Schlagwort: Ferien

Triste Zukunft Thailands

Hinweis: Diesen Beitrag schrieb ich unter strikter Berücksichtigung der Thailändischen Presse-Gesetze.

Quo Vadis 2021/22

Thailand war mein Traumland, mein Paradies. Während 13 Jahren habe ich jeweilen 5 Monate während der europäischen Winterzeit zwischen Oktober und März in Hua Hin verbracht. Bereits im vergangenen Winter musste ich wegen Covid-19 zu Hause bleiben, obwohl Thailand behauptete, nur 65 Tote gehabt zu haben (was bereits damals unglaubhaft war!)

Seit ein paar Monaten tönt es aus Thailand anders. Die Pandemie ist über Thailand auch offiziell eingebrochen. Trotz der explodierenden Corona-Zahlen hat es noch vor wenigen Wochen gut ausgesehen, dass ich den kommenden Winter wie jedes Jahr wieder in meinem geliebten Thailand verbringen kann. Die offiziellen Statements der Militärregierung sagten zu, die Grenzen für Geimpfte ab Oktober zu öffnen. Noch vor 1 Woche wurde dies durch den Bürgermeister von Hua Hin bestätigt.

Aber Thailand ist unzuverlässig geworden. Die Kommunikations-Politik der regierenden Militärs ist desaströs. Man erhält nur die offiziellen „positiven Statements“ zu hören. Schlechte Nachrichten dürfen bei Strafe nicht weiterverbreitet werden. Man kann den Statements nicht mehr glauben. Sie ändern sich von Woche zu Woche.

Ab heute 2. Aug. ist Thailand grösstenteils in vollem Lockdown: Restaurants, Bars alle sind geschlossen; einstweilen bis 16. August, aber vermutlich bis am 3. September. Der Flug-, Eisenbahn- und Bus-Verkehr zwischen den Provinzen ist eingestellt. Es herrscht Chaos und Panik unter der Bevölkerung. Manche Thais versuchen das Land zu verlassen, kommen aber nicht weg, wegen der verlangten Tests und der eingestellten Transport-Möglichkeiten.

Ich vermute, die Pandemie in Thailand ist viel schlimmer als offiziell zugegeben. Ich befürchte, meinen diesjährigen Thailand-Aufenthalt kann ich vergessen. Meine Erfahrung zeigt mir, dass alles viel schlimmer ist, als offiziell zugegeben.

Der gesamte Tourismus ist an die Wand gefahren

Ihr müsst Euch bewusst sein, Thailand lässt seit über 1.5 Jahren keine Ausländer ohne restriktive 2-Wochen-Quarantäne einreisen. Die gesamte Tourismus-Industrie haben sie an die Wand gefahren. Die einst berühmt-berüchtigten Unterhaltungsviertel sind tot, die Bars und Massage-Shops geschlossen. Ganze Strassenzüge tot! Ratten geben sich die Hand. Unzählige Hotels, Taxi- und Transport-Unternehmen sind Bankrott. Der Bus-Betrieb zwischen dem Bangkok Flughafen Suvarnabhumi und Hua Hin hat seinen Betrieb eingestellt. Mein Taxi-Unternehmer Wanlop Hopin ist bankrott. Er konnte die Raten für seine Taxi-Flotte nicht mehr bezahlen. Sein gesamtes Lebenswerk ist zerstört. Der Tourismus war einst die wichtigste Einnahmequelle Thailands.

In Thailand gibt es keine sozialen Auffangbecken für Arbeitslose. Millionen Thais haben kein Einkommen und versuchen zu überleben. Sie sind dabei sehr erfinderisch, aber bei einigen geht es echt ums Ueberleben. Dann gilt die Macht des Stärkeren. Dabei kommt es auch zu Uebergriffe auf die wenigen Ausländer, die über Geld verfügen. Es ist gefährlich in Thailand.

So geht es einem Grossteil des Thailändischen Mittelstandes. Ihre Ersparnisse sind aufgebraucht, ihre Geschäfte, Hotels, Bus-und Reiseunternehmen sind bankrott. Es wird Jahre dauern, bis Thailand in alter Blüte wieder strahlen wird.

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2021/08/05/triste-zukunft-thailands/

Ende meiner Camping-Karriere in Istrien

An Pfingsten, 23. Mai musste ich wegen meiner Augenkrankheit „feuchte Makula“ ungeplant von Istrien zurück nach Hause fahren, weil sich meine Sehfähigkeit des rechten Auges verschlechterte. Im Raume Istriens/Triest gabs keine geeignete Augenbehandlung. Ein paar Tage später am 31. Mai erhielt ich in der VISTA-Augenklinik in Basel die nächsten beiden Spritzen.

In der Zwischenzeit hatte ich genügend Zeit und Musse, mir über meine zukünftigen Sommer-Aktivitäten klar zu werden. Ich habe mich entschieden, meine Camping-Karriere auf Solaris in Istrien (Kroatien) zu beenden. Das monatliche hin- und herfahren ist mir in Anbetracht meines Alters, ich werde 79 Jahre alt, zu aufwendig und zu gefährlich. Zudem musste ich mir eingestehen, dass ich nur noch wenige Freunde auf Solaris habe. Ich gehöre zu den Alten.

Ich werde in der Woche des 15. bis 19. Juni nochmals nach Solaris fahren, um den Wohnwagen abzubauen und mich von meinen Freunden zu verabschieden.

Istrien, Solaris, Camping, Wohnwagen, Hobby

Ich wusste schon lange, dass mein Leben auf Solaris absehbar sein wird. Die 840 km Autofahrt wurde zusehends mühsam. Nun kam mein Entscheid durch meine Makula-Erkrankung ein paar Jahre früher als ursprünglich geplant. Dieser Entschluss ist mir nicht leicht gefallen. Es war ein Kopf-Entscheid und gleichzeitig ein Start in eine neue Lebensphase für den Sommer.

Ich werde vermehrt in Europa herumfahren und Freunde besuchen. Ich träume von München, der Wachau und Wien, sowie Wahlen bei Köln, und auch den Kosovo. Dazu habe ich nun auch mehr Zeit, meine Kinder und Enkelkinder zu besuchen.

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2021/06/02/ende-meiner-camping-karriere-in-istrien/

5. Mai: Fahrt über Italien nach Istrien auf den Camping Solaris

Ferien auf dem Camping Solaris in Istrien (Kroatien) sind mit einer 10-stündigen Anfahrt über Italien und Slowenien verbunden. Punkt 4 Uhr in der Frühe weckten mich die beiden Wecker. Zwei Wecker, damit ich mich ja nicht verschlafe. Um 05:05 fuhr ich aus der Garage in Richtung Luzern – Chiasso, wo ich erstmals anhielt, Benzin tankte und meine Blase leerte. Auch dies musste sein, bevor ich über den Zoll in Italien einfuhr. Ich war mir noch etwas unsicher, ob die Transit-Fahrt durch Italien klappen würde. Vorsichtshalber hatte ich das italienische Einreise-Formular ausgefüllt.

Gotthard

Ich war das einzige Auto unterwegs in Richtung Italienischem Zoll. Bereits von weitem sah ich das Ungemach. 7 Zöllner und Vertreter der „Guardia di Finanza“ standen bereit. Die Formulare hatte ich bereit und wollte sie zeigen, da fragten sie mich „Wieviel Geld haben Sie bei sich?“… Ich war perplex und stotterte „500 Euro“ …..dabei hatte ich doch gestern noch weitere Euros und Schweizer Fränkli abgehoben. Aber sie waren zufrieden und winkten mich durch! Nun gings in Richtung Mailand und weiter via Bergamo und Venedig bis nach Triest, wo der nächste Zoll-Uebergang nach Slowenien auf mich wartete.

Ich war auf der ganzen Strecke praktisch das einzige ausländische Privat-Fahrzeug, Anders sah es bei den Lastwagen aus. Ich konnte mich nicht erinnern, je derart viele Lastwagen gesehen zu haben. Und dies nicht nur in Italien, sondern auch bereits in der Schweiz. Was mir zudem in Italien auffiel. Es fuhren wenige italienische Automarken. Die Italiener haben sich von ihren ehemals grossen Marken Fiat und Alfa Romeo abgewandt und fahren nun Suzuki, Toyota, Volvo, VW etc. Einzig ein paar Maserati-Limousinen sah ich auf der Autobahn.

Etwa um 13:30 Uhr erreichte ich den italienisch-slowenischen Zoll bei Triest-Skofie. Er war nicht besetzt. Ich konnte durchfahren. Wie üblich habe ich vor Koper Benzin vollgetankt und im Aldi (hier heisst er Hofer) Wasser und die wichtigsten Lebensmittel eingekauft. Dann ging es ein paar Kilometer weiter bis zum kroatischen Dragonje-Zoll. Aber oh Schreck. Mindestens 20 Autos standen dort parkiert. Es war kein Durchkommen! Ich glaube, dies waren Ferien-Gäste, die das kroatische Einreiseformular ausfüllen oder einen Antigen-Test machen mussten. Ja, wenn man sich nicht informiert!

Nein, diese Warterei wollte ich mir nicht antun. Ich drehte um und fuhr zum etwa 5 km entfernten zweiten Zoll-Uebergang in Portoroz, wo ich meine Unterlagen zeigte und von der Zöllnerin mit dem Kommentar „Perfekt“ durchgelassen wurde.

Um 15:30 Uhr langte ich nach 830 km Fahrt auf dem Campingplatz Solaris ein, wo ich mich eincheckte und meinen Standplatz L61 für den Wohnwagen einrichtete, der mir vom Depot Knapic herbeigefahren wurde. Es sollen sich zur Zeit nur 70 Gäste auf dem Campingplatz befinden, meinte der Rezeptionist. Aus diesem Grund seien nur 2 Toiletten geöffnet! Der eine mitten auf dem Platz und der zweite hinten in der Schweinebucht. Ich war schockiert und „grantig“. Ich bezahle den vollen Tarif und erhalte nur eine reduzierte Leistung. Am Abend entdeckte ich beim Essen im nahen Sidro-Restaurant, dass auch das Swimmingpool nicht benutzbar ist.

Wohnwagen Hobby auf Solaris

Nun konnten meine diesjährigen Camping-Ferien beginnen. Die SAT-Schüssel für den Fernseher und das Vorzelt sollen ersten in den nächsten Tagen aufgestellt werden.

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2021/05/05/5-mai-fahrt-ueber-italien-nach-istrien-auf-den-camping-solaris/

Newsletter vom 31. März: Frohe Ostern

Liebe Freunde in nah und fern. Ich wünsche Euch frohe Ostern

Ein Jahr Corona-Pandemie konnte man vor wenigen Tagen „feiern“. Ein Jahr, das unser Leben auf den Kopf gestellt hat. Ein Ende oder eine Normalisierung sind abzusehen, sobald wir alle geimpft sein werden. Unsere Regierungen machen ihr Bestes, um uns vor der schrecklichen Erkrankung und der drohenden Intensivstation zu schützen. Sie haben mein vollstes Vertrauen, obwohl auch ich über den einen  oder anderen Entscheid nicht allzu glücklich bin. Ich bin froh, nicht an deren Stelle sein zu müssen und von  Besserwissern und Dummköpfen kritisiert zu werden.

Geimpft mit „Moderna“

Seit Feb. 2021 bin ich mit dem Moderna-Impfstoff geimpft. Ich litt nicht gross unter den Nebenwirkungen. Als ich jedoch nach der Impfung für wenige Stunden leichtes Kopfweh und etwas Gliederschmerzen verspürte, da wusste ich, die Impfung wirkt! Seither kann ich etwas beruhigter und ohne schlechtes Gewissen und Angst meine Enkel besuchen. Diese Impfung ist ein Geschenk.

Meine Orchideen

Butterfly Schmetterlings Orchideen
24. März 2021: Schmetterlings-Orchideen

Seit Anfang Jahr blühen meine beiden Orchideen zum 2. Mal und machen mich glücklich. Im Moment sind 7 weisse und 4 rosa Blüten offen. Jeden Morgen bekommen meine beiden Orchideen ihr Frühstück via Sprühflasche. Sie geben mir Thailand-Stimmung.

Optimierte Foto-Galerien

In den vergangenen Wochen hatte ich Musse und Zeit, mich meinen Foto-Galerien zu widmen. Ich stellte fest, dass Fotos und Berichten aus meiner digitalen Anfängerzeit ein Facelifting gut anstehen würde. Ich optimierte z.B. meinen „Foto- und Reise-Bericht Kambodscha„, aber auch meinen Bericht über die Reise in den „Norden Thailands vom 2008“ und veröffentlichte den aktuellen Bericht zur „Alternativen Basler Fasnacht 2021„. Alle drei Berichte sind mir recht gut gelungen und empfehlenswert.

Ausblick ins 2021

Wie sehe ich meine nächsten Monate? Ich rechne damit, dass ich als Geimpfter im Laufe des Mai/Juni nach Istrien fahren kann, sobald Italien und Slowenien ihre Grenzen öffnen werden. Auch den kommenden Winter in Thailand sehe ich positiv. Thailand wird sich öffnen und die Quarantäne für geimpfte Gäste reduzieren müssen.

Passt auf Euch auf und bleibt gesund. Ich wünsche Euch Allen frohe Ostern und einen schönen Frühling

Ganz liebe Grüsse

Euer Basler Max

Frohe Ostern

Zurück zum Basis-Menue der „Homepage vom Basler Max

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2021/03/31/newsletter-vom-31-maerz-frohe-ostern/

Gedanken zu meinem Leben mit dem Corona-Virus (Teil 2 vom 23. April)

+++ Corona-App +++ Bricht Corona dem Trump, Johnson oder Bolsonaro das Genick? +++ Balkonien, ich komme +++ Besserwisser – ein Aergernis +++ Pressefreiheit +++ Die spinnen – Fussball in Deutschland +++ Das Fernsehen schleudert +++ Unsere Politiker +++

Ein Monat ist vergangen, seit ich mit dem Corona-Virus lebe. Ich habe diese Zeit gut überstanden und dabei auch viel erlebt. Ich geniesse mein Leben, beobachte die Umwelt, die Presse und das Fernsehen und mache mir dabei meine Gedanken.

Folgeprojekt zu BER: Corona-App

In diesen Tagen wurde nach 9 Jahren Bauzeit der neue Berliner BER-Flughafen für den Betrieb freigegeben. Deutschland ist hiermit klarer Weltmeister in der Realisierung von Projekten.

Nun hat Deutschland nach einigen Wochen des Hin und Hers ein neues Projekt gestartet.: Die Corona-App. Ich frage mich: wird die „Corona-App“ oder der „Corona-Impfstoff“ die Nase vorne haben und als Erstes freigegeben?

Die guten Seiten des Corona-Virus

Eine meiner Lebensweisheiten ist, nicht nur die schlechten Seiten, sondern auch die guten Seiten einer Situation zu betrachten. Meist hilft dies meinem inneren Gleichgewicht. Ich entdecke dabei, dass es noch viel schlimmer hätte ausgehen können … oder … dass dieses Unglück auch seine guten Seiten hat oder haben könnte:

Beim Corona-Virus sehe ich viele positive Seiten:

  • Ich habe viel Zeit, um meine schöne Wohnung und meine Heimatstadt Basel ohne Stress zu geniessen. Ich mache mir Pläne, nach vielen Jahren im Ausland wieder einmal die Umgebung von Basel zu entdecken.
  • Ich hoffe, dass das Corona-Desaster der Bevölkerung die Augen öffnet, ob ihre gewählten Führer Ihren Erwartungen entsprechen. Ob die Britten, Amerikaner und auch Brasilianer realisieren, welch krumme Typen sie mit Boris Johnson, Donald Trump und Jair Bolsonaro gewählt haben? Bricht Corona diesen Dummköpfen das Genick?

Die Besserwisser

Ich bewundere die obersten Regierungs-Manager in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die nach bestem Wissen und Gewissen führen. Mit Absicht nenne ich sie nicht Kanzler/in oder Bundesrat, denn sie führen und entscheiden innerhalb eines Teams zusammengesetzt aus Politikern und Wissenschafter.

Ueber alle Entscheide kann man diskutieren und auch anderer Meinung sein. Für mich aber unverständlich sind die Besserwisser, die in den sozialen Medien diese Manager persönlich angreifen und als Blinde und Lahme, Tollpatsch, Trottels, Clowns etc bezeichnen, um nur ein paar solcher Ausdrücke zu erwähnen.

Diese Besserwisser haben sich in meinen Augen selber disqualifiziert, denn sie haben selbst keine aufbauenden Vorschläge. Ich mag solche Leute nicht und habe einige bereits aus meinen Facebook-Kontakten gelöscht. Sie entsprechen nicht meinen Niveau-Masstäben.

Ich gebe aber auch zu, dass ich den Trump und den Boris ganz böse angreife, weil beide weniger Politiker sondern eher schlechte Clowns und vorallem grosse Lügner sind. Beiden geht es mehr um die eigene Karriere und Vermögen, als um das Wohl des Volkes. Beide sind gefährliche Schmarotzer und Populisten!

… die spinnen …

… ist ein Lieblingsspruch von Asterix und Obelix. So kommt es mir vor, wenn ich die Pläne aus Deutschland höre, dass die ihre Fussball-Bundesliga im Mai wieder starten wollen, wenn auch ohne Zuschauer. „Fussball sei für Deutschland „systemrelevant“ …. dies hätte auch aus dem Munde von Trump kommen können!

Ich sehe vor meinen Augen, wie der Deutsche Fussballmeister vor aber-tausenden von Fans auf den Münchner Marienplatz gefeiert wird …. keiner mit 2 m Abstand! … aber explodierenden Infektionszahlen! Ja, die spinnen tatsächlich!

Was denken sich wohl die vielen Amateur-Kicker und Jugendlichen, die ihrem geliebten Hobby wegen der Abstandregelung nicht nachgehen dürfen? Ist dies die Vorbild-Funktion des Profi-Fusballs mit ihren verwöhnten Millionären? Die spinnen wohl in Deutschland!

Restaurants

Aus meiner Sicht leiden die Restaurants und Hotels am meisten! Ihre Wieder-Eröffnung liegt in weiter Ferne. Manche werden dies nicht überleben. Es ist für mich auch nicht ganz verständlich, warum die Politiker behaupten können, dass man in diesen Lokalen den 2m-Abstand nicht einführen kann. Man könnte doch nur 2 Gäste an einen Tisch plazieren, oder eine doppelte Tisch-Breite/Tiefe bei mehr Personen anbieten.

Ich vermute, diese negative Haltung der Politik rührt von der schlechten Erfahrung kurz vor dem allgemeinen Lockdown her, als in den Restaurants noch frisch-fröhlich gefeiert und „gesoffen“ wurde, obwohl man genau davor gewarnt hatte. Dies wollen die Politiker nicht noch einmal erleben! Mein Dank gehört den Besserwissern!

16. März 2020: Restaurant Kindli in Zürich

Pressefreiheit

Die Corona-Krise hatte bei uns noch keinen Einfluss auf die „Pressefreiheit“. Die soeben veröffentlichten Liste der „Pressefreiheit 2019“ der „Organisation Reporter ohne Grenzen (RSF)“ ist ein Abbild der Demokratisierung und Meinungsfreiheit der einzelnen Länder.

Die Schweiz ist im Ranking der Pressefreiheit im laufenden Jahr vom 6. auf den 8. Platz von Total 180 aufgeführten Ländern zurückgefallen. Dies ist keine Katastrophe, eher Kosmetik.

Das Ranking der Pressefreiheit wird von Norwegen, Finnland und Dänemark angeführt. Deutschland liegt auf Platz 11 und Oesterreich auf dem 18. Rang. Weniger gut schneiden die übrigen Nachbarländer der Schweiz ab, Frankreich auf Platz 34 und Italien auf Platz 41.

Unter „Ferner liefen“ finde ich die USA auf Platz 48, Ungarn und Serbien sogar auf den Plätzen 87 und 90, und erschreckend Thailand auf dem Platz 136 von insgesamt 180 Nationen, in Nachbarschaft von Kambodscha, Vietnam, Burma und China. Wen wundert es, dass man diesen letzt genannten Ländern die geringe Anzahl an Corona-Infizierten nur schwer glauben kann.

Fernsehen

Die grossen deutschsprachigen Fernseh-Anstalten haben Mühe, ihr Programm den neuen Gegebenheiten mit den 2m-Abständen und den fehlenden Zuschauern anzupassen. Sie füllen ihr Programm mit Krimi-Serien und Kochsendungen. Sie versuche neue Spiel- und Rate-Shows, denen aber die Spannung komplett fehlt. Die Sendungen sind fad, denn die Grossaufnahmen lachender oder begeisterter Zuschauer fehlen. Ich fühle mich wie in Thailand, dort hat es auch keine Zuschauer und nur Gelächter oder Klatschen ab Band, sowie fortwährende Werbe-Einblendungen.

In den Sportsendungen zeigen die Fernseh-Macher alte „Schinken“ der vergangenen Jahre. Es findet kein aktueller Sport statt. Auch dies ist fad, weil man das Resultat und Ergebnis bereits kennt.

Der Höhepunkt an fehlender Professionalität sind die Video-Konferenzen und Skype-Schaltungen in Diskussionssendungen und Shows. Da sitzen 3-4 Leute weit auseinander um einen Tisch oder auf einer Sitzgruppe, und im Hintergrund werde zwei oder mehr weitere Gäste über nebeneinander stehende Bildschirme zugeschalten. Die Stimmen bei den Skype-Uebertragungen quietschen wie in einem Wartesaal. Die 1-2 Sekunden Interferenzen bei Fragen und Antworten sind gewöhnungsbedürftig, auch für den Moderator, der den zugeschaltenen Gast fortlaufend unterbricht.

Bei Interviews ist es nicht viel besser. Als erstes sieht man einen 2 m langen Stab mit einem Mikrofon zu vorderst und dahinter das Gesicht des Gastes, der aus der Ferne antwortet. Die Kameraposition erinnert mich an meine ersten Schritte mit meiner Super-8-Film-Kamera vor 60 Jahren.

Ihr spürt es. Das heutige Fernsehen holt mich nicht aus dem Liegestuhl. Die Profis enttäuschen mich auch nach 1 Monat „üben“. Die vielen Krimis und Homestories hängen mir zum Halse hinaus. Ich habe meine Fernseh-Preferenzen geändert und neu die 3 Nachrichtensender NTV, N24 und PHOENIX entdeckt…. und betrachte mir auf Youtube das Video „Im Cockpit einer A-340 während eines Fluges nach Panama„,

27. März 2020 NDR-Talkshow neu ohne Zuschauer

Wie kommen die Politiker bei mir an?

Die Schweizer Politiker haben mich überrascht. Ich hätte Ihnen nicht zugetraut, derart solide, überzeugend und vorallem überparteilich aufzutreten. Mit klaren Entscheiden ohne Profilierungssucht führten sie das Schweizer Volk. Ich verdanke es ihnen, dass sie als erste die Grossveranstaltungen wie Basler Fasnacht und Fussballspiele stoppten. Sie hatten das Pech mit den vielen Grenzgänger im Tessin, Genf und Basel, was zu den 3 Hotspots führten.

Der Österreicher Sebastian Kurz geht einen riskanten Weg. Trotz des Ischgl-Debakels lockerte er als erstes Land die Lockdown-Einschränkungen. Einmalig für mich ist sein Auftreten zu einer Pressekonferenz, wenn er mit seinen Vasallen sprich Ministern zur Pressekonferenz auftritt. Im Gleichschritt treten sie ein, gleichzeitig drehen sich nach rechts und ziehen in Front zur Presse ihren Gesichtsschutz aus. Perfekt wie das Operetten-Ballett. Ob sein Volk mitmacht, wenn er sein Vorgehen stoppen müsste?

Von der Angela Merkel spricht man auch als „Mutter der Nation“. Ich bin froh, dass meine Mutter anders war und mir erklärte, warum dies und jenes nicht akzeptabel war. In der Tat hat die Merkel Mühe, ihrem Volke ihre Entscheide und Pläne zu erklären und zu begründen. Dem deutschen Volk und den Geschäftsinhabern fehlen die Perspektiven. „Wie geht es weiter?“ Sie lässt Deutschland im Regen stehen. Wehe, wenn von aussen über ihre kurzfristigen Entscheide diskutiert wird, dann wird sie grantig.

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2020/04/23/gedanken-zu-meinem-leben-mit-dem-corona-virus-teil-2-vom-23-april/

März 2020: Live Ticker vom „Basler Max“

+++ Thailand verhängt Ausnahmezustand +++ Pneumokkoken-Impfung +++ Kurzarbeit Hausarzt +++ Steuern Schweiz +++ Corona in Thailand +++ Meine alte Tf.-Nummer wieder aktiv +++ Bargeldlos +++ SBB nach Zürich +++ Blut-Leberwürste +++ Istrien-Sommer? +++

26. März: Thailand verhängt Ausnahmezustand

Das Leben in Thailand wurde mit dramatischen Einschränkungen still gelegt. Die Bewegungsfreiheit in ganz Thailand wurde eingeschränkt. Die Ausländer flüchteten aus dem Land. Eine Katastrophe für die vielen Mädchen und Frauen in den Bars, Massage-Salons, Shops etc. Die stehen vor dem Nichts. Haben kein Erspartes. Das Schlimmste wird aber noch folgen, wenn die Zahl der Infizierten explodiert und die Toten das Land erschüttern wird. Das Militär wurde bereits in Alarmzustand versetzt.

Ich mache mir grosse Sorgen um thailändische Freunde und auch um Farangs, die in Thailand hängen geblieben sind. Ob ihre Sicherheit gewährleistet ist?

24. März 2020: Impfung Pneumokokken

Der Arzt, der Angela Merkel gegen Pneumokokken impfte, war positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das war schlicht und einfach Pech. Aber warum wollte sich Angela Merkel impfen lassen? Darüber habe ich mich m Internet genauer informiert und festgestellt: Pneumokokken sind Bakterien, die sich im menschlichen Rachen- oder Nasenraum ansiedeln. Sie können eine gefährliche Lungenentzündung, oder Hirnhautentzündung oder Blutvergiftung verursachen, Kinder und ältere Leute erkranken besonders oft. Jährlich sterben weltweit etwa 2 Mio Leute. Diese Impfung schützt aber nicht gegen eine Corona-Infektion.

Trotzdem, oder eben weil ich zur Risikogruppe gehöre, habe ich mich heute mit dem Medikament „Prevenar“ impfen lassen. Der Impfschutz beginnt etwa drei Wochen nach der Impfung und hält fünf Jahre an.

Kurzarbeit in der Praxis meines Hausarztes

Mein Hausarzt Dr. D. Frei berichtete mir, als ich mich impfen liess, dass er in Kürze Kurzarbeit für seine Praxis einführen müsse. Dies hat mich schockiert. Die Auslastung sei nur noch etwa 20%. Das Labor sei bei weitem nicht ausgelastet. Grund sei, dass er nichts mehr behandeln darf, weder Checks noch MFK-Prüfungen. Die übrigen Patienten hätten Angst, sich bei ihm am Corona-Virus anzustecken und bleiben zu Hause….oder sie telefonieren und lassen sich beraten.

22. März: Steuererklärung ausgefüllt

22. März 2020: Steuererklärung 2019

Eine unserer Privilegien ist es, dass wir Schweizer nicht nur alle 3 Monate abstimmen dürfen, sondern jährlich in einer Steuererklärung unsere Finanzen auf den Tisch legen müssen. Obwohl dazu jedermann Computer-Programme zur Verfügung gestellt werden, ist es eine unangenehme und aufwendige Arbeit, weil alle Belege (Rente, Bank, Krankenkasse etc) kopiert werden müssen. Nun habe ich es vollbracht und werde mir heute Abend als Belohnung Lachs und Prosecco kredenzen.

Corona in Thailand

Nun hat der Corona-Virus auch Thailand erreicht. Ich vermutete schon lange, dass die bisher veröffentlichten Zahlen an Infizierten „getürkt“ waren, um keine Touristen zu verlieren. Das Resultat zeigt sich jetzt: Ein Desaster braut sich über Thailand zusammen! Arme Bevölkerung!

Mehr darüber in einem eigenen Posting

18. März: Meine „alte“ Telefon-Nummer ist wieder aktiv

Am 13. Jan. 2020 wurde mir mein Handy mit meiner Haupt-Telefon-Nummer gestohlen. Seit heute ist meine Tf.-Nummer +41 79 413 96 26 wieder aktiv, und damit auch WhatsApp. Die anderen Nummern inkl. der Thai-Tf.-Nummer werde ich einstweilen weiter verfolgen.

Corona: Bargeldlos bezahlen

Bisher habe ich mit Bargeld bezahlt, ob in der Schweiz oder im Ausland. Grössere Beträge mit der Visa-Kreditkarte.

Heute Dienstag, 17. März habe ich einen weiteren Schitt in die Moderne gemacht: Ich habe meinen Einkauf im Lebensmittel-Geschäft MIGROS mit meiner Maestro-Bankkarte bezahlt, um nicht Papiergeld berühren zu müssen, denn es könnte mit dem Corona-Virus kontaminiert sein.

16. März: Corona – mit der SBB in Zürich

Jährlich treffe ich mich mit meinem Finanzberater Antonino Ilardo in Zürich, um den Stand meiner Finanzen zu beraten und das weitere Jahr zu planen. Trotz der grossen Börsenwirren der letzten Tage, war ich mit der Abrechnung zufrieden. Mein Portfolio hatte sich bewährt.

Das Haupt-Traktandum ist jedoch das feine Mittagessen in einem der feinen Feinschmecker-Restaurants in Zürich. Diesmal stand das altehrwürdige Restaurant Kindli wieder auf dem Programm mit Puschlaver „Kalbskoteletts“

Mit gemischten Gefühlen fuhr ich mit der SBB die 85km von Basel nach Zürich. Der Corona-Virus war das grosse Thema in Presse und Fernsehen. Ich löste 1. Klasse, um einem gefüllten Wagen aus dem Weg zu gehen. Und siehe da: Der Bahnhof war wie ausgestorben. Nur wenige Leute hatten sich hier verlaufen. Auf der 2×3-bahnigen Rolltreppe zur Passerelle entdeckte ich nur einzelne Leute. Ich war der einzige Reisende im 1. Klass-Wagen.

Blut- und Leberwürste

Nach 5 Monaten der leckeren Thai-Küche, habe ich mir heute am Samstag, 14. März eine typisch heimische Malzeit zubereitet. Durch Zufall entdeckte ich beim Metzger „Blut- und Leberwürste“ und kochte dazu Sauerkraut. Jahre sind es her, seit ich diese letztmals genossen habe. Es war ein wunderbares Nachtessen.

Mein Istrien-Sommer ist fraglich

Seit dem 12. März schickt Kroatien einreisende Gäste aus verschiedenen europäischen Ländern, darunter Deutschland, Oesterreich, Italien, Spanien, Frankreich und auch aus der Schweiz in eine 2-wöchiger kontrollierte Quarantäne.

Nachdem auch Oesterreich die Durchfahrt für uns Schweizer nur mit Quarantäne erlaubte, ist die diesjährige Solaris-Saison in weite Ferne gerückt.

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2020/03/31/maerz-2020-live-ticker-vom-basler-max/

Blick auf meine Jahresplanung 2020/21/22

Ursprünglich sah mein diesjähriger Plan vor, dass ich ab Mai 3 Monate in meiner Istrien-Residenz verbracht hätte, anschliessend waren 10 Tage im Kosovo vorgesehen und schlussendlich wäre ich Mitte Oktober zu meinem Jahreshöhepunkt nach Thailand geflogen.

Thailand erst wieder in 1,5 Jahren

Es sieht nun so aus, dass ich diesen Plan nicht einhalten kann. Das weltweite Corona-Problem wird uns noch mindestens 1,5 Jahre beschäftigen, bis wir uns impfen lassen können, d.h. realistisch kann ich meinen nächsten Thailand-Aufenthalt frühestens für den Winter 2021/22 einplanen.

Wie sieht mein Plan B aus?

Es gibt kein Plan B. Ich lasse auf mich zukommen, was im Verlaufe des Jahres geschieht. Ich werde kurzfristig entscheiden.

Ich werde meinen Balkon wieder auf Vordermann bringen, um dort die warmen Sommertage zu verbringen …. als Alternative zum Wohnwagen!

Es sind mehr als 15 Jahre her, seit ich einen gesamten Sommer/Winter in der Schweiz verbracht habe. Es wird für mich Neuland sein. Ich freue mich darauf.

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2020/03/24/blick-auf-meine-jahresplanung-202021/

Solaris oder Balkonien?

Ihr wisst, dass ich im Sommer ab Mai in meiner Luxus-Residenz auf dem Campingplatz Solaris residiere. Dieses Jahr mit dem Corona-Virus wird es wahrscheinlich nichts damit. Es wäre ein Wunder, ähnlich des „unbefleckten Empfängnis“, falls es dennoch klappen sollte.

Im Moment hindern mich alle Länder zwischen der Schweiz und Istrien daran, einzureisen. Italien, Oesterreich und auch Kroatien haben ihre Grenzen dicht gemacht.

Ich lasse meinen Kopf nicht hängen. Oft muss ich zu meinem Glück gezwungen werden. Mein „Plan B“ wäre, in Europa herumzureisen. Aber nun haben auch Deutschland und Frankreich ihren Grenzbaum zur Schweiz heruntergelassen.

Mein „Plan C“ sieht nun vor, dass ich solo in der Basler Umgebung und der Schweiz herumreisen und zu Foto-Sessions aufbrechen werde.

Ob ich im Herbst zum 13. Mal nach Thailand reisen kann, hängt davon ab, ob es bis dann eine Impfung gegen den Corona-Virus gibt und ob bereits wieder eine Fluggesellschaft nach Bangkok fliegen wird. Ich befürchte schlimmes, denn realistisch wird es Frühjahr 2021, bis eine Impfung auf dem Markt sein wird!

Aber das wichtigste ist: Glücklich zu sein und gesund bleiben. Und dies bin ich noch!

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2020/03/16/solaris-oder-balkonien/

Tage der Entscheidungen: Thailand und Mobiliar-Versicherung

Einzelsitz umgebaut als Bett in der Business-Klasse

Um es kurz zu machen: Ich habe meinen nächsten Flug nach Thailand gebucht und meine grossen Probleme mit der Versicherungs-Gesellschaft „die Mobiliar“ gelöst.

Flug mit der Swiss

Am Mittwoch, 18. Oktober 2017 werde ich mit der SWISS im Direktflug von Zürich nach Bangkok fliegen. Wie in den letzten Jahren habe ich mir Business-Klasse geleistet, damit ich den 11-stündigen Flug gemütlich und schlafend verbringen kann. Der Rückflug ist für den 14. März 2018 eingeplant. Das ganze kostet mich Fr. 3270.–. Für die  Alternative Economy-Class hätte ich zwischen Fr. 900.– und Fr. 1’300.– zahlen müssen.

Ich wechsle die Generalagentur

Vor 7 Jahren habe ich mit all meinen Versicherungen die General-Agentur Basel der Versicherungs-Gesellschaft „die Mobiliar“ gewählt. Die „Mobiliar“ hatte einen guten Namen.  Ein Freund von mir war für diese Gesellschaft tätig. Anfänglich war ich sehr zufrieden mit dem Service. Seit dem Weggang des damalligen Vertreters ging alles drunter und drüber. Es ging alles schief, was nur schief gehen konnte. Mails wurden nicht gelesen resp. nicht beantwortet. Aufträge wurden vergessen, Rechnungen falsch gestellt und als Höhepunkt wurde mir eine Offerte für eine Vollkasko meines neuen Wohnwagens mit einer exorbitanten Prämie von Fr. 1’134.– abgegeben. Ich musste in der Folge dem Vertreter seine Fehler nachweisen, bis sich die endgültige Prämie für dieselbe Leistung auf Fr. 490.– reduzierte. Ob ihm das notwendige Fachwissen fehlte oder es ihm um eine höhere Provision ging?

Nach diesen bitteren Erfahrungen fragte ich mich, wie wohl wird „die Mobiliar“ einen Schadenfall zügig und zur Zufriedenheit der Kunden bearbeiten, wenn sie nicht einmal den Kunden-Kontakt im Griff hat? Ich besprach mich mit Freunden und machte mir Gedanken über einen Agentur-Wechsel oder sogar über einen Wechsel der Versicherungs-Gesellschaft.  Während den Ostern 2017 habe ich entnervt  zur Generalagentur Aesch gewechselt.

Mein erster Eindruck mit der neuen Generalagentur Aesch war überraschend. Ich erhielt nämlich bereits am 18. April 2017 einen Tag nach Eingang meines eMails ein nettes Telefon, worin man mir meinen zuständigen Vertreter benannte und mich fragte, ob noch das eine oder andere Problem zu lösen sei?

20. April 2017: Der Horror mit der Generalgentur Basel der „Mobiliar“ geht weiter

In meinem Versicherungs-Portfolie „Mobiliar“ befindet sich auch eine „Rechtschutzversicherung„. Am 21. April erhielt ich von der Generalgentur Basel einen Brief mit einem Erneuerungs-Antrag, damit mein abgelaufener Versicherungsschutz nahtlos weiterläuft. Diesen möge ich bis spätestens am 4. Mai 2017 unterschrieben zurückzuschicken!

Als ich mich aber genauer mit der Materie beschäftigte, standen mir die Haare zu Berg:

  • Mit keinem Wort wird im Brief erwähnt, dass die neue Versicherung mit einer Prämenerhöhung von gegen 20% verbunden ist.
  • Der Erneuerungsantrag sieht einen Versicherungsbeginn vom 1. 6. 2017 vor. Meine „alte“ ablaufende Versicherung läuft noch 2 Monate länger bis am 31. Augsut 2017. Ich wäre 2 Monate doppelt versichert und zahle doppelt.
  • Der Erneuerunsgantrag resp die. -Offerte ist bis am 19. Juli 2017 gültig. Warum muss ich dann bereits bis spätestens 4. Mai 2017, also innert 2 Wochen unterschreiben?

Das ganze Gehabe der Mobiliar ist in höchstem Masse unseriös und unqualifiziert. Ich vermute, die Generalagentur möchte die Provision retten, bevor ich die Agentur wechsle.

Ich habe den Antrag schriftlich abgelehnt, denn ich muss nichts überstürzen, weil ich bis Ende August versichert bin. Ich werde mich nach meiner Rückkehr aus Istrien ab Mitte August der Erneuerung widmen und neu abschliessen, aber bestimmt nicht bei der General-Agentur Basel.

Dies war eine weitere traurige Episode in meinen Erfahrungen mit der „Mobiliar-Versicherung“. Es war für mich nicht das erste Mal, dass nicht ich als Kunde König war, sondern die Generalgentur Basel. Ich werde in einem späteren Blog-Beitrag mit dem Titel

„Wer ist eigentlich König, die Generalagentur oder der Kunde? Erlebnisse eines Kunden mit der General-Agentur Basel der Schweizerischen Mobiliar-Versicherung“

berichten.

.

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2017/04/20/tage-der-entscheidungen-thailand-und-versicherungen/

Secured By miniOrange