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Die Bananen-Republik Deutschland – mit Streiks in den Abgrund

In diesem Beitrag schreibe ich über meine Frust, wegen meiner Reise-Probleme verursacht durch Streikandrohungen durch die Eisenbahnergewerkschaft EVG. Und die deutsche Bevölkerung akzeptiert diese Erschwerungen, wie sie auch ihrem eigenen wirtschaftlichen Niedergang tatenlos entgegensieht. Wie kann man nur derart blöd sein!

Als ich vor 2-3Jahren erstmals die Bezeichnung „Bananen-Republik“ für Deutschland verwendete und die Merkel als schlechteste Kanzlerin Deutschlands bezeichnete, handelt ich mir einen gewaltigen Shitstorm ein. Noch immer schweben die Politiker und Gewerkschafter und auch Teile der Presse auf Wolke 7 und realisieren nicht, dass unter ihnen die Chemie- und Automobil-Industrie zusammenbricht und gut ausgebildete Fachleute ins Ausland abwandern.

Ich gebe es zu, „d’Schwobe auf der anderen Seite des Rheines gehen mir auf die Nerven!“ (Bem: Wir Schweizer verstehen unter dem Begriff „d’Schwobe“ die gesamte deutsche Bevölkerung) Zum zweiten Mal innert weniger Wochen beeinflussen Streikdrohungen meine geplanten Fahrten mit der Deutschen Bundesbahn zu Freunden in München und Köln. Deutschland ist ein Auslauf-Modell, aber warum muss auch ich darunter leiden?

Wer hätte jemals geglaubt, dass aus dem ehemals europäischen Musterland Deutschland ein Land wird, das sich mit afrikanischen Ländern messen muss. Ein Land, das einst führend im Elektronik- und Foto-Geschäft war, von ihrer braunen Vergangenheit eingeholt wird?

Ich werde durch die EVG in Geiselhaft genommen

In der Tat. Mit Deutschland geht es bergab, steil bergab. Ich schreibe diese Zeilen, weil ich zum zweiten Mai innert 3 Wochen von Streikdrohungen der Eisenbahnergewerkschaft (EVG) bedroht werde. Zum weiten Mal werde ich als Gast von einer grossen deutschen Gewerkschaft und einem staatlichen Transport-Unternehmen als Geisel genommen. Dies ist Missbrauch der mir wichtigen Gastfreundschaft. Ich bin frustriert. In Deutschland gelten andere Gesetze. Geiselnahme durch grosse Organisationen ist erlaubt.

Nach dem „Wien – München -Zürich Desaster“ Anfang Juni 2023, als ich kurzfristig wegen drohender Streiks von der Deutschen Bundesbahn auf die Austrian Fluggesellschaft umsteigen musste, droht nun die nächste Katastrophe. Ich wollte mit der Deutschen Bundesbahn vom 28. Juni bis 7. Juli nach Köln resp. Kall und weiter nach Brüssel reisen. Die Fahrt habe ich gebucht, musste mir aber wegen der erneuten Streikdrohungen Gedanken machen müssen, die Fahrt zu stornieren, denn ich habe nach meiner geplanten Rückfahrt einen wichtigen Spital-Termin, den ich nicht auslassen kann.

Gegen Mitte September wollte ich den Anfangs Juni 2023 wegen Streikdrohungen abgesagte Besuch meiner Freunde in München nachholen. Aber auch diese ist fraglich, weil die EVG seit 22. Juni mit längerdauernden Streiks droht!

Es fehlt der deutschen Bevölkerung an kritischer Wahrnehmung – sie läuft lieber mit!

Ich bin frustriert. Und noch mehr frustriert mich, dass die deutsche Bevölkerung sich dagegen nicht wehrt, sondern dazu nickt und stramm mitmarschiert. Bei diesen Worten läuft es mir kalt den Rücken herunter: Haben die Deutschen nicht eine schreckliche Vergangenheit als „Mit-Marschierer“?

Deutschland ist ein Auslaufmodell. Es streitet nicht mehr an der Spitze der Industrie-Nationen, es streitet mit afrikanischen Staaten am Ende der Rangliste. Baustellen wo man hinschaut: Internet, Verwaltung, Strassen-Infrastruktur, Eisenbahn, Ausbildung, Bundeswehr, Wirtschaft, Energie-Versorgung, Klimawandel etc. Die meisten dieser Baustellen hat die Merkel in ihrer 16-jährigen Regierungszeit zu verantworten. Sie war nach meiner Meinung die schlechteste und ungeeignetste Kanzlerin, die Deutschland je hatte.

Sorry meine Freunde aus Deutschland . Ihr seid zu wenig kritisch. Euch fehlt die Weitsicht! Ja, ihr seid „Mitläufer“. Ihr und die aktuelle Politik hat noch nie darüber nachgedacht, warum es Euch schlecht geht und immer schlechter gehen wird. Warum die deutschen Automobil-Industrie vor sich hin-taumelt und in den nächsten Jahren in der Versenkung resp. in China verschwinden könnte. Warum die Anzahl eingereichter Patente in Deutschland massiv zurückgeht. Warum die Wirtschaft stagniert und die Produktivität zurückgeht! Warum überhäuft ihr die Merkel mit den höchsten Verdienst-Kreuzen und anderen Orden, da sie doch für das aktuelle Desaster in Deutschland verantwortlich ist?

Die AfD wird immer stärker

Ich muss dazu den Kopf schütteln. Deutschland ist nicht zu retten. Die Aufgaben zur Rettung des einstmals berühmten Technologie-Standortes sind zu riesig und nur schwer zu schaffen! Die linke Regierung versucht es mit Milliarden-Subventionen und -Ausgaben. Aber kein einziger Euro geht in die Erhöhung der Produktivität. Alle grossen Oekonomen schütteln darob den Kopf, weil derartige Massnahmen die echten Probleme nicht lösen.

10 Milliarden für Intel und weitere 2 Mia für eine andere Firma, aber der Bevölkerung geht es nicht besser und wird es auch nicht besser gehen. Die Bevölkerung wird immer unzufriedener, weil sie erkennt, wie sie von den jeweiligen Regierungen angelogen wird. Die populistische und braune AfD wird stark und stärker. Wie hat ein berühmter Jounalist geschrieben: Wir schlafen beim Olaf Scholz ein und erwachen in einer braunen Wirklichkeit wieder auf!

… und was viele nicht wissen: Der Staat ist das Volk und der Steuerzahler. Diese 10 und 2 Mia Euro müssen durch den Steuerzahler bezahlt werden. Aus Euerem Geldbeutel müsst ihr auch die Stromdeckelung und die geplanten Strom-Subventionen für die deutsche Industrie bezahlen. Auch der Kaufanreiz für deutsche Autos wird durch den deutschen Steuerzahler bezahlt und nicht durch den lieben Gott!

Das schlimme und dramatische ist, dass all dies stimmt, was ich schreibe. Es sind keine populistische Sprüche der AfD, es ist die reine Wahrheit.

Die endlosen Streiks und Streikdrohungen der Gewerkschaften bringen den Arbeitern zwar höhere Löhne, aber keine höhere Produktivität, die diese Löhne rechtfertigen. Ihre Streiks legen das ganze Land lahm, Früher waren es die braunen Horden, nun sind es die Gewerkschaften und einige Grossfirmen, wie die „Deutsche Bundesbahn“ und die Lufthansa, die das ganze Land unter ihre Kontrolle bringen … und die Politik schaut zu.

Schluss- oder Nachwort

Um mich vor bösen Beschimpfungen zu schützen, „wie ich als Schweizer dazu komme, Deutschland schlecht zu machen“ möchte ich nur erwähnen, dass ich als „Secundo“ deutsches Blut in mir habe, denn mein Vater kommt aus dem nahen Markgräflerland. Aus diesem Grund interessiert es mich schon, was in meiner Ex-Heimat abläuft.

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Als Schweizer mit dem deutschen 9-Euro-Ticket unterwegs

Ich möchte den grossen Nachbar-Kanton nicht immer in die Pfanne hauen. Ich möchte ihm an dieser Stelle danken, dass er bei einem seiner Entscheide uns Schweizer nicht ausgeschlossen hat.

Um der deutschen Bevölkerung die Bahnfahrt schmackhaft zu machen, hat die Deutsche Regierung tief in die Tasche gelangt und das 9-Euro-Ticket geschaffen. Für 9 Euro kann man 1 Monat bundesweit auf allen Strecken und in allen Verkehrsmitteln den Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) auch Regionalverkehr genannt, für beliebig viele Fahrten benutzen. Das 9-Euro-Ticket ist für Fahrten mit den Fernverkehrszügen IC,ICE und EC nicht gültig. Aber es gilt für Busse, Strassenbahnen etc. Wie es sich zu Deutschland gehört, ist vieles unklar. Gilt das Spezial-Ticket auch für Schiffe? Auf dem Rhein und auf dem Schluchsee?

Ist möglicherweise ein Bild von 3 Personen und außen
Kurt Gschwend und Theo Bütler im Rest. zem Viertele in Bad Säckingen

Erstaunlich ist, dass diese Dienstleistung, die dem Deutschen Staat viel Geld kostet, auch von Ausländern benutzt werden kann. Dies habe ich mir heute geleistet, indem ich von Basel nach Bad Säckingen fuhr, um Freunde der Hua Hin Roadies zu treffen. Nächste Woche geht es dann weiter in Richtung Lahr, wo ich meine ehemalige Mitarbeiterin Bettina besuchen werde.

Bad Säckinger Holzbrücke

Die Holzbrücke zwischen dem deutschen Bad Säckingen und Stein ist mit ihren 203,7 Metern die längste gedeckte Holzbrücke Europas. Damit ist sie länger als die Luzerner Kapellbrücke, die 202,9 Meter lang ist

29. Juni 2022: Bad Säckingen Holzbrücke

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17./18.Juni: Nach der brillianten Hexenküche in Konstanz ein Chaos mit der Deutschen Bundesbahn

Ich war 2 Tage auf Besuch bei meiner Tochter Daniela in der Ostschweiz. Es ist dabei Tradition, dass wir nach Konstanz ins „Steakhaus Hexenküche“ fahren, denn dort gibt es die besten Grilladen weit und breit. Diesmal bestellten und genossen wir das feine Charolaisfilet aus Frankreich mit Sauce Café de Paris. Es war wiederum ein Traum von Fleisch. Tip Top grilliert und zart! Besser geht einfach nicht!

17. Juni 2022: Charolais-Filet in der Hexenküche in Konstanz

Seit einem halben Jahr bin ich nicht mehr Autobesitzer, aber eifriger Eisenbahn-Fahrer. Bisher kann ich mich nicht beklagen. Alles klappte auch diesmal bestens, wie man es in der Schweiz mit der SBB gewohnt ist. Aber auf dem Heimweg dann die negative Überraschung, denn von Zürich fuhr ich im ICE-Zug der Deutschen Bundesbahn. Er sollte nach Hamburg-Altona via Basel fahren und war ziemlich gut von Deutschen Reisenden besetzt. Dann der Hammer kurz nach Abfahrt. Ueber Lautsprecher wurden die deutschen und ausländischen Kunden darüber informiert, dass ihr Zug nicht nach Deutschland fährt, sondern nur bis nach Basel! In Basel müssten sie umsteigen und mit einem Regionalzug vom Schweizer Bahnhof zum Deutsche Bahnhof fahren! Dort würde ein Ersatzzug nach Hamburg-Altona warten. Die Stimmung der Passagiere war entsprechend. ……

Begründet wurde diese Massnahme mit keinem Wort. Ich weiss aber aus eigener Erfahrung (als Lena von Köln kam) , dass die Deutsche Bundesbahn bei grossen Verspätungen die internationalen Züge an der Schweizer-Grenze stoppen und zurückfahren lässt. Dadurch müssen die Passagiere, die aus Deutschland kommend in einem Direktzug nach Italien oder aus der Schweiz in den Norden fahren wollten, diesen stressigen Umweg über Regionalzüge machen.

Ja, die Bananen-Republik hat wieder zugeschlagen. Die Deutsche Bundesbahn ist absolut unzuverlässig, was ich in den vergangenen 3 Monaten selber bereits mehrfach am eigenen Leib erfahren und erleiden musste. Eine Katastrophe.

Warum „Bananen-Republik“?

Bis vor rund 20 Jahren war Deutschland für mich ein Vorbild an Stärke, Zuverlässigkeit und Präzision. Dies ist nicht mehr so. Deutschland steht vor dem Abgrund:

  • Die Zustand der Infrastruktur im Strassenverkehr und der Eisenbahn ist katastrophal. Deutschland hält internationale Verträge im Nord-Süd-Zugsverkehr nicht ein und ist mehr als 20-30 Jahre im Rückstand (Nord-Südverbindung zu Gotthard- und Brenner-Tunnel).
  • Die grossmundig publizierten Klimaziele um 2030 wird Deutschland nie erreichen und der grösste E-Energie-Bezüger in Europa werden/bleiben. Die vorgelegten Pläne sind unrealistisch und fahrlässig!
  • Im Internet rangiert Deutschland in Bezug auf Qualität und Einsatz in der Verwaltung zusammen mit afrikanischen Staaten um Rang 100-120.
  • in der Unterstützung der Ukraine lässt es Deutschland bei grossartigen Versprechungen bewenden, rangiert in der Realität weit hinter kleineren Länder wie Lettland, Estland, Dänemark und Niederlande als Waffenspender. Schwere Waffen hat Deutschland noch keine Einzige geliefert. Es sieht aus, als ob man die Ukrainer an langer Leine verhungern lassen wolle … im Sinne der Russen!
  • Mit Schaudern erinnere ich mich an die deutschen Versprechungen an die mehreren tausend afghanischen Ortskräfte im 2021, als das Deutsche Bundesheer Hals über Kopf Afghanistan verliess …. und schlussendlich lieferte man sie dem sicheren Tode durch die Taliban aus!

Deutschland ist ein egoistisches Land. Es unterläuft Abmachungen in der EU und verunmöglicht Abmachungen aus Eigen-Interesse. Deutschland ist in Europa aber auch Uebersee unbeliebt, weil es zum unzuverlässigen Partner mutierte.

Ich schäme mich, weil in meinem Körper deutsches Blut fliesst

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Meine Mutation vom Autofahrer zum Fussgänger

Noch vor wenigen Jahren schien es mir undenkbar, auf mein Auto verzichten zu müssen. In meiner Autobiografie schrieb ich im Jahre 2015 im Kapitel „Lebensplanung“, dass ich damit rechnete, bis zu meinem 85. Lebensjahr Autofahren zu können. Ich konnte mir nie vorstellen, wie jemand ohne Auto auskommen konnte. Damals hatte ich Angst von dem Moment, an dem ich mein Billett abgeben muss. Ein schrecklicher Gedanke.

Und nun ist es geschehen. Ich habe mich vor ein paar Wochen entschlossen, ohne Auto zu leben und mein Auto zu verkaufen. Meine Augenbeschwerden und mein Verzicht auf meine Sommerresidenz in Istrien haben mich zu diesem Schritt bewogen. Was mich dabei überraschte, ich war keine Sekunde frustriert und niedergeschlagen, weil ich ein Spielzeug verloren hatte. Ich war und bin froh, den richtigen Moment erwischt zu haben und freiwillig auf das Auto zu verzichten.

Tram vom Barfüsserplatz kommend

Seither bin ich eifriger Nutzer der App „EasyRide“, mit der ich die öffentlichen Verkehrsmittel Tram, Bus und Eisenbahn unsicher machen kann. Die erste grosse Ausfahrt machte ich am 29. Oktober zur Thai-Botschaft in Bern. Es war eine schöne gemütliche Fahrt. Wir Schweizer sind privilegiert und haben eine pünktliche und komfortable, dicht vernetzte Eisenbahn.

Zum Einkaufen im Migros, Lidl oder Aldi benutzte ich früher meistens mein Auto. Nun stellte ich fest, dass ich die Migros und den nächsten Lidl zu Fuss in 10 Minuten und den Aldi mit dem ÖV in 6 Stationen erreichen kann. Ich habe ja Zeit und Musse und geniesse nun das Einkaufen als Spaziergang und Fitness-Tour.

20. Nov. 2021: Einkaufswagen von LIDL

Als neueste Errungenschaft habe ich mir einen modernen Einkaufswagen gekauft, in dem ich die Lebensmittel einladen und nach Hause ziehen kann.

Ausblick

In einem nächsten Schritt werde ich mir das U-Abo der Basler Verkehrsbetriebe anschaffen. Damit wird das Tram fahren einfach, bequem und kostengünstig.

Mit grosser Überraschung habe ich entdeckt, dass ich mit den öffentlichen Verkehrsmittel sprich Eisenbahn in rund 5 Stunden nach München und in 10 Stunden an die Wachau (NÖ) fahren kann. Mit dem Auto war ich unwesentlich schneller, aber gestresster bei Ankunft.

Ich freue mich auf den kommenden Sommer. Auf meine Fahrten zu meinen Freunden in der Eifel, in der Wachau und vorallem auch in München.

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März 2020: Live Ticker vom „Basler Max“

+++ Thailand verhängt Ausnahmezustand +++ Pneumokkoken-Impfung +++ Kurzarbeit Hausarzt +++ Steuern Schweiz +++ Corona in Thailand +++ Meine alte Tf.-Nummer wieder aktiv +++ Bargeldlos +++ SBB nach Zürich +++ Blut-Leberwürste +++ Istrien-Sommer? +++

26. März: Thailand verhängt Ausnahmezustand

Das Leben in Thailand wurde mit dramatischen Einschränkungen still gelegt. Die Bewegungsfreiheit in ganz Thailand wurde eingeschränkt. Die Ausländer flüchteten aus dem Land. Eine Katastrophe für die vielen Mädchen und Frauen in den Bars, Massage-Salons, Shops etc. Die stehen vor dem Nichts. Haben kein Erspartes. Das Schlimmste wird aber noch folgen, wenn die Zahl der Infizierten explodiert und die Toten das Land erschüttern wird. Das Militär wurde bereits in Alarmzustand versetzt.

Ich mache mir grosse Sorgen um thailändische Freunde und auch um Farangs, die in Thailand hängen geblieben sind. Ob ihre Sicherheit gewährleistet ist?

24. März 2020: Impfung Pneumokokken

Der Arzt, der Angela Merkel gegen Pneumokokken impfte, war positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das war schlicht und einfach Pech. Aber warum wollte sich Angela Merkel impfen lassen? Darüber habe ich mich m Internet genauer informiert und festgestellt: Pneumokokken sind Bakterien, die sich im menschlichen Rachen- oder Nasenraum ansiedeln. Sie können eine gefährliche Lungenentzündung, oder Hirnhautentzündung oder Blutvergiftung verursachen, Kinder und ältere Leute erkranken besonders oft. Jährlich sterben weltweit etwa 2 Mio Leute. Diese Impfung schützt aber nicht gegen eine Corona-Infektion.

Trotzdem, oder eben weil ich zur Risikogruppe gehöre, habe ich mich heute mit dem Medikament „Prevenar“ impfen lassen. Der Impfschutz beginnt etwa drei Wochen nach der Impfung und hält fünf Jahre an.

Kurzarbeit in der Praxis meines Hausarztes

Mein Hausarzt Dr. D. Frei berichtete mir, als ich mich impfen liess, dass er in Kürze Kurzarbeit für seine Praxis einführen müsse. Dies hat mich schockiert. Die Auslastung sei nur noch etwa 20%. Das Labor sei bei weitem nicht ausgelastet. Grund sei, dass er nichts mehr behandeln darf, weder Checks noch MFK-Prüfungen. Die übrigen Patienten hätten Angst, sich bei ihm am Corona-Virus anzustecken und bleiben zu Hause….oder sie telefonieren und lassen sich beraten.

22. März: Steuererklärung ausgefüllt

22. März 2020: Steuererklärung 2019

Eine unserer Privilegien ist es, dass wir Schweizer nicht nur alle 3 Monate abstimmen dürfen, sondern jährlich in einer Steuererklärung unsere Finanzen auf den Tisch legen müssen. Obwohl dazu jedermann Computer-Programme zur Verfügung gestellt werden, ist es eine unangenehme und aufwendige Arbeit, weil alle Belege (Rente, Bank, Krankenkasse etc) kopiert werden müssen. Nun habe ich es vollbracht und werde mir heute Abend als Belohnung Lachs und Prosecco kredenzen.

Corona in Thailand

Nun hat der Corona-Virus auch Thailand erreicht. Ich vermutete schon lange, dass die bisher veröffentlichten Zahlen an Infizierten „getürkt“ waren, um keine Touristen zu verlieren. Das Resultat zeigt sich jetzt: Ein Desaster braut sich über Thailand zusammen! Arme Bevölkerung!

Mehr darüber in einem eigenen Posting

18. März: Meine „alte“ Telefon-Nummer ist wieder aktiv

Am 13. Jan. 2020 wurde mir mein Handy mit meiner Haupt-Telefon-Nummer gestohlen. Seit heute ist meine Tf.-Nummer +41 79 413 96 26 wieder aktiv, und damit auch WhatsApp. Die anderen Nummern inkl. der Thai-Tf.-Nummer werde ich einstweilen weiter verfolgen.

Corona: Bargeldlos bezahlen

Bisher habe ich mit Bargeld bezahlt, ob in der Schweiz oder im Ausland. Grössere Beträge mit der Visa-Kreditkarte.

Heute Dienstag, 17. März habe ich einen weiteren Schitt in die Moderne gemacht: Ich habe meinen Einkauf im Lebensmittel-Geschäft MIGROS mit meiner Maestro-Bankkarte bezahlt, um nicht Papiergeld berühren zu müssen, denn es könnte mit dem Corona-Virus kontaminiert sein.

16. März: Corona – mit der SBB in Zürich

Jährlich treffe ich mich mit meinem Finanzberater Antonino Ilardo in Zürich, um den Stand meiner Finanzen zu beraten und das weitere Jahr zu planen. Trotz der grossen Börsenwirren der letzten Tage, war ich mit der Abrechnung zufrieden. Mein Portfolio hatte sich bewährt.

Das Haupt-Traktandum ist jedoch das feine Mittagessen in einem der feinen Feinschmecker-Restaurants in Zürich. Diesmal stand das altehrwürdige Restaurant Kindli wieder auf dem Programm mit Puschlaver „Kalbskoteletts“

Mit gemischten Gefühlen fuhr ich mit der SBB die 85km von Basel nach Zürich. Der Corona-Virus war das grosse Thema in Presse und Fernsehen. Ich löste 1. Klasse, um einem gefüllten Wagen aus dem Weg zu gehen. Und siehe da: Der Bahnhof war wie ausgestorben. Nur wenige Leute hatten sich hier verlaufen. Auf der 2×3-bahnigen Rolltreppe zur Passerelle entdeckte ich nur einzelne Leute. Ich war der einzige Reisende im 1. Klass-Wagen.

Blut- und Leberwürste

Nach 5 Monaten der leckeren Thai-Küche, habe ich mir heute am Samstag, 14. März eine typisch heimische Malzeit zubereitet. Durch Zufall entdeckte ich beim Metzger „Blut- und Leberwürste“ und kochte dazu Sauerkraut. Jahre sind es her, seit ich diese letztmals genossen habe. Es war ein wunderbares Nachtessen.

Mein Istrien-Sommer ist fraglich

Seit dem 12. März schickt Kroatien einreisende Gäste aus verschiedenen europäischen Ländern, darunter Deutschland, Oesterreich, Italien, Spanien, Frankreich und auch aus der Schweiz in eine 2-wöchiger kontrollierte Quarantäne.

Nachdem auch Oesterreich die Durchfahrt für uns Schweizer nur mit Quarantäne erlaubte, ist die diesjährige Solaris-Saison in weite Ferne gerückt.

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Erinnerungen aus meiner kurzen Zeit in Basel (zwischen Istrien und Thailand)

Zwischen Istrien und Thailand weilte ich nur 2 Monate in Binningen. Dies ist wenig Zeit, aber dennoch genügend, um ein wenig von meiner Heimatstadt auf mich wirken zu lassen.

Unsere Banknoten

Wir sind stolz auf unsere „Fränkli“. Sie sehen auch schön aus.

z’Basel a mym Rhy

26. Aug. 2018: Fähre Vogel Gryff … auf der anderen Rheinseite das Kleinbasel mit der alten Kaserne

 

Essen mit Freunden und -innen

3. Sept.: Mit Nicole in der „Sandoase“ beim Dreiländereck, der Grenze zwischen der Schweiz – Deutschland – Frankreich

Restaurant Sandoase am Dreiländereck am Basler  Rheinhafen

Radausfahrten

5. Sept. Ausfahrt CPC nach Müllheim

Impressionen aus der Stadt

Die Strassenbahn in Basel nennen wir liebevoll s’Trämli. Sie ist bei uns nicht mehr wegzudenken. Das Netz ist gross und verbindet alle Quartiere miteinander. Auf machen ist Werbung aufgespritzt.

21. März 2018: Tram mit Werbung für die Tissot-Uhr an der  BaselWorld (Uhren- und Schmuckmessen)

Bahnhof SBB

 

 

 

 

Mein Zuhause in Binningen

Es hat ein paar Mal geregnet

 

Ein schmales Haus aus dem Mittelalter

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