Es ist heiss – Hitzeferien in Basel

Zur Zeit schwappt wieder eine Hitzeperiode über Basel. Jedermann schützt sich auf irgendeine Weise. Ich habe keine Probleme mit der Wärme. Dies hat wahrscheinlich nichts damit zu tun, dass mein Körper in Thailand an Wärme trainiert wird. Es ist eher Veranlagung und zeugt eher, dass ich mich nicht über alles beklagen will!

Welcher Basler erinnert sich nicht an die sog. „Hitzeferien“ in Basler Schulen. Diese gab es, wenn das Thermometer morgens um 8.30 Uhr mehr als 21 Grad Celsius anzeigte und die relative Luftfeuchtigkeit bei über 70 Prozent lag. Dann wurden die Schulen unverzüglich orientiert, dass am Nachmittag „Hitze frei“ ist! Es war jedes Mal ein grosses hallo und Freude für uns Schüler, wenn der Schulärztliche Dienst diese Nachricht aussprach.

Hitzeferien gab es in Basel-Stadt seit 1975 für alle Basler Schulen. I m Mai 2003 wurde diese angeschafft, da sie sachlich nicht mehr begründbar waren: „Die meisten Kinder und Jugendliche hielten sich an den hitzefreien Nachmittagen ungeschützt und unbeaufsichtigt im Freien, vorallem Schwimmbädern auf. Dies lief dem Grundgedanken der Hitzeferien, nämlich die Kinder vor Hitze und Schadstoffbelastungen zu schützen, grundlegend zuwider.“

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