Schlagwort: Gesetz

Mi, 11. März: Rückflug mit Hindernissen

Ich hatte einen Direktflug in die Schweiz mit der Swiss gebucht und erwartete keine grösseren Probleme bei Ausreise und Flug. Aber weit gefehlt. Die Thai-Immigration machte mir einen grossen Strich durch die Rechnung.

Um 10 Uhr hatte ich im Aranta Airport Hotel den Hotel-Bus zum Flughafen Suvarnabhumi gebucht und war somit rund 3 Stunden vor Abflug auf dem Flughafen. Ich freute mich darauf, die Wartezeit in der grossartige Thai-Lounche zu verbringen. Das CheckIn und die Gepäckabgabe funktionierte ebenfalls problemlos. Mein Weg führte über die Fast-Track zur Gepäck- und Pass-Kontrolle. Diese ist ganz links aussen bei der CheckIn-Reihe A/B. Ich kannte diesen Weg aus den Vorjahren, denn sie führt direkt zu recht neuen und sauberen Thai-Lounche.

Aber vorher ging es durch die Online-Passkontrolle. Eigentlich problemlos. Man legt den Pass auf das Lesegerät, das den Inhalt mit den Daten der Immigration kontrolliert. Bei mir stimmte etwas nicht. Ich musste zum Immigration-Schalter. Dort wurde ich zu einem höheren Immigration-Officer im Back-Office weitergereicht. Damit begann ein 1-stündiges Warten unter grösstem Stress.

Im Büro des Immigration-Officer

Was war wohl los? fragte ich mich. Auf meine Frage, was denn vorliege, zeigte mir der Officer auf den Einreise-Stempel „16. Sept. 2025“ in meinem Pass. Dies sei das Problem. „Ob ich nachweisen könne, dass ich zu diesem Datum in Thailand eingereist sei?“ Ich fühlte mich in einem falschen Film. Ich muss nachweisen, dass ich korrekt in Thailand eingereist bin? Wofür war denn das TDAC-Formular gut? Die Immigration dreht ihre Verantwortung und Zuständigkeit um? Eine Frechheit und eines Rechtsstaates unwürdig! In meinem Hirn ratterte es. Ich bangte bereits um meinen Flug nach Hause.

Dann kommt mir in den Sinn, dass ich mein offizielles TDAC-Einreise-Formular noch in der Handtasche liegen hatte. Dies war ein reiner Zufall. Ich hatte diesen Ausdruck gestern in der Hand und wollte ihn wegwerfen, da das TDAC veraltet und ich es nicht mehr brauchen würde. Ich tat es nicht, denn man weiss ja nie! Dies war mein Glück!

Nun stand auch ein zweiter Officer um den Bildschirm und die Chefin der Immigration gesellte sich dazu. Sie mutmassten und machten mit ihren Handy’s Fotos von den Computer-Masken und meinem TDAC-Ausdruck. Ich wusste immer noch nicht, was los sei. Dann wurden von mir ein Foto gemacht und die Fingerabdrücke genommen. Nach langem Hin und Her gab man mir den Pass und die Boardingkarte zurück …. und erlaubte die Ausreise! Ohne sich zum Problem zu äussern!

Wo lag das Problem?

Zuerst wollte ich mich zurückhalten, nahm aber dennoch den Mut zusammen und fragte, wo eigentlich das Problem lag? Ob ich irgendetwas falsch gemacht hätte? Fragte ich. „Nein gar nicht“, meinte der Officer lächelnd und erklärte: „Ihr Einreise-Daten-Record war nicht auffindbar. Sie waren gemäss Computer inkognito in Thailand. Unser Computer System hat diese Daten verloren und wir mussten diese Daten nacherfassen. Ich hätte nichts falsch gemacht. Es sei ein Fehler der Immigration gewesen!“

Entlassen zur Ausreise

Mir fielen Berge von Steinen von meinem Herzen. Wir plauderten noch etwas, dann verabschiedete ich mich von der Immigration und ich ging schnellen Schritten in die Thai-Lounche, wo ich mich vom erlittenen Schreck etwas erholte.

Der Rest meiner Reise ist schnell erklärt. Alles klappte bestens, auch der Flug nach Zürich. Pünktlich um 19:15 Uhr landete die Swiss in Zürich. Wenig später stieg ich in den Zug nach Zürich HB und dort in den ICE nach Basel. Um etwa 22 Uhr öffnete ich die Türe zu meiner Wohnung, wo ich zu meiner Ueberraschung einen Teller mit belegten Brötchen und einen zweiten Teller mit feinem Obst von Rosmarie fand. Rosmarie ist die gute Seele im Hause, in dem ich wohne. Sie leerte meinen Briefkasten während meiner Abwesenheit.

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Do, 6. März 2026: Eine Betreibung in der Schweiz und ich bin in Thailand

Eine Betreibung (Zahlungsaufforderung) ist nach dem Gefängnis das zweit-schlimmste, was einem passieren kann. Haarscharf bin ich daran vorbeigeschlittert. Vor ein paar Tagen berichteten mir meine Freunde zu Hause, die meine Post aus dem Briefkasten nehmen, dass ich 2 Betreibungs-Anzeigen erhalten hätte. Ich muss in den 5 Monaten in Thailand die eine oder andere Rechnung nicht bezahlt und auf Mahnungen nicht reagiert haben! Es ist wirklich mein grosses Problem, dass ich die Post in der Schweiz nicht einsehen kann und in 5 Monaten kann viel passieren.

Problem: Wie kann ich die Dokumente auslösen?

Wow – grosser Schock meinerseits. Wie komme ich zu den Betreibungs-Unterlagen, um einen „Rechtsvorschlag“ erheben und eine Betreibung abwenden zu können? Meine zu Hause hinterlegte Vollmacht akzeptierte die Postbeamtin nicht. Diese müsse notariell beglaubigt sein, meinte sie. Ich musste eine von der Post akzeptierte digitale Vollmacht meinen Freunden zuschicken, damit sie die beiden Dokumente auf der Post auslösen konnten. Dann hätte ich 10 Tage Zeit, um einen „Rechtsvorschlag“ zu erheben und das Problem ohne Betreibung zu lösen.

Ich arbeitete an der Vollmacht stundenlang. Ich musste dazu eine digitale Identifikation lösen. Aber ich brachte es hin, dank meiner Internet-Affinität. Gestern am 5. März bekam ich die Nachricht, die beiden Dokumente sind ausgelöst und befinden sich auf meinem Tisch zu Hause in Binningen. Nun habe ich bis zum 15. März Zeit zu reagieren. Am 11. März komme ich in der Schweiz an!

Damit dies mit der unerledigten Post und den offenen Rechnungen nicht nochmals passiert, werde ich mir einen Scan-Service zulegen, der meine Briefpost durch Einscannen digitalisiert und mir per eMails weltweit zuschickt!

Elektronische Vollmacht für die Post

Beim Durchstöbern im Internet entdeckte ich den Weg zu einer offiziellen digitalen Abhohlungs-Vollmacht für die Schweizer Post. Ich muss gestehen, das Verfahren ist zwar tricky, aber sehr gut beschrieben.

In Google habe ich die Seite durch sie folgende Suche gefunden: „post.ch Sendung verfolgen„. Auf dieser Internet Seite der Post muss die Sendungsnummer oder Abhol-Code eingegeben werden

Dann wird man auf die Daten der gesuchten Sendung geleitet und kann u.a. eine „Einmal-Vollmacht“ zum Abholen der Sendung generieren. Dazu muss man aber eine „SwissID“ lösen resp. ein entsprechendes Konto eröffnen. Die „SwissID“ ist eine digitale Identität und erlaubt den Zugang zu vielen wichtigen Services wie Patientendossier oder eben Post-Services. Ich hatte diese bereits und konnte diese Vollmacht problemlos erzeugen. Man n muss dazu den korrekten Namen, Vornamen und Geburtsdatum der bevollmächtigten Person eingeben. Per eMail wird einem diese Einmal-Vollmacht zugeschickt. Diese Vollmacht muss man nun nur noch dem Bevollmächtigten zuschicken, damit er auf der Post das Dokument auslösen kann.

Ende gut, alles fast gut

Die beiden Zahlungsaufträge lauteten auf Fr. 877.– und Fr. 117.–. Ich hatte zu wenig Steuern bezahlt. Ich bezahlte diese beiden Beträge m 16. März und unterbrach damit den Betreibungs-Ablauf. Aber trotzdem bin ich nun im Betreibungsregister registriert. In 5 Jahren werden die beiden Einträge gelöscht.

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Thailand’s Regierung rudert und rudert

Alkoholische Getränke lassen grüssen!

Thailand hat Probleme: Vorallem die Einheimischen trinken zu viel und vertragen keinen Alkohol. Dies ist ein asiatisches Problem. Die Asiaten sollen einen Gen-Defekt haben, denn sie sind schneller betrunken als die Ausländer.

Um den Alkohol-Konsum zu reduzieren, verbietet man so gut es geht. Aber ein echter Alki passt sich schnell an. Er leidet nie an einem künstlich erzeugten Mangel, denn er sorgt vor! Und um die eigene Bevölkerung, sprich Wähler nicht, zu verärgern, schiebt man die Ausländer vor.

Dies nennt man Populismus oder Rudern an Ort:

Der Verkauf von Alkohol ist in Thailand seit Jahren zeitlich limitiert und auch den Konsum hatte die Regierung Anfang November 2025 weiter eingeschränkt: Reisende und Einheimische sollten in der Öffentlichkeit (auch zu Hause?) nur noch zwischen 11 und 14 Uhr sowie von 17 Uhr bis Mitternacht alkoholische Getränke zu sich nehmen dürfen. Wer sich nicht an die Zeiten hielt, dem drohte ein Bußgeld von bis zu 10.000 Baht (umgerechnet rund 270 Euro). Nur wenige Tage später ruderten die Behörden wieder zurück auf Null und hoben dieses Verbot wieder auf.

Ab sofort darf man zwischen 11 Uhr und Mitternacht Alkoholika einkaufen

Nun lese ich am 2. Dez. 2025, dass Thailand auch das Kaufverbot von alkoholischen Getränken für eine Testphase von 180 Tagen teilweise rückgängig gemacht hat. Bisher durfte man nur zwischen 11 und 14 Uhr sowie von 17 Uhr bis Mitternacht solches Zeugs einkaufen. Neu ist es erlaubt ab 11 Uhr bis Mitternacht durchgehend Alkoholika einzukaufen.… Aber keinesfalls auf dem Heimweg nach Mitternacht!

Aber auch dies ist für die Alkis und auch für mich kein Problem. Jeder führt ein Lager im Kühlschrank zu Hause.

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Covid-Maske und Helm, zwei Gegensätze

Es herrscht Helmpflicht !

Aber keiner hält sich daran! Seit einigen Jahren besteht in Thailand eine Helmpflicht für den Motorradlenker, nicht aber für die diversen Beifahrer. Ja, in Thaiiland fahren oft mehr als 2 Personen auf dem Roller. Oft noch ein3. Erwachsener oder 1, 2 oder 3 Kinder. Diese Helmpflicht ist für den Touristen etwas schwer verständlich, da diese nur zu gewissen Uhrzeiten gilt und an gewissen Orten. Und zwar immer dann, wenn die Polizei kontrolliert.

In Hua Hin tragen die wenigsten Thais einen Helm. Im Gegensatz zu den Ausländern, die sich an die Regeln und seine Schutzfunktion halten. Dies kommt daher, dass die Polizei in Hua Hin nicht mehr existent ist. Sie muss entmachtet worden sein, denn noch vor wenigen Jahren waren sie auf der Strasse nicht wegzudenken, auch nicht deren Kontrollen..

Scheinbar werden die Gesetze in Thailand von Provinz zu Provinz unterschiedlich ausgelegt. So habe ich von Freunden aus Phuket vernommen, dass dort die allermeisten Motorrad- und Scooterfahrer einen Helm tragen, sogar die Mitfahrer Es habe auch mehr Polizei, die dies hart kontrolliere.

Covid-Masken gehören bei den Thais zur Bekleidung

In einem sind die Thais vorbildlich: fast alle tragen zu jeder Zeit eine Covid-Schutz-Maske. Wenn man sie fragt, warum sie auch im Freien immer eine Maske tragen, zucken sie mit der Schulter. Ihr Ministerpräsident hat ihnen eben während der Covid-Pandemie eingetrichtert, dass sie immer eine Maske zu tragen haben. „Befehl ist Befehl“, und der wurde nie zurückgenommen.

Max mit Covid-Maske

Ich habe zum Beispiel meiner Hauseigentümerin Maleena versucht, den Zweck und den Schutz der Covid-Masken zu erklären. Meine Argumente haben ihr eingeleuchtet. Seither trägt sie auf dem Scooter und im Freien keine Maske mehr, jedoch im Shopping-Center, auf dem Markt wegen der Menschenansammlungen und in geschlossenen Räumen zieht sie eine an. Dies zeigt doch, dass die Thais vernünftig sind, aber die Regierung sie mit korrekten Informationen im Stiche lässt

Impfen kann sich immer noch jedermann auch die Ausländer in sog. Impf-Zentren oder speziell beteichneten Kliniken kostenlos. Aber nicht nur gegen Covid, sondern auch gegen die saisonale Grippe. Ja, erstaunlich. Trotz der hohen sommerlichen Temperaturen kann man hier in Thailand an Grippe erkranken.

In allen Geschäften stehen am Eingang immer noch die Flüssigkeiten für die Hand-Desinfektion sowie die Temperatur-Sensoren, die bei jedem eintretenden kontrolliert, ob er Fieber hat. Die meisten funktionieren nicht mehr, aber sie beruhigen. Und oft sitzt dort noch jemand aus der Covid-Zeit, der aufpassen musste, dass keiner mit Fieber an der Kontrolle vorbeiläuft. Man hat ihn einfach vergessen und erhält sein tägliches Gehalt,

Grundsätzlich habe ich das Gefühl, dass die grosse Gefahr der Covid-Pandemie auch in Thailand vorbei ist. Ich fühle mich in Thailand sicher und trage einzig im Bangkok Hospital eine Maske, weil es so gewünscht wird. Manche Farangs futtern sich ob dieser Regel, sie verletzen dabei aber die Thais in ihrer Ehre und Sicherheit. Wie gesagt: Ich fühle mich sicher, da ich eben auch 4-fach geimpft bin

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Sachen gibt: Busse in Abwesenheit

Im März 2020 bin ich kurz vor dem grossen Corona-Lockdown in die Schweiz zurück gekehrt. Mein Toyota-Vios Auto habe ich meinem Freund Lucien K. zur Verfügung gestellt, um Standschäden zu vermeiden. Selbstverständlich soll er es auch benutzen und herumfahren.

Als ich nun nach 2.5 Jahren wieder nach Hua Hin zurückkehrte, fand ich in meiner Briefpost eine Buss-Verfügung über zu schnelles Fahren am 11. März 2021 um 07:08 Uhr. Der/Die Fahrer fuhr 131 km/h auf einer Ueberlandstrasse. Die Busse betrug 500 THB, entsprechend etwa 15 SFr.,

Das erstaunliche ist, dass dieser Brief mit normaler Post kam und auch keine Mahnung folgte. Ich bin gespannt, wie sich das weiter entwickelt. Oder hat die Polizei diese Verfügung etwa vergessen?

Ich habe diesen Brief an Lucien weiter gegeben!

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Aergernisse in Thailand

Diese Plakate sind alle verschwunden

Ich wollte an dieser Stelle über gewisse Aergernisse in Thailand berichten, bin mir aber nicht sicher, ob öffentliche Kritik erlaubt ist. Ich weiss, dass auf Majestätsbeleidigung mehrjährige Haftstrafen drohen. Ob aber Kritik an Vorschriften des Militärs ebenso bestraft werden? Ich schränke mich deswegen in meiner Formulierung etwas ein.

Man sollte wissen, dass seit 22. Mai 2014 in Thailand eine militärische Diktatur herrscht. Viele oder die meisten Fernseh-Sender stehen unter staatlicher Kontrolle und dürfen keine eigenen Meinungen äussern. Einmal die Woche spricht der oberste Militär und Ministerpräsident zu seinem Volk wie ein „Vater“ und erklärt ihnen während 1 Stunde seine Pläne mit dem Volk und das 1×1 der Benimm-Regeln! Uns Farangs betrifft dies weniger, denn wir verstehen deren Meldungen  sowieso nicht. Wir haben das Glück und können unsere freien Presse-Organe via Internet konsultieren. Die Thais leiden eher darunter,  interpretieren aber die Meldungen auf ihre Art. Eine Unsicherheit bleibt trotzdem bestehen, denn niemand weiss, was erlaubt und was verboten ist.

Es gehen darüber die wildesten Gerüchte um. Eines sagt z.B. dass man als Farang mit Visum nicht mehr mehrere Tage zu einem anderen Ort wechseln darf, ohne sich in der dortigen Immigration melden zu müssen. Dies wäre jedoch nach meiner Meinung das Ende  des Thailand-Tourismus, weshalb ich diesem Gerücht  nicht glaube.

Ein weiteres Beispiel: Gemäss Gesetz müssen Motorrad- und Rollerfahrer einen Helm tragen. Ueber 90% tragen keinen, denn niemand kontrolliert und bestraft dies. Es scheint, dass die Polizei und das Militär nicht am selben Strick ziehen.

Jeden Mittwoch dürfen an allen Stränden Thailands keine Sonnen-Schirme und Liegen vermietet werden

Der Grund? Damit man die Strände reinigen kann !!! Nun sind am Mittwoch die Strände leer. Kein Thai sieht man putzen. Bei diesen Temperaturen ohne Sonnenschutz ist es für Fremde ein unzumutbares Unterfangen. Auch die Getränke-Shops und Küchen an den Stränden sind geschlossen, denn es fehlt an Gästen. Ideal ist diese Situation für Hundebesitzer, die ihre Lieblinge über den Strand hetzen dürfen. Sogar ein Geschäftchen können sie machen, denn dies ist nicht verboten. (soweit ich informiert bin).

Dieser Entscheid ist vergleichbar, wenn in den Wintersportorten in Deutschland, Schweiz oder Oesterreich am Mittwoch keine Skilifte fahren würden!

Unzählige wilde Hund, die auch Menschen attackieren

Apropos Hunde. Diese scheinen geschützt zu sein, denn es werden von Jahr zu Jahr mehr. Unzählige wilde, ausgesetzte oder zum Teil bösartige Hunde bevölkern Thailand. Viele sind Tollwut angesteckt. Manche attackieren Fussgänger, Rad- oder Motorradfahrer.  Vor wenigen Tagen ist Jens, einer unserer Hua Hin Roadies auf dem Rennrad von einem Hund attackiert und gebissen worden.

Hunde sind auch für mich ein grosses Aergernis. Man ist sich nie sicher vor ihnen. Deshalb tragen viele Einheimische und Touristen immer einnen Stecken bei sich, wenn sie joggen, walken oder einfach nur spazieren gehen. Es ist in der Tat in Thailand gefährlich auf Thailands grossen und kleineren Strassen. Bei einem Hundebiss aber auch Katzenbiss sollte man sich unbedingt ins nächste Spital begeben, um die Wunde zu reinigen und sich gegen Tollwut impfen zu lassen.

Vor dem Gesetz ist immer der Fremde schuld!

So lieb die Thais auch sind, bei einem Verkehrs-Unfall und wenn es ums bezahlen geht, ist immer der Fremde schuld.  Dasselbe gilt bei polizeilichen Verkehrkontrollen. Während die Thais ohne kontrolliert zu werden, weiterfahren dürfen, werden die Fremden überprüft und gebüsst (denn sie haben genügend Geld). Gründe für Bussen sind Gesetze, die die Thais nicht einhalten, aber bei den Farangs kontrolliert werden: Helmtragepflicht (90% der Thais tragen keinen Helm auf dem Roller), Internationaler Fahrzeugsausweis und Versicherungs-Pickerl (die meisten Thais haben keine Versicherung).

Alkohol-Verkaufsverbot

In den Lebensmittelmärkten wie Tesco, 7eleven dürfen nur zwischen 11 und 14 Uhr, sowie zwischen 17 und 24 Uhr alkoholische Getränke an Erwachsene über 21 Jahren verkauft werden. Diese Regelung gilt jedoch nicht für den Grosshandel wie z.B. Macro und die Getränke-Händler. Bei denen  kann man den ganzen Tag ganze Kartons und 24-er Packungen kaufen.

Trotz all der Aergernisse: Thailand ist immer eine Reise wert

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Erlebnisse in Hua Hin: Weihnachtszeit – Polizei-Kontrollen

Diese Plakat steht schon lange nicht mehr neben den Strassen. Es ist abmontiert.

Unter vorgehobener Hand spricht man von der teuren Weihnachtszeit, die jetzt  kommt. Es handelt sich um die 2-3 Wochen im Jahr, in denen die hiesige Polizei kurz ihre Zähne zeigt und durch Verkehrskontrollen ihr Weihnachtsgehalt aufbessert.

Monatelang hat man die Polizisten nur noch bei den morgendlichen und abendlichen Verkehrsregelungen gesehen. Ob sie wohl vom mächtigen Militär abgeschafft wurden? Dies zwar nicht, aber offensichtlich reduziert.

Die Strassen-Verkehrsregeln hält keiner mehr ein. Man fährt nach gesundem Menschenverstand. Die 50er oder 60er-Geschwindigkeits-Beschränkungen innerorts  gelten nur für langsame Fahrzeuge und tagsüber. Ob Rotlicht oder Fussgänger auf dem Fussgängerstreifen, keiner hält an.  Einen Helm trägt nur der, der etwas für seine eigene Sicherheit tun will. Die meisten tragen keinen Helm mehr. Vorallem die Farangs fühlen sich stark und gegen das Unheil gewappnet. Sie glauben nicht, dass man nur einen Kopf hat. Sie sind von Natur aus beratungs-resistent.

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