Vor wenigen Tagen am Do, 10. Juli horte ich auf dem Schweizer Radio eine Sendung über den Gaza-Streifen: «Versorgungslage in Gaza ist katastrophal». Die Journalisten sprachen von einer Apokalypse auf einem Gebiet, das halb so gross ist wie der kleine Schweizer Kanton Glarus.
Die Israelis hätten praktisch alle Gebäude dem Erdboden gleich gemacht. Gegen 80’000 Palästinenser, meist Frauen und Kinder, wurden getötet. Das Land ist voller Blindgänger und Personen-Minen. Dazwischen müssen die Ueberlebenden des 2 Mio Volkes der Palästinenser leben. Sie vegetieren zwischen Verhungern und Sterben. Den internationalen Hilfsorganisationen wird der Zutritt verwehrt. Die Lebensmittel und Wasser sind rar. Man kann fast nichts kaufen und das, was angeboten wird, kann sich keiner leisten. Gemüse und damit Vitamine gibt es keine. Die Palästinenser werden durch die Israelis ausgehungert. Deren Körper weisen keine Reserven mehr auf. Die kleinste Krankheit rafft die ausgemergelten Leute dahin. Das Wasser ist verseucht und voller Krankheitskeime. Die Kinder sterben zu hauf, denn man kann sie nicht mehr impfen. Die meisten Spitäler sind schon lange zerstört. Es existiert praktisch keine medizinische Versorgung, weil die Medikamente fehlen und nicht nachgeliefert werden. Die Grenzen sind dicht!
Israel betreibt keine Vergasung, sondern Aushungern
Man muss wissen, der Gaza-Streifen ist bereits jetzt ein geschlossenes Gefängnis. Die Palästinenser sind darin eingeschlossen. Nur wenige verfügen über die notwendigen Ausweise, um auszureisen zu können. Und nun will Israel die Ueberlebenden innerhalb Gaza in einem weiteren abgesicherten Lager über der zerstörten Stadt Raffa zusammentreiben, bis ein Land bereits ist, die Palästinenser zu übernehmen. Dies nenne ich ein Konzentrationslager, wie es die Israelis bei Hitler kennen gelernt haben.
Die Welt hat sich entsetzt über Hitler im 2. Weltkrieg. Die Welt entsetzt sich über die aktuellen Bombardierungen von Putin. Nun sollten wir uns auch entsetzen über die Israelis und die Regierung von Netanjahu. Netanjahu und seine Genossen gehören vor ein Kriegsgericht und müssen bestraft werden. Ich gebe es zu. Ich hasse die Israelis, die aus ihrer Vergangenheit nicht s gelernt haben. Wen wundert es, dass sie seit Jahrtausenden verfolgt werden!
Ich darf Pro-Palästina demonstrieren
Ich bin froh, dass ich in der Schweiz wohne und auch hier diese Nachrichten unzensiert hören kann. In der Schweiz kann ich auch gegen die israelische Politik demonstrieren, ohne als links- oder rechts-extrem bezeichnet zu werden. In Deutschland würden solche Infos und Sendungen verboten und als antisemitisch eingestuft. Die deutsche Politik ist auf einem Auge blind und lässt sich von den Israelis mit ihrer Vergangenheit erpressen. Armseliges Deutschland!
Vergiss nicht die israelischen Vertreibungen im West-Jordanland und Jerusalem
Neben diesen Gräueltaten wird ganz vergessen, welche Untaten die jüdischen Siedler seit Jahren im Schutze der israelischen Armee im West-Jordanland und in Jerusalem verüben. In beiden palästinensischen Gebieten werden systematisch die Häuser der Palästinenser zerstört und deren Besitzer vetrieben. Darauf werden israelische Siedlungen mit reinen Juden gebaut. Ein Völkermord mit System!