Kategorie: Gesundheit, Medizin

Gesundheit, Medizin, Spital, Krankheiten, Medikamente

Gedanken zum „älter werden“ und zur Energiewende

Max Icecream Glace Eis Kosovo Albanien

Ende Jahr werde ich 80 Jahre alt. Ich bin mir bewusst, dass anschliessend der gefährlichste Teil meines Lebens folgt, denn nur wenige 80-Jährige werden 90 und älter.

Ich komme eben von einem längeren Spaziergang zurück, an dem ich Zeit und Musse hatte, mir darüber Gedanken zu machen. Ich gerate durch die möglicherweise nur noch kurze Lebenszeit nicht in Panik. Realistisch sind noch 10 Jahre möglich.

Ich hatte ein unvergleichlich grossartiges Leben. Alles hat gepasst. Meine persönlichen Niederlagen habe ich alle ins Positive verarbeitet und schaue ohne Missgunst und böse Gedanken in meine Zukunft.

Ich lebe nun von einem Tag auf den anderen, mache mir aber dennoch Pläne, als sei ich erst 50-Jahre alt geworden. Ich will mir auf meinen 80-Geburtstag nochmals eine Ägypten-Nil-Kreuzfahrt schenken. Im kommenden Sommer soll es wieder in den Kosovo gehen. Wien, Amsterdam, Hamburg, München und Kall sind weitere Destinationen auf meiner Warteliste.

Ich freue mich, neue Restaurants zu entdecken. Neue Sujets für meine Foto-Künste zu finden. Noch lange ins Fitnessstudio, in die Sauna und zum Schwimmen gehen zu können …. Ich freue mich, zu leben !

Deutschlands Traum von der Energiewende

Beim Spazieren habe ich Zeit, mir dies und das durch den Kopf gehen zu lassen. Kürzlich auch die deutsche Euphorie über die Energiewende und Zukunft mit erneuerbaren Energien. Die Träume der deutschen Politiker sind äusserst schwierig zu realisieren. Jeder der Physik-Vorlesungen gehört hat, wird wie ich den Kopf schütteln, denn ein Perpetuum Mobile wird nie funktionieren … jedoch davon träumen die Grünen!

Allein der Ersatz der heutigen Kohle-, Gas- und Erdöl-Bedürfnisse verlangen ein mehrfaches an heute bereits installierten Alternativ-Anlagen (Wind und Photovoltaik, Wasserstrom). Allein die Umrüstung der Autos auf Elektro verlangt gigantische Mengen an Elektrizität oder grünen Wasserstoff. Noch niemand hat die zusätzlichen Bedürfnisse für die Fabrikation grünen Wasserstoffs berechnet.

Ich werde dies Energiewende mit Sicherheit nicht mehr erleben. Meine Kinder wahrscheinlich auch nicht …… es sei denn, eine neue Politiker-Generation greift auf die Atom-Energie in moderner Form zurück.

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Aug. 2022: Live-Ticker vom Basler Max

+++ 4. Covid-Booster +++ Winnetou +++ WordPress 6.01 +++ Gürtelrose +++ Rückkehr aus dem Kosovo +++

24. Aug.: 4. Covid-Booster

Habe mich mit dem 4. Booster gegen Covid-19 impfen lassen, weil ich bald nach Thailand abreise und nicht auf den neuen Impfstoff warten kann. Meinen 3. Booster habe ich bereits vor 10 Monaten im Nov. 2021 erhalten.

Da in der Schweiz der 4. Booster erst für ältere ab 80-Jahren empfohlen wird, musste ich für die Impfung Fr. 60.– bezahlen. Ich werde erst in 4 Monaten 80 Jahre alt. Jedoch meine Gesundheit ist mir dies wert!

d’Schwobe spinnen ! Wollen Winnetou verbieten

Kürzlich habe ich unser Nachbarland Deutschland als Bananenrepublik bezeichnet, weil bei ihnen die Deutsche Bundesbahn, das Internet, die Strassen-Infrastruktur, die öffentliche Kommunikation und vieles mehr, einfach nicht funktionieren. Im Internet z.B. rangiert Deutschland im weltweiten Vergleich am Ende in Mitten der afrikanischen Staaten als Entwicklungsland!

Nach dem „Gender“ Theater wollen die Deutschen in ihrem Verfolgungswahn nun auch eine neue „Winnetou-Ausgabe“ verbieten! Sie sei rassistisch und klischee-lastig!

15. Aug: Ende oder Unterbruch der Trockenheit?

Es war kurz nach Mittagszeit. Draussen in Richtung Elsass wurde es dunkel und dunkler. Es war erschreckend. Ich habe die Storen heruntergelassen und vorher noch schnell ein paar Fotos geschossen. Dann schüttete es! Aber nur kurz. Die Natur braucht viel mehr Regen. Dies könnte aber in den nächsten Tagen geschehen, wie der Wetterbericht meldete.

15. Aug. 2022: Unwetter über Basel / Binningen

14. Aug.: Zug-Fahrt in einer Bananen-Republik

Ich schwöre es, ich habe dies nicht im schwarzen Afrika erlebt, sondern im nahen Deutschland… und es war nur ein weiteres schwarzes Erlebnis mit der Deutschen Bundesbahn.

Ich war zu Besuch bei meinen Verwandten in Buggingen. Von Buggingen aus fuhr nach 18 Uhr kein Zug mehr nach Basel, weshalb ich mich ins nahe Müllheim fahren liess. In meiner offiziellen DB-App auf meinem Handy fand ich mit 20:28 Uhr Abfahrtszeit einen Zug nach Basel Bad. Bahnhof. Ich hatte genügend Zeit. Als ich auf dem Bahnhof in Müllheim ankam und den offiziellen gelben Fahrplan nach dem Abfahrts-Geleise konsultierte, stand jedoch als Abfahrtszeit 20:06 Uhr für denselben Zug! Es gab keinen Zug mit Abfahrtszeit 20:28 Uhr!

Mein Zug war in der Tat bereits abfahrbereit auf Geleise 4. Die Zeit war knapp. Mit einem Spurt erreichte ich ihn und sprang hinein. Dort klärte mich der Schaffner auf. Dieser Fahrplan in Müllheim sei ungültig und veraltet. Die Abfahrtszeit sei 20:28 Uhr!

Apropos Bahnhof Müllheim: Dieser liegt nicht etwa in der Stadt Müllheim, sondern weit abseits im Industrie-Quartier

Nachtrag über ein weiteres Erlebnis: Am Samstag-Abend 27. August weilte ich zu einem Familien-Essen in Badisch-Rheinfelden. Ich benutzte dazu mein 9-Euro-Ticket. Als ich zur Rückfahrt auf den Zug um 19:53 Uhr wartete, kam die Durchsage: „Dieser Zug kann heute aus Personal-Mangel nicht fahren! …..“

8. Aug: Zweite Gürtelrose-Impfung

Vor 2 Monaten erhielt ich meine erste Impfung gegen die mühsame Gürtelrose-Krankheit. Heute war ich schnell beim Hausarzt und liess mir die zweite Impfung verabreichen.

Wie nach der 1. Impfung litt ich unter der Nebenwirkung und lag ich am Tag danach mit grippeähnlichen Symptomen wie Gliederschmerzen, Kopfschmerzen und Unwohlsein flach. Ich sehe dies positiv. Mein Körper hat gearbeitet und Antikörper gebildet.

8. Aug. Rel.-Wechsel WordPress 6.01

Gegen 2 Monate habe ich im Internet die Meldungen über den grossen Release-Wechsel von WotrdPress verfolgt. Heute habe ich ihn auf die Version 6.01 vollzogen.

6. Aug.: Zurück aus den Kosovo-Albanien Ferien

Eine Minute nach Mitternacht landete der Easyjet-Flieger von Pristina kommend auf dem Flugplatz Basel-Mülhausen. Es hatte knapp gereicht, denn ab Mitternacht herrscht Flugverbot.

Nun werde ich mich dem Bericht über meine 2-wöchigen Ferien widmen und die über 320 Fotos aus dem Foto-Apparat und dem Handy auf dem PC sammeln und aufbereiten. Es war das erste Mal, dass ich die meisten Fotos mit dem Handy und nicht mit dem Foto-Apparate machte.

Den Bericht über meine Kosovo-Reise findet ihr unter dem Link: 7. Reise in den Kosovo

Durch Anklicken des Bildes gelangst zum Reisebericht
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5. Juli: Wann soll ich mich zum 4. Mal gegen Covid impfen lassen?

Zur Zeit steigen die Ansteckungen durch Covid-19 in Europa. Ich bin seit 15. November letzten Jahres mit dem Booster geimpft. Mein Covid-Dokument ist nur noch bis am 11. 8. 22 in der Schweiz gültig. Die Frage für mich stellt sich, wann brauche ich den 4. Booster? Ich plane am 23. Sept. 2022 nach Thailand zu fliegen

5. Juli: Medien-Konferenz des BAG

An der heutigen Medien-Konferenz (5. Juli 2022) des schweizerischen Bundesamtes für Gesundheit (BAG) wurde empfohlen, dass gesunde Leute unter 80 Jahren sich erst kurz vor dem erwarteten Herbst/Winter-Ausbruch sich mit dem 4. Booster schützen sollen. Vollständig geimpfte Personen unter 80 Jahren sind mit den 3 Impfungen gut und genügend geschützt.

Mein Entscheid:

Ich werde mich anfangs September vor meinem Abflug nach Thailand zum 4. mal Boostern lassen, auch wenn dann der neue, verbesserte Impfstoff noch nicht verfügbar und frei gegeben sein wird.

Das Schweizer Fernsehen SRF glänzt durch Desinteresse

Erstaunlich und beschämend war, dass das Schweizer Fernsehen SRF die doch recht wichtige Medien-Information auf keinem ihrer 3 Kanäle übertrug, obwohl Sendeplatz verfügbar waren. Aber ich fand brillante Alternativen: Uebertragungen im Internet, BLICK und BZ. Damit bestätigt das SRF, dass die Aufgabe eines öffentlich rechtlichen Fernsehens problemlos von privaten Anbietern übernommen werden kann.

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Juni 2022: Live Ticker vom Basler Max

+++ Kosovo-Bericht +++ Hexenschuss +++ Juni-Hitze-Periode +++ Covid-Maske +++ Fitness-Muskelkater +++ Gürtelrose +++

Endlich: Mein Kosovo-Reisebericht ist verfasst und im Internet lesbar

Als Rentner bin ich mehr beschäftigt, als früher als „Geldverdiener“. Deshalb dauerte es auch 1 ganzen Monat, bis ich mit meinem Reise- und Erlebnisbericht „19.-31. Mai 2022: zum 6. Mal im Kosovo“ zufrieden war und ihn ins Internet zum Lesen freigab. Ich schreibe und dokumentiere mit vielen Fotos über die Geburtstagsparty meines 18-jährigen Enkels Leon, den Besuch des serbisch-orthodoxen Klosters Gracanica, meine Reise nach Prizren zur Pascha-Moschee und in die schneebedeckten Prevalla-Berge.

Durch Anklicken auf mein nachstehendes Foto gelangst zum Kosovo-Bericht

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21. Juni: Hexenschuss in Tropennacht

Es ging mir blendend, als ich nackt auf der Decke liegend einschlief. Am Dienstag-Morgen um 6 Uhr, als ich aufstand, um ins Fitness zu gehen, zwickte es mich am Rücken gewaltig: Hexenschuss? Ich muss mich unterkühlt haben! Unverzüglich habe ich meinen unteren Rückenbereich mit heizender Sports-Creme „Counterpain“ eingerieben und ein Voltaren geschluckt. Bald ging es mir wieder besser, aber aufs Fitness musste ich verzichten.

19. Juni: Juni-Hitzeperiode mit Höchst-Temperaturen

Die Temperaturen stiegen in den letzten 4 Tagen kontinuierlich, bis sie am gestrigen Samstag, 18. 6. 2022 in Basel mit 35.5o C einen Juni-Schweizer Rekord erreichten, und diesen am heutigen Sonntag,19.6.2022 in Beznau (AG) mit 36.9o C nochmals etwas steigerten

16. Juni: Trage im ÖV wieder Covid-Maske

Die Anzahl Corona-Infizierte steigt auch in der Schweiz wieder dramatisch an. Die neue Omikron-Variante kann das Immunsystem leichter umgehen. Obwohl der eigene Impfschutz inkl. Booster vor schweren Erkrankungen schützt, möchte ich aufpassen. Heute habe ich erstmals seit Anfang Mai wieder eine Maske getragen, als ich im Tram in die Stadt fuhr. Ich nehme an, dass meine 3. Booster-Impfung von Mitte Nov. 2021 noch genügend schützt.

7. Juni: Impfung gegen Gürtelrose

Im April hat es meinen lieben Freund Fredi Rauch aus Graz erwischt, indem er an der schmerzhaften Gürtelrose erkrankt ist. Die Gürtelrose ist ein schmerzhafter Hautausschlag. Jeder, der Windpocken hatte, kann eine Gürtelrose bekommen. Vor allem bei Älteren über 50 ist das Risiko der Erkrankung hoch. Man schätzt, dass jeder Vierte im Laufe seines Lebens mindestens einmal an einer Gürtelrose leidet.

Nun habe ich vernommen und mich im Internet bestätigen lassen, dass man sich dagegen impfen kann. Die Erfolgsrate der Impfung ist um die 85%, dass man nicht erkrankt. Heute unmittelbar nach dem Fitness war ich bei meinem Hausarzt, der mir die 1. Impfung gab. Eine zweite ist in 2 Monaten notwendig.

Nach dem was ich über Gürtelrose gelesen habe, ist diese Impfung unbedingt empfehlenswert!

Fitness mit starkem Muskelkater

Rund 1 Monat habe ich beim Fitness ausgesetzt, weil ich in Europa herumreiste. Nun habe ich mein Programm wieder neu gestartet. Etwas reduziert in der Quantität zwar, aber dennoch alle Uebungen.

Etwa 2 Stunden später begannen meine Muskeln zu schmerzen.. Die Impfung an Gürtelrose hat meine Muskelschmerzen noch verstärkt. Sie liessen mich auch nachts nur schlecht schlafen. Ich werde 2 Tage aussetzen.

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Ich werde älter ! Ein Fluch oder Geschenk?

In meiner Pubertätsphase konnte ich nicht abwarten, bis ich 16 Jahre alt und ins Kino gehen konnte. Meinen ersten Besuch eines Striptease-Clubs „Frisco Bar“ am Claraplatz mit erstem Blick auf nackte Brüste musste ich mit einer aus dem Kleiderschrank meines Vaters entlehnten Krawatte erschleichen.

Meinen 40.-Geburtstag am 31. Dez. 1982 habe ich nicht gefeiert. Ich fühlte mich alt und war darob deprimiert. Erst ein paar Jahre später habe ich realisiert, dass ich mich weder damals noch später verstecken musste. Ich war ein hübscher und interessanter 50-Jähriger, 60-Jähriger und brauche mich auch jetzt noch nicht zu verstecken.

Noch 6 Monate und ich feiere meinen 80. Geburtstag

Aber der Zahn der Zeit nagt auch an mir. Ich werde schneller müde, brauche mehr Schlaf, ertrage weniger Alkohol, erzähle oft aus meiner Vergangenheit, weil sie immer grösser wird, und stelle fest, dass meine Umgebung immer älter wird. Oft ist meine Unbeschwertheit mit Blick auf ein langes Leben vorbei, denn ich realisiere, dass mein Ende absehbar ist!

Beim Schreiben meiner Beiträge in meine Homepage und mein Tagebuch entdecke ich, dass mein Wortschatz und Kreativität am Vormittag um einiges grösser ist, als Nachmittags. Ich habe bereits festgestellt, dass mir immer wieder einige Worte abhanden kommen!

Es ärgert mich, dass sich viele ältere Leute über die Jugend und ihre Unbeschwertheit beschweren. Sie kämen nie auf Idee, ihr Leben zu reflektieren. Wie unselbständig waren wir doch in unserer Jugendzeit, als es z.B. um die Suche nach einer Lehrstelle ging! Welche Mühe haben viele von uns Alten bei der Bedienung der modernen Technologien. Ich stelle fest, auch wir Alten können von der Jugend viel lernen! …. ohne immer mit dem Zeigefinger zu drohen.

Aber trotz dieser typischen Alterszeichen habe ich ein paar Eigenschaften, die mir Freude bereiten. Ich bin nicht altmodisch und verstehe die Jugend recht gut. Im Gegensatz zu vielen Oldies bin ich stolz auf die „Fridays for Futures“ Aktivitäten. Welcher alte Knochen hätte den Mut aufgebracht, die gesamte Menschheit auf das Klimaproblem derart drastisch aufmerksam zu machen……es waren alles schulpflichtige Schülerinnen und Schüler! Chapeau – Hut ab !

Gesundheit

Meine Fitness hat ab dem 74. Geburtstag massiv nachgelassen. Ich erinnere mich noch gut, dass ich damals in Thailand über 100 km mit dem Rennrad einen 30 km/h-Schnitt fahren konnte. Als ich nach meinem Unfall das Rennrad an den berühmten Nagel hängte, war nur noch ein Schnitt von um die 25-27 km/h möglich. Um mich weiterhin körperlich Fit zu halten, besuche ich 2x wöchentlich das Fitness-Center, mache meine Kraft-, Gleichgewichts- und Kreislauf-Uebungen. Jeweils als Abschluss und Belohnung gehe ich in die Sauna und schwimme 300 m.

Klick zur Geschichte meiner Krankheiten

Wenn ich von meiner Augenkrankheit absehe, würde ich mich aktuell als 99% gesund bezeichnen. Das eine-Prozent würde ich meinem Uebergewicht von etwa 8-10 kg zu ordnen. Ich habe alle meine schweren Krankheiten wie Prostata-Krebs und meine 2 Radunfälle überlebt.

In meinen Memoiren habe ich in einem Abschnitt über meine Gesundheit und Krankheiten geschrieben. Es waren mit der Diphtherie- und Tetanus-Erkrankung zwei gefährliche Sachen darunter, die eigentlich tödlich waren. Aber ich habe auch die überlebt. Dieser Beitrag “ Meine Krankheiten und Schönheits-Operationen“ über meine Krankheiten ist sehr lesenswert und beweist:

„Leben ist gefährlich“

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Mai 2022: Live Ticker vom Basler Max

+++ Ferien im Kosovo +++ Organspende in CH +++ Pat’s Gesundheit +++ Reise durch Ost-Europa +++ 50. Makula-Spritze +++

19. -31. Mai: Ferien im Kosovo – Pristina-Sushice

Ab gings am 19. Mai mit dem 17:20 Uhr Easyjet-Flug von Basel nach Pristina. 12 Tage verbrachte ich mit meiner Tochter Daniela und ihrer Familie in ihrem Haus in Sushice. Ich traf viele meiner dortigen Freunde, ging erfolgreich Shopping und deckte mich mit Designer-Hosen und -Shirts ein. Wie gewohnt werde ich einen illustrierten Reise-Bericht schreiben. Es ist zu finden unter „Sommer 2022: zum 6. resp. 7. Mal im Kosovo“

15. Mai: Das Schweizer Volk stimmt für die „Widerspruchslösung“ in der Organspende

Mit grosser Mehrheit hat das Schweizer Volk bei der Organspende das Prinzip der Einwilligung geändert: Es gilt nun die „Wiederspruch-Lösung“, d.h. der Spender muss nicht mehr einer Organspende zustimmen, sondern Widerspruch einwenden, falls er nicht als Spender auftreten will.

Meiner Pat in Thailand geht es sehr schlecht

Pat befindet sich seit 10 Tagen im Spital und wartet auf die monatliche Chemo-Therapie-Injektion. Da ihr Blutdruck zu tief ist und sie Fieber hat, kann diese nicht durchgeführt werden. Pat hat in den letzten Monaten viel Gewicht verloren und wiegt nur noch 38 kg.

14. Mai: Zurück aus der Wachau und München

Bin nach einer 6 1/2-stündigen Zugfahrt von München kommend wieder zu Hause in Binningen gelandet. Nun gilt es die Schmutzwäsche zu waschen, die Fotos zu ordnen und neu zu packen für meine gegen 2 wöchige Kosovo-Reise, die bereits am Donnerstag beginnt.

Ich erlebte 10 wunderbare Tage in der Wachau mit Evelyne, Petra, Philip, Maxi und Anika mit den Höhepunkten feiner Heurigen-Besuche und einer Donaufahrt, sowie in München bei Heinz und Edith und einer Fahrt nach Augsburg. Ich werde wie gewohnt darüber einen bebilderten Reisebericht verfassen und veröffentlichen

München Ratskeller
12. Mai 2022: Ratskeller am Marienplatz in München mit Heinz und Edith

5. Mai: Ab gehts auf Ost-Europa-Reise

Heute starte ich meine Reise durchs Ost-Europa. Zuerst geht es mit dem Nacht-Zug im Schlafwagen nach Krems in die Wachau und ein paar Tage später nach München. In der 2. Hälfte Mai geht es per Flugzeug mit meiner Tochter Daniela in den Kosovo. Ich werde über beide Reisen berichten

14. Juni 2020-Karten Niederoesterreich

2. Mai: 50. Makula-Spritze

Heute erhielt ich in der Vista-Klinik meine 50. Eylea-Spritze ins linke Auge und die 25. ins rechte Auge. In der Tat ein doppeltes Jubiläum. Es ist kein trauriges, denn bisher sind die Einschränkungen durch meine Makula-Augen-Krankheit erträglich. Erfreulich ist, dass die Sehschärfe an beiden Augen bei 80% recht hoch ist und die Aerzte heute feststellten, dass mein rechtes Auge trocken sei!

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April 2022: Live Ticker vom Basler Max

+++ Schnelle Brief-Post +++ armselige Schweiz +++ SVP und SRF-Arena +++ Mein Herz +++ Ostern-Spargeln +++ Putin +++ Bananen-Republikk +++ Daten-Save +++ Schnee in Basel +++

Schnelle Brief-Post

Am vergangenen Donnerstag-Vormittag habe ich einen Brief mit Empfänger in einem kleinen Städtchen im Raume Euskichen (NRW) auf die Post gebracht und per A-Post (Fr. 1.80) weggeschickt. Genau 2 Tage später kam er am Samstag-Vormittag dort an! Da soll sich noch jemand über die Schnecken-Post beschweren!

Armselige Schweiz – Sie verbietet die Ausfuhr von Munition an die Ukraine

Ich bin enttäuscht und entrüstet über mein Heimatland. Nun stellt sich auch die Schweiz gegen die Ausfuhr von Kriegsmaterial an die Ukraine und versteckt sich hinter seinen „Neutralitäts-Status“. Es handelt sich dabei um eine Munition -Lieferung für die übliche Primär- und Sekundärbewaffnungen des deutschen Marder-Schützenpanzers. Ich schäme mich und entschuldige mich für die schweizerischen Vollidioten des Seco (Wirtschaftsdepartement)

22. April: Die SVP führt erneut Krieg in der SRF-Fernsehsendung „Arena“

Dies war wohl nicht das Grüne vom Ei, dass sich das Schweizer Fernsehen SRF mit der populistischen SVP (vergleichbar der Deutschen AfD) auf eine Rückkehr in die Diskussions-Sendung „Arena“ einigte. Der „kalte Krieg“ ging unverzüglich oder noch härter weiter! Für mich handelte es sich um eine „Vergewaltigung mit Worten!“

Ein paar Wochen plätscherte die Fernseh-Diskussions-Sendung „Arena“ ohne die populistische SVP daher, nachdem sie sich wegen schlechter Behandlung durch den Moderator schmollend zurückgezogen hatte. In der Tat versuchte der Moderator Sandro Brotz die lautstarken und ungestümen Populisten an die Leine zu legen. Die SVP-Philosophie „Andersdenkenden sind unsere Feinde“ erlaubte keine anständige Diskussion. Die Andersdenkenden wurden von der SVP mit Worten vernichtet.

Am vergangenen Freitag war die SVP in die Arena-Sendung zurückgekehrt, in der es darum ging, ob man den Atomkraftwerken eine zweite Chance geben sollte. Und ihr Vertreter Christian Imark verhielt sich wiederum wie bisher, aggressiv, zerstörend und intolerant. Nach wenigen Minuten habe ich die Sendung verlassen. Dies musste ich mir nicht mehr antun, obwohl ich in dieser Sache die Meinung der SVP unterstützte: Wir können in de r Schweiz auf Atomkraftwerke nicht verzichten, aber auf die SVP

Die „Arena“ war eine der wenigen Sendungen des Schweizer Fernsehens SRF, die ich jahrelang nicht ausliess, bis die SVP sie als ihr Schlachtfeld übernahm. Ich werde mir ernsthaft überlegen, ob ich bei der nächsten Volksabstimmung über die Gebühren für das öffentliche Schweizer Fernsehen diese nicht ablehnen werde. Derartige Sendungen kann auch ein privates Fernsehen produzieren. Auch dieses kann ich abschalten.

19. April: Kardiologische Untersuchung

Anlässlich meines Blackouts im vergangenen Herbst haben die Aerzte im Universitätsspital Basel eine Erweiterung meiner Aorta-Gefässwand (Aneurysma) bei meinem Herz festgestellt. Die Aorta ist die Hauptschlagader und führt vom Herzen nach unten mit vielen Abzweigungen in alle Körperteile. Die Aorta hat im Schnitt einen Durchmesser von 2,5 – 3,5 cm. Er nimmt im Rahmen des normalen Alterungsprozessen zwischen dem 20. und 70. Lebensjahr im Schnitt um 35% zu.

Heute wurde ich zum 2. Mal mit einer „transthorakale Echokardiographie“ untersucht, um eine etwaige Verschlechterung festzustellen. Ich wurde beruhigt. Der Durchmesser meiner Aorta hat sich nicht vergrössert. Sie war 42 mm dick. Ab 50mm muss operiert werden. Ich werde in 1 Jahr zu einer weiteren Kontrolle aufgeboten.

16./17. April: Meine Ostern zu Hause – erste Spargeln

Ich werde die diesjährigen Ostern zu Hause verbringen. Meinen Enkeln habe ich ein grosses Päckli mit Süssigkeiten geschickt. Von ihnen habe ich einen handgeschriebenen Brief mit Origami-Falt-Tieren erhalten. Ein grosses Kompliment geht an den 8-jährigen Luc, der meine Adresse aufs Kuvert und den Brief mit schöner Schrift und präzis auf einer Linie geschrieben hat. Dies konnte ich in seinem Alter noch nicht.

Gestern habe ich Spargeln aus dem Markgräflerland sprich Badischen gekauft (Fr. 19.–/Kg). Diese gibt es nun an Ostern mit Serano-Schinken…. hmmmmmm

Sie haben mit der Sauce Hollandaise wunderbar geschmeckt.

12. April: Deutschland ist beleidigt – entfremdet sich Europa

Dies, nachdem die Ukrainer am 12. April den deutschen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier ausgeladen und ihn als unerwünscht bezeichnet hatten. Ich meine: Deutschland sollte endlich realisieren, dass es von den wenigsten Ländern in Europa geliebt wird. Deutschland unter Merkel hat jahrelang EU-Entscheide gebremst und mehrfach Deutschlands Willen durchgesetzt. Ohne Deutschland ging nichts. Dies war auch bei den aktuellen Massnahmen gegen Putin festzustellen. Manche Sanktion konnten wegen Einsprachen Deutschlands nicht oder nur teilweise durchgesetzt werden. Diese rechthaberische Art rächt sich jetzt.

Putin, der Schlächter, und eine Bananen-Republik

Kopfschütteln und Unverständnis, wie ein Mensch derart abartig und pervers mordet …. aber auch über eine Bananen-Republik, die einst eines der technologischen Vorreiter auf der Welt war. Ein Nachbarland zur Schweiz. Nun prüft dieses Land seit Wochen, ob sie den Ukrainern weitere Waffen liefern soll und will! Dieses armselige Land schaut zu, wie die Ukrainer mit Heldenmut um ihr Land und ihr Leben kämpfen. Ich schäme mich für dieses Land.… einfach schwach!

6. April: Mein Daten- und System-Save

Ich gebe es zu, auch ich musste mich überwinden, meinen monatlichen Datensave durchzuführen. Ich habe nun das Verfahren halb-automatisiert, d.h. ich muss nicht mehr warten, bis die Kopie meiner wichtigsten Daten auf die externe Platte erstellt ist.

Bitte schützt auch Euere Daten. Zur Zeit werden täglich unzählige PC’s von Hackern gekappt und ihre Daten gesperrt resp. unbrauchbar gemacht.

1. April: Es schneit sogar in Basel

Es ist kein Aprilscherz, aber seit dem 1. April schneit es in Basel. Am 2. April sanken die Temperaturen unter 0oC. Der Schnee blieb auf den Bäumen und Dächern liegen.

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Corona Chronologie in der Schweiz – ein Rückblick

Ab 1. April 2022 sind alle ausserordentlichen Corona-Massnahmen aufgehoben worden. Die Corona-Pandemie ist jedoch bei weitem nicht vorbei. Der Covid-19-Virus wird weiter leben und sein Unheil stiften. Vorallem für die Impfgegner bleibt die grosser Gefahr schwerer Erkrankungen bestehen. Alle werden sich anstecken! Aber dies ist ein anderes Thema.

Im Teletext des Schweizer Fernsehens vom 30. März 2022 habe ich eine Zusammenstellung der wichtigsten Ereignisse der Corona-Pandemie entdeckt. Diese habe ich mit meinen Notizen ergänzt.

Ereignisse 2020:

  • 25. 02. 2020: Erster Covid-Fall in der Schweiz
  • 28.02.2020: Verbot grosser Events (Fussball)
  • 04.03.2020: Basler Fasnacht wird abgesagt
  • 11.03.2020: Mein Rückflug aus Thailand
  • 16.03.2020: Schulen werden geschlossen
  • 17.03.2020: Totaler Lockdown mit Ausnahme der Lebensmittelläden, Apotheken und Spitäler
  • 20.03.2020: 40-Mrd-Paket für die Schweizer Wirtschaft
  • 21. 03-2020: Swiss und Lufthansa stellen ihren Flugbetrieb ein
  • 24.03.2020: Die olympischen Spiele in Tokyo werden um 1 Jahr verschoben
  • 16.04.2020: Erste Lockerungen: Kinos, Veranstaltungen etc können mit Einschränkunen öffnen
  • 04.05.2020: Erste Lockerungen: Coiffeure und Blumengeschäfte öffnen
  • 11.05.2020: Erste Lockerungen: Restaurants und Schulen öffnen
  • 06.06.2020: Zoos, Gartenbäder, Veranstaltungen bis 300 Personen sind erlaubt
  • 15.06.2020: Die Grenzen innerhalb der EU werden wieder geöffnet
  • 06.07.2020: Maskenpflicht in ÖV
  • 23.11.2020: Basel-Stadt verschärft: Restaurants, Bars, Sportanlagen wie Schwimmbäder, Fitnesscenter, Turnhallen werden geschlossen
  • 09.12.2020: Daniela ist positiv auf Corona getestet, Nur leichte Beeinträchtigung
  • 22.12.2020: Teil-Lockdown in der Schweiz für Restaurants, Museen, Theater und Sportanlagen (Fitness-Centers) 
  • 23.12.2020: Impfstart in der Schweiz

Ereignisse im 2021:

  • 25.01.2021: Meine erste Moderna-Impfung. Die zweiter erfolgte am 22.2.2021
  • 18.02.2021: Erneute Ladenschliessungen
  • 01.03.2021: Lockerungen treten in Kraft
  • 26.06.2021: Events mit Zertifikaten erlaubt
  • 15.11.2021: Erhalte meine 3. Booster-Impfung
  • 06.12.2021: Neue Omikron-Massnahmen

Ereignisse 2022:

  • 13.01.2022: Isolation nach 5 Tagen
  • 17.02.2022: Aufhebung Zertifikat
  • 01.04.2022: Aufhebung alles Massnahmen
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Feb. 2022: Live Ticker vom Basler Max

+++ Invasion der Russen in der Ukraine +++ Ende eines Aergernisses +++ Basler Fasnacht +++ CH hebt Covid-Massnahmen auf +++ Steuererklärung +++ Joop Homme +++ Preise Covid-Impfstoffe +++

24. Feb: Einmarsch der Russen in die Ukraine

Nach dem Corona-Pandemie auf und ab, schiockierte auch mich am Donnerstag, 24. Feb. der Einmarsch der russischen Kriegsmaschinerie in die Ukraine. Dieser Angriff auf ein friedliches Land bestätigte mir, dass man den russischen Machthabern nie trauen darf. Es sind Diktatoren, denen ein Menschenleben nichts bedeutet. Ich bin erschüttert und hoffe, dass die getroffenen Massnahmen gegen Russland erfolgreich sein und nicht in Kürze versanden werden. Putin muss durch das russische Volk gestoppt und vernichtet werden.

20. Feb: Abschluss der Olympischen Spiele Peking

Ich will an dieser Stelle nicht über die Erfolge und Misserfolge berichten, sondern über die unfreundlichsten und hygienischsten Spiele der Neuzeit. Bisher waren Olympische Spiele ein Treffen der Sportler mit der Bevölkerung des jeweiligen Landes. Diesmal war jeder Kontakt zur Bevölkerung unterbunden. Es waren Eis-kalte Kunst-Spiele, wie man sie auch über Internet-Generatoren hätte zeichnen und kreieren können.

Geärgert hat mich das Schweizer Fernsehen SRF, das sowohl an der Eröffnungsfeier wie auch an der Schlussfeier durch ihren Moderator unsinnige Lobeshymnen und Geschleime über die Spiele ausgesendet hat. Es fehlte der Mut zur klaren Kritik an der chinesische Führung und des IOC mit Thomas Bach . Es war eine Schande. Ich habe mich geschämt und die Schlussfeier bereits nach 10 Minuten ausgeschalten.

Nun ist für die Russen der Weg frei, um in die Ukraine einzudringen, denn die sportliche Welt kann die russischen Athleten und Mannschaften nicht mehr boykottieren. Dies wäre ein Horror-Szenarium für China und Russland gewesen.

Am 7. März startete die Basler Fasnacht mit dem „Morgestraich“

Nach zwei Jahren ohne Fasnacht ging es ab 7. März wieder los mit den „3 schönsten Tagen“ in Basel. Das Wetter hatte mitgespielt und die Stimmung war gewaltig. Auch ich war begeistert. Meine Ergebnisse findet ihr in meinem Fotobericht: „Basler Fasnacht 2022“

17. Feb: Bundesrat hebt die meisten Covid-Massnahmen auf

Weil schätzungsweise mehr als 90% der Schweizer Bevölkerung geimpft oder genesen sind, hat der Schweizer Bundesrat nach rund 23 Monaten die meisten Covid-Massnahmen aufgehoben. Es bleibt einzig die Maskentragpflicht in den öffentlichen Verkehrsmitteln und Spitälern/Altersheimen in Kraft. Dies ist zwar ein grossartiger Tag, appelliert aber an die Eigen-Verantwortung und Eigen-Schutz, weil immer noch grössere Mengen an Covid-Viren herumschweben. Ich werde weiterhin geschlossene Räume mit vielen Leuten meiden resp. dort eine FFP2-Maske tragen, wie z.B. in Konferenzen, Theater, Bars, Dancings, aber die neue Öffnung in Restaurants geniessen.

An meiner Einstellung gegenüber den Impfgegnern und Querdenkern ändert dieser Entscheid nichts. Sie sind und bleiben für mich nicht nur Voll-Idioten, sondern auch widerliche Schmarotzer und Egoisten, die sich gegen die Gesundheit der Allgemeinheit stellen. Wegen Ihres Widerstandes müssen wir uns im nächsten Winter voraussichtlich wiederum mit Einschränkungen oder schweren Erkrankungen abfinden. Das Positive an Covid ist, dass mittelfristig alle Impfgegner von einer Covid-Infektion betroffen und sogar sterben werden.

Woop – die Steuererklärung ist eingetroffen

Der jährliche Gruss des Schweizer Staates ist heute eingetroffen: die Steuererklärung. Diese muss jeder Schweizer Bürger resp. Einwohner bis zum 31. März 2022 ausfüllen und einschicken. Dies kann ich auf Papier oder digital erledigen. Anhand dieser Angaben über Einkünfte und Vermögen werden die jährlichen Steuern berechnet.

Mein neues Parfüm: Joop Homme

Ich war in der Stadt und spazierte an der Import Parfümerie vorbei. Da kam es über mich und ich trat ins Paradies der Düfte ein. Schlussendlich wusste ich nicht mehr, welcher der feinen Düfte mir am besten zusagten und ich kaufte das erste, das ich ausprobierte, weil ich es bereits einmal gefallen hatte : Joop Homme

Habt ihr’s gewusst? Preise für Covid-Impfstoffe

In der Schweizer Konsumenten-Zeitschrift „Saldo vom 22. Jan. 2022“ habe ich in einem Beitrag die Herstellungs-Kosten und Verkaufs-Preise für die Covid-Impfungen entdeckt. Ich meine, diese würden auch Euch interessieren:

  • Impfstoff „BionTech„: Herstellungskosten pro Dosis: Fr. 1.10; Verkaufspreis je Dosis: Fr. 20.– (EU)
  • Impfstoff „Moderna„: Herstellungskosten pro Dosis: Fr. 2.70; Verkaufspreis je Dosis: Fr. 23.-50 (EU)
  • Impfstoff „Johnson„: Herstellungskosten pro Dosis: Fr. 1.–; Verkaufspreis je Dosis: Fr. 7.80 (EU)

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Jan. 2022: Live Ticker vom Basler Max

+++ Wischi-Waschi in Thailand +++ Meine Baby-Haut +++ Peking und Corona +++ Papst im Missbrauchsskandal +++ Höhepunkt der Pandemie +++ RIP Christian Lauscher +++ Thailand Absage +++ Familiärer Terror +++ Cordon Bleu im Gifthüttli +++ Thailand, ich komme +++

Thailand ändert laufend seine Einreise-Regeln

Nach 2 Wochen der erschwerten Einreise, soll ab 1. Feb. die Einreise wiederum erleichtert werden. Mit dieser „Wischi-Waschi-Kurs“ holt sich Thailand kein Vertrauen bei den Gästen. Im Gegenteil, es erlaubt den Gästen keine Planungssicherheit. Niemand weiss, ob dies noch im März gelten soll? Die Militärs meinen wahrscheinlich, dass die ganze Welt nur darauf wartet, bis Thailand sich öffnet. Dabei vergessen sie, dass der Omikron-Virus keine Grenzen kennt und auch nicht vor Militärs haltmacht. Armes Thailand.

29. Jan: Dank Gillette wieder zu Baby-Haut

Nach meinem Radunfalls vom 12. Juni 2021 musste ich von Gillette zurück auf einen elektrischen Braun-Rasierrer wechseln. Meine Halswirbel waren angeschlagen. Mit dem Braun habe ich mich nie wohl gefühlt. Mit dessen Ergebnis war ich nie zufrieden, aberzur Not ging es. Nun habe ich wieder zurück gewechselt auf meinen geliebten Gillette-Nassrasierer und bin bereits wieder begeistert: ich brauchte nur die halbe Zeit und meine Haut war baby-weich. Excellent!

28. Jan: Olympia Peking: Corona kennt keine Grenzen

In China gilt Null Covid, also keine Infizierte. Aus diesem Grund gelten bei Olympia Peking extreme Sicherheits-Massnahmen. Jeder Athlet und Betreuer wird mehrmals vor Ankunft und täglich PCR-getestet. Und dennoch, 1 Woche vor Eröffnung wurden bereits 39 Infizierte entdeckt und in Quarantäne interniert, d.h. abgesondert! Wobei der Grossteil der Athleten erst in den nächsten Tagen eintreffen wird. Ab welchen Infizierten-Zahlen bricht Peking die Olympischen Spiele wohl ab? Nie, denn Okympia ist für Peking zu wichtig.

Corona kennt eben keine Grenzen. Es gibt nur einen Schutz, den auch Thailand wählt: möglichst keine Tests!

20. Jan: Papst Benedikt in Missbrauchs-Skandal verwickelt?

Jetzt stinkt es bereits im Kopf, wenn es um die Aufarbeitung der Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche geht. Seit Jahrzehnten versucht die Kirche Ihr Problem zu lösen resp. zu vertuschen. Jeder normale Bürger wäre für diese Vergehen im Gefängnis gelandet. Warum geschieht diesen kriminellen Priester, Bischöfen, Kardinälen nichts?

Nun wurde sogar dem Papst Benedikt nachgewiesen, dass er als Vorgsetzter daran beteiligt war und nichts gegen bekannte pädophile Priester unternommen hat. Wie es in diesen Kreisen üblich ist, hat er noch nichts zugegeben. Er will es sichtlich aussitzen.

Für mich ist und bleibt die katholische Kirche eine der grössten Verbrecher-Organisationen aller Zeiten. Unvergesslich die Untaten im Mittelalter, der späteren Teufelsaustreibungen und nun auch der Missbrauch von Kindern …. und all dies unter dem Deckmantel „Jesus Christi“. Ich muss gestehen, mich kotzen diese scheinheiligen Schwarzröcke an!

Die Katholische Kirche müsste sich neu organisieren und neue Regeln geben. Dazu gehört auch die Gleichberechtigung der Frauen und die Aufhebung des Zölibats. Dies käme einer neuen Reformation 2 gleich und dies werden die „Paten“ in der Kurie verhindern.

11. Jan: Bis zu 10’000 Spitaleinweisungen je Woche

Der Höhepunkt der Omikron-Welle kommt in den nächsten 2-3 Wochen, warnen die Experten des Bundes. Es werden sich innert einer Woche 10 bis 30 Prozent der Bevölkerung anstecken. Ende Januar werden rund 50% der Bevölkerung sich infiziert haben, Viele werden davon jedoch nichts merken. Dann wird die Pandemie sich abflachen und wir werden in ein normales Leben übergehen können. Am meisten und stärksten gefährdet seien die Ungeimpften.

Ich werde morgen früh mich mit Lebensmittel eindecken und 2-3 Wochen auf Tauchstation gehen. So hoffe ich, eine Erkrankung umgehen zu können.

6. Jan.: Christian Lauscher hat uns verlassen

Ich bin traurig. Nach langer Krankheit und zum Schluss noch mit einer Covid-Infektion ist Christian Lauscher am 6. Januar um 18 Uhr in seinem 82. Lebensjahr von uns gegangen. Ich erinnere mich gerne an unsere gemeinsame Solaris-Zeit und auch meinen letzten Besuch in der Eifel im Aug. 2020. Christian war immer zu einem trockenen Spruch bereit. Er war einfach ein lieber Kerl. Möge er in Frieden ruhen. Dir Lena wünsche ich viel Kraft. Es geht immer wieder aufwärts.

Am 21. Jan. wurde Christian auf dem Friedhof des Klosters Steinfeld in Kall beerdigt. Welch Zufall! Im Sommer 202 besichtigte ich dieses wunderschöne Kloster.

Absage meiner Thailand-Reise

Es war der Abschluss eines tagelangen Kampfes mit mir. Heute Freitag, 7. Jan. habe ich mich entschlossen, den Flug nach Thailand nicht anzutreten, obwohl ich ohne 7-Tages-Quarantäne noch hätte einreisen können. Vorallem die Abhängigkeit der monatlichen Augenspritze zur Stabilisierung meiner Makula-Augen-Erkrankung hat mich zu diesem Entscheid bewogen. Diese Behandlung verträgt keine Verschiebung durch Omikron-Infektionen weder im Bangkok Hospital noch beim Augenarzt. (mehr dazu in einem eigenständigen Beitrag in diesem Tagebuch)

5. Jan.: Cordon Bleu mit Freunden im Gifthüttli

Auf Ende Jahr habe ich mein Auto verkauft und meine Garage gekündigt resp. weiter vermietet. Am 5. Jan. habe ich mich mit meinen Freunden Renato,Karli und Heidy im Restaurant Gifthüttli zu einem feinen Cordon Bleu Essen getroffen. Es ging darum, den Autoverkauf zu feiern, den Renato eingeleitet hatte. Es war ein herrlicher Abend.

Cordon Bleu Gifthüttli
5. Jan. 2022: Gifthüttli Cordon Bleu Renato Karli Heidy Max

Familiärer Terror über den Jahreswechsel

Es ist mühsam. Meine ältere Tochter hat ihren Kontakt zu mir wieder abgebrochen, nachdem ich am Abend meines Geburtstags am Silvester ihr Haus im Zürcherischen fluchtartig verlassen hatte. Ich hielt das extreme Kinder-Geschrei nicht mehr aus. Es war purer Horror. Meine Ohren dröhnten noch Stunden nach.

Leider ging sie zwei Tage später auf meine ausgestreckte Hand nicht ein, den verunglückten Tag zu vergessen. Sie suchte sichtlich einen Schuldigen!

Mich beschäftigt das ganze Theater schwer. Meine Stimmung war unterirdisch. Ich bin nun daran, mich selber aufzurichten und mein Depressiönli zu überwinden. Ich ging in den letzten Tagen mehrmals spazieren und war heute im Fitness-Center. Dies tat meiner Psyche gut. Ich schlafe bereits wieder tief und sehr gut!

1. Jan.: Ich werde nach Thailand fliegen

Gestern anlässlich meines Geburtstages habe ich mich entschlossen, nach Thailand zu fliegen. Ich teile die Risiken als akzeptabel ein. Ich werde mich zurückhalten und die hygienischen Grundregeln wie hier in der Schweiz einhalten müssen: Abstand und Masken.

  • Abflug mit Swiss: Donnerstag, 13. Jan. 2022 um 13:10 Uhr in Zürich
  • Rückflug mit Swiss: Montag, 28. März 2022 um 23:20 ab Bangkok Suvarnabhumi

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Meine Zeit ohne Auto

Seit 1 Monat bin ich Fussgänger. Den Verkauf meines Skoda habe ich noch nie bereut. Ich bin selber erstaunt, wie ich den Wechsel zum Fussgänger problemlos bewältigte. Ich fahre mit dem Tram in die Stadt und mit der Eisenbahn zu meinen Kindern.

Aber ich gebe zu, das eine oder andere Mal vermisste ich das Auto. Vor wenigen Tagen kaufte ich mir einen kleinen Tiefkühler. Anstatt ihn direkt beim Händler abzuholen, musste ich ihn gegen Bezahlung nach Hause transportieren lassen. (Bem: Ich fand einen Lieferanten, der gratis nach Hause lieferte)

Vermissen werde ich das Auto, wenn ich das Styropor der Verpackung des Tiefkühlers entsorgen muss. Ich muss und werde mit der Strassenbahn zur Entsorgungsstelle fahren … oder es zerkleinern und in einem kostenpflichtigen Abfallsack entsorgen.

16. Jan. 2022: Ein Sonntags-Spaziergang

Mein Leben habe ich unbewusst umgestellt. Ich mache alles zu Fuss oder via Tram. Mehrmals wöchentlich, vorallem wenn die Sonne scheint, mache ich eine kleine Wanderung von meiner Wohnung aus. Als wär ich eine Katze wird mein Wanderrevier und die Kreise immer grösser. Ich entdecke Neues und schäme mich, dass ich seit Jahrzehnten nicht mehr in dieser Gegend war.

Gestern zum Beispiel führte mich der Weg aufs Bruderholz. Nach einem Abzweiger stand ich unverhofft hoch über der St. Margarethen-Kunsteisbahn und erinnerte mich an meine Jugendzeit. Dort unten war ich jahrelang König auf den schmalen Kufen. Ich erinnere mich auch an meine jährliche Kunschti-Party zu Ehren meines Geburtstags.

Auf dem weiteren Weg kam ich an der Sternwarte St. Margarethen vorbei. Als Bub war ich dort einmal nachts mit meinem Vater und durfte durch das riesige Teleskop den Himmel und die Sterne beobachten. Von aussen sieht alles noch gleich aus. Die Sternwarte ist mittlerweile privatisiert und gehört dem Astronomischen Verein Basel.

16. Jan. 2022: Kühe auf dem Margarethengut Binningen: Holsteinvieh

Mein Spaziergang führt mich weiter zum grossen St- Margarethen-Bauernhof mit seinen vielen Kühen der Holstein- und Fleckvieh-Rasse. So etwas am Rande der Stadt Basel ist ein Kuriosum. Viele der städtischen Kinder sehen lebende Kühe selten.

Nun gings weiter via Margarethen-Kirchli zurück nach Binningen. Die St. Margarethen-Kirche steht seit Alters her unübersehbar auf dem nordöstlichen Hügel Binningens. Sie ist eines der das Wahrzeichen der Gemeinde.

Das andere grosse Wahrzeichen ist das Schloss Binningen, nur wenige Meter von meiner Wohnung am Schafmattweg entfernt.

Schloss Binningen
25. Okt. 2021 Schloss Binningen Max

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Erste Feedbacks zu meinem Entscheid, auf Thailand zu verzichten

Vor einer Woche am vergangenen Freitag, 7. Januar habe ich den folgenschweren Entscheid getroffen, von einer Reise nach Thailand abzusehen. Nach ein paar Nächten der Ruhe und verschiedenster Feedbacks kann ich meinen Entscheid kommentieren: Ich habe aus meiner Sicht vernünftig entschieden. Mir geht es bestens. Alle nervlichen Unsicherheiten sind wie weggeblasen. Ich gebe aber auch zu, in Thailand hätte ich ein besseres Leben geführt, als in der Winterkälte und im von Omikron beherrschten Europa.

Die meisten meiner Freunde in Thailand aber auch hier in Europa konnten meine Beweggründe verstehen und dem auch zustimmen. Einige meiner Freunde in Hua Hin meinten jedoch, dass ich hier in Hua Hin sicherer gewesen wäre, weil bei sommerlichen Temperaturen das Leben im Freien stattfindet und viele Thais auch im Freien Masken tragen.

Was meine Freunde hingegen übergehen oder nicht sehen wollten, dass sie in Thailand praktisch keine zuverlässigen Informationen über den Umfang und die Gefahren der aktuellen Pandemie durch Omikron erhalten. Das thailändische Militär informiert einseitig und nicht umfassend. Und zudem sind diese Infos in Thai und für Ausländer unverständlich.

Ein Freund hängt wegen Covid-Erkrankung in Quarantäne fest

Einer der Feedbacks kam von einem guten Freund aus Brasilien, der 2 Tage vor Abflug zurück in die Schweiz mit einem positiven PCR-Test in Brasilien festsitzt. Nach der Quarantäne wird er neu buchen müssen, einen neuen PCR-Test machen und hoffen….. Genau davor hatte auch ich Angst, weil meine Augen ihre monatliche Spritze benötigen.

Situation in der Schweiz: Hoher Anstieg der Infizierten

Die Anzahl der Infizierten steigt in der Schweiz massiv an, täglich zwischen 20-50% und stand heute (Freitag, 14. Jan.) auf 33’000 positiv getestete. Omikron ist sehr ansteckend, aber die Verläufe bei Geboosterten sind nicht dramatisch. In den Intensivstationen liegen vorallem Ungeimpfte. Die Belegung der Intensivstation ist stabil gleichbleibend. Die Verantwortlichen vom BAG erwarten, dass bis Ende Januar etwa 30-50% der Schweizer Bevölkerung mit Omikron infiziert sein werden und damit der Höhepunkt erreicht sein wird.

Omikron in Thailand – Quarantäne/Internierung in Thailand?

Covid kennt keine Grenzen, auch wenn dies das Militär anders sieht. Omikron wird nicht nur Europa überschwemmen, sondern auch den Fernen Osten und Asien. Das WHO rechnet mit einer weltweiten Infektionsrate von 50%, d.h. jeder Zweite wird an Covid erkranken, wobei viele Geboosterte dies nicht bemerken werden. Ich bin gespannt, ob die Olympischen Spiele in Peking covid-frei durchgeführt werden können.

Die Höhe der Anzahl Infizierte hängt ab von den gemachten Tests und verfügbaren Testmöglichkeiten. In der Schweiz haben wir offiziell um die 30’000 mit Covid Getestete, die Bundesverantwortliche rechnen aber mit 75 – 100’000 Infizierte pro Tag. Deshalb sind die thailändischen Zahlen mit Vorsicht zu geniessen. Ich erinnere mich noch bestens an die 69 Toten im 1. Covid-Jahr 2020.

Internierung bei positivem PCR-Test

Vorallem liest man in Thailand nichts, was mit den Infizierten geschieht. In meiner Einreise-Bestätigung des Quarantäne-Hotels steht z.B. geschrieben, dass ich während der 1-tägigen PCR-Quarantäne und leichtem Fieber über 37.5oC unverzüglich (auf eigene Kosten) ins Spital xyz gebracht werden würde. Diesem Satz habe ich wenig Gewicht beigemessen, aber er ist der Schlüssel zur Internierung in einem Spital, bereits bei leichter Temperatur.

Bestätigt wurde dieses harte Durchgreifen der Thais durch meine Rad-Freundin Dorosthy aus England. Sie wurde nach dem positiven Einreise PCR-Test ins Sao Paolo Hospital interniert und musste dort 5 Tage absitzen, obwohl sie keine Anzeichen einer Covid-Infektion hatte. Der gleichzeitig abgenommene PCR-Test bei ihrem Freund Martin war negativ. Sie ist überzeugt, dass mit ihrem Test etwas falsch gelaufen sei, aber sie musste trotzdem ihre Quarantäne-Zeit absitzen und dafür die Kosten selber tragen.

Jan. 2022 Covid Internierung in Hua Hin

Eine gute Bekannte von mir, bei der ich oft zur Massage war, war am Jahreswechsel an einer Party, an der sie sich und auch ein paar Gäste an Covid infizierten. Sie wurde unverzüglich zu einer 14-tägigen Quarantäne in ein Spital eingeliefert. Sie hatte nur leichte Symptome im Rachen und brauchte keine ärztliche und medizinische Pflege. Auf den mir zugeschickten Fotos sehe ich armselige Räume sprich Massenlager, in denen die infizierten Frauen eingesperrt sind.

Meine Befürchtung, dass die Zahlen über die Infektionen in Thailand nicht stimmen können, haben sich bestätigt. Jeder Thai wird sich hüten, sich freiwillig einem offiziellen PCR-Test zu unterziehen, denn dessen Konsequenzen sind verheerend. Im positiven Fall wird er unverzüglich im Spital eingewiesen und interniert. … und muss eine längere Quarantäne absitzen

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12. Jan.: Bunkern und Tauchstation wegen Omikron

Die Einschläger kommen näher

Das Schweizer Gesundheitsamt und der Bundesrat schätzen zur Zeit bis zu 100’000 Infizierte täglich (davon 33’000 Meldungen nach Tests), mit Trend stark steigend. Sowie 35 Todesfälle, Trend stabil und eher sinkend. Sie erwarten in den nächsten 2 Wochen bis zu 4 Mio. Infizierte, wobei viele ihre Ansteckung nicht bemerken werden. Anfang Februar wird die Spitze der aktuellen Welle erreicht sein und eine Normalität könnte eintreten, d.h. Uebergang von der Pandemie zur Endemie.

Befürchteter Höhepunkt der 5. Welle

Gestern Dienstag, 11. Jan. 2022 haben die Gesundheitsbehörden der Schweiz (BAG) anlässlich ihrer wöchentlichen Pressekonferenz über den voraussichtlichen Verlauf der Omikron-Pandemie berichtet. Wir haben es mit einer gefährlichen Virus -Variante zu tun. Omikron ist massiv ansteckender, aber führt zu weniger schweren Verläufen.

Der Höhepunkt der aktuellen 5. Welle durch die aktuelle Omikron-Variante wird in den nächsten 2-3 Wochen erreicht sein. Die Zahl der Neuinfektionen wird täglich ansteigen und schlussendlich bis gegen 30% der Schweizer Bevölkerung infizieren. (Das WHO spricht sogar von 50%) Glücklicherweise sind die Auswirkungen der Omikron-Variante nicht so schwer. Geboosterte sind vor schweren Erkrankungen recht gut geschützt. Trotzdem rechnet das BAG mit bis zu 10’000 Spital-Eintritten je Woche, aber stabilen Intensivbett-Belegungen.

Nach diesem Höhepunkt um den Monatswechsel Januar/Februar wird die 5. Welle abrupt abschwellen, weil dann die meisten Schweizer durch den Covid-Virus infiziert sind, entweder durch Impfung oder durch Erkrankung am Virus selber. Es könnte sein, dass damit die Pandemie endet und in die Endemie übergeht und uns ein fast normales Leben bescheren wird.

Die erwartete beschleunigte Verseuchung der Schweizer Bevölkerung wird das tägliche Leben massiv beeinflussen. Dadurch könnten wichtige Funktionsträger der Wirtschaft und des öffentlichen Lebens (Lastwagen-Chauffeure, Spital-Personal, Verkäuferinnen, Feuerwehr, Polizei etc) erkranken und tageweise ausfallen. Es muss mit Beeinträchtigungen gerechnet werden.

Meine Konsequenz: Erkrankung vermeiden!

Im Moment bin ich gesund und dies möchte ich bleiben, auch wenn ein etwaiger Krankheits-Verlauf für mich als Geboosterter eher harmlos sein könnte. Aber was heisst „harmlos“? und was ist mit den Long Covid Nebenwirkungen?

Aus diesem Grund werde ich in den nächsten 2-3 Wochen möglichst auf persönliche Kontakte mit anderen Personen verzichten und mich in meine Wohnung zurückziehen. Auch der Besuch des Fitness-Centers ist einstweilen kein Thema.

Um zu Ueberleben, zu Futtern und vor Hamster-Käufen geschützt zu sein, ging ich heute früh einkaufen und habe Lebensmittel für die nächsten 2-3 Wochen eingekauft. Mein Spaghetti-Lager und der Weinkeller reichen für diese Zeit.

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GO or NO GO? Omikron und Thailand lassen grüssen

Mein Bauch hat entschieden

Weltweit werden Veranstaltungen abgesagt oder ohne Zuschauer durchgeführt. In Basel auch die Basler Fasnacht. Warum soll ich alter Trottel alles besser wissen und mich in die Gefahren einer Reise nach Thailand begeben? Noch nie in meinem Leben hatte ich derart Mühe, mich zu entscheiden. GO oder NO GO? Schlussendlich siegte die Vernunft. Ich sagte meinen Aufenthalt in Thailand ab. Meine Makula-Augen-Erkrankung im Zusammenhang mit Omikron gab den Ausschlag!

Je näher mein Abflugtermin nach Thailand kam, desto unsicherer wurde ich, ob ich richtig entscheide: Go or NO GO? Ich war stark gestresst und verunsichert. Mein Magen rebellierte. Ich ass wenig. Dann kam die Unsicherheit dazu, dass ich trotz gültigem ThaiPass bei Ankunft in Bangkok in eine 7-Tages-Quarantäne in einem Hotel-Zimmer hätte gehen müssen. Nun hat das Thai-Parlament entschieden, dass ich mit meinem geplanten Ankunftsdatum vom 14. Januar noch ohne Quarantäne davon kommen könnte. Eine Quarantäne gilt erst ab dem Tag darauf dem 15. Januar. Die Aengste und Risiken meines Vorhabens tauchten sogar nachts in meinem Unterbewusstsein auf und liessen mich unruhig schlafen.

Hua Hin Japanisch Thailand
5. Nov. 2019: Sakura Japanisch Sushi

7. Jan.: Ich werde absagen und zu Hause in der Schweiz bleiben!

Auspacken !

Ich erwachte recht früh am Morgen des Freitag, 7. Januar und wusste es: Ich werde den Flug nach Thailand nicht antreten, obwohl ich ohne 7-Tages-Quarantäne noch hätte einreisen können. Meine Risiken beurteilte ich als zu hoch. Ich bin zwar noch top fit, aber trotzdem bald 80 Jahre alt, also im gefährdetem Alter. Die Gefahr einer Ansteckung im Flugzeug auf dem Flug nach Thailand tauchte neu auf. Zudem bin ich wegen meiner Makula-Augenerkrankung auf sichere ärztliche Hilfe angewiesen!

Vorallem die Abhängigkeit der monatlichen Augenspritze zur Stabilisierung meiner Makula-Augen-Erkrankung hat mich zu diesem Entscheid bewogen. Diese Behandlung verträgt keine Verschiebung durch Omikron-Infektionen weder durch Ueberlastung im Bangkok Hospital noch durch Erkrankung meines Augenarztes.

Die geplanten Einschränkungen und meine privaten Informationen aus medizinischen Kreisen Thailands zeigten mir, dass Omikron in Thailand angekommen und sich wie bei uns stark ausbreiten wird. Ob Thailand und die Militärregierung dem gewachsen sein werden? Ein grosser Teil der Thai-Bevölkerung ist mit dem chinesischen Impfstoff Sinovac geimpft worden, der sich als unwirksam gegenüber Omikron erwiesen hat.

Ich befürchte weitere grosse Einschränkungen in Hua Hin (Alkoholverbot, partieller Lockdown). Ich kann den Entscheiden und Informationen der Thai-Regierung nicht trauen, und sie noch weniger wegen meiner fehlender Thai-Kenntnisse verstehen.

Zudem brauche ich wegen meiner Makula-Augenkrankheit monatlich für jedes Auge eine Spritze. Dies ist im Normalfall kein Problem. Aber was ist, wenn mein Augenarzt in Hua Hin an Omikron erkrankt oder das Bangkok Hospital in Hua Hin wegen Omikron-Infizierten überlastet ist? Oder mein PCR-Test vor dem Heimflug positiv anschlägt? Eine grössere Katastrophe, weil ich als infizierter Ausländer damit rechnen müsste, in ein Spital eingeliefert zu werden…..

Das Schreiben dieser Zeilen hat mich endgültig überzeugt, dass ich die für mich richtige Entscheidung getroffen habe: Ich werde hier in Binningen zu Hause bleiben

Hier in meinen 4 Wänden werde ich mich sicherer und heimischer fühlen. Alles duftet nach mir. Ich werde umfassende Informationen in meiner Muttersprache vernehmen und kann mich nötigenfalls in Deutsch gegenüber Amtspersonen (Polizei, Immigration etc) und Ärzten äussern. Eine etwaige Quarantäne wird kürzer sein und kann ich zu Hause mit gefülltem Kühlschrank absitzen.

Ich bin mir bewusst, dass das Risiko, mich an Omikron anzustecken, hier im Raume Basel grösser ist, als in Thailand. Das schöne warme Wetter in Thailand werde ich vermissen, aber um von Thailand zurück in die Schweiz zu gelangen (vielleicht auch flüchten?), sind einige Hürden zu überwinden, samt 11 resp. 12 stündigem Flug.

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Jahresrückblick 2021

Liebe Freunde in nah und fern

Soll ich oder soll ich nicht? Soll ich am 13. Januar 2022 nach Thailand fliegen oder wegen der sehr ansteckenden neuen Omikron-Mutation zu Hause bleiben? Meine Pläne für die nähere Zukunft beschäftigen mich zur Zeit enorm. Mein Kopf kämpft gegen mein Bauchgefühl und die Emotionen.

Mein Blick zurück ist einfacher. Es war ein dramatisches Jahr, wie es ein Filmdrehbuch nicht besser hätte schildern können. Ein Jahre voller Auf und Abs …. Aber ich blieb oben, denn ich hatte hervorragende Schutzengel!

Das Jahr 2020 endete und das 2021 begann damit, dass ich erstmals seit 13 Jahren statt in Thailand einen kalten Winter mit Schnee und allem was dazu gehört in der Schweiz erlebte. Leider verunmöglichte die Corona-Pandemie jedes Treffen mit meinen Kindern. Ich hatte bereits damals grosse Angst resp. Respekt vor einer Erkrankung durch diesen Virus. Ein solches Ende in einer Intensiv-Station wollte ich mir nicht antun und passte meine Patientenverfügung entsprechend an. Dank WhatsApp konnte ich trotzdem die Weihnachts-Bescherung meiner Enkel über Video mitverfolgen.

Der Kelch einer Corona-Erkrankung ging bisher an mir vorbei. Ich bin froh darüber. Bereits im Januar 2021 erhielt ich meine erste Moderna-Impfung. Glücklicherweise sind wir uns in meiner Familie und in meiner näheren Umgebung über die Notwendigkeit der Impfung einig. Einzig mit einem Patenkind und zwei Alt-Freundinnen habe ich meine Kontakte abgebrochen. Ich mag mich mit Impfgegnern und Querdenkern nicht unterhalten und ärgern. Denn soviel Dummheit und Idiotie ist strafbar!

Thailand erlaubte 2020/21 wegen der Corona-Pandemie keine Einreise ohne 2-Wochen Quarantäne und sperrte seine Grenzen. Die thailändischen Militärs blufften mit einer der weltweit geringsten Anzahl von nur 69 Toten im Jahre 2020. Diese Daten waren fragwürdig, denn ohne freie Testmöglichkeiten gibt es auch keine Corona-Erkrankungen, sondern nur Verstorbene ohne Todesursache. Erst im 2021 rückten sie mit höheren, sogar dramatischen Todeszahlen an die Öffentlichkeit. Ich weiss nicht, was die Thai-Bevölkerung über ihren König denken, der sich nach Deutschland in den Raum München absetzte.

Im Moment bin ich mitten in der Planung meines kommenden Thailand Aufenthaltes 2022. Ich habe alle Bewilligungen, das Visum und das Einreise-Zertifikat ThaiPass eingeholt. Geplant wäre der Flug am 12. Januar. Ich bin jedoch noch unsicher, ob es eine gute Idee ist, 2 Monate nach Thailand zu fahren. Dafür spricht, dass sich der Grossteil des Lebens in Thailand im Freien abwickelt. Ich werde abwarten und kurzfristig bis kurz vor Abflug entscheiden, denn ich kann mein Swiss-Business-Ticket verschieben.

Nachfolgend der Reihe nach meine wichtigsten und einschneidendsten Erlebnisse:

„Moderna“ soll mich vor Covid-19 schützen

Ihr kennt meinen Respekt vor der Covid-Erkrankung. Ich hielt mich ungeimpft sehr zurück und traf fast niemanden.

Ich war einer der ersten, der sich im Kanton Baselland am 25. Januar und am 22. Feb. 2021 mit dem „Moderna-Impfstoff“ schützen lassen konnte. Ich meldete mich auch zum Boostern früh an und wurde am 15. Nov. 2021 zum 3. Mal geimpft resp. geboostert.

Meine Freundin Pat aus Thailand darf sich nicht impfen lassen, denn ihr Immunsystem ist durch die monatlichen Chemo-Injektionen angeschlagen. Seit bald 2 Jahren muss sie sich extrem schützen und andere Menschen meiden. Ein schreckliches Leben.

Ende meiner Camping-Karriere

Anfangs Mai fuhr ich voller Tatendrang und Euphorie nach Istrien in meine Camping-Residenz, jedoch bereits zwei Wochen später am 23. Mai an Pfingsten musste ich mich entschliessen, unverzüglich wieder nach Hause zu fahren. Mein rechtes Auge spielte verrückt. Ich sah mir entgegenkommende Camper und Freunde verzerrt und aufgeblasen. Die Heimfahrt gelang trotz dieses Handicaps recht gut, obwohl ich mein rechtes Auge immer wieder schliessen musste, weil die Strassenmarkierungen und -Ränder ineinander flossen und sich kreuzten.

Für mich war schnell klar, dies war ein Zeichen vom Himmel. Diese 830km langen Hin- und Herfahrten zwischen Basel und Istrien waren nicht mehr zu rechtfertigen Was, wenn ein grösserer Augenausfall eine Heimfahrt nicht mehr zu liess? In Istrien durfte ich keine ärztliche Augenhilfe erwarten .

7. Aug. 2021: Max mit Halskrause, Nacken-Orthese

Radunfall mit Wirbelbrüchen

Es war am Samstag, den 12. Juni. Am nächsten Tag wollte ich zurück nach Istrien fahren, um meinen Wohnwagen endgültig abzubauen und meine Camping-Karriere zu beenden Ich fuhr mit Renato B. zu einer gemütlichen Ausfahrt mit dem Rennrad ins Badische. Im Restaurant Blume in Kembs genossen wir ein feines Hohrückensteak mit Freunden. Auf der Rückfahrt kurz nach der Landesgrenze Deutschland-Schweiz in der Langen Erlen bei der Brücke „Wiesensteg“ passierte es. Um 15:42 fuhr ich seitlich in ein Auto, das von links kam und mir meinen Vortritt verweigerte. Die Kreuzung zweier schmaler Strassen war unübersichtlich. Ich hatte keine Chance. Ich konnte zwar noch bremsen, aber es nützte nichts mehr.Ich knallte mit etwa 15 km/h in die Seitenwand des Autos, mit dem Helm aufs hintere Seitenfenster und krachte schlussendlich auf die Strasse, wo ich bewusstlos liegen blieb.

Ich hatte unglaubliches Glück und mehrere Schutzengel. Ich zog mir an den beiden obersten Halswirbel mehrere Brüche zu, aber alles heilte aus ohne irgendwelche Nachwirkungen wie Kopfweh oder Bewegungsschäden. Mehr über diesen Crash, dem zerbrochenen Rennrad, und meinem Spitalaufenthalt beschrieb ich in meinem Tagebuch-Eintrag „12. Juni: Schwerer Unfall mit meinem Rennrad – Glück gehabt“

Zwischen Schlaganfall und falschem Atmen

In der Tat war ich kurz weg: Wegen eines etwa 3-stündigen Blackout oder Absenz im Gehirn lag ich zwischen dem 16. – 18. Oktober drei Tage in der Universitäts-Klinik Basel. Ich wurde intensivst von der universitären Medizin untersucht, um die Ursache herauszufinden. Die modernsten Maschinen und Techniken kamen zum Einsatz. Aber schlussendlich haben die Aerzte nichts gefunden, weder ein Anzeichen für einen Schlaganfall noch Unregelmässigkeiten in meinen Herzaktivitäten.

Das ganze war aufregend und voller Dramatik. Ich erhielt sogar ein temporäres Auto-Fahrverbot. Schlussendlich kam ich gesund und voller Lebensfreude aus den langwierigen Untersuchungen zurück. Was die Mozart-Oper „Die Zauberflöte“ damit zu tun hat, könnt ihr im Beitrag „16. – 18. Okt: Ich war mal kurz weg – im doppelten Sinne nachlesen.

Vom Autofahrer zum Fussgänger und Eisenbahnfahrer

Noch vor wenigen Jahren wäre dieser Schritt für mich undenkbar gewesen: Ein Leben ohne Auto! Mir hätte ein Teil meines Körpers gefehlt. Im November habe ich mich zu diesem Schritt entschlossen, weil ich mich wegen meiner Augen immer unsicherer beim Autofahren fühlte. Ich brauchte das Auto nicht mehr für grössere Überlandfahrten. Nur noch zum Einkaufen im Aldi! Es stand die letzten Monate meistens in der Garage.

Renato B. rief mich um den 10. Nov. an und meinte „Max, Du willst doch Dein Auto verkaufen? Jetzt ist eine gute Zeit, weil Elektronik-Teile den Auto-Herstellern fehlen!“ Ich schloss mich mit dem TCS (Touring Club der Schweiz) kurz, der meinen 10-jährigen Skoda Superb verkaufen sollte. Ich wollte nichts damit zu tun haben. Das Auto musste einfach weg. Am 14. Dez. erhielt ich vom TCS die Mitteilung, dass sie mein Auto zu einem guten 4-stelligen Betrag verkauft hätten. Ich war froh. Eine Last fiel von mir ab. Ich beendete meine 60jährige Autofahrer-Karriere ohne irgendwelchen schwereren Unfall … im richtigen Momen!

Als Nebenerscheinung erspare ich mir ab dem 1. Jan. 2022 gegen 3’500 Franken jährlich an Fixkosten für Versicherung, Verkehrssteuer und Garage. Ich hatte nie realisiert, dass mir das stehende Auto derart viel Geld kostet ….. entsprechend eines Retour-Fluges nach Thailand in Business-Klasse

Fitness und Schwimmen

In der Vergangenheit haben alle meine Freunde über mich gelacht, weil ich nie im Wasser anzutreffen war. Manche meinten, ich hätte nicht einmal gewusst, wo auf dem Campingplatz Solaris in Istrien das Meer gewesen sei! In der Tat war ich zwar nicht wasserscheu, aber ich hasste kaltes und vor allem salziges Wasser!

Seit meinem Radunfall besuche ich regelmässig das feudale Fitness-Center an der Heuwaage mit der grosszügigen Sauna-Anlage und dem 25m-Swimmingpool mit warmem Wasser. Zweimal die Woche bin ich dort ab 7 Uhr früh anzutreffen. Ich will den Muskelaufbau der Beine, Rumpf und Hals, sowie meinen Gleichgewicht-Sinn verbessern und die Beweglichkeit der malträtierten Halswirbel durch Schwimmen wieder herstellen. Gegen 3 Stunden dauert das Training. Es tut mir gut, was ich am Muskelkater spüre.

Das 2021 ist bald vorbei. Es war trotz allem Ungemach ein gutes Jahr. Ich kann mich nicht beklagen. Ich weiss, andere hatten nicht dasselbe Glück. Ich wünsche Euch Allen frohe Festtage und ein glückliches Neues Jahr.

Mit ganz lieben Grüssen Euer Basler Max

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Dez. 2021: Live Ticker vom Basler Max

+++ Meine Todesanzeige +++ Omikron +++ Thai Pass +++ Erpressung des Bundesrates +++ Thailand: Ja oder Nein? +++ Skoda verkauft – bin Fussgänger +++ Mercedes schlechter Verlierer +++ Endlich – ein neuer Kanzler +++ Impfpflicht und Vollidioten+++

27. Dez: Welch Panne: Meine eigene Todesanzeige war OnLine

Welch Schock für mich, als ich heute früh in meinem Tagebuch meine eigene Todesanzeige entdeckte! In der Tat ist sie vorbereitet und sollte von meinen Nachkommen im richtigen Moment aktiviert werden. Nun hat sie sich kurze Zeit selbständig gemacht, aber ich lebe immer noch und möchte es noch ein paar Jahre!

Omikron und Thailand

Ich habe alle Bewilligungen, um am 13. Jan. 2022 nach Thailand fliegen und einreisen zu können. Aber ich bin unsicher, ob dies in der Zeit der aggressiven Omikron-Mutation ein guter Entscheid sein wird. In Thailand halte ich mich zwar vornehmlich im Freien auf, wo bekanntermassen das Risiko sich über Aerosole anstecken zu können geringer ist, aber die geimpften Thais sind nur 2x geimpft und viele noch mit dem chinesischen Sinovac-Impfstoff, d.h. ihr Impfschutz gegen Omikron ist ungenügend.

Ich weiss aber auch, dass Omikron in der Schweiz ab kommenden Januar wüten wird. Aber ich fühle mich in meinen eigenen 4 Wänden sicherer, als im 11 Stunden entfernten Thailand. Ich habe noch Zeit, um mich zu entscheiden. Ich werde die weltweite Entwicklung der Pandemie verfolgen.

19. Dez.: ThaiPass für Einreise in Thailand erhalten !!!

Um in Thailand einreisen zu dürfen, genügen nicht etwa ein gültiger Reisepass oder ein Aufenthalts-Visum, nein, man muss sich einer Online-Registrierung unterziehen… und alles erklärt in Englisch. Diese Eingabe mit all den Formularen, die fotografiert sein mussten, war recht tricky. Ich brauchte etwa 1 Stunde intensiver Arbeit am PC, obwohl ich nach meiner Meinung alles sorgfältig vorbereitet hatte. Mehrmals musste ich Dokumente nacherfassen/fotografieren. damit sie den Anforderungen der Behörden entsprachen. Ich hoffe nun, dass ich alles richtig erfasst habe.

Ich frage mich, wie ein potenzieller Thailand-Gast oder gar ein älteres Ehepaar mit durchschnittlicher Bildung und Handy Erfahrung und nur mässigen Englisch-Kenntnissen diese Hürden überwinden kann. Ein PC ist in jedem Fall notwendig. Ob sich Thailand da nicht ein Eigentor schiesst?

Nachtrag: Approval mit QR-Code sind bereits eingetroffen:

Nur wenige Minuten nach Abschluss meiner Eingaben erhielt ich per Mail bereits den ersehnten QR-Code des ThaiPass! Wahnsinn …. und ich war bereits wieder gestressed

20. Dez: Ich bin vom Bundesrat enttäuscht: Geimpfte werden bestraft

Der Bundesrat hat schwach entschieden und sich von den Impfgegnern erpressen lassen! Anstatt auf die Impfgegner und Ungeimpften massiven Druck zu machen, denn diese sind für die Ueberlastung der Intensiv-Stationen verantwortlich (9 von 10 Kranke in der Intensivstation sind Ungeimpfte), wurden die Massnahmen für Geimpfte mit 2G+ und Homeoffice-Pflicht verschärft ….. und die Ungeimpften dürfen sich wieder gratis testen lassen! …. wann zwingt man die Impfgegner zur Impfung oder zur Uebernahme der verursachten Kosten!

Thailand: Ja oder Nein ?

Mit dem Booster-Impfung schien ich im November sehr gut geschützt zu sein und freute mich auf Thailand…. Mit der Omikron-Mutation hat sich vieles geändert …. Ich bin verunsichert!

Am 12. Jan. 2022 habe ich meinen Flug nach Thailand gebucht. Dort möchte ich bis Ende März bleiben. Ich war noch nie derart unschlüssig, ob dies eine gute oder schlechte Idee sei. Die neue hochansteckende Omikron-Variante des Covid-Virus macht mir Sorgen. Zudem ist Thailand eine Diktatur. Ihre Angaben über Covid-Infizierte sind nicht glaubhaft. Bangkok ist offiziell ein Gross-Hotspot und für Thais gesperrt, aber für Touristen offen. Ein Widerspruch in sich.

14. Dez: Mein Skoda ist verkauft – Ich bin Fussgänger

Am 22. Nov. brachte ich meinen 10-jährigen Skoda Superb zum TCS (Touring Club der Schweiz), um ihn verkaufen zu lassen. Heute hat ein Käufer zugeschlagen. Nun bin ich Fussgänger.

Zu diesem Schritt habe ich mich entschlossen, weil meine Augen manchmal abnormal reagieren. Zudem habe ich realisiert, dass ich seit Abschluss meiner Camping-Karriere das Auto nur noch selten brauche. Es steht in der Garage. Ich nutze nur noch die öffentlichen Verkehrsmittel und die sind in der Schweiz hervorragend.

12. Dez: Verstappen F1-Weltmeister – Mercedes schlechter Verlierer

In der letzten Runde im letzten Rennen überholte Max Verstappen seinen Rivalen Hamilton und wurde damit diesjähriger F1-Weltmeister. Aus meiner Sicht war dieses Manöver absolut regelkonform. Aber Mercedes konnte dies nicht eingestehen und legte doppelten Protest ein. Typisch …. es gibt einfach Leute und Firmen, die nicht verlieren können. Mercedes ist doppelter Verlierer, auf der Rennstrecke und in den Herzen der F1-Fans.

8. Dez.: Frischer Wind in Deutschland mit einer neuen Regierung unter Kanzler Olaf Scholz

Ich wünsche der neuen deutschen Regierung unter Kanzler Olaf Scholz alles Gute und viel Glück, um erfolgreich das desaströse Erbe und die unzähligen Baustellen von Angela Merkel in den Griff zu bekommen. In ihren 16 Jahren Regierungszeit ist Deutschland technologisch und wirtschaftlich stehen geblieben und gehört in den Bereichen Internet, Strassen- und Eisenbahn-Infrastruktur, Auto-Industrie sowie der staatlichen Administration nur noch zum weltweiten Mittelmass. Zusätzlich zu diesem Mammut-Programm gilt es, die Covid-Pandemie in den Griff zu bekommen und die ehrgeizigen Klima-Ziele zu erreichen. Wahrlich eine beinahe unlösbare Aufgaben!

Den Impfgegnern muss man das Handwerk legen ! Der Staat darf sich nicht erpressen lassen!

Der Staat und die Demokratie darf sich nicht erpressen lassen, wie es die Impfgegner und Querdenker tun. Mit Ihrer Weigerung und ihren Aktionen gefährden sie nicht nur sich selber, sondern auch ihre Familien und unbeteiligte Mitbürger. Aus meiner Sicht machen sie sich der vorsätzlichen Körperverletzung schuldig und müssten bestraft werden,

Die aktuelle 4. Welle ist die Welle der Ungeimpften. Sie belegen unsere Intensiv-Betten und verhindern, dass schwer Kranke sich operieren lassen können. Für mich sind die Impfgegner Asoziale und Vollidioten … oder vielleicht auch „Geisteskranke“, weil sie sich bewusst einer extremen Gefahr aussetzen, zu sterben oder an Long Covid zu erkranken. Sie gehen bewusst das Risiko ein, grausam in der Intensiv-Station zu ersticken oder ihr Leben durch Long Covid derart zu schädigen, dass sie viele Monate oder gar Jahre unter Kurzatmigkeit, mangelnde Kräfte, Herzrasen etc schwer leiden werden.

Es reicht nicht aus und dauert zu lange, bis sich die Impfgegner durch eigene Ansteckung aus dem Verkehr nehmen. Nun spricht man auch in der Schweiz offen über reine 2G und sogar über die Impfpflicht, um eine 5. oder 6. Welle im nächsten Jahr zu verhindern. Ich denke, dies muss sein, damit wir endlich diese Pandemie in den Griff bekommen.

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Meine Mutation vom Autofahrer zum Fussgänger

Noch vor wenigen Jahren schien es mir undenkbar, auf mein Auto verzichten zu müssen. In meiner Autobiografie schrieb ich im Jahre 2015 im Kapitel „Lebensplanung“, dass ich damit rechnete, bis zu meinem 85. Lebensjahr Autofahren zu können. Ich konnte mir nie vorstellen, wie jemand ohne Auto auskommen konnte. Damals hatte ich Angst von dem Moment, an dem ich mein Billett abgeben muss. Ein schrecklicher Gedanke.

Und nun ist es geschehen. Ich habe mich vor ein paar Wochen entschlossen, ohne Auto zu leben und mein Auto zu verkaufen. Meine Augenbeschwerden und mein Verzicht auf meine Sommerresidenz in Istrien haben mich zu diesem Schritt bewogen. Was mich dabei überraschte, ich war keine Sekunde frustriert und niedergeschlagen, weil ich ein Spielzeug verloren hatte. Ich war und bin froh, den richtigen Moment erwischt zu haben und freiwillig auf das Auto zu verzichten.

Tram vom Barfüsserplatz kommend

Seither bin ich eifriger Nutzer der App „EasyRide“, mit der ich die öffentlichen Verkehrsmittel Tram, Bus und Eisenbahn unsicher machen kann. Die erste grosse Ausfahrt machte ich am 29. Oktober zur Thai-Botschaft in Bern. Es war eine schöne gemütliche Fahrt. Wir Schweizer sind privilegiert und haben eine pünktliche und komfortable, dicht vernetzte Eisenbahn.

Zum Einkaufen im Migros, Lidl oder Aldi benutzte ich früher meistens mein Auto. Nun stellte ich fest, dass ich die Migros und den nächsten Lidl zu Fuss in 10 Minuten und den Aldi mit dem ÖV in 6 Stationen erreichen kann. Ich habe ja Zeit und Musse und geniesse nun das Einkaufen als Spaziergang und Fitness-Tour.

20. Nov. 2021: Einkaufswagen von LIDL

Als neueste Errungenschaft habe ich mir einen modernen Einkaufswagen gekauft, in dem ich die Lebensmittel einladen und nach Hause ziehen kann.

Ausblick

In einem nächsten Schritt werde ich mir das U-Abo der Basler Verkehrsbetriebe anschaffen. Damit wird das Tram fahren einfach, bequem und kostengünstig.

Mit grosser Überraschung habe ich entdeckt, dass ich mit den öffentlichen Verkehrsmittel sprich Eisenbahn in rund 5 Stunden nach München und in 10 Stunden an die Wachau (NÖ) fahren kann. Mit dem Auto war ich unwesentlich schneller, aber gestresster bei Ankunft.

Ich freue mich auf den kommenden Sommer. Auf meine Fahrten zu meinen Freunden in der Eifel, in der Wachau und vorallem auch in München.

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Nov. 2021: Live Ticker vom Basler Max

+++ Diagnose Neurologie +++ Covid-Abstimmung in CH +++ Erster Schnee +++ Die Ampel steht +++ Mein Thai-Augenarzt +++ Schlafentzugs EEG +++ Bla Bla Bla +++ Bye Bye Skoda +++ Thai-Visum +++ Covid-Booster +++Nichtraucher seit 31 Jahren +++ Grippe-Impfung +++

29. Nov.: Abschluss meiner Neurologischen Untersuchung

Ihr könnt Euch erinnern: Meine temporäre Absenz. Zu weiteren Untersuchungen wurde ich in die Neurologie-Klinik am Schaulager überwiesen. Dort wurde ich einem EEG und einem Schlafentzugs-EEG unterzogen, um zu überprüfen, ob ich eine Veranlagung für epileptische Anfälle haben könnte. Die Aerzte konnten dabei aber nichts feststellen. Es scheint, dass mein Ausfall von einem Stress-bedingten falschen Atmen „Hyperventilieren“ herrührt. Dies sei aber kein medizinischer Schaden. Ich wurde als „gesund“ entlassen und darf auch wieder Auto Fahren.

28. Nov.: Covid-Abstimmung in der Schweiz, eine Ohrfeige für die SVP

Die Schweiz ist das einzige Land auf der Welt, in dem die Bevölkerung über die Covid-Massnahmen /-Einschränkungen abstimmen kann. Mit grosser Mehrheit hat das Schweizer Volk dem aktuellen und offiziellen Covid-Gesetz zugestimmt. Die Gegner dieses Gesetzes bestanden aus der nationalistischen SVP (Partei), Querdenkern, Impfgegnern und -Verweigerern. Sie argumentierten mit unterirdischen Angst-Prognosen, Drohungen und Lügen der ärgsten Art. Wir erlebten Trump-Methoden in Schweizer Form! Es ist für mich unverständlich, diese Voll-Idioten ziehen einen schweren Spital-Aufenthalt einer Impfung und Masken-/Abstandsregel vor. Irgendwie ticken die anders!

Stolz bin ich auf die Schweizer Bevölkerung, die der teilweise abstossenden Werbekampagne der Impfgegner und der populistischen SVP nicht auf den Leim ging. Das Volk glaubte der Vernunft, den Wissenschaftern und ihrer Regierung, und nicht den dubiosen Argumenten.

26. Nov.: Erster Schnee in Basel – Weihnachtsmärkte öffnen

Basel ist nicht bekannt als Winterkurort, eher durch sein ausgewogenes Klima. Wir liegen auf etwa 250 m Meereshöhe. Schnee gibt es hier ganz selten. Dann lässt man sein Auto zu Hause. Der Schnee passt ausgezeichnet zu den gestern eröffneten Weihnachtsmärkten auf dem Barfüsserplatz und Münsterplatz.

24. Nov: Die Ampel steht – die CDU/CSU reagiert erz-konservativ

Ich war überrascht, dass die 3 Ampel-Parteien es in einer Rekordzeit geschafft haben, sich auf eine gemeinsame Politik zu einigen. Gewaltige Aufgaben stehen vor Ihnen. Nicht nur Corona und Klima stehen an, sondern vorallem 16 Jahre Merkel müssen aufgeholt werden. Deutschland ist in dieser Zeit stehengeblieben: Internet, Strassen- und Bahn-Infrastruktur, technologische Modernisierung der Verwaltung, Auto-Industrie etc

Der Entscheid für Annalena Baerbock als Aussenministerin ist zwar gewöhnungsbedürftig, aber nach der Nullnumer Heiko Maas verständlich. Das Aussenministerium hat in Deutschland nur noch zweite Prioritär. Derweil bemühte sich die CDU/CSU als neue Oppositions-Partei in schwacher und billiger Kritik. Vorallem mein „Freund“ Dobrindt von der CSU übte sich im erz-konservativem Gedankengut. Damit gibt es für viele „christliche“ Wähler keinen Hinderungsgrund mehr, zur AfD zu wechseln. Ich bin gespannt, wie sich deren Wähleranteil bei den nächsten Kommunal-Wahlen verhalten wird.

Thailand: Mein Thai-Augenarzt ist bereit für mich

Es ist immer etwas schwierig, in Thailand mit jemandem per Mail Kontakt aufzunehmen. Wegen der Schrift und fremdländischen Mail-Adressen landen viele Mails in deren Spam-Ordner. Nun hat mir mein Augenarzt Dr. Pairat geantwortet und bestätigt, dass er gerne mich wiederum behandeln und mir meine monatliche Eylea-Spritze verabreichen werde.

Nun steht meinem nächsten Thailand-Aufenthalt nichts mehr im Wege, es sei denn Thailand sperrt die Einreise für Europäer/Schweizer wegen übermässiger Covid-Infektionen

23. Nov.: Schlafentzugs EEG

Ihr erinnert Euch an meine „Absenz oder Blackout“ vor ein paar Wochen. Die Ursache ist den Aerzten noch immer unklar, weshalb ich in einem neurologischen Institut weiter untersucht werde. „Wir müssen wissen, was mit Ihnen geschehen ist, damit wir sie vor weiteren Anfällen schützen können`“ meinten die Aerzte.

Ich habe eine Vermutung, denn ich hatte solche temporären Absenzen oder Einschränkungen bereits 3 oder 4 mal in der Vergangenheit: „Bei Stress atme ich oft falsch! Ich hyperventiliere und führe dem Hirn zu viel Sauerstoff zu. “ Den letzten grösseren Vorfall hatte ich vor etwa 20 Jahren, als ich frühzeitig pensioniert wurde. Dies ging so weit, dass mein Kreislauf verrückt spielte und ich nicht mehr sicher gehen konnte. Der damalige Arzt meinte, dies könne auch bei positivem Stress geschehen. Ich soll in solchen Situationen bewusst nur noch durch die Nase atmen……..

Heute gingen die Untersuchungen weiter. Ich war am frühen Nachmittag zu einem sog. „Schlafentzugs EEG“ in der Neurologie am Schaulager. Man wollte mit den 32 Drähten am Kopf meinen Schlaf untersuchen, um etwaige Anzeichen eines epileptischen Anfalls zu entdecken. 45 Minuten dauerte der Test, in dem ich schlafen sollte. Sie sind sehr schnell eingeschlafen, meinte die Aerztin. Die Resultate erhalte ich erst in 1 Woche.

Um genügend müde zu sein und sicher schlafen zu können, durfte ich seit dem Vortag nur zwischen 2 und 6 Uhr in der Nacht 4 Stunden schlafen und dazu weder Tee noch Kaffee trinken. Eine starke Willensleistung. Aber ich hielt durch, ohne irgendwann einzunicken.

Bla Bla Bla – Sprachschatz deutscher Politiker

Ich staunte wie dreist Deutschen Politiker und Ministerpräsidenten an einer Talk-Show mit viel Bla-Bla-Bla allen anderen die Schuld für die aktuelle 4. Welle zu wiesen, obwohl das RKI und alle Spezialisten bereits Monate vorher vor der neuen Welle warnten. Keiner wollte für irgendein Versäumnis schuldig sein. Sie meinten, man soll in die Zukunft schauen!

22. Nov.: Auftrag für den Verkauf meines Skoda Superb

Ich habe heute meinen bald 10-jährigen Skoda Superb dem TCS (Touring Club der Schweiz) zum Verkauf übergeben. Der TCS wird ihn technisch bereitstellen, ihn in einschlägigen Medien inserieren und mit etwaigen Inserenten verhandeln. Ich bin happy, denn ich habe mit dem Verkauf nichts zu tun und hoffe auf einen guten Preis.

15. Nov.: Covid-Booster-Impfung

Habe am 15. Nov. die Booster-Impfung gegen Covid-19 erhalten. Die ist bei mir notwendig und zweckmässig, da ich die letzte Covid-Impfung bereits vor 9 Monaten am 22. Feb erhalten habe. Dieses Mal habe ich stark auf die Impfung reagiert. Ich lag 1 Tag mit Gliederschmerzen, Muskel-Krämpfen, Kopfweh und Unwohlsein im Bett. Mein Körper hat in der Zeit Unmengen an Antikörper entwickel, die mich gegen eine Erkrankung schützen werden.

Damit wurde mein Impf-Zertifikat um weitere 12 Monate verlängert, d.h. über meine Thailand-Zeit hinaus.

Ich holte mir den Booster im Impfzentrum Basel -Stadt, da die MUBA für mich leichter erreichbar ist, als das Muttenzer-Zentrum. Der Ablauf war gut und professionell organisiert. Innert 1 Stunde war alles erledigt.

Und bereits erhielt ich wieder Info-Mails von meiner Impfgegner-Tante. Infos und Hilfen gegen das impfen und gegen den Zwang. Mails voller wirren Gedanken. Unvorstellbar, dass man sein eigenes Hirn derart ausschalten kann, um solchen Mist zu glauben. Die sind in der Tat umgepolt und leben in einer anderen Welt, in einer kranken Welt. Ich frage mich, ob eine schwere Covid-Erkrankung sie in ihrer Geistes-Haltung noch heilen kann. Beruhigend (aber auch erschreckend) ist, dass diese Impfgegner und ihr Umkreis an Covid erkranken werden.

11. Nov.: Mein Thai 1-Jahres-Visum trifft ein

Ich habe es geschafft und habe heute per Post das „Non Immigrant Long Stay Visum O-A“ erhalten. Damit stände meinem geplanten Aufenthalt in Thailand ab 13. Jan. 2022 nichts mehr im Wege.

3. Nov.: seit 31 Jahren Nichtraucher

Vor genau 31 Jahren bin ich hustend aufgewacht und habe mich entschlossen, mit dem Rauchen aufzuhören. Ich war 8 Monate geschieden. Der neue Max hat einen wegweisenden Entscheid getroffen, denn noch am Tag zuvor wusste ich nichts von meinem Entschluss und hatte mir eine Stange Zigaretten gekauft. Diese Zigaretten Päckli stellte ich nun einzeln nebeneinander auf die Lamperie meines Wohnzimmers, dort wo die Vorhänge aufgehängt sind. Ich wollte es täglich sehen und war ungemein stolz auf meine Entscheidung, obwohl diese erst wenige Minuten alt war.

Die ersten Stunden brachte ich leicht hinter mich. Ich stand immer noch unter dem Hormon-Einfluss meines Entscheides. Später wurde es schon härter. Aber ich wollte nicht versagen. Ich wollte stolz als Nichtraucher dastehen. Nach rund 6 Monaten hatte ich es geschafft. Ich bin heute noch stolz darauf!

2. Nov: Grippe-Impfung

Habe mich heute gegen Grippe impfen lassen. Ich möchte kein Risiko eingehen, denn dieses Jahr hat mich bereits arg durchgeschüttelt. Nun warte ich noch auf den Booster gegen Covid-19.

Etwaige Impfgegner, Querdenke und andere Vollidioten mögen sich bitte von Ratschlägen zurück halten. Danke!

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Mein Aergernis: Die Diktatur der Covid-Impfgegner

Eigentlich bewundere ich alle Impfgegner. Ich hätte nicht die Nerven, dies durchzuziehen. Allein der Gedanke, an einen Selbstmord in Raten, lässt mich erschaudern. Die leben nach der Devise, sterben müssen wir eh! Aber die selbstgewählten Konsequenzen tragen diese Querdenker nicht. Sie suchen hemmungslos Hilfe bei Medizinern und sogar in der Intensiv-Station. Wie krank müssen diese doch sein.

Demokratie bedeutet, dass die Mehrheit entscheidet

Es ist verrückt, eine Minderheit in der Schweiz, Deutschland und Oesterreich kontrolliert und schränkt die Mehrheit in ihrem täglichen Leben ein. Es sind dies die Impfgegner, die sich gegen das Covid-Impfen, gegen ihren eigenen Schutz und vorallem auch Schutz der Mitbürger, der eigenen Kinder und Eltern wehren. Sie sind egoistisch, asozial und machen sich meiner Meinung nach der bewussten Körperverletzung schuldig. Durch ihr egoistisches Verhalten legen sie die Intensiv-Stationen lahm und nehmen Schwer-Erkrankten ihre Plätze weg, wenn diese nach Operationen, Krebserkrankungen, Hirnschlag dringendst ein Intensiv-Bett brauchen, um zu überleben.

Ins selbe Kapitel stösst auch der Comedian Mike Müller in seinem Twitter-Tweet: Ist der Freiheitsverlust, den wir dank den Skeptiker-Idioten hinnehmen müssen, eigentlich durch die Verfassung abgesichert?

Es gibt in jeder Gemeinschaft Regeln und Konsequenzen, die Alle akzeptieren müssen. Dies sollte auch für die Impfgegner gelten:

  • Jeder Autofahrer muss sich im Auto zu seinem eigenen Schutz angurten. Ungeschützt werden ihm bei einem Unfall seine Versicherungs-Leitungen wegen „Fahrlässigkeit“ gekürzt
  • Gefährliche Sportarten wie Base-Jumping, Auto-Rennsport, Rad-Downhill, Bergklettern etc sind von der normalen Unfall-Versicherung ausgeschlossen und müssen gesondert versichert werden
  • Alkohol am Steuer“ geht gar nicht. Die Versicherungen reduzieren die Leistungen massiv oder stellen Regress-Forderungen
  • Mord, Totschlag und Körperverletzungen sind Delikte, die bestraft werden.

Aus meiner Sicht, müssten Covid-19-Erkrankungen bei Corona-Impfgegnern aus der Krankenversicherung ausgeschlossen werden, denn ihr bewusstes Handeln ist höchst fahrlässig. Jedoch eine Zusatzversicherung würde ihr Risiko abdecken.

Der Covid-Virus ist sehr gerecht

Der Virus Covid-19 wird wahrscheinlich nicht mehr verschwinden. Jedermann auf dieser Welt wird irgendwann in Kontakt mit dem Covid-19-Virus kommen. Der eine durch schützende Impfung, die Impfgegner durch oft schwerste Erkrankung, die tödlich ausgehen können. Jedermann kann entscheiden, was ihm lieber ist.

Hinweis und Warnung

Diesen Beitrag habe ich nicht wegen der Ausschreitungen und Demonstrationen in vielen Städten Europas vom Wochenende geschrieben. Diese stören mich weniger. Im Gegenteil, die Demonstranten rotten sich bei diesen Massen-Veranstaltungen gegenseitig aus.

Etwaige Mails von Impfgegnern und -Aktivisten an meine private Mail-Adresse werde ich als Kommentar unter diesem Beitrag veröffentlichen.

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Okt. 2021: Live Ticker vom Basler Max

+++ Thai Botschaft in Bern +++ Geschäftsreise nach Zürich +++ Ich war mal kurz weg +++ Thai-Flug gebucht +++ Lasse meine VISA-Karte sperren +++ Preise für Zwetschgen +++

29. Okt.: Abgabe der Unterlagen auf der Thai Botschaft in Bern

Seit 2 Jahren gibt es das Basler Thai Konsulat nicht mehr. Deshalb musste ich alle notwendigen Unterlagen für das 1 Jahr gültige „Long Stay Visa“ nach Bern auf die Thai Botschaft bringen. Mit der Eisenbahn und dem städtischen Bus ging es nach Bern. Ich hatte einen Termin um 10:40 Uhr. Es war eine nette Thai-Lady, die meine Unterlagen entgegennahm. Es fehlte mir einzig ein spezielles Versicherungs-Formular (zusätzlich zur Versicherungsbescheinigung). Dieses kann ich jedoch per Post nachliefern. 😅😅😅…“sie haben ja noch Zeit bis Januar“ meinte sie lachend!

Die Lady war hoch erfreut, dass ich den offiziellen Thai-Registration/Immigration Eintrag für meine Hausmiete der Vorjahre bei mir hatte. Diese Kopie hat mir Maleena aus Hua Hin zugeschickt.

Noch am selben Nachmittag liess ich das fehlende Versicherungs-Forumular bei der Basler-Agentur meiner Krankenkasse ausfüllen.

29. Okt. 2021: Bahnhof Bern

26. Okt.: Geschäftsreise nach Zürich: Swiss-Flug umbuchen und Essen im Kindli

Auch als Rentner muss ich manchmal auf Geschäftsreise. Diesmal führte mich der Weg nach Zürich. Ich brauchte Hilfe im Swiss-Reisebüro, denn ich hatte meinen Flug nach Thailand beim Umbuchen verloren. Er war für mich unauffindbar. „Sie haben eine falsche Taste erwischt und Ihren Flug storniert!“ meine die Swiss-Hostess, die meinen Flug wieder aktivierte und auf den 13. Jan. 2022 umbuchte. Ja, ich habe mich entschlossen, erst Anfang 2022 nach Thailand zu fliegen. Bis dann sollte alles klar sein, oder noch unklarer!…ha ha ha…bei den Thais weiss man nie!

Der eigentliche Grund meiner Zürich-Fahrt war das jährlich Treffen mit meinem langjährigen Finanz-Berater Nino Ilardo. Wir stimmen dabei unsere Taktik ab und freuten uns nach einem erfolgreichen Jahr. Und schlussendlich gehts zum feinen Essen ins Restaurant Kindli mit dem „Puschlaver Kalbskotelette“, dazu feiner spanischer Grande Riserva Wein und zum Dessert Vermicelle, Meringue und Vanille-Glace.

26. Okt. 2021: Restaurant Kindli mit Nino Ilardo

16.-18. Okt: Ich war mal kurz weg

Der Titel ist wirklich doppeldeutig und soll es auch sein. Ich war in der Tat 3 Tage im Universitätsspital in Basel wegen eines geistigen Blackouts von etwa 3 Stunden. Die Untersuchungen haben keinen Hinweis auf einen kleineren oder grösseren Schlaganfall ergeben. Die Ärzte tippen eher auf einen kleinen epileptischen Aussetzer. Dazu werde ich in den nächsten Wochen ausgiebig untersucht. (Mehr Detail schreibe ich in meinem Erinnerungsbericht in einem der folgenden Beiträge)

12. Okt.: Swiss-Flug nach Thailand gebucht

Nachdem der Thai-Ministerpräsident an einer TV-Ansprache gestern/vorgestern angekündigt hat, Thailand per 1. November für Covid-Geimpfte ohne Quarantäne zu öffnen (die Liste der betroffenen Länder ist noch nicht veröffentlicht), habe ich heute meinen Swiss-Flug nach BKK gebucht: Hinflug am 25. Nov. und zurück am 3.3.2022….. Falls die Thais sich dies doch nochmals überlegen sollten, kann ich mein Ticket mehrmals umbuchen.

Mein nächster Fix-Punkt: Besuch auf der Thai-Botschaft in Bern am 29. Oktober

3. Okt. 2021: Musste meine Visa-Karte sperren

Am gestrigen Sonntag versuchte ich für mein Thailand-Visum einen Strafregister-Auszug über Internet zu buchen. Scheinbar habe ich eine falsche Internet-Seite erwischt, denn als ich die Fr. 20.– an Gebühren bezahlen wollte, funktionierte die VISA-Eingabe-Maske ungewohnt. Zwei Mal versuchte ich es, bis ich realisierte, dass dies möglicherweise eine kriminelle Fake-Maske sein könnte. Im Impressum der gewählten Seite entdeckte ich, dass der Eigentümer aus Deutschland kam!

Meine Alarmglocken schrillten! Ueber E-Banking sperrte ich unverzüglich meine Visa-Karte und schaute nach, ob bereits etwas Aussergewöhnliches belastet wurde! Nichts dergleichen! War ich etwa voreilig? Lieber übervorsichtig, als zu fahrlässig. Ich war so oder so beruhigt, dass ich reagiert hatte, denn diese VISA-Nummer brauchte ich bereits mehrere Jahre und ist bestimmt in irgendeiner kriminellen Datenbank gespeichert.

Heute früh informierte ich mich, ob die Sperre geklappt hatte. Dies wurde mir bestätigt und auch zugesichert, dass ich innert 2 Tagen eine neue Karte erhalten werde….was auch eingetroffen ist

Verkehrte Welt: Preise für Zwetschgen

Zwetschgen gehören zu meinen Lieblingsfrüchten für Wähen. Den ganzen Sommer über kosteten sie in den Grossmärkten Migros, Coop, Aldi und Lidl zwischen Fr. 4.70 und 4.95 je Kg. Heute habe ich im Tiefkühlsortiment des Migros 750 g entsteinte Zwetschgen gekauft à Fr. 2.90 (entsprechend Fr. 3.86). Bin ich eigentlich blöd und kaufe frische Zwetschgen samt Stein um Fr. 1.– teurer?

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16. – 18. Okt: Ich war mal kurz weg – im doppelten Sinne

Ein „Blackout“ aus Sicht eines Patienten

In der Tat war ich kurz weg: ein Blackout oder Absenz im Gehirn und anschliessend drei Tage in der Universitäts-Klinik Basel, wo ich auf die Ursache untersucht wurde. Die Aerzte haben nichts gefunden, weder ein Anzeichen für einen Schlaganfall noch Unregelmässigkeiten in den Herzaktivitäten. Ich werde nun im privaten neurologischen Institut „im Schaulager“ in Münchenstein weiter untersucht, um die Ursache herauszufinden, und mich vor weiteren Blackouts zu schützen. In der Zwischenzeit habe ich Auto-Fahrverbot erhalten, da ein erneutes Auftreten fatale Folgen haben könnte.

Fr, 15. Okt.: Mein erstes kurzes Blackout – machte mich nur nachdenklich

Am Freitag-Nachmittag 15. Okt. hatte ich mein erstes Blackout, das mich aber nur mittelmässig beschäftigte. Etwa 1-2 Stunden arbeitete und chattete ich am PC und wusste anschliessend nicht mehr, was ich eben geschrieben hatte. Mehr erschreckt hatte mich jedoch, weil ich mich anschliessend an die Passwörter für meine Notebooks nicht mehr erinnern konnte. Ich wusste jedoch, wo ich diese für den Notfall hinterlegt hatte. Ich war verwirrt, aber hatte sonst keine Beeinträchtigungen. Es war eher eine geistige Erschöpfung. Ich telefonierte zufällig mit meiner Tochter Daniela, erzählte ihr lachend von meiner Panne, legte mich ins Bett und schaute noch 1-2 Stunden fern. Am nächsten Morgen war alles wieder normal.….bis am späteren Nachmittag:

Sa, 16. Okt.: Mein zweites Blackout – Ab ins Universitätsspital

16. Okt. 2021: Universitätsspital Notfall

Am Nachmittag des Samstags überarbeitete ich meine Todesfall-Verfügung. Es hatten sich einige Aenderungen angesammelt. Es war eine intensive Arbeit, denn es sollten im öffentlich zugängigen Dokument keine vertraulichen Informationen wie Passworte sichtbar sein.

Mitten in der Arbeit, nach mehreren Stunden Konzentration, erinnerte ich mich, dass mein Patenkind morgen Geburtstag hat. Ich schrieb einen längeren Text in einem Textsystem und wollte ihn wegschicken. Und da begann mein Blackout. Ich wusste nämlich nicht mehr wie? Wie hiessen denn die möglichen Mail-Systeme und Messengers? Wie bekam ich den Text ins Mail-System? WhatsApp, LINE und VIBER, sowie das von mir hauptsächlich verwendete Mail-System Thunderbird kamen mir nicht mehr in den Sinn, noch weniger wusste ich, wie ich sie bedienen musste.

Ich erinnerte mich an den ähnlichen Vorfall vom Vortag und fuhr den PC ordnungsgemäss herunter. Körperlich und geistig fühlte ich mich nicht schlecht. Ich war topfit, meinte ich! Ich war aber total gestresst und verängstigt. Ich rief meine Tochter Katja an, die mir riet, ins Universitätsspital zu fahren und mich untersuchen zu lassen. Wie mir Katja später erzählte, hätte ich immer von Lucien gesprochen, als ich ihren Sohn Luc meinte. Ich hatte scheinbar Probleme, mich an die richtigen Worte zu erinnern. Ich packte in meinen Rucksack fürs Spital ein Pijama ein, die Zahnbürste, Rasier-Apparat und meine Blutdruck-Tabletten, das Batterie-Pack und die Ladekabel fürs Handy sowie die Patientenverfügung. Ist es nicht erstaunlich, dass ich mich an all diese wichtigen Utensilien fürs Spital erinnerte? Ich ging noch unter die Dusche, um sauber zu sein, und fuhr mit dem öffentlichen Bus Nr. 34 die 7 Stationen zur Universitätsklinik in die Notfallaufnahme.

In der Notfall-Station

Ich musste nicht warten, wurde unverzüglich auf einen Rollstuhl plaziert und in die Priorität 2 von 3 eingestuft….. und ab gings in die Untersuchungs-Kabine 21. Dort wurde ich an die Geräte für Blutdruck, Puls, Herzrythmus angeschlossen. Mein Puls war irgendwann gegen 180. Ich kann mich nicht mehr erinnern, ob dieser Wert beim Eintritt in die Notfall gemessen wurde oder als ich auf der Liege in der Kabine lag. Mein Stress und mein Weiss-Kittel-Syndrom liess grüssen! Dann wurde ich von einem herbeigerufenen Neurologen detailliert über meine Erinnerungen befragt und meine Bewegungs-Koordination getestet. Wer kennt nicht die Tests mit geschlossenen Augen mit den Zeigefingern die Nase oder mit dem Fuss das Knie zu treffen. Alles klappte. Einzig das Erinnerungsvermögen an gewisse Worte war noch nicht zurück. Ich brachte z.B. den Namen meiner Wohnadresse nicht zusammen. Es kam mir immer die ältere Wohnadresse „Bollwerkstrasse“ in den Sinn. Auch meine Telefon-Nummer konnte ich nicht korrekt zusammensetzen. Dann gings zur CT-Untersuchung (Computer-Tomographie), in der mein Kopf geröntget wurde.

In der Hitze des Gefechtes hatte ich vergessen, Katja zu melden, dass ich gut im Notfall des Spitals eingetroffen sei. Katja hatte nämlich Angst, dass ich durch ein weiteres Blackout vergessen könnte, aus dem Bus zu steigen und orientierungslos in der Stadt Basel herumfahren würde! Aber ich konnte sie beruhigen, wenn auch 1 Stunde verspätet.

Genau um 20 Uhr, d.h. etwa 3 bis 3 1/2 Stunden nach dem Blackout, begann das „Reset“ meines Gehirns . Meine Erinnerungen kehrten zurück. Zuerst die aktuelle Wohnadresse samt Hausnummer, dann meine Telefonnummer und vieles mehr. Die Aerzte entschlossen sich, mich im Spital zu behalten. Sie wollten unbedingt ein „Magnetresonanztomografie (MRI, MRT)“ machen, um etwaige Schäden im Gehirn feststellen zu können. Aber dies sei erst am Montag möglich.

Eigentlich ging es mir gut – Ich war kein Notfall

In der Notfall-Station musste ich auch das schwere Schicksal anderer Patienten mitanhören. Da war ein Besoffener, der laufend zum tiefen Atmen aufgefordert werden musste. Schlimmer und nachdenklicher war das andere Erlebnis mit einer älteren Frau. Sie hatte keinen Wohnsitz in Basel. Ihr musste der Notfall- oder Stationsarzt schonend beibringen, dass man sie nicht mehr operieren könne. Das Risiko für sie sei viel zu hoch und die Genesungswahrscheinlichkeit minimalst. Es fielen zwar nie diese Worte, aber die Frau realisierte unter Tränen, dass sie sterben werde. Dies sind die harten Seiten in der Notfall-Station. Ich bewunderte den Arzt, wie er die Frau beruhigen konnte. Chapeau! Ins selbe Kapitel gehört auch die Aussage eines der Pfleger mir gegenüber: „Sorry Herr Lehmann, dass sich niemand um sie kümmerte! Sie dürfen es als positives Zeichen ansehen, dass es Ihnen im Vergleich zu anderen Patienten recht gut geht.

16. Okt. 2021: Basel Universitätsspital

Sonntag, 17. Okt.: Ich wurde in die Medizin 4.1 verlegt

Um Mitternacht oder auch etwas später, ich schlief nämlich zwischendurch, wurde ich in die „Medizin 4.1.“ verlegt. Eine Abteilung für Patienten, die nur vorübergehend im Spital bleiben müssen und nicht in einer gesundheitlich kritischen Situation sind. Dort lag ich in einem 2-Bett-Zimmer. Mein Bettnachbar hatte eine schwierige Nervenkrankheit mit wenig Gefühl in den Händen und auch Füssen. So liess er mitten in der Nacht seine gefüllte Urinflasche auf den Boden fallen. Seine Frau war von besonderer Art. Sie informierte sich über alles im Internet und wusste ganz genau, an welcher Krankheit ihr Mann litt. Mit ihrem Pseudowissen machte sie ihren Mann und die Aerzte verrückt. Ich war erstaunt, wie die Ärzte in Ruhe den Ueberblick bewahren konnten und sich durch die Frau nicht beirren liessen,

Am Sonntag war wenig los. Ich lag den ganzen Tag herum. Ich hoffte immer noch, am Abend die Mozart-Oper „die Zauberflöte“ besuchen zu dürfen, für die ich 2 Tickets hatte. Aber es wurde dann doch nichts. Der Chef der Neurologie Prof. Fischer überzeugte mich, dass dies keine gute Idee sei. „Stellen Sie sich vor, sie machen während der Vorstellung einen Blackout und die Sanität muss sie während der Vorstellung aus der Sitzreihe holen. Undenkbar!“

Ich sagte Milena ab, die mich begleiten sollte, und schrieb mit meinem Handy auch der Vista-Klinik, weil ich den Montags-Termin für meine nächste Makula-Spritze nicht einhalten konnte. Wie froh war ich über die modernen Technologien. Mein Handy war mein mobiles Kommunikations-Center und Büro.

Am Montag ging es dann Schlag auf Schlag. Kurz nach dem Frühstück um 9 Uhr gings in die enge MRI-Röhre. Während 20 Minuten knatterte es rund um mich herum. Ich habe es aber viel besser überstanden, als beim Radunfall 4 Monate vorher. Nach einem kurzen Unterbruch brachte mich ein Pfleger zur EEG-Untersuchung mit den 32-Drähten am Kopf. Und anschliessend direkt weiter zur Ultraschall Herz-Untersuchung und als Abschluss wurde ich für ein 4- Tages EKG mit 3 Drähten an eine Art Handy zur Datenspeicherung angeschlossen. Dieses Gerät soll ich bis Freitags tragen und dann ins Spital zur Auswertung zurückbringen.

Am Montag-Abend wurde ich entlassen

Mittlerweilen wurde es Montag 16 Uhr. Ich rechnete nicht mehr damit, dass ich heute noch nach Hause gehen konnte, wie es mir der Chef-Arzt heute Morgen versprach. Ich ass bereits das Birchermüesli zum Nachtessen, als auf einmal die Schwester ins Zimmer kam und meinte: „Sie werden heute noch entlassen!“ und entfernte die Blutentnahme-Nadel und die Pflaster vom rechten Handgelenk. Kurz vor 18 Uhr kam der Stationsarzt und entliess mich. Man habe keine Schäden im Kopf und im Gehirn gefunden. Ich hätte keinen Schlaganfall oder ähnliches. Sie vermuten eher an einen epileptischen Anfall. Dies müsse aber weiter untersucht werden, um einer weiteren Absenz vorzubeugen. Dazu werde ich in die private Neurologie-Klinik „Schaulager“ in Münchenstein überwiesen.

Nachtrag vom 29. Nov. 2021: Abschluss der Untersuchungen und Diagnose

In der Neurologie-Klinik am Schaulager wurde ich einem EEG und einem Schlafentzugs-EEG unterzogen, um zu überprüfen, ob ich eine Veranlagung für epileptische Anfälle habe. Sie konnten nichts feststellen. Es scheint, dass mein Ausfall von einem Stress-bedingten falschen Atmen „Hyperventilieren“ herrührt. Dies sei aber kein medizinischer Schaden. Ich wurde als „gesund“ entlassen und darf auch wieder Auto Fahren.

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10. Okt.: Meine erste Wanderung

In meinem September Newsletter habe ich mich als Anfänger in Sache „Wanderung“ geoutet und um Hilfe nachgefragt. Prompt haben sich Astrid und Roger W. angeboten, mich an der nächsten Wanderung mitzunehmen.

Flugs eilte ich ins Bächli-Sportgeschäft , um mich mit einem geeigneten Wanderschuhen auszurüsten, wo ich bestens beraten und auch fündig wurde. Zu Hause habe ich den Schuh den ganzen Nachmittag getragen und war zufrieden. Er hat niergends „gedrückt“.

10. Okt. 2021: Meine erste Wanderung mit Astrid und Roger

Am Sonntag, 10. Oktober war es soweit. Um 11 Uhr Abmarsch in Biel-Benken. Es war herbstlich und neblig. Nicht eben der beste Tag für einen Start in mein neues Sports-Leben. Aber wir waren guten Mutes und bereits um 12 Uhr strahlte uns die Sonne entgegen.. Roger war der Touren-Führer. Er führte uns via Ettlingen nach Therwil und zurück nach Biel-Benken. Unterwegs machten wir zwei Pausen, davon einen mit einem feinen Kaffee. Gute zwei Stunden waren wir unterwegs und legten in der Zeit 8.2 km zurück. Nicht schlecht für einen Anfänger. Für mich war es ein grossartiges Erlebnis. Meine Ausrüstung funktionierte. Ich lief gut. Nur am rechten Schuhe hatte ich eine leichte Druckstelle.

Wir hatten uns viel zu erzählen. Roger und ich arbeiteten am selben Ort in Stein bei Novartis. Zudem waren wir 3 Thai-Fans und wollten einen Teil des europäischen Winters in Hua Hin (Thailand) verbringen. Ja, das Thailand Visum war ein grosses Thema .

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Newsletter vom 30. Sept. 2021: Impfgegner, BRD und Thailand

Liebe Freunde in nah und fern

Verrückte Welt! Seit Ende September bietet Aldi Weihnachtsgebäck an. In 3 Monaten feiern wir Weihnachten und den 2. Jahrestag der Covid-Pandemie.

Ich wurde kürzlich in zwei Kommentaren kritisiert, weil ich mich als Schweizer zu den Wahlen und den desaströsen Afghanistan-Aktionen der Bundesrepublik Deutschland geäussert habe. Wir alle leben in Europa, ob wir nun die EU mögen oder ablehnen. Unsere Zukunft hängt voneinander ab und ich Schweizer muss akzeptieren, dass Deutschland eine wichtige Führungs-Nation in Europa darstellt. Die EU muss aber stärker werden und nicht zur Lachnummer verkommen. Deshalb lässt es mich nicht kalt, dass Deutschland auf verschiedensten Gebieten wie Internet, Verkehrs-Infrastruktur, e-Mobilität, e-Industrie den Anschluss auf breiter Ebene verpasst und dadurch seine Vorbild-Funktion verloren hat.

Am vergangenen Wochenende hat Deutschland seinen neuen Bundestag gewählt. Dank Fernsehen waren wir Schweizer in vorderster Front als Zuschauer dabei. Wir konnten mitverfolgen, wie die politischen Parteien ihren potenziellen Wählern ein Schlaraffenland auf Erden prophezeiten. „Mit uns werden wir die Klimaziele erreichen, ohne dass der Einzelne in seinem Wohnstand eingeschränkt wird!“. In der Tat hat keine deutsche Partei sein Volk auf die notwendigen Einschränkungen und Belastungen vorbereitet.

Aber in einem bin ich mir sicher: Deutschland wird seine Klimaziele nie erfolgreich erreichen können. Ihre unzähligen Vorschriften und die berüchtigte deutsche Bürokratie erlauben keinen Bau der notwendigen Infrastruktur-Massnahmen innert nützlicher Zeit. Wo wollen sie nur die notwendige Energie für die E-Mobilität, die alternative Heizung der Häuser, die E-Industrialisierung herholen, wenn nicht stehlen resp. importieren? Da bietet sich doch der Atomstrom aus Frankreich und die Braunkohle-Kraftwerke in Polen an …. und bereits klopfen sich die Regierenden stolz auf ihre Schultern!

In der Schweiz sieht es ein wenig anders aus. Wir haben unsere Atomkraftwerke nicht Hals über Kopf und ohne Plan B abgeschalten. Vielleicht werden sie uns noch nützlich sein! Aber auch für uns dürfte es eng mit den Klimazielen werden!

Wir Schweizer haben derweil am selben Wochenende in einer Volksabstimmung dem „Ja-Wort für die Ehe homosexueller Paare samt Adoption von Kindern und Fremdbefruchtung “ mit 2/3-Mehrheit zugestimmt. … und die „stärkere Besteuerung von hohen Kapitaleinkommen“ mit ähnlichem Verhältnis abgelehnt.

Impfgegner und -Verweigerer

Ich gehe mittlerweile den Querdenkern und Impfgegnern mit meiner Auffassung auf die Nerven und dies ist gut so. Mit Mails beschimpfen sie mich und bestärken mich dadurch in meiner Überzeugung. Impfgegner zu sein, ist wie Autofahren unter Alkohol-Einfluss (Jürgen Klopp). In einem lesenswerten Beitrag habe ich mir überlegt, wie die Welt nach dem Willen der Querdenker und Impfgegner aussehen würde. Es gibt nur ein Wort: Grauenhaft, eine Katastrophe…. eine tote und kaputte Schweiz resp. Welt

Springt über Eueren Schatten und verzichtet auf   das russische Roulette. Holt Euch eine Covid-sichere Schutzweste und lässt Euch impfen, damit ihr gesund bleibt.

Falls ihr eine Impfung weiterhin ablehnt, solltet ihr diese Seite verlassen. Ihr seid hier am falschen Ort. Ich lehne Euch ab und werde mit Euch nicht diskutieren.

Habe unendlich Glück gehabt – nun brauche ich aber Hilfe !

Welche Gegensatz zum vorigen Thema. Auch mich hätte es Mitte Juni anlässlich meines schlimmen Rad-Unfalls erwischen können. Ich hatte nur die Wahl zwischen tot und weiterleben. Meine Schutzengel haben sich für „Weiterleben“ entschieden! Vor 5 Wochen bin ich als geheilt entlassen worden. Nun starte ich in mein neues Leben.

Mit dem Radsport habe ich aufgehört, weil ich Angst auf zwei Rädern habe. Im Fitness-Center baue ich meine physische Stärke wieder auf und plane neue Aktivitäten. Ich habe mich entschlossen, mit Wandern zu beginnen. Jedoch, ich bin Anfänger. Wer würde mich auf kleinere oder mittlere Touren mitnehmen? Ja, ich wäre froh, wenn ich mich jemandem anschliessen und dabei lernen könnte.

Die Zeit vergeht im Fluge

Freude und Schrecken bereitet mir, dass ich jedes Jahr 1 Jahr älter werde und mir immer schneller meine nächste Monats-Rente auf mein Konto überwiesen wird. Meine neue Alters-Berechnung lautet nun: 12 Renten entsprechen 1 Lebensjahr

Als Jüngling konnte ich nicht erwarten, bis ich endlich erwachsen war und ins Kino gehen konnte. Vor über 20 Jahren bin ich als überglücklicher Max vorzeitig pensioniert worden. Und nun starte ich Ende Jahr in mein 80stes Lebensjahr und zu meiner letzten Herausforderung.

Quo Vadis Thailand?

Es ist dubios in Thailand. Die Militärregierung ändert seine Öffnungs-Termine und -Regeln für die Einreise in konstanter Regelmässigkeit. Am meisten ärgere ich mich, dass die Militärs geimpfte Gäste weiterhin in speziell ausgesuchten Hotels zur Quarantäne einschliesst (ausser man fliegt über Phuket und sitzt dort die Quarantäne ab). Dies ist für mich ein NO-GO! Ich vermute und hoffe, dass die thailändische Regierung realisiert, dass sie auf das Geld der Touristen angewiesen ist und nicht umgekehrt. Ich vermute deshalb, dass Thailand noch in diesem Jahr seine Grenzen für Geimpfte öffnen wird, denn eine weitere verlorene Saison überleben die Militärs nicht. Ich habe deshalb begonnen, meine Abreise für Ende November vorzubereiten. Es gilt die diversen Dokumente zusammenzutragen, die Thailand neuerdings fürs Visum verlangt!

Derweil geht es dem thailändischen Volk weiterhin katastrophal. Die Tourismus-Industrie liegt zerstört am Boden. Unzählige Hotels, Geschäfte, Bus- und Taxi-Unternehmen und unzählige Familien-Kleinbetriebe sind zahlungsunfähig. So auch der von vielen Ausländern und Feriengäste geliebte Busverkehr zwischen Hua Hin und dem Flughafen Suvarnabhumi in Bangkok.

Ausblick

Pünktlich hat der Herbst begonnen. Die Blätter welken und erfreuen einem mit hübschen Wäldern. Geniesst diese schöne Zeit, bevor die nebligen Tage unsere Stimmung drückt. Ich wünsch Euch eine schöne Zeit. Passt trotzdem auf Euch auf und bleibt gesund.

Ganz liebe Grüsse Euer Basler Max

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Sept. 2021: Live Ticker vom Basler Max

+++ Deutschland hat gewählt +++ Tech-Ausflug Stein a. Rhein+++ Covid-Zertifikatspflicht in CH +++ Deutschland Gendert +++ CDU-Selbstmord in Raten +++ 1. Ausfahrt mit dem Auto +++ 4. Covid-Welle für Impfgegner+++

Achtung! Schütze Dich! Alle, die nicht gegen Covid-19 geimpft sind, werden im Herbst/Winter dem bösartigen Virus begegnen und haben die grosse Chance, in der Intensivstation zu enden.

26. Sept. 2021: Deutschland hat gewählt – Schlagzeilen

Deutschland hat gewählt. Dieses Schauspiel ist für uns Schweizer immer ein Erlebnis mit grossem Unterhaltungswert. Das interne Kasperle-Theater zwischen Laschet und Söder war peinlich und eine schlechte Werbung für Deutschland. Die beiden „christlichen“-Parteien waren armselig im Wahlkampf und haben mit recht krachend verloren. Für mich war nicht klar, wofür die CDU/CSU stand. Welch trauriges Bild bot die CDU/CSU nach der Wahl. Ein selbst zerfleischender Haufen ohne irgendwelche Zukunftsvisionen.

Erfreut hat mich, dass die LINKEN an der 5%-Hürde strauchelten. Dasselbe hätte ich auch der AfD gewünscht. Nun sei es so. Die AfD ist immer für einen Streit und Skandal gut. Der böse Blick der Alice Weidel dekoriert mit falschen Aussagen im internen Streit ist sehenswert. Ich freu mich auf ihren nächsten Parteitag!

Freude bereiteten mir die jungen deutschen Wähler. Die haben entdeckt, dass die FDP eine moderne zukunftsorientierte Politik macht. Mir ist unverständlich, dass die älteren Wähler bei Parteien bleiben, für die in der gesamten Merkel-Zeit die Themen „Klimaschutz, Digitalisierung, Infrastruktur und e-Wirtschaft“ unbekannte Fremdworte waren.

Kopf schütteln und Unverständnis bereiteten mir die Berliner Wähler. Sie haben beschlossen, als Massnahme gegen die herrschende Wohnungsmisere die grossen Wohnungskonzerne mit über 240’000 Wohnungen zu enteignen und dafür um die 30 Mia Euro zu bezahlen. Viel Geld, ohne dass eine einzige neue Wohnung entsteht?

Berlin steht aber auch für den einmaligen Chaos mit zu wenig Wahlzetteln und Wahlkabinen, sodass einige Wahllokale mehrere Stunden länger offen bleiben mussten. Hat dasselbe Berlin nicht vor Jahren x-tausend Wohnungen verkauft, um dieselben nach einigen Jahren für den 10-100fachen Mio-Betrag wieder zurückzukaufen …. und da war doch noch der BER-Flughafen?… und all dies unter SPD-Regierungen!

9. Sept. 2021: Tech-Ausflug nach Stein a. Rhein und via Rhein nach Schaffhausen

Jährlich trifft sich der Abschlus-Jahrgang 1970 der Winterthurer Chemie-Studenten zu einem feinen Essen mit Ausflug. 51Jahre sind es her, seit wir mit einem Diplom abschlossen. Dieses Jahr führte uns der Weg nach Stein am Rhein, wo wir gemeinsam im Restaurant Ilge assen, Erinnerungen austauschten und mit dem Schiff auf dem Rhein nach Schaffhausen weiterfuhren. Es war wiederum ein herrlicher Nachmittag. Der nächstjährige Ausflug findet wiederum am 9. September statt.

Rheinfall bei Schaffhausen

Schweiz handelt: Ab Mo, 13. Sept. gilt Covid-Zertifikatspflicht – Massiver Druck auf Ungeimpfte

Bravo! Der Schweizer Bundesrat handelt und setzt voll auf das Covid-Zertifikat. Ab kommenden Montag, 13. Sept. gilt für Personen ab 16 Jahren eine Covid-Zertifikatspflicht für den Besuch von Restaurants und Bars. Auch wird der Zugang zu Kultur- und Freizeiteinrichtungen mit einem Zertifikat eingeschränkt. Dazu zählen: Konzerte, Theater, Kinos, Fitnesszentren, Sportveranstaltungen, Museen, Bibliotheken, Zoos, Kletterhallen, Hallenbäder, Aquaparks, Billardhallen und Casinos. Auch für Privatanlässe wie Hochzeiten in öffentlich zugänglichen Lokalen gilt eine Zertifikatspflicht.

Sogar am Arbeitsplatz können Firmen von ihren Angestellten den Nachweis verlangen, dass sie geimpft, getestet oder genesen sind. Der Schweiz. Wirtschaftsverband Economiesuisse begrüsst diesen Schritt, denn ein weiterer Shutdown wäre viel einschneidender.

Zudem ist geplant, dass Ungeimpfte in jedem Fall wenn sie aus dem Ausland wieder in die Schweiz einreisen, eine Quarantäne absitzen müssen.

Deutschland spinnt! — Nein, es Gendert!

Soll ich noch mehr schreiben? Ueber eine Nation, die wichtigere Aufgaben hat, als diesen Mist durchzusetzen! Was ist, wenn man feststellt, dass es eine dritte Art von Menschen gibt? die Feministinnen!

3. Sept.: Ausblick auf die Wahlen in Deutschland: CDU-Selbstmord in Raten

Seit Monaten verliert die bisherige Volkspartei CDU/CSU an Stimmanteilen. Die zögerlichen Hilfs-Versprechungen anlässlich der Unwetter Katastrophe, die unzähligen Pannen in der Corona-Pandemie und das desaströse Afghanistan-Debakel der Regierung Merkel lassen grüssen.

Der CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet getraute sich bisher nicht zu einen Neuanfang. Er fuhr im selben christlichen Stil weiter, nominierte aber am 2. Sept. sein „Experten- und Zukunftsteam“ für die Realisierung seiner Wahl-Versprechungen für Klima, Internet, Verkehr, Finanzen etc . Ausser Friedrich Merz entdeckte ich nur politische Nobodys und die bisherige Pseudo-Digital-Spezialistin Dorothea Bär (CSU). Sie hinterliess in der Vergangenheit keinen bleibenden Eindruck von digitalem Fachwissen. Hat die CDU/CSU nicht besseres anzubieten? Wo sind Jens Spahn und Norbert Röttgen? und Laschets Innenminister Herbert Reul?

Wie hat doch ein bekannter Kolumnist geschrieben: „Laschet, Merz und die 7 Zwerglein“ …. und dem füge ich bei: „Nur die dümmsten Kälber wählen sich die Metzger sälber“ … Armes Deutschland!

Die 4. Corona Welle wird kommen, aber nur für die Impfgegner

Sie wird kommen. Sie lässt sich nicht mehr abwenden, weil zu viele sich nicht impfen lassen wollen. Impfgegner sei Dank! Das Gute daran: Es wird die Impfgegner treffen. Die Delta-Variante wird sich an ihnen gütlich tun!

Jedermann wird sich mittelfristig mit dem Covid-Virus infizieren. Entweder harmlos ohne Erkrankung durch eine Impfung, oder durch Ansteckung mit den Virus mit dem grossen Risiko einer schweren Erkrankung mit Long-Covid-Folgen und sogar einem Aufenthalt in der Intensiv-Station. Ja, die Impfgegner haben schöne Aussichten. Es steht Ihnen einiges bevor und sie können sich nicht davonschleichen.

Ich persönlich verstehe diese Dummköpfe nicht. Wie kann man ein russisches Roulette und die grosse Gefahr einer tödlichen Erkrankung zwei harmlosen Piecks vorziehen?

Mi, 1. Sept.: Erste Auto-Ausfahrt seit dem Radunfall

Genau vor 1 Woche durfte ich meine Halskrause abnehmen. In der Zwischenzeit habe ich meine Hals-Beweglichkeit trainiert. Wer hätte einmal gedacht, dass das Nachschauen hübscher Frauen eine Therapie sein kann! Aber es hat geholfen. Heute fuhr ich erstmals seit 3 Monaten wieder mit dem Auto, Es funktionierte tip top. Auch das überraschende Drehen und Schauen nach Links oder Rechts.

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Wie würde die Welt nach dem Willen der Querdenker und Impfgegner aussehen?

Ich gehe mittlerweile Querdenkern und Impfgegnern mit meiner Auffassung und meinen Tweets auf die Nerven und dies ist gut so. Die eingehenden Mails dieser Spezies bestärken mich in meiner Meinung. Mich wundert es, dass die Querdenker und Impfgegner die Einbahnstrasse ihres Gedankengutes nicht selber erkennen.

Mich ärgert es, dass eine Minderheit ihren Verstand ausgeschalten hat und mit ihren abstrusen Meinungen demonstrieren, unsere Kinder anstecken und die Intensivstationen füllen (über 95% der Betten sind durch Ungeimpfte belegt).

Als ich kürzlich im Fitness-Center auf dem Rad trainierte, fragte ich mich, wie wohl die Welt der Impfgegner und Querdenker aussehen würde, wenn sie ihren „Furz“ durchsetzen könnten. Könnte ich in diesem Center trainieren, schwimmen und in die Sauna gehen? Wären das Theater und die Restaurants bereits wieder geöffnet? Oder würde Angst und Schrecken herrschen wie Mitte 2020, am Anfang der Pandemie?

Leser mit schwachen Nerven würde ich abraten, weiter zu lesen. Eine grausame Welt schwebt diesen Verrückten vor.

Man stelle sich die Welt der Impfgegner vor

Niemand würde sich impfen lassen. Und dies seit Anbeginn der Pandemie vor bald 2 Jahren . Wer erinnert sich nicht an diese Zeit? An die Lastwagen-Kolonnen in Bergamo, die die Leichen abtransportierten.

In der Welt der Impfgegner und -Verweigerer hätte sich bis heute wenig geändert. Die Pandemie wütet weiterhin durch die Bevölkerung. Seither sind die Intensivstationen laufend überfüllt. Die Intensiv-Krankenschwestern und Aerzte sind total überlastet und frustriert. Die meisten älteren Leute, unsere Eltern und Grosseltern und viele Freunde sind bereits verstorben. Die Altersheime sind leer. Die Kapazitäten der Friedhöfe und Krematorien sind den Anlieferungen an Toten nicht mehr gewachsen.

Und dieses Szenario wird einige Jahre andauern, bis ein grosser Teil der Bevölkerung durch Erkrankung an dem Covid-Virus immunisiert ist. Sind die nicht verrückt? Glücklicherweise haben wir seit Anfang 2021 wirksame Impfstoffe, die vor schwerer Erkrankung schützen und uns langsam den Weg zurück in ein normales Leben erlauben. Seit diesem Sommer erkranken nur noch Ungeimpfte und eben die Impfgegner.

Die Welt der Querdenker

Die Querdenker sind um einiges verrückter. Glücklicherweise setzen sich die Querdenker nicht durch, denn ihr Szenario wäre eine Katastrophe für die gesamte Bevölkerung. Es käme einer Ausrottung der Bevölkerung gleich, weil die Querdenke nicht nur die Impfung ablehnen, sondern auch alle angeordneten Lockdowns und Vorsichtsmassnahmen wie „Abstand, Gesichtsmaske, Hygiene“. Wir hätten innert Kürze eine Explosion in den Intensivstationen. Die Ärzte müsste in einer Triage entscheiden, welcher Patient eine Überlebenschance hat. Die Pechvögel würde man mit Medikamenten still legen und sterben lassen. Die Friedhöfe und Krematorien wären überlastet. Man müsste die Toten mit Lastwagen auf einem Feld zwischenlagern. Die Lebensmittelversorgung wäre bald nicht mehr sichergestellt, weil die Arbeiter in den Betrieben, Geschäften und Transport-Lastwagen erkrankt sind.

Dies alles tönt wie eine kranke Fantasie, wäre aber die Realität nach dem Willen der Querdenker. Jetzt versteht ihr auch, warum ich diese Querdenker als Vollidioten halte. Im Prinzip müsste man sie verhaften wegen Nötigung mit Todesfolgen. Irgendwo hört nämlich die Meinungsfreiheit auf.

Glücklicherweise haben wir eine Covid-Impfung

Es ist makaber, trifft aber die Realität. Covid-19 wird jeden Ungeimpften erwischen. Und die Impfgegner haben dieselbe Wahrscheinlichkeit, in der Intensivstation zu enden. Jede Hospitalisierung kostet rund Fr. 50’000.–, eine ungeheure Summe. Jeder dieser erkrankten Impfgegner handelt fahrlässig und nimmt bewusst seinen Selbstmord in Kauf. Es wäre in der Tat einfach und günstiger, die Impfgegner gemäss ihrem Willen sterben zu lassen!

Ich habe meine Pflicht gegenüber der Allgemeinheit erfüllt

Ich habe mit meiner Covid-Impfung meine Pflicht gegenüber der Allgemeinheit erfüllt, einesteils zum eigenen Schutz, aber auch um die Pandemie einzuschränken, Leben zu retten und wiederum ein normales Leben führen zu können. Die Impfgegner hingegen sind Schmarotzer!

Ich bin der Meinung, dass jedermann das Recht hat, über sein Leben zu verfügen, solange er nicht Unbeteiligte mit in den Tot zieht. Mich stört es aber, wenn diese Dummköpfe Impfungen verhindern, unsere Kinder anstecken  und es erschweren, bis wir zu einem normalen Leben zurückkehren können … und was noch schlimmer für uns alle sein kann, dass wegen dieser Impfgegner sich der Virus in eine Form mutieren kann, gegen die unsere Impfstoffe nicht mehr wirken.

Ausblick in die kommenden Winter-Monate

Diese Idioten werden viel Glück und viele Schutzengel  benötigen, um in den kommenden Winter-Monaten nicht vom Virus erwischt zu werden und in der Intensivstation zu enden. Es gibt schönere Erlebnisse, als in Todesangst nach Luft zu schnappen

Springt über Eueren Schatten und verzichtet auf   das russische Roulette. Holt Euch eine Covid-sichere Schutzweste und lässt Euch impfen, damit ihr nicht erkranken werdet.

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16. Sept: Wieder im Fitness-Center M-Park

Nach dem Corona- und meinem 3-monatigen Unfall-Unterbruch war ich heute erstmals wieder in meinem Fitnesscenter M-Park an der Heuwaage. In dieser Unterbruchs-Zeit hatte sich im Fitness-Center viel verändert. Ich konnte ohne Maske trainieren, da nur Gäste mit Covid-Zertifikat zugelassen werden. Neue Trainings-Geräte wurden installiert und die blöden Plastik-Abtrennungen wieder entfernt. Ich muss gestehen, ein Training ohne Maske ist etwas schönes. Zuletzt keuchte ich auf dem Spinning-Rad, weil ich mit dem Luftfilter vor Mund und Nase trainieren musste.

Ich begann mein erstes Training auf den mir bekannten Geräten. Nach rund 1 Stunde besuchte ich als Dessert die grosszügige Spa-Zone mit einem Aufenthalt im Dampfbad und der 70oC Sauna. Das nächste Mal will ich ins grosse Schwimmbad gehen. Ich bin gespannt, wie sich meine Halswirbel beim Brustschwimmen auswirken wird. Ist mein Hals bereits genügend beweglich?

Am kommenden Dienstag gibt es nochmals ein Training mit einer Betreuerin, um die optimalen Geräte für meine Wünsche und Bedürfnisse festzulegen. Ich möchte meinen Kreislauf, die Muskeln meines Oberkörpers, des Rückens und der Beine stärken, sowie meinen Gleichgewichtssinn trainieren.

Für mich ist die Lage des Fitness-Center M-Park optimal. Ich kann es in rund 15 Minuten per Tram erreichen. Es ist grossräumig und grosszügig auf 3 Stockwerken (zuunterst mit Sauna und Schwimmbad) eingerichtet. Meine beiden Unterbrüche in der Mitgliedschaft hat das Fitness Center M-Park mir angerechnet und die Abo-Dauer verlängert.

21. Sept. 2021: Ich war im Schwimmbad

Nach einem Training mit dem Fitness-Trainer Nils, der mir die Benutzung zusätzliche Geräte zeigte, gings ab in den Sauna-Parc und anschliessend ins grosse Schwimmbad und das Whirlpool. Ich war skeptisch, ob ich mit meinem malträtierten Hals schwimmen könnte. Ob ich meinen Hals bereits derart abwinkeln kann? Es klappte, Ich schwamm problemlos ein paar Längen und genoss die Massage-Düsen im grossen Whirlpool

Sieht doch echt feudal aus, diese Pool-Anlage

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Brauchte eine Brille – Bestellte in Internet bei Mister Spex

Meine Sehfähigkeit hat stark gelitten und nachgelassen. Ich brauchte eine Lese- und eine Autofahrbrille. Mein Augenarzt stellte mir ein Brillen-Rezept aus und ich bestellte im Internet bei „MisterSpex“. Ich wollte nicht zum Optiker, weil ich dessen Preise für Brillen überrissen fand . Zudem wusste ich nicht, wie weit Makula meine Sehfähigkeit beeinflusste oder vielleicht sogar verschlechterte.

Auf der Homepage des MisterSpex suchte ich mir als erstes ein Brillengestell aus. Die Preise samt Standard-Glas bewegen sich ab Fr. 89.– bis zu den Markenbrillen zu über Fr. 300.– . Ich suchte mir zwei schöne leichte Gestelle der tiefsten Preisklasse aus, fügte die Daten des Brillenrezeptes in das MisterSpex-Formular ein, und schickte meine Bestellung ab.

Bereits 1 Tag später meldete sich MisterSpex mit einem Mail und fragte um Bestätigung meiner Eingaben, denn ich habe an beiden Augen grosse Unterschiede meiner Werte, und dann empfahlen sie mir qualitative hochwertigere stabilere Gläser für die eine meiner Brillen, weil es ein Randlos-Brillengestell war.

Schlussendlich kosteten meine beiden Brillen mit geschliffenen Gläsern Fr. 222.25. Ich erhielt beide Brillen 10 Kalendertage nach Bestellung .

Ich bin zufrieden mit meinen Gläsern und kann die Qualität bestens empfehlen.

Aber das ganze mit Internet hat auch seine Risiken: Bei einem Optiker kann man ins Geschäft und sich beraten, beschweren resp. das Brillenrezept überprüfen lassen. Ich konnte dies als guter Kunde bei meinem Augenarzt nachholen.

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Mein Gesundheits-Bulletin

Nachdem alle gekrönten Häupter dieser Erde periodisch ein Gesundheits-Bulletin veröffentlichen, habe ich mich entschlossen, es diesen gleich zu tun.

Grundsätzlich geht es mir gut. Ich darf mich nicht beklagen.

Die grössten Sorge bereitet mir mein Augenlicht. Die Folgen meines schweren Radunfalls habe ich überwunden. Ansonsten bin ich körperlich fit.

Augenlicht: Makula

Mein Augenlicht macht mir meine grössten Sorgen. Die Makula-Erkrankung verbessert sich nicht. Sie bleibt höchstens stabil, jedoch meine Sehstärke hat massiv auf etwa 40% nachgelassen. Ich brauche eine Brille zum Autofahren, und eine zum Lesen und für meine Computer-Arbeiten. Ich muss zugeben, die Angst, mein Augenlicht nittelfristig zu verlieren, beschäftigt mich am meisten (aber nicht dauernd!).

Unfall-Folgen

Drei Monate nach meinem schweren Unfall mit dem Rennrad durfte ich Ende August die Halskrause ausziehen. Ich wurde als geheilt ohne Folgeschäden aus der Behandlung entlassen. Ihr könnt nicht glauben, wieviele Steine mir heruntergefallen sind, als ich bereits 2 Monaten nach Unfall feststellte, dass es mir immer besser ging und ich keine Angst mehr vor Lähmung haben musste. Ich treibe nun Physio und Fitness. Ich bin daran, neue Formen der körperlichen Bewegung zu finden, nachdem ich das Radfahren in jeder Form aufgegeben habe: z.B. durch Wandern, Fitness-Center.

Körper-Gewicht

Vor dem Radunfall hatte ich mit 86 kg bereits Uebergewicht. Mein Wunsch- und Traumgewicht wäre 70 kg gewesen. Anschliessend in der Heilungsphase habe ich bis auf 91 kg zugenommen und bin nun daran, mein Gewicht wieder zu reduzieren, indem ich 1-2 Mal wöchentlich nur Salat esse.

Das Uebergewicht hat auch seine Vorteile. Meine straffe (vollgefressene) Gesichtshaut macht mich jünger. … ha ha ha … Dennoch strebe ich ein tieferes Gewicht an . Meine Gelenke werden es mir verdanken …. Trotz der drohenden faltigen Haut, denn Falten machen einen Mann interessant (sagen die Frauen!).

Stimmung, Emotionen und Ausblick

Ich bin weder depressiv noch lebensmüde. Im Gegenteil. Ich bin voller neuer Pläne. Mitte Oktober habe ich mir den Mozart-Hit „die Zauberflöte“ am Basler Theater geschenkt

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Vergleich der CH-Corona-Einschränkungen mit dem Europäischen Ausland

Am 11. Aug. hat unser oberster Corona-Papst Gesundheitsminister Alain Berset für die Schweiz den Uebergang der Corona-Massnahmen in die Normalisierung erklärt. Ob es wohl Zufall war, dass dies nur 1 Tag nach Merkel’schen Minister-Präsidenten-Konferenz (MPK) in Deutschland geschah?

Ein Vergleich der Corona-Massnahmen in sieben Ländern zeigte: Nur die Schweden hatten es noch lockerer als wir

Nur Schweden war noch liberaler

Das Innendepartement (EDI) von SP-Bundesrat Alain Berset (49) hat die Corona-Massnahmen in den sieben europäischen Hauptstädten Bern, Berlin, Paris, Wien, Rom, London und Stockholm miteinander verglichen. Dabei zeigt sich: Nur Schweden war noch liberaler unterwegs als die Schweiz. Besonders streng war Deutschland unter Kanzlerin Angela Merkel.

Konkret haben sich Bersets Beamten angeschaut, welche Massnahmen in den Hauptstädten wie lange in Kraft waren. Dem Gesundheitsminister dürfte der Vergleich vor allem als Argument gegen diejenigen Kreise dienen, die nun die Aufhebung sämtlicher Massnahmen fordern.

Das sind die wichtigsten Erkenntnisse:

Gesundheitszahlen

Mit rund 8.5 Mio Einwohnern sind 730’000 Einwohner an Corona erkrankt und 10’000 sind an dieser Krankheit gestorben. Ein Vergleich mit dem Ausland ist schwierig, denn zu oft wird anders gezählt. So hat z.B. Deutschland, das 10x mehr Einwohner hat, nur halb soviele Erkrankte (=3.8. Mio) aber eine ähnlich hoch Zahl an Tote (92’000 Tote)

Ausgangssperre

In Bern durften die Menschen ihr Haus verlassen, wann immer sie wollten. Völlig normal? Nein, im europäischen Vergleich ein Privileg. In Berlin etwa galt während 29 Wochen eine Ausgangssperre, in Paris während 42 Wochen, und in Rom waren die Menschen in ihrer Bewegungsfreiheit sogar 43 Wochen lang eingeschränkt.

Dass der Bundesrat eine Ausgangssperre ablehnte, machte er bereits zu Beginn der Pandemie deutlich: Als die Urner Regierung im März 2020 eine Ausgangssperre für Menschen über 65 Jahre verhängte, pfiff Bern sie umgehend zurück.

Private Treffen

Hierzulande waren Treffen mit mehr als sechs Personen zu Hause während 9 Wochen verboten. Die Schweizerinnen und Schweizer mussten lange auf gesellige Abende verzichten – aber nicht so lange wie die Menschen in Berlin, Rom oder London. Dort waren Treffen mit mehr als sechs Personen während über 30 Wochen untersagt!

Schulschliessungen

So manch einer dürfte den Durchblick in Mathe während der Pandemie definitiv verloren haben. Viele Kinder litten während der Pandemie darunter, nicht vor Ort von einer Lehrerin unterrichtet zu werden. Die gute Nachricht für Schweizer Eltern: Ihre Zöglinge kamen vergleichsweise glimpflich davon.

Während in Bern eine 9-Jährige während 8 Wochen nicht zur Schule durfte, mussten die Kinder in Paris, Wien, London und Berlin rund 20 Wochen – also fünf Monate – zu Hause sitzen. In Berlin fanden zudem noch zahlreiche Wochen in Halbklassen statt. Ausreisser ist Schweden: In Stockholm konnte ein 9-Jähriger durchgehend zur Schule.

Restaurants

Was hat der oberste Beizer im Land, Casimir Platzer, geschimpft. Während 22 Wochen durften die Schweizer Wirte drinnen keine Gäste bedienen. Praktisch gleich lang dauerte der Beizen-Shutdown in Rom. Doch es hätte für die Gastronominnen und Gastronomen noch arger kommen können:
In Paris und London mussten sie den Betrieb rund 40 Wochen, also zehn Monate, runterfahren. Die Ausnahme lag abermals im Norden: In Stockholm konnten Beizer ihre Menüs durchgehend anbieten.

Läden

Ähnlich verhält es sich bei den Läden: Auch hier herrschte in Stockholm die totale Freiheit, während Kunden in Bern und Rom 14 Wochen lang auf das Shopping-Erlebnis verzichten mussten. Am längsten geschlossen waren Geschäfte mit Waren des nicht täglichen Gebrauchs in London – insgesamt während 31 Wochen.

Grossveranstaltungen

Vergleichsweise hart durchgegriffen haben die Schweiz und Schweden – sonst die beiden liberalsten Länder – bei den Gross-Events. Während 66 Wochen, also über ein Jahr lang, fanden in der Schweizer Super League keine Fussballspiele mit mehr als 1000 Zuschauern statt. In der schwedischen Fussballliga waren es 70 Wochen. Seltener vor (halb) leeren Rängen spielten die Fussballer in Paris und London. Hier durften während 45 respektive 47 Wochen nicht mehr als 1000 Fans ins Stadion.

Wirtschaftliche und gesundheitliche Kosten

Die Massnahmen dürften einige wirtschaftliche Kosten in den Ländern und ihren Hauptstädten verursacht haben. Auf der Pandemie-Rechnung werden nebst den wirtschaftlichen aber auch die gesellschaftlichen und die gesundheitlichen Kosten aufgeführt sein.

Hier zeigt sich, dass Deutschland, wo viele Massnahmen besonders lange andauerten, bislang am wenigsten Todesfälle zu beklagen hat, nämlich rund 1100 Tote auf eine Million Einwohner. Knapp dahinter folgen Österreich mit 1190 und die Schweiz mit 1260 verstorbenen Menschen auf eine Million Einwohner. Trauriger Spitzenreiter ist Italien, wo seit Beginn der Pandemie auf eine Million Einwohner gerechnet 2120 Menschen am Virus starben.

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Persönlicher Brief an eine Impfgegnerin

Ihr wisst aus meinen bisherigen Postings, ich halte Corona-Impfgegner für Querulanten und Dummköpfe. Wir können die Corona-Pandemie nur in den Griff bekommen, wenn sich mehr als 85% der Bewohner impfen lassen. Damit schützen wir unsere noch nicht impfbaren Kinder und das Risiko für die Bildung neuer Varianten und das Risiko von grösseren Gruppen-Ansteckungen wird massiv reduziert. Andernfalls werden wir mit den Einschränkungen und Risiken weitere Jahre leben müssen.


Sali mitenander

Ich war gestern an unserem Festli  zu tiefst schockiert, dass Julia sich nicht gegen Corona impfen lassen will. Für mich unverständlich, was ich in meinem Newsletter vom 31. Juli mit drastischen Worten bereits argumentierte.

Die Hoffnung von Julia, ohne Impfung  eine 4. oder 5. Corona-Welle der Delta-Variante der Corona-Pandemie diesen und auch nächsten Herbst/Winter ohne Schaden hinter sich zu bringen, ist sehr fragwürdig und gleicht einem russischen Roulette. Ihre Chance ist grösser, in der Intensiv-Station mit künstlicher Beatmung zu landen und/oder schwere Schäden wie Gehörlosigkeit, Verlust des Geruchssinn oder gar Hirnschäden zu erleiden ….

…. ausser Julia zieht sich in den nächsten 1-2 Jahren vollständig zurück und verlässt ihre Wohnung nicht mehr. Solange oder noch länger wird nämlich die Pandemie mit all den Gefahren im Minimum dauern, falls sich nicht etwa 80-90%  impfen lassen werden.

Wie habe ich doch geschrieben: Wie dumm muss jemand sein, sich nicht mit 2 Pieks vor einer sehr schweren Krankheit zu schützen, die in unserem Alter meist tödlich endet. Das Risiko, an der Impfung zu erkranken ist dagegen minimal und eine reine Ausrede!

Liebe Julia: Um mich und andere zu schützen und aus Prinzip, weil eine Impfung das einzige Mittel gegen die Pandemie ist, werde ich mich bei unserem nächsten  Treffen zurück halten und auf Distanz zu Dir gehen, solange Du nicht geimpft bist. Sorry, Ich lehne Impfgegner- und -Verweigerer ab.

Ich wünsche Euch beiden alles Gute Euer Max

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