein Augenarzt Dr. Pairat geantwortet und bestätigt, dass er gerne mich wiederum behandeln und mir meine monatliche Eylea-Spritze verabreichen werde.

Nun steht meinem nächsten Thailand-Aufenthalt nichts mehr im Wege, es sei denn Thailand sperrt die Einreise für Europäer/Schweizer wegen übermässiger Covid-Infektionen

23. Nov.: Schlafentzugs EEG

Ihr erinnert Euch an meine „Absenz oder Blackout“ vor ein paar Wochen. Die Ursache ist den Aerzten noch immer unklar, weshalb ich in einem neurologischen Institut weiter untersucht werde. „Wir müssen wissen, was mit Ihnen geschehen ist, damit wir sie vor weiteren Anfällen schützen können`“ meinten die Aerzte.

Ich habe eine Vermutung, denn ich hatte solche temporären Absenzen oder Einschränkungen bereits 3 oder 4 mal in der Vergangenheit: „Bei Stress atme ich oft falsch! Ich hyperventiliere und führe dem Hirn zu viel Sauerstoff zu. “ Den letzten grösseren Vorfall hatte ich vor etwa 20 Jahren, als ich frühzeitig pensioniert wurde. Dies ging so weit, dass mein Kreislauf verrückt spielte und ich nicht mehr sicher gehen konnte. Der damalige Arzt meinte, dies könne auch bei positivem Stress geschehen. Ich soll in solchen Situationen bewusst nur noch durch die Nase atmen……..

Heute gingen die Untersuchungen weiter. Ich war am frühen Nachmittag zu einem sog. „Schlafentzugs EEG“ in der Neurologie am Schaulager. Man wollte mit den 32 Drähten am Kopf meinen Schlaf untersuchen, um etwaige Anzeichen eines epileptischen Anfalls zu entdecken. 45 Minuten dauerte der Test, in dem ich schlafen sollte. Sie sind sehr schnell eingeschlafen, meinte die Aerztin. Die Resultate erhalte ich erst in 1 Woche.

Um genügend müde zu sein und sicher schlafen zu können, durfte ich seit dem Vortag nur zwischen 2 und 6 Uhr in der Nacht 4 Stunden schlafen und dazu weder Tee noch Kaffee trinken. Eine starke Willensleistung. Aber ich hielt durch, ohne irgendwann einzunicken.

Bla Bla Bla – Sprachschatz deutscher Politiker

Ich staunte wie dreist Deutschen Politiker und Ministerpräsidenten an einer Talk-Show mit viel Bla-Bla-Bla allen anderen die Schuld für die aktuelle 4. Welle zu wiesen, obwohl das RKI und alle Spezialisten bereits Monate vorher vor der neuen Welle warnten. Keiner wollte für irgendein Versäumnis schuldig sein. Sie meinten, man soll in die Zukunft schauen!

22. Nov.: Auftrag für den Verkauf meines Skoda Superb

Ich habe heute meinen bald 10-jährigen Skoda Superb dem TCS (Touring Club der Schweiz) zum Verkauf übergeben. Der TCS wird ihn technisch bereitstellen, ihn in einschlägigen Medien inserieren und mit etwaigen Inserenten verhandeln. Ich bin happy, denn ich habe mit dem Verkauf nichts zu tun und hoffe auf einen guten Preis.

15. Nov.: Covid-Booster-Impfung

Habe am 15. Nov. die Booster-Impfung gegen Covid-19 erhalten. Die ist bei mir notwendig und zweckmässig, da ich die letzte Covid-Impfung bereits vor 9 Monaten am 22. Feb erhalten habe. Dieses Mal habe ich stark auf die Impfung reagiert. Ich lag 1 Tag mit Gliederschmerzen, Muskel-Krämpfen, Kopfweh und Unwohlsein im Bett. Mein Körper hat in der Zeit Unmengen an Antikörper entwickel, die mich gegen eine Erkrankung schützen werden.

Damit wurde mein Impf-Zertifikat um weitere 12 Monate verlängert, d.h. über meine Thailand-Zeit hinaus.

Ich holte mir den Booster im Impfzentrum Basel -Stadt, da die MUBA für mich leichter erreichbar ist, als das Muttenzer-Zentrum. Der Ablauf war gut und professionell organisiert. Innert 1 Stunde war alles erledigt.

Und bereits erhielt ich wieder Info-Mails von meiner Impfgegner-Tante. Infos und Hilfen gegen das impfen und gegen den Zwang. Mails voller wirren Gedanken. Unvorstellbar, dass man sein eigenes Hirn derart ausschalten kann, um solchen Mist zu glauben. Die sind in der Tat umgepolt und leben in einer anderen Welt, in einer kranken Welt. Ich frage mich, ob eine schwere Covid-Erkrankung sie in ihrer Geistes-Haltung noch heilen kann. Beruhigend (aber auch erschreckend) ist, dass diese Impfgegner und ihr Umkreis an Covid erkranken werden.

11. Nov.: Mein Thai 1-Jahres-Visum trifft ein

Ich habe es geschafft und habe heute per Post das „Non Immigrant Long Stay Visum O-A“ erhalten. Damit stände meinem geplanten Aufenthalt in Thailand ab 13. Jan. 2022 nichts mehr im Wege.

3. Nov.: seit 31 Jahren Nichtraucher

Vor genau 31 Jahren bin ich hustend aufgewacht und habe mich entschlossen, mit dem Rauchen aufzuhören. Ich war 8 Monate geschieden. Der neue Max hat einen wegweisenden Entscheid getroffen, denn noch am Tag zuvor wusste ich nichts von meinem Entschluss und hatte mir eine Stange Zigaretten gekauft. Diese Zigaretten Päckli stellte ich nun einzeln nebeneinander auf die Lamperie meines Wohnzimmers, dort wo die Vorhänge aufgehängt sind. Ich wollte es täglich sehen und war ungemein stolz auf meine Entscheidung, obwohl diese erst wenige Minuten alt war.

Die ersten Stunden brachte ich leicht hinter mich. Ich stand immer noch unter dem Hormon-Einfluss meines Entscheides. Später wurde es schon härter. Aber ich wollte nicht versagen. Ich wollte stolz als Nichtraucher dastehen. Nach rund 6 Monaten hatte ich es geschafft. Ich bin heute noch stolz darauf!

2. Nov: Grippe-Impfung

Habe mich heute gegen Grippe impfen lassen. Ich möchte kein Risiko eingehen, denn dieses Jahr hat mich bereits arg durchgeschüttelt. Nun warte ich noch auf den Booster gegen Covid-19.

Etwaige Impfgegner, Querdenke und andere Vollidioten mögen sich bitte von Ratschlägen zurück halten. Danke!

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Okt. 2021: Live Ticker vom Basler Max

+++ Thai Botschaft in Bern +++ Geschäftsreise nach Zürich +++ Ich war mal kurz weg +++ Thai-Flug gebucht +++ Lasse meine VISA-Karte sperren +++ Preise für Zwetschgen +++

29. Okt.: Abgabe der Unterlagen auf der Thai Botschaft in Bern

Seit 2 Jahren gibt es das Basler Thai Konsulat nicht mehr. Deshalb musste ich alle notwendigen Unterlagen für das 1 Jahr gültige „Long Stay Visa“ nach Bern auf die Thai Botschaft bringen. Mit der Eisenbahn und dem städtischen Bus ging es nach Bern. Ich hatte einen Termin um 10:40 Uhr. Es war eine nette Thai-Lady, die meine Unterlagen entgegennahm. Es fehlte mir einzig ein spezielles Versicherungs-Formular (zusätzlich zur Versicherungsbescheinigung). Dieses kann ich jedoch per Post nachliefern. 😅😅😅…“sie haben ja noch Zeit bis Januar“ meinte sie lachend!

Die Lady war hoch erfreut, dass ich den offiziellen Thai-Registration/Immigration Eintrag für meine Hausmiete der Vorjahre bei mir hatte. Diese Kopie hat mir Maleena aus Hua Hin zugeschickt.

Noch am selben Nachmittag liess ich das fehlende Versicherungs-Forumular bei der Basler-Agentur meiner Krankenkasse ausfüllen.

29. Okt. 2021: Bahnhof Bern

26. Okt.: Geschäftsreise nach Zürich: Swiss-Flug umbuchen und Essen im Kindli

Auch als Rentner muss ich manchmal auf Geschäftsreise. Diesmal führte mich der Weg nach Zürich. Ich brauchte Hilfe im Swiss-Reisebüro, denn ich hatte meinen Flug nach Thailand beim Umbuchen verloren. Er war für mich unauffindbar. „Sie haben eine falsche Taste erwischt und Ihren Flug storniert!“ meine die Swiss-Hostess, die meinen Flug wieder aktivierte und auf den 13. Jan. 2022 umbuchte. Ja, ich habe mich entschlossen, erst Anfang 2022 nach Thailand zu fliegen. Bis dann sollte alles klar sein, oder noch unklarer!…ha ha ha…bei den Thais weiss man nie!

Der eigentliche Grund meiner Zürich-Fahrt war das jährlich Treffen mit meinem langjährigen Finanz-Berater Nino Ilardo. Wir stimmen dabei unsere Taktik ab und freuten uns nach einem erfolgreichen Jahr. Und schlussendlich gehts zum feinen Essen ins Restaurant Kindli mit dem „Puschlaver Kalbskotelette“, dazu feiner spanischer Grande Riserva Wein und zum Dessert Vermicelle, Meringue und Vanille-Glace.

26. Okt. 2021: Restaurant Kindli mit Nino Ilardo

16.-18. Okt: Ich war mal kurz weg

Der Titel ist wirklich doppeldeutig und soll es auch sein. Ich war in der Tat 3 Tage im Universitätsspital in Basel wegen eines geistigen Blackouts von etwa 3 Stunden. Die Untersuchungen haben keinen Hinweis auf einen kleineren oder grösseren Schlaganfall ergeben. Die Ärzte tippen eher auf einen kleinen epileptischen Aussetzer. Dazu werde ich in den nächsten Wochen ausgiebig untersucht. (Mehr Detail schreibe ich in meinem Erinnerungsbericht in einem der folgenden Beiträge)

12. Okt.: Swiss-Flug nach Thailand gebucht

Nachdem der Thai-Ministerpräsident an einer TV-Ansprache gestern/vorgestern angekündigt hat, Thailand per 1. November für Covid-Geimpfte ohne Quarantäne zu öffnen (die Liste der betroffenen Länder ist noch nicht veröffentlicht), habe ich heute meinen Swiss-Flug nach BKK gebucht: Hinflug am 25. Nov. und zurück am 3.3.2022….. Falls die Thais sich dies doch nochmals überlegen sollten, kann ich mein Ticket mehrmals umbuchen.

Mein nächster Fix-Punkt: Besuch auf der Thai-Botschaft in Bern am 29. Oktober

3. Okt. 2021: Musste meine Visa-Karte sperren

Am gestrigen Sonntag versuchte ich für mein Thailand-Visum einen Strafregister-Auszug über Internet zu buchen. Scheinbar habe ich eine falsche Internet-Seite erwischt, denn als ich die Fr. 20.– an Gebühren bezahlen wollte, funktionierte die VISA-Eingabe-Maske ungewohnt. Zwei Mal versuchte ich es, bis ich realisierte, dass dies möglicherweise eine kriminelle Fake-Maske sein könnte. Im Impressum der gewählten Seite entdeckte ich, dass der Eigentümer aus Deutschland kam!

Meine Alarmglocken schrillten! Ueber E-Banking sperrte ich unverzüglich meine Visa-Karte und schaute nach, ob bereits etwas Aussergewöhnliches belastet wurde! Nichts dergleichen! War ich etwa voreilig? Lieber übervorsichtig, als zu fahrlässig. Ich war so oder so beruhigt, dass ich reagiert hatte, denn diese VISA-Nummer brauchte ich bereits mehrere Jahre und ist bestimmt in irgendeiner kriminellen Datenbank gespeichert.

Heute früh informierte ich mich, ob die Sperre geklappt hatte. Dies wurde mir bestätigt und auch zugesichert, dass ich innert 2 Tagen eine neue Karte erhalten werde….was auch eingetroffen ist

Verkehrte Welt: Preise für Zwetschgen

Zwetschgen gehören zu meinen Lieblingsfrüchten für Wähen. Den ganzen Sommer über kosteten sie in den Grossmärkten Migros, Coop, Aldi und Lidl zwischen Fr. 4.70 und 4.95 je Kg. Heute habe ich im Tiefkühlsortiment des Migros 750 g entsteinte Zwetschgen gekauft à Fr. 2.90 (entsprechend Fr. 3.86). Bin ich eigentlich blöd und kaufe frische Zwetschgen samt Stein um Fr. 1.– teurer?

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10. Okt.: Meine erste Wanderung

In meinem September Newsletter habe ich mich als Anfänger in Sache „Wanderung“ geoutet und um Hilfe nachgefragt. Prompt haben sich Astrid und Roger W. angeboten, mich an der nächsten Wanderung mitzunehmen.

Flugs eilte ich ins Bächli-Sportgeschäft , um mich mit einem geeigneten Wanderschuhen auszurüsten, wo ich bestens beraten und auch fündig wurde. Zu Hause habe ich den Schuh den ganzen Nachmittag getragen und war zufrieden. Er hat niergends „gedrückt“.

10. Okt. 2021: Meine erste Wanderung mit Astrid und Roger

Am Sonntag, 10. Oktober war es soweit. Um 11 Uhr Abmarsch in Biel-Benken. Es war herbstlich und neblig. Nicht eben der beste Tag für einen Start in mein neues Sports-Leben. Aber wir waren guten Mutes und bereits um 12 Uhr strahlte uns die Sonne entgegen.. Roger war der Touren-Führer. Er führte uns via Ettlingen nach Therwil und zurück nach Biel-Benken. Unterwegs machten wir zwei Pausen, davon einen mit einem feinen Kaffee. Gute zwei Stunden waren wir unterwegs und legten in der Zeit 8.2 km zurück. Nicht schlecht für einen Anfänger. Für mich war es ein grossartiges Erlebnis. Meine Ausrüstung funktionierte. Ich lief gut. Nur am rechten Schuhe hatte ich eine leichte Druckstelle.

Wir hatten uns viel zu erzählen. Roger und ich arbeiteten am selben Ort in Stein bei Novartis. Zudem waren wir 3 Thai-Fans und wollten einen Teil des europäischen Winters in Hua Hin (Thailand) verbringen. Ja, das Thailand Visum war ein grosses Thema .

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Newsletter vom 30. Sept. 2021: Impfgegner, BRD und Thailand

Liebe Freunde in nah und fern

Verrückte Welt! Seit Ende September bietet Aldi Weihnachtsgebäck an. In 3 Monaten feiern wir Weihnachten und den 2. Jahrestag der Covid-Pandemie.

Ich wurde kürzlich in zwei Kommentaren kritisiert, weil ich mich als Schweizer zu den Wahlen und den desaströsen Afghanistan-Aktionen der Bundesrepublik Deutschland geäussert habe. Wir alle leben in Europa, ob wir nun die EU mögen oder ablehnen. Unsere Zukunft hängt voneinander ab und ich Schweizer muss akzeptieren, dass Deutschland eine wichtige Führungs-Nation in Europa darstellt. Die EU muss aber stärker werden und nicht zur Lachnummer verkommen. Deshalb lässt es mich nicht kalt, dass Deutschland auf verschiedensten Gebieten wie Internet, Verkehrs-Infrastruktur, e-Mobilität, e-Industrie den Anschluss auf breiter Ebene verpasst und dadurch seine Vorbild-Funktion verloren hat.

Am vergangenen Wochenende hat Deutschland seinen neuen Bundestag gewählt. Dank Fernsehen waren wir Schweizer in vorderster Front als Zuschauer dabei. Wir konnten mitverfolgen, wie die politischen Parteien ihren potenziellen Wählern ein Schlaraffenland auf Erden prophezeiten. „Mit uns werden wir die Klimaziele erreichen, ohne dass der Einzelne in seinem Wohnstand eingeschränkt wird!“. In der Tat hat keine deutsche Partei sein Volk auf die notwendigen Einschränkungen und Belastungen vorbereitet.

Aber in einem bin ich mir sicher: Deutschland wird seine Klimaziele nie erfolgreich erreichen können. Ihre unzähligen Vorschriften und die berüchtigte deutsche Bürokratie erlauben keinen Bau der notwendigen Infrastruktur-Massnahmen innert nützlicher Zeit. Wo wollen sie nur die notwendige Energie für die E-Mobilität, die alternative Heizung der Häuser, die E-Industrialisierung herholen, wenn nicht stehlen resp. importieren? Da bietet sich doch der Atomstrom aus Frankreich und die Braunkohle-Kraftwerke in Polen an …. und bereits klopfen sich die Regierenden stolz auf ihre Schultern!

In der Schweiz sieht es ein wenig anders aus. Wir haben unsere Atomkraftwerke nicht Hals über Kopf und ohne Plan B abgeschalten. Vielleicht werden sie uns noch nützlich sein! Aber auch für uns dürfte es eng mit den Klimazielen werden!

Wir Schweizer haben derweil am selben Wochenende in einer Volksabstimmung dem „Ja-Wort für die Ehe homosexueller Paare samt Adoption von Kindern und Fremdbefruchtung “ mit 2/3-Mehrheit zugestimmt. … und die „stärkere Besteuerung von hohen Kapitaleinkommen“ mit ähnlichem Verhältnis abgelehnt.

Impfgegner und -Verweigerer

Ich gehe mittlerweile den Querdenkern und Impfgegnern mit meiner Auffassung auf die Nerven und dies ist gut so. Mit Mails beschimpfen sie mich und bestärken mich dadurch in meiner Überzeugung. Impfgegner zu sein, ist wie Autofahren unter Alkohol-Einfluss (Jürgen Klopp). In einem lesenswerten Beitrag habe ich mir überlegt, wie die Welt nach dem Willen der Querdenker und Impfgegner aussehen würde. Es gibt nur ein Wort: Grauenhaft, eine Katastrophe…. eine tote und kaputte Schweiz resp. Welt

Springt über Eueren Schatten und verzichtet auf   das russische Roulette. Holt Euch eine Covid-sichere Schutzweste und lässt Euch impfen, damit ihr gesund bleibt.

Falls ihr eine Impfung weiterhin ablehnt, solltet ihr diese Seite verlassen. Ihr seid hier am falschen Ort. Ich lehne Euch ab und werde mit Euch nicht diskutieren.

Habe unendlich Glück gehabt – nun brauche ich aber Hilfe !

Welche Gegensatz zum vorigen Thema. Auch mich hätte es Mitte Juni anlässlich meines schlimmen Rad-Unfalls erwischen können. Ich hatte nur die Wahl zwischen tot und weiterleben. Meine Schutzengel haben sich für „Weiterleben“ entschieden! Vor 5 Wochen bin ich als geheilt entlassen worden. Nun starte ich in mein neues Leben.

Mit dem Radsport habe ich aufgehört, weil ich Angst auf zwei Rädern habe. Im Fitness-Center baue ich meine physische Stärke wieder auf und plane neue Aktivitäten. Ich habe mich entschlossen, mit Wandern zu beginnen. Jedoch, ich bin Anfänger. Wer würde mich auf kleinere oder mittlere Touren mitnehmen? Ja, ich wäre froh, wenn ich mich jemandem anschliessen und dabei lernen könnte.

Die Zeit vergeht im Fluge

Freude und Schrecken bereitet mir, dass ich jedes Jahr 1 Jahr älter werde und mir immer schneller meine nächste Monats-Rente auf mein Konto überwiesen wird. Meine neue Alters-Berechnung lautet nun: 12 Renten entsprechen 1 Lebensjahr

Als Jüngling konnte ich nicht erwarten, bis ich endlich erwachsen war und ins Kino gehen konnte. Vor über 20 Jahren bin ich als überglücklicher Max vorzeitig pensioniert worden. Und nun starte ich Ende Jahr in mein 80stes Lebensjahr und zu meiner letzten Herausforderung.

Quo Vadis Thailand?

Es ist dubios in Thailand. Die Militärregierung ändert seine Öffnungs-Termine und -Regeln für die Einreise in konstanter Regelmässigkeit. Am meisten ärgere ich mich, dass die Militärs geimpfte Gäste weiterhin in speziell ausgesuchten Hotels zur Quarantäne einschliesst (ausser man fliegt über Phuket und sitzt dort die Quarantäne ab). Dies ist für mich ein NO-GO! Ich vermute und hoffe, dass die thailändische Regierung realisiert, dass sie auf das Geld der Touristen angewiesen ist und nicht umgekehrt. Ich vermute deshalb, dass Thailand noch in diesem Jahr seine Grenzen für Geimpfte öffnen wird, denn eine weitere verlorene Saison überleben die Militärs nicht. Ich habe deshalb begonnen, meine Abreise für Ende November vorzubereiten. Es gilt die diversen Dokumente zusammenzutragen, die Thailand neuerdings fürs Visum verlangt!

Derweil geht es dem thailändischen Volk weiterhin katastrophal. Die Tourismus-Industrie liegt zerstört am Boden. Unzählige Hotels, Geschäfte, Bus- und Taxi-Unternehmen und unzählige Familien-Kleinbetriebe sind zahlungsunfähig. So auch der von vielen Ausländern und Feriengäste geliebte Busverkehr zwischen Hua Hin und dem Flughafen Suvarnabhumi in Bangkok.

Ausblick

Pünktlich hat der Herbst begonnen. Die Blätter welken und erfreuen einem mit hübschen Wäldern. Geniesst diese schöne Zeit, bevor die nebligen Tage unsere Stimmung drückt. Ich wünsch Euch eine schöne Zeit. Passt trotzdem auf Euch auf und bleibt gesund.

Ganz liebe Grüsse Euer Basler Max

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7. Sept. 2012: Ein neues Bett für mein Schlafzimmer

In meiner einzigartigen Wohnung in Binningen halte ich mich meistens im Büro vor dem PC oder im Schlafzimmer auf. An diesen beiden Orten fühle ich mich glücklich, zufrieden und wohl.

Es sind ziemlich genau 20 Jahre her, seit ich mir mein jetziges 160 cm breites Doppel-Bett mit Lattenrost und Matratze kaufte. Nach 10 Jahren sollte man die Matratze auswechseln, sagt man! Dem kann ich nun beipflichten. Obwohl ich 2/3 des Jahres im Ausland verbrachte und das Bett nicht benutzte, fühlte ich deutlich die Alterung der Matratze und des Lattenrostes. Beim Lattenrost zerbrachen z.B. einige der Gummi-Puffer!

Wie es sich gehört, habe ich mich auf dem Markt herumgeschaut. Es werden Matratzen in allen Preisklassen zwischen Fr. 300.– bis über Fr. 1’000.– angeboten. Erstaunt war ich, dass ich bei den unzähligen Liegetests recht leicht die mir am besten passende Matratze fand. Es war einmalig, wie sie meinen ganzen Körper gleichmässig stützte und abfederte. Ich war 3x im Geschäft, um mich zu vergewissern und jedes Mal blieb ich auf meiner Wunsch-Matratze hängen. Es handelte sich um eine Taschen-Federkernmatratze der Fa. “ MATRATZEN CONCORD des Typs MLILY Royal Touch„. Dazu bestellte ich zwei elektrisch verstellbare Lattenroste. Das Ganze kostete mich Fr. 2’500.– für einen gesunden, tiefen Schlaf. Nicht unerwähnt soll die Verkäuferin Frau M. Manso bleiben, die mich mit ihrem ganzen Fachwissen beriet.

14./15. Sept. 2021: Meine erste Nacht

Die beiden Matratzen sind bei mir in Binningen eingetroffen, wobei sie bereits im Geschäft 4 Tage aufgerollt und entlüftet wurden. Sie haben in der Tat nicht nach Chemie gestunken. Meine erste Nacht war himmlisch. Ich schlief bis am Morgen um 07:30 Uhr. Ich habe die richtigen Matratzen gekauft.

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Mein neues Leben: „EasyRide“ der Schweizerischen Bundesbahn

In meinem Leben hat sich einiges verändert. Ich bin längere Zeit in der Schweiz, fahre weniger mit dem Auto und benutze mehr die öffentlichen Verkehrsmittel wie die Eisenbahn, Postauto und Strassenbahn.

4. Sept. 2021: Screenshot SBB Mobile and Easy Ride

EasyRide „Das Billett, das sich nach meiner Fahrt richtet!“

Leider werden die Ticket-Schalter in den Bahnhöfen massiv reduziert oder sogar ganz abgebaut. Es existieren nur noch Automaten und die Möglichkeit, Billette übers Internet zu buchen.

Neuerdings nutze ich auf meinem Android Handy die App „SBB Mobile – EasyRide“., das mein Fahren im öffentlichen Verkehr massiv erleichtert. Ich muss keine Tickets mehr buchen, sondern muss nur in die Bahn einsteigen und die App anklicken!

Um „EasyRide“ nutzen zu können, musste ich mein Internet-Abo umbuchen resp, erweitern um das „mobile Internet“, d.h.das Internet im öffentlichen Raum. 1 GB pro Monat steht mir zur Verfügung.

EasyRide erkennt meine gefahrenen Strecken und bucht automatisch das passende Billett für mich. Dabei berücksichtigt EasyRide meine Abos auf dem SwissPass, wie z.B. mein Halbtax-Abo, und rechnet auch Anschlussbilletts automatisch mit ein.

Ich muss einzig vor dem Einsteigen den roten „Start“-Knopf nach rechts ziehen und nach Abschluss der Fahrt denselben Knopf nach links zum „Abschluss“ ziehen. Die App registriert und belastet die benutzten Züge inkl. Umsteigen und Fahrt-Unterbrüche auf meiner VISA- oder REKA-Karte. Das Programm erkennt auch, dass eine Tageskarte günstiger gewesen wäre und bucht nachträglich automatisch um.

Di, 7. Sept. EasyRide – Mein Testtag

Ich bin sehr vorsichtig und muss alles testen. Ich will keine Busse riskieren, weil die Software nicht funktionierte oder ich sie falsch bediente.

Mein Test bestand darin, dass ich mit dem Tram von Binningen zum Bahnhof SBB und weiter mit der Eisenbahn 2 Stationen nach Pratteln fuhr. EasyRide hat dabei tiptop funktioniert und mir nach Ende der Fahrt den belasteten Betrag von Fr. 3.10 angezeigt. Obwohl ich zwei Transport-Gesellschaften benutzte, die BVB und die SBB, hat EasyRide die kostengünstigsten Tickets des Verkehrsverbundes gewählt. Auf dem Rückweg habe ich die Fahrt mit dem Tram unterbrochen und war kurz einkaufen, um dann wieder weiterzufahren. EasyRide hat dies nicht gestört und kein neues Ticket gelöst. Am Tag darauf erhielt ich von EasyRide eine Mail mit der Abrechnung über meine gestrige Fahrt.

EasyRide hat mich überzeugt. Eine wirklich gute App, die mir viel bringt. Hätte nie erwartet, dass ein Staatsbetrieb ein derart tolles Tool realisiert. Die Schweizer POST könnte von der SBB viel lernen!

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Schweiz. Initiative: Kampfjet ja, aber keine amerikanische F-35

Ich hab mit dem Initiativ-Komitee nichts am Hut und lehne die drei Gruppierungen und ihr Gedankengut ab. Ich gehe aber mit ihnen einig, dass wir für die Schweiz kein amerikanisches F-35 Kampfflugzeug anschaffen sollten.

In der Schweiz haben wir die Möglichkeit, Entscheide des Bundesrates, d.h. der Regierung, per Initiative umzustossen. Notwendig dazu sind 100’000 Unterschriften in den nächsten 18 Monaten, damit die Initiative zustande kommt.

Die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA), SP und Grüne lancieren eine Volksinitiative, um den Kauf des US-Kampfjets F-35 zu verhindern.

Die Initiative «Stop F-35» will in der Bundesverfassung verankern, dass der Bund keine Kampfflugzeuge des Typs F-35 Lightning II von Hersteller Lockheed Martin beschafft. Das Armeebudget müsste entsprechend angepasst werden. Das F-35-Verbot soll befristet bis 2040 gelten.

Die Initianten samt Unterschriftsbogen findet man unter: https://stop-f-35.ch/

Meine Meinung:

Die Amerikaner sind seit der Trump-Zeit kein zuverlässiger Partner mehr. Trump und seine Republikanische Partei halten von Demokratie und Verträgen wenig, was sie mehrfach demonstrierten. Es ist zu gefährlich, mit solch einem zwielichtigen Partner ein Milliarden-Geschäft abzuwickeln.

Ich bin für einen neuen Kampfjet, aber keinen aus der USA

Ich muss hier erwähnen, dass ich unserer Verteidigungs-Ministerin Bundesrätin Viola Amherd bereits am 23. 6. 2021 nach ihrem F-35 Vor-Entscheid geschrieben habe und ihr meine ablehnende Haltung als Offizier der Flieger- und Flab Trupopen mitgeteilt habe.

Ich habe den Unterschriften-Bogen bereits heruntergeladen und abgeschickt

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Meine neue Lebensstruktur: Spazieren und Shopping

Mit meiner Halskrause bin ich körperlich stark beeinträchtigt, vorallem wenn der Thermometer über 30oC ansteigt. Ich bin zwar täglich unterwegs, um meine Muskeln aktiv zu halten, aber dann tropft es aus den Schaumgummi-Polsterung. Mehrmals am Tag muss ich mich waschen und duschen.

Nun bin ich daran, mein Leben neu zu strukturieren. Ich gehe täglich zu Fuss in die Physio und/oder ins Fitness-Center. Ich gehe oft spazieren, und sei es nur, um einzukaufen. Ich bin daran, das Tram- und Busnetz im Raume Basel auszukundschaften.

Matratzen

Heute Montag, 16. Aug. führte mich der Weg in das M-Park-Shopping Center am Dreispitz. Ich wollte mich nach neuen Matratzen umschauen, denn meine alten sollen ersetzt werden. Da ich das Auto nicht fahren durfte, benutzte ich die öffentlichen Verkehrsmittel. „Bus 36 in Richtung Kleinhüningen“ sagte mir der Online Fahrplan. Aber wo aussteigen? An der Haltestelle Dreispitz? Wow, dies war ein kapitaler Fehlentscheid, denn der Bus führe mich zum anderen Ende des grossflächigen Dreispitz-Areals. Nach eine Viertelstunde Rückmarsch war ich dann am Orte meiner Träume, im M-Park Shopping-Center.

DeLonghi Magnifica S Kaffee-Voll-Automat

Ich kam jedoch enttäuscht aus dem Micasa-Möbelhaus zurück. Deren Angebot hat mich nicht überzeugt. Die Matratzen waren meist zu weich und konnte gegenüber meiner Favoriten-Matratze „Royal Touch“ (eine Federkern-Matratze) von Matratzen-Confort“ nicht punkten.

Kaffee-Vollautomat

Ich bin glücklicher und zufriedener Besitzer und Geniesser von Nespresso-kompatiblem Kaffee. Meine jetzige DeLonghi-Kaffee-Maschine ist etwa 5-6 Jahre alt. Im Migros sah ich einen DeLonghi-Magnifica-S-Kaffee-Automaten mit einem Aktions-Preis von Fr. 399.–. Ich kannte die Vorteile solcher Automaten: frischer Kaffee durch frisch gemalte Bohnen.

Zu Hause angekommen surfte ich im Internet und suchte nach einem günstigen Angebot und ich fand es bei Digitec für Fr. 314. In 2 Tagen sollte sie bei mir ausgeliefert werden. Nun muss ich unverzüglich Kaffee kaufen, den Chicco d’Oro, meinen ehemaligen Lieblings-Kaffee.

Klammern für meinen alten Bostitch-Hefter

Anschliessend ging ich schnell ins dortige Bürofachgeschaft vorbei und kaufte mir neue Klammern für meinen Bostitch-Hefter! Gegen 60 Jahre hat mir dieser Hefter bereits seine guten Dienste geleistet und wird erstaunlicherweise immer noch in gleicher Form verkauft.

Dieses Bostitch habe ich vor nicht ganz 60 Jahren gekauft. Und wird noch täglich benutzt
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Afghanistan: Blut-Schande über Deutschland

Die Regierung Merkel hatte Monate Zeit, um die afghanischen Helfer zu retten, aber Deutschland brachte als erstes seine Soldaten zurück, und liess die einheimischen Helfer in grösster Todesangst zurück und lieferte viele dem sicheren Tod aus!

Deutschland und die Deutsche Bundesregierung unter der Kanzlerin Merkel haben versagt. Oder war es Absicht, dass man die abertausenden an afghanischen Helfer zurückliess, um keine erneute Flüchtlingskrise wie 2015 den deutschen Wählern zuzumuten?

Ich gestehe, dass ich wenig von der Qualität und Fähigkeit der Kanzlerin Merkel halte. Bereits am Dienstag, 10. August war ich schockiert und total beängstigt, als ich realisierte, welch Himmelfahrtskommando auf die zurückgebliebenen Afghanen kommen wird, als Deutschland sich zurückzog, ohne für deren Schutz etwas vorzukehren.

Die erste Version dieses Beitrages mit dem Titel „Blutschande über Deutschland“ habe ich bereits anfangs vergangene Woche am Dienstag, 10. August geschrieben. Bereits damals ist mir aufgefallen, dass die Taliban grosse Teile Afghanistans eroberten und nur noch 100 km vor Kabul standen. 100 km fährt man auch auf schlechten Strassen in 2-3 Stunden, weil die afghanische Armee nicht mehr existent war. Dies waren meine Erkenntnisse. Welche Erkenntnisse müssen denn professionelle Geheimdienste gehabt haben? Warum hat man nicht unmittelbar nach Rückkehr der Bundeswehr in Deutschland Ende Juni mit der Evakuation der einheimischen Hilfskräfte begonnen?

Es war beileibe nicht nur ein deutsches Desaster. Es war ein Nato-Einsatz mit den Amerikanern, Franzosen, Briten etc. Wo war eigentlich die EU-Chefin Ursula von der Leyen? Sie hat sich wie gewohnt zurückgehalten und ist abgetaucht, wie ihr Vorbild Merkel. Die besuchte nämlich eine Filmpremiere, anstatt den Deutschen Krisenstab zu unterstützen.

Ein desaströses Ende der Regierung Merkel

Dass Deutschland seine Truppen aus Afghanistan abgezogen hat, ist ein politischer Entscheid, denn ich nicht kommentieren will. Das Verhalten der deutschen Regierung Merkel und des Deutschen Militärs erlaubt nur Kopfschütteln. Sie haben zwar ihre Soldaten gesund nach Hause gebracht, aber all die 1’000en einheimischen, militärischen und zivilen Helfer, Uebersetzer, Fahrer etc zurückgelassen. Diese haben mit den verschiedenen Deutschen Ressorts und Militärs in ganz Afghanistan und in den Camps von Kundus und Masar-e-Scharif zusammengearbeitet. Man stelle sich die Todesangst der armen Afghanen vor, die jederzeit von den Taliban exekutiert werden können.

Man hatte während Monaten Zeit, die Evakuierung der Botschaften, der europäischen Bevölkerung, der Journalisten und der einheimischen Helfer vorzubereiten und durchführen zu können. Dieses Versagen ist unbegreiflich. Trump hat den Abzug seiner Truppen bereits im vergangenen Jahr 2020 festgelegt.

Deutschland hat versagt und sich als europäische Führungsmacht disqualifiziert! Deutschland ist nicht mehr existent. Die Merkel ist abgetaucht! Die Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer schiebt die Schuld der Afghanischen Regierung zu, die nur zögerlich Pässe ausgestellt habe. Der Aussenminister Maas beruhigte noch vor wenigen Tagen die eigene Bevölkerung und die Afghanen, dass er Ende August Charter-Flugzeuge zur Evakuierung der Deutschen Botschaft und der betroffenen Afghanen nach Kabul schicken werde. Zur selben Zeit hatten die Taliban aber die ehemaligen deutschen Camps in Kundus und Masar-e-Sharif überrannt und mit der Exekution der Helfer begonnen. Deutschland hinterlässt breite Spuren an Blut der afghanischen Helfer!

Derweil die Deutsche Regierung in Schockstarre verharrte, schickten die Amerikaner am Wochenende 14./15. August 5’000 Soldaten und Grossflugzeuge zum Schutz des Flughafens und der Evakuationen der diplomatischen Vertretungen nach Kabul. Erst am Montag, 16. Aug. startete in Deutschland die erste Deutsche Bundeswehr-Maschinen während die Taliban bereits Kabul übernommen und das neue Afghanistan ausgerufen haben.

Ich traute meinen Ohren nicht, als ich heute am Monat, 16. Aug. am Mittagsfernsehen die deutsche Verteidigungs-Ministerin Kramp-Karrenbauer hörte, wie sie versuchte den Zurückgebliebenen Mut zuzusprechen: „ Ich versichere Euch, unsere Gedanken sind bei Euch!“ …. Welch zynische Worte, kurz bevor diese Erschossen wurden! Sie sollte schweigen, denn sie ist überfordert.

Zur Zeit erinnern mich die deutschen Politiker an meine Zeit, als ich als Schüler und Student an einer mündlichen Prüfung keine Ahnung über das gefragte Thema hatte. Sie schwafeln mit Allgemeingut umher. Keiner getraut sich einzugestehen, dass er keine Ahnung hat. Auch die Kanzlerin wirkte hilflos und überfordert., als sie am Montag-Abend erstmals vor die Presse trat.

Es ist eine Schande für ganz Europa, was da Deutschland angerichtet hat …. und die Merkel flüchtet sich in billige Ausreden oder ist weiterhin auf Tauchstation.

Notiz vom Montag, 16. August

Am Montag-Abend, 16. Aug. stand eine hilflose Merkel vor der Presse Red und Antwort. Aber neues kam nicht heraus. Vorallem gab sie keine Antwort, warum man nicht bereits früher mit der Evakuation der einheimischen Hilfskräfte begonnen hat und auf Warnungen der eigenen deutschen Botschaft reagierte. Sie scheint ihren Laden nicht im Griff zu haben!

Während die Amerikaner in ihrem ersten Evakuationsflug am Montag, 16. August mehr als 600 Afghanen ausflogen, brachte es der vielgelobte Deutsche Bundesheer-Flieger A400M auf 7 Ausgeflogene, während unzählige Flüchtlinge am Boden warteten und um Hilfe bettelten. Kopfschütteln!

Notiz vom Donnerstag, 26. Aug.: Abbruch der Evakuierung

Nach nur 10 Tagen haben die Deutschen die Evakuierung aus Afghanistan wegen eines schrecklichen Terror-Anschlages mit gegen 200 Toten beim Flughafen abgebrochen und sind notfallmässig ausser Landes geflüchtet. Die USA hingegen blieben zurück und werden ihre Flüge bis Ende August fortsetzen. Es ist erbärmlich, dass das deutsche Militär nur unter dem Schutz der Amerikaner eine solche Evakuation durchziehen kann, aber bereits beim ersten Schusswechsel fluchtartig die reisebereiten Afghanen zurücklassen. . In dieser kurzen Zeit haben die Amerikaner gegen 122’000 und die Deutschen 6’500 Personen ausgeflogen. Was jedoch erst nachträglich bekannt wurde, nur rund 100 afghanische Ortskräfte haben die Deutschen ausgeflogen!!!!!!! …. und rund 20-40’000 blieben zurück.

In den Tagen um den den 1. September zeigte sich immer mehr, dass Deutschland in diesem Desaster, es gibt leider kein schärferes Wort, keine Verantwortung übernehmen will….. und sie „wursteln“ frisch-fröhlich weiter. Ich verachte Leute und auch Regierungen, die keine Verantwortung übernehmen können. Die Regierung Merkel hat versagt.

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Triste Zukunft Thailands

Hinweis: Diesen Beitrag schrieb ich unter strikter Berücksichtigung der Thailändischen Presse-Gesetze.

Quo Vadis 2021/22

Thailand war mein Traumland, mein Paradies. Während 13 Jahren habe ich jeweilen 5 Monate während der europäischen Winterzeit zwischen Oktober und März in Hua Hin verbracht. Bereits im vergangenen Winter musste ich wegen Covid-19 zu Hause bleiben, obwohl Thailand behauptete, nur 65 Tote gehabt zu haben (was bereits damals unglaubhaft war!)

Seit ein paar Monaten tönt es aus Thailand anders. Die Pandemie ist über Thailand auch offiziell eingebrochen. Trotz der explodierenden Corona-Zahlen hat es noch vor wenigen Wochen gut ausgesehen, dass ich den kommenden Winter wie jedes Jahr wieder in meinem geliebten Thailand verbringen kann. Die offiziellen Statements der Militärregierung sagten zu, die Grenzen für Geimpfte ab Oktober zu öffnen. Noch vor 1 Woche wurde dies durch den Bürgermeister von Hua Hin bestätigt.

Aber Thailand ist unzuverlässig geworden. Die Kommunikations-Politik der regierenden Militärs ist desaströs. Man erhält nur die offiziellen „positiven Statements“ zu hören. Schlechte Nachrichten dürfen bei Strafe nicht weiterverbreitet werden. Man kann den Statements nicht mehr glauben. Sie ändern sich von Woche zu Woche.

Ab heute 2. Aug. ist Thailand grösstenteils in vollem Lockdown: Restaurants, Bars alle sind geschlossen; einstweilen bis 16. August, aber vermutlich bis am 3. September. Der Flug-, Eisenbahn- und Bus-Verkehr zwischen den Provinzen ist eingestellt. Es herrscht Chaos und Panik unter der Bevölkerung. Manche Thais versuchen das Land zu verlassen, kommen aber nicht weg, wegen der verlangten Tests und der eingestellten Transport-Möglichkeiten.

Ich vermute, die Pandemie in Thailand ist viel schlimmer als offiziell zugegeben. Ich befürchte, meinen diesjährigen Thailand-Aufenthalt kann ich vergessen. Meine Erfahrung zeigt mir, dass alles viel schlimmer ist, als offiziell zugegeben.

Der gesamte Tourismus ist an die Wand gefahren

Ihr müsst Euch bewusst sein, Thailand lässt seit über 1.5 Jahren keine Ausländer ohne restriktive 2-Wochen-Quarantäne einreisen. Die gesamte Tourismus-Industrie haben sie an die Wand gefahren. Die einst berühmt-berüchtigten Unterhaltungsviertel sind tot, die Bars und Massage-Shops geschlossen. Ganze Strassenzüge tot! Ratten geben sich die Hand. Unzählige Hotels, Taxi- und Transport-Unternehmen sind Bankrott. Der Bus-Betrieb zwischen dem Bangkok Flughafen Suvarnabhumi und Hua Hin hat seinen Betrieb eingestellt. Mein Taxi-Unternehmer Wanlop Hopin ist bankrott. Er konnte die Raten für seine Taxi-Flotte nicht mehr bezahlen. Sein gesamtes Lebenswerk ist zerstört. Der Tourismus war einst die wichtigste Einnahmequelle Thailands.

In Thailand gibt es keine sozialen Auffangbecken für Arbeitslose. Millionen Thais haben kein Einkommen und versuchen zu überleben. Sie sind dabei sehr erfinderisch, aber bei einigen geht es echt ums Ueberleben. Dann gilt die Macht des Stärkeren. Dabei kommt es auch zu Uebergriffe auf die wenigen Ausländer, die über Geld verfügen. Es ist gefährlich in Thailand.

So geht es einem Grossteil des Thailändischen Mittelstandes. Ihre Ersparnisse sind aufgebraucht, ihre Geschäfte, Hotels, Bus-und Reiseunternehmen sind bankrott. Es wird Jahre dauern, bis Thailand in alter Blüte wieder strahlen wird.

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Juli 2021: Live Ticker vom Basler Max

+++ Kutteln +++ Unwetter +++ Rasier-Techniken +++ Stupid England +++ Was ist, wenn ich abhaue? +++ Neu-Start +++

21. Juli: Kutteln

Insider wissen, dass ich fürs Leben gerne Kuttteln esse und von lieben Freunden immer wieder zu einem solchen Festschmaus eingeladen werde. An diesem Mittwoch war es wieder soweit. Ich darf an dieser Stelle die Namen meiner Gönner nicht erwähnen, denn letztes Mal, als ich ohne Hintergedanken deren Namen lobend erwähnte, meldeten sich mehrer Kuttel-Lieberhaber an.

14. – 18. Juli: Unwetter in Deutschland und der Schweiz

Die Bilder am Fernsehen von den Unwettern der vergangenen Woche in Deutschland waren erschütternd. Wir Schweizer hatten da mehr Glück. Bei uns schüttete es genau gleich schwer, jedoch bewährten sich die Unwetterschutz-Massnahmen, die man nach den grossen Unwettern von 2003/05 realisierte. Einige Milliarden Schweizer-Franken haben wir dafür investiert. So wurde z.B. das Hochwasser der Reuss via Gotthard-Autobahn in den Vierwaldstättersee geleitet. Vorher verwüstete es die umliegenden Gemeinden und Kantonshauptstadt Altdorf. Einzig einige Seen traten knapp über die Ufer. Es blieb bei vollgelaufenen Keller.

Wo sind die Massnahmen Deutschlands nach den Unwettern 2003/05 geblieben? In der Schublade, denn die Regierung Merkel kam an die Macht und hatte andere Prioritäten. Deutschland hatte dennoch Grund, sich auf die Schultern zu klopfen . Deutschland war stolz auf die reibungslosen Zusammenarbeit der Hilfsorganisationen, mit dem THW und der Bundeswehr beim Aufräumen.

Ich stelle mir dennoch eine Frage: Wie kann es kommen, dass sich derart viele Bäche und Rinnsale ungebremst und ohne genügend Auslauf ausbreiten konnten? Haben da die Behörden nicht versagt? Bau-Behörden, die gewisse Bauzonen wegen Wasser- und Ueberschwemmungsgefahr hätten sperren müssen?

Nicht überrascht hat mich, wie deutsche Politiker (Merkel, Scholz, Laschet etc) ihre Bevölkerung anlügten, ohne dabei rot zu werden. „Wir werden unkompliziert und unbürokratisch helfen!“ … Und mancher der Geschädigten hofft auf genügend Geld zur Instandstellung oder sogar Wiederaufbau seines zerstörten Hauses. Die Merkel verspricht 500 Mio! Allein für die Wiederherstellung der Infrastruktur für Wasser, Gas, Strom und Strassen wird diese Summe niemals genügen. Für die Privaten bleibt nicht viel übrig. Vielleicht ein paar tausend Euro je Objekt. Sie sind die Verlierer. Es herrscht Wahlkampf. Die Politiker versprechen viel, auch der Altmeier. Aber bald werden die Versprechungen durch andere wichtigere Massnahmen verdrängt. Zudem müsste dies eine neue Regierung umsetzen! Es geht um Milliarden!

Rasieren mit Trocken-Rasierer

Seit ich diese blöde Halskrause trage, kann oder darf ich mich nicht mehr nass mit dem Gillette-Rasierer rasieren. Ich kaufte mir einen elektrischen Braun-Rasierer, wie ich bereits einen in meiner Jugend-Zeit benutzte. Der Trocken-Rasierer ist eine Katastrophe. Ich bekomme keine saubere und feine Rasur hin. Keine Frau würde sich von mir mit meiner Schmirgelpapier-Haut küssen lassen. Ich komme mir vor wie ein Penner.

Ich freue mich auf die Zeit, wenn meine Haut wieder fein ist, wie ein Baby-Fudi.

Football European Championship – Superspreader Event

Ich kann diese Spiele im Zeichen der Covid-Pandemie nicht verstehen. Volle Stadien in England dem Land mit den höchsten Covid-Zahlen. Dies ist verantwortungslos gegenüber der eigenen Bevölkerung, aber auch gegen ganz Europa, weil dadurch die Gefahr neuer gefährlicher Varianten droht.

Das Verhalten der Engländer war egoistisch und dumm. Glücklicherweise haben sie den Final gegen Italien verloren, womit die grosse Sieges-Party in ganz London ausblieb.

Mein „Blue-Document“ – Was ist, wenn ich abhaue?

Ihr habt es gelesen: Ich bin kürzlich haarscharf an meinem Tod vorbei geschrappt. Für mich Gelegenheit, an meine Nachkommen, meine Kinder und meine Testaments-Vollstrecker zu denken. Dazu habe ich mein „Blue-Documnt“ wieder einmal durchgearbeitet und aktualisiert. Im „Blue-Document“ sind alle Unterlagen hinterlegt, die meine Nachkommen im Falle meines Todes brauchen. Ich muss gestehen, ich möchte nicht in deren Haut stecken. Ihre Trauer ist das eine, Ihre Frust bei der Erledigen und Vollstreckung meines letzten Willens unendlich!.

Frühe hatte meine Mutter eine Schublade mit dem gelben Post-Einzahlungsbüchlein, einer Liste mit den Adressen ihrer besten Freundinnen, einen Ordner mit Verträgen sowie ihrem Wunsch für die Beerdigung. Ich habe hingegen keine Schublade. Alles läuft bei mir über Internet und mein Notebook-Büro: eBanking mit 3 Banken in der Schweiz und Thailand, eVersicherungen und Krankenkassen, Mail-Verkehr und Chat-Verkehr. Jede Applikation verlangt ein eigenständiges Login-Prozedere mit Austausch von Codes via meine Smartphones

Meine Todesfall-Verfügung ist mittlerweile 15 Seiten lang. In ihr versuche ich zu beschreiben, wie meine Kinder mein Internet-Büro knacken können. Es enthält Internet-Adressen, Passworte und Pin-Codes.

Ihr glaubt es nicht und lacht: allein der Start meines mobilen Telephons verlangt nach einem Code! Den sollten meine Kinder kennen! Sie sollten aber auch das Login für mein Notebook kennen …. etc … etc

7. Juli: Ich melde mich zurück

Ich war nach meinem Unfall vom 12. Juni keineswegs deprimiert, aber beeinträchtigt und hatte keine Lust, irgendetwas am PC zu machen. Es war ja nicht nur mein Unfall, sondern auch die Augen, die mich beeinträchtigten. Zudem schlief ich wegen der Hals-Manschette sehr schlecht und nur stundenweise. Ich hatte zwar keine Schmerzen, aber das gleichmässige Schlafen auf dem Rücken war mühsam. Meine Kopfhaut schmerzte. Die Glatze rächte sich. Ich spürte nach kurzer Zeit im Bett jedes einzelne nachwachsende Haar. Seither lasse ich meine Haare wachsen. Ich musste das Schlafen auf die 24-Stunden des Tages verteilen.

Ich liess den PC und das Internet links liegen, derweil ich am Fernsehen die Fussball-EM und die Tour-de-France schaute. Am 7. Juli (beinahe 1 Monat nach Unfall) schlief ich erstmals mit kleinen Unterbrüchen durch. Ich blühte auf. Zurück kam die Lust zu schreiben. Seither sitze ich wieder vermehrt am PC, ordne die Bilder und schreibe an einem Bericht über meinen Unfall und meinen Neu-Start. Auch meine Chat-Freunde bekommen wieder Antwort von mir. Es geht aufwärts!

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Juni 2021: Live-Ticker vom Basler Max

+++ Ende Camping und Radsport +++ ePost-Office-Nachfolge +++ Auto-Fahrtauglichkeit +++

Abschluss zweier meiner liebsten Passionen: Camping und Radsport

An Pfingsten, d.h. Mitte Mai bin ich kurzfristig von Istrien und dem Campingplatz Solaris nach Hause gereist, weil eines meiner Augen sich ungewohnt verschlechterte. Die Fahrt über die Autobahnen Italiens und der Schweiz absolvierte ich konzentriert aber gefahrlos.In den Tagen danach entschloss ich mich jedoch, wegen meiner Augenkrankheit und der fehlenden medizinischen Kompetenz in Istrien, das Kapitel „Camping auf Solaris“ abzuschliessen. Es schien mir zu gefährlich und unverantwortlich, im kritischen Krankheits-Fall eine 10-stündige Fahrt zurück in die Schweiz unternehmen zu müssen. Meine beiden Wohnwägen samt allem Material erhält mein österreichischer Enkel Philip mit seiner Maxi. Ich werde nun vermehrt Reisen in Europa unternehmen. Thailand wird weiterhin während des europäischen Winters in meinem Fokus bleiben.

Schwerer Radunfall: Ein Tag vor meiner letzten Fahrt nach Istrien, am Samstag, 12. Juni 2021 erlitt ich mit meinem Rennrad einen schweren Verkehrsunfall., als ein Vortritt verweigerndes Auto mich abschoss. Ich knallte in die Seitenwand des Autos. Mein Carbon-Rennrad brach in zwei Teile. Mit 2 Halswirbel-Brüchen wurde ich mir dem Krankenwagen ins Basler Universitätsspital eingeliefert, wo ich 3 Tage bleiben musste. Ich hatte Glück im Unglück. Die Brüche sind weniger schlimm, als befürchtet. Die Aerzte meinen, dass alles wieder gut werde. Ich werde konservativ behandelt und muss nur 4-6 Wochen Tag und Nacht eine Halskrause tragen. Ich habe keine Schmerzen! In den Tagen im Krankenhaus entschloss ich mich, kein neues Rennrad zu kaufen, und diesen Unfall als Zeichen vom Himmel anzusehen. Ich werde meine Schutzengel und mein Glück nicht überfordern. Ich werde nicht mehr Radfahren . Es ist zu gefährlich, denn als ungeschützter Radfahrer bin ich auch Fehlern anderer Verkehrsteilnehmer ausgeliefert.

Schweizer Post: Dümmer geht es nicht

„AMS Konto ist deaktiviert Zustellung unbedingt an Domiziladresse NSA ist aufgehoben“ Einen solche Kleber ohne irgendwelche Satzzeichen und Erklärungen, klebt die Schweizer Post auf alle meine Briefe und Kuverts. Ich kann nur erahnen, dass dies mit meinem gekündigten ePost-Service zu tun hat. Ich schäme mich für die dümmste und abgehobenste Post-Administration in Europa. Welcher Witzbold der Schweizer Post hat diese Worte wohl kreiert?

ePost-Office Nachfolge: weltfremd und unbrauchbar!

Dank dem Schweizer Post-Service „ePost-Office“ konnte ich über die letzten Jahre meine Post-Zusendung in aller Welt lesen, und empfangen. Dieser Service scannte meine private Briefpost ein und stellte sie mir via Internet zu. Dieser Service war nicht günstig aber sehr zweckmässig und erleichterte mir meine mehrmonatigen Abwesenheiten.

Nun hat die Schweizer Post diesen nach langen Anlaufschwierigkeiten recht gut funktionierenden Service auf Juli 2021 gekündigt, aber als vollwertiger Ersatz ein neuer Service in einer Kooperation mit der Fa. Klara angeboten. Da alle bisher erhältlichen Informationen wenig Konkretes beschrieben, sandte ich ein Mail an die Fa. Klara mit einigen Fragen über den Service-Umfang, Kosten , Oberfläche (Windows, Android, Apple) etc. Als Antwort kam eine Entschuldigung, dass man leider noch zu wenig Konkretes anbieten können ( und dies 1 Monat vor Start des neuen Service). Höhepunkt der Antwort war jedoch der Hinweis, dass die Original-Post-Sendungen nicht mehr in monatlichen Sammelsendungen zugeschickt werden, sondern nach 25 Tagen vernichtet werde. Man stelle sich vor: Ich bestelle eine Kreditkarte von meiner Hausbank, sie wird mir eingescannt und dann vernichtet! Eine weltfremde Applikation !

Ich habe mich entschlossen, alle Post-Services zu kündigen, denn ein Halb-Staatsbetrieb wird keine vernünftige Applikation hinbekommen. Meme bisherigen Erfahrungen waren erschütternd!

9. Juni: Bin ich genügend fahrtauglich für die Fahrt nach Istrien?

Dies war die Frage, die mich berührt, denn am kommenden Sonntag will ich nach Istrien fahren, um meinem Wohnwagen abzubauen. Gestern habe ich meine Fahrfähigkeit getestet, indem ich zu meiner Tochter nach Zürich fuhr. Es ging recht gut. Auf der Autobahn hatte ich keine Probleme mit meiner Sehfähigkeit. Einzig in Tunnels musste ich mich speziell konzentrieren, da meine Augen sich nicht so schnell an die Dunkelheit gewöhnten.

Nach dieser positiven Erfahrung konnte ich meinen Freund Renato B. Entwarnung geben. Er stand nämlich auf Pikett, um mich nach Istrien und zurückzufahren Ich bin ein glücklicher Mensch, solche feine Freunde zu haben.

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AfD und SVP ein Aergernis und Gefahr

Alle die mich kennen, wissen, dass ich als Freisinniger FDPler gegen die SVP (und auch die AfD ) eine tiefe Abneigung habe. Es ist dieselbe Abneigung wie gegen den gleich politisierenden amerikanischen Ex-Präsidenten Trump. Alle drei sind Zerstörer der Demokratie. Das Hauptziel der SVP ist das Herauslösen der Schweiz aus der EU, was eine Katastrophe für die Schweizer Wirtschaft wäre. Daneben agiert sie als ständige Oppositions-Partei gegen alles, obwohl sie ein Teil unserer Regierung ist..

Anlass zu diesem Beitrag gab mir die erneute Drohung der SVP, mit einer Initiative gegen das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) zu starten. Die Rechts-Populisten werfen der SRF vor, eine linke Meinungs-Macherei zu betreiben und die SVP zu wenig in ihren Sendungen zu berücksichtigen. Dieser Links-Drall mag stimmen, denn die meisten kritischen Reporter haben einen linken Touch. Wahrscheinlich berufsbedingt, wenn man kritisch sein will. Ich als Freisinniger kann aber damit leben. Die Linken habe nämlich die angenehme Diskussionskultur, dass sie im Gegensatz zur SVP Andersdenkende akzeptieren und zum Wort kommen lassen.

Die Schweiz unter rechtsnationalistischer Führung`?

Wahlplakat der SVP: Sicherheit schaffen durch Abgrenzung von Ausländern
SVP-Plakat mit den Ausländern als schwarze Schafe

Was wäre, wenn die öffentlich-rechtlichen Medien von der SVP kontrolliert würden? Eine Katastrophe für die Demokratie! Dann hätten wir ungarische oder sogar diktatorische Verhältnisse. Eine Medien- und Staats-Diktatur! Im Gegensatz zu den anderen Parteien duldet die rechts-nationale SVP keine andere Meinung. Dies demonstrieren sie bei jeder Diskussion. Der Gegner wird beschimpft, bis er sich zurückzieht! Dies ist auch das Abstossende an Diskussions- und Informations-Sendungen mit der SVP als Teilnehmer. Sie machen die Sendung mit ihren zum Teil populistischen und nicht überprüfbaren „Behauptungen“ kaputt. Bei Sendungen mit der SVP schalte ich unverzüglich um auf Informations-Sendungen der ARD, ZDF, RTL oder PHOENIX, denn dort werden noch echte Diskussionen geboten. Ich mag eben keine Besserwisser.

Im Gegensatz zur deutschen AfD hält sich die SVP von NS-Parolen zurück. Sie denken jedoch erz-konservativ und träumen von der Zeit, als die Schweiz noch mit Hellebarden und blossen Fäusten die österreichischen Ritter aus dem Lande trieb. Daher kommt ihr Schlagwort „Wir wollen keine fremden Richter!“ und meinen damit die EU und den Europäischen Gerichtshof.

An SVP-Veranstaltungen wie der jährlichen Albisgüetli-Tagung stehen die Schweizer Fahnen, die Kuh-Treicheln und die vaterländischen Reden im Vordergrund. Den Zigarren und Stumpen rauchenden älteren Herren gefällt diese Art Veranstaltung. Ein Bild der guten alten und reinen Zeit ohne „Sex and Crime“ aber mit „Heidi und dem Geissen-Peter“! Etwa ein Drittel der SVP-Mitlieder sind über 65 Jahre alt.

Deutschland unter Kontrolle der AfD?

Ein Horror-Szenario. Und dennoch bereitet mir die AfD im Nachbarland Deutschland grosse Sorgen, die unverhohlen mit national-sozialistischen Parolen arbeitet, Worte aus Goebbels und Hitlers Munde. Deutschland hat Tradition mit solchen Parteien und dieser extremen Gesinnung. Bereits 3x hat Deutschland seit Mitte des 19. Jahrhundert einen Weltkrieg vom Zaun gerissen. Erst kürzlich wurde mir bekannt, dass Deutschland nicht nur unter Hitler Völkermord in grossem Stil betrieb, Sonden bereits zwischen 1904 und 1908 unter der einheimischen Bevölkerung in Namibia.

Bis vor wenigen Jahren hat Deutschland von diesem ungeheuerlichen Verbrechen nichts wissen wollen. Man hat es tot-geschwiegen. Auch die jetzige Regierung unter der Kanzlerin Merkel will den professionellen Völkermord unter den Teppich wischen und sich mit ein paar Millionen Euro von der Schuld freikaufen.

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Mein Leben mit Makula: Mein Augenlicht lässt nach

Vor 3 Jahren am 4. April 2018 erhielt ich die erschütternde Diagnose „feuchte Makula“. Darunter versteht man die Erkrankung der Netzhaut, indem sich Feuchtigkeit in der Netzhaut einnistet. Man sieht unscharf, wie beim tauchen unter Wasser. Im Gegensatz zur „trockenen Makula“ könne man die feuchte Makula stabilisieren oder sogar heilen, meinten die Arzte der VISTA-Augenklinik. Vor einem Jahr ist nun auch das rechte Auge erkrankt.

Bisher konnten die Ärzte durch die monatlichen Spritzen des Augenheilmittels Eylea die Krankheit stabilisieren aber nicht heilen. In den letzten paar Wochen hat sich leider mein rechtes Augenlicht stark verschlechtert. Ich musste sogar an Pfingsten 2021 ungeplant von Solaris nach Hause reisen.

Ich habe immer noch die Hoffnung, dass meine Sehfähigkeit einigermassen gerettet werden kann. Aberdennoch ziehe ich meine Schlüsse und befasse mich mit dem schlechtesten Fall:

  • Mitte Juni 2021 werde ich meine Camping-Zeit in Solaris beenden.
  • Heute am 5. Juni 2021 habe ich den Vertrag über den digitalen Versand meiner Briefpost beendet. Meine Post wird wieder nach Hause zugestellt, d.h. meine Kinder müssen sich nicht mit der ePost-Office-Oberfläche herumschlagen.
  • Da ich Solo in meiner schönen Wohnung lebe, habe ich niemanden, der mir bei einem Unfall helfen könnte. Deshalb habe ich vor wenigen Tagen ein Notruf-System in meiner Wohnung installieren lassen. Damit kann ich bei einem etwaigen Unfall durch Knopfdruck auf einen Sensor an meinem Handgelenk die Notrufzentrale der Schweizerischen Roten Kreuzes alarmieren.

3. Juni 2021: Ausfahrt ins Elsass Max

Mein Leben ist immer noch lebenswert

Mit diesen Zeilen will ich keinen Alarm und Welle des Mitleids auslösen. Es soll eine Bestandsaufnahme und Information sein. Im Moment kann ich mit Hilfe einer Brille noch bestens am Computer arbeiten und Fernsehen, aber das Bild hat nicht mehr die Schärfe und Klarheit wie beim gesunden Auge. Auch Ausfahrten mit dem Rennrad gehen noch bestens. Ich hoffe, und bin immer noch überzeugt, dass meine Augen sich soweit stabilisieren, dass ich wieder Fotografieren, diese Photos aufbereiten und an meinen Fotoseiten weiterarbeiten kann.

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Ende meiner Camping-Karriere in Istrien

An Pfingsten, 23. Mai musste ich wegen meiner Augenkrankheit „feuchte Makula“ ungeplant von Istrien zurück nach Hause fahren, weil sich meine Sehfähigkeit des rechten Auges verschlechterte. Im Raume Istriens/Triest gabs keine geeignete Augenbehandlung. Ein paar Tage später am 31. Mai erhielt ich in der VISTA-Augenklinik in Basel die nächsten beiden Spritzen.

In der Zwischenzeit hatte ich genügend Zeit und Musse, mir über meine zukünftigen Sommer-Aktivitäten klar zu werden. Ich habe mich entschieden, meine Camping-Karriere auf Solaris in Istrien (Kroatien) zu beenden. Das monatliche hin- und herfahren ist mir in Anbetracht meines Alters, ich werde 79 Jahre alt, zu aufwendig und zu gefährlich. Zudem musste ich mir eingestehen, dass ich nur noch wenige Freunde auf Solaris habe. Ich gehöre zu den Alten.

Ich werde in der Woche des 15. bis 19. Juni nochmals nach Solaris fahren, um den Wohnwagen abzubauen und mich von meinen Freunden zu verabschieden.

Istrien, Solaris, Camping, Wohnwagen, Hobby

Ich wusste schon lange, dass mein Leben auf Solaris absehbar sein wird. Die 840 km Autofahrt wurde zusehends mühsam. Nun kam mein Entscheid durch meine Makula-Erkrankung ein paar Jahre früher als ursprünglich geplant. Dieser Entschluss ist mir nicht leicht gefallen. Es war ein Kopf-Entscheid und gleichzeitig ein Start in eine neue Lebensphase für den Sommer.

Ich werde vermehrt in Europa herumfahren und Freunde besuchen. Ich träume von München, der Wachau und Wien, sowie Wahlen bei Köln, und auch den Kosovo. Dazu habe ich nun auch mehr Zeit, meine Kinder und Enkelkinder zu besuchen.

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Mai 2021: Live-Ticker vom Basler Max aus Solaris

+++ Dieter Dumont, RIP +++ Unterbruch der Ferien +++ Plattfuss +++ Solaris Toiletten +++ Corona-Drama +++ Ausbau Vorzelt +++ Besserwisser in Facebook +++ Fahrt nach Solaris+++

Im vorliegenden Tagebuch-Beitrag berichte ich über Ereignisse und meine Erlebnisse im Mai 2021.

Dieter Dumont und sein Lieblingshund Pepples
Dieter mit seinem Lieblingshund Pepples

28. Mai 2021: Dieter Dumont hat uns verlassen

Nach langer schwerer Krankheit und schwerem Kampf hat Dieter uns verlassen. Er gehörte meinem 42er-Jahrgang an. Ich kannte ihn aus unserer gemeinsamen Zeit auf dem Campingplatz Solaris. Zusammen haben wir das kroatische Internet auf dem Campingplatz erforscht und schlussendlich den Anschluss auch geschaffen. Unvergesslich die grossen Antennen, die er mitbrachte, um sich am Internet-Modem der Rezeption andocken zu können.

Gerne verweise ich auf meinen Bericht über unsere Internet-Aktivitäten auf Solaris „Jugend forscht“

Wie lange bleibe ich auf Solaris?

Seit der Verschlechterung meiner Augen hat sich alles verändert. Ich werde Mitte Juni nochmals kurz nach Solaris fahren und meinen Wohnwagen abbrechen. Ich habe mich entschlossen, mein Kapitel Solaris damit abzuschliessen.

23. Mai: Ungeplante Rückkehr in die Schweiz

Das Wetter war seit Tagen kühl, bedeckt und regnerisch, kurzum unfreundlich. Einzig am Morgen des Pfingstsonntags begrüsste mich blauer Himmel. Für die nächsten Tage sah es wiederum bitter und regnerisch aus. Da mein Makula-Erkrankung am recht Auge sich unangenehm bemerkbar macht, entschied ich mich am Morgen des Pfingst-Sonntag das schöne Wetter zu nutzen und nach Hause zu reisen. Am Dienstag werde ich mich in der Vista-Klinik untersuchen lassen.

Die Rückfahrt verlief problemlos. Keine Lastwagen, aber viele Familien-Ausflügler. Meine angeschlagenen Augen machten recht gut mit. Einzig in den Tunnels musste ich mich doppelt auf die Strassenbegrenzung konzentrieren. Weder am kroatisch/slowenischen noch am italienischen Zoll wurde ich speziell aufgehalten und auf Corona geprüft. In Chiasso wurde ich vom Schweizer Zöllner durchgewunken, was für mich bedeutet: Keine Quarantäne! Nach insgesamt 9 Stunden über 830 km langte ich in Binningen ein.

12. -22. Mai: Das Wetter ist regnerisch

Die ersten Tage auf Solaris waren vom schönen trockenen Wetter geprägt. Blauer Himmel und Sonnenschein erfreuten mein Gemüt, obwohl ein kühler Wind die Freude etwas beeinträchtigte. Nachts war es kühl.

In der Nacht vom 11./12. Mai begann das unfreundliche Wetter. Regen, Wolken und etwas Sonnenschein wechselten sich ab. Ich bin froh um meinen gemütlichen Wohnwagen mit Fernseher und Internet-Anschluss.

10. Mai: Plattfuss

Bereits vor ein paar Wochen, als ich von meiner Tochter Katja nach Hause fuhr, meldete sich mein Auto-Alarmsystem mit „Reifendruck überprüfen“. In der nächsten Tankstelle pumpte ich alle 4 Reifen auf und kam gut nach Hause. In den folgenden Tagen erhielt ich keine weiteren Meldungen, was mich beruhigte. Wenige Tage nach meiner Ankunft in Istrien piepste ein erneuter Reifen-Alarm! Vorne links war das Sorgenkind. Ich musste zum Vulkanisateur, wie sich die Reifenhändler hier in Istrien nennen. Und er fand den Übeltäter: Ein etwa 2 cm lange Schraube hat sich durch die Lauffläche gebohrt und den Reifen relativ gut abgedichtet! Schnell war das Loch mit einem dafür vorgesehenen Rohgummi geflickt! 100 Kunar, d.h. etwa 15 Euro musste ich für die Reparatur bezahlen

11. Mai: Das Toiletten-Problem löste sich

Mit viel Werbeaufwand und Euphorie hat Valamar seine Gäste in die Ferien auf ihren Campingplätzen und Hotels eingeladen. Alles sei bereit für eine schöne Erholung und Erlebniszeit.

Und wie haben sie gelogen. Auf den beiden Camping-Plätzen Solaris und Lanterna waren die Swimming-Pools ausser Betrieb und nur die minimalste Anzahl an Sanitäranlagen geöffnet. In Solaris deren Zwei. Eines ganz hinten in der Schweinebucht, das andere Waschhaus 7 mitten auf dem weitläufigen Campingplatz. Dieser Zustand war ein grosses Aergernis, denn wir mussten trotz reduziertem Service den vollen Tagespreis bezahlen.

Hilfe kam uns in Form des 91-jährigen Fredi Rauch. Mit ihm und seinem Alter konnte ich Valamar dazu bringen, das Waschhaus 10 in seiner und unserer Nähe zu öffnen. Ich machte Valamar klar, dass sie sich schuldig machen, wenn Fredi auf dem weiten Weg ins Waschhaus 7 etwas zustossen würde … und dies auch nachts über unbeleuchtete Wege. Zwei Tage später wurde das Waschhaus 10 eröffnet.

10. Mai: Corona-Drama – Familie ausgelöscht

Es war ein Schock, als ich im April erfuhr, dass Edo am 22. April gestorben ist. Edo war einer meiner ersten einheimischen Kontakte und Freunde in Istrien und auf dem Camping Solaris. Er war vor 35 Jahren Chef de Service im grossen Camping-Platz Restaurant. Später überwinterte mein Wohnwagen bei ihm in Zbandaj.

Es war einer meiner ersten Aktivitäten in Istrien, seine Frau Danica zu besuchen und ihr mein Beileid auszudrücken. Sie war immer noch total niedergeschlagen, aber nicht nur wegen des Todes von Edo. Das Schicksal hatte grausam zugeschlagen:

Edo starb am 22. April an einer schweren Lungenentzündung (nicht an Corona), nachdem er sich von seiner Milz-Operation bestens erholt hatte. Am 11. April ist der Bruder von Edo (Besitzer des Konoba Kastel) an Corona gestorben. Am Tag vor meinem Danica-Besuch, also gestern am 9. Mai, ist Danicas Bruder an Corona gestorben…..und vor wenigen Tagen ist auch der Vater ihres Schwiegersohns in Bosnien an Corona verstorben. Er hat sich an einem hl. Kommunionsfest in der Kirche und der anschliessenden Party angesteckt. Alle Gäste dieses Festes sind an Corona erkrankt. 3 davon bereits verstorben! Ihr Schwiegersohn war unterwegs zu seinen Verwandten.

8. Mai: Aufbau des Vorzeltes durch Klara

Seit ein paar Jahren stelle ich mein Vorzelt nicht mehr selber auf. Es ist mir zu anstrengend. Mit Klara und Beni habe ich zwei professionelle Vorzelt-Aufsteller. Nach 2 Stunden stand alles samt dem Sonnensegel. Ohne die beiden, müsste ich Camping aufgeben.

Solaris Vorzelt aufstellen
Klara beim Aufbau Vorzelt

Besserwisser in Facebook

Ich wollte nur meine Facebook-Freunde zu Hause über den mangelhaften Service auf Solaris mit den geschlossenen Toiletten- und Sanitärgebäuden sowie dem Swimmingpool berichten. Je nach Standplatz musste man 14-20 Minuten zu Fuss gehen, um sich zu duschen, sein Geschirr zu waschen oder auch nur auf die Toilette zu gehen.

Einige waren froh über diese Information. Ich erlebte aber auch die Gruppe der Besserwisser und Dummköpfe, die zu jedem Posting ihren Senf dazu geben müssen. Sie gaben mir Tips aller Art: „Ich solle doch zufrieden sein – Ich sei selber Schuld, so früh in Solaris zu sein – Wichtig sei nur das schöne Wetter und das warme Meerwasser….“ bla bla bla.

Facebook ist für mich in vielen Fällen ein besserer Wirtshaus-Stammtisch für Dummköpfe und Besserwisser, Hier können sie niceaulos jeden Mist schreiben. Manche gehören zur Gruppe der Querdenker und diese sind für mich ein rotes Tuch!.

5. Mai: Fahrt nach Solaris über 830 km

Am Mittwoch, 5. Mai bin ich am Morgen früh um 5 Uhr gestartet und Nachmittags nach 10 Stunden und 830 km in Istrien auf dem Campingplatz Solaris angekommen. Darüber berichte ich in einem eigenständigen Tages-Bericht,

  • Autobahngebühren durch Italien; 40 Euro
  • Notwendige Einreise-Unterlagen in Kroatien für Covid-Geimpfte: Aktueller Antigen-Test, Impf-Zertifikat, ausgefülltes Einreise-Formular.

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6. Mai: Solaris: nur 2 Sanitär-Anlagen offen

Mit grossem Aufwand warb Valamar auf ihrer Homepage und durch Mails für die Saison-Eröffnung des Camping Solaris per 1. Mai. „Alles sei bereit für die lieben Gäste“. Seit Mittwoch, 5. Mai bin ich auf Solaris, wurde aber leidvoll von der Realität eingeholt. Zwei Sanitäranlagen für den weitläufigen Camping-Platz waren in Betrieb. So etwas habe ich nicht einmal im Militär erlebt. Mehrmals am Tag musste ich zum Waschhaus 7 zwecks Morgen/Abend-Toilette, Duschen, Warmwasser, Geschirr etc gehen. … und dies auch nachts über dunkle unbeleuchtete Wege. Wehe, ich hätte einen Fehltritt gemacht. Ich gehörte noch zu den Privilegierten, denn ich musste nur wenige hundert Meter zum Waschhaus gehen

Ich finde dies eines Gross-Ferien-Konzerns wie Valamar unwürdig und eine Frechheit, umso mehr sie den Gästen den vollen Preis verlangten. Der Campingplatz war beileibe nicht gerüstet und für die Gäste bereit, denn nicht nur fehlte es an Sanitäranlagen, auch der Swimmingpool war leer und die Geschäfte mit Ausnahme des kleinen Konsums am Eingang und der Friseuse blieben geschlossen. Um es bösartig zu formulieren: Wir bezahlen für den schönen Rasenplatz, den Elektro-Anschluss und das fließende Wasser.…und sollen zufrieden sein

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5. Mai: Fahrt über Italien nach Istrien auf den Camping Solaris

Ferien auf dem Camping Solaris in Istrien (Kroatien) sind mit einer 10-stündigen Anfahrt über Italien und Slowenien verbunden. Punkt 4 Uhr in der Frühe weckten mich die beiden Wecker. Zwei Wecker, damit ich mich ja nicht verschlafe. Um 05:05 fuhr ich aus der Garage in Richtung Luzern – Chiasso, wo ich erstmals anhielt, Benzin tankte und meine Blase leerte. Auch dies musste sein, bevor ich über den Zoll in Italien einfuhr. Ich war mir noch etwas unsicher, ob die Transit-Fahrt durch Italien klappen würde. Vorsichtshalber hatte ich das italienische Einreise-Formular ausgefüllt.

Gotthard

Ich war das einzige Auto unterwegs in Richtung Italienischem Zoll. Bereits von weitem sah ich das Ungemach. 7 Zöllner und Vertreter der „Guardia di Finanza“ standen bereit. Die Formulare hatte ich bereit und wollte sie zeigen, da fragten sie mich „Wieviel Geld haben Sie bei sich?“… Ich war perplex und stotterte „500 Euro“ …..dabei hatte ich doch gestern noch weitere Euros und Schweizer Fränkli abgehoben. Aber sie waren zufrieden und winkten mich durch! Nun gings in Richtung Mailand und weiter via Bergamo und Venedig bis nach Triest, wo der nächste Zoll-Uebergang nach Slowenien auf mich wartete.

Ich war auf der ganzen Strecke praktisch das einzige ausländische Privat-Fahrzeug, Anders sah es bei den Lastwagen aus. Ich konnte mich nicht erinnern, je derart viele Lastwagen gesehen zu haben. Und dies nicht nur in Italien, sondern auch bereits in der Schweiz. Was mir zudem in Italien auffiel. Es fuhren wenige italienische Automarken. Die Italiener haben sich von ihren ehemals grossen Marken Fiat und Alfa Romeo abgewandt und fahren nun Suzuki, Toyota, Volvo, VW etc. Einzig ein paar Maserati-Limousinen sah ich auf der Autobahn.

Etwa um 13:30 Uhr erreichte ich den italienisch-slowenischen Zoll bei Triest-Skofie. Er war nicht besetzt. Ich konnte durchfahren. Wie üblich habe ich vor Koper Benzin vollgetankt und im Aldi (hier heisst er Hofer) Wasser und die wichtigsten Lebensmittel eingekauft. Dann ging es ein paar Kilometer weiter bis zum kroatischen Dragonje-Zoll. Aber oh Schreck. Mindestens 20 Autos standen dort parkiert. Es war kein Durchkommen! Ich glaube, dies waren Ferien-Gäste, die das kroatische Einreiseformular ausfüllen oder einen Antigen-Test machen mussten. Ja, wenn man sich nicht informiert!

Nein, diese Warterei wollte ich mir nicht antun. Ich drehte um und fuhr zum etwa 5 km entfernten zweiten Zoll-Uebergang in Portoroz, wo ich meine Unterlagen zeigte und von der Zöllnerin mit dem Kommentar „Perfekt“ durchgelassen wurde.

Um 15:30 Uhr langte ich nach 830 km Fahrt auf dem Campingplatz Solaris ein, wo ich mich eincheckte und meinen Standplatz L61 für den Wohnwagen einrichtete, der mir vom Depot Knapic herbeigefahren wurde. Es sollen sich zur Zeit nur 70 Gäste auf dem Campingplatz befinden, meinte der Rezeptionist. Aus diesem Grund seien nur 2 Toiletten geöffnet! Der eine mitten auf dem Platz und der zweite hinten in der Schweinebucht. Ich war schockiert und „grantig“. Ich bezahle den vollen Tarif und erhalte nur eine reduzierte Leistung. Am Abend entdeckte ich beim Essen im nahen Sidro-Restaurant, dass auch das Swimmingpool nicht benutzbar ist.

Wohnwagen Hobby auf Solaris

Nun konnten meine diesjährigen Camping-Ferien beginnen. Die SAT-Schüssel für den Fernseher und das Vorzelt sollen ersten in den nächsten Tagen aufgestellt werden.

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