Schlagwort: Gesundheit

Juli 2021: Live Ticker vom Basler Max

+++ Kutteln +++ Unwetter +++ Rasier-Techniken +++ Stupid England +++ Was ist, wenn ich abhaue? +++ Neu-Start +++

21. Juli: Kutteln

Insider wissen, dass ich fürs Leben gerne Kuttteln esse und von lieben Freunden immer wieder zu einem solchen Festschmaus eingeladen werde. An diesem Mittwoch war es wieder soweit. Ich darf an dieser Stelle die Namen meiner Gönner nicht erwähnen, denn letztes Mal, als ich ohne Hintergedanken deren Namen lobend erwähnte, meldeten sich mehrer Kuttel-Lieberhaber an.

14. – 18. Juli: Unwetter in Deutschland und Oesterreich

Die Bilder am Fernsehen von den Unwettern der vergangenen Woche waren erschütternd. Wir Schweizer hatten da mehr Glück. Bei uns regnete es auch, jedoch weniger zerstörerisch. Einzug einige Seen traten knapp über die Ufer. Einige unserer Schutzmassanahmen griffen. So wurde Hochwasser der Reuss via Gotthard-Autobahn in den Vierwaldstättersee geleitet.

Ich bin einmal mehr erstaunt, wie deutsche Politiker (Merkel, Scholz, Laschet etc) ihre Bevölkerung anlügen, ohne dabei rot zu werden. „Wir werden unkompliziert und unbürokratisch helfen!“ und mancher der Geschädigten hofft auf genügend Geld zur Instandstellung oder sogar Wiederaufbau seines zerstörten Hauses. Die Merkel verspricht 500 Mio! Allein für die Wiederherstellung der Infrastruktur für Wasser, Gas, Strom und Strassen wird diese Summe nicht genügen. Für die Privaten bleibt nicht viel übrig. Vielleicht ein paar tausend Euro je Objekt. Sie sind die Verlierer. Es herrscht Wahlkampf. Die Politiker versprechen, auch der Altmeier. Aber umsetzen muss es eine neue Regierung! Es geht um Milliarden!

Ich stelle mir dennoch eine Frage: Wie kann es kommen, dass sich derart viele Bäche und Rinnsale ungebremst und ohne genügend Auslauf ausbreiten konnten. Haben da die Behörden nicht versagt? Bau-Behörden, die gewisse Bauzonen wegen Wasser- und Ueberschwemmungsgefahr hätten sperren müssen?

Rasieren mit Trocken-Rasierer

Seit ich diese blöde Halskrause trage, kann oder darf ich mich nicht mehr nass mit dem Gillette-Rasierer rasieren. Ich kaufte mir einen elektrischen Braun-Rasierer, wie ich bereits einen in meiner Jugend-Zeit benutzte. Der Trocken-Rasierer ist eine Katastrophe. Ich bekomme keine saubere und feine Rasur hin. Keine Frau würde sich von mir mit meiner Schmirgelpapier-Haut küssen lassen. Ich komme mir vor wie ein Penner.

Ich freue mich auf die Zeit, wenn meine Haut wieder fein ist, wie ein Baby-Fudi.

Football European Championship – Superspreader Event

Ich kann diese Spiele im Zeichen der Covid-Pandemie nicht verstehen. Volle Stadien in England dem Land mit den höchsten Covid-Zahlen. Dies ist verantwortungslos gegenüber der eigenen Bevölkerung, aber auch gegen ganz Europa, weil dadurch die Gefahr neuer gefährlicher Varianten droht.

Das Verhalten der Engländer war egoistisch und dumm. Glücklicherweise haben sie den Final gegen Italien verloren, womit die grosse Sieges-Party in ganz London ausblieb.

Mein „Blue-Document“ – Was ist, wenn ich abhaue?

Ihr habt es gelesen: Ich bin kürzlich haarscharf an meinem Tod vorbei geschrappt. Für mich Gelegenheit, an meine Nachkommen, meine Kinder und meine Testaments-Vollstrecker zu denken. Dazu habe ich mein „Blue-Documnt“ wieder einmal durchgearbeitet und aktualisiert. Im „Blue-Document“ sind alle Unterlagen hinterlegt, die meine Nachkommen im Falle meines Todes brauchen. Ich muss gestehen, ich möchte nicht in deren Haut stecken. Ihre Trauer ist das eine, Ihre Frust bei der Erledigen und Vollstreckung meines letzten Willens unendlich!.

Frühe hatte meine Mutter eine Schublade mit dem gelben Post-Einzahlungsbüchlein, einer Liste mit den Adressen ihrer besten Freundinnen, einen Ordner mit Verträgen sowie ihrem Wunsch für die Beerdigung. Ich habe hingegen keine Schublade. Alles läuft bei mir über Internet und mein Notebook-Büro: eBanking mit 3 Banken in der Schweiz und Thailand, eVersicherungen und Krankenkassen, Mail-Verkehr und Chat-Verkehr. Jede Applikation verlangt ein eigenständiges Login-Prozedere mit Austausch von Codes via meine Smartphones

Meine Todesfall-Verfügung ist mittlerweile 15 Seiten lang. In ihr versuche ich zu beschreiben, wie meine Kinder mein Internet-Büro knacken können. Es enthält Internet-Adressen, Passworte und Pin-Codes.

Ihr glaubt es nicht und lacht: allein der Start meines mobilen Telephons verlangt nach einem Code! Den sollten meine Kinder kennen! Sie sollten aber auch das Login für mein Notebook kennen …. etc … etc

7. Juli: Ich melde mich zurück

Ich war nach meinem Unfall vom 12. Juni keineswegs deprimiert, aber beeinträchtigt und hatte keine Lust, irgendetwas am PC zu machen. Es war ja nicht nur mein Unfall, sondern auch die Augen, die mich beeinträchtigten. Zudem schlief ich wegen der Hals-Manschette sehr schlecht und nur stundenweise. Ich hatte zwar keine Schmerzen, aber das gleichmässige Schlafen auf dem Rücken war mühsam. Meine Kopfhaut schmerzte. Die Glatze rächte sich. Ich spürte nach kurzer Zeit im Bett jedes einzelne nachwachsende Haar. Seither lasse ich meine Haare wachsen. Ich musste das Schlafen auf die 24-Stunden des Tages verteilen.

Ich liess den PC und das Internet links liegen, derweil ich am Fernsehen die Fussball-EM und die Tour-de-France schaute. Am 7. Juli (beinahe 1 Monat nach Unfall) schlief ich erstmals mit kleinen Unterbrüchen durch. Ich blühte auf. Zurück kam die Lust zu schreiben. Seither sitze ich wieder vermehrt am PC, ordne die Bilder und schreibe an einem Bericht über meinen Unfall und meinen Neu-Start. Auch meine Chat-Freunde bekommen wieder Antwort von mir. Es geht aufwärts!

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12. Juni: Schwerer Unfall mit meinem Rennrad – Glück gehabt

Es war am Samstag, 12. Juni als ich mit Renato B. zu einer gemütlichen Ausfahrt mit dem Rennrad startete. Im Restaurant Blume in Kembs wollten wir ein feines Hohrückensteak zu uns nehmen. Auf der Rückfahrt kurz vor der Langen Erlen bei der Brücke „Wiesensteg“ passierte es. Um 15:42 fuhr ich seitlich in ein Auto, das von links kam und mir meinen Vortritt verweigerte. Die Kreuzung zweier schmaler Strassen war unübersichtlich. Ich hatte keine Chance. Ich konnte zwar noch bremsen, aber es nützte nichts mehr.Ich knallte mit etwa 15 km/h in die Seitenwand des Autos, mit dem Helm aufs hintere Seitenfenster und krachte schlussendlich auf die Strasse.

Der Rahmen meines Carbon-Rennrades zerbrach vor dem Vorbau. Es sah aus wie ein Klapp-Fahrrad. Davon sah ich aber nichts. Ich lag mitten auf der Kreuzung auf dem Rücken am Boden. Meine Erinnerung hatte sich kurz vor dem Aufprall ausgeschalten und kam scheinbar wenige Minuten nach der Landung wieder zurück. Ich befühlte meine Knochen und stellte fest „nichts gebrochen“, aber mein Hals! Renato und die Autofahrerin leisteten erste Hilfe und setzten mich auf. Ich war stark benommen. Beim Sturz hat mein Gehirn ausgeschalten. Ich hatte einen Blackout, aber langsam kam alles wieder zurück, als hätte ich es wieder unter Strom gesetzt. So sass ich mehrere Minuten auf dem Boden. Der Hals schmerzte. Ich fühlte, dass da etwas Schlimmeres passiert sein muss!

In der Zwischenzeit alarmierten Passanten den Krankenwagen und die Polizei. Wie froh war ich, als ich von den Rettungssanitätern ins Luftbett des Krankenwagens gehievt wurde. Während ich mit dem Krankenwagen in die Notfall des Universitätsspital Basel gefahren wurde, nahm die Polizei den Unfall auf und befragte die Zeugen

In der Notfallstation wurde ich unverzüglich untersucht und durch alle Maschinen geschleust. Röntgenbilder von allen Seiten, Computertomografie, EMRI etc. Bis nach Mitternacht blieb ich in der Notfall, bis sie mich in ein Zimmer verlegten. Dann kam die im Moment erschreckende Diagnose:

„Ich hätte Glück gehabt, nicht tot zu sein, denn ich hatte Frakturen an den 1. und 2. Halswirbeln, sowie eine grössere Verletzung beim 5./6. Wirbel. Durch die Halswirbel fliesst die „Stromversorgung“ fürs Herz und die Lungen. Wenn diese unterbrochen ist, dann ist „finito“. Man werde meine Verletzung nicht operieren müssen, sondern konservativ behandeln. Ich müsse etwa 4-6 Wochen eine Hals-Manschette tragen, die die Halswirbel stabilisieren und dann noch etwa 2 Monate eine leichtere Manschette zur Heilung des unteren Wirbels.“

Ich habe mich entschlossen, meine Radkarriere zu beenden

Ich hatte keine Schmerzen, abgesehen von den Prellungen des Sturzes und Aufprall am Boden, sowie der Halsmuskeln. Ich soll laut Ärzte wieder gesund werden. Aufgrund dieses von mir nicht verursachten Unfalls habe ich mich entschlossen, meine „Radkarriere“ zu beenden, weil es ein Unfall war, den ich nicht vermeiden konnte. Dies im Gegensatz zu meinem Unfall vor 4-5 Jahren in Thailand. An diesem war ich selber schuld. Ich wusste, was ich besser machen musste.

Im aktuellen Unfall kam der Verursacher jedoch von Aussen. Ich hatte keinen Einfluss auf sein Verhalten. Ich habe nun Angst, weil ich gegen Fehler von Dritten mich nicht schützen kann. Ich bin ihnen ausgeliefert, auch wenn ich defensiv fahre und aufpasse. Und darin liegt nun das grosse Problem. Sobald man Angst hat, verkrampft man sich und wird extrem fehleranfällig.

12. Juni 2021: Mein Look-Rennrad Unfall

Ein paar Tage nach dem Unfall wurde ich auf dem Polizeiposten vorgeladen, um mich zum Unfall befragen zu lassen. Etwas überraschend aber dennoch verständlich vernahm ich, dass zwar die von links kommende Autofahrerin die Hauptschuld tragen wird, mir aber „Fehlende Anpassung meiner Geschwindigkeit“ vorgeworfen wird. Ist klar, wenn ich meine Geschwindigkeit gegen Null reduziert hätte, wäre es nicht zu dem schweren Unfall gekommen. Eine Blutprobe wurde mir bereits in der Notfall-Station abgenommen.

Es war ein sachliches Gespräch mit dem Polizisten, ohne dass er sich über meinen Fall positiv oder negativ äusserte. Zum Abschluss konnte ich mein Rennrad mitnehmen. Es ähnelte mehr einem Klapp-Velo als einem Rennrad. Der Rahmen war nämlich kurz hinter dem Vorbau zerbrochen. Ich war erstaunt, welch unheimlichen Kräfte trotz geringer Geschwindigkeit auf einem wirken.

Der Unfall hatte aber auch seine Konsequenzen minderer Art. Nach Jahrzehnten als Nass-Rasierer musste ich mir einen Braun-Rasierapparat kaufen, denn die Hals-Manschette liess kein Nass-Rasieren meines Bartwuchses zu. Ich muss aber zugestehen, dass nichts einen Nass-Rasierer toppen kann. Ich kann euch aber zusichern, meine lieben Damen: Sobald ich wieder küssen kann, werde ich mich nass rasieren.

Die grösste Beeinträchtigung durch meinen Unfall brachte die Hals-Manschette mit sich, Ich konnte und durfte den Hals nicht mehr drehen und musste mich zum Schlafen auf den Rücken legen. Dies hatte ungeahnte Folgen für mich. Als rasierter „Glatz-Köpfiger“ entzündete sich meine Kopfhaut, auf der ich jede Nacht lag.. Jedes einzelne Haar, das nachwuchs, machte sich unangenehm bemerkbar. Ich konnte nur noch stundenweise schlafen und musste die 8 Stunden Schlaf auf 24-Stunden verteilen. Es dauerte gegen 4 Wochen, bis ich am 7. Juli das erste Mal die Nacht mit kleinen Unterbrechungen durchschlafen konnte. Ich erwachte um 8 Uhr!

Rückblick auf meine Radkarriere

Ich war ein Spätzünder und habe ziemlich genau vor 20 Jahren mit dem Radsport begonnen. Es war mein Tennis-Freund Renato, der mich zum Radsport brachte. Ich nahm Ende April 2001 erstmals an seiner von ihm organisierten Velowoche in Follonica (Toskana) teil. Wenige Monate vorher hatte ich einer Freundin ein Spezialized-Rennrad mit 2×7 Gängen abgekauft. Ohne grosses Training traf ich auf meine zukünftigen Radfreunde und nahm tapfer an ihren Ausfahrten teil, ohne gross abzufallen. Ende Woche am Freitag, 4. Mai 2001 legte ich erstmals 100 km an einem Stück zurück. Ich war ungemein stolz auf diese Leistung. Ich erinnere mich noch bestens an diesen Moment, denn die letzten Kilometer fuhr ich auf der Strasse vor dem Hotel, mehrmals hin und her, bis der Tachometer 100 km anzeigte. Wochen später trat ich als Mitglied dem „Radrennclub Basel“ bei

In den Anfangsjahren legte ich jährlich nur etwa 1’500-2’000 km zurück, denn wenn es kälter als 18 Grad wurde, blieb mein Rennrad im Keller stehen. Ich verkühlte mich regelmässig, weil ich durch den Mund atmete. Dies änderte sich, als ich ab 2006/7 den Winter im Süden Spaniens und später in Thailand verbrachte. In den 13 Jahren Thailand legte ich jährlich um die 6’000 km zurück.

Ich habe mit dem „Radrennclub Basel“ und den „CPC (Club des Pédaleur du Charme)“ an unzähligen Tages-Ausfahrten teilgenommen. Zudem nahm ich 11 Mal an der Velowoche in Follonica und je einmal im Piemont und Mallorca teil. In einer solchen Woche fuhren wir um die 600-800 km.

Meine grössten Leistungen habe ich jedoch im Fernen Osten vollbracht:

Nov. 2011: Tour de Thailand Radfernfahrt von ChiangMai nach Hua-Hin über 1’300km
Es war für mich eine grosse Herausforderung, eine Fahrt ins Ungewisse, denn noch nie hatte ich eine derart lange Distanz auf einem Rad zurückgelegt. 1’300 km in 13 Tagen und dazwischen 3 Ruhetage.

Fahrt nach Haiphong

März 2012: 200km-Radausfahrt an einem Tag
Es war einer meiner grossen Herausforderungen dieses Jahres: 200 km mit dem Rad an einem Tag, von Hua-Hin über die Dolphin Bay via Prachuap Khiri Khan nach Ban Krut. Ich habe mit 3 Freunden aus USA und Kanada dieses Ziel erreicht. Besser als ich es erwartete. Weder der harte Gegen- und Seitenwind, noch die 35°C Hitze konnten mir etwas antun.

Nov. 2012: Radfernfahrt durch Vietnam
Innert 17 Tagen bin ich mit dem Mountain-Bike von Saigon im Süden Vietnams nach Hanoi im Norden geradelt. Im Gegensatz zur letztjährigen „Tour de Thailand“ war diese „Vietnam-Tour“ weniger eine Fernfahrt, um von A nach B zu kommen, als ein 17-tägiges Ereignis mit einzelnen Radausfahrten in sehenswerten Gegenden unterschiedlicher Länge.

So waren die Tages-Etappen immer eine Kombination aus Rad- und Busfahrt, um ans Ziel zu gelangen. Dies führte auch dazu, dass wir bereits kurz nach dem Start in Saigon mit dem Flugzeug etwa 300 km nach Dalat flogen und später auch noch mit der Eisenbahn einen grossen Teil von Zentral-Vietnam überbrückten.

Mit 800 zurückgelegten Kilometern war die Distanz keine Ueberraschung mehr. Ueberrascht wurde ich eher von den Höhenunterschieden und dem wechselhaften Wetter.

20. – 28. Feb. 2017: Radfernfahrt von Hua-Hin nach Phuket über 820 km
Nach der 1’300 km langen Fernfahrt mit dem Rad von Chiang Mai nach Hua Hin im Jahre 2011 und im Jahre darauf der etwas kürzeren vom Süden in den Norden Vietnams nahm ich zwischen dem 20. und dem 28. Februar meine nächste Herausforderung in Angriff: Ich fuhr in 7 Tages-Etappen mit dem Rennrad von Hua Hin nach Phuket über rund 830 km.

Diese Strecke entspricht etwa dem Weg von Basel nach Istrien, wo ich den Sommer verbringe, oder dem von Basel nach Hamburg, oder Basel nach Wien.

27. Jan. – 6. Feb. 2018: Wiederholung meiner Radfernfahrt von Hua-Hin nach Phuket über 800 km mit neuer Streckenführung
Nur 3 Monate nach meinen schweren Sturz auf dem Bahnübergang nahe Khao Tao nahm ich zum zweiten Mal die Radfernfahrt von Hua Hin nach Phuket in Angriff. Die neue Streckenführung gefiel mit besonders. Unvergesslich die Uebernachtung in den schwimmenden Bungalows auf dem Ratchapraba Stausee.

Ernesto Guidali, Max Lehmann, Tony Rominger

Ausfahrten und Trainings mit Radgrössen

Unvergesslich in Thailand waren meine Ausfahrten und Trainings mit berühmten Radgrössen der Gegenwart wie dem mehrfachen Vuelta-und Giro-Sieger Toni Rominger und dem Tour de France Sieger 2010 Andi Schleck. Mit Toni Rominger traf ich mich 3mal zu Ausfahrten im Raume Hua Hin. Beide haben mir grossen Eindruck gemacht

2017 Erstes Radtraining mit Andy Schleck und Sweet Varn Varn

2018: Radtraining mit Andy Schleck

Es war ein ganz besonderes Erlebnis mit dem früheren Sieger der Tour de France 2010 während zweier Jahre je eine Woche in Thailand zu trainieren. Dabei war aber auch der weibliche thailändische Superstar „Sweet VarnVarn“, eine wunderhübsche Schönheit.

5. März 2017 Hua-Hin Charity Ride mit Andy Schleck und Max Lehmann

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Mein Leben mit Makula: Mein Augenlicht lässt nach

Vor 3 Jahren am 4. April 2018 erhielt ich die erschütternde Diagnose „feuchte Makula“. Darunter versteht man die Erkrankung der Netzhaut, indem sich Feuchtigkeit in der Netzhaut einnistet. Man sieht unscharf, wie beim tauchen unter Wasser. Im Gegensatz zur „trockenen Makula“ könne man die feuchte Makula stabilisieren oder sogar heilen, meinten die Arzte der VISTA-Augenklinik. Vor einem Jahr ist nun auch das rechte Auge erkrankt.

Bisher konnten die Ärzte durch die monatlichen Spritzen des Augenheilmittels Eylea die Krankheit stabilisieren aber nicht heilen. In den letzten paar Wochen hat sich leider mein rechtes Augenlicht stark verschlechtert. Ich musste sogar an Pfingsten 2021 ungeplant von Solaris nach Hause reisen.

Ich habe immer noch die Hoffnung, dass meine Sehfähigkeit einigermassen gerettet werden kann. Aberdennoch ziehe ich meine Schlüsse und befasse mich mit dem schlechtesten Fall:

  • Mitte Juni 2021 werde ich meine Camping-Zeit in Solaris beenden.
  • Heute am 5. Juni 2021 habe ich den Vertrag über den digitalen Versand meiner Briefpost beendet. Meine Post wird wieder nach Hause zugestellt, d.h. meine Kinder müssen sich nicht mit der ePost-Office-Oberfläche herumschlagen.
  • Da ich Solo in meiner schönen Wohnung lebe, habe ich niemanden, der mir bei einem Unfall helfen könnte. Deshalb habe ich vor wenigen Tagen ein Notruf-System in meiner Wohnung installieren lassen. Damit kann ich bei einem etwaigen Unfall durch Knopfdruck auf einen Sensor an meinem Handgelenk die Notrufzentrale der Schweizerischen Roten Kreuzes alarmieren.

3. Juni 2021: Ausfahrt ins Elsass Max

Mein Leben ist immer noch lebenswert

Mit diesen Zeilen will ich keinen Alarm und Welle des Mitleids auslösen. Es soll eine Bestandsaufnahme und Information sein. Im Moment kann ich mit Hilfe einer Brille noch bestens am Computer arbeiten und Fernsehen, aber das Bild hat nicht mehr die Schärfe und Klarheit wie beim gesunden Auge. Auch Ausfahrten mit dem Rennrad gehen noch bestens. Ich hoffe, und bin immer noch überzeugt, dass meine Augen sich soweit stabilisieren, dass ich wieder Fotografieren, diese Photos aufbereiten und an meinen Fotoseiten weiterarbeiten kann.

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Anschluss an den SRK- Notruf

Ich werde älter und dabei auch Sturz-anfälliger, auch wenn ich mich in dieser Beziehung noch top-fit fühle. Dazu kommt mein Single-Problem. Ich habe niemanden, der mir helfen könnte, wenn mir etwas in der Wohnung passiert. Ich würde grässlich leiden, bis mich nach Tagen irgendjemand vermisst und entdeckt. Kurzum: Ich brauche einen „Notruf-Möglichkeit“

SRK-Notrufsystem

Bereits vor einiger Zeit habe ich mich entschlossen, mir ein „Notruf-Gerät des Schweizerischen Roten Kreuzes“ zuzulegen. Dies ist ein kleiner Druckknopf, den ich am Handgelenk oder als Halsband immer auf mir trage. Bei einem Unfall kann ich auf diesen Knopf drücken und einen Alarm in der Rot-Kreuz-Zentrale auslösen. Dank einer Handy-ähnlichen Zentrale kann ich mich sogar aus einem der Zimmer bemerkbar machen und Hilfe anfordern.

Diese handy-ähnliche Zentrale dient in der ganzen Schweiz als „Alarm-Telefon“ und funktioniert auch bei Radfahren-

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Ende meiner Camping-Karriere in Istrien

An Pfingsten, 23. Mai musste ich wegen meiner Augenkrankheit „feuchte Makula“ ungeplant von Istrien zurück nach Hause fahren, weil sich meine Sehfähigkeit des rechten Auges verschlechterte. Im Raume Istriens/Triest gabs keine geeignete Augenbehandlung. Ein paar Tage später am 31. Mai erhielt ich in der VISTA-Augenklinik in Basel die nächsten beiden Spritzen.

In der Zwischenzeit hatte ich genügend Zeit und Musse, mir über meine zukünftigen Sommer-Aktivitäten klar zu werden. Ich habe mich entschieden, meine Camping-Karriere auf Solaris in Istrien (Kroatien) zu beenden. Das monatliche hin- und herfahren ist mir in Anbetracht meines Alters, ich werde 79 Jahre alt, zu aufwendig und zu gefährlich. Zudem musste ich mir eingestehen, dass ich nur noch wenige Freunde auf Solaris habe. Ich gehöre zu den Alten.

Ich werde in der Woche des 15. bis 19. Juni nochmals nach Solaris fahren, um den Wohnwagen abzubauen und mich von meinen Freunden zu verabschieden.

Istrien, Solaris, Camping, Wohnwagen, Hobby

Ich wusste schon lange, dass mein Leben auf Solaris absehbar sein wird. Die 840 km Autofahrt wurde zusehends mühsam. Nun kam mein Entscheid durch meine Makula-Erkrankung ein paar Jahre früher als ursprünglich geplant. Dieser Entschluss ist mir nicht leicht gefallen. Es war ein Kopf-Entscheid und gleichzeitig ein Start in eine neue Lebensphase für den Sommer.

Ich werde vermehrt in Europa herumfahren und Freunde besuchen. Ich träume von München, der Wachau und Wien, sowie Wahlen bei Köln, und auch den Kosovo. Dazu habe ich nun auch mehr Zeit, meine Kinder und Enkelkinder zu besuchen.

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Mai 2021: Live-Ticker vom Basler Max aus Solaris

+++ Dieter Dumont, RIP +++ Unterbruch der Ferien +++ Plattfuss +++ Solaris Toiletten +++ Corona-Drama +++ Ausbau Vorzelt +++ Besserwisser in Facebook +++ Fahrt nach Solaris+++

Im vorliegenden Tagebuch-Beitrag berichte ich über Ereignisse und meine Erlebnisse im Mai 2021.

Dieter Dumont und sein Lieblingshund Pepples
Dieter mit seinem Lieblingshund Pepples

28. Mai 2021: Dieter Dumont hat uns verlassen

Nach langer schwerer Krankheit und schwerem Kampf hat Dieter uns verlassen. Er gehörte meinem 42er-Jahrgang an. Ich kannte ihn aus unserer gemeinsamen Zeit auf dem Campingplatz Solaris. Zusammen haben wir das kroatische Internet auf dem Campingplatz erforscht und schlussendlich den Anschluss auch geschaffen. Unvergesslich die grossen Antennen, die er mitbrachte, um sich am Internet-Modem der Rezeption andocken zu können.

Gerne verweise ich auf meinen Bericht über unsere Internet-Aktivitäten auf Solaris „Jugend forscht“

Wie lange bleibe ich auf Solaris?

Seit der Verschlechterung meiner Augen hat sich alles verändert. Ich werde Mitte Juni nochmals kurz nach Solaris fahren und meinen Wohnwagen abbrechen. Ich habe mich entschlossen, mein Kapitel Solaris damit abzuschliessen.

23. Mai: Ungeplante Rückkehr in die Schweiz

Das Wetter war seit Tagen kühl, bedeckt und regnerisch, kurzum unfreundlich. Einzig am Morgen des Pfingstsonntags begrüsste mich blauer Himmel. Für die nächsten Tage sah es wiederum bitter und regnerisch aus. Da mein Makula-Erkrankung am recht Auge sich unangenehm bemerkbar macht, entschied ich mich am Morgen des Pfingst-Sonntag das schöne Wetter zu nutzen und nach Hause zu reisen. Am Dienstag werde ich mich in der Vista-Klinik untersuchen lassen.

Die Rückfahrt verlief problemlos. Keine Lastwagen, aber viele Familien-Ausflügler. Meine angeschlagenen Augen machten recht gut mit. Einzig in den Tunnels musste ich mich doppelt auf die Strassenbegrenzung konzentrieren. Weder am kroatisch/slowenischen noch am italienischen Zoll wurde ich speziell aufgehalten und auf Corona geprüft. In Chiasso wurde ich vom Schweizer Zöllner durchgewunken, was für mich bedeutet: Keine Quarantäne! Nach insgesamt 9 Stunden über 830 km langte ich in Binningen ein.

12. -22. Mai: Das Wetter ist regnerisch

Die ersten Tage auf Solaris waren vom schönen trockenen Wetter geprägt. Blauer Himmel und Sonnenschein erfreuten mein Gemüt, obwohl ein kühler Wind die Freude etwas beeinträchtigte. Nachts war es kühl.

In der Nacht vom 11./12. Mai begann das unfreundliche Wetter. Regen, Wolken und etwas Sonnenschein wechselten sich ab. Ich bin froh um meinen gemütlichen Wohnwagen mit Fernseher und Internet-Anschluss.

10. Mai: Plattfuss

Bereits vor ein paar Wochen, als ich von meiner Tochter Katja nach Hause fuhr, meldete sich mein Auto-Alarmsystem mit „Reifendruck überprüfen“. In der nächsten Tankstelle pumpte ich alle 4 Reifen auf und kam gut nach Hause. In den folgenden Tagen erhielt ich keine weiteren Meldungen, was mich beruhigte. Wenige Tage nach meiner Ankunft in Istrien piepste ein erneuter Reifen-Alarm! Vorne links war das Sorgenkind. Ich musste zum Vulkanisateur, wie sich die Reifenhändler hier in Istrien nennen. Und er fand den Übeltäter: Ein etwa 2 cm lange Schraube hat sich durch die Lauffläche gebohrt und den Reifen relativ gut abgedichtet! Schnell war das Loch mit einem dafür vorgesehenen Rohgummi geflickt! 100 Kunar, d.h. etwa 15 Euro musste ich für die Reparatur bezahlen

11. Mai: Das Toiletten-Problem löste sich

Mit viel Werbeaufwand und Euphorie hat Valamar seine Gäste in die Ferien auf ihren Campingplätzen und Hotels eingeladen. Alles sei bereit für eine schöne Erholung und Erlebniszeit.

Und wie haben sie gelogen. Auf den beiden Camping-Plätzen Solaris und Lanterna waren die Swimming-Pools ausser Betrieb und nur die minimalste Anzahl an Sanitäranlagen geöffnet. In Solaris deren Zwei. Eines ganz hinten in der Schweinebucht, das andere Waschhaus 7 mitten auf dem weitläufigen Campingplatz. Dieser Zustand war ein grosses Aergernis, denn wir mussten trotz reduziertem Service den vollen Tagespreis bezahlen.

Hilfe kam uns in Form des 91-jährigen Fredi Rauch. Mit ihm und seinem Alter konnte ich Valamar dazu bringen, das Waschhaus 10 in seiner und unserer Nähe zu öffnen. Ich machte Valamar klar, dass sie sich schuldig machen, wenn Fredi auf dem weiten Weg ins Waschhaus 7 etwas zustossen würde … und dies auch nachts über unbeleuchtete Wege. Zwei Tage später wurde das Waschhaus 10 eröffnet.

10. Mai: Corona-Drama – Familie ausgelöscht

Es war ein Schock, als ich im April erfuhr, dass Edo am 22. April gestorben ist. Edo war einer meiner ersten einheimischen Kontakte und Freunde in Istrien und auf dem Camping Solaris. Er war vor 35 Jahren Chef de Service im grossen Camping-Platz Restaurant. Später überwinterte mein Wohnwagen bei ihm in Zbandaj.

Es war einer meiner ersten Aktivitäten in Istrien, seine Frau Danica zu besuchen und ihr mein Beileid auszudrücken. Sie war immer noch total niedergeschlagen, aber nicht nur wegen des Todes von Edo. Das Schicksal hatte grausam zugeschlagen:

Edo starb am 22. April an einer schweren Lungenentzündung (nicht an Corona), nachdem er sich von seiner Milz-Operation bestens erholt hatte. Am 11. April ist der Bruder von Edo (Besitzer des Konoba Kastel) an Corona gestorben. Am Tag vor meinem Danica-Besuch, also gestern am 9. Mai, ist Danicas Bruder an Corona gestorben…..und vor wenigen Tagen ist auch der Vater ihres Schwiegersohns in Bosnien an Corona verstorben. Er hat sich an einem hl. Kommunionsfest in der Kirche und der anschliessenden Party angesteckt. Alle Gäste dieses Festes sind an Corona erkrankt. 3 davon bereits verstorben! Ihr Schwiegersohn war unterwegs zu seinen Verwandten.

8. Mai: Aufbau des Vorzeltes durch Klara

Seit ein paar Jahren stelle ich mein Vorzelt nicht mehr selber auf. Es ist mir zu anstrengend. Mit Klara und Beni habe ich zwei professionelle Vorzelt-Aufsteller. Nach 2 Stunden stand alles samt dem Sonnensegel. Ohne die beiden, müsste ich Camping aufgeben.

Solaris Vorzelt aufstellen
Klara beim Aufbau Vorzelt

Besserwisser in Facebook

Ich wollte nur meine Facebook-Freunde zu Hause über den mangelhaften Service auf Solaris mit den geschlossenen Toiletten- und Sanitärgebäuden sowie dem Swimmingpool berichten. Je nach Standplatz musste man 14-20 Minuten zu Fuss gehen, um sich zu duschen, sein Geschirr zu waschen oder auch nur auf die Toilette zu gehen.

Einige waren froh über diese Information. Ich erlebte aber auch die Gruppe der Besserwisser und Dummköpfe, die zu jedem Posting ihren Senf dazu geben müssen. Sie gaben mir Tips aller Art: „Ich solle doch zufrieden sein – Ich sei selber Schuld, so früh in Solaris zu sein – Wichtig sei nur das schöne Wetter und das warme Meerwasser….“ bla bla bla.

Facebook ist für mich in vielen Fällen ein besserer Wirtshaus-Stammtisch für Dummköpfe und Besserwisser, Hier können sie niceaulos jeden Mist schreiben. Manche gehören zur Gruppe der Querdenker und diese sind für mich ein rotes Tuch!.

5. Mai: Fahrt nach Solaris über 830 km

Am Mittwoch, 5. Mai bin ich am Morgen früh um 5 Uhr gestartet und Nachmittags nach 10 Stunden und 830 km in Istrien auf dem Campingplatz Solaris angekommen. Darüber berichte ich in einem eigenständigen Tages-Bericht,

  • Autobahngebühren durch Italien; 40 Euro
  • Notwendige Einreise-Unterlagen in Kroatien für Covid-Geimpfte: Aktueller Antigen-Test, Impf-Zertifikat, ausgefülltes Einreise-Formular.

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April 2021: Live-Ticker vom Basler Max

+++ Buggingen +++ Edo Sinozic RIP +++ ePost wird eingestellt +++ Solaris ich komme +++ Die Deutschen Grünen haben entschieden +++ Covid hat Thailand erreicht +++ Kroatien ist Risikoland +++ CH lockert Covid-Massnahmen +++ Istrien ist kein Risikogebiet +++ Facebook Datenklau +++ Moderna-/Biontech-/Curevac-Impfstoff aus CH +++

Titel für Live Ticker und Newsletter

Im vorliegenden Tagebuch-Beitrag berichte ich über meine Ereignisse und Erlebnisse im April 2021.

25. April: Buggingen’s Traumtorte

Wer kennt nicht Buggingen? Der Ort im Markgräflerland meiner Vorfahren. Dort gibt es nicht nur einen feinen Wein sondern bei Elli auch Torten der Weltklasse. Heute stand aber hartes Geschäft im Vordergrund. Es ging um einen neuen Pachtvertrag für mein geerbtes Grundstück. Die Verhandlung war kurz, denn Elli lockte mit der Quarktorte. Sie wusste, Max kann dem nicht widerstehen.

max Buggingen Quarktorte

22. April: Edo Sinozic aus Zbandaj ist gestorben

Edo Sinozic, gest. 22. April 2021
Edo und Danica in Zbanday

Edo und seine Danica gehörten in mein Istrien-Leben. Edo Sinozic ist in der gestrigen Nacht vom 22./23. April verstorben. Möge er in Frieden ruhen. Ich bin sehr traurig! Seiner Danica und Familie gilt mein Beileid.

Edo lernte ich vor etwa 37Jahren Jahren im Restaurant auf dem Campingplatz Solaris kennen. Er war dort Chef de Service und Meister beim Zubereiten des Beefsteak Tartare. Später stand mein Wohnwagen Jahrelang in seinem Depot in Zbanday. Jährlich habe ich ihn mindestens 2-3 mal besucht und mich mit seinem einmaligen Tartare verwöhnen lassen. Nun ist er von uns weggegangen. Viel zu früh! Für mich ein Drama!

22. April: Die Post kündigt den ePost-Service

Vielleicht erinnert ihr Euch daran, dass ich meine Briefpost elektronisch erhalte. Der ePost-Service der Schweizer Post macht dies möglich. Alle meine Postsachen werden dabei eingescanned und mir per Mail zugeschickt. Ich liebe diesen Service, denn ich brauche ihn, um meine Post auch in Thailand lesen zu können.

Heute hat mir die Post den ePost-Scanning-Service per 31. Juli 2021 gekündigt. Ihr Service wird eingestellt. Sie wollen mit einer Privat-Firma eine neue unabhängige Dienstleistung anbieten. Typisch Post, typisch Staatsbetrieb. Es ist einfach unmöglich, sich auf diese Institutionen zu verlassen. Glücklicherweise habe ich nie die mir zustehende ePost-Adresse an meine Banken, Versicherungen und Freunde weitergeleitet. Ich müsste alle anschreiben! Glücklicherweise hat sich mein Pragmatismus bewährt. Hatte bereits vor ein paar Jahren eine gute Nase in Bezug auf Staatsbetriebe!

20. April: Good News: Die Quarantäne-Pflicht entfällt (leider nicht!) – Solaris, ich komme dennoch!

„Personen, die gegen das Coronavirus geimpft sind, werden für sechs Monate von der Quarantänepflicht befreit.“ Dies hat das Schweizer Gesundheitsamt BAG heute festgelegt! Damit steht einer Fahrt nach Istrien nichts mehr im Wege. Nötigenfalls brauche ich einen PCR-Test für Italien oder Oesterreich.

Die 10-tägige-Quarantäne-Pflicht für die Rückfahrt aus Istrien in die Schweiz zur monatlichen Augenbehandlung war bisher das grosse Problem.

Nachtrag vom 21. April: Diese Lockerung wurde vom BAG präzisiert. Sie gilt nicht für Rückreisende aus Risikoländer! sondern nur für Kontakte innnerhalb der Schweiz? Dubiose Regelung!

Good News aus der Schweiz: Trotz Lockerungen explodieren die Covid-Zahlen nicht

Im Gegensatz zu den umliegenden Ländern fahren seit Wochen und Monaten die Verantwortlichen des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) eine andere Strategie. Sie schränken weniger ein, öffnen vorsichtig seit dem 19. April die Fitness-Center, die Terrassen von Restaurants und erlauben Anlässe in kleinerem Rahmen. Sie appellieren jedoch an die Eigen-Verantwortung der Bevölkerung. Dies scheint zu funktionieren, denn die Anzahl Infizierte bleibt recht stabil.

Nebenbei bemerkt hat die Schweiz den Impfstoff von AstraZeneca noch nicht freigegeben, weil immer noch wichtige Studiendaten fehlen. Das Ziel des BAG bleibt „Safety first“ (Bem von mir: Erstaunlich, dass die EU auf unvollständige Daten einen Impfstoff frei gibt!)

19. April um 11 Uhr: Die Deutschen Grünen haben mich beeindruckt!

Heute am 19. April im 11:05 haben die Deutschen Grünen ihren Grundstein zur Uebernahme der Macht und Kanzlerschaft gesetzt. Sie haben bei bester Stimmung und ohne irgendwelche internen Kämpfe die weibliche Kandidatin Annalena Baerbock als Kanzler-Kandidatin nominiert. Welch grosser Gegensatz zu den Querelen und Macho-Kämpfen in der CDU/CSU. Haben die beiden christlichen Parteien heute den Kampf um die Kanzlerschaft verloren? Es könnte gut sein, denn Laschet und Söder fighten immer noch weiter. Ich denke, dass die Grünen einen grossen Teil der weiblichen Wählerschaft auf ihre Seite ziehen werden! Die CDU/CSU muss sich warm anziehen. Ihnen weht eine steife Brise entgegen.

Ich schreibe dies und glaube dies auch als überzeugter Gegner der Grünen. Aber sie haben mich heute beeindruckt!

Thailand wird von der Realität eingeholt und fürchtet sich vor Covid-19

Seit Anbeginn der Corona-Pandemie hat sich Thailand mit einer tiefen Zahl an Covid-Infizierte gebrüstet. Bis vor wenigen Monaten nur 68 Tote! Ich habe dieser Zahl nie geglaubt, denn ohne PCR-Tests kann man keine Infizierten finden. Die infizierten Thais sind anonym gestorben. In der Tat mussten in Thailand die Tests von den Patienten bezahlt werden. Diese Tests überschritten jedoch das Budget der meisten Thais. Gegen einen halben Monatslohn mussten sie aufbringen und trugen das Risiko, bei Corona-Infektion in ein teures Spital zur Quarantäne eingeliefert zu werden. Dazu fehlte einfach das Geld.

Nun hat Covid jedoch Thailand offiziell überrollt. Das Volk hat Angst und ist in Panik. Man darf Provinz-Grenzen nur noch nach 2-wöchiger Quarantäne überschreiten. In Hua Hin sollen über 100 Infizierte täglich an Covid erkranken. Die Spitäler sind voll.

19. April: Kroatien auf der Liste der Risiko-Länder

Die Schweiz hat Kroatien auf die Liste der Risikoländer gesetzt, d.h. Rückkehrer aus diesem Land müssen 10 Tage in Quarantäne. Ich weiss aber nicht, ob die Schweiz Istrien von dieser Regelung ausnimmt, denn Istrien weist eine Inzidenz von nur 63 Infizierte/100’000 Bewohnen aus (Stand 17. April) .

Covid-19: Ob dies gut gehen wir?

Auf den 19. April hat der Bundesrat die Corona-Einschränkungen gelockert. Die Fitness-Centers, Sex-Bars/Clubs/Saunas, die Aussen-Terrassen von Restaurants, Veranstaltungen mit wenigen Gästen sind wieder erlaubt. Abstand- und Masken-Pflicht bleiben weiter bestehen. Ich frage mich, wie Sex mit 2 m Abstand funktionieren soll.

Ich habe ein schlechtes Gefühl, denn die Zahl der Infizierten geht immer noch eindeutig aufwärts. Alle umliegenden Länder verschärfen ihre Massnahmen, aber wir Schweizer lockern! Leider hat sich die SVP mit ihren populistischen Forderungen durchgesetzt. Ob sie auch die Verantwortung für die unzähligen Toten übernehmen wird?

Covid-19 Corona

Facebook Datenklau: Ich bin auch betroffen

Ihr habt es bestimmt auch gelesen, dass im 2019 Aber-Millionen an Facebook-Profile durch Hacker gestohlen wurden. Allein aus der Schweiz sollen es 1.6 Mio Accounts sein. Ob Du auch darunter bist, kannst du erfahren siehe in Google „Facebook Datenklau“. Ich war tatsächlich darunter und habe nun mein Passwort geändert.

Vielleicht sollte Facebook besser seine Hausaufgaben machen, als anständige Beiträge zu löschen, wie es bei mir geschehen ist.

3. April: Deutschland läuft Amok: Istrien mit tiefer Infektionszahl wird zum Risiko-Gebiet erklärt

Ich lach mich tot. Das Deutsche Robert-Koch-Institut (RKI) hat aufgrund sog. hoher Infektionszahlen von 50 Infizierte im Falle von Istrien und 200 im Falle von Rest-Kroatien je 100’000 Einwohner zum Risiko-Gebiet erklärt. Es verlangt eine Quarantäne für die Rückreisenden. Dies ist für Rest-Kroatien verständlich, aber nicht für Istrien!

Von einer solchen 50er Inzidenz kann Deutschland nur träumen, denn ihre Werte sind 2-3 mal höher! Deutschland sollte froh um jeden Einreisenden aus Istrien sein, denn die würden die Deutsche Infektionszahl senken.

Habt ihr das gewusst? Die meisten Corona-Impfstoffe werden in der Schweiz produziert (Moderna, Biotech, Curevac)

Während Deutschland nach den Schuldigen für die missratene Corona-Impf-Kampagne sucht, hat die Schweizer Pharma Industrie ohne grosses Aufhebens Produktionsstätten für die bekanntesten Covid-Impfstoffe aufgebaut. So produzieren die Fa. Lonza im Wallis den „Moderna“-Impfstoff und die Fa. Novartis den „Biontech-“ und in Kürze den „Curevac-Impfstoff“ für Europa, Kanada, Asien und Afrika.

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März 2021: Live Ticker vom „Basler Max“

+++ Steuern +++ Deutschland Merkel +++ Covid-19 +++ Vista-Klinik +++ Datensicherungs +++ Orchidee +++

Im vorliegenden Newsletter berichte ich über meine Ereignisse und Erlebnisse des März 2021

21. März: Steuererklärung Schweiz

Formular Steuererklärung BL
21. März 2021: Steuererklärung BL

Ich habs wiederum geschafft, die jährliche Steuererklärung fürs vergangene Jahr 2020 auszufüllen. „Bürde bringt Würde“ auch für uns Schweizer. Wir sind stolz auf unsere direkte Demokratie, müssen uns aber auch jährlich über unsere Finanzen öffnen. Dazu helfen uns Programme, die uns von der Steuerverwaltung gratis zur Verfügung gestellt werden.

16. März: Wo sind denn die Chefs?

In Europa und Deutschland herrscht mit der Corona-Pandemie eine der grössten gesundheitlichen und ökonomischen Katastrophen der letzten Jahrzehnte. Es braucht eine starke Führung! Aber die beiden obersten Chefs Ursula von der Leyen und Angela Merkel sind abgetaucht. Sie schicken ihre Untergebenen an die Front. Mit der anstehenden 3. Welle, dem Impfdebakel und dem AstraZeneca-Impfstop wollen sie sich ihre Hände nicht verbrennen. Sie lassen die EU und Deutschland alleine! Solche Führer nennt man feige!

Dies hat bei beiden Frauen System. Ihre Untergebenen verlieren das Vertrauen der Bevölkerung und die beiden Chefs sehen sich als starke Manager. Dumm ist nur, dass der Angela Merkel mögliche Nachfolger fehlen, weil die alle desavouiert wurden. Der Absturz der CDU/CSU ins Bodenlose ist bereits zur Bundestagswahl abzusehen. GRÜN-ROT-ROT lässt grüssen. Armes Deutschland.

Es ist in diesem Zusammenhang erwähnenswert, dass die Schweizer Arzneimittel-Kommission SwissMedic den Covid-Impfstoff AstraZeneca wegen unvollständiger Daten noch nicht freigegeben hat!

Covid-19: Fake-News und Schulterklopfen in Deutschland

Kürzlich hat mich ein Freund aus Deutschland angerufen und auf Presse-Mitteilungen und TV-News verwiesen, die über den gefährlichen und tödlichen Weg der Schweiz in der Corona-Bekämpfung verwies. Ich war überrascht ob dieser Aussage, denn bezogen auf 100’000 Einwohner haben wir Schweizer wohl mehr Infizierte, jedoch nur etwa die Hälfte der Toten durch Corona. d.h. diese Presse- und TV-Mitteilungen entpuppten sich als Fake-News, weil sie sich nur auf die Anzahl Infizierte bezog, den Vergleich zwischen den Toten beider Länder nicht erwähnte.

Man weiss es mittlerweilen, die Kennzahl „Anzahl der Infizierten“ ist direkt abhängig von den durchgeführten PCR-Tests. Es könnte demnach sein, dass wir in der Schweiz mehr Tests machen resp. dass die Bevölkerung leichter zu PCR-Tests kommt, als dies in Deutschland der Fall ist.

Anders sieht es aus, bei der „Anzahl der an Corona Verstorbenen je 100’000 Einwohner„. In dieser Kennzahl ist Deutschland seit Anfang 2021 doppelt so schlecht. Deutschland weist mehr als doppelt so viele Tote auf. Dies deutet eher darauf hin, dass die Pandemie in Deutschland stärker wütet oder dass die ärztliche Pflege und Kompetenz in Deutschland massiv schlechter ist.

Basler Tram mit Corona Werbung
10. März 2021: Basler Corona Strassenbahn

8. März: Monats-Check in der Vista-Klinik

Meiner Makula-Augenkrankheit geht es wie der Corona-Pandemie, ein Auf und Ab! Das Positive ist aber, dass ich nach zwei Schritten der Besserung nur einen Schritt zurück mache. Ich fühle, es wird langsam besser. Im Moment sind beide Augen wieder trocken, d.h. auf dem Weg zur Heilung. Meine Stimmung ist perfekt!

3. März: Heute ist der Tag meiner „Daten-Sicherung“

Hast Du Deine wichtigsten Daten bereits gesichert? In der Tat solltest Du dies periodisch machen, denn Deine Magnetplatte kann jederzeit crashen (=ausfallen) und dann sind alle Deine Fotos, Dein Briefverkehr, Deine Geschichte etc unwiderruflich verloren. Neben einem technischen Defekt besteht aber auch die grosse Gefahr, dass ein externer Virus Deine Daten zerstört!

Diese Gefahr decke ich ab, indem alle meine wichtigen Daten (Fotos, Briefe, Bankverkehr etc) auf meiner Dropbox-Cloud gesichert sind. Zusätzlich sichere ich diese Dropbox-Daten alle 3 Monate auf einer externen Magnetplatte. Monatlich sichere ich meine Internet-Homepage wie Tagebücher mit einem speziellen Sicherungstool.

Vielleicht müsste ich mir noch ein Kerzlein anzünden, damit ich niemals auf eine dieser Sicherungen zurückgreifen muss.

Meine Orchidee blüht

Es ist ein Traum. Im Frühjahr letzten Jahres habe ich sie gekauft. Sie blühte damals wunderbar und erfreute mich tagtäglich. Seit wenigen Wochen ist meine Schmetterlings-Orchidee neu erblüht. Eine Blüte nach der anderen erfreut mich jeden Tag aufs Neue.

Schmetterlings-Orchidee

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Ich lehne sie ab! Querdenker und Impfgegner sind Volksverhetzer

Ich habe keine Probleme mit Andersdenkenden, sofern es nachvollziehbar ist. Bei Querdenker und Impfgegner hört mein Verständnis hingegen auf. Wo wären wir ohne die seit Jahren etablierten Kinderlähmungs-, Masern-, Tetanus-, Pocken-Impfungen. Ich litt als 5-jähriger unter der schrecklichen „Diphtherie“ und überlebte nur, weil ich einer der ersten war, der Penicillin erhielt. Jahre später als 18-Jähriger erkrankte ich nach einem Sportunfall an „Tetanus“. Ich überlebte, weil es bereits die Tetanus-Impfung und -Serum gab.

Covid-19

Ich habe kein Verständnis für das Gedankengut der Querdenker, Impfgegner, Besserwisser und Volksverhetzer.

Die Menschheit kann diese Pandemie nur besiegen oder in den Griff bekommen, wenn sich möglichst alle an die Regeln halten und sich impfen lassen. Es sind jedoch diese Impfgegner, die diese Pandemie am Leben erhalten, weil der Virus sich in ihnen weitervermehren und sogar weitere, bösartige Mutationen bilden kann. Durch ihre Weigerung machen sie den ganzen Impfaufwand zur Beendigung der Pandemie zunichte.

Aus diesem Grund habe ich einige diese Querdenker aus meiner Newsletter-Liste gestrichen und einige auch aus meinem Freundeskreis verbannt, zwei davon leben in Thailand. Ich muss mir ihre abstrusen Ideen nicht mehr antun.

Nebenbei bemerkt:

Diese Querdenker und Impfgegner sterben mittelfristig aus, denn sie sind ungeschützt und ohne Masken ein ideales Ziel für den hungrigen Covid-Virus! Wenn die wüssten, wie schrecklich dieser Tod in der Intensiv-Station ist.

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27. März: Erste Rad-Ausfahrten ins Elsass

Hurra, der Frühling kommt! Bereits Ende Februar erfreute uns das Wetter mit angenehmen Temperaturen. Ich bin froh. Nachdem die Fitness-Center bereits vor Weihnachten schliessen mussten, habe ich am falschen Ort Muskeln angesetzt. Nun kann ich wieder aufs Rennrad steigen. Meine ersten Fahrten mit dem Rad führten mich ins Elsass.

Bkühender Kirschenbaum im Elsass
26. März 2021 Ausfahrt in Elsass, Frühling: blühender Kirschenbaum

Gestern machte ich eine leichte 35-km-Ausfahrt ins Elsass und genoss dabei die langsam wieder erwachende Natur. Obwohl ich gemütlich fuhr, spürte mein Körper die Belastung durch das Rad. Nach dem gewohnten Voll-Bad genoss ich einen 1-stündigen Schönheitsschlaf.

Jesus am Kreuz mit Max: "Happy Eastern" oder "Frohe Ostern"
26. März 2021 Ausfahrt in Elsass, Frühling: Christus Statue

Das Elsass ist eine wunderschöne Gegend. Sie grenzt als französisches Departement an die Schweiz resp. Basel. Die meisten älteren Bewohner sprechen mit „Elsässisch“ eine Art Deutsch-Französisch-Mischung.

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Feb. 2021: Live Ticker vom „Basler Max“

+++ Radausfahrten +++ Meine 2. Covid-Impfung +++ Gold, Gold +++ Der Bestatter vis-à-vis +++ Schnee +++ Mein Augen-Zustand +++ Blühende Orchideen +++

Frühlingstemperaturen und erste Radausfahrten

Seit dem 19. Feb. waren die letzten Februartage angenehm warm und bereits Frühlingshaft. Am 21. Feb. machte ich meine erste Ausfahrt seit rund 4 Monaten und am 25. Feb. meine zweite über je 36 km. Es herrschten Temperaturen zwischen 18o-20oC. Diese beiden Ausfahrten bildeten den Start in die 2021-Saison. Er war mühsam, aber hat Freude bereitet.

21. Feb. 2021: Ausfahrt ins Elsass

22. Feb: Erhielt meine 2. Covid-Impfung

Vier Wochen nach meiner ersten Covid-Impfung mit dem Wirktoff „Moderna“ erhielt ich heute meine Zweite und das „Diplom“ sprich den offiziellen „Schweizerischen Impf-Ausweis“. Ich bin glücklich darüber und fühle mich erleichtert, da ich nicht mehr im Vordergrund der Gefährdeten stehe. Ich kann nun beruhigter meine Enkel/-innen besuchen. Ich bin mir aber bewusst, dass neue Mutationen auch mich gefährden können.

Ein kleiner Nachtrag: In den 2 Tagen nach der Impfung habe ich als Nebenwirkung ein kleines bischen die Covid-Erkrankung durchgemacht. Ich hatte leichtes Kopfweh und die Gelenke schmerzten minimal. Ich war etwas müde und geschlaucht. Aber bereits am 3. Tag danach war ich wieder voll im Saft

Ski-WM – Hilfe, meine Nerven – Ich bin zu alt

2017 Goldmedaille aus Thailand

Es ist verrückt. Ich bin zu alt für diesen Zuschauer-Sport. Mein Herz klopfte, mein Puls weit über 100 und der Blutdruck gegen 200…und ich gebe es zu, meinen Augen tränten. So erging es mir am Super-G und im Abfahrtsrennen der Frauen. Auch ich habe eine Gold-Medaille verdient.

Es wird gestorben, auch ohne Corona

Vis-à-vis meiner Wohnung befindet sich ein Taxi- und Bestattungsunternehmen. Oft schau ich aus meinem Küchen-Fenster und beobachte, was da drüben abläuft. Mehrmals im Monat fährt ein kleiner Lastwagen vor und liefert neue „Holzsärge“ aller Gattungen. Schön verschnörkelte, aber auch ganz einfache. Das Geschäft mit Toten scheint zu rentieren. Täglich, wenn nicht sogar 2x täglich, fährt der schwarze Leichenwagen weg. Oft hält ein Privatwagen auf dem Parkplatz und dunkel gekleidete Leute steigen aus. Es sind ohne Zweifel Hinterbliebene, die sich eine schöne Beerdigung bestellen. Die wollen dem Verstorbenen noch etwas bieten! Die Bestatter haben Hoch-Konjunktur und kein Lockdown, obwohl keiner davon eine Maske trägt. Das Geschäft mit dem Tod hat eben besondere Gesetze.

9. Feb.: Aufstehen bei Schnee

9. Feb. 2021: Blick aus meiner Küche aufs Bestattungs-Unternehmen

8. Feb.: Makula: Wie geht es meinen Augen?

Ein grosser Check war in der VISTA-Augenklinik angesagt. Ich hatte ein gutes Gefühl. Wie gewohnt wurde ich als Studienteilnehmer wie ein Promi begrüsst. Dann starteten die Augentests, Buchstabenerkennen, OCT (Optical coherence tomography) und schlussendlich die aktuelle Diagnose: Das linke Auge mit dem Studien-Präparat behandelt ist wiederum „trocken“, während das rechte Auge wiederum leicht „feucht“ geworden ist. Das letztere hat mich etwas geschockt, denn es war bereits auf gutem Weg der Heilung. Nun geht es weiter. Das eine Auge wird in 6 Wochen gespritzt und das feuchte in 4 Wochen. Aber das Beruhigende: Der Zustand meiner Augen blieb stabil, leicht verbessert, weil ich auf das neue Medikament sichtlich anspreche, wenn auch nur langsam.

Meine Orchideen blühen wieder

Als ich im März aus Thailand zurückkam und realisierte, dass ich voraussichtlich längere Zeit zu Hause in der Schweiz verbringen muss, habe ich mir 2 Orchideen gekauft. Sie erfreuten mein Leben durch wochenlanges Blühen. Vor ein paar Wochen haben sie wieder ausgeschlagen und neue Knospen angesetzt. Seit ein paar Tagen blüht die weisse Schmetterlings-Orchidee wieder. Ein neuer Sonnenschein in meinem Leben.

Feb. 2021: Orchee Phalaenopsis: Schmetterlings-Orchidee

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„Sport ist Mord“ – So ein Blödsinn!

Ihr kennt diesen Spruch! Viele benutzen ihn, um sich von sportlichen Aktivitäten zu fern zu halten. In der Tat kann man sich im Sport verletzen. Man kann sich aber auch in der Küche verletzen, wenn man sich in den Finger schneidet oder sogar vom Stuhl stürzt. Sogar das Essen schadet dem Körper, wenn man übergewichtig wird! Es ist der Spitzensport, der viel zu dieser „Sport ist Mord“-Meinung und wie alles Extreme auch nicht unbedingt viel zur Gesundheit beiträgt. Deshalb schreibe ich hier vom Breitensport für mich und Dich!

Kurzum, dieser Satz ist ein Blödsinn und die, die ihn als ihre Entschuldigung gebrauchen, sind einfach faul!

21. Feb: Meine erste Ausfahrt mit dem Rennrad nach 4 Monaten

Heute bin ich nach ungefähr 4 Monaten erstmals wieder aufs Rennrad gestiegen. Die frühlingshaften Temperaturen von um die 17o Grad Celsius haben dies ermöglicht. Ich fuhr mit meinen 78 Jahren beim ersten Mal nur 35 km auf leicht welligem Gelände mit 285 m Höhendifferenz. Es war eine gemütliche Ausfahrt mit 3 Stops, um meinen Puls wieder herunterzubringen und dabei ein Foto zu schiessen. Der Durchschnitt betrug 20.7 km/h, welche mich positiv überraschte. Ich kam nie in Atemnot und konnte jederzeit sprechen.

Wie bei mir üblich, begab ich mich nach der Ausfahrt in die Badewanne zu einem fein duftenden Creme-Schaumbad. Ich spürte die Anstrengung, legte mich auf meine Liege und schlief nach kurzem ein.

21. Feb. 2021: Ausfahrt ins Elsass

Hilfe, wegen der Corona-Untätigkeit hat sich mein Körper zu einem alten Mann zurückgebildet!

Bereits gegen Abend begann mein Körper ob der unerwarteten Belastung zu rebellieren: Viele meiner Körpermuskeln schmerzten. Die Rücken-, Hals-, die Oberschenkel-, die Arm- und auch Hand-Muskeln waren davon betroffen. Es entwickelte sich ein veritabler Muskelkater! Für mich ein Zeichen, dass mein Körper sich in den letztebn Monaten in gefährlichem Masse zu einem „Alten Mann“ zurückentwickelte!

Aufforderung zur Tat: Treibt Sport! Bewegt Euch!

Liebe Freunde, treibt Sport und bewegt Euch. Die Muskeln in unserem Körper sind lebenswichtig, denn sie stärken unser Knochengerüst aber auch unseren Blutkreislauf. Aus diesem Grund bin ich ein Gegner der E-Fahrräder als Sportgerät, denn sie verführen zum Treten ohne Kraft, ohne Muskeleinsatz und ohne Kreislauf-Einsatz.

Obwohl ich nur 30 km weit gefahren bin, lebte ich in einem emotionalen Hoch dank des Sauerstoffs der Natur! Ich treibe keinen Leistungssport, sondern Gesundheitssport.

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Basler Fasnacht: FFP2 Massge

Im 2021 wird es auch dieses Jahr nichts mit der grossen Basler Fasnacht vom 22. – 24. Februar. Corona und die Diskussionen um die FFP2-Masken verunmöglichen dies. Und dennoch entdeckte ich die einen oder anderen Fasnachts-Hinweise, wie den Waggis in Binningen.

Die Basler Fasnacht soll nur virtuell stattfinden. Die Schnitzelbänggler, Trommler und Pfyffer treten vor Fernseh-Kameras auf …Wir Zuschauer müssen uns nicht warm anziehen. Wir können alles bequem aus dem warmen Wohnzimmer mit verfolgen. Das ist nicht mehr Fasnacht, sondern Karneval „Basel wie es singt und lacht

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Hurra, ich bin ein Glückspilz!

Jeden Morgen wenn ich aufstehe und vor dem Spiegel im Badezimmer meine Zähne putze, strahle ich über mein Leben als Glückspilz. Klar habe ich auch meine kleinen und grösseren Beschwerden, aber im Moment ist es für mich das Wichtigste: Ich habe als einer der ersten Schweizer die Covid-19-Impfung erhalten.

Am vergangenen Montag, 25. Jan. bin ich mit dem „Moderna“-Impfstoff geimpft worden. Ich hatte wie erwartet keine Nebenwirkungen. In etwa 3 Wochen am 22. Feb. werde ich meine 2. Impfung erhalten und werde dann gegen den gefährlichen Covid-19-Virus geschützt sein. Ich freue mich auf die Zeit, wenn ich meine Enkel ohne Angstgefühle wieder besuchen kann. Ich bin froh, in diesen 12 Monaten der Corona-Pandemie um eine Erkrankung herumgekommen und nicht in der Intensivstation gelandet zu sein.

Ich hatte in der Tat Mitte Januar 2021 mehr Glück als andere Gleichaltrige, weil mir die Nutzung von Internet keine Schwierigkeiten bereitete, im Internet in möglichst kurzer Zeit die notwendigen Daten zu erfassen, um schlussendlich einen Impftermin zu erhalten.

Etwas verstehe ich nicht. Warum läuft die Terminvergabe nicht umgekehrt ab? Die Gemeinden haben nämlich alle notwendigen Daten, um eine bestimmte Altersgruppe wie z.B. die der 75 Jährigen anzuschreiben, aufzubieten und ihnen einen Termin anzubieten. Damit wäre der übergrosse Stress für die Alten abgewendet.

Leider sind die Staatsbetriebe und Politiker unflexibel und weltfremd. Was im privaten Business normal ist, fehlt dieser Klientele total. Sie sind weder „Kunden-orientiert“ noch „Benutzer-freundlich“

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Ich wurde mit dem Moderna-Impfstoff gegen Covid-19 geimpft

Den Corona-Virus mit all seinen Nebenwirkungen, sprich Sterberate, Intensiv-Stationen, Künstliche Beatmung, Lockdowns, Reisebeschränkungen bekommt man nur in den Griff, wenn sich eine grössere Mehrheit der Menschheit impfen lassen. Dann findet der Covid-19-Virus keine frischen Zellen mehr und kann sich nicht weiterverbreiten. Bereits überlebte Krankheit schützt leider zu wenig!

Impf-Anmeldung via Internet

Anfang Januar 2021 habe ich aus der Presse und dem Internet entnehmen können, dass am Freitag-Vormittag, 15. Januar die ersten Impftermine des Kantons Baselland für über 75-Jährige via Internet vergeben werden.

Mir war klar, dass ich mich so schnell wie möglich impfen lassen wollte. Ich möchte vermeiden, an Corona zu erkranken und bei Pech sogar in der Intensiv-Station zu landen…. und gleichzeitig meinen Anteil zur Bekämpfung gegen den tödlichen Virus zu leisten.

An besagtem Freitag habe ich mich um 8 Uhr früh erstmals auf der Anmeldeseite des Gesundheitsamtes eingelogged und immer wieder „neu geladen“. Ich war scheinbar nicht der einzige, wie ich später aus der Presse entnehmen konnte. Die Seite war überlastet. Um 08:30 war es dann soweit. Ein grosses rotes Anmelde-Feld tauchte auf und erlaubte den Start zum Anmelde-Prozedere für einen Covid-19-Impf-Termin.

Die Online Anmeldung über Internet war etwas „tricky“. So musste die 20-stellige Karten-Nummer der Krankenkassen-Karte eingetippt werden. Eine Herausforderung, denn man musste die Karte zuerst zur Hand haben und dann die kleinen Ziffern abtippen.

Jedoch schlussendlich war ich erfolgreich und erhielt via SMS auf meine Handy-Nummer zwei Termine: Am 25. Januar wird die erste Impfung fällig, und am 22. Feb. die Zweite.

Ich habe Glück gehabt. Glück, dass ich die Krankenkassen-Karte immer im Geldbeutel hatte und sie deswegen sofort fand, und dass ich mich bei der Eingabe der langen Karten-Nummer nicht vertippte, denn via diese Karten-Nummer wurde ich mit Namen, Adresse und Alter identifiziert.

Im Nachhinein frage ich mich, ob dieses Anmelde-Prozedere für manche Ü75-Oldies nicht zu schwierig war. Wie ich erst später auf der Impfseite erfuhr, wurden die 3’000 verfügbaren Impftermine innert 10 Minuten vergeben. Insgesamt 60’000 Zugriffe verzeichnete die Webseite. Wow, da habe ich aber Glück gehabt!

Mo, 25. Jan. 2021: Die Impfung

Zwei Tage vor dem Impftag fuhr ich mit dem Auto zum Impfzentrum in Muttenz, etwa 20 km ausserhalb Basels. Es befand sich in einer grossen Industriezone in einer mir unbekannten Umgebung. Ich wollte sichergehen, ob es genügend Parkplätze hat.

Die Organisation machte einen guten Eindruck: Am Tag vor dem Impfdatum erhielt ich ein SMS als Erinnerung.

Am Montag, 25. Jan. war es soweit. Kurz bevor ich um 14:30 Uhr von zu Hause wegfahren wollte, begann es intensiv zu schneien und ich hatte nur Sommerreifen. Ich hatte ein mulmiges Gefühl. Die Strassen waren weiss bezuckert, aber das Auto hielt problemlos auf der Strasse. Als ich vor dem Zentrum ankam, wurde mir ein Parkplatz zugewiesen. Beim CkeckIn konnte ich durchgehen, weil ich das notwendige Gesundheits-Formular bereits zu Hause ausgefüllt hatte. Nach kurzer Wartezeit erhielt ich die Impfung von „Moderna“, einem amerikanischen Hersteller. Er soll aus Sicht des Schweizerischen Gesundheitsamtes BAG voraussichtlich auch vor der britischen und südafrikanischen Variante des Virus schützen. Am 22. Feb. werde ich die 2. Impfung erhalten.

Glücklicher Ausblick

Ich bin froh, dass ich die erste Impfung erhalten habe. Bereits nach 1 Woche soll der Wirkstoff beginnen zu schützen. Dies beruhigt mich und macht mich sicherer, da die britische Variante des Virus noch aggressiver sein soll! Nun kann ich mich bereits in Gedanken damit befassen, meine Enkelkinder wieder treffen zu dürfen, ohne Angst vor einer Ansteckung haben zu müssen. Dies aber erst nach der 2. Impfung!

Aufruf zur Impfung !

Ich appelliere an Euch alle, sich unbedingt impfen zu lassen. Ihr schützt nicht nur Euch, sondern die Allgemeinheit. Sobald ein grosser Teil der Bevölkerung geimpft ist, kann sich der COVID-19-Erreger nicht mehr weiter verbreiten, weil er „kein frisches Fleisch mehr findet!“

Nach meiner Impfung habe ich voller Freude und Stolz dies in Facebook veröffentlicht. Die meisten der über 50 Reaktionen (Stand 26.1.2021/10 Uhr) waren positiv oder ohne Feedback. Leider gab es 3 unverbesserliche Impfgegner, die sich mit dummen und unqualifizierten Schlagwörtern und Argumenten zu Wort meldeten. Es waren nicht etwas Junge, sondern Ältere aus der Gruppe der über 65-Jährigen, die am meisten gefährdet sind und bisher den Grossteil an Toten stellten. Scheinbar schützt das Alter nicht vor Dummheit. Die werden dann am meisten nach Hilfe schreien, wenn sie sich in der Intensiv-Station treffen sollten.

Diese Impfgegner sind aus meiner Sicht nicht nur Dummköpfe, sondern Schmarotzer und Feinde der Allgemeinheit. Ich werde meine Kontakte mit solche Leuten diskussionslos abbrechen. Ich habe mich bereits von den 3 erwähnten Querdenker getrennt., denn über den Sinn und Zweck einer Covid-Impfung kann man nicht diskutieren!

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9. Dez.: Daniela ist an Corona erkrankt – Der Ablauf

Aktuelle Situation: Daniela ist wieder gesund! Sie hatte einen leichten Verlauf der Corona-Erkrankung und musste nicht ins Spital.

9. Dez. 2020: Covid-19 Test positiv

Es war ein Schock, als ich heute Mi, 9. Dez. mit meiner Tochter Daniela telefonierte und sie mir berichtete, sie sei gestern am 8. Dez. auf Covid-19 getestet und heute kurz vor Mittag über das positive Resultat informiert worden.

Sie hat sich wahrscheinlich letzte Woche im Altersheim Sonnengrund, wo sie als Pflegerin FaGe arbeitet, mit dem Corona-Virus angesteckt. Die ganze Familie mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern Anina und Leon sind zurzeit in Quarantäne. Sie hat nur leichte Symptome wie Hals-Kratzen, Kurzatmigkeit und Kopfschmerzen. Kein Fieber.

Enttäuschend für mich war das Verhalten ihres Arbeitgebers „Altersheim Sonnegrund in 9533 Kirchberg“, in deren Auftrag Daniela als Pflegerin arbeitete und sich bei der Arbeit ansteckte. Es blieb bei einem kurzen Telephon-Anruf „mit Schultern zucken“. Es scheint mir, dass dieses Altersheim mit Ausfällen und sogar Todesfällen ihrer Mitarbeiter rechnet, als wären sie Wegwerfartikel. Welche armselige Führung!

  • 10. Dez. 2020: Gleicher Zustand wie gestern. In der Zwischenzeit leidet ihr Mann Eshref und ihre Tochter Anina an denselben Symptomen. Die ganze Familie muss in Quarantäne.
  • 11. Dez. 2020: Der Zustand blieb stabil. Daniela und Eshref haben nur leichte Symptome. Die Quarantäne von Daniela endet in 5 Tagen am 16. Dez.
  • 12. Dez. 2020: Es geht wieder aufwärts, das Halsweh geht zurück. Daniela meint jedoch, dass der Geruchsinn über die Nase nicht mehr funktioniert, wohingegen der Geschmackssinn im Mund noch bestens ist.
  • 15. Dez. 2020: Es geht weiter aufwärts. Daniela ist es langweilig zu Hause. Morgen endet die Quarantäne. Dann muss sie zum Check, denn erst nach 2 Tagen ohne Symptome darf sie ins Freie
  • 16. Dez. 2020: Gestern liessen sich Eshref und Anina im Auftrage der Aerzte auf Corona testen. Das Ergebnis: Beide positiv, d.h. sie sind nicht an Corona erkrankt und hatten nur Sympathie-Symptome! Daniela hat keine Symptome mehr.
  • 18. Dez. 2020: Die Quarantäne der gesamten Familie endete an diesem Tag.

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Thailand und Pat

Durch seine rigide Corona-Politik mit Schliessung der Grenzen und 2-wöchiger Einreise-Quarantäne, sowie der vollständigen Akzeptanz der Einschränkungen durch die thailändische Bevölkerung steht Thailand in Bezug auf Corona recht gut da. Das thailändische Leben ist nicht eingeschränkt, es fehlen einzig die ausländischen Gäste. Dadurch sind unzählige Thais arbeitslos und ohne Geld. Wie lange Thailand diese Politik der Abschottung durchhalten kann, ist fraglich, denn die gesamte Tourismus-Industrie inkl. der Hotels liegt am Boden und ist grösstenteils bankrott.

Wie könnte ich in Thailand leben? In Thailand wäre ich sicherer als in Europa. Ich will mich nun nicht auslassen, welche Lebensform und -Freiheit die bessere ist. Demokratie oder Militär-Diktatur? Im Fall einer solchen weltweiten Pandemie bezahlen die westlichen Länder ihre tollen Errungenschaften wie Datenschutz, Meinungsfreiheit, Demonstrations-Freiheit etc mit unzähligen Toten (allein 400 Tote je Tag in Deutschland).

Wir könnten von diesen asiatischen Ländern einiges lernen: Wir sollten nicht alles in Frage stellen! Die Besserwisser und Dummköpfe sollten sich zurücknehmen. Wir sollten uns ernsthaft überlegen, ob alle unsere Freiheiten von Nutzen sind? z.B. Dank „Datenschutz-Hysterie“ sind unsere Tracing-Apps zur Nachverfolgung der Infektionswege unbrauchbar! Aber auch die Verbrecher sind froh, dass man sie dank Verbot der Vorratsdatenspeicherung nicht so leicht finden kann!

Wie geht es Pat?

Täglich bin ich mit meiner Freundin Pat über den Messenger LINE in Kontakt. Wie gut oder schlecht es ihr geht, ist schwer zu eruieren. Ein Thai klagt nicht! Da wir wegen ihre Sprachstörung nur auf schriftlichem Wege verkehren können, ist es schwer hinter ihre Kulissen zu sehen. Sie bekommt regelmässig monatlich mehrere Chemo-Infusionen, um das krebsige Lungen-Geschwür zu stabilisieren. Pat ist voller Zuversicht, dass wir uns nächstes Jahr wieder sehen werden. „Mein Herz ist stark. Wir warten auf Dich!“ meinte sie gestern!

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23. Nov.: begrenztes Lockdown in Basel

Heute am 20. Nov. 2020 hat die Basler Regierung ein Lockdown gültig ab kommenden Montag, 23. Nov. für alle Restaurants und Sportanlagen verfügt. Darunter fallen auch die Fitness-Centers. Grund mir ein paar Gedanken übers Fitness zu machen.

13. Nov. 2020 Max Fitness Center MPark Heuwaage

Ich liebe Sport, Bewegung und resultierende Wohlgefühle dank der „Endorphine“ (Glücks-Hormone). Sport hält meinen Körper fit und gesund. Ich kann immer noch ohne Keuchen die Treppen zu meiner Wohnung hochsteigen. Mein Hausarzt gibt mir alle 2 Jahre die Lizenz für weitere 2 Jahre ohne Einschränkungen. In der Tat meint er: „alles ist Bestens, Zucker, Colesterin, keine Entzündungen …. etwas zu hohen Bluthochdruck. Ich sei eben etwas zu klein für meine 86 kg!“

Deshalb träume ich seit einigen Jahren, meinen Body-Mass-Index BMI von 30 auf 25 zu senken, resp. etwa 8 kg abzunehmen. Deshalb treibe ich Sport, verzichte ziemlich auf Süssigkeiten und Bier (zu Hause).

Ich esse gerne. Es ist eines meiner Hobbies. Aber ich sollte privat etwas zurückhaltend sein. Ich esse nur 2x am Tag. Das Frühstück mit Speck, Eier und Konfi-Brot. Und um etwa 16 Uhr meine Hauptmahlzeit. Am vergangenen Freitag, 20. Nov. war ich zum letzten Mal im Fitness-Center, bevor es wie oben beschrieben, schliessen musste. Ich trainierte 2x die Woche auf dem Spinning-Rad 40 Minuten und verbrauche dabei 300 kcal bei 110-130 Watt. Anschliessend noch etwas Krafttraining und als Abschluss eine Sauna.

Diese Schliessung kommt für mich im schlechtesten Moment, weil ich meine Kondition und Fitness über den Winter retten wollte. Ich muss nun nach Alternativen suchen: Treppen laufen? Meinen Stepper täglich benutzen? Ausfahrten mit dem Rennrad auch bei Kälte um 10 Grad Celsius!

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Design-Masken während Corona

Wer hätte das noch vor 1 Jahr gedacht? Wir alle tragen Mund-Nasen-Masken, um uns gegen Covid-19 zu schützen. Wie die Asiaten!

Die Masken-Pflicht hat grosse Vorteile. Die Masken verdecken die Alters-Falten, Zahnlücken, ungepflegte Schnäuzer etc. Kurzum, ich habs an mir gesehen, man sieht bestimmt 10 Jahre jünger aus und wird ein Hit auf dem aktuellen Partner-Markt.

Anfänglich im 2020 waren sogar die einfachen weissen Hygiene-Masken Mangelware. Es gab keine zu kaufen. Ich war in der glücklichen Lage, dass ich solche Masken aus der Zeit meiner Indien-Reise im Jahre 2014 im Schrank hatte. Damals bezahlt ich beim Migros für 50 Hygiene-Masken Fr. 4.90. Im Mai 2020 kosteten dieselben in den Apotheken und auch beim Discounter um die Fr. 35.– … und zur Zeit um die Fr. 10.–

Falls jemand von Euch solche schön gestylten Stoff-Masken braucht. Bei meiner Tochter Daniela kann er selbst genähte zu einem Preis von Fr. 10.–/Stück bestellen. Sie sind aus Baumwolle und bei 60°C waschbar.

Bestell-Link:

https://www.anibis.ch/de/d-kleidung-~-accessoires-fasnachtskost%c3%bcme-masken–3016/baumwoll-maske–36138085.aspx?utm_source=copylink&utm_medium=social_share&utm_campaign=src_desktop

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3. Nov.: Vor 30 Jahren habe ich mit dem Rauchen aufgehört

Zigaretten, Pfeife, Zigarillos, Stumpen

Die ersten richtigen Zigaretten habe ich wie die meisten jungen Männer in der Rekrutenschule Anfang 1962 geraucht. Daran kann ich mich zwar nicht mehr erinnern, aber ich erinnern mich genau daran, in den Campingferien mit meinen Eltern in Sorrento im 1962 bereits geraucht zu haben. Dies wurde zu keinem Drama, denn mein Vater war ebenfalls ein eifriger Raucher von Parisienne-Zigaretten.

In meiner 30-jährigen Raucher-Karriere rauchte ich Marlboro-, Kent- und Select-Zigaretten, später dann vermischt mit Ormond Junior- und Meccarillos-Cigarillos, und ganz am Schluss auch noch Dannemann-Cigaren. Im Ciba-Labor begann ich mit Pfeifen-Rauchen, weil es so toll aussah. Die guten Pfeifen waren sehr teuer, der Tabak dafür günstiger. Viel Rauch für wenig Geld. Wenn wir Besuch hatten und ich eine Pfeife anzündete, waren die Gäste ob des feinen Duftes des „Clan“-Tabakes immer begeistert. Ich wurde jedoch nie ein guter Pfeifenraucher wie Sherlock Holmes. Es beruhigte mich auch nicht, im Gegenteil. Ich zog zu nervös an der Pfeiffe, sodass sich viel Kondenswasser bildete. Bei mir gurgelte es beim Rauchen.

In den Ferien in Ex-Jugoslavien sprich Istrien rauchte ich die dortigen Billig-Zigaretten „Ronhill Blue“ zu Fr. 12.60 eine Stange mit 10 Päckchen. (Stand Sommer 1990)

Rückblickend muss ich mich schämen und entschuldigen. Ich war ein schrecklicher Vater in Bezug auf das Rauchen. Ich habe keine Rücksicht genommen auf meine Familie. Ich habe nicht nur in der Wohnung geraucht, sondern auch im vollbesetzten Auto. Es muss für meine Familie schrecklich gewesen sein, aber es scheint, dass damals der Vater immer noch etwas spezielles war. Er war eine Autoritäts-Person. Man hat es akzeptieren müssen, was heute undenkbar wäre.

3. Nov. 1990: Ein Ende mit Schrecken, aber erfolgreich!

Oefters baten mich Doris und meine Kinder, mit dem Rauchen aufzuhören. Aber ich dachte nicht daran. Mein Ego sagte mir, dass ich nicht aufhören wollte. Nach der Scheidung Ende Feb. 1990 rauchte ich frisch-fröhlich weiter. Aber damals begann die Zeit meiner Veränderung. Ich begann auf meine inneren Gefühle zu hören und die Welt anders anzuschauen. Ich akzeptierte auch die Gedanken, irgendwann mit dem Rauchen aufzuhören. Verstärkt wurde dieser Gedanke, als die Zigaretten immer teurer wurden. Anfänglich kostete ein Päckchen mit 20 Zigaretten SFr. -.80. Die Preise stiegen an bis Fr. 2.50, als ich einen Schlussstrich unter meine Rauchsucht setzte. Ich rauchte zu der Zeit 2 Päckchen oder 40 Zigaretten pro Tag.

Es war der Samstag, 3. November 1990, ein historisches Datum, kurz vor meinem 48. Geburtstag, als ich Abends meine letzte Zigarette rauchte. Dies wusste ich damals aber noch nicht, denn zu diesem wahrscheinlich lebenswichtigen Schritt entschloss ich mich erst am Morgen darauf beim Aufwachen, nach meinem normalen ersten Hustenanfall. Zu der Zeit war es ganz normal, dass ich beim Aufstehen unangenehm husten musste. Auch an jenem Morgen. Aber im Kopf passierte etwas unerwartetes: „Ich entschloss mich noch im Bett, mit dem Rauchen unverzüglich, und ohne wenn und aber, aufzuhören!

Ich wusste um meine Schwäche und holte mir psychologische Hilfe, indem ich 1 Stunde später um 9 Uhr meiner Monica anrief und ihr stolz mitteilte, dass ich soeben vor 1 Stunde mit dem Rauchen aufgehört hätte. Sie lachte lauf auf, meinte aber, dass ich gut entschieden hätte, dies durchzuziehen. Sie glaubte meinem Vorhaben nicht. Nun gab es für mich kein zurück mehr. Ich hatte die rote Linie überschritten und hätte mich unsterblich blamiert, wenn ich je wieder begonnen hätte zu rauchen. Auch hier kam mir mein Sternzeichen Steinbock zu Hilfe. Ich habe mich selber dazu entschieden. Diesen Schritt musste ich durchziehen. Es gab kein zurück!

Um meinen Willen zu verstärken und meine Abhängigkeit vor mir selber lächerlich zu machen, stellte ich die am Vortag gekaufte Stange Kent-Zigaretten auf die Lamperie meines Wohnzimmers als eine Art Trophäen-Sammlung. Ich habe sie nie mehr angerührt und im Laufe der Zeit die übrig gebliebenen Zigaretten rauchenden Freunden geschenkt, die bei mir zu Besuch waren.

Noch am selben Tag habe ich alle meine Vorhänge in der Waschmaschine gewaschen, damit ja kein Zigaretten-Rauch mich wieder zum Rauchen bringen könnte. Die weiteren Konsequenzen aus dem Aufhören zu Rauchen sollte ich erst später entdecken.

Die ersten 1-2 oder drei Tage ohne Zigaretten waren nicht schlimm. Sie waren auszuhalten. Dann aber begann mein Körper zu rebellieren. Mir begann die Zigarette nach dem Essen zu fehlen. Mein Magen resp. mein Verdauungstrakt rebellierte. Noch Stunden nach dem Essen hatte ich ein Völlegefühl und schlief naturgemäss mit vollem Magen schlecht. Meine Suchtgedanken verstärkten sich. In meinem Inneren tobte ein gewaltiger Kampf zwischen: „Schnell eine Zigi rauchen“ gegen „Max, den Kampf gewinnst Du!„.

Nach ziemlich genau 2 Wochen hatte ich diesen Kampf gewonnen. Die Gelüste gingen zurück und kamen nur noch alle paar Stunden auf. Jedoch noch Monate später musste ich mich unter Kontrolle bringen, wenn auf einmal die Lust nach einer Zigarette mich überkam. Ich erinnere mich noch gut daran, als ich geschäftlich auf dem Flughafen Basel-Mülhausen auf meinen Flieger wartete, als mein Mund sich zusammenzog und ich nicht mehr vom Gedanken nach einer Zigarette wegkam. Ich musste aufstehen, mich bewegen und meine Gedanken auf ein anderes Thema bringen.

Seit dem 3. November 1990 habe ich nie mehr eine Zigarette angelangt oder jemandem Feuer gegeben. Ich wusste, diese Chance, von der Sucht des Rauchen erfolgreich wegzukommen, habe ich nur einmal. Eine zweite Chance gibt es nicht und ich brauchte sie auch nicht! Ich werde auch in meinen alten Jahren nie mehr eine Zigarette in die Hand nehmen, denn ich werde Zeit meines Lebens gefährdet sein!

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31. Okt.: Mein Leben mit Covid-19

Die Zahl der an Covid-19 Infizierten explodiert und sie wird weiter ansteigen. Die Schweiz ist stark betroffen. Wir haben doppelt soviele Infizierte wie das etwa gleich grosse Oesterreich. Oder etwa 5x mehr bezogen auf 100’000 Einwohner in Deutschland

Seit einigen Tagen infizieren sich in der Stadt Basel täglich etwa 100 Leute am Covid-19-Virus und dies bei rund 195’000 Einwohnern. Noch keine Katastrophe im Vergleich zu den französisch sprechenden Kantonen und Zürich.

Diese Zahl ist nicht extrem hoch. Das Risiko ist klein, mit meinem Lebenswandel auf einen Infizierten zu treffen: Etwa 1 Infizierter auf 2’000 Einwohner.

Die grössten Dummköpfe und Besserwisser

Ich will kein Lehrmeister sein, aber ich gebe zu, die Corona- und Masken-Leugner sind für mich Dummköpfe und Besserwisser!

Man muss einfach begreifen, Covid-19 ist etwas sehr gefährliches. Die Corona-Pandemie ist mindestens 10x gefährlicher als die jährliche Grippe. Die Langzeitschäden sind es, die Sorge bereiten. Die Mehrheit der ins Spital verlegten Patienten, die überlebten, leiden Wochen- oder sogar Monatelang unter den Folge-Schäden an Lungen, Leber, Nieren und Gehirn.

Die Corona-Leugner sollen sich mal überlegen, welche Schuldgefühle sie sich aufladen, wenn sie ihre Eltern infizieren und diese daran versterben.

Keine Panik

Ich gehöre zu der Risiko-Gruppe. Mein Alter macht mich wahrscheinlich anfällig für einen schlechteren Verlauf. Ich bin kein Angsthase, habe aber Respekt vor dem Virus und vorallem den Schäden, die er in meinem Körper anrichten kann. Deshalb halte ich mich zurück mit Kontakten und meide Ansammlungen von Leuten. Auch von Kontakten zu meiner Familie mit ihren schulpflichtigen Kinder. Ich gehe 1-2 mal je Woche ins Fitness-Center, dazwischen einmal auswärts essen oder treffe mich 1-2 mal je Monat mit Freunden.

Ich halte mich an die Regeln: Abstand, Hygiene und Hände waschen, Mund-Nasen-Schutz…. wie sie von der Regierung festgelegt sind. Ich stelle nichts in Frage und akzeptiere deren Entscheide.

Ich geniesse die Ruhe. Ein Leben ohne Stress. Mein Termin-Kalender hat viel freien Platz. Ueber Mittag mache ich ein kleines Schläfchen. An der übrigen Zeit ist Platz für meine Hobbies. Ich arbeite an meinen Fotos, den Foto-Galerien aus Thailand und Europa und meinen Reiseberichten. aktualisiere meine Biografie und gehe alle paar Wochen auf einen Fotowalk

Mein Notvorrat ist aufgefüllt. Ich bin gerüstet, falls wir in Schwierigkeiten mit der Versorgung kommen sollten. Diese Gefahr scheint klein zu sein, jedoch es genügt eine Virus-Ausbruch in einem der Lagerhäuser der Lieferkette.

Es geht nicht allen Leuten gut – einigen kann ich helfen

Ich bin ein Glückspilz. Ich muss mir keine Sorgen um meinen Job oder Geld machen. Ich erhalte monatlich meine Rente. Ich denke an meine lieben Freunde und Freundinnen in Thailand, die seit März wegen der Grenzschliessung keine Arbeit und kein Geld mehr verdienen können. Ich bin normalerweise eher knausrig, wenn es um Spenden und Sammlungen geht. Meinen Thais schicke ich monatlich etwas Geld zur Unterstützung. Mein Haus in Hua Hin habe ich weiterhin gemietet. Die Eigentümerin lebt von der Miete!

Ausblick ins 2021: Impfungen und Medikamente gegen Covid-19

Ich mache mir keine Hoffnungen, dass eine Impfung vor Mitte 2021 verfügbar sein wird. Ich rechne damit noch das ganze 2021 ohne Impfung leben zu müssen. Ich rechne jedoch damit, dass Corona-Schnelltests ab 1. oder 2. Quartal zur Verfügung stehen werden. Damit können erfolgreich Altersheime und auch Langdistanz-Flüge geschützt werden. Deshalb gehe ich davon aus, nächstes Jahr mit einer kurzen Quarantäne nach Thailand reisen zu können.

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14. Okt: Gesundheits- und MFK-Check, Fitness-Center

Alle 2 Jahr gehe ich zu meinem Hausarzt Dr. D. Frei zum Gesundheits- und MFK-Check (MFK = Motorfahrzeug-Kontrolle). Im Gesundheitscheck geht es um meinen körperlichen Zustand, während es im MFK-Check um die Fahrtüchtigkeit zum Führen eines Motorfahrzeuges geht. Diesen Test müssen alle Autofahrer ab ihrem 75-Altersjahr alle 2 Jahre absolvieren.

Gefahren in einem Fitness-Center

Ich benutzte die Gelegenheit, mich von meinem Hausarzt über die möglichen Gefahren bei der Nutzung eines Fitness-Centers beraten zu lassen. Er meinte, von keinem Fall gehört zu haben, der in einem Fitness-Center durch Covid-19 infiziert worden ist. Er besuche ebenfalls regelmässig ein Fitness-Center. Ich solle unbedingt hingehen, um meine Fitness zu wahren. Ich soll Abstand wahren und an Zeiten hingehen, in denen das Center nicht überfüllt ist.

Gesundheits-Check

Beim Gesundheitscheck wurden neben der Fitness, Gelenke, Gleichgewichtssinn, Beweglichkeit, körperlicher Zustand etc getestet: Zucker, Cholesterin, Lunge, Niere, EKG-Kreislauf, PSA (Entzündungen).

Ergebnis alles ok, ausser dem Blutdruck, der seit ein paar Jahren etwas erhöht ist. Cholesterin hat sich etwas erhöht, aber immer noch im normalen Bereich. Ich soll etwas aufpassen.

MFK-Check

Im MFK-Check ging es um die Beweglichkeit des Kopfes, Gehör und Sehfähigkeit. Ergebnis: Alles ok!

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Horror-Szenario mit Corona 2020/21

Mir schwant Schlimmes! Corona explodiert!

Nach einer recht ruhigen Sommer-Zeit mit dem Corona-Virus, steigen seit Anfang Okober in ganz Europa die Zahl der Infizierten wieder massiv an. Ich befürchte, die Zahl der Corona-Infizierten werden in den nächsten Wochen explodieren. In der Schweiz von sommerlichen 400 Infizierte/Tag auf jetzt bereits 1’500 und bald auf 5’000 pro Tag und noch mehr. In den umliegenden Ländern ist es noch viel schlimmer.

Die 2. Welle mit massiven Einschränkungen wird 7-8 Monate dauern

Im Frühjahr 2020 hat die Corona Pandemie im Feb/März begonnen und nach 2-3 Monaten sich beruhigt, weil es wärmer wurde und die Leute sich vermehrt im Freien aufhielten. Die eben erst beginnende 2. Welle wird aber mindestens 7 bis 8 Monate dauern, bis sie im April/Mai 2021 abebnen wird. Ich mag gar nicht ausrechnen, was da auf uns zukommen kann. Ich befürchte eine Katastrophe! Wird es sogar zu einem 2. Lockdown kommen?

Der zerstörerische Weg von Thailand

Thailand hatte den ganzen Sommer seine Grenzen geschlossen und erst vor kurzem mit einer 14-tägigen Quarantäne in vom Staat kontrollierten Hotels ein wenig geöffnet. Aber dies nur für Gäste, die mehrere Monate im Land bleiben werden. Diese Regelung gilt hauptsächlich für Rentner mit mehr oder weniger festem Wohnsitz in Thailand, aber nicht für Ferienreisende, die nur wenige Wochen Thailand bereisen wollen. Ich weiss nicht, wer mehr Geld in Thailand ausgibt und deshalb fürs Land wichtig ist. Ich vermute eher die typischen Feriengäste, die in kurzer Zeit möglichst viel sehen und auch einkaufen werden. Diese dürfen jedoch Thailand nicht bereisen und auch nicht die Flugzeuge füllen. Für Thailand und die Fluggesellschaften eine finanzielle Katastrophe.

Die thailändische Militär-Regierung verfügt nun zwar über eine recht heile Welt, hat aber in den vergangenen 6 Monaten seine gesamte Tourismus-Industrie an die Wand gefahren. Millionen Arbeitslose ohne irgendwelche Einnahmen oder Sozialleistungen vom Staat, sowie unzählige bankrotte Hotels und Fluggesellschaften sind das Ergebnis dieser selbstmörderischen Militär-Politik. Die Thai-Airways ist Konkurs!

Achtung: ein Rückflug aus der Wärme ist gefährdet

Ich befürchte, dass diese zweite Corona-Welle noch viel grössere Einschränkungen für uns Europäer bringen wird. Unsere Reise-Möglichkeiten werden massiv eingeschränkt. Die dahinserbelnden Fluggesellschaften werden eine 2. Welle nicht überleben, denn ohne Passagiere keine Einnahmen. Auch die Lufthansa und Swiss werden davon nicht verschont bleiben. Am meisten aber darunter leiden werden wie im Frühjahr die Gäste im fernen Ausland sprich Thailand, die nicht mehr nach Hause fliegen können. Ob man mit staatlicher Hilfe diese nochmals repatriieren wird? Ich glaube weniger, denn die staatlichen Organe haben sich mit ihren Reisewarnungen davor geschützt.

Der Frühling 2020 wird sich im kommenden Herbst/Winter wiederholen… es sei denn Corona Schnelltests…

Dieser Super-Gau kann höchstens abgewendet werden, wenn Corona-Schnelltests verfügbar sein werden. Mit diesen könnte man Reisende vor und nach dem Flug resp. Einreise testen.

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Die Probleme der Corona- und Klima-Leugner

Ich habe Mühe mit den Corona- und Klima-Leugnern. Es sind Schmarotzer, die entweder auf Kosten anderer leben oder den Covid19-Virus weitergeben. Es sind Dummköpfe, die meinen, es besser zu wissen als 99% der Menschheit. Woher nehmen sie ihr „Pseudo-Wissen“? Wahrscheinlich aus dem „Nicht-Wissen“, weil sie sich nicht informieren, keine Zeitungen lesen und sich auch nicht durch Fernsehen oder Radio eine Meinung bilden. Sie eignen sich kein breites Wissen an. Sie sind engstirnig. Ich bin überzeugt, die hören Ihrem jeweiligen Meister zu und glauben ihm. Bei den Religiösen nennt man derartige Mitläufer Sektierer.

Das schlimme bei den Corona-Leugnern ist, dass sie die unbestritten gefährliche Krankheit an Unbeteiligte weiter verteilen. Dies grenzt für mich an kriminelles Tun, nämlich Körper-Verletzung. Dass sie dabei aber auch erkranken, darunter schwer leiden und auch sterben können, stört mich weniger. Sie sind selber schuld.

Die Klima-Leugner sind Feiglinge. Sie machen es sich einfach. Sie werden die Klima-Veränderung nur am Rande erleben. Sie werden daran nicht sterben. Sie werden einzig an der übermässigen Hitze, Kälte oder Unwetter leiden, vielleicht auch kollabieren. Klima-Leugnende Bauern wird das Wasser für ihre eigenen Felder fehlen oder ihre Felder im Extremfall überschwemmen, oder die Hitze lässt ihre Pflanzen verdorren. Sie überlassen jedoch das Schlimmste ihren Kindern und Kindeskinder, die alles ausbaden müssen und vielleicht nichts mehr retten können.

Nur noch ein erschreckendes Beispiel zur Klima-Veränderung: Die Schweizer Gletscher sind in den letzten 5 Jahren um 10% abgeschmolzen. Manche wie der Morteratschgletscher haben sich um Hunderte Meter zurückgezogen.

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