Kategorie: Presse

Zeitungen, Zeitschriften

Gedanken über „Sommerzeit -Herbstwetter“

Es ist kühl, windig, bewölkt und regnerisch, so geht es seit Tagen, ja Wochen. Nachts ist es recht kühl, um die 15 Grad Celsius. Anstatt in eine leichte Sommerdecke muss ich mich immer noch in die Winter-Daunendecke einkuscheln. Aber ich schlafe gut! Tagsüber habe ich Zeit für mich. Ich arbeite am Fotobericht meines München-Aufenthaltes. Vieles habe ich dort erlebt und gerne erinnere ich mich an die tollen Graffitis. Die Fotos werden gut, aber ich kann nicht alle für den Bericht verwenden. Er würde zu gross. Ich muss auswählen und selektieren.

14. Juli 2025: Graffiti in Unterführung S-Bahnhof Untermenzing

Dazwischen ein überraschendes Telefon von Evelyne aus der Wachau. Ihre 96-jährige Mutter ist wieder gestürzt und hat sich den Oberschenkel-Hals gebrochen. Aber bereits 2 Tagen nach der Operation ist sie wieder auf den Beinen. Es war ein schönes Telefon. Ich bin froh, dass wir wieder einen solch schönen Kontakt haben. Ja, die Zeit kann Wunden heilen.

Ich denke auch an mich und überlege mir, was ich mache, falls mir etwas Dümmeres zustösst. Falls meine Augenkrankheit sich verschlechtert oder ich nicht mehr so mobil bin, um selber einkaufen zu können. Spitex? Ja, aber auf keinen Fall Altersheim. Ich muss vorbereiten, als ob ich alleine dastehen würde, denn auf meine Kinder kann ich nicht zählen. Diese Hoffnung ist schon lange vorbei.

Man könnte meinen, TV und Zeitungen haben ihren Betrieb eingestellt

Am Fernsehen und in der geschriebenen Presse ist ebenfalls Sommerzeit und absolute Flaute. Wiederholungen und BlaBla füllen das Programm und Papier. Es scheint, dass nun sogar Sekretärinnen mit ChatGPT die leeren Seiten der Zeitungen füllen. Ich schaue nur noch die Nachrichten-Sender und wühle in den Mediatheken. Ich verstehe dies nicht, denn ich bezahle auch in dieser Zeit meinen normalen Abo-Preis. Dieses Privileg der Presse und TV ist nicht mehr zeitgemäss, sondern eine Frechheit!

Trump, Putin und Netanjahu – die Achse der Bösen

Ich habe auch Zeit, nachzudenken. Ich ärgere mich über den grössten Idioten der Welt und seine 39% Zoll-Erpressung gegenüber der Schweiz. Ich weiss aber auch, dass ich selber nichts dagegen unternehmen kann. Ich kann einzig amerikanische Produkte boykottieren und dabei bin ich gewissenhaft. Ich verzichte sogar auf Toblerone-Geschenke, denn diese Schokolade-Fabrik ist von einer Ami-Firma übernommen worden. Ich vertraue auf unsere Regierung. Ich bin sicher, Trump wird diesen wahnwitzigen Zoll-Hammer senken. Denn mit 39% Zoll unterbindet er jeden Handel zwischen der Schweiz nach USA. Eine 1’000 fränkige Uhr kostet nun 1’400 Franken!

Israel macht auch nichts, um sein desolates Image zu verbessern. Ihre Armee arbeitet weiterhin an der Vernichtung des palästinensischen Volkes und verhindert/erschwert die Lieferung von Lebensmittel in den Gaza-Streifen. Derweil vertreiben jüdische Siedler Palästinenser aus ihren Häusern im Westjordanland. Die Israelis realisieren nicht, dass sie durch diese Unterdrückung und Vernichtungskrieg neue Wut unter den jungen Palästinenser sähen. Diese Saat wird aufgehen und den Israelis noch Jahrzehnte Aerger bereiten. Israel wird nie zur Ruhe kommen. Aber der israelische Charakter wird sich leider nicht ändern. Sie werden weiterhin die Schuld den anderen geben.

Für mich erstaunlich, wie die Deutsche Regierung zu den Israelis steht und dabei Kriegsverbrecher unterstützt! Pfui Teufel! Sie sind mittlerweile neben der Trumpschen USA deren letzte Freunde. Die Israelis sind aber auch raffiniert und erpressen die Deutschen fortlaufend. Es ist sogar verboten „Free Palestina“ zu skandieren. Die deutsche Rechtssprechung und Meinungsfreiheit ist auf Abwegen! Die Braunen breiten sich immer mehr aus. Ich vermute, anlässlich der nächsten Bundestagswahlen wird die AfD zur stärksten Partei gewählt werden! … „Weimar 1930“ lässt grüssen, denn auch damals konnten sich die demokratischen Parteien nicht auf eine gemeinsame Regierung einigen!

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Die (Schweizer) Online Presse, ein grosses Aergernis

In verschiedenen Internet-Applikationen auf dem PC oder Smartphone wie „Flipboard“ wird auf Aktualitäten in Form von Schlagzeilen hingewiesen. Will man nun einen solchen Text lesen, kommt die negative Ueberraschung, weil der jeweilige Artikel nur für Abonnenten lesbar ist.

Ich bin ein Zeitungs- und News-Leser-Freak. Aber ich kann es mir nicht leisten von jeder oder mehreren der wichtigsten News-Organe ein Online-Abo zu einem Preis zwischen Fr. 20-40 je Monat und je Zeitung zu kaufen! Aus diesem Grund ärgert mich die Kundenphilosophie der Schweizer Pressse-Organe wie NZZ, BaZ, bz, Tages-Anzeiger, Bund etc aber auch die aus dem nahen Ausland wie der Spiegel!

In der Tat, sind diese Einschränkungen und Bevormundungen auch in Deutschland weit verbreitet. Der SPIEGEL oder der STERN sind solche Kunden-unfreundliche Erzeugnisse.

Es ist ein grosses Aergernis, dass die Schweizer Presse der Schweizer Bevölkerung die aktuellen Informationen vorenthält, es sei denn, sie bezahlen die Abo-Gebühren für jedes einzelne Produkt! Mit diesem Verhalten gefährdet sie unsere Demokratie, weil sie viele potenzielle Leser zur breiten Meinungsbildung in die sozialen Internet-Medien verdrängen.

Man kann mir nun mit Recht entgegenhalten, dass die Presse auf irgendeine Weis sein Geld verdienen muss. Als bekennender Kapitalist habe ich dagegen nichts einzuwenden. Ohne Einnahmen und auch ohne Leser gibt es kein Ueberleben für die Presse. Es geht aber nicht an, dass die Medien-Konzerne ihren Einheitsbrei ergänzt mit lokalen Ergänzungen aus einer Redaktion in mehreren Zeitungen wie der Bund, BaslerZeitung (BaZ), Tages-Anzeiger etc abdrucken .… und für jedes dieser Erzeugnisse ein teures Abo verlangen. Dies ist Verarschung der Leserschaft, die aber nicht blöd ist und als Reaktion der geschriebenen Presse den Rücken zukehrt …. und sich mit Gratis- oder preisgünstigen Angeboten aus dem Internet begnügt.

Aufruf an die CH-Presse: eine Flat-Rate rettet auch Euch

Ich komme mir seit Jahren wie ein Pfarrer vor, der der CH-Presse ins Gewissen redet, diese aber nicht zuhören will oder meint es besser zu wissen: Richtet eine bezahlbare Flat-Rate ein, mit der der Abonnent Online-Zugriff auf alle Schweizer und/oder internationalen Erzeugnisse hat. Die Musik-Industrie kennt dieses Modell seit Jahren, hat damit überlebt und macht das grosse Geld.

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Aus dem Nähkästchen eine „Blogmasters“ geplaudert

Ich führe zwei Blogs als „Sommer- und Thailand-Tagebuch“ und schreibe von der Leber weg über meine Erlebnisse und Pläne, äussere auch meine Meinung über das eine oder andere Thema. Und wenn es irgendwie geht, dokumentiere ich meine Beiträge mit eigenen Fotos. Damit dokumentiere ich mein Leben zu Handen meiner Enkel, aber auch für viele Freunde im In- und Ausland.

Warum schreibe ich oft über Deutschland?

Die unabhängig von mir erhobenen Zugriffszahlen zeigen, dass etwa 30% der Leser aus Deutschland stammen, gefolgt von je 10% aus der Schweiz und den USA.

Ich habe zwar keine finanziellen Interessen wie die öffentlichen Presse-Organe, aber ich möchte doch meine Leserschaft ansprechen. Aus diesem Grund schreibe ich öfters über Deutsche Themen, dies aber auch, weil ich von meiner Herkunft aus Deutschland und genauer aus dem Badischen komme. Ich bin ein Deutschland-Schweizer

Deshalb sei mir auch verziehen, dass ich ähnlich reagiere, mich ärgere oder sogar etwas zerreisse, ob es nun in Deutschland oder der Schweiz passiert ist. Für andere Länder braucht es etwas mehr, bis ich aggressiv werde. Da muss schon ein „Trump“ kommen, bis ich mich an meine gute Erziehung erinnern muss.

Blogmaster Tagebuch

Was bringen mir diese beiden Blogs

Der technische Unterhalt im Internet und das Schreiben meiner Beiträge aktivieren meine Hirnzellen und die beiden Hirnhäften. Die linke Hälfte denkt logisch, abstrakt und analytisch, die rechte bildhaft, gefühlsbetont und schöpferisch. Es handelt sich dabei um eine Art geistige Altersvorsorge. Ich möchte verhindern, alt, konservativ, nörglerisch und/oder altmodisch zu werden.

Das Verfassen jedes Beitrags erfordert viel geistige Arbeit und Meinungsbildung. Ich lese täglich mehrere Zeitschriften aus der Schweiz und Deutschland, und verfolge die einschlägigen Diskussions-Sendungen am Fernsehen. Ich muss mir eine Meinung bilden. Diese kann gegensätzlich sein oder ganz neu. Allein dieser „Kampf um meine Meinung“ kann Tage dauern. Als ich zum Beispiel über die beiden Demokratien in der Schweiz und Deutschland schrieb, tauchte bei mir die Frage auf: „Könnte man die direkte Demokratie der Schweiz in Deutschland implementieren“?

Die benutzten Angaben und Fakts in meinen Beiträgen verifiziere ich im Internet, denn sie müssen korrekt sein. Bevor ich einen Beitrag veröffentliche, überarbeite ich ihn mehrmals. Im Normalfall schlafe ich 1-2 Nächte, bevor ich den Beitrag veröffentliche.

Kommentare

Ich freue mich um jeden Kommentar zu einem meiner Beiträge. Am liebsten mag ich die, bei denen sich der Schreiber/-in etwas überlegt hat. Es soll schon vorgekommen sein, dass ich meine Meinung änderte. Ich lese jeden Kommentar, oft verbessere ich die schlimmsten Schreibfehler, und gebe ihn frei. Auch gegensätzliche Meinungen sind herzlich willkommen. Die meisten Kommentare beantworte ich.

Ich habe in der Steuerung meiner beiden Blogs festgelegt, dass keine Kommentare ohne mein OK veröffentlicht werden können. Damit verhindere ich bösartige Angriffe auf meine beiden Blogs …. und dies ist leider notwendig.

Persönliche, unflätige Angriffe und Kommentare, die mit dem Beitrag keinen Zusammenhang haben, lösche ich kommentarlos. Selbstverständlich fallen darunter auch die Kommentare, die nur ihre Mail- und Internet-Adressen platzieren wollen.

Wie bearbeite ich Kritiken?

Die meisten Kritiken sind gut gemeint oder machen mich auf Fehler aufmerksam. Es gibt aber auch Kommentare, die mir etwas verbieten oder mich lächerlich machen wollen. Diese prallen an mir ab. Für mich sind dies meist unzufriedene Leute mit eigenen Problemen. Querdenker gehören in dieses Kapitel

Ich gebe aber auch zu, dass ich schon total daneben lag und meine Meinung ändern musste. Daraus entstehen schöne und interessante Briefwechsel.

Speziell waren die kürzlichen Kommentare über meinen Meinungsbericht des „Deutschen Afghanistan-Desasters“ und meine Bundestagswahl-Satyre „Wie würde ich wählen, wenn ich wählen könnte“. Die Schreiber wollten sich keinen Spiegel vorhalten lassen und lieber alles unter den Teppich wischen.

Zudem fiel mir auf, dass viele Deutsche uns Schweizer als minderwertig abtun: „Ihr aus der kleinen Schweiz!“ Diese deutsche Grossmundigkeit ist weltweit bekannt und beschäftigt mich wenig.

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AfD und SVP ein Aergernis und Gefahr

Alle die mich kennen, wissen, dass ich als Freisinniger FDPler gegen die SVP (und auch die AfD ) eine tiefe Abneigung habe. Es ist dieselbe Abneigung wie gegen den gleich politisierenden amerikanischen Ex-Präsidenten Trump. Alle drei sind Zerstörer der Demokratie. Das Hauptziel der SVP ist das Herauslösen der Schweiz aus der EU, was eine Katastrophe für die Schweizer Wirtschaft wäre. Daneben agiert sie als ständige Oppositions-Partei gegen alles, obwohl sie ein Teil unserer Regierung ist..

Anlass zu diesem Beitrag gab mir die erneute Drohung der SVP, mit einer Initiative gegen das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) zu starten. Die Rechts-Populisten werfen der SRF vor, eine linke Meinungs-Macherei zu betreiben und die SVP zu wenig in ihren Sendungen zu berücksichtigen. Dieser Links-Drall mag stimmen, denn die meisten kritischen Reporter haben einen linken Touch. Wahrscheinlich berufsbedingt, wenn man kritisch sein will. Ich als Freisinniger kann aber damit leben. Die Linken habe nämlich die angenehme Diskussionskultur, dass sie im Gegensatz zur SVP Andersdenkende akzeptieren und zum Wort kommen lassen.

Die Schweiz unter rechtsnationalistischer Führung`?

Wahlplakat der SVP: Sicherheit schaffen durch Abgrenzung von Ausländern
SVP-Plakat mit den Ausländern als schwarze Schafe

Was wäre, wenn die öffentlich-rechtlichen Medien von der SVP kontrolliert würden? Eine Katastrophe für die Demokratie! Dann hätten wir ungarische oder sogar diktatorische Verhältnisse. Eine Medien- und Staats-Diktatur! Im Gegensatz zu den anderen Parteien duldet die rechts-nationale SVP keine andere Meinung. Dies demonstrieren sie bei jeder Diskussion. Der Gegner wird beschimpft, bis er sich zurückzieht! Dies ist auch das Abstossende an Diskussions- und Informations-Sendungen mit der SVP als Teilnehmer. Sie machen die Sendung mit ihren zum Teil populistischen und nicht überprüfbaren „Behauptungen“ kaputt. Bei Sendungen mit der SVP schalte ich unverzüglich um auf Informations-Sendungen der ARD, ZDF, RTL oder PHOENIX, denn dort werden noch echte Diskussionen geboten. Ich mag eben keine Besserwisser.

Im Gegensatz zur deutschen AfD hält sich die SVP von NS-Parolen zurück. Sie denken jedoch erz-konservativ und träumen von der Zeit, als die Schweiz noch mit Hellebarden und blossen Fäusten die österreichischen Ritter aus dem Lande trieb. Daher kommt ihr Schlagwort „Wir wollen keine fremden Richter!“ und meinen damit die EU und den Europäischen Gerichtshof.

An SVP-Veranstaltungen wie der jährlichen Albisgüetli-Tagung stehen die Schweizer Fahnen, die Kuh-Treicheln und die vaterländischen Reden im Vordergrund. Den Zigarren und Stumpen rauchenden älteren Herren gefällt diese Art Veranstaltung. Ein Bild der guten alten und reinen Zeit ohne „Sex and Crime“ aber mit „Heidi und dem Geissen-Peter“! Etwa ein Drittel der SVP-Mitlieder sind über 65 Jahre alt.

Deutschland unter Kontrolle der AfD?

Ein Horror-Szenario. Und dennoch bereitet mir die AfD im Nachbarland Deutschland grosse Sorgen, die unverhohlen mit national-sozialistischen Parolen arbeitet, Worte aus Goebbels und Hitlers Munde. Deutschland hat Tradition mit solchen Parteien und dieser extremen Gesinnung. Bereits 3x hat Deutschland seit Mitte des 19. Jahrhundert einen Weltkrieg vom Zaun gerissen. Erst kürzlich wurde mir bekannt, dass Deutschland nicht nur unter Hitler Völkermord in grossem Stil betrieb, Sonden bereits zwischen 1904 und 1908 unter der einheimischen Bevölkerung in Namibia.

Bis vor wenigen Jahren hat Deutschland von diesem ungeheuerlichen Verbrechen nichts wissen wollen. Man hat es tot-geschwiegen. Auch die jetzige Regierung unter der Kanzlerin Merkel will den professionellen Völkermord unter den Teppich wischen und sich mit ein paar Millionen Euro von der Schuld freikaufen.

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