Seit dem 12. März weile ich wieder in Europa. Bis wahrscheinlich Mitte September 2026. Bis dahin unterbreche ich meine Berichterstattung aus Thailand. Durch Klicken aufs untenstehende Bild gelangst Du direkt in mein „Sommer-Tagebuch„

März 12 2026
Seit dem 12. März weile ich wieder in Europa. Bis wahrscheinlich Mitte September 2026. Bis dahin unterbreche ich meine Berichterstattung aus Thailand. Durch Klicken aufs untenstehende Bild gelangst Du direkt in mein „Sommer-Tagebuch„

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März 12 2026
Ich hatte einen Direktflug in die Schweiz mit der Swiss gebucht und erwartete keine grösseren Probleme bei Ausreise und Flug. Aber weit gefehlt. Die Thai-Immigration machte mir einen grossen Strich durch die Rechnung.
Um 10 Uhr hatte ich im Aranta Airport Hotel den Hotel-Bus zum Flughafen Suvarnabhumi gebucht und war somit rund 3 Stunden vor Abflug auf dem Flughafen. Ich freute mich darauf, die Wartezeit in der grossartige Thai-Lounche zu verbringen. Das CheckIn und die Gepäckabgabe funktionierte ebenfalls problemlos. Mein Weg führte über die Fast-Track zur Gepäck- und Pass-Kontrolle. Diese ist ganz links aussen bei der CheckIn-Reihe A/B. Ich kannte diesen Weg aus den Vorjahren, denn sie führt direkt zu recht neuen und sauberen Thai-Lounche.
Aber vorher ging es durch die Online-Passkontrolle. Eigentlich problemlos. Man legt den Pass auf das Lesegerät, das den Inhalt mit den Daten der Immigration kontrolliert. Bei mir stimmte etwas nicht. Ich musste zum Immigration-Schalter. Dort wurde ich zu einem höheren Immigration-Officer im Back-Office weitergereicht. Damit begann ein 1-stündiges Warten unter grösstem Stress.
Was war wohl los? fragte ich mich. Auf meine Frage, was denn vorliege, zeigte mir der Officer auf den Einreise-Stempel „16. Sept. 2025“ in meinem Pass. Dies sei das Problem. „Ob ich nachweisen könne, dass ich zu diesem Datum in Thailand eingereist sei?“ Ich fühlte mich in einem falschen Film. Ich muss nachweisen, dass ich korrekt in Thailand eingereist bin? Wofür war denn das TDAC-Formular gut? Die Immigration dreht ihre Verantwortung und Zuständigkeit um? Eine Frechheit und eines Rechtsstaates unwürdig! In meinem Hirn ratterte es. Ich bangte bereits um meinen Flug nach Hause.
Dann kommt mir in den Sinn, dass ich mein offizielles TDAC-Einreise-Formular noch in der Handtasche liegen hatte. Dies war ein reiner Zufall. Ich hatte diesen Ausdruck gestern in der Hand und wollte ihn wegwerfen, da das TDAC veraltet und ich es nicht mehr brauchen würde. Ich tat es nicht, denn man weiss ja nie! Dies war mein Glück!
Nun stand auch ein zweiter Officer um den Bildschirm und die Chefin der Immigration gesellte sich dazu. Sie mutmassten und machten mit ihren Handy’s Fotos von den Computer-Masken und meinem TDAC-Ausdruck. Ich wusste immer noch nicht, was los sei. Dann wurden von mir ein Foto gemacht und die Fingerabdrücke genommen. Nach langem Hin und Her gab man mir den Pass und die Boardingkarte zurück …. und erlaubte die Ausreise! Ohne sich zum Problem zu äussern!
Zuerst wollte ich mich zurückhalten, nahm aber dennoch den Mut zusammen und fragte, wo eigentlich das Problem lag? Ob ich irgendetwas falsch gemacht hätte? Fragte ich. „Nein gar nicht“, meinte der Officer lächelnd und erklärte: „Ihr Einreise-Daten-Record war nicht auffindbar. Sie waren gemäss Computer inkognito in Thailand. Unser Computer System hat diese Daten verloren und wir mussten diese Daten nacherfassen. Ich hätte nichts falsch gemacht. Es sei ein Fehler der Immigration gewesen!“
Mir fielen Berge von Steinen von meinem Herzen. Wir plauderten noch etwas, dann verabschiedete ich mich von der Immigration und ich ging schnellen Schritten in die Thai-Lounche, wo ich mich vom erlittenen Schreck etwas erholte.
Der Rest meiner Reise ist schnell erklärt. Alles klappte bestens, auch der Flug nach Zürich. Pünktlich um 19:15 Uhr landete die Swiss in Zürich. Wenig später stieg ich in den Zug nach Zürich HB und dort in den ICE nach Basel. Um etwa 22 Uhr öffnete ich die Türe zu meiner Wohnung, wo ich zu meiner Ueberraschung einen Teller mit belegten Brötchen und einen zweiten Teller mit feinem Obst von Rosmarie fand. Rosmarie ist die gute Seele im Hause, in dem ich wohne. Sie leerte meinen Briefkasten während meiner Abwesenheit.
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März 07 2026
Die Schweizer Presse ist ein Club verschlossener Erzeugnisse. Es gibt diese nur gegen Bezahlung. Ich bin ein Vielleser und sehr interessiert an einer Meinungsvielfalt. In der guten alten Zeit, als die Online-Presse-Erzeugnisse noch gratis waren, habe ich die nachfolgenden Zeitungen/Magazine regelmässig konsumiert: Blick-Schlagzeilen, Spiegel, Focus, Basler Zeitung
Ganz still und leise hat nun auch der „Blick“ seine Online-Seite kostenpflichtig gemacht. Der Blick ist beileibe nicht mein Lieblingsblatt, aber am Morgen früh auf dem WC lese ich vorallem seine Schlagzeilen. Dann bin ich im Bild, was sich über Nacht zugetragen hat. Die Schlagzeilen genügen, der Inhalt ist auf Schülerzeitungs-Niveau. Diese Aktualität liefert leider keine andere Schweizer-Zeitung, denn die schliessen ihre Redaktionen über die Nacht.
Auch die anderen Schweizer Tages- Zeitungen sind kostenpflichtig. Einzig das kleine „20Min“ oder „Watson“ liefern ihre Internet-Ausgaben gratis. Die Abo-Gebühren für die Internet-Ausgaben der grosses Zeitungen sind enorm hoch. Eine Frechheit, wenn man weiss, wie günstig das Medium Internet ist! 2 oder sogar 3 Zeitschriften kann und will ich mir einfach nicht leisten.
Was ich gar nicht verstehe, dass sie ihre Erzeugnisse durch hohe Abo-Gebühren abschotten und damit die notwendige Beachtung für ihre Werbepartner noch mehr reduzieren. Je weniger Leser, desto weniger Werbung! Für die Werbung sind die Gratis-Internet-Angebote interessanter! Dies interessiert die Journalisten wenig. Sie wissen es besser und bauen sich damit langsam ab.
Ich will auch nicht mit meinem ewigen Gebet für eine Flat-Rate der deutschsprachiger Presse-Erzeugnisse werben. Vergleichbar der Musik-Industrie, die damit den Weg aus ihrer grossen Krise schafften. Aber die Journalisten wissen alles besser. Seit Jahren zeigt ihr Weg bergab, aber sie bleiben bei ihrem Kredo: Es gibt nichts kostenlos – Abonnemente ist unser Business-Plan
Es gibt ein paar Gratis-Angebote, aber gegen diese kämpft die Presse-Lobby mit allen Mitteln. Neben den schriftlichen und gesprochenen Fernseh-Nachrichten in SRF und vorallem NTV, sind es die beiden Gratisblätter „20min“ und „Watson„
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März 07 2026
„Attraktiver Mann“ ist die Uebersetzung von „Handsome Man“. Ich bin ein solches männliches Gott-ähnliches Wesen, Die Weiber reissen sich um mich und rufen mir „Handsome Man“ nach, wenn ich in der Soi94 flaniere oder zum Strand gehe. Gleich 2 oder 3 der schönen, sexy und vollbusigen Damen ziehen an meinen Armen und bezirzen mich. Sie wollen mich alle verwöhnen. Ich muss ein heisser Typ, eine echte Schönheit sein und grosse Qualitäten haben. An jedem Finger könnte ich eine dieser Schönheiten haben.

Auch Männer reissen sich um mich. Man muss sich genau umsehen, um sie zu erkennen. Einer hübscher als der andere. Schlank und gross sind sie. Ihre Oberweite ist bei manchen beachtlich. Ladyboys sagt man denen. In der Schweiz gibt es auch solche. „Mann-Weib“ sagt man denen. Sie sind aber meist böse, kratzbürstig und weniger liebenswert.
Das Alter, die Standfestigkeit und Qualität meiner Banane spielt denen keine Rolle. Auf den Beutel zwischen den Beinen legen sie wenig Wert. Was zählt, ist einzig mein Geldbeutel in der Hosentasche.
Wie schütze ich mich gegen die wollüstigen Weiber und Männer: Ich lasse meine Freundin Pitta vor mir an den Geschäften, Massage-Shops und Bars gehen. Sie schützt mich viel besser und effizienter, als meine gute Erziehung … ha ha ha
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März 06 2026
Eine Betreibung (Zahlungsaufforderung) ist nach dem Gefängnis das zweit-schlimmste, was einem passieren kann. Haarscharf bin ich daran vorbeigeschlittert. Vor ein paar Tagen berichteten mir meine Freunde zu Hause, die meine Post aus dem Briefkasten nehmen, dass ich 2 Betreibungs-Anzeigen erhalten hätte. Ich muss in den 5 Monaten in Thailand die eine oder andere Rechnung nicht bezahlt und auf Mahnungen nicht reagiert haben! Es ist wirklich mein grosses Problem, dass ich die Post in der Schweiz nicht einsehen kann und in 5 Monaten kann viel passieren.
Wow – grosser Schock meinerseits. Wie komme ich zu den Betreibungs-Unterlagen, um einen „Rechtsvorschlag“ erheben und eine Betreibung abwenden zu können? Meine zu Hause hinterlegte Vollmacht akzeptierte die Postbeamtin nicht. Diese müsse notariell beglaubigt sein, meinte sie. Ich musste eine von der Post akzeptierte digitale Vollmacht meinen Freunden zuschicken, damit sie die beiden Dokumente auf der Post auslösen konnten. Dann hätte ich 10 Tage Zeit, um einen „Rechtsvorschlag“ zu erheben und das Problem ohne Betreibung zu lösen.
Ich arbeitete an der Vollmacht stundenlang. Ich musste dazu eine digitale Identifikation lösen. Aber ich brachte es hin, dank meiner Internet-Affinität. Gestern am 5. März bekam ich die Nachricht, die beiden Dokumente sind ausgelöst und befinden sich auf meinem Tisch zu Hause in Binningen. Nun habe ich bis zum 15. März Zeit zu reagieren. Am 11. März komme ich in der Schweiz an!
Damit dies mit der unerledigten Post und den offenen Rechnungen nicht nochmals passiert, werde ich mir einen Scan-Service zulegen, der meine Briefpost durch Einscannen digitalisiert und mir per eMails weltweit zuschickt!
Beim Durchstöbern im Internet entdeckte ich den Weg zu einer offiziellen digitalen Abhohlungs-Vollmacht für die Schweizer Post. Ich muss gestehen, das Verfahren ist zwar tricky, aber sehr gut beschrieben.
In Google habe ich die Seite durch sie folgende Suche gefunden: „post.ch Sendung verfolgen„. Auf dieser Internet Seite der Post muss die Sendungsnummer oder Abhol-Code eingegeben werden
Dann wird man auf die Daten der gesuchten Sendung geleitet und kann u.a. eine „Einmal-Vollmacht“ zum Abholen der Sendung generieren. Dazu muss man aber eine „SwissID“ lösen resp. ein entsprechendes Konto eröffnen. Die „SwissID“ ist eine digitale Identität und erlaubt den Zugang zu vielen wichtigen Services wie Patientendossier oder eben Post-Services. Ich hatte diese bereits und konnte diese Vollmacht problemlos erzeugen. Man n muss dazu den korrekten Namen, Vornamen und Geburtsdatum der bevollmächtigten Person eingeben. Per eMail wird einem diese Einmal-Vollmacht zugeschickt. Diese Vollmacht muss man nun nur noch dem Bevollmächtigten zuschicken, damit er auf der Post das Dokument auslösen kann.
Die beiden Zahlungsaufträge lauteten auf Fr. 877.– und Fr. 117.–. Ich hatte zu wenig Steuern bezahlt. Ich bezahlte diese beiden Beträge m 16. März und unterbrach damit den Betreibungs-Ablauf. Aber trotzdem bin ich nun im Betreibungsregister registriert. In 5 Jahren werden die beiden Einträge gelöscht.
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Feb. 16 2026
Immer wieder schlägt die Fehlerhexe zu. In letzter Zeit vermehrt. Es sind typische Tippfehler oder fehlende Buchstaben. Ich könnte nun die Schuld dem Computer geben, wie es die meisten Firmen tun „Ja, der Computer“. Nein, es ist Nachlässigkeit meinerseits. Vielleicht auch alters-unterstützt. Nicht richtig und nur oberflächlich durchgelesen. Ich will mich bessern.
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Feb. 03 2026
Das „alte Haus von Rocky Docky„, wer kennt nicht diesen Ur-Schlager gesugen von Bruce Low steht genau vis-à-vis von mir im „Dusit Land & House 10“. Es hat die Hausnummer 34/133 und ist ein grosses Aergernis . Das Haus ist gleich alt wie meines, aber es wird umgebaut. Total-Sanierung nennt man dies. Als ich Mitte Septemberletzten Jahres in Hua Hin ankam, haben sich meine Nachbarn bereits beschwert ob des aufdringlichen Lärms, den die Renovation mit sich brachte.
Seither sind 6 Monate vergangen. Schmutz, Lärm, Abfall, Staub etc beeinträchtigen mich enorm. Die Hauseigentümer lassen sich nicht sehen. Sie waren nur kurz über Weihnachten/Neujahr hier und haben scheinbar einiges am Umbau wieder geändert.
Die Handwerke sind auf sich selber gestellt und können tun und lassen, wie es ihnen gefällt. Nun wird weiter gehämmert, geschliffen und gesägt. Je nach Wind ist die Luft voller Staub. Obwohl ich Fenster und Türen geschlossen halte, sind die Möbel und der Fussboden bereits in kurzer Zeit mit Schmutz belegt. Wöchentlich muss meine Putzfrau alles feucht abstauben und aufnehmen. Ein Jammer. Ein Neubau hätte bestimmt weniger Emissionen mit sich gebracht.
Die Haus-Eigentümer haben sich mit diesem Werk keine Freunde geschaffen.

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Jan. 31 2026

Mehrmals wöchentlich gehe ich schwimmen und ins Fitness. Im Brust- und Chrawlstil schwimme ich gegen 300 m. Diese Distanz genügt mir. Der Sport zeigt aber immer mehr Früchte. Meine Muskeln stärken sich und ich habe mehr Kraft in den Armen. Die hängende Altershaut an den Armen ist beinahe verschwunden.
Jährlich lade ich meine Hausvermieterin Maleena zu einem feinen Essn ein. Als Dank für das Putzen des Hauses, bevor ich im Herbst eintreffe. Diesmal gingen wir wieder ins Izakaya zum Sushi-Essen. Es war ein Genuss. Ich bin gespannt, wie lange dieses Restaurant überleben wird, denn neben uns war nur 1 weiterer Tisch mit Personen belegt.
Am 10. März werde ich Hua Hin im Taxi von Mr. Chao um 12 Uhr verlassen und im Hotel „Aranta Suvarnabhumi Airport“ in Lat Krabang 10 Minuten vom Flughafen entfernt übernachten. Am Tag darauf gehts um etwa 13 Uhr zurück in die Heimat. Heute habe ich gebucht 1’807 THB inkl. Frühstück und Flughafen-Transfer, das sind ungefährt SFr. 45.–

Der Moskito-Killer, den ich vor ein paar Tagen für 550 THB gekauft habe, bewährt sich 100%. Sein blaues Licht zieht die Moskitos an, wo sie dann verbrennen.
Als Autofahrer in der Schweiz war das Tanken immer eine kostspielige Sache. Schnell waren Fr. 100.– weg. Heute musste ich meinen Roller auftanken, das 3. Mal seit ich in Thailand bin. 100THB hat es gekostet, rund Fr. 2.50. Ich gebe aber auch zu, dass ich mit dem Roller nur zum Essen, Fitness und zum Einkaufen fahre und dies sind kurze Strecken.In den letzten Monaten in Hua Hin bin ich rund 510 km gefahren.
Jeden Sonntag Morgen kommt meine Putzfrau und bringt mein Haus auf Vordermann. Mit dem neuen Staubsauger, den ich vor einer Woche gekauft habe, ist sie begeistert und schwärmt über den Schmutz, den sie damit aufsaugen kann.
Nach meinem üblichen Mittagsschläfchen fuhr ich in denalten Teil von Hua Hin mit den wenigen noch vorhanden Holzhäuser.n Vor allem die Restaurants auf Holzstelzen über dem Meer haben es mir angetan. In wenigen Jahren werden die abgerissen, damit die Gemeinde auf diesem Platz einen öffentlichen Strand machen kann. Etwas das sie vor vielen Jahren verpasst hatten, als sie den kilometerlangen Strand vor Hua Hin den reichen Hotels verkauft haben.
Es ist schade. Die Gemeinde Hua Hin rutscht von einem Fehlentscheid in den anderen. Diese Fisch-Restaurants hinausgebaut aufs offene Meersind die letzten privaten Restaurants direkt am Meer. Sie sind einmalig und beliebt bei allen Gästen. Bald gibt es nur noch die grossen und teuren Hotel-Restaurants mit Blick auf Meer.

Ich habe es bereits in meinem Mittwoch-Posting erwähnt: Die Massage war wahrscheinlich zu hart. Und in der Tat, ich spürte die Nahwehen noch am Donnerstag. Mein Körper rebellierte gegen die harten „Eingriffe“ und reagierte mit starken Schweissausbrüchen. Er musste sichwieder stabilisieren. Dies war sicher nicht mein Ziel bei der Massage. Ich werde es nächstes Mal mit einer feineren Öl-Massage angehen.
Kurz nach 8 Uhr wanderten wir beide bereits in Schwimmbad. Die Sonne schien und die grauen Schmutz-Wolken der Vortage waren wie weggeblasen. Ich machte meine 300m, liess mich etwas anbräunen und dann ging es wieder nach Hause zum Frühstück.
Am Nachmittag führte uns der Weg, wie immer am Freitag, in die Jintana-Sauna und anschliessend ins Fässli-Restaurant in der Soi102. Für mich ein geruhsamer Nachmittag mit 4 Saunagängen, Pitta brachte es auf das doppelte. Sie ist ein extremer Saunafan und geniesst die Hitze und das Schwitzen. Eine AusnahmeFrau!
Ich habe mir lange überlegt, ob ich seine Rede am WEF in Davos kommentieren soll. Ich habe diese nämlich verfolgt, trotz Ärger und Wut über seine Pöbeleien, Lügen, Eigenlob, Protz, Beleidigungen, Erpressungen etc. Eine Rede voller Feindseligkeiten gegenüber Europa. Er ist und bleibt ein schrecklicher Mensch. 1,5 Stunden hat er gesprochen und seine wirren Gedanken verbreitet. Auch die Schweiz bekam ihren Senf ab. Er T.r.u.m.p war der „Beste und Erfolgreichste, alle anderen kleine Würmer“. Irgendwie kamen bei mir Erinnerungen an einen anderen Führer vor 90 Jahren auf, der ähnlich polterte.
Was mir aber am meisten zu denken gibt, dass dieser Mensch das Staatsoberhaupt der grössten Wirtschaftsmacht USA ist und seine Untertanen ihn mehr oder weniger akzeptieren. Es regt sich kein oder wenig Widerstand, obwohl er sie tagtäglich mit Militär, ICE und einschneidenden Massnahmen quält. Unbegreiflich und armselig. Ich wiess jedoch aus Erfahrung, ein grosser Teil der Amis ist unbelesen und deshalb für Populisten ein leichtes Spiel.
Noch etwas zur obigen Schreibweise des Namens. Die Punkte zwischen den Buchstaben sollen die Suchsysteme etwas verwirren. Ich möchte die Macht der US-Geheimdienste nicht auf mich ziehen.
Um 05:30 bin ich aufgestanden, um 7 Uhr war ich 1 Stunde im Fitness-Center und um 08:15 ging es ins Schwimm-Center, wo ich meine 300 m abspuhlte. Nach dem anschliessenden Frühstück begab ich mich um 11 Uhr zu Tai- und Öl-Massage.
Nach einem 1 stündigen Schlaf auf der Sonnenliege im Freien begannen die Pitta-Tage. Diese körperliche Kombination am Vormittag hat mich geschafft. Vorallem die Massage war wahrscheinlich etwas zu hart. Mein Köper wehrte sich noch Stunden später mit Schweissausbrüchen.
Am Neujahr tötete ein Teenager einen Mann am Pier vom Hua Hin, an diesem Wochenende wurde ein Schwede mit Rauschgift verhaftet und in der Nacht auf den gestrigen Montag wurde in der Soi88/1 (Rotlichtviertel) eine Hotelangestellte an ihrem Arbeitsplatz im Hotel ermordet.
Nachtrag vom 20.1.26: In der Zwischenzeit hat die Polizei einen Verdächtigen verhaftet, einen Obdachlosen. Ob er wirklich der Täter ist? In Thailand ist dies üblich. Die Polizei muss chnell einen Erfolg für die Oeffentlichkeit und Presse ermelden. In kurzer Zeit präsentiert sie für die Medien einen Verdächtigen, meistens einer, der sich nicht wehren kann und kein Geld für Bestechung hat, und dann versandet die Geschichte und man hört nichts mehr.
Interessant an der ganzen Geschichte. Die Polizei stellte eine Belohnung von 30’000 THB in Aussicht, für den, der Hinweise zur Verhaftung des Mörders liefere. 30’000 THB entsprechen SFr 800.–
Ich interpretiere diese schrecklichen Ereignisse als Zeichen derHoffnungslosigkeit vieler Thais, auch im Rotlichtviertel. Ihre Saison mit zahlungskräftigen Ausländern dauert nur wenige Wochen um die Weihnachtszeit. Voher und nachher herrscht tote Hose. Jede Bardame, Masseuse, Prostituierte oder auch Ladyboy kämpfen monatelang ums überleben.
Ueber grosse Teile von Thailand wurde Smog-Alarm ausgerufen. Die Schmutzwerte betragen das 4-fache des WHO-Jahresrichtwertes. Ganz extrem ist es in Bangkok, weil da noch der Verkehrsschmutz dazu kommt. Wer sich in diesen Tagen auf den Strassen Bangkoks aufhält, riskiert seine Gesundheit. . Einzig der Süden ist davon verschont.
Mich hat dieser Schmutz noch nicht spürbar beeinträchtigt. Einzig der leichte Dunst am Himmel und der neblige Fernblick zeigen, dass da etwas nicht stimmt.
Fitness und Gym war angesagt. Ueberrascht war ich ob des späten Sonnenaufgangs am Morgen früh. Es wurde erst zwischen 06:50 und 7 Uhr hell und heller.
Ich habe mich im Internet erkundigt und festgestellt, dass in diesen Tagen der Sonnenaufgang zum spätesten Zeitpunkt im Jahr stattfindet, nämlich um 06:51 Uhr. Der früheste Sonnenuntergang findet im Dezember um 18:11 Uhr statt.
Meine Stimmung ist im Keller. Ich bin wütend und verzweifelt! Ich muss gestehen, dieser Typ stellt den Putin in den Schatten. Er führt Krieg gegen die ganze freie Welt! Was mich aber am meisten ärgert, dass die amerikanische Bevölkerung noch immer nicht realisiert, wohin ihr Führer sie führt! Mitgegangen, Mitgefangen!
Trump verhängte gegenüber den EU-Ländern, die sich gegen eine Annexion Grönlands wehren, weitere Strafzölle bis zu 25%. Dies ist eine klare Kriegserklärung des grössten Verbrechers und Idioten gegenüber der EU. Es könnte auch das Ende der Nato sein.
Damit bestätigte sich die Weisheit, dass man nie Erpressern nachgeben oder sogar mit ihnen zusammenarbeiten darf. Diesen Fehler machte die westliche Welt bereits gegenüber Hitler, Putin und nun beim amerikanischen Schwachkopf.
Ich habe mich entschlossen, als Protest gegenüber dem amerikanischen Diktator, der USA und seiner Bevölkerung, die ihn immer noch grösstenteils unterstützt, im sozialen Medium Facebook jeden Tag eines der vielen Anti-Trump-Videos und -Satire-Bilder zu teilen.
Nach einer gemütlichen und schönen Strandwanderung kehrten wir am späteren Nachmittag um 5 Uhr zum Dinner ins Restaurant „Ruam Saep Yokkhok“ an der Phetkasem zwischen Market Village und G-Hotel ein. Ich kannte es von früher und liebte es wegen seiner kleinen Ess-Hütten im Inneren des Hofes.
Leider war unsere Erfahrung erschreckend: Unsauber, auf Bänken und Tischen Kot von unzähligen herumfliegenden Vögeln jeder Grösse, auch Tauben, die bekannt dafür sind, Krankheiten zu verbreiten. Der Höhepunkt war, dass sich diese Vögel ungeniert in der Aussenküche an den Früchten und Gemüsen für Salate gütig taten und ihren Kot hinterliessen. Ein Papaya-Salat mit Tauben-Kot ist Geschmackssache. Es war fast Nebensache, dass der bestellte geräuchten Wels mindestens vom Vortag war. Sein Fleisch war trocken ohne Saft!
Mir hat früher eine ältere Thai-Freundin geraten, bevor ich etwas in einer Strassen-Küche kaufe, soll ich deren Kleidung begutachten. „Saubere Kleidung und Fingernähgel, sauberes Essen“. Andernfalls Hände weg. Das „Ruam saep Yokkhok“ fiel nicht in die saubere Kategorie.

Ich habe lange Zeit die Facebook-Beiträge von Sam Gruber, seines Zeichens ehemaliger Journalist und Inhaber eines Ressorts in Koh Samui, im Facebook verfolgt. Seine Meinungen waren oft linkslastig, aber dies störte mich eigentlich wenig, denn ich stehe auf Meinungsfreiheit.
Manchmal erwiderte ich ihm, weil ich total anderer Meinung war, z.B. in der aktuellen Beurteilung der Deutschen Wirtschaft oder der Vorschläger der deutschen SPD. Während er immer noch von der Wirtschaftsmacht Deutschlands schwärmte, warnte ich ihn, weil sie nach meiner Meinung auch wegen der fehlenden Einsicht durch die SPD vor dem Abgrund stehe. Leider hat er dies nicht akzeptieren können und schrieb mir unsachliche, emotionale „Besserwisser-Kommentare“ zurück.
Das ganze eskalierte, bis er mich heute aus dem Kreis seiner Diskussionsseite samt meinen Beiträgen löschte. Ein eigenartiges Verhältnis zur Meinungsfreiheit eines Ex-Journalisten, der Andersdenkende ausschliesst.
Meine Putzfrau riet mir nach den Sandstürmen der letzten Wochen, mir einen Staubsauger zuzulegen. Das normale Wischen mit den Langhaar-Besen wirble den Sand nur auf. Ja, sie hatte recht und wir marschierten resp. fuhren ins nahe HomePro, wo wir einen Hitachi-Sauger für 2’180 THB (das sind etwa Fr. 55.–) kauften. Einen ohne Papier-Staubbeutel. Der Transport nach Hause war recht tricki. Pitta musste das Paket auf dem Roller halten, während ich ganz vorne auf dem Sitz sass. Aber es klappte bestens.
Nun habe ich noch ein Problem. Wie kann ich ihn vor der Hausbesitzerin schützen, denn sie ist ein technisches Ferkel. Sie hat mir schon einiges zerstört, weil sie kein Verständnis für die Feinheiten der Technik hat und ihre Kraft einsetzt , wenn etwas nicht leicht geht.
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Jan. 16 2026
Thailand ist das Land des Lächelns. Bis vor kurzem wenigstens. Innert weniger Tage haben 2 grosse Unglücksfälle mit demselben Hintergrund Thailand erschüttert. Vor 2 Tagen am 14. Jan. stürzte im Norden Thailands in der Provinz Nakhon Ratchasima ein Baukran eines im Bau befindlichen Autobahn-Highways auf eine eben unten durchfahrende Eisenbahn. Ueber 30 Tote und unzählige Schwerstverletzte.
Einen Tag später, am Donnerstag, 15. Jan. stürzte wiederum ein Kran von einer im Bau befindlichen Autobahn ganz in meiner Nähe in Samut Sakhon und zermalmte Autos unter sich. Wiederum mehrere Tote. Es ist leider nicht der erste derartige Unfall auf diesen Baustellen. Von kleineren Unfällen wird gar nicht mehr berichtet, jedoch grössere können nicht verheimlicht werden.
Für mich unverständlich, dass der tägliche Haupt-Verkehr zwischen Bangkok und dem Süden weiterhin unter und zwischen diesen Baustellen geführt wird, auf denen in der Höhe gefährliche Arbeiten durchgeführt werden. . Ich hatte immer ein mulmiges Gefühl, dass irgendetwas, sei es ein Hammer oder ein Stück Eisen, von oben auf unser Taxi fallen könnte. In Thailand gelten andere Regeln zum Schutz von Menschenleben! Ein Ausländer oder Thai weniger interessiert die Behörden weniger.
Die Korruption treibt ein immer grössere Unwesen in diesem Lande. Thailand gehört seit langem zu den korruptesten Länden und steht auf Rang 107 von 180 Ländern des Korruptions-Indexes (CPI). Fast jedermann ist davon betroffen. Immer lautere Stimmer werden in den sozialen Medien aktiv. Nachdem lange Zeit die Polizei im Vordergrund gestanden hatte, die es u.a. bei Verkehrskontrollen vorallem auf Ausländer abgesehen hat und Einheimische laufen liess, weil sie sowieso nicht zahlen konnten (wollten), kommt nun immer mehr die allmächtige Einwanderungsbehörde „Immigration“ in den Vordergrund.
Die Leute beklagen sich, ob des lausigen Service und unendlicher Wartezeiten bei Verlängerungen „Extensions“ von Jahres-Visas. Ohne Zahlung von Schmiergeldern über Mittelsmännr/-Frauen sprich „Visa-Service-Agenten“ geht gar nichts mehr. 10’000 THB /das sind etwa Fr. 250.–) sind für eine schnelle Behandlung des Antrages üblich. Bei schwierigeren Fällen kann es auch das Doppelte sein, wie ich es vor ein paar Jahren zwei Mal am eigenen Leibe erfahren musste. Ich habe darüber ausführlich geschrieben.
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Jan. 11 2026
Auch in Hua Hin habe ich einen mehr oder weniger geregelten Tages- und Wochen-Ablauf. Mein Tag beginnt meistens zwischen 5 und 6 Uhr in der Früh mit einem Kaffee und einem Blick in den Computer auf die eingegangenen Neuigkeiten aus aller Welt und endet abends gegen 22 Uhr, indem ich TikTok-Videos anschaue. Am liebsten „Dick und Doof“ (Laurel and Hardy) aus meiner Jugendzeit.
Die Tage sind dann meistens strukturiert.Montags bis Mittwochs geht es um 7 Uhr ins Fitnessstudio und anschliessend ins Schwimmbad. Das Frühstück gibt es um 10 Uhr, es sei denn, ich muss Lebensmittel im Lotus einkaufen, dann verschiebt sich das Frühstück um 1 Stunde. Ich gehe gerne vor 10:30 Uhr ins Lotus resp. Market Village, weil dann die übrigen Geschäfte noch nicht geöffnet haben und es weniger Leute im Shopping-Center hat. Ich finde zu der Zeit noch problemlos einen Parkplatz in der Scooter-Abstellhalle.
Jeden Tag um 12 Uhr mache ich ein 1-2 stündiges Mittagsschläfchen auf der Terrasse mit laufendem Radio, aus dem die aktuellen Nachrichten ertönen. Am Anfang höre ich mit, dann übernimmt mein Schlaf das Kommando. Anschliessend beginnt mein freier Nachmittag mit Foto- und Internet-Bearbeitung am Computer. eBanking, Geldtransfer, Buchungen von Flügen und Hotels für den Sommer sind meine typischen Aktivitäten.
Gegen 16 Uhr holt mich mein Hunger ein. Dann gibts es mein Nachtessen zu Hause wie Hühnchen mit Reis oder Nudeln, oder etwas Aufgekochtem aus dem Tiefkühler. Ich gehe nie alleine auswärts Essen. Ich mag nicht, alleine an einem Tisch sitzen. Dies wäre für mich trostlos. Zu Hause habe ich meinen Freund, den Fernseher!
Den Abend verbringe ich am Computer und/oder vor dem Fernseher, ab dem ich aktuelle Sportübertragungen oder Sendungen der Vortage anschaue. Politische Diskussions-Sendungen wie Markus Lanz, Hart aber Fair und Maischberger gehören zu meinen Favoriten. Ueber Internet und meinen Mini-PC kann ich alle deutschsprachigen Sender auf meinem grossen Fernseher abrufen. Spätestens gegen 22 Uhr geht es ins Bett auf die geliebte Designer-Bettwäsche. Damit schliesst sich ein typischer Tag.

Am Mittwoch-Nachmittag kommt Pitta in ihrem Mazda2 zu mir. Pitta wohnt im nahen Cha Am in einem eigenen Haus. Meistens bringt sie Ananas, Avocados, Papayas vom Markt mit. Früchte fürs Frühstück. An diesen Tagen ist einzig am Freitag-Nachmittag ein 2 -stündiger Besuch in der Jintana-Sauna eingeplant. Pitta liebt diese Saunagänge und ist glücklich dabei. Rund 6-7 mal geht sie in einen de Sauna-Räume oder ins Dampfbad. Nach der Sauna gehts ins „Fässli- Restaurant“, wo wir meistens einen geräuchten Wels und den Fleischsalat „Moo Nam Tok“ und einer Suppe bestellen.
Pitta ist eine Früh-Einschläferin. Um 20 Uhr geht sie ins Bett. Ich folge ihr 1-2 Stunden später.
Am Donnerstag leben wir unsere adhoc-Aktivitäten aus. Strandspaziergänge, oder auch Touren durch eines der Shopping-Center. Manchmal kochen wir auch zu Hause. Meistens gehen wir aber um 17 Uhr zum Essen in eines unserer Stamm-Restaurants in Hua Hin.
Am Samstag nach dem Frühstück fährt Pitta wieder nach Hause. Nun beginnen meine Single-Tage, wobei ich meistens am Samstag meine Lebensmittelvorräte im Lotus aufstocke. Am Sonntag ist dann der Cleaning-Day. Da kommt meine Putzfrau, bringt mein Haus wieder auf Vordermann und verabreicht mir eine Thai-Öl-Massage. Daneben läuft die Waschmaschine mit Bett- und Schmutzwäsche. Wir beide, Pitta und ich, geniessen diese freien Tage in unseren eigenen 4 Wänden.
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Jan. 06 2026
… und steh immer in der falschen Kolonne! Sei es beim Metzger oder Bäcker zu Hause in der Schweiz, oder auch hier in Hua Hin an der Kasse im Lotus Market. Geschehen heute am Dienstag, 6. Jan. 2026.
Ich hatte nur wenige Sachen eingekauft. Eier, Joghurt, Frischhalte Folie und Waschbürste. 3 Kassen waren offen.
Ich nahm die Kasse 1. Aber schon Pech gehabt, denn die gekaufte Mikrowelle der Person vor mir war in der Kasse nicht vorgesehen. Die Verkäuferin musste den Code erfragen. Es dauerte und dauerte…..
Ich wechselte auf Kasse 2. Nur 1 Pärchen war vor mir. Mit einem Koffer und 1-2 Kleinigkeiten. Scheinbar ein optimaler Entscheid. Nun wollte die Verkäuferin nachschauen, ob die Beiden im Koffer nichts versteckt hätten. Aber der Koffer liess sich nur schwer öffnen. Die Käufer wussten nicht wie! Als sie dies endlich geschafft hatten, gings ums zahlen. Der Mann bezahlte mit Kreditkarte. Er gab aber einen falschen Code ein. Er wusste sichtlich den Code der Kreditkarte nicht mehr. Also schaute er im Handy nach und suchte und suchte …. bis endlich die Zahl-Quittung ausgedruckt wurde.
In der Zwischenzeit wurde in Kasse 1 das Problem mit der Mikrowelle gelöst und bereits 3 andere Kunden konnte ihre Ware bezahlen. Typisch Max. Ich habe mich wiederum an der falschen Kolonne angeschlossen. Typisch Mann!
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Dez. 19 2025
Sobald man ausserhalb einer grösseren Stadt wohnt, ist man in Thailand auf einen mobilen Untersatz angewiesen. Ich wohne mitten in Hua Hin. Für mich zum Beispiel genügt ein Roller, um einzukaufen oder mich irgendwo in Hua Hin zu begeben.
Für viele Einheimische muss es ein Auto, sein, weil sie ausserhalb der grösseren Ortschaften in einer kleinen Siedlung wohnen. Von uralten Diesel-Stinkern bis zu den modernsten und teuersten Autos sieht man alles auf den Strassen. Die ausländischen Autos sind sehr teuer und werden mit happigen Einfuhr-/Luxus-Zöllen belastet. Die meisten neuen Autos sind geleased. Da es seit einigen Jahren eine Art TÜV-Pflicht gibt, sind die Autos und auch die Motorräder umweltfreundlicher geworden. Aber es gibt immer noch schwarze Schafe und Stinker, weil die Korruption eben alles möglich macht.
Anhand der Autos kann man die sozialen Schichten unterscheiden. Die Reichen, die Mercedes oder Camry-Toyotas fahren, der Mittelstand mit den Hondas und Mazdas, und die Handwerker und Bauern mit ihren alten Diesel-Rosthaufen.

Noch letztes Jahr sah man fast keine E-Autos. Vielleicht den einen oder anderen Tesla. Diese waren aber eine Sensation. In diesem Jahr hat sich das Strassenbild total geändert. E-Autos aus China haben das Kommando übernommen. Die Teslas sind fast vollständig vom Strassenbild verschwunden. „BYD“ und „MG“ sieht man überall. Wer erinnert sich nicht an die alte englische MG-Sportwagen-Marke. Unser Traum und Statussymbol als junge Männer. Diese Marke ist mittlerweile in China beheimatet und bietet sehr erfolgreiche Modelle an.
Kürzlich habe ich im Market-Village eine mir noch unbekannte Auto-Marle aus China entdeckt: „DEEPAL“. Tolles Design und gross. Kostenpunkt 1.3 Mio THB, das sind etwa Fr. 40’000.–
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Dez. 15 2025

Ich habe die Teilnehmer nicht gezählt. Mit den Kindern müssen es über 30 Personen gewesen sein. Nachbarn unserer Dusit-Land-Wohnstrasse aus USA, Finnland, Deutschland, China, Thailand, Bern und mit mir auch aus Basel. Sue hatte eingeladen, bei den ex-Bernern Stefan und Verena fand die Party statt. Jeder-Mann resp. -Frau kochte etwas und brachte es mit. Es gab viele asiatischen Köstlichkeiten zu geniessen. Pitta brachte Luft-getrocknete Schweinefleisch Häppchen, Fried-Rice und Papaya-Salat mit. Die Getränke waren in einem grossen Kinderbecken in Eis gelagert.
Die Thai-Damen hatten sich schnell gefunden und plapperten und lachten um die Wette. Als sie am Boden, um einen Clubtisch sitzend, ein amerikanisches Würfelspiel spielten, war ihre Stimmung nicht mehr zu halten. Aufschrei, Klatschen und Juchzen lösten sich ab. Einfach grossartig.

Als einer der weiteren Höhepunkte kamen zwei Herren der Gemeinde-eigenen Abfall-Betriebe, die seit wenigen Wochen jede Nacht zwischen 2 und 3 Uhr unsere Abfälle einsammeln. Um 17 Uhr startete die Party, etwas nach 21 Uhr gingen Pitta und ich nach Hause. Ich gebe zu, ich spürte das Bier und war müde. Meine Bier-Form ist nicht mehr dieselbe, wie anlässlich meiner Studienzeit.
Beides ist wahr und keine Fake-Information. Wöchentlich am Freitag-Nachmittag gehen wir in die „Jintana-Sauna“ in der Soi102 und anschliessend ins nahe „Je Phung 102 Restaurant“, wo wir geräuchten Fisch und getrockneten Schweinefleisch-Salat assen. Pitta liebt die Sauna. Sie machte unzählige Sauna-Gänge mit anschliessendem Eiswasser-Bad. Pitta ist hier in ihrem Element!

Abends dann die unerwartete Sensation. Wir entdeckten es im Facebook. Vor dem Shopping-Center Bluport soll abends während rund 20 Minuten Schnee niedergehen. Ich dachte an einen Fake. Schnee aus Schaum oder etwas Ähnlichem. Wir benutzten die Gelegenheit, um schöne Weihnachts-Fotos zu schiessen, denn vor dem Bluport wird Weihnachten in Welt-Format mit mehreren grossen Tannenbäumen zelebriert. Sie sind bestimmt 10 m hoch und in allen Farben geschmückt. Eben, wie sich die Thais Weihnachten vorstellen.

Und dann genau um 20 Uhr ging ein Schrei durch die Menge. Die Kinder jubelten und stellten sich unter den fallenden Schnee. Echter Schnee aus gefrorenem Wasser fabriziert durch eine kleine Schneekanone, gekühlt durch Trockeneis. Es war ein einmaliger Anblick und Erlebnis. Die Freude der Thailänder, ob gross oder klein. Ihre schwarzen Haare bedeckt mit Schnee! Die grossen Kinderaugen, ein einmaliges Erlebnis.
Es war eine grosse Überraschung, als Lucien mich zum Familien-Treffen ins Sushi-Restaurant Izakaya einlud. Es gab wie gewohnt viel zu erzählen. Mit Lucien und seinem Vater Jeannot habe ich unzählige Ausfahrten mit dem Rennrad in Hua Hin bis Phuket (2x) absolviert. Unvergesslich die beiden Andi-Schleck-Trainings-Wochen.
Ich machte bereits mit AliExpress dieselbe Erfahrung: High-Tech-Produkte von chinesischen Billig-Händlern sind meistens unbrauchbar. Ich bestellte diesmal bei „Shopee“ Gillette-Mach3 Ersatz-Klingen zu einem unglaublich günstigen Preis. Beworben mit Gillette-Logo! Die Klingen waren unscharf, kratzten die Haut auf und schmerzten beim Rasierversuch. Habe alle wegschmeissen müssen!
Ich habe in meinem Sommer-Tagebuch bereits einen Bericht über meine Erfahrungen mit Billig-Händlern aus China geschrieben „Meine Erfahrungen mit chinesischen Online-Shops“.
Alljährlich treffen wir uns zum gemeinsamen Lobster- oder Tigerprawn-Essen auf dem Night Market in Hua Hin. So auch an diesem Sonntag. Man muss wissen, dass Gilb und ich zusammen in Winterthur Chemie studiert haben. Abgeschlossen haben wir vor 55 Jahren. Es war herrlich für mich, Gilb und seine Esther zu reffen und Gedanken auszutauschen. Wir sind alle in einem Alter, in dem wir „älter und älter“ werden. Für mich war es erstaunlich, wie Gilb seine Krankheit meistert und darüber spricht. Wir wollen uns nächstes Jahr wiederum treffen.
Wir waren bereits vor 1 Monat an beiden Orten, aber das Wetter spielte nicht mit. Es war bedeckt und nicht Foto-Like. Unser heutiger Anlauf war besser. Sonnenschein und wenige Wolken. Es war erstaunlich, was sich in diesem Monat in den Rebbergen alles getan hat. Alle Blätter wurden entfernt und die Austriebe auf 3-4 Augen gekürzt. In 3-4 Monaten soll bereits Traubenernte sein. Unglaublich.

Erstaunlicherweise waren wir beim Black Buddha Huay Mongkol fast alleine. Es herrschte Leere. Nur vereinzelte Besucher. Ich gehe jedes Jahr mindestens 1x dorthin. Ich mag diesen grossartigen Anblick mit dem „Black Buddha“. Das nachstehende Bild zeigt mich im Jahre 2018 mit Radfreunden.

Im Rahmen meiner Ueberlegungen, in den kommenden Jahren länger als 180 Tage in Thailand zu verbringen und damit in Thailand Steuern zu bezhlen,, musste ich mich in der thailändischen Steuerverwaltung erkundigen, welche Dokumente ich vorweisen muss. Dazu ging es in den 3. Stock der Bluport-Shopping-Center, wo sich das „Hua-Hin Revenue-Office“ befindet. Nun weiss ich es, was ich vorher schon wusste: Ich brauche ein „Tax payment Certificate“ aus der Schweiz, in der mir die Schweizer Steuerverwaltung bestätigt, dass ich in der Schweiz Steuern bezahle und wie viel. Aber mehr kam eigentlich nicht heraus. Die Beamtin wagte sich zu keiner Aussage, ob ich damit vom Steuern-bezahlen befreit werde oder nicht.
In Thailand werden die Abfälle sauber getrennt gesammelt. Ich habe in meiner Küche einen 100-Liter-Abfallsack, in den ich alles Wieder-Verwertbare wie Glas, Plastik und Papier hineinschmeisse. Sobald er voll ist, d.h. nach etwa 1 Monat, übergebe ich diesen dem alten Abfallsammler. Er ist ein lieber Kerl und sehr hilfsbereit. Er fährt alle paar Tage mit seinem Roller samt Abfall-Seitenwagen durch die vielen hiesigen Strassen. Er verdient sich so seinen Lebensunterhalt durch Sammeln wiederverwertbarer Abfälle. Heute sah ich ihn und übergab ihm meinen vollen Sack. Er war glücklich und auch ich. Für beide ein herrlicher Tag!
Lange Zeit wusste ich nicht, ob ich mein Weihnachts-Newsletter versenden kann. Mein Newsletter-Versand-System bockte. Nach mehreren Tests habe ich es heute Morgen um 8 Uhr früh (Thailand-Zeit) gewagt und das Weihnachts-Newsletter an 95Mail-Adressen verschickt. Ich konnte alle erreichen mit Ausnahme der 17 „GMAIL-Benutzer“. Diesen musste ich das Newsletter händisch nachschicken

5 Minuten dauerte es, bis ich an den Schalter der Immigration im Bluport 3. Stock aufgerufen wurde, um mich zur 3-Monats-Meldung zu registrieren. Das nächste Mal muss ich um den 28. Februar 2026 antanzen.
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Dez. 13 2025
Während rund um Thailand die Länder sich für Touristen öffnen, indem sie die Visa abschaffen oder den Erhalt und die Einreise erleichtern, der grassierenden Korruption den Kampf ansagen, geschieht in Thailand genau das Gegenteil: Thailand kämpft gnadenlos gegen Touristen.
In Thailand ist die Korruption weit verbreitet. Der Korruptionswahrnehmungsindex 2024 von Transparency International, der 180 Länder auf einer Skala von 0 („hochgradig korrupt“) bis 100 („sehr sauber“) bewertet, gab Thailand einen Wert von 34 Punkte, dies bedeutet ziemlich ausgebreitete Korruption. Thailand steht auf dem internationalen Korruptionsindex CPI auf Platz 107 von 180 Ländern.
Die Geldbeschaffung der Polizei vor allem vor Weihnachten ist bekannt. Dann häufen sich die Kontrollen auf den Strassen, wobei erstaunlicherweise meistens nur Farangs herausgezogen werden, während die Einheimischen weiterfahren dürfen. Das Bild des Polizisten, der am Monatsanfang sein Kuvert an der Bar, dem Restaurant oder im kleinen Geschäft abholt, kennt jedermann.
Die Immigration ist das Sinnbild für Korruption. Ohne Bezahlung muss man für die Jahresverlängerung des Visums stundenlang vor den Schaltern anstehen und warten, während für 10’000 THB Bestechung man via Visa-Centers sofort drankommt! Ich kann dies bestätigen. Bereits zweimal kam ich bei der Immigration unter die Räder und es hat viel Geld gekostet, 15’000 THB nämlich, das sind gegen SFr. 400.–.
Die Immigration ist eine machtvolle Korruptions-Maschine. Sie wird sichtlich geschützt durch die thailändischen Behörden, denn sie sind als eine Art Polizei vor Säuberungen geschützt. Durch unklare oder unlautere Auslegung der Gesetze sind der Erpressung durch korrupte Beamte, Tür und Tor weit geöffnet. Mein Nachbar musste im Dez. 2025 bei der jährlichen Verlängerung seines O-Visums zusätzlich zu den Visa-Gebühren noch 7’000 THB bezahlen, weil auf seinem Bankkonto zwar 800’000 THB waren, aber nicht als Durchschnitt!
Nicht von ungefähr wird von erfahrenen Langzeit-Residenten abgeraten, sich in der Immigration Hua Hin von einer bestimmten Immigration-Beamtin bedienen zu lassen. Seit Jahren treibe sie unbeirrt ihr Unwesen.
In der thailändischen Presse lese ich, dass die thailändische Fremdenverkehrs-Organisation sich beklagt, weil die Einreise-Regeln für dir Gäste unklar oder unbekannt seien. Schlaue Immigration-Beamte fänden darin immer ein Loch zur Erpressung. Es seien noch nie so viele Feriengäste an der Einreise gehindert wurden, weil sie keine 20’000 THB vorweisen konnten. Die vorhandene Kredit-Karte und der mögliche Bezug am nahen ATM-Automaten half daran nichts!

Der Einreise -Formalismus wurde erhöht (Beispiel TDAC), Kontakte mit der Immigration sind furchterregend, zeitaufwendig und oft auch sehr teuer. Ich habe Mitte September dieses Jahres am Flughafen Suvarnabhumi noch nie so lange Schlangen vor der Immigration gesehen. Und was neu war und früher sehr selten, unzählige Reisende wurden von der Immigration zurückgewiesen, weil irgendetwas im TDAC-Formular nicht korrekt war. Von mir hat der Immigration Officer z.B. die Boarding-Karte meines eben gelandeten Fluges verlangt, die ich zufällig noch bei mir hatte, denn normalerweise lasse ich die im Flugzeug zurück!
Nun sollen auch noch Einreisegebühren erhoben werden. Am besten Online, damit die älteren Reisenden, die nicht so Internet-kundig sind, vor einer Einreise abgehalten werden.
Darüber kann ich nur sagen: Hände-Weg vom „OA-Visum“. Ich weiss nicht, ob es das Ziel ist, den Touristen zu betrügen, denn im OA-Visum wird ein Kranken-Versicherungs-Nachweis verlangt. Der Antragsteller muss im Besitze einer Kranken-Versicherung sein, die die thailändischen Bedingungen erfüllt und dies in einem offiziellen Formular bestätigen.
Von der thailändischen Botschaft in der Schweiz wurde meine Schweizer Krankenversicherung akzeptiert. Anlässlich der Visums-Verlängerung wurde dieselbe Krankenversichung von der thailändische Immigration-Behörde in Hua Hin abgelehnt. „We dont accept!“ und verlangten, eine einheimische Versicherung abzuschliessen! (Dies ist mir 2x passiert und kostete mich viel Geld). Deshalb einen grossen Bogen um das OA-Visum machen und auf das O-Visum wechseln, das keinen Versicherungs-Nachweis verlangt.
Thailand, das Land des Lächelns lächelt immer noch, aber nur noch auf den Stockzähnen, denn es gibt andere Länder, deren Lächeln echt ist. Freunde von mir haben sich mittlerweile für Vietnam entschieden. Aber ein Trost für Thailand. Es bleiben die Russen und Chinesen. Zwei Völker mit einer besonderen Kinderstube.
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Dez. 11 2025
Nachdem ich vor ein paar Jahren mit dem Hochleistungs-Radfahren aufgehört habe, habe ich mich neuen sportlichen Betätigungen zu gewandt: dem Schwimmen und dem Fitness-Center. Ich musste etwas tun, als ich bemerkte, wie mein Körper alt und älter wurde. Die Beine wurden dünner und an den Armen bildete sich Hängehaut. Schrecklich!
Seither geht es wieder aufwärts. Bei der regelmässigen Massage (in Thailand) bekomme ich Komplimente, weil ich Muskeln zum Kneten aufweise. Die Hängehaut an den Oberarmen ist fast verschwunden. Ich bin stolz auf mich. Einzig das Körpergewicht könnte besser werden. Ich kann mich dabei zwar nicht beklagen. Ich bin auch nicht zu schwer, aber zu klein gebaut!
Viele von Euch erinnern sich, dass ich eine Abscheu vor dem Wasser hatte. Ich schaute in Istrien lieber über das blaue Meer, als mich ins Wasser zu wagen. Ins Meer gehe ich immer noch nicht, aber in Swimmingpools bin ich anzutreffen. Zwischen 15 und 30 Minuten schwimme ich. Brust- und Crawl-Stil abwechslungsweise. Ueber Wasser halten im Bruststil beherrsche ich seit meiner Kindheit. Neu habe ich vor 2 Jahren in Thailand das Crawlen gelernte, dank Jan dem schwedischen Schwimmtrainer.

1 bis 2x die Woche gehe ich in Fitness-Center, um meine Muskeln aktiv zu halten. Nicht nur in der Schweiz, auch in Thailand. Eine Stunde auf dem Rad, dem Stepper und Kraft-Geräten genügen mir. Zum Schwimmen gehe ich so oft ich Zeit habe, aber nur am frühen Vormittag, oft nach dem Fitness-Besuch ins nahe Schwimmbad um die Ecke. Ich geniesse mittlerweile diesen morgigen Tagesablauf.

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Dez. 03 2025
Thailand hat Probleme: Vorallem die Einheimischen trinken zu viel und vertragen keinen Alkohol. Dies ist ein asiatisches Problem. Die Asiaten sollen einen Gen-Defekt haben, denn sie sind schneller betrunken als die Ausländer.
Um den Alkohol-Konsum zu reduzieren, verbietet man so gut es geht. Aber ein echter Alki passt sich schnell an. Er leidet nie an einem künstlich erzeugten Mangel, denn er sorgt vor! Und um die eigene Bevölkerung, sprich Wähler nicht, zu verärgern, schiebt man die Ausländer vor.
Der Verkauf von Alkohol ist in Thailand seit Jahren zeitlich limitiert und auch den Konsum hatte die Regierung Anfang November 2025 weiter eingeschränkt: Reisende und Einheimische sollten in der Öffentlichkeit (auch zu Hause?) nur noch zwischen 11 und 14 Uhr sowie von 17 Uhr bis Mitternacht alkoholische Getränke zu sich nehmen dürfen. Wer sich nicht an die Zeiten hielt, dem drohte ein Bußgeld von bis zu 10.000 Baht (umgerechnet rund 270 Euro). Nur wenige Tage später ruderten die Behörden wieder zurück auf Null und hoben dieses Verbot wieder auf.

Nun lese ich am 2. Dez. 2025, dass Thailand auch das Kaufverbot von alkoholischen Getränken für eine Testphase von 180 Tagen teilweise rückgängig gemacht hat. Bisher durfte man nur zwischen 11 und 14 Uhr sowie von 17 Uhr bis Mitternacht solches Zeugs einkaufen. Neu ist es erlaubt ab 11 Uhr bis Mitternacht durchgehend Alkoholika einzukaufen.… Aber keinesfalls auf dem Heimweg nach Mitternacht!
Aber auch dies ist für die Alkis und auch für mich kein Problem. Jeder führt ein Lager im Kühlschrank zu Hause.
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Nov. 24 2025
Ich gehe 1-2 Mal die Woche Lebensmittel und Getränke einkaufen. Dafür zahle ich jedes Mal zwischen 600 bis 1’000 THB, das entspricht zwischen SFr. 15.– bis 25.–. Dazu gehören neben Eiern, Joghurt, Cornflakes, Würstchen, Orangensaft, auch Früchte wie Mango, Bananen, Papaya, Avocados und auch Ananas, sowie von Zeit zu Zeit ein Hühnchen.

Shopping, d.h. kaufen von Kleidern, Schuhe etc betreibe ich nur noch selten, weil ich bestens ausgerüstet bin. Meistens kaufe ich bei Ankunft in Bangkok Pratunam das ein, was ich mir noch in der Schweiz aufgeschrieben habe und brauche. Dieses Jahr waren es Hemden, Shirts und kurze/lange Hosen. Man kann grob rechnen, dass ein Stück, ob Hose oder Hemd um die 400-500 THB kostet, d.h. SFr. 10.– bis 12.–
Die Lebensmittelpreise in Thailand sind gering im Vergleich zu den unsrigen. Grundsätzlich sind die Lebrnsmittel des täglichen Gebrauchs sehr günstig. 30 Eier von mittlerer Grösse M kosten 115 THB, das sind SFr. 3.–, die der Grösse L (=gross) 135 THB. 1 Liter Speise Oel zum kochen kostet etwa 55 THB, das sind SFr. 1.25. Hühnchen-Fleisch, Fische sind ebenfalls ehr günstig
Generika Medikamente sind preisgünstig und kosten weniger als die Hälfte unserer Preise.
Vitamin-Brausetabletten hingegen sind sehr teuer. Unter SFr. 4.– erhält man nichts. Bei uns im Aldi oder Lidl kosten diese weniger als die Hälfte.
Die Zahlen gelten fürmich mit einem einen Single-Haushalt mit Freundin
| Kosten Thailand | Kosten Schweiz | |
| Miete Haus/Appartment (monatlich): | SFr. 500 für mein Haus | SFr. 2000 für meine Wohnung |
| Lebensmittel des täglichen Bedarfs: | SFr. 200 bis 250 | SFr. 500 bis 700 |
| Essen in durchschnittlichen Restaurants (2-3x je Woche, 10x pro Monat) | SFr. 150-200 | SFr. 1’000-1’200 |
| Putzfrau: (in Thailand wöchentlich, in CH alle 2 Wochen) | SFr. 50. (SFr. 12 jeden Sonntag) | SFr. 120 (SFR. 60 alle 2 Wochen) |
| Diverses ÖV, Bus | SFr. 5 für Benzin Roller | SFr. 50 (wochentlich 2x ins Fitness mit Tram) |
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Nov. 16 2025
Im Gegensatz zu Europa hat Thailand nur 3 Jahreszeiten:
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Nov. 11 2025
Ich habe versucht, ganz ruhig zu bleiben und mich nicht aufzuregen. Dies gelang auch recht gut, bis die Uhrzeit immer mehr gegen 16:30 Uhr dem Büroschluss vorrückte. Ich hatte die Warte-Nummer 141. Dann entdeckte ich, dass niemand mit Warte-Nummer 139 zum Schalter ging! Flugs sass ich auf dessen Stuhl. Kurz vor Büroschluss.

Es war ein grosses Aergernis. Nach 2 Stunden Wartens hatte ich endlich meine 1-jährige Visums-Verlängerung in der Hand. In dieser Zeit haben die Immigration-Officiers an 4 besetzten Schaltern insgesamt 10 Visa von normalen Gästen bearbeitet. Das heisst von Gästen, die ordnungsgemäss eine Nummer gezogen und gewartet haben, bis ihre Nummer aufgerufen wurde. Ich hatte bei Ankunft um 14:30 Uhr im Immigration-Center die Nummer 141 gezogen und eben war die Nummer 130 zur Bearbeitung aufgerufen worden. Der Warteraum war bumsvoll.
In derselben Zeit, also in rund 2 Stunden, haben die „eifrigen“ Schalter- und Backoffice-Officiers um die 30-50 Visa bearbeitet, die von den Damen der privaten Visa-Centers unter Umgehung der Nummern-Kontrolle direkt ins Back-Office gebracht wurden. Deren Kunden erhielten das Visum in rund 15 Minuten. Diesen Super-Service lassen sich alle bestens bezahlen. Zwischen 10 – 20’000 THB (entsprechend 250-500 SFr.) muss man dafür je nach Schwere des Falles schon aufwenden.
Ich bezahlte für die „Visum-Extension“ und ein „Single Entry“ 1’900 plus 1’000 THB, also Total 2’900 THB
Ich kenne mich da aus, weil ich nach der Corona-Zeit 2x diesen Service in Anspruch nehmen musste. Ich war einer der schweren Fälle, weil die Thai-Immigration (im Gegensatz zur Thai-Botschaft in Bern) meine Schweizer Kranken-Versicherung , die fürs OA-Visum Voraussetzung war, nicht akzeptierte, obwohl diese alle Thai-Bedingungen erfüllte und diese auf dem offiziellen Thai-Formular schriftlich bestätigte. „We dont accept!“ war der eisige Kommentar des Immigration-Officiers …. und gab mir die Visitenkarte zu einem der privaten Visa-Centers!
Dieselbe Schweizer Versicherung bezahlte seither und vorher meine Makula-Spritzen und auch meinen 5-tägigen Aufenthalt in der Intensiv-Station mit einer doppelten Lungenentzündung anstandslos. Viel besser, als eine Thai-Versicherung!
Ich habe daraufhin wieder zurück auf des „O-Visum“ gewechselt, die keine Kranken-Versicherung voraussetzt. Ich weiss nicht, ob dies Absicht ist, aber im Online-Immigrations-Visum-System findet man das O-Visum nur schwer. Es ist versteckt im Hintergrund. Man stolpert zuerst auf das berüchtigte OA-System und gerät unverhofft ins Verderben (wenigtens in Hua Hin).
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Nov. 03 2025
„Pum pui“ bedeutet aus Thai übersetzt „pummelig“, „mollig“ oder „üppig“ und wird oft als liebevoller Spitzname verwendet. Es kann sich auf eine Person mit einem kleinen Bauch beziehen oder im Kontext der Küche für üppige, wohlgenährte Gerichte stehen. Die genaue Bedeutung kann je nach Kontext variieren, wird aber meist freundlich und nicht abwertend verstanden
Vorallem thailändischen Frauen tun alles, um nicht „Pum Pui“ zu sein. Sie gehen ins Fitnessstudio, Schwimmen und tun alles, um ja nicht Fettpölsterchen anzusetzen. Und falls sich doch einiges zeigen sollte, dann wird es kaschiert. Mit ganzem Badekleid oder Gummi-Korsett tagsüber.
Fittness ist das A und O, um hübsch zu sein. Und dies wollen alle Thai-Frauen. Ich gebe es zu, sie sind es auch. Im Fitness-Center wimmelt es von sehr hübschen und hübschen Thai-Frauen. Sie kleiden sich sexy und adrett in Sporttenues. Trotz allem habe ich nicht den Eindruck, dass sie aufeinander eifersüchtig seien. Im Gegenteil, sie geben einander Tips, um der ausländischen Männerwelt noch besser zu gefallen.
Im Fitness-Center BodyFit 88 treffe ich am Morgen früh zwischen 7 und 8 Uhr nur hübsche Thais und einige ältere Ausländer an. Die meisten Thai-Männer machen scheinbar einen grossen Boden um die Fitness-Center, denn Fitness ist mit Arbeit verbunden. Bei den Ausländern sind ein paar sehr sportlich, viele aber steif und „gstabelig“, als hätte sie ihre Frau ins Fitnessstudio geschickt.
Ich geniesse das 1-stündige Fitness 2x wöchentlich. Es tut mir gut, stärkt meine Arm- und Beinmuskeln, bringt den Kreislauf in Gang und meine Augen geniessen die hübschen Ladies.

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Okt. 12 2025
Das Wort „Ladyboy“ habe ich im Titel nur erwähnt, damit ich im Google weit oben lande und möglichst viele diesen Beitrag anklicken! Werbung nennt man dies. Es fehlt nun nur noch das Wort Sex! Möglicherweise gelten meine nachstehenden Zeilen auch im Zusammenleben mit einem Ladyboy. Ich habe damit nur keine Erfahrung, was nicht heissen soll, dass es wunderschöne Ladyboys gibt und ich diesen auch nachschaue. Darüber aber ein anderes Mal.

Viele männliche Ausländer kommen nach Thailand, um sich eine hübsche Thai-Lady anzulachen. Bei vielen fällt das Gehirn dann in die Hosengegend und sie verlieren den Kopf. Es ist für mich erschreckend und auch abstossend, wie alte, dickbäuchige Männer mit jungen Ladies, die ihre Enkelin sein könnte, händchenhaltend herumlaufen. Zu Hause hatten sie keine Chance bei Frauen, hier in Thailand sind sie erfolgreich, und wie! Aber alles hat seinen Preis. Darüber habe ich andernorts bereits geschrieben: „Gedanken zu und über Thai-Ladies“.
Viele der Ausländer fühlen sich als Könige und benehmen sich wie Könige, obwohl ihr Englisch nicht viel besser oder sogar schlechter als das seiner Freundin ist. Mit ihrem Geld lässt sich alles erkaufen, auch die hübsche Barmaid und Massage-Lady. Für deren Business braucht es Ausländer. Sie lassen sich ihre Dienste bezahlen. Es ist nicht teuer, aber mit der Zeit geht es auch ins Geld. Dann beginnt der soziale Abstieg vom König zum Bettler mit der bitteren Heimreise ohne Geld.
Sobald der Ausländer aber zu Behörden oder in ärztliche Behandlung gehen muss, ist er froh um seine thailändische Angebetete. Sein Englisch reicht nicht aus, um sich zu verständigen. Dort ist er nicht mehr der „Rot-Licht-König“, sondern der armselige und hilflose Farang. Ohne Thai-Freundin geht nichts mehr!
Im Bangkok Hospital gehöre ich zu den wenigen Solo-Ausländern. Ich habe damit keine Probleme, auch nicht im Kontakt mit den Krankenschwestern und Aerzten. Ich geniesse es, den Thai-Beweibten Ausländern zuzuschauen. Wie sie hinter ihren leichtfüssigen Ladies schweren Schrittes nach-trampeln. Ein trauriger Anblick, aber auch ein amüsanter. Wie tief kann ein König fallen, wenn sein Ego zusammengebrochen ist!
Nun habe ich wiederum genügend gelästert. Es gibt auch die positiven Beispiele. Ausländer, die sehr gut mit Thai-Ladies auskommen und funktionieren. Diese sind aber eher gebildetere Spezies. Mit Niveau und besseren Englisch-Kenntnissen. Beide sind dabei eher gleichberechtigt!
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Okt. 09 2025

In Thailand haben die Krankheitserreger der saisonalen Grippe (Influenza) eine andere Zusammensetzung als die in Europa. Aus diesem Grund nützt eine europäische Grippe-Impfung in Thailand wenig bis gar nichts. Vorallem während der Regenzeit zwischen August und November grassiert die Grippe sehr stark. Vorallem ältere Menschen über 60 sollten sich impfen lassen. Die Sterberate an Grippe ist in Thailand recht hoch.
Man kann sich in jedem Spital oder Rot-Kreuz-Zentrum impfen lassen. Die Kosten sind gering.
Vor 2 Jahren bin ich im Dezember an schwerer Grippe und doppelter Lungenentzündung erkrankt. 5 Tage verbrachte ich in der Intensivstation im Bangkok Hospital. Deshalb ist es für mich selbstverständig, dass ich mich jährlich möglichst früh impfen lassen werde. Heute Mo, 6. Oktober war ich im Bangkok Hospital und buchte eine „normale Grippenimpfung“. Eine ganz normale Impfung ohne viel Drumherum, denn ich habe mitbekommen, dass sie auch ein Päckchen mit ärztlicher Kontrolle für ältere Menschen geschnürt hatten. Die normale Grippe-Impfung kostet 950 THB und das Päckchen für ältere Personen 3’000 THB. (1’000 THB entsprechen etwa SFr. 25.–)
Trotz meiner klaren Aussage versuchten sie mir eine Deluxe-Impfung unterzujubeln. Ich entdeckte dies dadurch, weil dieser Impfstoff nicht auf Lager war und bestellt werden musste. Dazu hätte ich 3’000 THB zum voraus bezahlen müssen. Dies habe ich protestierend abgelehnt und sie aufgefordert, mir eine normale Impfung zu 950 THB zu verabreichen! Dieser normale Impfstoff war auf Lager! Dies ist typisch Privat-Spital. Die Aerzte müssen Umsatz machen und verschreiben teure Behandlungen, oder eben die Deluxe-Impfung, ohne den Patienten entsprechend zu informieren.
Anlässlich meiner letztjährigen Grippe-Impfung in Thailand habe ich recht stark auf den Impfstoff reagiert und litt tagelang unter heftigen Schweissausbrüchen. Ich bin gespannt, wie ich dieses Mal reagieren werde, denn ich war letztes Jahr nicht sicher, ob nicht eine Krankheit dazu kam.
Nachtrag vom Do, 9. Okt: Ich hatte keine Reaktionen wie Schweissausbrüche nach der diesjährigen Grippe-Impfung. Es scheint, dass ich letztes Jahr parallel zur Impfung eine Krankheit, vielleicht sogar Grippe in mir hatte.
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Okt. 07 2025
Manche von Euch kennen meine Vorliebe für Designer-Bettwäsche. Diesen Tick lebe ich in Thailand aus. Ich liebe es, in Gucci, Versace, Hermes oder Chanel zu schlafen. Nun habe ich wieder zugeschlagen und freue mich auf die erst Nacht in Gucci.

Ich habe in „Lazada“ und „Shopee“ entsprechende Angebote gefunden und bestellt. Zu viele bestellt, denn der Gaul ist bei mir durchgegangen. ha ha ha. Für einen Bettüberzug ohne Kopfkissen in King-Size 6″ werden rund 120 THB verlangt, jedoch mit je 2 Kopfkissen und Rundkissen 245 THB
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Okt. 03 2025
Die meisten von Euch wissen es, ich leide unter einer feuchten Makula-Erkrankung an beiden Augen. Dank der heutigen Medizin mit den regelmässigen Spritzen hat sich die Krankheit stabilisiert und ich kann ganz normal leben. Diese Spritzen sind ein Geschenk Gottes. Ohne sie wäre ich schon lange erblindet!
An diesem Freitag war es wieder soweit. Ich musste mich erstmals diese Saison im nahen Bangkok Hospital spritzen lassen. Ich war selbst überrascht, über das freudige Wiedersehen am Empfang und durch die Schwestern. Eine Schwester aus dem Operationssaal umarmte mich vor Freude, mich wiederzusehen!

In der Vista-Klinik zu Hause in Basel geht alles recht einfach und kontrolliert vor sich. Nach einer Eintrittsuntersuchung und der ärztlichen Besprechung geht es in den Vorbereitungsraum, in dem ich die Augentropfen für die Schmerz-Unempfindlichkeit erhalte, und dann in den Behandlungsraum, um die beiden Spritzen zu empfangen. Das ganze Prozedere dauert etwa 1-11/2 Stunden, bis ich wieder nach Hause gehen kann.
Im Bangkok-Hospital ist alles fix geregelt. Es scheint alles nach einem Drehbuch abzulaufen. Daraus gibt es kein Entrinnen. Man steht immer unter Kontrolle einer Schwester. Das ganze dauert 1 Stunde länger, als in Basel.
Das ganze Prozedere beginnt mit der Anmeldung. Bereits 1 Tag vorher ruft mich eine Schwester aus dem BKK Hospital an und erinnert mich an den Termin. Mindestens 1 Stunde vor Behandlung muss ich mich am Empfang melden. Dann wird der Blutdruck, Puls und auf Fieber samt Körpergewicht gemessen. Meistens bin ich aufgeregt und der Blutdruck ist dadurch relativ hoch, um die 155. Diesmal explodierte er auf 181…. ha ha ha…. ein Rekordwert, der nicht stimmen konnte. Ich meinte dazu, dies sei unmöglich, denn zu Hause hätte ich 140/80 gemessen (was nicht stimmte), aber die Schwester akzeptierte dies und tippte diese Werte in den Computer. Später im Operationssaal mass man dann nur 140/80 Blutdruck
Anschliessend muss ich die Zeit absitzen, bis eine Operationsschwester mich abholt und in den Operationssaal im 1. Obergeschoss begleitet. In dieser Wartezeit bekomme ich die ersten Augentropfen und muss alle meine Wertsachen abgeben. Diese werden in einen Tresor gelegt. Ich kenne dieses mühsame Prozedere und lasse alles zu Hause, was ich nicht brauchen könnte. Das erste Mal hatte ich Geld bei mir und musste alles genau auflisten je Geldgrösse. Nun hatte ich nur noch die Hausschlüssel, die VISA-Karte und das Handy bei mir. Alles andere blieb zu Hause.
Für die Verabreichung der Spritze, die in Basel wenige Minuten dauert, muss ich mich in Hua Hin nackt ausziehen und eine hinten offenes grünes Operationskleid anziehen. Dann mein Gesicht mit Seife intensiv waschen und ab gehts in den Operationssaal auf den schmalen Operationstisch und den grossen beweglichen Lampen-Batterie. Auf dem schmalen Tisch werde ich verkabelt wie bei einer grossen Herzoperation: Blutdruck, Herzschlag, EKG, Puls etc. Rundherum beginnt es zu piepsen.
Nun tritt Dr. Pairat in Aktion. Ich bekomme die letzten Tropfen ins Auge, dann wird mein ganzes Augenumfeld aufs intensivste desinfiziert. Ich werde mit grünen, sterilen Operationstücher abgedeckt und bekomme auch ein blaues Tuch über mein Gesicht, das nur das eine Auge freilässt, das die Spritze erhält. Dann setzt Dr. Pairat die Lidklammer ein, damit mein Auge offen bleibt. Das nächste ist dann die Spritze, die kein bisschen schmerzt, obwohl man bei vollem Bewusstsein zuschaut und auch fühlt, wie die Spritze ins Auge sticht. Nach erneuter Desinfektion der Einstichstelle beginnt dasselbe Prozedere am anderen Auge.
Ich gebe es zu, nach dem zweiten Einstich bin ich jeweils erleichtert, denn auch ich kann nicht vollends ausschalten, dass es schmerzen könnte. Wer nun meint, ich kann aber dem Operationstisch springen und nach Hause gehen, der täuscht sich. Weit gefehlt. Ich muss vom Operationstisch auf ein mobiles Bett rutschen, auf dem ich in den sog. Aufschlafraum gebracht werde, um dort noch eine halbe Stunde auszuschlafen oder eben aufzuwachen, obwohl ich nie geschlafen habe. So verlangte es eben das Drehbuch resp. die Arbeitsanweisungen des Bangkok Hospitals.
Gemäss Drehbuch könnte ich mich anschliessend anziehen, muss aber warten, bis der Rollstuhl bereit steht, um mich zur Kasse zu bringen. Ab diesem Moment hört das Drehbuch auf und ich bin frei, sobald die Abrechnung erfolgt ist! Dies ist meist nach 2-3 Stunden der Fall.
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Sep. 25 2025
Früchte, Gemüse und auch mein gegrilltes Hühnchen kaufe ich auf dem grossen „Chatchai-Markt“ in den Hallen von Hua Hin. Die übrigen Lebensmittel im „Lotus-Markt“ im Market-Village-Center. Wie bereits vor ein paar Jahren haben die Lotus-Leute wieder alles umgestellt und neu eingerichtet. Im Gegensatz zum letzten Mal habe ich mich aber recht gut zurechtgefunden. Die Produkte waren dort, wo ich sie am ehesten vermutet hätte …. ha ha ha …. Ich musste nur einmal fragen, weil ich die Augen nicht aufmachte…. ha ha ha.
Was auch neu ist, sind Selbstbedienungs-Kassen. Was bei uns in Europa seit Jahren möglich ist, hat nun auch in Thailand Einzug gehalten. Sie haben ein paar Selbstbedienungskassen installiert. Dort kann man die Produkte selber einscannen und schlussendlich bezahlen. Erstaunlich, die Thais raufen sich um die paar Plätze.
Kürzlich suchte ich in der Drogerie-Abteilung „Body-Lotion“. Ich war bald am Ort, wo sie sein sollten. Aber dort hatte es so viele Angebote und nirgends konnte ich „Body Lotion“ auf der Packung lesen. Ich stelle dann fest, dass diese Produkte nun anders heissen, nämlich „Repair and Protect“.
Die Lebensmittel-Preise Allgemein haben sich etwas nach oben verschoben. Die Produkte des täglichen Thai-Bedarfs wie Oel, Eier oder Hühnchen-Fleisch blieben etwa gleich. Hingegen beim Instant-Cappuccino-Kaffee haben sie massiv zugelangt. Noch vor 2 Jahre bezahlte ich für eine Packung 140 THB und nun 200THB (entsprechend SFr. 5.–). Ein satter Aufschlag, aber nur für die Fremden, denn Thais trinken den weniger.

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