Basler Brunnen-Galerie
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Im Stadtgebiet Basel betreibt und unterhält IWB (Industrielle Werke Basel) über 200 öffentliche Brunnen. Sie geniessen in Basel einen sehr hohen Stellenwert. Die Brunnen sind Kulturgut und «Visitenkarte» der Stadt, einige sind historisch sehr wertvoll und stehen unter Denkmalschutz.

Basilisken-Brunnen

Der Basiliskenbrunnen ist aus dem Stadtbild von Basel nicht mehr wegzudenken. Er entstand 1884 anlässlich eines Wettbewerbs. Gewinner war Wilhelm Bubeck, Direktor der Gewerbeschule, mit seinem gusseisernen Basiliskenbrunnen. Aufgrund seiner Zeichnungen gossen die von Roll’schen Eisenwerke insgesamt 50 Exemplare dieses Serienbrunnens.

Heute sind in Basel rund 30 Basiliskenbrunnen in Betrieb. Einige stehen ausserhalb Basels: so in Neuenburg (D), in Porrentruy, in Zürich, in Huningue, in Anwil/BL, in Wien, Moskau und Shanghai.


 

 

 

 

Der Fasnachtsbrunnen

In seiner Art einzigartig ist der vom Künstler Jean Tinguely im Jahre 1977 geschaffene Fasnachtsbrunnen auf dem Theaterplatz. Er steht an der Stelle, wo sich früher die Bühne des alten Stadttheaters befand. Zehn wasserwerfende Figuren bewegen sich, angetrieben durch Elektromotoren, in einem bestimmten Rhythmus, wodurch ein eindrückliches Wasserspiel entsteht.


 

Fischermädchen-Brunnen an der Heuwaage

Die Plastik aus Gusseisen zeigt ein Mädchen, das sich ein Netz über die Schulter geworfen hat. In der linken Hand hält es eine Muschel. Der Brunnen ist seit 1866 an der Heuwaage Steinentorstrasse in Betrieb.


 

 

Neptunbrunnen bei der Barfüsserkirche

Der 1706 erbaute Neptun-Brunnen hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Seit neustem steht dieser Neptun über seinem Brunnentrog direkt an der Chorfassade der Barfüsserkirche und blickt zur Fussgängerpassage, die unter dem Steinenberg zum Theater Basel führt. Es ist seine vorläufig letzte Station. Immer wieder hat er seinen Standort wechseln müssen. Ursprünglich befand er sich im hinteren Teil des Mentelinhofs am Münsterplatz 14.


 

 

Weitere Brunnen in Basel


Der Elisabethenbrunnen ist ein 1862 in Betrieb genommener neogotischer Zierbrunnen am Klosterberg in Basel. Die darauf thronende Skulptur der Heiligen Elisabeth von Thüringen (1207–1231) wurde 1863 von Heinrich Rudolf Meili geschaffen.

Der Holbein-Brunnen steht an der Abzweigung Spalenvorstadt/Schützenmattstrasse. Der untere Teil der Brunnensäule zeigt eine Nachbildung des "Bauerntanzes" von Hans Holbein d. J. Die Säule wird durch einen Dudelsackbläser gekrönt. Grundlage für den Sackpfeifer war für den Künstler ohne Zweifel ein von 1514 datierter Kupferstich von Albrecht Dürer. Das Original der Brunnenfigur des "Sackpfeifers" wird schon seit 1885 im Historischen Museum aufbewahrt. Seither steht eine Kopie auf dem Brunnen.

Der dreiteilige Vierlinden-Brunnen an der Steinentorstrasse/Klosterberg wird von einer Kuppel mit einer Kugel bekrönt. 1758 wurde der Brunnen als letzter Sodbrunnen in Betrieb genommen. Die Bedachung auf vier Säulen erfüllte zwei Zwecke: Erstens schützte sie den Sod vor Wind und Wetter und zweitens konnte darin die Kübelaufzugsvorrichtung solide angebracht werden

 

Foto-Galeries von Max Lehmann
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