Schlagwort: Musik

10. – 20. Juni: „Bericht aus Wien“ vom Basler Max

Zwischen dem 10. und 20. Juni werde ich zum dritten Mal Wien besuchen. Ich werde laufend davon auf dieser Seite berichten. Den endgültigen Reise- und Fotobericht findet ihr unter : 10. – 20. Juni 2025: Fotowalk durch Wien. (Achtung: er ist zur Zeit noch in Arbeit)

Meine früheren Reiseberichte von Wien

Ich werde auch dieses Mal einen ausführlichen, illustrierten Bericht schreiben. Dies kann aber eine Weile dauern, weil ich all die Bilder aufbereiten muss. Ich bitte um etwas Geduld.

Die Berichte aus den Vorjahren findet ihr unter:

Fr, 20. Juni: Rückflug in die Schweiz mit Hindernissen

Nach dem feinen Hotel-Frühstück ging es bereits um 9 Uhr auf den Flughafen-Bus VAL1. Was sollte ich lange im Hotelzimmer warten? Auf dem Flughafen habe ich das erste Mal alleine und ohne Hilfe meinen Koffer auf der „Checkin-Hindernis-Bahn“ aufgegeben. Ja, es war eigentlich gar nicht schwierig. Das überraschende war, dass der Koffer tatsächlich auch angekommen ist! Anschliessend habe ich im Wiener Duty Free mein Parfum „Versace Eros“ zu einem grossartigen Preis kaufen konnte. Nun bin ich gerüstet!

Um 13 Uhr war Abflug von Wien-Schwechat nach Zürich. Ueberrascht war ich, dass weder ein Austria oder ein Swiss Flugzeug meinen Flug ausführte, sondern Air Baltic in Vertretung mit einer Airbus 220-300 mich befürderte. Nachträglich war ich beruhigt, denn in Google fand ich, dass AirBaltic einen guten Namen hat. Leider konnte ich keinen direkten Rückflug nach Basel buchen, sondern nur nach Zürich, sodass ich mit der Eisenbahn vom Flughafen Zürich nach Basel weiterfahren musste. Aber da kam ein grosses Problem auf mich.

Weil auf der Strecke zwischen Winterthur und Flughafen ein schwerer Unfall passierte, kamen am Flughafen keine Schnellzüge mit Destination Hauptbahnhof an. Die Bahnhof-Durchsage riet, mit der Strassenbahn zum Hauptbahnhof zu fahren….diese dumme Kuh sollte man zum Teufel jagen! ….Eine Einheimische Angestellte vom Flughafen, die neben mir auf dem Perron stand, riet uns nämlich, etwas zu warten, denn in wenigen Minuten sollte ein Regionalzug kommen, der zum Hauptbahnhof fährt. Und er kam auch und fuhr an den Hauptbahnhof Zürich, wo ich in den Städte-Schnellzug nach Basel umsteigen konnte. Um etwa 17 Uhr war ich zu Hause, wo ich den wohl verdienten Döner-Kebab verzehrte, den ich unterwegs kaufte!

Do, 19. Juni: Zentralfriedhof, Essen im Kent, Fiaker-Fotos

Es war mein letzter voller Tag in Wien. Frühmorgens um 8 Uhr startete ich zur Fahrt zum Zentralfriedhof Tor 1 „Juden-Friedhof“. Der Wiener Judenfriedhof ist gepflegter, als die die ich im Elsass kannte. Hier werden die meisten Gräber nicht der Natur überlassen. Einzig das Gras wird rund um die Gräber nicht geschnitten. AlsFolge hat es unzählige, abertausende fliegende Insekten und Mücken. Ich musste vor ihnen flüchten.

Ich marschierte durch den ganzen Friedhof und landete zu meiner Ueberraschung vor der „Friedhofskirche zum heiligen Karl Borromäus“, der berühmten Friedhofskirche, die mitten im Zentralfriedhof steht.. Dies realisierte ich erst, als ich in der Kirche die blaue Kuppel entdeckte, in der eben eine heilige Messe statt fand. Zu Fuss marschiere ich nicht mehr zurück zu den Juden, sondern zum Tor 3 der Normalsterblichen. Vorbei an den berühmten Politiker- und Musiker-Gräber. Draussen musste ich ziemlich lange auf die Strassenbahn warten, die um diese Tageszeit an Sonn- und Feiertagen nur alle 25 Minuten fährt.

Zum Mittagessen traf ich Peter und Lisa in der U6-Untergrundbahn. Es ging zum türkischen Restaurant Kent in Ottakring (bei U-Bahn-Haltestelle Josefstätterstrasse). Ich ass „gefüllte Peperoni“. Sie waren enttäuschend. Sie enthielten viel Reis, aber wenig gehacktes Fleisch. Anschliessend ging ich nochmals in die Altstadt, um Fiaker zu fotografieren. Als ich nach Hause zurückkam, war ich fertig, müde und kaputt! ha ha ha….Wien verlangt seine Opfer nach 10’500 Schritten an diesem Tag.

Mi, 18. Juni: Russische Kirche, Botanischer Garten, Belvedere

Anlässlich meines zweitletzten vollen Tages in Wien war ich von Bob zu einem Kaffee in seine Wohnung an der Reisnerstrasse eingeladen worden. Im 3. Stock öffnete sich mir ein Museum mit kostbaren Möbeln, Bilder und Accessoirs. Er zeigte mir ein paar seiner grossartigen Fotobücher über seine weiblichen Models, die Treppenhäuser, Fiaker, Stephansdom etc . Er ist ein wahrer Foto-Künstler, der herrliche Perspektiven liebt.

Vorher aber führte er mich vom Stadtpark zur Russisch-Orthodoxen Kirche, durch den Botanischen Garten und den unteren Belvedere-Park. Dort ereilte uns die Nachricht, dass dem Peter seine wertvolle Kamera gestohlen wurde. Welch Schock!

18. Juni 2025: Russen-Kirche

Di, 17. Juni, nachmittags: Kapuziner-Gruft und Oesterr. National-Bibliotheke

Nach einer 3-stündigen Erhohlungszeit machte ich mich erneut auf, Wien zu erkunden. Zuerst ging es zur Kapuziner-Kirche am Neuen Markt, unter der sich Österreichs wohl gruseligste Touristenattraktion befindet: Die Kapuziner-Gruft, die Begräbnisstätte der Habsburger und Habsburg-Lothringer. Die Gruft unter dem Kapuzinerkloster wird von den gleichnamigen Ordensbrüdern, den Kapuzinern, betreut. Hier wurden die Habsburger seit 1633 bestattet. Die letzte Bestattung eines Mitglieds der Familie Habsburg-Lothringen erfolgte am 7. Oktober 2023 mit dem Begräbnis von Yolande de Ligne, die Ehefrau von Carl Ludwig Habsburg-Lothringen.

Wie ich erst später erfahren habe, werden die Herzen der Habsburger in der Herzgruft in der Augustinerkirche in Wien bestattet. Dort wurden von 1654 bis 1878 die Herzen von Habsburgern in Silberurnen beigesetzt. Die Leichname der Habsburger befinden sich jedoch in der Kapuzinergruft. 

Die Herzbestattung ist ein Teil der sogenannten „Getrennten Bestattung“, die bei den Habsburgern üblich war. Dabei wurden die Leichname einbalsamiert und die Eingeweide (in Kupferurnen) und das Herz (in Silberurnen) getrennt beigesetzt.

Die Gruft ist für Kaiser-Freunde Oesterreichs bestimmt hoch interessant und emotional, aber ich sah nur unzählige grössere und kleinere Zinnsärge aller Art in schön gestalteten Räumen. Ein Sarkophag neben dem naderen. Vom Kleinkind bis zum Ehepaar-Sarkophag von Maria Theresia und Franz I. Ich hätte wenig verpasst, wenn ich die Kapuziner-Gruft nicht besucht hätte. (sorry liebe Oesterreicher!)

17. Juni 2025: Oesterr. National-Bibliotheke, Grosser Prunksaal

Anschliessend wollte ich Fiakers fotografieren und begab mich auf den Weg in die Hofburg. Unterwegs auf dem Josefplatz sah ich von weitem ein Plakat über den Prunksaal der österr. National.Bibliothek. Davon hatte ich doch gestern mit Bob gesprochen? Flugs kaufte ich mir ein Ticket und stand bald in diesem monumentalen Prunksaal. Er ist schwer zu beschreiben. Tausend und abertausende alte Bücher sind hier ordentlich gestapelt. Ich habe bisher erst einmal etwas ähnliches gesehen, die Bibliothek im Kloster Melk.

Auf dem Heimweg vom Fiaker-Fotografieren ass ich noch einen Käsekrainer in einer der Wiener-Würstel-Stände rund um dden Stephansdom.

Ich war heute wieder sehr sportlich. 16’233 Schritte zeigte mir der Zähler an. Nun bin ich aber auch müde.

Di, 17. Juni, vormittags: Donau-Kanal und Sacher-Torte

Nachdem ich den gestrigen Tag im Hotelzimmer verbrachte, zog es mich heute früh zum Donaukanal, denn ich wollte vom Graffiti-Ufer, der Urania-Sternwarte und dem Wien-Fluss ein paar Fotos machen. Von dort aus spazierte ich via Stephansdom zum Hotel Sacher, wo ich eine Sacher-Tote für Rosy kaufte, die immer während meiner Abwesenheit zu meiner Wohnung schaut. Ein liebes Dankeschön von mir!

Mo, 16. Juni; Regen und Szelensky in Wien

Der ukrainische Präsident besucht Wien, wobei ein grosser Teil der Innenstadt polizeilich gesperrt sind. Zudem ist es bedeckt und regnerisch. Ein Grund, im Hotel zu bleiben und an den Fotos der letzten Tage zu arbeiten.

Am Nachmittag bin ich dennoch auf Tour gegangen. Ich fuhr die U-Bahn-Strecken ab, um die speziellen Bauweise wie z.B. im Schottentor, oder die Kunst zu fotografiere. Grossartige Installationen fand ich in den Stationen Volkstheater, Landstrasse, Rochusgasse, Enke Platz, Karlsplatz

Und zum Nachtessen gings ins benachbarte Restaurant Pulkautaler und bestellte neben einem grossen Bier Schweins-Filet an Pfeffersau e mit Kroketten. Es hat geschmeckt!

So, 15. Juni: Treff meiner ehemaligen Familie in der Wachau

Heute gings in die Wachau zu meiner alten Familie. Mit der U6 nach Spittelau und weiter mit der ÖBB-REX nach Krems, wo ich nach rund 1 Stunden Fahrtzeit um 11:08 angekommen bin. Schon von weitem sah ich eine strahlende Evelyne, die mich abholte und zu Philip’s Familie brachte. Es war ein schönes Wiedersehen. Evelyne und ich hatten einander einiges zu erzählen.

Um 15 Uhr öffnete der „Schwaighöfer-Heurigen“ in Mautern hinter der Kaserne, wo wir wie die alten Römer assen und tranken. Ich genoss nach einem Zweigelt noch zwei Riesling Smaragd, dazu einen sauren Teller und gemischten Aufstrich-Teller. Es war ein herrlicher Nachmittag mit Evelyne und der ganzen Familie. Mit dem 17:52-er Zug fuhr ich denselben Weg wieder zurück nach Wien.

Sa, 14. Juni: Viena Pride – LGPT-Parade

Wien ist im LGPT-Fieber. Seit 11 Uhr war ich als rasender Reporter auf Bilder-Jagd. Die Vienna Pride war dieses Jahr auf den ersten 1-2 Kilometer vor dem Rathaus und Parlament ein stiller Gedenkzug für die Opfer von Graz. Keine schrille Musik, keine DJ’s, nur Menschenstimmen. Irgendwie befremdend, aber angesichts der Grazer Tragödie absolut richtig so.

Um 12 Uhr ging das Leben beim Start um das Rathaus dann richtig los. Auch die Drag Queens, hübschen Frauen und Verrückten zeigten sich auf den Strassen. Die Stimmung stieg. Mein Fotoapparat arbeitete unter Vollast. Nach 13:30 Uhr war ich aber kaputt und erledigt. Es war anstrengend. 11’400 Schritte legte ich zurück. Nach einem Cola mit Peter im Café Landtmann ging ich nach Hause zu einem Erholungsschlaf. Dann begann ich mit der Aufbereitung der Fotos. Ich war zufrieden. Viele tolle und heisse Bilder.

Fr, 13. Juni, Abends: Besuch Staatsoper “ Il Barbiere di Siviglia“

Nach den Entdeckungen am Donaukanal habe ich mich im Hotel aufs Bett gelegt. Ich wollte frisch für die Oper sein. Wie bei mir üblich, war ich verfrüht im Opernhaus, um mir alles in Ruhe anzusehen und zu fotografieren. Feudal und grosszügig. Ei n Traum-Palast. Punkt 19 Uhr begann die Opern-Aufführung.

Als ich zu Hause buchte, gab es nur noch „günstige“ Plätze. Hoch oben in der Galerie, etwa 5. Stock, Mitte rechts, 3. Reihe zu Euro 116. Der Blick auf die Bühne war genügend, sofern die Leute vor mir sich nicht nach vorne neigten. Denn dann sah ich nichts. Sie verdeckten mir den Blick auf die Bühne. Pech und Glück hatte ich mit den Sitzplätzen. Die Sitze sind nur für kleinere und schlanke Personen geeignet. Meine Beine genügten knapp. Sie stiessen vorne nicht an. Aber rechts von mir sass einen 150kg Frau mit dicken Oberschenkeln, die an meine Beine drückten und Wärme abstrahlten. Einmaliges Glück hatte ich, weil links von mir (die einzigen?) 2 Plätze frei waren. Ich konnte so um einen Platz nach links rutschen.

13. Juni 2025: Staatsoper Wien „Il Barbiere di Siviglia“

Ok, ich war nun mal in der Wiener Staatsoper. Ob ich mir das noch mal antue? Nie mehr in der Galerie, denn die Hitze des ganzen Theaters staute sich da oben. Die Aufführung hat mir gefallen, obwohl ich von der Mimik nichts sah. Die Musik war eben Rossini. Wunderschön! Alte Schlager! Grossartig!

Gegen 22 Uhr war die Aufführung zu Ende. Ich benutzte die Gelegenheit, die Altstadt um die Kärntnerstrasse und den Graben bei Nacht anzuschauen und zu fotografieren.

Fr, 13. Juni, Vormittags: Graffitis am Donaukanal

Mit Bob war ich unterwegs am Donaukanal vis-à-vis der Urania-Sternnwarte. Unzählige Graffitis zierten die Mauern. Am Schwedenplatz leisteten wir uns 5 Eis-Kugeln. Ein Gedicht. Dann gingen wir zur ältesten Kirche Wiens, der Ruprecht-Kirche im „Bermuda-Dreieck“. Leider war sie geschlossen.

Öffentiche Verkehrsmittel in Wien

Super, sind die öffentlichen Verkehrsmittel. Die 5 U-Bahn-Linien, die unzähligen Strassenbahnen und Busse. All diese Strecken innerhalb des Wiener Streckennetzes kann ich mit einer über Internet buchbaren Tages- oder Wochenkarten benutzen. Für 7 Tage bezahlte ich sagenhafte Euro 19.70.

Do, 12. Juni Nachmittag: Ernst Fuchs Museum in Otto Wagner Villa

Ernst Fuchs war ein berühmter Zeichner, Maler, Bildhauer und Architekten und Begründer der Wiener Schule des fantastischen Realismus. Vielleicht vergleichbar mit seinem Freund, dem noch berühmteren Friedensreich Hundertwasser. Bis 1986 diente ihm die jetzige Fuchs-Villa als Atelier. Berühmte Persönlichkeiten, wie Placido Domingo, Edward Teller, Oskar Werner und Falco wurden hier vom Meister porträtiert. Grace Kelly, Curd Jürgens und Yoko Ono besuchten hier ihren Künstlerfreund Ernst Fuchs.

Dieses wunderbare Haus in Hütteldorf habe ich heute mit Peter und Lisa besucht. Ich war begeistert. Ein Denkmal für den berühmten Künstler. Anschliessend gingen wir ins Rest. Sinohaus zum asiatischen Essen. Ich bestellte eine „Tom Kah Gai Kokos Suppe mit Hühnerfleisch“ sowie eine „knusprige Ente in sweet & sour„. Das Essen war exzellent, die Portion zu gross. Ich konnte etwa 1/4 einpacken.

Am heutigen Tag war ich 13’777 Schritte unterwegs.

Do, 12. Juni Vormittag: Tuchlauben

Heute erfreute mich blauer Himmel, und schwere Beine von Gestern. ha ha ha….ich leide ein wenig Aber das tolle Frühstück brachte mich schnell wieder auf 100%. Ich entschloss mich ins Tuchlauben-Gebiet zu gehen u d die vielen engen Gassen und Hinterhöfe zu besuchen.

Mi, 11. Juni: Nachmittags rund um den Karlsplatz und Stephansdom

Nach einer tiefen Schlafpause ging ich um 15:30 Uhr nochmals auf die Piste. Zuerst zum Karlsplatz und anschliessend zum Stephansdom, Was mir auffiel, die vielen Touristen. Die Strassen rund um den Stephansdom waren voll von Reichen mit Dior-, Chanel-, Vuiton- oder auch Cartier-Einkaufstaschen. Viele „Verschleierte“ mit ihren Chefs! Dies mag ich gar nicht. Sie sollen sich an unsere Lebensgewohnheiten anpassen.

Der Stephansdom war zu Gedenken an die 10 Toten von Graz schwarz beflaggt. Beeindruckend war der Trauergottesdienst im Stephansdom und die vielen Kerzen und Rosen ausserhalb des Stephansdoms.

Nach 9’000 Schritten am Nachmittag fuhr ich zurück ins Restaurant Pulkautaler wo ich Kalbsleberli und ein grosse Bier bestellte! Und jetzt sitze ich im Hotel und schreibe…… Meine Beine schmerzen nach den 23’770 Schritten des ganzen Tages. Um 21 Uhr bin ich im Bett

Mi, 11. Juni: Eine grosse Runde in die Altstadt!

Nach dem wie gewohnten feinen Frühstück im Hotel ging ich bereits um 8 Uhr auf die Piste. Es war anfänglich recht bewölkt, aber angenehm warm. Ein Hemd mit Unterleibchen reichte aus. Zu Fuss vom Hotel über die Felberstrasse bis zur Burggasse -Ulrich-Kirche – Spittelberg – Museums-Quartier – Maria-Theresiaplatz – Justizpalast – Regierungsgebäude – Volksgarten – -Hofreitschule – Albertina – Staatsoper. Total 14’800 Schritte diesen Vormittag.

Drei Stops machte ich. Den Ersten im Museums-Qartier zu einem Orangensaft, den zweiten auf der Fensterbrüstung bei den Pferdestallungen der Hofreitschule und den letzten im Café der Staatsoper mit doppeltem Braunen und feinem Süssgebäck. Etwas nach 12 Uhr war ich zurück im Hotel und schrieb diese Notiz. Nun mach ich ein kurzes Nickerchen, bevor ich in die Altstadt gehe

Es war eine spezielle Runde. Voller Eindrücke alter Häuser, renovierter Häuser, vergammelter Türen bis zur modernen Kunst. Unzählige Schulklassen kamen mir entgegen. Ob bald Ferien sind?

Di, 10. Juni: Flug nach Wien, Treffen im Stasta-Restaurant

Bereits um 5 Uhr bin ich aufgestanden. Um 7 Uhr machte ich mich auf den Weg zum 2er-Tram, das mich zum Basler Bahnhof und dem Flughafen-Bus brachte. Wie gewohnt war ich viel zu früh. Um 10:20 Uhr war Abflug, Der Flieger Embraer 195 war voll besetzt. Die Flugbegleiterinnen der Austria Airline in ihren feuerroten Uniformen (samt Strumpfen) waren zum Schreien! Diese Farbe steht nicht jedermann/-frau. Um 11:45 Uhr landeten wir bei schönstem Wetter in Wien.

Dann gings weiter mit dem VAL1-Bus via Hauptbahnhof zum Westbahnhof. Wenige Hundert Meter entfernt steht das Hotel Mercure, aus dem ich diese Zeilen schreibe!

Am späteren Nachmittag traf ich meine Freunde Peter und Lisa im „Wohn- und Kaufpark Alterlaa“ in ihrer tollen Wohnung. Von hier aus fuhren wir weiter ins Restauarant Stasta im 10. Bezirk, wo wir unseren 4. im Bunde, Robert „Bob“ Hailwax trafen. Es war schön, sich nach einem Jahr wieder zu treffen.

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Fr, 16. Aug. 2024: 40 Jahre „Em Bebbi sy Jazz“

Bei schönstem Sommer-Wetter fand am Freitag-Abend das 40. „Bebbi sy Jazz“ Volkfest in der Stadt statt. Es war grandios. Unzählige Basler und Zugereiste bevölkerten Basel.

Auf mehreren Bühnen in der Innenstadt Basel spielten Dutzende von Jazz-Formationen und versetzten dadurch Zehntausenden von Besuchern in Begeisterung. „Em Bebbi sy Jazz“ wurde dieses Jahr zum 40. Mal durchgeführt und ist seit einiger Zeit auch international als das traditionelle Sommer-Happening von Basel. Es ist die grösste Schweizer „Jazz-Fete“. Vom Bebop bis zum New Orleans-Jazz und vom Swing bis zum Zigeuner-Jazz fehlt keine Stilrichtung.

Fotos von manchen Basler-Jazz-Festen findest unter desem Link: „Em Bebbi sy Jazz“

Klick aufs Foto zum Foto-Bericht 2019

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Juli 2022: Live-Ticker vom Basler Max

+++ Kosovo-Albanien +++ Bayram +++ Rote Bettwäsche +++ Glaibasler Summerblues +++

23. Juli – 6. Aug.: Ferien im Kosovo und Albanien

Zum 2. Mal dieses Jahr bin ich wiederum mit meiner Tochter Daniela und Familie in den Kosovo geflogen. Im Mittelpunkt stand dieses Mal ein mehrtägiger Ausflug nach Velipoja (Albanien) an s Meer. Weitere Erlebnisse waren der dortige Wasser Mangel, die erfolgreiche Bohrung nach Wasser auf Eshrefs-Grundstück, Besuch der wunderbaren Kathedrale Maria-Teresa in Pristina und noch einiges mehr. Darüber werde ich wiederum in einem eigenen Bericht schreiben.

9. Juli: Zum „Kurban Bayram Opferfest“ in Wil

Eshref, der Mann meiner Tochter Daniela ist Kosovo-Albaner und muslimischen Glaubens. Er ist nicht streng gläubig, aber die angenehmen Regeln hält er ein. Er isst kein Schweinefleisch, trinkt keinen Alkohol und feiert den Bayram.

Heute begann der 4-tägige Bayram, das höchste islamische Fest. Man wünscht sich innerhalb dr Familie und Freunden alles Gute und besucht sich, wo dies möglich ist. Mich haben Eshref und Daniela fürs Wochenende eingeladen. Es gab feinstes Essen und den obligatorischen Baklava, einem in Honig- oder Zuckersirup eingelegtem Gebäck aus Blätterteig, gefüllt mit gehackten Walnüssen, Mandeln oder Pistazien. Ein Gedicht voller Kalorien!

5. Juli: Rote Bettwäsche

Am morgigen Mittwoch kommt meine Putzfrau. Heute war meine Vorbereitung, d.h. Kaffeemaschine entkalken und Schlafzimmer neu anziehen, Wäsche waschen!

Mein Bett mit neuer Bettwäsche anziehen, ist für mich immer ein Erlebnis und gleicht einer Zeremonie. Ich geniesse es, vor dem Wäscheschrank mit Bettwäsche zu stehen und mich für etwas zu entscheiden. Man muss wissen, ich bin Bettwäsche-Fetischist und habe eine grosse Auswahl von China-Design bis zu den klassischen Gold-Weiss Anzügen, von Blau-Tönen über Gelb bis zu Weiss-Grau-Tönen.

Aber warum habe ich mich heute für die rote Bettwäsche entschieden?

5. Juli 2022: Schlafzimmer mit roter Bettwäsche

1. Juli: Glaibasler Summerblues Festival

Durch Zufall habe ich in einer Basler Gratis-Zeitung entdeckt, dass jeweilen am letzten Freitag vor dem Basler Ferienbeginn im Kleinbasel der Musikanlass „Summerblues Basel – s Glaibasler Bluesfescht“ stattfindet. Es soll der grösste Open-Air Bluesanlass in der Schweiz sein.

Am Tag davor hatte es geregnet und geschüttet, aber am Freitag-Abend, 1. Juli zeigte das Kleinbasel sich von seiner besten Seite mit blauem Himmel und Sonnenschein. Ein Grund fü mich, mich samt Foto-Apparat auf die Socken zu machen.

Meine Foto-Reportage findet ihr in meinem Foto-Bericht: „Summerblues – s’Glaibasler Bluesfescht“ oder durch anklicken des nachstehenden Fotos

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„Jazz is back !“ in Groznjan

 

Vor vielen Jahren im 1992 schrieb ich in mein Tagebuch: „Groznjan schien mir wie der Himmel auf Erden. Musik schwebte über dem kleinen Dorf. Aus den meisten Häusern erklangen Klavier-, Geigen- und Flöten-Klänge und erfüllten die mit farbenprächtigen Blumen geschmückten Häuser und verwinkelten Gässchen mit Leben.

Ich erinnere mich und sehe es vor mir, als wäre es gestern gewesen, wie damals gegen 10 Kinder auf Blockflöte spielend durch die Gassen Groznjans spazierten. Seither hat mich Groznjan nie mehr in Ruhe gelassen. Jährlich besuchte ich das kleine Städtchen mit etwa 160 Einwohnern etwa 280m über dem Mirna-Fluss.

Jeweilen im Juli findet in Groznjan unter dem Namen „Jazz is Back!“ einer der besten kleinen Jazz-Festivals Europas statt. Es wurde im 1999 von dem legendären kroatischen Musiker Boško Petrović ins Leben gerufen.

Dieses Jahr haben auch wir mehrmals den wunderbaren Jazzklängen gelauscht. Groznjan ist in der Beziehung einmalig. Sobald man durch das Haupttor in das kleine Städtchen eintritt, erlebt man Musik. Von überall ertönen wunderbare Klänge der  unterschiedlichsten Instrumente. Diesmal übten In einer kleinen Halle etwa 20-25 junge Musiker aus mehreren Nationen eine gemeinsame Aufführung. In einem anderen Haus spielte ein Pianist. Aus einem Fenster tönten Geigenklänge und schräg via-à-vis konnte ich einem übenden Blas-Quartett zuschauen. Ich fühlte mich erneut wie im Paradies.

Mehr Fotos über das malerisch und kulturell einmalige Künstler-Städtchen Groznjan findet ihr in meiner „Foto-Galerie Istrien“

Jugend Musikschule

Parallel  im Rahmen des Festivals Jazz is Back findet eine Sommer-Jazz-Schule für junge Musiker statt..Wir trafen u.a. Jugendliche aus Norwegen, Argentinien, Chile und den USA

Groznjan All Stars (15. Juli 2017)

Dann um 21:30 Uhr starteten auf dem Hauptplatz beim Bastia die Konzerte renommierter Jazz-Musiker aus aller Welt vor mehreren hundert Jazz-Fans. Es waren echte Fans und Familien mit ihren Kindern. Lieb, wie die Kinder mit den Klängen der Musik tanzten.

Groznjan All Stars: Leitung Luis Bonilla (trombone), Charenee Wade (vocal), John Riley (drums), Andy McKee (bass), Hektor Martignon (piano), Elvis Stanic (guitar), Jim Rotondi (trumpet)

 

Luis Bonilla ist ein US-amerikanischer Jazz-Posaunist des Latin Jazz und afrokubanischen Jazz. Bonilla stammt aus Costa Rica und wuchs in Kalifornien auf.

Es war ein tolles Konzert, das mich fesselte, obwohl es kühl und windig auf dem Hauptplatz von Groznjan war. Glücklicherweise hatte ich im Auto zwei Wärmedecken, die uns schützte und etwas wärmte. Am Tag darauf stand unsere Gesundheit auf der Kippe. Die Nase floss und der Rachen kratzte. Aber mit NeoCitron und Schwarz-Tee brachten wir unsere Körpersäfte wieder ins Gleichgewicht. Wir, d.h. der alte und der neue Max

Samstag, 22. Juli 2017: Spiritual Market und B’s FUNstallation

Am Samstag darauf standen zwei weitere Konzerte auf dem Programm. Eines mit experimentellem Charakter und das Zweite im üblichen Jazz-Style.

„Spiritual Market“

„Spiritual Market“ ist ein Projekt des Malers und Musikers Vedran Ružić, Das Album ist eine Kombination aus Klängen und Video-Szenen aus Istrien und Fernost, die Marko Polo’s Reisen von Venedig nach China folgen. Mit Ružić am Kontrabass, komplettiert sich das Quartett mit Adriano Bernobić am Schlagzeug, Pavle Miljenović an der Gitarre und Mario Bočić, der bei drei Stücken am Saxophon begleitet.

 

Ich hatte etwas Mühe mit den modernen Klängen in Kombination mit dem Video. Es war mir zu modern. Ich spürte, diese Art Modern Jazz war nicht meine Welt.

B’s FUNstallation

Im Anschluss an die erste Band spielte die B’s FUNstallation Jazz Band, ein Sextett aus Zagreb mit Zvonimir Bajevic (Trompete und Leader), Miron Hauser (Trombone), Luka Zuzic (Piano), Mario Bocic (Tenor Sax), Goran Rukavina (Bass), Adriano Bernobic (Drums). Sie spielten einen Sound, der mir weit vertrauter war. In meiner Jugendzeit tanzte ich  anlässlich der Jahresfeier des HC Nordstern auf die Jazz-Musik der Peter Schwalms „Savannah Junkmen“ Sextext. Peter Schwalm war damals der beste Jazz-Trompeter der Schweiz.

Luis Bonilla, der grosse Posaunist aus USA, liess sich nicht nehmen, mit seinen südamerikanischen Freunden auf die Klänge der B’s FUNstallation zu tanzen

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Ich habe dem Druck von Valamar nachgegeben und mein „mobiles Vorzelt“ abgezogen

Ich habe Zeit gewonnen

Ich habe zurückgebaut und der Not gehorchend in kürzest möglicher Zeit ein neues Vorzelt herbeigeschafft und mein „mobiles Vorzelt“ in das Kiwi-Depot gestellt. Ich habe damit Zeit gewonnen und werde wie geplant bis Mitte August auf Solaris bleiben. Ich werde mir den Sommer durch niemanden verderben lassen!

Zur Erinnerung: Ich habe mir einen neuen Wohnwagen gekauft und meinen Alten zu einem „mobilem Vorzelt“ umgebaut, um die nächsten 10 Jahre auf Solaris zu verbringen zu können. Damit wollte ich meinem angeschlagenen Rücken ein Nippchen schlagen, der es mir nicht mehr erlaubt, ein Vorzelt aufzubauen. Durch ihr unverständliche Verbot hat Valamar diesem Traum ein Ende gesetzt.

Mir ging es in den letzten Tagen darum, meinen Aerger zu verarbeiten und möglichst positiv aus der ganzen Sache herauszukommen. Klar ist bereits, dass ich in den nächsten Jahren das Camping auf Solaris beenden werde. Ich werde meine Gesundheit nicht aufs Spiel setzen und die Saison-Pauschale anderweitig einsetzen.

Camping Solaris Wohnwagen mit mobilem Vorzelt

Ein Bild aus der Vergangenheit. „2 Wohnwagen sind verboten!“

Abbau meiner Frust

Meine Frust sass tief, als nach 7 Wochen campieren mit meinem „mobilen Vorzelt“ am Samstag, 4. Juni das Verbot kam: „Wir erlauben keine 2 Wohnwagen auf einer Parzelle. Sie müssen den einen Wohnwagen unverzüglich abziehen oder sie können ihn diese Saison ausnahmsweise stehen lassen, aber müssen je Tag für den zweiten Wohnwagen zwischen 13 und 15 Euro bezahlen“

Ich war wütend auf mich: Ich habe im Vorjahr meinen Plan eines neuen Wohnwagens und eines mobilen Vorzeltes nicht schriftlich bestätigt. Ich war aber auch wütend auf das Verbot, weil es niemand begründen konnte. Ich fühlte mich verarscht und betrogen, denn „mobile Vorzelte“ eines anderen  Fabrikates sind erlaubt.

Als ich von der Besprechung bei Daniela zurück kam, merkten meine Freunde rund um meine Parzelle anhand meiner Körper-Haltung sofort, dass etwas Unangenehmes vorgefallen sein muss. Glücklicherweise konnte ich mich mit ihnen aussprechen, denn ich war am Boden zerstört. Meine Gedanken drehten endlos. Wer schmeisst schon gerne 20’000 Euro zum Fenster hinaus. Wenn  einer mir die Hälfte meiner Auslagen für den neuen Wohnwagen geboten hätte, ich hätte alles unverzüglich verkauft und hätte das Thema Camping auf Solaris beendet

Meine Freunde um mich herum sprachen auf mich ein und holten mich aus meiner Depression und meiner Zerstörungsmentalität in die Realität zurück. „Camping ist Dir doch viel zu wichtig! Vergiss die von Valamar und lebe Dein Leben!“ In der Tat ging mir bald etwas besser, aber die 1. Nacht nach dem Verbot war endlos lang. Ich schlief nur etwa 2 Stunden.P1120019-Solaris-Hobby-Wassergraben-PICASA-ISTRIA-HIT4-700px-75bpi

Noch am selben Nachmittag des Verbots-Tages wurde ich wieder aktiv. Ich wusste, die knallharten Forderungen von Valamar-Solaris waren nur schwer zu erfüllen. Ich hatte Alternativen zum Camping. Ich war nicht auf Solaris angewiesen. Ein Wechsel auf einen anderen Platz kam jedoch nicht in Frage, obwohl ich Angebote erhielt, denn meine Freunde lebten auf Solaris und in der Umgebung. Ein Verkauf meiner Camping-Ausrüstung war in der kurzen Zeit nicht möglich. Wer hat schon 10-15’000 Euro bei sich? Ich musste Zeit gewinnen. Ich begann nach einem Vorzelt zu suchen. Matjaz suchte in Ljubjana, ich im Camping-Shop in Porec und zu Hause bei meinem Camping-Händler. Es war jedoch ein unmögliches Unterfangen, einen Ersatz in kürzester Zeit zu finden.

Ljubo „Lupo“ sei Dank

Am Sonntag-Morgen, am Tag nach dem Ultimatum, lief mit Ljubo über den Weg. Ljubo ist ein Kroate aus Zagreb. Ihm klagte ich mein Leid! Er schüttelte erstmals den Kopf und meinte darauf mit strahlenden Augen und voller Begeisterung: „Max, ich habe ein Vorzelt für Dich. Es dürfte die richtige Grösse sein. Es ist nur 2×2 Wochen gebraucht! Wir könnten es sofort aufbauen!“

Meine Lebensgeister erwachten innert Sekunden. Es zeigte sich ein Licht am Ende des Tunnels. Als wir das Umlaufmass meines neuen Wohnwagen ermittelten, konnten wir aufatmen: Das Vorzelt dürfte passen!

„Mover“ sei Dank

Am Montag galt es, die beiden Wohnwagen auseinander zu fahren. Sie standen parallel mit 1m Abstand zueinander. Zuerst den Neuen mit Hilfe des „Movers“. Dies war nicht so einfach, denn ich hatte wegen des neuen Schutzdaches nur wenig Bewegungsfreiheit bis zu den Olivenbäumen vorne und hinten. Das Schutzdach ist etwas zu gross geworden! Da ich aber mit dem Joystick meines Movers jedes einzelne Rad vorwärts oder rückwärts antreiben und steuern kann, brachte ich den neuen Wohnwagen schlussendlich so weit vom „mobile Vorzelt“ weg, bis ich dieses mit einem Zugwagen wegziehen konnte. Ohne „Mover“ und nur mit Muskelkraft und Traktoren hätten wir die beiden Wohnwagen nicht mehr auseinander gebracht.

Camping Solaris: Party nach Unwetter Wohnwagen Einweihung: Max Vorzelt

Vorzelt aufbauen

Am Dienstag nach dem Frühstück stand Ljubo bereit, das Vorzelt zu installieren. Es passte optimal, sah gut aus und hatte dieselben Grautöne, wie mein neuer Wohnwagen. Nach 2 Stunden war der letzte Häring eingeklopft und der Wassergraben bereit für den angesagten Regen in der Nacht.

Rundherum wurde mir zu diesem Glücksfall gratuliert. Zu etwas, was ich eigentlich nicht mehr wollte. Am Nachmittag musste ich noch im Campingshop in Porec einen neuen Teppich und anderes Camping-Zubehör kaufen, denn beim Bau des mobilen Vorzeltes habe ich alles verschenkt.

Camping Solaris: Party nach Unwetter Wohnwagen Einweihung: Wetterleuchten

Abends nach getaner Arbeit fuhr ich mit stolzer Brust und grossem Hunger zum Essen ins Restaurant Arka. Ich wollte mir etwas ganz Liebes antun. Nun sollten die Ferien zum zweiten Mal beginnen. Ich habe Zeit gewonnen! Ich werde später emotionslos über meine Camping-Zukunft entscheiden!

In den Tagen darauf legte ich unter dem Teppich noch eine Wanne aus Bauplastik als Schutz gegen das Wasser bei starkem Regen. Dann installierte ich die Küchenmöbel, die Tablargestelle und Tische/Stühle, Rennrad etc, die ich mühsam in das mobile Vorzelt eingebaut hatte, im neuen Stoff-Vorzelt

Camping Solaris: Party nach Unwetter Wohnwagen Einweihung

Polonaise mit Wolfgang und Hanne

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Arnold, die Stimmungskanone

Einweihung

Am Freitag nach dem Verbot holte Kiwi mein „mobiles Vorzelt“ ab. Am Abend wollten wir bei Uli und Hilde unter dem Sonnenschirm anstossen. Wir standen bereits mit dem Bier und dem Wein in der Hand, als Regen einsetzte. Wir retteten uns an den einzig möglichen Ort: zu mir unter mein Sonnensegel und weihten meinen neuen Wohnwagen samt Stoff-Vorzelt ein. Arnold spielte Handorgel, wir bewunderten das Wetterleuchten, die Frauen organisierten eine Bowle, Snacks etc.

 

Camping Solaris: Party nach Unwetter Wohnwagen Einweihung

Polonaise an der Einweihungs-Party

Camping Solaris: Party nach Unwetter Wohnwagen Einweihung

Ausblick: Solaris ist nicht mehr das, was es noch vor wenigen Wochen war

Wie geht es weiter? Ich werde in den nächsten Tagen einen offenen Brief an das Management von Camping-Valamar schreiben. In diesem werde ich mit geeigneten Argumenten für die Erlaubnis eines 2. Wohnwagen (Mat- oder Küchen-Wohnwagen, sowie mobile Vorzelte) für Dauercamper plädieren. Meinen Brief und die Antwort von Valamar werde ich im Internet publizieren.

Falls meine Anfrage abgelehnt werden sollte, werde ich das Camping auf Solaris in den nächsten 1-2 Jahren aufgeben und alles verkaufen. Meine Gesundheit geht mir vor. Mit der jährlich eingesparten Saison-Pauschale von >2’600 Euro werde ich wie ein König in meinem Haus im Fernen Osten leben können.

 

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16. Aug. 2013: Em Bebbi sy Jazz – Jazz-Night in Basel

Signet "Em Bebbi sy Jazz"net zu

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Auf mehreren Bühnen in der Innenstadt Basel spielten Dutzende von Jazz-Formationen und versetzten dadurch Zehntausenden von Besuchern in Begeisterung. „Em Bebbi sy Jazz“ wurde dieses Jahr zum 30. Mal durchgeführt und ist seit einiger Zeit auch international als das traditionelle Sommer-Happening von Basel. Es ist die grösste Schweizer „Jazz-Fete“. Vom Bebop bis zum New Orleans-Jazz und vom Swing bis zum Zigeuner-Jazz fehlt keine Stilrichtung.

»» Meine ausführliche Foto-Reportage findest Du unter diesem Link: „Em Bebbi sy Jazz“

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