24. - 29. Sept. 2023: Bereits zum 8. Mal in München
(Teil meiner Autobiografie "Ich habe gelebt !


 

Ein Besuch des Oktoberfestes stand im Mittelpunkt meines diesjährigen München-Besuches. Daneben ging es nach Salzburg, Garmisch und Mittenwald, zum Buchheim-Museum am Starnbergersee mit der Otto Waalkes-Ausstellung und ins Kloster Andechs zum Haxen-Essen.

So, 24. Sept.: Flug von Basel nach München

Nicht mit der Eisenbahn sondern mit dem Fluzeug gings vom Flughafen Masel-Mülhausen nach München und zurück. Die Benutzung der Eisenbahn war mir zu unsicher, weil das Damokleschwert mit Streiks und Zugausfälle über der Deutschen Bundesbahn schweben

Ich war wie gewohnt viel zu früh am Flughafen. Ich konnte ja nicht wissen, ht, dass wenige Leute um diese Zeit fliegen wollten. Mit einem Bombardier-Cityliner der Lufthansa gings in die Lüfte. Blauer Himmel. Das Flugzeug war etwa ein Drittel besetzt. Bereits nach 1 Stunde landeten wir in München. Heinz und Edith holten mich ab. Ich durfte wieder im Gästezimmer schlafen


 
 

 
 

 

Als erstes planten wir die Woche. Heinz machte seine Vorschläge: Salzburg. Buchheim-Museum mit der Otto Waalkes-Ausstellung zur Feier seines 75. Geburtstages, Garmisch-Partenkirchen, Kloster Andechs, Oktoberfest mit Brigitte. Da gabs nichts auszusetzen. Tip top für den Basler.


Tag der offenen Tür im Bayrischen National-Theater

Dann gings ab in die Stadt München zum jährliche Bauernmarkt auf dem Odeonsplatz. Von dort aus spazierten wir und besuchten die Residenz und landeten per Zufall im Bayrischen National-Theater, das heute Tag der offenen Tür hatte.


 
 

 
 

 
 

 

 

 

 
 

 
 

Staatsempfang mit Polizei Eskorte: Wer war es wohl?

Es ist für mich immer etwas aufregendes, wenn an mir rote Feuerwehr-Autos oder teure PWs mit dunklen Schweiben eskoriert von Polizei auf Motorrädern und BMW's vorbeirauschen. Dann bin ich als rasender Reporter gefragt .... auch wenn ich den BMW mit dunklen Scheiben nicht erwischt habe.


 
 

Spaziergang zum Marienplatz


 

Als Abschluss des wunderbaren Reisetages gingen wir ins Rest. Maibaum und assen kroatisch: "Lustiger Dalmatiner", ein Rumpsteak gefüllt mit Schinken und Schafskäse.

Mo, 25. Sept.: Salzburg

Um 8 Uhr nach einem umfangreichen Frühstück starteten wir in Richtung Salzburg. Rund 150 km lagen vor uns. Dort angekommen wechselten wir im den Bus zum Schloss Mirabell.


wohin fährt wohl der Bus?
 

 
 

wohin fährt wohl der Bus?
 

 
 

Schloss Mirabell und sein Garten

Der Mirabell-Garten ist eine grossartige, barocke Schlossanlage mit aufregender Vergangenheit. Leider ist die Anlage eigebaut zwischen mehr oder weniger grosse Häuser rundherum. Viele meiner Parkfotos konnte ich nicht brauchen, weil im Hintergrund moderne Wohnblöcke den Blick störten.


 
 

 
 

 
 

Raum im Schloss Mirabell
 

Vier-Elemente-Brunnen im Mirabell-Park


 
 

 
 

Hades entführt Persephones
 

 
 

Schloss Mirabell


 
 

 
 

 
 

 
 

 

 

Getreidegasse

Die Getreidegasse ist eine berühmte historische Einkaufsstraße in der Salzburger Altstadt. Sie ist bekannt für ihre engen Gassen, hohen Häuser, schmiedeeisernen Zunftzeichen und vor allem als Geburtsort von Wolfgang Amadeus Mozart. Die Gasse beherbergt eine Vielzahl von Geschäften, darunter Boutiquen, traditionelle Läden, Cafés und Restaurants.


 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

Mozart-Geburtshaus in Salzburg

Das gelbe Haus, in dem Wolfgang Amadé Mozart am 27. Jänner 1756 geboren wurde, zählt heute zu den meistbesuchten Museen der Welt. Der Eintritt kostete Euro 12.-- . Ich habe das Museum nicht besucht!


 
 

 
 

 
 

 
 

Aufgang in den 1. Stock des Mozart Cafés
 

Zentrum von Salzburg, St. Peterskirche und Dom


 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

Abends zurück in München: Heinz kocht


 
 

 
 
Di, 26. Sept.: Ausstellung im Buchheim Museum zu "Otto Waalkes 75 Geburtstag"

Ich war bereits 2x im Buchheim Museum. Es ist immer wieder sehenswert. Diesmals war die Otto-Waalkes-Ausstellung der Aufhänger. Es war ein Feldzug der Komik: Seinen 75. Geburtstag feierte der ostfriesische Blödelbarde mit einer großen Jubiläums-Ausstellung im Buchheim Museum.

Das Multitalent ist dafür bekannt, Menschen mit überraschenden Pointen zu unterhalten. Bisher bestanden die meist aus Wörtern, Musik und Geräuschen. Jetzt halten sie endlich still und werden bildhaft. Denn Otto ist auch ein Meister der Malerei. Und das nicht nur nebenher: Waalkes studierte Kunst an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg. Während seiner Karriere als Komiker und Musiker ist er der Malerei und dem Zeichnen immer treu geblieben. Die "Ottifanten" sind zu seinem Markenzeichen geworden. Im Buchheim Museum werden sie quer durch die Kunstgeschichte galoppieren. "OTTO - Die Ausstellung" ist ein Querschnitt durch sein Lebenswerk.

Spaziergang vom Parkplatz zum Museum Buchheim


 
 

 
 

 
 

 
 

OTTO - Die Ausstellung

Ich war kaum in der Otto Waalkes Ausstellung, als meine neue Canon R7 Camera blockierte und jeden weiteren Dienst verweigerte. Ich war total deprimiert, machte aber das beste daraus und fotografierte die Buchheim-Bilder mit dem XIAOMI-Handy. Später am Abend zu Hause konnte ich mit einem Reset die volle Funktionalität wieder herstellen. Damit war mein München-Aufenthalt gerettet

PS: Jahre später im Juni 2025 habe ich in Wien festgestellt, dass dieser Ausfall durch eine defekte SD-Speicher-Karte ausgelöst sein muss.

Eine Uebersicht über die Bilder von Otto Waalkes findet ihr auf nachfolgende Internet-Seite: Ueberblick über die Bilder von Otto Waalkes


 

 

 

Nach Michelangelos "Erschaffung Adams"

 

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Nach "Judith" und "der Kuss" von Gustav Klimt

Nach "Judith" und "Der Kuss" und "Hygieia" von Gustav Klimt
 

 

 

 

Picasso Motiv "Sylvette"

Groteske Figuren im Buchheim-Museum

Neben den Spezial-Events bietet das Buchheim-Museum feste Ausstellungen Eines dieser Higlight sind die dicklichen Figuren von Karl-Heinz Richter im Aussenbereich und die lebensgrossen Figuren "Cafe Littwin" der Feldafinger Künstlerin Angelika Littwin-Pieper.


 

 

 

 

 

Abschluss des Tages: Haxe und Bier im Kloster Andechs


 

 

 

 
Mi, 27. Sept.: Garmisch und Mittenwald

Der Besuch von Garmisch-Partenkirchen stand auf dem Mittwoch-Programm. Auch Edith und Heinz waren noch nie dort. Wir waren gespannt.


 

 

 

 

Garmisch-Partenkirchen

Ausser der grossen Sprungschanze aus der Nazi-Zeit mit Nazi-Emblemen notabene bot Garmisch wenig. Ich kann nicht verstehen, dass man Jahr für Jahr internationale Wettkämpfe unter Nazi-Symbolen durchführt. Ist die Nazi-Zeit für Garmisch derart erinnerungswürdig? Wir warem enttäuscht. Garmisch konnte uns nicht erwärmen, da es auch keine Fussgänger-Zone hatte. Wir entschlossen uns, ins nahe Mittenwald weiterzufahren.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Ski-Sprung-Schanzen sind eine Augenweide. Mich störten einzig die NaziSymbole im Stadion

Mittenwald

Mittenwald war das pure Gegenteil von Garmisch. Ein heimeliger Ort mit grosser Fussgängerzone und vielen bunt bemalten Häuser im Lüftl-Malerei-Stil. Kurzum eine Bijou und eine Reise wert. Wir waren hungrig und assen mitten im Zentrum im Rest. Maibaum. Ich bestellte Schweinelendchen... hmmmmm.

Mittenwald ist bekannt für seine malerische Lage, den Geigenbau, die umliegende Berglandschaft mit dem Karwendelgebirge und dem Wettersteingebirge, sowie für seine beeindruckende "Lüftlmalerei", eine traditionelle bayerische Fassadenmalerei, die das Ortsbild prägt. Diese illusionistische Malerei, die oft Geschichten aus dem Dorfleben und religiöse Motive darstellt, findet sich an vielen Häusern im historischen Ortskern.


 

 

 

Häuser mit Lüftl-Malereien


 

 

 
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Die Pfarrkirche St. Peter und Paul, und die Geigenbau Statue "Matthias Klotz"

Die Pfarrkirche St. Peter und Paul ist eine „großräumige“, spätbarocke Saalkirche und ist mit seinem reich bemalten Kirchturm Wahrzeichen von Mittenwald. Neben dem Kirchturm befindet sich die Statue des "Matthias Klotz" (1653–1743). Er gilt als der Begründer des Mittenwalder Geigenbaus. Klotz erlernte sein Handwerk wohl bei einem Füssener Instrumentenmacher, ehe er 1672–1678 als Geselle bei Pietro Railich in Padua arbeitete.


 

 

 
Do, 28. Sept.: Wiesn-Besuch

Die bisherigen Tage waren streng und voll ausgebucht. Am heutigen Vormittag hatte ich etwas Zeit und sicherte mir im heimeligen Gartenhäuschen die Fotos auf meinem Notebook und schrieb stichwortmässig meine Erlebnisse auf. Dann gabs Weisswürstchen als ersten Boden im Magen für den kommenden Wiesn-Besuch.


 

 

 

 

 

 

 

 

Trachten


 

 

 

 

 

 

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Halligalli im Käferzelt

Im Käferzelt treffen sich die Prominenten und Reichen. Die Spieler des FC Bayern und die Chefs der CSU. Hier wird weniger Bier, als Champagner und Wein getrunken. Ohne Reservation kommt man nicht ins Zelt. Als die Eingangskontrolle wechselte, bin ich kurz reingeschlüpft und habe das Treiben fotografiert


 

 

 

 

 

 

Im Hacker-Festzelt war nicht viel los


Die Gäste sitzen ruhig an den Tischen und trinken ihr Bier

 

 

Grosse Party im Fischer-Vroni Festzelt


Die Besucher stehen auf den Bänlen, tanzen und singen lautstark mit. Eine Wahnsinns-Stimmung herrschte bei der Fischer-Vroni

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Max in Party-Stimmung


 

 

 

 

 

 

 

 

 
Fr, 29. Sept: Heimflug von München nach Basel

Wehmütig liess ich mich von Heinz und Edith auf den Flughafen München bringen. Es waren tolle Tage. Ich bin mir sicher, ich komme wieder!

 

Autobiografie von Max Lehmann
Schafmattweg 13, CH-4102 Binningen
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https://www.maxlehmann.ch
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Zur Autobiografie
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