Basler Max

Beiträge des Autors

Feb. 2021: Live Ticker vom „Basler Max“

+++ Radausfahrten +++ Meine 2. Covid-Impfung +++ Gold, Gold +++ Der Bestatter vis-à-vis +++ Schnee +++ Mein Augen-Zustand +++ Blühende Orchideen +++

Frühlingstemperaturen und erste Radausfahrten

Seit dem 19. Feb. waren die letzten Februartage angenehm warm und bereits Frühlingshaft. Am 21. Feb. machte ich meine erste Ausfahrt seit rund 4 Monaten und am 25. Feb. meine zweite über je 36 km. Es herrschten Temperaturen zwischen 18o-20oC. Diese beiden Ausfahrten bildeten den Start in die 2021-Saison. Er war mühsam, aber hat Freude bereitet.

21. Feb. 2021: Ausfahrt ins Elsass

22. Feb: Erhielt meine 2. Covid-Impfung

Vier Wochen nach meiner ersten Covid-Impfung mit dem Wirktoff „Moderna“ erhielt ich heute meine Zweite und das „Diplom“ sprich den offiziellen „Schweizerischen Impf-Ausweis“. Ich bin glücklich darüber und fühle mich erleichtert, da ich nicht mehr im Vordergrund der Gefährdeten stehe. Ich kann nun beruhigter meine Enkel/-innen besuchen. Ich bin mir aber bewusst, dass neue Mutationen auch mich gefährden können.

Ein kleiner Nachtrag: In den 2 Tagen nach der Impfung habe ich als Nebenwirkung ein kleines bischen die Covid-Erkrankung durchgemacht. Ich hatte leichtes Kopfweh und die Gelenke schmerzten minimal. Ich war etwas müde und geschlaucht. Aber bereits am 3. Tag danach war ich wieder voll im Saft

Ski-WM – Hilfe, meine Nerven – Ich bin zu alt

2017 Goldmedaille aus Thailand

Es ist verrückt. Ich bin zu alt für diesen Zuschauer-Sport. Mein Herz klopfte, mein Puls weit über 100 und der Blutdruck gegen 200…und ich gebe es zu, meinen Augen tränten. So erging es mir am Super-G und im Abfahrtsrennen der Frauen. Auch ich habe eine Gold-Medaille verdient.

Es wird gestorben, auch ohne Corona

Vis-à-vis meiner Wohnung befindet sich ein Taxi- und Bestattungsunternehmen. Oft schau ich aus meinem Küchen-Fenster und beobachte, was da drüben abläuft. Mehrmals im Monat fährt ein kleiner Lastwagen vor und liefert neue „Holzsärge“ aller Gattungen. Schön verschnörkelte, aber auch ganz einfache. Das Geschäft mit Toten scheint zu rentieren. Täglich, wenn nicht sogar 2x täglich, fährt der schwarze Leichenwagen weg. Oft hält ein Privatwagen auf dem Parkplatz und dunkel gekleidete Leute steigen aus. Es sind ohne Zweifel Hinterbliebene, die sich eine schöne Beerdigung bestellen. Die wollen dem Verstorbenen noch etwas bieten! Die Bestatter haben Hoch-Konjunktur und kein Lockdown, obwohl keiner davon eine Maske trägt. Das Geschäft mit dem Tod hat eben besondere Gesetze.

9. Feb.: Aufstehen bei Schnee

9. Feb. 2021: Blick aus meiner Küche aufs Bestattungs-Unternehmen

8. Feb.: Makula: Wie geht es meinen Augen?

Ein grosser Check war in der VISTA-Augenklinik angesagt. Ich hatte ein gutes Gefühl. Wie gewohnt wurde ich als Studienteilnehmer wie ein Promi begrüsst. Dann starteten die Augentests, Buchstabenerkennen, OCT (Optical coherence tomography) und schlussendlich die aktuelle Diagnose: Das linke Auge mit dem Studien-Präparat behandelt ist wiederum „trocken“, während das rechte Auge wiederum leicht „feucht“ geworden ist. Das letztere hat mich etwas geschockt, denn es war bereits auf gutem Weg der Heilung. Nun geht es weiter. Das eine Auge wird in 6 Wochen gespritzt und das feuchte in 4 Wochen. Aber das Beruhigende: Der Zustand meiner Augen blieb stabil, leicht verbessert, weil ich auf das neue Medikament sichtlich anspreche, wenn auch nur langsam.

Meine Orchideen blühen wieder

Als ich im März aus Thailand zurückkam und realisierte, dass ich voraussichtlich längere Zeit zu Hause in der Schweiz verbringen muss, habe ich mir 2 Orchideen gekauft. Sie erfreuten mein Leben durch wochenlanges Blühen. Vor ein paar Wochen haben sie wieder ausgeschlagen und neue Knospen angesetzt. Seit ein paar Tagen blüht die weisse Schmetterlings-Orchidee wieder. Ein neuer Sonnenschein in meinem Leben.

Feb. 2021: Orchee Phalaenopsis: Schmetterlings-Orchidee

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„Sport ist Mord“ – So ein Blödsinn!

Ihr kennt diesen Spruch! Viele benutzen ihn, um sich von sportlichen Aktivitäten zu fern zu halten. In der Tat kann man sich im Sport verletzen. Man kann sich aber auch in der Küche verletzen, wenn man sich in den Finger schneidet oder sogar vom Stuhl stürzt. Sogar das Essen schadet dem Körper, wenn man übergewichtig wird! Es ist der Spitzensport, der viel zu dieser „Sport ist Mord“-Meinung und wie alles Extreme auch nicht unbedingt viel zur Gesundheit beiträgt. Deshalb schreibe ich hier vom Breitensport für mich und Dich!

Kurzum, dieser Satz ist ein Blödsinn und die, die ihn als ihre Entschuldigung gebrauchen, sind einfach faul!

21. Feb: Meine erste Ausfahrt mit dem Rennrad nach 4 Monaten

Heute bin ich nach ungefähr 4 Monaten erstmals wieder aufs Rennrad gestiegen. Die frühlingshaften Temperaturen von um die 17o Grad Celsius haben dies ermöglicht. Ich fuhr mit meinen 78 Jahren beim ersten Mal nur 35 km auf leicht welligem Gelände mit 285 m Höhendifferenz. Es war eine gemütliche Ausfahrt mit 3 Stops, um meinen Puls wieder herunterzubringen und dabei ein Foto zu schiessen. Der Durchschnitt betrug 20.7 km/h, welche mich positiv überraschte. Ich kam nie in Atemnot und konnte jederzeit sprechen.

Wie bei mir üblich, begab ich mich nach der Ausfahrt in die Badewanne zu einem fein duftenden Creme-Schaumbad. Ich spürte die Anstrengung, legte mich auf meine Liege und schlief nach kurzem ein.

21. Feb. 2021: Ausfahrt ins Elsass

Hilfe, wegen der Corona-Untätigkeit hat sich mein Körper zu einem alten Mann zurückgebildet!

Bereits gegen Abend begann mein Körper ob der unerwarteten Belastung zu rebellieren: Viele meiner Körpermuskeln schmerzten. Die Rücken-, Hals-, die Oberschenkel-, die Arm- und auch Hand-Muskeln waren davon betroffen. Es entwickelte sich ein veritabler Muskelkater! Für mich ein Zeichen, dass mein Körper sich in den letztebn Monaten in gefährlichem Masse zu einem „Alten Mann“ zurückentwickelte!

Aufforderung zur Tat: Treibt Sport! Bewegt Euch!

Liebe Freunde, treibt Sport und bewegt Euch. Die Muskeln in unserem Körper sind lebenswichtig, denn sie stärken unser Knochengerüst aber auch unseren Blutkreislauf. Aus diesem Grund bin ich ein Gegner der E-Fahrräder als Sportgerät, denn sie verführen zum Treten ohne Kraft, ohne Muskeleinsatz und ohne Kreislauf-Einsatz.

Obwohl ich nur 30 km weit gefahren bin, lebte ich in einem emotionalen Hoch dank des Sauerstoffs der Natur! Ich treibe keinen Leistungssport, sondern Gesundheitssport.

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Max berichtet: Meine Foto-Projekte

Die Corona-Pandemie hat den grossen Vorteil, ich muss möglichst zu Hause bleiben. Dies erlaubt mir, mich meinem Foto-Archiv und meinen Foto-Berichten zu widmen.

Vor etwa 20 Jahren habe ich mit der digitalen Fotografie begonnen. Ich liess mir farbige Negativ-Bilder vom Entwicklungslabor digitalisieren und auf CD brennen. Die damalige Qualität der eingescannten Bilder war aus heutiger Sicht mittelmässig. Im Mai 2001 kaufte ich für Fr. 1’450.– meine erste Digital-Kamera „Casio QV-3000EX“, wobei allein der Speicher für die aufgenommenen Bilder „IBM-MicroDrive mit 512 MB Kapazität“ etwa Fr. 450.– kostete. Bereits damals nutzte ich das Werkzeug Photoshop zur Bild-Optimierung. Anfänglich archivierte ich die Original-Fotos auf CD’s, später dann nur noch auf grossen Plattenspeichern. Die aktuelle Speicherplatte allein für die unzähligen Fotos ist 2 TBytes gross, das entspricht einer 4 Millionen Mal grösseren Speicherkapazität als der frühere 512 MB MicroDrive.

Seit jener Zeit existiert auch meine Homepage http://www.maxlehmann.ch, in die ich fleissig meine illustrierten Reiseberichte und Tagebücher verfasse und veröffentliche.

19. Jan. 2007: Kakteen am Strassenrand in Sudspanien
Frühere Bildgrösse

Damals war die verfügbare Internet-Kapazität und -Geschwindigkeit noch tief. Das Laden eines Bildes dauerte ewig und verlangsamte den Aufbau einer Bildschirm-Seite massiv. Die Texte waren kein Problem. Die Bilder verlangsamten das Laden. Es galt die Bilder möglichst klein zu halten. In meinem Falle waren sie damals zwischen 15-20 kB und 300×200 Pixel gross. (Heute beträgt die Grösse der Bilder um 100-150 kB und 800×600 Pixel)

Anhand der beiden Kakteenbilder oben und rechts könnt ihr den Grössen-Unterschied von früher und heute erkennen. Mit diesen kleinen Bildern konnte ich nicht brillieren! Nun versteht ihr auch, warum ich alle meine Berichte überarbeiten werde, denn sie sollen auch mir besser gefallen.

23. Juli 2003: Sushice Feuerwerk Anina

Meine aktuellen Projekte

Aus dieser Anfangszeit des Internets und der digitalen Fotografie rühren meine ersten Tagebücher und Reiseberichte:

Deren Texte waren brauchbar und zum Teil spannend zu lesen. Jedoch die eingefügten Bilder waren ein Problem. Es waren zu viele und das Format war zu klein. Kein Mensch wollte derart viele kleinen Mini-Fotos anschauen! Diese Menge erinnerte mich an die schrecklichen Dia-Abende meiner Eltern! Damit konnte ich niemanden als Leser und Betrachter gewinnen.

In den vergangenen Wochen habe ich die obigen Reiseberichte überarbeitet. Die Anzahl Bilder habe ich auf die Besten der Besten reduziert, sie anhand der Originale aus meinem Archiv neu optimiert und in Grossformat in die Berichte eingefügt. Die Original-Texte habe ich abgesehen von kleinen Aenderungen 1:1 übernommen.

Bei diesen Arbeiten am PC habe ich einige Foto-Raritäten entdeckt. Diese werde ich in einer eigenständigen „Best-of-Gallerie“ zusammenfassen. Die Optimierung meiner Foto-Seiten war eine erfrischende Arbeit. Ich bin stolz auf meine neugestalteten Berichte. Sie erstrahlen in neuem Glanz und kommen näher an mein Vorbild des „GEO-Magazins“.

27. Jan. 2005: Fahrt durch die Wüste von Luxor nach Hurghada:

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Man gönnt sich ja sonst nichts !

Die Corona-Pandemie hat uns immer noch fest im Griff. Vorsicht ist angesagt. Nur Home-Office, kein Fitness, Sauna und auch kein Küssen. Wir sind alle verschleiert. Ich habe Mühe, hübsche Frauen-Gesichter unter der Maske zu erkennen….

Ich leiste mir jeweilen am Freitag ein feines Thai-Essen vom Kittipon’s Restaurant. An diesem Freitag gabs:

  • Crevetten Tempora
  • Gebratenes Rindfleisch mit Ananas und steamed Reis
  • Thai Mango mit sticky Reis
  • und Chang Bier

Sieht sie nicht toll aus, die blaue Herrenuhr? Meine neueste Errungenschaft in einer einmaligen Farbe. Dies sind meine kleinen Freuden während der Corona-Pandemie.

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10. Feb.: Winterkurort Basel-Binningen

Alle paar Jahre entwickelt sich Basel resp. Binningen zu einer veritablen Wintersport-Destination. Dieses Jahr war es wieder soweit. Und es wurde für mich nach 13 Jahren Abwesenheit zu einem grossen Erlebnis.

Letzte Nacht hat es wiederum geschneit. Zwar nur etwa 5-6 cm, aber es kam trotzdem zu einem Chaos, weil es noch recht kalt war und der Schnee nicht dahinschmolz. Ich musste am Morgen früh zum Augenarzt. Glücklicherweise hatte ich im Keller noch geeignete Winterschuhe sprich „Boots“, die 13 Jahre darauf warteten, um mich rutschfest durch den Schnee stapfen zu lassen. Ich erinnerte mich an die Jugendzeit. Da gab es öfters Schnee in Basel.

Morgenstund hat Gold im Mund

11. Feb: Nun kam noch der Sonnenschein dazu

11. Feb. 2021: Winter über Binningen Basel bei schönstem Wetter

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Basler Fasnacht: FFP2 Massge

Im 2021 wird es auch dieses Jahr nichts mit der grossen Basler Fasnacht vom 22. – 24. Februar. Corona und die Diskussionen um die FFP2-Masken verunmöglichen dies. Und dennoch entdeckte ich die einen oder anderen Fasnachts-Hinweise, wie den Waggis in Binningen.

Die Basler Fasnacht soll nur virtuell stattfinden. Die Schnitzelbänggler, Trommler und Pfyffer treten vor Fernseh-Kameras auf …Wir Zuschauer müssen uns nicht warm anziehen. Wir können alles bequem aus dem warmen Wohnzimmer mit verfolgen. Das ist nicht mehr Fasnacht, sondern Karneval „Basel wie es singt und lacht

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Mein Computer-Tip: Schutz der Notebook- und Tf-Batterien vor überladen

Die wenigsten wissen, dass die Lebensdauer von Smartphone- oder auch Notebook-Batterien massiv nachlassen, wenn sie immer auf 100% aufgeladen werden oder sogar ewig am Ladekabel hängen. Auch ich war bis vor kurzem ein solcher Sünder. Bei alten Smartphones und Notebooks konnte man die Batterie ersetzen. Dies geht bei den neuen Modellen nicht mehr

Ideal wäre für die Batterie, wenn sie immer zwischen 20-85% aufgeladen wäre. Das Problem besteht aber darin, dass man das Ladekabel vergisst ein- oder auch auszustecken! Als Hilfe nutze ich „Batterie Alarm Programme und Apps“, die Alarm-Töne/-Melodien aussenden.

Für Windows Notebooks

Unter Windows habe ich mir das kostenlose Programm „Battery Alarm & Analytics“ von Amaze Studio heruntergeladen. Man findet diese App im Microsoft-Store „https://ww.microsoft.com

  • ✔ Die Apps wird dich benachrichtigen, wenn Dein Notebook-Akku geladen oder zu niedrig entladen ist.
  • ✔ Du kannst den Alarm-Sound wählen. …und auch wählen, ob der Sound im Loop wiedergegeben werden soll
  • ✔ Du kannst für die Benachrichtigung einen individuellen Batteriestand festlegen (z.B. 100%, 90%, 80%, 70% 25% etc.).
  • ✔ Angezeigt werden Batteriestatus Restlaufzeit, Ladezustand, Kapazität, Akku

Für Android-Smartphone

Im Google Play Store findet man unter dem Suchbegriff „Battery Alarm“ viele kostenlose Apps, wobei man darauf achten sollte, dass die Apps eine individuelle Eingabe von Alarms für das Aufladen und Entladen erlauben, z.B. 20% Entladung und 85% Höchladung.

Ich nutze auf meinen Tablets und Smartphones die App „“Full Battery Alarm“ von Utsav Talati.

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Hurra, ich bin ein Glückspilz!

Jeden Morgen wenn ich aufstehe und vor dem Spiegel im Badezimmer meine Zähne putze, strahle ich über mein Leben als Glückspilz. Klar habe ich auch meine kleinen und grösseren Beschwerden, aber im Moment ist es für mich das Wichtigste: Ich habe als einer der ersten Schweizer die Covid-19-Impfung erhalten.

Am vergangenen Montag, 25. Jan. bin ich mit dem „Moderna“-Impfstoff geimpft worden. Ich hatte wie erwartet keine Nebenwirkungen. In etwa 3 Wochen am 22. Feb. werde ich meine 2. Impfung erhalten und werde dann gegen den gefährlichen Covid-19-Virus geschützt sein. Ich freue mich auf die Zeit, wenn ich meine Enkel ohne Angstgefühle wieder besuchen kann. Ich bin froh, in diesen 12 Monaten der Corona-Pandemie um eine Erkrankung herumgekommen und nicht in der Intensivstation gelandet zu sein.

Ich hatte in der Tat Mitte Januar 2021 mehr Glück als andere Gleichaltrige, weil mir die Nutzung von Internet keine Schwierigkeiten bereitete, im Internet in möglichst kurzer Zeit die notwendigen Daten zu erfassen, um schlussendlich einen Impftermin zu erhalten.

Etwas verstehe ich nicht. Warum läuft die Terminvergabe nicht umgekehrt ab? Die Gemeinden haben nämlich alle notwendigen Daten, um eine bestimmte Altersgruppe wie z.B. die der 75 Jährigen anzuschreiben, aufzubieten und ihnen einen Termin anzubieten. Damit wäre der übergrosse Stress für die Alten abgewendet.

Leider sind die Staatsbetriebe und Politiker unflexibel und weltfremd. Was im privaten Business normal ist, fehlt dieser Klientele total. Sie sind weder „Kunden-orientiert“ noch „Benutzer-freundlich“

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Europäische Bettler in Basel werden aggressiv

Beim Thema „Bettler-Paradies Basel“ schiessen mir Tränen in die Augen. Man kann nicht mehr durch die eigene Heimat-Stadt spazieren. Auch bei geschlossenen Geschäften wegen des Lockdowns, gäbe es das Münster, den Rhein oder die schöne Basler Altstadt zu besichtigen. Dies alles kann man derzeit vergessen, denn die Belästigung durch die unzähligen Bettler stösst ab!

Nini, eine gute Freundin von mir schrieb mir über WhatsApp:

Wir wollten eigentlich kurz durch die Stadt spazieren. Weil es aber stark regnete, setzten wir uns mit einem Kaffee in der Hand vor dem Sutter beim Globus auf das BVB-Wartebänkli. Wir sassen da genau eine Stunde.

Was denkst Du, wieviele – teilweise äusserst penetrante & freche Bettler uns mit einem Becher in der Hand angebettelt haben?

16!!! Ständig mussten wir sie abwehren und es kam kein richtiges Gespräch zwischen uns zustande!

3 einzelne Bettler haben uns verflucht, nachdem sie nichts bekommen haben.

Jetzt habe ich es auch erlebt und es ist zum K…!

Da kann ich mich nur wiederholen: Ein Dank an das Grün-Rote Parlament, das dies ermöglichte und mit den Steuergeldern der Basler Bevölkerung die Bettler durchfüttert und umsorgt!

28. Sept. 2020: Bettler in Basel

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Besserwisser unter deutschen Politikern und Journalisten

In Deutschland ist der Impfstoff knapp. Seit Dezember wollte man die Impfzentren auslasten und impfen! Nun wird sich der grosse Start in den März oder sogar April verschieben!

Die EU unter deutscher Führung durch die Ratspräsidentin Angela Merkel und unter Kommissions-Präsidentin Ursula van der Leyen hat zu wenig resp. zu spät bestellt und die Verträge missverständlich ausgehandelt. Dies ist an für sich nicht erwähnenswert, denn diese Pannen waren von van der Leyen nach den Erinnerungen aus ihrer Zeit in unterschiedlichen Ministerposten in Deutschland zu erwarten. Ebenfalls ihre öffentliche Schuldzuweisung an die Impfstoff-Hersteller.

Schlimmer finde ich, dass viele Deutsche Politiker mit einfachen, gesetzwidrigen Vorschlägen das Problem lösen wollen: „Eine staatliche Impfwirtschaft“ fordert der bayrische Populist Söder! „Wir zwingen AstraZeneca, Biontech und auch Moderna die Lizenzen anderen Pharmazeutischen Firmen in Deutschland zu überlassen oder sogar das Patentrecht ausser Kraft zu setzen.“ Massnahmen, die an diktatorische Regime erinnern. Ein Recht auf geistiges Eigentum ausser Kraft zu setzen! Schreckliche Erinnerungen an die Deutsche Vergangenheit tauchen in mir auf!

Es ist erschreckend, dass „Führer-Persönlichkeiten“ solche Ideen als Lösung aller Probleme herausposaunen, ohne diese vorher eingehend auf Machbarkeit zu überprüfen. Es ist einfach nicht machbar, ein pharmazeutisches Produktions- und Abfüllverfahren innert kurzer Zeit zu verschieben oder neu aufzubauen. Ein solcher Prozess dauert im Minimum 6-8 Monate. Allein die Zulassung durch die jeweiligen Gesundheitsbehörden dauert Wochen. Die Gebäude müssen umgebaut und den Maschinen angepasst werden. Die notwendigen Maschinen sind Einzelanfertigungen, die nicht ab Stange gekauft werden können.

Mich erschüttert, dass fast alle Politiker Deutschlands nur noch auf der populistischen Schiene kommunizieren. Dies ist eine Besserwisser- und Träumer-Politik. Wen wunderts, dass Deutschland in vielen technischen Gebieten den Anschluss verloren hat. Deutschland, das einstige Photo-, Video, Fernseh- und auch Auto-Herstellerland. Alles ging innert weniger Jahrzehnte verloren. Ihr Internet-Abdeckung ist eine der schwächsten weltweit! Liegt dies am mangelhaften Schulwesen? oder doch eher am Charakter-Eigenschaft der „Besserwisser“, wie die Deutschen despektierlich in der ganzen EU bezeichnet werden?

Was aber auch typisch ist: Deutschland ist die einzige EU-Nation, die sich derart laut und tendenziös beschwert. Deutschland zeigt einmal mehr ihr egoistisches Gesicht (oder Fratze), denn mit keinem Wort werden die anderen 26 EU-Länder erwähnt, noch weniger die Afrikanischen!

Die Journalisten habe ich zwar mit keinem Wort erwähnt, aber sie sind um keinen Deut besser. Sie übertreffen oft noch die Politiker, denn sie sind von Beruf aus „Besserwisser“.

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Jan. 2021: Live-Ticker vom „Basler Max“

+++ Bin gegen Covid-19 geimpft +++ Biden/Harris, die grosse Hoffnung +++ Vati ersetzt Mutti in der CDU +++ Bordelle dürfen in CH offen bleiben +++ Covid-19-Impftermin +++ Hilfe für Restaurants +++ Fitness zu Hause +++ USA: Putsch +++ Die Thais leiden +++ Impfbeginn +++

25. Jan.: Bin mit dem Moderna-Impfstoff geimpft worden

Am 15. Jan. hatte ich das Glück, übers Internet einen Impftermin erwischt zu haben. Heute war es soweit. Ich wurde mit dem Moderna-Impfstoff geimpft und fühle mich etwas beruhigt in Anbetracht der aggressiveren Covid-Varianten. Am 22. Feb. fasse ich die Zweite Impfung und dann werde ich recht gut geschützt sein.

20. Jan. 2021: Amtseinführung von Joe Biden und Kamala Harris, Abgang von Donald Trump

Um 17:50 Uhr MEZ war es soweit, Joe Biden und Kamala Harris waren als 46. Präsident und Vize-Präsident der Vereinigten Staaten vereidigt. Ich gebe es zu, ich hatte bei der Zeremonie Tränen in den Augen, Ich war glücklich für Amerika, die ganze Welt und für die Demokratie!

Es war eine würdevolle Amtseinsetzung auf dem Capitol. Am selben Ort, an dem vor 2 Wochen Donald Trump und seine Anhänger das Kapitol besetzten und die Wahl von Joe Biden verhindern wollten. Es war Donald Trump hoch anzurechnen, dass er dieser Feier ferngeblieben ist. Die beste Tat seiner Amtszeit

18. Jan: Shutdown in der Schweiz – Bordellle bleiben geöffnet

Der Bundesrat und das BAG (Bundesamt für Gesundheit) haben grosse Angst vor der agressiven England-Mutation des Covid-19. Ab Montag, 18. Jan. müssen auch die Läden schliessen. Ab dann dürfen einzig die Lebensmittelgeschäfte, Banken, Apotheken/Drogerien, Baucenters, Coiffeusen und Bordelle offen bleiben. Ja, ihr habt richtig gelesen. Aus unerfindlichen Gründen dürfen die Puffs geöffnet bleiben. Ich frage mich, wie dort Abstand gewahrt werden soll! Ich bin kein Gegner der jetzigen Pandemie-Einschränkungen, aber irgendwie verstehe ich diesen Entscheid nicht! Aus Respekt vor den übrigen Schliessungen hätte ich etwas Fingerspitzengefühl erwartet.

16. Jan: Neuer CDU-Chef: Nach der „Mutti“ der „Vati“

Nach vielen Jahren Frauen-Herrschaft durch „Mutti“ und AKK haben die CDU-Vertreter heute dem Armin Laschet gegenüber Friedrich Merz den Vorzug als neuen CDU-Chef gegeben. Sie wählten damit bewusst keinen Manager und CEO, sondern einen „Vati“ als Nachfolger der „Mutti“. Ob dies genügt, um Deutschland technologisch wieder an die Spitze zu führen. Während 16 Jahren hat man mit Merkel unaufhörlich Boden verloren. Internet, KI, Ausbildung, E-Technologie sind auf Niveau „Bananen-Rpublik“, aber keinesfalls Weltspitze!

Ob sein Mitbewerber Friedrich Merz eine akzeptable Alternative gewesen wäre, bezweifle ich nach seiner verfehlten Reaktion nach verlorener Wahl: Er wollte das Amt des Wirtschafts-Minister in der aktuellen Merkel-Regierung, was Merkel unverzüglich ablehnte!

15. Jan: Habe einen Termin zur Covid-19-Impfung

Ich habe mich soeben (08:30 Uhr) zur COVID-19 Impfung anmelden können. Am 25. Januar wird die erste Impfung fällig, und am 22. Feb. die Zweite. Habe wiederum Glück gehabt, denn die Anmeldungs-Seite wurde kurz vor meinem Login aufgeschalten. Die Online Anmeldung über Internet war echt „tricky“. Ob dies jeder Ü75-Oldie bewältigen kann?

8. Jan.: Corona: Hilfe für die notleidenden Restaurants

Was gibt es schöneres, jemandem zu helfen und als Gegenleistung eine feines, exklusives Thai-Essen von einem Hauben-Koch zu erhalten. Corona machts möglich. Die geschlossenen Restaurants brauchen dringend Hilfe. Einmal je Woche gehe ich zu Kittipon’s Thai Restuarant Krone am Kronenplatz in Binningen und hole mir am Take away ein feines Thai Abendessen: 3 Spiessli als Vorspeise, Poulet an Massama-Curry mit steamed Rice und als Dessert Thai-Mango mit Klebreis und dies zu einem moderaten Preis von Fr. 57.–

8. Jan. 2021: Kittipons Thai Restaurant Take Away

Fitness zu Hause

Hilfe …. Meine Waage zeigt immer höhere Zahlen an. Buddha lässt grüssen! Seit Weihnachten trainiere ich auf meinem Stepper,. Ich steige mehrmals am Tag die Treppen im Hause vom 2. Stock hinab und wieder hinauf. Zweimal die Woche gibt es nur noch Salat mit Feta-Käse.

6. Jan.: Putsch-Versuch durch Trump

Man kann es drehen und wenden wie man will, Donald Trump hat um etwa 15 Uhr USA-Zeit seine Anhänger aufgerufen, mit ihm zum Parlamentsgebäude zu marschieren und die Bestätigung des gewählten neuen Präsdenten Joe Biden zu verhindern: Dies war ein Aufruf zu einem Putsch gegen die Demokratie von USA. Der trumpsche Mob drang ins Kapitol ein, dessen Landes-Verteter in Eile flüchten mussten.

Man kann daraus erkennen, was passieren kann, wenn Populisten an die Macht kommen. Vor dieser Gefahr ist aber auch Europa nicht geschützt. Man denke an die populistischen Parteien AfD in Deutschland, die SVP in der Schweiz und die Le Pen in Frankreich, sowie die von Populisten regierten Länder Ungarn und Polen.

Donald Trump ist zwar noch kein Mörder, aber er machte sich praktisch aller Verbrechen schuldig, die im Strafgesetzbuch aufgeführt sind. Man müsste sie ihm nur noch beweisen! Er ist verrückt! Er gehört ins Gefängnis oder ins Irrenhaus.

Thailand liegt am Boden

Offiziell gemäss Militär-Regierung hat es fast keine Corona-Infizierte in Thailand. In der Praxis sind aber Corona-Test nur zu europäischen Preisen erhältlich. Für einen Thai unerschwinglich. Er müsste dafür 1-2 Wochen arbeiten. Der Tourimus ist zerstört. Die meisten Hotels, die Taxis, die Bars und Massage shops, die Reiseführer etc sind grösstenteils bankrott. Die Thais wissen nicht mehr wo ein und aus. Diese „gewollten und befohlenen“ Einschränkungen treffen den Mittelstand und die Durchschnittsbevölkerung.

Seit 1. Jan 2021 herrschen in einigen Provinzen wieder Ausgangssperren, weil einige Infizierte aufgetaucht sind. Die Regierung gibt den Burmesen schuld. Betroffen sind Hua Hin und Bangkok, weitab von Burma!

Impfen in Basel-Land – ein Drama

Seit langem war bekannt, dass in Baselland die älteren Semester über 75 Jahre prioritär geimpft werden sollen. Seit Ende Dezember konnte man sich anmelden!. Dies habe ich jedoch erst Tage später in der Zeitung gelesen. Innert 24 Stunden waren die verfügbaren Termine für den kommenden Monat weg! Es fand keine offizielle Information statt. Die wenigen Termine müssen unter der Hand vergeben worden sein. Korruption sagt man dem!

Ich finde, die ganze Impfung ist amateurhaft organisiert. Ende Dezember in letzter Sekunde suchte man nach Krankenschwestern und Aerzten fürs Impfzentrum. Die Anmeldung fürs Impfen soll via Internet stattfiden. Man stelle sich vor, 70-85-jährige Senioren müssen sich in Internet auskennen, über eine Mail-Adresse verfügen, via Google surfen, die Formulare ausfüllen und ausdrucken etc. Ich weiss nicht, was sich die staatlichen Verantwortlichen dabei gedacht haben Die sind absolut wirklichkeits- und lebensfremd.

Im Prinzip bin ich mir ja bewusst, dass für den Beginn nicht allzu viele Impfdosen zur Verfügung stehen werden. Deshalb stört es mich nur am Rande, dass ich noch 1-2 Monate warten muss, obwohl ich zu den gefährdeten Senioren gehöre. Bis dann hat man mehr Erfahrungen mit dem Impfstoff.

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Ich wurde mit dem Moderna-Impfstoff gegen Covid-19 geimpft

Den Corona-Virus mit all seinen Nebenwirkungen, sprich Sterberate, Intensiv-Stationen, Künstliche Beatmung, Lockdowns, Reisebeschränkungen bekommt man nur in den Griff, wenn sich eine grössere Mehrheit der Menschheit impfen lassen. Dann findet der Covid-19-Virus keine frischen Zellen mehr und kann sich nicht weiterverbreiten. Bereits überlebte Krankheit schützt leider zu wenig!

Impf-Anmeldung via Internet

Anfang Januar 2021 habe ich aus der Presse und dem Internet entnehmen können, dass am Freitag-Vormittag, 15. Januar die ersten Impftermine des Kantons Baselland für über 75-Jährige via Internet vergeben werden.

Mir war klar, dass ich mich so schnell wie möglich impfen lassen wollte. Ich möchte vermeiden, an Corona zu erkranken und bei Pech sogar in der Intensiv-Station zu landen…. und gleichzeitig meinen Anteil zur Bekämpfung gegen den tödlichen Virus zu leisten.

An besagtem Freitag habe ich mich um 8 Uhr früh erstmals auf der Anmeldeseite des Gesundheitsamtes eingelogged und immer wieder „neu geladen“. Ich war scheinbar nicht der einzige, wie ich später aus der Presse entnehmen konnte. Die Seite war überlastet. Um 08:30 war es dann soweit. Ein grosses rotes Anmelde-Feld tauchte auf und erlaubte den Start zum Anmelde-Prozedere für einen Covid-19-Impf-Termin.

Die Online Anmeldung über Internet war etwas „tricky“. So musste die 20-stellige Karten-Nummer der Krankenkassen-Karte eingetippt werden. Eine Herausforderung, denn man musste die Karte zuerst zur Hand haben und dann die kleinen Ziffern abtippen.

Jedoch schlussendlich war ich erfolgreich und erhielt via SMS auf meine Handy-Nummer zwei Termine: Am 25. Januar wird die erste Impfung fällig, und am 22. Feb. die Zweite.

Ich habe Glück gehabt. Glück, dass ich die Krankenkassen-Karte immer im Geldbeutel hatte und sie deswegen sofort fand, und dass ich mich bei der Eingabe der langen Karten-Nummer nicht vertippte, denn via diese Karten-Nummer wurde ich mit Namen, Adresse und Alter identifiziert.

Im Nachhinein frage ich mich, ob dieses Anmelde-Prozedere für manche Ü75-Oldies nicht zu schwierig war. Wie ich erst später auf der Impfseite erfuhr, wurden die 3’000 verfügbaren Impftermine innert 10 Minuten vergeben. Insgesamt 60’000 Zugriffe verzeichnete die Webseite. Wow, da habe ich aber Glück gehabt!

Mo, 25. Jan. 2021: Die Impfung

Zwei Tage vor dem Impftag fuhr ich mit dem Auto zum Impfzentrum in Muttenz, etwa 20 km ausserhalb Basels. Es befand sich in einer grossen Industriezone in einer mir unbekannten Umgebung. Ich wollte sichergehen, ob es genügend Parkplätze hat.

Die Organisation machte einen guten Eindruck: Am Tag vor dem Impfdatum erhielt ich ein SMS als Erinnerung.

Am Montag, 25. Jan. war es soweit. Kurz bevor ich um 14:30 Uhr von zu Hause wegfahren wollte, begann es intensiv zu schneien und ich hatte nur Sommerreifen. Ich hatte ein mulmiges Gefühl. Die Strassen waren weiss bezuckert, aber das Auto hielt problemlos auf der Strasse. Als ich vor dem Zentrum ankam, wurde mir ein Parkplatz zugewiesen. Beim CkeckIn konnte ich durchgehen, weil ich das notwendige Gesundheits-Formular bereits zu Hause ausgefüllt hatte. Nach kurzer Wartezeit erhielt ich die Impfung von „Moderna“, einem amerikanischen Hersteller. Er soll aus Sicht des Schweizerischen Gesundheitsamtes BAG voraussichtlich auch vor der britischen und südafrikanischen Variante des Virus schützen. Am 22. Feb. werde ich die 2. Impfung erhalten.

Glücklicher Ausblick

Ich bin froh, dass ich die erste Impfung erhalten habe. Bereits nach 1 Woche soll der Wirkstoff beginnen zu schützen. Dies beruhigt mich und macht mich sicherer, da die britische Variante des Virus noch aggressiver sein soll! Nun kann ich mich bereits in Gedanken damit befassen, meine Enkelkinder wieder treffen zu dürfen, ohne Angst vor einer Ansteckung haben zu müssen. Dies aber erst nach der 2. Impfung!

Aufruf zur Impfung !

Ich appelliere an Euch alle, sich unbedingt impfen zu lassen. Ihr schützt nicht nur Euch, sondern die Allgemeinheit. Sobald ein grosser Teil der Bevölkerung geimpft ist, kann sich der COVID-19-Erreger nicht mehr weiter verbreiten, weil er „kein frisches Fleisch mehr findet!“

Nach meiner Impfung habe ich voller Freude und Stolz dies in Facebook veröffentlicht. Die meisten der über 50 Reaktionen (Stand 26.1.2021/10 Uhr) waren positiv oder ohne Feedback. Leider gab es 3 unverbesserliche Impfgegner, die sich mit dummen und unqualifizierten Schlagwörtern und Argumenten zu Wort meldeten. Es waren nicht etwas Junge, sondern Ältere aus der Gruppe der über 65-Jährigen, die am meisten gefährdet sind und bisher den Grossteil an Toten stellten. Scheinbar schützt das Alter nicht vor Dummheit. Die werden dann am meisten nach Hilfe schreien, wenn sie sich in der Intensiv-Station treffen sollten.

Diese Impfgegner sind aus meiner Sicht nicht nur Dummköpfe, sondern Schmarotzer und Feinde der Allgemeinheit. Ich werde meine Kontakte mit solche Leuten diskussionslos abbrechen. Ich habe mich bereits von den 3 erwähnten Querdenker getrennt., denn über den Sinn und Zweck einer Covid-Impfung kann man nicht diskutieren!

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Mein Tag in der Corona-Zeit

Ich bin ein glücklicher Mensch und leide weder unter Depressionen noch Langeweile. Aus diesem Grund verstehe ich die Rentner nicht, die über die Corona-Einschränkungen klönen! Mann muss sich eben sein Leben aktiv gestalten und sich nicht wegen der Restriktionen hängen lassen.

Ich unterstütze die Entscheide der Schweizer Politiker in der jetzigen Corona-Pandemie. Ich masse mir nicht an, es besser zu wissen und zu können. Ich weiss aus Erfahrung, jeder Entscheid ist diskutabel. Jeder Entscheid ist ein Paradies für die Populisten. Sie leben davon.

Wie läuft nun ein normaler Tag bei mir ab?

Ich werde Euch berichten, wie ich einen typischen Corona-Tag erlebe!

Ich nehme mir das Recht, jeden Tag ohne Wecker aufzustehen. Ich geniesse das Dösen und Träumen im warmen Bett, auch wenn das automatische Licht in meinem Wohnzimmer bereits ab 6 Uhr brennt. Meistens stehe ich zwischen 7 und 8 Uhr auf. Dann hole ich mir einen Start-Kaffee, stelle das Radio mit Nachrichten auf meinem Tablet ein und rüste mich im Badezimmer.

Nach einem kurzen Blick auf meine Handies nach neuen Nachrichten, starte ich das Notebook, bearbeite meine Mails und auch meine Brief-Post, denn diese erhalte ich elektronisch (eingescanned von der Schweizer Post). Am Morgen früh bin ich am effizientesten. In dieser Zeit schreibe ich auch die besten Berichte und Tagebuch-Einträge.

Mein heiliges Frühstück

Erst anschliessen nach getaner Arbeit gibt es mein heiliges Frühstück mit einem feinen Kaffee, einem Doppel-Spiegelei, 3 Speck-Tranchen gesalzen mit Meersalz und grobem Pfeffer und noch 2 Stück Brot aus dem eigenen Brotautomaten mit eigener Konfitüre; Erdbeere, Buttenmost, Quitten, Zwetschgen oder Aprikosen.

Putzen mit tatkräftiger Hilfe

Zweimal die Woche starte ich „Barbarella“, meine Staubsauger-Roboterin. Sie muss meinen blauen Teppich im Schlafzimmer und das grosse Wohnzimmer absaugen. Es ist erstaunlich, wieviel Staub und Schmutz sich anhäuft und sie aufsaugt! Noch mehr erstaunt mich die Effizienz wie sie meinen d’blauen Schlafzimmer-Boden von den helllen Hautschuppen befreit. Früher hatte meine „echte“ Putzfrau mit dem normalen Staubsauger die grösste Mühe damit, Barbarelle fährt ein paar Mal darüber und die Schuppen sind aufgesaugt.

Ungefähr einmal die Woche muss ich meinen Küchenboden aufwaschen, dann nämlich, wenn es knirscht unter meinen Hausschuhen. Damit wären meine Putzarbeiten erledigt.

Frau Schürer, meine Putzfrau aus dem Elsass, kommt alle 2 Wochen und bringt meine Wohnung auf Vordermann. Ich bin froh um sie. Als im Spätherbst des letzten Jahres alle Franzosen zu Hause bleiben mussten, realisierte ich, was ich an meiner Perle habe. Auch sie war davon betroffen und durfte nicht in die Schweiz zu mir kommen.

Mein Freund, der Fernseher

Kurz nach meiner Beautyzeit im Badezimmer starte ich den Fernseher. ZDF, ARD,N-TV und Phoenix sind meine Favoriten. Das Schweizer Fernsehen ist höchstens beim Sport interessant. Mich interessieren die Neuigkeiten aus der ganzen Welt. Er wird den ganzen Tag laufen und mein „Lebens-Partner“ für den Hintergrund-Sound sein. Sport, historische Berichte, politische Sendungen und Diskussionen, sowie Kochsendungen und „Bares für Rares“ sind meine Favoriten. Aus der seichten Unterhaltung schaue ich mir höchstens „Wer wird Millionär“ an. Die vielen Krimis auf allen Sendern mag ich gar nicht! Falls nichts vernünftiges gesendet wird, bediene ich mich aus der ARD-, ZDF- oder SRF-Mediathek.

Mein Notebook als geistige Werkstatt

Die einen haben im Keller eine Werkstatt zur Holz- oder Metall-Bearbeitung, ich verfüge über einen bestens ausgerüsteten Büro-Arbeitsplatz in der einen Hälfte meines übergrossen 60m2-Wohnzimmers. Mit 3 PCs und 1 Scanner bearbeite ich meine Foto-Projekte, arbeite an meiner Biografie und dem digitalen Tagebuch. Zur Zeit bearbeite und aktualisiere ich meine älteren Reiseberichte wie die aus Aegypten, Spanien und über den Kosovo.

6. Dez. 2020: Arbeiten am PC

Kochen

Ich nehme nur 2 Malzeiten zu mir. Das bereits erwähnte heilige Frühstück und die Hauptmalzeit um etwa 16 Uhr. Ich bin kein Kochkünstler, aber ich esse gerne. Ich koche, um zu überleben. Manchmal habe ich Lust auf etwas spezielles und ziehe dazu eines meiner Kochbücher zu Rate. Oft sind es aber auch einfache Speisen, die ich einfach mag. Seit die Restaurants geschlossen sind, hole ich mir beim Gault Millau Restaurant „Kittipon’s finest Cuisine“ ganz in der Nähe ein feines Thai-Essen vom Take Awawy

Zu Beginn der Corona-Pandemie habe ich mir einen Brotback-Automaten gekauft Seither backe ich mir 2x die Woche ein Brot nach jeweiligen „Gluscht“. Nuss- und Speck-Brote, sowie helle Brote mit Sultaninen sind meine Favoriten.

8. Jan. 2021: Kittipons Thai Restaurant Take Away

Seit einigen Wochen habe ich mir aus Gewichtsgründen 1-2 Salattage verschrieben. Ich muss mein Gewicht im Griff behalten, weil ich zu wenig Bewegung habe

Heute gibt es einen Klöpfer (Cervelat) überbacken mit Raclette Käse und Salat an French Dressing Sauce.

3. Jan. 2021: Jahresanfangs-Training

Sport und Fitness

Da steht es zur Zeit recht schlecht. Draussen ist es kalt. Dies ist kein Rad-Wetter für mich. Die Fitness-Centers sind seit November geschlossen. Gute Rat ist teuer, weil ich weiss, dass ich durch Nichts-Tun meine gute körperliche Fitness samt Kreislauf verliere und nie mehr hinbekomme. Einen Ausweg finde ich mit täglichem, mehrmaligem Treppen-Steigen im Haus über 2 Stockwerke und auf meinem „Stepper“ vor dem Fernseher. Mehrmals täglich treibe ich auf diesem Weg Sport.

Facebook, WhatsApp, Line und Viber

Ich halte mich zurück mit realen Kontakten zu Freunden und auch meiner Familie. Ich will nichts riskieren. Stattdessen benutze ich die Messenger-Medien, um Nachrichten auszutauschen oder via Kamera intensive Kontakte zu pflegen. Mittels WhatsApp war ich am Heiligen Abend bei der Bescherung ganz nahe bei den Familien meiner beiden Töchtern Daniela und Katja sowie bei meinen Enkeln.

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Der Skirennsport, die Gladiatorenspiele der Gegenwart – ein dummer Irrsinn auf Kosten der Gesundheit

Diesen Beitrag habe ich am 9. Jan. 2021 nach den Dezember-Skirennen geschrieben. Und nun nach Kitzbühl wiederum 2 schwerstverletzte Profis, die ins Spital geflogen werden mussten. „Die Streiff fordert auch dieses Jahr wiederum seinen Tribut!“ meinten ein Schweizer Fernseh-Reporter sarkastisch! Wann endlich wird man vernünftig! Wir sind doch nicht mehr bei den alten Römern, bei denen ein Menschenleben nichts wert war!

Stürze und Überschläge, Rettungsschlitten im Einsatz, Helikopter fliegen die Athleten ins nächste Spital …. dies ist die Stimmung an einem Skirennen. Es vergeht kein Rennen, ohne solche Bilder: Schädeltrauma und Kreuzbandrisse, verdrehte Knie.

Ich schrieb diese Zeilen nach den schlimmen Skiunfällen um den Jahreswechsel 2020/21. Allein am 9. Jan. 2021 verletzten sich an 2 Rennen in Adelboden und St. Anton 3 Sportler auf Schlimmste. Es waren Mauro Caviezl und Tommy Ford mit schwerer Hirnerschütterung und Juliana Suter mit schwerem Knieschäden. Die einstmals berüchtigte Auto-Rennserie F1 ist ein Kinderspaziergang im Vergleich zum aktuellen Skirennsport.

Am Fernsehen hört man erleichtert: „Entwarnung! der Fahrer ist ansprechbar!“ Welch schreckliche Entwarnung! „Er lebt!“

9. Jan. 2021: Ski-Rennsport

In den nächsten Wochen werden wir an der Lauberhorn-Abfahrt  und der Kitzbühl-Streiff mitfiebern. Mit „gefährlichste Abfahrt der Welt“ wirbt Kitzbühl, mit die „längste Abfahrt der Welt“ wirbt das Lauberhorn. An beiden Rennen werden horrende Tempis von über 130 km/h gefahren. Wie schnell das ist, kann man selber austesten, wenn man auf der Autobahn das Fenster öffnet und die Hand heraushält. Die heutigen Abfahrtsstrecken sind gespickt mit weiten Sprüngen, hängenden Traversen, Tunnels, Steihängen. Alle  müssen Spektakel und gefährliche, ja haarsträubende Szenen bieten. Bei keiner Sportart sind derart viele Helikopter, Krankenwagen, Aerzte  und Krankenhäuser direkt an der Strecke und in der ganzen Umgebung in Alarmbereitschaft.

Unfälle gehören im Skirennsport zur Tagesordnung. Es gibt kein Spitzenfahrer der nicht mehrere schwere Verletzungen hinter sich hatte oder deswegen als Krüppel aufhören musste. Ich kann mich sogar an Todesfälle am Lauberhorn erinnern. Es sind nicht nur die schwächeren der Spitzenfahrer. Es sind auch die Besten der Besten, die es erwischt.

Presse und Fernsehen jubeln. Die Medien leben von diesen Unfällen

Mich wundert es, dass niemand aus Presse oder Fernsehen aufschreit und Massnahmen gegen die Gefährlichkeit dieses Sports und zum Schutz der Fahrer verlangt. Sie schweigen, denn sie profitieren ob solcher spektakulärer Unfälle. Je blutiger desto grösser und roter die Schlagzeilen. Die Leserschaft ist ihnen gewiss. Presse und Fernsehen sind nicht mehr die kritischen Medien, die sie einmal waren. Sie sind nur noch eine Geld-Schefel-Maschine. Mit Recht nennt man sie immer mehr „Lügenpresse“, denn Papier ist geduldig und Lügen und Schwindeleien lassen sich nur schwer nachweisen. Zu einer solchen Lüge gehört auch, dass der Ski-Rennsport ein gesunder Sport sein soll!

Wir Zuschauer müssten uns wehren und die Speed-Rennen mit Verachtung bestrafen

Wir Zuschauer sind die Mächtigen und haben enormen Einfluss. Sobald wir den Fernseher abstellen, fallen die Zuschauerquoten und die Veranstalter müssen sich hinterfragen. Bereits hat man in der Schweiz den Rückgang der Zuschauer festgestellt.

#ski #sport #unfälle #gesundheit #kreuzband #hirnerschütterung

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Live Ticker vom „Basler Max“ über die US-Wahlen und Donald Trump’s Abgang

Ich berichte nachfolgend, wie ich die US-Präsidenten-Wahlen bis zum endgültigen Abgang von Donald Trump erlebt habe. Ich muss gestehen, dass ich von meiner politischen Gesinnung als Schweizer Freisinniger eher den Republikanern zugeneigt wäre, aber Donald Trump mit seinem narzistischen Populismus, seinem Mangel an Würde und den unglaublichen Lügen ist für mich ein rotes Tuch ohnegleichen. Er wollte die Demokratie zerstören. Er hat es nicht geschafft! Er musste einfach ersetzt werden. Weitere 4 Jahre wäre ein Desaster für die ganze Welt gewesen.

Es war eine 4-jährige Soap! Unvorstellbar! Als ob Deutschland von den „Geissens“ regiert worden wäre!

Zu denken gibt mir jedoch, dass gegen 50% der Amerikaner hinter der Person und den Lügen des Donald Trumps stehen. Dieses Amerika muss man bis auf Weiteres als Partner vergessen. Die USA sind unzuverlässig! Es wird Jahre dauern, bis man den Amis wieder glauben, vertrauen und sie als gleichwertige Partner akzeptieren kann. Ich denke, dass man die Chinesen als Wirtschafts-Macht anerkennen muss. Es wäre nach den gemachten Erfahrungen schlecht, sich ausschliesslich an den Rockzipfel der USA zu hängen.

20. Jan. 2021: Amtseinführung von Joe Biden und Kamala Harris, Abgang von Donald Trump

Um 17:50 Uhr MEZ war es soweit, Joe Biden und Kamala Harris waren als 46. Präsident und Vize-Präsident der Vereinigten Staaten vereidigt. Ich gebe es zu, ich hatte bei der Zeremonie Tränen in den Augen, Ich war glücklich für Amerika, die ganze Welt und für die Demokratie!

It was a dream“, die würdevolle Amtseinsetzung auf dem Capitol. Am selben Ort, an dem vor 2 Wochen Donald Trump und seine Anhänger das Kapitol besetzten und die Wahl von Joe Biden verhindern wollten. Es war Donald Trump hoch anzurechnen, dass er dieser Feier ferngeblieben ist. Die beste Tat seiner Amtszeit.

8. Jan. 2021: Trump gibt erstmals die Niederlage zu, wird aber der Amtseinführung fernbleiben

Nachdem ihm weltweit von allen Seiten die Schuld am Putsch angelastet und seine Anhänger sogar als Terroristen eingestuft wurden, hat er erstmals zugestanden, dass eine andere Administration sein Amt übernehmen wird. Den Namen seines Nachfolgers Joe Biden hat er mit keinem Wort erwähnt. Es kam weder eine Entschuldigung wegen der Kapitol-Erstürmung noch eine Gratulation aus seinem Munde, obwohl dies in den Staaten üblich und zum Anstand gehört. Er beharrte weiterhin darauf, dass er an diesen Wahlen betrogen worden sei.

Ein paar Stunden später teilte er über Twitter mit, dass er an der Amtseinführung von Joe Biden am 20. Januar nicht teilnehmen werde. Einen Grund gab er nicht an. Ein Affront sondergleichen. Die Chaos-Phase Trump scheint noch lange nicht ausgestanden sein!

Spät abends USA-Zeit hat Twitter den Account von Trump endgültig gesperrt und gelöscht. Es bestehe die grosse Gefahr, dass er weitere Aufrufe mit Anstiftung zur Gewalt absetzen werde. Es geht in der Tat die Angst um, dass dies noch nicht der Tiefpunkt der Trumpschen Amtszeit gewesen sei. Immer mehr mehren sich die Stimmen, ihn als „verrückt“ zu erklären.

6. Jan. 2021: Putsch-Versuch von Trump – er gehört ins Gefängnis

Man kann es drehen und wenden wie man will, Donald Trump hat um etwa 15 Uhr USA-Zeit seine Anhänger aufgerufen, mit ihm zum Parlamentsgebäude zu marschieren und die Bestätigung des gewählten neuen Präsdenten Joe Biden zu verhindern: Dies war ein Aufruf zu einem Putsch gegen die Demokratie von USA. Der trumpsche Mob drang ins Kapitol ein, dessen Landes-Verteter in Eile flüchten mussten. Es sollen 4 Personen getötet worden sein.

Man kann daraus erkennen, was passieren kann, wenn Populisten an die Macht kommen. Vor dieser Gefahr ist aber auch Europa nicht geschützt. Man denke an die populistischen Parteien AfD in Deutschland, die SVP in der Schweiz und die Le Pen in Frankreich, sowie die von Populisten regierten Länder Ungarn und Polen.

Donald Trump ist zwar noch kein Mörder, aber er machte sich praktisch aller Verbrechen schuldig, die in einem Strafgesetzbuch aufgeführt sind. Man müsste sie ihm nur noch beweisen! Trump gehört ins Gefängnis.

6. Jan. 2021: Giorgia geht verloren – Trump tobt und lügt weiter – Er lässt seine Anhänger das Kapitol stürmen

In dem US-Staat Giorgia mussten in Nachwahlen zwei Senatoren gewählt werden. Sie waren entscheidend für die Mehrheit im Senat. Sie gingen für die Trumpschen-Republikaner verloren! Trump sei Dank, denn dieser Staat war seit Menschengedenken eine Hochburg der Republikaner.

Am deutschen NTV-Fernsehen wurden um 18 Uhr abends Live die ersten 30 Minuten einer Rede von Donald Trump vor seinen Anhängern in Washington übertragen. Es war ein schreckliches Geschwafel ohne Zusammenhalt und voller Lügen über den vermeintlichen Wahlbetrug der letzten Monate bis heute, aber auch die Fake-Presse bekam sein Fett ab. Er forderte seine Anhänger zu einem Aufstand auf, sie sollten sich mit ihm zum Kapitol begeben, um die Bestätigung von Joe Biden zu verhindern! Er griff auch die schwachen Republikaner seiner eigenen Partei an, die ihn aufgefordert haben, seine Niederlage einzugestehen.

Trump ist ein Geisteskranker und Brandstifter. Hoffentlich verschwindet er bald. Ich habe noch nie in meinem Leben einen derart schrecklichen Menschen erleben müssen und dies während 4 Jahren. Seine heutigen Worte waren erschreckend! Mich schaudert es, wenn ich an seine unzähligen Fans, Arsch- und Stiefellecker denke, inbegriffen seiner Frau Melania. Es sind gegen 50% der Amerikaner!

Um ca. 15 Uhr USA-Zeit stürmten unzählige Anhänger von Trump das Parlamentsgebäude Kapitol, in dem sich die Abgeordneten anschickten, die Wahlresultate und den Sieg Joe Bidens zu bestätigen.

31. Dez: Sein Kampf!

Die Wahlmänner haben Joe Biden bereits bestätigt, aber Trump gibt seine Niederlage noch immer nicht zu und lügt weiter, dass die Balken krachen. Ich denke, die Welt kann froh sein, dass in den USA Sicherheitsmassnahmen gegenüber einem Verrückten greifen. Trotzdem zerstört er, wo es nur möglich ist. Sogar die Corona-Kranken und -Geschädigte leiden unter seinem Wahn.

11. Dez.: Juristisches Debakel des Trump Teams

Nun hat auch das höchste amerikanische Gericht das Supreme Court eine Eingabe der Republikaner abgewiesen. Damit hat Trump über 50 Niederlagen vor den Gerichten erlitten. Finanziert hat er diese chancenlosen Vorhaben mit Spenden seiner Anhänger. Er spielt jedoch weiterhin ein armseliges Spiel, weil er nicht verlieren kann. Das Spiel eines Kranken! Jeder von uns wäre schon lange in eine Irrenanstalt eingewiesen worden

Trump lässt nun auch noch seine Muskeln spielen, und vollstreckt moch schnell Todesstrafen auf Bundesebene, was vor seiner Amszeit nicht mehr opportun war.

24. Nov: Trumps zynisches Endspiel

Donald Trump gibt seinen Widerstand gegen Wahlsieger Joe Biden langsam auf. Trotzdem versucht er in seinen letzten Amtswochen noch, Biden anderweitig zu sabotieren – mit schlimmen Folgen für viele Amerikaner.

Zwar akzeptiert er immer noch nicht seine Niederlage, jedoch hat er nun einer Uebergabe der Amtgeschäfte zugestimmt. Damit gibt er Gelder und Arbeitsplätze frei, und vorallem Zugang zu internen Informationen. Vorher legt Trump ihm auch weiterhin noch so viele Steine wie möglich in den Weg. In seinen letzten Amtswochen setzt Trump alle Hebel in Bewegung, um Biden durch Last-Minute-Beschlüsse politisch zu knebeln und, schlimmer noch, überall verbrannte Erde zu hinterlassen. Darunter leiden vorallem die ärmeren Amerikaner, deren Hilfsgelder er gestrichen hat.

Seit Wochen zeigt Trump, welch Ekel und Kotzbrocken er ist. Bisher hat man solche Typen nur aus reisserischen Filmen gekannt. James Bond 007 musste immer gegen solche Typen kämpfen. Die Realität hat uns eingeholt. Dieser Typ war/ist Präsident der grössten westlichen Grossmacht. Man kann nur wünschen, dass die Gerechtigkeit auch ihn schlussendlich bestrafen wird.

17. Nov.: Trump ist gefährlich – er schlägt um sich wie ein kleines Kind

Nun hat Trump auch seinen Chef der „Cybersicherheitsagentur des Heimatschutzministeriums“ entlassen, der offiziell bekannt gab, dass es nirgends bei den Wahlen zu Unregelmässigkeiten gekommen sei! Zudem gab er den Auftrag, bis Jan. 2021 die Mehrheit der US-Truppen in Afghanistan und Irak abzuziehen. Ein Drama, denn die Amis lassen durch diesen nicht abgesprochenen Rückzug die ausländischen Verbündeten in Afghanistan im Regen sprich „Waffenfeuer der Taliban“ zurück. Er bekräftigt damit, dass man sich auf die USA nicht mehr verlassen darf.

Sa, 14. Nov.: Biden hat die meisten Wahlmänner gewonnen, Trump hofft immer noch auf Sieg

Mittlerweilen hat Biden 306 zu 232 Wahlmänner gewonnen (270 sind für die Mehrheit notwendig). Jedoch der gegnerische Idiot hofft immer noch auf einen Sieg, obwohl er vor den Gerichten mit Pauken und Trompeten verliert. Täglich geht er zum Golfspiel. Was führt er wohl im Schilde? Ihm ist alles zuzutrauen, sogar ein Putsch, nachdem er den Verteidigungsminister Esper durch einen loyalen Mitläufer ersetzt hat.

Di, 10. Nov.: Nichts Neues vom Trump

Trump tobt und reagiert weiterhin wie ein Kleinkind. Er entlässt seinen Verteidigungs-Minister Esper und erteilt seinem Justizminister W. Barr den Auftrag, Untersuchungen über Wahlbetrug in Auftrag zu geben. Ein Fressen für die Querdenker!

Mo, 9. Nov.: Trump gesteht seine Niederlage (noch) nicht ein

Es ist traurig, aber auch bezeichnend: Trump sieht sich immer noch als Sieger und spricht von Wahlbetrug. Seine einzigen Lebenszeichen sind Twitter-Meldungen und tägliches Golf spielen. Zudem unterläuft er die traditionelle Uebergabe der Aemter. Er untersagt den Zutritt der neuen Manager.

Ich hoffe, dass sich Trump bald entscheidet, bevor einer der beiden noch stirbt. Sie sind ja nicht mehr die Jüngsten!

Aus der internationalen Presse und auch der digitalen Medien entnehme ich, dass in Europa viel mehr Leute glücklich und erleichtert über die Abwahl von Trump sind, als in den Staaten, wo die Hälfte der Stimmenden für Trump stimmten. Weit über 70-80% der Europäer dürften über die Abwahl des Despoten erleichtert sein. Einzig einige Anhänger populistischer Parteien bedauern die Niederlage resp. sprechen von Wahlbetrug.

Ich selber kenne 2 solcher Querdenker. Beide sind ausgewanderte Schweizer in Thailand und wahrscheinlich nicht allzu grosse Konsumenten der üblichen Presse-Organe und Medien. Sie informieren sich bei den Verschwörungs-Theoretikern im Internet. Sie waren noch vor wenigen Jahren offen und vielseitig interessiert. Nun sind sie Querdenker, die sowohl die Corona-Epidemie wie auch die Klima-Probleme leugnen.

Sa, 7. Nov./19.00: Staatsmäner vieler Länder gratulieren Joe Biden

Während man von Donald Trump noch nichts vernommen hat, feiert die ganze Welt den Sieg von Joe Biden. Am Fernsehen sehe ich die grossen Strassenparties der Amerikaner. Es scheint, dass nicht nur die Amerikaner sondern ein grosser Teil der Menschheit glücklich über den Ausgang dieser Wahl war.

Man hofft nun, dass Donald Trump in den letzten Wochen seiner Amtszeit bis zum 20. Jan. 2021 nicht desaströs regiert und die USA ins Verderben stürzt. Man muss wissen, Donald Trump ist bis ins Innerste verletzt. Aus diesem Material entstehen Amoktäter.

Sa, 7. Nov./17.45 Uhr: CNN erklärt Joe Biden zum US-Präsidenten

Während Trump immer noch tobt und aus dem Weissen Haus heraus unbeweisbare Betrugs-Vorwürfe twittert, haben alle Kanäle der US-Medien darunter das CNN-Network und auch Fox-News (Trumps TV-Sender) Joe Biden als neuen US-Präsidenten erklärt, nachdem er die 20 Wahlmännern aus Pennsylvania gewonnen hatte. Derweil überhäufen die Anwälte von Donald Trump die Gerichte mit Betrugs-Anklagen aller Art.

In den USA ist es üblich, dass der Verlierer seinem Sieger gratuliert. Von Donald Trump hört man nichts. Er macht einen bedauernswerten Eindruck. Er kann nicht zu seiner Niederlage stehen. Er spielte Golf, blieb in seinen 4 Wänden und twitterte. Der Mann ist wirklich krank und reagiert wie ein kleines Kind, dem man sein Spielzeug weggenommen hat.

Ich bin erleichtert, dass die 4-jährige Horror-Zeit der National-Populistischen Politik mit diesem Wahnsinnigen vorbei ist. Ein grosser Druck fällt von meinem Herzen!

Fr, 6. Nov./08.00 Uhr: Trumps ungeheuerliche Angriffe gegen Demokratie

Am ganzen Vortag, dem Mittwoch, 5. Nov. wurde weiter ausgezählt. Viele Briefwahlzettel sind noch ausstehend. Biden führt gegen Trump mit 253 zu 214 Wahlmänner. Trump war lange Zeit ruhig. Er twitterte nur und hielt in der Nacht auf den 6. Nov. eine Ansprache mit ungeheuerlichen Vorwürfen gegen die demokratischen Regeln. Seine Lügen waren derart wirr, dass manche grossen Fernseh-Stationen ihre Direkt-Uebertragungen abbrachen. Er und seine nächsten Berater sprachen von Diebstahl seiner Wahl! Zur Zeit wird von Seite Trump nur noch gelogen und mit Unwahrheiten um sich geworfen, ohne Fakts zu präsentieren. Dieser Mensch ist krank. Gott behüte uns vor diesem Lügner!

Mi, 4. Nov./22.30 Uhr: Neue Situation. Biden gewinnt Michigan und Wisconsin und geht in Führung

Ich kam zurück von einem feinen Essen im Thai-Restaurant Krone, als ich die Resultate der Staaten Wisconsin und Michigan am Fernsehen sah. Biden hat das Blatt gewendet und könnte nun doch noch siegen. Ein Sturm der Gefühle und Hoffnung, auch für mich!

Mi, 4. Nov./09.00 Uhr: Trump ruft sich bereits zum Sieger aus, obwohl noch kein Sieger feststeht!

Es sind noch nicht alle Wahlzettel ausgezählt. Einige Schlüssel-Staaten sind noch offen. Es ist ein Kopf an Kopf Rennen. Was mich nun aber masslos erschütterte und wütend machte: Donald Trump ruft sich bereits als Sieger aus. Er akzeptiert die demokratischen Wahlregeln für die Auszählung aller abgegebenen Stimmen nicht. Er will die Auszählung stoppen, nötigenfalls mit Hilfe des Obersten Gerichtes.

Ich schrieb in Facebook folgenden Eintrag:

Poor America … God save America and the world from the looming disaster.

Armseliges Amerika … Gott behüte Amerika und die Welt vor dem sich abzeichnenden Desaster

Im Prinzip geht es bei diesen Wahlen nicht um Trump oder Biden. Die Amerikaner haben sich zu entscheiden zwischen: „Untergang und Hoffnung in die Zukunft“ sprich „Isolation in der Welt – Aufbruch und Einigkeit in Amerika“

Mi, 4. Nov./06.00 Uhr: Trump hat aufgeholt

Es war unerwartet für mich, aber trotzdem logisch. Das amerikanische Volk ist schwer zu beeinflussen. Es wählte die Partei resp. den Verein, den es immer gewählt hat. Trump hat massiv aufgeholt. Die Kommentatoren warnen vor einem Kopf an Kopf-Rennen.

Einer der Gründe für diese Hängepartie sind, dass die meisten Amerikaner sehr ungebildet sind. Das Schulwesen in den Staaten ist marode. Nur Reiche können sich eine bessere Ausbildung leisten. Aus diesem Grund lesen die Amis wenig, sie interessieren sich fürs tägliche (Ueber-)Leben, aber nicht für Politik.

Di, 3. Nov: Die Wahlen haben begonnen

Ich habe nicht daran gedacht, dass durch die Zeitverschiebung die Staaten um Stunden hinter herhinken und die Wahlen erst während unserer europäischen Nacht-Stunden beginnen. Ich gehe gegen Mitternacht schlafen, denn ich mag die Trump-Stories am Fernsehen nicht weiter anschauen

US-Wahlen: Machts doch der grösste Lügner aller Zeiten?

Ich bin gespannt, wen die Amerikaner am morgigen 3. Nov. wählen werden. Alles ist nach meiner Meinung möglich, denn das amerikanische Volk ist in der Mehrheit dumm, ungebildet und vorallem leicht beeinflussbar. Für mich ist dies unvorstellbar. Wie kann man nur einem derartigen Lügner und Kotzbrocken glauben?

Unbegreiflich für mich auch das Verhalten der Demokratische Partei. Es war noch nie so leicht, amerikanischer Präsident zu werden ... und sie nominieren einen 77-Jährigen! Wo sind die jungen Politiker? Wahrscheinlich ein weiterer Beweis für die fehlenden Intellektuellen in den USA.

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15. Jan. 2021: Ein besonderer Tag: Schnee, Corona und Thai-Essen

Es war mein Glückstag, der Freitag, 15. Januar 2021. Bereits am Morgen früh konnte ich mir einen Covid-19-Impftermin ergattern, den ganzen Tag schneite es, wie in meiner Jugendzeit und schlussendlich leistete ich mir aus „Kittipon’s finest Thai cuisine“ eine feine Thai-Malzeit.

Corona-Impf-Termine

Seit 3 Tagen wusste ich, dass am heutigen Freitag-Vormittag neue Termine für Covid-19 Impfungen aufgeschaltet werden. Und zwar über die Internet-Impfungs-Seite „http://www.bl.ch/impfen“ des Kantons Baselland.

Um 08:10 Uhr früh wählte ich mich erstmals auf der Impfseite ein und aktivierte laufend die Seite. Um 08:30 war es dann soweit und ich konnte meine Daten eintippen. Die Eingabe war etwas „tricky“. So musste man die 20-stellige Krankenkassen-Karten-Nummer eintippen. Wehe, ich hätte einen Fehler bei der Eingabe gemacht. Die Nummer diente nämlich als Identifikation von meinem Namen und Adresse. Glücklicherweise hatte ich die wegen meiner Augenerkrankung immer bei mir und sie schnell in meinem Geldbeutel gefunden. Dazu galt es noch verschiedene Fragen zur Gesundheit zu beantworten. Ich kam mir vor wie bei der Einstiegsfrage zur Fernsehsendung „Wer wird Millionär“, denn es musste schnell gehen! Bevor die verfügbaren Impf-Termine weg waren. Ich hatte jedoch Glück, viel Glück. Schlussendlich hatte ich es geschafft und erhielt mittels einem SMS den 25. Jan. 2021 als meinen 1. Impf-Termin und den 22. Februar als 2. Termin zugewiesen.

Nach meinem echten Glücksgefühl habe ich mich gefragt, ob das Anmelde-Prozedere nicht für viele der Ü75-Jährigen Oldies zu schwer ist, denn man musste schnell und virtuos arbeiten. Ich hatte bestimmt einen grossen Vorteil, war aber auch gestresst.

Wie ich erst später auf der Impfseite erfuhr, wurden die 3’000 verfügbaren Impftermine innert 10 Minuten vergeben. Insgesamt 60’000 Zugriffe verzeichnete die Webseite. Wow, da habe ich aber Glück gehabt!

Es schneit, auch in Binningen

Seit gestern Donnerstag-Nachmittag schneit es auch in Binningen. Es waren keine grossen Mengen, aber die Dächer und Bäume wurden doch schön verzuckert. Die Strassen waren eher „pflotschig“ als schneebedeckt. Für Basler-Verhältnisse aber eine schöne Ueberraschung.

Parkplätze hinter meinem Wohnhaus

Thai-Essen in Kittipon’s Restaurant

Die Restaurants sind seit ein paar Wochen geschlossen. Ich leiste mir seither jeden Freitag ein feines leckeres Thai-Essen aus Kittipon’s Krone am Kronenplatz in Binningen, seines Zeichens Gault Millau ausgezeichnet. Damit unterstütze ich Kittipon in dieser kritischen Zeit und bereite mir selbst eine grosse Freude.

8. Jan. 2021: Kittipons Thai Restaurant Take Away

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Ich gestehe: Meine politische Gesinnung !

Seit ich mich öfters kritisch über Populisten und deren Parteien äussere, werde ich oft in die Linke politische Ecke gestellt. Dagegen muss ich mich wehren und mich positionieren:

Ich stehe der FDP und den „Basler Liberalen“ nahe

Grundlage für mich sind die freisinnigen Werte „Freiheit, Gemeinsinn und Fortschritt“. Auf diesen Werten basieren freisinnige Errungenschaften wie unsere liberale Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung, Föderalismus, direkte Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, ein starker, aber schlanker Staat, das Milizsystem, ein gutes Bildungssystem und Weltoffenheit.

Mit den Populisten, der AfD aber auch der schweizerischen rechts-konservativen SVP, habe ich meine Probleme. Ich lehne beide Protest-Parteien ab!

Die deutsche AfD ist eine demokratie-zerstörende Organisation. Ich hätte am liebsten Sekte geschrieben, denn sie leben eine einsame, irreale Politik. Sie ist gefährlich, weil sie alles in Frage stellt, auch die demokratische Ordnung in der BRD. Wenn ich deren Vertreter im Bundestag und bei Interviews verfolge, dann kommen mir unwillkürliche Bilder aus der Nazi-Zeit in Erinnerung. Ihre Wortwahl, Ueberheblichkeit, teilweise auch ihr Aussehen stossen mich ab!

Die schweizerische SVP hat sich seit Jahren demokratisiert und ist sogar in unserer Regierung vertreten. Dank unserer Regierungsform war dieser Schachzug möglich und durch die Uebernahme von Regierungsverantwortung im Schweizerischen Kollegialitäts-Prinzip musste die SVP ihr Ziel der kompletten Ablehnung ablegen. Die SVP hat viele gute Ideen, vielleicht 30-40% sind akzeptierbar. Vorallem im Thema „Weniger Staat“ sind deren Verteter für mich geniessbar. Ungeniessbar sind hingegen die Zürcher Führung und Vertreter der SVP um Blocher, Mörgeli, Köppel etc. Sie wollen die Schweiz aus Zürcher Sicht regieren.

Es ist unmöglich mit SVP-Mitgliedern befreundet zu sein, weil sie „Anders-Gläubige“ als Dummköpfe hinstellen. Nach ihrer Glaubensdoktrin kennt nur die SVP das Richtige und Wahre für die Schweiz. Die EU und Europa sind für sie Werke des Teufels. Sie möchten zurück in die Schweiz des letzten Jahrhunderts kurz nach dem Krieg. Damals war die Schweiz noch rein und unbefleckt. Es gab keine Ausländer, keine Ungaren und Italiener, keine Pizza und auch keine Spaghettis. Nur Kartoffeln, Käse und sehr teures Fleisch und Milchprodukte aus eigener Produktion.

Die „Grünen“ geben sich demokratisch, aber auch kämpferisch für ihr alternatives Leben. Wir haben in der Schweiz zwei grüne Parteien. Die Fundamentalen in „wollenen Kleidern“ und die Grün-Liberalen mit wirtschaftlich praktikablen Ideen. Obwohl ich die Sorgen der Fundis verstehe und auch akzeptiere, lehne ich die meisten ihrer Lösungsvorschläge ab. Sie wollen die gesamte Schweiz umbauen und benutzen dazu Theorien, die zum Himmel schreien und nicht durchführbar sind. Sie sind eigentlich gegen alles. Gegen die Atomenergie, aber auch gegen Windräder und Sonnen-Kollektoren weil sie die Natur verschandeln. Ihre Lösungen sind radikal, z.B. Abschaffung der Benzin- und Diesel-betriebenen Autos innert 5 Jahren (bis 2025!) Die „Grün-Liberalen“ sind eher auf meiner Wellenlänge, denn auch mir ist klar, dass wir uns ändern müssen, um das Klima zu retten.

Die „roten Sozialdemokraten“ inkl. deren Gewerkschaften sind für mich eine „Neid-Partei“. Sie möchten den Wohlstand der Wohlhabenderen zu den Aermeren, d.h. ihrer Klientele, verteilen. Die Roten waren zu Beginn des Industrie-Zeitalters im 19./ 20. Jahrhundert eine wichtige Partei für die Gestaltung unserer Länder und für den Wohlstand der Arbeiter. Leider politisieren sie immer noch auf gleiche Weise. Neu sind die Reichen ihr rotes Tuch. In Neid-Debatten versuchen sie ihnen Geld abzuknöpfen. Eine Reichen-Initiative folgt der anderen. Es würde ihnen gut tun, wenn sie ihrer Klientele bei der Weiterbildung und der Bewerbung für neue Arbeitsplätze helfen würden.

Die Stadt Basel hat mit seinem Grün-Roten Parlament schlechte Erfahrungen gemacht. Diese beiden Parteien haben durch ihre Mehrheit im Parlament eine Gesetzesänderung durchgebracht, die den Bettlern aus ganz Europa erlaubt, in Basel ihrem Gewerbe nachgehen zu können. Von überall her kamen sie und „verunstalteten“ die schöne Innenstadt, und schliefen in den öffentlichen Parks. Ob die Grün-Roten mit dieser Zuneigung die Bettler Europas mit Basler Sozialleistungen retten wollten?

Parteien mit dem Christlichen „C“ sind für mich heuchlerisch und abhängig von Christlichen Glaubens-Organisationen. Vorallem in Deutschland regiert die CDU/CSU an der Bevölkerung vorbei, weil sie den beiden Kirchen hörig ist. Ich denke da an die Sterbehilfe, Abtreibung, freie Heirat etc. Mit dem christlichen Glauben sollte man keine Politik machen. Er hat in der Vergangenheit viel Leid gebracht. Ich denke da weniger an die Missbrauchsskandale der jüngeren Vergangenheit, die immer noch nicht aufgearbeitet sind, sondern an den schrecklichen Missbrauch des Glaubens im Mittelalter. In der Schweiz hat sich die CVP, seines Zeichens christliche Volkspartei, dem „C“ entledigt und politisiert nun Glaubensneutral!

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Gedanken zu den Corona-Zahlen einzelner Länder

Welches Land hat mehr Infizierte, als die Schweiz? Haben Kosovo und Kroatien wirklich derart wenige Infizierte? und Thailand, das bisher nur etwa 70 Tote zu verzeichnen hat? Sind die Engländer wirklich derart schlimm dran?

Es ist alles eine Frage der Statistik. Oft werden Aepfel mit Birnen verglichen, denn ein Land mit x-mal mehr Einwohner hat naturgemäss mehr Infizierte. Ein typisches Beispiel ist Deutschland, das auf höchstem Niveau sich beklagt. Es ist aber auch eine Frage, ob ein Test auf Corona leicht erhältlich oder sogar gratis ist, oder ob ich dafür grosse Distanzen zurücklegen muss, wenn ich bereits Fieber habe.

Thailand ist für mich eines der dubiosen Länder. Es wirbt mit einer einzigartigen Anzahl an Covid-Toten um 70 seit Beginn der Pandemie. Diese Zahl ist praktisch unmöglich bei einer Einwohnerzahl von 70 Mio vergleichbar zu Frankreich, England und Italien, die je um die 70’000 Tote zu beklagen hatten. Auch wenn viele behaupten, man habe in Thailand eben schnell reagiert, ist diese Antwort nicht glaubhaft. Es ist eine politische Angabe einer Militär-Diktatur. Auch Nord-Korea hatte keine Corona-Tote!

Die Antwort für diese tiefe Zahl liegt auf einer anderen Ebene. Wenn man keine Tests macht, findet man auch keine Corona-Erkrankte. Das berühmte Bangkok Hospital verlangt 5’900 THB (das sind Fr. 180.–) pro Test und bewirbt diesen Ansatz mit „Gleiche Preise für Thais und Ausländer“. Im Internet habe ich keine Information über eine kostenlose PCR-Test-Möglichkeit in Thailand gefunden. Die tiefsten Preise fand ich mit 3’500 THB je PCR-Test auf einer BackPacker-Seite (https://backpackbob.com). Man muss sich bewusst sein, dass ein Durchschnitts-Thai täglich etwa 300-500 THB verdient. Er kann sich einen Covid-Test gar nicht leisten. Der Thai müsste dafür 1-2 Wochen arbeiten und wird mit dem Test nicht geheilt! Deshalb behaupte ich, dass die Zahlen aus Thailand irreführend und unbrauchbar sind. Oder umgedreht formuliert: Wir Europäer sind privilegiert. Wir können uns nach ersten Symptomen kostenlos testen lassen!

Tote je Einwohner (Stand 6.1.2021)

Hoch interessant sind die Todeszahlen der einzelnen Länder. USA, England, Italien und Frankreich sind gemäss öffentlicher Meinung die grossen Spitzenreiter der westlichen Nationen. Ich habe es mir genauer recherchiert und festgestelt, dass diese 4 Länder wohl Spitzenreiter sind, jedoch die Schweiz und Oesterreich nicht weit davon entfernt sind. Deutschland hingegen stönt und jammert auf höchstem Niveau.

Liste in Reihenfolge der Einwohner (Stand 6.1.2021):

  • USA: 330 Mio Einwohner, 357’000 Tote, d.h. 1 Tote je 100’000 E.
  • Deutschland: 83 Mio Einwohner, 37’000 Tote, d.h. 0.4 Tote je 100’000 E.
  • Frankreich: 67 Mio, 66’000 Tote d.h. 1 Toter per 100’000 E.
  • England: 66 Mio Einwohner, 77’000 Tote, d.h. 1.2 Tote je 100’000 E.
  • Italien: 60 Mio Einwohner, 76’000 Tote, d.h. 1.3 Tote je 100’000 E.
  • Schweiz: 9 Mio Einwohner , 7’400 Tote d.h. 0.8 Tote je 100’000 E.
  • Oesterreich: 9 Mio Einwohner mit 6’500 Tote, d.h. 0.7 Tote je 100’000 E.

Deutschland holt aber massiv auf (Stand 20.1.21)

Es zeigt sich aber, dass Deutschland in der Vergangenheit wohl wenige Tote zu verzeichnen hatte, neu aber ist die aktuelle Anzahl Tote seit Anfang 2021 enorm angestiegen ist. Deutschland hat im Moment etwa 1.4 Tote je 100’000 Einwohner.

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Silvester 2020: Jahres-Rückblick auf drei grosse Jubiläen

Das 2020 stand ganz im Zeichen von COVID-19 und trotzdem war es auch ein WAHNSINNS-Jahr. Ein Jahr, das ich nicht so schnell vergessen werde. Ein Jahr, das wegen der Corona-Pandemie, den Leiden und den unzähligen Toten sogar in die Geschichtsbücher eingehen wird.

Das 2020 war ein Jahr, in dem ich erstmals seit 15 Jahren den Sommer und Winter 2020/21 in der Schweiz verbrachte. Ich fuhr nicht nach Istrien und auch nicht in mein geliebtes Thailand. Meine Freundin Pat in Thailand vermisste ich unsäglich, wir konnten aber dank des LINE-Messengers in Kontakt bleiben. Ich musste mich daran gewöhnen, eine Schutzmaske vor Mund und Nase zu tragen. Ich musste lernen, ohne Hände schütteln auszukommen. Ich musste persönliche Kontakte abbauen und möglichst auf Distanz zu meiner geliebten Familie bleiben. Ich achtete erstmals auf hustende Leute in der Öffentlichkeit und wusch mir unzählige Male die Hände. Und schlussendlich musste ich monatelang auf meine elsässische Putzfrau verzichten, weil in Frankreich Ausgangssperre befohlen war.

Sobald ich die Gedanken an Corona auf die Seite schiebe, dann war das Jahr 2020 ein „Gourmet-Jahr“. Es war ein Jahr der Versöhnung. Ein Jahr der Hoffnung um ein besseres Medikament gegen meine Augenkrankheit. 8 Monate Wohnen in meiner einmalig schönen Wohnung in Binningen. Ein Jahr voller unerwarteter Überraschungen und Erlebnisse. Ein weiterer Spitzenjahrgang in meinem unvergleichlichen Leben.

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Mein 20jähriges Jubiläum: Rente

Es ist ein Wahnsinn: Vor genau 20 Jahren am 31. Dez. 2000 bin ich pensioniert worden! Seit 20 Jahren bin ich zufrieden mit meinem persönlichen Sponsor Novartis. Er zahlt pünktlich, ungeachtet meiner Leistungen. Er erlaubt mir ein Herrenleben in Binningen, Istrien und Thailand. Ich geniesse dieses Wahnsinnsleben und bin der glücklichste Mensch, den ich kenne.

Meinen Sponsor, der mein Leben finanziert, habe ich erwähnt. Es gibt aber noch eine andere wichtige Person in dieser Zeit, die mich zu diesem Lebensweg geleitet hat. Wir waren nur 3 Jahre zusammen. Diese haben aber gereicht, dass ich seither mein Leben wie ein Weltenbummler anfänglich in Spanien, dann in Istrien, Thailand und der Schweiz verbringe. Ich wäre niemals alleine auf diese Idee gekommen. Ich brauchte diesen Anstoss von Aussen. Ich bin ihr dankbar und dankbar meinem Glück, dass sie mir über den Weg gelaufen ist.

Vergleichbar mit meiner Mutter wurde ich zu einem Weltenbummler. Ich besuchte in diesen 20 Jahren unzählige Länder: Kosovo, Aegypten, Gran Canaria, Süd-Spanien, Toskana, Istrien, 13x Thailand, Indien, Hongkong, Kambodscha, Laos, Vietnam, Malaysia …. von Oesterreich, Deutschland, Frankreich und 5x München ganz zu schweigen.

20 Jahre Internet-Auftritt des „Basler Max“

Seit rund 20 Jahren betreibe ich im Internet die „Homepage des Basler Max“ mit Reiseberichten, Foto-Galerien und seit genau 10 Jahren ein Sommer- und Thailand-Tagebuch.

Vor 10 Jahren, am 20. Juli 2010 mit dem Titel „Unwetter über Solaris“ schrieb ich meinen ersten Beitrag in mein neues Sommer-Tagebuch. Seither kamen über 560 illustrierte Beiträge über meine Zeit in der Schweiz, Istrien und Toskana, sowie freimütige Gedanken über das politische Geschehen dazu.

Ich werde oft gefragt, warum ich mich oft und auch kritisch zu Deutschland äussere. Dazu muss man wissen, dass ich ein „Secundo“ bin, also ein Schweizer aus 2. Generation. Mein Vater kam aus dem badischen Buggingen. Zudem interessiert mich die Politik und da liegt eben Deutschland nahe, weil wir bei uns alle deutschen Fernseh- und Radiosender empfangen können. Oesterreich ist mir da ferner. In diesem Land funktioniert vieles noch nach „eine Hand wäscht die andere“ und für Schweizer oft unverständlich.

Noch im selben Jahr, am 13. Dez. 2010 eröffnete ich mein „Thailand-Tagebuch“ mit dem Beitrag „Bettel-Möche auf dem Markt von Hua Hin“. Seither kamen 487 illustrierte Beiträge und 374 Kommentare von Lesern dazu.

Mein Job als Tester

Mein 78. Lebensjahr

Masken tragen, kein Hände-Schütteln, Abstand halten … Mein 78. Lebensjahr verlief durch Corona ganz anders, als geplant und erwartet. Es war voller Ueberraschungen. Ich kam am 11. März 2020 zurück aus Thailand. Ich wusste bereits über die Corona-Pandemie in Europa. In meinem Gepäck hatte ich thailändische Nudeln, weil ich mir sagen liess, dass diese und auch Toiletten-Papier sowie Trockenhefe in der Schweiz wegen der Hamsterer nicht mehr erhältlich seien. Zwei Tage später kam es zum Corona-Lockdown!

Ich hatte Angst und Respekt vor den Gefahren durch Ansteckung mit dem Covid-19-Virus und blieb das ganze Jahr zurückhaltend mit Kontakten. Sogar an Weihnachten und an meinem Geburtstag blieb ich zu Hause, verbunden mit meinem Kindern über WhatsApp. Wenn schon, wollte ich normal sterben, aber nicht an Corona schrecklich „verrecken“ (sprich ersticken).

Meine Augenkrankheit

Im August wurde ich von der Vista-Augen-Klinik zu einer 48 Wochen dauernden klinischen Studie für ein neues Medikament „Beovu“ gegen meine Augenkrankheit „feuchte Makula Degeneration (AMD)“ eingeladen. Ich sagte zu, weil mir die Gesundheit wichtiger war als Thailand und ich bereits damals nicht mehr mit einem Thailand-Winter-Aufenthalt rechnete. Im November sprach mein Auge erstmals an das neue Medikament an, indem die Netzhaut abtrocknete. Ich wusste, es kann zu Rückschlägen kommen, aber ich hatte nach 32 vorherigen Augen-Spritzen erstmals positiv reagiert.

Jahr des Glücks und der Versöhnung

Ganz oben auf der Hitliste meiner diesjährigen Erlebnisse stand meine Versöhnung mit Evelyne und meiner Tochter Katja. Die eine wurde eingeleitet durch meine Enkelkinder, die ihren Opa unbedingt treffen wollten, die andere unerwartet auf meiner ersten Reise nach der Corona-Grenzöffnung, als ich nach München und anschliessend in die Wachau fuhr. Für mich: eine weitere Baustelle zu meinem Glück habe ich abgearbeitet.

Schock und Happy End standen nahe beieinander, als meine Tochter Daniela sich mit dem Covid-19 Virus ansteckte. Sie gehörte aber zu den Glücklichen, die nur unter leichten Symptomen litten. Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen, welch bange Stunden ich erlebte, bis feststand, dass Daniela mit einem blauen Auge davon kam.

Meine Hobbies

Ich bin meinen Hobbies und Interessen dankbar. Dank Ihnen wurde es mir nie langweilig. Ich litt nie unter Depressionen, Verfolgungswahn oder ähnlichem. Ich hatte immer etwas zu tun. Anfänglich im Fitness-Center und beim Radfahren in der Schweiz, wobei ich dabei nicht glücklich war, denn rund um Basel geht es immer auf- und abwärts. Ein ideales Gebiet für Kraxler, aber nicht für den Max, dessen Stärke flach und downhill ist! …. ha ha ha … Ich kam in diesem Jahr nur auf 5’000 km.

Neben dem Sport war ich an meinen PC’s mit meiner Homepage, meiner Biographie und vorallem Foto-Gallerien beschäftigt. Im Moment überarbeite ich die Fotos aus meinem Reisebericht Nilfahrt und Badeferien in Aegypten vom 2003. Mir schweben als Vorbild die GEO-Hefte mit den grossen Bildern vor. Als nächstes will ich meine Kosovo-Reiseberichte optimieren.

Reisen nach München, in die Wachau und Köln (Raum Kall) waren Erlebnisse, die ich nicht so schnell vergessen werde. Ich erlebte unvergessliche Begegnungen mit lieben Freunden. Wochenlang habe ich an den dort geschossenen Fotos gearbeitet und sie in Reiseberichte integriert.

Das Jahr der Milliarden

Noch vor wenigen Jahren hörte man selten das Wort „Milliarde“. Man sprach höchstens von Hunderten an Millionen. Seit der Corona-Krise sind Millionen-Beträge eine Kleinigkeit. Neuerdings geht es um Milliarden. Allein die Lufthansa hat vom deutschen Staat 9 Mia Ueberbrückungskredit erhalten. 750 Mia Euro hat die EU als Hilfspaket bereitgestellt. Diese unermessliche Summe schreibt sich: „750’000’000’000

Orchideen

Seit 15 Jahren habe ich erstmals wieder echte Blumen in meiner Wohnung, weil ich weder nach Istrien im Sommer, noch nach Thailand im Winter reisen konnte. Ich verbrachte erstmals seit 15 Jahren wieder einen Winter in der Schweiz.

Essen, Kochen, Lebensmittel

In Thailand lebte ich kulinarisch wie ein König. Zurück in Europa eher wie ein Hobby-Koch, der sich feine Sachen selber kochen musste, weil die Restaurants längere Zeit wegen Corona geschlossen hatten. Im Sommer waren die Frucht-Wähen mit Aprikosen, Zwetschgen und Rhabarber meine kulinarischen Favoriten, im Herbst/Winter dann auch die Käse-Wähen.

Ich verfügte über genügend Zeit und hatte Lust, selber Konfitüren zu kochen: Erdbeeren, Aprikosen, Zwetschgen, Quitten-Gelée und Buttenmost waren meine Kreationen. Insgesamt habe ich über 50 Gläser gefüllt.

Auch mein Brotback-Automat darf nicht unerwähnt bleiben. Ich habe lange Zeit mit einer Anschaffung „geliebäugelt“. Als ich aus Thailand zurückkam und realisierte, dass ich viel Zeit zu Hause in Binningen verbringen werde, habe ich mir einen Brotback-Automaten gekauft. Wöchentlich backe ich mir ein Früchte-, Kernen-, Nuss-, Speck- oder Bierbrot.

Shopping, Einkaufen

Es war nicht nur die Corona-Einschränkungen, die mich veranlassten, vermehrt im Internet einzukaufen. In vielen Geschäften z.B. im Warenhaus „Manor“ musste ich feststellen, dass das Verkaufspersonal massiv reduziert und damit auch die Beratung abgebaut wurde. Als Konsequenz musste ich mich im Internet informieren und entscheiden. Was lag näher, dass ich recht viel über Internet einkaufte.

Neben „Digitec“ für elektronische Geräte und Computer war es vorallem „Amazon“ für Bücher, sowie der chinesische Anbieter „AliExpress“, bei dem ich eingekauft habe. Ich muss gestehen, dass ich nichts von den Querelen der Gewerkschaften gegen die Versandfirmen halte, denn die dortigen Mitarbeiter arbeiten freiwillig bei den Versandfirmen. Ich meine, dies ist einzig Gewerkschafts-Business auf Kosten der Mitarbeiter resp. Gewerkschafts-Mitglieder.

Aergernisse des Jahres 2020:

Ohne Zweifel steht der Kotzbrocken Donald Trump an der Spitze dieser Rangliste, vor dem türkischen Macho Erdogan und dem britischen Märchenerzähler Boris Johnson. Mich wundert es, dass die beiden englisch-sprechenden Länder derartigen Typen ihr Vertrauen ausgesprochen und sich mit ihnen identifiziert haben. Es ist für mich unbegreiflich, dass die Bevölkerung diese beiden Typen nicht durchschaut. Es muss daran liegen, dass sich die Amis und Engländer nicht informieren, weil sie sich mit ihrem aktuellen Dasein zufrieden geben, kein Interesse am Leben der Allgemeinheit haben oder/und weil deren Presselandschaft ein katastrophales Niveau aufweist. Die Amerikaner werden Jahre brauchen, um das weltweit verlorene Vertrauen wieder herzustellen. Es sind ja nicht nur die Trump’schen Lügen, Drohungen und Erpressungen, sondern die Tatsache, dass rund 50% des amerikanischen Volkes und der politischen Kaste seine kriminelle Art unterstützen (und lieben!).

Für mich ein weiteres Aergernis stellen die weiblichen Gender-Namens-Endungen „-innen“ dar, die aus Deutschland kommend die ganze deutsche Sprache verunstalten. Dies alles wegen der blöden Diskussion über die Gleichberechtigung durch Feministinnen und unglückliche Frauen. Ich stehe zur Gleichberechtigung beider Geschlechter, aber nicht via Nebenschauplätze. Extrem sind die deutschen Politiker, die die weiblichen Endung meist verschlucken und nicht mehr aussprechen: „Soldaten und Soldaten“ oder „Genossen und Genossen“. Dies würde mich als Frau ärgern, weil es mir an Respekt fehlen würde. Aber da schweigen die Frauenrechtlerinnen.

Ich werde mich in meinem Block an die bisher gängigen Endung halten und dabei alle Geschlechter einbeziehen, wie es in der Tierwelt gang und gäbe ist. Was ich mich in diesem Zusammenhang frage: Wie sehen denn die Gender-Konformen Bezeichnungen für folgende Personen aus? Zuhälter, Mörder, Killer, Einbrecher, Dieb … Sind dies immer Männer?

Kopfschütteln erregte bei mir aber auch die Rassismus-Diskussion. Nach meiner Meinung überbordete sie wie die Gender-Diskussion ins Unverständliche. Sie verkam zu einem traurigen Geschlechterkrieg. Neger- oder Indianer-Verkleidungen an der (Kinder-)Fasnacht sollen nicht mehr erlaubt werden. Was wäre eine Basler Fasnacht ohne Waggis-Figuren (Begriff für Bauern aus dem nahen Elsass)? Wer erinnert sich nicht an das „Negerli“ im Kinder-Gottesdient aus meiner Kinderzeit. Mit ihm sammelte man für die armen Kinder in Afrika. Wie hätte man es besser nennen sollen? Afrikanerli? Ebenso mussten die Mohrenköpfe und Negerküsse aus den Verkaufstablaren verschwinden, obwohl kaum ein Käufer darin etwas rassistisches entdeckte. Aus den Speisekarten sollte das Zigeuner-Schnitzel weichen. Glücklicherweise realisierten die Initianten, dass sie auf dem Weg waren, die halbe deutsche Sprache zu verbieten: Pariser, Schwarzwald, Schwöbli (alias Mutschli, Weggli), Wienerli und Frankfurterli, Berliner, oder gar Schwarz-Fahrer im ÖV etc …

28. Sept. 2020: Bettler in Basel

Es ist zwar nicht weltbewegend, aber für mich als Basler war die Bettler-Invasion in meiner Kulturstadt Basel mit den weltberühmten Museen ein Trauerspiel der links-grünen-Politik der Basler Regierung. Wollten sie etwa das weltweite Bettler-Problem durch die Basler Sozialwerke lösen? Was könnt ihr daraus lernen? Hütet Euch vor diesen links/grünen Politiker. Sie würden ihre eigene Mutter verkaufen oder einen Vegetarier-Tag einführen, wenn es ihren politischen Zielen bei ihrer Basis nützen würde.

Aergernis Querdenker: Wie kann man nur auf der Schiene der Querdenker abfahren und diese abstrusen Märchen und Szenarien glauben. Diese Leute müssen unzufrieden und unglücklich mit ihrem Leben sein. Anders ist es nicht zu erklären, dass die sich gegen den grössten Teil der Mënschheit stellen und sich als Allwissend bezeichnen. Es sind ernste Fälle für die Psychiater. Sind sich die Querdenker bewusst, welche Schuld sie auf sich laden, falls sie ihre eigene Mutter oder Vater mit dem Covid-Virus anstecken und der qualvoll sterben müsste, nur weil sie keine Masken tragen wollen?

Aergernis Grüsse mit 08/15-Bilder/Videos: Alljährlich erhalte ich von meinem lieben Freund Hendrik eine handgeschriebene Weihnachtskarte oder einen Brief. Ich bewundere seinen Fleiss und sein Stil. Er weiss, dass ich mich ob der 08/15-Bilder und Musik-Clips ärgere, die ich täglich als Morgengruss und auch jährlich an Weihnachten und zum Geburtstag via Internet zugeschickt erhalte. Wie wäre es mit persönlichen Bildern? Die machen zwar etwas mehr Aufwand …. aber für einen Freund sollte kein Aufwand zu gross sein … oder?

Ausblick aufs 2021

Ich gehe davon aus, dass wir noch das ganze Jahr 2021 wegen Corona Vorsicht walten, Masken tragen und Abstand halten müssen. Ich rechne damit, dass ich als „Oldie“ innerhalb der ersten 2 Mio Schweizer bis Mitte Jahr geimpft werde.

Meine Hoffnung ist, dass ich diesen Sommer wieder nach Istrien fahren und den Winter 2021/22 in meinem geliebten Thailand verbringen kann. Ich vermute aber, dass Thailand weiterhin eine 1-2 wöchige Quarantäne verlangen wird.

Ich wünsche Euch allen ein Super 2021. Passt aber weiterhin auf Euch auf und bleibt gesund

Liebe Grüsse Euer Basler Max

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Dez. 2020: Live Ticker vom „Basler Max“

+++ Covid-Impfungen in CH +++ Endlich Brexit +++ Kein Corona an Weihnachten +++ Lockdown in D und CH +++ RTL zieht sich von F1 zurück +++ Kirchen systemrelevant? +++ Verschärfte Corona-Massnahmen +++ Merkel hat die EU verraten +++ AfD und Trump +++ Festessen im McDonald +++ Erster Schnee +++

28. Dez.: Die Covid-19 Impfungen beginnen

Dies ist „Good News“. Rund 12 Monate nach Beginn der Covid-19-Pandemie stehen sogar 2 bald 3 Impfstoffe zur Verfügung. Nach den Weihnachtstagen begannen die Impfungen in der Schweiz und im übrigen Europa. Einzig die Engländer haben früher auf eigenes Risiko mit dem Impfen begonnen, obwohl noch nicht alle Fakten auf dem Tisch waren.

Ich weiss nicht, was die Verantwortlichen für die Impfungen in Basel-Stadt und -Land überlegt haben. Man musste nämlich über eine Internet-Seite einen Impftermin abholen. Diese Info konnte man erst ein paar Tage später in den Basler Tageszeitungen lesen, mitten in einem Corona-Artikel! Ich frage mich: Welche dieser alten Risiko-Personen über 75 Jahre haben diese Zeilen entdeckt? und welche können Internet und Notebooks bedienen? und haben eine Mail-Adresse? Für mich Kopfschütteln!

24. Dez. 2020: Endlich sind die Engländer draussen

Ich war mir bis zum Schluss nicht sicher, ob die EU unter Van der Leyen und Johnson nicht nochmals eine Verschiebung des Brexit beschliessen würden. Aber im Verlaufe des Nachmittags zum Heiligen Abend war es soweit. Die beiden haben ein 1’200-seitiges Dokument geschaffen und damit ihre Scheidung vollzogen. Nach meiner Meinung werden die Regeln voller Fehler sein, denn die beiden Parlamente konnten den Inhalt nicht überprüfen. Wichtig für den Burgfrieden ist jedoch, dass die Briten endlich selbständig sein und den angerichteten Chaos ausleben dürfen. England war nie ein Teil Europas, England träumte immer von Grösserem, dem altehrwürdigen Empire. England lebte noch in seiner grossen Zeit vor 200 Jahren. „God save the Queen“ … wie lange noch?

Dass es sich um einen „Wischi-Waschi-Vertrag“ handelt, zeigt die Formulierung, in dem „Netscape Communicator“ und „Mozilla Mail“ als Daten-Austausch-Standard festgelegt wird. Beide Softwaren werden seit 2002 resp. 2004 nicht mehr unterstützt … und funktionieren mit den heutigen Betriebsystemen vermutlich nicht mehr.

Politiker und Kirchen: Während Weihnachten unterbricht Corona seine Gefährlichkeit

Dies versuchen die Kirchen und Politiker zu sugerieren! Aber nur an den 3 Tagen zwischen 24. -26. Dez. Anschliessend müssen die Kontakte wieder zurückgefahren werden. Diese Schwachköpfe getrauen sich nicht, für diese Weihnachten ein Familientreffen zu untersagen! Mich würde es nicht überraschen, wenn wir nach Weihnachten eine Explosion der Infizierten erleben würden …. Verspätete Weihnachtsgeschenke … durch die Kirchen und Politiker

Ich bleibe zu Hause in Binningen und verfolge die Festlichkeiten über WhatsApp. Ich kann es meinen Kindern nicht zumuten, eine etwaige Infizierung moralisch verarbeiten zu müssen!

Mein Weihnachtsfenster

22. Dez.: Die Restaurants schliessen in der ganzen Schweiz

Wegen der sehr hohen Corona-Krankheitsfälle in der Schweiz, rund 4’500 Neu-Infizierte pro Tag, werden am Dienstag, 22. Dez. die Restauarants, Bars, Museen, Theater und Sportstätten 1 Monat geschlossen. Die Skigebiete bleiben in der Kompetenz der Kantone. Einige haben aber bereits den Betrieb eingestellt. Ende Dez. will der Bundesrat über etwaige weitere Massnahmen entscheiden. Ich vermute, dass dann die Schulen schliessen werden.

Seit dem Mi, 16. Dez. herrscht im benachbarten Deutschland ein Voll-Lockdown. Alle Geschäfte, Restaurants, Friseure etc werden geschlossen. Einzig der Lebensmittel-Handel, Apotheken und Arzt-Praxen bleiben offen.

13. Dez: RTL zieht sich von den F1-Uebertragungen zurück

Immer mehr wurden die F1-Uebertragungen von RTL zu einer reinen Werbeveranstaltung. Mindestens 50% der Rennzeit wurde man mit Werbung berieselt. Endlich zieht RTL die Konsequenzen, weil die Zuschauer wahrscheinlich abschalteten, und zieht sich von den F1-Uebertragungen zurück. Ich bin nicht traurig. Die RTL-Uebertragungen waren ein grosses Aergernis.

Es wird nun aber nicht besser, denn der Quotensender Sky hat die F1-Uebertragungen ersteigert. Damit werden auch die F1-Uebertragungen nicht besser: Wie in der Bundesliga, kostenpflichtige Privatsender mit viel Werbung!

Auf dem PC links habe ich mir die F1-Uebertragung des Schweizer Fernsehens angeschaut, während RTL die Werbesendung abspulte

Lockdown: Unsere Kirchen spinnen!

Kopfschütteln über beide christlichen Kirchen der Schweiz, aber vorallem die Katholische. Sie beharren auf einen Sonderstatus und nennen sich System-relevant. Sie beharren darauf, mit grösserer Anzahl Gläubiger Weihnachten in ihren Kirchen feiern zu dürfen.

Ihr kennt meine Meinung über Dummköpfe und Besserwisser. Die Kirchen sind weltfremd und verhalten sich wie die Querdenker mit christlichem Alibi. Sie fühlen sich dank Gottes Hilfe unangreifbar!

12. Dez.: Verschärfte Massnahmen durch die Regierungen in D und CH

Wir sollten uns bewusst sein, die Verschärfung der beschlossenen Massnahmen gegen die Corona-Krankheitsfälle durch unsere Regierungen waren wegen uns Menschen in Deutschland und der Schweiz nötig. Wir haben zu wenig aufgepasst und uns zu wenig geschützt. Viele von uns waren so blöd, ohne Masken aufgetreten zu sein. Viele von uns sind immer noch blöd und Besserwisser.

Wir sollten uns deshalb über uns ärgern und nicht über die Leute, die entschieden haben. Entscheide sind immer anfechtbar. Die Populisten der SVP und AfD lassen grüssen. Die hätten nämlich die Kontakt-Möglichkeiten nicht eingeschränkt, mit der Konsequenz, dass unsere Todeszahlen ins astronomische angestiegen wären.

10. Dez.: Merkel hat die Rechtsstaatlichkeit zu Grabe getragen und Europa verraten

Es ist nicht das erste Mal, dass sich die Merkel erpressen und in Geiselhaft nehmen lässt. Ich denke da an den Türken Erdogan, der sie und Deutschland seit Jahren aufs ärgste beschimpft. Und nun beugt sie sich als EU-Ratspräsidentin den neuesten Erpressungen der Polen und Ungarn in Bezug auf die Rechtsstaatlichkeit. Man kanns drehen und wenden wie man will, die Polen und Ungaren haben die 25 restlichen EU-Länder über den Tisch gezogen. Die EU wird weiterhin Mio und Mia an Euros den beiden korrupten Länden überweisen, ohne etwas gegen die dort herrschende Korruption und Rechtsstaatlichkeit tun zu können! Verbotene Zeitungen und Radiostationen, abgesetzte Richter und unseriöse Gesetze kann man nicht nach mehreren Jahren Wartefrist wieder aktivieren. Armes Europa. Die Kriminalität hat gesiegt! Es leben die Erpresser in der EU!

AfD und Trump …. zum Kotzen

Ihr kennt meine Abneigung gegenüber Trump. In den letzten Tagen habe ich mir die Mühe genommen, die Debatten des Deutschen Bundestages zu verfolgen. Sie waren spannend und interessant. Wehe aber die AfD war am Rednerpult: destruktiv und verlogen ihre Aeusserungen. Denen geht es nur um die Zerstörung eines geordneten Betriebes im Bundestag und im ganzen Lande. Es ist nicht weit hergeholt, wenn Ihre Wortwahl im 3. Reich gut angekommen wäre. Hat Hitler nicht auch klein angefangen?

Apropos Trump: Er kämpft immer noch um seinen Wahlsieg. Er hat jedoch noch viele Anhänger. Rund 50% der Amerikaner! Ein Land der Dummköpfe!

2. Dez.: Im McDonald mit meinen Enkelkindern

Ich brachte die Weihnachtsgschänggli zu meiner Tochter und dann gings zum McDonald. Es ist bereits Tradition und ein Höhepunkt für meine Enkelkinder Amelie, Luc und Juliette, ein Besuch im McDonald in Affoltern (ZH). Das Kinder-Menue mit den Ueberraschungs-Gschänggli, die besten Pommes der Welt und die Chicken-Nuggets. Ein Kinder Traum.

2. Dez. 2020: Essen im McDonald in Affoltern mit v.l.n.r. Luc, Amelie, Katja, Juliette

1. Dez.: Erster Schnee

Bereits am Vorabend wurde ich durch die Nachrichten vorgewarnt „Schnee bis in die Niederungen“. Als Ich frühmorgens aufwachte und zum Fenster hinausschaute sah ich die Schneeflocken. Und 2 Stunden später war alles rundherum weiss! Für Basel resp. Binningen etwas besonderes, denn ich wohne nur auf 270 m.ü M. Am 4. April 2019 soll es das letzte Mal in Basel derart geschneit haben.

1. Dez. 2020: Erster Schnee

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Merry Cristmas and Happy New Year

Ich wünsche Euch alles Gute. Passt auf Euch auf und bleibt gesund !

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Impfung gegen den Covid-19 Krankheit, aber gegen der Klimawandel?

In Bälde können wir uns gegen den bösartigen Covid-19-Virus impfen lassen. Dank Impfungen haben wir eine Chance, diese Krankheit zu besiegen. Gegen den „Klimawandel“ hingegen können wir uns nicht impfen. Gegen diese Gefahr müssen wir etwas leisten! Ob wir dazu fähig sein werden, bezweifle ich, denn bereits die Einschränkungen durch Corona brachte unsere Gesellschaft an ihre Grenzen.

Historiker: Impfungen beste Erfindung der Geschichte

Der israelische Historiker Yuval Noah Harari hat Impfungen als «beste Erfindung der Geschichte» eingestuft. Einen Tag vor Beginn der Corona-Impfkampagne in seinem Lande sagte Harari: «Vor der Ära der Impfungen ist etwa ein Drittel der Kinder an verschiedenen Infektionskrankheiten gestorben.» Auch Erwachsene hätten früher «in ständiger Angst vor tödlichen Seuchen gelebt».

Man denke dabei an Kinderlähmung, Pocken, Masern, Diphtherie, Keuchhusten, Hepatitis A und B, Röteln, Tetanus, Keuchhusten, Tuberkulose, Zecken, Pneumonkokken und Meningokokken etc etc

Zum Thema der Impfskeptiker und -gegner sagte der Erfolgsautor: «Menschen können die enormen Vorteile von Impfungen heute nur aus einem Grund anzweifeln: Impfungen sind so erfolgreich, dass viele von uns sich gar nicht mehr vorstellen können, wie schlimm das Leben ohne sie war.» Impfstoffe hätten zwar mitunter Nebenwirkungen, es gebe aber keinen Grund, ihnen grundsätzlich zu misstrauen. «Wenn ich die beste Erfindung der Geschichte wählen müsste, würde ich sagen, Impfungen.»

Einmal mehr: Nur Dummköpfe und Besserwisser wehren sich gegen das Impfen

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Weihnachten und Silvester verbring ich zu Hause

Weihnachten und Silvester im Kreise der Familie zu verbringen, ist in Zeiten der Corona-Pandemie gefährlich und fahrlässig. Ich werde diese Tage zu Hause und in Sicherheit verbringen.

Es ist nicht nur egoistisch, es geschieht zum Schutz von mir und meiner Kinder: Ich werde Weihnachten und Silvester zu Hause in Binningen bleiben und nicht gemeinsam mit meinen Kindern feiern. Ich werde mich mit WattsApp in den kleinen Familienkreis einwählen und mitfeiern.

Ich bin eine Risiko-Person vom Alter her. Ich möchte auf keinen Fall an Corona erkranken und in der Intensivstation ersticken! Ich mag Tage nach dem Weihnachtsfest kein schlechtes Gewissen in mir herumtragen, ob wohl alles gut gegangen sei und kein „Superspreader“ unter uns war. Stellt Euch aber auch vor, welch Drama, wenn eines meiner 5 Enkel mich anstecken würde. Es hätte sein Leben lang Schuldgefühle!

Für mich ist diese „Heim-Quarantäne“ kein Drama. Ich habe jahrelang Weihnachten und Silvester in Thailand ohne Familie verbracht. Ich kann zwar in Binningen nicht unbedingt radfahren, weil es zu kalt ist, aber ich habe einige Foto-Projekte, die ich gerne verwirklichen werde. Mir wird es nicht langweilig sein.

Die Geschenke habe ich bereits dem „Christkindli“ zugeschickt

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Querdenker und andere Dummköpfe aus meinem Freundeskreis

Narr Besserwisser Dummkopf

In meinem Freundeskreis hatte ich auch ein paar solcher Dummköpfe und Besserwisser, aber auch solche aus populistischen Parteien. Bei Allen war dasselbe Problem, man konnte kein normales Gespräch mehr führen, denn sie waren gegen alles, was in der Allgemeinheit üblich ist. Sie akzeptierten keine andere Meinung! Sie sind gegen den Staat, der alles falsch macht. Sie sind gegen die Polizei, die doch Parksünder büssen müsste, und nicht die Raser. Sie sind gegen jede Einschränkung oder Massnahme, nicht nur bei solchen gegen Corona oder gegen die Klima-Erwärmung. Es sind eben Besserwisser

Soziale Netzwerke wie Facebook oder Instagram, aber auch Youtube sind die Plattformen der Querdenker, der Verschwörungstheoretiker, den Klima- und Corona-Leugner und den Populisten à la Trump, SVP und AfD. Allein diese Aufzählung zeigt, wie sie ticken: Sie stellen Alles in Frage, denn sie wissen Alles besser.

Ich kenne resp. kannte ein paar solcher Querdenker aus dem Facebook. Zwei davon haben sich in Thailand niedergelassen. Der eine als Bauer, die andere Person als Rentnerin. Es war absurd, welche abstruse Gedanken sie weiterverbreiteten und mich damit überzeugen wollten. Ich musste Sie aus meinem „Freundeskreis entfernen“, um mich von diesen Verrückten zu retten

Das Typische an diesen Personen ist, dass sie höchst unzufrieden mit ihrem Leben sind. Was auch nicht verwundert, wenn man ihre Geschichten von bösartigen Weltzerstörern und -Eroberern hören muss. Ueberall um sie herum tummeln sich Feinde. Mit dem verrücktesten Argument hat mich der Schweizer Bauer in Thailand über die sog. Klima-Zerstörung überzeugen wollen: „Diese Theorie wird von der Wissenschaft verbreitet, weil sie mit Katastrophen-Szenarien Gelder von den Staaten bekommen und davon bestens leben können.“

Wie gehe ich mit solchen Querdenkern um? Ich kappe den Kontakt. Es bringt mir nichts, mich mit solchen Ideen auseinander zu setzen. Es ist wie mit missionierenden Mormonen oder Jehovas Zeugen. Ein Gespräch bringt nichts, denn sie sind von sich und ihrer Meinung überzeugt! eben Sektierer.

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9. Dez.: Daniela ist an Corona erkrankt – Der Ablauf

Aktuelle Situation: Daniela ist wieder gesund! Sie hatte einen leichten Verlauf der Corona-Erkrankung und musste nicht ins Spital.

9. Dez. 2020: Covid-19 Test positiv

Es war ein Schock, als ich heute Mi, 9. Dez. mit meiner Tochter Daniela telefonierte und sie mir berichtete, sie sei gestern am 8. Dez. auf Covid-19 getestet und heute kurz vor Mittag über das positive Resultat informiert worden.

Sie hat sich wahrscheinlich letzte Woche im Altersheim Sonnengrund, wo sie als Pflegerin FaGe arbeitet, mit dem Corona-Virus angesteckt. Die ganze Familie mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern Anina und Leon sind zurzeit in Quarantäne. Sie hat nur leichte Symptome wie Hals-Kratzen, Kurzatmigkeit und Kopfschmerzen. Kein Fieber.

Enttäuschend für mich war das Verhalten ihres Arbeitgebers „Altersheim Sonnegrund in 9533 Kirchberg“, in deren Auftrag Daniela als Pflegerin arbeitete und sich bei der Arbeit ansteckte. Es blieb bei einem kurzen Telephon-Anruf „mit Schultern zucken“. Es scheint mir, dass dieses Altersheim mit Ausfällen und sogar Todesfällen ihrer Mitarbeiter rechnet, als wären sie Wegwerfartikel. Welche armselige Führung!

  • 10. Dez. 2020: Gleicher Zustand wie gestern. In der Zwischenzeit leidet ihr Mann Eshref und ihre Tochter Anina an denselben Symptomen. Die ganze Familie muss in Quarantäne.
  • 11. Dez. 2020: Der Zustand blieb stabil. Daniela und Eshref haben nur leichte Symptome. Die Quarantäne von Daniela endet in 5 Tagen am 16. Dez.
  • 12. Dez. 2020: Es geht wieder aufwärts, das Halsweh geht zurück. Daniela meint jedoch, dass der Geruchsinn über die Nase nicht mehr funktioniert, wohingegen der Geschmackssinn im Mund noch bestens ist.
  • 15. Dez. 2020: Es geht weiter aufwärts. Daniela ist es langweilig zu Hause. Morgen endet die Quarantäne. Dann muss sie zum Check, denn erst nach 2 Tagen ohne Symptome darf sie ins Freie
  • 16. Dez. 2020: Gestern liessen sich Eshref und Anina im Auftrage der Aerzte auf Corona testen. Das Ergebnis: Beide positiv, d.h. sie sind nicht an Corona erkrankt und hatten nur Sympathie-Symptome! Daniela hat keine Symptome mehr.
  • 18. Dez. 2020: Die Quarantäne der gesamten Familie endete an diesem Tag.

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Achtung SPAM- und Pishing-Mails

Es ist Adventszeit: Cyberkriminelle haben es auf Deine Kontodaten und Dein Geld abgesehen

Kriminelle brechen heute keine Banktresore mehr auf. Kriminelle rauben Dein Geld bequem vom Sofa aus. Der Ursprung solcher Angriffe sind meist Phishing-Mails oder -SMS. Die Betrüger tarnen sich hinter vertrauenswürdigen Marken und Namen. Dazu werden beispielsweise gefälschte Mails mit dem Absender „Swisscom“ oder demjenigen Deiner Bank versendet. Getarnt sind solche Angriffe oft als vermeintliche Rechnung oder lukratives Gewinnspiel, oder als Mail vom Gesundheitsamt (BAG)

Die Hacker wollen Dich mit diesen Mails dazu bringen, Deine persönlichen Daten und Kreditkartenangaben in ein gefälschtes Formular einzugeben oder ein virenverseuchtes Dokument zu öffnen. Die verräterischen Links werden oft versteckt, zum Beispiel hinter einer Kurz-URL.

Hier einige Tipps, um sich wirksam vor solchen Angriffen zu schützen:

Wie kannst Du verdächtige E-Mails schnell entlarven?

  • Kommt Dir die E-Mail-Adresse des Absenders suspekt vor oder ist sie Dir unbekannt, ist Vorsicht geboten!
  • Hat die in der E-Mail erwähnte Website-Adresse nichts mit dem Absender der Nachricht zu tun, handelt es sich zweifellos um einen Pishing-Versuch.
  • Gelangst Du auf ein Formular, auf dem Du Daten zur persönlichen Identifizierung oder Kontoinformationen eingeben sollen (Passwörter, Zugriffsdaten …), sei auf der Hut (ist zu 95% kriminell)– und zwar auch, wenn auf dem Formular das Firmenlogo zu sehen ist! Vertrauenswürdige Unternehmen verzichten auf solche Praktiken für ihre Kunden.

Tipps zum Schutz vor Pishing

  • Dein bester Schutz: Wachsamkeit! Kommt Dir eine E-Mail-Nachricht verdächtig vor, löschen sie! Im Zweifelsfall wird sich der „echte“ Absender nochmals melden. 
  • Sei äusserst vorsichtig bei sog. privaten Mails eines Freundes, das bereits im Subject und erst Recht im Text keine typisch private Informationen enthält.
  • Öffne keine dubiosen E-Mail-Anhänge, insbesondere Word-, Excel- oder PowerPoint-Dateien oder Dokumente im PDF-Format.
  • Klicke nicht auf Links, die in der Nachricht enthalten sind.
  • Sei misstrauisch bei E-Mails, die Dir Angst einzujagen wollen und Dir finanzielle Einbussen, Strafverfahren oder Kontosperrung androhen, wenn Du den Aufforderungen in der Mitteilung keine Folge leistest.  Beantworte diese Mails auf keinen Fall!
  • Um sich vor Pishing zu schützen, ist es unumgänglich, Deinen Computer mit einem Virenschutzprogramm und einer Anti-Spam-Software auszurüsten.

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Newsletter von Ende November 2020: Frohe Adventszeit

Liebe Freunde in nah und fern

In den vergangenen 14 Jahren habe ich den europäischen Winter in den warmen Ländern des Süden Spaniens und Thailands verbracht. Nun steht mir mein erster kalter Winter in der Schweiz bevor. Die ersten Tage mit Temperaturen unter 5 Grad Celsius habe ich bereits erlebt und bin nun gespannt, was in den nächsten Wochen und Monaten auf mich zukommen wird. Aber eines steht bereits fest. Den kommenden Winter 2021/22 werde ich wiederum in meiner zweiten Heimat Thailand verbringen.

Freude herrscht: Meine Makula-Augen-Erkrankung auf gutem Weg zur Heilung

Heute Freitag, 30. Nov. erhielt ich in der Vista-Augenklinik die erfreuliche Nachricht, dass meine beiden an der „feuchten Makula“ erkrankten Augen trocken sind. Ein verfrühtes aber umso erfreulicheres Weihnachtsgeschenk! Damit kann der Spritzenintervall beim linken Augen von 4 auf 6 Wochen ausgedehnt werden. Beim rechten Auge besteht bereits ein 8 Wochen Intervall.

Wie Ihr Euch vielleicht noch erinnert, habe ich mich im Sommer 2020 dazu entschieden, anstatt den Winter in Thailand zu verbringen, mich an einer klinischen Studie für ein neues Medikament zur Heilung der feuchten Makula (AMD) anzumelden. Die Gesundheit meiner Augen war mir wichtiger, als Thailand. Nun bestätigen sich meine Hoffnungen und die der Augenärzte, die von den Wirkungen dieses neuen Medikamentes Namens „Beovu“ schwärmten. Nachdem 31 Spritzen mit der älteren Substanz „Eylea“ meine Krankheit nur stabilisierten, hat mein krankes linkes Auge bereits nach der 3. Beovu-Spritze positiv reagiert und die Feuchtigkeit hinter der Netzhaut getrocknet. Ich hoffe, dass dies der Anfang einer erfolgreichen Heilung sein wird.

Corona und Querdenker

In meinem Bekanntenkreis gab es bereits 4 Corona-Fälle. Das Schreckliche dabei war, dass eine Person aus Angst vor einer Intubierung in der Intensiv-Station sich umgebracht hat. Ein Drama sondergleichen! Corona lässt keinen Menschen unberührt. Die einen leiden und werden depressiv, die anderen akzeptieren die angeordneten Eingriffe in die Privatsphäre. Ich gehöre zur letzteren Gruppe. Für mich ist Corona eine hoch-gefährliche Krankheit. Abstossend für mich sind die Querdenker. Sie sind nicht nur Dummköpfe, sondern auch Besserwisser. Ihre Ratschläge sind kriminell und körperverletzend.

Die Corona-Pandemie ist eine gerechte Krankheit. Sie kennt keine Grenzen und kann jeden treffen. Auch die Corona-Leugner, die Masken ablehnen, haben eine mehrfach grössere Chance, sich anzustecken, tagelang schrecklich zu leiden und schlussendlich grässlich zu ersticken und zu sterben.

Bin ich ein Stuben-Hocker?

Die Aufforderung zu Hause zu bleiben und nur die nötigsten Dinge auswärts zu erledigen, stören mich wenig. Ich lebe in einer wunderschönen Wohnung und geniesse mein Heim. Ich kann die Einschränkungen akzeptieren und habe nun Zeit, mich meinen Hobbies zu widmen. Es gilt meinen Internet-Auftritt à-jour zu halten, und manche digitalen Foto-Alben und Foto-Berichte zu aktualisieren. Vor kurzem habe ich meine Foto-Erinnerungen an die Wachau in Niederösterreich beendet und ins Netz gestellt. Zwischen 2004 und 2006 war die Wachau neben Basel mein Lebensmittelpunkt. Im Juni 2020 habe ich diese wundervolle Landschaft und meine dortigen Freunde wieder besucht.

Es stehen noch weitere Foto-Projekte in der Warteschlange. Es warten 20 Jahre digitales Foto-Archiv mit aber-tausenden Fotos auf meinen Magnetplatten. Themen wie „Best of Kosovo„, „Best of Kambodscha, Vietnam, Laos, Indien„, „Portraits“ und „Street-Life„, um nur ein paar Beispiele zu nennen.

Fitness-Center und körperliche Ertüchtigung

2x in der Woche ging ich ins Fitness Center MParc an der Heuwaage, um meine Rad-Kondition ins 2021 hinüber zu retten. Ich befürchte nämlich, dass ich ohne intensives Training im nächsten Jahr nicht mehr Radfahren werde, weil die körperlichen Kräfte und der Kreislauf den Anstrengungen nicht mehr gewachsen sein werden. Ich würde ein alter Mann sein!

Leider machte mir die aktuelle Situation, „Basel ist zu einem Corona-Hotspot geworden„, und der damit zusammenhängende Entscheid der Basler Regierung einen grossen Strich durch meine Planung. Seit 23. Nov. sind die Restaurants und Bars, sowie Sportstätten aller Art wie die Fitness Centers geschlossen. Ich werde vermehrt draussen in der Kälte trainieren und viel Treppen steigen müssen! Ich habe bereits begonnen, eine 2-stündige Runde bewaffnet mit meinem Foto-Apparat in der Binninger Umgebung zu absolvieren.

Thailand und Pat

Durch seine rigide Corona-Politik mit Schliessung der Grenzen und die Akzeptanz der Einschränkungen durch die thailändische Bevölkerung steht Thailand in Bezug auf Corona recht gut da. Ihr Lebensraum ist nicht eingeschränkt, es fehlen einzig die ausländischen Gäste. Wie lange Thailand diese Politik der Abschottung durchhalten kann, ist fraglich, denn die gesamte Tourismus-Industrie inkl. der Hotels liegt am Boden und ist grösstenteils zerstört

Kontakte und Familien-Treffs

Die meisten Ansteckungen mit Covid-19 finden gemäss den Wissenschaftern, die es ja wissen müssen, neben Bars und Discos, innerhalb den Familien und Anlässen statt! Deshalb halte ich mich mit Kontakten zu Freunden und meiner Familie zurück. Ich gebe es zu: Ich habe Respekt vor diesem Covid-19-Virus. Ich möchte keinesfalls angesteckt werden und möglicherweise in der Intensivstation „verrecken“, oder was ähnlich schlimm ist, an Langzeitfolgen leiden. Mir schwebt ein anderes Ende vor.

Ich habe Vertrauen zu den Entscheiden der Schweizer Politiker. Im Gegensatz zu manchen anderen Ländern verordneten sie der Schweiz weniger Einschränkungen. Sie appellierten an die Eigen-Verantwortung der Bevölkerung, selbständig zu sein, aufzupassen und sich an die Regeln zu halten. Seit ein paar Wochen sind wir erfolgreich und die Anzahl der Neu-Infizierten Schweiz-weit senkte sich wöchentlich um rund 20-25%, von um die 10’000 Infizierte pro Tag auf aktuell um 4’000. Jedoch entwickelte sich gleichzeitig Basel zu einem Schweizerischen Hotspot!

Patientenverfügung

Die aktuelle Corona-Pandemie mit den Risiken in einer Intensivstation mit schmerzhafter Intubierung zu landen, wäre eine gute Zeit, sich mit dem Thema Patientenverfügung zu befassen. Eine Patientenverfügung ist ein MUSS für jedermann.

Ich habe meine bestehende Patientenverfügung total überarbeitet, als ich im Internet eine Vorlage der Schweizerischen Herzstiftung und Stiftung DIALOG-ETHIK“ entdeckt habe. Die Vorlage ist sehr übersichtlich und leicht verständlich. Die gewünschten und möglichen Massnahmen sind bereits ausformuliert und müssen nur angekreuzt werden.

Weniger ernsthafte Corona-Gedanken

Während ich im Fitness-Center meine 40-Minuten Rad-Spinnings absolvierte, kamen mir die verschiedensten und auch verrücktesten Gedanken in den Sinn. Was hat Corona mit uns alles gemacht?

11. Nov. 2020 Max mit Mund-Nasen-Maske

Gesichts-Masken machen mich jünger

Als Schutz gegen den bösartigen Käfer tragen wir Gesichts-Masken. Seither sehe ich mindestens 10 Jahre jünger aus. Die Masken verdecken meine Gesichtsfalten, das hängende Doppelkinn und die aus der Nase spriessenden Haare.

Geburtenrate und Sex unter Corona

Früher hat man sich die Hände geschüttelt, umarmt und auch geküsst. Mit Corona begrüsst man sich nur noch mit Verhütungs-Methoden wie mit der Faust, dem Ellbogen oder mit einem Fuss-kick.

Dies macht mir Angst. Ich befürchte, dass die Geburtenrate sich stark reduzieren könnte, sobald die jungen Paare nur noch Sex mit Ellbogen und Fuss-Kick ausüben.

Aufsteller des Monats

Am Freitag, 6. Nov. sass ich mit einer Kappe auf dem Kopf und meiner Adidas-Tasche umgehängt im 2er-Tram, um nach Hause zu gelangen. An einer Haltestelle stieg eine ältere Dame ins Tram ein und kam auf mich zu: „Sie junger Mann, darf ich auf ihren Sitz sitzen?“

Corona für den Nobelpreis

Ich weiss nicht, welcher Organisation man die Erfindung von Covid-10 gut schreiben darf. Ohne diese Pandemie hätten wir den Donald Trump nicht in die Wüste schicken können. Ich nominiere Corona für den Nobelpreis 2021.

Meine Ueberlebens.Ration

Notvorrat

Für uns Schweizer gehört es zur heiligen Pflicht, dass jeder Haushalt über einen Notvorrat verfügt. Dieser sollte so bemessen sein, dass man gegen 1 Monat überleben kann.

Dazu gehört auch etwas Alkoholisches wie „Grande Alberone“ und „Crémant“ aus dem Elsass … jedoch mehr Flaschen als auf dem Bild!

Bye, bye Weihnachten

Wie sollte man unter Corona die Weihnachten verbringen? Ich für mich werde Weihnachten nicht im Kreise meiner Familie verbringen. Ich habe dies mit meinen Kindern besprochen. Ich bin eine Risiko-Person vom Alter her. Ich mag Tage nach dem Weihnachtsfest kein schlechtes Gewissen in mir herumtragen, ob wohl alles gut gegangen sei und kein „Superspreader“ unter uns war. Welch Drama, wenn eines meiner 5 Enkel mich anstecken würde. Es hätte sein Leben lang Schuldgefühle!

Ich wünsche Euch allen eine schöne Adventszeit, einen lieben Niggi-Näggi und ein frohes Weihnachtsfest. Lasst den Kopf nicht hängen, nächstes Jahr wird es besser sein. Passt auf Euch auf und bleibt gesund

Ganz liebe Grüsse Euer Basler Max (ehemals rasender Reporter, Weltenbummler und Lebemann, zur Zeit im Ruhestand!)

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Nov. 2020: Live Ticker vom „Basler Max“

+++ Meine Augenerkrankung: Positive Anzeichen +++ AfD +++ Auto vorgeführt +++ Neuer Farbgeschmack +++ Lockdown in Basel +++ Kultur gegen Sport +++ Corona-Leugner sind Voll-Idioten +++ Basel Bettler-Paradies +++

30. Nov.: Heilung meiner Makula-Erkrankung in Sicht?

Nach meiner heutigen Visite und Behandlung in der Vista-Augenklinik erhielt ich die erfreuliche Nachricht, dass meine beiden an der „feuchten Makula“ erkrankten Augen trocken sind. Dies ist für mich ein verfrühtes aber umso erfreulicheres Weihnachtsgeschenk! Damit kann der Spritzenintervall beim linken Augen von 4 auf 6 Wochen ausgedehnt werden. Beim rechten Auge besteht bereit ein 8 Wochen Intervall.

29. Nov: Sonntags-Vergnügen: AfD-Parteitag am Fernsehen

Interessant war, wie sich eine derartige Grossveranstaltung von um die 500 Teilnehmern unter Corona-Regeln durchführen liess. Bewundernswert die Ruhe und Professionalität der Tagungsleitung auch bei hektischen Voten und technischen Pannen.

Erschreckend jedoch, welch Sau-Haufen sich da am Phoenix-Fernsehen während zwei Tagen präsentieren durfte. Im Vergleich zu den historischen Aufnahmen aus der Hitler-Zeit standen sie denen wenig nach. Sie schrieen und beschimpften sich mit populistischen Schlagworten. Sie drohten einander und verbreiteten Unwahrheiten. Exemplarisch die Weidel, die mitten in einem Interview zuerst ihr Gesicht verzog und dann davonlief, weil sie keine Antwort wusste. Beruhigend war, dass sich ihr Wähleranteil in Deutschland auf 7% reduzierte. Beruhigend auch, dass sich die AfD bald spalten wird, weil die Hälfte davon aggressive Rechtsextreme sind.

24. Nov: Auto durch MFK (resp. TÜV)

In Deutschland ist es der TÜV, in der Schweiz die Motorfahrzeug-Kontrolle. Am Dienstag um 16:15 Uhr war ich wieder dran. Ich wurde auf dieses Datum aufgeboten. Mein Skoda-Auto wurde auf Herz und Nieren geprüft. Alles war ok, einzig das kleine Kreuzchen von Zofia musste ich vom Rückspiegel entfernen: „Ihre Sicht nach draussen wird eingeschränkt“ war das vernichtende Urteil des Staats-Experten.

Mein Farbgeschmack hat sich verändert

23. Nov. 2020 hellblauer Kalender

Ich habe vor ein paar Tagen meinen Jahreskalender fürs 2021 gekauft. Dies wäre ja nicht erwähnenswert. Aber nun fiel mir auf: Die Farbe! Ich habe keinen Schwarzen wie bis anhin ausgewählt, sondern einen in mehligem Blauton! Derselbe Farbton notabene, wie kürzlich mein Etui fürs Tablet!

20. Nov: Schnapszahl: Heute am 20. Nov. 2020 um 20:20 Uhr 20 Sekunden – Lockdown in Basel

Wow…nur einmal im Leben erlebt man eine solche Zahlen-Kombination. Heute hat aber auch die Basler Regierung ein Lockdown gültig ab dem kommenden Montag 23. Nov. für alle Restaurants, Bars, Sportanlagen wie Schwimmbäder, Fitnesscenter, Turnhallen etc angeordnet. Diese Einschränkung ist hart aber verständlich, weil die Anzahl der Corona-Infizierte in Basel weiterhin ansteigt, im Gegensatz zu den Schweizer-Zahlen, die langsam und stetig sinken. Rund 20-25% je Woche.

Die „Kultur“ erhält kein Geld, aber der Profi-Sport

Es macht mich wütend. Gestern hat der Schweizer Bundesrat einen hohen Mio-Betrag für den Profi-Sport freigegeben ….. aber die Kultur mit Theater, Musik, Konzerten links liegen lassen. Ich denke, Kultur ist wichtiger für die Menschheit, als Sport, der für viele Negativ-Schlagzeilen (Doping, Hooligans etc) sorgt

18. Nov.: Vollidioten und Coron-Leugner in Berlin

Ich habe kein Problem, dass heute weit über 10’000 Bürger in Berlin gegen die Corona-Massnahmen in Deutschland protestierten. Ich habe aber grosse Probleme, wenn diese Voll-Idioten weder die Minimal-Abstände einhielten, noch Masken trugen. In der Tat sollte man diesen Corona-Leugnern keinen Platz in einer Intensiv-Station geben, wenn sie durch ihre Weigerungen an Covid-19 erkranken würden! Aus meiner Sicht machen die sich der Körperverletzung an Dritten schuldig.

16. Nov.: Basel, weiterhin ein Bettler-Paradies

Ich war wiederum in der Stadt, um Weihnachtsgeschenke einzukaufen. Es wurde zu einem unerfreulichen „Hürdenlauf“ über und an Bettlern vorbei. Seit meinem letzten Bericht von Ende Spt. 2020 hat die Zahl der aktiven Bettler massiv zugenommen. Sie schlafen in Gruppen an öffentlich stark frequentierten Orten wie z.B. Ausgang Lift 3. Stock im Parkhaus Elisabethen.

Basel war bekannt für seine grossartige Kulturszene, Museen, die prächtige Altstadt. Ein Flanieren durch die Stadt über den Rhein gehörte zur Basler Lebensqualität. Heute ist Basel Mittelpunkt der europäischen Bettler-Szene, die einem auf Schritt und Tritt belästigen. Ueberall sitzen sie am Boden. Junge kräftige Männer fordern einem mit „Gib Geld!“ auf, Geld zu spenden. Es ist unheimlich und auch tagsüber riskant, sich an gewissen Orten z.B. rund um den Bahnhof bis hinab zur Heuwaage aufzuhalten. Dort regieren und residieren die Bettler-Gruppen.

16. Nov. 2020: schlafender Bettler vor dem Warenhaus Manor

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Thailand und Pat

Durch seine rigide Corona-Politik mit Schliessung der Grenzen und 2-wöchiger Einreise-Quarantäne, sowie der vollständigen Akzeptanz der Einschränkungen durch die thailändische Bevölkerung steht Thailand in Bezug auf Corona recht gut da. Das thailändische Leben ist nicht eingeschränkt, es fehlen einzig die ausländischen Gäste. Dadurch sind unzählige Thais arbeitslos und ohne Geld. Wie lange Thailand diese Politik der Abschottung durchhalten kann, ist fraglich, denn die gesamte Tourismus-Industrie inkl. der Hotels liegt am Boden und ist grösstenteils bankrott.

Wie könnte ich in Thailand leben? In Thailand wäre ich sicherer als in Europa. Ich will mich nun nicht auslassen, welche Lebensform und -Freiheit die bessere ist. Demokratie oder Militär-Diktatur? Im Fall einer solchen weltweiten Pandemie bezahlen die westlichen Länder ihre tollen Errungenschaften wie Datenschutz, Meinungsfreiheit, Demonstrations-Freiheit etc mit unzähligen Toten (allein 400 Tote je Tag in Deutschland).

Wir könnten von diesen asiatischen Ländern einiges lernen: Wir sollten nicht alles in Frage stellen! Die Besserwisser und Dummköpfe sollten sich zurücknehmen. Wir sollten uns ernsthaft überlegen, ob alle unsere Freiheiten von Nutzen sind? z.B. Dank „Datenschutz-Hysterie“ sind unsere Tracing-Apps zur Nachverfolgung der Infektionswege unbrauchbar! Aber auch die Verbrecher sind froh, dass man sie dank Verbot der Vorratsdatenspeicherung nicht so leicht finden kann!

Wie geht es Pat?

Täglich bin ich mit meiner Freundin Pat über den Messenger LINE in Kontakt. Wie gut oder schlecht es ihr geht, ist schwer zu eruieren. Ein Thai klagt nicht! Da wir wegen ihre Sprachstörung nur auf schriftlichem Wege verkehren können, ist es schwer hinter ihre Kulissen zu sehen. Sie bekommt regelmässig monatlich mehrere Chemo-Infusionen, um das krebsige Lungen-Geschwür zu stabilisieren. Pat ist voller Zuversicht, dass wir uns nächstes Jahr wieder sehen werden. „Mein Herz ist stark. Wir warten auf Dich!“ meinte sie gestern!

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Ein Spaziergang durchs „Nachtigallen-Wäldeli“

Das „Nachtigallen-Wäldeli“ liegt vor den Toren des Zoos Basel zwischen Binningen und Basel. Das netzartig verlaufende Wegnetz entlang der „Birsig“ passt sich dem Gelände des zoologischen Gartens an. Es beginnt nur etwa 5 Minuten von meiner Wohnung in Binningen.

Nachdem die Fitness-Centers schliessen mussten, musste ich mich neu körperlich beschäftigen. Vor wenigen Tagen bin ich bewaffnet mit einem Foto-Apparat, von Binningen bis zum Bahnhof SBB spaziert und wieder zurück. Es war ein schöner und erholsamer Spaziergang.

Nach dem bemalten Biene-Maya-Transformatorenhaus beginnt das Nachtigallen-Wäldeli. Früher hat man sich als Liebespaar dorthin zurückgezogen

Unzählige Graffitis an Pfeilern, Mauern und Häuser verschönern den Spazierweg.

27. Nov. 2020: Basel Nachtigalle-Wäldeli

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