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Aus dem Nähkästchen eine „Blogmasters“ geplaudert

Ich führe zwei Blogs als „Sommer- und Thailand-Tagebuch“ und schreibe von der Leber weg über meine Erlebnisse und Pläne, äussere auch meine Meinung über das eine oder andere Thema. Und wenn es irgendwie geht, dokumentiere ich meine Beiträge mit eigenen Fotos. Damit dokumentiere ich mein Leben zu Handen meiner Enkel, aber auch für viele Freunde im In- und Ausland.

Warum schreibe ich oft über Deutschland?

Die unabhängig von mir erhobenen Zugriffszahlen zeigen, dass etwa 30% der Leser aus Deutschland stammen, gefolgt von je 10% aus der Schweiz und den USA.

Ich habe zwar keine finanziellen Interessen wie die öffentlichen Presse-Organe, aber ich möchte doch meine Leserschaft ansprechen. Aus diesem Grund schreibe ich öfters über Deutsche Themen, dies aber auch, weil ich von meiner Herkunft aus Deutschland und genauer aus dem Badischen komme. Ich bin ein Deutschland-Schweizer

Deshalb sei mir auch verziehen, dass ich ähnlich reagiere, mich ärgere oder sogar etwas zerreisse, ob es nun in Deutschland oder der Schweiz passiert ist. Für andere Länder braucht es etwas mehr, bis ich aggressiv werde. Da muss schon ein „Trump“ kommen, bis ich mich an meine gute Erziehung erinnern muss.

Blogmaster Tagebuch

Was bringen mir diese beiden Blogs

Der technische Unterhalt im Internet und das Schreiben meiner Beiträge aktivieren meine Hirnzellen und die beiden Hirnhäften. Die linke Hälfte denkt logisch, abstrakt und analytisch, die rechte bildhaft, gefühlsbetont und schöpferisch. Es handelt sich dabei um eine Art geistige Altersvorsorge. Ich möchte verhindern, alt, konservativ, nörglerisch und/oder altmodisch zu werden.

Das Verfassen jedes Beitrags erfordert viel geistige Arbeit und Meinungsbildung. Ich lese täglich mehrere Zeitschriften aus der Schweiz und Deutschland, und verfolge die einschlägigen Diskussions-Sendungen am Fernsehen. Ich muss mir eine Meinung bilden. Diese kann gegensätzlich sein oder ganz neu. Allein dieser „Kampf um meine Meinung“ kann Tage dauern. Als ich zum Beispiel über die beiden Demokratien in der Schweiz und Deutschland schrieb, tauchte bei mir die Frage auf: „Könnte man die direkte Demokratie der Schweiz in Deutschland implementieren“?

Die benutzten Angaben und Fakts in meinen Beiträgen verifiziere ich im Internet, denn sie müssen korrekt sein. Bevor ich einen Beitrag veröffentliche, überarbeite ich ihn mehrmals. Im Normalfall schlafe ich 1-2 Nächte, bevor ich den Beitrag veröffentliche.

Kommentare

Ich freue mich um jeden Kommentar zu einem meiner Beiträge. Am liebsten mag ich die, bei denen sich der Schreiber/-in etwas überlegt hat. Es soll schon vorgekommen sein, dass ich meine Meinung änderte. Ich lese jeden Kommentar, oft verbessere ich die schlimmsten Schreibfehler, und gebe ihn frei. Auch gegensätzliche Meinungen sind herzlich willkommen. Die meisten Kommentare beantworte ich.

Ich habe in der Steuerung meiner beiden Blogs festgelegt, dass keine Kommentare ohne mein OK veröffentlicht werden können. Damit verhindere ich bösartige Angriffe auf meine beiden Blogs …. und dies ist leider notwendig.

Persönliche, unflätige Angriffe und Kommentare, die mit dem Beitrag keinen Zusammenhang haben, lösche ich kommentarlos. Selbstverständlich fallen darunter auch die Kommentare, die nur ihre Mail- und Internet-Adressen platzieren wollen.

Wie bearbeite ich Kritiken?

Die meisten Kritiken sind gut gemeint oder machen mich auf Fehler aufmerksam. Es gibt aber auch Kommentare, die mir etwas verbieten oder mich lächerlich machen wollen. Diese prallen an mir ab. Für mich sind dies meist unzufriedene Leute mit eigenen Problemen. Querdenker gehören in dieses Kapitel

Ich gebe aber auch zu, dass ich schon total daneben lag und meine Meinung ändern musste. Daraus entstehen schöne und interessante Briefwechsel.

Speziell waren die kürzlichen Kommentare über meinen Meinungsbericht des „Deutschen Afghanistan-Desasters“ und meine Bundestagswahl-Satyre „Wie würde ich wählen, wenn ich wählen könnte“. Die Schreiber wollten sich keinen Spiegel vorhalten lassen und lieber alles unter den Teppich wischen.

Zudem fiel mir auf, dass viele Deutsche uns Schweizer als minderwertig abtun: „Ihr aus der kleinen Schweiz!“ Diese deutsche Grossmundigkeit ist weltweit bekannt und beschäftigt mich wenig.

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Max berichtet: Meine Foto-Projekte

Die Corona-Pandemie hat den grossen Vorteil, ich muss möglichst zu Hause bleiben. Dies erlaubt mir, mich meinem Foto-Archiv und meinen Foto-Berichten zu widmen.

Vor etwa 20 Jahren habe ich mit der digitalen Fotografie begonnen. Ich liess mir farbige Negativ-Bilder vom Entwicklungslabor digitalisieren und auf CD brennen. Die damalige Qualität der eingescannten Bilder war aus heutiger Sicht mittelmässig. Im Mai 2001 kaufte ich für Fr. 1’450.– meine erste Digital-Kamera „Casio QV-3000EX“, wobei allein der Speicher für die aufgenommenen Bilder „IBM-MicroDrive mit 512 MB Kapazität“ etwa Fr. 450.– kostete. Bereits damals nutzte ich das Werkzeug Photoshop zur Bild-Optimierung. Anfänglich archivierte ich die Original-Fotos auf CD’s, später dann nur noch auf grossen Plattenspeichern. Die aktuelle Speicherplatte allein für die unzähligen Fotos ist 2 TBytes gross, das entspricht einer 4 Millionen Mal grösseren Speicherkapazität als der frühere 512 MB MicroDrive.

Seit jener Zeit existiert auch meine Homepage http://www.maxlehmann.ch, in die ich fleissig meine illustrierten Reiseberichte und Tagebücher verfasse und veröffentliche.

19. Jan. 2007: Kakteen am Strassenrand in Sudspanien
Frühere Bildgrösse

Damals war die verfügbare Internet-Kapazität und -Geschwindigkeit noch tief. Das Laden eines Bildes dauerte ewig und verlangsamte den Aufbau einer Bildschirm-Seite massiv. Die Texte waren kein Problem. Die Bilder verlangsamten das Laden. Es galt die Bilder möglichst klein zu halten. In meinem Falle waren sie damals zwischen 15-20 kB und 300×200 Pixel gross. (Heute beträgt die Grösse der Bilder um 100-150 kB und 800×600 Pixel)

Anhand der beiden Kakteenbilder oben und rechts könnt ihr den Grössen-Unterschied von früher und heute erkennen. Mit diesen kleinen Bildern konnte ich nicht brillieren! Nun versteht ihr auch, warum ich alle meine Berichte überarbeiten werde, denn sie sollen auch mir besser gefallen.

23. Juli 2003: Sushice Feuerwerk Anina

Meine aktuellen Projekte

Aus dieser Anfangszeit des Internets und der digitalen Fotografie rühren meine ersten Tagebücher und Reiseberichte:

Deren Texte waren brauchbar und zum Teil spannend zu lesen. Jedoch die eingefügten Bilder waren ein Problem. Es waren zu viele und das Format war zu klein. Kein Mensch wollte derart viele kleinen Mini-Fotos anschauen! Diese Menge erinnerte mich an die schrecklichen Dia-Abende meiner Eltern! Damit konnte ich niemanden als Leser und Betrachter gewinnen.

In den vergangenen Wochen habe ich die obigen Reiseberichte überarbeitet. Die Anzahl Bilder habe ich auf die Besten der Besten reduziert, sie anhand der Originale aus meinem Archiv neu optimiert und in Grossformat in die Berichte eingefügt. Die Original-Texte habe ich abgesehen von kleinen Aenderungen 1:1 übernommen.

Bei diesen Arbeiten am PC habe ich einige Foto-Raritäten entdeckt. Diese werde ich in einer eigenständigen „Best-of-Gallerie“ zusammenfassen. Die Optimierung meiner Foto-Seiten war eine erfrischende Arbeit. Ich bin stolz auf meine neugestalteten Berichte. Sie erstrahlen in neuem Glanz und kommen näher an mein Vorbild des „GEO-Magazins“.

27. Jan. 2005: Fahrt durch die Wüste von Luxor nach Hurghada:

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Die Datenbank meines Sommer-Tagebuches war korrupt !

Die bittere Kelch ging an mir vorüber – Ich habe keine Texte verloren

computer-crashVor etwa 2-3 Monaten habe ich im vorliegenden Blog „Mein Sommer Tagebuch“ Aenderungen vorgenommen. Es waren 3 risikoreiche Aenderungen in der Adressierung von Text-Beiträgen. Und prompt war dieser Teil der Datenbank korrupt. Ich konnte zwar neue Text-Beiträge verfassen und auch verändern, aber Beiträge auf der oberen Titel-Linie liessen sich nicht mehr  hinzufügen.

Würden sich diese Fehler in der ganzen Datenbank nun ausbreiten? Wie hoch war das Risiko, dass ich mein ganzes Sommer-Tagebuch verlieren werde?

Dies waren Fragen und Aengste, die ich wochenlang mit mir herumtrug. Ich verfügte zwar über aktuelle Sicherungen des Blogs und der Datenbank, aber habe eine Wiederherstellung in dieser Grössenordnung nie getestet.

So habe ich mir eine Testdatenbank aufgebaut und möglichst vergleichbare Situationen abgebildet. Kurzum, ich habe meine Backup- und Recovery-Programme ausführlich und intensiv getestet. Ich habe sogar das aktuelle Sommer-Tagebuch in meine Test-Datenbank kopiert. So hätte ich bei einem Misserfolg der Wiederherstellung mit dem Sommer-Tagebuch der Test-Datenbank weiterarbeiten können.

Am 22. März um 21:10 war es dann soweit. Ich war höchst nervös, als ich die aktuellste Sicherung zurückspielte, um die Datenbank wiederherzustellen. Nach 10 Minuten war es klar. Ein schwerer Stein fiel von meiner Seele zu Boden. Die Wiederherstellung hat zu 100% funktioniert. Meine korrupte Datenbank ist wieder funktionsfähig.

 

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