Kategorie: Allg. Themen

Dez. 2022: Täglicher Live Ticker vom Thai Max

+++ Christmas-Time +++ Tod am Bahnübergang +++ Helmpflicht +++ Strom sparen +++ Die Clemencons +++ Schweiz im Achtelfinal und Aus +++ Hua Hin Roadies +++ Deutschland „Aus“ +++

Live Ticker

Ich versuche, in diesem Berichts-Monat ein tägliches Tagebuch zu schreiben. Vielleicht wird es unterhaltsamer.

Do, 8. Dez: Tödlicher Unfall an bewachtem Bahnübergang

Tod am Bahnübergang: Am Morgen Früh wollte ein Autofahrer im ZackZack um die herunter gelassenen Barrieren über den Bahnübergang fahren, als der Zug kam, das Auto erfasste und zermalmte. Die Insassen hatten keine Chancen, Dieser Bahnübergang an der Soi94 ist nur wenige Minuten von mir entfernt. Früher, als er noch unbewacht war, gab es jährlich mehrere Tote.

Ich habe davon nichts mitbekommen und mich am Abend gewundert, als ich das nachstehende Foto machte, dass die Barrieren abmontiert und der Boden neu asphaltiert war.

8. Dez. 2022: Hua Hin – An diesem Bahnübergang an der Soi94 starben heute früh 4 Personen

Weihnachts-Dekoration im Market Village: Nun ist auch das Shopping-Center Market Village weihnächtlich geschmückt. Die Designer haben sich abgesehen vom Weihnachtsbaum etwas Neues ausgedacht. Nicht schlecht gelungen, aber weniger kinderfreundlich als die früheren Kutschen mit den Fabeltieren…. und davor das grosse Chang-Bier-Festival

8. Dez. 2022: Hua Hin, Chrsitmas Market Village

Mi, 7. Dez: Aus der Schweizer National-Mannchaft

Fussball-WM Katar: Das Märchen erfüllte sich nicht. Die Schweizer Fussball-Nationalmannschaft verlor gegen das übermässig stark spielende Portugal 1:6 und schied im Achtelfinal aus. Durch die 6-stündige Zeitverschiebung musste ich in der Nacht auf den 7. Dez, um 2 Uhr in der Früh aufstehen, um das Spiel zu verfolgen. Ich schlief aber nach der 1. Halbzeit beim Stande vom 0:2 wieder ein.

Wasserrechnung: Per Töff ist die Wasserrechnung bei mir eingetroffen. Ich konnte sie direkt bezahlen und muss nun nicht ins städtische Wasseramt fahren.

Bundesratswahl: Die vereinigte Bundesversammlung musste heute 2 neue Bundesräte (=Minister) ersetzen. Die Wahl war zwar nicht so spannend, wie ein Fussball-Spiel, aber ich verfolgte sie fasziniert am Fernseher. Gewählt wurden Albert Rösti (SVP) im 1. Wahlgang, sowie als grosse Überraschung Elisabeth Baume-Schneider (SP) aus dem Kt. Jura im 3. Wahlgang. Ich meine, es war in beiden Fällen eine akzeptable Wahl. Beide neuen Bundesräte sind teamfähig und kompromissbereit. Ob die „Ultra-Linke“ Baume-Schneider“ im Interesse der bürgerlichen Parteien war, bezweifle ich. Die Bürgerlichen haben dabei versagt!

Essen mit den Gschwends: Als Ueberraschungsgast war Francois dabei, eben erst in HH angekommen. Nach dem Apéro mit Francois und den Gschwends begaben wir uns ins Fisch-Restauarant „Ketsarin Seafood“. Marianne stellte eine schöne Mischung an Speisen zusammen. Der Abend war sehr unterhaltsam, bis sie um 21:30 begannen aufzustuhlen. Dies ist die neue Mode in Hua Hin. Die Restaurants schliessen recht früh.

Di, 6. Dez.: Sankt Nikolaus

Helmpflicht: Das Tragen eines Helms auf dem Roller oder Motorrad ist absolute Pflicht. Aber es trägt kein einziger Thai einen Helm und die Polizei schaut zu. Ich nehme an, dass in 1-2 Wochen kontrolliert wird und Bussen verteilt werden, um die Weihnachtsgeschenke kaufen zu können. Wie gewohnt werden aber nur bei den Ausländern kontrolliert und Bussgeld eingezogen.. Die Thais lässt man laufen.

Der Sankt Nikolaus wird in Thailand nicht gefeiert. Nicht einmal von den Ausländern. Woher auch? Es hat weder Schnee, noch ist es kalt. Ich war heute einzig beim Toni B., um seinen Brother-Drucker zum laufen zu bringen, was aber misslang. Mit dem 88-jährigen Toni ist es schwer. Er hört sehr schlecht, will dies aber nicht wahrhaben. Deswegen versteht er das vieles falsch und ärgert sich lautstark!

Mo, 5. Dez.: Ein ganz normaler Tag mit Mittagsschläfchen

Postkarten in die Schweiz: Habe heute die 3 Postkarten für meine Enkel auf die Post gebracht und abgeschickt. 45 THB kostete die Frankatur je Postkarte, also etwa Fr. 1.20.

Einst wurde am 5. Dez. der Geburtstag von König Bhumibol gefeiert. Es war ein Nationaler Feiertag. Nun war ich aber überrascht, dass die Post geöffnet hatte. Wird das Gedenken an Bhumibol langsam abgeschafft?

RayBan-Sonnenbrillen: War kurz auf dem Night Market, um mich mit Sonnenbrillen einzudecken. Es sind gut gemachte Kopien aller grossen Designer zu 100 THB das Stück (= ca Fr. 2.80). Sie halten recht lange, bis dann nach ein paar Jahren das Scharnier kaput geht.

Durch Zufall sah ich ein schönes, leichtes weisses Baumwoll-Hemd, das unbedingt bei mir bleiben wollte zu 380 THB (= ca Fr.10.–)

5. Dez. 2022: Rayban Sonnenbrillen

So, 4. Dez: Lobster Essen mit den Clemencons

Lobster Essen: Seit dem 14./15. November 2013 habe ich mich mit meinem Winterthurer Schulfreund Gilb und seiner Frau Esther in Hua Hin getroffen. Die beiden sind „verrückte“ Flieger und kommen jedes Jahr 2-3 Wochen nach Thailand. Seit gestern sind sie wiederum in Hua Hin. Heute ging es zum Lobster-Essen in den Night Market.

Wir produzierten etwas Probleme, weil ich den Barbecue-Lobster ass, anstatt den von mir bestellten Thermidor mit Käse. Aber schlussendlich erhielt Gilb auch seinen Lobster, wenn auch mit Verspätung

Thailand spart Strom: Auf dem Heimweg in Richtung Centara Hotel entdeckten wir, dass fast alle Leuchtreklamen auf der Hauptgeschäftstrasse Phetkasem und auch Teile der Strassenbeleuchtung auf der Strasse zwischen Municipality und Polizei-Hauptquartier zum Strand abgeschaltet waren. Und dies um 21:30 Uhr. Es war sehr dunkel. Unheimlich und unweit vom Rotlichtviertel Soi Binthabat

Trinkwasser: Das Wasser aus der Hausleitung ist für Ausländer ungeniessbar. Es droht Durchfall oder sogar schlimmeres. Ich habe ein Pack aus 12 Flaschen à 600ml Trinkwasser im 7/11-Geschäft geholt. Kostete 58 THB (entsprechend ca Fr. 1.45).

Putzfrau und Massage: Jeden Sonntag-Nachmittag kommt meine Putzfrau Mai, putzt mein Haus samt Umgebung und zum Abschluss erhalte ich eine veritable Thai-Öl-Massage.

Postkarten für meine Enkel: Habe die 3 Postkarten für meine Enkel geschrieben und zum Versand bereit gemacht. Ich versuchte ihnen zu beschreiben, wie weit weg ich bin und wo sie mich auf der Erdkugel finden können, nämlich unten auf dem Kopf stehend!

Sa, 3. Dez.: Fussball-WM: Schweiz gewinnt gegen Serbien

Wasser-Verbrauch und -Rechnung: Heute kam der Mann vom Wasseramt und las die Wasserzähler ab. Jeden Monat kommt er in den ersten Tagen vorbei und trägt den aktuellen Zählerstand in sein grosses A4-Buch ein. Dieses wird dann in der Zentrale elektronisch erfasst und um den 10. des Monats erhalte ich die schriftliche Rechnung für den Verbrauch im vergangenen Monat.

Fussball-WM in Katar: Ich konnte es nicht lassen und bin am Morgen früh um 03:25 Uhr aufgewacht und habe die letzten 25 Minuten des Spiels Schweiz gegen Serbien angeschaut. Wie ihr wisst, die Schweiz hat 3:2 gewonnen und zieht in den Achtelfinals ein. Am kommenden Dienstag wartet Portugal als Gegner

Die Clemencons sind heute um 13 Uhr mit dem Zug in Hua Hin eingetroffen: Morgen geht es zum jährlichen Lobster-Essen in den Night Market

Shiva Indian Restaurant: Das Indische Restaurant des Dr. Devan gehört zu meinen Lieblingslokalen. Ich war zusammen mit Toni und Tim Bianchi, um Erinnerungen der letzten Covid-Jahre auszutauschen. Für mich erstaunlich die wenigen Gäste in diesem so schönen Restaurant.

Fr, 2. Dez.: Treffen mit Freunden der „Hua Hin Roadies“

Städtischer Chatchai-Markt: Bereits kurz nach 7 Uhr war ich auf dem städtischen Lebensmittelmarkt Chatchai, um Mangos zu kaufen. Ich liebe Mangos. Die „Nam Dok Mai“ ist die Königin der Früchte. Ich habe 2 kg von reifen Mangos gekauft à 40 THB/Kg.

Königs- und National-Hymne: Überrascht war ich, dass um 8 Uhr aus Lautsprechern des Marktes die Königs- und National-Hymne nicht abgespielt wurde. Was ist da geschehen? Seit den 1930-Jahren war es Pflicht, dass die Menschen in diesen 1-2 Minuten – egal woher sie stammen – still stehen und Respekt zeigen.

Schwimmbad und Mittagsschläfchen: Nach dem Frühstück gings ins nahe Schwimmbad, in dem ich meine Runden schwamm und mich „anbräunte“. Auf die Mittagszeit verschob ich mich auf den Sitzplatz meines Hauses zum obligatorischen Mittagsschläfchen …. unterbrochen durch Lesen von Zeitungen ab Handy und Radiohören von Nachrichten aus der Heimat und aus Deutschland, die nach ihrem WM-Debakel ihre Wunden lecken mussten.

Treffen der Hua Hin Roadies: Am Abend um 18 Uhr fuhr ich mit dem Roller zum nahen „Baan Khun Por Food Market“, wo ich meine Freunde die Hua Hin Roadies traf. Freunde aus allen Ländern aus der Zeit meiner aktiven Rennrad-Zeit.

Do, 1. Dez.: Deutschland „Aus“ … Tschüss!

Strand-Walking: Ich bin recht früh aufgestanden, um zu Fuss von meinem Haus aus am sandigen Strand entlang bis zum Hilton und zurück zu marschieren. Dabei hatte ich das Glück, einen Silberreiher und Skite Surfer vor meine Linse zu bekommen. Ich war 2 Stunden unterwegs. Und anschliessend gings noch ins Schwimmbad.

1. Dez. 2022 Silberreiher in Hua Hin

Foto-Postkarten: Gegen Abend machte ich mich in Hua Hin auf die Suche nach Postkarten mit typischen Thai-Ansichten für meine Enkel-Kinder als Weihnachtsgruss. Dies war gar nicht so einfach. Ich fragte in Zeitungs-Geschäften, die mich ins Shopping Mall verwiesen. Dort fand ich schöne Sujets zu 5 THB (entsprechend 15 Rappen) das Stück.

Meine LUMIX-Hand-Kamera: Auf dem Heimweg machte ich einen Halt in meiner Bar-Umgebung, um zu fotografieren. Ich hatte aber nur meine Lumix Taschen-Kamera bei mir. Deren Ausbeute war deprimierend. Ich werde sie wohl bald liquidieren müssen, denn ein zu grosser Teil der Aufnahmen sind Ausschuss aus technischen Gründen (Flau, über-/Unterbelichtet)

Fussball WM – Deutschland Tschüss: In der Nacht auf den 2. Dez. dann das „Aus“ der deutschen Fussball-National-Mannschaft und der WM in Katar. Eine Schadenfreude konnte ich mir nicht verkneifen, obwohl auch uns Schweizern dasselbe noch passieren könnte. Es ist ein weiterer Stein abwärts ins Desaster des einstmaligen Deutschen Wirtschaftswunders. In Deutschland klemmt es überall: technologisch, wirtschaftlich, politisch, sozial, digital, und nun auch sportlich. Aber die Deutschen meinen immer noch, sie seien die Grössten.

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Nov. 2022: Live-Ticker vom Thai Max

+++ Katar und katholische Kirche +++ Armselige Schweiz, armseliges Deutschland +++ Internet auf meinem Thai-Handy +++ Twitter eine Trump-Kloake +++ Unwetter +++ Makula-Spritze +++ Energie-Spar-Massnahmen Thailand +++ Munitions-Lieferung in die Ukraine +++ Habe Twitter gelöscht +++ 32 Jahre Nichtraucher +++ Gesundheits-Bulletin +++

Live Ticker

Katar – Katholische Kirche

Alle prügeln wegen der Menschenrechte und der LGBTQ auf Katar herum. Wie wäre es, wenn man dieselben Massstäbe an der katholischen Kirche anlegen würde? Gleichberechtigung, Homosexuelle, Missbrauch, fehlendes Rechtsempfinden …, …mich schaudert es beim Aufzählen all dieser Verfehlungen einer verlogenen Gemeinschaft

FIFA: Love-Armbinde – armselige EU-Länder

Dass Deutschland vor der FIFA einknicken und die LOVE-Armbinde nicht tragen wird, war zu erwarten. Deutschland ist schon lange keine Führungs-Nation mehr, auf die man sich verlassen kann … und den deutschen Profis ist Geld wichtiger, als Moral. Traurig macht mich jedoch noch viel mehr, dass die Schweiz ebenfalls kein Rückgrat zeigt (Die Offiziellen könnten ja die Binde tragen!). Da bewundere ich die Iraner-Fussballer mit ihrem Sing-Streik gegen ihre Mullah-Regierung. Die haben nach ihrem Protest viel zu befürchten, aber sie sind stark und mächtig …. und stehen zu ihrem Anliegen

22. Nov: Internet-Erweiterung auf meinem Thai-Handy

Die meisten Restaurants und Bars bieten zwar Internet an, aber dennoch ist diese Eingabe oft mühsam. Ich habe nun für 340 THB pro Monat (entsprechend etwa Fr. 10.–) mein Thai-Prepaid-Handy um einen unbeschränkten Internet-Zugriff erweitert.

Elon Musk gibt den Trump-Twitter-Account frei

Damit wird Twitter eine stinkende Kloake für Fakes, Lügen und Hass. Ein Medium der Kriminellen! Grässlich, damit will ich nichts mehr zu tun haben

Unwetter sind für Do/Fr 24./25. Nov. angesagt

Wow, da bin ich ja gespannt. Schwere Unwetter mit über 20 mm Regenmenge sind für Ende dieser Woche angesagt. Einen Vorgeschmack erhielt ich diese Nacht vom Sonntag auf den Montag 20./21. Nov. , als ich alle Fenster dicht schliessen musste, obwohl ich durch Vordächer geschützt bin. Aber rundherum wird das Wasser Kniehoch stehen.

Was bedeutet dies? „Einbunkern“ für ein paar Tage: Bier, Brot, Eier, gegrilltes Hühnchen, Wasser, Früchte

15. Nov.: Zweite Makula-Spritze – habe wieder Durchfall

Seit gestern leide ich wieder unter Durchfall. Vermutlich, weil ich am Abend zuvor zu viel gegessen und ein kaltes Bier getrunken habe. Schöner Mist, und heute muss ich zur Makula-Spritze ins Bangkok Hospital. Ich muss den Durchfall unbedingt stoppen!

Es hat geklappt. Ich konnte die 4 Stunden im Spital und auf der Operationsliege durchhalten, ohne in die Hosen zu machen.

Geplante Energie-Sparmassnahmen in Thailand

Der ukrainisch-russische Krieg trifft nun auch Thailand, weil die LNG-Flüssiggaspreise steigen. Die Thais erzeugen in Gas-Kraftwerken elektrischen Strom. In der Regierung wird laut darüber nachgedacht, dass Handel und Wirtschaft wie Shopping-Centers, Tankstellen, Bars und Nachtclubs sparen müssen. Sie sollen früher die Geschäfte schliessen, die Klimaanlagen auf maximal 27oC einstellen und Beleuchtung/Reklame dämpfen

Ich schäme mich, dass die Schweiz keine Munition in die Ukraine liefert

Ich bin traurig und erzürnt, dass die Schweiz keine Munition in die Ukraine liefert resp. freigibt zur Lieferung. Ich verstehe nicht, dass die sog. „Neutralität“ höher gewichtet wird, als das Leben eines ganzen Volkes aus der Nachbarschaft.

Das Gejammer der Deutschen kann ich in diesem Zusammenhang auch nicht verstehen. Wie kann Deutschland ausgemusterte Gepard-Waffen in die Ukraine liefern, ohne genügend Munition? … und sich nun bei der Schweiz beschweren. Es kommt mir vor, als wären die Deutschen froh gewesen, dass sie auf einfache Art ihren Schrott auslagern konnten.

4. Nov: Habe meinen Twitter-Account gelöscht

Ich habe mein Twitter-Profil gelöscht. Ich mag mich nicht ob der Lügner, Querdenker, den amerikanischen Republikanern und Trump-Typen ärgern und noch weniger diese unterstützen.

Bin seit 3. Nov. 1990 Nichtraucher

In der Tat sind es nun bereits 32 Jahre her, seit ich eines Morgens nach dem Aufwachen und dem üblichen Husten mich entschlossen habe, mit dem Rauchen aufzuhören. Die am Tag zuvor gekaufte Stange mit 10 Päckchen habe ich schön sorgfältig auf der Lamperie über dem Terrassen-Fenster aufgereiht.

Ich war ein Kettenraucher mit 2 Päckli am Tag und habe nicht einmal vor Zigarren Halt gemacht. Seither bin ich clean und habe ich keine einzige Zigarette mehr geraucht …. nicht einmal berührt. Auf diese Tat bin ich bis heute stolz!

Gesundheits-Bulletin

Die aussergewöhnlichen Belastungen durch die Trennung von Pat, mit dem Thai-Visum und dem Stress mit dem Versicherungs-Nachweis und schlussendlich den Swiss-Flug umbuchen im letzten Monat haben mich stärker belastet, als angenommen. Am 26. Oktober, dem Tag als das meiste bereinigt und abgeschlossen schien, begann mein Körper zu rebellieren. Mein Darm spielte verrückt, ich litt unter Leistenschmerzen und dachte bereits an einen Leistenbruch. Aber ich litt nie unter grossen Schmerzen, höchstens etwas Druck im Unterleib.

Aber eben mein Darm spiele mehrmals verrückt. Ich musste ihn mit Imodium beruhigen und versuchen, meinen Stress abzubauen und meine Innereien wieder ans normale Leben zu gewöhnen: Reis, Hühnchen und nur schwach gewürzte Speisen….. Joghurt und Basler Leckerli gab es nicht mehr, denn beides fördert den „Durchfluss“ (habe ich im Internet gelesen und kann es bestätigen). Es geht abrupt aufwärts, seit ich auf kaltes Bier verzichte. Seit dem 9. Nov. bin ich wieder gesund und alles läuft wieder normal!…. bis am 14. November

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Durchfall – Achtung verunreinigtes Eis in Restaurants

Früher, d.h. vor mehr als 20-30 Jahren war es gang und gäbe, dass man sich in Thailand beim Essen von Salaten und ungekochten Gemüsen Durchfall und schlimmeres geholt hat, weil die Thais ihre Felder mit dem Wasser aus den schmutzigen Klongs bewässerten. Damals wurde man in jedem Reiseführer darauf aufmerksam gemacht, keinen Salat zu essen, nur Getränke aus verschlossenen Flaschen zu akzeptieren und Eis in Getränken abzulehnen.

Das mit dem Salat hat sich mittlerweile gelöst. Ich esse seit Jahren mit grossem Genuss frischen Salat. Sei es, dass ich diesen aus einem Lebensmittelgeschäft kaufe oder im Restaurant geniesse

Problematisch ist weiterhin das Wasser aus der Leitung und das Eis. Noch vor wenigen Jahren war die Verwendung von „gelochtem Eis“ unproblematisch und sicher. Dem ist seit der Covid-Pandemie, den fehlenden Gästen und den ansteigenden Lebenshaltungskosten nicht mehr der Fall. Manche Thai-Restaurants optimieren ihre Unkosten und mischen das saubere Loch-Eis mit dem schmutzigen Crushed-Eis!

Trinkwasser

Trinkbares Trinkwasser aus der Leitung gibt es in Thailand nicht! Daher kein Wasser aus der Wasserleitung trinken! Auch nicht in Bangkok oder Hua Hin!

Wer Leitungswasser trinkt, der muss mit gesundheitlichen Problemen bis hin zur Ansteckung mit Cholera oder Typhus rechnen

Wer das Leitungswasser abkocht, der kann damit zwar sicherstellen, dass vorhandene Bakterien abgetötet werden, aber die im Wasser enthaltenen Schwermetalle, Nitrate und Schwebstoffe und andere im Wasser aufgelöste Stoffe verbleiben natürlich im Wasser.

Ich habe als Schutz dagegen eine Wasser-Entkeimungs- und Reinigungsfilteranlage installiert. Ich traue dieser Installation trotzdem nur zu 65% und verwende dieses Wasser nur nach dem Kochen für Kaffee oder Suppe. Zum Trinken kaufe ich mir das Wasser in den Lebensmittelgeschäften in grösseren und kleineren Flaschen

Eiswürfel

Es gibt zwei Qualitätsstufen von Eis: 1. Eis zum Kühlen und 2. Eis zum Verzehr.

Das Eis zum Kühlen für Fisch, Seafood und auch Getränkeflaschen ist normalerweise crushed Eis/ zerstossenes Eis. Dieses sollte man niemals in Getränke geben, um sie zu kühlen. Es besteht kein Gewähr, dass diese zerstossenen Eiswürfel aus gereinigtem Wasser hergestellt wurden

Eis für Getränke aus Trinkwasser, erkennt man an dem Loch im Eiswürfel oder dem Loch im Eiszylinder. Es hat eine längliche Form mit Hohlraum. Eis in Plastiktüten aus dem Supermarkt sind immer unbedenklich.

Mein Durchfalls-Erlebnis

Ihr habt es in meinem Tagebuch gelesen. Ich wurde während 3 Wochen 2 resp. 3x von Durchfall heimgesucht. Anfänglich dachte ich an Stress, weil bei mir in dieser Zeit alles drunter und drüber ging. Nachträglich wurde es mir aber klar: Es waren verunreinigte Eiswürfel, die ich in das Glas mit Bier füllte, um das Bier schön kühl trinken zu können.

Es ist kein lustiges Erlebnis, wenn das, was man oben reinschüttet, unten wieder rausläuft. Dies kennt jeder von Euch. Mich hat es 2 oder 3mal erwischt, weil ich Bier mit Eiswürfeln kühlte. Ich kannte die Regel mit dem „gelochten“ Eis und es hatte auch solches Eis in dem Eis-Behälter. Aber wie ich erst nachträglich feststellte, auch gecrustes Eis, also zerstossenes Eis, das man nicht benutzen sollte. Ich kenne nun 2 grosse Restaurants, bei denen man es nie erwarten würde, die damit ihr teures gelochtes Eis mit dem billigen zerstossenen Eis streckten.

In manchen Gazetten liest man aber auch, dass viele Fremde kalte Getränke nicht vertragen und auch deswegen ihr Magen rebelliert. Dies war in meinem Fall nicht der Fall, denn ich trank zwischendurch eiskaltes Cola ohne Nebenwirkungen.

Wie habe ich mich geheilt: Mit Immodium und Kohle-Tabletten. Das Immodium stoppte den Durchfall relativ rasch, also innert weniger Stunden und die Kohle-Tabletten suchten sich die schädlichen Bakterien aus dem Darm und dem Magen.

Mein Ratschlag:

Kein offenes Leitungswasser trinken und kein Eis in öffentlichen Restaurants in Getränke schütten. Leider ist Thailand seit Covid und den aktuellen Preissteigerungen unsicherer geworden. Auch in Bezug auf die Lebensmittel-Qualität

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Covid-19 in Thailand – die Situation

Das erste, was einem in Thailand auffällt, fast alle Thais tragen eine Schutz-Maske. Keine FFP2-Masken, sondern nur die einfache weisse Schutz-Maske. Sie sind überzeugt, Ihre Maske schützt sie vor Ansteckung. Ich habe mit manchen Thais gesprochen. Da wird nichts infrage gestellt, wie es in Europa üblich ist. Sie fühlen sich einfach mit der Maske sicherer und stehen dazu. Es ist ihre freie Entscheidung.

Kürzlich war ich in einem Barbecue-Restaurant, dabei isst man unter freiem Himmel, wie es in den meisten Thai-Restaurants üblich ist. Jedoch das Buffet mit dem rohen Fleisch und Fisch sowie den Zutaten befindet sich in einem klimatisierten Raum. In diesem Raum muss man eine Maske tragen, weil man hier in einem „kleinen“ Raum oft nahe aufeinander ist. So will es die Hausordnung!

Wie in Europa herrscht einzig in Spitälern eine Maskenpflicht, sowie bei meinem Augenarzt. In allen anderen Geschäften und Shopping-Centers müssen keine Masken getragen werden. Aber eben. Auch hier tragen die Thais Masken. Die Farangs erkennt man daran, dass sie „nackt“ herumlaufen

Meine Meinung, mein Gefühl

Ich fühle mich in Thailand sicher, weil sich das ganze Leben im Freien abspielt. Einzig beim Besuch von Bars und Massage-Shops kommt man sich näher. Meine Sicherheit bestärken bei mir die Thais, weil sie sich freiwillig schützen.

Einzig kürzlich beim Gang ins Bangkok Hospital zu meiner monatlichen Augen-Spritze befiel mich ein komisches Gefühl: Hoffentlich habe ich kein Fieber! Denn dann würde der Alarmismus der Thais anlaufen, bis zu einer Quarantäne. Aus diesem Grund habe ich vor dem Gang ins Spital meine Körper-Temperatur gemessen, damit ich im Notfall mit fiebersenkenden Medikamenten dem Risiko der Quarantäne aus dem Wege gehen kann.

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Internet, meine Verbindung in die Heimat

Seit ich auch in meinem Haus in Thailand Internet nutzen kann, fühle ich mich wohl . Es ist erstaunlich, wie stark man an seiner Heimat und den Aktualitäten zu Hause hängt…. wenigstens gilt dies für mich.

Rückblick auf mein erstes Jahr in Thailand im 2008, d.h. vor 14 Jahren

Da war für mich das Internet noch in den Kinderschuhen. Ich hatte noch kein Handy und musste in ein Internet-Café, um zu surfen und um Mails auszutauschen. Ich war damals mehrere Monate weg vom Fenster. Ohne Informationen von zu Hause. In dem Jahr wurde zum Beispiel Ueli Maurer in den Bundesrat gewählt, aber ich hab e es erst erfahren, als ich zurück in der Schweiz war.

In Buchhandlungen konnte ich auf Papier gedruckte Fernausgaben europäischer Zeitungen kaufen. In der Tat, die Verlage verschickten „Print-Files“ an Buchhandlungen und Kioske zum Weiter-Verkauf.

Heute bin ich aktuell informiert

Heute bin ich vernetzt mit der ganzen Welt. Meine gesamte Ablage, alle Dokumente, ja das Büro ist gespeichert in Internet. Ich kann von jedem Ort in der Welt auf meine Ablage und Daten zugreifen. Ich habe immer 2 Notebooks bei mir und meine Handies. Mit Hilfe von VPN kann ich mich im Internet bewegen, als ob ich in der Schweiz und nicht in Thailand wäre. Dies mache ich nicht, um mich vor den thailändischen Behörden zu schützen, sondern um die IP-Sperren der Schweizer und Deutschen Fernsehsender umgehen zu können

Messengers und eMail

Ueber WhatsApp, LINE und VIBER halte ich den Kontakt zu meiner Familie und meinen Freunden zu Hause, aber auch in Thailand. Mein erster Griff am Morgen nach dem Aufstehen gilt meinem Handy und den Nachrichten aus der Heimat….und wenns nötig ist, telefoniere ich direkt mit meinen Freunden.

Mein Mail benutze ich eher für „geschäftliche“ Transaktionen. Was früher undenkbar war, ich konnte über Mail den Swiss-Flug umbuchen. Ich bekomme über Mail auch die Nachricht, dass eine Rechnung im eBanking wartet und von mir akzeptiert zu werden muss. Ueber Mail bekomme ich liebe Briefe von Freunden, aber auch viel SPAM und kriminelle Nachrichten, die ich sorgfältig ausmiste.

Radio und Fernsehen

Mein Fernseher in Thailand ist an Internet und meinen PC angeschlossen. Darüber schaue ich aktuell fern, oder betrachte mir über eine Mediathek Diskussion-Sendungen aus der vergangenen Nacht. Dank Zeitverschiebung kann ich den Basler-Morgstraich, der um 4 Uhr am Morgen beginnt, gemütlich am Frühstückstisch um 10 Uhr Thailand-Zeit anschauen.

Am Swimmingpool habe ich einen Knopf im Ohr und höre mir die aktuellen Radio-Nachrichten aus dem Deutschlandfunk und SRF4-News.

Nachrichten, Zeitschriften

Ueber Internet kann ich mir die gängigen Zeitschriften anschauen und lesen, solange ihre Beiträge nicht gesperrt und kostenpflichtig sind. Aber es bleiben ein paar übrig und zwei Schweizer Zeitschriften habe ich abonniert. Ich trage mich mit dem Gedanken, ein Abo für den Spiegel anzuschaffen.

Was wäre ich ohne Thailand-Tagebuch u nd meine Homepage. Ich will mich nicht überbewerten, aber allein für mich sind meine Beiträge eine gute Reflexion meines herrlichen Lebens.

Foto-Bearbeitung

Fotografie ohne Foto-Bearbeitung und ohne Veröffentlichung geht gar nicht. Dazu brauche ich meine Notebooks. Die besten Bilder speichere ich in meinen Foto-Galerien und Reise-Berichten.

Nutzung von Apps

Grundsätzlich wickle ich keine App übers Handy ab. Es ist mir zu gefährlich, denn ein Handy geht schneller verloren als ein Notebook, das zu Hause liegt.

Alle meine Zahlungen wickle ich über eBanking auf meiner Schweizer und auch auf meiner Thai-Bank ab. Dies geht teilweise automatisch und ich muss nur noch den einzelnen Belastungen zustimmen. Den Geldtransfer zwischen meiner Hausbank in der Schweiz und der „Kasikorn-Bank“ in Thailand wickle ich über „Wise“ ab.

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8. Nov. 2022: Loy Kratong in Hua Hin

12. Nov. 2008: Loy Kratong in Chiang Ray

Jeweilen am Tag des Vollmonds im 12. Monat des thailändischen Mondkalenders (meist im November) findet das Lichterfest „Loy Kratong“ in Thailand statt. Mit dem Aussetzen eines „Kratongs“, Schiffchen oder Floss, wünschen sich die Thais Glück im Geschäft, in der Familie und in der Liebe. Das Unglück soll mit dem Schiffchen wegschwimmen. Die Bananen-Schiffchen werden wunderbar mit brennenden Kerzchen, Räucherstäbchen und Blumen geschmückt. Man setzt sie ins Wasser eines Flusses, See oder Meer, und lässt sie wegschwimmen.

Der Loy Kratong ist eines der schönsten und farbenprächtigsten Feste des Landes, bei dem sich natürliche oder künstlich geschaffene Wasserreviere in herrliche Lichter-Meere verwandeln.

In meinem ersten und zweiten Jahr in Thailand im 2008 und 2009 erlebte ich den Loy Kratong im Norden Thailands inmitten vieler grösserer und kleinerer Flüsse. Eine unvergessliche Erinnerung . Dieses Jahr besuchte ich das Lichterfest am Strand von Hua Hin. Auch hier war ein grosser Teil der thailändischen Bevölkerung auf den Beinen und feierte.













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Einkaufen, Preise und weitere Shopping Tips

Thailand ist unzweifelhaft ein Shopping-Paradies. Manche sagen auch Schlaraffenland, denn bei den Thais gedeihen all die wunderbaren Früchte wie Bananen, Ananas, Mangos, Papaya, aber auch Pfeffer und Kaffee wild im Garten und sind demnach auch sehr günstig. Eine schöne grosse Ananas kostet unter 1 SFr.. Ihr Geschmack ist einmalig und nicht zu vergleichen mit denen, die uns in die Schweiz geliefert werden.

Aus diesem Grund sagt man den „faulen“ Thai-Männern nach, nach dem Verschleudern ihrer Samen, geniessen sie ihr Leben, liegen auf dem Rücken am Boden und lassen sich von den über ihnen wachsenden Früchte verwöhnen.

Das Leben im Allgemeinen ist in Thailand günstig. Nicht billig und für uns Farang verlockend, viel Geld auszugeben, um in Saus und Braus leben zu können.

Seit ich hier in Thailand den Winter verbringe, habe ich die aktuellen Preise in einer „Preisübersicht in Thailand (Raum Hua-Hin)“ zusammengefasst. Sie ist lesenwert und zeigt, dass es auf dieses Jahr einige Preissprünge gab, aber das Bier zum Beispiel mit etwa 1 SFr für die 3 dl Dose gleich geblieben ist.

Lebensmittel

In Hua Hin gibt es unzählige Märkte. Mehrere Märkte mit einheimischen Produkten wie der zentrale Frisch-Produkte „Chatchai-Markt, dann die Lebensmittel-Grossgeschäfte in der „Shopping Mall„, im „Market-Village„, und „Bluport„, sowie das „Villa Market“ mit eher exklusiven europäischen Produkten. Erwähnenswert sind aber auch die vielen kleineren Geschäfte gleich um die Ecke, die fast alles (ohne Frischprodukte) anbieten wie 7eleven, Family-Market, Big-C-Market etc

Für Kochliebhaber bietet sich der „ChatChai-Markt“ an. Dort findet das Herz alles, was man benötigt. Von Curry-Pasten, über Fisch und Fleisch bis zu den leckeren Früchten wie die von mir viel gelobte Mangos zu unter SFr. -.80 je kg (das sind etwa 3 Stück)

Pharmaceutika

In thailändischen Apotheken werden vorallem Generika angeboten und verkauft. Diese sind im Vergleich zu den Schweizer oder auch Europäischen Preisen sehr günstig. So habe ich heute meinen „Notvorrat“ aufgefüllt und für je eine 10er Packung die Voltaren Generika Difelene (Diclofenac Sodium) 50 mg und 25 mg 35 THB und 28 THB bezahlt, Dies sind umgerechnet et SFr. 1.– resp. SFr. -.75

Akoholische Getränke

Die gibt es überall. Aber Alkoholische nur zu b estimmten Zeiten. Nämlich „täglich nur von 11 bis 14 Uhr und von 17 bis 24 Uhr„. An den übrigen Zeiten sind die Kassen gesperrt und kein Kauf erlaubt. Einzig in Bars und Restaurants, dann herrscht „Happy Hours“ sprich 2 für 1, man bezahlt ein Bier und erhält zwei.

Ich kaufe das Bier in Kartons beim Getränke-Händler weniger Meter von mir um die Ecke.

Kleider und Textilien

Mein Favorit für den Einkauf von Textilien ist der Bezirk Pratunam in Bangkok. Dort finde ich in den 1000en von Geschäften meine Leibchen, Jeans und Schuhe.

In Hua Hin bieten die grossen Shopping-Centers vieles an. Nicht nur die grossen Namen wie Gucci, die nur unwesentlich günstiger sind, als bei uns, sondern auch namenlose Thai-Brands zu günstigen Preisen. Ein schönes tolles Hemd mit Brusttaschen, wie ich es liebe, kostet etwa SFr. 14.–. Ein gefälschtes Marken Shirt von BOSS, Lacoste um die SFr. 5-10

Jährlich lasse ich mir von einem der vielen Schneider etwas anfertigen. . Sei es ein feiner Leinen-Anzug, oder farbenprächtige Gilets für Partys, oder Hosten und Vestons. Dieses Jahr soll es ein leichter ungefütterter hell-beiger Sommer-Veston sein. Erstaunlicherweise haben viele Covid überlebt, sodass immer noch die Konkurrenz spielt.

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31. Okt. Newsletter: mein erster Monat in Thailand

Liebe Freunde in nah und fern

Den ersten Monat in Thailand habe ich mir etwas anders und ruhiger vorgestellt. Es herrschte auch nicht der Sonnenschein, den ich von Thailand kenne, denn es war bis Mitte Oktober Regenzeit. Dies wusste ich aber zum voraus. Aber zusätzlich ging einiges schief und hat mich moralisch stark belastet.

  • Am meisten bestimmt der Beziehungsabbruch durch Pat nach 14 Jahren. Für mich ein Drama. Ich konnte mich aber recht schnell auffangen und durchstarten.
  • Dann das ganze Theater mit der Verlängerung meines Thailand-Visums. Ich erlebte erstmals, wie man sich fühlt, wenn man Beamten und deren Gehilfen hilflos ausgeliefert ist, aber weiss, dass man alles richtig gemacht hat.
  • und nun litt ich vor wenigen Tagen an leichten Leistenschmerzen, die mich nach Konsultation des Internets sogar einen Leistenbruch befürchten liessen. Dies hätte gerade noch gefehlt, musste ich mir sagen und rüstete bereits mein Köfferchen. Aber nach 2 Tagen und 2 Voltaren war alles weg. Seither bin ich ziemlich beschwerdefrei. Ich vermute, die ganzen Aufregungen mit Pat und dem Visum haben mich körperlich angeschlagen

Aber es gibt auch erfreuliche Momente zu melden:

  • Mein Haus in Hua Hin war in tip-top-Zustand, als ich ankam. Maleena hat sich beim Reinigen übertroffen und mir als Welcome 2 Lotusblüten-Gefässe hingestellt
  • Mein Honda-Roller liess sich nach einer Revision mit Oelwechsel und neuer Batterie wieder bedienen und tut weiterhin seine Dienste. Mein Augenleiden behindert mich nur mässig, wobei ich jedoch nachts unbeleuchtete Strassen meide.
  • Bei meinem Augenarzt Dr. Pairat war ich bestens aufgehoben. Er hat mir bereits die erste Augen-Makula-Spritze im grossen Operationssaal des Bangkok Hospitals verpasst
  • und seit Mitte Oktober ist die Regenzeit vorbei und es herrscht das typische Thailand-Wetter unter blauem Himmel

Die Schäden nach der Covid-Pandemie in Thailand sind überall sichtbar, aber nicht so schlimm, wie ich es vermutet hatte. Viele Geschäfte sind geschlossen, auch in den Shopping-Centers, aber viele haben bereits wieder geöffnet. In Thailand herrscht eine andere Mentalität als z.B. in Deutschland. Dort beklagt man sich und ruft nach dem Staat. In Thailand muss man selber auf die Hinterbeine stellen und Initiative ergreifen.

Wer kennt nicht in Bangkok das „Pantip-Center„, Thailands grösstes Einkaufs-Center für Elektronik- und IT-Produkte oder das in der Nähe liegende ebenfalls 6-stöckige „Palladium Shopping-Center“. Alle Geschäfte sind geschlossen resp. nicht mehr existent.

Die Teuerung hat auch in Thailand zugeschlagen. Für uns Ausländer aber recht moderat und nicht Existenz-bedrohend. Die Flugpreise schenken schon mehr ein, denn diese sind mach meinem ersten Ueberblick je nach Saison überproportional explodiert. (>25%)

Die Umbuchung meines Rückfluges habe ich via Mail beim Swiss-Reisebüro bereits in Auftrag gegeben und soeben die Rückmeldung erhalten. Ich werde am 1. März 2023 wieder nach Zürich zurückfliegen. Die Mehrkosten für das Rückflug-Ticket waren mit Fr. 725.– beträchtlich, wobei ich die Kalkulation der Swiss nicht ganz verstehe. Aber es ist schwierig, aus der Distanz etwas zu hinterfragen. Ob es sich überhaupt bei der aktuellen Swiss-Mentalität lohnt?

So, das wäre mein erstes Lebenszeichen aus dem Fernen Osten. Der Himmel ist blau, die Sonne scheint und meine Stimmung ist super. Ich gehe alle 1-2 Tage Schwimmen und habe gestern meinen ersten Strand-Spaziergang durchgezogen.

Ich wünsche Euch eine gute Zeit und geniesst den Vor-Advent

Ganz liebe Grüsse Max

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21. Okt: Hände weg vom „Non-Immigrant Visum O-A“. Es ist ein Abzocker-Visum

Das „Non-Immigrant Visum O-A“ ist ein Abzocker-Visum, weil man es nur in einem kleinen Zeitfenster ohne massive Zusatzkosten verlängern kann.

Ich bin und war im Besitz eines „Non-Immigrant-Visum Typ O-A„, das nur noch bis zum 4. Nov. 2022 gültig war und ich verlängern wollte. Diesen Typ Visum haben die Thai-Behörden zur Covid-Zeit eingeführt, um sicherzustellen, dass die Gäste auch bei Covid-Infektionen genügend versichert sind, und nicht zu Lasten Thailands fallen.

Um dieses Visum verlängern zu können, muss ich neben Thai-Formularen, einen Rentenausweis, Mietvertrag und einen Versicherungs-Nachweis auf einem speziellem Thai-Formular (der Vers.-Brief genügt nicht!) vorlegen, in dem die Versicherung bestätigt, Kosten aus Krankheiten bis zu 100’000 US-$ abzudecken, und zwar während der ganzen Gültigkeit des Visums. Im Normalfall braucht es 2 Versicherungs-Nachweise über das laufende und Folge-Jahr…. und hier entsteht das Problem!

Das O-A-Visum kann nur in einem engen Zeitfenster verlängert werden

Optimal wäre es, wenn das O-A-Visum parallel zum Versicherungsjahr gültig wäre. Also vom 1. Jan. bis 31. Dez. Dann bräuchte man nur einen gültigen Versicherungs-Nachweis. Bereits 1 Tag später vom „2. Jan bis zum 1. Jan. des Folgejahres“ würden 2 Versicherungs-Nachweise verlangt, wobei der vom Folgejahr von den meisten Versicherungen noch nicht ausgestellt wird, weil weder die Prämien noch die der Haftungs-Umfang fest stehen.

In der Praxis, dies habe ich eben selber erlebt, ist es nur in einem kurzen Zeitfenster möglich, das Typ-O-A-Visum zu verlängern, nämlich bei einer Einreise in Thailand zwischen Oktober und Dezember. Vorher und nachher (bereits am 2. Januar 2023) ist eine Verlängerung nicht mehr möglich, weil dann bereits der Versicherungs-Nachweis des Folge-Jahres verlangt wird, also dem des Jahres 2024 …. und dieser wird von keiner oder den wenigsten Versicherungen vor Oktober ausgestellt.

Dies ist mir zum Verhängnis geworden, weil ich im September in Thailand einreiste und der Versicherungs-Nachweis vom 2023 bei der Einreise noch nicht erhältlich war.

21. Okt. 2022: Immigration in Hua Hin

21. Okt.: Mein Reinfall bei der Immigration

Ich war mir noch nie derart sicher, alles im Sinne der thailändischen Visums-Vorschriften und der Thai Immigration beisammen zu haben, als ich zur Immigration weit ausserhalb Hua Hin fuhr. Ich habe aber nicht mit den freien Interpretations-Möglichkeiten jeder der einzelnen Immigration-Büros gerechnet. Die Immigration-Beamtin bei der Einreise am Flughafen in Bangkok hat mich nämlich ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht, dass ich zur Verlängerung meines Visums der Immigration in Hua Hin den Versicherungs-Nachweise von 2023 vorlegen müsse.

Nach der Interpretation der Immigration Hua Hin kann jedoch ein „Non-Immigrant-Visum Typ O-A“ nur um 1 Jahr verlängert werden, wenn bei der Einreise in Thailand der Versicherungsnachweis für die ganze Dauer der Verlängerung vorgelegt werden kann. Massgebend gemäss Hua Hin ist die Einreise und nicht das Datum der Antragstellung zur Verlängerung im Immigration-Office.

In meinem Fall hätte ich bei meiner Einreise auf dem Flughafen Suvarnabhumi im September 2022 bereits den Versicherungs-Nachweis für 2023 vorlegen müssen. Damals waren die Prämien aber noch gar nicht veröffentlicht und keine Versicherung hätte mir eine Bestätigung ins Blaue ausgefüllt.

Ich hatte bei meiner Einreise am 25. Sept. nur den Versicherungs-Nachweis fürs laufende Jahr bis Ende 2022 bei mir und bin damit legal eingereist!. Dies stempelte die Immigration-Dame am Flughafen in meinen Pass. Damit begann das Desaster.

Anfang Oktober wurde mir von meiner Versicherung der Ausweis fürs kommende Versicherungsjahr 2023 zugeschickt. Diesen legte ich der Immigration mit dem Antrags-Dossier vor, jedoch der Officer war nicht bereit, das Visum bis ins 2023 zu verlängern. Massgebend für die Verlängerung sei der Versicherungs-Ausweis bei Einreise in Thailand. Er verlangte, dass ich entweder

  • zusätzlich eine teure Thai-Versicherung abschliessen würde, die immens teuer ist ….
  • oder kurz nach Laos ausreisen und nach einer Nacht wieder einreisen würde, um bei der Einreise-Immigration den Versicherungs-Nachweis fürs 2023 vorlegen zu können…
  • oder einen Visa-Service konsultiere, der mich bestimmt beraten könnte. Ich erhielt sogar die Geschäfts-Karte eines geeigneten Visa-Service

Wie kam ich zu meiner Visum-Verlängerung?

Ich hatte mich bereits mit dem 2-Tages-Ausflug nach Laos abgefunden. Alles zusammen samt Visa-Gebühren hätte mich dies etwa 15’000 THB (entsprechend etwa 400 SFr) und viel Nerven gekostet. Daher entschloss ich mich, zu einem der vielen Visa-Services zu gehen und mich beraten zu lassen. Ganz in der Nähe, via-à-vis vom G-Hotel in Soi94 fand ich den Anna-Visa-Service. „Kein Problem“ meinte die Dame. „Wir lösen dies in 2-3 Tagen und Sie erhalten die Verlängerung. Es kostet sie insgesamt inkl. Visa-Gebühren nur um die 19’000 THB (entsprechend etwa 500 SFr.)“

Ich will jetzt nicht in alle Details gehen, denn da verwischt sich nach meinem schweizerischen Rechtsverständnis die Legalität und Illegalität. Einzig erwähnenswert ist, dass Visa-Services mir unbedingt 800’000 THB auf mein Bank-Konto laden wollte, weil die Immigration dies verlange. Ich musste ihnen schriftlich beweisen, dass der Immigration mein Renten-Zertifikat der Schweizer-Botschaft genügt, indem die Botschaft bestätigt, dass ich monatlich mehr als 65’000 THB Rente beziehe. Schlussendlich erhielt ich am Dienstag, 25. Okt. mein verlängertes Visum mit all seinen offiziellen Stempeln gegen die Gebühr von 19’000 THB

Mit welchem Trick haben die Thai-Behörden dies gemanaged, denn sie benutzten und erhielten dieselben Papiere, die ich bereits vor Tagen vorlegt hatte? Sie machten aus dem „O-A-Visum mit Versicherungs-Pflicht“ ein „Retirenment-O-Visum ohne Versicherungspflicht„, weshalb der Vers.-Nachweis nicht mehr entscheidend war ….. und verschoben dabei die Laufzeit um 2 Monate auf den 31. Dez. 2023. Für mich eine optimale Lösung …. die mich aber Nerven und rund Fr. 500.– kostete.

25. Okt. 2022: Mein altes und neues Thai-Jahres-Visum

Anna-Visa-Service

Nun weiss ich auch, wozu es die unzähligen Visa-Services in Thailand braucht: um den von der Immigration abgewiesenen Touristen zu helfen und das bezahlte Geld zu verteilen. In Europa nennt man dies Korruption. In Thailand „Business as usual“.

Den Anna-Visa-Service in Soi94 kann ich empfehlen. Anna hat sogar meine europäische Verzweiflung und Ungläubigkeit akzeptiert. Sie hat grosse Erfahrung und versuchte diese, auch bei mir anzuwenden. Manchmal ist ihr Fachwissen etwas bescheiden. Sie verlange z.B. Angaben und Dokumente, die auch von der Immigration nicht verlangt werden und unnötig sind. Ihre Stärke, und deshalb braucht man sie als Türöffner, besteht in der starken Beziehung und Kontakt zur Immigration. Aus diesem Grund sollte man die Visa-Services, anständig und ehrfürchtig behandeln, auch wenn einem das thailändische „Behaupten“ auf die Nerven geht und man viel Geld einsetzen muss.. Nur so kommt man zum Ziel: nämlich einem gültigen Visum und einem anschliessenden Aufenthalt.

Ich verstehe nicht, warum Thailand es den Touristen derart schwer macht, längere Zeit in Thailand zu verbleiben und hier das Geld auszugeben.

Mein Tip: Hände weg vom „O-A-Visum

Um der offensichtlichen Geld-Falle mit dem Versicherungs-Nachweis zu entgehen, empfehle ich jedermann ein „Typ-O-Visum“ zu wählen. Start mit einem 3 Monats-Visum zur Einreise und dann auf ein Jahr verlängern.

Redaktions-Hinweis

Ich kenne die thailändischen Vorschriften und Verbote, dass man weder den König noch die Regierung und deren Gesetze kritisieren darf. Ich hoffe, dass meine Zeilen dem entsprechen. Ich will mit meinem Bericht nur meine Leser und Freunde davor bewahren, den von mir gemachten Fehler zu vemeiden.

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Wie ersetze ich in Thailand meinen geliebten Radsport?

Rückblick auf meine Rad-Erlebnisse in Thailand

Thailand war in der Tat auch ein Synonym für meinen geliebten Radsport. Seit ich in Thailand den Winter verbracht habe, bin ich 12 Monate durchgefahren und habe jährlich um die 6’000 km geradelt. Oder besser, ich habe in Thailand meine grossen Leistungen vollbracht:

Jan. 2019: Max in voller Fahrt
  • Kaufte mir im 2008 in Hua Hin ein Trek-Mountain-Bike und 2 Jahre später ein Specialized Rennrad. Mit dem MTB ging es anfänglich über Stock und Stein. Mit ihm lernte ich im Gelände nochmals radfahren und das Rad beherrschen.
  • Nov. 2011: Radfernfahrt von ChiangMai nach Hua Hin über 1’300 km während 13 Tagen
  • Nov. 2012: Radfernfahrt in Vietnam von südlichen Saigon nach Hanoi im Norden in 17 Tagen
  • März 2012: Meine erste 200 km Ausfahrt an einem Tag von Hua Hin nach Ban Krut
  • Ab 2015: Mehrere Ausfahrten als Strecken-Guide mit der Hürzeler-Gruppe und Tony Rominger
  • 3. Nov. 2017: Glimpflich verlaufener Sturz mit dem Rennrad auf einem Bahnübergang. Musste 2 Monate aussetzen… aber dann ging es sofort ab nach Phuket!
  • Feb. 2017 und Feb. 2018: Zwei Radfernfahrten von Hua Hin nach Phuket über je 820 km
  • März 2017 und März 2018: Zwei grossartige Trainingswochen mit dem Tour de France Sieger des Jahres 2012 Andy Schleck

Im Sommer 2021 machte ich den schweren Rad-Unfall in Basel, an dem ich mir die beiden obersten Halswirbel brach. Eine Autofahrerin verwehrte mir den Rechts-Vortritt. Mein LOOK-Carbon-Rennrad zerbrach zwischen Vorbau und Rahmen in zwei Teile. Ich entschloss mich, mit dem Radsport aufzuhören. Ich hatte Angst vor einem weiteren Unfall ohne meine Schuld, z.B. weil ich in eine geöffnete Autotüre fahre! Zudem bin ich nun bald 80 Jahre alt! Irgendwann ist es Zeit, gefährliche Dinge zu beenden.

Einen Rückblick auf meine gesamte Radkarriere findet ihr in meiner Biografie unter“Radsport, der Sport während meines letzten Lebensdrittels“

Neue sportliche Betätigungen

Bereits in Basel leistete ich mir ein Jahres-Abo im Luxus-Fitness-Center Heuwaage und begann mit Fitness, Schwimmen und etwas Wandern! Wobei das Wandern noch zu kurz kam. Diese neuen Aktivitäten können den Radsport nie ersetzen. Allein die Kreislauf-Belastung bekomme ich auch im Fitness-Center nie hin.

Seit ein paar Tagen gehe ich alle 1-2 Tage ins Schwimmbad des Dusit-Land-Resorts und schwimme meine Runden und geniesse das Nichtstun auf der Sonnenliege.

15. Okt. 2022: Sportcenter und Schwimmbad im Dusit-Land Resort

Jetzt fehlt nur noch das „Strandgehen„, das ich unbedingt 1-2 mal die Woche in Angriff nehmen will.

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13. Okt.: Pat 2022 – alles begann bestens, dann ein abruptes Ende

Es war eine Kleinigkeit, die Pat dazu bewogen hat, mich am Donnerstag-Abend 13. Oktober zu verlassen. Dabei hat sie alle ihre Kleider und Schuhe mitgenommen, die sie seit Jahren hier in Hua Hin gelassen hatte. Aber was für uns Ausländer eine Kleinigkeit ist, kann für die Asiaten ein Drama auslösen. Ein bisschen zu laut oder zu tiefe Stimme oder ein „Nein“, und bereits verlieren die Thais ihr Gesicht und ihre Contenence .

Ein Rückblick auf Pat’s Leben

Ende Dezember wird Pat ihren 69. Geburtstag feiern. Wir hatten einiges geplant, denn 1 Woche später ist mein 80ster. Kennengelernt haben wir uns in meinem 1. Thailand-Jahr im November 2008 bei einem Schulklassen-Ausflug und waren seither zusammen. 2014 erlitt Pat einen Chemie-Unfall auf öffentlicher Strasse und verätzte sich dabei ihre Lunge und Stimmbänder. Seither konnte sie nicht mehr sprechen. Sie kommunizierte fortan auch mit mir, indem sie mir auf einen Zettel oder aufs Handy schrieb. Als Folge des Unfalls entwickelte sich in ihrer Lunge ein bösartiges, krebsartiges Geschwür. Sie brauchte seither monatlich eine Infusion im Spital.

War haben uns jedes Jahr getroffen und in den Zeiten dazwischen über den Messenger Line gechattet. . In den letzten beiden Covid-Jahren hat Pat massiv an Gewicht verloren. Sie wog bei unserem diesjährigen Treffen nur noch 41 kg.

Surprise, surprise – Pat konnte wieder sprechen

Als ich dieses Jahr von Pat am Flughafen Suvarnabhumi abgeholt wurde, sprach sie mich laut und deutlich an. Mir blieb der Mund offen stehen. Ich war total überrascht. Sie hat ohne mein Wissen bei einem Stimmen-Therapeuten gelernt, ihre malträtierten Stimmbänder wieder zum Schwingen zu bringen.

26. Sept. 2022: Bangkok Schweizer Botschaft

Ende einer 14-jährigen Beziehung und Liebe

Nachdem Pat nach ihrer monatlichen Chemie-Infusions-Behandlung aus dem Spital entlassen wurde, reiste sie am Dienstag, 11. Oktober mit ihrer 14 jährigen Enkelin JuuJee zu mir nach Hua Hin. Es war ein wunderbares Wiedersehen. Ein Geschenk des Himmels. Wir verbrachten eine tolle Zeit, aber bereits 3 Tage später am Donnerstag, 13. Oktober knallte es. … wegen einer Kleinigkeit … Mann muss wissen, bei den Thais kann eine Kleinigkeit in einer Katastrophe münden! Ein „Nein“ zu viel, oder eine zu tiefe oder zu hohe Stimme genügen bereits. Da sind wir Ausländer machtlos und können es nicht verstehen oder vorausahnen.

Pat im Schwimmbad

Wir waren heute zum zweiten Mal im Schwimmbad und buchten für uns je ein Monats-Abo, weil es uns gestern derart gut gefallen hat. Pat muss erst gegen Ende Oktober wieder zurück nach Bangkok zur nächsten Infusion. Wir machten Pläne, dass wir im Dezember/Januar eine Flussfahrt auf dem Chao Phraya machen und nach ChiangMai fliegen wollten. Es herrschte eine aufgestellte Stimmung voller Zuversicht.

Nachdem wir vom Schwimmen zurückgekommen waren, duschten Pat und Ihre Enkelin JuuJee zuerst. Als sie die Waschmaschine mit ihren Frotte-Tüchern starteten, meinte ich etwas ungehalten, dass sie mich hätten Fragen können, weil auch ich noch Frottee-Tücher zum Waschen gehabt hätte. Im Prinzip eine Kleinigkeit, Aber für Pat war diese Reklamation eine Katastrophe. Ihr Gesicht fiel zusammen und sie sprach kein Wort mehr mit mir. Auch nicht, als ich zweimal auf sie zukam und sie versuchte zu umarmen. Ihr Gesicht war eine steinerne Mine. Ich kannte dies bei Pat. Irgendwie kam sie dann in die „Zerstörungs-Phase“. In ihrem Hirn zerstörte sie alles, auch die schönsten Erinnerungen!

Ich zog mich ins Schlafzimmer zurück, weil ich ihr Gesicht nicht mitansehen wollte. Dann um etwas nach. 20 Uhr hörte ich mein Gittertor. Als ich eine Stunde später vorbeischaute, war alles leer. Pat und Juujee hatten alles eingepackt und waren abgezogen. Auch die Kleider aus den Vorjahren, die bei mir hingen. Es blieb nichts zurück, das mich an Pat hätte erinnern können. Ein bewusstes Ende und Abschluss einer langjährigen Liebe!

Besser ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende

Ich kenne Pat. Sie ist sehr schnell auf 1000 Watt und dies Stundenlang. Sie hatte mich auch schon in solche einem Moment verlassen. Aber es war nie endgültig. Dies mal hat sie aber alle Brücken abgebrochen …. wegen einer Kleinigkeit! (die ich nicht kenne und nur vermute)

Ich bin masslos enttäuscht. Mein Kopf sagt mir aber, dass ich nicht in ein Tief fallen darf. Ich muss aktiv sein und unverzüglich eine Zeit nach Pat aufbauen. Ein zurück zu Pat sehe ich weniger, denn eine solche Reaktion mit einer grusslosen Abreise habe ich bereits 2x erlebt. Dies war das dritte und letzte Mal. Ich bin hier in Thailand, um zu geniessen und nicht um zu fighten!

Nachtrag vom 15. Okt.: Zwei Tage nach dem Desaster geht es mir wieder besser. Der Appetit ist zurück. Zwar nicht überwältigend, aber doch normal. Viel dazu beigetragen hat die gestrige Erleichterung dank der Zusendung des Versicherungs-Zertifikates für das Visum. Ich beginne wieder zu leben und zu planen. Ich bin zur Zeit auf der Suche nach einer Putzfrau. Heute habe ich die Bettanzüge gewaschen und ausgewechselt.


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Sachen gibt: Busse in Abwesenheit

Im März 2020 bin ich kurz vor dem grossen Corona-Lockdown in die Schweiz zurück gekehrt. Mein Toyota-Vios Auto habe ich meinem Freund Lucien K. zur Verfügung gestellt, um Standschäden zu vermeiden. Selbstverständlich soll er es auch benutzen und herumfahren.

Als ich nun nach 2.5 Jahren wieder nach Hua Hin zurückkehrte, fand ich in meiner Briefpost eine Buss-Verfügung über zu schnelles Fahren am 11. März 2021 um 07:08 Uhr. Der/Die Fahrer fuhr 131 km/h auf einer Ueberlandstrasse. Die Busse betrug 500 THB, entsprechend etwa 15 SFr.,

Das erstaunliche ist, dass dieser Brief mit normaler Post kam und auch keine Mahnung folgte. Ich bin gespannt, wie sich das weiter entwickelt. Oder hat die Polizei diese Verfügung etwa vergessen?

Ich habe diesen Brief an Lucien weiter gegeben!

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Meine Empfehlung als Reiseführer “ ThailandSun“

Thailandsun – Dein Ratgeber für einen perfekten Urlaub in Thailand

In meinem Thailand-Tagebuch schreibe ich mehr über meine Erlebnisse und Erfahrungen. Meine Postings sind weniger als Reiseführer zu gebrauchen. Als solchen kann ich den „OnLine-Reiseführer Thailandsun“ bestens empfehlen. Er bietet unzählige Berichte und Empfehlungen, Tips und Tricks, Informationen über alles, was in Thailand wichtig ist.

In der Einleitung schreibt Thailandsun:

Nach unzähligen Thailand-Reisen stellen wir fest, dass es eigentlich nur zwei Arten von Thailand Touristen gibt: Die Einen, die noch nie in Thailand waren, und die Anderen die immer wieder nach Thailand reisen.

Falls Du zu den Einen gehörst, dann bringen wir Dich hier sicher auf den Geschmack und wenn Du schon öfters das Land des Lächelns besucht hast, laden wir Dich ein, Deine Erinnerungen aufzufrischen, neue Reiseziele und Destinationen zu entdecken, Dir weitere allgemeine Informationen zu Thailand zu holen, oder Dir im Thailand Blog aktuelle News, Dokus und Storys anzuschauen.

Ihr findet Thailandsun unter: https://www.thailandsun.com/

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9. Okt.: Mein „Honda Scooter“ und der „Night Market“

Mit dem Radfahren hab e ich vergangenen Sommer aufgehört, weil ich nach dem unverschuldeten Unfall Angst hatte, nochmals in einen Unfall verwickelt zu werden.. Nun in Thailand habe ich mich wiederum auf meinen Honda-Scooter gesetzt. Tagsüber ging es recht problemlos. Nachts musste ich aber extrem aufpassen und mich konzentrieren, um die am Strassenrand stehenden Fahrzeuge und die auf der falschen Seite gehenden Fussgänger genügend früh zu erkennen. Dies ging aber nur auf beleuchteten Strassen. Auf die Fahrt ausserhalb von Ortschaften muss ich verzichten.

Am Abend ging es auf den Night Market. Ich wollte mich umsehen und den Puls fühlen. Aber ich war enttäuscht. Es fehlen viele Stände und das gewohnte Leben. Die vielen Restaurants sind schlecht besucht, um es anständig auszudrücken. Um jeden einzelnen Gast wird gekämpft. Der Catsilla-Market ist ganz geschlossen. Ich habe fast nur Asiaten entdeckt. Wo sind denn die vielen Ausländer, wie es von den Behörden behauptet wird?

9. Okt. 2022: Night Market in Hua Hin

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7. Okt: Mein neuer Laser-Drucker HP-107A

Wenn ihr eifrig meine Postings lest, dann habt ihr auch meine Probleme vor wenigen Tagen mit meinem „alten“ Brother-MFC-7360 mitbekommen. Ich habe mich damals nach stundenlangem Üben mit der Installation des Druckers entschlossen, einen neuen HP-Drucker zu kaufen. Ich wusste aus über 20-jähriger Erfahrung, dass die HP-Drucker sich leicht installieren lassen und ewig halten. Mein HP-4000-Laser aus meiner Novartis-Vergangenheit läuft auch als 22-jähriger Oldie immer noch und tagtäglich!

Mein neuer HP-107a Laser-Drucker

Gestern habe ich den kleinsten-HP-Laser-Drucker, einen „HP-107A“ bei meinem IT-Supportmann/-Firma bestellt, heute erhalten und installiert. Die Installation war keine Rede wert und hatte im ersten Anlauf geklappt.

Interessant war der Preis, nämlich 2’950 THB (dies entspricht SFr. 80,–). Bei Digitec in der Schweiz hätte ich für denselben Fr. 135.– bezahlen müssen. Es ist trotz der hohen thailändischen Einfuhrsteuern nicht alles in Thailand Apriori teurer.

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Korruption

Bei uns in Thailand regnete es. Auch in Hua Hin, wenn auch nicht so stark. Die Aussen-Temperaturen sind immer noch anständig. Tagsüber um die 28-32 Grad Celsius. Als ich kürzlich auf dem Liegebett vor mich hin döste und dabei eine Reportage über die Ukraine am Radio hörte, kam mir die Idee zu diesem Beitrag. über „Korruption“

Wir Schweizer kenne nur das Wort „Korruption“, aber die meisten kamen mit Korruption noch nie in Berührung. Bereits ein Geschenk anzunehmen ist für eine Amtsperson (Polizist, Politiker) gefährlich und nur eingeschränkt erlaubt. In vielen Ländern gehört die Korruption es zum täglichen Leben. In vielen Staaten ist Korruption eine Alternative zu „Steuern erheben“ und „Gehälter auszahlen“. Diese Länder ersparen sich eine übergrosse Administration.

Korruption in Thailand

Zu diesen Ländern zählt auch Thailand. Wer hat nicht schon erlebt, dass Verkehrkontrollen nur bei Ausländern durchgeführt und die Bussgelder ohne Quittungen in Empfang genommen wurden? Es ist bekannt, dass die Polizisten damit ihre kargen Löhne aufbessern und nur mit diesen Einnahmen eine Familie ernähren können.

Oder die Visa-Vergabe bei der Immigration-Behörde. Früher wurde die Bestechung in den Pass gelegt, heute geht es raffinierter, indem der Antrag abgelehnt wird …. und man zu einem „Visa Service“ geschickt wird. „Business as usual“ Jedermann kennt dies.

Was mir aktuell besonders auffällt, die Geschäfte, die „Visa-Services“ anbieten, explodieren. Allein in meiner Nähe wurden auf kurzer Distanz beinahe Türe an Türe 3 neue *Visa-Services“ eröffnet. Das Geschäft scheint zu funktionieren. Ein Armutszeugnis für Thailand, weil man nun nur noch mit Bestechung längere Zeit im Lande bleiben darf.

Warum fehlen den russischen Truppen persönliche Ausrüstungen?

Man liest und vernimmt, dass die russischen Truppen unter Mangel an Ausrüstung und winterfesten Kleidern leiden sollen. Viele werden sich fragen, wie das möglich sein soll. In einem Land, für das die Armee wichtig ist,. Ob dies nicht eine Fake-Information ist?

In der Tat ist dies sogar sehr wahrscheinlich, dass Waffen und Ausrüstung den Russen fehlen. Wer hat schon von Korruption gehört? Dies wäre ein typisches Beispiel dazu, denn in Friedenszeiten, als die Staats-Verantwortlichen die Ausrüstung und Handwaffen kaufen und einlagern sollten, ist das dafür vorgesehene und frei gegebene Geld von oben nach unten verteilt worden. Man hat nicht eingekauft, sondern das Geld unter sich aufgeteilt. Dies wäre nie aufgefallen, wenn nicht der Ukraine Krieg dazwischen gekommen wäre und man diese Waffen und Ausrüstung gebraucht hätte.

Aber eben, die Lager in Russland sind leer! Keine Schuhe, keine Schutzwesten, keine Winterausrüstung, sogar keine Helme! Vielleicht auch keine leichten Waffen!

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Meine Eindrücke nach 2,5 Jahren Abwesenheit wegen Covid

Ich werde diesen Beitrag im Laufe der Monate anpassen und aktualisieren

Bangkok

Ich muss gestehen, im ersten Moment in Thailand war alles gleich wie früher. Es war heiss und üppig. Dann aber realisierte ich, dass einiges passiert ist. Die Wirtschaft hat durch die thailändischen Covid-Massnahmen und die fehlenden Touristen massiv gelitten

Sandsäcke vor Geschäften erinnerten daran, dass es hier in den letzten Tagen oder sogar Wochen in Bangkok grosse Überschwemmungen gab. Die Höhe der Sandsäcke zeigten mir, dass das Wasser auf den Gehsteigen etwa 10-20 cm hoch stand, d.h. auf den Strassen 30-40 cm

Am Sonntag, als ich ankam, war laut Thais der erste Tag seit langem ohne Regen, dafür mit leichtem Sonnenschein. Die Temperatur war akzeptabel, aber die Luftfeuchtigkeit horrend. Ich trug noch aus der Schweiz kommend ein Hemd samt Unterleibchen. Beides war abends tropfend nass.

Was ist mir sonst noch aufgefallen:

  • Offiziell müssen in Thailand keine Covid-Masken mehr getragen werden, weder im Freien noch in Geschäften. Dennoch tragen die meisten Thais Masken.
  • Der Bezirk Pratunam in Bangkok, dort steht das von mir bewohnte Baiyoke Sky Hotel, war einstmals berühmt für seine 1000en von Kleider- und Schuh-/Taschen-Geschäfte in grossen Shopping-Centers und -Hotels in einem nahen Umkreis. Hier kauften nicht nur die Geschäfte im Ausland (auch aus der Schweiz), sondern auch Privat-Personen günstig ein. Es herrschte früher ein reges Kommen und Gehen. Ich war nun entsetzt, denn unzählige Geschäfte sind geschlossen. Zudem wurde ein grosser Alt-Gebäudekomplex mit unzähligen Verkaufsstellen abgerissen. Der Kunden- und Käuferstrom war mittelmässig. Am Sonntag blieben mindestens 30-40% der Geschäfte gerschlossen, was früher nie der Fall war.

  • Die Preise für Kleider, Hosen, Shorts, Jeans, Leibchen waren extrem tief. Überall war Ausverkauf.
  • Die Preise für Lebensmittel sind nicht so stark gestiegen, wie es die Thais behaupteten. Je nach Artikel entdeckte ich zwischen 10-20% Aufschlag. Die Cola- und Sprite-Dosen kosteten früher im 7Eleven 12-14 THB und nun bis zu 17 THB. Die Preise in den Restaurants haben sich nicht gross verändert.
  • Das Baiyoke Hotel, wo ich 3 Nächte verbrachte, war ausgebucht. Jedoch zu 99% von Asiaten (Vietnam, Kambodscha, China, Indien, Japa) und den arabischen Emiraten.. Ich habe nur vereinzelte Nicht-Asiaten entdecken können, auch nicht ausserhalb des Hotels. Die letzten sah im Swiss-Flieger und auf dem Flughafen Suvarnabhumi. Ich kam mir in Geschäften und Restaurants oft als Exot vor und wurde auch so behandelt, sprich zuvorkommend.
  • Ich wollte mich mit Pat wegen eines neuen Galaxy-Smartphones erkundigen und suchte das ehemals grösste etwa 6 stöckige Unterhaltungs- und IT-Shopping-Center von ganz Thailand „Pantip“ und das in der Nähe liegende ebenfalls 6-stöckige „Palladium Shopping-Center“ auf. Früher ging man dorthin, um sich mit IT-Hardware und Software einzudecken. Dies gehörte einfach zu einem Bangkok Aufenthalt. Zu meinem Erstaunen waren beide praktisch leer. Ein Shopping-Center mit geschlossenen Geschäften! Ich fand einzig ein paar Reparatur-Verkaufsstellen und 1-2 Massage-Shops mit wartenden Damen.
  • Die gesamte Tourismus-Industrie liegt immer noch am Boden. Die Hotels versuchen mit Dumpingpreisen ihre Anlagen zu füllen. Die Bars- und Massage-Shops, Friseure, und Taylors haben keine Kunden und damit auch keine Einnahmen. Viele mussten schliessen oder leben von der Hand in den Mund.

Hua Hin

Das Wetter war eindeutig besser als in Bangkok. Während es in Bangkok täglich regnete und schüttete, war dies in Hua Hin die Ausnahme. In den ersten 5 Tagen in HH regnete es 2 x je etwa 15 Minuten.

Erschüttert war ich über den Neubau für den Bahnhof Hua Hin. Etwa 10-20 m über der Erde ist ein Mammut-Bau im Entstehen, der von Grössen-Wahnsinn zeugt. Der alte Holz-Bahnhof, das Kennzeichen von Hua Hin, sieht aus wie ein Bahnhof auf einer Spielzeug Eisenbahn-Anlage.

Links der Eisenbahngeleise in südlicher Richtung haben die Thais auf einer Breite von ca. 50 m alles abgebrochen und platt gewalzt. Auch die berühmte „RockZone-Bar“ und der benachbarte Kosmetik-Salon. Dort soll eine 2-4 spurige Strasse entstehen (je nach Gerücht)

Die Soi94, wo ich wohne, hat sich mittlerweile zu einer Unterhaltungs-Meile entwickelt. Das grosse und von mir geliebte Restaurant vis-à-vis des 7Elevens, sowie das japanische Restaurant Sakura mussten gegen 20 Bars Platz machen. Wie mir die frühere Besitzerin der beiden Restaurants erzählte, musste sie die beiden Geschäfte verkaufen, als wegen Covid alle ausländischen Gäste wegblieben, und sie die Zinsen der Banken nicht mehr zahlen konnte.

Es scheint, dass die Bars des ehemaligen Rotlicht-Viertels „Soi Bintabaht Walking Street“ sich in den Raum der Soi94 verschieben werden. Ob dies positiv oder schlecht wird, wird die Zukunft zeigen.

In Hua Hin hat es mehr Touristen, als in Bangkok. Es sind aber alles Residente, die ihren Lebensabend hier und in den Bars bei den Mädchen verbringen. Familien habe ich noch keine gesehen.

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Highlights: „VPN“ Virtual Private Network

Mit VPN schütze ich mich vorallem gegen die Microsoft Philosophie, den Zugang zu meinen MS-Mail-Systemen wie Hotmail, Outlook, MSN zu sperren, sobald ich mich um Ausland befinde.

Schutz gegen Microsoft-Aergernisse

Sobald ich mich im Ausland befinde, dann spinnen die Microsoft-Mail-Systeme wie Hotmail, Outlook und MSN. Sie sperren mir meinen Zugriff und verlangen, dass ich ein neues Passwort setzen muss. Microsoft stellt nämlich fest, dass aus dem Ausland auf meine Mail-Adressen zugegriffen wurde und folgern daraus, dass dies ein „krimineller“ Zugriff ist. Sie kommen nicht auf die Idee, dass es ihr Kunde sein könnte!

Diesem Ärgernis, vorallem mit dem neuen „Passwort setzen“, gehe ich aus dem Weg und benutze ein VPN, das simuliert als ob ich in der Schweiz sei. Zudem bin ich daran, mich aus den Microsoft-Mail-Systemen zu verabschieden.

Das VPN schützt mich aber auch vor Überwachung

In vielen Ländern wird das Internet durch die Regierung überwacht und gewisse Seiten wie Sex- und Porno-Seiten werden gesperrt. Obwohl ich niemals etwas gegen den König oder die Regierung schreiben werde oder auch nur denke, möchte ich vermeiden, dass man aus meiner Kommunikation derartiges interpretieren kann. Mit VPN bin ich dagegen geschützt

Mit „VPN“ überwinde ich Geoblocking

Ich kann nun TV-Sendungen anschauen, die nur für Zuschauer aus der Schweiz oder Deutschland freigegeben sind. Leider funktioniert dies wohl mit dem ZDF Deutschland, aber nicht mit dem Schweizer Fernsehen SRF. Via ZATOO kann ich aber dieses mühsame SRF-Hindernis überwinden.

Wo findet man VPN-Software? Ich benutze „Hide.me“. Es ist kostenpflichtig und funktioniert unter Windows, aber auch unter Android. Es kann unter einer Lizenz auf mehreren Geräten benutzt werden.

Ich würde VPN mit einem kostenfreien System ausprobieren und Erfahrungen sammeln.

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Highlights: „Chang“ verleiht dir Flügel

Ich beginne an dieser Stelle, über grössere Highlights in Thailand zu berichten, die mir ans Herz gewachsen sind. Ich beginne mit „Chang“, meinem Lieblingsbier in Thailand. Ich trinke kein anderes Bier. Mir schmeckt das Chang am besten. Es ist würziger als die Konkurrenz bei einem Alkohol-Gehalt von 4.8%. Chang kämpft in Thailand gegen die Marken Shinga, Leo und Tiger

Man kann das Chang in der Zwischenzeit auch im Lidl kaufen zu Fr. -.99 je Fläschchen von 320 ml. Hier in Thailand kostet eine 480 ml Büchse um die 50 THB, das sind Fr. 1.31. Also etwa gleich teuer. Aber das kühle Getränk perlt in Thailand besser den Rachen hinunter.

1. Okt. 2022: Max mit Chang Bier

Zur Geschichte: Entwicklung des Chang

Früher war der thailändische Biermarkt monopolistisch in der Hand der „Singha Brauerei“, später kamen die Brauereien Carlsberg und Heineken dazu. Doch immer noch hatte Singha einen Marktanteil von über 80%. Bier war zu jener Zeit ein absolutes Luxusgetränk, da ein Thai sich für ein Bier schon mal 4-5 Portionen Essen holen konnte.

Dann kam Carlsberg mit nicht mal 12% Marktanteil auf die Idee, ein gutes Billigbier mit dem Namen „Chang“ zu brauen. Das Bier gewann massenhaft Preise wegen seiner Reinheit und seines guten Geschmacks. Das Singha Bier hat nun nur noch unter 20% vom Markt.

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Meine ersten Tage in Hua Hin

Am 28. Sept. um 12:30 langte ich im Taxi von Mr. Chao von Bangkok kommend in Hua Hin an.Er verlangte für die 3-stündige Fahrt über rund 220km 1’600 THB, ich gab ihm 1’800 THB., das sind SFr. 46.–

Ich hatte Angst, dass mein Haus nach 2,5 Jahren ohne Bewohner wie eine Räuberhöhle aussehen würde und habe Maleena entsprechend vorgewarnt, in ein Hotel oder anderes Haus auszuziehen. Aber ich wurde angenehm überrascht. In meinem Haus sah alles blitzblank, sauber aus. Meine Wüstenrose blühte zu meinem Empfang. Maleena hat mir zwei Becken mit Lotus-Blumen hingestellt. Im Haus blitzte es vor Sauberkeit. Ich sah ganz klar, da hat jemand mit grossem Aufwand geputzt. Als Nächstes testete ich die Wasser-Versorgung. Alles funktionierte , sogar die beiden Durchlauferhitzer für warmes Wasser in Dusche und Küche.

Dann machte ich mich auf den Weg, um das wichtigste einzukaufen: Wasser, Getränke im 7Eleven-Shop und anschliessend im Lotus vom Market Village Oel, Butter, Brot, Konfitüre, Cappuccino-Schnellkaffe etc. Die Preise sind gestiegen, aber nicht gewaltig. Ich bin an diesem Nachmittag unzählige Kilometer mit Rucksack und Migros-Tragtasche gelaufen. Ja, dies wird ein gesunder Thai-Aufenthalt.

Und ganz zum Schluss habe ich meine Waschmaschine getestet und einen Reinigungslauf gestartet. Die Hausfrau Max war voll zufrieden. Jetzt fehlte nur noch der Test des Fernsehers und der IT-Infrastruktur mit dem Laserdrucker und den europäischen TV-Programmen.

Im Laufe der folgenden Tage galt es zu räumen. Alles was mit Radfahren zu tun hatte, musste weg. Rennrad, Mountainbike, Rennleibchen und -Hosen, Rennschuhe etc. Es hatte sich viel angehäuft, das ich nun entsorgen konnte.

Kleidungsmässig bin ich bestens ausgerüstet. Ich war selber erstaunt, wie viele Hemden, Shirts und Shorts ich in meinem Hua-Hin-Fundus fand. Alte T-Shirts, die ich in den letzten Jahren nicht mehr getragen hatte und Hosen mit breiten, unmodischen Hosenbeinen wurden entsorgt. Entsorgen bedeutet, dass ich diese Sachen in Plastiksäcke einpackte und diese neben den Abfalltonnen hinlegte. In Kürze werden diese weg sein und irgendwo auf einem Second-Hand-Markt wieder auftauchen.

Gegessen habe ich zu Hause. Ich liebe Nudeln mit auf einer Strassen-Küche gekauften Brätkügelchen und -Würste oder gebratene Hühnchenflügel ….. mit einem kaltenChang-Bier.

Ich bin in Hua Hin angekommen !

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26. Sept: Der Tag zur Schweizer Botschaft

Um mein Long-Stay O-A-Visum zu verlängern benötige ich einen beglaubigtes Renten-Zertifikat der von der Schweizer Botschaft anhand meines Pensions-Kassen-Auszuges ausgestellt wird. Ich muss nachweisen, dass ich eine monatliche Rente von mindestens 65’000 THB etwa SFR. 2’000.– erhalte. Thailand ist an Lebenskünstlern ohne regelmässiges Einkommen nicht interessiert.

Der Weg zur Schweizer Botschaft führte uns ca 2 km zu Fuss an die nächste SkyTrain-Station und weiter über 5 Stationen der Sukhumvit-Line: Ratchathevi – Siam – Chit Lom – Ploen Chit. Von dort gings etwa 150 zurück und rechts in die Thanon Witthayu, wo sich die Botschaft befindet. Glücklicherweise war mein Orientierungssinn voll intakt, denn Pat wollte mich ganz falsch führen. Nach dem intensiven Eintritts-Check-in stand ich bald am Schalter 9 und erhielt nach kurzer Wartezeit das gewünschte Dokument. 1’500 THB kostete der Spass.

26. Sept. 2022: Bangkok Schweizer Botschaft

Es regnete den ganzen Tag. Mein Regenschutz war undicht und liess Wasser durch. Und dennoch war es nicht ungemütlich. Es war wie ein Spiel unter der warmen Dusche. Ich war bis auf die Haut nass, dies war aber bei 30 Grad warmen Wasser nicht gross störend.

Nach dem Botschaftsbesuch entschlossen wir uns, zu Fuss trotz Regen auf dem Heimweg zu gehen, denselben, den wir am Morgen mit dem SkyTrain hinter uns brachten. Nach rund 1 Stunde durchs Pratunam-Gebiet waren wir zurück im Hotel-Zimmer, wo wir uns von der nassen Wäsche trennen konnten.

Gegen Abend hatte der Regen aufgehört. Wir fanden ein idyllisches chinesisches Restaurant, wo wir uns kulinarisch verwöhnen liessen. Eine einmalige Pilzsuppe mit Wachtelei, Nudeln und Fleisch liessen meine Magennerven jubeln.

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24./25. Sept: Mein Flug nach Bangkok und mein erster Tag in BKK

Es gibt wenig zu berichten. Alles klappte vorzüglich. Ich landete wie geplant am Sonntag früh um 05:15 auf dem Flughafen Bangkok Suvarnabhumi und wurde dort von meiner Pat begrüsst. Dabei erlebte ich eine meiner grössten Ueberraschungen der letzten Jahre.

Fahrt mit der SBB von Basel zum Flughafen Zürich

Da ich seit meiner Pensionierung Stress gar nicht mehr mag und deshalb immer zu früh an einer Verabredung oder eben am Bahnhof oder Flughafen eintreffe, so auch dieses Mail. Ich gab mir 4 Stunden Zeit zum Einchecken, Passkontrolle etc und freute mich aufs Relaxen in der Swiss Busiess Lounge. Herrlich das Frühstück mit Rührei, dem Birchermüsli und dem gemütlichen Warten bis zum Aufruf für’s Boarding.

Tagwache war deshalb um 5 Uhr früh, bis ich kurz vor 7 Uhr aufs Tram zum Bahnhof SBB ging. Es regnete. Auf dem Bahnsteig eine kurze Schrecksekunde, denn statt des Zürich-Flughafen-Zuges stand der Hamburg-Altona-Zug der deutschen Bundesbahn noch auf dem Geleise. Aber ich habe es gemerkt und bin nicht eingestiegen!

Im Bahnhof des Flughafens angekommen, gings zum Check-In. Alles neu! Die etwa 20 Business/First-Schalter sind getrennt von den etwa 50 Economy-Schaltern angeordnet. Ich musste nicht warten und wurde sofort abgefertigt. Dann ging es guten Mutes durch den Duty-Free. Ich brauchte nichts, denn mein Wunsch-Parfum von Versace kostete über 100 SFr. Ich hoffe, es im Duty Free Thailand günstiger zu bekommen. Anschliessend ging es ab in Richtung Business-Lounge via Hamdgepäck- und Passkontrolle.

Flug Swiss LX180 nach Bangkok

Alles normal, keine ausserordentlichen Um- und Zustände. Beim Boarding probierte die Swiss zwar etwas aus, das total in die Hosen ging. Sie rief alle 340 Passagiere auf, sich einer Passkontrolle an einem mobilen Schalter zu unterziehen, und zwar ungeachtet der Erst-Klasse-, Business- oder Economy-Kategorie.

Dies rief natürlich Unmut bei den Vielzahlern aus, die auf einmal alle ihre Vorteile einbüssten und sich der langen Kolonne anschliessen mussten. Schlussendlich wusste niemand, warum man durch diesen Check gehen musste, denn es wurde nicht kontrolliert, ob alle Passagiere bei den beiden Mädchen vorbeiging. Die raffinierten Passagiere oder auch die Vielflieger stellten sich gar nicht diesem Test! Dies merkte auch niemand.

Ich fand schnell meinen Platz und ein Hühne von Mann half mir, meinen etwas übergewichtigen Cabin-Koffer in das Gepäckfach zu hissen. Mit ein paar Minuten Verspätung gings ab zum Start. Ich döste bereits in meinem Business-Sitz und genoss bereits das zweite Glas Welcome Champagner.

Dann begann das 11-stündige Prozedere mit einem wirklich feinen Essen mit einer „Mediterranen Octopus-Terrine“ als Vorspeise und dem hervorragenden „Zanderfilet an Durban-Curry-Sauce“ als Hauptgang . Bereits Mitte des Hauptganges schob ich mir die Schlaf-Tablette ein, spülte sie mit einem Schluck französischem Rotwein hinunter…. und schlief dann bald ein, bis ich zum Frühstück geweckt wurde.

In einer Flug-Zeitschrift habe ich gelesen, dass bei einem solchen grossen Flugzeug jeder Passagier etwa 2.5 bis 3 Liter Kerosin pro 100 Flug-km verbraucht: Auf 8’500 km nach Bangkok verbrauchte ich gegen 240 Liter Kerosin.

Morgens um 05:15 Uhr landeten wir in Bangkok, wo ich von meiner langjährigen Freundin Pat abgeholt wurde. Ich wusste, dass sie wegen der Chemotherapie stark abgenommen hat. Sie war in der Tat schlank und rank, aber ihr Lächeln überstrahlte alles. Die grosse, unerwartete Überraschung kam aber später, als Pat mich mit klarer Stimme ansprach! Pat war seit dem Gasunfall vor etwa 5-6 Jahren stumm und konnte keinen Ton aussprechen. Sie kommunizierte mit mir übers Schriftliche und s’Handy. Nun hat sie aber mit Hilfe einem Stimm-Therapeuten während 1 Jahres gelernt, ihre noch vorhandenen Stimmbänder zu aktivieren und zu sprechen und auch zu singen. Davon hat sie mir nichts verraten. Eben typisch Pat: suprise, surprise

Mit dem Rail-Link nach BKK ins Baiyoke Sky Hotel

Mit der Schnellbahn „Raillink“ ging es vom Flughafen in Richtung Bangkok, wo wir leider eine Station zu spät ausstiegen. Ich hatte mich nicht vorbereitet, denn ich meinte, alles noch zu wissen. Wir stiegen an der Endstation „Phaya Thayi“, hätten aber bereits 1 Station früher bei „Ratchaprarop“ aussteigen sollen. Dann hätten wir nur 200-300 m bis zum Hotel Baiyoke Sky laufen müsssen. Wir legten aber etwa 1500 m mit allem Gebäck zurück.

Das Baiyoke Sky Hotel war bis vor wenigen Jahren mit 88 Stockwerken und einer drehbaren Aussichts-Platform das höchste Hotel Thailands.. Nun ist es auf den 2. Platz abgeruscht. Es ist ein 4-Stern-Hotel in zentraler Lage und 660 Zimmern.

Im Baiyoke Sky Hotel langten wir kurz vor 8 Uhrfrüh an. Zu der Zeit war noch kein Zimmer bereit. Wir mussten bis gegen Mittag warten. Dann erhielten wir ein schönes Zimmer mit Doppelbett im 36 Stock.

Essen als Abschluss des ersten Tages

Wie bereits an anderer Stelle beschrieben, hat sich in diesem Bezirk von Bangkok vieles ereignet. Viel Negatives. Unzählige Geschäfte haben geschlossen An einer Stelle, wo früher Verkaufsstände mit Hemden und Hosen standen, wurde eine Fressmeile mit einigen Strassenküchen eingerichtet. Dort liessen wir uns nieder und bestellten für uns Omelette mit Pilzen, Pad Thai und Chicken mit Reis und dazu mein erstes Chang-Bier.

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Jan. 2022: Live-Ticker vom Thai-Max

+++ Mein Hin und Her wegen Thailand: Absage meiner Reise +++

7. Jan: Absage meiner Thailand Reise

Live Ticker
Live Ticker

Es war der Abschluss eines tagelangen Kampfes mit mir. Heute Freitag, 7. Jan. habe ich mich entschlossen, den Flug nach Thailand nicht anzutreten, obwohl ich ohne 7-Tages-Quarantäne noch hätte einreisen können. Vorallem die Abhängigkeit der monatlichen Augenspritze zur Stabilisierung meiner Makula-Augen-Erkrankung hat mich zu diesem Entscheid bewogen. Diese Behandlung verträgt keine Verschiebung durch Omikron-Infektionen weder im Bangkok Hospital noch beim Augenarzt. (mehr dazu in einem eigenständigen Beitrag inm Sommer-Tagebuch)

5. Nov. 2019: Sakura Japanisch Sushi

1. Jan.: Ich werde nach Thailand fliegen

Gestern anlässlich meines Geburtstages habe ich mich entschlossen, nach Thailand zu fliegen. Ich teile die Risiken als akzeptabel ein. Ich werde mich zurückhalten und die hygienischen Grundregeln wie hier in der Schweiz einhalten müssen: Abstand und Masken.

  • Abflug mit Swiss: Donnerstag, 13. Jan. 2022 um 13:10 Uhr in Zürich
  • Rückflug mit Swiss: Montag, 28. März 2022 um 23:20 ab Bangkok Suvarnabhumi
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Aug. 2020: Mein endgültiger Entscheid „Diesen Winter werde ich in der Schweiz bleiben“

Seit Mitte August 2020 ist es defintiv. Mit einem lachenden und weinenden Auge habe ich mich entschieden, den kommenden Winter nicht in Thailand sondern in meiner Heimat der Schweiz zu verbringen. Ich kann nämlich nicht damit rechnen, dass Thailand noch in diesem Jahr seine Grenzen für Ausländer und im speziellen für Europäer öffnen wird.

Aus diesem Grund habe ich mich für die Gesundheit entschieden. Ich kann an einer 1-jährigen klinischen Studie für ein neues Medikament „Beovu“ gegen meine Augenkrankheit „feuchte Makula Degeneration“ teilnehmen.

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Rückblick auf 5 Monate Thailand

Ich bin wieder in Binningen

Nach 12-stündigem Flug aus Bangkok kommend bin ich gestern am Mittwoch, 11. März 2020 wieder in Zürch gelandet und mit dem Zug nach Basel gefahren, wo mich mein Freund Renato um 21 Uhr am Bahnhof abholte und nach Binningen in mein Lieblings-Zuhause brachte.

Der Flug war problemlos und blieb ohne Ueberraschungen wegen des Corona-Virus. Einzig auf dem Flughafen Suvarnabhumi wurde ich vor dem Immigration-Schalter auf Fieber gemessen. Der Swiss-Flug mit der Boeing 777-300 war mit 258 Passagieren besetzt, wobei 340 Platz gehabt hätten. Weder im Flugzeug noch auf der anschliessenden Zugfahrt nach Basel ist mir irgendetwas aufgefallen, was auf den Corona-Virus deuten könnte. In der Schweiz trugen sehr wenige Leute Papiermasken.

Rückblick auf 5 Monate Hua Hin

Mein insgesamt 12. Winter in Hua Hin (Thailand) ist damit abgeschlossen. In Thailand fühlte ich mich wohl und zu Hause. Ich könnte mir gut vorstellen, meine jetzigen 5 monatigen Aufenthalte um bis zu 2-3 Monate zu verlängern, sobald das Projekt Istrien aus Alters- oder Campingplatzgründen wegfällt.

In dieser Thailand -Zeit habe ich wiederum einiges erlebt, worüber ich in meinem Thailand-Tagebuch“ berichtete:

Corona-Virus

Ihr müsst wissen, dass man in Thailand schlecht informiert wird. Einer der Gründe ist die thailändische Schrift, die ich nicht lesen kann. Zudem werden manche Informationen aus politischen Gründen zurückgehalten. Ich habe jedoch keine Angst hier in Hua Hin, denn grosse Menschen-Aufläufe gibt es nicht mehr. Die meisten Touristen sind wegen des Corona-Virus und Saison-Ende abgereist. Auf den Strassen hat es nur noch Einheimische und ein paar Rentner.  Ich fühlte mich hier sicher. Sicherer als in Basel. Ich bin mir bewusst, dass mein Istrien-Aufenthalt gefährdet sein könnte.

Pat

Pat am Chatsila Market in Hua Hin
11. Nov. 2019

Pat ist mittlerweilen auch 66 Jahre alt. Sie war nur zwei Mal bei mir in Hua Hin. Sie ist schwer krank und war mehrere Wochen im Spital. Sie erhält monatlich zwei Chemos und musste sich zudem am Unterleib operieren lassen.

Wir verkehren weiterhin mit dem Handy untereinander, denn Pat kann seit 2 Jahren nicht mehr sprechen. Ihre Stimmbänder sind kaputt. Die letzten Tage vor meinem Abflug nach Hause waren wir nochmals zusammen im Baiyoke Sky Tower in Bangkok. Ich hoffe, wir werden uns nächste Saison nochmals sehen!

13. Jan.: Diebstahl meines Handy und Tablet

Der Diebstahl meines Schweizer Handys und der Tablets waren mein einschneidendste Erlebnis in Thailand. Ich hätte nie geglaubt, dass in meinem Haus eingebrochen werden würde. Noch weniger, weil ich zur Tatzeit im Haus weilte.

Ich arbeitete am Notebook im Wohnzimmer, ging ganz kurz nach hinten in die Küche/WC. In dieser kurzen Zeit gingen die Räuber durch die Haustüre ins Haus. Sie war offen und nur das Mückengitter vorgezogen, und raubten das Telephon und Tablet, die neben dem PC lagen. Den PC und die Tasche mit meinem Geldbeutel liessen sie links liegen. Wie sie ins verschlossene und geschützte Haus-Areal kamen, habe ich am nächsten Tag entdeckt. Sie kletterten über die 2 m hohe Seitenmauer vom Nachbar-Haus. Diese Lücke habe ich in der Zwischenzeit mit Stacheldraht geschlossen.

Durch diesen Diebstahl war ich meiner Schweizer Telefon-Nummer beraubt, die ihr alle kennt. Ich war nicht mehr erreichbar. Dies hatte schwerwiegende Konsequenzen. Nicht nur, dass ich nicht mehr erreichbar war, auch nicht über WhatsApp, sondern dass ich meine Briefpost nicht mehr lesen und bearbeiten konnte.

Der Kundendienst Schweizer Post machte einen miesen Eindruck

Wie bereits erwähnt, ist mir am 13. Jan. mein Schweizer Handy aus meinem Haus in Hua Hin gestohlen worden. Dadurch konnte ich nicht mehr auf meine digitalisierte Briefpost zugreifen, da der Sicherheitscode fürs Login in den Post-Service „ePost-Office“ weiterhin an die Tf.-Nummer meines gestohlenen Handys geschickt wurde.

Ich wandte mich x-Mal an den Kundendienst der Post, um meine gestohlene Telefon-Nummer durch meine Schweizer-Ersatz-Handy-Nummer auszutauschen. Ich hatte in der Tat aus Sicherheitsgründen ein zweites Handy mit ALDI-Prepaid-SIM-Karte bei mir. Glaubt ihr, dass ein Austausch zweier Tf-Nummern möglich gewesen wäre? Der Post-Kundendienst hatte keine Ahnung über seine eigenen Anwendungen und Dienstleistungen. Sie gaben mir viele Tips, aber keiner war brauchbar. Es war ein Debakel des Post-Kundendienstes. Ein typisches Zeichen eines Staatsbetriebes, der keine Konkurrenz befüchten muss.

Durch Zufall bin ich nach 1 Monat auf die Mail-Adresse „support@swissid.ch“ gestossen. Diese Firma macht das Sicherheits-Login für den „ePost-Office“-Service. Zwei Tage später nach 1 Monat Theater mit dem Post-Kundendienst war die Handy-Nummer ausgetauscht und ich konnte am selben Abend 19 Briefe lesen resp. nach Binningen weiterschicken, um nach meiner Ankunft am 11. März die Steuererklärung zu erledigen.

Steine beim Vorgarten

Mein Haus: Umbau des Vorplatz und neue Maschinen

Winden und andere Kletterpflanzen haben seit 2-3 Jahren in der Zeit meiner Abwesenheit meinen Vorplatz überwuchert. Es war ein erschreckender Anblick, wenn ich frisch in Hua Hin eintraf.

Diesem Drama habe ich ein Ende bereitet: Ich habe die Erde ausgraben und mit Steinen auffüllen lassen. Das angenehme Grüne bilden nun mehrjährige Topfpflanzen im Innenraum meiner Terrasse, die auch kein Vermögen kosten.

Für mein zentral gelegenes Haus mit grossem Wohnzimmer/Büro, 2 Schlafzimmer, Küche Toilette/Dusche bezahle ich monatlich um die SFr. 540 Miete. Für diesen Preis kann ich in Thailand nicht erwarten, dass der Vermieter viel renoviert und ersetzt. Diese Saison habe ich auf eigene Rechnung die Waschmaschine, den Gefrier-Kühlschrank und den Fernseher ersetzt.

Chinesischer Tisch vor meinem Haus
Jan. 2020: Sitzplatz mit chinesischem Tisch und Topfpflanzen

Stromausfall

Zweimal ist im November der elektrische Strom je etwa 1 Stunde ausgefallen. Es war bereits Nacht. Kerzen musste ich anzünden, um etwas zu sehen. Ein solcher Ausfall ist zu verkraften und nicht aussergewöhnlich. Kritischer ist es, wenn dieser mehrere Stunden anhält. Dann wird es kritisch, weil auch die Wasser-Spülung des WCs nicht mehr funktioniert.

Habe mehrmals unter Stromausfall gelitten
23. Dez. 2019: Stromausfall in Hua Hin

Infos aus der Heimat durch Medien

Informationen aus der Heimat und auch von anderswo gehören für mich zum Leben. Ich wäre unglücklich, wenn ich nicht wüsste, was in Europa und speziell in der Schweiz geschieht. Dank Radio und Fernsehen bin ich recht aktuell und geniesse diesen Service. Bitterer sieht es mit den Schweizer und neuerdings auch den Deutschen Presse-Angeboten aus. Da herrscht ein Kampf der internationalen Presse gegen die eigenen Kunden sprich Internet-Kunden, weil diese nicht dies tun, was die Journalisten wollen!

Mittlerweilen haben sich praktisch alle Schweizer Tageszeitungen aus dem gratis OnLine-Geschäft ausgeklinkt. Sie wollen die lesefreudigen Kunden zwingen, für ihre Online-Ausgaben monatliche Abo-Gebühren ab Fr. 20.– zu bezahlen. Dies, auch wenn man in den einzelnen Ausgaben denselben Einheitsbrei geschrieben durch zentrale Redaktions-Teams lesen muss. Ohne irgendwem weh zu tun, nach meinem Wissen sind nur noch der vielgeschmähte BLICK und 20Minuten, sowie Teile des Spiegels und des Focus-Magazins kostenlos zu lesen. Zudem gibt es einige private, öffentlich rechtliche und ausländische Angebote

Ich bin gespannt, wie lange es geht, bis die Verleger realisieren, dass sie durch ihre Einschränkungen viele Inserenten und grosse Inserate Einnahmen durch fehlende Klicks verlieren. Ja, die Jounalisten, die doch alles besser wissen und der Wirtschaft Rat und Kritik austeilen, steuern ihr Boot auf direktem Weg zum Bankrott der Presse-Landschaft. Das Thema „Flat-Rate für die Presse-Organe“ mag ich ja gar nicht mehr erwähnen, denn die Verleger schweben immer noch in einer Wolke wie früher die Musik-Industrie.

Näharbeiten und Uhren-Reparatur

Dieses Jahr habe ich hier in Thailand die Reissverschlüsse dreier Kopfkissen ersetzen lassen. In der Schweiz hätte mich dies bestimmt weit mehr als Fr. 50.– gekostet. Hier bei der Nachbars-Näherin: 120 THB, das sind umgerechnet ca Fr. 4.– inkl der Reissverschlüsse

Omega SeaMaster Uhr

Ich besitze zwei dieser OMEGA Seamaster Uhren, die ich sehr oft trage. Bei beiden ist das Metallband auseinander gebrochen. 4 Teile lagen nun vor mir. Diese brachte ich dem einheimischen Uhrmacher und fragte ihn, ob er aus diesen 4 Teilen wenigstens 1 Uhr wieder zusammensetzen könne. Als ich nach 1 Stunde zurückkam, übergab er mir stolz 2 komplett revidierte Omega Seamaster und verlangte für seine Arbeit 150 THB, das sind ca. 5 SFr.

Sport und meine Gesundheit

Max Hua Hin Riadies Velo Club mit Dessert Dolphin Bay
Meine Weihnachts- und Neujahrskarte 2019/20

Abgesehen von meiner Augenkrankheit „Feuchte Makula-Degeneration“ fühle ich mich top-fit. Monatlich lasse ich mir auch hier in Thailand im nahen Bangkok Hospital die Eylea-Spritze verabreichen.

Ich fahre noch regelmässig mit dem Rennrad meine Ausfahrten der „Hua Hin Roadies“ mit. Jede einzelne etwa 80-110 km lang. Diese Saison musste ich 2x krankheitshalber aussetzen, weil ich Ende November 2019 in Bangkok zu wenig Flüssigkeit zu mir nahm und unter Dehydrierung, und später im Januar 2020 unter einer hartnäckigen Bronchitis litt. Trotzdem bin ich zufrieden mit meiner Leistung. Ich bin in den 5 Monaten gegen 3’500 km gefahren. Am Schluss meines Aufenthaltes war ich in Höchstform und konnte eine 80km Ausfahrt mit einem 29 km/h Schnitt fahren. Ganz ordentlich für einen 77-Jährigen

Shopping in Thailand

Shopping gehört zu einem meiner Hobbies. Thailand ist für mich ein Paradies. Manchmal überkommt mich die Kauf-Sucht, dann muss ich mich zurückhalten. Für diese Saison habe ich mir eine Einkaufsliste geschrieben. Diese habe ich nun abgearbeitet:

  • 2 blaue Jeans, 1 beige Trekking-Reise-Hose mit vielen Taschen
  • 2 Gilets aus Thai-Seide, je 1 schwarze Armani- und eine beige marmorierte lange Hose für die kommenden Festivitäten im Kosovo
  • 2 weisse Sport-BOSS-Hemden mit 2 Brusttaschen, hellblaue Shirts zu den Jeans passend
  • 1 schwarz-weiss karierter Reebok Sneaker
  • Camping-Geschirr
  • Socken, Gürtel und anderes Kleinzeugs wie Ingwer-Tea
Sneakers Schuhe
Reebok-Sneakers

Internet

Ohne Internet könnte ich mir einen 5 Monats-Aufenthalt in Thailand nicht vorstellen. Internet begleitet mich auf Schritt und Tritt. Auf manche Dinge könnte ich im schlimmsten Fall verzichten, aber Fernsehen/Zeitungen, Bank-Geschäfte, Kontakte zu meiner Familie und Freunden über WhatsApp, LINE oder VIBER, digitale Briefpost, sind für mich lebenswichtig.

Ich habe diese Saison auf Glasfaser und 5G gewechselt. Ja, die Thais sind bereits soweit. Dies war innert 2 Tagen ab Bestellung samt Installation der Glasfaser-Abzweigung von der Hauptstrasse her möglich, ohne dass ich dafür etwas zusätzliches bezahlen musste. Wie viele Wochen hätte ich bei der Swisscom gewartet?

Pratunam Dame-Kleider Shopping
Sexy Unterwäsche in Pratunam

Ausflüge und Besichtigungen

Ich war nicht allzu aktiv und machte wenige Ausflüge. Ich war zweimal in Bangkok. Das erste Mal im November hat es mich ins Bett geschmissen wegen Dehydrierung des Körpers. Zuerst trank ich zu wenig, und als der Durst kam zu viele Süss-Getränke wie Cola, Fanta, Schweppes etc. Was ich erst später erfuhr. Der Zucker in den Süssgetränken braucht zu seiner Verarbeitung Wasser und entnimmt dieses dem Körper! Beide Male residierte in einerm der höchsten Hotels in Bangkok dem „Baiyoke Sky Tower. Inmitten des Trubels von Pratunam, der grösste Shopping-Aerea der Welt. Man findet hier auf engstem Raum tausende von Geschäften und Läden mit Kleidern, Schuhe, Taschen etc.

Von Hua Hin aus besuchte ich 2x die Höhle Khao Luang in Phetchaburi. Sie ist für mich einmalig und strahlt unzählige beruhigende Wellen aus. Mehr darüber erfährt ihr in meinem illustrierten Bericht: „Tropfsteinhöhle Tham Khao Luang in Phetchaburi

Höhle Khao Luang bei Phetchaburi schlafender Buddha
8. Nov. 2019 Phetchaburi Khao Luang Höhle

Ueber den bevorstehenden Sommer in Basel, Istrien und im Kosovo berichte ich wie gewohnt in meinemSommer-Tagebuch

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