Sa, 9. Mai: Ungeplanter Besuch im Notfall des Universitätsspitals Basel

Nachdem ich die gestrige und heutige Nacht auf den Samstag wegen sekundenlangen Schwindelanfällen nur schlecht schlafen konnte, ging ich heute früh um 6 Uhr in den Notfall des Universitätsspitals Basel. Ich hatte Angst, dass dieser Schwindel zu einem Hirnschlag führen könnte.

Ich stand um 4 Uhr früh auf, weil ich nicht mehr schlafen konnte. Total zerschlagen wegen des fehlenden Schlafes. Ich packte meine Patientenverfügung, Pyjama, Toiletten-Tasche sowie mein Notebook, Handy und Ladegeräte in meinen Rucksack ein. Ich wusste ja nicht, ob ich nicht im Spital bleiben musste. Mit dem Bus fuhr ich um 6 Uhr zum Universitätsspital Basel, wo ich in der Notfall-Abteilung unverzüglich aufgenommen und behandelt wurde.

Untersuchung in der Notfall-Abteilung

7. Aug. 2021: Max mit Halskrause

Nach eingehenden neurologischen Untersuchungen wurde ich diesbezüglich beruhigt. Es sei hingegen richtig gewesen, dass ich wegen der Schwindel gekommen sei. Wegen meiner Vergangenheit mit den Verletzungen an den beiden obersten Wirbel durch den Velo-Unfall im 2021 müssen man den Schwindel genauer ansehen. Ich werde nächste Woche zu einem MRI meines Hals- und Kopfbereiches aufgeboten. Nach 6 Stunden wurde ich zur Mittagszeit nach Hause entlassen.

Nach der Entlassung, wieder zu Hause

Der Spitalaufenthalt hatte mich geschafft. Ich war erschöpft und hatte keinen Appetit. Ich begnügte mich mit einer Suppe, einem Stück Brot und einer Banane. Dann legte ich mich auf die Liege und schlief tief ein, ohne Schwindel notabene. Nun geht es mir etwas besser und ich hatte Musse, diese paar Zeilen zu schreiben.

Es scheint, dass der Spitalaufenthalt und das intensive Gespräch mit dem Arzt Dr. Zang, ein deutsch-sprechender Chinese, mir gut getan hat. Es ist schlimm mit mir, ich reagiere auf jeden unverhofften Stress, sei er positiv oder negativ. Ich bi aber froh, dass ich jetzt unter Kontrolle der Ärzte bin.Nachdenklich machte mich jedoch, dass ich auf die mehrfach gestellte Frage, „leben sie alleine zu Hause?“, mit Ja antworten musste. Ich habe in der Tat niemanden, der mir zur Seite stehen könnte. Noch schlimmer aber ist, ich habe nicht einmal eine Bezugsperson aus der Familie.

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2026/05/09/sa-9-mai-ungeplanter-besuch-im-notfall-des-universitaets-spital-basel/

Schreibe einen Kommentar

Deine Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.