Kategorie: Persönliches

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Sept. 2021: Live Ticker vom Basler Max

+++ Deutschland hat gewählt +++ Tech-Ausflug Stein a. Rhein+++ Covid-Zertifikatspflicht in CH +++ Deutschland Gendert +++ CDU-Selbstmord in Raten +++ 1. Ausfahrt mit dem Auto +++ 4. Covid-Welle für Impfgegner+++

Achtung! Schütze Dich! Alle, die nicht gegen Covid-19 geimpft sind, werden im Herbst/Winter dem bösartigen Virus begegnen und haben die grosse Chance, in der Intensivstation zu enden.

26. Sept. 2021: Deutschland hat gewählt – Schlagzeilen

Deutschland hat gewählt. Dieses Schauspiel ist für uns Schweizer immer ein Erlebnis mit grossem Unterhaltungswert. Das interne Kasperle-Theater zwischen Laschet und Söder war peinlich und eine schlechte Werbung für Deutschland. Die beiden „christlichen“-Parteien waren armselig im Wahlkampf und haben mit recht krachend verloren. Für mich war nicht klar, wofür die CDU/CSU stand. Welch trauriges Bild bot die CDU/CSU nach der Wahl. Ein selbst zerfleischender Haufen ohne irgendwelche Zukunftsvisionen.

Erfreut hat mich, dass die LINKEN an der 5%-Hürde strauchelten. Dasselbe hätte ich auch der AfD gewünscht. Nun sei es so. Die AfD ist immer für einen Streit und Skandal gut. Der böse Blick der Alice Weidel dekoriert mit falschen Aussagen im internen Streit ist sehenswert. Ich freu mich auf ihren nächsten Parteitag!

Freude bereiteten mir die jungen deutschen Wähler. Die haben entdeckt, dass die FDP eine moderne zukunftsorientierte Politik macht. Mir ist unverständlich, dass die älteren Wähler bei Parteien bleiben, für die in der gesamten Merkel-Zeit die Themen „Klimaschutz, Digitalisierung, Infrastruktur und e-Wirtschaft“ unbekannte Fremdworte waren.

Kopf schütteln und Unverständnis bereiteten mir die Berliner Wähler. Sie haben beschlossen, als Massnahme gegen die herrschende Wohnungsmisere die grossen Wohnungskonzerne mit über 240’000 Wohnungen zu enteignen und dafür um die 30 Mia Euro zu bezahlen. Viel Geld, ohne dass eine einzige neue Wohnung entsteht?

Berlin steht aber auch für den einmaligen Chaos mit zu wenig Wahlzetteln und Wahlkabinen, sodass einige Wahllokale mehrere Stunden länger offen bleiben mussten. Hat dasselbe Berlin nicht vor Jahren x-tausend Wohnungen verkauft, um dieselben nach einigen Jahren für den 10-100fachen Mio-Betrag wieder zurückzukaufen …. und da war doch noch der BER-Flughafen?… und all dies unter SPD-Regierungen!

9. Sept. 2021: Tech-Ausflug nach Stein a. Rhein und via Rhein nach Schaffhausen

Jährlich trifft sich der Abschlus-Jahrgang 1970 der Winterthurer Chemie-Studenten zu einem feinen Essen mit Ausflug. 51Jahre sind es her, seit wir mit einem Diplom abschlossen. Dieses Jahr führte uns der Weg nach Stein am Rhein, wo wir gemeinsam im Restaurant Ilge assen, Erinnerungen austauschten und mit dem Schiff auf dem Rhein nach Schaffhausen weiterfuhren. Es war wiederum ein herrlicher Nachmittag. Der nächstjährige Ausflug findet wiederum am 9. September statt.

Rheinfall bei Schaffhausen

Schweiz handelt: Ab Mo, 13. Sept. gilt Covid-Zertifikatspflicht – Massiver Druck auf Ungeimpfte

Bravo! Der Schweizer Bundesrat handelt und setzt voll auf das Covid-Zertifikat. Ab kommenden Montag, 13. Sept. gilt für Personen ab 16 Jahren eine Covid-Zertifikatspflicht für den Besuch von Restaurants und Bars. Auch wird der Zugang zu Kultur- und Freizeiteinrichtungen mit einem Zertifikat eingeschränkt. Dazu zählen: Konzerte, Theater, Kinos, Fitnesszentren, Sportveranstaltungen, Museen, Bibliotheken, Zoos, Kletterhallen, Hallenbäder, Aquaparks, Billardhallen und Casinos. Auch für Privatanlässe wie Hochzeiten in öffentlich zugänglichen Lokalen gilt eine Zertifikatspflicht.

Sogar am Arbeitsplatz können Firmen von ihren Angestellten den Nachweis verlangen, dass sie geimpft, getestet oder genesen sind. Der Schweiz. Wirtschaftsverband Economiesuisse begrüsst diesen Schritt, denn ein weiterer Shutdown wäre viel einschneidender.

Zudem ist geplant, dass Ungeimpfte in jedem Fall wenn sie aus dem Ausland wieder in die Schweiz einreisen, eine Quarantäne absitzen müssen.

Deutschland spinnt! — Nein, es Gendert!

Soll ich noch mehr schreiben? Ueber eine Nation, die wichtigere Aufgaben hat, als diesen Mist durchzusetzen! Was ist, wenn man feststellt, dass es eine dritte Art von Menschen gibt? die Feministinnen!

3. Sept.: Ausblick auf die Wahlen in Deutschland: CDU-Selbstmord in Raten

Seit Monaten verliert die bisherige Volkspartei CDU/CSU an Stimmanteilen. Die zögerlichen Hilfs-Versprechungen anlässlich der Unwetter Katastrophe, die unzähligen Pannen in der Corona-Pandemie und das desaströse Afghanistan-Debakel der Regierung Merkel lassen grüssen.

Der CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet getraute sich bisher nicht zu einen Neuanfang. Er fuhr im selben christlichen Stil weiter, nominierte aber am 2. Sept. sein „Experten- und Zukunftsteam“ für die Realisierung seiner Wahl-Versprechungen für Klima, Internet, Verkehr, Finanzen etc . Ausser Friedrich Merz entdeckte ich nur politische Nobodys und die bisherige Pseudo-Digital-Spezialistin Dorothea Bär (CSU). Sie hinterliess in der Vergangenheit keinen bleibenden Eindruck von digitalem Fachwissen. Hat die CDU/CSU nicht besseres anzubieten? Wo sind Jens Spahn und Norbert Röttgen? und Laschets Innenminister Herbert Reul?

Wie hat doch ein bekannter Kolumnist geschrieben: „Laschet, Merz und die 7 Zwerglein“ …. und dem füge ich bei: „Nur die dümmsten Kälber wählen sich die Metzger sälber“ … Armes Deutschland!

Die 4. Corona Welle wird kommen, aber nur für die Impfgegner

Sie wird kommen. Sie lässt sich nicht mehr abwenden, weil zu viele sich nicht impfen lassen wollen. Impfgegner sei Dank! Das Gute daran: Es wird die Impfgegner treffen. Die Delta-Variante wird sich an ihnen gütlich tun!

Jedermann wird sich mittelfristig mit dem Covid-Virus infizieren. Entweder harmlos ohne Erkrankung durch eine Impfung, oder durch Ansteckung mit den Virus mit dem grossen Risiko einer schweren Erkrankung mit Long-Covid-Folgen und sogar einem Aufenthalt in der Intensiv-Station. Ja, die Impfgegner haben schöne Aussichten. Es steht Ihnen einiges bevor und sie können sich nicht davonschleichen.

Ich persönlich verstehe diese Dummköpfe nicht. Wie kann man ein russisches Roulette und die grosse Gefahr einer tödlichen Erkrankung zwei harmlosen Piecks vorziehen?

Mi, 1. Sept.: Erste Auto-Ausfahrt seit dem Radunfall

Genau vor 1 Woche durfte ich meine Halskrause abnehmen. In der Zwischenzeit habe ich meine Hals-Beweglichkeit trainiert. Wer hätte einmal gedacht, dass das Nachschauen hübscher Frauen eine Therapie sein kann! Aber es hat geholfen. Heute fuhr ich erstmals seit 3 Monaten wieder mit dem Auto, Es funktionierte tip top. Auch das überraschende Drehen und Schauen nach Links oder Rechts.

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10. Sept. 2021: Geburtstagsfeschtli 50 Jahre Eshref in der Hexenküche

1-2x jährlich gehe ich mit der Familie meiner Tochter Daniela ins „Steakhaus Hexenküche nach Konstanz“ zu einem feinen Essen. Dieses Mal gab es den 50. Geburtstag meines Schwiegersohns Eshref zu feiern

Ungewohnt, aber überzeugend war die Kontrolle unserer Covid-Impfzertifikate vor dem Eintritt ins Restaurant. Exakt und gründlich haben sie die Ausweise überprüft. So soll es ab Montag auch in der Schweiz vor sich gehen.

Bisher bestellten wir uns immer ein Rinds-Filet-Steak, dieses Mal leisteten wir zwei Männer uns ein T-Bone-Steak der Extraklasse. Es war einfach grossartig, zart und schön gewürzt. Es war eines der besten T-Bones, an die ich mich erinnern kann.

Einweihung des AMG-Mercedes

Es war aber auch die Einweihung des AMG-Mercedes von Eshref, seinem Geburtstagsgeschenk. Ja, die heutige Jugend gibt sich nicht mit einem Rollator zufrieden.

Aber ich muss neidlos anerkennen, der AMG ist toll, saubere Strassenlage und voller zweckmässiger Zusätze. Automatisch lenkte er etwas von der Mittellinie weg, als ein anderes Auto uns zu nahe entgegenkam. Oder bei einer zweiten Situation in einer engen Kurve zog er automatisch den Sicherheitsgurt straffer Das Auto ist voller Elektronik, ein Paradies für Leon, den Technik begabten Sohn, für Eshref eher ein Schreck!

10. Sept. 2021: Auf dem Weg in die Hexenküche in Konstanz

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Aug. 2021: Live Ticker vom Basler Max

+++ Bin geheilt – Halskrause weg +++ Staatsbetrieb Post +++ Blutschande über Deutschland +++ Nespresso-Haltbarkeit +++ Treffe eine Covid-Geschädigte +++ Schutz gegen Hacker +++ Meine Gesundheit +++ Tokyo Reporter SRF +++

25. Aug.: Wurde als geheilt erklärt – Halskrause weg

11 Wochen nach meinem schweren Radunfall mit mehreren Frakturen an den beiden obersten Halswirbeln bin ich gestern nach einem eingehenden Check und einen „Belastungs-Röntgen“ im Universitäts-Spital Basel als geheilt entlassen worden. Ab sofort muss ich keine Halskrause mehr tragen

Ich bin ein Glückspilz, denn der Oberarzt bestätigte mir beim Händeschütteln; „Ihrer Verletzung war nicht ohne, aber sie hatten grosses Glück!

Privater Kiosk als Postschalter: Ein Traum-Erlebnis

Ueber Internet habe ich einen Kaffee-Vollautomaten bestellt, der mir per Post nach Hause geliefert werden sollte. Leider habe ich den Postwagen knapp verpasst. Und nun begann das typische Post-Drama. Mein Kampf gegen den Staatsbetrieb Post. …. aber diesmal mit unerwartetem Happy End.

Die digitale Umleitung über das Post-System funktionierte nicht. Chaotisch die Erwartungshaltung der Post! Für Senioren nicht machbar. Deshalb machte ich mich auf den Weg zur Abholstelle, in der nicht zustellbare Pakete abgegeben werden. Einen privaten Kiosk mit Post-Funktionen. Dort schilderte ich mein Problem, dass ich dieses 11 kg schwere Paket nicht nach Hause tragen können. Sie mögen es bitte doch nochmals zustellen. Die junge Dame am Schalter meinte, dies sei schwierig! Aber sie mache mir einen Vorschlag: In 1 Stunde habe sie Feierabend und werde mir dieses Paket mit ihrem Privatauto nach Hause bringen!

Eine Stunde später stand die Dame vor meinem Haus und brachte mir das Paket. „Was dies koste?“ fragte ich:. „Nichts, sie wollte mir nur helfen! „ Wahnsinn, so lieb. Ich kannte die Welt nicht mehr. Ob ich wohl träume? Welch Gegensätze: der Staatsbetrieb und die junge Dame. Dies war Dienst an Kunden. Ein Trinkgeld war ihr sicher . Der Staatsbetrieb Post könnte von dieser jungen Dame viel lernen…. aber dies sind Träume.

In 1 Monat ist Bundestagswahl: Meine Wahl

Am 26. September wird in Deutschland gewählt, wirft aber bereits jetzt ihre Schatten voraus. Ich sehe vorallem chaotische Schatten: Die CDU ist auf selbstverursachter Talfahrt, weil die Kanzlerschaft Merkel ein Desaster war. Die SPD ist immer noch eine Neid-Partei, wobei man sich nicht träumen mag, welche Ministerämter die beiden Parteivorsitzenden Esken und Borjans belegen werden. Bei den Grünen hat die Spitzenkandidatin ihre Glaubwürdigkeit durch die vielen kleinen Schummeleien eingebüsst. Einzig die Linken und die FDP kamen bisher ohne Skandale und Miss-Management durch.

Wenn ich wählen könnte oder müsste: Ich würde die FDP wählen, denn es braucht eine Wirtschaftspartei, um Deutschland aus dem finanziellen Desaster der Corona-Pandemie und des Klimakrise zu managen. Ich weiss, dieser Vorschlag ist gleich gut und weitsichtig, wie wenn ich zusätzlich behaupte, Deutschland braucht neue Atomkraftwerke, um die Klimakrise und den Kampf gegen CO2 zu gewinnen. Wer zuletzt lacht, lacht am Besten!

Afghanistan: Blut-Schande über Deutschland

Dass Deutschland seine Truppen aus Afghanistan abgezogen hat, ist ein politischer Entscheid, denn ich nicht kommentieren will. Das Verhalten der deutschen Regierung Merkel und des Deutschen Militärs erlaubt nur Kopfschütteln. Sie haben zwar ihre Soldaten gesund nach Hause gebracht hat, aber all die 1’000 einheimischen, militärischen und zivilen Helfer, Uebersetzer, Fahrer etc zurückgelassen, die mit den verschiedenen Deutschen Ressorts und Militärs in ganz Afghanistan und in den Camps von Kundus und Masar-e-Scharif zusammengearbeitet haben, der tödlichen Rache der Taliban ausgeliefert. Ihre Exekution ist den armen Afghanen sicher!

Die Regierung Merkel hatte Monate Zeit, um die afghanischen Helfer zu retten, aber Deutschland liess sie zurück und lieferte sie dem sicheren Tod aus!

Nespresso-Kapseln: Haltbarkeit 1 Jahr !!!

Ich bin seit 3 Jahren Geniesser des Nespresso-Kaffees – und -Systems. Nach ausführliche Tests bin ich jedoch auf ein Konkurrenz-Produkt gekommen, das für mich um einiges besser schmeckt und preislich weniger als die Hälfte kostet, der Gold Lungo Kapseln von Lidl. Dies ist aber nicht der Grund meiner Zeilen. Mir sind nämlich noch ein paar 3 Jahre alte Original-Kapsel-Packungern von Nespresso in die Hände gekommen. „Unangenehm“ hat der Kaffee geschmeckt und siehe da: es existierte auf jeder Kapsel-Packung ein Verfall-Datum: nach genau 12 Monaten verfällt der Nespresso-Kaffee und duftet „unangenehm“, um es anständig zu formulieren.

Begegnung mit einer Corona-Geschädigten – Long-Covid

Als ich gestern im LIDL am Dorenbach einkaufte, traf ich an der Kasse eine altere Damen mit ihrer Tochter. Die etwa 70-Jährige war Hörgeschädigt seit ihrer Corona-Erkrankung, wie sie mir versicherte. Zwei Hirnschläge habe sie überlebt. Eine Corona-Erkrankung möchte sie nie mehr erleben. Es waren schreckliche Monate im Spital!

Ich denke an die Corona-Impfgegner und fühle mich einmal mehr darin bestärkt, mich von diesen Dummköpfen zu distanzieren. Es sind Egoisten, denen die Gesundheit der Allgemeinheit und der Kampf gegen die Pandemie nicht interessiert. Mich interessieren die auch nicht mehr! Sie sind die nächsten, die an Covid-19 erkranken werden.

Schutz gegen Hacker – Hast Du bereits gesaved?

Seit einiger Zeit vernimmt man, dass Hacker ganze Firmen lahmlegen, indem sie in ihr IT-System eindringen und die Daten verschlüsseln. Davor habe auch ich Angst, obwohl meine Existenz davon nicht abhängt. Aber ich habe Angst vor dem Aufwand, alles wieder aufzusetzen.

Um mich vor dem Verlust der Daten wie Dokumenten-Ablage, Foto-Archiv, Programme samt Lizenzen zu schützen, sichere ich diese monatlich auf 2 unabhängige Medien.

Auch Du hast kritische Daten: z.B. Mail- und Post-Adressen

4. Aug: Mein Gesundheits-Zustand „Hals-Wirbel“

Gegen 8 Wochen sind es seit meinem Rad-Unfall her. Ich fühle mich sehr gut und habe weiterhin keine Schmerzen. Am Mittwoch, 4. Aug. war ich zur Kontrolle im Universitätsspital Basel. Ich hoffte, dass ich meine Hals-Kragen-Manschette ausziehen kann, weil ich mich gut fühlte. Die Aerzte empfahlen mir aber, diese noch weitere 3 Wochen zu tragen. Es sei einfach wichtig, dass ich mich vor einer unabsichtlichen Kopfbewegung schütze.

Die Schweizer Reporter von SRF an Olympia Tokyo

Ich kritisiere oft meine Deutschen Nachbarn. Diesmal habe ich nichts an Ihnen auszusetzen, denn ich war selten auf ihren Kanälen anzutreffen. Sie zeigten oft mir unbekannte Sportarten wie Reiten aller Art, Bogenschiessen, Hockey etc. Die Reporter des Schweizer Fernsehens SRF waren zusammen mit den ihnen zugeteilten Fach-Spezialisten grösstenteils hervorragend, wenn da nicht der Sascha Rufer seine Emotionen à la Benny Turnheer ins Mikrofon gebrüllt und die Michele Schönbächler als Colpi-Verschnitt uns Zuschauer zu überzeugen versucht hätte. Aber dies waren nur 2 Ausreisser, auf die man verzichten könnte.

Nebenbei haben auch Schweizer Sportler teilgenommen. Verzeiht mir, dass ich nicht Gender-Like schreibe. Für mich sind „Sportler“ immer zweierlei Geschlechts. Ich muss dies nicht extra erwähnen. Sie haben sich grossartig geschlagen und mehr Medaillen als geplant geholt. Proportional um einiges mehr als unser 10x bevölkerungsreicher Nachbar Deutschland, nämlich 3x mehr (13 Schweiz, 37 Deutschland, Stand 7. Aug. 2021)

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Aus dem Nähkästchen eine „Blogmasters“ geplaudert

Ich führe zwei Blogs als „Sommer- und Thailand-Tagebuch“ und schreibe von der Leber weg über meine Erlebnisse und Pläne, äussere auch meine Meinung über das eine oder andere Thema. Und wenn es irgendwie geht, dokumentiere ich meine Beiträge mit eigenen Fotos. Damit dokumentiere ich mein Leben zu Handen meiner Enkel, aber auch für viele Freunde im In- und Ausland.

Warum schreibe ich oft über Deutschland?

Die unabhängig von mir erhobenen Zugriffszahlen zeigen, dass etwa 30% der Leser aus Deutschland stammen, gefolgt von je 10% aus der Schweiz und den USA.

Ich habe zwar keine finanziellen Interessen wie die öffentlichen Presse-Organe, aber ich möchte doch meine Leserschaft ansprechen. Aus diesem Grund schreibe ich öfters über Deutsche Themen, dies aber auch, weil ich von meiner Herkunft aus Deutschland und genauer aus dem Badischen komme. Ich bin ein Deutschland-Schweizer

Deshalb sei mir auch verziehen, dass ich ähnlich reagiere, mich ärgere oder sogar etwas zerreisse, ob es nun in Deutschland oder der Schweiz passiert ist. Für andere Länder braucht es etwas mehr, bis ich aggressiv werde. Da muss schon ein „Trump“ kommen, bis ich mich an meine gute Erziehung erinnern muss.

Blogmaster Tagebuch

Was bringen mir diese beiden Blogs

Der technische Unterhalt im Internet und das Schreiben meiner Beiträge aktivieren meine Hirnzellen und die beiden Hirnhäften. Die linke Hälfte denkt logisch, abstrakt und analytisch, die rechte bildhaft, gefühlsbetont und schöpferisch. Es handelt sich dabei um eine Art geistige Altersvorsorge. Ich möchte verhindern, alt, konservativ, nörglerisch und/oder altmodisch zu werden.

Das Verfassen jedes Beitrags erfordert viel geistige Arbeit und Meinungsbildung. Ich lese täglich mehrere Zeitschriften aus der Schweiz und Deutschland, und verfolge die einschlägigen Diskussions-Sendungen am Fernsehen. Ich muss mir eine Meinung bilden. Diese kann gegensätzlich sein oder ganz neu. Allein dieser „Kampf um meine Meinung“ kann Tage dauern. Als ich zum Beispiel über die beiden Demokratien in der Schweiz und Deutschland schrieb, tauchte bei mir die Frage auf: „Könnte man die direkte Demokratie der Schweiz in Deutschland implementieren“?

Die benutzten Angaben und Fakts in meinen Beiträgen verifiziere ich im Internet, denn sie müssen korrekt sein. Bevor ich einen Beitrag veröffentliche, überarbeite ich ihn mehrmals. Im Normalfall schlafe ich 1-2 Nächte, bevor ich den Beitrag veröffentliche.

Kommentare

Ich freue mich um jeden Kommentar zu einem meiner Beiträge. Am liebsten mag ich die, bei denen sich der Schreiber/-in etwas überlegt hat. Es soll schon vorgekommen sein, dass ich meine Meinung änderte. Ich lese jeden Kommentar, oft verbessere ich die schlimmsten Schreibfehler, und gebe ihn frei. Auch gegensätzliche Meinungen sind herzlich willkommen. Die meisten Kommentare beantworte ich.

Ich habe in der Steuerung meiner beiden Blogs festgelegt, dass keine Kommentare ohne mein OK veröffentlicht werden können. Damit verhindere ich bösartige Angriffe auf meine beiden Blogs …. und dies ist leider notwendig.

Persönliche, unflätige Angriffe und Kommentare, die mit dem Beitrag keinen Zusammenhang haben, lösche ich kommentarlos. Selbstverständlich fallen darunter auch die Kommentare, die nur ihre Mail- und Internet-Adressen platzieren wollen.

Wie bearbeite ich Kritiken?

Die meisten Kritiken sind gut gemeint oder machen mich auf Fehler aufmerksam. Es gibt aber auch Kommentare, die mir etwas verbieten oder mich lächerlich machen wollen. Diese prallen an mir ab. Für mich sind dies meist unzufriedene Leute mit eigenen Problemen. Querdenker gehören in dieses Kapitel

Ich gebe aber auch zu, dass ich schon total daneben lag und meine Meinung ändern musste. Daraus entstehen schöne und interessante Briefwechsel.

Speziell waren die kürzlichen Kommentare über meinen Meinungsbericht des „Deutschen Afghanistan-Desasters“ und meine Bundestagswahl-Satyre „Wie würde ich wählen, wenn ich wählen könnte“. Die Schreiber wollten sich keinen Spiegel vorhalten lassen und lieber alles unter den Teppich wischen.

Zudem fiel mir auf, dass viele Deutsche uns Schweizer als minderwertig abtun: „Ihr aus der kleinen Schweiz!“ Diese deutsche Grossmundigkeit ist weltweit bekannt und beschäftigt mich wenig.

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Meine neue Lebensstruktur: Spazieren und Shopping

Mit meiner Halskrause bin ich körperlich stark beeinträchtigt, vorallem wenn der Thermometer über 30oC ansteigt. Ich bin zwar täglich unterwegs, um meine Muskeln aktiv zu halten, aber dann tropft es aus den Schaumgummi-Polsterung. Mehrmals am Tag muss ich mich waschen und duschen.

Nun bin ich daran, mein Leben neu zu strukturieren. Ich gehe täglich zu Fuss in die Physio und/oder ins Fitness-Center. Ich gehe oft spazieren, und sei es nur, um einzukaufen. Ich bin daran, das Tram- und Busnetz im Raume Basel auszukundschaften.

Matratzen

Heute Montag, 16. Aug. führte mich der Weg in das M-Park-Shopping Center am Dreispitz. Ich wollte mich nach neuen Matratzen umschauen, denn meine alten sollen ersetzt werden. Da ich das Auto nicht fahren durfte, benutzte ich die öffentlichen Verkehrsmittel. „Bus 36 in Richtung Kleinhüningen“ sagte mir der Online Fahrplan. Aber wo aussteigen? An der Haltestelle Dreispitz? Wow, dies war ein kapitaler Fehlentscheid, denn der Bus führe mich zum anderen Ende des grossflächigen Dreispitz-Areals. Nach eine Viertelstunde Rückmarsch war ich dann am Orte meiner Träume, im M-Park Shopping-Center.

DeLonghi Magnifica S Kaffee-Voll-Automat

Ich kam jedoch enttäuscht aus dem Micasa-Möbelhaus zurück. Deren Angebot hat mich nicht überzeugt. Die Matratzen waren meist zu weich und konnte gegenüber meiner Favoriten-Matratze „Royal Touch“ (eine Federkern-Matratze) von Matratzen-Confort“ nicht punkten.

Kaffee-Vollautomat

Ich bin glücklicher und zufriedener Besitzer und Geniesser von Nespresso-kompatiblem Kaffee. Meine jetzige DeLonghi-Kaffee-Maschine ist etwa 5-6 Jahre alt. Im Migros sah ich einen DeLonghi-Magnifica-S-Kaffee-Automaten mit einem Aktions-Preis von Fr. 399.–. Ich kannte die Vorteile solcher Automaten: frischer Kaffee durch frisch gemalte Bohnen.

Zu Hause angekommen surfte ich im Internet und suchte nach einem günstigen Angebot und ich fand es bei Digitec für Fr. 314. In 2 Tagen sollte sie bei mir ausgeliefert werden. Nun muss ich unverzüglich Kaffee kaufen, den Chicco d’Oro, meinen ehemaligen Lieblings-Kaffee.

Klammern für meinen alten Bostitch-Hefter

Anschliessend ging ich schnell ins dortige Bürofachgeschaft vorbei und kaufte mir neue Klammern für meinen Bostitch-Hefter! Gegen 60 Jahre hat mir dieser Hefter bereits seine guten Dienste geleistet und wird erstaunlicherweise immer noch in gleicher Form verkauft.

Dieses Bostitch habe ich vor nicht ganz 60 Jahren gekauft. Und wird noch täglich benutzt
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Newsletter vom 31. Juli 2021: Monate der Entscheidungen

Liebe Freunde in nah und fern

Es sind 4 Monate her, seit ich mich zum letzten Mal mit meinem Newsletter meldete. In dieser Zeit ist viel geschehen, über das ich in meinem Tagebuch berichtete. Es waren ein paar Wochen und Ereignisse, die mein Leben total veränderten:

Mitte Mai: Abschluss meiner Camping-Karriere

Mitte Mai entschied ich mich, mein Camping-Leben auf Solaris zu beenden. Als 17-jähriger war ich erstmals mit einem kleinen Zelt und 2 Freunden in Italien bis nach Sorrento unterwegs. Die letzten 35 Jahre verbrachte ich im Sommer auf Solaris (Istrien). Solaris war mein geliebter Sommersitz.

Anfang Mai 2021 baute ich wie gewohnt meinen Wohnwagen auf dem Campingplatz Solaris auf. Aber bereits 10 Tage später musste ich ungeplant nach Hause in die Augenklinik fahren, weil mein rechtes Auge unerwartet zu „spinnen“ begann. Auf dieser 10-stündigen Fahrt realisierte ich, dass für mich als Single das Risiko in Istrien zu gross ist. Was ist, wenn mir dort etwas passiert? Die medizinische Versorgung in Istrien genügt bei den üblichen Krankheiten. Aber bereits mit meiner Augenkrankheit müsste ich nach Slowenien oder Österreich ausweichen. Ich habe niemanden, der mich nach Hause bringen könnte!

Mitte Juni: Hänge man Rennrad an den berühmten Nagel

Am Tag vor meiner letzten Fahrt nach Istrien, um meinen Wohnwagen abzubauen, am 12. Juni machte ich auf den letzten Kilometern einer Ausfahrt ins Badische auf dem Rückweg im Raume Basel einen schlimmen Radunfall. Ich fuhr in ein von links kommendes mir den Vortritt verweigerndes Auto und zog mir dabei Frakturen am 1. und 2. Halswirbel zu. Bereits Tage danach entschied ich mich, mit dem Radfahren aufzuhören. Es war ein Wink vom Himmel. Ich hatte 2x bei Stürzen und Unfällen mit dem Rennrad Glück und mehrere Schutzengel, die mich beschützten und mich weiter leben liessen. Ich hatte nun Angst und mit Angst fährt man unsicher!

Zur Zeit trage ich noch eine Hals-Manschette, ein gebrochener Stiftzahn muss noch durch ein Implantat ersetzt werden und mein linkes Knie ist noch nicht optimal.

Corona-Leugner, Querdenker und Impfgegner können nicht meine Freunde bleiben !

In einem Beitrag habe ich bereits darüber geschrieben. Wie kann man nur einen Schutz verweigern, der einem vor der Intensivstation behüten kann. Wie dumm müssen solche Menschen sein.

Für Covid-19 sind die Ungeimpften die letzten verbliebenen Delikatessen. Jeder muss sich der grossen Gefahr bewusst sein, schlimm an Covid-19 zu erkranken und vielleicht sogar in der Intensiv-Station zu enden.

Sonst geht es mir gut und bin voller Lebensfreude

Um allen Gerüchten vorzubeugen: Mir geht es recht gut, abgesehen von den wenigen kleineren Schäden. Bin immer noch Solo und auch sonst gesund. Ich geniesse weiterhin mein einzigartiges Leben.

Ich wünsch Euch eine schöne zweite Sommer-Hälfte. Passt trotzdem auf Euch auf und bleibt gesund.

Ganz liebe Grüsse Euer Basler Max

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Juli 2021: Live Ticker vom Basler Max

+++ Kutteln +++ Unwetter +++ Rasier-Techniken +++ Stupid England +++ Was ist, wenn ich abhaue? +++ Neu-Start +++

21. Juli: Kutteln

Insider wissen, dass ich fürs Leben gerne Kuttteln esse und von lieben Freunden immer wieder zu einem solchen Festschmaus eingeladen werde. An diesem Mittwoch war es wieder soweit. Ich darf an dieser Stelle die Namen meiner Gönner nicht erwähnen, denn letztes Mal, als ich ohne Hintergedanken deren Namen lobend erwähnte, meldeten sich mehrer Kuttel-Lieberhaber an.

14. – 18. Juli: Unwetter in Deutschland und der Schweiz

Die Bilder am Fernsehen von den Unwettern der vergangenen Woche in Deutschland waren erschütternd. Wir Schweizer hatten da mehr Glück. Bei uns schüttete es genau gleich schwer, jedoch bewährten sich die Unwetterschutz-Massnahmen, die man nach den grossen Unwettern von 2003/05 realisierte. Einige Milliarden Schweizer-Franken haben wir dafür investiert. So wurde z.B. das Hochwasser der Reuss via Gotthard-Autobahn in den Vierwaldstättersee geleitet. Vorher verwüstete es die umliegenden Gemeinden und Kantonshauptstadt Altdorf. Einzig einige Seen traten knapp über die Ufer. Es blieb bei vollgelaufenen Keller.

Wo sind die Massnahmen Deutschlands nach den Unwettern 2003/05 geblieben? In der Schublade, denn die Regierung Merkel kam an die Macht und hatte andere Prioritäten. Deutschland hatte dennoch Grund, sich auf die Schultern zu klopfen . Deutschland war stolz auf die reibungslosen Zusammenarbeit der Hilfsorganisationen, mit dem THW und der Bundeswehr beim Aufräumen.

Ich stelle mir dennoch eine Frage: Wie kann es kommen, dass sich derart viele Bäche und Rinnsale ungebremst und ohne genügend Auslauf ausbreiten konnten? Haben da die Behörden nicht versagt? Bau-Behörden, die gewisse Bauzonen wegen Wasser- und Ueberschwemmungsgefahr hätten sperren müssen?

Nicht überrascht hat mich, wie deutsche Politiker (Merkel, Scholz, Laschet etc) ihre Bevölkerung anlügten, ohne dabei rot zu werden. „Wir werden unkompliziert und unbürokratisch helfen!“ … Und mancher der Geschädigten hofft auf genügend Geld zur Instandstellung oder sogar Wiederaufbau seines zerstörten Hauses. Die Merkel verspricht 500 Mio! Allein für die Wiederherstellung der Infrastruktur für Wasser, Gas, Strom und Strassen wird diese Summe niemals genügen. Für die Privaten bleibt nicht viel übrig. Vielleicht ein paar tausend Euro je Objekt. Sie sind die Verlierer. Es herrscht Wahlkampf. Die Politiker versprechen viel, auch der Altmeier. Aber bald werden die Versprechungen durch andere wichtigere Massnahmen verdrängt. Zudem müsste dies eine neue Regierung umsetzen! Es geht um Milliarden!

Rasieren mit Trocken-Rasierer

Seit ich diese blöde Halskrause trage, kann oder darf ich mich nicht mehr nass mit dem Gillette-Rasierer rasieren. Ich kaufte mir einen elektrischen Braun-Rasierer, wie ich bereits einen in meiner Jugend-Zeit benutzte. Der Trocken-Rasierer ist eine Katastrophe. Ich bekomme keine saubere und feine Rasur hin. Keine Frau würde sich von mir mit meiner Schmirgelpapier-Haut küssen lassen. Ich komme mir vor wie ein Penner.

Ich freue mich auf die Zeit, wenn meine Haut wieder fein ist, wie ein Baby-Fudi.

Football European Championship – Superspreader Event

Ich kann diese Spiele im Zeichen der Covid-Pandemie nicht verstehen. Volle Stadien in England dem Land mit den höchsten Covid-Zahlen. Dies ist verantwortungslos gegenüber der eigenen Bevölkerung, aber auch gegen ganz Europa, weil dadurch die Gefahr neuer gefährlicher Varianten droht.

Das Verhalten der Engländer war egoistisch und dumm. Glücklicherweise haben sie den Final gegen Italien verloren, womit die grosse Sieges-Party in ganz London ausblieb.

Mein „Blue-Document“ – Was ist, wenn ich abhaue?

Ihr habt es gelesen: Ich bin kürzlich haarscharf an meinem Tod vorbei geschrappt. Für mich Gelegenheit, an meine Nachkommen, meine Kinder und meine Testaments-Vollstrecker zu denken. Dazu habe ich mein „Blue-Documnt“ wieder einmal durchgearbeitet und aktualisiert. Im „Blue-Document“ sind alle Unterlagen hinterlegt, die meine Nachkommen im Falle meines Todes brauchen. Ich muss gestehen, ich möchte nicht in deren Haut stecken. Ihre Trauer ist das eine, Ihre Frust bei der Erledigen und Vollstreckung meines letzten Willens unendlich!.

Frühe hatte meine Mutter eine Schublade mit dem gelben Post-Einzahlungsbüchlein, einer Liste mit den Adressen ihrer besten Freundinnen, einen Ordner mit Verträgen sowie ihrem Wunsch für die Beerdigung. Ich habe hingegen keine Schublade. Alles läuft bei mir über Internet und mein Notebook-Büro: eBanking mit 3 Banken in der Schweiz und Thailand, eVersicherungen und Krankenkassen, Mail-Verkehr und Chat-Verkehr. Jede Applikation verlangt ein eigenständiges Login-Prozedere mit Austausch von Codes via meine Smartphones

Meine Todesfall-Verfügung ist mittlerweile 15 Seiten lang. In ihr versuche ich zu beschreiben, wie meine Kinder mein Internet-Büro knacken können. Es enthält Internet-Adressen, Passworte und Pin-Codes.

Ihr glaubt es nicht und lacht: allein der Start meines mobilen Telephons verlangt nach einem Code! Den sollten meine Kinder kennen! Sie sollten aber auch das Login für mein Notebook kennen …. etc … etc

7. Juli: Ich melde mich zurück

Ich war nach meinem Unfall vom 12. Juni keineswegs deprimiert, aber beeinträchtigt und hatte keine Lust, irgendetwas am PC zu machen. Es war ja nicht nur mein Unfall, sondern auch die Augen, die mich beeinträchtigten. Zudem schlief ich wegen der Hals-Manschette sehr schlecht und nur stundenweise. Ich hatte zwar keine Schmerzen, aber das gleichmässige Schlafen auf dem Rücken war mühsam. Meine Kopfhaut schmerzte. Die Glatze rächte sich. Ich spürte nach kurzer Zeit im Bett jedes einzelne nachwachsende Haar. Seither lasse ich meine Haare wachsen. Ich musste das Schlafen auf die 24-Stunden des Tages verteilen.

Ich liess den PC und das Internet links liegen, derweil ich am Fernsehen die Fussball-EM und die Tour-de-France schaute. Am 7. Juli (beinahe 1 Monat nach Unfall) schlief ich erstmals mit kleinen Unterbrüchen durch. Ich blühte auf. Zurück kam die Lust zu schreiben. Seither sitze ich wieder vermehrt am PC, ordne die Bilder und schreibe an einem Bericht über meinen Unfall und meinen Neu-Start. Auch meine Chat-Freunde bekommen wieder Antwort von mir. Es geht aufwärts!

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12. Juni: Schwerer Unfall mit meinem Rennrad – Glück gehabt

Es war am Samstag, 12. Juni als ich mit Renato B. zu einer gemütlichen Ausfahrt mit dem Rennrad startete. Im Restaurant Blume in Kembs wollten wir ein feines Hohrückensteak zu uns nehmen. Auf der Rückfahrt kurz vor der Langen Erlen bei der Brücke „Wiesensteg“ passierte es. Um 15:42 fuhr ich seitlich in ein Auto, das von links kam und mir meinen Vortritt verweigerte. Die Kreuzung zweier schmaler Strassen war unübersichtlich. Ich hatte keine Chance. Ich konnte zwar noch bremsen, aber es nützte nichts mehr.Ich knallte mit etwa 15 km/h in die Seitenwand des Autos, mit dem Helm aufs hintere Seitenfenster und krachte schlussendlich auf die Strasse.

Der Rahmen meines Carbon-Rennrades zerbrach vor dem Vorbau. Es sah aus wie ein Klapp-Fahrrad. Davon sah ich aber nichts. Ich lag mitten auf der Kreuzung auf dem Rücken am Boden. Meine Erinnerung hatte sich kurz vor dem Aufprall ausgeschalten und kam scheinbar wenige Minuten nach der Landung wieder zurück. Ich befühlte meine Knochen und stellte fest „nichts gebrochen“, aber mein Hals! Renato und die Autofahrerin leisteten erste Hilfe und setzten mich auf. Ich war stark benommen. Beim Sturz hat mein Gehirn ausgeschalten. Ich hatte einen Blackout, aber langsam kam alles wieder zurück, als hätte ich es wieder unter Strom gesetzt. So sass ich mehrere Minuten auf dem Boden. Der Hals schmerzte. Ich fühlte, dass da etwas Schlimmeres passiert sein muss!

In der Zwischenzeit alarmierten Passanten den Krankenwagen und die Polizei. Wie froh war ich, als ich von den Rettungssanitätern ins Luftbett des Krankenwagens gehievt wurde. Während ich mit dem Krankenwagen in die Notfall des Universitätsspital Basel gefahren wurde, nahm die Polizei den Unfall auf und befragte die Zeugen

In der Notfallstation wurde ich unverzüglich untersucht und durch alle Maschinen geschleust. Röntgenbilder von allen Seiten, Computertomografie, EMRI etc. Bis nach Mitternacht blieb ich in der Notfall, bis sie mich in ein Zimmer verlegten. Dann kam die im Moment erschreckende Diagnose:

„Ich hätte Glück gehabt, nicht tot zu sein, denn ich hatte Frakturen an den 1. und 2. Halswirbeln, sowie eine grössere Verletzung beim 5./6. Wirbel. Durch die Halswirbel fliesst die „Stromversorgung“ fürs Herz und die Lungen. Wenn diese unterbrochen ist, dann ist „finito“. Man werde meine Verletzung nicht operieren müssen, sondern konservativ behandeln. Ich müsse etwa 4-6 Wochen eine Hals-Manschette tragen, die die Halswirbel stabilisieren und dann noch etwa 2 Monate eine leichtere Manschette zur Heilung des unteren Wirbels.“

Ich habe mich entschlossen, meine Radkarriere zu beenden

Ich hatte keine Schmerzen, abgesehen von den Prellungen des Sturzes und Aufprall am Boden, sowie der Halsmuskeln. Ich soll laut Ärzte wieder gesund werden. Aufgrund dieses von mir nicht verursachten Unfalls habe ich mich entschlossen, meine „Radkarriere“ zu beenden, weil es ein Unfall war, den ich nicht vermeiden konnte. Dies im Gegensatz zu meinem Unfall vor 4-5 Jahren in Thailand. An diesem war ich selber schuld. Ich wusste, was ich besser machen musste.

Im aktuellen Unfall kam der Verursacher jedoch von Aussen. Ich hatte keinen Einfluss auf sein Verhalten. Ich habe nun Angst, weil ich gegen Fehler von Dritten mich nicht schützen kann. Ich bin ihnen ausgeliefert, auch wenn ich defensiv fahre und aufpasse. Und darin liegt nun das grosse Problem. Sobald man Angst hat, verkrampft man sich und wird extrem fehleranfällig.

12. Juni 2021: Mein Look-Rennrad Unfall

Ein paar Tage nach dem Unfall wurde ich auf dem Polizeiposten vorgeladen, um mich zum Unfall befragen zu lassen. Etwas überraschend aber dennoch verständlich vernahm ich, dass zwar die von links kommende Autofahrerin die Hauptschuld tragen wird, mir aber „Fehlende Anpassung meiner Geschwindigkeit“ vorgeworfen wird. Ist klar, wenn ich meine Geschwindigkeit gegen Null reduziert hätte, wäre es nicht zu dem schweren Unfall gekommen. Eine Blutprobe wurde mir bereits in der Notfall-Station abgenommen.

Es war ein sachliches Gespräch mit dem Polizisten, ohne dass er sich über meinen Fall positiv oder negativ äusserte. Zum Abschluss konnte ich mein Rennrad mitnehmen. Es ähnelte mehr einem Klapp-Velo als einem Rennrad. Der Rahmen war nämlich kurz hinter dem Vorbau zerbrochen. Ich war erstaunt, welch unheimlichen Kräfte trotz geringer Geschwindigkeit auf einem wirken.

Der Unfall hatte aber auch seine Konsequenzen minderer Art. Nach Jahrzehnten als Nass-Rasierer musste ich mir einen Braun-Rasierapparat kaufen, denn die Hals-Manschette liess kein Nass-Rasieren meines Bartwuchses zu. Ich muss aber zugestehen, dass nichts einen Nass-Rasierer toppen kann. Ich kann euch aber zusichern, meine lieben Damen: Sobald ich wieder küssen kann, werde ich mich nass rasieren.

Die grösste Beeinträchtigung durch meinen Unfall brachte die Hals-Manschette mit sich, Ich konnte und durfte den Hals nicht mehr drehen und musste mich zum Schlafen auf den Rücken legen. Dies hatte ungeahnte Folgen für mich. Als rasierter „Glatz-Köpfiger“ entzündete sich meine Kopfhaut, auf der ich jede Nacht lag.. Jedes einzelne Haar, das nachwuchs, machte sich unangenehm bemerkbar. Ich konnte nur noch stundenweise schlafen und musste die 8 Stunden Schlaf auf 24-Stunden verteilen. Es dauerte gegen 4 Wochen, bis ich am 7. Juli das erste Mal die Nacht mit kleinen Unterbrechungen durchschlafen konnte. Ich erwachte um 8 Uhr!

Rückblick auf meine Radkarriere

Ich war ein Spätzünder und habe ziemlich genau vor 20 Jahren mit dem Radsport begonnen. Es war mein Tennis-Freund Renato, der mich zum Radsport brachte. Ich nahm Ende April 2001 erstmals an seiner von ihm organisierten Velowoche in Follonica (Toskana) teil. Wenige Monate vorher hatte ich einer Freundin ein Spezialized-Rennrad mit 2×7 Gängen abgekauft. Ohne grosses Training traf ich auf meine zukünftigen Radfreunde und nahm tapfer an ihren Ausfahrten teil, ohne gross abzufallen. Ende Woche am Freitag, 4. Mai 2001 legte ich erstmals 100 km an einem Stück zurück. Ich war ungemein stolz auf diese Leistung. Ich erinnere mich noch bestens an diesen Moment, denn die letzten Kilometer fuhr ich auf der Strasse vor dem Hotel, mehrmals hin und her, bis der Tachometer 100 km anzeigte. Wochen später trat ich als Mitglied dem „Radrennclub Basel“ bei

In den Anfangsjahren legte ich jährlich nur etwa 1’500-2’000 km zurück, denn wenn es kälter als 18 Grad wurde, blieb mein Rennrad im Keller stehen. Ich verkühlte mich regelmässig, weil ich durch den Mund atmete. Dies änderte sich, als ich ab 2006/7 den Winter im Süden Spaniens und später in Thailand verbrachte. In den 13 Jahren Thailand legte ich jährlich um die 6’000 km zurück.

Ich habe mit dem „Radrennclub Basel“ und den „CPC (Club des Pédaleur du Charme)“ an unzähligen Tages-Ausfahrten teilgenommen. Zudem nahm ich 11 Mal an der Velowoche in Follonica und je einmal im Piemont und Mallorca teil. In einer solchen Woche fuhren wir um die 600-800 km.

Meine grössten Leistungen habe ich jedoch im Fernen Osten vollbracht:

Nov. 2011: Tour de Thailand Radfernfahrt von ChiangMai nach Hua-Hin über 1’300km
Es war für mich eine grosse Herausforderung, eine Fahrt ins Ungewisse, denn noch nie hatte ich eine derart lange Distanz auf einem Rad zurückgelegt. 1’300 km in 13 Tagen und dazwischen 3 Ruhetage.

Fahrt nach Haiphong

März 2012: 200km-Radausfahrt an einem Tag
Es war einer meiner grossen Herausforderungen dieses Jahres: 200 km mit dem Rad an einem Tag, von Hua-Hin über die Dolphin Bay via Prachuap Khiri Khan nach Ban Krut. Ich habe mit 3 Freunden aus USA und Kanada dieses Ziel erreicht. Besser als ich es erwartete. Weder der harte Gegen- und Seitenwind, noch die 35°C Hitze konnten mir etwas antun.

Nov. 2012: Radfernfahrt durch Vietnam
Innert 17 Tagen bin ich mit dem Mountain-Bike von Saigon im Süden Vietnams nach Hanoi im Norden geradelt. Im Gegensatz zur letztjährigen „Tour de Thailand“ war diese „Vietnam-Tour“ weniger eine Fernfahrt, um von A nach B zu kommen, als ein 17-tägiges Ereignis mit einzelnen Radausfahrten in sehenswerten Gegenden unterschiedlicher Länge.

So waren die Tages-Etappen immer eine Kombination aus Rad- und Busfahrt, um ans Ziel zu gelangen. Dies führte auch dazu, dass wir bereits kurz nach dem Start in Saigon mit dem Flugzeug etwa 300 km nach Dalat flogen und später auch noch mit der Eisenbahn einen grossen Teil von Zentral-Vietnam überbrückten.

Mit 800 zurückgelegten Kilometern war die Distanz keine Ueberraschung mehr. Ueberrascht wurde ich eher von den Höhenunterschieden und dem wechselhaften Wetter.

20. – 28. Feb. 2017: Radfernfahrt von Hua-Hin nach Phuket über 820 km
Nach der 1’300 km langen Fernfahrt mit dem Rad von Chiang Mai nach Hua Hin im Jahre 2011 und im Jahre darauf der etwas kürzeren vom Süden in den Norden Vietnams nahm ich zwischen dem 20. und dem 28. Februar meine nächste Herausforderung in Angriff: Ich fuhr in 7 Tages-Etappen mit dem Rennrad von Hua Hin nach Phuket über rund 830 km.

Diese Strecke entspricht etwa dem Weg von Basel nach Istrien, wo ich den Sommer verbringe, oder dem von Basel nach Hamburg, oder Basel nach Wien.

27. Jan. – 6. Feb. 2018: Wiederholung meiner Radfernfahrt von Hua-Hin nach Phuket über 800 km mit neuer Streckenführung
Nur 3 Monate nach meinen schweren Sturz auf dem Bahnübergang nahe Khao Tao nahm ich zum zweiten Mal die Radfernfahrt von Hua Hin nach Phuket in Angriff. Die neue Streckenführung gefiel mit besonders. Unvergesslich die Uebernachtung in den schwimmenden Bungalows auf dem Ratchapraba Stausee.

Ernesto Guidali, Max Lehmann, Tony Rominger

Ausfahrten und Trainings mit Radgrössen

Unvergesslich in Thailand waren meine Ausfahrten und Trainings mit berühmten Radgrössen der Gegenwart wie dem mehrfachen Vuelta-und Giro-Sieger Toni Rominger und dem Tour de France Sieger 2010 Andi Schleck. Mit Toni Rominger traf ich mich 3mal zu Ausfahrten im Raume Hua Hin. Beide haben mir grossen Eindruck gemacht

2017 Erstes Radtraining mit Andy Schleck und Sweet Varn Varn

2018: Radtraining mit Andy Schleck

Es war ein ganz besonderes Erlebnis mit dem früheren Sieger der Tour de France 2010 während zweier Jahre je eine Woche in Thailand zu trainieren. Dabei war aber auch der weibliche thailändische Superstar „Sweet VarnVarn“, eine wunderhübsche Schönheit.

5. März 2017 Hua-Hin Charity Ride mit Andy Schleck und Max Lehmann

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Google Suche: Wie findest Du mich in Google?

Einen Betrag in Internet zu platzieren ist das eine, das andere ist, diesen Beitrag wieder zu finden. Täglich durchsuchen die Such-Algorithmen von Google in Sekundenbruchteilen Hunderte Milliarden von Webseiten und speichern die Key-Wörter in ihren Servern ab. Die Google Suche und Verarbeitung ist ein ungemein komplexes Verfahren.

  • Wie findest Du Beiträge von mir?
  • Antwort: mit der Google-Such-Maske „max lehmann xxx“, wobei xxx für weitere Suchworte steht!

So funktioniert die Google-Suche

Google macht dies alles automatisch. Jeder auf einem Internet-Server gespeicherte Beitrag wird von Google gefunden und mit seinen wichtigsten Key-Wörtern in der Google-Bibliothek erfasst. Das Ziel jedes Webmasters ist es, seinen Beitrag möglichst weit oben in den zu erwartenden Suchen von Google-Benutzern zu landen. Nur solche Beiträge werden gelesen.. Vor allem für kommerzielle Unternehmen hängt davon ihr finanzieller und wirtschaftlicher Erfolg ab. Eine Katastrophe, wenn Amazon nach einer Suche nach „Online Shops“ nicht gefunden würde!

Auch ich bin daran interessiert, dass meine Beiträge gefunden werden. Ich bin an kritischen Lesern interessiert. Dazu muss ich beim Verfassen eines Beitrages gewisse Regeln beachten und gewisse wichtige und aussagekräftige Key-Wörter in bestimmten Orten meines Beitrages einfügen. Je besser ich mich an diese Regeln halte, desto leichter bin ich auffindbar. Werkzeuge mit künstlicher Intelligenz helfen mir dabei.

Screenshot Google Suche nach "max lehmann"
Screenshot Google Suche nach „max lehmann“

Wie findet man mich? Such-Kriterien

Seit 20 Jahren verfasse ich Beiträge in Internet. Es sind dies mehr oder weniger gelungene Tagebücher, Foto-Galerien, meine Memoiren, Reiseberichte und sogar Internet-Tips. Bereits damals habe ich mir die heute noch gültige Internet-Adresse „http://www.maxlehmann.ch“ registrieren lassen. Seither findet man mich in Google, wenn man nach „max lehmann“ sucht. Es wäre aber reiner Zufall, wenn ich oben auf der Liste landen würde, denn Google findet weitere 42 Mio Einträge mit „max lehmann“ als Inhalt.

Aus diesem Grund musst Du Deine Suche verfeinern und weitere Such-Wörter anfügen. Suche nach „max lehmann thailand“: Dann besteht die grosse Chance, dass Dir Beiträge aus meinem Thailand-Tagebuch oder Erlebnis-Berichte aus Thailand angezeigt werden. Noch besser wären die Such-Ergebnisse mit einem weiteren Suchkriterium nach „max lehmann thailand chiangmai„! Dies aber nur, weil ich gewisse Regeln von Google eingehalten und so die Gewichtung für die Rangierung verbessert habe.

Das raffinierte an Google ist, dass es automatisch nach Synonymen sucht. Es sucht nicht nur exakt nach Deinem Suchwort, sondern auch nach ähnlichen Worten (=Synonymen). In der Suche nach „Burma“ sucht Google automatisch nicht nur nach „Burma“ sondern auch nach „Myanmar und Birma und Burmese“.

Also Merke Dir: Wenn Du nach einem Inhalt aus einer meiner Beiträge suchst, dann suche nach der Suchmaske „max lehmann xxx xxx“. (xxx steht für Such-Worte!)

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Zensur: Facebook unterdrückt Meinungs-Äusserung

Facebook

Facebook hat anfangs April 2021 einen Beitrag von mir“ wegen Missachtung der FB-Regeln“ gelöscht und mir weitere Konsequenzen angedroht. Dies war für mich ganz klar Zensur durch Facebook. Ich habe mich gegen diese Massnahme gewehrt, denn ich war mir keines Fehlers bewusst. Ich hatte keine Chancen gegen FB und erhielt nur die typischen, wenig aussagenden Antwort-Bausteine.

Die bei mir angewandte Zensur von Facebook hätte ein Verbot der meisten oder aller Presse-Organe wie „Der Spiegel“ oder die „Neue Zürcher Zeitung“ zur Folge. Armseliges Facebook!

Scheinbar ist es gefährlich, in Facebook etwas zu schreiben oder sogar eine Meinung zu äussern, denn die eingesetzten Such-Tools können etwas falsch verstehen und dann ist es bereits zu spät. Als Konsequenz meinerseits werde ich den Umgang in und mit FB meiden. Ich werde zwar erreichbar bleiben, aber keine Bilder, Texte veröffentlichen oder Likes verteilen.

Ich werde mich zukünftig auf meine eigene „Homepage vom Basler Max“ beschränken und dort meine mit Fotos illustrierten Erlebnisse und Berichte je nach Jahreszeit im „Sommer-Tagebuch“ resp. dem „Thailand-Tagebuch“ veröffentlichen.

Ursache des Ärgernis mit Facebook:

George Orwells Roman „1984“: Big Brother is watching you“

Wer kennt nicht diesen Roman und hat ihn gelesen. Nie hätte ich im Traum geglaubt, etwas ähnliches zu erleben. Aber es ist mir gestern passiert. Ich habe nämlich vor ein paar Tagen in Facebook auf den Beitrag der kroatischen Zeitschrift „Stimme Kroatiens“ meine Meinung geäussert. Und diese hat FB nicht gepasst.

Zeitungs-Beitrag „Stimme Kroatiens, Tonči Petrić 1. April 2021 22:21“

Das Robert Koch Institut hat aufgrund hoher Infektionszahlen die Gespanschaften Istrien und Bijelovar-Bilogora am Donnerstag zum Risikogebiet erklärt.

Die Zahl der COVID-19-Neuinfektionen in Kroatien steigt. Die landesweite Inzidenz liegt bei über 50 Fällen pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb ganz Kroatien mit Wirkung vom 3. April 2021 vom Robert-Koch Institut als Risikogebiet eingestuft wurde. Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Kroatien wird derzeit nach Ansicht des Robert-Koch-Institutes gewarnt. 

Alle Personen die aus Kroatien nach Deutschland einreisen müssen innerhalb von 48 Stunden einen negativen Coronavirus-Test vorweisen und zehn Tage in Quarantäne verbringen. Die Selbstisolation kann mit einem weiteren negativen Corona-Test auf fünf Tage verkürzt werden. 

Meine Meinungs-Aeusserung auf diesen Artikel:

„Die Deutschen spinnen: In Deutschland ist die Infektionszahl 2-3x höher ….. und sie erklären Istrien/Kroatien zum Risikogebiet! Sie sollten froh sein um jeden Einreisenden, denn dieser würde den Durchschnitt in Deutschland senken!“.

Scheinbar hat Facebook noch nie etwas von Asterix und Obelix und ihrem Spruch „Die spinnen die Römer!“ gehört! Meine Fomulierung „Die Deutschen spinnen“ muss das „Bad-Word“ gewesen sein!

19. April 2021 Nachtrag und Richtigstellung betr. 50er-Inzidenz: Die Angabe der 50er-Inzidenz gilt für Istrien, aber nicht für Rest-Kroatien, denn dort ist die Zahl der Infizierten auf 200-300 angestiegen.

Hütet Euch vor der Facebook Zensur

Ich mache Euch auf das Risiko aufmerksam, in Facebook eine Meinung zu vertreten. Achtet bitte auf kritische Formulierungen und „Bad-Words“ (wie Bombe, böse und unseriöse Worte) oder noch schlimmer Kritik an Facebook. Facebook lässt alle Einträge elektronisch durch Such-Tools überprüfen und sperrt unverzüglich. Auch eine Nachfrage resp. Wiedererwägung bringt nichts und vor allem keine verständliche Begründung, denn Facebook wird sich hüten, einen Fehler zuzugeben! Ich musste diese Erfahrung bereits vor ein paar Jahren machen, als mir ohne Vorwarnung mein ganzes FB-Profil gesperrt wurde. Facebook ist in Sache Zensur sehr schnell bei der Sache.

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In Thailand gelernt: Gutes Herz – Good Heart

Ich habe in Thailand gelernt, ein grosses Herz zu haben. So ist es für die Thais selbstverständlich, einen Teil ihres täglichen Erwerbs ärmeren Leuten weiterzugeben. Obwohl es in Thailand keine Sozialhilfen gibt, hat es wenige Bettler in Thailand. Ein Hartz-IV gibt es dort nicht. Jedermann versucht, sich mit Arbeit über Wasser zu halten. Es ist für einen Thai etwas Schreckliches, um Geld und seinen Lebensunterhalt betteln zu müssen. Die wenigen Bettler, die man auf der Strasse und den Märkten sieht, sind grösstenteils arme Teufel! Die Thais entdecken schnell, welche der Bettler faule Schmarotzer sind und die Gutmütigkeit der Allgemeinheit ausnützen. Denen geben sie kein Geld und strafen sie mit Verachtung. Mit den richtig armen Leuten teilen sie ihr hart verdientes Geld. Dies macht sie glücklich und entlockt ihnen das berühmte Lächeln.

Ich schenke Thailand mein Herz

Thailand Schmetterlings-Orchidee

Zur Zeit geht es den meisten Thais schlecht bis katastrophal. Dieses Mal sind es nicht die armen Bauern, sondern der Mittelstand, der sein Geld mit Hotels, Taxis, Reiseführer, Bars, Massage etc im Tourismus verdient. Die ganze Tourismus-Industrie ist zusammengebrochen, weil die Regierung mit ihrer brutalen Grenzschliessung die Einreise aus dem Ausland erschwerte. Sie verlangt von jedem Einreisenden eine 2-wöchige Quarantäne. Ein Aufenthalt nicht zu Hause, sondern in einem vom Militär kontrollierten „verschlossenen“ Hotel.

Ich war schon immer kritisch gegenüber den Geldsammlungen der hiesigen Organisationen in Europa. Seit Beginn der Corona-Pandemie kann ich das von den Thais gelernte weitergeben. Monatlich schicke ich einen nicht unwesentlichen Betrag an jemandem aus meinem Thai-Bekanntenkreis: meiner Freundin Pat, einer Masseuse, meiner Hausmeisterin, meiner Putzfrau, einem Thai- oder Familien-Freund.

Mir machen diese Spenden nicht weh. Jedoch die Person kann einen Monat davon leben und sich etwas spezielles leisten. Und ich habe jeden Monat ein wunderschönes Gefühl: Etwas Nützliches gemacht zu haben.

Ihr solltet dies auch mal ausprobieren! Ihr werdet glücklich sein!

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Max empfiehlt: Datensicherung mit „Dropbox“, „FreeFileSync“ und „AOMEI“

Disk-Crash wäre ein Daten-Gau

Ein Daten-Gau gehört zu einem der schlimmsten Momente im Leben eines PC-Benutzers. Je nach Situation und im Falle von verlorenen Fotos geht ein Teil eines Lebens verloren. Dies kann man mit wenig Aufwand verhindern, sofern man sich monatlich etwas Zeit nimmt. Man braucht Datensicherung und Backup.

Trennung von „SYSTEM“ und „DATEN“

Basis eines erfolgreichen Sicherungs-Konzeptes v erlangt die Trennung von SYSTEM/PROGRAMME und DATEN. Auf jedem PC sollten diese beiden Gruppen auf unterschiedlichen Partitionen (=Teiles der Magnetplatte) zugeordnet sein. Normalerweise C://SYSTEM und D://DATEN . Ohne diese Massnahme ist eine erfolgreiche Datensicherung etwas aufwändiger. Dazu mehr am Ende dieses Postings.

Diese beiden Bereiche SYSTEM und DATEN müssen periodisch gesichert werden. Darunter verstehe ich das Kopieren auf ein anderes Medium, z.B. auf eine externe Magnetplatte. Das Ausdrucken auf Papier ist auch eine Art Datensicherung…. aber altmodisch

Datensicherung, Magnetplatten für Backups, Foto-Archivs, System-Backups, Dropbox
v.l.n.r. System-Backups, Dropbox-BackUps, Foto-Archiv, Im Vordergrund die externe Foto-Arbeitsplatte

Die kleine Magnetplatte im Vordergrund „Master – Fotos work“ ist die Arbeits-Platte mit allen Fotos seit ich digital fotografiere, also der letzten 20 Jahre. Wenn ich Fotos älter als 1-2 Jahre verarbeite, greife ich auf diese Platte zu. Sie ist mobil und geht mit mir auf Reisen.

Im Hintergrund stehen die grossen Backup- und Datensicherungs-Platten des periodischen „System-Backups“, des „Dropbox-Backups“ und des „Foto-Archivs“. Die 3 grossen, dicken Magnetplatten bleiben immer zu Hause.

Jedermann sollte periodisch seine „wichtigen“ Daten sichern. Ich nutze dazu „Dropbox“

Für eine Firma sind seine Daten lebenswichtig! Für eine Privat-Person haben die Daten im Normalfall nur emotionalen Wert. Dies ist aber von Person zu Person unterschiedlich. Da ich einen grossen Teil des Jahres im Ausland verbringe, sind meine Daten auf dem PC mehr als nur emotional. Der PC ersetzt meine Papier-Ablage in Ordnern zu Hause im Büroschrank und enthält Kopien meiner Rechnungen, Briefe, Policen, Bankauszüge etc.

Deshalb muss man sich die Frage stellen, „Welche Daten sind Wichtig“? Falls der PC nur zum Spielen oder als Schreibmaschine benutzt wird, dann muss man nur von Zeit zu Zeit vom „System“ einen Backup erstellen (siehe weiter unten). Es beginnt aber bereits kritisch zu werden, wenn man die geschriebenen Briefe auf dem PC abspeichert und keine Papier-Kopie in einen Ordner ablegt.

Für meine wichtigen Daten nutze ich die Software „Dropbox“ als Ablage. Dropbox ist in meine File-/Folder-Struktur integriert. Dropbox speichert die Daten sowohl auf meinem PC, als auch in seiner „Cloud“ auf einem externen Speicher irgendwo in einem grossen Rechenzentrum. Damit sind alle meine wichtigen Daten doppelt gespeichert. …. und da ich Dropbox auf allen meinen PC’s installiert habe, sind auf allen meinen PC’s die Daten identisch. Ob ich nun in Thailand weile oder in Istrien.

In meinem Dropbox-Bereich habe ich Ordner für Korrespondenz, Adressen/Tf.-Nummern, Bank-Geschäfte, Fotos, Bücher, Verträge, Passworte sowie für die Scripts meiner Homepage.

Zusätzliche Monats-Absicherung von Dropbox mit „FreeFileSync“

Grundsätzlich würde die Dropbox-interne Sicherung auf dem „Dropbox-Cloud“ genügen. Es bleibt jedoch die Gefahr, dass ein bösartiger Virus auch die Daten auf der Cloud zerstören könnte. Aus diesem Grund mache ich monatlich eine Datensicherung meiner Dropbox-Daten auf einer externen Magnetplatte und benutze dazu die Gratis-Software „FreeFileSync“

Spezialfall Fotos: Auf Dropbox habe ich nur die aktuellen Fotos des laufenden Jahres im Direktzugriff. Mein ganzes Foto-Archiv benötigt rund 1 TB Speicherplatz und befindet sich auf einer externen Magnetplatte und zusätzlich als Sicherungs-Kopie auf einer zweiten Magnetplatte, die ich monatlich mit „FreeFileSync“ aktualisiere resp. synchronisiere..

System Backup mit „AOMEI“

Alle 3 Monate oder bei grössere System-Updates sichere ich mir eine Kopie der System-Disks C: auf einer externen Magnetplatte. Damit schütze ich mich gegen zerstörerische Viren, deren Ziel vorrallem das Betriebssystem ist.

Monatliche WordPress Backups meiner Tagebücher

Es wäre für mich ein emotionales Drama, wenn meiner WordPress-Tagebücher zerstört würden. Aus diesem Grund sichere ich diese monatlich mit dafür geeigneten WordPress-Tools. Ich hoffe, dass ich meine Backups nie brauchen muss, denn ich habe dieses Verfahren bisher nur einmal getestet. Es war tricky.

Was tun, wenn SYSTEM/PROGRAMME und DATEN auf dem C-Disk sind?

Es gilt alles wie bisher beschrieben, wie File-Organisation und Dropbox, jedoch sollte alle 1-2 Monate mit AOMEI ein Backup des ganzen C-Disk auf einen externen Magnetspeicher gemacht werden.

Meine bisherigen Erfahrungen mit Sicherungen

Bisher hatte ich in den vergangenen 15 Jahren Glück mit meinen Sicherungen. Ich musste nur 1x die kleine externe Foto-Arbeitsplatte aus dem Backup-Archiv rekonstruieren, weil ich die kleine Arbeitsplatte durch Fehlmanipulation teilweise zerstörte. Zudem musste ich 2x auf die System-Sicherung zurückgreifen und das System auf einem meiner PC’s wiederherstellen. Beide Male hatte sich das Windows-Betriebssystem selber korrumpiert! Beide Male konnte ich auf ein Backup zurückgreifen und das System in rund 30 Minuten wieder aufbauen. Eine Neu-Installation hätte mindestens 2 Tage benötigt, weil ich alle Programme hätte neu installieren müssen.

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Ich bin ein Spätzünder! Meine Canon hatte Probleme … spät habe ich „YouTube“ als Helfer entdeckt

Ich habe vor ein paar Tagen an dieser Stelle von meinem Problem mit meiner Spiegelreflex berichtet. Als ich mich damals in meiner Verzweiflung mit dem Neukauf einer neuen Kamera befasste und im Internet nach geeigneten Modellen suchte, stiess ich in YouTube auf hochinteressante Kamera-Vergleiche zwischen Canon Kameras. In der Zwischenzeit habe ich entdeckt, dass Youtube ein Paradies mit Videos über Erklärungen aller Art ist. Ich habe Anleitungen gefunden über „Wände tapezieren“, aber Tips über „Einrichten eines Netzwerks zu Hause“.

Mein Foto-Apparate, die CANON EOS-60D
Klick aufs Bild zu einem YouTube-Video meiner CANON EOS-60D

Seither benutze ich Youtube als Helfer für die Benutzung meiner „alten“ Spiegelreflex Canon 60D. Ja, ihr habt richtig gelesen. Ich besitze diese Kamera zwar gegen 10 Jahre, habe aber durch Studium von Youtube-Videos viel Neues über meine Kamera und über Foto-Techniken erfahren. Ich habe neue Features meiner Canon gefunden, wie z.B. Nutzung von 3 verschiedenen Autofokus-Methoden, oder Tips für Arbeit mit einem Aufsteck-Blitz, oder Tips für Porträt-Fotografie.

In YouTube habe ich mittlerweilen auch faszinierende Informations-Videos über „WordPress“, der Software auf der dieses Tagebuch basiert. gefunden. Selbstverständlich gibt es auch lehrreiche Videos über meine 3. Heimatland Thailand und Hua Hin.

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März 2021: Live Ticker vom „Basler Max“

+++ Steuern +++ Deutschland Merkel +++ Covid-19 +++ Vista-Klinik +++ Datensicherungs +++ Orchidee +++

Im vorliegenden Newsletter berichte ich über meine Ereignisse und Erlebnisse des März 2021

21. März: Steuererklärung Schweiz

Formular Steuererklärung BL
21. März 2021: Steuererklärung BL

Ich habs wiederum geschafft, die jährliche Steuererklärung fürs vergangene Jahr 2020 auszufüllen. „Bürde bringt Würde“ auch für uns Schweizer. Wir sind stolz auf unsere direkte Demokratie, müssen uns aber auch jährlich über unsere Finanzen öffnen. Dazu helfen uns Programme, die uns von der Steuerverwaltung gratis zur Verfügung gestellt werden.

16. März: Wo sind denn die Chefs?

In Europa und Deutschland herrscht mit der Corona-Pandemie eine der grössten gesundheitlichen und ökonomischen Katastrophen der letzten Jahrzehnte. Es braucht eine starke Führung! Aber die beiden obersten Chefs Ursula von der Leyen und Angela Merkel sind abgetaucht. Sie schicken ihre Untergebenen an die Front. Mit der anstehenden 3. Welle, dem Impfdebakel und dem AstraZeneca-Impfstop wollen sie sich ihre Hände nicht verbrennen. Sie lassen die EU und Deutschland alleine! Solche Führer nennt man feige!

Dies hat bei beiden Frauen System. Ihre Untergebenen verlieren das Vertrauen der Bevölkerung und die beiden Chefs sehen sich als starke Manager. Dumm ist nur, dass der Angela Merkel mögliche Nachfolger fehlen, weil die alle desavouiert wurden. Der Absturz der CDU/CSU ins Bodenlose ist bereits zur Bundestagswahl abzusehen. GRÜN-ROT-ROT lässt grüssen. Armes Deutschland.

Es ist in diesem Zusammenhang erwähnenswert, dass die Schweizer Arzneimittel-Kommission SwissMedic den Covid-Impfstoff AstraZeneca wegen unvollständiger Daten noch nicht freigegeben hat!

Covid-19: Fake-News und Schulterklopfen in Deutschland

Kürzlich hat mich ein Freund aus Deutschland angerufen und auf Presse-Mitteilungen und TV-News verwiesen, die über den gefährlichen und tödlichen Weg der Schweiz in der Corona-Bekämpfung verwies. Ich war überrascht ob dieser Aussage, denn bezogen auf 100’000 Einwohner haben wir Schweizer wohl mehr Infizierte, jedoch nur etwa die Hälfte der Toten durch Corona. d.h. diese Presse- und TV-Mitteilungen entpuppten sich als Fake-News, weil sie sich nur auf die Anzahl Infizierte bezog, den Vergleich zwischen den Toten beider Länder nicht erwähnte.

Man weiss es mittlerweilen, die Kennzahl „Anzahl der Infizierten“ ist direkt abhängig von den durchgeführten PCR-Tests. Es könnte demnach sein, dass wir in der Schweiz mehr Tests machen resp. dass die Bevölkerung leichter zu PCR-Tests kommt, als dies in Deutschland der Fall ist.

Anders sieht es aus, bei der „Anzahl der an Corona Verstorbenen je 100’000 Einwohner„. In dieser Kennzahl ist Deutschland seit Anfang 2021 doppelt so schlecht. Deutschland weist mehr als doppelt so viele Tote auf. Dies deutet eher darauf hin, dass die Pandemie in Deutschland stärker wütet oder dass die ärztliche Pflege und Kompetenz in Deutschland massiv schlechter ist.

Basler Tram mit Corona Werbung
10. März 2021: Basler Corona Strassenbahn

8. März: Monats-Check in der Vista-Klinik

Meiner Makula-Augenkrankheit geht es wie der Corona-Pandemie, ein Auf und Ab! Das Positive ist aber, dass ich nach zwei Schritten der Besserung nur einen Schritt zurück mache. Ich fühle, es wird langsam besser. Im Moment sind beide Augen wieder trocken, d.h. auf dem Weg zur Heilung. Meine Stimmung ist perfekt!

3. März: Heute ist der Tag meiner „Daten-Sicherung“

Hast Du Deine wichtigsten Daten bereits gesichert? In der Tat solltest Du dies periodisch machen, denn Deine Magnetplatte kann jederzeit crashen (=ausfallen) und dann sind alle Deine Fotos, Dein Briefverkehr, Deine Geschichte etc unwiderruflich verloren. Neben einem technischen Defekt besteht aber auch die grosse Gefahr, dass ein externer Virus Deine Daten zerstört!

Diese Gefahr decke ich ab, indem alle meine wichtigen Daten (Fotos, Briefe, Bankverkehr etc) auf meiner Dropbox-Cloud gesichert sind. Zusätzlich sichere ich diese Dropbox-Daten alle 3 Monate auf einer externen Magnetplatte. Monatlich sichere ich meine Internet-Homepage wie Tagebücher mit einem speziellen Sicherungstool.

Vielleicht müsste ich mir noch ein Kerzlein anzünden, damit ich niemals auf eine dieser Sicherungen zurückgreifen muss.

Meine Orchidee blüht

Es ist ein Traum. Im Frühjahr letzten Jahres habe ich sie gekauft. Sie blühte damals wunderbar und erfreute mich tagtäglich. Seit wenigen Wochen ist meine Schmetterlings-Orchidee neu erblüht. Eine Blüte nach der anderen erfreut mich jeden Tag aufs Neue.

Schmetterlings-Orchidee

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Rezept: Chinesisches Poulet-Geschnetzeltes

Ich bin keine Hobby-Koch. Ich koche, um zu überleben. Ich koche manchmal auch im Gourmet-Style und wage mich in die „Asien Eintopf Küche“. Dazu zählt mein „Chinesisches Poulet-Geschnetzeltes“, das ich in einem grossen Wok zubereite und mir mehrere Tage reicht.

Zutaten zum Rezept: Champignon, Brokoli, Zwiebelm Paprika, Poulet-Fleisch, Kokos-Milch, Knoblauch
Das geschnetzelte Hühnchenfleisch ist bereits in der Marinade

Ich benötige dazu Gemüse aller Art der jeweiligen Jahreszeit und etwa 500 gr Hühnchenfleisch.

  • Das Hühnchenfleisch lege ich etwa 1 Stunden in eine Marinada aus Sojasauce und Weisswein/Sherry. Anschliessend streue ich darüber Maisstärke und mische es gut.
  • In meinem Guss-Wok frittiere ich fein geschnittenes Knoblauch in ein paar Esslöffel Oel an, schütte dann das Hühnchenfleisch dazu und brate es unter ständigem Rühren an.
Anbraten Hühnchenfleisch
  • Sobald das Fleisch gar gebraten ist, kommt es in ein anderes Gefäss, weil ich den WOK fürs Gemüse brauche.
Wok mit dem rohen Gemüse
  • Das Gemüse schneide ich in essbare Stücke. Diese kommen dann in den Wok, dazu 200 ml Hühnchen-Bouillon, 1 Esslöffel Zucker und köchle das ganze bei mittlerer Hitze und zugedeckt etwa 15-20 Minuten. Mit Chilli-Pulver würze ich bis zu einer Schärfe ab, die ich mag.
Max vor dem dampfenden Wok
  • Sobald das Gemüse um das halbe Volumen zusammengefallen ist, schütte ich 400 ml Kokosmilch und das Hühnchenfleisch dazu …. und würze es endgültig mit Chilly und köchle noch wenige Minuten. Und fertig ist mein „Asien Eintopf“
Der fertige Chinesische Eintopf

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Ein Schock mit Happy End – Defekt meiner Canon-Spiegelreflex

Man sollte nicht allzu schnell klein beigeben, wenn irgendetwas in einem modernen technischen Geräten nicht mehr richtig funktioniert. Ich habe dies eben bei einem Defekt meiner Canon-Spiegelreflex-Kamera erlebt. Schlussendlich stellte es sich heraus, dass die SD-Speicherkarte Ursache dieser Panne war. Ich musste sie nur neu formatieren.

Ich wollte bei dem schönen Frühlingswetter in den Tierpark „Lange Erlen“, um zu fotografieren. Beim Vorbereiten und Testen meiner Canon 60D dann der Schock: Ich konnte nicht mehr abdrücken und das Display blieb schwarz! Einzig die Autofocus-Einstellung funktionierte und summte, sobald ich den Auslöser betätigte. Meine Canon war defekt.

Muss ich mir eine neue Canon kaufen?

Ich ärgerte mich unsäglich und machte mich bereits damit vertraut, eine neue Kamera kaufen zu müssen. Es gab die Möglichkeit, bei einer Bekannten eine gebrauchte Canon 70D zu erstehen oder einen technischen Schritt vorwärts auf die neueste Canon 90D zu machen.

Ich freundete mich immer mehr an die Idee eines neuen 90D-Gehäuses, das etwa zu Fr. 900.– erhältlich war. Ich vertiefte mich im Internet und beriet mich mit erfahrenen Fotografen.

25. März 2021: Fehlersuche bei der Canon 90D

Es liess mich aber auch nicht los, dass irgendetwas an diesem Fall unerklärlich war. Ein Teil in meinerCanon funktionierte, ein anderer Teil war defekt. Ein elektrischer Kurzschluss müsste doch alles lahmlegen? Ich erinnerte mich an die Technik der Fehlersuche und begann alles auszutauschen, was möglich war. Die Objektive, die Batterie und schlussendlich auch die SD-Speicherkarte. Die letztere könnte ja auch zu 100 % voll sein? Was aber nicht der Fall war, wie ich auf dem PC feststellen konnte. Schlussendlich schob ich eine leere SD-Karte in meine Canon ein und welch Überraschung: Das Display funktionierte und auch der automatische Reinigungsvorgang beim Einschalten der Kamera! Kurzum, die Kamera liess sich bedienen, als wäre nichts geschehen!

Die SD-Karte mit den Fotos war der Urheber

Es war schon überraschend. Die SD-Karte war die Ursache für den Ausfall. Sobald ich sie wieder in meine Canon einschob, hatte ich die alten schlechten Effekte mit Ausfall der Kamera. Ich konnte die SD-Karte jedoch in eine andere Kamera einschieben und sie funktionierte bestens. Bevor ich die „defekte“ SD-Speicherkarte im Müll entsorgte, formatierte ich sie auf dem Notebook und setzte sie nochmals ein! Und sie funktionierte als wäre nie etwas anderes gewesen. Es handelte sich demnach um keinen Hardware-Defekt. Ich identifizierte das Problem bei einem Defekt in der Software-Verzeichnisstruktur. Die Kamera entdeckte dies und unterbrach den Kamera-Start.

Wie konnte es zu diesem Defekt gekommen sein?

Ich transferiere alle Bilder auf mein Notebook zur „Weiterverarbeitung und Archivierung“, indem ich die SD-Karte mit den Fotos in den dafür vorgesehenen Schlitz meines Computers einschiebe und transferiere dir Daten. Ein Vorgang, den ich tausende Mal vornahm. Es gibt jedoch einen heiklen Moment! Man darf die SD-Karte nur entfernen, nachdem sie aufgehört hat, Daten zu transferieren und nicht mehr Software-mässig mit dem Verzeichnis auf dem PC vernetzt ist. Macht man es zu früh, besteht die Gefahr, eine Link-Adresse zu zerstören und es damit zu dem vorliegenden Desaster kommen kann. Ich kannte diese Gefahr, habe aber wahrscheinlich beim letzten Daten-Transfer die SD-Karte zu früh herausgezogen und damit eine Situation geschaffen, mit der meine Spiegelreflex-Kamera nicht mehr zurechtkam.

Abhilfe und ganz heisser Tip !

Um sicherzugehen, dass dies nicht passiert, gibt es unter Windows-10 in der Task-Leiste das Symbol „Hardware sicher entfernen und Medium auswerfen“, das man unbedingt benutzen sollte. Man kann nämlich durch eine solche Fehl-Bedienung auch eine externe Fest- und Speicherplatte kaputt machen.

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Max berichtet: Aus dem Leben meines Foto-Archivs

Mein Foto-Archiv ist die Basis für meine Foto-Berichte und -Galerien. Die Analog Fotografie war ein kostspieliges Hobby. Erst die Digital-Fotografie erlaubte die einfache Verarbeitung, Optimierung und Einbindung der Fotos in Berichte, Galerien und Alben

Diesen Beitrag habe ich verfasst, als ich meinen alten Reisebericht „Kambodscha 2009“ überarbeitete. Ich habe ihn von unzähligen kleinen Bildern befreit und neue optisch optimierte Bilder eingefügt. Der Bericht soll nun eher einem GEO-Magazin ähneln. Durch anklicken auf eines der nachstehenden Bilder gelangst Du zum neuen Reisebericht Kambodscha 2009

Seit 20 Jahren fotografiere ich „Digital“. In dieser Zeit ist die Menge meiner Fotos explodiert. Alle brauchbaren Fotos speicher ich in einem elektronischen Archiv auf Dropbox und zusätzlich auf einer grossen Speicherplatte ab. Manche Fotos veröffentliche ich in einem digitalen Reisebericht oder einem Tagebuch. Im Laufe der 20 Jahre hat sich mein Geschmack und auch meine Fertigkeit bei der Bearbeitung meiner Bilder verändert. Zur Zeit überarbeite ich die ältesten Berichte resp. deren Fotos, indem ich die vielen kleinen Bilder durch weniger, aber grössere ersetze. Dadurch werden die Berichte optisch viel besser und sehens-/lesenswerter.

Analog-Fotografie war ein teures Hobby

Zu Zeit der analogen Fotografie, also der Fotografie mit Negativ- und Dia-Filmen, kostete jeder Druck auf den Auslöser viel Geld. Fotografieren war ein teures Hobby. Die damaligen Analog-Filme hatten eine Kapazität von 20 oder 35 Bilder und mussten durch ein Entwicklungslabor entwickelt und auf Papier kopiert werden. Je Film entstanden Kosten für den Film, dessen Entwicklung und die Papierabzüge zwischen SFr. 20-30.

Ich erinnere mich noch bestens an die erste Tat nach Rückkehr aus den Ferien oder einer Städtereise: Unverzüglicher Versand der Filmrollen ans Entwicklungslabor.

Wie gross war die Spannung, bis das Kuvert des Labors mit den Photos nach etwa 1 Woche im Briefkasten landete. Freude, Aerger und Enttäuschung waren nahe beieinander. Es waren viele schöne Bilder darunter, aber auch grosse Enttäuschungen, wenn die wichtigsten Bilder unbrauchbar waren. Unter- und Überbelichtung, sowie Unschärfe gehörtem zu den negativen Seiten des Geschäfts. Welcher Fotograf erlebte nicht das Horrorszenario mit Mehrfachbelichtungen auf denselben Bild-Abzügen, weil der Film in der Kamera nicht transportierte. Heute sind solche Katastrophen schier ausgeschlossen, denn man kann unverzüglich nach dem „goldenen Schuss“ das Ergebnis auf dem Kamera-eigenen Monitor anschauen und reagieren.

Die besseren Fotos landeten schlussendlich in Form von 6×9 cm- oder 9×13 cm-Abzügen in einem gebundenen Foto-Album oder in einer Schachtel. Die Dias wurden gerahmt und warteten auf die berühmt-berüchtigten Dia-Abende.

Massen-Fotografie dank der Digitalen Fotografie

Früher nahm ich 4-5 Dia- oder Negativ-Filme à je 35 Bilder mit in die Ferien und kam mit rund 100-150 Fotos zurück. Heute ist die Ausbeute 10-100 mal höher, denn das Abdrücken kostet kein Geld. Auch die Qualität der Bilder ist enorm gestiegen, weil ich das Resultat unverzüglich auf dem Monitor betrachten und überprüfen kann. Ich kann aber auch mehrere Fotos vom selben Objekt oder sogar Reihen- und Serien-Fotos einer sich bewegenden Person wie einer Marktfrau oder bei Kindern machen.

Mit den mobilen Telefonen resp. Smartphones hat sich ein weiteres Medium in unser Foto-Leben eingeschlichen. Es ist immer dabei und Foto-bereit. Die ganze Welt fotografiert! Auch ich benutze es, denn deren Foto-Qualität ist erstaunlich hoch. Es hilft mir nicht nur bei Schnappschüssen, sondern auch als Notizblock, wenn ich einen Preis im Geschäft vergleichen will, oder als Kopierer, um ein Dokument einzuscannen und im persönlichen Foto-Archiv abzulegen.

Durch Anklicken dieses Bildes gelangst Du zu meinem optimierten „Kambodscha-Reisebericht“ aus dem Jahre 2009

Vom Foto-Apparat ins Foto-Archiv

Nach jeder Reise selektiere ich als erstes die unbrauchbaren und unscharfen Fehl-Schüsse aus. Alle restlichen Fotos landen im Foto-Archiv auf Dropbox und auf einer externen Speicherplatte von 2 TB Grösse. Mittlerweile sind darauf gegen 1 Mio einzelner Fotos gespeichert, wobei ich die besten Bilder mehrfach in aufbereiteter und optimierter Qualität für Veröffentlichungen abgespeichert habe. Ich schätze, dass es sich um 200-300’000 unterschiedliche Sujets handelt.

Werkzeuge zur Aufbereitung der Bilder

Ein Bild wird erst durch seine Aufbereitung sehenswert und berauschend. Es muss zugeschnitten, die helleren oder dunkleren Stellen angepasst, die Farben prägnanter aufbereitet werden. Dazu gibt es Werkzeuge auf den Windows und Apple-PC’s. Die angebotenen Apps für die Mobilen Telefone sind nur bedingt brauchbar. Sie decken nur minimale Anforderungen ab. Ich benutze auf meinen Notebooks:

  • Das Bild-Verwaltungssystem „ACDSee“ ist die Drehscheibe meiner Foto-Bearbeitung. Mit seiner Hilfe organisiere ich die Archiv-Struktur auf der Folder-/File-Organisation von Windows mit aussagekräftigen Filenamen und rufe die entsprechenden Bildbearbeitungs-Werkzeuge auf.
  • Zur primären Bildbearbeitung dienen mir „Adobe Photoshop Elements“ und „Affinity Photo„, wobei das letztere ganz besondere Stärken bei der HDR- und Panorama-Fotografie aufweist
  • Mit dem Tool „Irfanview“ reduziere ich die File- und Bild Grösse für meine Bedürfnisse

Foto- und Reiseberichte, Foto-Galerien und Tagebücher

Fotos lassen sich als Papier-Abzüge, als Foto-Bücher und -Kalender oder wie in meinem Falle im Internet als digitale Berichte und Gallerien präsentieren. Foto-Bücher und auch Foto-Kalender haben sich in meinem Falle nicht bewährt. Ich schaue mir diese wie auch die „alten“ Foto-Alben aus der Analog-Zeit nur ganz selten an. Den grössten Nachteil sehe ich darin, dass man sie nicht mehr verändern kann, sobald sie erstellt sind.

Beste Erfahrungen habe ich mir mit den digitalen Medien gemacht. Ich kann deren Beiträge im Gegensatz zu den Papier-Alben jederzeit anpassen, ergänzen und optimieren. Ich kann mich laufend von Bildern trennen, um deren Anzahl in einem Bericht zu reduzieren. Ich kann aber auch die Qualität der Bilder neu Optimieren, weil ich im Laufe der Zeit neue Werkzeuge entdeckt und Erfahrung gesammelt habe.

Ausblick: Ich überarbeite alte Reiseberichte

Zur Zeit bin ich daran, alte Reiseberichte und Tagebücher zu überarbeiten. Damals vor über 15 Jahren konnte ich mich nur schwer von Fotos trennen und integrierte zu viele Bilder in die damaligen Berichte. Kein Betrachter hat sich diese je zu Gemüte geführt! Der Erfolg meiner Reiseberichte war gering!

Heute weiss ich: Nicht die Anzahl der Bilder sondern die Qualität der Illustrationen macht die Internet-Beiträge lesenswert. Ich versuche, die GEO-Reisebücher als Vorbild zu nehmen.

Die überarbeiteten Berichte weisen nun viele „Grossformatige Fotos“ auf. Nur die Besten der Bilder finden einen Platz.

Zum Beispiel meinen „Kambodscha-Reisebericht“ aus dem Jahre 2009:

Durch Anklicken dieses Bildes gelangst Du zu meinem optimierten „Kambodscha-Reisebericht“ aus dem Jahre 2009

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Feb. 2021: Live Ticker vom „Basler Max“

+++ Radausfahrten +++ Meine 2. Covid-Impfung +++ Gold, Gold +++ Der Bestatter vis-à-vis +++ Schnee +++ Mein Augen-Zustand +++ Blühende Orchideen +++

Frühlingstemperaturen und erste Radausfahrten

Seit dem 19. Feb. waren die letzten Februartage angenehm warm und bereits Frühlingshaft. Am 21. Feb. machte ich meine erste Ausfahrt seit rund 4 Monaten und am 25. Feb. meine zweite über je 36 km. Es herrschten Temperaturen zwischen 18o-20oC. Diese beiden Ausfahrten bildeten den Start in die 2021-Saison. Er war mühsam, aber hat Freude bereitet.

21. Feb. 2021: Ausfahrt ins Elsass

22. Feb: Erhielt meine 2. Covid-Impfung

Vier Wochen nach meiner ersten Covid-Impfung mit dem Wirktoff „Moderna“ erhielt ich heute meine Zweite und das „Diplom“ sprich den offiziellen „Schweizerischen Impf-Ausweis“. Ich bin glücklich darüber und fühle mich erleichtert, da ich nicht mehr im Vordergrund der Gefährdeten stehe. Ich kann nun beruhigter meine Enkel/-innen besuchen. Ich bin mir aber bewusst, dass neue Mutationen auch mich gefährden können.

Ein kleiner Nachtrag: In den 2 Tagen nach der Impfung habe ich als Nebenwirkung ein kleines bischen die Covid-Erkrankung durchgemacht. Ich hatte leichtes Kopfweh und die Gelenke schmerzten minimal. Ich war etwas müde und geschlaucht. Aber bereits am 3. Tag danach war ich wieder voll im Saft

Ski-WM – Hilfe, meine Nerven – Ich bin zu alt

2017 Goldmedaille aus Thailand

Es ist verrückt. Ich bin zu alt für diesen Zuschauer-Sport. Mein Herz klopfte, mein Puls weit über 100 und der Blutdruck gegen 200…und ich gebe es zu, meinen Augen tränten. So erging es mir am Super-G und im Abfahrtsrennen der Frauen. Auch ich habe eine Gold-Medaille verdient.

Es wird gestorben, auch ohne Corona

Vis-à-vis meiner Wohnung befindet sich ein Taxi- und Bestattungsunternehmen. Oft schau ich aus meinem Küchen-Fenster und beobachte, was da drüben abläuft. Mehrmals im Monat fährt ein kleiner Lastwagen vor und liefert neue „Holzsärge“ aller Gattungen. Schön verschnörkelte, aber auch ganz einfache. Das Geschäft mit Toten scheint zu rentieren. Täglich, wenn nicht sogar 2x täglich, fährt der schwarze Leichenwagen weg. Oft hält ein Privatwagen auf dem Parkplatz und dunkel gekleidete Leute steigen aus. Es sind ohne Zweifel Hinterbliebene, die sich eine schöne Beerdigung bestellen. Die wollen dem Verstorbenen noch etwas bieten! Die Bestatter haben Hoch-Konjunktur und kein Lockdown, obwohl keiner davon eine Maske trägt. Das Geschäft mit dem Tod hat eben besondere Gesetze.

9. Feb.: Aufstehen bei Schnee

9. Feb. 2021: Blick aus meiner Küche aufs Bestattungs-Unternehmen

8. Feb.: Makula: Wie geht es meinen Augen?

Ein grosser Check war in der VISTA-Augenklinik angesagt. Ich hatte ein gutes Gefühl. Wie gewohnt wurde ich als Studienteilnehmer wie ein Promi begrüsst. Dann starteten die Augentests, Buchstabenerkennen, OCT (Optical coherence tomography) und schlussendlich die aktuelle Diagnose: Das linke Auge mit dem Studien-Präparat behandelt ist wiederum „trocken“, während das rechte Auge wiederum leicht „feucht“ geworden ist. Das letztere hat mich etwas geschockt, denn es war bereits auf gutem Weg der Heilung. Nun geht es weiter. Das eine Auge wird in 6 Wochen gespritzt und das feuchte in 4 Wochen. Aber das Beruhigende: Der Zustand meiner Augen blieb stabil, leicht verbessert, weil ich auf das neue Medikament sichtlich anspreche, wenn auch nur langsam.

Meine Orchideen blühen wieder

Als ich im März aus Thailand zurückkam und realisierte, dass ich voraussichtlich längere Zeit zu Hause in der Schweiz verbringen muss, habe ich mir 2 Orchideen gekauft. Sie erfreuten mein Leben durch wochenlanges Blühen. Vor ein paar Wochen haben sie wieder ausgeschlagen und neue Knospen angesetzt. Seit ein paar Tagen blüht die weisse Schmetterlings-Orchidee wieder. Ein neuer Sonnenschein in meinem Leben.

Feb. 2021: Orchee Phalaenopsis: Schmetterlings-Orchidee

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Bericht von der Basler Fasnacht 2021

Bereits zum zweiten Mal nach 2020 musste die Basler Fasnacht wegen Corona abgesagt werden. Die Gefahr der Ansteckung durch die Covid-19-Viren war zu gross. Aus diesem Grund wurden alle öffentlichen Fasnachts- und Schnitzbängg-Veranstaltungen, die Fasnachts-Umzüge und Ansammlungen von Personen verboten. Die meisten Basler Fasnächtler haben diesen Entscheid akzeptiert. Einzig ein paar Querdenker und Rechts-Aussen-Politiker hielten sich nicht an die Regeln der Basler Regierung.

Die echte Basler Fasnacht fand nicht statt. Es regte sich jedoch der typische Basler Geist, etwas aus der verzwickten Situation zu schaffen. Das Fasnachts-Commitee animierte die Jung-Fasnächtler aus den Jungen Garden, einen Fasnachts-Rundgang mit 32 Stationen innerhalb der üblichen Cortège-Route zu kreieren. Als Ueberraschung haben die Geschäfte und Bewohner rund um den Rümelinsplatz ihre Schaufenster und Wohnungsfenster fasnächtlich geschmückt.

Ich habe es mir nicht nehmen lassen, über die Alternative Basler Fasnacht 2021 einen eigenständige Bericht mit vielen Fotos zu schreiben. Durch Anklicken auf das Waggis-Bild gelangst zum Bericht „Alternative Basler Fasnacht 2021„:

Klick aufs Bild, um zum Fasnachtsbericht zu gelangen

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Max berichtet: Meine Foto-Projekte

Die Corona-Pandemie hat den grossen Vorteil, ich muss möglichst zu Hause bleiben. Dies erlaubt mir, mich meinem Foto-Archiv und meinen Foto-Berichten zu widmen.

Vor etwa 20 Jahren habe ich mit der digitalen Fotografie begonnen. Ich liess mir farbige Negativ-Bilder vom Entwicklungslabor digitalisieren und auf CD brennen. Die damalige Qualität der eingescannten Bilder war aus heutiger Sicht mittelmässig. Im Mai 2001 kaufte ich für Fr. 1’450.– meine erste Digital-Kamera „Casio QV-3000EX“, wobei allein der Speicher für die aufgenommenen Bilder „IBM-MicroDrive mit 512 MB Kapazität“ etwa Fr. 450.– kostete. Bereits damals nutzte ich das Werkzeug Photoshop zur Bild-Optimierung. Anfänglich archivierte ich die Original-Fotos auf CD’s, später dann nur noch auf grossen Plattenspeichern. Die aktuelle Speicherplatte allein für die unzähligen Fotos ist 2 TBytes gross, das entspricht einer 4 Millionen Mal grösseren Speicherkapazität als der frühere 512 MB MicroDrive.

Seit jener Zeit existiert auch meine Homepage http://www.maxlehmann.ch, in die ich fleissig meine illustrierten Reiseberichte und Tagebücher verfasse und veröffentliche.

19. Jan. 2007: Kakteen am Strassenrand in Sudspanien
Frühere Bildgrösse

Damals war die verfügbare Internet-Kapazität und -Geschwindigkeit noch tief. Das Laden eines Bildes dauerte ewig und verlangsamte den Aufbau einer Bildschirm-Seite massiv. Die Texte waren kein Problem. Die Bilder verlangsamten das Laden. Es galt die Bilder möglichst klein zu halten. In meinem Falle waren sie damals zwischen 15-20 kB und 300×200 Pixel gross. (Heute beträgt die Grösse der Bilder um 100-150 kB und 800×600 Pixel)

Anhand der beiden Kakteenbilder oben und rechts könnt ihr den Grössen-Unterschied von früher und heute erkennen. Mit diesen kleinen Bildern konnte ich nicht brillieren! Nun versteht ihr auch, warum ich alle meine Berichte überarbeiten werde, denn sie sollen auch mir besser gefallen.

23. Juli 2003: Sushice Feuerwerk Anina

Meine aktuellen Projekte

Aus dieser Anfangszeit des Internets und der digitalen Fotografie rühren meine ersten Tagebücher und Reiseberichte:

Deren Texte waren brauchbar und zum Teil spannend zu lesen. Jedoch die eingefügten Bilder waren ein Problem. Es waren zu viele und das Format war zu klein. Kein Mensch wollte derart viele kleinen Mini-Fotos anschauen! Diese Menge erinnerte mich an die schrecklichen Dia-Abende meiner Eltern! Damit konnte ich niemanden als Leser und Betrachter gewinnen.

In den vergangenen Wochen habe ich die obigen Reiseberichte überarbeitet. Die Anzahl Bilder habe ich auf die Besten der Besten reduziert, sie anhand der Originale aus meinem Archiv neu optimiert und in Grossformat in die Berichte eingefügt. Die Original-Texte habe ich abgesehen von kleinen Aenderungen 1:1 übernommen.

Bei diesen Arbeiten am PC habe ich einige Foto-Raritäten entdeckt. Diese werde ich in einer eigenständigen „Best-of-Gallerie“ zusammenfassen. Die Optimierung meiner Foto-Seiten war eine erfrischende Arbeit. Ich bin stolz auf meine neugestalteten Berichte. Sie erstrahlen in neuem Glanz und kommen näher an mein Vorbild des „GEO-Magazins“.

27. Jan. 2005: Fahrt durch die Wüste von Luxor nach Hurghada:

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Basler Fasnacht: FFP2 Massge

Im 2021 wird es auch dieses Jahr nichts mit der grossen Basler Fasnacht vom 22. – 24. Februar. Corona und die Diskussionen um die FFP2-Masken verunmöglichen dies. Und dennoch entdeckte ich die einen oder anderen Fasnachts-Hinweise, wie den Waggis in Binningen.

Die Basler Fasnacht soll nur virtuell stattfinden. Die Schnitzelbänggler, Trommler und Pfyffer treten vor Fernseh-Kameras auf …Wir Zuschauer müssen uns nicht warm anziehen. Wir können alles bequem aus dem warmen Wohnzimmer mit verfolgen. Das ist nicht mehr Fasnacht, sondern Karneval „Basel wie es singt und lacht

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Jan. 2021: Live-Ticker vom „Basler Max“

+++ Bin gegen Covid-19 geimpft +++ Biden/Harris, die grosse Hoffnung +++ Vati ersetzt Mutti in der CDU +++ Bordelle dürfen in CH offen bleiben +++ Covid-19-Impftermin +++ Hilfe für Restaurants +++ Fitness zu Hause +++ USA: Putsch +++ Die Thais leiden +++ Impfbeginn +++

25. Jan.: Bin mit dem Moderna-Impfstoff geimpft worden

Am 15. Jan. hatte ich das Glück, übers Internet einen Impftermin erwischt zu haben. Heute war es soweit. Ich wurde mit dem Moderna-Impfstoff geimpft und fühle mich etwas beruhigt in Anbetracht der aggressiveren Covid-Varianten. Am 22. Feb. fasse ich die Zweite Impfung und dann werde ich recht gut geschützt sein.

20. Jan. 2021: Amtseinführung von Joe Biden und Kamala Harris, Abgang von Donald Trump

Um 17:50 Uhr MEZ war es soweit, Joe Biden und Kamala Harris waren als 46. Präsident und Vize-Präsident der Vereinigten Staaten vereidigt. Ich gebe es zu, ich hatte bei der Zeremonie Tränen in den Augen, Ich war glücklich für Amerika, die ganze Welt und für die Demokratie!

Es war eine würdevolle Amtseinsetzung auf dem Capitol. Am selben Ort, an dem vor 2 Wochen Donald Trump und seine Anhänger das Kapitol besetzten und die Wahl von Joe Biden verhindern wollten. Es war Donald Trump hoch anzurechnen, dass er dieser Feier ferngeblieben ist. Die beste Tat seiner Amtszeit

18. Jan: Shutdown in der Schweiz – Bordellle bleiben geöffnet

Der Bundesrat und das BAG (Bundesamt für Gesundheit) haben grosse Angst vor der agressiven England-Mutation des Covid-19. Ab Montag, 18. Jan. müssen auch die Läden schliessen. Ab dann dürfen einzig die Lebensmittelgeschäfte, Banken, Apotheken/Drogerien, Baucenters, Coiffeusen und Bordelle offen bleiben. Ja, ihr habt richtig gelesen. Aus unerfindlichen Gründen dürfen die Puffs geöffnet bleiben. Ich frage mich, wie dort Abstand gewahrt werden soll! Ich bin kein Gegner der jetzigen Pandemie-Einschränkungen, aber irgendwie verstehe ich diesen Entscheid nicht! Aus Respekt vor den übrigen Schliessungen hätte ich etwas Fingerspitzengefühl erwartet.

16. Jan: Neuer CDU-Chef: Nach der „Mutti“ der „Vati“

Nach vielen Jahren Frauen-Herrschaft durch „Mutti“ und AKK haben die CDU-Vertreter heute dem Armin Laschet gegenüber Friedrich Merz den Vorzug als neuen CDU-Chef gegeben. Sie wählten damit bewusst keinen Manager und CEO, sondern einen „Vati“ als Nachfolger der „Mutti“. Ob dies genügt, um Deutschland technologisch wieder an die Spitze zu führen. Während 16 Jahren hat man mit Merkel unaufhörlich Boden verloren. Internet, KI, Ausbildung, E-Technologie sind auf Niveau „Bananen-Rpublik“, aber keinesfalls Weltspitze!

Ob sein Mitbewerber Friedrich Merz eine akzeptable Alternative gewesen wäre, bezweifle ich nach seiner verfehlten Reaktion nach verlorener Wahl: Er wollte das Amt des Wirtschafts-Minister in der aktuellen Merkel-Regierung, was Merkel unverzüglich ablehnte!

15. Jan: Habe einen Termin zur Covid-19-Impfung

Ich habe mich soeben (08:30 Uhr) zur COVID-19 Impfung anmelden können. Am 25. Januar wird die erste Impfung fällig, und am 22. Feb. die Zweite. Habe wiederum Glück gehabt, denn die Anmeldungs-Seite wurde kurz vor meinem Login aufgeschalten. Die Online Anmeldung über Internet war echt „tricky“. Ob dies jeder Ü75-Oldie bewältigen kann?

8. Jan.: Corona: Hilfe für die notleidenden Restaurants

Was gibt es schöneres, jemandem zu helfen und als Gegenleistung eine feines, exklusives Thai-Essen von einem Hauben-Koch zu erhalten. Corona machts möglich. Die geschlossenen Restaurants brauchen dringend Hilfe. Einmal je Woche gehe ich zu Kittipon’s Thai Restuarant Krone am Kronenplatz in Binningen und hole mir am Take away ein feines Thai Abendessen: 3 Spiessli als Vorspeise, Poulet an Massama-Curry mit steamed Rice und als Dessert Thai-Mango mit Klebreis und dies zu einem moderaten Preis von Fr. 57.–

8. Jan. 2021: Kittipons Thai Restaurant Take Away

Fitness zu Hause

Hilfe …. Meine Waage zeigt immer höhere Zahlen an. Buddha lässt grüssen! Seit Weihnachten trainiere ich auf meinem Stepper,. Ich steige mehrmals am Tag die Treppen im Hause vom 2. Stock hinab und wieder hinauf. Zweimal die Woche gibt es nur noch Salat mit Feta-Käse.

6. Jan.: Putsch-Versuch durch Trump

Man kann es drehen und wenden wie man will, Donald Trump hat um etwa 15 Uhr USA-Zeit seine Anhänger aufgerufen, mit ihm zum Parlamentsgebäude zu marschieren und die Bestätigung des gewählten neuen Präsdenten Joe Biden zu verhindern: Dies war ein Aufruf zu einem Putsch gegen die Demokratie von USA. Der trumpsche Mob drang ins Kapitol ein, dessen Landes-Verteter in Eile flüchten mussten.

Man kann daraus erkennen, was passieren kann, wenn Populisten an die Macht kommen. Vor dieser Gefahr ist aber auch Europa nicht geschützt. Man denke an die populistischen Parteien AfD in Deutschland, die SVP in der Schweiz und die Le Pen in Frankreich, sowie die von Populisten regierten Länder Ungarn und Polen.

Donald Trump ist zwar noch kein Mörder, aber er machte sich praktisch aller Verbrechen schuldig, die im Strafgesetzbuch aufgeführt sind. Man müsste sie ihm nur noch beweisen! Er ist verrückt! Er gehört ins Gefängnis oder ins Irrenhaus.

Thailand liegt am Boden

Offiziell gemäss Militär-Regierung hat es fast keine Corona-Infizierte in Thailand. In der Praxis sind aber Corona-Test nur zu europäischen Preisen erhältlich. Für einen Thai unerschwinglich. Er müsste dafür 1-2 Wochen arbeiten. Der Tourimus ist zerstört. Die meisten Hotels, die Taxis, die Bars und Massage shops, die Reiseführer etc sind grösstenteils bankrott. Die Thais wissen nicht mehr wo ein und aus. Diese „gewollten und befohlenen“ Einschränkungen treffen den Mittelstand und die Durchschnittsbevölkerung.

Seit 1. Jan 2021 herrschen in einigen Provinzen wieder Ausgangssperren, weil einige Infizierte aufgetaucht sind. Die Regierung gibt den Burmesen schuld. Betroffen sind Hua Hin und Bangkok, weitab von Burma!

Impfen in Basel-Land – ein Drama

Seit langem war bekannt, dass in Baselland die älteren Semester über 75 Jahre prioritär geimpft werden sollen. Seit Ende Dezember konnte man sich anmelden!. Dies habe ich jedoch erst Tage später in der Zeitung gelesen. Innert 24 Stunden waren die verfügbaren Termine für den kommenden Monat weg! Es fand keine offizielle Information statt. Die wenigen Termine müssen unter der Hand vergeben worden sein. Korruption sagt man dem!

Ich finde, die ganze Impfung ist amateurhaft organisiert. Ende Dezember in letzter Sekunde suchte man nach Krankenschwestern und Aerzten fürs Impfzentrum. Die Anmeldung fürs Impfen soll via Internet stattfiden. Man stelle sich vor, 70-85-jährige Senioren müssen sich in Internet auskennen, über eine Mail-Adresse verfügen, via Google surfen, die Formulare ausfüllen und ausdrucken etc. Ich weiss nicht, was sich die staatlichen Verantwortlichen dabei gedacht haben Die sind absolut wirklichkeits- und lebensfremd.

Im Prinzip bin ich mir ja bewusst, dass für den Beginn nicht allzu viele Impfdosen zur Verfügung stehen werden. Deshalb stört es mich nur am Rande, dass ich noch 1-2 Monate warten muss, obwohl ich zu den gefährdeten Senioren gehöre. Bis dann hat man mehr Erfahrungen mit dem Impfstoff.

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Mein Tag in der Corona-Zeit

Ich bin ein glücklicher Mensch und leide weder unter Depressionen noch Langeweile. Aus diesem Grund verstehe ich die Rentner nicht, die über die Corona-Einschränkungen klönen! Mann muss sich eben sein Leben aktiv gestalten und sich nicht wegen der Restriktionen hängen lassen.

Ich unterstütze die Entscheide der Schweizer Politiker in der jetzigen Corona-Pandemie. Ich masse mir nicht an, es besser zu wissen und zu können. Ich weiss aus Erfahrung, jeder Entscheid ist diskutabel. Jeder Entscheid ist ein Paradies für die Populisten. Sie leben davon.

Wie läuft nun ein normaler Tag bei mir ab?

Ich werde Euch berichten, wie ich einen typischen Corona-Tag erlebe!

Ich nehme mir das Recht, jeden Tag ohne Wecker aufzustehen. Ich geniesse das Dösen und Träumen im warmen Bett, auch wenn das automatische Licht in meinem Wohnzimmer bereits ab 6 Uhr brennt. Meistens stehe ich zwischen 7 und 8 Uhr auf. Dann hole ich mir einen Start-Kaffee, stelle das Radio mit Nachrichten auf meinem Tablet ein und rüste mich im Badezimmer.

Nach einem kurzen Blick auf meine Handies nach neuen Nachrichten, starte ich das Notebook, bearbeite meine Mails und auch meine Brief-Post, denn diese erhalte ich elektronisch (eingescanned von der Schweizer Post). Am Morgen früh bin ich am effizientesten. In dieser Zeit schreibe ich auch die besten Berichte und Tagebuch-Einträge.

Mein heiliges Frühstück

Erst anschliessen nach getaner Arbeit gibt es mein heiliges Frühstück mit einem feinen Kaffee, einem Doppel-Spiegelei, 3 Speck-Tranchen gesalzen mit Meersalz und grobem Pfeffer und noch 2 Stück Brot aus dem eigenen Brotautomaten mit eigener Konfitüre; Erdbeere, Buttenmost, Quitten, Zwetschgen oder Aprikosen.

Putzen mit tatkräftiger Hilfe

Zweimal die Woche starte ich „Barbarella“, meine Staubsauger-Roboterin. Sie muss meinen blauen Teppich im Schlafzimmer und das grosse Wohnzimmer absaugen. Es ist erstaunlich, wieviel Staub und Schmutz sich anhäuft und sie aufsaugt! Noch mehr erstaunt mich die Effizienz wie sie meinen d’blauen Schlafzimmer-Boden von den helllen Hautschuppen befreit. Früher hatte meine „echte“ Putzfrau mit dem normalen Staubsauger die grösste Mühe damit, Barbarelle fährt ein paar Mal darüber und die Schuppen sind aufgesaugt.

Ungefähr einmal die Woche muss ich meinen Küchenboden aufwaschen, dann nämlich, wenn es knirscht unter meinen Hausschuhen. Damit wären meine Putzarbeiten erledigt.

Frau Schürer, meine Putzfrau aus dem Elsass, kommt alle 2 Wochen und bringt meine Wohnung auf Vordermann. Ich bin froh um sie. Als im Spätherbst des letzten Jahres alle Franzosen zu Hause bleiben mussten, realisierte ich, was ich an meiner Perle habe. Auch sie war davon betroffen und durfte nicht in die Schweiz zu mir kommen.

Mein Freund, der Fernseher

Kurz nach meiner Beautyzeit im Badezimmer starte ich den Fernseher. ZDF, ARD,N-TV und Phoenix sind meine Favoriten. Das Schweizer Fernsehen ist höchstens beim Sport interessant. Mich interessieren die Neuigkeiten aus der ganzen Welt. Er wird den ganzen Tag laufen und mein „Lebens-Partner“ für den Hintergrund-Sound sein. Sport, historische Berichte, politische Sendungen und Diskussionen, sowie Kochsendungen und „Bares für Rares“ sind meine Favoriten. Aus der seichten Unterhaltung schaue ich mir höchstens „Wer wird Millionär“ an. Die vielen Krimis auf allen Sendern mag ich gar nicht! Falls nichts vernünftiges gesendet wird, bediene ich mich aus der ARD-, ZDF- oder SRF-Mediathek.

Mein Notebook als geistige Werkstatt

Die einen haben im Keller eine Werkstatt zur Holz- oder Metall-Bearbeitung, ich verfüge über einen bestens ausgerüsteten Büro-Arbeitsplatz in der einen Hälfte meines übergrossen 60m2-Wohnzimmers. Mit 3 PCs und 1 Scanner bearbeite ich meine Foto-Projekte, arbeite an meiner Biografie und dem digitalen Tagebuch. Zur Zeit bearbeite und aktualisiere ich meine älteren Reiseberichte wie die aus Aegypten, Spanien und über den Kosovo.

6. Dez. 2020: Arbeiten am PC

Kochen

Ich nehme nur 2 Malzeiten zu mir. Das bereits erwähnte heilige Frühstück und die Hauptmalzeit um etwa 16 Uhr. Ich bin kein Kochkünstler, aber ich esse gerne. Ich koche, um zu überleben. Manchmal habe ich Lust auf etwas spezielles und ziehe dazu eines meiner Kochbücher zu Rate. Oft sind es aber auch einfache Speisen, die ich einfach mag. Seit die Restaurants geschlossen sind, hole ich mir beim Gault Millau Restaurant „Kittipon’s finest Cuisine“ ganz in der Nähe ein feines Thai-Essen vom Take Awawy

Zu Beginn der Corona-Pandemie habe ich mir einen Brotback-Automaten gekauft Seither backe ich mir 2x die Woche ein Brot nach jeweiligen „Gluscht“. Nuss- und Speck-Brote, sowie helle Brote mit Sultaninen sind meine Favoriten.

8. Jan. 2021: Kittipons Thai Restaurant Take Away

Seit einigen Wochen habe ich mir aus Gewichtsgründen 1-2 Salattage verschrieben. Ich muss mein Gewicht im Griff behalten, weil ich zu wenig Bewegung habe

Heute gibt es einen Klöpfer (Cervelat) überbacken mit Raclette Käse und Salat an French Dressing Sauce.

3. Jan. 2021: Jahresanfangs-Training

Sport und Fitness

Da steht es zur Zeit recht schlecht. Draussen ist es kalt. Dies ist kein Rad-Wetter für mich. Die Fitness-Centers sind seit November geschlossen. Gute Rat ist teuer, weil ich weiss, dass ich durch Nichts-Tun meine gute körperliche Fitness samt Kreislauf verliere und nie mehr hinbekomme. Einen Ausweg finde ich mit täglichem, mehrmaligem Treppen-Steigen im Haus über 2 Stockwerke und auf meinem „Stepper“ vor dem Fernseher. Mehrmals täglich treibe ich auf diesem Weg Sport.

Facebook, WhatsApp, Line und Viber

Ich halte mich zurück mit realen Kontakten zu Freunden und auch meiner Familie. Ich will nichts riskieren. Stattdessen benutze ich die Messenger-Medien, um Nachrichten auszutauschen oder via Kamera intensive Kontakte zu pflegen. Mittels WhatsApp war ich am Heiligen Abend bei der Bescherung ganz nahe bei den Familien meiner beiden Töchtern Daniela und Katja sowie bei meinen Enkeln.

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15. Jan. 2021: Ein besonderer Tag: Schnee, Corona und Thai-Essen

Es war mein Glückstag, der Freitag, 15. Januar 2021. Bereits am Morgen früh konnte ich mir einen Covid-19-Impftermin ergattern, den ganzen Tag schneite es, wie in meiner Jugendzeit und schlussendlich leistete ich mir aus „Kittipon’s finest Thai cuisine“ eine feine Thai-Malzeit.

Corona-Impf-Termine

Seit 3 Tagen wusste ich, dass am heutigen Freitag-Vormittag neue Termine für Covid-19 Impfungen aufgeschaltet werden. Und zwar über die Internet-Impfungs-Seite „http://www.bl.ch/impfen“ des Kantons Baselland.

Um 08:10 Uhr früh wählte ich mich erstmals auf der Impfseite ein und aktivierte laufend die Seite. Um 08:30 war es dann soweit und ich konnte meine Daten eintippen. Die Eingabe war etwas „tricky“. So musste man die 20-stellige Krankenkassen-Karten-Nummer eintippen. Wehe, ich hätte einen Fehler bei der Eingabe gemacht. Die Nummer diente nämlich als Identifikation von meinem Namen und Adresse. Glücklicherweise hatte ich die wegen meiner Augenerkrankung immer bei mir und sie schnell in meinem Geldbeutel gefunden. Dazu galt es noch verschiedene Fragen zur Gesundheit zu beantworten. Ich kam mir vor wie bei der Einstiegsfrage zur Fernsehsendung „Wer wird Millionär“, denn es musste schnell gehen! Bevor die verfügbaren Impf-Termine weg waren. Ich hatte jedoch Glück, viel Glück. Schlussendlich hatte ich es geschafft und erhielt mittels einem SMS den 25. Jan. 2021 als meinen 1. Impf-Termin und den 22. Februar als 2. Termin zugewiesen.

Nach meinem echten Glücksgefühl habe ich mich gefragt, ob das Anmelde-Prozedere nicht für viele der Ü75-Jährigen Oldies zu schwer ist, denn man musste schnell und virtuos arbeiten. Ich hatte bestimmt einen grossen Vorteil, war aber auch gestresst.

Wie ich erst später auf der Impfseite erfuhr, wurden die 3’000 verfügbaren Impftermine innert 10 Minuten vergeben. Insgesamt 60’000 Zugriffe verzeichnete die Webseite. Wow, da habe ich aber Glück gehabt!

Es schneit, auch in Binningen

Seit gestern Donnerstag-Nachmittag schneit es auch in Binningen. Es waren keine grossen Mengen, aber die Dächer und Bäume wurden doch schön verzuckert. Die Strassen waren eher „pflotschig“ als schneebedeckt. Für Basler-Verhältnisse aber eine schöne Ueberraschung.

Parkplätze hinter meinem Wohnhaus

Thai-Essen in Kittipon’s Restaurant

Die Restaurants sind seit ein paar Wochen geschlossen. Ich leiste mir seither jeden Freitag ein feines leckeres Thai-Essen aus Kittipon’s Krone am Kronenplatz in Binningen, seines Zeichens Gault Millau ausgezeichnet. Damit unterstütze ich Kittipon in dieser kritischen Zeit und bereite mir selbst eine grosse Freude.

8. Jan. 2021: Kittipons Thai Restaurant Take Away
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Silvester 2020: Jahres-Rückblick auf drei grosse Jubiläen

Das 2020 stand ganz im Zeichen von COVID-19 und trotzdem war es auch ein WAHNSINNS-Jahr. Ein Jahr, das ich nicht so schnell vergessen werde. Ein Jahr, das wegen der Corona-Pandemie, den Leiden und den unzähligen Toten sogar in die Geschichtsbücher eingehen wird.

Das 2020 war ein Jahr, in dem ich erstmals seit 15 Jahren den Sommer und Winter 2020/21 in der Schweiz verbrachte. Ich fuhr nicht nach Istrien und auch nicht in mein geliebtes Thailand. Meine Freundin Pat in Thailand vermisste ich unsäglich, wir konnten aber dank des LINE-Messengers in Kontakt bleiben. Ich musste mich daran gewöhnen, eine Schutzmaske vor Mund und Nase zu tragen. Ich musste lernen, ohne Hände schütteln auszukommen. Ich musste persönliche Kontakte abbauen und möglichst auf Distanz zu meiner geliebten Familie bleiben. Ich achtete erstmals auf hustende Leute in der Öffentlichkeit und wusch mir unzählige Male die Hände. Und schlussendlich musste ich monatelang auf meine elsässische Putzfrau verzichten, weil in Frankreich Ausgangssperre befohlen war.

Sobald ich die Gedanken an Corona auf die Seite schiebe, dann war das Jahr 2020 ein „Gourmet-Jahr“. Es war ein Jahr der Versöhnung. Ein Jahr der Hoffnung um ein besseres Medikament gegen meine Augenkrankheit. 8 Monate Wohnen in meiner einmalig schönen Wohnung in Binningen. Ein Jahr voller unerwarteter Überraschungen und Erlebnisse. Ein weiterer Spitzenjahrgang in meinem unvergleichlichen Leben.

Bild von anncapictures auf Pixabay

Mein 20jähriges Jubiläum: Rente

Es ist ein Wahnsinn: Vor genau 20 Jahren am 31. Dez. 2000 bin ich pensioniert worden! Seit 20 Jahren bin ich zufrieden mit meinem persönlichen Sponsor Novartis. Er zahlt pünktlich, ungeachtet meiner Leistungen. Er erlaubt mir ein Herrenleben in Binningen, Istrien und Thailand. Ich geniesse dieses Wahnsinnsleben und bin der glücklichste Mensch, den ich kenne.

Meinen Sponsor, der mein Leben finanziert, habe ich erwähnt. Es gibt aber noch eine andere wichtige Person in dieser Zeit, die mich zu diesem Lebensweg geleitet hat. Wir waren nur 3 Jahre zusammen. Diese haben aber gereicht, dass ich seither mein Leben wie ein Weltenbummler anfänglich in Spanien, dann in Istrien, Thailand und der Schweiz verbringe. Ich wäre niemals alleine auf diese Idee gekommen. Ich brauchte diesen Anstoss von Aussen. Ich bin ihr dankbar und dankbar meinem Glück, dass sie mir über den Weg gelaufen ist.

Vergleichbar mit meiner Mutter wurde ich zu einem Weltenbummler. Ich besuchte in diesen 20 Jahren unzählige Länder: Kosovo, Aegypten, Gran Canaria, Süd-Spanien, Toskana, Istrien, 13x Thailand, Indien, Hongkong, Kambodscha, Laos, Vietnam, Malaysia …. von Oesterreich, Deutschland, Frankreich und 5x München ganz zu schweigen.

20 Jahre Internet-Auftritt des „Basler Max“

Seit rund 20 Jahren betreibe ich im Internet die „Homepage des Basler Max“ mit Reiseberichten, Foto-Galerien und seit genau 10 Jahren ein Sommer- und Thailand-Tagebuch.

Vor 10 Jahren, am 20. Juli 2010 mit dem Titel „Unwetter über Solaris“ schrieb ich meinen ersten Beitrag in mein neues Sommer-Tagebuch. Seither kamen über 560 illustrierte Beiträge über meine Zeit in der Schweiz, Istrien und Toskana, sowie freimütige Gedanken über das politische Geschehen dazu.

Ich werde oft gefragt, warum ich mich oft und auch kritisch zu Deutschland äussere. Dazu muss man wissen, dass ich ein „Secundo“ bin, also ein Schweizer aus 2. Generation. Mein Vater kam aus dem badischen Buggingen. Zudem interessiert mich die Politik und da liegt eben Deutschland nahe, weil wir bei uns alle deutschen Fernseh- und Radiosender empfangen können. Oesterreich ist mir da ferner. In diesem Land funktioniert vieles noch nach „eine Hand wäscht die andere“ und für Schweizer oft unverständlich.

Noch im selben Jahr, am 13. Dez. 2010 eröffnete ich mein „Thailand-Tagebuch“ mit dem Beitrag „Bettel-Möche auf dem Markt von Hua Hin“. Seither kamen 487 illustrierte Beiträge und 374 Kommentare von Lesern dazu.

Mein Job als Tester

Mein 78. Lebensjahr

Masken tragen, kein Hände-Schütteln, Abstand halten … Mein 78. Lebensjahr verlief durch Corona ganz anders, als geplant und erwartet. Es war voller Ueberraschungen. Ich kam am 11. März 2020 zurück aus Thailand. Ich wusste bereits über die Corona-Pandemie in Europa. In meinem Gepäck hatte ich thailändische Nudeln, weil ich mir sagen liess, dass diese und auch Toiletten-Papier sowie Trockenhefe in der Schweiz wegen der Hamsterer nicht mehr erhältlich seien. Zwei Tage später kam es zum Corona-Lockdown!

Ich hatte Angst und Respekt vor den Gefahren durch Ansteckung mit dem Covid-19-Virus und blieb das ganze Jahr zurückhaltend mit Kontakten. Sogar an Weihnachten und an meinem Geburtstag blieb ich zu Hause, verbunden mit meinem Kindern über WhatsApp. Wenn schon, wollte ich normal sterben, aber nicht an Corona schrecklich „verrecken“ (sprich ersticken).

Meine Augenkrankheit

Im August wurde ich von der Vista-Augen-Klinik zu einer 48 Wochen dauernden klinischen Studie für ein neues Medikament „Beovu“ gegen meine Augenkrankheit „feuchte Makula Degeneration (AMD)“ eingeladen. Ich sagte zu, weil mir die Gesundheit wichtiger war als Thailand und ich bereits damals nicht mehr mit einem Thailand-Winter-Aufenthalt rechnete. Im November sprach mein Auge erstmals an das neue Medikament an, indem die Netzhaut abtrocknete. Ich wusste, es kann zu Rückschlägen kommen, aber ich hatte nach 32 vorherigen Augen-Spritzen erstmals positiv reagiert.

Jahr des Glücks und der Versöhnung

Ganz oben auf der Hitliste meiner diesjährigen Erlebnisse stand meine Versöhnung mit Evelyne und meiner Tochter Katja. Die eine wurde eingeleitet durch meine Enkelkinder, die ihren Opa unbedingt treffen wollten, die andere unerwartet auf meiner ersten Reise nach der Corona-Grenzöffnung, als ich nach München und anschliessend in die Wachau fuhr. Für mich: eine weitere Baustelle zu meinem Glück habe ich abgearbeitet.

Schock und Happy End standen nahe beieinander, als meine Tochter Daniela sich mit dem Covid-19 Virus ansteckte. Sie gehörte aber zu den Glücklichen, die nur unter leichten Symptomen litten. Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen, welch bange Stunden ich erlebte, bis feststand, dass Daniela mit einem blauen Auge davon kam.

Meine Hobbies

Ich bin meinen Hobbies und Interessen dankbar. Dank Ihnen wurde es mir nie langweilig. Ich litt nie unter Depressionen, Verfolgungswahn oder ähnlichem. Ich hatte immer etwas zu tun. Anfänglich im Fitness-Center und beim Radfahren in der Schweiz, wobei ich dabei nicht glücklich war, denn rund um Basel geht es immer auf- und abwärts. Ein ideales Gebiet für Kraxler, aber nicht für den Max, dessen Stärke flach und downhill ist! …. ha ha ha … Ich kam in diesem Jahr nur auf 5’000 km.

Neben dem Sport war ich an meinen PC’s mit meiner Homepage, meiner Biographie und vorallem Foto-Gallerien beschäftigt. Im Moment überarbeite ich die Fotos aus meinem Reisebericht Nilfahrt und Badeferien in Aegypten vom 2003. Mir schweben als Vorbild die GEO-Hefte mit den grossen Bildern vor. Als nächstes will ich meine Kosovo-Reiseberichte optimieren.

Reisen nach München, in die Wachau und Köln (Raum Kall) waren Erlebnisse, die ich nicht so schnell vergessen werde. Ich erlebte unvergessliche Begegnungen mit lieben Freunden. Wochenlang habe ich an den dort geschossenen Fotos gearbeitet und sie in Reiseberichte integriert.

Das Jahr der Milliarden

Noch vor wenigen Jahren hörte man selten das Wort „Milliarde“. Man sprach höchstens von Hunderten an Millionen. Seit der Corona-Krise sind Millionen-Beträge eine Kleinigkeit. Neuerdings geht es um Milliarden. Allein die Lufthansa hat vom deutschen Staat 9 Mia Ueberbrückungskredit erhalten. 750 Mia Euro hat die EU als Hilfspaket bereitgestellt. Diese unermessliche Summe schreibt sich: „750’000’000’000

Orchideen

Seit 15 Jahren habe ich erstmals wieder echte Blumen in meiner Wohnung, weil ich weder nach Istrien im Sommer, noch nach Thailand im Winter reisen konnte. Ich verbrachte erstmals seit 15 Jahren wieder einen Winter in der Schweiz.

Essen, Kochen, Lebensmittel

In Thailand lebte ich kulinarisch wie ein König. Zurück in Europa eher wie ein Hobby-Koch, der sich feine Sachen selber kochen musste, weil die Restaurants längere Zeit wegen Corona geschlossen hatten. Im Sommer waren die Frucht-Wähen mit Aprikosen, Zwetschgen und Rhabarber meine kulinarischen Favoriten, im Herbst/Winter dann auch die Käse-Wähen.

Ich verfügte über genügend Zeit und hatte Lust, selber Konfitüren zu kochen: Erdbeeren, Aprikosen, Zwetschgen, Quitten-Gelée und Buttenmost waren meine Kreationen. Insgesamt habe ich über 50 Gläser gefüllt.

Auch mein Brotback-Automat darf nicht unerwähnt bleiben. Ich habe lange Zeit mit einer Anschaffung „geliebäugelt“. Als ich aus Thailand zurückkam und realisierte, dass ich viel Zeit zu Hause in Binningen verbringen werde, habe ich mir einen Brotback-Automaten gekauft. Wöchentlich backe ich mir ein Früchte-, Kernen-, Nuss-, Speck- oder Bierbrot.

Shopping, Einkaufen

Es war nicht nur die Corona-Einschränkungen, die mich veranlassten, vermehrt im Internet einzukaufen. In vielen Geschäften z.B. im Warenhaus „Manor“ musste ich feststellen, dass das Verkaufspersonal massiv reduziert und damit auch die Beratung abgebaut wurde. Als Konsequenz musste ich mich im Internet informieren und entscheiden. Was lag näher, dass ich recht viel über Internet einkaufte.

Neben „Digitec“ für elektronische Geräte und Computer war es vorallem „Amazon“ für Bücher, sowie der chinesische Anbieter „AliExpress“, bei dem ich eingekauft habe. Ich muss gestehen, dass ich nichts von den Querelen der Gewerkschaften gegen die Versandfirmen halte, denn die dortigen Mitarbeiter arbeiten freiwillig bei den Versandfirmen. Ich meine, dies ist einzig Gewerkschafts-Business auf Kosten der Mitarbeiter resp. Gewerkschafts-Mitglieder.

Aergernisse des Jahres 2020:

Ohne Zweifel steht der Kotzbrocken Donald Trump an der Spitze dieser Rangliste, vor dem türkischen Macho Erdogan und dem britischen Märchenerzähler Boris Johnson. Mich wundert es, dass die beiden englisch-sprechenden Länder derartigen Typen ihr Vertrauen ausgesprochen und sich mit ihnen identifiziert haben. Es ist für mich unbegreiflich, dass die Bevölkerung diese beiden Typen nicht durchschaut. Es muss daran liegen, dass sich die Amis und Engländer nicht informieren, weil sie sich mit ihrem aktuellen Dasein zufrieden geben, kein Interesse am Leben der Allgemeinheit haben oder/und weil deren Presselandschaft ein katastrophales Niveau aufweist. Die Amerikaner werden Jahre brauchen, um das weltweit verlorene Vertrauen wieder herzustellen. Es sind ja nicht nur die Trump’schen Lügen, Drohungen und Erpressungen, sondern die Tatsache, dass rund 50% des amerikanischen Volkes und der politischen Kaste seine kriminelle Art unterstützen (und lieben!).

Für mich ein weiteres Aergernis stellen die weiblichen Gender-Namens-Endungen „-innen“ dar, die aus Deutschland kommend die ganze deutsche Sprache verunstalten. Dies alles wegen der blöden Diskussion über die Gleichberechtigung durch Feministinnen und unglückliche Frauen. Ich stehe zur Gleichberechtigung beider Geschlechter, aber nicht via Nebenschauplätze. Extrem sind die deutschen Politiker, die die weiblichen Endung meist verschlucken und nicht mehr aussprechen: „Soldaten und Soldaten“ oder „Genossen und Genossen“. Dies würde mich als Frau ärgern, weil es mir an Respekt fehlen würde. Aber da schweigen die Frauenrechtlerinnen.

Ich werde mich in meinem Block an die bisher gängigen Endung halten und dabei alle Geschlechter einbeziehen, wie es in der Tierwelt gang und gäbe ist. Was ich mich in diesem Zusammenhang frage: Wie sehen denn die Gender-Konformen Bezeichnungen für folgende Personen aus? Zuhälter, Mörder, Killer, Einbrecher, Dieb … Sind dies immer Männer?

Kopfschütteln erregte bei mir aber auch die Rassismus-Diskussion. Nach meiner Meinung überbordete sie wie die Gender-Diskussion ins Unverständliche. Sie verkam zu einem traurigen Geschlechterkrieg. Neger- oder Indianer-Verkleidungen an der (Kinder-)Fasnacht sollen nicht mehr erlaubt werden. Was wäre eine Basler Fasnacht ohne Waggis-Figuren (Begriff für Bauern aus dem nahen Elsass)? Wer erinnert sich nicht an das „Negerli“ im Kinder-Gottesdient aus meiner Kinderzeit. Mit ihm sammelte man für die armen Kinder in Afrika. Wie hätte man es besser nennen sollen? Afrikanerli? Ebenso mussten die Mohrenköpfe und Negerküsse aus den Verkaufstablaren verschwinden, obwohl kaum ein Käufer darin etwas rassistisches entdeckte. Aus den Speisekarten sollte das Zigeuner-Schnitzel weichen. Glücklicherweise realisierten die Initianten, dass sie auf dem Weg waren, die halbe deutsche Sprache zu verbieten: Pariser, Schwarzwald, Schwöbli (alias Mutschli, Weggli), Wienerli und Frankfurterli, Berliner, oder gar Schwarz-Fahrer im ÖV etc …

28. Sept. 2020: Bettler in Basel

Es ist zwar nicht weltbewegend, aber für mich als Basler war die Bettler-Invasion in meiner Kulturstadt Basel mit den weltberühmten Museen ein Trauerspiel der links-grünen-Politik der Basler Regierung. Wollten sie etwa das weltweite Bettler-Problem durch die Basler Sozialwerke lösen? Was könnt ihr daraus lernen? Hütet Euch vor diesen links/grünen Politiker. Sie würden ihre eigene Mutter verkaufen oder einen Vegetarier-Tag einführen, wenn es ihren politischen Zielen bei ihrer Basis nützen würde.

Aergernis Querdenker: Wie kann man nur auf der Schiene der Querdenker abfahren und diese abstrusen Märchen und Szenarien glauben. Diese Leute müssen unzufrieden und unglücklich mit ihrem Leben sein. Anders ist es nicht zu erklären, dass die sich gegen den grössten Teil der Mënschheit stellen und sich als Allwissend bezeichnen. Es sind ernste Fälle für die Psychiater. Sind sich die Querdenker bewusst, welche Schuld sie auf sich laden, falls sie ihre eigene Mutter oder Vater mit dem Covid-Virus anstecken und der qualvoll sterben müsste, nur weil sie keine Masken tragen wollen?

Aergernis Grüsse mit 08/15-Bilder/Videos: Alljährlich erhalte ich von meinem lieben Freund Hendrik eine handgeschriebene Weihnachtskarte oder einen Brief. Ich bewundere seinen Fleiss und sein Stil. Er weiss, dass ich mich ob der 08/15-Bilder und Musik-Clips ärgere, die ich täglich als Morgengruss und auch jährlich an Weihnachten und zum Geburtstag via Internet zugeschickt erhalte. Wie wäre es mit persönlichen Bildern? Die machen zwar etwas mehr Aufwand …. aber für einen Freund sollte kein Aufwand zu gross sein … oder?

Ausblick aufs 2021

Ich gehe davon aus, dass wir noch das ganze Jahr 2021 wegen Corona Vorsicht walten, Masken tragen und Abstand halten müssen. Ich rechne damit, dass ich als „Oldie“ innerhalb der ersten 2 Mio Schweizer bis Mitte Jahr geimpft werde.

Meine Hoffnung ist, dass ich diesen Sommer wieder nach Istrien fahren und den Winter 2021/22 in meinem geliebten Thailand verbringen kann. Ich vermute aber, dass Thailand weiterhin eine 1-2 wöchige Quarantäne verlangen wird.

Ich wünsche Euch allen ein Super 2021. Passt aber weiterhin auf Euch auf und bleibt gesund

Liebe Grüsse Euer Basler Max

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Weihnachten und Silvester verbring ich zu Hause

Weihnachten und Silvester im Kreise der Familie zu verbringen, ist in Zeiten der Corona-Pandemie gefährlich und fahrlässig. Ich werde diese Tage zu Hause und in Sicherheit verbringen.

Es ist nicht nur egoistisch, es geschieht zum Schutz von mir und meiner Kinder: Ich werde Weihnachten und Silvester zu Hause in Binningen bleiben und nicht gemeinsam mit meinen Kindern feiern. Ich werde mich mit WattsApp in den kleinen Familienkreis einwählen und mitfeiern.

Ich bin eine Risiko-Person vom Alter her. Ich möchte auf keinen Fall an Corona erkranken und in der Intensivstation ersticken! Ich mag Tage nach dem Weihnachtsfest kein schlechtes Gewissen in mir herumtragen, ob wohl alles gut gegangen sei und kein „Superspreader“ unter uns war. Stellt Euch aber auch vor, welch Drama, wenn eines meiner 5 Enkel mich anstecken würde. Es hätte sein Leben lang Schuldgefühle!

Für mich ist diese „Heim-Quarantäne“ kein Drama. Ich habe jahrelang Weihnachten und Silvester in Thailand ohne Familie verbracht. Ich kann zwar in Binningen nicht unbedingt radfahren, weil es zu kalt ist, aber ich habe einige Foto-Projekte, die ich gerne verwirklichen werde. Mir wird es nicht langweilig sein.

Die Geschenke habe ich bereits dem „Christkindli“ zugeschickt

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Querdenker und andere Dummköpfe aus meinem Freundeskreis

Narr Besserwisser Dummkopf

In meinem Freundeskreis hatte ich auch ein paar solcher Dummköpfe und Besserwisser, aber auch solche aus populistischen Parteien. Bei Allen war dasselbe Problem, man konnte kein normales Gespräch mehr führen, denn sie waren gegen alles, was in der Allgemeinheit üblich ist. Sie akzeptierten keine andere Meinung! Sie sind gegen den Staat, der alles falsch macht. Sie sind gegen die Polizei, die doch Parksünder büssen müsste, und nicht die Raser. Sie sind gegen jede Einschränkung oder Massnahme, nicht nur bei solchen gegen Corona oder gegen die Klima-Erwärmung. Es sind eben Besserwisser

Soziale Netzwerke wie Facebook oder Instagram, aber auch Youtube sind die Plattformen der Querdenker, der Verschwörungstheoretiker, den Klima- und Corona-Leugner und den Populisten à la Trump, SVP und AfD. Allein diese Aufzählung zeigt, wie sie ticken: Sie stellen Alles in Frage, denn sie wissen Alles besser.

Ich kenne resp. kannte ein paar solcher Querdenker aus dem Facebook. Zwei davon haben sich in Thailand niedergelassen. Der eine als Bauer, die andere Person als Rentnerin. Es war absurd, welche abstruse Gedanken sie weiterverbreiteten und mich damit überzeugen wollten. Ich musste Sie aus meinem „Freundeskreis entfernen“, um mich von diesen Verrückten zu retten

Das Typische an diesen Personen ist, dass sie höchst unzufrieden mit ihrem Leben sind. Was auch nicht verwundert, wenn man ihre Geschichten von bösartigen Weltzerstörern und -Eroberern hören muss. Ueberall um sie herum tummeln sich Feinde. Mit dem verrücktesten Argument hat mich der Schweizer Bauer in Thailand über die sog. Klima-Zerstörung überzeugen wollen: „Diese Theorie wird von der Wissenschaft verbreitet, weil sie mit Katastrophen-Szenarien Gelder von den Staaten bekommen und davon bestens leben können.“

Wie gehe ich mit solchen Querdenkern um? Ich kappe den Kontakt. Es bringt mir nichts, mich mit solchen Ideen auseinander zu setzen. Es ist wie mit missionierenden Mormonen oder Jehovas Zeugen. Ein Gespräch bringt nichts, denn sie sind von sich und ihrer Meinung überzeugt! eben Sektierer.

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9. Dez.: Daniela ist an Corona erkrankt – Der Ablauf

Aktuelle Situation: Daniela ist wieder gesund! Sie hatte einen leichten Verlauf der Corona-Erkrankung und musste nicht ins Spital.

9. Dez. 2020: Covid-19 Test positiv

Es war ein Schock, als ich heute Mi, 9. Dez. mit meiner Tochter Daniela telefonierte und sie mir berichtete, sie sei gestern am 8. Dez. auf Covid-19 getestet und heute kurz vor Mittag über das positive Resultat informiert worden.

Sie hat sich wahrscheinlich letzte Woche im Altersheim Sonnengrund, wo sie als Pflegerin FaGe arbeitet, mit dem Corona-Virus angesteckt. Die ganze Familie mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern Anina und Leon sind zurzeit in Quarantäne. Sie hat nur leichte Symptome wie Hals-Kratzen, Kurzatmigkeit und Kopfschmerzen. Kein Fieber.

Enttäuschend für mich war das Verhalten ihres Arbeitgebers „Altersheim Sonnegrund in 9533 Kirchberg“, in deren Auftrag Daniela als Pflegerin arbeitete und sich bei der Arbeit ansteckte. Es blieb bei einem kurzen Telephon-Anruf „mit Schultern zucken“. Es scheint mir, dass dieses Altersheim mit Ausfällen und sogar Todesfällen ihrer Mitarbeiter rechnet, als wären sie Wegwerfartikel. Welche armselige Führung!

  • 10. Dez. 2020: Gleicher Zustand wie gestern. In der Zwischenzeit leidet ihr Mann Eshref und ihre Tochter Anina an denselben Symptomen. Die ganze Familie muss in Quarantäne.
  • 11. Dez. 2020: Der Zustand blieb stabil. Daniela und Eshref haben nur leichte Symptome. Die Quarantäne von Daniela endet in 5 Tagen am 16. Dez.
  • 12. Dez. 2020: Es geht wieder aufwärts, das Halsweh geht zurück. Daniela meint jedoch, dass der Geruchsinn über die Nase nicht mehr funktioniert, wohingegen der Geschmackssinn im Mund noch bestens ist.
  • 15. Dez. 2020: Es geht weiter aufwärts. Daniela ist es langweilig zu Hause. Morgen endet die Quarantäne. Dann muss sie zum Check, denn erst nach 2 Tagen ohne Symptome darf sie ins Freie
  • 16. Dez. 2020: Gestern liessen sich Eshref und Anina im Auftrage der Aerzte auf Corona testen. Das Ergebnis: Beide positiv, d.h. sie sind nicht an Corona erkrankt und hatten nur Sympathie-Symptome! Daniela hat keine Symptome mehr.
  • 18. Dez. 2020: Die Quarantäne der gesamten Familie endete an diesem Tag.
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Achtung SPAM- und Pishing-Mails

Es ist Adventszeit: Cyberkriminelle haben es auf Deine Kontodaten und Dein Geld abgesehen

Kriminelle brechen heute keine Banktresore mehr auf. Kriminelle rauben Dein Geld bequem vom Sofa aus. Der Ursprung solcher Angriffe sind meist Phishing-Mails oder -SMS. Die Betrüger tarnen sich hinter vertrauenswürdigen Marken und Namen. Dazu werden beispielsweise gefälschte Mails mit dem Absender „Swisscom“ oder demjenigen Deiner Bank versendet. Getarnt sind solche Angriffe oft als vermeintliche Rechnung oder lukratives Gewinnspiel, oder als Mail vom Gesundheitsamt (BAG)

Die Hacker wollen Dich mit diesen Mails dazu bringen, Deine persönlichen Daten und Kreditkartenangaben in ein gefälschtes Formular einzugeben oder ein virenverseuchtes Dokument zu öffnen. Die verräterischen Links werden oft versteckt, zum Beispiel hinter einer Kurz-URL.

Hier einige Tipps, um sich wirksam vor solchen Angriffen zu schützen:

Wie kannst Du verdächtige E-Mails schnell entlarven?

  • Kommt Dir die E-Mail-Adresse des Absenders suspekt vor oder ist sie Dir unbekannt, ist Vorsicht geboten!
  • Hat die in der E-Mail erwähnte Website-Adresse nichts mit dem Absender der Nachricht zu tun, handelt es sich zweifellos um einen Pishing-Versuch.
  • Gelangst Du auf ein Formular, auf dem Du Daten zur persönlichen Identifizierung oder Kontoinformationen eingeben sollen (Passwörter, Zugriffsdaten …), sei auf der Hut (ist zu 95% kriminell)– und zwar auch, wenn auf dem Formular das Firmenlogo zu sehen ist! Vertrauenswürdige Unternehmen verzichten auf solche Praktiken für ihre Kunden.

Tipps zum Schutz vor Pishing

  • Dein bester Schutz: Wachsamkeit! Kommt Dir eine E-Mail-Nachricht verdächtig vor, löschen sie! Im Zweifelsfall wird sich der „echte“ Absender nochmals melden. 
  • Sei äusserst vorsichtig bei sog. privaten Mails eines Freundes, das bereits im Subject und erst Recht im Text keine typisch private Informationen enthält.
  • Öffne keine dubiosen E-Mail-Anhänge, insbesondere Word-, Excel- oder PowerPoint-Dateien oder Dokumente im PDF-Format.
  • Klicke nicht auf Links, die in der Nachricht enthalten sind.
  • Sei misstrauisch bei E-Mails, die Dir Angst einzujagen wollen und Dir finanzielle Einbussen, Strafverfahren oder Kontosperrung androhen, wenn Du den Aufforderungen in der Mitteilung keine Folge leistest.  Beantworte diese Mails auf keinen Fall!
  • Um sich vor Pishing zu schützen, ist es unumgänglich, Deinen Computer mit einem Virenschutzprogramm und einer Anti-Spam-Software auszurüsten.
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Thailand und Pat

Durch seine rigide Corona-Politik mit Schliessung der Grenzen und 2-wöchiger Einreise-Quarantäne, sowie der vollständigen Akzeptanz der Einschränkungen durch die thailändische Bevölkerung steht Thailand in Bezug auf Corona recht gut da. Das thailändische Leben ist nicht eingeschränkt, es fehlen einzig die ausländischen Gäste. Dadurch sind unzählige Thais arbeitslos und ohne Geld. Wie lange Thailand diese Politik der Abschottung durchhalten kann, ist fraglich, denn die gesamte Tourismus-Industrie inkl. der Hotels liegt am Boden und ist grösstenteils bankrott.

Wie könnte ich in Thailand leben? In Thailand wäre ich sicherer als in Europa. Ich will mich nun nicht auslassen, welche Lebensform und -Freiheit die bessere ist. Demokratie oder Militär-Diktatur? Im Fall einer solchen weltweiten Pandemie bezahlen die westlichen Länder ihre tollen Errungenschaften wie Datenschutz, Meinungsfreiheit, Demonstrations-Freiheit etc mit unzähligen Toten (allein 400 Tote je Tag in Deutschland).

Wir könnten von diesen asiatischen Ländern einiges lernen: Wir sollten nicht alles in Frage stellen! Die Besserwisser und Dummköpfe sollten sich zurücknehmen. Wir sollten uns ernsthaft überlegen, ob alle unsere Freiheiten von Nutzen sind? z.B. Dank „Datenschutz-Hysterie“ sind unsere Tracing-Apps zur Nachverfolgung der Infektionswege unbrauchbar! Aber auch die Verbrecher sind froh, dass man sie dank Verbot der Vorratsdatenspeicherung nicht so leicht finden kann!

Wie geht es Pat?

Täglich bin ich mit meiner Freundin Pat über den Messenger LINE in Kontakt. Wie gut oder schlecht es ihr geht, ist schwer zu eruieren. Ein Thai klagt nicht! Da wir wegen ihre Sprachstörung nur auf schriftlichem Wege verkehren können, ist es schwer hinter ihre Kulissen zu sehen. Sie bekommt regelmässig monatlich mehrere Chemo-Infusionen, um das krebsige Lungen-Geschwür zu stabilisieren. Pat ist voller Zuversicht, dass wir uns nächstes Jahr wieder sehen werden. „Mein Herz ist stark. Wir warten auf Dich!“ meinte sie gestern!

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