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Nov. 2020: Live Ticker vom „Basler Max“

+++ Meine Augenerkrankung: Positive Anzeichen +++ AfD +++ Auto vorgeführt +++ Neuer Farbgeschmack +++ Lockdown in Basel +++ Kultur gegen Sport +++ Corona-Leugner sind Voll-Idioten +++ Basel Bettler-Paradies +++

30. Nov.: Heilung meiner Makula-Erkrankung in Sicht?

Nach meiner heutigen Visite und Behandlung in der Vista-Augenklinik erhielt ich die erfreuliche Nachricht, dass meine beiden an der „feuchten Makula“ erkrankten Augen trocken sind. Dies ist für mich ein verfrühtes aber umso erfreulicheres Weihnachtsgeschenk! Damit kann der Spritzenintervall beim linken Augen von 4 auf 6 Wochen ausgedehnt werden. Beim rechten Auge besteht bereit ein 8 Wochen Intervall.

29. Nov: Sonntags-Vergnügen: AfD-Parteitag am Fernsehen

Interessant war, wie sich eine derartige Grossveranstaltung von um die 500 Teilnehmern unter Corona-Regeln durchführen liess. Bewundernswert die Ruhe und Professionalität der Tagungsleitung auch bei hektischen Voten und technischen Pannen.

Erschreckend jedoch, welch Sau-Haufen sich da am Phoenix-Fernsehen während zwei Tagen präsentieren durfte. Im Vergleich zu den historischen Aufnahmen aus der Hitler-Zeit standen sie denen wenig nach. Sie schrieen und beschimpften sich mit populistischen Schlagworten. Sie drohten einander und verbreiteten Unwahrheiten. Exemplarisch die Weidel, die mitten in einem Interview zuerst ihr Gesicht verzog und dann davonlief, weil sie keine Antwort wusste. Beruhigend war, dass sich ihr Wähleranteil in Deutschland auf 7% reduzierte. Beruhigend auch, dass sich die AfD bald spalten wird, weil die Hälfte davon aggressive Rechtsextreme sind.

24. Nov: Auto durch MFK (resp. TÜV)

In Deutschland ist es der TÜV, in der Schweiz die Motorfahrzeug-Kontrolle. Am Dienstag um 16:15 Uhr war ich wieder dran. Ich wurde auf dieses Datum aufgeboten. Mein Skoda-Auto wurde auf Herz und Nieren geprüft. Alles war ok, einzig das kleine Kreuzchen von Zofia musste ich vom Rückspiegel entfernen: „Ihre Sicht nach draussen wird eingeschränkt“ war das vernichtende Urteil des Staats-Experten.

Mein Farbgeschmack hat sich verändert

23. Nov. 2020 hellblauer Kalender

Ich habe vor ein paar Tagen meinen Jahreskalender fürs 2021 gekauft. Dies wäre ja nicht erwähnenswert. Aber nun fiel mir auf: Die Farbe! Ich habe keinen Schwarzen wie bis anhin ausgewählt, sondern einen in mehligem Blauton! Derselbe Farbton notabene, wie kürzlich mein Etui fürs Tablet!

20. Nov: Schnapszahl: Heute am 20. Nov. 2020 um 20:20 Uhr 20 Sekunden – Lockdown in Basel

Wow…nur einmal im Leben erlebt man eine solche Zahlen-Kombination. Heute hat aber auch die Basler Regierung ein Lockdown gültig ab dem kommenden Montag 23. Nov. für alle Restaurants, Bars, Sportanlagen wie Schwimmbäder, Fitnesscenter, Turnhallen etc angeordnet. Diese Einschränkung ist hart aber verständlich, weil die Anzahl der Corona-Infizierte in Basel weiterhin ansteigt, im Gegensatz zu den Schweizer-Zahlen, die langsam und stetig sinken. Rund 20-25% je Woche.

Die „Kultur“ erhält kein Geld, aber der Profi-Sport

Es macht mich wütend. Gestern hat der Schweizer Bundesrat einen hohen Mio-Betrag für den Profi-Sport freigegeben ….. aber die Kultur mit Theater, Musik, Konzerten links liegen lassen. Ich denke, Kultur ist wichtiger für die Menschheit, als Sport, der für viele Negativ-Schlagzeilen (Doping, Hooligans etc) sorgt

18. Nov.: Vollidioten und Coron-Leugner in Berlin

Ich habe kein Problem, dass heute weit über 10’000 Bürger in Berlin gegen die Corona-Massnahmen in Deutschland protestierten. Ich habe aber grosse Probleme, wenn diese Voll-Idioten weder die Minimal-Abstände einhielten, noch Masken trugen. In der Tat sollte man diesen Corona-Leugnern keinen Platz in einer Intensiv-Station geben, wenn sie durch ihre Weigerungen an Covid-19 erkranken würden! Aus meiner Sicht machen die sich der Körperverletzung an Dritten schuldig.

16. Nov.: Basel, weiterhin ein Bettler-Paradies

Ich war wiederum in der Stadt, um Weihnachtsgeschenke einzukaufen. Es wurde zu einem unerfreulichen „Hürdenlauf“ über und an Bettlern vorbei. Seit meinem letzten Bericht von Ende Spt. 2020 hat die Zahl der aktiven Bettler massiv zugenommen. Sie schlafen in Gruppen an öffentlich stark frequentierten Orten wie z.B. Ausgang Lift 3. Stock im Parkhaus Elisabethen.

Basel war bekannt für seine grossartige Kulturszene, Museen, die prächtige Altstadt. Ein Flanieren durch die Stadt über den Rhein gehörte zur Basler Lebensqualität. Heute ist Basel Mittelpunkt der europäischen Bettler-Szene, die einem auf Schritt und Tritt belästigen. Ueberall sitzen sie am Boden. Junge kräftige Männer fordern einem mit „Gib Geld!“ auf, Geld zu spenden. Es ist unheimlich und auch tagsüber riskant, sich an gewissen Orten z.B. rund um den Bahnhof bis hinab zur Heuwaage aufzuhalten. Dort regieren und residieren die Bettler-Gruppen.

16. Nov. 2020: schlafender Bettler vor dem Warenhaus Manor

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Live Ticker vom „Basler Max“ über die US-Wahlen

Ich berichte nachfolgend, wie ich die US-Präsidenten-Wahlen aus der Schweiz erlebt habe. Ich muss gestehen, dass ich von meiner politischen Gesinnung als Freisinniger eher den Republikanern zugeneigt bin, aber Donald Trump mit seinem narzistischen Populismus und den unglaublichen Lügen ist für mich ein rotes Tuch ohnegleichen. Er muss einfach ersetzt werden. Weitere 4 Jahre wäre ein Desaster für die ganze Welt.

Zu denken gibt mir jedoch, dass gegen 50% der Amerikaner hinter der Person und den Lügen des Donald Trumps stehen. Amerika muss man bis auf Weiteres als Partner vergessen. Die USA ist unzuverlässig! Die EU muss sich einen und endlich gemeinsam auftreten.

24. Nov: Trumps zynisches Endspiel

Donald Trump gibt seinen Widerstand gegen Wahlsieger Joe Biden langsam auf. Trotzdem versucht er in seinen letzten Amtswochen noch, Biden anderweitig zu sabotieren – mit schlimmen Folgen für viele Amerikaner.

Zwar akzeptiert er immer noch nicht seine Niederlage, jedoch hat er nun einer Uebergabe der Amtgeschäfte zugestimmt. Damit gibt er Gelder und Arbeitsplätze frei, und vorallem Zugang zu internen Informationen. Vorher legt Trump ihm auch weiterhin noch so viele Steine wie möglich in den Weg. In seinen letzten Amtswochen setzt Trump alle Hebel in Bewegung, um Biden durch Last-Minute-Beschlüsse politisch zu knebeln und, schlimmer noch, überall verbrannte Erde zu hinterlassen. Darunter leiden vorallem die ärmeren Amerikaner, deren Hilfsgelder er gestrichen hat.

Seit Wochen zeigt Trump, welch Ekel und Kotzbrocken er ist. Bisher hat man solche Typen nur aus reisserischen Filmen gekannt. James Bond 007 musste immer gegen solche Typen kämpfen. Die Realität hat uns eingeholt. Dieser Typ war/ist Präsident der grössten westlichen Grossmacht. Man kann nur wünschen, dass die Gerechtigkeit auch ihn schlussendlich bestrafen wird.

17. Nov.: Trump ist gefährlich – er schlägt um sich wie ein kleines Kind

Nun hat Trump auch seinen Chef der „Cybersicherheitsagentur des Heimatschutzministeriums“ entlassen, der offiziell bekannt gab, dass es nirgends bei den Wahlen zu Unregelmässigkeiten gekommen sei! Zudem gab er den Auftrag, bis Jan. 2021 die Mehrheit der US-Truppen in Afghanistan und Irak abzuziehen. Ein Drama, denn die Amis lassen durch diesen nicht abgesprochenen Rückzug die ausländischen Verbündeten in Afghanistan im Regen sprich „Waffenfeuer der Taliban“ zurück. Er bekräftigt damit, dass man sich auf die USA nicht mehr verlassen darf.

Sa, 14. Nov.: Biden hat die meisten Wahlmänner gewonnen, Trump hofft immer noch auf Sieg

Mittlerweilen hat Biden 306 zu 232 Wahlmänner gewonnen (270 ergeben die Mehrheit). Jedoch der gegnerische Idiot hofft immer noch auf einen Sieg, obwohl er vor den Gerichten mit Pauken und Trompeten verliert. Täglich geht er zum Golfspiel. Was führt er wohl im Schilde? Ihm ist alles zuzutrauen, sogar ein Putsch, nachdem er den Verteidigungsminister Esper durch einen loyalen Mitläufer ersetzt hat.

Di, 10. Nov.: Nichts Neues vom Trump

Trump tobt und reagiert weiterhin wie ein Kleinkind. Er entlässt seinen Verteidigungs-Minister Esper und erteilt seinem Justizminister W. Barr den Auftrag, Untersuchungen über Wahlbetrug in Auftrag zu geben. Ein Fressen für die Querdenker!

Mo, 9. Nov.: Trump gesteht seine Niederlage (noch) nicht ein

Es ist traurig, aber auch bezeichnend: Trump sieht sich immer noch als Sieger und spricht von Wahlbetrug. Seine einzigen Lebenszeichen sind Twitter-Meldungen und tägliches Golf spielen. Zudem unterläuft er die traditionelle Uebergabe der Aemter. Er untersagt den Zutritt der neuen Manager.

Ich hoffe, dass sich Trump bald entscheidet, bevor einer der beiden noch stirbt. Sie sind ja nicht mehr die Jüngsten!

Aus der internationalen Presse und auch der digitalen Medien entnehme ich, dass in Europa viel mehr Leute glücklich und erleichtert über die Abwahl von Trump sind, als in den Staaten, wo die Hälfte der Stimmenden für Trump stimmten. Weit über 70-80% der Europäer dürften über die Abwahl des Despoten erleichtert sein. Einzig einige Anhänger populistischer Parteien bedauern die Niederlage resp. sprechen von Wahlbetrug.

Ich selber kenne 2 solcher Querdenker. Beide sind ausgewanderte Schweizer in Thailand und wahrscheinlich nicht allzu grosse Konsumenten der üblichen Presse-Organe und Medien. Sie informieren sich bei den Verschwörungs-Theoretikern im Internet. Sie waren noch vor wenigen Jahren offen und vielseitig interessiert. Nun sind sie Querdenker, die sowohl die Corona-Epidemie wie auch die Klima-Probleme leugnen.

Sa, 7. Nov./19.00: Staatsmäner vieler Länder gratulieren Joe Biden

Während man von Donald Trump noch nichts vernommen hat, feiert die ganze Welt den Sieg von Joe Biden. Am Fernsehen sehe ich die grossen Strassenparties der Amerikaner. Es scheint, dass nicht nur die Amerikaner sondern ein grosser Teil der Menschheit glücklich über den Ausgang dieser Wahl war.

Man hofft nun, dass Donald Trump in den letzten Wochen seiner Amtszeit bis zum 20. Jan. 2021 nicht desaströs regiert und die USA ins Verderben stürzt. Man muss wissen, Donald Trump ist bis ins Innerste verletzt. Aus diesem Material entstehen Amoktäter.

Sa, 7. Nov./17.45 Uhr: CNN erklärt Joe Biden zum US-Präsidenten

Während Trump immer noch tobt und aus dem Weissen Haus heraus unbeweisbare Betrugs-Vorwürfe twittert, haben alle Kanäle der US-Medien darunter das CNN-Network und auch Fox-News (Trumps TV-Sender) Joe Biden als neuen US-Präsidenten erklärt, nachdem er die 20 Wahlmännern aus Pennsylvania gewonnen hatte. Derweil überhäufen die Anwälte von Donald Trump die Gerichte mit Betrugs-Anklagen aller Art.

In den USA ist es üblich, dass der Verlierer seinem Sieger gratuliert. Von Donald Trump hört man nichts. Er macht einen bedauernswerten Eindruck. Er kann nicht zu seiner Niederlage stehen. Er spielte Golf, blieb in seinen 4 Wänden und twitterte. Der Mann ist wirklich krank und reagiert wie ein kleines Kind, dem man sein Spielzeug weggenommen hat.

Ich bin erleichtert, dass die 4-jährige Horror-Zeit der National-Populistischen Politik mit diesem Wahnsinnigen vorbei ist. Ein grosser Druck fällt von meinem Herzen!

Fr, 6. Nov./08.00 Uhr: Trumps ungeheuerliche Angriffe gegen Demokratie

Am ganzen Vortag, dem Mittwoch, 5. Nov. wurde weiter ausgezählt. Viele Briefwahlzettel sind noch ausstehend. Biden führt gegen Trump mit 253 zu 214 Wahlmänner. Trump war lange Zeit ruhig. Er twitterte nur und hielt in der Nacht auf den 6. Nov. eine Ansprache mit ungeheuerlichen Vorwürfen gegen die demokratischen Regeln. Seine Lügen waren derart wirr, dass manche grossen Fernseh-Stationen ihre Direkt-Uebertragungen abbrachen. Er und seine nächsten Berater sprachen von Diebstahl seiner Wahl! Zur Zeit wird von Seite Trump nur noch gelogen und mit Unwahrheiten um sich geworfen, ohne Fakts zu präsentieren. Dieser Mensch ist krank. Gott behüte uns vor diesem Lügner!

Mi, 4. Nov./22.30 Uhr: Neue Situation. Biden gewinnt Michigan und Wisconsin und geht in Führung

Ich kam zurück von einem feinen Essen im Thai-Restaurant Krone, als ich die Resultate der Staaten Wisconsin und Michigan am Fernsehen sah. Biden hat das Blatt gewendet und könnte nun doch noch siegen. Ein Sturm der Gefühle und Hoffnung, auch für mich!

Mi, 4. Nov./09.00 Uhr: Trump ruft sich bereits zum Sieger aus, obwohl noch kein Sieger feststeht!

Es sind noch nicht alle Wahlzettel ausgezählt. Einige Schlüssel-Staaten sind noch offen. Es ist ein Kopf an Kopf Rennen. Was mich nun aber masslos erschütterte und wütend machte: Donald Trump ruft sich bereits als Sieger aus. Er akzeptiert die demokratischen Wahlregeln für die Auszählung aller abgegebenen Stimmen nicht. Er will die Auszählung stoppen, nötigenfalls mit Hilfe des Obersten Gerichtes.

Ich schrieb in Facebook folgenden Eintrag:

Poor America … God save America and the world from the looming disaster.

Armseliges Amerika … Gott behüte Amerika und die Welt vor dem sich abzeichnenden Desaster

Im Prinzip geht es bei diesen Wahlen nicht um Trump oder Biden. Die Amerikaner haben sich zu entscheiden zwischen: „Untergang und Hoffnung in die Zukunft“ sprich „Isolation in der Welt – Aufbruch und Einigkeit in Amerika“

Mi, 4. Nov./06.00 Uhr: Trump hat aufgeholt

Es war unerwartet für mich, aber trotzdem logisch. Das amerikanische Volk ist schwer zu beeinflussen. Es wählte die Partei resp. den Verein, den es immer gewählt hat. Trump hat massiv aufgeholt. Die Kommentatoren warnen vor einem Kopf an Kopf-Rennen.

Einer der Gründe für diese Hängepartie sind, dass die meisten Amerikaner sehr ungebildet sind. Das Schulwesen in den Staaten ist marode. Nur Reiche können sich eine bessere Ausbildung leisten. Aus diesem Grund lesen die Amis wenig, sie interessieren sich fürs tägliche (Ueber-)Leben, aber nicht für Politik.

Di, 3. Nov: Die Wahlen haben begonnen

Ich habe nicht daran gedacht, dass durch die Zeitverschiebung die Staaten um Stunden hinter herhinken und die Wahlen erst während unserer europäischen Nacht-Stunden beginnen. Ich gehe gegen Mitternacht schlafen, denn ich mag die Trump-Stories am Fernsehen nicht weiter anschauen

US-Wahlen: Machts doch der grösste Lügner aller Zeiten?

Ich bin gespannt, wen die Amerikaner am morgigen 3. Nov. wählen werden. Alles ist nach meiner Meinung möglich, denn das amerikanische Volk ist in der Mehrheit dumm, ungebildet und vorallem leicht beeinflussbar. Für mich ist dies unvorstellbar. Wie kann man nur einem derartigen Lügner und Kotzbrocken glauben?

Unbegreiflich für mich auch das Verhalten der Demokratische Partei. Es war noch nie so leicht, amerikanischer Präsident zu werden ... und sie nominieren einen 77-Jährigen! Wo sind die jungen Politiker? Wahrscheinlich ein weiterer Beweis für die fehlenden Intellektuellen in den USA.

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Okt. 2020: Live Ticker vom „Basler Max“

+++ Lockdown meiner Putzfrau +++ US-Wahlen +++ Erster Corona-Fall +++ Corona-Leugner +++ Desinfizierung Mund-Nasen-Masken +++ Grippe-Impfung +++ Unruhen in Thailand +++ Reisebericht Köln +++ Winterruhe Rennrad +++ Vitra-Fötelis +++ Corona-Trump +++

Französisches Lockdown über meine Putzfrau

Totales Lockdown über Frankreich, Dauer einstweilen bis zum 1. Dezember. Nur Fahrt zur Arbeit, Einkaufen und Sport (1 Std) sind erlaubt. Meine Putzfrau aus dem Elsass darf nicht kommen. Ich muss selber putzen! Ich bin ein typischer Corona-Geschädigter

Gedanken zur US-Wahl am 3. November

Ich mache mir mehr Gedanken über diese „Wahl um die Demokratie in den USA„, als um unsere Parlaments-Wahlen. Ich bin froh, dass wir Schweizer nicht derart degeneriert sind, wie die Amerikaner, die dem Trump vertrauen. Ob es Inzucht ist, oder einfach die englischen Gene der Einwanderer, die wir auch beim englischen Ministerpräsident Boris Johnson entdecken können?

„Jeder Kartoffelsack ist besser als Trump!“ meinte das Schweizer Boulevard-Blatt „Blick“ am 27.10.20

Das schlimme und grässliche ist jedoch der Intelligenzgrad der amerikanischen Bevölkerung. Ungefähr die Hälfte der Amerikaner identifizieren sich mit Donald „Dumb“ Trump, dem grössten Lügner aller Zeiten. Wie kann man nur einen solchen Kotzbrocken verehren?

Unglaublich! In jedem Fall sollten wir unser Weltbild anpassen. Die Amis, die ehemaligen Retter der Welt im 2. Weltkrieg, sind keine zuverlässigen Freunde und Partner mehr.

24. Okt.: Erster Corona-Fall in meinem Freundeskreis

Erstmals ist mit Rosmarie und ihrem Freund aus dem Tessin jemand aus meinem Freundeskreis an Corona erkrankt. Das Schreckliche daran: Ihr Freund hat sich 2 Tage nach der Nachricht selber umgebracht. Er wollte nicht an diesem grässlichen Virus „verrecken“. Für mich ein schlechtes, mulmiges Gefühl! Hoffentlich gehört Rosmarie zu den glücklichen, die nur schwach an dem bösartigen Virus erkranken.

Die bittere Schuld eines „Corona-Leugners“

Es sind Besserwisser und Unzufriedene! Querdenker und Dummköpfe. In meinem Bekannten-Kreis waren auch solche. Ich habe mich von den meisten distanziert, denn ihr Gedankengut muss ich mir nicht antun. Einzelne davon waren interessiert an allem was sich bewegte. Sie waren spannende Gesprächspartner. Heute lesen sie aber keine allgemein-bildenden Zeitungen mehr! Andere waren hoch-intelligent und hatten Führungsposten inne, sind aber nun alt und unzufrieden geworden. Vielleicht, weil man sie nicht mehr braucht! An vielem haben sie etwas auszusetzen. In der Tat sind die meisten Rentner und Anhänger rechtspopulistischer Kreise wie AfD und auch der Schweizerischen SVP, die grundsätzlich alles in Frage stellen. In diesen Kreisen können sie mit ihren kranken Gedanken punkten!

Die Corona-Leugner sollten sich mal überlegen, welche unendliche Schuld sie auf sich laden, wenn sie einen ihrer Eltern anstecken und diese daran verstirbt! Dann würde der Corona-Leugner zum Eltern-Mörder!

Mund-Nasen-Maske desinfizieren

Ich wollte eben ein paar dieser 08/15-Mundmasken, die ich schon mehrfach benutzt habe, in der Microwelle desinfizieren! ….. es ging schön daneben: Sie schmolzen nämlich wegen des Metalldrahts über der Nase ….

Tip meiner Tochter: Im Backofen! (ohne Gewähr)

20. Okt.: Grippe-Impfung

Seit 15 Jahren weile ich das erste Mal in der Grippe-Saison in Europa und damit wurde die Grippe-Impfung zum Thema. In Thailand war eine solche nicht notwendig. Es herrschten sommerliche Temperaturen mit viel Sonnenschein.

Am Dienstag, 20. Okt. ab 10 Uhr hat mein Hausarzt Dr. D. Frei zum Impf-Termin eingeladen. Ich wollte nicht anstehen und war bereits 20 Minuten zu früh dort. Aber ich hatte nicht mit den anderen „Alten“ gerechnet, denn da waren bereits etwa 20 andere Impfwillige vor mir, die sich im Treppenhaus anstellten.

Aber es ging schnell. Ein Pick und ich war geimpft. Als ich herauskam, sah ich eine Warteschlange ausserhalb des Hauses hinaus bis zur Tram-Haltestelle.

Unruhen in Thailand

Ich habe es bereits Anfangs August in diesem Tagebuch beschrieben und befürchtet, wie lange wird das thailändische Volk diese rigorosen Einschränkungen wegen Covid19 hinnehmen? Die Grenzen sind seit April geschlossen und Millionen Thais haben keine Arbeit und kein Einkommen, weil die gesamte Tourismus-Industrie an die Wand gefahren wurde. Sie haben nichts um zu überleben!

Seit Wochen gehen 10’000 Thais auf die Strasse und protestieren gegen die Militärregierung, die Verfassung und die Macht der Monarchie! Sie wollen ein modernes Thailand. Ich hoffe, dass sich alles und ohne Blutvergiessen zum Guten wendet.

Ich habe diesbezüglich leider schlechte Erinnerung. Ich war im Herbst 1973 auf Hochzeitsreise in Thailand, wenige Wochen nachdem das Thailändische Militär einen Aufstand der Studenten mit brutaler Waffengewalt niederwalzte. Ich sah zerschossenen Häuser, Hotels und traf auch verletzte Thais.

Reisebericht Eifel, Köln und Lena

Im August verbrachte ich 1 Woche bei Lena und Christian in der Eifel. Mit Lena und Zofia besuchte ich u.a. den beeindruckenden Kölner Dom, das altehrwürdige Kloster Steinfeld und die Burg Nideggen. Endlich habe ich meinen Reise- und Erlebnisbericht beendet und ins Netz gestellt. Durch anklicken auf Eine Woche in der Eifel gelangst Du auf meinen illustrierten Bericht

Winterruhe für meine Räder

Es wird von Tag zu Tag immer kühler und nässer. Ich habe aber immer noch die Thailand-Temperaturen in mir. Ich leide etwas unter diesen Wetterverhältnissen. Gestern habe ich mein Rennrad gereinigt, entfettet und neu geölt. Nun hängen sie in der Autogarage zur Winterruhe und warten auf den Frühling.

Erinnerung an den Vitra-FotoWalk

Zwei besonders gut gelungene Fotos hat mir Peter zugeschickt. Weitere Bilder findest in meinem „Foto-Bericht: Vitra Design Campus“

2. Okt.: Corona vergisst nicht – auch nicht den Dumb-Trump!

Noch vor 2 Tagen diskutierten am Fernsehen Journalisten über die bevorstehenden Wahlen um die USA-Präsidentschaft. Sie kamen zu 2 Szenarien:

  • Trump gewinnt: dann geht alles gleich weiter mit dem grössten Dummkopf und Lügner an der Spitze der USA
  • Trump verliert: dann wird er wegen der Briefwahlen das Ergebnis anfechten, vors Bundesgericht ziehen und seine Schlägertrupps mobilisieren. Es wird zu Chaos, zu Toten und möglicherweise bis zu einem Bürgerkrieg kommen.

An ein 3. Szenarium haben die Diskussions-Teilnehmer nicht gedacht: Dass der Corona-Virus den grössten Verbreiter von „Corona-Falsch-Informationen“ infiziert. Dies ist nun eingetreten. Trump trägt die Schuld am Tod von 1’000en Amerikanern. Ich habe kein Erbarmen mit ihm. Welche Strafe steht auf Mord?

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Sept. 2020: Live Ticker vom „Basler Max“

+++ FotoWalk Vitra-Campus +++ Good News Makula-Degeneration +++ Corona-Pandemie +++ Wien gestorben! +++ Zahnarzt +++ 50 Jahre Chemie-Diplom +++ Fitness +++ FotoWalk Basler Zolli +++

23. Sept.: Foto-Walk durch den Vitra Campus

Der „Vitra Campus“ ist eine Design-Fabrikations-Statte und ein Design-Museum in Weil am Rhein (D) unweit der Schweizer Grenze. Wer sich für Design von Möbeln interessiert, muss dort gewesen sein. Mit meinem Freund Peter A. machte ich meinen nächsten Foto-Walk durch die Gebäude der berühmtesten Architekten.

Durch anklicken des nachstehenden Bildes gelangst direkt auf der Foto-Galerie „Vitra Campus“

Klick aufs Bild, um auf die Foto-Galerie „Vitra-Campus“ zu gelangen

21. Sept.: Good News von der klinischen Augenstudie

31 Spritzen monatlich in mein linkes Auge haben die feuchte Makula bisher nur stabilisiert, aber nicht ausgetrocknet. Im Rahmen der klinischen Studie für das neue Medikament „Beovu“ habe ich bereits nach der 1. Spritze angesprochen. Die Netzhaut ist trocken. Dies ist mir bereits 2 Wochen nach der Spritze aufgefallen, als ich ohne Brille mein Handy lesen konnte. Der Intervall für die nächste Spritze wurde von 4 auf 6 Wochen ausgedehnt. Dies gilt nun auch für das rechte Auge, das mit dem alten Medikament Eylea trocken ist. Wow, ich bin happy, dass ich auf Thailand verzichtet habe, um an dieser klinischen Studie teilzunehmen.

18. Sept: Erstes offiz. Training im Fitness-Center

Seit meinem ersten Training im Fitness-Center herrchte sommerliches Wetter mit Temperaturen zwischen 25 – 30 Grad. Da blieb ich lieber im Freien und fuhr etwa 200 km mit dem Rennrad. Heute aber war es trotzdem soweit. Am Morgen früh zog es mich zum Training, wie es mein Coach Melanie festgelegt hatte. Ich absolvierte alle 8 Geräte-Uebungen. Auf dem Fahrrad-Ergometer hielt ich sogar 40 Minuten durch und schwitzte wie in der Sauna, die ich als Abschluss auch noch besuchte. Als ich nach 3 Stunden nach Hause kam, war ich kaputt. Die Muskeln rund um meinen oberen Rumpf-Bereich schmerzten. Meine Finger-Muskeln ebenfalls. Viel in meinem Körper ist noch untrainiert. Es wartet noch viel Arbeit auf mich und meinen Körper.

13. Sept: Anstieg der Anzahl Corona Infizierte

Der Anstieg der täglich neuen Corona-Infizierten in der Schweiz bereitet mir Sorgen. Während wir in der Schweiz in der schlimmsten Corona-Zeit am 3. April 1’700 Infizierte hatten, sank diese Zahl in den Monaten Mai/Juni auf massiv unter 80 je Tag. Seit den Ferien-Monaten stieg die Zahl stetig und wies in den letzten Tagen gegen 500 Neu-Infizierte auf. Beruhigend für mich als Basler. Die beiden grossen Hotspots sind im Raume Genf/Waadt und Zürich.

Erschreckend sieht es in anderen Ländern Europas aus. In Oesterreich, vergleichbar in Bezug auf die Anzahl Einwohner, stieg die Zahl an Neu-Infizierte auf gegen 900. Eine zweite Welle der Corona-Pandemie hat sich in Frankreich, Spanien und England gebildet. Ihre Anzahl Infizierte ist ein mehrfaches verglichen mit uns Schweizern.

ab Mo, 14. Sept: Wien ist eine Corona-Risiko-Region

Die Risiken für eine 2. Pandemie-Welle in Europa steigen an. Nach Spanien, Frankreich, Tschechien und Italien hat der Schweizer Bundesrat nun auch die Region Wien als neues Corona-Risiko-Gebiet bezeichnet. Damit ist meine 1 wöchige Reise von Ende September in die Kulturstadt Wien gestorben, denn ich müsste nach Rückkehr in die Quarantäne. Ist dumm gelaufen.

Ich habe am Sonntag, 13. Sept. Carlton Opera Hotel und Rad-Stadtrundfahrt storniert. Die Anzahl Corona Infizierte in Wien ist massiv angestiegen. Oesterreich hat Angst vor einer 2. Pandemie-Welle

11. Sept.: Er hat nicht gebohrt !

Seit ich mich erinnere, entdeckte mein Zahnarzt nach der jährlichen Zahnreinigung immer irgend ein Loch. Heute fand er nichts.

3. und 10. Sept: Fitness als Ersatz für Thailand 2020/21

Ich habe mich damit abgefunden, dass ich den Winter 2020/21 nicht in Thailand verbringen kann. Meine grösste Angst dabei ist, dass ich meine vorhandene Kondition und Fitness in dieser Zeit verliere und im Frühling bei „Null“ wieder beginnen muss. Dies wäre in meinem Alter aufwendig und mühsam.

Dies will ich verhindern und habe heute ein Jahres-Abo im „Migros Fitnesspark Heuwaage“ abgeschlossen. Ich kenne dieses Center aus meiner Zeit vor meinen Winteraufenthalten in Spanien und Thailand. Es liegt nur 3 Tramstationen von meiner Wohnung entfernt mitten in der Stadt Basel. Es ersteckt sich auf 3 Stockwerken und verfügt über ein grosses Schwimmbad und eine grossräumige Sauna-Landschaft.

Am Donnerstag, 10. Sept. 2020 hatte ich meine Einführung und das erste Training durch Fitness-Coach Melanie. Zusätzlich zu meinem Plan mit Radtraining hat sie mir Gleichgewichtsübungen, sowie Muskel-Training der Bein-, Rumpf- und Arm-Muskulatur verschrieben. 75 Minuten dauerte mein erstes Training. Anschliessend ging ich in die Sauna, um wieder einmal zu schwitzen.

Vor dem Hauptgebäude des Technikum Winterthur

9.9.2020: 50-Jahre Diplom-Abschluss Chemie

Vor 50 Jahren im 8. Mai 1970 habe ich am Technikum Winterthur mein Chemie-Diplom erhalten und bin seither nicht mehr im Labor gestanden. Mein Lebensweg führte mich in die elektronische Datenverarbeitung. Wegen Corona haben wir unseren 50-Jahres-Treff auf den 9.9.2020 verschoben. Ein grosser Teil der Ehemaligen traf sich in unserem alten „Walti-Hörsaal“, wo uns Prof. Amrein in das heutige Angebot der ZHAW (=Zürcher Hochschulen für angewandte Wissenschaften) einführte. Als Abschluss gingen wir zusammen im Hotel National essen. Es gab viel zu erzählen. Wir einigten uns, dass wir unseren Jahres-Ausflug jeweilen am 9. 9. des Jahres machen werden.

Ueberrascht hat mich die geistige und auch körperliche Fitness meine Kollegen. Es fanden sich keine Populisten darunter, sondern geistige offene Demokraten. Alle waren schlank und rank. Nie hätte man uns als Ü70 (über 70) geschätzt.

9. Sept. 2020: 50-jahre Diplom Tech Winterthur

8. Sept: Fotowalk durch den „Basler Zolli“

Gemeinsam mit Nina Osterwalder (https://www.ninaosterwalder.ch) begab ich mich auf eine Foto-Exkursion durch den Basler Zolli. Wir hatten Glück mit dem Wetter und den gutgelaunten Tieren, die uns beim Fotografieren tatkräftig unterstützten Die Ausbeute war bestens. Ich berichte detaillierter darüber in meinem „Sommer Tagebuch“ Tagebuch und in meiner „Foto Galerie Basel“

Klick aufs Foto, um auf „Foto Galerie Basel“ zu gelangen

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Aug. 2020: Live-Ticker vom „Basler Max“

+++ Ausfahrt ins Badische +++ Wien: Konzertabsage +++ Bye Bye Jürg Poschet +++ Studie Makula-Degeneration +++Liebesbrief aus Oesterreich +++ Bettina +++ Kroatien Risikoland +++ Erstbesteigung Basler Münster +++ Thailand kollabiert +++ US-Mafia +++ Japan, eine Kriegsnation +++

28. Aug: Wien – Konzertabsage im Goldenen Saal

Corona regiert weiterhin in Europa und beeinflusst nun auch meine bevorstehende Wien-Reise. Vor etwa 1 Monat habe ich ein Ticket für ein Konzert des Mozart-Orchesters im „Musikverein Goldener Saal“ am 30. Sept. 2020 gebucht. Heute habe ich per Mail die Absage-Mitteilung mit dem Hinweis auf Rückzahlung des Ticket-Betrages erhalten. Bis Ende 2020 werden keine weiteren Konzerte stattfinden!

30. Sept. 2020: Wien Konzert Ticket Mozart Orchester Musikverein Goldener Saal

85 km Ausfahrt mit dem Rennrad

Per 2. September organisiere ich eine Ausfahrt für den CPC-Radrennclub. CPC steht für „Club de Pedaleurs du Charme“. Nun habe ich die Strecke ein letztes Mal mit André Gysin ausgetestet. Sie führt ins Badische bis nach Auggen. Es wurde zu einer herrlichen Ausfahrt über 85km mit einem Halt in der Eisdiele in Schliengen, wo ich mit einem „Spaghetti-Eis-Coup“ meine Zucker Reservoir wieder auffüllte.

27. Aug. 2020: Ausfahrt mit André Gysin ins Badische
1965-1967 Ciba: Dr. Hans Jürgen Poschet mein Chef beim Glasblasen

26. Aug: Bye Bye Jürg Poschet

Dank ihm habe ich von der Chemie zu meinem Traumberuf Informatik gewechselt. Er war mir während 58 Jahren ein liebenswerter Chef in der Ciba und später auch ein guter Freund. Wir haben uns immer wieder getroffen und über unsere gemeinsame Vergangenheit geplaudert. Seit ein paar Jahren litt Jürg unter Parkinson. Am Mittwoch, 26. August ist er nach seinem freien Willen gegangen.

Ich bin glücklich, denn ich konnte mich vor wenigen Wochen von ihm während eines gemütlichen Treffs mit seiner Familie verabschieden. Ich werde Jürg nie vergessen.

24. Aug: Start der Studie für ein neues Medikament gegen meine Makula-Degeneration

Die Augenärzte hegen grosse Hoffnungen in das neue Medikament „Beovu“. Es soll grosse Vorteile gegenüber den bisherigen Mitteln zur Bekämpfung der altersbedingten feuchten Makula-Degenarion haben. Ich wurde von der VISTA-Klinik als optimales Versuchs-Objekt für die klinische Studie ausgewählt, weil ich auf das bisherige Mittel „Eylea“ nicht zufriedenstellend ansprach.

Mit einer 3-stündigen umfassenden Untersuchung und der ersten Injektion begann heute Montag-Nachmittag 24. Aug. die Studie, die 48 Wochen dauern wird. Ich verspürte keine Nebenwirkungen und bin nun gespannt, wie die Substanz mir bekommt.

Liebesbrief aus Oesterreich: Eine Begehung !

Mitte August erreichte mich aus Oesterreich ein Liebesbrief der Bezirkshauptmannschaft Linz-Land mit dem Titel „Begehung eines Verkehrsdeliktes in Österreich“ über Euro 50, weil ich vor Salzburg in der 100 km/h-Zone 12 km/h zu schnell fuhr. Ich war schockiert und kann mich nicht mehr erinnern, dass ich auf dieser Autobahnstrecke zu Fuss unterwegs gewesen sein soll, wie es der Titel des Briefes „Begehung ….“ sugeriert. Oesterreichische Sprache, schwere Sprache!

14. Aug. 2020: zu Besuch bei Bettina

Ich erinnere mich noch genau an diesen Teil der Autobahn unmittelbar nach der Landesgrenze Deutschland/Oesterreich, weil ich die dortigen Geschwindigkeit-Regelungen als sehr fragwürdig fand. Sie wechselte auf einer bestens ausgebauten Strecke von ungefähr 20 km laufend zwischen 100 und 80 km/h. Bereits auf der Fahrt habe ich vermutet, dass dieser Bereich als Sammelstelle für Geld-Bussen gebaut wurde. Ich betrachte diese Verkehrsbusse als Spende an den Staat Oesterreich.

14. Aug: Besuch bei Bettina

Bettina war eine ehemalige Mitarbeiterin in meiner Informatik-Abteilung von Novartis-Pharma. Sie war unser Sonnenschein. Vor ein paar Jahren, wenige Tage vor ihrem 50. Geburtstag, musste sie sich eine Gehirn-Operation unterziehen und ist seither auf den Rollstuhl angewiesen. Roland und ich besuchen Bettina 2 mal im Jahr in Ettenheim. Wir treffen uns mit ihrer Familie zum Mittagessen in einem Restaurant und begeben uns dann in ihr Haus, wo es die absolut ungesunden Torten aus einer einheimischen Konditorei zu geniessen gibt. Es ist immer eine schöner Nachmittag. Wir lachen viel, wenn wir die Geschichten aus unserer gemeinsamen Zeit austauschen.

13. Aug.: Kroatien: Corona Risikoland

Kroatien brillierte monatelang mit wenigen Corona-Infizierten. Mich wunderten diese Zahlen immer. Nun wurde es klar. In Kroatien war und ist es schwierig, sich auf Corona testen zu lassen. Und ohne Testen findet man keine Infizierte. In Istrien z.B. gibt es nur eine Teststelle und zwar in Pula (Im Süden Istriens). Wer nimmt sich diese Tortur auf sich, wenn er erkrankt zu Hause im Bett liegt? Er erholt sich oder stirbt zu Hause, taucht aber in keiner Statistik auf!

Seit 13. August ist Kroatien für Oesterreich, Italien und auch Deutschland ein Corona-Risikoland. Quarantäne droht!

7. Aug.: Foto-Walk und Erstbesteigung des Basler Münster

Klick aufs Bild zu meinem Foto-Bericht „Basler Münster“

Den Fotowalk „Basler Münster“ haben Peter und ich kurzfristig auf den Vormittag verschoben, weil auf den Nachmittag hohe Temperaturen angekündigt waren. Im Münster und im Kreuzgang war es kühl. Der Aufstieg über die 220-Stufen der endlos langen Wendeltreppe zum nördlichen 67m hohen Georgsturm war für mich schon etwas härter. Es war formell eine Erstbesteigung. Auf den beiden engen Terrassen rund um den Georgsturm musste ich gegen meine Höhenangst kämpfen. Aber der Ausblick war einmalig.

Ich berichte in einem bebilderten Bericht über das Basler-Münster, meine Erstbesteigung und den einmaligen Rundblick über Basel. Klicke dazu nebenstehendes Bild an!

Thailand kollabiert

Seit 5 Monaten sind die Grenzen zu Thailand geschlossen und haben Mio Thailänder kein Gehalt und keine Einnahmen. Der ganze Tourismus-Sektor liegt am Boden. Die Hotels, Shopping-Centers, Shops und auch Tour-Operators können die Zinsen nicht mehr bezahlen. Die Mitarbeiter/innen sind arbeitslos und bekommen seit Monaten kein Gehalt. Davon betroffen sind aber auch die unzähligen Strassenküchen, weil den Thais das Geld fehlt, um Essen zu kaufen. Dies gilt nicht nur in Hua Hin, dies gilt auch in Bangkok, ChiangMai, Phuket etc. Ich bin gespannt, wie lange es noch dauert, bis das Volk explodiert.

USA, schlimmer als die Mafia

Man muss sich einmal vorstellen, Trump unterstellt dem Schweizer Nestle-Konzern, mit dem Wasser die Amerikaner zu vergiften. Seine Behauptung begründet er nicht, aber er will, dass diese Firma von der amerikanischen Kraft-Heinz-Company übernommen werden soll, oder Nestle dürfe in den Staaten nichts mehr verkaufen.

Diese Erpressung geschieht zur Zeit mit TikTok, einer chinesischen Unterhaltungs-App für kurze Spass-Videos, die in den USA sehr beliebt ist. Microsoft soll TikTok übernehmen … zu einem „Freundschaftspreis“ selbstverständlich!…. oder ihr Dienst werde Ende Sept. geschlossen.

Ein anderes Beispiel für die kriminellen Mafia-Methoden der USA sind die Erpressungen und Drohungen wegen der Gaspipeline Nord Stream 2, die Europa durch zusätzliches Gas von Russland versorgt. Die USA wollen aber ihr teures Frack-Gas den Europäern verkaufen! Mittlerweilen drohen die Amerikaner mit Vernichtung der beteiligten Firmen und Häfen! Dies ist ganz klar Handels-Krieg!

Wir sollten uns hüten vor Produkten und Bausätzen aus den USA. Sie sind nicht sicher vor Betrug! Die europäischen Waffenfabrikanten haben bereits beschlossen, aus Sicherheitsgründen auf Teile aus den USA zu verzichten. Die USA sind kriminell und werden von einem kriminellen Mafia-Paten regiert.

Vor 75 Jahren Hiroshima

Eine schreckliches Datum und Erinnerung. Am 6. August vor 75 Jahren ist über Hiroshima die erste Atombombe explodiert und hat 140’000 Einwohner getötet. Zwei Tage später haben die Amerikaner über Nagasaki eine zweite Atombombe abgeworfen. Am 2. September 1945 haben die Japaner kapituliert, nachdem sie unendliches Leid und Terror verbreitet haben.

Japan und die ganze Welt gedenkt den Toten durch die beiden Atombomben-Abwürfen. Kein Mensch aber verurteilt den Kriegs-Verursacher Japan. Japan versteckt sich und macht sich zum Opfer. Unter Führung des Kaiser Hirohitos hat Japan ein tödliches Massaker mit Millionen von Toten über ganz Asien gezogen. Japan stand Hitler in nichts nach. Im Gegensatz zu den Deutschen Kriegsverbrechern wurden der japanische Kaiser und seine Militärs nie zur Rechenschaft gezogen.

Eine Aufarbeitung der japanischen Kriegsverbrechen und der Rolle Hirohitos fand in Japan kaum statt. Kaiser Hirohito und Japan haben sich bis heute nicht zu ihren Kriegsverbrechen bekannt und sich dafür entschuldigt. Kopfschütteln! Japan, bleibt eine Kriegsnation

Es würde Japan gut anstehen, wenn sie sich ihrer Verantwortung stellen würde.

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Newsletter vom 1. August 2020: Ich bleibe diesen Winter in der Schweiz

Liebe Freunde in nah und fern


Das Corona-Virus hat uns immer noch im Griff und mein Leben total auf den Kopf gestellt. Ich habe mich damit abgefunden, denn ändern kann ich daran nichts. Anstatt nach Istrien und anschliessend noch in den Kosovo zu reisen, verbrachte ich eine unvergessliche Zeit in der Schweiz,  in München und anschliessend in der Wachau (NÖ).  Mitte August werde ich ein paar Tage im Raum Köln bei Lena und Christian, und Anfang Oktober 1 Woche in Wien verbringen.

Erstmals seit 14 Jahren residiere ich in diesem Jahr mehr als 3 Monate in der Schweiz. Ich gebe es zu, ich geniesse diese unbeschwerte Zeit. Ich entdeckte bisher viel Neues zum Beispiel das Baselbiet in meiner näheren Umgebung. Und nun bin ich daran, ein wenig Europa zu entdecken. Mein unendlich schönes und erlebnisreiches Leben geht weiter.

Das Hin und Her wegen Thailand hat sich vor ein paar Tagen endgültig entschieden. Ich erhielt von der VISTA-Augenklinik das Angebot, an einer klinischen Studie mit 48 Patienten für ein neues Medikament gegen meine Augenkrankheit „feuchte Makula-Degeneration“ teilzunehmen.  Die Augenärzte setzen grosse Hoffnungen in das neue Präparat mit Namen „Beovu“  und hoffen, dass es um einiges  effizienter als die bisherigen Medikamente sein wird. Die Studie dauert gegen 1 Jahr, d.h. Thailand käme nicht in Frage.

Ich habe zugesagt, weil erstens meine Gesundheit Vorrang hat und zweitens weil Thailand seine Grenzen bis auf weiteres für Ausländer geschlossen hält und ein Ende dieser Massnahme nicht abzusehen ist. Ich werde demnach diesen Winter nicht in Thailand, sondern in der Schweiz verbringen.

Ich habe es bereits erwähnt: Thailand hat seine Grenzen bis auf weiteres geschlossen, um eine zweite Pandemie-Welle zu vermeiden, wie sie zur Zeit Spanien überrollt. Ich vermute, dass das thailändische Militär die Grenzen den ganzen Winter über geschlossen halten wird, auch wenn sie dabei den gesamten Tourismus mit mehreren Mio Beschäftigten an die Wand fahren werden. Das Volk wird leiden. Es wird ums Ueberleben kämpfen müssen, weil sie seit Ende März von einem Tag auf den anderen kein Geld mehr verdienen können. In Thailand gibt es keine Sozialleistungen. Es ist ein Drama, was da über die thailändische Bevölkerung hinweg rollt! Ich befürchte das Schlimmste!

Ich hoffe, Euch allen geht es bestens.  Ich wünsche Euch einen schönen Sommer. Passt auf Euch auf, bleibt gesund,  und nehmt auf Euere Freunde und Bekannten Rücksicht.

Liebe Grüsse, Euer Max (ehemals rasender Reporter, Weltenbummler und Lebemann, zur Zeit im Ruhestand!)

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Juli 2020: Live Ticker vom „Basler Max“

+++ Makula und Thailand +++ Swiss, unseriös +++ F1 und RTL, eine Desaster +++ Wien, Euskirchen, Luxemburg +++ Corona-Impfstoff? +++ die Hua Hin Roadies in CH +++ Corona im Balkan und Thailand +++

Makula und Thailand; Winter 2020/21 in der Schweiz

In den letzten Tagen habe ich mich über die Militärregierung in Thailand geärgert, weil sie ihr Land gegen aussen abschottet und keine Fremden einreisen lässt. Davon bin ich direkt betroffen. Ohne Quarantäne in einem Gefängnis-ähnlichen Hotel werde ich diesen Winter nicht einreisen können. Es scheint, dass die Regierung diese Abschottung noch mehrere Monate durchziehen wird, auch wenn sie dadurch ihre ganze Tourismus-Industrie mit mindestens 10-15 Mio Beschäftigten an die Wand fahren.

Im Prinzip muss ich das Militär verstehen, denn zur Zeit passiert in Spanien genau das, was niemand will, eine zweite Pandemie-Welle durch ausländische Feriengäste.

8. Jan.. 2020 Phetchaburi Khao Luang Höhle

Heute am 30. Juli war ich wiederum in der VISTA-Augenklinik, um die monatlich Eylea-Augenspritze gegen meine feuchte Makula-Erlrankung zu empfangen. Dabei hat mir meine Augenärztin angeboten, mich an einer 1 Jahr dauernden klinischen Studie mit dem neuen Beovu- Medikament von Novartis teilnehmen zu lassen. Diese Substanz soll grosse Vorteile bei Patienten haben, die auf Eylea nicht allzu gut ansprechen. Ich habe eingewilligt, da meine Gesundheit Priorität hat und mein diesjähriger Thailand-Aufenthalt aktuell sehr fraglich ist. Damit ist klar: diesen Winter 2020/21 werde ich in der Schweiz verbringen

Swiss, wurde durch Corona unseriös !

Swiss

Es ist eine Zumutung und einer Schweizer-Vorzeigefirma unwürdig. Die Fluggesellschaft „Swiss“ verschiebt die Rückerstattung der Flugtickets der von ihr abgesagten Flüge um Monate. Der Help-Desk ist nicht erreichbar, vermutlich unbesetzt! Die „Swiss“ mauert! Einen Kleinbetrieb würde man kriminell nennen. Seit Monaten warten Kunden der Swiss auf das Ihnen zustehende Geld! „Swiss“ ist Tochter der „Lufthansa“, die diesselben unseriösen Praktiken ausübt. Man sollte sich zukünftig genau überlegen, ob es nicht ein zu grosses Risiko ist, bei der „Swiss“ und „Lufthansa“ zu buchen! Ich bin offen auch für andere Gesellschaften. Swiss hat nicht mehr die Gene der ehemaligen „Swissair“!

F1-Uebertragungen im RTL, eine Katastrophe

Es wird nicht besser. Auch während der Corona-Zeit übeträgt RTL primär Werbung und dazwischen etwas Formel-1-Rennsport. Eine echte Katastrophe und Zumutung. Wir sollten froh sein über unsere öffentlich-rechtlichen Sender SRF und ORF, die keine Werbung während den F1-Uebertragungen zulassen. Tragt Sorge zu diesem „Luxus“

Weitere Reisen: Wien, Düsseldorf, Luxemburg

Dank der Cotona-Pandemie habe ich viel Zeit, in Europa herumzureisen. In den vergangenen Tagen habe ich mehrere Reisen gebucht resp. eingeplant:

  • Mitte August besuche ich ein paar Tage Lena und Christian in Kall im Kreis Euskirchen. Wie ich bisher vernommen habe, organisiert Lena ein paar Mädels für eine Party in „weiss“ (In Erinnerung an eine Party am Strand von Solaris)
  • Auf dem Heimweg wollte ich über Luxemburg zu meinem Thailand-Freund Jeannot in Ettelbruck, um ein paar Tage mit dem Rennrad Luxemburg kennen zu lernen. Damit wird aber nichts, seit Corona Luxemburg zum zweiten Mal heimgesucht hat.
  • Zwischen 28. Sept. und 5. Oktober werde ich nach Wien fliegen und diese Kunst-Weltstadt erkunden. Unterstützt werde ich an Ort und Stelle von Peter, Liza, Philip, Evelyne und noch weiteren.

Corona-Impfung?

Nach neuesten Erkenntnissen dürfte es schwer werden, einen wirksamen Corona-Impfstoff zu finden. Es gibt viele Hinweise, dass die nach einer Krankheit gebildeten Anti-Körper nicht allzu lange halten. Dies ist ein grosses Problem, denn die Impfstoffe basieren auf den durch Impfung gebildeten Antikörper. Die bedeutet als Konsequenz, dass wir möglicherweise noch Jahrelang mit dem Corona-Virus leben müssen.

Den Kopf sollten wir uns deswegen nicht hängen lassen, denn es gibt unzählige schwere Krankheiten, für die es keine Impfung gibt: Ebola, Dengue-Fieber, Hepatitis, Malaria, Tuberkulose etc Für all diese bleibt nur die Prophylaxe übrig.

30. Juni 2020: Ausfahrt der Hua Hin Roadies im Raume Baden

30. Juni: Ausfahrt der „Hua Hin Roadies“ in der Schweiz

17 Hua Hin Roadies aus der ganzen Schweiz trafen sich am 30. Juni in Baden zu einer gemeinsamen Ausfahrt. Der Sergio und Sämi kamen aus dem Tessin, ich und Francois aus Basel, der Marco aus Chur und weitere aus der Ostschweiz. Wir kennen uns alle aus Thailand, wo wir uns in den europäischen Winter-Monaten treffen und die Strassen unsicher machen. Die heutige Ausfahrt über 82 km führte uns via Glatt ins deutsche Waldshut und wieder zürick nach Baden zum verdienten Bier.

30. Juni 2020: Abschlussbier in Baden

3. Juli: Der Corona-Virus explodiert im Balkan. Kroatien um 232%

Gegen Ende Juli wäre ich zu 2 Hochzeiten im Kosovo eingeladen gewesen und plante 10 Tage Ferienaufenthalt. Nun hat der Corona-Virus im Balkan von Mazedonien, Serbien, Kosovo bis Kroatien (Anstieg 232%) und Slowenien massiv zugeschlagen. Die Anzahl der Infizierten ist explodiert. Der Kosovo ist für die Schweiz ein Hoch-Risikoland. Ich müsste nach meiner Rückkehr in die Schweiz 2 Wochen in Quarantäne gehen! Nun haben ich und auch Daniela/Eshref sowie ihr Schwager Neat den Flug in den Kosovo abgesagt.

Um Panik zu vermeiden: Die meisten Infizierten in Kroatien werden aus Zagreb und Slawonien gemeldet. Die Adria-Küste soll immer noch sicher sein!

Die Thais (ver-)hungern!

Offiziell hatte Thailand nur etwa 60 Corona-Tote zu beklagen. Ich habe dieser Zahl nie geglaubt., denn ohne Test-Möglichkeiten sterben die Infizierten anonym, als hätten sie irgendeine Krankheit gehabt.

Dass diese Zahlen nicht stimmen können, kann man an den massiven und ausserordentlichen Massnahmen der Militär-Regierung erkennen. Die Grenzen nach Thailand sind seit Monaten geschlossen. Niemand wird ins Land gelassen. Monatelang waren die Geschäfte und Massage-Shops, Bars geschlossen, war Alkohol untersagt etc. Noch heute sind die Hotels, die Rotlicht- und Unterhaltungsviertel leer, keine Massage, kein Shopping. Die Leidtragenden ist der grösste Teil der Bevölkerung. Von einem Tag auf den anderen hatten sie keine Arbeit und auch keinen Lohn. In Thailand gibt es keine Arbeitslosenversicherung oder andere Sozialeistungen. Die Thais leiden Hunger! Es sind nicht nur einzelne. Es ist die Mehrheit der Bevölkerung. Ein Ende der Einreise-Restriktion ist noch nicht abzusehen! Ein Drama, das sich breit in der Bevölkerung durchschlägt. Vorallem die Städter sind betroffen. Sie haben kein Land, um das Notwendigste anzupflanzen! Sie müssen versuchen zu überleben.

Ich habe mehrere Bekannte in Hua Hin. Sie baten mich um Hilfe, was ein stolzer Thai nur im Notfall machen würde. „Ich habe nur noch Geld vor wenige Tage!“ Ich habe ihnen Geld geschickt, um das Schlimmste zu verhüten.

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Juni 2020: Live Ticker vom „Basler Max“

+++ SwissCovid +++ Modern Times: Self Scanning +++ Auf gehts nach München – Wachau +++ Feldschlösschen +++ Kutteln +++ Hexenschuss +++ Abzocker-Mails +++ Putzfrau +++

Corona-App: SwissCovid

Habe soeben die Schweizer Corona-App „SwissCovid“ geladen und in Betrieb genommen. Es war problemlos möglich und verlangte keine speziellen Kenntnisse. Ich verstehe niemanden, der irgendeinen Grund dagegen hat. Mit der SwissCovid schützt er sich und die Allgemeinheit.

Lade SwissCovid über den PlayStore

Modern Times: Self-Scanning und Kontaktlos bezahlen

Wer erinnert sich nicht an den berühmten Charly Chaplin Film „Modern Times“. Heute erlebte ich mein „Modern Times“ im Migros. Sie haben den Kassa-Bereich verändert und 6 „Self-Scanning“-Plätze eingebaut. Es hatte nicht viele Leute, weshalb ich mich entschlossen, nicht zur bedienten Kasse zu gehen, sondern selber alles einzuscannen und zum Abschluss elektronisch und kontaktlos zu bezahlen. Es klappte ohne Hilfe. Alles war selbsterklärend und logisch aufgebaut. Kompliment Migros.

18. – 28. Juni: Ein Gruss aus München und der Wachau – Ich bin bereits zurück

Hallo liebe Freunde. Vor 10 Tagen am 18. Juni bin ich nach München zu Heinz und Edith aufgebrochen. Das Wetter war gemischt. Nach der Besichtigung des Verkehrsmuseums wurde ich zugeschüttet mit Regen! Als wir nach Regensburg a.d. Donau fuhren, konnten wir uns nicht beklagen. Unterwegs Regen, aber in Regensburg dann blauer Himmel und unerwarteter Kontakt zum Deutschen ex-Papst Benedikt XVI.

Die anschliessende Woche in der Wachau war einmalig. Ich residierte im „Grossen Passauerhof“ bei Philip, Maxi und Anika. Die grösste Freude bereitete mir Evelyne. Sie tauchte unerwartet auf und schloss sich mir an bei Velo-Ausfahrten, schleppte mich zu Wanderungen und war bei den Heurigen mit dabei! Unvergesslich die Schaumrollen, die sie aus Mautern mitbrachte. Ich war ihr dankbar: 13 Jahre Eiszeit waren beendet! Meine Tage in der Wachau waren einmalig. Ich komme wieder!

Ich werde über meine einmaligen Erlebnisse in einem eigenständigen bebilderten Beitrag berichten.

Auf gehts nach München – Wachau

Am Montag, 15. Juni wurden die Grenzen rund um die Schweiz wieder geöffnet. Grund für mich auf Reise zu gehen. Am Donnerstag, 18. Juni gehts nach München zum Heinz und der Edith, und am Sonntag weiter in die Wachau (Nieder-Oesterreich) an der Donau. Ich freue mich auf meine Freunde, das bayrische Bier, den wunderbaren österreichischen Wein und die Heurigen-Lokale. Ihr erinnert Euch vielleicht noch, dass anfangs der 2000er-Jahre die Wachau einen wichtigen Platz in meinem Leben einnahm. Jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen, denn ich hab das Mountain-Bike bei mir.

14. Juni 2020-Karten Niederoesterreich

Zum Feldschlösschen per Rennrad

Am kommenden Montag, 15. Juni werden die Grenzen zu Frankreich und Deutschland wieder geöffnet. Damit öffnet sich ein grosses Gebiet für prächtige Ausfahrten mit dem Rennrad. Anbei Fotos meiner Abschiedsfahrt zur Brauerei Feldschlösschen:

Kutteln-Festessen

Kutteln, Flecke oder Kaldaunen sind die Bezeichnungen für den gewöhnlich in Streifen geschnittenen Pansen (einer der 3 Vormägen) von Wiederkäuern. Kutteln gehört aber zu einer meiner Lieblingsspeisen. Am Dienstag-Abend, 9. Juni war ich wiederum eingeladen bei H. und K.. und habe 2 grosse Teller „Kutteln Kartoffelstock mit Gemüse“ genussvoll eingepackt.

Hexenschuss

Die verdammte Hexe hat wieder zugeschlagen: In den letzten Tagen habe ich unter einem argen Hexenschuss gelitten. Der untere, linke Rücken hat arg geschmerzt und das Aufstehen aus dem Bett massiv erschwert. Ich vermute, ich habe mich letzte Woche beim gemütlichen Zusammensein nach meiner Ausfahrt mit dem Rennrad verkühlt.

Ich habe es mit verschiedenen Salben und Cremen versucht, bis ich mich daran erinnerte, dass „Voltaren Retard“ mir bei starken Schmerzen fast immer geholfen hat. In der Tat, 10 Stunden nach Einnahme einer Pille, hüpfte ich wieder wie ein 77 jähriger. Alle Schmerzen und Beeinträchtigungen waren weg.

7. Juni 2020: Medizin gegen Rückenschmerzen

2. Juni: Achtung: Abzocker-Mail von der POST

Aufpassen! Hände weg! Es ist unglaublich! Aber dieses nachstehende kriminelle Abzocker-Mail habe ich am 2. Juni 2020 um 21:28 Uhr erhalten. Es enthielt alle Merkmale eines kriminellen Fake-Mails und sieht verdammt ähnlich einer offiziellen POST-Versendung. Ich habe es nicht geöffnet, es aber dem POST-Kundendienst, der Polizei (SKPPSC) „Kriminal-Prävention“ und der Cybercrimepolice zugeschickt.

2. Juni 2020: POST – Kriminelles Abzocker-Mail

Juhui: Frankreich öffnet – Meine Putzfrau kommt wieder

Am 15. Juni öffnen die Grenzen nicht nur zu Deutschland und Oesterreich, sondern auch nach Frankreich. Endlich nach 3 Monaten Corona-Grenzschliessung kann Frau Schurrer, meine Putzfrau aus dem nahen Elsass, wieder zu mir kommen. Meine Wohnung hat es zwar nicht bitter nötig, denn ich habe nach bestem Wissen und Gewissen geputzt, aber gewisse Stellen habe ich doch etwas vernachlässigt.

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Newsletter vom 1. Mai 2020: Mein Leben mit Corona

Liebe Freunde in nah und fern

Das Corona-Virus hat uns alle im Griff. Ein Tod durch diesen Virus muss schrecklich sein. Nur wenige Dummköpfe haben die Gefahr noch nicht erkannt und stemmen sich gegen die auferlegten Regeln. Ich urteile selten über „Anders Gläubige“, und „Besserwisser“, weil ich andere Meinungen akzeptiere, aber nicht unbedingt teile. Aber solche Corona-Leugner sind einfach dumm, blöd und gemeingefährlich.  Sie gehören ins gleiche Kapitel, wie die unverbesserlichen Klima-Leugner.  Ich mag die nicht und sie sollen es auch wissen.

Am Mittwoch, 11. März bin ich in einem regulären Flug von Bangkok kommend wieder in die Schweiz zurückgekehrt. Niemals hätte ich bei der Buchung meines Flugtickets 11 Monate vorher gedacht, dass ich ob dieses Rückreisetermins glücklich sein würde. Ich hatte Glück, denn Ich kam zurück ohne Probleme und ohne Stress. Ganz im Gegensatz zu Freunden, die neue Rückreise-Tickets kaufen mussten, weil deren Fluggesellschaften (z.B. KLM) ohne Warnung ihren Betrieb eingestellt hatten.

Mein Ausblick in die nächsten Monate ist gemischt, aber auch nicht dramatisch. Ich habe mich abgefunden, dass ich dieses Jahr nicht nach Istrien und im Herbst voraussichtlich auch nicht nach Thailand reisen kann. Zu diesem Entscheid bedarf es keiner hellseherischen Fähigkeiten. Mein gesunder Menschenverstand genügt. Die einzelnen Länder in Europa werden ihre Grenzen ohne Quarantäne-Androhung nicht vor August öffnen. Ueber Thailand mag ich keine Schätzung abgeben, weil ich den offiziellen Informationen nicht traue. Zudem und dies ist die grösste Restriktion, gehöre ich trotz meiner Fitness zur Risiko-Gruppe. Ich muss abwarten,  bis die Zahl der Infizierten derart massiv sinkt und das Risiko minim wird, auf solche Personen zu treffen. Ob eine Impfung  vor 2022 möglich sein wird, ist für mich fraglich.

Ich habe mich bereits nach kurzer Zeit mit diesen Einschränkungen abgefunden und mir neue Pläne gemacht. Ich werde nach rund 15 Jahren Abstinenz, in der ich meistens im Ausland weilte, die nähere Umgebung um Basel und nach Oeffnung der Grenzen die umliegenden Länder erkunden  Ich freue mich auf diesen neuen Lebens-Zwischen-Abschnitt.

Ich bin als Rentner privilegiert. Ich muss keine Existenz-Aengste haben. Mir geht es gut. Ich bin aufgestellt.  Bisher verbrachte ich meinen Corona-Alltag mehr oder weniger zu Hause. Ich geniesse meine einmalige und grosszügige Wohnung. Ein- oder zweimal die Woche gehe ich einkaufen, und mache mittelschwere Ausfahrten mit dem Rennrad ins Baselbiet. Ich bin überzeugt, diese Ausfahrten härten meinen Körper und machen mein Immunsystem wiederstandskräftiger gegen den bösen Corona-Käfer.

Ich hatte in den vergangenen Wochen immer etwas zu tun. Als erstes nahm ich meinen Balkon wieder in Betrieb, um hier „Balkonien“ zu verbringen.  Ich bearbeitete die Thailand-Fotos und meinen Blog. So findet ihr eine neue Foto-Seite „Best of Thailand 2019/20″ mit meinen besten Fotos des vergangenen Thailand-Winters. Daneben muss ich neuerdings regelmässig putzen, denn meine Putzfrau aus dem französischen Elsass darf nicht in die Schweiz einreisen. Da alle Restaurants geschlossen sind, habe ich meine frühere Liebe zum Kochen wieder entdeckt. Langsam steigere ich meine Menü-Kreationen bis zur exquisiten „Rhabarber-Wähe à la Max„.

Ich hoffe, Euch allen geht es bestens.  Ich wünsche Euch alles Gute, bleibt gesund,  und nehmt auf Euere Freunde und Bekannten Rücksicht.

Liebe Grüsse, Euer Max (ehemals rasender Reporter, Weltenbummler und Lebemann, zur Zeit im Ruhestand!)

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März 2020: Live Ticker vom „Basler Max“

+++ Thailand verhängt Ausnahmezustand +++ Pneumokkoken-Impfung +++ Kurzarbeit Hausarzt +++ Steuern Schweiz +++ Corona in Thailand +++ Meine alte Tf.-Nummer wieder aktiv +++ Bargeldlos +++ SBB nach Zürich +++ Blut-Leberwürste +++ Istrien-Sommer? +++

26. März: Thailand verhängt Ausnahmezustand

Das Leben in Thailand wurde mit dramatischen Einschränkungen still gelegt. Die Bewegungsfreiheit in ganz Thailand wurde eingeschränkt. Die Ausländer flüchteten aus dem Land. Eine Katastrophe für die vielen Mädchen und Frauen in den Bars, Massage-Salons, Shops etc. Die stehen vor dem Nichts. Haben kein Erspartes. Das Schlimmste wird aber noch folgen, wenn die Zahl der Infizierten explodiert und die Toten das Land erschüttern wird. Das Militär wurde bereits in Alarmzustand versetzt.

Ich mache mir grosse Sorgen um thailändische Freunde und auch um Farangs, die in Thailand hängen geblieben sind. Ob ihre Sicherheit gewährleistet ist?

24. März 2020: Impfung Pneumokokken

Der Arzt, der Angela Merkel gegen Pneumokokken impfte, war positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das war schlicht und einfach Pech. Aber warum wollte sich Angela Merkel impfen lassen? Darüber habe ich mich m Internet genauer informiert und festgestellt: Pneumokokken sind Bakterien, die sich im menschlichen Rachen- oder Nasenraum ansiedeln. Sie können eine gefährliche Lungenentzündung, oder Hirnhautentzündung oder Blutvergiftung verursachen, Kinder und ältere Leute erkranken besonders oft. Jährlich sterben weltweit etwa 2 Mio Leute. Diese Impfung schützt aber nicht gegen eine Corona-Infektion.

Trotzdem, oder eben weil ich zur Risikogruppe gehöre, habe ich mich heute mit dem Medikament „Prevenar“ impfen lassen. Der Impfschutz beginnt etwa drei Wochen nach der Impfung und hält fünf Jahre an.

Kurzarbeit in der Praxis meines Hausarztes

Mein Hausarzt Dr. D. Frei berichtete mir, als ich mich impfen liess, dass er in Kürze Kurzarbeit für seine Praxis einführen müsse. Dies hat mich schockiert. Die Auslastung sei nur noch etwa 20%. Das Labor sei bei weitem nicht ausgelastet. Grund sei, dass er nichts mehr behandeln darf, weder Checks noch MFK-Prüfungen. Die übrigen Patienten hätten Angst, sich bei ihm am Corona-Virus anzustecken und bleiben zu Hause….oder sie telefonieren und lassen sich beraten.

22. März: Steuererklärung ausgefüllt

22. März 2020: Steuererklärung 2019

Eine unserer Privilegien ist es, dass wir Schweizer nicht nur alle 3 Monate abstimmen dürfen, sondern jährlich in einer Steuererklärung unsere Finanzen auf den Tisch legen müssen. Obwohl dazu jedermann Computer-Programme zur Verfügung gestellt werden, ist es eine unangenehme und aufwendige Arbeit, weil alle Belege (Rente, Bank, Krankenkasse etc) kopiert werden müssen. Nun habe ich es vollbracht und werde mir heute Abend als Belohnung Lachs und Prosecco kredenzen.

Corona in Thailand

Nun hat der Corona-Virus auch Thailand erreicht. Ich vermutete schon lange, dass die bisher veröffentlichten Zahlen an Infizierten „getürkt“ waren, um keine Touristen zu verlieren. Das Resultat zeigt sich jetzt: Ein Desaster braut sich über Thailand zusammen! Arme Bevölkerung!

Mehr darüber in einem eigenen Posting

18. März: Meine „alte“ Telefon-Nummer ist wieder aktiv

Am 13. Jan. 2020 wurde mir mein Handy mit meiner Haupt-Telefon-Nummer gestohlen. Seit heute ist meine Tf.-Nummer +41 79 413 96 26 wieder aktiv, und damit auch WhatsApp. Die anderen Nummern inkl. der Thai-Tf.-Nummer werde ich einstweilen weiter verfolgen.

Corona: Bargeldlos bezahlen

Bisher habe ich mit Bargeld bezahlt, ob in der Schweiz oder im Ausland. Grössere Beträge mit der Visa-Kreditkarte.

Heute Dienstag, 17. März habe ich einen weiteren Schitt in die Moderne gemacht: Ich habe meinen Einkauf im Lebensmittel-Geschäft MIGROS mit meiner Maestro-Bankkarte bezahlt, um nicht Papiergeld berühren zu müssen, denn es könnte mit dem Corona-Virus kontaminiert sein.

16. März: Corona – mit der SBB in Zürich

Jährlich treffe ich mich mit meinem Finanzberater Antonino Ilardo in Zürich, um den Stand meiner Finanzen zu beraten und das weitere Jahr zu planen. Trotz der grossen Börsenwirren der letzten Tage, war ich mit der Abrechnung zufrieden. Mein Portfolio hatte sich bewährt.

Das Haupt-Traktandum ist jedoch das feine Mittagessen in einem der feinen Feinschmecker-Restaurants in Zürich. Diesmal stand das altehrwürdige Restaurant Kindli wieder auf dem Programm mit Puschlaver „Kalbskoteletts“

Mit gemischten Gefühlen fuhr ich mit der SBB die 85km von Basel nach Zürich. Der Corona-Virus war das grosse Thema in Presse und Fernsehen. Ich löste 1. Klasse, um einem gefüllten Wagen aus dem Weg zu gehen. Und siehe da: Der Bahnhof war wie ausgestorben. Nur wenige Leute hatten sich hier verlaufen. Auf der 2×3-bahnigen Rolltreppe zur Passerelle entdeckte ich nur einzelne Leute. Ich war der einzige Reisende im 1. Klass-Wagen.

Blut- und Leberwürste

Nach 5 Monaten der leckeren Thai-Küche, habe ich mir heute am Samstag, 14. März eine typisch heimische Malzeit zubereitet. Durch Zufall entdeckte ich beim Metzger „Blut- und Leberwürste“ und kochte dazu Sauerkraut. Jahre sind es her, seit ich diese letztmals genossen habe. Es war ein wunderbares Nachtessen.

Mein Istrien-Sommer ist fraglich

Seit dem 12. März schickt Kroatien einreisende Gäste aus verschiedenen europäischen Ländern, darunter Deutschland, Oesterreich, Italien, Spanien, Frankreich und auch aus der Schweiz in eine 2-wöchiger kontrollierte Quarantäne.

Nachdem auch Oesterreich die Durchfahrt für uns Schweizer nur mit Quarantäne erlaubte, ist die diesjährige Solaris-Saison in weite Ferne gerückt.

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Die ersten 4 Tage zu Hause in Binningen

Als ich am Mittwoch, 11. März abends um 19 Uhr in Zürich Flughafen landete, war alles noch im Normalzustand, obwohl Tage zuvor die Basler Fasnacht abgesagt wurde. Auf den Strassen und in den Restaurants sah ich lachende und fröhlich Menschengruppen.

Und dann gings Schlag auf Schlag. Unser Bundesrat übernahm die Kontrolle und sprach Verbote aus: Die Schulen wurden geschlossen. Dann auch alle Geschäfte, die nicht dem direkten Lebensunterhalt dienten. Einzig Lebensmittelgeschäfte, Apotheken, Tankstellen blieben geöffnet. Gruppen auf den Strassen wurden untersagt.

Ich habe viel Glück gehabt, dass ich mit einem der letzten Flieger von Bangkok nach Zürich geflogen bin. Einige meiner Freunde, die erst in den nächsten Tagen fliegen wollten, hatte grösste Mühe einen Platz in einem Flieger zu bekommen.

Corona, Corona Corona

Ich kann es fast nicht mehr hören. Ob am Fernseher oder Radio, oder in einer Zeitung überall steht das Wort „Corona“ im Zentrum. Es wurde zum Mittelpunkt meines Lebens, denn auch die Freunde und Bekannten sprachen davon, sagten Termine ab etc. An mir ging dies nicht spurlos voüber. Es überkam mich eine Mischung aus Angst, Stress, Unruhe und Unsicherheit. Ich musste bewusst mein rationelles Gehirn einschalten, um die schlechten Gefühle auszuschalten, die sich in mir aufgebaut hatten. Es gibt wirklich keinen Grund, in Panik auszubrechen.

Die Schweiz gehört zu den 10 am stärksten mit dem Corona-Virus infizierten Ländern. Da kommt einiges auf uns zu!. Wir spüren dies, denn die umliegenden Länder wie Oesterreich, Italien, Kroatien etc liessen keine Schweizer mehr einreisen oder schickten sie in eine 2-wöchige Quarantäne. Meine Istrien-Pläne sind arg gefährdet.

Erkältung

Auch dieses Mal habe ich mich auf dem Weg zwischen Thailand und der Schweiz erkältet. Wie jedes Jahr. Aus Erfahrung weiss ich, dass es 4-5 Tage dauert, bis meine Nase läuft. Es ist jetzt Samstag, 14. März, die Nase läuft auf Hochtouren, d.h. ich muss mich um den 9.-10. März im Taxi nach Bangkok oder im Hotel Baiyoke verkühlt haben. Ich erinnere mich, dass ich am Frühstück im 82. Stockwerk des Hotels Baiyoke kalt hatte.

Achtung: Beim Corona-Virus läuft die Nase nicht. Man hat eine „trockene“ Erkältung!

Zudem ist es recht kühl in Basel. Nachts sank die Aussentemperatur auf ungefähr 6 Grad Celsius, tagsüber auf 12-14 Grad Celsius

14. März 2020: Aussen- und Innen-Temperatur am Morgen früh um 05:02 Uhr in Binningen

Post, neues Handy und Tablet

Wie ihr Euch vielleicht erinnert, sind mir am 13. Jan. 2020 in Hua Hin aus meinem Haus mein Smartphone mit meiner Schweizer SIM-Karte und mein Galaxy-Tablet geklaut. Noch in Thailand habe ich bei Digitec ein neues „Xiaomi Redmi Note 8 Pro“ Smartphone und ein „Galaxy Tab A 8″ “ Tablet bestellt. Als ich am Mittwoch von Bangkok kommend zu Hause in Binningen ankam, lagen beide Pakete auf meinem Pult. Ich kann sie nun installieren und in Betrieb nehmen

Vista-Augen-Klinik

Am Tage meiner Rückkehr aus Thailand erhielt ich in der VISTA-Klinik meine 20. Eylea-Spritze seit meiner Erkrankung im Frühjahr 2018. Ich bin langsam routiniert, würde mir aber eine Besserung wünschen. Mein Krankheitsverlauf hat sich einzig stabilisiert.

Medikamente

In Thailand habe ich in den OnLine-Ausgaben der Zeitungen gelesen, dass verschiedene Arzneimittel im Angebot der Schweizer Apotheken fehlen sollen, weil die chinesischen und indischen Lieferanten die Wirkstoffe wegen des Corona-Virus nicht mehr in der notwendigen Menge liefern können. Scheinbar rächt es sich, dass man deren Produktion ins Ausland verlagert hat.

Deshalb habe ich mir für den Notfall einer Corona-Erkrankung eine Kurpackung des Grippe- und Schmerzmittels „Ibuprofen“ bereits in Thailand gekauft.

Ich bin zwar in der glücklichen Lage, dass ich recht gesund bin und nur den Blutdrucksenker „Perindopril 4mg“ zu mir nehmen muss. Bei meinem Hausarzt habe ich mir vorsorglich eine 5 Monats-Packung geholt.

Notvorrat

Meinen persönlichen Notvorrat habe ich in den letzten Jahren abgebaut, denn ich war jährlich nur 3-4 Monate in der Schweiz. Dies rächte sich nun. Als mir Daniela von der Hamsterei in den Lebensmittel-Märkten der Schweiz berichtete, habe ich von Thailand 10 der typischen Nudel-Portionen mitgebracht. Hier in Binningen habe ich in den letzten 2 Tagen im „Aldi“ und „Migros“ meinen Notvorrat wieder aufgestockt, wie es die Schweizer Behörden geraten hatten.

Es war wirklich schockierend, wie ungeniert die Erwachsenen hamsterten, als gehe am morgigen Tag die Welt unter. Erstaunlich aber war, dass im „Aldi“ meterlange Regale leer gekauft waren, während im nahen „Migros“ keine Hamsterer zu sehen waren und alles erhältlich war. Es muss am unterschiedlichen Profil/Niveau der Aldi- und Migros-Kunden liegen.

Packung mit Thai Nudeln

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17. Okt. 2019: Mein Newsletter vor Abflug nach Thailand

Liebe Freunde in nah und fern

In wenigen Stunden werde ich zu meinem Flug nach Thailand aufbrechen, wo ich zum 12. Mal meinen diesjährigen Winter verbringen werde. Ich freue mich ungemein auf diese Zeit mit Rennrad-Ausfahrten, feinem Essen, schönem Wetter und viel „dolce far niente“ .
Ich werde darüber in meinem „Thailand-Tagebuch“ berichten

Fahrt mit der Eisenbahn zum Flughafen

In meiner Einleitung zu diesem Newsletter möchte ich mich der aktuellen Klima-Diskussion widmen. Mir liegt viel daran, denn wir Alten haben dieses Klima-Schlamassel angerichtet – und unsere Kinder und Enkel kämpfen nun um ihr Leben.

Ich rufe Euch auf, den Jugendlichen von „Fridays for Futures“ zuzuhören und sie in Ihren Forderungen zu unterstützen. Nur dank ihren non-konformen Schulstreiks diskutieren wir nun über das Klima. Wir Alten sind von den Klima-Veränderungen nicht mehr gross  betroffen, denn wir werden vorher sterben. Unsere Kinder und unseren Enkel jedoch kämpfen um ihr Leben!Mit geeigneten Massnahmenkönnen wir nochmals etwas Gutes tun und Ihnen helfen, dass sie nicht elendiglich verrecken müssen!

Habt ihr gewusst, dass unser Körper bei länger dauernden Aussen-Temperaturen von über 42ºC  seine innere Körper-Temp von 37ºC nicht mehr halten kann.? Seine Kühlleistung reicht nicht mehr aus,. Er wird innert kurzer Zeit kollabieren. Im vergangenen Sommer litten wir erst an Temperaturen um 39ºC und flüchteten uns in gekühlte Räume.

Fies finde ich, wie Erwachsene und Parteien, die Jugendlichen und vorallem Greta Thunberg, die erst 16 Jahre alt ist,  mit falschen Informationen und bösartigen Argumenten zerstören wollen. Seien wir doch froh und glücklich, dass unsere Jugend weiter denkt als wir.

Ich gebe es zu: Ich bewundere unsere Jugendlichen von  „Fridays for Future“, die allesamt jünger als 18 Jahre sind. Wer von uns hatte in diesem Alter den Mumm und die Fähigkeit, sich den Erwachsenen und Politiker  in Diskussionen zu stellen, um für ihr Anliegen zu kämpfen.  Ich auf keinen Fall. Ich hatte zu der Zeit noch keine eigene Meinung.

In den rund 2 Monaten nach meinem Istrien-Aufenthalt habe ich eine schöne Zeit mit meinen Freunden in Basel erlebt. Zudem war ich wieder einmal in München bei den Solarianern Heinz und Edith. Wir besuchten nicht nur das Oktoberfest, sondern das grandiose Buchheim-Museum am Starnbergersee, die Schlösser Nymphenburg und Schleissheim, sowie die Klöster Andechs und Weihenstephan mit ihren eigenen Brauereien. Ich berichte über diese unvergesslichen Tage in meinem Erlebnis- und Fotobericht „Bereits zum 5. Mal in München

Ich wünsche Euch eine gute Zeit, beste Gesundheit, angenehmes Winterwetter und freue mich auf ein Wiedersehen ab Mitte März 2020

Euer Max, alias rasender Reporter, Weltenbummler und Lebemann

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Okt. 2019: Live-Ticker vom „Basler Max“

+++ Streiks +++ Ausfahrt Blochmont +++ Heiligsprechung +++ Bahnticket zum Flughafen Zürich +++ Leserzahlen CH-Presse +++ Batterie down +++ Attacken auf meine Homepage +++ WIN-10-Update +++

14. Okt: Streiks bei ZDF/ARD und der Lufthansa

Ich lach mit tot! Vor 3 Wochen habe ich mit Heinz von München über die Vorzeige-Fluggesellschaft Lufthansa gesprochen „Nie würde ich bei Lufthansa buchen, weil bei denen seit Jahren zur besten Reisezeit gestreikt wird.“. Heute melden die Nachrichtenagenturen, dass die Lufthansa am kommenden Wochenende 19./20. Oktober streiken wird.

Heute früh strahlten ARD und ZDF an den frühen Morgensendungen nur Filme aus der Archiv aus. Wegen Streiks! Die Unterbrüche wurden von den Fernseh-Verantwortlichen totgeschwiegen. Schämen sie sich?

13. Okt: Ausfahrt und anschliessend Torte

Zuerst gings mit dem Rennrad über den Blochmont (71 km) und abends lud mich Renato zu Spaghetti und Beschle-Ring-Torte ein. Er meinte: „Du musst Dich vor Thailand stärken!“ Es ist so schön, solche Freunde zu haben.

13 Okt. 2019: Beschle Ring (links Renato)

Heiligsprechung anstatt Kampf gegen sexuellem Missbrauch

Der Papst Franziskus hat in diesen Tagen die Schweizer Mystikerin Marguerite Bays heilig gesprochen worden. Im Jahre 1998 hat sie ein dubioses Wunder an einem 2 jährigen Mädchen vollbracht. Ueber diesen Wunder-Glauben der katholischen Kirche will ich mich nicht näher auslassen. Ich würde es aber begrüssen, wenn der Papst aktiver gegen die Realität in seiner Kirche vorgehen würde: dem sexuellen Missbrauch und der Erniedrigung der weiblichen, geschiedenen Gläubigen in der Kirche.

11. Okt.: Bahn-Ticket nach Flughafen Zürich

Halbtax-SBB-Ticket Basel – Zürich Flughafen

Neben dem Einpacken meiner Habseligkeiten ist das Bahnticket mit der Eisenbahn von Basel zum Flughafen Zürich, und wieder zurück im März 2020 das wichtigste. Heute war ich am Bahnhof und habe mir dieses Ticket für 1. Klasse geleistet. Fr. 69.– hat es gekostet, das ist der halbe Preis, denn ich verfüge über ein sog. „Halb-Tax-Abo“ (Fr. 165.–/Jahr) . Mit diesem bezahle ich auf dem gesamten Eisenbahn-, Tram- und Schiffs-Netz in der Schweiz nur den halben Preis. Also auch auf dem Tramnetz Basel.

Leserzahlen CH-Presse-Erzeugnisse

Für mich ist es bekannterweise ein grosses Aergernis, dass die Online-Ausgaben der meisten Schweizer Presse-Erzeugnisse nur noch gegen happige Abo-Gebühren gelesen werden können. Ich bezahle gerne für einen guten Service, aber die Höhe sollte gerechtfertigt sein!

Die Leserzahlen der Schweizer Presse-Organe haben sich weiter verschlechtert. Am schlimmsten hat es die NZZ (Neue Zürcher Zeitung) erwischt. Sie musste 15% weniger Leser beklagen. Dies überrascht eigentlich wenig, denn mit dem jetzigen Einheitsbrei kann man keine Leser gewinnen.

Ich bin gespannt, wie lange es noch dauern wird, bis die Verleger sich auf eine Flat-Rate für alle Online-Ausgaben einigen, wie es die Musik-Industrie bereits vor Jahren erfolgreich anbietet. Mich erstaunt seit Jahren, dass die Presse, die doch alles besser weiss und rundherum kritisiert und Ratschäge verbreitet, noch nicht auf diese Idee gekommen ist.

Nachtrag vom 15. Okt. 2019: Die CH-Presse (NZZ, Blick, Tamedia etc) hat eine Maus geboren: Um die reduzierte OnLine-Ausgaben lesen zu dürfen, muss man sich nun registrieren! Was bringt diese Aktion wohl?

Batterie down !

Nach rund 75’000 km und 8,5 Jahre hat die Batterie meines Skoda Superb ihren Geist aufgegeben. Sie hat während ihres ganzen Lebens mir nur Freude bereitet. Ruhe in Frieden!

Bösartige Attacken auf meine Homepage

Dank meiner rigiden Sicherheits-Massnahmen haben die aggressiven Attacken auf meine Homepage (Sommer- und Thailand-Tagebuch) aufgehört. Die Angreifer haben ihr Vorhaben aufgegeben. Noch in der Sommerzeit waren es im Durchschnitt 5-10 Versuche/Tag, um in meine Homepage zu gelangen. Woher diese Angriffe kamen, ist nicht eruierbar, denn die benutzte IP-Adresse ist nicht aussagekräftig. Sie kann mit VPN verändert werden.

1. Okt.: Erfolgreicher Funktions-Update 1903

Wochenlang hatte ich wenig freien Speicher auf dem System-Bereich. Verzweifelt suchte ich nach dem Verursacher, fand aber nichts. Nun hat es sich geklärt. Windows hat über Wochen den Funktions-Update 1903 herunter geladen und heute erfolgreich installiert. Nun verfüge ich auch wieder um genügend freien Arbeitsbereich für System und Anwendungen. Ich nehme an, Windows hat ein altes Backup freigegeben

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15. Aug. 2019: Newsletter mit Rückblick auf meine Saison in Istrien

Liebe Freunde in nah und fern

Seit dem 6. Mai residierte ich in meiner Sommer-Residenz in Istrien auf dem Campingplatz Solaris. Mein grosser Wohnwagen mit Vorzelt bot mir auch diese Saison Schutz vor den Unbillen des Wetters und in meinem grossen Bett wunderbaren, tiefen Schlaf. Ich verbrachte einmal mehr eine schöne, kurzweilige Zeit auf dieser Halbinsel Istrien. Seit dem 15. August bin ich wieder zurück in meiner einmaligen Traum-Wohnung in Binningen.

In diesen 3 Monaten fuhr ich 3 Mal für wenige Tage nach Binningen in die VISTA-Klinik, um mir die monatliche Augenspritze verabreichen zu lassen. Meine Krankheit „feuchte Makula Degeneration“hat sich stabilisiert, aber nicht verbessert. Ich habe mich daran gewöhnt.

„Wie verbrachtest du diese lange Zeit?“ fragt sich mancher von Euch: Ich las einige Bücher über meinen eBook-Reader, schrieb weiter an meiner Biografie „Ich habe gelebt!„, trieb Radsport auf meinem Mountain-Bike und genoss das „dolce far niente“ auf der Sonnenliege unter meinem Olivenbaum. Ich hatte in der Tat ein zufriedenes, glückliches Leben.

Sport: Als ich ankam, fühlte ich mich nach dem mehrwöchigen Unterbruch wegen des schlechten Wetters wie ein alter Mann auf dem Fahrrad. Ich musste die 47 km-Fahrt auf meiner Standard-Trainingsstrecke mit 540 m Höhendifferenz mehrmals unterbrechen, obwohl ich ein moderates Tempo anschlug. Meine Kondition aus Thailand war weg. Knappe 18 km/h war meine erstmalige Durchschnitts-Geschwindigkeit. Ich steigerte mich jedoch von Fahrt zu Fahrt und zum Schluss kam ich wieder auf einen 20er-Schnitt.

Ich fuhr in den 2.5 Monaten mit schönem Wetter rund 950 km mit grosser Höhendifferenz meist alleine, weil der männliche Part meiner langjährigen Begleiter meinte, ohne Helm besser geschützt zu sein. Dies ist und bleibt für mich ein „No Go“. Ich bin doch nicht blöd!

Wetter: Der erste Monat auf Solaris, der Mai, war eine Katastrophe. Winterkleidung und Regenschutz bildeten die normale Bekleidung. Und wenn die Sonne einmal schien, dann musste ich mich mit Hosen, Leibchen und Pullover unter meinen Olivenbaum legen, weil der kalte Bora-Wind über uns fegte. In diesem Mai fiel unweit von mir eine grosse Pinie um und zerstörte dabei einen Wohnwagen. Die Camperin kam mit dem Schrecken davon, denn sie wurde von den Aesten nur eingeklemmt.

Aber anschliessend gings bergauf. Ab Ende Mai zeigte sich die Sonne sehr häufig und die Regenwolken verschwanden in Richtung Norden in die Schweiz, Deutschland und Oesterreich. Ein paar Mal hat es nachts geregnet und auch gestürmt. Aber es war akzeptabel.

Wohnwagen-Depot: Das mehrjährige Theater mit meine Wohnwagen Depots hat sich (hoffentlich) in Minne aufgelöst. Ich bin nun bei „Rosi“ ganz in der Nähe. Das „Tommislav-Depot“ ist mir zu unsicher. Der Chef kann mir kein Vertrauen geben, dass der Wohnwagen sicher überwintert und er erreichbar ist. Das „Kiwi-Depot“, in dem ich mehrere Jahre überwinterte, löst sich immer mehr auf. Die Wohnwagen stehen ungeschützt auf den umliegenden Wiesen herum. Der Besitzer sitzt derweil bei seiner Frau vor ihrem Kosmetik-Salon.

Kulinarisches: Istrien entwickelt sich. Noch vor wenigen Jahren konnte ich nur von 08/15-Küche berichten. Dem ist nicht mehr so. Ich habe mich etwas ausserhalb der Ausländer-Gettos umgesehen und einige Kleinode entdeckt, die feines Essen zu vernünftigen Preisen anbieten. Ich denke da ans „Petra“ in Vrsar, oder mein Trüffel-Lokal „Malo Selo“ in Fratrje, oder das „Zardin“ in Kastelir und ganz neu entdeckt die beiden Bauern-Restaurants „Jadruhi“ und „Selo Mekisi“ im Raume Vizinada/Visnjan.

Internet: Die Qualität war nicht überwältigend, aber ich war zufrieden. Ich konnte meine Zeitungen lesen, WhatsApp-Nachrichten empfangen und verschicken, sowie mailen. Nur einmal ist das Internet 2 Tage ausgestiegen.

Politisches: Auf dieses Thema habt ihr gewartet! … Ha ha ha… Ich schreibe hier nichts über den grössten Hassprediger und Rassisten der Gegenwart. Er hat anlässlich seiner Ansprache an die Nation zu den Massakern in El Paso und Dayton hohe Gefängnis- und sogar Todesstrafen gefordert, für alle Leute, die Hass verbreiten und Hass-Morde verüben. Dieser Trottel hat dabei gar nicht realisiert, dass er mindestens für eine hohe Gefängnisstrafe in Frage käme.

eScooter: Auch ich werde älter und bin manchmal etwas trottelig auf den Füssen. Vorallem wenn unverhofft ein solches eTrottinett oder ein eScooter lautlos an mir vorbeirauscht. Auch hier auf dem Campingplatz nehmen diese Gefährte über Hand. Man hört sie nicht, wenn sie links und rechts an einem vorbeirasen. Ich habe Angst, dass ich erschrecke, einen falschen Schritt machen und von Hinten angefahren werde.

Ausblick: Mitte Oktober geht meine Lebens- resp Weltreise wieder weiter nach Thailand, wo ich bis Mitte März 2020 bleiben werde. Ich freue mich darauf und geniesse nun die 2 Monate zusammen mit meinen Freunden und Aerzten in der Schweiz. Ja, die Aerzte müssen auch leben.

Ich wünsche Euch eine gute Zeit, beste Gesundheit und freu mich auf ein Wiedersehen

Euer Max, alias rasender Reporter, Weltenbummler und Lebemann

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