Category: Märkte, Shopping

Typisch Thailand: Alkohol, Zigaretten und andere Suchtmittel

Auch wenn man nicht unbedingt davon etwas spürt, in Thailand gibt es eine Promillegrenze von 0.5 Promille im Strassenverkehr.

In Thailand existiert ein Gesetz, dass alkoholische Getränke nicht an Jugendliche und nur zu bestimmten Zeiten an Erwachsene verkauft werden dürfen, und zwar zwischen 11 und 14 Uhr, sowie 17 und 24 Uhr. Dies gilt auf für Restaurants und Nachtlokale. Ab Mitternacht gibt es kein Bier mehr !

Seit einigen Monaten hat die Polizei in Hua Hin mit rigorosen Alkohol-Kontrollen den Kampf gegen den übermässigen Alkohol-Konsum am Steuer begonnen. Dazu sperrten sie alle Strassen, die aus dem Rotlicht-Viertel rund um die grossen Hotels führen ab, und liessen alle Auto- und Scooter-Fahren ins Röhrchen blasen. Wie mir ein Freund berichtete, der auch kontrolliert wurde, haben sie vor ihm einen Russen direkt im Polizei-Auto abgeführt. Wahrscheinlich ins Spital zur Blutentnahme.

Ich muss gestehen, diese harte aber verständliche Vorgehensweise überrascht mich. Denn bisher war die Polizei nach Feierabend nirgendwo zu sehen.

Die harten alkoholischen Getränke hier in Thailand sind etwa 20-30% günstiger als in der Schweiz oder in den Duty Free Läden an den Flughäfen. Ein noch grösserer Preisunterschied existiert bei den Zigaretten. Also keine derartigen Geschenke mitbringen, sondern in Thailand kaufen.

Drogen aller Art sind in Thailand strengstens verboten. Die Strafen sind horrend. Dies ist bestimmt auch der Grund, dass ich nirgends irgend ein Anzeichen von Drogen-Konsum oder -Süchtige gesehen habe.

Apropos Suchtmittel: Thailand ist nicht nur ein Paradies für feines Essen. Hier erhalte ich gezuckerte Kondensmilch zu einem Drittel des Europäischen Preises

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Typisch Thailand: Lebensmittel, Ueberleben, Verkehr, Tatoos

Unter der Rubrik „Typisch Thailand“ berichte ich in unregelmässiger Folge über kleine Episoden, Fremdländisches und Unerwartetes

Lebensmittel

Hua-Hin: Party-Meile Soi88 Pat Duthi grilled Snapper

Das Salz ist in Thailand ist weniger salzig, als das in Europa. Ich brauch etwa 5-10 mal mehr Salz, um etwas zu würzen, z.B. das Spiegelei

Die Eier kauft man in 10er oder 30er-Kartons. Der letztere kostet im Geschäft ungefähr 83 THB, das sind ungefähr SFr. 2.50. Auf das Glück der Hühner schaut keiner, denn die meisten Thais müssen ihr Geld einteilen. Darin hat das Wohl der Tiere keinen Platz. Nur wir Europäer können uns dies leisten.

Ein gebratenes resp. grilliertes Hühnchen kaufe ich mir in einer speziellen Strassenküchen in der Nähe des grossen Hua Hin Marktes. Sie sind frisch und duften lecker. Es kostet 140 THB, das sind etwa SFr. 4.50.

Ich liebe den thailändischen Verkehr

Grundsätzlich fühle ich mich tagsüber im thailändischen Verkehr sicher! Sicherer als in Europa. Dies sowohl mit dem Rennrad, aber auch mit dem Auto und Scooter. Die Strassen haben einen hohen Qualitäts-Standard. Um einiges besser als z.B. in Italien. Auf den meisten Ueberlandstrassen findet man einen Pannen-Streifen resp. Veloweg.

Gefährlich sind einzig die älteren Farangs, weil diese auf die Gesetze ihres ehemaligen Heimatlandes pochen. Diese gelten aber nicht in Thailand. Sie können nicht verstehen, dass auf 2-spurigen Strassen auch 3 Autos oder sogar 4 nebeneinander fahren können …. oder unverhofft auf der falschen Strassenseite ein Scooter entgegenkommt. Ihr Fahrverhalten endet oft mit einem Blech- oder Personenschaden. In Thailand wird mehr mit Gefühl und Freude gefahren. Man hält sich nicht unbedingt an die Gesetze, achtet aber den anderen Verkehrsteilnehmer.

Die Farangs leben gefährlich, weil sie sich überschätzen, wenig oder keine Fahrpraxis auf einem Scooter haben und hier die Sau auslassen wollen. Ein Arzt im Bangkok-Hospital meinte zu Beginn der Weihnachtszeit: Jetzt beginnt unsere Hochsaison!

Die älteren thailändischen Damen auf ihrem Scooter sind die gefährlichsten Verkehrsteilnehmer. Sie fahren recht langsam, bremsen unverhofft bei jeder ihnen ungewohnten Situation und vergessen den Blinker zurückzustellen (was auch mir oft passiert), aber im Gegensatz zu mir biegen sie dann unverhofft ab, ohne zurückzuschauen.

Nachts wird es dann super-gefährlich auf Thailands-Strassen, weil die Thais den Alkohol nicht vertragen und im Vollrausch über die Strassen fräsen. Die Mehrzahl der schweren Verkehrsunfalle passieren in der Nacht. Nachts meide ich die Strassen.

Kampf ums Ueberleben

Ein Grossteil der Thais kämpft täglich ums Ueberleben. Sie haben keine Rente, keine Arbeitslosen-Versicherung oder Sozialfürsorge. Ihr Ueberlebenskampf beginnt bereits nach der Schule, wenn sie Geld verdienen sollten …. und endet im Alter, wenn sie nicht mehr gebraucht werden. Vielen bleibt nur der Gang als Mönch oder Nonne in einen Tempel.

Die Thai-Männer haben bei ihren Frauen ein schlechtes Image: „Sie sind faul, schwängern wie die Hunde und gehen dann wieder weiter.“ In der Tat sieht man viele Frauen alleine mit ihren Kindern. Viele Frauen verrichten Schwerstarbeit als Maurer, Gärtner, Metzger etc, um ihre Familie durchzubringen.

Andere Frauen versuchen es mit einem eigenen Geschäft, dem Traum jeden Thais, oder sie arbeiten in einer Bar oder Massage-Salon, um einen Farang kennen zu lernen. Als älterer Farang hat man bei der holden Weiblichkeit grosse Chancen, die man zu Hause nicht mehr hat. Eine knackige Thai-Frau kennen zu lernen … und dies zu einem vernünftigen Preis.

Bettler sieht man seltener, obwohl es keine Sozalfürsorge gibt. Dazu ist der Thai zu stolz. Man hat in Thailand nur zwei Möglichkeiten: zu verhungern oder etwas zu arbeiten. Da bleibt für die Aermsten der Armen nur noch: Abfall sammeln. Davon berichtete ich in einem eigenen Beitrag „Typisch Thailand: Abfall-Trennung

Tatoos

Tatoos sind in Thailand gross in Mode. Praktisch jeder Thai ist tätowiert und seien es nur heilige buddhistische Zeichen auf dem Rücken direkt unter dem Hals. Hier habe ich erstmals in meinem Leben einen tätowierten Körper berührt. Für mich war dies ein Schock. Die Haut ist nicht mehr fein. Sie ist rauh! Die Tatoos sind echte Verbrennungen: eingebrannte Bilder.

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Ich war kurz einkaufen: Jeans, Gilet und Armani Hosen

Ich musste nur schnell im nahen Shoppingcenter Market Village ein gebratenes Hühnchen, Brot und Salat einkaufen. Dabei blieb ich in einem der temporären Geschäfte hängen, weil es dort Jeans in allen Qualitäten und Farbtönen gab. Ich brauchte unbedingt Jeans im engen Beinschnitt. Der Verkäufer musterte mich und meinte, ich bräuchte Grösse 36×32 (Weite/Länge). Anprobiert und passt!

Beutel mit elektrolytischem Pulver für einen Bidon à 500ml

2 Jeans in unterschiedlichen Blau-Tönen der Marke Levis Lee habe ich gekauft. Gekostet haben mich beide zusammen 1’000 THB, das sind etwa SFr. 32.–

Nebendran war die Apotheke. Dort kaufte ich einer 50er Packung mit elektrolytischem Pulver fürs Radfahren. Kostenpunkt 250 THB (entsprechend SFr. 8.–)

Und zu guter letzt fuhr ich noch zum Wasseramt, wo ich die Wasserrechnung für den vergangenen Monat zu bezahlen hatte: Kostenpunkt: 65 THB (entsprechend SFr. 2.–)

Gilet und Armani-Hosen

14. Feb. 2020: Gilets mit Thaiseide

Beinahe hätte ich es vergessen: In den letzten Tagen habe ich mich für die bevorstehenden Feierlichkeiten im Kosovo eingekleidet. Ich habe mir 2 Gilets mit Thai-Seide als „Brustschmuck“ sowie 2 Hosen à la Armani und hellbeige marmoriert machen lassen. Ich gefalle mir selber! Habe gut ausgewählt.

Ob ich günstig eingekauft habe, weiss ich nicht. Die beiden Gilets haben 4’000 THB gekostet, die beiden Hosen 3’000 THB, d.h. zusammen 7’000 THB, entsprechend SFr. 220.–

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Wahnsinn !!!!! Glas-Faser 5G-Internet innert 3 Tagen und Uhrmacher repariert meine OMEGA-Seamaster

Thailand ist immer für Ueberraschungen gut. Je länger man in diesem Land lebt, je öfters wird man überrascht. Es sind zwei Geschichten, die unglaublich sind. Undenkbar in der Schweiz! aber in Thailand Realität

Uhrmacher: setzt meine beiden OMEGA’s wieder zusammen

Im Herbst 2011 gab vor meinem Abflug nach Thailand mitten auf dem Flughafen Zürich die Batterie meiner Schweizer Uhr „CERTINA C-Sport“ ihren Geist auf. Eine Kleinigkeit auf einem Flughafen mit den vielen Uhrengeschäften, meinte ich. Aber da hatte ich Pech. Die Uhren-Geschäfte und die Schweizer Uhren-Industrie sind nicht auf gutem Service und zufriedene Kunden ausgerichtet. Ausnahmlos Verkauf! Kurzum: Es gab keine Batterie. Die Uhr müsse ich einschicken!

Seither bin ich glücklicher Besitzer zweier „OMEGA Seamaster“ Uhren, die ich aus Not in Thailand gekauft hatte. Beide laufen und funktionieren. Ich trage sie fast Tag und Nacht.

Diesen Sommer aber sind bei beiden, die metallenen Uhrbänder gerissen. Ich hatte nun 2 funktionierende Uhren und 2 abgerissene Uhrbänder. Hier in Hua Hin packte ich die 4 Teile ein und brachte sie am morgen früh zum Uhrmacher im ShoppingCenter Market Village. „Könnten sie aus diesen 4 Stücken wenigstens 1 brauchbare Uhr machen?“ Er schaute die Teile genau an und meinte. „Ja, das sollte gehen. Kommen Sie in 30 Minuten wieder vorbei!“

Nach meinen sonstigen Einkäufen, ich war auch im 3bb-Shop wegen meines Internets, schaute ich vorbei, das schlimmste befürchtend! Er zeigte mir stolz 2 tip-top funktionierende „OMEGA Seamasters“. Er hatte die 4 Teile zusammengesetzt …. und verlangte dafür 150 THB, das sind SFr. 4.50

Neuer Internet-Vertrag mit 3bb: Glas-Faser mit 200/200 Mbps Leistung

Seit dieser Saison bin ich mit den Leistungen meines 3bb-Internet-Anschlusses unzufrieden. Er leistet nur eine Bandbreite von 14 Mbps download und 0.4 Mbps upload speed. Tägliche Kurz-Ausfälle und mangelhafte Leistung vermiesten meine Stimmung.

Am Donnerstag-Morgen des 12. Dez. schickte ich an den Support meines 3bb-Anbieters ein Mail und beklagte mich darin über meine Unzufriedenheit. Bereits am Nachmittag kam ein Service-Team zu mir nach Hause, hörte mir zu und riet mir: „Wechseln Sie auf einen neuen Vertrag mit xfach -besserer Leistung dank Glas-Fiber-Leitung … bei gleichem Preis!“ Ich zahlte bisher 590 THB/Monat (das sind etwa SFr. 18.–/Monat)

Am Tag darauf (Freitag) ging ich zum 3bb-Schalter im Market-Village und wechselte (ohne Kostenfolgen) meinen Vertrag auf den viel schnelleren Service. „Wir werden Ihnen innert 1-2 Wochen eine Glasfaser-Leitung in ihr Haus legen“, meinte die Dame am Schalter und schenkte mir strahlend zu Weihnachten eine 3bb-Werbe-Tasche und machte von mir samt der Tasche ein Foto mit ihrem Handy. Dies ist typisch Thailand. Wahrscheinlich hat ihr heutiger Tag mit meinem neuen Vertrag bestens begonnen!

Mittlerweilen wurde es Samstag, den 14. Dez. 2 Tage nach meinem Mail und 1 Tag nach meiner Vertragsänderung. Das Montage-Team von 3bb stand mit 3 Mann vor meiner Tür, legt eine neue Glasfaser-Leitung vom Anschlusspunkt an der Hauptstrasse zu meinem Haus, legte die Leitung durchs Dach ins Wohnzimmer zum neuen Modem und nahm das Glasfaser-Internet in Betrieb. Was ich erst jetzt entdeckte: Ich wurde ans 5G-Netz angeschlossen! Etwa 2 Stunden hatten sie zu arbeiten. Ein tolles Team. Ich war begeistert.

Mit dem Speedtester testete ich selbstverständlich sofort meine neue Leistungsbandbreite: Ich war perplex. Sowohl die Download- als auch die Upload-Bandbreite lag weit über 200 Mbps. Vorher waren es 14 und 0.4 Mbps

Dies ist beileibe kein Traum, darin bin ich mir sicher. Aber auch mir kam es so vor. Wie viele Wochen vielleicht sogar Monate hätte ich bei der Swisscom oder bei der Deutschen Telecom gewartet?

14. Dez. 2019: Installation 3bb Glas Fiber Internet

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27. Nov. bis 1. Dez.: Horror in Bangkok

4 Tage war ich in Bangkok! 3 Tage davon lag ich im Bett des „Baiyoke Sky Towers„. Ich habe zu wenig getrunken und litt unter akuter Dehydrierung. Ich schlief 3×24 Stunden!

Von meinen ursprünglichen Plänen blieb nur der Besuch der Schweizer Botschaft übrig, um zur Rentenbescheinigung für mein Thailand-Visum zu gelangen.

Auf der Strecke geblieben sind die Shopping-Aktivitäten in Pratunam (u.a. Jeans mit engen Hosenbeinen, Schuhe) und die auf dem Chatuchak-Market am Samstag für weisse Trekking Hemden….und schlussendlich blieb mein Foto-Apparat 3 Tage unbenutzt.

Impressionen aus Pratunam

Ein paar Stunden weilte ich auf den Strassen in Pratunam und zog die Shopping-Atmosphäre in mich. Es war am Abend vor dem Gang zur Schweizer Botschaft:

27. Nov. 2019: Business in Pratunam

Baiyoke Sky Tower: Kampf mit den Japanern

Gewohnt haben wir im höchsten Hotel von Bangkok, dem „Baiyoke Sky Tower“ mit seinen 84 Stockwerken. Ich war bereits einmal in diesem Hotel. Damals vor 2 Jahren war ich mit dem Baiyike nicht zufrieden. Das Zimmer war unsauber und klein. Dieses Mal belegten wir einen grossen Raum im 26. Stockwerk.

Der Grund, warum ich es nochmals versuchte, lag in der optimalen Lage des Hotels. Das „Baiyoke Sky Tower“ Hotel liegt direkt am RailLink, der Schnellbahnstrecke vom Flughafen in die Stadt, und mitten im Shopping-Rummel von Pratunam. Sein Preis von 10’200 THB (entsprechend SFr. 300.–) für 4 Nächte inkl. Frühstück war akzeptabel.

Als einziger Schönheitsfleck blieben die „Japaner“. Diese haben nämlich die einmaligen Aussichts- und Essen-Stockwerke hoch über Bangkok entdeckt. Tagsüber und gegen Abend fuhren sie mit Bussen vor und stürmten die Lifte. Sie kamen wie eine Herde Schafe und trampelten alles nieder, was sich ihnen in die Wege stellte. Ich spreche da nicht von 10 oder 20 Japanern, sondern von 30-50 Japaner, die im Laufschritt alles aus dem Weg räumen. Ihr Urinstinkt ist immer noch aktiv, dass wenigstens 10% oben ankommen wollten! Bereits vor 2 Jahren hatte ich ein böses Erlebnis mit ihnen, als mich eine dieser Horden über den Haufen rannte, als ich eben den Lift in verlassen wollte. Ich lag schlussendlich am Boden etwa 2 Meter hinter der Lifttüre, meinen Foto-Apparat schützend in die Höhe haltend, während die Japaner über mich stiegen. Den Blick der Japaner, wie sie von oben herab auf mich am Boden liegend schauten, werde ich Zeit meines Lebens nie vergessen.

Dieses Mal war ich darauf gefasst, als ich eine grössere Gruppe auf mich losstürmen sah. Ich drehte mich etwas zu Seite und rammte dem ersten meinen Ellbogen in seinen Körper. Erst als er am Boden lag, stoppte die Herde Japaner und schaute mich verduzt an, während ich als „Rächer“ mit hocherhobenen Hauptes davonschritt. Es tönt wie in einem Action-Film, entspricht aber der Realität. Ich wusste nicht, dass ich ein kleiner „Kung Fu Fighter“ sein konnte. Es hat gut getan!

Frühstück im 82-Stockwerk: grossartiges Panorama

Im 82. Stockwerk befand sich das grosse Frühstücks-Buffet. Hoch über dem Verkehr von Bangkok konnte man rund um den Turm herum spazieren und fotografieren.

Schweizer Botschaft und Christmas-Dekoration

Dieses Mal machte ich nicht denselben Fehler wie letztes Jahr, als ich mit dem Navi-System auf meinem Handy von der SkyTrain-Station die paar hundert Meter zur Schweizer Botschaft spazieren wollte. Das Handy führte mich kilometerweise in die falsche Richtung. Schlussendlich musste ich damals ein Taxi nehmen. Erst wieder zurück im Hotel entdeckte ich den Grund meiner Odyssee: Das Navi war auf „Automobil“ eingestellt, anstatt „Fussgänger“. Mit dieser Einstellung durfte ich nicht gegen die Einbahnstrasse fahren resp. gehen. Ich musste einen grossen Umweg machen!

Dieses Mal führte mich das auf „Fussgänger“ eingestellte Handy problemlos über den SkyWalk, Weg parallel zum Skytrain etwa 10 m über der Fahrbahn, und dann rechts in die Strasse zur Schweizer Botschaft. Nach kurzer Wartezeit öffnete Punkt 9 Uhr die Botschaft. Nach 14 Minuten hatte ich bereits meinen zertifizierten Rentenbescheid. Glückstrahlend spazierte ich zurück, um im nahen „CentralWorld“ Fotos für meine Weihnachts- und Neujahrskarten zu schiessen

CentralWorld: Weihnachten auf Thailändisch

Die allermeisten Thais wissen nicht, woher dieser Brauchtum „Christmas“ der Farangs kommt. Für sie ist es ein Fest des Schenkens, d.h. Business. Und da machen sie immer mit. Shopping und Schenken sind neben dem Essen die allerliebsten Hobbies der Thais.

Ich gehe jedes Jahr vor das grosse Shopping-Center „CentralWorld“ und bewundere die kitschige Weihnachts-Dekoration. Farbige Tannenbäume zwischen grün und pink, Elch-Tiere mit Schlitten über dem weissen Styropor-Schnee. Die wenigsten Thais haben je Schnee gesehen! Hier finde ich die besten Kulissen für meine Advents-, Weihnachts- und Neu-Jahrs-Fotos.

vor dem CentralWorld
Dez. 2019: frohe besinnliche Adventszeit

Flüssigkeits-Mangel

Ich muss bereits auf der Bus-Fahrt von Hua Hin nach Bangkok zu wenig getrunken haben, denn in der ersten Nacht im „Baiyoke Sjy Tower“ überkam mich grosser Durst, den ich mit mehreren Dosen kalten Colas, Sprites, Schweppes etc zu löschen versuchte. Am nächsten Morgen schmeckte mir das Frühstück nur bedingt, was mich überraschte. Ich rechnete es meiner vermeintlichen Nervosität des bevorstehenden Botschaftsbesuches zu. Dann gings mit dem Skytrain zur Schweizer Botschaft. Es war noch nicht drückend heiss. Ich hatte zudem Wasser bei mir. Nach dem Botschafts-Besuch ging ich noch 1 Stunde auf Photo-Pirsch, wobei ich einige Male die Treppen zu den Passerellen hoch und wieder herunter steigen musste, um die breiten Strassen zu überqueren. Das Mango-Smoothie vor dem CentralWorld war bereits zu spät oder gab mir den Rest. Ich litt bereits unter Beinkrämpfen. Es war etwa 10:30 Uhr.

Beim Recherchieren zu diesem Beitrag habe ich entdeckt, dass zuckerhaltige Getränke wie Cola, Sprite etc und auch Fruchsäfte (Smoothies) bei einer Dehydrierung Gilft für den Körper sind. Zucker entzieht dem Körper Wasser. , d.h. der Wasser-Mangel wird immer grösser….. Nur reines Wasser, wenn möglich mit Elektrolyt-Zusätzen mag den fehlenden Wasserhaushalt wieder zu stabilisieren

Kurzum, ich kam von der Botschaft zurück und legte mich mit starken Krämpfen in den Beinen ins Bett. Ich war lustlos und ohne Elan. Aber ich spürte keine Schmerzen auf dem Herzen und im Kopf, was mich etwas beruhigte. Nach ein paar Stunden in „Trance“ realisierte ich, dass ich wahrscheinlich zu wenig Flüssigkeit zu mir genommen hatte. Ich begann in kleinen Schlücken Wasser zu mir zu nehmen. Nach etwa einem halben Liter beruhigte sich mein Körper und die Beinkrämpfe liessen nach.

Erst am 3. Tag im Bett kehrten langsam die Lebensgeister zurück und ich bekam Lust auf etwas Warmes. Erstmals kam auch das Interesse zurück, die Online-Ausgaben der Tageszeitungen zu lesen. Am Sonntag war ich wieder zu etwa 80% fit, um die Heimreise nach Hua Hin problemlos antreten zu können.

Ich habe viel gelernt. Vorallem, dass Zucker, aber auch Koffein Gift für den Wasserhaushalt des Körpers sind. Dies ist auch der Grund, dass man in Italien zu einem Espresso immer ein Glas Wasser erhält!

Ein Shopping Erfolg

Mit leeren Händen ging ich nicht nach Hause. Noch am ersten Abend habe ich einen Outlet-Store entdeckt mit hoffentlich echten Schuhen. Ich leistete mir Reebok Sneakers für umgerechnet SFr. 45.–

Meine Reebok-Sneakers
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Typisch Thailand: Die Pünktlichkeit

Es ist bekannt, dass die Thailänder es mit der Pünktlichkeit nicht so genau nehmen. „Komm ich nicht heute, dann eben Morgen„.

Dies gilt für viele Handwerker, Gärtner. Für reine kleine Reparatur an meinem Rennrad musste ich 4 Wochen warten.

Für viele Ausländer ist dies ein Aergernis, denn sie leben „geistig“ immer noch in ihrer alten Heimat. Sie ärgern sich, lassen sich stressen und beschweren sich!

Es gibt aber einige Ausnahmen in Bezug auf Pünktlichkeit. Das „Bangkok Hospital“ ist in der Beziehung mustergültig. Wenn ich auf eine bestimmt Zeit bestellt werde, dann komme ich auch zu der Zeit an die Reihe. Exakt sind auch die Banken und Shopping-Centers mit der morgendlichen Oeffnung. Auf die Sekunde genau werden die Schalter und die Türen geöffnet.

Final zur Wahl der „Mrs. Elegant Thailand 2019“

16. Nov. 2019: Mrs Elegant Thailand 2019 Wahl im Market Village

Eine Bestätigung der Unpünktlichkeit habe ich heute wieder erlebt. Die Wahl der „Mrs.Elegant Thailand 2019“ war heute am 16. November im Eingangsbereich des Shopping Center Market Village angesagt. Die Veranstaltung sollte zwischen 17 – 20 Uhr stattfinden. Sie startete aber mindestens 1 Stunde verspätet. Ich weiss nicht genau wann, es könnte nämlich auch erst nach 18:30 gewesen sein, weil um 18 Uhr die Zuschauer von den Zuschauer-Terrassen über dem Eingangsbereich weggeschickt wurden. Dazu gehörte auch ich. Seit etwa 16:30 sass ich dort und wartete auf den Beginn des Spektakels, das mit grossem Aufwand beworben wurde. Die Veranstaltung fand somit ziemlich unter Ausschluss der Oeffentlichkeit statt. Die Thais feierten sich selber

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Einkaufen auf dem „Chat Chai Market“


Der „Chat Chai Market“ ist der tägliche Tagesmarkt in Hua Hin und liegt mitten in der Stadt. Er ist uralt. In ihm findet man noch die ursprünglichen Thai-Shops. Er findet in einer Art Markthalle mit Nebenstrassen statt. Das Gebäude ist fast 100 Jahre alt und seit Mitte der 1920er Jahre geöffnet. Man erkennt das Gebäude an den sieben halbkreisförmigen Kuppeln an der Vorderseite der Phetkasem Road.

Der „Chat Chai Market“ ist in erster Linie ein Lebensmittel-Markt. Hier kann man günstig frische Meeresfrüchte, Fleisch, Obst, Gemüse, Gewürze, Nüsse und viele Thai Snacks erwerben. Es gibt auch eine Menge Stoffläden.

26. Okt. 2019 Hua Hin „Chat Chai Market“

Der Chat Chai Market gehört zu einer unserer bevorzugten Einkaufsorte. Heute musste unser neuer Kühlschrank wieder aufgefüllt werden. Also fuhren wir zum Markt. Nun ist Pat nicht mehr zu halten. Als erstes kauften wir 3 kg Mangos für mich. Zur Zeit ist Hochsaison für diese wunderbare Frucht. (150 THB für 3 kg, das entspricht etwa SFr. 5.–.). Pat benötigte für ihre feinen Speisen Fleisch, Gewürze, chinesische Nudeln, Shrimps, Gemüse und zum Schluss in einem Geschäft schräg vis-à-vis Pouletschenkel.

Spannend und überraschend ist es um 8 Uhr am Morgen, wenn die Thai-Nationalhymne abgespielt wird und jedermann dort stehen bleibt, wo er eben war. Verrückte Welt, denn auch die Autos und Scooter halten an.

Ich finde das Gewusel spannend. Unzählige Geschäft und Thais. Alles arbeitet oder kauft ein. Dazwischen ein Scooter, der das Eis für die Fische oder die Grosseinkäufe zum parkierten Auto bringt. Beim Fisch-Markt ist der Boden nass und rutschig. Hier werden Fische direkt verarbeitet und ausgenommen.

26. Okt. 2019 Hua Hin „Chat Chai Market“

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Das Leben in Thailand kann auch teuer sein !!!!!

Ich kam eben erst in Thailand an und habe den Eindruck, mein Geldbeutel hätte den „Dünn-Pfiff“. Warum?

  • Ich berichtete bereits, dass meine Waschmaschine definitiv ausgestiegen ist.
  • Gestern am Dienstag entdeckte ich, dass mein Bier lauwarm war. Nun hat doch tatsächlich auch mein Kühlschrank das zeitliche gesegnet.
  • Und heute startete ich den Angriff auf meine überwuchernden Winden. Ich engagierte einen Thai-Arbeiter, der meinen kleinen Vorgarten von den wuchernden Winden befreien und neu einrichten soll. Er muss dazu auf einer Leiter mindestens 6 Meter am Strommast hocklettern denn soweit haben sie sich emporgeschlängelt. Zudem will ich, dass alle Erde entfernt wird, denn sie enthalten die Winden-Sporen und -Wurzelreste, aus denen immer wieder neue Pflanzen wachsen. Er macht es zu einem Fix-Preis inkl. Steine von einem Wasserfall zu 6’000 THB ( (entsprechend etwa SFr. 200.–)
  • Dann musste ich im Bangkok Hospital die Kosten für meine Makula-Augenspritze vorauszahlen: 63’000 THB (entsprechend etwa SFr. 2070.–). Dieses Geld bekomme ich von der Krankenkasse wieder zurück.
  • Es ist noch nicht zu Ende, denn die Haftpflicht für meinen Honda-Roller à 1’642 THB (entsprechend etwa SFr. 54.–) und die Vollkasko für mein Toyota Auto à 15’425 (entsprechend etwa SFr. 507.–) sind fällig. Duies
  • und nicht zu vergessen der monatliche Mietzins von 17’000 THB (entsprechend etwa SFr. 560.–)

Aber nach menschlichem Ermessen werden meine Zahlungen, abgesehen von der Augenspritze jeden Monat und dem monatlichem Mietzins, sich wieder normalisieren

23. Okt: Einkauf im PowerBuy alias Mediamarkt

25. Okt. 2019: Neuer und alter Kühlschrank

Meine Vermieterin gab mir den Tip, dass ab 1. Nov. die Zeit der grossen Ausverkäufe sei. Abschläge bis zu 50% seien möglich, meinte sie. Dies wäre ja ideal bei meinen zwei Ausfällen Kühlschrank und Waschmaschine.

Um uns über die möglichen Modelle vorzuorientieren gingen wir in das Geschäft „PowerBuy“, ähnlich einem Mediamarkt in Europa. Zum Schluss erwirtschafteten wir uns gegen 40% Rabatt für beide Geräte, erhältlich aber sofort. Dies war für mich im Falle des Kühlschrankes ein Geschenk, denn ein warmes Bier ist eher eine Medizin als ein Durstlöscher.

Der Kühlschrank mit Tiefkühlfach und die Waschmaschine beide vom Hersteller LG kosteten schlussendlich je 11’500 THB (entsprechend je SFr. 378.–)

Auslieferung und Installation

Der LG-Kühlschrank wurde bereits am Tag darauf geliefert und seither kann ich wieder mein kühles Bier geniessen. Wir haben gut ausgewählt. Ein grosser Kühlschrank Mod. GN-B422SQCL.ADSPLMT mit 400 Liter und grossem Gefrierfach von 117 Liter.

Die LG-Waschmaschine Mod. FM1208N6W.ABWPGST mit 8kg Inhalt hätte am selben Abend geliefert werden sollen, aber sie soll, wie mir die Vertreterin von PowerBuy beichtete, beim Aufladen auf den Transporter zu Boden gefallen sein! Am Sonntag Abend, 27. Okt. wurde sie dann ausgeliefert und installiert. Grossartig fand ich, dass die Monteure einen zusätzlichen Sicherungsschalter 30A montierten, und dies ohne zusätzliche Kosten. Unverzüglich haben wir eine Wäsche gestartete. Es hatte sich ja genügend angesammelt. Wir beide waren begeistert ab der Lautlosigkeit und der Laufleistung. Kein Vergleich zur alten Maschine.

27. Okt. 2019: PowerBuy LG Waschmaschine
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23. Feb. 2019: War kurz auf dem Chat Chai Markt

Der „Chat Chai“ Markt ist der große, bunter überdachte Markt im Zentrum Hua Hins. Er hält  ein reichhaltiges Angebot bereit. Dies ist der Ort, an dem die Einheimischen täglich ihre Lebensmittel einkaufen. Natürlich sind Fische und andere Meerestiere ein Hauptprodukt. Es gibt auch Fleisch, frisch geerntetes Gemüse von den umliegenden Bauernhöfen, Thai Gewürze, Früchte, Fertigprodukte und thaitypische Desserts und Blumen. Auch Bekleidung wird hier angeboten. Der städtische Markt in Hua Hin ist ein Erlebnis. Er öffnet morgens früh um 4 Uhr.

Ich bin oft auf diesem Markte anzutreffen. Ich kaufe mir dort die Früchte wie Mangos, Bananen, Papayas, Ananas oder Jack Fruits ein. Wenn Pat dabei  ist, dann auch Hühnchen-Schenkel, Gewürze und Saucen für ihr berühmtes „Kaeng Masama Curry“ Gericht.

1 kg Poulet-Schnkel ca SFr. 1.50

Rund um den Markt gibt es vieles zu beobachten. Die Geldwechsler und Losverkäufer, die Bettel-Mönche und die vielen einheimischen Käufer.

Bis um 8 Uhr trifft man auf dem Markt Mönche, die dem gläubigen Spender  für die Mahlzeit seinen Segen geben.

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News aus Thailand: Helmtragpflicht, Preise, Geldscheine, Tollwut, Formulare, TV, Zeit-Unterschied

Für uns Fremde und Teilzeit-Aufenthalter ist es schwer von einem Jahr aufs andere grosse Aenderungen, Verbesserungen im Leben in Thailand zu entdecken und mit ihnen zu Recht zu kommen.

Dies war einmal

Helmtragpflicht

Was mir als erstes auffiel, dass nur noch ein paar übervorsichtige Farangs (wie ich) einen Helm auf dem Roller tragen. Die Helmtrage-Akzeptanz für Roller und Motorräder ist auf einem absoluten Tiefpunkt angelangt.   Da die Thais neue Freiheiten unverzüglich beanspruchen, würde dies bedeuten, dass der Einfluss der Polizei sehr eingeschränkt wurde. Ich bin gespannt, wie sich dies aufs polizeiliche Weihnachtsgeschäft auswirken und ob im Dezember wiederum Jagd auf unbehelmte Farangs gemacht wird. Wahrscheinlich schliesst das eine das andere nicht aus. Die Polizisten brauchen Zusatz-Einnahmen für die Weihnachtsgeschenke.

Lebensmittelpreise

Die Lebensmittelpreise sind etwa gleich geblieben. Einzig Alkoholika haben nochmals ein paar Prozente zugelegt.

Neue Geldscheine

Erstmalig seit 7 Jahrzehnten erhielt Thailand neue Banknoten mit einem neuen Motiv. Nachdem in den letzten 70 Jahren zwar das Design und auch das Format der thailändischen Banknoten mehrfach geändert wurde, sie aber immer mit dem selben Motiv, dem Antlitz von König Bhumibol geziert wurden, erschien am 16. April 2018 ein neues Motiv auf den Geldscheinen, das Bild des Tronfolgers.

Achtung: 13 Provinzen zu Tollwutzonen erklärt

Zur Zeit grassiert in diversen Provinzen Thailands die Tollwut.  Es gibt zwar keinen Anlass zur Panik, aber man sollte sich doch ein paar Gedanken machen.

Bitte seid euch bewusst, wenn man von einem infizierten Tier gebissen oder gekratzt wird und die Krankheit ausbrechen sollte, dann endet diese mit dem späteren, sicheren Tod. Die Tollwut kann übrigens auch nur durch das Berühren eines infizierten Tieres übertragen werden, beim Füttern oder Streicheln. In Anbetracht der vielen freilaufenden Strassenhunde und Katzen in Thailand, sollte man sich in Acht nehmen.

Die Inkubationszeit – also der Zeitraum zwischen der Infektion und den ersten, erkältungsähnlichen Symptomen – beträgt meist zwischen einem und drei Monaten.

Am besten ist es also, in seinem Impfpass nachzuschauen, wann die letzte Impfung war. Es besteht zwar auch die Möglichkeit unmittelbar nach der Verletzung, oder dem Kontakt mit einem infizierten Tier, eine sogenannte postexpositionelle Impfung zu machen, aber diese funktioniert nicht immer.

Die thailändischen Behörden behaupten zwar, dass sie das Problem unter Kontrolle hätten, aber der Anstieg der Todesfälle, lassen leichte Zweifel aufkommen.

Betroffen sind die Provinzen Chonburi, Rayong, Chachoengsao, Buriram, Chiang Rai, Nan, Roi Et, Samut Prakan, Songkhla, Si Saket, Surin, Tak und Ubon Ratchathani

Formularsammlung für Immigration etc

Ohne  Papiere und Formulare geht es leider nicht. Neu findet man unter „udon-news.com“ eine feine Formular-Sammlung:

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Mit VPN deutsches und Schweizer  Fernsehen

Über Internet kann ich auch in Thailand Schweizer und Deutsches Fernsehen schauen. Dazu dienen die SRF-, ZDF- und auch ARD-Mediathek. Leider sind aber einige Filme und Uebertragungen gesperrt und dürfen nicht ausserhalb des Ursprungsland gesendet werden. So z.B. Sport-Uebertragungen und Koch-Sendungen

Mit Hilfe eines VPN-Programmes (siehe Google) kann man diese Einschränkungen umgehen. Manche dieser Programme sind gratis oder kosten ein paar Euros im Jahr.  Mit diesen Programmen kann ich mich in ein gewünschtes Land einwählen und tun, als ob ich z.B. in Deutschland sei.

Auf diese Weise kann ich die Ski-Rennen in der Schweiz verfolgen, indem ich mich in der Schweiz anmelde, oder die Diskussionen mit Markus Lanz im ZDF anschauen, indem ich mich in Deutschland einwähle. Indem ich mich in Europa einwähle, kann ich hier verbotene Internet-Seiten anschauen.

Ein heisser Tip: Mit Hilfe es dieser VPN-Programme kann ich mich in die Schweiz oder Deutschland einwählen und mit ZATOO.COM alle deutschsprachigen Sender anschauen, auch RTL, SAT3, ORF etc

Zeit-Unterschied Thailand zu Europa: 6 Stunden

Noch wenige Tage sind es nur 5 Stunden. Aber ab dem kommenen letzten Oktober-Wochenende 27./28. Oktober 2018 werden es bereits 6 Stunden Unterschied sein. Dies bedeutet: Wenn ihr um 8 Uhr am Morgen in Europa aufsteht, dann ist es bei uns in Thailand bereits 14 Uhr

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Ein Halleluja auf meine Schneiderin

24. Feb. 2018: Neuer Reissverschluss

An jedem Eck findet man hier Thailand eine Schneiderei resp. einen Taylor. … oder sogar einen Schuhmacher.  Oft arbeiten sie auf dem Trottoir oder einem Vorplatz eines Geschäftes auf ihrer „alten“ aber stabilen Nähmaschine.

Wenn ich für mich eine Hose kaufe, dann muss ich sie immer in der Länge anpassen lassen. Ich  bin einfach zu klein gewachsen. Dies kostet dann um 1 Franken. Dieses Mal habe ich aus der Schweiz einen Bett-Ueberzug mitgebracht, dessen Reisverschluss kaputt war. Es ist mein Lieblingsüberzug aus dem Wohnwagen.

Diesen brachte ich vor 1 Woche meiner Schneiderin aus der Nachbarschaft und daszu eine lange Hose, die ich vor ein paar Tagen beim thailändischen Militär gekauft hatte, um sie zu kürzen.

Heute konnte ich beides abholen. Kompliment: Einen stabilen Zip hatte sie eingenäht und wegen des Preises gemeint, die Reissverschlüsse seien teuer. Ich musste schlussendlich 200 Baht für die Hose und den Bett-Ueberzug bezahlen, das sind etwa 6 Franken.

Was hätte ich wohl bei uns in der Schweiz bezahlt? Eine neuer Ueberzug wäre bestimmt billiger gewesen.

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Erlebnisse beim Einkaufen: Tiger-Balsam, Salat und Gold-Schmuck

Meine geschwollene Hand soll ich regelmässig im warmem Wasser leicht massieren, meinte der Arzt letzte Woche. Mühsam, die Hand im Wasser und massieren. Wie machen es doch die Spitzensportler? Dulix und einreiben !!!!

Flugs marschierte ich heute früh ins nahe Shopping Center „Market Village“ und kaufte mir eine Tube „Counterpain„, entspricht etwa dem „Dulix“, und das „rote Tiger-Balsam„. Auch dieses soll die Haut und das darunterliegende Fleisch aufheizen!

Auf dem Weg ins TESCO, dem Lebensmittelgeschäft, in dem ich Salat einkaufen wollte, sah ich einem Farang-Thai-Pärchen zu. Er in meinem Alter, schütteres ungepflegtes Haar, beige in beige gekleidet und sie jung, hübsch und pfiffig, eine Augenweide  um die 30 Jahre alt. Ein typisches Pärchen mit einem zum letzten Mal pubertierenden Ausländer.  Und es geschah, was ich erwartet hatte. Sie zog ihn in den Gold-Schmuck-Laden vor dem TESCO. Ich weiss nicht, was sie zum ihm sagte, aber in etwa: „Wenn Du mich lieb hast mein europäisches Dickerchen, dann schenkst Du mir ein kleines Andenken. Eine Goldkette mit Kreuz würde mir schon gefallen ….„. Jetzt wird es teuer für den Casanova, denke ich mir. Nun kann er zeigen, wie weit seine Liebe geht und wieviel sein Geldbeutel aushält. Vielleicht wäre eine etwas ältere und weniger hübsche Thai-Lady günstiger gewesen?

Dabei fällt mir ein, was ich gestern gesehen habe. Es scheint, dass sich immer mehr Thai-Ladies nicht mehr mit Schmuck verwöhnen lassen wollen, sondern sich als Startgeld in Ihr zukünftiges Leben die Einrichtung eines Coffee-Shops oder sogar einer Bar von ihrem ausländischen Lover wünschen. Gestern habe ich dies ganz in der Nähe beobachten können. Ein neuer Shop, schön modern eingerichtet, in einer alten Hütte von einer jungen hübschen Thai und daneben ihr Sponsor, ein Europäer. Ob dieser Shop je rentieren wird? Er liegt etwas abseits …. aber was will der Farang gegen Bitten der lieben dunklen Augen ausrichten?

Ich wollte eigentlich vom TESCO berichten. Dort habe ich auf Empfehlung meiner Hausbesitzerin Salat gekauft. Aber nicht den üblichen, sondern vom Salat-Buffet bereit frisch gerüsteten und zubereiteten.  Das Buffet sieht himmlisch aus mit mindestens 20 verschiedenen Salaten. Einzig die Sauce muss ich noch dazuschütten. Ich habe mir eine Mischung aus Blau- und Weiss-Kohl, Soja-Sprossen, Salat, Ruebli, Zwiebeln gekauft. 250 g für etwa 2-3 Tage, und gekostet hat dies 50 Baht, das sind etwa 1.30 Euro.

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Weihnachten in Hua Hin

Die wenigsten Thais wissen, was es mit Weihnachten an sich hat. Für sie ist es ein „Tag der Geschenke„. Man beschenkt sich! Geschenke geben und damit Freude bereiten,  ist eines der liebsten Hobbies der Thai. Für sie ist Glück und glücklich sein das schönste auf Erden. Ein Geschenk der Thais muss nicht teuer und gross sein. Es ist angemessen den eigenen finanziellen Möglichkeiten, kommt aber von Herzen.

Anfang Dezember beginnen die Geschäfte mit dem Aufbau der Weihnachsdekoration. Tannenbäume aller Farben,  Geschenk-Packete und der Sankt Nikolaus auf dem Schlitten gezogen durch eine Art Rentiere. Schlitten? Kein Thai hat bisher Schnee gesehen. Ihr Fantasie ist grenzenlos.

 

In der Mitte Dezember folgt auch die Strassen-Dekoration und das unermüdliche „Djingle Bell“ in den Shopping Centers. Die Verkäuferinnen tragen dann neckische Haarspangen oder rote Nikolaus-Mützen. Alles ist auf Weihnachten, das grosse Geschäft eingestellt.

Nachtrag vom 24. Dez. 2017: Dieses Jahr blieben die grossen Weihnachtsdekorationen und -Beleuchtungen innerhalb der Shopping-Centers und auch auf den öffentlichen Strassen aus. Es kam keine Weihnachts- und Shopping-Stimmung bei den Thais auf. Warum wohl?

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Erlebnisse auf meinen täglichen Spaziergängen

Ihr habt richtig gelesen. Der Max macht Spaziergänge. Notgedrungen gehe ich „wandern“, denn ich kann wegen der maltraitierten Hand weder Roller noch Rad fahren. Zudem muss ich mein ebenfalls angeschlagenes Knie bewegen. Meine Wanderungen dauern zwischen 1-2 Stunden. Zum Bangkok Hospital, zu den beiden „Market Village“ und „Bluport“ Shopping Centers, und dann auch zum ClockTowerer, als ich Gilb und Esther zum Essen traf.

Während dieser Wanderungen habe ich viel neues erlebt, das ich vom Roller aus nie entdeckt hätte. In der Tat, sollte man mehr zu Fuss gehen.

Anlässlich dieser Spaziergänge sind mir viele schöne Sujets vor die Linse geraten. Viele dieser typischen Thailand-Bilder findet ihr in meinem Foto-Album „Foto-Galerie Thailand„. In der „Foto Galerie Thailand“ lege ich meine besten Bilder über Thailand ab.

Geisterhäuser

Die Thais glauben, dass in der Erde Geister wohnen. Sobald man ein Haus baut, muss man die Geister, deren Lebensraum man beeinträchtigt hat, besänftigen. Dazu dient ein Geisterhaus, über das man die Hausgeister täglich mit Speisen und Getränken verwöhnt. Ueberall findet man solche. Vor Privathäusern, aber auch grossen Shopping Centers. Weitere Bilder findest unter „Geisterhäuser„.

In einem Hinterhof von Hua Hin

Lebensmittelmärkte

In Thailand findet man fast alles, was das Leben begehrt. Ihre Präsentation ist dabei sehenswert. TESCO LOTUS ist einer dieser Anbieter.

Pitahaya oder Drachenfrucht (Kaeo-mangkhon)

Strassenverkehr

Nicht nur Autos und Roller fallen da auf, sondern auch Pferde und Ponys auf dem Weg zum und vom Strand. Dabei müssen sie stark befahrene Strassen wie die Hauptstrasse durch Hua Hin, Phetkassem Road, überwinden.

Etwa 200 m nach der Strasse beginnt der Strand von Hua Hin

Oft weichen die Roller auf den Gehweg aus, um zur nächsten Querstrasse zu gelangen

Wegweiser und Verkehrstafeln

Wenigstens in den grösseren Urlaubsgebieten sind alle Wegweise in für uns lesbaren Zeichen geschrieben. Aber es gibt eben besondere Verkehrstafeln. Weitere Bilder findest unter „Wegweiser und Verkehrstafeln

Ich wohne an der Soi94

Shopping Centers

Drei grosse Shopping Centers kenn wir in Hua Hin: Die „Shopping Mall“ bei der Municipality, Das „Market-Village“ und das „Bluport“ nahe bei mir. Sie sind immer für einen Spaziergang gut, denn es gibt immer viel zu sehen. Fast monatlich wird neu dekoriert. Im Moment wird die Weihnachs-Dekoration aufgebaut. Ja, auch in Thailand wird Weihnachten gefeiert, obwohl die wenigsten wissen woher diese Tradition stammt. Für die Thais ist Weihnachten ein Tag um Freude zu bereiten und Geschenke zu machen.

Mehr Bilder über das Market Village und das BluPort findest in meiner „Foto-Galerie Thailand“ unter „Market Village“ und/oder :. „Shopping-Center BluPort“

Hua-Hin Shoppping Center BluPort

Hua Hin Shopping Center BluPort

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2. Nov. 2017: Auf dem Markt, einen Tag vor Loy Kratong

Manchmal, nein oft überkommt es mich, dann zieht es mich auf den Markt. Wie auch heute. Ich war diese Saison noch nie auf dem alten Stadt-Markt. Was wird sich wohl geändert haben?. Es war zwar etwas spät, bereits 10 Uhr, aber ich brauchte Mangos und ein gegrilltes Hühnchen. Geändert hat sich wenig. Es herrschte wie gewohnt ein Gehen und Kommen. Von weit oben muss es aussehen wie in einem Ameisenhaufen.  An den angebotenen Blumen-Schiffchen realisierte ich, dass der Loy Kratong Feiertag vor der Tür stehen muss (am 3. Nov.)

Man beachte die unzähligen Roller. Das rot-gelbe Gebäude ist der Eingang zum Markt

Das Hühnchen kaufe ich immer bei der Frau in einem kleinen Shop kurz vor dem Markt. Sie nennt mich „Papa“, ein thailändischer Kosenamen. Ein gepfeffertes Hühnchen kostet 139 Baht, das sind etwa Euro 3.50. Sie schneidet es mir immer zu, sodass ich zu Hause, wenn ich es mit Reise oder Nudeln anrichte, keine Knochen zerteilen muss.

Im Markt suchte ich meinen Mango-Mann auf. Er hat die schönsten und fruchtigsten Mangos auf dem Markt. Der Chef fehlte jedoch. Aber Jungens vertraten ihn.  Es waren schöne Mangos im Angebot für 40 und 50 Baht das Kilo. 3 Kilo brauchte ich und bezahlte dafür 150 Baht, das sind nicht einmal 4 Euro.

Auf dem Heimweg kaufte ich dann noch einen Karton Bier und Soda-Water. Ein erfolgreicher Markt-Tag

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7. – 10. Dez. 2016: Ich war mal wieder weg … in Pratunam zum Shopping

Es ist bei mir bereits Tradition, jede Saison einmal 2-3 Tage nach Bangkok in den Bezirk Pratunam zum Shopping zu gehen. Ich habe immer etwas einzukaufen. Auch wenn ich nichts brauche, ich finde immer etwas schönes. Leide ich etwa unter „Oniomanie“, dem medizinischen Begriff für Kaufsucht und -Zwang? Nein, da kann ich Euch beruhigen. Ich kaufe zwar auch „Mist“, aber ich leide anschliessend nicht unter Depressionen, wie es gemäss Internet-Beiträgen bei echten Kaufsüchtige der Fall sein soll. Ich bin anschliessend nur müde vom vielen gehen!

Hier finde und nehme ich mir Zeit für etwas Sight Seeing und vorallem, um Leute zu beobachten. Bangkok ist in der Beziehung ein Paradies. Keine Stadt der Welt bietet eine derartige Vielfalt an Sehenswertem. Diesmal traf ich beim Essen auf der Strasse einen Kambodschaner und zwei Manager aus Singapore. Unvergesslich die aussergewöhnlich hübsche japanische Lady, die mir über die Strasse hinweg freudig zuwinkte, als wir uns gegenseitig fotografierten.

In Bangkok betrieb ich aber nicht nur Shopping:

  • Ich machte eine Khlong-Fahrt zum berühmten Sakhet-Tempel nahe der Königstempel
  • Ich traf wie alljährlich Esther und Henry „Gilb“ Clemencon

Zum Bericht mit vielen Fotos (klick aufs Bild)

Mehr und vorallem schöne Bilder (auch von der eindrücklichen Khlong-Fahrt)  findest in meinem Bericht, den Du durch anklicken des nachstehenden Bildes erhältst:

Bangkok Pratunam Baiyoke Klong Fahrt

Klick aufs Bild, um zum Pratunam-2016-Bericht zu gelangen

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Weihnachten ist dieses Jahr ausgefallen

Während in den Vorjahren ab dem 1. Dezember ganz Thailand im Weihnachtsfieber taumelte, ist dieses Jahr nichts dergleichen zu entdecken. „Business as usual“. Keine blauen oder pink Tannenbäume, kein „Jingle Bell“ und kein „White Christmas“ mit Bing Crosby. Keine Verkäuferinnen mit roten Zipfelmützen und entsprechenden Haarspangen. Sogar die Kunsteisbahn vor dem TESCO-Shopping-Center ist nicht aufgebaut worden.

Die Strassen in Hua-Hin sind nicht geschmückt, auch nicht die Flaniermeile vom Bahnhof bis zum Strand.

Es herrscht immer noch Trauerzeit für den vor 1½ Monaten verstorbenen König. Die meisten Thais tragen weiterhin schwarze oder dunkle Kleider. Einzig die Farangs und Chinesen bringen etwas Farbe ins triste Leben.

Nov. 2016: Market Village Trauer König Shrine

An dieser Stelle stand letztes Jahr ein übergrosser Tannenbaum und davor der heilige St. Nikolaus im weissen Schlitten

Die Geschäfte und vor allem die grossen Einkaufszentren sind immer noch in Trauerflor verhangen. Innen findet eine Art liebloser Ausverkauf statt. Man kann auch die beliebten „Essens-Körbe“ kaufen, aber keine Fest- und Party-Artikel.

Die allerwenigsten Thais wissen, dass Weihnachten einer der grössten kirchlichen Festtage der Christen ist. Für sie ist es ein Tag der Geschenke und dafür leben sie. Aber dieses Jahr ist das Gedenken an ihren grossen König wichtiger.

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Nov. 2016: Erlebnisse in Thailand

Neue Batterie für mein altes Handy

Bei meinem alten Samsung- Handy war die Batterie alt und verbraucht. Es funktionierte nur noch mit dem Hilfs-Akku (Power-Pack), mit dem ich als Notbehelf aufladen konnte.  Im dümmsten Moment mitten im Telefon-Gespräch fuhr es herunter, weil die Batterie keinen Strom mehr abgab.. Mit 850 THB (entsprechend etwa 25 SFr) hab ich mir eine Original-Ersatz-Batterie gekauft. Nun läuft mein Handy wieder mehrere Stunden ab Batterie.

Beim Austausch der alten Batterie lief es mir kalt den Rücken herunter, denn durch den Verbrauch der ehemals aufladbaren Metall-Ionen dehnte sie sich extrem aus und wurde dick und dicker. Es hätte nicht mehr viel gefehlt, und die alte Batterie hätte das Handy zerrissen.

Nachtrag zum Tod des König Bhumibols

Nicht nur die Bilder auf den Strassen und öffentlichen Gebäuden sind mit Trauer-Flor versehen, auch vor den meisten thailändischen Internet-Seiten wurde eine graue Trauer-Seite eingeschoben:

Thailändische Kondolenzseite der BTS-Skytrain von Bangkok

Thailändische Kondolenzseite der BTS-Skytrain von Bangkok

Beginn des Weihnachtsgeschäftes, aber nur das der Polizei

Ende November reiste Jeanot K. in Hua-Hin an. Bereits 2 Tage später kam er mit seinem Roller in eine Polizei-Kontrolle. Nur Farangs wurden aussortiert. Die Thais durften, ohne  anhalten zu müssen, weiterfahren, auch wenn sie keinen Helm trugen. Es war eindeutig: Die Polizei machte Jagd auf die vermeintlich reichen Farangs. Für Jeanot kam es teuer zu stehen: Seinen internationalen Führerausweis hatte er nicht auf sich. Er trug als Helm nur einen Fahrradhelm. Für jedes dieser beiden Vergehen bezahlte er 400 THB, d.h. insgesamt 800 THB (entsprechend etwa 24 Euro). Er bekam aber keine Quittung. Das Geld floss direkt in den privaten Geldbeutel des Polizisten. Dies nennt meine reinste Form der Korruption. Man sagt in Thailand hinter vorgehaltener Hand, dass vor Weihnachten die teuerste Zeit für die Farangs kommt, denn die Polizisten brauchen Geld für ihre Weihnachtsgeschenke

Apropos Helm: Bereits als ich ankam ist mir aufgefallen, dass höchstens noch die Hälfte der Thais auf dem Roller  einen Helm trugen. Es wird sichtlich geduldet. Dies war auch an obiger Kontrolle zu beobachten. Thais wurden nicht kontrolliert, auch wenn sie keinen Helm trugen.

andy-schleck

Andy Schleck

Nach den Velo-Profis Rominger, Hürzeler und Guidali hat sich nun auch Andy Schleck angemeldet

Seit ein paar Jahren kommen im Januar jeweilen ehemalige Velo-Stars wie Toni Rominger und Max Hürzeler nach Hua-Hin….. um mit und bei uns, die Form zu finden. In dieser Saison werden sie ergänzt durch den ehemaligen Tour-de France-Sieger Andy Schleck. Er wird uns Anfang März 2017 eine Woche beglücken und gemeinsam mit uns die Gegend erkunden. Gerüchteweise habe ich vernommen, dass unser Lucien Kirch, ein ehemaliger Mitstreiter im Profi-Trek-Team, bereits die Fühler nach Fabian Cancellara ausgestreckt hat.

 

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Thailand, ein kulinarisches Paradies

Hua-Hin Soi94 Sakura Japanisch MaxFür viele Amerikaner gehören auch in  Thailand ihre Hamburger zur Delikatesse, viele Ausländer zieht es in die Pizzeria oder zu den Deutschen Würstchen. Baunausen über Banausen!

Dabei lebe ich hier in einem Land, in dem ich die vielseitigste asiatische Küche zu Spottpreisen geniessen kann. Allein in Hua-Hin gibt es 100e von feinen asiatischen Restaurants und Strassenküchen.

  • Beim „Shiva Indian Restaurant“ oben im Anstieg zum Hin Lek Fai esse ich Indsch vom feinsten. Chicken oder Lamb Masala ein Gedicht mit Knoblauch Brot. Der Eigentümer ist ein Arzt und bietet nebenbei auch Ayurveda und Yoga an.
  • Wenige Schritte von mir in der Soi 94 im „Eat@Hua-Hin“ kann ich nicht nur feine Thai Küche geniessen, ich esse dort „Asche auf mein Haupt“ am liebsten Spare Ribs mit Pommes. Anschliessen geht es über die Strasse in die Sasha Bar zum Pool Billard.
  • In der Schweiz reicht meine Rente nicht, um meinen Magen regelmässig mit Sushi vollzuschlagen. Ein paar Meter neben dem erwähnten „Eat@Hua-Hin“ befindet sich das japanische Restaurant „Sakura„. Dort schlage ich zu. Ich wähle aus einer grossen Karte die vielfältigsten Kombinationen an Sushi-Spezialitäten bis ich einfach genug habe. Wenn ich mit Freunden dorthin gehe, kostet ein solcher kulinarischer Abend samt Bier pro Person etwa 12-15 Franken.
  • Mit Pat war ich regelmässig beim Chinesen mitten in Hua-Hin anzutreffen. Die Satay, die Jakobs-Muscheln und der Red Snapper liessen uns im 7. Himmel fühlen. Es ist der beste Chinese weit und breit!Hua-Hin Beim Chinesen
  • Am Meer findet man manch gute, aber auch schlechtere Fisch-Restaurants. Es ist leider Glückssache, wie man es erwischt. Ich habe nach Tagen erstklassischer Küche im selben Restaurant auch schon Fisch vom Vortag erwischt.
  • Unweit von der Soi88 haben die Thais ein Food Market installiert. Rund um einen grossen Platz mit vielen Steintischen findet man kleine Koch-Shops. Sie bieten alles an vom Thai-Food, zum Indian und Chinese Food. Aber auch European FoodHua-Hin Soi88, Baan Khun Por Food Court- Party Essen, Pat Max Duthi

Von Zeit zu Zeit esse ich aber gerne zu Hause. Ich kaufe mir beim Markt ein grilliertes Hühnchen zu Fr. 4.– und mache dazu zu Hause Reis oder Nudeln, und trinke dazu 1 oder 2 kalte Chan Bier. Dieses Hühnchen reicht mir für 3-4 Mahlzeiten. Manchmal hole ich mir aber auch auf der Strasse die feinen Thai-Würstchen, und die typischen Brät-Kügeli. So ein Essen kostet mich etwa Fr. 1.– bis 2.–

Fleischmöckchen

Brät-Kügeli

Ich könnte noch Seiten füllen mit dem Aufzählen hervorragender Restaurants, vom „The Garden“ in der Soi80, in dem ich meine besten Lobster an einer Pilz-Käse-Sauce ass,  zu den grossartigen Fisch-Restaurants in Khao Takiab. Die grossen internationalen Hotels sind auch nicht zu verachten, aber ihre Preise sind um einiges höher und ich bring mein Geld lieber den Einheimischen.

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Meine CERTINA ist defekt – Es lebe die neue OMEGA

OMEGA Seamaster

OMEGA Seamaster, PLANET OCEAN

Was macht ein Schweizer ohne Uhr?

Ich berichtete bereits davon. Wenige Tage nach Ankunft in Hua-Hin im Oktober 2015 lief mein „CERTINA C-Sport Chronometer“ nicht mehr. Es war nicht die Batterie, meinte der einheimische Uhrmacher, es muss irgendetwas im Inneren sein.

Es ist ein Armutszeugnis, ich hatte als Ersatz nur eine Swatch bei mir. Sie begleitet mich auf allen Reisen und ist nicht kaputt zu kriegen. In der Tat ist man im Ausland aufgeschmissen, wenn einem die Schweizer Uhr im Stich lässt. Allein das Auswechseln einer Batterie gleicht einer Generalstabs-Arbeit, denn es gibt in Hua-Hin keinen Uhrmacher, der eine CERTINA-Batterie auswechseln kann und darf.   Es ist deshalb zweckmässig, eine zweite Uhr bei sich zu haben, oder sich gegebenenfalls Ersatz auf dem asiatischen Markt zu besorgen.

Ueber den Preis haben wir Stillschweigen vereinbahrt.

Deshalb kaufte ich mir eine „OMEGA Seamaster Planet Ocean„. Nicht auf der Strasse, nein, bei einem der grossen Uhren-Händler hier in Hua-Hin, unweit vom Hilton. Sie war weiss Gott nicht billig, aber … Ich habe sie seither fast immer an. Auch unter der Dusche. Ich bin zufrieden. Sie läuft. Wie heisst es unter Geschäftsleuten? „Ueber den Preis haben wir Stillschweigen vereinbahrt.

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Neues vom Besserwisser: Süssigkeiten auf Japanisch

Die Thais oder vielleicht eher die Asiaten sind Weltmeister in den Verpackungen. Eine ist schöner als die andere. Hochglanz-Verpackungen in grellen Farben animieren zum Kaufen, weil einem bereits der Anblick das Wasser im Munde zusammenlaufen lässt. Man findet solche Verpackungen für alle Geschmacksrichtungen: Süssigkeiten, Täfeli, Schockolade, Chips mit Zwiebeln, Käse, süss, salzig und Chilli, aber auch mit Fischgeschmack. Die Thais sind verrückt nach Snacks.

Allesamt sind Mogelpackungen. Viel Luft und wenig Inhalt. Sobald man die Packung aufreisst, fällt die schöne Packung zusammen. Wie bei einem Luftballon … und wenige Chips oder Täfeli fallen hinaus. Im meinem unteren Beispiel waren es 10 Schocki-Stäbli, jedes etwa 10 cm lang. Es hätten doppelt soviele Platz gehabt und gekostet hat das Geschenkpäckli 17 Baht (SFr. -.50). Für Thai-Verhältnisse ein stolzer Preis. Luxus darf auch in Thailand etwas kosten.

China, Snacks

Etwa 10cm lange Schocki-Stängeli

Produziert werden viele dieser Snacks in China und Japan. Interessant ist auch, dass die in Thailand verkaufte Schockolade auch bei 30-35ºC nicht verläuft. Sie wird in einer speziellen Mischung gefertigt. Man spürt dies bereits auf der Zunge. Die asiatische Schockoloda ist nicht so hochwertig und hat feste Füllstoffe beigemischt. Die Schweizer-Schockolade, die ich anfänglich immer mitbrachte, verlief bereits im Koffer zu einem Schockolade-Mousse

Chinesische Lebensmittel

Man beachte die japanischen Verkaufshinweise

 

Lieb ist das kleine Feld „Message“ auf der Rückseite der Verpackung. Auf diesem kann man dem Beschenkten eine kleine Nachricht hinterlassen.

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Ich bin Millionär – Thailand, ein teures Pflaster

Nun bin auch ich Milionär geworden. Wie die grossen Stars dieser Erde habe ich mehrere Wohnsitze verteilt rund um die Erdkugel. Steuern bezahle ich in der Schweiz, den Sommer verbringe ich in meinem mobilen Schloss in Istrien und im Winter residiere ich während 5 Monaten in meiner Villa in Hua-Hin (Thailand).

Zwischenzeitlich habe ich Teile meines stattlichen Vermögens in Thailand platziert und darf mich zu den Millionären dieses Landes zählen. Aktuell habe ich 1.3 Mio gebunkert.

Baht, Thai, Geld, THB

Das Leben in Thailand ist für einen Millionär vergleichsweise günstig. Ich kann zwar nicht von den Zinsen leben, weil ich mir vielen Luxus leiste. Ein feines Essen in einer Strassen-Küche im Night-Market belastet meinen Geldbeutel mit 120 Baht (=SFr. 3.50) . 1 Liter Benzin 95-Oktan schlägt mit ca. 33 Baht (=SFr. 1.–) zu Buche und eine Prada-Sonnenbrille  mit 100 Baht (=SFr. 2.80).

Lust und Sucht waren noch nie günstig. So blättere ich für die Befriedigung meiner Mango-Sucht wöchentlich etwa 180 Baht (=SFr 5.–) hin, denn ich esse jede Woche etwa 3 kg der süssen gelben Früchte.

In 2 Wochen werde ich wiederum für ein paar Tage nach Bangkok ins Pratunam fahren, um dort zu shoppen. Camel-Shorts- und -Shirts, hellblaue Jeans und dazu passende Hemden stehen auf meiner Einkaufsliste. Ganz sicher wird es mich auch ins Panthip-Plaza ziehen, dem grössten IT-Shopping-Center in Bangkok.

Mein Millionen-Geld-Depot in Thailand habe ich nicht wegen der Aengste um den Euro nach Thailand verschoben, sondern wegen meines „Rentner-Visums„. Die Thailänder wollen nur reiche Leute im Lande, d.h. sie verlangen einen 3-Monats-Kontostand von 800’000 Baht (= SFr. 23’000.–). Sie wollen eben sichergehen, dass ich nicht der Sozialhilfe zu Last falle.

Apropos „Thailand ist ein teures Pflaster“! Es gib hier soviele schöne Dinge, dass man sich wirklich beim Shopping austoben kann. Aber dann kostet eben auch dies Geld. Viel Geld

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Neu in Hua-Hin: Baan Khun Food Court (Essens-Markt)

Wir kennen den Ort bereits seit 1-2 Jahren. Er ist nur wenige 100m von uns dem Klong entlang entfernt. Er hat sich langsam aufwärts entwickelt. Aber auf dieses Jahr hat sich dieser „Baan Khun Essens-Markt“ speziell herausgeputzt. Man erhält hier eine grosse Auswahl an thailändischen Gerichten, Getränke, Frappees. Gleich nebenan lädt für die Kinder ein kleiner Luna-Park ein. Ab 19 Uhr spielt eine Musik-Band moderne Thai- und auch internationale E-Musik. Manchmal spielt eine gute Band, manchmal auch eine schlechtere, aber kein Thai würde seine Unmut zeigen oder gar pfeiffen.

Den Ort findet man leicht, wenn man vom Hua-Hin Bahnhof gen Süden dem Bahngeleise entlang fahrt, dann rechts in Richtung Soi-88 übers Geleise abbiegt, und bereits steht man davor. Hinter dem 7eleven-Shop.

Beim ersten Besuch dieses Jahr war ein hoher buddhistischer Feiertag. Da gab es keinen Alkohol zu kaufen und noch weniger zu trinken. Er ist verboten! Ein Foto habe ich bei unserem zweiten Besuch gemacht: Darauf sieht man auch mein Lieblings-Bier Chang.

Hua-Hin Soi88, Baan Khun Por Food Court- Party Essen, Pat Max Duthi

Pat mit ihrer 7-jährigen Enkelin DuThi

 

Hua-Hin Soi88, Baan Khun Por Food Court- Party Essen, Pat Max

Auf dem Tisch könnt ihr sweet-sour Scheinefleisch, grillierter Snapper, hot Gehacktes, rohes Gemüse und unterschiedliche Saucen erkennen

 

Hua-Hin Soi88, Baan Khun Por Food Court- Party Essen, Pat Max

Zu den Geheimtips gehört der grillierte und gesalzene Snapper. Ein Gedicht und fast ohne Gräte.

 

 

 

 

 

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„No sweet – tomorrow“ Erlebnisse auf dem Lebensmittel-Markt

Mango ist meine Lieblingsfrucht in Thailand

Aus diesem Grund ist es selbstverständlich, dass einer der ersten Wege nach meine Ankunft in Hua-Hin mich auf den Lebensmittel-Markt führte. Der Hua-Hin Markt ist unmittelbar neben dem Night-Market, etwa 3 km von meinem Haus entfernt. Also ein Katzensprung mit dem Honda-Roller

Heute war es wieder soweit, denn am Samstag wollte mir mein Mango-Mann einfach keine Mangos verkaufen, obwohl er viele wunderbar gelbe auf seinem Verkaufs-Brett liegen hatte. „Sie sind noch nicht süss„. Dies sagte er aber nicht in der Form, wie ich es hier schreibe. Er sagte irgendetwas in thailändisch, das ich nicht verstand. Auch seine Frau schüttelte die Hände und den Kopf. Es rumorte in meinem Hirn. Was wollten sie mir wohl mitteilen? Auf einmal stand der kleine Verkäufer von vis-à-vis neben mir und sagte von unten her zu mir:  „no sweet … tomorrow“. Nun fiel bei mir der Batzen: Er wollte mir keine Mangos verkaufen, weil sie noch nicht süss genug seien, aber Morgen da seien sie besser. Ich lachte und dankte auf thailändisch, vorallem gegenüber dem kleinen Verkäufer. Ich mag einfach diese einfachen aber umso freundlicheren Leute

Ich fuhr dann nicht am nächsten sondern am übernächsten Tag dem Dienstag auf den Markt. Es war eben 8 Uhr, als ich am Markt ankam. Ruhe herrschte, der Verkehr stand still, die Leute blieben dort stehen, wo sie eben waren, auch mitten auf der Strasse, eine gespenstische Szenerie, wenn man den Grund nicht kennt: Es wurde eben die thailändische Nationalhymne über Lautsprecher abgespielt. Es dauerte nur 1 Minute, dann ging das geschäftliche Treiben wieder weiter.

Um diese Zeit sind noch die Mönche anzutreffen, die Almosen für ein Gebet einsammeln. Ein wunderbarer Anblick. Noch überzeugender der echte Glaube der Thais an das Gute der Mönche und ihres buddhistischen Glaubens. Noch schnell ein kurzes Gebet, dann geht es weiter. Bei uns Katholiken oder Protestanten gibt es nur noch wenige echt Gläubige. Wer geht schon auf dem Weg zur Arbeit noch schnell in eine Kirche,  um zu beten? Die meisten der Kirchen wollen dies gar nicht. Sie sind geschlossen.

Auch ich bewegte mich wie ein Einheimischer durch den Markt, vorbei an den Ständen, an den Frauen, die Gemüse, Gewürze oder Fisch einkauften  Mein Ziel war der Mango-Mann, wie ich ihn seit Jahren nenne. Er mag mich, denn ich bin einer der wenigen Farangs, die regelmässig bei ihm einkaufen. Mit 3 Fingern zeigte ich, dass ich 3 kg Mangos möchte. Einzeln suchte er sie mir aus. Die reifen Mangos aus thailändischer Provenienz müssen einige schwarze Tupfen auf der Haut haben, dann sind sie süss. Die eine gefällt ihm, die andere legt er wieder zurück. Es ist eine Zeremonie, die sich da abspielt.

„How much?“ frag ich ihn. Er sagt etwas auf thailändisch, zupft dann aber aus meinem Bündel Geldscheine, die ich ihm hinhielt, die richtigen Noten hinaus. 150 Baht, das sind gerade Fr. 4.– für 3 kg süsse Mangos. Lebe ich nicht in einem Paradies?

Hua-Hin Markt: Mango-Mann

Nun brauche ich nur noch kleine Bananen. Ein Bund mit 16 der süsslichen Bananen, die  es in Europa nicht zu kaufen gibt, kostet 20 Baht.

Unmittelbar neben dem Markt ist meine Hühnchenfrau. Dort kaufte ich mir ein wunderbar gebratenes Hähnchen. Sie sind etwas teuerer als im Lebensmittelgeschäft, aber viel zarter und knusprig gegrillt. 140 Baht bezahlte ich. Das sind nicht einmal 4 Fr. Ein solches Hühnchen gibt mir 3-4 Malzeiten, denn dazu gbt es die feinen Nudeln und die sweet-and-sour-Chilli-Sauce. Lecker lecker.

Auf der Honda zurück nach Hause

Mit meiner Honda ging es nun zügig nach Hause. Ich hatte Zeit, ein wenig über den hiesigen Verkehr nachzusinnen. Die meisten Roller- und Töff-Fahrer fahren ohne Helm. Ein Zeichen, dass die Polizei dies nicht mehr kontrolliert. Noch vor 1 oder 2 Jahren trugen ¾ der Fahrer ein Helm, auch wenn er nur auf dem Kopf sass, also nicht mit dem Kinnband angemacht war. Die Thais haben kein Verständnis für Sicherheit und Gefahr. Und wenn sie es haben, wie viele ältere Frauen, dann fahren sie so langsam im Schneckentempo.  Es passieren recht wenige Unfälle. Nachts hingegen ist es gefährlich, wenn die Thais unter Alkoholeinfluss stehen. Dann sollte man zu Hause bleiben. Nachts ist es auf thailändischen Strassen lebensgefährlich. Thailand hat die grösse Verkehrs-Totenrate der Welt, aber eben nur nachts.

Die Links/Rechts-Blinker an den Roller blinken an jedem zweiten. Meistens falsch, weil der Fahrer/in ihn nicht zurückgestellt hat Dies passierte auch mir. Deshalb passe ich doppelt auf. Doppelt-Aufpassen und in gleicher Geschwindigkeit wie die Thais sind die beiden besten Versicherungen auf Thailands Strassen.

Wenige 100 m vor meinem Zuhause noch schnell einen Halt im 7eleven-Shop. Das „7eleven“ ist eine Institution. Man erhält hier alles, was man so schnell zum täglichen Leben braucht, auch ein gewärmtes Sandwich oder eine Flasche Whiskey. 24-Stunden am Tag ist er offen. Ich muss die monatliche Elektrizitäts-Rechnung bezahlen. Auch dies kann man im 7eleven.

 

Nun geht es

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28. Feb. 2015: Bohren und Hämmern mit „Black & Decker aus PRC“

Ein Haushalt braucht Werkzeuge, auch ein thailändischer

Ordung mit dem Wasserschlauch

Ordung mit dem Wasserschlauch

Arbeitskleidung-HeimwerkerVor zwei Jahren habe ich mir einen etwa 70-teiligen Werkzeugkasten für wenig Geld gekauft. Ich wusste es ja. Dieses Zeugs ist nichts wert. Ich brauchte aber einfach  einen Hammer, Wasserwaage, Schraubenzieher, Zange, verschiedenen Schrauben- und Imbuss-Schlüssel.

Heute wollte ich endlich mal Ordnung schaffen mit dem „Gewurstel“ der Wasserschläuche im Vorgarten und Sitzplatz. Diese haben bekannterweise die Eigenschaft, sich in die falsche Richtung ein- und aufzurollen. So liess ich sie bisher einfach am Boden liegen, denn der einei wird jeden morgen gebraucht, um meine Pflanzen im Vorgarten zu wässern. Der andere liegt auch auf dem Boden und wartet, bis ich mit ihm den Roller oder das Auto abspritze.

So marschierte resp. rollte ich mit dem Roller ins HomePro, eine Art Baumarkt, in dem man alles kaufen kann, was sich der Mann so träumt. Man muss es nur finden, denn zum erklären fehlen mir die thailändischen, aber auch die englischen Fach-Begriffe. Ich suchte zwei Wandhalter für ein paar Meter Wasserschlauch. In der Schweiz sind es verzinkte Dinger und kosten bestimmt Fr. 20.– aufwärts, das Stück natürlich

Bereits letzte Woche war ich im HomePro und suchte in der Gartenabteilung beim den Schläuchen, aber ich fand nichts. Man sagt den Männern nach, dass sie schlechte Beobachter seien und nur das sehen, was sich direkt vor ihrer Nase befindet. Ich bin ein Mann und muss das leider bestätigen. Wir haben effektiv einen Tunnelblick, direkt in den üppigen Ausschnitt der Dame dort drüben. So ging ich nochmals durch alle Regale duch und hoppla, zuunterst sah ich so etwas aus lackiertem Blech für 115 Baht., das sind etwas über Fr. 3.–.

Toll! Nun brauche ich ja nur noch eine Bohrmaschine, mit der ich die Dübel in die Steinwand hämmern kann. In der Maschinenabteilung empfahlen mir zwei junge Thai-Mädchen voller Begeisterung in Englisch  eine rote Black & Decker Schlagbohrmaschine 550 Watt in einem Werkzeugkoffer und über 100 zusätzlichen Werkzeugen für nur 1’750 Baht (entsprechend ca. Fr. 47.–). und die 100 Werkzeuge alle gratis. Die beiden hatten ein Opfer gefunden, denn dem konnte ich mich nicht verschliessen. Ich kaufte den vollen Werkzeugkoffer samt Bohrmachine und hämmerte zu Hause die beiden Schlauchhalter an die Wand.

Zu Hause entdeckte ich dann auf dem Black & Decker-Typenschuld den Vermerk „Made in PRC„, was gemäss Google nichts anderes bedeutet als „Fabriziert in der Volksrepublik China“, ja bei den echten Chinesen. Wer von Euch hat schon etwas aus diesem Weltreich zu Hause?

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