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Jan. 2020: Live Ticker vom Thai-Max

+++ Missbrauchs-Sekte +++ Organspende +++ Einbruch – Handy weg +++ Trockenheit +++ Panne im BKK-Hospital +++ Kosovo +++ Rückgang der Gäste +++ 100km mit dem Rennrad +++ Plastik-Beutel +++

Live Ticker

Die katholische Kirche wird zur Missbrauchs-Sekte

2018 erschütterte die deutsche katholische Kirche die Öffentlichkeit mit ihrer großen Missbrauchsstudie. Die Unterlagen – so das Versprechen – sollten an die Staatsanwaltschaften weitergeleitet werden. Dort zeigt sich nun: Strafrechtlich sind die Dokumente nahezu wertlos. (Focus Online 19.1.2020)

Die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) – allen voran ihr Vorsitzender, Kardinal Reinhard Marx, – sprach damals von Entsetzen, Abscheu und Scham und kündigte an, die Akten an die Behörden weiterzuleiten.

Anderthalb Jahre später ist nun klar, was Kritiker der sogenannten MHG-Studie von Anfang an befürchteten: Strafrechtliche Konsequenzen wird es für die Täter wohl kaum geben.

In vielen Fällen waren die Taten schlicht verjährt, oder die Unterlagen ungenügend. Somit bleibt der kath. Kirche der fade Geruch als „Missbrauchs-Sekte“ hängen!

Armes Deutschland ?

Hat der Deutsche Bundestag in der Frage „Organspende“ im Sinne seiner Bevölkerung entschieden? 10-tausende kranke, totgeweihte Menschen warten in Deutschland auf ein Spender-Organ! Der Bundestag hat in seinem Sinne entschieden, wie bereits bei der „Sterbehilfe“. Christlich sterben, ist deren Devise! (Bösartige sagen: Dies hilft der maroden Rentenkasse)

Man sollte nur noch denen Organe geben, die auch Spender sind! Die übrigen sollen gemäss ihrem eigenen Entscheid, sich von dieser Welt mit kaputtem Organ verabschieden.

Die deutsche Politik hat entschieden: Die kranken Menschen sollen weiterhin sterben!

PS: In der Schweiz sind wir nicht viel besser. Man muss sich selber anmelden und sich in ein online Spenderegister eintragen. Es ist jedoch eine Volksabstimmung in der Warteschlaufe, nach der jeder Spender ist, es sei denn er lehne ab (=Widerspruchslösung)

13. Jan.: Mein Handy wurde gestohlen

Während ich zu Hause war, wurde am 13. Jan. mein Schweizer Handy und mein Tablet aus dem Wohnzimmer gestohlen. Die Dreistigkeit der Diebe ist nicht zu überbieten und einmalig. Ich berichte darüber in einem eigenen Tagebuch-Eintrag.

Schlimme Trockenheit in Thailand

Für die einen ist es Gott-gegeben, für die anderen sind es die bösen Wissenschafter, die sich für schlechte Prognosen zahlen lassen, und die Dritten meinen, dies sei alles Fake-News!

Aber für alle gilt: Es herrscht grosse Trockenheit

In Thailand herrscht eine der grössten Dürren seit 40 Jahren. Thailands Reisfelder trocknen aus. Die grossen Flüsse drohen ebenfalls auszutrocknen und das süsse Grundwasser im Raume Bangkok zu versalzen. Auch Teile des Nachbarlandes Kambodscha kämpfen derzeit mit großer Trockenheit.

In Australien herrschte im 2019 die grösste Dürre aller Zeiten. Heute brennen grosse Waldgebiete ab. Im April 2018 stand Südafrikas Hauptstadt Kapstadt kurz vor dem „Day Zero“, also dem Augenblick, wenn die Wasser-Leitungen keinen Tropfen mehr hergeben und den Einwohnern das Wasser abgedreht werden muss. Im vergangenen Jahr gab es im benachbarten Simbabwe eine extreme Dürre. Über die Klippe der bedeutendsten Touristenattraktion des Landes, die Victoriafälle, lief kaum Wasser.

9. Jan: Panne im BKK-Hospital

Am Donnerstag, 9. Jan. hätte ich meine nächste Augenspritze im BKK-Hospital erhalten sollen. Aber es kam ganz anders. Mich hatte es bereits beim Eintritt gewundert, dass ich in ein gesondertes Behandlungszimmer geführt wurde, wo sie mir Augentropfen verabreichten. Nach 1 Stunde erkundigte ich mich, was denn los sei? Ich sollte doch bereits im Operationssaal sein?

Und dann erfuhr ich es. Zuerst von der armen Schwester der Rezeption in gebrochenem Englisch und dann von einer Stabs-Dame im schicken blauen Kostüm auf hohen Absätzen im first-class Englisch: „Die Pharmazie hat vergessen meine Augen-Medizin zu bestellen. Sie möchte sich hundertfach entschuldigen. Der Fehler liege eindeutig beim BKK-Hospital“

Erstmals erlebte ich Thais, die sich für gemachte Fehler entschuldigten. In Japan wäre es zu einem Harikiri gekommen. Es war ihnen richtig unangenehm. Sie waren zu Tode erschlagen. Deshalb schickten sie auch die Super-Englisch-sprechende Dame, die mir diese Botschaft übermitteln musste. Für die übrigen Thais wäre dies nicht möglich gewesen. Dieser Fehler hat die Thai-Seele des BKK-Hospitals im Innersten getroffen. Sie waren sichtlich erleichtert, dass ich nicht wie ein normaler Farang reagierte und tobte, sondern die Schwester und die chice Dame tröstete, und Verständnis für Fehler zeigte. Zum Schluss standen alle Beteiligten samt Operations-Schwester um mich herum und schüttelten mir die Hand. Es spielte bei mir ja wirklich keine Rolle, denn ich war hier in Hua Hin in den Ferien. Und den Augen schadet ein paar Tage Verschiebung auch nichts.

Am selben Abend rief mich zu Hause dann auch mein Augenarzt Dr. Pajrat an und entschuldigte sich ebenfalls. Er war so lieb zu mir. Auch dies ist Thailand

Nachtrag: Am Sonntag, 12. Jan. erhielt ich vom BKK Hospital die Nachricht, dass meine Medikamente eingetroffen seien und ich am Dienstag, 14, Jan, „gespritzt“ werde. Am Dienstag 14. Jan. war es soweit. Mein Körpergewicht war seit dem Dezember um 1.5 kg auf 85.5 kg gefallen.

Flug in den Kosovo gebucht

Mein Problem ist bekannterweise, dass das Jahr nur 12 Monate hat, d.h. ich muss meine Reisen strategisch planen. Heute habe ich meine diesjährige Reise in den Kosovo mit Easyjet ab Basel gebucht. 2 Hochzeiten und der Bayram (=Ende vom Ramadan) stehen auf dem Programm! dies gibt etwa 3 kg Uebergewicht! Ich werde meinen Istrien-Aufenthalt um etwa 2-3 Wochen verkürzen.

  • Abflug Basel – Pristina: Di, 28. Juli
  • Rückflug Pristina – Basel: Montag, 10. August

Massiver Rückgang der Gäste in Thailand

Seit Wochen fällt sogar mir in Hua Hin auf, dass es massiv weniger Gäste haben muss. Die Hauptstrasse Phetkasem durch Hua Hin ist selten verstopft. Der Verkehr auch jetzt in der Hochsaison ist vergleichbar dem in der Vorsaison. Auf dem abendlichen NightMarket tummeln sich ein Bruchteil der Leute, wie in den Vorjahren, Man muss sich nicht in Kolonnen einreihen.

Es ist schwer, über die Gründe dieses massiven Einbruches zu mutmassen, umsomehr man nicht alles schreiben darf, was man denkt. Ich glaube nicht, dass die erstarkte Thai-Währung der Grund ist. Es hönnte auch das neue Umwelt-Bewusstsein der Europäer mit den langen Flügen sein. Oder eben etwas anderes.

3. Jan.: Saisoneröffnung mit dem Rennrad über 100 km

Mit einer Ausfahrt via Springfield nach Cha Am zum Frühstück über 98 km habe ich die neue Rad-Saison eröffnet. Der Durchschnitt von gegen 28 km/h konnte sich sehen lassen, weil ich doch gegen 10 Tage Pause wegen einer Bronchitis machen musste.

Ein Wermutstropfen bildete meine Saison 2019. Ich fuhr nur 4’600 km. Ich war ein fauler Hund

Ein zweites Out für die Plastik-Beutel

Am 4. Dezember berichtete ich bereits über das Out der Plastiksäcke. Dies war noch eine Fehl-Information. Jedoch ab 1. Januar 2020 beginnt in Thailand die Anti-Plastik Kampagne, an der sich 75 Kaufhäuser, Convenience-Stores und andere Geschäfte mit mehr als 24.500 Filialen im ganzen Land beteiligen. Sie alle wollen helfen und dazu beitragen, dass der Plastikmüll und der Verbrauch von Plastiktüten in Thailand in diesem Jahr stark reduziert werden

Jedenfalls bekam ich am 1. Jan. für meine Einkäufe im Lotus-Tesco und 7Eleven nichts mehr eingepackt. Ich musste wie zu Hause an der Kasse einen Sack/Tasche kaufen.

Ich bin gespannt, wie sich das ganze für die Thais auswirken wird. Ihr ganzer Tagesablauf bricht zusammen, denn die dünnen Plastikbeutel dienten den Thais als Abfallsäcke. Nun müssen sie Plastik-Abfallsäcke kaufen. Ob dies viel weniger Müll geben wird?

Ab 2022 sollen landesweit keine Styropor-Behälter und kein Einweg-Plastik mehr ausgeteilt werden. Wie geht das mit dem „Take Away„. Die meisten Thais kaufen das Essen auf der Strasse und bekommen z.B. die Suppe in einem Plastikbeutel ausgehändigt.

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Newsletter: „Merry Christmas and Happy New Year 2020“

Liebe Freunde in nah und fern

Vor ziemlich genau 9 Jahren am 13.  Dezember 2010 habe ich  meinen ersten Beitrag mit dem Thema  „Bettel-Mönche auf dem Markt von Hua Hin“ in mein  eben frisch eingerichtetes „Thailand Tagebuch“ geschrieben und dieses damit zum Leben erweckt. Seither habe ich 467 illustrierte Gedanken und Beiträge über Thailand und den Fernen Osten , aber auch übers Weltgeschehen veröffentlicht.

Ich bin rund 9 Monate im Jahr unterwegs. Die beiden „Thailand- und Europa-Tagebücher“ sind meine Verbindung zu meiner Schweizer Familie zu Hause und zu meinen vielen Freunden auf der ganzen Welt. Es war mir immer ein Bedürfnis, über meine Erlebnisse in Text und Bild zu berichten. 

Einige meiner Beiträge sind mir gut gelungen, andere weniger. Oft habe ich auch auf meine Zunge gebissen und nichts geschrieben, weil ich den armen Freunden aus dem grossen Kanton (sprich Deutschland) nicht noch mehr weh tun wollte. Sie sind ja bereits genügend abgestraft.

Fotobücher und Reiseberichte

Ueber grössere Erlebnisse und mehrtägige Reisen berichte ich in eigenständigen, bebilderten Reise- und Erlebnis-Berichten. Einen Ueberblick darüber findet ihr unter „Fotobücher und Thailand-Reiseberichte

Fotografieren gehört zu einem meiner Hobbies. Ich will dabei das Leben der Bevölkerung darstellen. Von den unzähligen „Schnappschüssen“ kann ich nur einen Bruchteil (<5%) gebrauchen und weiterbearbeiten. Meine Besten bekommen einen Rahmen mit einem beschreibenden Text. Um sie vor dem Vermodern zu bewahren, veröffentliche ich die besten Thailand-Fotos nicht nur in den entsprechenden Tagebuch-Beiträgen, sondern in der „Galerie: Best of Thailand

Meine diesjähriges „Weihnachts- und Nejahrs-Foto“

Mein Weltenbummler-Leben

In wenigen Tagen geht das Jahr 2019 zu Ende. Ein weiteres Jahr in meinem ungemein spannenden Leben. Wie kam ich zu diesem „Weltenbummler-Leben“? Es waren zwei einschneidende Ereignisse in meinem Leben. Die Pensionierung mit 58 Jahren am 31. Dez. 2000 und meine verunglückte Ehe mit Evelyne im Jahre 2006.  Diese Frau hatte eine grossartige Idee, den kalten, düsteren europäischen Winter in der Wärme zu verbringen. Ich nahm diese Idee auf, typisch Max, verfeinerte sie und verbringe seit 2008 dîe kalten Winter-Monate hier in Thailand, also seit 12 Jahren.

Meine Kontakte zu Evelyne sind abgebrochen, jedoch nicht zu ihrem Enkel  Philip und seiner lieben Frau Maxi. Für ihn bin ich weiterhin sein Opi, den er sich so sehr gewünscht hatte. Wir treffen uns immer wieder auf Istrien beim Camping. Vor wenigen Wochen an seinem eigenen Geburtstag am 27. Nov. 2019 ist er Vater einer bild-hübschen Anika und ich sein stolzer „Urli-Opa“, wie er mich immer noch liebevoll nennt! Auf diese Art schliesst sich immer wieder ein Kreis in meinem Leben.

Ich wünsche Euch frohe Weihnachten und ein glückliches 2020. Ich wünsche Euch beste Gesundheit und viele Pläne fürs kommende Jahr.

Ganz liebe Grüsse Euer Max

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Nov. 2019: Live-Ticker vom Thai-Max

+++ Defekter Fernseher +++ Defektes Türschloss +++ Augenspritze +++ Klima +++ Mein Trek-Rennrad +++ RIP „Schweizer Presse“ +++ Fussball-Petarden +++ Smoothie +++

Live Ticker

22. Nov.: Defekter Fernseher

Meine Pechsträhne hält an. Nun ist auch der Fernseher ausgestiegen. Er war erst 5 oder 6 Jahre alt. Er liess sich nicht mehr einschalten. Im PowerBuy haben wir einen „SAMSUNG TV UHD LED (43″, 4K, Smart) UA43RU72″ für 11’000 THB, entsprechend ungefähr SFr. 330.– gekauft.

Am Tag darauf brachte ein Team von „PowerBuy“ den Fernseher, installierte ihn und erklärte uns die Bedienung ausführtlich. Dies ist typischer Thai-Service. Das Problem ist nämlich, dass all die Geräte „default-mässig“ auf die Thai-Sprache eingestellt sind, und die kann ich nicht lesen. Ich kann nicht einmal das Feld finden, wo man die Sprache auf Englisch setzen könnte.

17. Nov: Defektes Türschloss – Kein Zugang ins 2. Schlafzimmer

17. Nov. 2019: Defektes Türschloss

Heute früh liess sich die Türe zu unserem 2. Schlafzimmer nicht mehr öffnen. Dort drinnen sind Pats Kleider. Als erstes dachte ich, dass die Türe von Innen abgeschlossen war. Ich montierte den Einbruchsschutz am Aussenfenster ab und kletterte von aussen ins Zimmer. Aber die Tür liess sich auch auf diesem Weg nicht öffnen. Es muss irgendetwas im Schloss kaputt gegangen sein.

Es war Sonntag. Wen sollte ich alarmieren? Ich kannte keinen Schlüsseldienst. Ich rief Mister Dio, mein Mädchen für alles, an. Gegen Abend kam er vorbei, denn tagsüber war er an einem Tempelfest beschäftigt. Es war ein mühsame Arbeit, aber nach einer guten halben Stunde war die Türe offen und das Schloss ausgebaut.

Am folgenden Tag (Montag) hat er mir ein neues Schloss eingebaut. Dies alles hat mich insgesamt 1100 THB gekostet, das sind SFr. 15.– fürs Schloss und SFr. 17.– für die Arbeit.

14. Nov: Augenspritze im BKK Hospital

Und wieder war es soweit. Meine Stammleser kennen es bereits. Monatlich muss ich mir eine Augenspritze verpassen lassen, weil ich unter der „feuchten Makula“ leide. Wie bereits letztes Jahr liess ich mir diese von Dr. Pairat im grossen Operationssaal des Bangkok Hospital verpassen.

Gegenüber dem letzten Jahr hat sich doch einiges verändert. Als ich auf ihre Frage, wie ich hierher gekommen sei, geantwortet habe – „Mit meinem Honda-Roller!“ – war die liebe Schwester entsetzt. – Ein bald 77-jähriger, der ihr Grossvater sein könnte – und meinte: „Nach der Operation können Sie nicht mit dem Roller nach Hause fahren.“ Ich reagierte geistesgegenwärtig und meinte. „Ich werde abgeholt!“ (… vom Roller)

Ich musste alles ins Depot geben, was ich in den Hosen mitführte: Handy, Schlüssel, Kreditkarten, Geld, Armbanduhr etc. Ich werde diese Sachen das nächste Mal nicht mehr angeben resp. zu Hause lassen. Es ist nämlich mühsam, weil die Thais ihre Aufgaben ernst nehmen und jedes einzelne Stück genau registrieren. Zum Beispiel 5 Noten à 1’000 THB und 4 à 100 THB, eine Uhr der Marke Certina etc

Erwähnenswert war mein Blutdruck beim Eintritts-Check, der sich nach 5 Minuten von 154/87 auf 137/74 senkte. Die Schwester war zufrieden. Dies habe ich zustande gebracht, indem ich in Gedanken die Radstrecke zur Dolphin Bay gefahren bin! Aber mein Körpergewicht von 89.5 kg in Kleidern und Schuhen hat mich erschüttert! Ich habe nun 4 Monate Zeit, es auf unter 85 kg zu bringen. Mein Hausarzt Dr. Frei in der Schweiz hätte daran keine Freude.

14. Nov. 2019: Mein Armband im Bangkok Hospital

Klima und Klima-Leugner

Ich bin kein Grüner. Behüte mich, denn mit Extremisten und Sektierern kann ich nichts anfangen. Ich stehe dazu, ich bin ein Freisinniger. Ich glaube jedoch den mehr als 1’000 internationalen Wissenschaftern, die viel intelligenter als ich sind und über mehr Detail-Daten verfügen, dass wir in Bezug aufs Klima dringendst etwas tun müssen, ansonsten in 20-30 Jahren Bangkok unter Wasser stehen wird, aber auch Manhatten. Von Holland und Hamburg ganz zu schweigen!

Ich verstehe die „Alten Ü70er“ nicht, die nicht einsehen wollen, dass sie Zeit ihres Lebens die Umwelt versaut haben … und nun auf die Jungen U20-jährigen herumhacken, weil die für ihr Leben kämpfen! Ja, in der Tat, die grössten Klima-Leugner sind die grössten Weltverschmutzer! Wo ist denn ihre Alters-Weisheit geblieben? Oder sind die bereits auf dem Weg zur Alters-Bosheit!

Jedermann kann etwas bei sich tun. Ich möchte nicht Euer Vorbild sein. Aber ich versuche mein Bestes. Ob dies reicht? Wahrscheinlich noch nicht. Aber es ist ein Anfang! Ich bin zwar mit dem Flugzeug nach Thailand geflogen, muss aber in diesen 5 Monaten zu Hause in Basel nicht heizen und habe das Auto eingestellt. Ich benutze in Thailand keine Haus-Klimaanlage sondern nur den Decken-Ventillator. Ich habe 2 Migros-Einkaufs-Taschen mit nach Thailand genommen, in denen ich meine Lebensmittel-Einkäufe nach Hause bringe, anstatt alles in neue Plastiksäcke abzufüllen, wie es hier üblich ist. Ich benutze mein Auto in Thailand sehr selten. (Es war ein Fehlkauf) Mein Honda-Roller oder ein Tuk-Tuk bringt mich an die Orte meiner Wünsche. Der Not oder der thailändischen Sitte gehorchend, esse ich weniger Fleisch als zu Hause, aber dafür mehr Gemüse.

Mein TREK-Rennrad

Die eine Schraube des Bidon-Halters an meinem TREK-Rennrad ist aus dem Carbon-Rahmen ausgerissen. Wahrscheinlich ein Spätschaden meines Unfalls vor genau 2 Jahren. Da keiner der hiesigen Velo-Händler das notwendige Werkzeug hat, um den Gewinde-Einsatz in den Rahmen anzubringen, musste das Trek-Rennrad nach Bangkok geschickt werden.

Freunde muss man haben! In der Zwischenzeit habe ich ein Rennrad von Nick. Ein schwarzer Trek-Renner mit 52er-Rahmen, der mir passt und keine Umstellung in meiner Körper-Haltung verlangt.

RIP „NZZ“ (Neue Zürcher Zeitung)

Nachdem ich von der Online-Platform NZZ nur noch Abo-Werbung und -Hinweise erhalte, habe ich in allen meinen Menues auf meinem PC und den Smartphones den Link zur Online-Ausgabe NZZ gelöscht.

RIP „Schweizer Presse“

Nun haben auch andere Online-Ausgaben der Schweizer Presselandschaft (Bund, BaZ, TA etc) begonnen, ihre Internet-Ausgaben nur noch gegen zum Teil horrende Abo-Gebühren von Fr. 20,–/Monat und mehr freizugeben. Es ist tragisch, wie weit sich die Schweizer Verlage von den Kunden/Lesern entfernt haben. Sie leben immer noch in einer eigenen Welt. Ich habe nun alle meine Browser-Einträge mit Schweizer Zeitungen gelöscht. Ich nehme an, die ehemals berühmten und grossen Schweizer Zeitungen werden langsam zugrunde gehen, um dann endlich doch eine Flat-Rate zu akzeptieren, wie es sie in der Musiklandschaft bereits mehrere Jahre gibt.

Glücklicherweise gibt es nach andere ausländische Presse-Organe und öffentlich-rechtliche Fernseh-Stationen, sowie Watson und HuffingtonPost.

Fussball und Leucht-Petarden

Am Wochenende habe ich am Fernsehen Bilder vom Bundesliga-Spiel resp. den grässlichen „Petarden und Raketen-Spielen“ zwischen den beiden Berliner-Clubs „Union-“ und „Hertha-Berlin“ gesehen. Anschliessend am Sonntag-Morgen den Fussball-Talk auf SPORT1. Was mich erschütterte, die Journalisten und Fussball-Experten wussten nicht, wie man diesem „Krieg auf den Rängen“ Herr werden soll.

Wir in der Schweiz haben das genau gleiche Problem. Auch bei uns mauern die Fussball-Clubs und der Verband. Nach meiner Meinung wäre dieses Problem ganz einfach zu lösen. Diese Gewalt-Orgien kennt nur der Fussball. Weder im Tennis, noch im Eishockey, Rugby oder im Theater habe ich ähnliches gesehen. Die Ursache muss bestraft werden und dies ist der Fussball. Spiele ohne Zuschauer. Ich garantiere, nach wenigen Spielen im leeren Stadion wäre das Problem gelöst! Aber man muss es wollen!

Smoothie

Schmunzelnd werde ich von meinen Freunden mit „Smoothies“ gleichgestellt. In der Tat liebe ich diese leckeren Getränke. Sie sind meine Belohnung nach einer grösseren Radausfahrt.

Ein Smoothie ist ein Getränk aus einer Frucht wie Bananen, Mango, Erdbeere etc in zerschlagenem Eis. Einem guten Smoothie wird ein Natur-Joghurt zugegeben. Es kostet in Thailand zwischen 50 – 85 THB entsprechend etwa SFr. 1.50 bis 2.40

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4. März 2019: Mein Newsletter als Thailand Abschluss

Liebe Freunde in nah und fern

Den Satz „Die Zeit vergeht in Windeseile“ schreibe ich in jedem meiner Newsletter. Mitte Oktober 2018 bin ich in Thailand eingetroffen und nun flog ich am 4. März 2019 bereits wieder zurück, um mit Renato B. seinen 80. Geburtstag zu feiern und um wieder einmal die Basler Fasnacht am 11./13. März zu geniessen.

Bereits zum 11. Mal habe ich den europäischen Winter in meinem geliebten Hua Hin  verbracht.  Bereits zum 11. Mal war Pat hier in Hua Hin und versüsste mir mein Leben. Zu ihren Ehren habe ich die Foto-Seite mit den  „Portraits von Pat“ total überarbeitet. Obwohl gesundheitlich stark angeschlagen, sie hat ihre Stimme vollkommen verloren, ist Pat mit ihren 65 Jahren immer noch eine sehr hübsche Power-Frau.

Mit dem Rennrad bin ich diese Saison grössere Distanzen gefahren, als mit meinem Auto und dem Roller. Seit Mitte Oktober nämlich gegen 3’000 km, davon allein im Januar/Februar dieses Jahres mehr als 1’500 km.

Ueber meine zukünftigen Erlebnisse werde ich in meinem „Sommer-Tagebuch“ berichten. Am 5. Mai werde ich in meinen Wohnwagen auf der Halbinsel Istrien dislozieren und dort bis Mitte August bleiben.

Ich wünsche Euch einen schönen Frühling und freue mich auf ein Wiedersehen in Basel, Istrien oder irgendwo in Europa

Liebe Grüsse Euer Max

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1. Feb. 2019: Mein Newsletter aus Thailand

Liebe Freunde in nah und fern

Die Zeit vergeht in Windeseile. Der harte Winter in Europa wird auch bald der Vergangenheit angehören, denn anfang März flieg ich bereits wieder nach Hause, und ein paar Tage später am 11. März morgens um 04:00 Uhr werde ich am Basler-Morgestraich anzutreffen sein. Nur alle paar Jahre ist die Fasnacht derart spät. Ich freue mich ungemein darauf.

Die bisherige Zeit in Thailand ist für mich sehr angenehm und ohne Hektik verlaufen. Immer Ende Monat holte ich mir jeweilen die Spritze im Bangkok Hospital und 2-3 Mal die Woche nahm ich an einer der Ausfahrten mit dem Rennrad teil. Wie gewohnt begleitete ich als Guide Kathleen Weinreich auf der ersten Etappe der Hürzeler-Fernfahrt nach Phuket und traf dabei erstmals meine FB-Freundin Christine S. aus dem Tessin. Unvergesslich aber auch die Woche als radfahrender Darsteller im professionellen Werbefilm meines Freundes Lucien Kirch.

Pat war jeden Monat 3 Wochen in Hua Hin und hat mich köstlich bekocht. Es geht ihr gesundheitlich nicht allzu gut. Sie  hat ihre Stimme ganz verloren. Sie muss monatlich 2 Infusionen über sich ergehen lassen. Vor wenigen Tagen besuchten wir das berühmte Künstlerdorf „Artist Village“ in unmittelbarer Nähe von Hua Hin und machten prächtige Fotoaufnahmen.

Ich wünsche Euch alles Gute und denke, dass der schlimmste Teil des Winter vorbei sind sollte.  Mit meinen besten und herzlichsten Grüssen
Euer Basler Max

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Mein Rückblick aufs 2018

Dieser Jahresbericht hat mir viel Mühe bereitet. Vorallem der Einstieg. . Ich weiss nicht warum. Mir fehlte der rote Faden. Was interessiert denn meine Freunde? Alles ist bereits geschrieben.

Heute früh, zwei Tage vor meinem Geburtstag öffnete sich mein Knoten.  Ich erinnerte  mich daran, dass ich meine Beiträge auch für mich schreibe. Eine Art Rechenschaftsbericht über das 2018. Was habe ich erlebt und was hat es mir gebracht? Was könnte ich verbessern?

Meine Gesundheit, ist abgesehen von meiner Augenkrankheit „Feuchte Makula-Degeneration“ am linken Auge, perfekt. An Ostern 2018 ist sie bei mir aufgetreten, als ich feststellte, dass gerade Linien „krumm“ wurden und Ausbuchtungen hatten. Seither erhalte ich monatlich eine Spritze ins Auge, die den Verlauf stabilisieren oder sogar heilen soll. Von Heilung merke ich noch nichts, Aber es kann ja noch geschehen. Wichtig ist für mich, dass das andere Auge noch intakt ist und bleibt.

Seit Mitte Oktober befinde ich mich in Thailand in meiner 2. Heimat meinem geliebten Hua Hin. Bereits zum 11. Mal verbringe ich den europäischen Winter hier. In Hua Hin fühle ich mich wohl. Ganz sicher auch, weil Pat öfters bei mir ist und mich verwöhnt. Wir kennen uns auch bereits 11 Jahre. Dank Pat habe ich Thailand kennen und lieben gelernt. Pat ist für ich  ein Synonym für Thailand.  Pat ist die erste und einzige Frau, die mich in meiner Art leben lässt. Es stört sie nicht, wenn ich am Computer sitze und schreibe. Sie freut sich, wenn ich aufs Rennrad steige. Sie ist dabei glücklich, weil ich beschäftigt bin. Pat ist mittlerweilen 65 Jahre alt geworden. Seit ein paar Jahren ist sie gesundheitlich angeschlagen. Es geht auf- und abwärts. Aber wir nehmen jeden Tag, als wäre es der letzte.

Ich liebe Thailand, weil hier fast alles für mich stimmt. Die Einheimischen in ihrer Freundlichkeit, das feine Essen, das warme Klima, die schönen Strassen für meinen Radsport, das Haus in unmittelbarer Nähe zum Zentrum. Ich lebe hier wie in einem Paradies. Mit den Ausländern habe ich weniger Kontakt, einzig bei Ausfahrten mit dem Rennrad, da sind wir international. Englisch ist die Umgangssprache.  Es ist bemühend, dass viele der deutsch-sprechenden Residenten unzufrieden sind. Sie beschweren sich über alles, was nicht den Normen von zu Hause entspricht. Ich frage mich oft, warum die denn hier und nicht wieder zu Hause sind. Es grüsst die „Alters-Boshaftigkeit und -Unzufriedenheit“.

Dieses Jahr habe ich wiederum etwas über 6’000 km auf dem Rennrad und dem Mountain-Bike zurückgelegt. Ich bin 2-3 mal je Woche unterwegs. Aber oft hält mich mein innerer Schweinhund davon ab und meint: „Max bleib zu Hause und schlafe aus“. So ist es eine Art Hassliebe. Ich hasse das frühe Aufstehen, aber auf dem Rad, wenn der innere Motor läuft, dann bin ich der glücklichste Mensch. Meine Verletzungen vom Sturz im November vor einem Jahr sind verheilt. Auch die angeschlagenen Nerven an der linken Hand haben sich wiederhergestellt. Was ich spüre, ist das fortschreitende Alter. Meine Leistungsfähigkeit geht zurück. Ich brauche viel mehr Training. Trotzdem, eine 25-27 km/h-Schnitt über 80-100 km liegt immer noch drin. Ich bin stolz darauf.

Das grösste Aergernis im 2018 war die Schweizer Presse mit ihren Abo-Preisen für ihre  OnLine-Angebote. Da ich oft im Ausland weile, bin ich auf eine Online-Ausgabe angewiesen. Ich bin gerne bereit, für ein vernünftiges Angebot auch zu bezahlen. Es ist aber einfach unverschämt, wenn die Schweizer Verlage für eine reduzierte Online Ausgabe ab SFr. 20,–/Monat verlangen. Dazu kommt das Aergernis, dass mittlerweilen mehrere Verlage wie die BaZ, der Bund, BernerZeitung, Tages-Anzeiger etc ihre Redaktionen zusammengelegt und in ihren Ausgaben einen Einheitsbrei veröffentlicht haben,  aber pro Zeitungs-Titel eine Monatsgebühr verlangen. Glücklicherweise gibt es ausländische Angebote und auch Internet-Zeitungen, aus denen die obigen Schweizer Zeitungen sogar Texte übernehmen.

Politik sollte in einem Rückblick auch nicht fehlen. Man sehe mir nach, dass ich mich öfters weit aus dem Fenster lehne. Vom grössten „Kotzbrocken“ in Amerika ist das meiste geschrieben. Bei ihm weiss man nicht so genau, ob er aus kindlicher Blödheit oder Nichtwissen entscheidet. Sein Benehmen wundert mich weniger, denn ich habe in Amerika manche dieser Typen kennen gelernt. Aber dieser hat es zum Präsidenten einer Weltmacht gebracht, und nicht nur zu einem vom Rotlicht-Viertel. Diese Typen sind  Egoisten besonderer Art.  Ihr Motto lautet  „Hire und Fire“. Eine schreckliche Spezie! Ich rate nur, den Amis im Moment nicht zu trauen. Sie sind die Unzuverlässlichkeit in Person und würden falls notwendig  sogar ihre eigene Grossmutter verkaufen. Die bisherige Nähe zu den Amerikanern rächt sich nun. Wir sind in vielen Dingen von ihnen abhängig und dies nützen sie schamlos aus. Europa muss sich freischwimmen!

Jedes Land hat eben die Regierung, die es verdient. Die Amis haben Trump gewählt, ein Armutszeugnis für das ganze Land und alle Amerikaner. Die Deutschen wollen weiterhin eine christlich-katholische Politik mit Verbot der Abtreibung und ohne Sterbehilfe. Die Italiener mögen ein Leben ohne Arbeit mit einem Grundlohn vom Staat. Und die Franzosen üben sich wieder einmal in der Revolution und lassen sich viel Geld in den Hintern schieben.

Was plane ich für das 2019? Mein Traum wäre, mein Körpergewicht von derzeit etwa 85 kg auf knapp unter 80 zu bekommen. Ob dies beim x-ten Anlauf gelingt? Aufs gute Essen will ich nicht verzichten. Als  akzeptable Massnahme sind bereits Cola und Bier aus dem Kühlschrank verschwunden. Süssigkeiten gibt es nur noch ausnahmsweise.

Titelbild zur Autobiographie Basler Max alias Max Lehmann. Durch Anklicken gelangst zur Biographie

Meine Biographie „ Ich habe gelebt – Aus dem Leben eines reich mit Glück beschenkten Menschen macht kleinere und grössere Fortschritte. Anlässlich meiner Prostata Operation vor bald 10 Jahren  habe ich mich dazu entschieden, mein Leben zu beschreiben. Damals realisierte ich, dass meine Mutter all ihr Wissen ins Grab genommen hatte. Ich verpasste es, sie über ihr Leben auszufragen. Dies sollte mir und meinen Enkeln nicht passieren.

Immer wieder kann ich ein neues Kapitel freigeben und veröffentlichen.  Ueber meine Wohnorte und Häuser habe ich geschrieben, auch über meine Militär-Karriere und die grosse diesjährige Hochzeitsparty im Kosovo mit über 175 Gästen.

Stolz bin ich auf meine Tochter Daniela. Sie hat dieses Jahr ein zusätzliche „Führungs-Ausbildung“ abgeschlossen. Sie schrieb dabei einen grossartige Arbeit über ihre Jugend-Jahre und hielt mir dabei auch 1 oder 2-mal den Spiegel vor.  Sie ist nun meine offizielle  „Vorsorge-Beauftragte“ für die Zeit, wenn es mir einmal schlecht gehen  und ich nicht mehr zurechnungsfähig sein sollte. Daniela kennt meine Einstellung zum Tod. Sie weiss, wie ich zum Leben stehe und wird die richtigen Entscheide fällen. Sie weiss auch, dass es wenig Sinn macht, wenn ich in Thailand sterben sollte, dass sie und andere nach Thailand reisen, um Abschied zu nehmen. Sie weiss, dass ich davon gar nichts mehr mitbekommen werde. Falls sie dennoch das Bedürfnis hat, mit Freunden zusammen zu kommen, wird sie in der Schweiz zu einer Abschieds-Party einladen, wobei anstatt „feierlich schwarz“ das Tenue „sportliche farbig“ sein soll.

Ich hoffe, ich habe Euch den Jahresbeginnn mit diesen letzten Gedabnken nicht vermiest. Aber auch dies gehört zum Leben. Ich kann Euch beruhigen. Ich plane nicht, mich allzu schnell zu verabschieden!

Ich wünsche Euch eine gute Zeit mit viel Freunden und Erlebnissen im 2019 und freue mich auf jedes Wiedersehen

Euer Basler-, Thai- und Istrien-Max

 

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1. Dez. 2018: Mein Newsletter aus Thailand

Liebe Freunde in nah und fern

Die Zeit vergeht im Fluge. Mitte Oktober kam ich in Thailand an und bereits steht Weihnachten vor der Tür. Weihnachten wird auch in Thailand gefeiert. Es ist das Tag der „Gschänggli“.Ueberall steht der rot gekleidete Sankt Nikolaus mit seinem Schlitten auf weissem Glitzerzeugs herum. Meist ist das Zugtier ein skandinavischer Elch, wegen des grossen Geweihs. Und von überall tönt „Dijngle Bells“.  Die Thais lieben Märchen und Geschichten.

Die Zeit vergeht im Fluge, habe ich einleitend geschrieben. Am 6. Dezember wird meine Enkelin Anina volljährig, meine Tochter Daniela wurde vor wenigen Tagen 41 Jahre alt …. und ich fühle mich immer noch fit und untermehmungslustig.

Mir geht es in der Tat blendend. Ich geniesse meine zweite resp. dritte Heimat. Ich liebe das Klima, die Sonne mit dem angenehmen Wind vom Meer. Ich geniesse das feine Essen und die phantastischen Früchte. Alle 2-3 Tage steige ich aufs Rennrad und fahr mit meinen hiesigen Freunden ans Meer zur Dolphin Bay, in die Weinberge oberhalb Hua Hin oder zum Nachbarort Cha Am zum Frühstück. Jede Woche um die 200-250 km.

Kürzlich war ich in Bangkok, denn ich benötigte von der Schweizer Botschaft für mein nächstjähriges Visum einen beglaubigten Rentenbescheid. Nach sage und schreibe 5 Minuten hatte ich ihn! Dann gings ins Chinatown und am Tag darauf auf eine Klong-Fahrt auf dem letzten städtischen Klong Saen Saep. Mehr darüber konnt ihr in meinem bebilderten Bericht „Nov. 2018: Bangkok, Shopping, Chinatown und Klongfahrt“ nachlesen.

Lesenswert sind aber auch meine etwas humorvollen Erlebnisse im Bangkok-Hospital, als ich dort meine monatliche Augenspritze verabreichen lassen musste: „Meine Augenspritze in Hua-Hin auf thailändisch

Ich erlebe immer etwas, und sei es nur, dass ich mein tägliches 1-stündiges Mittagsschläfchen auf der Terrasse zelebriere. Ich geniesse dieses „süsse Nichtstun“ als Gegensatz zu meinen sportlichen Aktivitäten in der Umgebung von Hua Hin.

Vor wenigen Tagen waren wir mit dem Rennrad unweit von Hua Hin auf dem „Thanarat Infantry Camp“ in Pranburi. Dies ist eine Art Kaserne, aber beileibe nicht eine wie in der Schweiz oder Deutschland. Neben einem Golfplatz, Schwimmbad und Hotels ist auch eines der bekanntesten Militärspitäler hier angesiedelt. Ein zweispuriger Radweg führt über 17 km innerhalb des Camps. Er soll in nächster Zeit auf 50km erweitert werden. Der Camp belegt eine Fläche von  960 km². Eine unvorstellbare Grösse. Die Stadt Franfurt am Main hat nur 250 km² und Basel-Stadt sogar nur 23 km².

Heute am 1. Dezember treffe ich meinen Studienfreund Gilb mit seiner Esther aus der Schweiz. Wie jedes Jahr gehts zum Lobster Essen auf den Night Market. Ich freue mich auf jeden Besuch und Lebenszeichen. Es muss ja nicht ein hässlicher „Liebesgruss aus Slowenien“ sein, der mich Mitte November überraschte.

Ich wünsche Euch alles Gute, eine ruhige, besinnliche Advents- und Weihnachtszeit und grüsse Euch herzlichst
Euer Basler Max

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Neues Newsletter: Resultat der Umfrage – Mail-Adressen

Das Resultat der Umfrage über die Häufigkeit des Versandes meines Thailand-Newsletters war eindeutig, aber auch überraschend.  Ich danke den Teilnehmenden.

  • Keiner wünschte sich einen quartalsweisen Versand.
  • Alle votierten für einen monatlichen Newsletter oder einen nach jeder Veröffentlichung.

Das letztere ist nur schwer möglich, denn in den 1-2 Tagen nach jeder Veröffentlichung passe ich den jeweiligen Beitrag meistens nochmals an. Ich kann nicht druckreif schreiben und muss einmal darüber schlafen! Ich werde aber zukünftig auf jeden Monatswechsel  ein Newsletter verschicken.

Weiteres Vorgehen:

Wie ihr wisst, sind die bisherigen Adressen des Thailand-Newsletters verloren gegangen. Ich habe jedoch die Mail-Adressen vom Sommer-Tagebuch geladen und werde diesen bis Mitte Woche ein entsprechende Mail schicken.

Wer bis zum 1. März kein Mail aus dem Thailand-Tagebuch erhält, müsste sich nochmals anmelden, falls er an einem monatlichen Versand interessiert ist.

Ihr findet die Anmelde-Maske  für das Thailand-Newsletter auf der rechten Seite des Thailand-Tagebuches unter  „Abo für Newsletter“.

Ich danke Euch für Euer Verständnis

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