Schlagwort: Israel

27. Jan. 2022: Judenhass und Antisemitismus

Ein heikles und brisantes Thema, das ich hier anschneide. Es beschäftigt mich schon lange. Es gibt nicht nur den „Judenhass“. Nein, vor allem von populistischen Rechts-Organisationen werden wir auch mit dem „Fremdenhass“ und dem „Hass gegen Flüchtlinge“ aufgehetzt. Hass gegen Andersdenkende oder Minderheiten scheint in der heutigen Zeit ein probates Mittel zu sein, um sich zu profilieren. Rechts-Aussen-Parteien wie die AfD und SVP lassen grüssen.

Judenhass im Dritten Reich führte zum Holocaust

Heute am Donnerstag, 27. Jan. 2022 wurde in Deutschland am „Holocoust-Gedenktag „an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert. Dazu fand im Deutschen Bundestag eine eindrückliche Gedenkstunde statt, die ich am Fernseher interessiert verfolgt habe.

Mich interessieren seit Jahren diese schrecklichen und unvorstellbaren Taten des deutschen Volkes. Wie konnte nur ein ganzes Volk zu solchen Taten missbraucht werden? Die Deutsche Bevölkerung musste gewusst haben, was mit den Deutschen Juden geschehen ist. Es waren zu viele Soldaten und Zivilisten in diese Tötungs-Maschinerie involviert. Jedermann musste seine Schlüsse ziehen, wenn durch neue Gesetze das Leben der jüdischen Bevölkerung eingeschränkt wurde. Jedermann musste es als abnormal erkennen, wenn jüdische Geschäfte mit „Sau-Jude“ und ähnlichen Ausdrücken verschmutzt wurden? Als die Juden schlussendlich mit einem „Juden-Stern“ gekennzeichnet wurden, hätte auch dem letzten Deutschen ein Licht aufgehen müssen. Jedermann musste erkennen, dass da etwas nicht mehr stimmte, als ein Jude nach dem anderen sein Geschäft schliessen musste und dann spurlos samt Familie verschwand. Das Deutsche Volk hat dies akzeptiert, auch wenn es sich später davon distanzierte. Dieses Verhalten des gesamten Deutschen Volkes entsetzt mich am meisten, wenn ich an die armen Teufel denken muss.

Von einer Mitschuld sprechen nur wenige. Alle Deutschen wussten von nichts und behaupteten nach dem Krieg, sie seien von den Nazis verführt worden. Aber sie sind mitmarschiert und haben nie aufbegehrt! Auch in meiner deutschen Verwandtschaft gab es einen mir bekannten Nazi! Darüber hat mein Vater nur einmal unter der Hand der Verschwiegenheit gesprochen. Er war nach dem Krieg der hoch angesehener Pate (= Götti) meines Vaters.

Ich verfolge die Deutsche Geschichte schon lange Zeit. Drei grosse europäische Kriege hat Deutschland in den letzten 150 Jahren vom Zaun gerissen. Begonnen hat es mit dem Deutschen Kriegereien ab 1866 und ging weiter mit dem 1. und 2. Weltkrieg. Alt-Kanzler Helmut Schmidt fragt sich in seinen Memoiren nicht von ungefähr, ob in der deutschen Bevölkerung kriegerische Gene schlummern. Auch ich frage mich dies oft, wenn ich deren kriegerischen Emotionen beim Fussballspiel vor allem der National-Mannschaft höre: die schiessen wir vom Feld! Der Bomber der Nation! Schiesst sie kaputt! Wir marschieren durch deren Verteidigung! Die nehmen wir vor dem Frühstück!… oder die Wortwahl der Deutsche Nationalhymne: „Deutschland, Deutschland über alles ….!

Ziehen die Juden heute Nutzen aus dem Holocaust?

Die ganze Gedenk-Veranstaltung hat mich aber auch nachdenklich gestimmt. Es war mir peinlich, wie Deutschland sich nach 70 und mehr Jahren beschuldigen lassen musste. Die Juden führten eine schreckliche Sippenhaft ein und dies lehne ich entschieden ab. Es geht nicht an, die 6 Mio im Holocaust ermordeten Juden mit dem aktuellen Judenhass zu vergleichen. Dies ist Geschichts-Verfälschung der bösartigsten Sorte.

Dieses Vorgehen hat aber System, was ich seit Jahren feststelle. Deutschland wird von den jüdischen Führern erpresst. Wehe ein Politiker oder eine Privatperson kritisiert Israel wegen seiner Bautätigkeiten in den annektierten palästinensischen Gebieten, oder wegen der israelischen Menschenrechts-Verletzungen im Gaza-Streifen. Ich stelle fest, kein deutscher Politiker getraut sich, sich gegen Israel und zugunsten der Palästinenser zu äussern.

Freunde aus Deutschland beklagen sich, dass die Juden alles erhalten, was sie wollen. Die Holocaust-Kelle ist dabei ihre beste Waffe! Ein gutes Beispiel dazu ist Münchens Streit um den Synagoge-Bau „Am Gries“, zu dem der damalige Oberbürgermeister Christian Ude die Forderung der Juden als „unangemessen“ und sogar „unanständig“ verurteilte.

Warum werden die Juden seit Ewigkeit verfolgt?

In diesem Zusammenhang frage ich mich, warum „leiden“ die Juden seit Jahrhunderten unter einem dauernden Judenhass? Es gibt meines Wissens kein anderes Volk oder Religion, die derart gehasst und verfolgt wurde. Es muss dazu Gründe geben. Ist es ihr Aussehen? Ihre Grossspurigkeit? Ihre geschäftlichen Erfolge?

Die jüdische Waffe: Stolz, Egoismus und Selbstbewusstsein

Ich glaube keines von all dem. Die Juden verfügen nach meiner Meinung über einen enormen Stolz, extremen Egoismus und überirdisches Selbstbewusstsein . Diese Kombination kommt nirgends und selten gut an.

Ich erlebte in meiner Gymnasialzeit einen jüdischen Mitschüler, der genussvoll am Samstag (jüdischer Feiertag) der Schule fernbleiben konnte, wir aber ihm die Hausaufgaben nach Hause bringen mussten.

Ich erlebte kürzlich eine jüdische Familie, die aus einem Haus kam, vordem ich auf meinen Freund wartete. Sie schoben mich kommentarlos auf die Seite, damit sie zu dritt nebeneinander an mir vorbeigehen konnten!

Auf meiner Radfernfahrt von ChiangMai in den Süden Thailands war einer der Mitfahrer ein israelischer Jude. Bereits bei der gegenseitigen Vorstellung betonte er, dass er aus Tel Aviv komme. An einem Abendessen sassen wir zu viert am Tisch und erhielten zur Vorspeise Jakobs-Muscheln. Auf der Platte waren 5 Stück. Der Jude bediente sich als erster und nahm 2 Stück, während für uns noch je 1 Muschel übrig blieb. Auf unser Erstaunen meinte er hemmungslos, ohne sich einer Schuld bewusst zu sein: Jeder von Euch hätte so oder so nur 1 Muschel genommen …. und dann wäre mir zuletzt 2 übrig geblieben! Dies war seine typische jüdische Logik. Der Jude hatte sich damit unsere Freundschaft verdorben, aber dies hatte er während der ganzen Fahrt nie realisiert. Er war sich wahrscheinlich gewohnt, nicht geliebt zu werden.

Hinweis auf einen früheren Beitrag:

Ich habe mich bereits einmal über dieses Thema in einem aus meiner Sicht lesenswerten Beitrag mit dem Titel Ein heisses Thema: Maulkorb für Andersgläubige ausgelassen.

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Raketen über Israel, Bomben über Palästina

Jerusalem ist derzeit Schauplatz der seit Jahren schwersten Zusammenstöße zwischen Palästinensern und Israel. Akute Auslöser sind angedrohte Zwangsräumungen palästinensischer Familien in Ost-Jerusalem, der verhinderte Zugang zur Al-Aqsa-Mosche zum Abschluss des Ramadams und auch jüdische Feierlichkeiten am Tempelberg. Aber auch Jahrzehnte zurückliegende Ereignisse und Kriege spielen eine zentrale Rolle in den Streitereien.

Deutschland in Geiselhaft

In Deutschland gilt „Kritik am Staate Israel“ als Antisemitismus. Kein deutscher Politiker würde es wagen, Israel zu kritisieren. Im Gegenteil man bietet dem israelischen Botschafter bei jeder Gelegenheit die Bühne, die üblichen Anschuldigungen gegen die Palästinenser und den deutschen Antisemitismus abzuladen. Ich frage mich, was hat vor öffentlichen Gebäuden in Berlin und in Düsseldorf die israelische Staatsflagge neben der Deutschen und EU-Flagge zu suchen? (Gesehen am Deutschen NTV Fernsehen 13.5./18 Uhr). In der Tat, Deutschland befindet sich seit ihren Verbrechen im 2. Weltkrieg in Geiselhaft der Israelis. Diese Parteilichkeit der Deutschen Politik führt zu wachsendem Antisemitismus in Deutschland, denn das deutsche Volk hält nicht nur die Palästinenser als Schuldige.

Israel sollte seine Geschichte aufarbeiten

Israel ist nicht bereit, diese aktuellen und auch weit zurückliegenden Probleme objektiv aufzuarbeiten. Im Gegenteil, durch die Annektion weiterer Gebiete für den Siedlungsbau und den Ausruf von Jerusalem als Hauptstadt haben die Israelis die Spannungen massiv verschärft.

Israel müsste sich wirklich der Frage stellen, warum die jüdische Gemeinschaft seit 2000 Jahren verfolgt und geächtet wird. Liegt die Schuld immer bei den Andersgläubigen?

Mir liegt dieses Thema schon lange auf dem Herzen. Allein in diesem Tagebuch habe ich mich viermal zu diesem Thema geäussert. Ihr findet diese Beiträge, indem ihr im Suchfeld oben rechts mit dem Begriff „Israel* sucht.

Ich wünsche mir Frieden im Nahen Osten und zwar auf gleicher Augenhöhe!

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Ein heisses Thema: Maulkorb für Andersgläubige

Am vergangenen Wochenende, 12. Sept. 2020 feierte der Zentralrat der Juden Deutschlands sein 70-jähriges Bestehen mit einem grossen Festakt in Berlin, an dem die ganze Class Politique Deutschlands teilnahm. Auch die Bundeskanzlerin Angela Merkel sprach ein Grusswort. Im Mittelpunkt des ganzen Anlasses standen der Holocaust und der aktuelle Antisemitismus. Es war nicht ein 50- oder 100-jähriges Jubiläum. Es war nur ein Zwischending von 70 Jahren. Ein gewaltiger Aufwand für mittlerweilen 95’000 Deutsche jüdischen Glaubens. Um ehrlich zu sein, hätte ich in Anbetracht des medialen Echos mit mehreren 100’000, ja Millionen Juden in Deutschland gerechnet.

Ich glaube, die Deutschen haben immer noch ein schlechtes Gewissen und dieses nützen die Juden schamlos aus. Grund für mich, etwas laut zu denken!

Gewisse Dinge darf „man“ öffentlich nicht aussprechen

Den amerikanischen Präsidenten Trump kann ich als Lügner und unfähig bezeichnen. Ueber die katholische Kirche kann ich schimpfen und sie wegen ihrer Verfehlungen anklagen. Ich kann sogar Deutschland als Bananen-Republik bezeichnen, weil es in Bezug auf Internet-Abdeckung und Bau von öffentlichen Anlagen (BER, Stuttgart-21, Nord-Süd-Trasse der DB etc) eine katastrophale Referenz abgibt.

Ueber die thailändische Regierung und den thailändischen König darf ich jedoch nichts Schlechtes schreiben. Es drohen lange Gefängnisstrafen. Ich darf auch kein Wort über die Juden verlauten, das irgendwie negativ ausgelegt werden könnte. Ein Shitstorm wäre mir gewiss. Die ganze Welt kuscht vor dem Zorn der Israelis

Ich lehne Antisemitismus mit allen Formen von Judenhass, pauschaler Judenfeindschaft, Judenfeindlichkeit oder Judenverfolgung ab. Ich lehne aber auch den Hass gegenüber den Palästinenser und Araber ab. Ich lehne jeden Hass ab!

Bereits in der Bibel ist erwähnt, dass es bei jedem Streit immer zwei Seiten gibt. Warum zeigen die Juden immer auf die Andersgläubigen als Schuldige? Warum hat die Judenfeindlichkeit eine lange Tradition, deren Wurzeln bis in die Antike zurück reicht? Es gibt keine andere Glaubensrichtung und kein anderes Volk, dass über 1’000e von Jahren derart angefeindet und verfolgt wird. Warum?

Bei einem streitenden Ehepaar schleppt man beide zu einem Psychologen, um die Gründe zu finden. Vielleicht müsste sich das jüdische Volk auch behandeln lassen, anstatt immer auf Andersgläubige zu zeigen?

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24. Juli: Israels Krieg im grössten Freiluftgefängnis der Welt

Der Gazastreifen ist ein Küstengebiet am östlichen Mittelmeer zwischen Israel und Ägypten mit Gaza-Stadt als Zentrum. Der Gazastreifen hat circa 1,82 Millionen Einwohner. Der Gazastreifen ist Teil der Palästinensischen Autonomiegebiete und steht im Inneren formal unter Verwaltung der Palästinensischen Autonomiebehörde.

Der Gazastreifen wird abgegrenzt auf der einen Seite durch das Meer und auf der anderen Seite durch hohe Betonmauern, wie wir sie aus DDR-Zeiten kannten. Die dortigen Bewohner sind eingeschlossen und abhängig vom Goodwill der Israelis. Elektrischen Strom gibt es nur stundenweise. Der Gazastreifen kann als grösstes Freiluftgefängnis der Welt bezeichnet werden.

10500242_10202259226582703_4063825233348160481_nMit dem jetzigen Krieg der Israelis mit 700 (Stand 23. Juli) und täglich mehr Toten zumeist Zivilisten kommen mir automatisch Vergleiche mit dem Warschauer Ghetto in den Sinn. Ist dieser Vergleich absurd? Vergleiche sind immer gefährlich. In gewissen Dingen geht es den Palästinensern schon besser. Sie werden wenigstens nicht systematisch ermordet, sondern nur willkürlich. Wehe aber, sie gelangen in die Nähe israelischer Waffen. Die machen keinen Unterschied, ob es sich um spielende Kinder oder Frauen handelt. 75% der Toten sind Zivilisten. Da stelle ich mir automatisch die Frage, welches sind die Kriegsziele der Israelis?

Kritik an der israelischen Kriegspolitik lehnt Israel mit immer demselben Worten ab, „Das sei Antisemitismus“! Kritik ist unerwünscht. In Deutschland geht dies soweit, dass sich kein Politiker zu einem kritischen Votum gegenüber Israels Vorgehen wagen würde. Anfang Woche wurde der israelische Botschafter in Berlin interviewt. Die eisige Kälte in seinen Worten gegenüber seinen Kritikern hat mich schockiert, welch schreckliches Gedankengut befindet sich in seinem Kopf! Dieses Interview hat mich zu diesem Blog-Beitrag animiert.

[notice]Israel müsste sich selber einmal die Frage stellen, warum wohl die Jüdische Welt seit 1000en von Jahren verfolgt und von einem grossen Teil der Menschheit abgelehnt wird.Tragen immer die anderen die Schuld? Ich habe viele Israelis kennen gelernt. Durch ihren penetranten Egoismus wurden sie keine Freunde von mir. Sie erzeugten bei mir Kopfschütteln und Ablehnung.[/notice]

Der Stärkere sollte die Hand reichen und nicht zerstören

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