Kategorie: Alle meine Beiträge

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Klima-Diskussion: Ein Bravo unserer Jugend !

Damit hatten unsere Politiker nicht gerechnet, dass die Jugendlichen nämlich mitten im Corona-Fieber das mühsame Thema „Klima“ wieder aus dem Keller holten. In der Tat haben die Politiker alle Klima-Aktivitäten ad acta gelegt. Nicht nur die aus der Schweiz, auch die Deutschen. Nicht nur unsere SVP, auch die Merkel war abgetaucht und kochte ihr Corona-Süppchen. Die Corona-Pandemie kam ihnen gerecht, denn die Politiker leben nur von einer Amtsperiode zur anderen. Langfristige Massnahmen, die dann ein Nachfolger erben könnte, sind für sie nicht interessant.

Unsere Jugend denkt und mahnt langfristig. Es geht um ihr Leben und das ihrer Kinder! Sie bringen die Klima-Diskussion wieder ins Bewusstsein von uns alten Knochen. Ich bewundere diese Jugend, denn ich war in ihrem Alter noch zu wenig selbständig und komplett Eltern-gesteuert, um derart an die Oeffentlichkeit zu treten. Die eine oder andere ihrer Aktionen sind zwar etwas unglücklich, aber dies passiert auch uns Erwachsenen. Den Bundesplatz in Bern hätten sie nicht unbedingt besetzen müssen, aber diese Aktion hat uns Schweizer nicht nur geschockt sondern auch aufgerüttelt. Getobt hat die populistische SVP, denn sie wurden mit ihren eigenen Waffen geschlagen, der „Verweigerung“ nämlich!

Liebe Jugendliche….lasst Euch nicht von populistischen Organisationen missbrauchen. Regelmässige Proteste ohne grossen Aktionen sind langfristig erfolgreicher, als sich mit „Greenpeace“ oder den „Grünen“ zu vereinen.

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Spiegel: Was Deutschland von der Schweiz lernen könnte

In der Online-Ausgabe des Spiegels vom 26.5.2020 fand ich folgenden lesenswerten Beitrag:

Ist die Schweiz das bessere Deutschland?

Der Streit zwischen Bund und Ländern nimmt einfach kein Ende. Regieren in Deutschland aktuell vielleicht einfach zu viele Leute gleichzeitig? Wenn es nach dem Bund geht, sollen sich bald wieder zehn Menschen im öffentlichen Raum treffen können, Mindestabstand und bestehende Maskenpflicht sollen aber weiterhin gelten. Die Kontaktbeschränkungen sollen ein wenig gelockert und bis zum 5. Juli verlängert werden. Aber was wollen die Ministerpräsidenten, deren Zustimmung Merkel braucht?

Der Thüringer Ministerpräsident Bodo Ramelow marschiert bekanntlich schon mal in die andere Richtung und will ein Ende der allgemeinen Beschränkungen. Nach den Kämpfen zwischen Laschet und Söder stellen sich nun also einmal mehr Fragen zum deutschen Föderalismus in Krisenzeiten. Für die einen ist das ewige Gezerre unter Ministerpräsidenten und der Kanzlerin genau das Richtige in einer Demokratie. Für die anderen beschädigt die Politik mit diesen Profilierungskämpfen die Glaubwürdigkeit ihrer Massnahmen. Vielleicht lohnt sich bei der Beantwortung dieser Fragen ein Blick über die Landesgrenze. Und zwar nicht nach Frankreich, wo seit jeher der Zentralismus herrscht, sondern in die Schweiz.

Die Schweiz ist das einzige Land Europas, das den Föderalismus noch stärker hochhält als die Deutschen. Ein Land, in dem jede Gemeinde selbst entscheidet, wie hoch die Steuern sind, und in dem die Bürger den Staat misstrauisch beäugen, wenn er Kompetenzen an sich reissen will.

Die Schweiz ist bekannt für ihre langen Entscheidungswege in der Politik, stets müssen alle eingebunden werden. In den vergangenen Monaten war das anders: Es gab es – anders als in Deutschland – bei der Bekämpfung der Pandemie kein föderales Gerangel. Denn die Schweizer Regierung kann im Sonderfall einer Pandemie eine „ausserordentliche Lage“ ausrufen und ohne weitere Konsultation der Kantone für das ganze Land Massnahmen anordnen. Das hat sie auch getan: Sie verbot im ganzen Land Treffen von mehr als fünf Personen. Die Bürger selbst hatten einem neuen Epidemiegesetz, das genau dies ermöglicht, in einer Volksabstimmung vor sieben Jahren zugestimmt – womit das Vorgehen demokratisch legitimiert war. Um gar keine Zweifel aufkommen zu lassen, wurde es nachträglich vom Parlament abgesegnet.

Die Schweizer-Bürger sind in der Krise laut Umfragen mit ihrer Regierung zufrieden. Was das zeigt? Dass selbst ein hochföderales System im Pandemiefall davon profitieren kann, wenn in der Krise nicht jede Massnahme zwischen vielen ausverhandelt werden muss. In der Schweiz sind gestern übrigens noch zehn neue Fälle gemeldet worden – und die Corona-Tracing-App „SwissCovid“ ist auch bereits fertig.

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Gedanken zu meinem Leben mit dem Corona-Virus (Teil 2 vom 23. April)

+++ Corona-App +++ Bricht Corona dem Trump, Johnson oder Bolsonaro das Genick? +++ Balkonien, ich komme +++ Besserwisser – ein Aergernis +++ Pressefreiheit +++ Die spinnen – Fussball in Deutschland +++ Das Fernsehen schleudert +++ Unsere Politiker +++

Ein Monat ist vergangen, seit ich mit dem Corona-Virus lebe. Ich habe diese Zeit gut überstanden und dabei auch viel erlebt. Ich geniesse mein Leben, beobachte die Umwelt, die Presse und das Fernsehen und mache mir dabei meine Gedanken.

Folgeprojekt zu BER: Corona-App

In diesen Tagen wurde nach 9 Jahren Bauzeit der neue Berliner BER-Flughafen für den Betrieb freigegeben. Deutschland ist hiermit klarer Weltmeister in der Realisierung von Projekten.

Nun hat Deutschland nach einigen Wochen des Hin und Hers ein neues Projekt gestartet.: Die Corona-App. Ich frage mich: wird die „Corona-App“ oder der „Corona-Impfstoff“ die Nase vorne haben und als Erstes freigegeben?

Die guten Seiten des Corona-Virus

Eine meiner Lebensweisheiten ist, nicht nur die schlechten Seiten, sondern auch die guten Seiten einer Situation zu betrachten. Meist hilft dies meinem inneren Gleichgewicht. Ich entdecke dabei, dass es noch viel schlimmer hätte ausgehen können … oder … dass dieses Unglück auch seine guten Seiten hat oder haben könnte:

Beim Corona-Virus sehe ich viele positive Seiten:

  • Ich habe viel Zeit, um meine schöne Wohnung und meine Heimatstadt Basel ohne Stress zu geniessen. Ich mache mir Pläne, nach vielen Jahren im Ausland wieder einmal die Umgebung von Basel zu entdecken.
  • Ich hoffe, dass das Corona-Desaster der Bevölkerung die Augen öffnet, ob ihre gewählten Führer Ihren Erwartungen entsprechen. Ob die Britten, Amerikaner und auch Brasilianer realisieren, welch krumme Typen sie mit Boris Johnson, Donald Trump und Jair Bolsonaro gewählt haben? Bricht Corona diesen Dummköpfen das Genick?

Die Besserwisser

Ich bewundere die obersten Regierungs-Manager in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die nach bestem Wissen und Gewissen führen. Mit Absicht nenne ich sie nicht Kanzler/in oder Bundesrat, denn sie führen und entscheiden innerhalb eines Teams zusammengesetzt aus Politikern und Wissenschafter.

Ueber alle Entscheide kann man diskutieren und auch anderer Meinung sein. Für mich aber unverständlich sind die Besserwisser, die in den sozialen Medien diese Manager persönlich angreifen und als Blinde und Lahme, Tollpatsch, Trottels, Clowns etc bezeichnen, um nur ein paar solcher Ausdrücke zu erwähnen.

Diese Besserwisser haben sich in meinen Augen selber disqualifiziert, denn sie haben selbst keine aufbauenden Vorschläge. Ich mag solche Leute nicht und habe einige bereits aus meinen Facebook-Kontakten gelöscht. Sie entsprechen nicht meinen Niveau-Masstäben.

Ich gebe aber auch zu, dass ich den Trump und den Boris ganz böse angreife, weil beide weniger Politiker sondern eher schlechte Clowns und vorallem grosse Lügner sind. Beiden geht es mehr um die eigene Karriere und Vermögen, als um das Wohl des Volkes. Beide sind gefährliche Schmarotzer und Populisten!

… die spinnen …

… ist ein Lieblingsspruch von Asterix und Obelix. So kommt es mir vor, wenn ich die Pläne aus Deutschland höre, dass die ihre Fussball-Bundesliga im Mai wieder starten wollen, wenn auch ohne Zuschauer. „Fussball sei für Deutschland „systemrelevant“ …. dies hätte auch aus dem Munde von Trump kommen können!

Ich sehe vor meinen Augen, wie der Deutsche Fussballmeister vor aber-tausenden von Fans auf den Münchner Marienplatz gefeiert wird …. keiner mit 2 m Abstand! … aber explodierenden Infektionszahlen! Ja, die spinnen tatsächlich!

Was denken sich wohl die vielen Amateur-Kicker und Jugendlichen, die ihrem geliebten Hobby wegen der Abstandregelung nicht nachgehen dürfen? Ist dies die Vorbild-Funktion des Profi-Fusballs mit ihren verwöhnten Millionären? Die spinnen wohl in Deutschland!

Restaurants

Aus meiner Sicht leiden die Restaurants und Hotels am meisten! Ihre Wieder-Eröffnung liegt in weiter Ferne. Manche werden dies nicht überleben. Es ist für mich auch nicht ganz verständlich, warum die Politiker behaupten können, dass man in diesen Lokalen den 2m-Abstand nicht einführen kann. Man könnte doch nur 2 Gäste an einen Tisch plazieren, oder eine doppelte Tisch-Breite/Tiefe bei mehr Personen anbieten.

Ich vermute, diese negative Haltung der Politik rührt von der schlechten Erfahrung kurz vor dem allgemeinen Lockdown her, als in den Restaurants noch frisch-fröhlich gefeiert und „gesoffen“ wurde, obwohl man genau davor gewarnt hatte. Dies wollen die Politiker nicht noch einmal erleben! Mein Dank gehört den Besserwissern!

16. März 2020: Restaurant Kindli in Zürich

Pressefreiheit

Die Corona-Krise hatte bei uns noch keinen Einfluss auf die „Pressefreiheit“. Die soeben veröffentlichten Liste der „Pressefreiheit 2019“ der „Organisation Reporter ohne Grenzen (RSF)“ ist ein Abbild der Demokratisierung und Meinungsfreiheit der einzelnen Länder.

Die Schweiz ist im Ranking der Pressefreiheit im laufenden Jahr vom 6. auf den 8. Platz von Total 180 aufgeführten Ländern zurückgefallen. Dies ist keine Katastrophe, eher Kosmetik.

Das Ranking der Pressefreiheit wird von Norwegen, Finnland und Dänemark angeführt. Deutschland liegt auf Platz 11 und Oesterreich auf dem 18. Rang. Weniger gut schneiden die übrigen Nachbarländer der Schweiz ab, Frankreich auf Platz 34 und Italien auf Platz 41.

Unter „Ferner liefen“ finde ich die USA auf Platz 48, Ungarn und Serbien sogar auf den Plätzen 87 und 90, und erschreckend Thailand auf dem Platz 136 von insgesamt 180 Nationen, in Nachbarschaft von Kambodscha, Vietnam, Burma und China. Wen wundert es, dass man diesen letzt genannten Ländern die geringe Anzahl an Corona-Infizierten nur schwer glauben kann.

Fernsehen

Die grossen deutschsprachigen Fernseh-Anstalten haben Mühe, ihr Programm den neuen Gegebenheiten mit den 2m-Abständen und den fehlenden Zuschauern anzupassen. Sie füllen ihr Programm mit Krimi-Serien und Kochsendungen. Sie versuche neue Spiel- und Rate-Shows, denen aber die Spannung komplett fehlt. Die Sendungen sind fad, denn die Grossaufnahmen lachender oder begeisterter Zuschauer fehlen. Ich fühle mich wie in Thailand, dort hat es auch keine Zuschauer und nur Gelächter oder Klatschen ab Band, sowie fortwährende Werbe-Einblendungen.

In den Sportsendungen zeigen die Fernseh-Macher alte „Schinken“ der vergangenen Jahre. Es findet kein aktueller Sport statt. Auch dies ist fad, weil man das Resultat und Ergebnis bereits kennt.

Der Höhepunkt an fehlender Professionalität sind die Video-Konferenzen und Skype-Schaltungen in Diskussionssendungen und Shows. Da sitzen 3-4 Leute weit auseinander um einen Tisch oder auf einer Sitzgruppe, und im Hintergrund werde zwei oder mehr weitere Gäste über nebeneinander stehende Bildschirme zugeschalten. Die Stimmen bei den Skype-Uebertragungen quietschen wie in einem Wartesaal. Die 1-2 Sekunden Interferenzen bei Fragen und Antworten sind gewöhnungsbedürftig, auch für den Moderator, der den zugeschaltenen Gast fortlaufend unterbricht.

Bei Interviews ist es nicht viel besser. Als erstes sieht man einen 2 m langen Stab mit einem Mikrofon zu vorderst und dahinter das Gesicht des Gastes, der aus der Ferne antwortet. Die Kameraposition erinnert mich an meine ersten Schritte mit meiner Super-8-Film-Kamera vor 60 Jahren.

Ihr spürt es. Das heutige Fernsehen holt mich nicht aus dem Liegestuhl. Die Profis enttäuschen mich auch nach 1 Monat „üben“. Die vielen Krimis und Homestories hängen mir zum Halse hinaus. Ich habe meine Fernseh-Preferenzen geändert und neu die 3 Nachrichtensender NTV, N24 und PHOENIX entdeckt…. und betrachte mir auf Youtube das Video „Im Cockpit einer A-340 während eines Fluges nach Panama„,

27. März 2020 NDR-Talkshow neu ohne Zuschauer

Wie kommen die Politiker bei mir an?

Die Schweizer Politiker haben mich überrascht. Ich hätte Ihnen nicht zugetraut, derart solide, überzeugend und vorallem überparteilich aufzutreten. Mit klaren Entscheiden ohne Profilierungssucht führten sie das Schweizer Volk. Ich verdanke es ihnen, dass sie als erste die Grossveranstaltungen wie Basler Fasnacht und Fussballspiele stoppten. Sie hatten das Pech mit den vielen Grenzgänger im Tessin, Genf und Basel, was zu den 3 Hotspots führten.

Der Österreicher Sebastian Kurz geht einen riskanten Weg. Trotz des Ischgl-Debakels lockerte er als erstes Land die Lockdown-Einschränkungen. Einmalig für mich ist sein Auftreten zu einer Pressekonferenz, wenn er mit seinen Vasallen sprich Ministern zur Pressekonferenz auftritt. Im Gleichschritt treten sie ein, gleichzeitig drehen sich nach rechts und ziehen in Front zur Presse ihren Gesichtsschutz aus. Perfekt wie das Operetten-Ballett. Ob sein Volk mitmacht, wenn er sein Vorgehen stoppen müsste?

Von der Angela Merkel spricht man auch als „Mutter der Nation“. Ich bin froh, dass meine Mutter anders war und mir erklärte, warum dies und jenes nicht akzeptabel war. In der Tat hat die Merkel Mühe, ihrem Volke ihre Entscheide und Pläne zu erklären und zu begründen. Dem deutschen Volk und den Geschäftsinhabern fehlen die Perspektiven. „Wie geht es weiter?“ Sie lässt Deutschland im Regen stehen. Wehe, wenn von aussen über ihre kurzfristigen Entscheide diskutiert wird, dann wird sie grantig.

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Beobachtet in Corona: TV-Sendungen ohne Zuschauer

Einst …

Einst standen oder sassen vorne die Protagonisten der Show auf einer Polstergruppe nahe beisammen und im Hintergrund die Zuschauer. Diese brachten Stimmung in die Sendungen und Uebertragungen. Sie klatschten und schunkelten. Je nach Popularität der Sendungen waren es Hunderte oder gar ein paar Tausend Zuschauer. Die Kamera erfasste immer wieder einzelne typische Gesichter.

Früher: NDR-Talkshow mit Zuschauern

… und jetzt

Aktuell sitzen oder stehen die Darsteller weit auseinander … inmitten der Kulisse. Es sind nur noch wenige, nicht mehr als 4-5. Die Fernsehmacher wollen zeigen, dass auch bei ihnen 2 Meter Abstand gelebt wird. Dadurch geht aber die Wirkung des Bildes verloren, weil 2 Meter Abstand im Video viel grösser erscheint. Die Studios sind zu klein. Grossaufnahmen zweier Darsteller in einer Einstellung sind nicht mehr möglich. Die Spannung geht verloren.

Interviews werden sogar öfters über Skype oder Video-Conferencing gemacht, da der Platz im Studio fehlt. Es gibt fast keine Sendung mehr, ohne dass Zuschauer über schlecht funktionierende Leitungen zugeschaltet werden.

27. März 2020 NDR-Talkshow neu ohne Zuschauer, aber 3 Teilnehmer werden über Video zugeschalten

Seit Corona fehlen die Zuschauer in den Fernsehsendungen. In Diskussionen und Interviews sitzen oder stehen wenige Gäste unnatürlich weit auseinander oder sie werden per Video-Conferencing von ausserhalb zugeschalten. In einer der ehemals grossen Shows wie „Dancing Stars“ werden die Zuschauer-Reaktionen elektronisch zugemischt. Die Hauptdarsteller können die Zuschauer nicht mehr in ihre Show einbeziehen. Für die Regisseure sind die Kamera-Führungen noch ungewohnt und holprig … es fehlen die Zuschauer als Füller … die Sendungen sind fad geworden.

Ich realisiere nun, wie wichtig die Zuschauer waren. Eine Kochsendung ohne begeisterte Zuschauer ist fad. Der Juror spricht nun nicht mehr mit den Zuschauern, sondern mit der Kamera! Einem Fussball-Geisterspiel fehlt die Stimmung, die Choreographien der Fans, die Raketen. In der Sendung „Fussball-Talk“ am Sonntag um 11 Uhr ohne Zuschauer ist langweilig und öde. Ich vermisse die Reaktion der Zuschauer, den Applaus und ihren Gesichtsausdruck in Grossaufnahme.

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Rückflug aus Thailand im Corona-Zeitalter – Eindrücke

Ich bin wieder in Binningen

Nach 12-stündigem Flug aus Bangkok kommend bin ich am Mittwoch, 11. März 2020 wieder in Zürch gelandet und mit dem Zug nach Basel gefahren, wo mich mein Freund Renato um 21 Uhr am Bahnhof abholte und nach Binningen in mein Lieblings-Zuhause brachte.

Der Flug war problemlos und blieb ohne Ueberraschungen wegen des Corona-Virus. Einzig auf dem Flughafen Suvarnabhumi wurde ich vor dem Immigration-Schalter auf Fieber gemessen. Der Swiss-Flug mit der Boeing 777-300 war mit 258 Passagieren besetzt, wobei 340 Platz gehabt hätten. Weder im Flugzeug noch auf der anschliessenden Zugfahrt nach Basel ist mir irgendetwas aufgefallen, was auf den Corona-Virus hätte deuten könnte. In der Schweiz trugen sehr wenige Leute Papiermasken.

Konsequenzen für die Luftfahrt

12 Stunden dauerte der Flug von Bangkok nach Hause in die Schweiz. Derart lang mit vielen Leuten auf engstem Raum zusammengepfercht zu sein – in Zeiten des Coronavirus eine Stress-Situation. Für Flugbegleiterinnen und Flug­begleiter sei es zwar Alltag, wie sie mir versicherten, aber ….

Die Angst fliege mit, sagt eine langjährige Flugbegleiterin der Swiss: «Die Stimmung im Flugzeug ist schon sehr speziell. Man ertappe sich, dass man anders reagiert, wenn Passagiere husten oder jemand ita­lienisch spricht», sagte die Frau.

Immerhin seien die Flugzeuge nicht voll besetzt und einzelne Passa­giere tragen Schutzmasken. Besondere Hygienevorschriften gebe es nicht.

Das Corona-Virus trifft die Luftfahrtbranche hart. Wegen der Furcht vor Infektionen verzichten immer mehr Fluggäste auf ihre Reisen, viele Firmen haben Geschäftsflüge gestrichen, Länder wie die USA, aber auch Thailand haben Einreisen von Gästen aus gewissen Ländern untersagt oder durch Quarantäne erschwert. Einige der Fluggesellschaften werden „wackeln“. Man weiss nicht, welche dieses Desaster überleben werden.

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Live-Bericht aus der Vista-Klinik

Seit April 2019 leide ich an meinem linken Auge unter der „feuchten Makula Degeneration“ und muss mir monatlich eine Spritze ins Auge verabreichen lassen. Diese Spritze schmerzt keineswegs, denn durch vorherige Tropfen wird das Auge unempfindlich. Ein Zahnarztbesuch ist unangenehmer, weil man zwar auch keine Schmerzen hat, aber laufend den Bohrer hört.

http://www.vistaklinik.ch

Als ich heute wiederum in der VISTA-Klinik weilte und auf meine Behandlung wartete, kam mir der Gedanke, über den Ablauf meiner Behandlung zu berichten Dazu verweise ich gerne auf einen ähnlichen Erlebnis-Bericht aus Thailand, denn dort erlebte ich einen Kulturschock und seltsames, als ich mich während meines letztjährigen Thailand-Aufenthaltes „bespritzen“ lassen musste:

8. Nov. 2018: Meine Augenspritze in Hua Hin auf thailändisch

Die VISTA-Klinik in Binningen ist eine private Augenklinik in nur 15 Minuten von meiner Wohnung zu Fuss erreichbar. In ihr habe ich bereits meinen grauen Star behandeln lassen. Sie wird von der Krankenkasse anerkannt und ihre Leitungen werden bezahlt.

1. Voruntersuchung: Sehschärfe und OCT

In der Klinik angekommen, muss ich mich am Empfang und anschliessend im 2. Stock anmelden. Von nun an läuft alles Computer-gesteuert ab. Es wird ein Blatt ausgedruckt, auf dem alle meine heutigen Behandlungen aufgeführt sind. Es herrscht ein geschäftiges Treiben. Weissgekleidete Schwestern in Hosenanzügen eilen hin und her. Von Zeit zu Zeit taucht ein Arzt auf, der einen Patienten zum nächsten Behandlungs-Ort bringt.

Schon nach kurzer Wartezeit werde ich aufgerufen. In einem ersten Schritt wird meine Sehschärfe und der Augendruck überprüft. Diesen Sehschärfe-Tests mag ich gar nicht. Ich fühle mich wie an einer Prüfung. Ich möchte ein gutes Resultat abliefern. Ich fühle mich gestresst, weil ich ich die noch lesbaren Zahlen nennen muss. Der Sehtest entscheidet ob ich schlecht oder gut sehe. Ich pendle an beiden Augen zwischen 80 und 100%. Am Anfang meiner Behandlung war das kranke Auge bei 60% Sehschärfe

Dann erhalte ich die ersten Tropfen in beide Augen, um die Pupillen zu erweitern, denn als nächstes wird ein OCT (optische Koherenz-Tomographie) meiner kranken Netzhaut erstellt. Anhand der Auswertung kann der Augenarzt meine feuchten Stellen und die Verdickung in der Netzhaut erkennen, mit den Messungen der Vormonate vergleichen und über die weitere Behandlung entscheiden

Durch die Optische Koherenz Tomographie (OCT) ist es heutzutage möglich, in einer erstaunlich kurzen Untersuchungszeit völlig unschädlich und schmerzfrau mit Hilfe eines Laserstrahls die Netzhautdicke exakt zu vermessen. Dabei ist es nicht notwendig, das Auge zu berühren. Hierdurch gelingt ein neuartiger Einblick in die kleinste Ebene des Auges.

Wickipedia

2. Arzt-Gespräch und Diagnose

In einem persönlichen Gespräch orientiert mich der Arzt über die Ergebnisse der Tests und deren Massnahmen, sprich „Es hat sich wenig verändert. Wir bleiben beim 4 Wochen Rythmus für die Spritze„. Sodann bringt er mich persönlich zum sterilen Trakt, in dem ich meine nächste Spritze erhalten werde.

3. Vorbereitung und Spritze im Steril-Raum

Am Eingang zum sterilen Trakt werde ich von einer Schwester empfangen, erhalte eine Plastik-Kopfhaube und ein Pflaster über dem Auge, das behandelt werden soll. Dann noch die Hände desinfizieren, bevor ich in den eigentlichen Vorbereitungsraum eintreten darf. Dort gibt es „tricky“ Plastik-Ueberschuhe, damit ich ja keinen Schmutz in den sterilen Vorraum hereintrage. Es warten bereits andere Patienten.

In den nächsten rund 15 Minuten erhalte ich 5 oder 6 Tropfen zur lokalen Betäubung des Auges. Dann werde ich aufgerufen und kann in den Operations-Raum eintreten. Drinnen warten eine Schwester und der behandelnde Arzt, beide in grünem sterilen Overall und Mundschutz. Ich setzte mich auf den Stuhl und werde auf den Rücken liegend flach abgesenkt. Dann erfolgt nochmals die Sicherheitsfrage, nach dem betroffenen Auge, sodann wird das Auge samt Umgebung desinfiziert, bevor der Arzt mit einem Plastik-Tuch das Gesicht abdeckt und mit Klammern das Augenlid fixiert. Ich muss nun in eine vom Arzt vorgegebene Richtung schauen z.B. nach rechts oben! Bei jeder Behandlung wird die Spritze an einen anderen Ort der Netzhaut gestochen. Dies vermerkt der Arzt auf dem Behandlungs-Protokoll. …. und dann ein kleiner Pick und ich sehe, wie Flüssigkeit in mein Auge fliesst.

4. Ruhe zu Hause

Das wars. Ein Sprung vom „Schragen“, ein Dankeschön an den Arzt und auf gehts, um den nächsten Termin im Sekretariat zu fixieren. Nach rund 1 Stunde verlass ich wieder die VISTA-Klinik. Einmal mehr war ich als Kunde König. Man hat mich sehr zuvorkommend und zügig behandelt.

Wegen der verschieden Augentropfen muss ich bei Sonnenschein draussen auf der Strasse eine Sonnenbrille tragen. Meine Pupillen sind offen. Den Rest des Tages darf ich nun nicht lesen, da dies das Auge extrem belasten würde. Ich darf aber Fernseh schauen.

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Essen mit Freunden aus 4 Ländern

Essen gemeinsam mit Freunden ist eines meiner Hobbies. Im Restaurant Zardin trafen sich Fredi und Inge aus Graz (Oesterreich), Matjaz und Ida aus Ljubljana (Slowenien), Sneky und Tommy aus Zagreb (Kroatien), heute in Düsseldorf….. sowie meine Wenigkeit aus der Schweiz.

Die Erwachsenen: v.l.n.r.: Sneky, Tommy, Max, Inge, Fredi, Matjaz, Ida

Dies ist das spezielle in Istrien. Ich habe Freunde aus vielen Ländern. Darunter auch aus Italien und nicht zu vergessen aus Holland.

Dieser Treff war ein Abschied von dieser Saison. Ich hoffe, wir werden uns alle im kommenden Jahr wieder treffen.

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Juli 2019: Live Ticker vom „Basler Max“

+++ Rassist Trump +++ Fiat +++ Augenspritze Basel +++ Möwen +++ Meine Leserschaft +++ eSkooter +++ EU-Posten-Geschacher +++ Medweds und Rauchs +++ USA auf dem 1. Platz +++

Rassist Trump, ein widerlicher Kerl

Seine rassistischen Hass-Tweets, Angriffe und Verunglimpfungen gegen Schwarze und Andersfarbige kotzen mich an. Wann endlich wird dieser widerliche Kerl, seines Zeichens Präsident der USA, von den Amtskollegen der übrigen Welt geschnitten und nicht mehr zu Konferenzen und Besuchen eingeladen. Man sollte sich daran erinnern, dass ein früherer Trottel auf gleiche Art und Weise in Deutschland agierte. Schlussendlich endeten diese Agitationen in der Judenverfolgung des Dritten Reiches! Wollen wir dies noch einmal?

Die ersten Schritte in diese Richtung hat er bereits vor Monaten gemacht. Illegale Immigranten steckte in Lager und trennte die Kinder von ihren Eltern. Ist diese Bösartigkeit noch zu übertreffen?

26. – 28. Juli: Regen, Gewitter und etwas Sturm

Kurze knackige Gewitter verbunden mit ein paar heftigen Windstössen sind in diesen 3 Tagen auch über Solaris hereingebrochen. Wie üblich sind dabei ein paar Pavillons in Brüche gegangen. Istrien lag am Rande des Sturm-Tiefs, das sich von Süd-Frankreich via Venedig in Richtung Deutschland und Oesterreich verschob.

27. Juli 2019: Es regnete auf Solaris

Wo sind in Italien die Fiats geblieben ?

Auf meinen mehrmaligen Fahrten durch Italien ist mir dieses Jahr extrem aufgefallen, dass ich nur wenige Fiat-Autos auf den Autobahnen sah. Einige Fiat 500 und alte Pandas, und sonst nichts mehr. Alle anderen Marken wie BMW, Toyota, VW etc sind viel besser vertreten. Was ist im Heimatland der Fiats passiert?

Ich habe im Internet gestöbert und musste lesen, dass die Fachwelt dem Fiat Autokonzern wenige Ueberlebenschancen gibt. In den letzten 5-10 Jahren hätten sie als einziges Modell den Fiat-500 auf den Markt gebracht.

22.-25. Juli: In Basel zur Augenspritze

Es war eine harte Fahrt nach Basel trotz Klimaanlage. Wenigstens war der Ferien-Verkehr angenehm und nicht erschwerend. Nach 9 1/2 Stunden langte ich in Basel an. Die zweite Hitze-Periode in diesem Jahr mit Temperaturen zwischen 32-39 Grad Celsius hat die Schweiz erreicht. Bei grösster Hitze am späten Nachmittag um 16 Uhr musste ich in die VISTA-Klinik. Es war extrem! Die Meinung der Aerzte war: Die Krankheit bleibt stabil, aber keine Besserung. Weiterhin alle 4 Wochen eine Augenspritze.

Die Rückfahrt am Donnerstag nach Istrien war problemlos. Nur wenige Ferienreisenden waren unterwegs. Um 04:30 bin ich gestartet und am 13:30 in Istrien angekommen.

17. Juli: Möwen als Mitesser

Es ist bekannt: Ich bin kein Freund von gefütterten Möwen. Ihr Kot ist voller Parasiten und Krankheits-Überträger. Wehe man wird von einer solchen Granate getroffen!

Heute habe ich mit meinem Nachbarn beobachten können, wie eine solche Möwe 2x vom Tisch meiner Möwen-Freundin gefressen hat, als sie schnell in ihren Wohnwagen musste. Ich glaube aber, die Gäste abends haben nichts von diesem Malheur bemerkt! Es scheint ihnen auch geschmeckt zu haben.

Meine Leserschaft

Ich habe nicht nur Fans, sondern auch kritische Leser. Dank Mund zu Mund Propaganda wird mein Blog von vielen Campern gelesen. Dies macht mich stolz. Es sind „Plaudertaschen“, die auf gewisse Beiträge aufmerksam machen. Dank deren Feedback realisiere ich, dass der eine oder andere Beitrag daneben war. Diese habe ich dann gelöscht.

Es geht mich in der Tat nichts an, ob einer Militär-Hosen trägt oder andere. Ueber Geschmack lässt sich bekanntlich streiten. Es geht mich auch nichts an, ob einer vor ein paar Jahren seinen Toiletten-Potty im Waschbecken spülte und nun wieder hier auftaucht. Darf es mich aber stören, wenn jemand prinzipiell nicht grüssen will?

Ich verspreche, dass ich mich bessern werde und keine Camping-Gäste mehr persönlich und identifizierbar angreifen werde. Wie hat einer meiner besten Freunde einmal gesagt: „Du musst sie ja nicht heiraten!“

eSkooter – Die Fussgänger sollten sich besser schützen !

Auch auf dem Campingplatz fahren diese lautlosen Fahrzeuge herum. Sie sind schön schnell, wie ich vor wenigen Tagen feststellen musste, als einer mich beinahe über den Haufen fuhr. Man hört sie nicht. Sie sind gefährlich. Ich bin gespannt, wie lange es geht, bis die eSkooter-Lobby und die Politiker verlangt, dass sich die Fussgänger gegen Zusammenstösse schützen müssen.

2. Juli 2019: Ich lach mich tot: Ursula von der Leyen

Die Problem-Ministerin Deutschlands wird Nachfolgerin von Jean-Claude Juncker. Dies ist ein Sieg der Populisten um Victor Orban, Matteo Salvini und der Ost-Europäern. Tiefer kann die EU nicht mehr sinken! Einmal mehr haben die EU-Verantwortlichen (=Staatschefs) gegen das Volk entschieden. So wird die EU zur Lachnummer der ganzen Welt!…und die Populisten werden jubeln …. Trump lässt grüssen !

Am Dienstag, 16. Juli 2’019 wurde Ursula von der Leyen mit denkbar knapper Mehrheit zur neuen EU-Kommissionschefin gewählt. Sie kann nun bei „Null“ starten und beweisen, dass ich und viele andere sie falsch eingeschätzt habe. Europa braucht eine starke Regierung.

EU-Postengeschacher: Ohrfeige für Merkel

Es war eine Ohrfeige an Merkel und Deutschland, die ihren Kandidaten aus der CSU Manfred Weber nicht durchbrachte. Wer hat auch vor den EU-Wahlen den Manfred Weber gekannt? Ein Hinterbänkler? Keine Ahnung!

Die EU wehrte sich sichtlich gegen die offensichtliche Bevormundung durch Deutschland. In der Tat besteht auch für mich der Eindruck, dass die übrigen 25 EU-Länder nicht mehr akzeptieren wollen, den Weisungen und Entscheiden von Deutschland und Frankreich folgen zu müssen, die sehr oft auf Kosten der kleineren Länder gehen. Sie wollen nicht Teil von „Gross-Deutschland“ sein.

Ich denke da z.B. an die Rückführung von Flüchtlingen zurück in die EU-Länder, deren Boden sie auf Ihrer Flucht als erstes betreten haben. Auch für mich ist dies eine Arroganz und Frechheit, wie Deutschland diese Mittelmeer-Anrainer-Staaten (Italien, Griechenland, Spanien etc) im Flüchtlingselend alleine lässt. …. Oder als 2. Beispiel der Bau der Gas-Pipeline „Nord Stream 2“, der Gas von Russland nach Deutschland bringen wird …. oder als 3. Beispiel die widerwärtigen populistischen Angriffe der CSU in den vergangenen Jahren. Ob deren Vertreter wirklich regierungsfähig sind? …. oder das Vorgehen in der Griechenland-Schuldenkrise … Deutschland hatte bestimmt und sich durchgesetzt.

Mit Rauchs und Medweds im Zardin

Jeden Samstag treffen wir uns im Restaurant zum feinen Essen. Inge Rauch war nmeine Tennis-Partnerin und die Medweds sind meine Freunde aus Slowenien.

29. Juni 2019: Konoba Zardin in Kastelir -Medweds – Rauchs

USA auf dem 1. Platz

Es war einmal, da hat die USA zweimal Europa aus den Fängen des Gross-Deutschen Reiches befreit. In der Zwischenzeit haben sie die Amerikaner zu einem der dümmsten und kriminellsten Länder mutiert. Man darf ihnen nicht mehr vertrauen. Sie sind eine grosse Gefahr für den Weltfrieden und die Welt-Wirtschaft. Sie haben sich als Führer-Nation der Diktatoren und Tyrannen dieser Erde etabliert

Was muss man von einem Land und seiner Bevölkerung halten, das einen Rassisten, pathologischen Lügner, Frauen-Verächter, Kriminellen, grössten Dummkopf zu ihrem Vertreter und Visitenkarte wählt? Wie heisst es doch, nur die dümmsten Kälber wählen ihren Metzger selber

Leider hat es mich noch nicht zu einem Twitter-Kommentar von Dumb Trump gereicht. Scheinbar bin ich nur einer der unzähligen Kritiker dieses Dummkopfes.

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Sport Uebetragungen am TV: Eurosport und RTL eine Katastrophe

„Wir gehen schnell in eine Werbepause!“ Eurosport ein Werbesender

Im Moment (Freitag, 26. Juli 2019) schaue ich mir die Fernsehübertragung der 19. Etappe der Tour de France an. Ich bin ein Radsportfan. Das Rennen geht über die Berge und ist demnach spannend. Ich bin in der glücklichen Lage, dazu dieselbe Sendung am Schweizer Fernsehen SRF und am privaten Sender Eurosport mit zu verfolgen.

An beiden Sendeanstalten gefallen mir die Kommentatoren. Spannend und kompetent. Jedoch in Bezug auf Werbung hat das SRF die Nase vorn. Gefühlte 50% der Uebertragungszeit sendet der Eurosport Werbung. Eine Katastrophe, denn sie nehmen bei den Unterbrüchen keine Rücksicht auf die aktuelle Rennsituation!

23. Juni 2019: Fahrt über den Gotthard-Pass

im F1 ist RTL eher ein Werbesender, denn ein Sport-Sender

Dasselbe habe ich bereits in den Uebertragungen der F1-Rennen feststellen müssen. RTL ist in dieser Sportsart der führende Sender. Aber auch hier, werden mindestens 50% der Sendezeit mit mühsamer Werbung abgedeckt. Auch in diesem Fall springt für mich das Schweizer Fernsehen ein!

Es leben mit SRF die öffentlich rechtlichen Sender

In beiden Fällen bin ich froh, auf den öffentlich rechtlichen Sender des Schweizer Fernsehens ausweichen zu dürfen. Sie senden nur einen Bruchteil in Werbung! Da soll sich bitte keiner beschweren, dass er monatlich eine Gebühr von Fr. 30.– bezahlen muss. Im SRG ist der Zuschauer König, während er im Eurosport und RTL eher als Bettler dasteht.

Ich

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26. Juni 2019: Mein Newsletter aus Istrien

Liebe Freunde in nah und fern

Seit 6. Mai befinde ich mich in Istrien auf dem Campingplatz Solaris. In all den Jahren, in denen ich nach Istrien reise, drehte um den Monatswechsel April/Mai  das regnerische Wetter auf sommerlichen Sonnenschein. Dieses Jahr hat sich dieser Wetterwechsel um einen Monat verschoben. Regen und kalter Wind beherrschten auch hier im Süden das Wetter. Gefühlte 4 oder 5 Tage konnte ich mich in dieser Zeit an die Sonne unter meinen Olivenbau legen. Aber trotzdem war ich fast täglich an der frischen Luft, was ich in Binningen niemals mir angetan hätte.

Die Attacke des amerikanischen Präsidenten Trump gegen China und nun auch direkt gegen den Elektronik-Konzen Huawei hat mich schockiert. Dies ist eine Kriegserklärung mit modernen Mitteln.   In Zeiten einer globalen Welt-Wirtschaft kann ein solches Handeln die ganze Welt aus ihren Angeln heben. In einer weiteren bösartigen Aktion drohen die Amis dem Iran mit konventionellem Krieg. Seit dem Zweiten Weltkrieg haben die Amerikaner unzählige Male anderen Ländern den Krieg erklärt und sie angegriffen. Sie sind damit einsame Spitze, aber niemand zieht sie wegen ihrer kriegerischen Handlungen zur Rechenschaft. Ich bin kein Fan der Russen oder der  Chinesen, aber viel besser sind die Amis nicht….mit dem Trump aber unberechenbarer und äusserst gefährlich.

Dies war mein obligater Politik-Kommentar. Im Moment geht in der Weltgeschichte alles drunter und drüber. Bei mir rollt alles ganz normal. Ich bin wie ein Schmetterling und fliege von einer Blume zur anderen. Von einem Konfi-Brot zum anderen. Von einem Land ins andere. Mitte August komme ich wieder zurück in  meinen Binningen-Wohnsitz und Mitte Oktober geht es weiter nach Thailand. Kurzum: Ich bin ein glücklicher Mensch.

Dasselbe wünsche ich Euch allen. …und zusätzlich eine schöne Sommerzeit.

Mit lieben Grüssen Euer Max

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Juni 2019: Live Ticker vom „Basler Max“

+++ Huawei +++ Frauenstreik +++ Rad-Training +++ Sommer-Wetter +++ Dumb Trump +++ Ballermann auf Lanterna/Solaris +++

30. Juni 2019: Ich bin Huawei- resp. Honor-Fan

Ich bin seit etwa 2 Jahren Besitzer eines Huawei und Honor-Handys. Ich bin vorallem mit meinem „Honor 9“ sehr zufrieden, denn die Preis/Leistung bei etwa 230 Euro stimmt. Soeben wurde das Android-Betriebsystem wiederum aktualisiert.

Was war wohl der Grund, dass „Dumb Trump“ das technische Embargo gegenüber Huawei aufgegeben hat? Ich vermute, er hat entweder seinen grossen Fehler für seine eigene Wirtschaft eingesehen oder die Chinesen konnten ihn anlässlich des G20-Treffens in Osaka massiv unter Druck setzen.

Streik der Frauen für Gleichberechtigung

Am 14. Juni streikten die Schweizer Frauen für Gleichberechtigung. Aufgerufen von linken Organisationen und Frauenrechtlerinnen verliessen 100’000e Frauen ihre Arbeit und protestierten für eine Gleichberechtigung. Gestern am 24. Juli sind 9’800 Rekruten in die Rekrutenschule eingerückt. Unter ihnen 138 Frauen. Wie war dies mit der Gleichberechtigung?

Rad-Training

Zwei bis 3x die Woche mach ich mit dem Mountain-Bike meine 48km-Runde mit je 530m Höhendifferenz. Nach 2 Monaten Nichtstun, weil es regnete oder kalt war, habe ich mein Training wieder aufgenommen. Ich musste praktisch bei Null beginnen. Nach der ersten Ausfahrt war ich kaputt, nun nach der 5. Fahrt geht es bereits leichter, aber ich bin noch weit entfernt von meiner letztjährigen Fitness.

2. Juni 2019: Mein Mountainbike

Sonnenschein

Seit der letzten Mai-Woche herrscht auf Solaris resp. Istrien Sonnenschein und angenehme Temperaturen. Vorbei sind die Regenwochen, wie ich sie hier noch nie erlebt hatte.

Seit dem 24. Juni herrschen auch in Istrien Sommerhitze mit Temperaturen über 30 Grad Celsius

„Dumb Trump“ zerstört Apple (Stand 4. Juni)

Der dümmste Politiker aller Zeiten ist auf bestem Weg, das amerikanische Flaggschiff und Technologie-Unternehmen „Apple“ zu zerstören oder wenigstens massiv zu beschädigen, als er vor ein paar Wochen Zölle auf elektronische Produkte aus China erhob und gleichzeitig HUAWEI auf die Schwarze Liste setzte . Der „oberste Trottel der USA“ wusste leider nicht, dass 90% der Apple-Komponenten und dessen Fertigung zum endgültigen Apple-Produkt aus China kommen. Die Zeche für die teureren Apple-Phones zahlen somit seine amerikanische Wähler. Blöd gelaufen!

Es könnte noch blöder laufen, wenn die Chinesen ihrerseits als Gegen-Massnahme die Zölle auf die sog. „seltenen Erden“ gegenüber den USA massiv erhöhen werden. Diese werden in den meistern IT-Komponenten benötigt und China ist darin Marktführer.

Ich könnte mir gut vorstellen, dass „Dumb Trump“ vor den Chinesen zu Kreuze kriechen muss, um seine IT-Industrie zu retten.

Etwas ähnliches läuft in Mexiko ab. Auch den Mexikanern will er für alle Produkte, die sie nach USA einführen, hohe Zölle erheben. Er hat leider auch hier Pech, denn die amerikanische Auto-Industrie hat grosse Teile der Produktion nach Mexiko ausgelagert. Und wer zahlt nun die Zeche? Die amerikanische Bevölkerung….. aber die haben ja Trump nach der Devise „Die Dummen wählen den Dümmsten“ gewählt.

3. Juni: Der erste Ballermann auf Lanterna/Solaris ist vorbei

In der Tat entwickelt sich die Lanterna/Solaris-Halbinsel immer mehr zum europäischen „Ballermann“ und löst damit Mallorca ab. Seit dem Himmelfahrtstag 30. Mai bis 2. Juni feierten gegen 4’000 Jugendlicher „Das Festival der elektronischen Untergrund Musik„.

Auf Solaris waren wir einzig vom Gedröhne der Bässe betroffen, wobei diese tagsüber auszuhalten waren. Nachts brauchte es einen guten Schlaf. Es war jedoch nicht so schlimm wie vor Jahren, als die Aussenwände der Wohnwagen vibrierten.

Zu Ferien- und Hauptsaison zwischen dem 24. Juni und dem 6. Juli findet dann die grosse „Jugendparty X-JAM“ statt. Jugendliche aus ganz Europa werden anreisen, um ihren Schulabschluss zu feiern. Vielen genügen die grossen Party-Disco-Anlagen nicht. Sie bringen ihre eigenen Stereo-Sound-Anlagen mit und machen Parties in ihren Appartments. Viele ersaufen in ihren ersten Bierrausch. Während zweier Wochen wird die ganze Lanterna/Solaris-Halbinsel lahm gelegt sein. Ich weiss aus den Vorjahren, Glas-Scherben und kaputte Infrastruktur bleiben als Andenken zurück. Für Valamar sind die Einnahmen wichtiger als das Wohl der vollzahlenden Camping und Hotel-Gäste. „Kopf schütteln!“ Ich empfehle, die ganze Halbinsel Lanterna/Solaris weitläufig zu umfahren. Auch ich werde zeitweise dem Trubel entfliehen und ausserhalb bei Freunden übernachten.

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Mit „Wahoo“ auf Ausfahrten mit MTB und Rennrad

Seit dem Frühjahr 2019 verfüge ich mit dem „Wahoo Elemnt Bolt“ um ein Navi fürs Radfahren. Sämi Lüscher aus dem Tessin hat es mir empfohlen. Es ist eine preisgünstige Alternative zu den sehr teuren Garmin-Navis. Es kostet um die 240 Euro

Die Installation und die Einstellungen auf dem Navi und der App auf dem Smartphone gelangen problemlos und einfach. Bereits nach wenigen Minuten konnte ich das Gerät nutzen und die Angaben über Geschwindigkeit, Distanz etc ablesen sowie die gefahrene Strecke als GPX-File abspeichern.

Was mir jedoch nicht gelang, war eine gefahrene Strecke oder ein vorhandenes GPX-File von Komoot oder Strava zu übernehmen und das „Wahoo“ als Navigations-Hilfe zu benutzen.

Aber Sämi Lüscher schickte mir die nachstehende Hilfe zur Installation und sie funktionierte einwandfrei:

Erstmaliges Laden einer Route aus „Verlauf“

Unter „Verlauf“ sind auf dem ELEMNT-App all die Routen als Trainings-Fahrten aufgeführt, die Du bisher gefahren bist und abgespeichert hast. Hier findest die Strecken-Karte, die Distanz, Geschwindigkeit etc.

Um eine Route erstmalig aufs WAHOO-Navi zu bringen, musst Du aufs „Workout“ gehen

  1. Verbinde das Wahoo-Navi mit dem ELEMNT-App auf dem Telefon (d.h. beide einschalten und mit Bluetooth verbinden). Die folgenden Tätigkeiten finden auf dem ELEMNT-App statt
  2. Klicke auf „Workout
  3. Klicke auf „Wähle eine Route
  4. Klicke auf das blaue + unten rechts
  5. Wähle „aus Verlauf“ erstellen
  6. Wähle die gewünschte Route, indem du auf die jeweilige Karte klickst
  7. Gib ihr einen Namen, z.B. Dolphin Bay
  8. Klicke auf das blaue Feld „wählen sie die Route„. Die Route wird nun aufs Wahoo-Navi und auf dem ELEMNT-App unter „Workout“ gespeichert. Du kannst die Route auf dem Navi abfahren

Aktivieren einer Route auf dem WAHOO-Navi

Mit der Zeit sind mehrere Routen unter „Workout“ gespeichert. Ueber „Workout“ und „Wähle eine Route“ kannst Du eine gespeicherte Route direkt auf dem WAHOO-Navi aktivieren, indem Du die jeweilige „Route“ und das blaue Feld „Wählen Sie die Route“ anklickst.

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Boskarin-Rinder und Maultiere

Bis gegen 600-800 kg schwer werden die wuchtigen istrianischen Boskarin-Rinden. Man sieht sie nicht mehr oft. Wenn ich mit dem Rad unterwegs bin, kann ich sie im Raume Visnjan beobachten. Vor 2 Jahren sogar bei der Arbeit auf dem Felde.

Auf dem selben Waldstück grasen auch Maultiere.

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Radfahren und e-Bike

Vor ein paar Tagen bin ich erstmals nach rund 2 Monaten wieder auf mein Mountain-Bike gestiegen. Eine gemütliche, ruhige Runde über 47 km mit tiefem Puls sollte es werden. Man muss wissen, dass es in Istrien immer zuerst aufwärts geht. Gegen 530 m Höhenunterschied standen auf dem Programm. Ich kann es vorweg nehmen. Es wurden eine meiner härtesten Stunden. Ich fühlte mich uralt. Meine Muskeln schmerzten und der Puls war auch nicht dort, wo ich ihn haben wollte.

Bereits unterwegs überholten mich ältere Damen und Herren, ohne stark treten zu müssen. Langsam drehten sie die Pedale. Viele ohne Helm. Für mich Dummköpfe. Sie sassen auf eBikes. Während ich schwitzte, trugen sie Windjacken, um sich vor dem kühlenden Fahrtwind zu schützen. Klar, sie vollbrachten keine körperliche Leistung. Sie sassen auf einem elektrischen Roller. Das Treten war nur angedeutet.

Ich erinnere mich noch gut an eine frühere Ausfahrt mit Freunden. Die eine Frau fuhr auch ein eBike. Während ich an den Anstiegen mit meinem Puls kämpfte und meine Muskeln auswinden musste, fuhr sie locker an mir vorbei und meinte oben angekommen: „Ich hätte nie gedacht, dass ich einen solchen Anstieg schaffen könnte!“

2. Juni 2019: Ausfahrt in Istrien

Gestern nun fuhr ich zum zweiten Mal die Viznjan-Vizinada-Runde. Und diesmal ging es viel besser. Mein Puls blieb schön unten. Ich war nie überlastet. Es geht sichtlich aufwärts. Morgen geht es auf meine dritte Trainingsfahrt.

2. Juni 2019: Ausfahrt in Istrien

eBike, ja oder nein?

Als Sportgeräte, das den Kreislauf auf Trab bringen und die Muskeln zum Schmerzen bringen soll, absolut ungeeignet. Es ist ein Selbstbetrug. Ein eBike ist nichts anderes als ein elektrisch angetriebener Roller.

Sport soll den Körper etwas belasten. Sei es beim Wandern, Walken oder auch dem Radfahren mit Muskelkraft. Muskelkater oder ein erhöhter Puls sind Anzeichen, dass der Köper belastet wird. Ein gemütlicher, regelmässiger Spaziergang durch die Einkaufsstrassen einer Stadt ist gesünder, als sich durch ein eBike über die Wege und die Berge hochtragen zu lassen.

Im Falle der weiter oben erwähnten Dame, die so stolz auf ihre vermeintliche Leistung war, würde ich mich voller Hochachtung verneigen und meine Mutze abziehen, sobald sie mit einem normalen Fahrrad die etwa 5 Km mit 50-100m Höhendifferenz bis nach Tar fahren würde.

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20. Mai 2019: Dies ist Krieg in neuer Form: Die USA greifen China an

Heute setzte die Administration Trump den Elektronik-Konzern Huawei aus China auf die schwarz Liste und verbot damit allen amerikanischen Firmen, mit diesem Konzern Geschäfte zu machen. Die Amis begründen diese Massnahme damit, dass sie Huawei der Spionage zu Gunsten China vorwerfen. Bisher haben sie jedoch noch keine entsprechenden Beweise vorlegen können.

Ich vermute, dies ist nur ein vorgeschobenes Argument, weil Huawei in der Zwischenzeit grösser und stärker als die amerikanische Konkurrenz-Firmen geworden ist. Huawei ist Marktführer fürs zukünftige G5-Netz und einer der grössten Smartphone-Hersteller.


Für Huawei geht es jetzt ums Überleben

Als erste Konsequenz durch dieses Trump-Dekret teilte Google bereits wenige Stunden später mit, keine Geschäfte mehr mit dem chinesischen Konzern Huawei zu machen und die Auslieferung des Android-Betriebssystem für seine Smartphones auszusetzen. Dies würde das Aus für die beliebten Mobil-Telefone bedeuten. Auch Konzerne wie Intel stoppten die Zusammenarbeit mit dem zweitgrößten Smartphone-Hersteller der Welt. Die Digitallobby warnt vor einem Flächenbrand.

Trump ist bekannterweise nicht der hellste, um es anständig auszudrücken. Er ist ein grosser Schwätzer und erinnert in seinen Gedanken an den „GröFAZ“ (Grösster Feldherr aller Zeiten) vor 90 Jahren. Auch dieser wollte „Deutschland First“, aber nach alten Kriegsmethoden. Dies macht Trump ja auch so gefährlich, Er entscheidet, ohne sich deren Konsequenzen zu überlegen, als wäre er am Wirtshaus-Tisch.

Die Chinesen vergessen nie!

Nur wenige Stunden nach dem Trump-Dekret haben die Amis bereits festgestellt, dass sie ein Eigentor geschossen hatten, denn in vielen lokalen Mobilfunk-Netzen in den USA ist HUAWEI-Technik installiert. Es wäre eine Katastrophe für sein eigenes Land gewesen. Deshalb wurde das Dekret vom Trump um 90 Tage aufgeschoben

Ich bin gespannt, wie die Chinesen reagieren werden. Man sollte nie einen schlafenden Löwen wecken und noch weniger, ihn gegen einen Abgrund jagen, aus dem es keinen Ausweg mehr gibt. Kritisch, auch für die USA ist, dass wir in einer globalen Industrie-Welt leben und die einzelnen Industrien beider Länder voneinander abhängen. Es sind dies nicht nur die USA-Automobil-Industrie, sondern auch die IT-Firmen wie Apple, die in China ihre iPhones produzieren lassen. China kontrolliert aber auch zwischen 80 und 95 Prozent des Weltmarktes der sog. „Seltenen Erden“ dieser für Smartphones und andere technische Geräte wichtigen Elemente. Mit einem Federstrich könnte China die amerikanische IT-Industrie in die Knie zwingen und auch Apple wäre weg vom Fenster.

Die beiden Länder werden sich unweigerlich wieder finden und den Streit durch irgendeinen Vertrag beilegen. Trump wird triumphieren, auch wenn er seinem Land einen unermesslichen Schaden zugefügt hat. Niemand weltweit wird den Amis mehr glauben und ihren Versprechungen glauben. Die Amis haben sich als Lügner qualifiziert!

Die Chinesen werden diese Schmach jedoch nie vergessen. Eines Tages werden sie die Amerikaner bestrafen, schrecklich bestrafen. Sie haben einige Waffen im Köcher. Bereits jetzt sind die Chinesen führend in gewissen IT-Technologien wie z.B. in „Künstliche Intelligenz“, 5G-Telefonie oder eben Mobil-Phone. In ihrem Besitz sind aber auch die meisten Staatspapiere der Amis. Durch ihren Verkauf könnten sie den Dollar und damit die amerikanische Wirtschaft zerstören.

Beschaffung Schweizer Kampfflugzeug

Ich denke, wir sollten bei der Beschaffung des neuen Schweizer Kampf-Flugzeuges die USA nicht berücksichtigen. Die Amis sind keine zuverlässigen Geschäftspartner mehr. Nach den aktuellen Erfahrungen bestünde die reale Gefahr, dass sie mit einem Federstrich die Elektronik unserer Kampfjets ausser Betrieb setzen könnten und unsere Kampfflieger würden am Boden stehen!

Mail-Verkehr mit Frau Bundesrätin Viola Amherd

Am 21. Mai habe ich meine Sorgen mit einem Link zu den obigen Zeilen per Mail an unsere Verteidigungs-Ministerin Frau Viola Amherd mitgeteilt und 6 Tage später eine persönlich Antwort erhalten, die kein Bla-Bla enthielt, sondern auf mein Mail Bezug nahm:

Sehr geehrter Herr Lehmann
Ich habe Ihr E-Mail erhalten, in dem Sie von der Beschaffung amerikanischer Kampf­flugzeuge abraten. Ich danke Ihnen für Ihr Interesse und Engagement.
Was immer man zum Vorgehen der USA gegen Huawei denken mag: Es hat keinen inhaltlichen Bezug zur Frage, welches Kampfflugzeug die Schweiz beschaffen soll. Zum einen ist es so, dass alle westlichen Kampfflugzeuge US-Kommunikationskomponenten enthalten. (Und die entsprechenden Risiken wären bei russischen oder chinesischen Flugzeugen mit Kommunika­tionskomponenten aus diesen Staaten nicht geringer.) Zum zweiten ist es nicht machbar, aus der Ferne Kampfflugzeuge zu immobilisieren. Es gibt sehr wohl eine Abhängig­keit, aber diese geht nicht so weit, dass der Hersteller oder die Regierung des Herstellerlandes das Flugzeug „grounden“ könnte.
 
Mit freundlichen Grüssen
Viola Amherd, Bundesrätin

Ich gebe es zu. Ich war total überrascht über diese Antwort. Frau Amherd hat meine Sorgen ernst und sich Zeit für eine individuelle Antwort genommen. Dankeschön

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20. Mai: Situation auf Solaris

Die neuen Mobilheime

Ich bin nun 2 Wochen auf Solaris und benutze die Gelegenheit, auf die aktuelle Situation in und um Solaris hinzuweisen:

  • Internet: Das Internet läuft zufriedenstellend, stabil und ohne Ausfälle
  • Wetter: eine Katastrophe. Davon berichtete ich bereits in anderen Beiträgen
  • Kiwi-Depot: Auf dem grössten Teil des Kiwi-Wohnwagen-Depots wird ein neues Shopping-Center von „Plodine“ gebaut. Es wird schräg vis-à-vis vom „Tommy-Center“ zu stehen kommen. Die bisher darauf deponierten Wohnwagen stehen verteilt und unbewacht rundherum auf den Feldern.
  • Solaris-Mobilheime: Zwischen dem Gärtner-Areal und dem Olivenfeldern (Parzellen L) weit oben auf dem Campingplatz wurden etwa 40-50 Mobilhomes aufgestellt. Weitere auch an der Schweinebucht.
  • Campingplatz Funtana: Der Funtana Campingplatz ist nicht mehr FKK. Dies könnte positiv für Solaris sein, denn neben Solaris erlauben nur noch Ulika und Koversada die Nackheit.

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Schöne neue Welt – Es lebe das Internet !

Da soll sich noch einer über die moderne Zeit und vorallem die heutigen Technologien beschweren. Ich könnte mein herrliches Beben ohne Internet nicht geniessen!

Vor wenigen Minuten erhielt ich von der Liegenschaftsverwaltung in Binningen ein liebes Telefon, ihnen fehle ein Zahlungseingang „Mietzins Oktober 2018“. Peinlich ! In der Tat habe ich in damals keine Zahlung getätigt, wie ich in meinen Bank-Abrechnungen nachlesen konnte. Warum weiss ich nicht.

Früher hätte ich aufs nächste kroatische Postbüro…….. Ich will gar nicht in die Details gehen. Aktuell konnte ich nämlich direkt aus meinem Wohnwagen am PC via eBanking meine Zahlungsauszüge durchgehen und die fehlende Zahlung neu eingeben. 10 Minuten später schickte ich Frau Bucco die Nachricht, „Sie werden den fehlenden Betrag morgen auf ihrem Konto haben. Sorry für meinen Fehler!

Ich könnte noch weitere Beispiele aufführen, die ohne Anwendungen im Internet mühsam und ärgerlich gewesen wären:

  • Als ich vor einer Woche auf dem Campingplatz in Istrien ankam, war ich müde und hatte weder Lust noch Zeit, meine SAT-Antenne einzurichten, damit ich Fernsehen schauen konnte. Via Internet konnte ich ZDF und auch das Schweizer Fernsehen verfolgen, bis mir die Augen zufielen und ich einschlief.
  • Meine persönliche Post bekomme ich dank der Post-Dienstleistung „epostoffice“ in elektronischer Form auf der ganzen Welt zugestellt. In diesem Service werden die Kuverts eingescanned und mir per eMail zugeschickt. Ich kann dann entscheiden, ob ich auch den Inhalt sehen will. In diesem Fall öffnet die Post das Kuvert und scanned den Inhalt ab, den sie mir dann zuschicken.
  • Rund 8 Monate im Jahr befinde ich mich im Ausland. Meine favorisierten Zeitungen und Zeitschriften bekomme ich nur verspätet und zu hohen Kosten. Glücklicherweise gibt es die Online Ausgaben vieler Informations-Medien im Internet.
    Dummerweise gibt es einige schwarze Schafe, die meinen, mit horrenden Abo-Gebühren auf die reduzierten Online-Ausgaben das grosse Geld zu machen. Es sind vor allem Schjweizer Verlage, die zwar alles besser Wissen wollen, aber zunehmend ihr Kunden verlieren. Sie haben noch nie etwas von einer flat-Rate für Zeitungen gehört, wie es die Musikl-Industrie erfolgreich vormacht.
  • Mit den Messengers WhatsApp, Facebook, LINE und VIBER und dem Mail erhalte ich die Kontakte mit meiner Familie und meinen Freunden aufrecht…. ohne dass ich etwas dafür bezahlen muss.

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6. – 8. Mai: Wohnwagen inkl. Vorzelt aufgestellt

Camping startet immer mit Arbeit: Der Wohnwagen muss an Ort und Stelle aufgestellt und das Vorzelt samt Sonnensegel installiert werden. Dies ist harte Arbeit. Die Muskeln und vorallem der Rücken schmerzen. Seit ein paar Jahren lasse ich dies durch die Einheimischen Klara und Beny machen.

Am Montag, 6. Mai (=Tag 1) fuhr ich in 9 Stunden die 825 km von Basel nach Istrien. Meinen Wohnwagen brachte mir Tomy aus seinem Depot. Ich manöverierte ihn mit Hilfe des „Movers“ in die endgültige Position zwischen die Olivenbäume. Der „Mover“ ist ein elektrischer Antrieb auf die beiden Räder des Wohnwagens. Ich musste nun noch den Wohnwagen saugen, von den Spinnennetzen befreien, die sich im Laufe des Winters angesammelt haben, und das Bett neu anziehen. Mein Wohnwagen war schlafbereit!

7. Mai 2019: Umgebung auf Solaris

Am Tag 2 versorgte ich nur die Kleider und Lebensmittel, installierte die Kaffee-Maschine und deckte den Vorplatz fürs Vorzelt mit zwei Planen ab. Dann nahm ich mir erstmals Zeit, mich auf dem Liegebett unter dem Olivenbaum auszuruhen und die warme Sonne zu geniessen.

Am 3. Tag, dem Mittwoch 8. Mai, kamen Klara und Beny, um das Vorzelt samt Sonnensegel aufzubauen.

Nach nicht einmal 2 Stunden haben Klara und Beny das grosse Vorzelt und Sonnensegel aufgebaut und am Boden verankert.

8. Mai 2019 – Mein Wohnwagen ist bereit fürs Camping

Und am 4. Tag (Mittwoch auf Donnerstag) schüttete es in Strömen. Das vorbereitete Wassergraben funktioniertenicht optimal. Leider floss Wasser unter den Plastikboden, sodass es nun unter dem Boden sehr matschig war. Aber der Innen-Boden blieb trocken.

9. Mai 2019: Es regnete – Wassergraben

Aber auch Regen kann schön sein. Im Wohnwagen ist es warm. Der Fernseher und das Bett laden ein zum zum relaxen.

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6. Mai 2019: Fahrt nach Istrien – Alles ok

„Ende gut, alles Gut“ mit meinen beiden Wohnwagen. Ich durfte amit rechnen, dass beide in Istrien bereit standen. Von meinen Problemen habt ihr in einem vorigen Beitrag gelesen. Seither bin ich wieder aufgestellt und voller Tatendrang. Ich habe in den letzten Tagen all das bereit gestellt, was ich in Istrien brauche. Auch die gewaschenen Gläser für die Erdbeer- und Aprikosen-Konfitüre.

Auch dieses Jahr werde ich wiederum Aprikosen und Erdbeer-Konfitüre machen

Jedes Jahr mein grosses Problem: Welche Kleider, Hosen, Shirts muss ich mitnehmen? Auf dem Bett legte ich all die Kombinationen aus, bis die schlussendliche Auslese auf meiner Polstergruppe darauf wartete, in die Reisetaschen eingepackt zu werden.

Am Montag früh um 5 Uhr bin ich gestartet. Nach 820 km traf ich um 14 Uhr auf dem Campingplatz in Istrien ein. Die Fahrt war problemlos. Bei 0 Grad bin ich in der Schweiz gestartet. In Istrien waren es etwa 16 Grad. Der Himmel war blau, aber es ging ein kühler Wind. Die letzten Tage müssen sehr regnerisch gewesen sein. Der Boden war matschig.


Meine Fahrtstrecke nach Istrien via Mailand, Venedig und Triest

6. Mai 2019: Fahrt nach Solaris: Schnee oberhalb Stans
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April 2019: Live Ticker vom „Basler Max“

+++ Trump’s Lügen – Europa muss aufwachen +++ Antisemitismus +++ Upgrade WP +++ RTL-ein Werbesender im F1 +++ Krankenkasse Auge +++ Foto-Walk: Basler Rheinhafen +++ Fasnachts-Bericht +++ Schnee im April +++ Augenspritze +++

Trump, eine Gefahr für die westliche Welt

Der deutsche Nachrichten-Fernsehsender NTV übertrug am Donnerstag, 25. April live eine Rede des amerikanischen Präsidenten Trump vor der NRA, der amerikanischen Waffen-Vereinigung. Ich habe selbstverständlich die Gelegenheit benutzt, live diesem Präsidenten der USA mit seiner Gestik und Wortwahl zu verfolgen. Ich habe nicht bis zum Ende seine Rede mitgeschaut. Mir wurde es vorher übel. Ich musste entsetzt abstellen.  Dieser „Schleim-Schleicher“ war für mich unerträglich. Es hat mich geschüttelt, vor Ekel. Seine Rede war voller Lügen, Uebertreibungen und Unterstellungen. Entsetzlich, sein Biertisch-Niveau!

Es muss schrecklich um das geistige Niveau der Amerikaner stehen, die einem derartigen Menschen ihr Vertrauen aussprechen und ihn als ihr Führer und Aushängeschild bejubeln. Bei ihm ist alles „tremendous“. Mit diesem typisch „amerikanischen“ Wort kann man alles ausdrücken, das aussergewöhnlich ist. Von ungeheuerlich, über gewaltig und einmalig, aber auch grausam und schrecklich. Dieses Wort zeigt den recht kleinen Wortschatz der meisten  Amerikaner, inkl. ihrem Präsidenten.

Wir müssen uns hüten vor den Amerikanern. Die USA sind nicht mehr unsere Freunde und Partner. Auch nach der Trump-Zeit sollte sich Europa auf seine eigenen Stärken besinnen und gemeinsam auftreten. Die Amis sind nicht besser als die Russen und Chinesen. Sie sind nur noch Konkurrenten!  Deshalb sind die bevorstehenden Europa-Wahlen derart wichtig!

Antisemitismus-Diskussion in Deutschland

Es ist für mich erstaunlich, wie oft in meinem Nachbarland dieses Thema auftaucht und die letzten Emotionen schürt. Ich weiss, Deutschland hat eine unschöne Vergangenheit und auch heute noch viele Rechts-Aussen, aber dies darf kein Grund sein, in den Diskussionen immer wieder den deutschen Antisemitismus aufzubeschwören und dieses Thema zu missbrauchen. Für mich hat dieses Tun ein unangenehmes „Gschmäckle“, wenn damit eine versteckte Erpressung dahergeht.

Von meinen Eltern habe ich gelernt und auch mein Leben hat mich gelehrt: Bei einem Streit tragen beide Seiten eine Mitschuld. Ich vernehme aber in den öffentlichen Medien immer nur, dass die Deutschen Mitbürger etwas gegen die Juden haben. Ich habe aber noch nie aus jüdischen Kreisen vernommen, dass die Juden auch eine Mitschuld daran tragen. Sind die Juden seit 2000 Jahren unbeliebt, weil sie Lämmer sind? Ich habe Mühe mit dieser einseitigen Diskussion, deswegen auch mein „Gschmäckle“, und wundere mich, dass mein jüdischer Nachbar mich nicht grüsst!

17. April 2019: Ich habe auf Version 5 gewechselt

Meine beiden Tagebücher basieren auf der „WordPress-Umgebung“. Monatelang habe ich mich gegen diesen grossen Upgrade meines Tagebuch-Systems WordPress gewehrt. Einesteils war es Angst, dass bei diesem Vorgang etwas schief gehen könnte, es war aber auch der neue Editor, der mich davon abgehalten hatte. Den Editor brauche ich, um meine Berichte zu schreiben und zu verändern. Der Neue funktioniert nach einer ganz neuen Philosophie. Er nennt sich „Gutenberg-„Editor. Er unterteilt den Inhalt eines Berichtes in Blöcke. Darunter versteht man Teile eines Berichtes. Ein Block ist z.B. ein Abschnitt, ein Titel, ein Bild, eine Aufzählung  etc. Ihr seid vom neuen Editor nicht betroffen. Er ist mein Problem

Die Aenderung auf die neue WordPress Version 5 ist gut gelungen und hatte keine negativen Auswirkung auf meine Tagebücher. Es ging nichts verloren und ich erhielt auch keine entsprechende Hinweise.

Der neue Editor ist sehr tricky, bietet viel Gutes und raffiniertes, hat aber noch einige Mängel. Ich habe z.B. noch nicht herausgefunden, wie ich ein Bild links oder rechts in den Text einfügen kann.

14. April 2019: RTL – ein Aergernis im F1

Das F1-Rennen in Shanghai stand heute früh ab 7 Uhr auf meinem Programm. Ich stellte RTL ein und musste einmal mehr realisieren, dass ich auf einem Werbe-Sender gelandet war. Gefühlte 50% der Sendezeit über das F1- Rennen schalteten sie um auf Werbung. Die wichtigsten Momente habe ich auf dem Schweizer Fernsehen SRF erleben dürfen, denn RTL war im Werbe-Modus.

Mein grosser Dank gilt dem Schweizer Fernsehen, ein Pfui geht an RTL

Ich bin froh, dass unser SRF kein privater Sender ist, der in ihren Sendungen durch unverhältnismässige Werbung Geld machen muss.

9. April 2019: Krankenkasse übernimmt die Thailand-Kosten für die 4 Augenspritzen

Freude und angenehme Überraschung herrschte heute früh, als ich per Mail von meiner Krankenkasse „Group Mutuel“ die Nachricht erhielt, dass sie alle Kosten für die 4 Augen-Spritzen in Thailand übernehmen werden.Es ging in meinem Falle nicht um ein paar Hundert Franken, sondern um insgesamt Fr. 8’000.–

7. April 2019: Foto-Walk mit Peter – Basler Rheinhafen bei April-Wetter

Der Wetterbericht liess nichts Gutes erwarten: „Wechselhaft mit Regenschauern“. Dies hinderten Peter Ä. und mich nicht, zu unserem Fato-Walk aufzubrechen. Der Basler Rheinhafen mit seinen 2 grossen Hafenbecken war unser Ziel. Mich interessierte der „Rost“, den ich überall erwartete. Vier Stunden waren wir mit unseren Spiegelreflex-Cameras  unterwegs, bis wir uns im Restaurant  „Zum rostigen Anker“ ein Abschluss-Bier genehmigten.  Die Ergebnisse liessen sich sehen. Ihr könnt die Bilder in meiner „Fotogalerie Best of Basel“ sehen.

8. April 2019: Rheinhafen Basel mit Peter und Max: Haafebeggi 1

6./7. April: Fasnachts-Foto-Bericht fertig erstellt

Klick aufs Bild zum Bericht „Basler Fasnacht 2019“

Es dauerte beinahe 1 Monat bis ich endlich meinen Foto-Bericht über die Basler-Fasnacht 2019 ins Netz stellen konnte. Es galt nämlich, die schlechten Fotos auszusortieren und von den verbleibenden die Besten weiter zu bearbeiten und optimieren. Es waren schöne 3 Tage, davon berichte ich mit Fotos und wenig Text in: „Mein Foto-Bericht Basler Fasnacht 2019

Do, 4. April: Es schneit

Die letzten Tage herrschten frühlingshafte Temperaturen zwischen 18-20ºC mit blauem Himmel. In der Nacht auf heute Donnerstag ein Temperatursturz auf knapp über 2ºC. Es schneite bis am Nachmittag auch in Basel. Die Dächer rund herum sind weiss. April-Wetter pur. Am Wochenende soll es wieder schöner und wärmer werden!

 

Do, 4. April: Augenspritze Nr. 14

Ich sei ein hartnäckiger Patient, meinte die Augenärztin bevor ich die 14. Eylea-Injektion erhielt. Aber langsam baue sich die Flüssigkeit ab. Dies sei doch positiv. Der 4 Wochen Rythmus wird beibehalten. Am 2. Mai wird die nächste Spritze fällig. Am 6. Mai fahr ich nach Istrien in meine Sommer-Residenz.

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Essen, essen …. und geniessen …. eine Rhabarbar-Wähe

Ich esse gerne. Essen gehört zu meinen Lieblings-Tätigkeiten. Kürzlich war ich mit Nicole im Restaurant „Vierter König“ und genoss mit ihr ein Fondue Bacchus. Im Fondue Bacchus kocht man Fleisch in einer Wein-Bouillon, also ähnlich dem Fondue Chinoise (Fleisch-Bouillon). Es war ein Traum. Es gab Rind-, Kalbs- und Hühnchen-Fleisch, dazu 6 verschiedene Saucen wie Knoblauch, Curry, Zwiebeln etc, Senffrüchte, kleine Cornichon, Silberzwiebeln, Pommes-Frites und schwarzer Reis etc.

Am Tag darauf war ich bei Süttis zum Spargel-Essen eingeladen. Wiederum ein Traum. Es begann bereits mit einem feinen gemischten Salat mit wunderbarer Sauce als Entrée. Der abschliessende Heimweg war kurz. Ich musste nur einen Stockwerk hinunter gehen. Man muss wissen, dass Rosmarie während meinen vielen Abwesenheiten meine Wohnung beobachtet und immer wieder lüftet. Ich bin ihr sehr dankbar.

Gestern Freitag 26. April) kam dann mein grosser Tag: Ich hatte wieder einmal Lust auf eine Rhabarber-Wähe. Eine Wähe ist ja kein Kunststück, aber die süssliche Vanille-Sauce ist mein Geheimtip.


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Der Horror mit meinen beiden Wohnwagen geht weiter

Ihr erinnert Euch bestimmt an das Drama im Kiwi-Depot letztes Jahr, als ich einen meiner zwei Wohnwagen suchen musste, weil das Depot ihn nicht mehr fand. Daraufhin habe ich das Depot gewechselt und mich dem Tomislav Suflaj im Depot „Mar-Adria“in Rogovici anvertraut. Er war ein netter Kerl. Ich vertraute ihm.

Visitenkarte

Dies sollte wohl ein Fehler gewesen sein. Als ich an Weihnachten dem Tomislav meine besten Wünsche via SMS übermitteln wollte, kam die Meldung zurück: „Diese Nummer ist ungültig und nicht mehr in Betrieb„. Auch auf seiner Mail-Adresse antwortete er nicht. Ich war schon etwas beunruhigt, legte aber meine Sorgen zur Seite. Dies änderte sich aber, als der Holländer Ralph K, sich beim mir am 6. Jan. 2019 über WhatsApp meldete und mich nach meinem Kontakt zu Tomislav fragte. Er sei verzweifelt, denn er habe ihn bereits für ein Schutzdach über seinen Wohnwagen bezahlt, aber finde keinen Kontakt zu ihm. Ralph K. fuhr in der Folge im März von Holland nach Istrien, um den Tomislav zu finden und zu überprüfen, ob sein Wohnwagen noch dort stehe. Er kam mit der Nachricht zurück, dass das Depot offen, also ungeschützt war. Meine beiden Wohnwagen habe er inmitten anderer Wohnwagen entdeckt.

Wenigstens standen die Wohnwagen noch in Rogovici und waren nicht gestohlen. Ich redete mir ein, dass Tomislav bestimmt irgendwo im Ausland arbeite und deswegen seine kroatische Handy-Nummer nicht mehr benutzen könne. Ich beruhigte Ralph, dass sich Tomislav bestimmt Anfang April melden werde.

Mitte April wurde es nun aber auch mir zu bunt, denn von Tomislav keine Spur. Nun war auch ich überzeugt, dass ich einem Gauner aufgesessen war. Der ist mit allem Geld abgehauen, vermutete ich. Wenigstens waren meine Wohnwagen noch an Ort und Stelle, aber eben eingeklemmt durch andere Wohnwagen.

Horror-Gedanken überkamen mich: Wie bekomme ich die beiden frei, wenn ich nach langer Fahrt und todmüde in Istrien angekommen bin? Ich müsste dabei mehrere Wohnwagen, die um meine beiden standen, wegräumen. Eine Arbeit, die ohne Traktor nicht zu bewälten war. Ich richtete mich bereits ein, ein paar Nächte im Hotel zu verbringen. Meine Vorfreude an Solaris schwand auf einen Tiefstpunkt.

Ich war sehr beunruhigt und begann einige meiner Freunde um Rat und Hilfe zu bitten:

  • Matjaz aus Ljubljana bat ich, er möchte sich doch bitte in der Konoba Zardin beim „dünnen“ Kellner Valter erkundigen, ob und wo Tomislav sei. Ich wusste, Valter arbeitet in einer kleinen Fabrik direkt neben Tomislavs Depot.
  • Die Einheimischen Clara und Benny aus Tar, die mir bisher mein Vorzelt aufstellten, bat ich via Facebook, meine beiden Wohnwägen aus dem Depot soweit freizustellen, dass ich sie am 6. Mai nach meiner Ankunft auf den Campingplatz ziehen kann. Sie sollten dazu einen Traktor organisieren.
  • Klaus und Martina aus Linz bat ich, sich mit Clara kurz zu schliessen und sicher zu stellen, dass meine beiden Wohnwagen am 6. Mai verfügbar sein werden. Sie versicherten mir, dass sie alles daran setzen werden, meine Wohnwägen frei zu bekommen.

Tomislav hat mich masslos enttäuscht. Ich habe ihm vertraut. Er hat mein Vertrauen missbraucht. Er hat mich betrogen: Das Depot war im Winter weder bewacht, noch war die Internet-Cam realisiert. Er war nicht erreichbar! … und ich war während Wochen in höchstem Masse gestresst

Ende gut, alles gut

Am Karfreitag, 20. April kam von Matjaz die erlösende Nachricht, dass Tomislav zurück sei und bereits die ersten Wohnwagen nach Lanterna gebracht habe. Tomislav werde sich melden Er habe während des Winters auf der dalmatischen Insel Pašman gearbeitet.

Tomislav meldete sich aber erst Tage später, als Matjaz von Valter die neues Mobile-Nummer erhalten hat und ihn direkt anfragte.

Mittwoch, 24. April 2019: Ich hatte heute erstmals über VIBER-Messenger Kontakt zu Tomislav. Matjaz konnte mir helfen. Er erhielt vom Valter (Kellner in Konoba Zardin) die neue Telephon-Number von Tomislav. Tomislav wird meine beiden Wohnwagen bereitstellen.

Dies alles war stressig. Nun bin ich erleichtert. Ich weiss aber noch nicht, ob ich mir dies mit Tomislav nochmals antun werde. Ich brauche Garantien, dass dies nicht noch einmal passiert.

17. Mai 2019: erneuter Depot Wechsel

Nachdem Tomislav nicht bereit war, geeignete Massnahmen zur Sicherstellung seiner Erreichbarkeit zu ergreifen, habe ich zum Depot „ALAN“ gewechselt. Sein Verhalten kam mir dubios vor: Er lehnte es ab, seine Erreichbarkeit via ein Facebook-Profil oder etwas ähnlichem sicherzustellen.

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Achtung: Zeitung lesen ist ungesund

„Die Gesundheit ist unsere grösste Gefahr“, meinen die Zeitungen

Aus meiner Sicht ist es ein grosser Blödsinn, ja ein Aergernis. Seite einigen Jahren haben die deutschen Zeitungen und Magazine ein neues Geschäftsfeld entdeckt: Die Angst der Leser! Sie machen ihre Leser und Leserinnen darauf aufmerksam, was ihrem Leben schaden kann. In jeder ihrer täglichen OnLine-Ausgaben berichten sie mehrfach in irgendeiner Form über die Gefahren der Gesundheit, nach dem Motto:

Leben ist ein Risiko ! Leben ist gefährlich!

Sie berichten über gewisse Körper-Merkmale und -Gefühle, die auf ein grosses Leiden hinweisen könnte. Sie beraten die Leserschaft, wie diese grössere Gefahren für die eigene Gesundheit ausweichen kann. Ganz vorne auf der Liste dieser „Todes-Beratungs-Zeitungen“ befindet sich das Focus-Magazin.

Ein Blödsinn nach dem anderen wird da zu Papier gebracht. Papier ist geduldig:

      • Rote Flecken an den Beinen – das müssen Sie wissen (Focus 10.4.2019)
      • Symptome für Infarkt und Herzschwäche: Die wichtigsten Zeichen für ein krankes Herz – auch Beinschmerzen sind Warnsignal (Focus 10.4.2019)
      • Nur selten ist es Krebs: Experte erklärt, wodurch Hodenschmerzen verursacht werden – und was hilft (Focus 10.4.2019)
      • Die wichtigsten Nährstoffe für fitte Zellen – Essen gegen das Vergessen: Mit welchen Lebensmitteln Sie Demenz vorbeugen (Focus 11.4.2019)
      • Was Ihre Fingernägel verraten: Dieses Zeichen für Krebs sollten Sie nicht ignorieren (Focus 11.4.2019)
      • Anti-Krebs-Kodex; Das sind die 10 goldenen Regeln, mit denen Sie Ihr Krebsrisiko minimieren (Fokus 20.4.2019)
      • Finden Sie aus der Leberfalle: Sieben Wege für einen erfolgreichen Kampf gegen die Fettleber (Focus 20.4.2019)

      • Unbekannte Warnsignale: Vier markante Körpermerkmale deuten auf Herzprobleme hin (Focus 22.4.2019)
      •  Warnsignal für tödlichen Infarkt: Ein „stummer“ Herzinfarkt bleibt meist unbemerkt – worauf Sie achten müssen (Focus 27. 4. 2019)
      • Wenig bekannte Risikofaktoren: Blasenkrebs bleibt lange unbemerkt: Vier Faktoren zeigen, wer zur Vorsorge muss (Focus 1. Mai 2019)

      • 15.000 Neuerkrankungen pro Jahr – Blasenkrebs bleibt lange unerkannt – drei Anzeichen sollten Sie ernst nehmen (Focus 6. Juni 2019)

Wenn ich diese Artikel alle lesen würde, dann wäre ich bereits total verkrebst und tot. Wobei diese Zeitungen auch fürs Sterben gute Ratschläge anbieten …….

 

 

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Ich wühlte in meiner Vergangenheit

und scannte alte Negative ein

Vor wenigen Wochen kam mir ein schwarzer Ordner gefüllt mit lauter Schwarz-Weiss- und Farb-Negativ-Filmen in die Hand. Beim Durchblättern entdeckte ich viele Bilder aus meiner Nach-Pubertäts-Zeit zwischen meinem 21. und 33. Lebensjahr. Viele Bilder, die ich verschwunden meinte und vermisste.

Diese habe ich mit dem Silver-Crest-Scanner für Kleinbild-Negative eingescanned

Es waren 1000e von Negativen, die ich alle durchgeschaut habe. Dabei kamen einige „Vermisste“ zum Vorschein. Unter anderem z.B. Fotos von meinem DKW-1000, oder Fotos aus der Zeit mit Marlis, Fotos von Festen mit Technikums-Freunden etc.

Hochzeit-Fotos

Ein Foto als Beispiel für viele andere: Max mit Zigarre

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Huawei-Handy: „Neue Tag erfasst“ – NFC-Chip

NFC-Logo

Seit wenigen Wochen ärgert mich die Meldung „Neue Tag erfasst„, sobald ich mein Huawei-Handy einschalte oder mit Passwort aktiviere.  Sie kommt sogar mehrmals, wenn ich irgendetwas eingebe.

Nun habe ich nach dem Problem im Internet gegoogelt und prompt die Ursache gefunden: Eine Kreditkarte mit einem RFID-/NFC-Chip. Dieser Chip erlaubt die Datenübertragung auf kürzester Distanz und wird in der Praxis zum Bezahlen an dafür eingerichtete Kassen oder als Eintrittskarte etc gebraucht. Die meisten  Kredit-Karten, aber auch die Passe verfügen über solche Chips. Auf den betroffenen Karten wird angezeigt, ob ein solcher Chip verbaut ist.

In meinem Fall hat mein Handy auf dieseKreditkarte mit Chip reagiert und eine Art „Fehler-Meldung“ in obiger Formulierung herausgeschickt. Seit ich die Kredit-Karte aus einem Seitenfach meiner Smart-Phone-Hülle herausgenommen habe, herrscht Ruhe.

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In Memoria „Unser Schwedenhaus in Toffen“

Wie ihr wisst, schreibe ich an meiner Autobiografie für meine Enkel-Kinder. Warum für die Enkel-Kinder? Weil ich aus eigener Erfahrung mich nach dem Tode meiner Mutter  ärgerte, sie zu wenig über ihr Leben ausgefragt zu haben. Es waren Fragen nach ihrem Alltag, der damaligen Mann/Frau Beziehung. Wie hat sie den Beginn des Industrie-Zeitalters erlebt? Wer war der Chef zu Hause? Es wären auch intime Fragen gewesen, die mich interessierten. Wie habt ihr Euch geschützt? Hatte Sex bei Euch eine grosse Bedeutung? oder nur die des Kinder-Zeugens?

Kapitel „Unser Schwedenhaus in Toffen“

Am 16. April 2019 habe ich ein weiteres grosses Kapitel in meiner Biografie abgeschlossen und ins Internet gestellt,  das Kapitel  „Unser Schwedenhaus in Toffen“ . Durch Anklicken auf die Bilder, gelangst Du auf die Seite in meiner Autobiografie.

3. Juli 1979 Toffen Breitlohn Haus

Es war immer mein Traum! Ein eigenes Haus. Das wurde möglich, als ich als Verkäufer bei der Computerfirma Sperry Univac recht erfolgreich war. Im Oktober 1975 zogen wir in unser Traumhaus in Toffen im Gürbetal ein. Unsere Adresse lautete: Ahornweg 5, Im Breitlohn, 3125 Toffen

Das Schweden-Haus, wie ich es nannte, stand am Hang hoch über dem Gürbetal, war zwei-geschossig und hatte keine Unterkellerung. Es fiel auf durch sein grosses Dach. Im hinteren Teil des Hauses war der Platz für die Oelheizung und den Keller samt Waschmaschine. Vor dem Keller im Erdgeschoss war das grosse Wohnzimmer mit Cheminé und einem Gäste-WC. Im Obergeschoss d.h. im Dach waren das Eltern-, sowie 2 Kinder-Schlafzimmer und ein Büro, sowie ein Estrich noch weiter oben. Zusätzlich hatten wir 2 Garagen für unsere beiden Autos in der nahen Gemeinschaftsgarage.

Die Lage hoch über dem Gürbetal und Toffen war einmalig. Vom Sitzplatz aus sahen wir die Berner-Alpen. Auf dem Hang über uns konnten wir Rehe beobachten.

Durch Anklicken dieser Bilder gelangst auf die Seite „Unser Schwedenhaus in Toffen“

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11. April 2019: Shopping, Waisenkinder, Lällekönig und Digitec

NESPRESSO-Maschine

Vor 2 Tagen habe ich bei der NESPRESSO-Aktion eine zweite Kaffee-Maschine gekauft. Da musste ich einfach zugreifen, denn die Maschine kostete Fr. 79.90, dazu erhielt ich einen Bon für NESPRESSO-Kapseln im Werte von Fr. 100.–.

Somit verfüge ich über eine Kaffee-Maschine für meinen Wohnwagen in Istrien und eine für zu Hause. Nun muss ich auf meinen geliebten Kaffee nicht verzichten, wenn ich monatlich 3 Tage zur Augenspritze in Basel verbringe.

Ein Ei für Waisenhaus

Heute, Freitag, 11. April war ich in der Stadt. Es gab einiges zu erledigen.Als ich die Freiestrasse (Haupt-Einkaufsstrasse in Basel) hinunter spazierte, kam eine ältere Frau auf mich zu: „Kaufen Sie auch ein hand-bemaltes Ei für das Basler Waisenhaus?“ Ich war bereits kopfschüttelnd und ablehnend ein paar Schritte vorbei, als mein Hirn „Stop“ rief und meinte: „Max! Dies ist wirklich für einen guten Zweck. Sei froh, dass Du nie wein Waisenkind warst!„. Ich habe ein grosses rosa-gelb bemaltes Ei für Fr. 10.– gekauft. Die Frau war glücklich und ich noch viel mehr, weil ich auf meine innere Stimme hörte. Heute muss ein Glückstag werden!

vom gleichnamigen Restaurant

Lällekönig

Dann führte mich mein Weg zum NESPRESSO-Shop, wo ich die Hälfte meines Kapsel-Guthabens abholte. Gemütlich ging mein Weg zum Marktplatz und dann noch auf die Mittlere Rheinbrücke, wo ich ein letztes Foto vom Restaurant Lällekönig machte. Dieses Restaurant steht direkt an der Schifflände, war ein Basler In-Lokal und  ist seit vielen Monaten leer. Mit der Figur“ Lällekönig“ haben im Mittelalter die besseren Grossbasler die einfacheren Kleinbasler auf der anderen Rheinseite verhöhnt! Er konnte nämlich seine Zunge herausstrecken

Digitec: Lumix-Kamera

Meine Reise-Kamera „Lumix TZ-41“ ist bereits  6 Jahre alt. Ich war sehr zufrieden mit ihr. Sie hat in dieser Zeit stark gelitten, weil ich sie im Rucksack, der Hosentasche oder in einer Seitentasche  der Windjacke mitnahm. Das Gehäuse ist zerkratzt und etwas zerschunden. Ich habe das Gefühl, dass die Belichtung nicht mehr optimal funktioniert. Die Bilder waren oft zu hell, also überbelichtet. .

Als ich vom Shopping aus der Stadt zurückkam, habe ich mir bei Digitec das neueste Modell obiger Reihe die „Lumix TZ91“ bestellt. Am Montag wird sie mir ausgeliefert.

Und nun sitze ich vor dem PC und schreibe über meinen wirklich grossartigen Freitag, den 12. April 2019

 

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März 2019: Live Ticker vom „Basler Max“

+++ Hacker-Angriffe +++ Schweizer Offiziermesser +++ Stinkkäfer +++ Wetter +++ Kaffee +++ Basler Fasnacht +++ Meine Augen +++ zurück aus Thailand +++ Jetlag +++

 

 

31. März: Hacker-Angriffe

Es scheint, dass die seit Monaten auf meine Testseite erfolgten Hacker-Angriffe beendet sind, nachdem ich erfolgreich deren IP-Adressen aus den USA gesperrt hatte. Mehrmals täglich versuchten sie, in mein System zu gelangen.

24. März: Achtung in Deutschland: Das Tragen des Schweizer Militärmessers wird verboten

Schweizer Taschenmesser

Die Deutschen spinnen. Sie wollen in ihrem Waffengesetz auch das Tragen von kleinen Taschen-Messern wie das rote Schweizer Offiziermesser verbieten. An diesem Wochenende hat die Deutsche Polizei Mitten in Dortmund  eine solche waffenfreie Zone eingerichtet und kontrolliert, und dabei alle die Messer bis zum kleinen Nagelmesser konfisziert.

Ich bin gespannt, wie lange es geht, bis man Flüssigkeiten nur noch in kleinen Mengen über die Grenze nach Deutschland bringen darf… wie auf den Flughäfen!

Stinkkäfer oder Baumwanze

Wer kennt nicht diese Viecher?  Seit ich wieder aus Thailand zurück bin, mache ich Jagd auf dieses Käfer. Ueberall finde ich sie. In den Ecken der Zimmer, an Vorhängen oder in Töpfen. Seit etwa 10 Jahren kriechen und krabbeln sie in unseren Wohnungen herum. Sie wurden von Asien eingeschleppt und haben keine natürlichen Feinde. Man findet sie  in den Wohnung, in deren Nähe sich Bäume befinden. In den kalten Jahreszeiten fliehen sie in die Wärme, sprich Wohnungen.

Aber Achtung beim einfangen: Sobald die Käfer in Stress sind, spritzen sie ein stark stinkendes Sekret aus. Deshalb sollte man sie am besten in einem Papier-Taschentuch oder einem Küchenpapier zerdrücken und wegschmeissen. Ja nicht zertreten! Den Gestank bekommt man nicht mehr so schnell aus der Wohznung. Auch das Einsaugen mit dem Staubsauger sei keine gute Idee, weil dann die ausgestossene Luft gräuslich stinkt.

Marmorierte Baumwanze (Halyomorpha halys, umgangssprachlich auch Stinkkäfer)

Wetter und Kleidung

Seit ich aus Thailand zurück bin, herrschte kühles, ja sehr kühles Wetter. An der Fasnacht musste ich sogar meine Helly Hansen Fleece-Jacke aus dem Winter-Fundus hervorsuchen. Es herrschten tagsüber Temperaturen unter 10ºC.  Am Tag des offiziellen Frühlingsanfang am 20. März entdeckte ich auf dem Aussen-Thermometer sage und schreibe 2ºC

Kaffee

Zwischen 2 Waggis-Masken eingeklemmt. Man beachte die Hand voller Räppli über meinem Kopf

Ich bin eine Kaffee-Tante. Jeden Tag trinke ich um die 4-6 Tassen, hergestellt aus (Nespresso-)Kapseln. Das interessante ist, dass ich in Thailand keine Lust nach gutem Kaffee verspüre. Ich begnüge mich dort mit einem instant Cappuccino-Gemisch.

11. – 13. März 2019: Basler Fasnacht

Dieses Jahr fand die Basler Fasnacht spät statt. Dies war auch einer der Gründe, weshalb ich bereits anfangs März von Thailand zurück in die Schweiz flog. Ich wollte wieder einmal an die Fasnacht und dort meinem Hobby frönen, dem Fotografieren.

Der Wetterbericht für die 3 schönsten Tage des Jahres war nicht berauschend.  Regen, starke Winde und kalt, war die einhellige Meinung der Wetter-Apps. Bis am Mittwoch -Abend war Petrus ein halber Basler. Das Wetter war mehrheitlich schön und der Regen zwischendurch nur von kurzer Dauer. Jedoch dann am Mittwoch-Sonnenuntergang begann es zu regnen ….

Ich war mehrmals in der Stadt. Am Montag wurde ich von meiner Tochter Daniela und ihrem Sohn Leon begleitet. Ich war stolzer Vater und Grossvater! Trotz des schwierigen Wetters kamen viele prächtige Bilder heraus. Meinen Bericht „Basler Fasnacht 2019“ findest Du durch Anklicken auf den Link „Basler Fasnacht 2019“

Im 2014 war ich letztes Mal an der Basler Fasnacht. Meine damaligen Eindrücke findet ihr unter „Basler Fasnacht 2014

Klick auf dieses Waggis-Bild, um zum Bericht „Fasnacht 2019“ zu gelangen

7. März: Check in der VISTA-Klinik

Nach 4 Augenspritzen in Thailand hatte ich am  7. März meinen nächsten Termin in der VISTA-Klinik.  Sie massen mein krankes Auge mit der OCT-Geräten (Optische Kohärenztomographie) aus. Dabei zeigte sich erstmals, dass die Feuchtigkeit in meiner kranken Netzhauts massiv zurückgegangen ist. Erfreulich auch die hohe Sehschärfe von 80% in beiden Augen! Ein wahnsinniger Wert! Ein echter Aufsteller

5./6. März 2019: Jetlag – Ich habe durchgeschlafen

Ich bin zwar nicht so fit. Eine Erkältung bahnt sich an. Aber ich habe bereits in der 2. Nacht in meinem Bett durchgeschlafen und bin wenige Minuten vor 6 Uhr früh aufgewacht. Dies ist doch erstaunlich.

4. März 2019: Wieder in der Schweiz

Mit etwas Verspätung bin ich nach einem 12 stündigen Flug um 19:20 auf dem Flughafen Zürich gelandet.

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29. März 2019: Frühlingsausfahrt ins Elsass

Dies war meine zweite Ausfahrt seit ich aus Thailand zurückgekehrt bin. Gemeinsam mit Renato fuhren wir ins Elsass von Allschwil via Bartenheim – Sierenz – Kötzingen  und wieder zurück via Allschwil nach Basel. Unterwegs fuhren wir neben und unter blühenden Kirschenbäume hindurch.

 

Blühende Kirschbäume

In voller Fahrt 

29. März 2019 Ausfahrt lsass mit Renato Bevilacqua

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11. – 13. März 2019: Basler Fasnacht – Mein Foto-Bericht

Dieses Jahr fand die Basler Fasnacht spät statt. Dies war auch einer der Gründe, weshalb ich bereits anfangs März von Thailand zurück in die Schweiz flog. Ich wollte wieder einmal an die Fasnacht und dort meinem Hobby frönen, dem Fotografieren.

Der Wetterbericht für die 3 schönsten Tage des Jahres war nicht berauschend.  Regen, starke Winde und kalt, war die einhellige Meinung der Wetter-Apps. Bis am Mittwoch -Abend war Petrus ein halber Basler. Das Wetter war mehrheitlich schön und der Regen zwischendurch nur von kurzer Dauer. Jedoch dann nach dem  Mittwoch-Sonnenuntergang begann es zu regnen ….

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Ich war mehrmals in der Stadt. Am Montag wurde ich von meiner Tochter Daniela und ihrem Sohn Leon begleitet. Ich war ein stolzer Vater und Grossvater! Trotz des schwierigen Wetters kamen viele prächtige Bilder heraus.

Auf meinen Bericht „Basler Fasnacht 2019“ kannst Du durch anklicken der Bilder auf dieser Seite gelangen.

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