Tag: Reise

Okt. 2019: Live Ticker vom „Thai-Max“

+++ Shiva-Restaurant +++ Skirennsport ist Mord +++ Ausfahrten mit dem Rennrad +++ Jetlag +++ Parlamentswahlen Schweiz +++ NZZ, BaZ verstossen gegen „Pressefreiheit“ +++ RIP Schweizer Zeitungen +++

Live Ticker

30. Okt. Essen im Shiva Ayurveda (Indisch)

Es ist eines der schönst gelegenen Restaurants in Hua Hin, das „Shiva Ayurveda Restaurant„. Gelegen in Hin Lek Fai 2 Road (opposite Chom Dong Villa) Hua Hin Soi 88, in einem kleinen Park, liebevoll gepflegt mit vielen Sträuchern und Blumen. Ich kenne diesen Kleinod seit Jahren, Mit Silvia und Elisa war ich wieder dort und habe mich verwöhnen lassen. Ein gelungener Abend, den ich nicht so schnell vergessen werde.

26. Okt.: Eröffnung Ski-Weltcup-Saison in Sölden

Ueber VPN habe ich mich aufs Schweizer Fernsehen angewählt und mir den Riesenslalom der Frauen im italienischen Sölden angeschaut. Skirennen gehören zu den gefährlichsten Sports-Anlässen. Es gibt wenige Rennen, in denen nicht der eine oder andere Sportler mit einem Bänderverletzung am Knie ausscheidet und operiert werden muss. Das Unfall-Risiko ist enorm. Der F1-Rennsport ist ein Kindergarten-Rennen im Vergleich zu den Skirennen.

Auch an diesem Rennen hat es eine Fahrerin erwischt. Die Oesterreicherin Bernadette Schild musste mit dem Helikopter abtransportiert werden! Das Fernsehen zeigte genüsslich in mehreren Wiederholungen den schrecklichen Sturz. Ein Aergernis! Ich gebe zu: Skirennsport ist Mord!

Das nachstehende Foto ab meinem PC zeigt die Live-Uebertragung von den Swiss Indoors in Basel, die nach dem Skirennen folgte. Roger Federer gewann den Halbfinal gegegn den Griechen Tsitispras

26. Okt. 2019 Halbfinal Swiss Indoors Basel Roger Federer Tsitispras

Meine interne Zeitumstellung (Jetlag)

Nach 3 Nächte hat meine interne Zeitumstellung funktioniert und ich schlafe mit kleinen Unterbrüchen bis 7 Uhr Morgens Thailand-Zeit …. und kann wieder fast normal aufs „Häuschen“.

22. und 24. Okt.: Ausfahrten mit dem Rennrad

Es ist zur Zeit heiss in Hua Hin. Tagsüber im Schatten um 32-34 Grad. Noch an der Dienstag-Ausfahrt zur Dolphin Bay habe ich gelitten. Und trotzdem durfte ich zufrieden sein. 76 km in einem 25er-Schnitt ist für mich nicht schlecht.

Zwei Tage später fuhren wir bei ähnlichen Verhältnissen via Pranburi Dam über die ganz neu asphaltierte Klong Road ins Army Camp. Das „Army Camp“ ist wie der Name sagt, eine enorm grosse Anlage der thailändischen Armee mit Spielplätzen und einem eigenen Radweg durch die mehrere Quadrat-Km grosse Anlage. Sie ist um einiges grösser als der Kanton Basel. Ich legte 80 km in einem 26er-Schnitt zurück.

Mein Trek-Rennrad

19./20. Okt.:Parlamentswahlen in der Schweiz: Erdrutsch für eine klare Klima-Politik

Nach diesen überraschungreichen Wahlen in meiner Heimat muss ich mich schon äussern. Ich kann nicht immer nur meinen Deutschen Nachbarn den Spiegel vor ihr Gesicht halten.

Die Grünen Parteien haben gewonnen. Das Schweizer Volk will eine klare Klimapolitik!

Grosse Verlierer sind die bisherigen Spitzenreiter SVP, FDP und SP. Jede dieser drei Parteien hat ungefähr 10% Ihrer Wählerschaft verloren. Die Grünen hingegen haben ihre Wählerschaft verdoppelt.

Umgerechnet in Sitzen sieht es nicht mehr so dramatisch aus: Die populistische SVP verfügt immer noch über 53 Sitze, die SP über 29 und die FDP über 28 und die CVP über 23 Sitze. Die beiden Grünen Parteien kommen zusammen auf 44 Sitze. 9 Sitze gehen an andere kleine Parteien.

Dennoch war es ein klarer Schuss vor den Bug. Das Schweizer Volk will eine echte Klimapolitik und nicht das „Wischi-Waschi“ der beiden SVP/FDP-Parteien. Zudem wird nicht alles so heiss gegessen, wie es ausschaut. In der Schweiz hat das Volk in all den wichtigen Sachfragen das letzte Entscheidungsrecht. Oft entscheidet es ganz anders, als die Parteigrössen es wollen! Dies musste die populistische SVP als grösste Partei der Schweiz mehrfach erfahren. Das Schweizer-Volk mag einfach keine „Gessler“, d.h. Leute, die meinen, alles besser zu wissen!

Apropos Regierung. Im Gegensatz zu Deutschland besteht unsere Regierung „Bundesrat“ aus 7 Mitgliedern der 4 grössten Parteien. Diese sieben sollten nach dem Kollegialitäts-Prinzip arbeiten und entscheiden. Diese Bundesräte werden jeweilen von der Bundesversammlung im Dezember gewählt. Meistens werden die Ehemaligen bestätigt. Selten wird einer abgewählt. Von Fall zu Fall, d.h. je nach Thema, werden für Abstimmungen im Parlament neue Koalitionen unter den Parteien geschmiedet.

Die NZZ schränkt meine Pressefreiheit ein

Seit einigen Tagen sind die Beiträge der OnLine-Ausgabe der NZZ (Neue Zürcher Zeitung) und der BaZ (Basler Zeitung) nicht mehr frei lesbar, obwohl man sich fürs Lesen registrieren konnte/musste. Dies ist ein Affront gegen die Schweizer Bevölkerung und Politik-Interessierte. Ich meine sogar, dass dieses Vorgehen gegen die Pressefreiheit und das freie Lesen von Publikationen verstösst. Ich weiss nicht, wo ich im Raume Hua Hin eine NZZ oder eine BaZ kaufen kann. Zudem frage ich mich, was die beiden Verlage mit meinen persönlichen Angaben machen, die sie erschwindelt haben. Dies wäre dann noch Betrug!

Es geht mir ja nicht nur um die eine Zeitung NZZ. Ich bin ein Vielleser und lese BaZ, BZ, Blick, Spiegel und Focus. Im Moment sind nur der Blick, Spiegel und Focus frei lesbar. Wenn ich für alle 6 Titel die jetzigen exorbitanten OnLine-Abo-Gebühren bezahlen müsste, käme mir dies auf mindestens SFr. 120.–/Monat oder 1’440.–/Jahr. Die Presse muss sich da schon etwas hintersinnen, bevor sie den letzten Leser verlieren.

Kürzlich habe ich im Google nach „Brexit …“ gesucht. Dabei auch einen Beitrag der NZZ entdeckt. Ich wollte ihn lesen! Aber tote Hose. Ich erhielt nur ein Angebot für ein Abo.

Ich habe nun beide Organe aus meinem Lese-Verzeichnis geschmissen. Ich begnüge mich mit dem Blick fürs Oberflächliche und dem den beiden Deutschen Erzeugnissen Spiegel, Focus sowie ein paar freien News Portalen. Da kann ich nur noch schreiben: „RIP Schweizer Zeitungen“

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18. Okt. 2019: Gelandet in meiner 2. Heimat

Am Donnerstag, 17. Okt um 17:55 startete der Swiss Flug LX180 in Zürich und etwa 10,5 Stunden später landete ich um 09:25 in Bangkok Suvarnabhumi. Es dauerte keine 15 Minuten und ich war bei der Immigration durch, hatte mein Gepäck vom Rollband gefunden und stand am Gate 4, wo ich von Pat, JuJee und Lucien erwartet wurde. Lucien war so lieb und brachte mich nach Hua Hin.

Erstmals wurden mir bei der Thai-Immigration die Fingerabdrücke an beiden Händen abgenommen

Mein Haus war sauber geputzt. Kein Stäubchen. Einzig der Vorgarten war wiederum total überwuchert von den Winden, die Pat vor ein paar Jahren pflanzte. Sie liebte ihre blauen Blüten. Seither herrscht ein Chaos im Garten. Jedes Jahr, wenn ich ankomme, muss ich die wuchernden Winden herausschneiden. Aus jedem Wurzelrest wuchs wieder eine neue Pflanze. Ich habe es mit dem „Glyphosat Round Up“ versucht, aber immer taucht wieder eine neue Pflanze auf. Ich lasse nun ein Gärtner kommen, der alle Erde mit allen Wurzelresten herausschaufeln soll. Ich plane eine Neu-Pflanzung!

Nach dem ersten Einrichten im Hause stand Einkaufen im Grossmarkt „Makro“ auf dem Programm. Alles was man so braucht, wie Wasser, Bier, Cola, Saucen, Butter, Eier, Konfitüre, Kaffee etc, luden wir in zwei Einkaufswagen. Aber wir hatten nicht mit der thailändischen Pünktlichkeit gerechnet. Vorschrift ist Vorschrift! Alkoholisches darf erst ab 17 Uhr oder über den Mittag verkauft werden. Also warteten wir, denn es war erst 16:35 Uhr. Die Kassen sind so programmiert, dass keine Alkoholika vorher eingetippt werden können.

Zurück wollten wir in unserem Thai-Restaurant essen gehen. Ein gemütliches Lokal mit typischen Thaispeisen. Aber es war nicht mehr dort. Gähnende Leere! Alles war abgeräumt. Typisch Thai. Sie wechseln von einem Tag auf den anderen ihren Standort. Wir mussten der Not gehorchend in einem Thai-Schuppen für Ausländer essen gehen, denn mein Roller war noch nicht fahrbereit.

Der Bau an der Hochgeschwindigkeits-Eisenbahnstrecke von Bangkok nach Hua Hin schreitet voran. Die Hochbahn-Stelzen stehen. Eine neben der anderen. Kein schöner Anblick, aber zweckmässig. Sie wird Hua Hin in zwei Teile teilen. Ein weiterer fataler Fehler in der Bauplanung von Hua Hin.

Pat ist recht fit. Manche der früheren Krankheiten sind behoben. Ihr Herz schlägt normal und ihr Knie bereitet auch keine Probleme mehr. Sie muss keine Tabletten nehmen. Der linke Arm, den sie letztes Jahr fast nicht mehr bewegen konnte und unendliche Schmerzen bereitete, ist wieder zu 80% funktionsfähig. Ihre fehlende Stimme überwinden wir durchs Schreiben auf dem Handy.

Zweiter Tag in Hua Hin

Ich habe mehr schlecht als recht geschlafen. Aber doch insgesamt 10 Stunden. Es war auch nachts heiss. Es hat nicht abgekühlt. Erst gegen Morgen sank die Temperatur unter 30Grad. War es in den letzten Jahren auch so heiss? Ich meine, mich um diese Zeit an tiefere Nacht-Temperaturen zu erinnern. Mein Körper hat sich noch nicht angepasst. Dies wird noch 1-2 Tage dauern. Wir kühlten mit dem Deckenventillator.

Nun habe ich auch meinen Honda-Roller in Betrieb genommen. Ich musste nur die Pneus aufpumpen. Er startete auf Anhieb. Auch typisch Thai. Diese Allzweck-Roller sind nicht umzubringen. Dann gings auf den Markt. Mangos (1 kg à SFr. 1.50), Papayas, Gemüse und Hackfleisch (500 gr kosteten etwa SFr. 2.–) standen auf der Einlaufsliste. Pat wird für mich etwas feines kochen

Letztes Jahr, kurz bevor ich zurück in die Schweiz abreiste, ging die Wasch-Maschine kaput. Leider war die Wasch-Maschine immer noch defekt. Maleena hat nichts gemacht. Auch dies ist typisch Thai. Zuverlässigkeit ist ein Fremdwort. Aber damit muss man leben und darf sich keineswegs ärgern.

Meine Rad-Freunde der „Hua Hin Roadies“ begrüssten mich über Facebook. Zu meiner Ankunft organisieren sie für den nächsten Dienstag eine leichte Ausfahrt „Welcome Maxi“ an die Dolphin Bay über etwa 75 km.

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3. /4. März 2019: Es geht zurück in die Schweiz

3. März 2019: Die letzten Stunden in Hua Hin und Bangkok

Gestern hatte Pat unser Haus bereits auf Vordermann gebracht. Heute musste ich nur noch 1x die Wasch-Maschine laufen lassen. Eine Unterhose und ein Shorts sowie ein Waschtuch sind drin. Dann ein Knall! … und als ich nachschaute, sah ich viele Lämpchen und eine still stehende Trommel voller Wasser. Die Türe liess sich nicht öffnen und ein Waschprogramm auch nicht mehr starten. Jetzt hat es bestimmt das Lager der Wasch-Trommel zerrissen, analysierte ich Kopf schüttelnd!

Ich konnte nichts mehr tun, als ein Mail an die Hausbesitzerin Maleena zu schicken und sie bitten, denService kommen zu lassen. .

Um 13 Uhr sollte mich ein Taxi abholen, um mich ins Hotel Aranta in der Nähe des Flughafens Suvarnabhumi zu bringen. Es erscheint aber unverhofft bereits um 9:30 Uhr. Die Taxi-Chaffeuse hat jedoch Verständnis, dass dies für mich zu früh sei, und wird um 13 Uhr nochmals kommen.

Ursprünglich befürchtete ich, dass mein Koffer halb leer sein wird und ich ihn mit Stau-Material  füllen muss. Aber schlussendlich war er wie jedes Jahr dennoch bummsvoll. Auch ,mein Cabin-Trolley hat sich mittlerweilen gefüllt.

Punkt 13 Uhr kam die Taxi-Chauffeuse im 2. Anlauf und fuhr mich die 240km  ins Hotel Aranta. Es war viel Verkehr unterwegs, klar Sonntag-Nahmittag. Die Thais fuhren zurück nach Bangkok. Wir brauchten mehr als 4½ Stunden. Aber ich hatte ja Zeit. Im Hotel ass ich als Abschiedsessen „Koreanisches Hühnchen„.

Montag, 4. März/10 Uhr: Flug in die Schweiz

Um 10 Uhr wurde ich durch den Hotelbus zum Flughafen gebracht. Kein Problem bei der Immigration und Swiss-Checkin. Punkt 13:15 dockte die Boeing-777 der Swiss ab. Mein 12 stündiger Rückflug in die Schweiz begann. Das Essen im Flugzeug war sehr gut. Ich trank ein paar Glas Rotwein und dann eine Schlaf-Tablette. Nach 7 Stunden Schlaf erwache ich 2 Stunde vor der Landung und verpasste sogar das Frühstück.

Die Landung in Zürich war dann eher aussergewöhnlich, denn starke Sturmböen bis 130 km/h schüttelten das Flugzeug durch. Für mich war es weniger beruhiegnd, als ich auf einmal aus dem Fenster die Piste sah, weil das Flugzeug sich quer gegen den Wind stellen musste.

Einmal mehr war ich fast zufrieden mit dem Swiss-Service. Bemängeln muss ich einzig, dass keine Zeitungen und Zeitschriften mehr verteilt werden. Auch nicht in der Business-Klasse. Es ist keine zufriedenstellende Alternative, dass man die Zeitungen als PDF-File aufs mobile Telefon laden kann. Der Lesekomfort einer grossformatigen Zeitung auf einem kleinen Handy-Bildschirm ist sehr mangelhaft und gewöhnungsbedürftig! Eine solche Idee kann nur ein Theoretiker fällen!

Mit der SBB nach Basel

 

 

 

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Oktober 2018 „Live Ticker“ vom Thai Max

+++ Dengue-Fieber +++ Krankheiten +++ Halloween und Rückblick auf meinen Unfall vor 1 Jahr +++ Reparaturen +++ Sau-Schwobe +++ High-Speed Train +++ Ankunft in HH +++

Mein kranker Nachbar – Tumor – Dengue Fieber

Ich habe früher schon über meine beiden Nachbarn links von mir berichtet. Ich habe mich damals über ihre Geburtstags-Parties beschwert. Aber im Prinzip sind es zwei liebe schwule Holländer. Nachdem der eine lange Zeit schwer krank war, ich vermute Aids, geht es ihm wieder viel besser.

Aber nun hat es seinen Freund erwischt. Er war der Stärkere von beiden auch von der Figur her. Alles begann mit neuen Knie-Gelenken, die er sich in Bangkok einpflanzen liess, dazu kam eine Thrombose, dann Lungen-Entzündung und Dengue-Fieber. Und zu guter letzte hat man bei ihm  im Gehirn zwischen den Augen einen bösartigen Tumor entdeckt. Und dies alles in den letzten 8 Monaten. Ohne Schlafmittel könne er nicht mehr schlafen, meinte er zu mir. Aber man muss versuchen, positiv zu sein! Ich war selten derart schockiert!

Was mich zusätzlich erschreckte: Das unheilbare Dengue-Fieber ist nun auch hier in Hua Hin eingetroffen. Also aufpassen und Mücken-Schutzmittel einreiben. Die Dengue-Krankheit wirde durch einen Mückenstich verursacht und ist beim ersten Mal nicht tödlich. Man bekommt Fieber wie bei einer Grippe. Eine zweite Ansteckung endet meistens aber tödlich, weil sich das Blut verflüssigt und sich im ganzen Körper verteilt. Ein schrecklicher Tod.

Halloween und Rückblick auf meinen Unfall

Am 3. November vor einem Jahr hatte es mich auf dem Bahnübergang Khao Tao mit dem Rennrad überschlagen. Ich hatte unmässig Glück und kann heute meinen Sport weiterhin betreiben. Ich sah damals aus wie eine Halloween-Maske. Ich bin gespannt, was die Thais dieses Jahr aus Anlass des Halloween auflegen. Die Thais übernehmen bekanntlich alles, was aus den Staaten kommt. Jeden Mist, auch Halloween.

Ich wünsche Euch ein „Happy Halloween“

Reparatur meines Rucksackes

Ohne meinen Rucksack bin ich auf Reisen verloren. Ich kaufe mit ihm ein, in ihm transportiere ich meine Foto-Ausrüstung, er enthält meine Reserve-Taschentücher, Kugelschreiber und auch Waschklammern. Er ist bereits einige Jahre alt. Er ist ein Teil von mir.

Hier in Thailand angekommen, riss ein Träger! Aber in Thailand kann man alles reparieren lassen. Nicht nur den Reissverschluss in meiner Bettwäsche, wie letztes Jahr. Auch den Träger liess ich neu annähen. 3 Stunden später hatte ich ihn wieder. Professional angenäht für Fr. 3.–

Sau-Schwobe und Schwobe

Wenn wir in Basel von den Deutschen sprechen, dann reden wir von den „Schwobe“. Die ist kein negativer Begriff, sondern eher ein Kosenamen, wie die „Schwöbli“, das Weggli mit zwei Häften!  Es gibt dann aber die andere Spezie von „Schwobe“, die wir gar nicht mögen, weil sie unter anderem mit ihrem Egoismus brillieren, Stärke und Macht zeigen und „Grosskotzt“ auftreten …. und bei mir die Haare im Nacken aufstehen lassen. Bei denen spucken wir Basler lieber vorher auf den Boden , bevor wir einen grossen Bogen um die machen.

Zu diesen gehören  der ehemalige Finanzminister Peer Steinbrück, der mit der Kavalerie in die Schweiz einziehen wollte. Ja, dies vergessen wir nicht. Oder neuerdings die Bayern-Mafia Seehofer, Dobrindt, Rummenigge und Hoeness. Das sind „Sau-Schwobe“.

Dazu passt auch die Meldung vo,m 22. Okt. 2018, dass die deutscher Kanzlerin das Abgasproblem in den Städten durch eine Anpassung des Gesetzes lösen will: sie setzt die Grenzwerte hinauf …. und bereits gibt es keine Fahrverbote mehr und die Luft ist wieder besser… und niemand kann den Diesel-Abgasen die Schuld für die schlechte Luft zuschieben. Dies nennt man politische Entscheidung. Auch diese Lösung ist typisch „Sauschwöbisch“. Man rette das Land, unterstützt die Betrüger sprich Industrie auf Kosten der Einwohner und deren Gesundheit.

High Speed Eisenbahn BKK – HH

Wie ihr wisst, wohne ich recht zentral inm Hua Hin unweit der Eisenbahnlinie Bangkok – Malaysia. Die Züge haben mich anfänglich gestört. Ich habe bei jeder Durchfahrt die Beine hochgezogen, weil ich meinte, sie fahren durchs Schlafzimmer. Entweder habe ich mich in der Zwischenzeit daran gewöhnt, oder der Lärm hat sich durch die wuchernden Gräser und Sträucher gedämpft.

Als ich vor wenigen Tagen frisch in Hua Hin ankam, entdeckte ich mächtige Baumaschinen neben dem bestehenden Eisenbahngeleise. Unzählige Arbeiter schufteten nicht nur tagsüber, die halbe Nacht. Sie bohrten Löcher in die Erde und füllten sie mit Eisenbeton. Sie arbeiten an der ersten Hochgeschwindigkeit-Strecke in Thailand von  BKK nach Hua Hin. Man wird in wenigen Jahren in 1.5 Stunden nach Bangkok reisen können. Heute braucht man etwa 4 Stunden.

Begonnen haben die Bauarbeiten am 1. Oktober 2018. Das ganze wird von China finanziert und soll im 2022 in Betrieb genommen werden

17. Okt. 2018: Ankunft in meiner Thailand-Residenz

Maleena, die Hauseigentümerin, hatte geputzt und alles auf Vordermann gebracht. Die Betten waren angezogen, das Wasser eingeschalten, der Kühlschrank war eingekühlt und bereits mit Wasser-Flaschen angefüllt. Ein Schock aber war unser Garten. Die blauen Winden haben alles überwuchert und sind wieder den Strommast hochgekrochen. Die bekommen wir nie in den Griff. Ich würde die ganze Erde auswechseln, aber Pat lässt sich dazu nicht überzeugen. Sie liebt diese Blumen, die sie aus ihrer Zeit, als sie in den Bergen weilte,  mitgebracht hatte.

Ich bin nun im Thai-Dilemna. Mit Thais kann man nicht logisch argumentieren und noch weniger etwas festlegen. Dann sind sie schnell beleidigt. Ich habe Pat arbeiten lassen und hoffe, dass sie selber auf die Idee kommt, die Erde auszuwechseln. Ich vermute nächstes Jahr wird es soweit sein! Ja mit einer Thai-Freundin muss man auch Thai-Psychologe sein.

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17. Okt. 2018: Eine Erlebnisreise nach Thailand

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen!

Mit Verspätung von etwa 40 Minuten startete am Dienstag-Nachmittag, 16. Oktober um 18:35 Uhr  die Boeing 777 der Swiss zum Flug nach Bangkok. Ich leistete mir Business. Ich leistete mir aber auch 1. Klasse bei der SBB für die Hin- und Rückfahrt von Basel zum Flughafen Zürich. Die Reise sollte kein Stress, sondern so erholsam wie möglich sein!

Fahrt in einem verschmutzten uralt SBB-Wagen

Diese SBB-Fahrt in bezahlter 1. Klasse  erlebte ich wie eine vorgezogene Thailand-Zugsfahrt in 3. Klasse. Dies ist zwar  etwas übertrieben, aber für Schweizer Erwartungen und Standards zutreffend. Der Zug Basel 13:37 Uhr ab ohne Umsteigen bis Flughafen Zürich. Vorne am Zug waren drei oder vier  1.-Klass-Wagen, vermutlich direkt aus dem Museum. Anhand der Ausdünstung müssen es ehemalige Raucherwagen gewesen sein. Sie hatten abgewetzte Stoff-Polster, braun verschmutzte Teppiche, Kaffee oder etwas anderes unappetitliches muss ausgeleert sein. Die Abteiltüre knallte auf und zu in jeder Kurve. Es war drückend heiss, aber es liessen sich wenigstens die Fenster öffnen. Wie in der guten alten Zeit vor etwa xx Jahren.

Ich kam mir vor wie in einem Entwicklungsland. Ein Amerikaner, der ebenfalls auf den Flughafen wollte, schüttelte nur den Kopf. …. und dafür musste ich 1.Klass-Zuschlag bezahlen. Wenn ich nicht soviel Gepäck gehabt hätte, hätte ich mir die 2. Klass-Wagen angeschaut. Schlimmer konnten die ja nicht sein. Ich fühlte mich geprellt und über den Tisch gezogen. Ich erwarte für den Preis eines 1. Klass-Tickets einen sauberen neuzeitlichen Wagen, in dem man in Ruhe und gemütlich die Fahrt geniessen kann!

Ich habe die obige Erfahrung  dem Kundendienst der SBB als Beschwerde mitgeteilt.

23. Okt. 2018: Die  Antwort der SBB traf ein paar Tage später ein.

Es war ein Ohrfeige und Frechheit, was der SBB-Kundendienst mir zukommen liess. Verständnis gleich Null, wenn man vom Bla-Bla-Satz am Anfang des grossen Mails absieht. Ich fühle mich nun noch mehr über den Tisch gezogen und betrogen. Ich muss für die Fehler der SBB bezahlen mit einem 1. Klass-Ticket für einen 3.Klass-Sitzplatz!

Nachfolgend als Ausschnitt die ersten Zeilen der SBB-Antwort, die meine Beschwerde betraf.  Die restlichen 1.5 Seiten des Mail enthielten eine detaillierte Begründung, warum die SBB zu wenig Rollmaterial, resp. deren Bestellung verschlampt haben, und wann die bestellten Wagen eintreffen sollten! Als ob mich das interessiert hätte!

Vielen Dank für Ihr E-Mail.

Die für die Flugzüge eingesetzten Zugkompositionen haben Sie zum Schreiben veranlasst. Ich kann Ihr Missfallen darüber verstehen.

Selbstverständlich ist es uns ein Anliegen, unseren Reisenden stets das beste Wagenmaterial anzubieten. Wir planen den Wageneinsatz auf Basis der prognostizierten Passagierzahlen und setzen jeweils das zweckmässigste Rollmaterial ein……… (Die folgenden 1.5 Seiten bestanden aus Begründungen wie schnell der Mangel an Rollmaterial behoben werden soll. Kein Bedauern, am Schluss nur die „Bitte um Verständnis“)


So sieht ein 1. Klass-Wagen der SBB normalerweise aus:

Foto eines 1.Klasswagen benutzt vor 2 Jahren

Auf dem Flughafen angekommen gings zügig durch alle Kontrollen. Wie gewohnt war mein Hand-Gepäck etwas überfordert. Zu viele Batterien und Geräte mit Batterien. Alles musste ich zeigen oder sogar vordemonstrieren. Ob ich das typische Gepäck eines Rentners bei mir hatte?

In der Business-Lounch nichts Neues. Es hatte wenige Reisende, für die es ein einmaliges Erlebnis war, in der Lounch Champagner und andere feine Sachen in sich zu leeren, wie ich es von früheren Zürcher Bekannten erlebte. Ich genoss die kleinen Appetizer und Orangensaft. Ich litt immer noch unter meiner Erkältung.

Am Abflug-Gate 47 angekommen, überraschte mich die Lausprecher-Durchsage der Swiss „Wir suchen Passagiere, die bereit sind, auf ihren Sitz zu verzichten und auf einen späteren Flug der Austria über Wien umzubuchen. Die Ankunft in Bangkok verschiebe sich um gegen 5 Stunden. Als Gegenleistung bezahlt die Swiss Fr. 698.–„. Ich war erstaunt, schnell zeigten sich ein paar Jüngere, um praktisch gratis nach Thailand zu fliegen! Ja, die Swiss hat wieder einmal überbucht! Durch diese Ueberbuchungen und die paar Passagiere, die das Angebot angenommen haben und deren Gepäck nun wieder aus dem vollbeladenen Frachtraum herausgesucht werden mussten, verzögerte sich unser Abflug!

Ich hatte Einzelsitze in der Boeing 777 gebucht. Ich wollte meine Ruhe haben. Ich brauchte sie auch, denn ich war noch etwas angschlagen von meiner Erkältung. Das Essen war formidabel, vorallem das Rindsteak „weltmeisterlich“. Aber mein Appetit fehlte. Mit einem Schlafmittel schleppte ich mich in den Schlaf, bis ich etwa 2 Stunden vor Ankunft hustend aufwachte.

Surprise, surprise, typisch Pat

In Bangkok angekommen, ich stand vor der Immigration-Lady, da klingelte es in meiner Tasche. Ich konnte nicht abnehmen, am wichtigsten Ort in Thailand, vor der Immigration! Ein paar Schritte später dann die Ueberraschung: Es war Pat resp. JuJee ihre 11- jährige Enkelin. “ Wir warten am Gate 8 auf Dich!“ Und die beiden kamen mit nach Hua Hin! Surprise, surprise! Typisch Pat!

17. Okt. 2018: Flugplatz Suvarnabhumi in Bangkok

Zoll-Kontrolle auf Thai

Jetzt noch das Gepäch holen, mein Koffer kam bereits als 4. auf dem Laufband und ab durch den Zoll! Normalerweise kein Problem. Aber heute war Gross-Kontrolle. Fast jeder Koffer wurde von weiss uniformierten Männern/Frauen geröntget und kontrolliert. Nur wenige kamen ungeschoren durch. Ich war einer davon. Ich konnte mich am Rande der Kolonne davon schleichen und blieb unbehelligt. Glück für meine verschiedenen Käse, Salami, Wurstwaren und Leckerli, die die Hälfte des 30 kg schweren Koffers füllten. So etwas habe ich noch nie erlebt. Ob die nur nach Waffen suchten, oder auch nach Lebensmittel? Die Thais sind speziell. Entweder befolgen sie ihre Aufträge lausig und bequem, oder dann machen sie es extrem genau.

Draussen am Gate 4 sah ich schon von weitem meinen  Mr. Wanlop, der uns lachend zu winkte. Und ab gings im grossen bequemen Taxi die 230 km nach Hua Hin, wo wir etwa um 13:30 Uhr ankamen.

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23. August 2018: Hurra, ich habe den Flug nach Thailand gebucht

Einen solchen Einzelsitz/-Bett in der Boeing-777 habe ich mir gebucht

In der Vergangenheit habe ich immer im April meinen Flug nach Thailand gebucht, weil dann die Preise günstig sein sollen. Dieses Mal musste ich abwarten, wie sich meine Augenkrankheit entwickeln wird. Aber heute habe ich zugeschlagen:

  • Abflug ZRH nach BKK: Dienstag, 16. Oktober 2018 um 17:55 mit Swiss-Flug LX180.
    Ankunft in BKK am Folgetag 17. Okt. um 09:35 Uhr
  • Rückflug von BKK nach ZRH: Montag, 4. März 2019 um 13:05 mit Swiss-Flug LX181.
    Ankunft in ZRH am selben Tag um 19:10 Uhr

Ich habe mich wiederum zur Business-Class entschieden und dabei Einzelsitze gebucht, d.h. ich habe keine Sitz-Nachbarn.

Bei der Preisgestaltung habe ich festgestellt, dass die Swiss bereits unterschiedliche Preise je Flug verlangt, abhängig von der aktuellen Auslastung. So hätte der Hinflug am Vortages- und auch an den Tagen danach mehrere Hundert Franken mehr gekostet.

Was neu ist, oder mir bisher noch nie aufgefallen ist, die Swiss verlangt für die Bezahlung mit einer Kredit-Karte eine Gebühr von Fr. 30.–  je Flug, d.h. sie berechnet es 2x obwohl ich den Flug in einer Buchung bezahlt habe. Dies ist reiner Abriss!

Flugkosten:

  • Flugticket Business-Class ZRH – BKK -ZRH: Fr. 3’216.– (inkl. Visa-Gebühren von Fr. 60.–)
  • Zuschläge für Einzelsitze: 2x Fr. 199.– = Fr. 398.–

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Abschied aus Thailand – ein Rückblick

Ein Wahnsinns Foto von einem unbekannten Fotografen

Ein temporärer Abschied

Es ist wieder soweit. Mit diesem wunderbaren Bild verabschiede ich mich von meinem 10. Winter-Aufenthalt in Thailand. Das Bild strahlt das aus, was ich hier in Thailand finde: Harmonie, Ruhe und Zufriedenheit

Das einschneidendste Ereignis dieses Winters war bestimmt mein schrecklicher Unfall mit dem Rennrad anfangs November 2017, den ich glücklichweise gut überstanden habe. Ein ganzes Bataillon Schutzengel haben mich vor schlimmsten Verletzungen  bewahrt.

Bereits 2 Monate später, am Silvester meinem 75. Geburtstag, sass ich wieder auf dem Rennrad und begann, auf mein Ziel der Radfernfahrt von Hua Hin nach Phuket zu trainieren. Am 6. Feb. kam ich glücklich und zufrieden aus Phuket zurück. Ich hatte meine Angst überwunden und so nebenbei in den 6 Wochen seit meinem Neustart bereits 2’000 km zurückgelegt.

In der 1. März Woche nahm ich wiederum an der Trainingswoche von Andy Schleck teil und reiste dazu übers Wochenende nach Bangkok an eine Jedermanns-Rennen mit Superstars aus aller Welt. Mein gefahrener Kilometerstand im 2018 ist mittlerweilen bei 2’800 km angelangt.

Foto-Galerie Thailand

Die wenigsten kennen diesen Teil in meiner Homepage, dieFoto-Galerie Thailand„. Im Gegensatz zu meinem Tagebuch, in dem ich über meine Erlebnisse schreibe, veröffentliche ich in meiner Foto-Galerie Bilder aus Thailand unter verschiedensten Gesichtspunkten: Buddhismus und Mönche, Menschen, Bangkok by Night, Verkehr, Hua-Hin, Mein Haus etc

Rückflug mit Swiss Boeing-777

Am 14. März um 13:05 startete mein Rückflug in die Schweiz und landete am selben Tag um 19 Uhr in Zürich. Die Nacht vor meinem Abflug verbrachte ich wie gewohnt im Arantha Airport Hotel unweit des Flughafens Suvarnabhumi.

Die Temperatur in der Schweiz war bei Ankunft angenehm um die 10ºC, aber 2 Tage später kam der Winter in voller Stärke wieder zurück und ich erlebte meinen ersten Schnee nach 12 Jahren.

Ich komme Ende Sept. 2018 wieder

In bin glücklich in Thailand und werde bereits Ende Sept. 2018 in meine 2. Heimat zurückkehren. Ich komme früher, weil meine Tochter Daniela mit Familie mich begleiten und besuchen wird, aber auf die Schulferien Rücksicht nehmen muss. Ich bin stolz auf ihren Besuch. Wir werden keine grösseren Ausflüge machen, aber Bangkok und Ayutthaya, sowie die nähere Umgebung um Hua Hin sind auf dem Programm.

… und weiter berichte ich in meinem „Sommer-Tagebuch“

Das Leben geht weiter. Hoffentlich auch meines noch möglichst lange. Ich werde Ende April wieder nach Istrien übersiedeln und dort bis Mitte August bleiben. Dazwischen geht es zu einem Abstecher ins Piemont zu einer Radwoche mit meinen Rad-Freunden aus Basel und Ende Juli in den Kosovo, wo ich mit Daniela und um die 200 Gäste ihren 20. Hochzeitstag, ihren 40. Geburtstag und meinen 75. Geburtstag feiern werde.

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Count down läuft – das Ende meines 10. Thailand-Aufenthaltes naht

Nicht nur meine Lebensuhr tickt unaufhörlich, auch die Uhr meines aktuellen 10. Thailand-Aufenthaltes. Am 14. März ist es wieder soweit. Um 13:05 Thai-Zeit hebt mein Swiss-Flug LX181 in Bangkok ab. Um 19:10 werde ich nach rund 12-stündigem Flug  in Zürich Flughafen landen. Ich hoffe, dass Petrus bis dann die Schweizer Frühlingszeit eröffnet haben wird, denn hier in Thailand ist es um die 30-32ºC warm. Ich habe keine Polar-Stiefel bei mir!

Vorher gibt es aber noch einiges zu tun. In der 1. März-Woche nehme ich wiederum an einer Trainingswoche von Andy Schleck, dem Tour de France Sieger von 2012  teil. Ich treffe dabei einige Teilnehmer vom vorigen Jahr, aber auch das thailändische Golden Girl und TV-Superstar Varn Varn

Aufnahme nach einer Andy Schleck-Ausfahrt vom März 2017

 

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Oktober „Live Ticker“ vom Thai-Max

Thailand trauert +++ Kremation des Königs +++ News aus Hua Hin +++ meine Akklimatisation +++ Steuern +++ Mein PC rettete mich +++ Gartenarbeit +++ Vollkasko +++ Zeitumstellung +++ Ausfahrten mit Rennrad +++

Auch in meinem Thailand-Tagebuch berichte ich im monatlichen „Live Ticker“ über meine kleineren, aber doch wichtigen Erlebnisse und  Erfahrungen:

Ausfahrten mit dem Rennrad

Thailand ist ein Paradies fürs Radfahren. Die Strassen sind in hervorragendem Zustand und verfügen meistens über einen „Pannenstreifen“ für die Radfahrer oder was ganz neu ist, parallel zur Strasse einen eigenständigen Radweg. Zudem sind die Auto- und Lastwagenfahrer sehr rücksichtsvoll. In den 10 Jahren, die ich bisher hier unten verbrachte, hatte ich nur 2 kritische Situationen mit anderen Verkehrsteilnehmern zu bewältigen. In Europa wäre dies ein Traum. Von vielen europäischen Autofahrern wird keine Rücksicht auf die ungeschützten Radfahrer genommen.

Seit ich wieder in Hua Hin bin, machte ich 3 Ausfahrten über eine Distanz von total 265 km. Es läuft recht gut. Etwas Sorge bereiten mir Leistenschmerzen, die ich aber durch Stretching wegbekomme. Wahrscheinlich eine Ueberlastung durch eine veränderte Sitzhaltung auf meinem hiesigen Trek-Rennrad.

28./29. Okt. 2017: Keine Zeitumstellung in Thailand

In Thailand werden die Uhren nicht umgestellt. Nach der Zeitumstellung in Europa ist der Zeitunterschied neu 6 Stunden. Um Mitternacht in Europa ist es in Thailand bereits Tagesanbruch am Morgen 6 Uhr.

Thailändische Kondolenzseite der BTS-Skytrain von Bangkok

Do, 26. Okt. 2017: Kremation des Königs – alle Geschäfte sind geschlossen

Der am 13. Oktober 2016 verstorbene König Bhumibol wird am 26. Oktober in einer grossen feierlichen Zeremonie in Bangkok verbrannt. An diesem Tag haben die meisten Geschäfte, Restaurant und Bars in ganz Thailand geschlossen. Sogar das „7eleven“ mit seinen 10’000 Geschäften in ganz Thailand, das 24-Stunden im Tag geöffnet hat, wird ab Mittag schliessen. Heute sagt mir der einheimische Getränke-Händler ganz stolz, als ich Bier holte, dass er an diesem Tag den ganzen Tag geschlossen habe.

Das Ereignis warf seine Schatten voraus. Seit dieser Woche sind  sehr viele Thais wiederum schwarz gekleidet.. Per Ende Oktober 2017 endet die offizielle Trauerzeit, hat die Regierung gemeldet.

Ich war am Vorabend der beginnenden Festlichkeiten, also am Mi, 25. Okt.,  in der Soi80 mit Freunden der „Hua Hin Roadies“, unserem Radclub. Wir wollten dort etwas trinken und gemeinsam eine Pizza essen. Die Soi80 ist die berühmt berüchtigte Gasse der leichten Mädchen mit unzähligen Bars, so zwischen 100- 200 Bars und Restaurants werden es an normalen Abenden sein. Diesen Abend herrschte unheimliche Dunkelheit auf der Strasse. Keine Rot- und Blaulichter, Nichts. Bis auf ganz wenige Bars waren überall die Rolläden runter gezogen. Es fand kein Nachtleben statt.

Vollkasko-Versicherung für mein Auto

Für meinen Toyota Vios Mittelklass-Wagen habe ich eine Vollkasko-Versicherung bei der AXA abgeschlossen. Am vergangenen Montag-Vormittag habe ich die Jahresprämie von 17’086 THB (=Thai Baht) entsprechend Euro 440 via eBanking überwiesen und heute am frühen Mittwoch-Nachmittag nach 2 Tagen hat der Pöstler die Police überbracht. Eigentlich nichts besonders, denn die Post in Thailand hat einen hervorragenden Ruf und muss sich hinter der Schweizerischen nicht verstecken. Mit dieser Versicherung bin ich für thailändische Verhältnisse optimal und genügend hoch versichert. Nur so nebenbei: Mein Versicherungs-Makler ist ein Schweizer namens Albert Meier aus Cha-Am (albert.meier9@gmail.com)

Links im Bild sieht man den überwucherten Strommast

22. Okt. 2017: Gartenarbeit

Auf dem obigen Bild sieht mein Vorgarten schön aus, jedoch bei näherem Zusehen entdeckt man, dass sich eine „Winde“ mit blauen Blüten breit macht und alles meine Pflanzen und Sträucher umgarnt. Nicht einmal der Strommast  am linken Ende meines Grundstücks ist vor ihr sicher. Für mich ist dieses Gewächs ein gewaltiges Aergernis, obwohl die Thais diese Pflanze lieben, weil man ihre Samen in Form einer Bohne essen und gut verkaufen kann. Sie ist deshalb für mich ein Aergernis, weil sie sich in der Zeit meiner Abwesenheit in Europa breit macht und alles überwuchert.

Gestern und heute habe ich dieses Gewächs herausgeschnitten. 4 Abfallsäche à 100 Liter haben sie gefüllt. Nun kommen meine schönen Sträucher wieder zur Geltung. Nur mit dem in Europa viel diskutierten  Herbizid „RoundUp“ resp  „Glyphosat“ von Monsanto kann ich dieses Kraut endgültig erledigen. Ich suche nun in Hua Hin einen Händler mit dem Produkt.

21. Okt. 2017: In der zweiten Nacht bereits durchgeschlafen

Es ist wirklich erstaunlich. Bereits in meiner 2. Nacht habe ich abgesehen von einem kurzen Gang zum Kühlschrank, um etwas Kaltes zu tringen, von 23 Uhr bis um 7 Uhr in der früh durchgeschlafen. Zudem hat sich mein Körper bereits an die Hitze von 33ºC gewöhnt, die gestern und auch heute tagsüber herrschte. Noch gestern, musste ich alle 2 Stunden das Leibchen wechseln, weil es durchnässt war. Ich war den ganzen Tag erschöpft. Heute arbeitet mein Körper wieder normal ohne grossen Schweiss-Explosionen. Ich begann mit den Gartenarbeiten, um die Schlingpflanzen herauszuschneiden, die die ganze Hecke und alle schönen Pflanzen drohen kaputt zu ,machen.

21. Okt. 2017: Mein alter Toshiba-Notebook rettete mich

Auf meinen mehrmonatigen Aufenthalten im Ausland habe ich immer 2 Notebooks bei mir. Der eine ist mein Ersatz-PC und soll mich retten, falls der aktive Arbeits-PC kaputt gehen sollte. Gleichzeitig dient er als Fernseh-Server. Nun geschah aber etwas, mit dem ich nicht gerechnet hatte. Mein hiesiger Brother-Drucker/-Scanner liess sich an meinem neuen PC unter WIN-10 nicht anschliessen.  Ich lud die neuesten Treiber herunter, aber ich bekam ihn nicht in Betrieb. Glücklicherweise funktionierte er noch mit dem alten Toshiba-PC. Ein Laser-Drucker/-Scanner ist ein MUSS für mich in Thailand.

20. Okt. 2017: Beim Honda-Händler. „Kommen Sie am 9. Nov. nochmals vorbei“

Ich wollte mein Pickerl und damit die Motorfahrzeugsteuer 2018 bereits zum voraus bezahlen, damit ich das Datum nicht verpasse. Dazu ging ich zu meinem Honda-Händler, der den Gang zum Strassenverkehrsamt für mich erledigt: „Kommen sie am 9. November wieder vorbei, denn solange ist ihr letztjähriges Pickerl gültig„, meinte die freundliche Thai am Empfang des Ladens. Eben: Andere Länder, andere Sitten!

News in Hua-Hin

  • Bereits als ich von Bangkok kommend auf der Einfahrtsstrasse in Hua Hin der Phatkasem Rd fuhr, fiel mir auf, dass im Mittelstreifen unzählige Bilder des Kronprinzen aufgestellt waren. Dasselbe entdeckte ich heute auf der Bahnhofstrasse in Hua Hin. Ungefähr alle 50 m ein übergrosses Bildnis. Wann er zum König gekrönt werden wird, konnte mir noch niemand sagen.
  • Die Thais haben den „Kreisel“ entdeckt. Ueberall werden solche angelegt. Es happert nur noch mit der Ausbildung der thailändischen Verkehrsteilnehmer. Sie wissen noch nicht so recht, wie mein rein- und wieder rausfährt. Im Zweifelsfall halten sie an.

Der Kreisel bei der Soi88 ist fertiggestellt. Ein grossartiges Bauwerk und recht vernünftig gelöst. Da hat sich ein Thai wirklich etwas überlegt. Gleichzeitig wurde die Strasse zwischen dem Bahnhof entlang der Bahnlinie bis zu diesem Kreisel neu asphaltiert und gefühlsmässig um 1-2 m verbreitert. Dazu mussten die illegalen (?) Geschäfte entlang dieser Strasse zurückgebaut werden. Zur Zeit werden die übergrossen ungefähr 1m² grossen Wasser-Abläufe, die vorallem für die Fahrräder eine grose Gefahr darstellten, in reduzierter Grösse neu gesetzt. Diese alten Wasser-Abläufe waren auch für Autos höchst gefährlich. Ich sah in der Vergangenheit mehrere Autos, die ihre Achse verloren, als einer diese Deckel einbrach,.

  • Das Rauchen am Strand von Hua Hin, aber auch in Pataya und Phuket,  ist seit wenigen Tagen (offiziell ab 1. Nov.)  untersagt. Da wiehert es auch bei mir, aber zu mehr möchte ich mich nicht äussern, denn dies ist gefährlich Es ist auch kein Witz. Für süchtige Raucher wurden am Strand spezielle Bereiche markiert. Die Polizei sei heiss auf Sünder und teile hohe Bussen aus. Klar, es betrifft vor allem die „reichen“ Farangs. Zur Erinnerung: ein weiteres Verbot, nämlich das der Vermietung von Liegestühlen jeweilen am Mittwoch, gilt weiterhin. Am Mittwoch gibt es keine Liegestühle…..aber im Meer baden darf man.
  • Die Helmtragepflicht ist zwar per Gesetz immer noch aktuell, aber wenige halten sich daran. Seit das Militär an der Macht ist, interessiert sich die Polizei nicht mehr darum, es sei denn, sie gehen auf Bussen-Jagd gegen Monatsende oder vor Weihnachten. Ihr Blick gilt dabei den Farangs, weil diese die geforderten 6-10 Euro problemlos und ohne Quittung zahlen.

Viele Farangs meinen, ihnen kann nichts passieren und fahren ohne Helm. Am besten gefallen mir diese Deutschen, die stolz mit Wehrmachts-Helmen auf dem Roller oder dem laut knatternden Motorrad sitzen. Dies ist ihr Macho-Gehabe. Da soll einer behaupten, die Deutschen seien vom letzten Weltkrieg geheilt und schwärmen nicht mehr von der Wehrmachtszeit!

  • Alkoholische Getränke darf man in Thailand seit ein paar Jahren nur über den Mittag und Abends kaufen. Aber dann in unbeschränkter Menge. Nachts ist es höchst gefährlich auf Thailands Strassen. Die Thais saufen ihren Whisky mit Cola in grossen Mengen und wundern sich, dass Thailand nachts eine der grössten Unfallraten der Welt aufweist. Das Militär will dem gegensteuern und erhöhte die Steuern für alkoholische Getränke  massiv. Die Bier-Produzenten haben sich bereits angepasst. Die bisherigen 333ccm grossen Bier-Büchsen wurden auf 320 ccm verkleinert…. aber zum selben Preis, d.h. etwa günstiger als 1 Euro
  • Am ATM-Bacomat konnte ich gestern mit meiner Thai-Bankkarte sogar 30’000 THB entsprechend ca. 750 Euro abheben

Schlagzeilen und Meinungen

  • Aus Spiegel Online: Ferngutachten zu Donald Trump: „Sadistisch, unmoralisch, primitiv“
  • „Sie“ ist „In“, wenn sie auch sexuell belästigt worden ist. (Diese Blödmacherei der Stars und Sternchen kotzt mich an!)
  • Es ist unbegreiflich welch tiefes „charakterliches“ Niveau die USA in mit dem jetzigen Präsidenten Trump erreicht hat. Ueber 50% der Bevölkerung haben diesen Lügen-Baron gewählt und stehen hinter diesem primitiven Typen. Wir werden nie Freunde. Ich habe besere.
  • Spahn bei Maibritt Illner: In der Zeit in der Deutschland den Berliner Flughafen BER baut, bauen die Chinesen deren 60

 

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19. Okt. 2017: Zum 10. Mal in Thailand – Flug und Ankunft

 

Mein Bett in der Boeing-777

Punkt 09:25 landete die Boeing 777 der Swiss  von Zürich kommend in Bangkok. Ich hatte diesmal einen Sitz im Mittelgang gewählt, weil dieser auf der einen Seite praktische Ablagefächer fürs Handy, Tablets und Zeitungen aufweist. Dank der Schlaftablette „Zoldorm“ habe ich während des 11 stündigen Fluges wunderbar geschlafen und auch geträumt.

Neu ist bei der Swiss, dass man vor dem Flug noch von zu Hause 3 Zeitungen oder Magazine als PDF-File herunterladen und diese auf dem Tablet oder eBook-Reader lesen kann. Auf diese Weise hatte ich vor dem Schlafen  im Flugzeig genügend zu tun und habe noch genügend Lesestoff für die ersten Tage in Hua Hin. Leider habe ich ein Magazin, das ich aufs Tablet lud, nicht mehr gefunden. Ich werde in Ruhe im Android-Chaos suchen müssen.

Nachdem ich in Bangkok via VIP-Priority-Ausgang die Immigration mit dem Eingangs-Stempel problemlos absolviert hatte, meinen 28 kg schweren Koffer als einen der ersten auf dem Gepäckband fand, der Thai-Zoll auch nichts auszusetzen hatte, traf ich am Gate 4 Mr. Wanlop, meinen Fahrer samt seiner Limousine, der mich ins 240km südlich liegende Hua Hin brachte. Wunderbares Wetter mit blauem Himmel und 30-32ºC begrüsste mich. Es soll der erste schöne Tag nach mehreren stürmischen Tagen gewesen sein. Jedoch ab dem kommenden Wochenende soll es wieder heftig regnen. (Bem: Ich habe diesen Satz kaum geschrieben, da beginnt es ein paar Minuten zu regnen. Es ist 19:45 Uhr)

In meinem Haus angekommen, spiegelt alles blitzsauber. In der Tat, hat Maleena mit einer Bekannten alles auf Vordermann gebracht …. und als grosser und unerwarteter Hit für mich bereits für die nächsten Tage eingekauft: Wasser, Brot, Bier, Mango, Ananas, Salat schön geschnitten und vorbereitet, sowie Salatsauce und Konfitüre. Maleena ist die Eigentümerin meines Hauses. Sie schaut darauf, dass ich gesund lebe.  „Mit Salat und Gemüse“, meint sie. Nun beginnt mein Traumleben.

Das Thema Spitex haben wir auch nochmals besprochen. Sie ist auf bestem Wege und hat mir eine neue Putze vorgestellt, die auch etwas englisch spricht. Ich habe ihr versprochen, dass ich in meinem Blog für ihren Spitex-Service etwas Werbung machen werde. Auf die Kosten angesprochen meinte sie: 30’000 THB (=ca. FR. 1’000) pro   Monat für einen 24 Stunden Service sollte möglich sein, d.h. rund Fr. 30,– pro Tag.

Meinen Honda-Roller, habe ich auch noch schnell in Betrieb genommen. Die Batterie funktionierte immer noch, als wäre sie neu und nicht bereits 5 Jahre alt. Und wie ihr an meinen Bericht erkennen könnt, funktioniert auch das Internet bestens. Mit Freude und etwas Ueberraschung habe ich als Erstes feststellen können, dass der FC Basel gestern in der Champions League auswärts gegen ZSK Moskau 0:2 gewonnen hat. Wow, Nach Benfica Lissabon 5:0, nun auch die Moskauer..

Noch 3 Stunden muss ich durchhalten, dann ist 22 Uhr Thai-Zeit und ich kann mich ins Bett legen Dann bin ich bereits fast im neuen Tag-/Nacht-Rythmus (Bem: Morgens um halb Fünf bin ich dann aufgestanden. Es scheint, dass ich noch nicht im Rythmus bin. aber ich habe ja Zeit)

 

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15. März: Sawadee karp Thailand – Grüezi Basel

Mit meinem Lieblingsgetränk Mango-Smoothie

Ich habe in den letzten Tagen verschiedene Mails und SMS von Fans erhalten, die sich besorgt zeigten, weil ich seit dem 19. Feb. über keine neuen Erlebnisse geschrieben habe. Ich hätte nie geahnt, dass man derart intensiv Anteil an meinem Leben nimmt. Ich werde mich in Zukunft bessern und aktueller berichten. Ich kann beruhigen: Ich bin gesund, gut gelaunt und gfrässig.

… aber ich war unmittelbar nach der Phuket Rad-Fernfahrt während 5 Tagen Teilnehmer am Andy Schleck Trainings-Camp in Hua-Hin. Für die, die sich im Radsport nicht auskennen: Der Luxemburger Andy Schleck ist einer der ganz grossen Rad-Champions der Neuzeit. Er gewann unter anderem die Tour de France 2010. Aus diesem Grund kam ich einfach nicht dazu, zu schreiben. Meine beste und kreativste Zeit um zu schreiben, ist der Morgen. Am Nachmittag sind meine Texte trocken und uninteressant. Deshalb lege ich mich normalerweise nach jeder Ausfahrt aufs Ohr und erhole mich schlafend.

Und nun in der Zwischenzeit sammle ich meine Habseligkeiten zusammen, denn am Dienstag, 14. März fahr ich mit dem Taxi ins Hotel Aranta Airport, in der Nähe des Flughafens Suvarnabhumi und am Mittwoch, 15. März um 13 Uhr ist TakeOff mit der Swiss nach Zürich, wo ich um 19 Uhr Schweizer Zeit landen werde.

Den Phuket-Reise-Bericht werde ich noch schreiben und in meinem Thailand Tagebuch veröffentlichen, aber alle neuen Erlebnisse in Europa werde ich in meinem Europa-/Sommer-Tagebuch posten, wie es Neu-Deutsch heisst. Ihr findet es ganz einfach, nur den nachfolgenden Link-anklicken:

⇒ zu meinem Europa- oder Sommer-Tagebuch ⇐

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20. – 28. Feb: Ich war mal wieder unterwegs: mit dem Rennrad von „Hua Hin nach Phuket“ (Erlebnis-Bericht)

Radstrecke von Hua-Hin nach Phuket

Nach der 1’300 km  langen Fernfahrt mit dem Rad von Chiang Mai nach Hua Hin im Jahre 2011 und im Jahre darauf der etwas kürzeren vom Süden in den Norden Vietnams nahm ich zwischen dem 20. und dem 28. Februar meine nächste Herausforderung in Angriff: Ich fuhr in 7 Tages-Etappen mit dem Rennrad von Hua Hin nach Phuket über rund 830 km.

Diese Strecke entspricht etwa dem Weg von Basel nach Istrien, wo ich den Sommer verbringe, oder dem von  Basel nach Hamburg, oder Basel nach Wien.

Wie gewohnt habe ich über meine sportlichen und auch emotionalen Erlebnisse in Schrift und Bild berichtet.. Durch anklicken auf den nachstehenden Link gelangst Du zum Reise-Bericht mit unzähligen Bildern:

„Radfernfahrt von Hua-Hin nach Phuket“

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16. März 2016: Rückflug in die kalte Schweiz

Auf Wiedersehen in meinem Sommer-Tagebuch:

Max SelbstbildnisNun gehört mein 8. Thailand-Aufenthalt bereits der Geschichte an. Am Mittwoch, den 16. März bin ich mit der Swiss in die Schweiz zurückgeflogen.Es war ein gemütlicher Flug und dank der Schlaftablette schlief ich wie ein Murmeltier. Einzig die Fahrt mit der SBB-Eisenbahn nach Basel war mühsam.

Die Zeit läuft und läuft, aber bereits habe ich mit der Planung meiner nächsten Thailand-Saison begonnen: Ich will im Februar 2017 als 74-jähriger die 850 km von Hua-Hin nach Phuket in 8-10 Tagen mit dem Rennrad bewältigen.

Hua-Hin bleibt mir auch in Zukunft erhalten. Wenige Tage vor meinem Rückflug sass ich mit den Eigentümern und Vermietern meines Hauses zusammen. Wir bekräftigten nochmals meinen besonderen Vertrag, der vorsieht, dass ich nach 10 Jahren das 11. Jahr gratis im Hause wohnen kann. Als ich ihnen meinen Plan darlegte, noch 20 Jahre den europäischen Herbst/Winter in Hua-Hin verbringen zu wollen, sicherten sie mir für diese Zeit einen gleichbleibenden Mietzins zu. Wow, was will ich noch mehr? Fr. 500.–/Monat für ein Haus in zentraler Lage

Ich schliesse mit diesen Zeilen mein aktuelles Thailand-Tagebuch und fahre mit Berichten über die Sommer-Zeit in Europa in meinem Sommer-Tagebuch fort. Am 20. April werde ich nach Istrien fahren.

»» Link zu meinem „Sommer-Tagebuch“

 

 

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14. März 2016: Brief aus Thailand an meine Freunde im CPC

Ich schrieb diesen Brief an meine Freunde vom Veloclub „Pedaleurs de Charme (CPC)“ als Reaktion auf das kalte, regnerische Wetter in Europa. Hier in Thailand genoss ich das ideale Radwetter. Der erwähnte Willy ist der derzeitige Manager und musste sich einer grösseren Herz-Operation unterziehen.

 

Huay Mongkol Tony RomingerLieber Willy, liebe CPCler

Ich bin froh, dass der Willy wieder schreibt! Bald wird er auch wieder die Pedale treten dürfen.

Je älter man wird, desto intensiver muss man sich auf die bevorstehende harte Strassensaison vorbereiten. Die einen machen Regen-Training in Mallorca, die anderen härten sich eher in der Hitze ab. Zu den letzteren gehöre ich.

Ich war zum 8. Mal hier unten in Thailand und  habe einmal mehr wunderbare 5 Monate verbracht und wundere mich, dass

 

niemand von Euch CPClern mir wenigstens 2 Monate nach Thailand gefolgt sind (Einzig Karli und Heidy Holzhauser waren letztes Jahr hier unten) . Die hiesigen Strassenverhältnisse, die Temperaturen und das feine Essen sind einmalig. Ein Jungbrunnen für

den Körper! Die Kosten ebenfalls. Ein feines Essen inkl. Getränke mit allen Finessen im indischen, thailändischen oder japanischen Restaurant kostet etwa Fr. 10.–bis max. 15.–. Wenn ich auf einen Essensmarkt gehe, dann komme ich mit der Hälfte aus. Ich habe ein schönes grosses Haus gemietet unweit vom Meer und dem Zentrum von Hua-Hin und bezahle dafür Fr. 500.–/Monat, wobei ich es der Einfachheit halber übers ganze Jahr gemietet habe, um mein hiesiges TREK-Rennrad, den Honda-Roller und mein Auto über den Rest des Jahres sicher versorgen zu können. Ich habe kürzlich für einen Freund ausgerechnet, dass er mit der AHV  problemlos hier leben

könnte, dazu kämen die Reisekosten.

Es gibt auch in Hua-Hin eine Art „CPC„, nur besteht diese Gruppe aus aktiven Fahrern der verschiedensten Länder. Es hat auch Schweizer dabei. Wir sind eine lustige Gruppe in allen Alterstufen. Manche fahren Rennrad und Mountainbike. Ich nach meinem horrenden Sturz vor 3 Jahren nur noch Rennrad. In den letzten beiden Jahren hatten wir das Vergnügen, jeweilen im Januar mit Max Hürzeler und Tony Rominger eine Woche intensiv Velo zu fahren. Für den kommenden Januar ist ihre Anwesenheit wiederum geplant.

Alle 1-2 Tage organisiert einer von uns eine Ausfahrt und publiziert sie über Facebook.  Ich war für den Dienstag zuständig und bot eine 90km-Fahrt dem Meer entlang mit Frühstück am Wendepunkt zu Fr. 1.30 an. Start war um 07:30, zurück kamen wir um die Mittagszeit. Andere Strecken führten in die Weinberge von Hua-Hin, zu den Wind-Mills oder zu den Stauseen in der Nähe, jeweilen zwischen 80-110 km. Etwas ist wichtig. Kenntnis der englischen Sprache ist in Thailand ein MUSS.

Wie bereits erwähnt, trainiere ich hier eher für die warmen Tage in der Schweiz. Es regnet sehr selten. In desem Jahr könnte der Schuss ganz gehörig nach Hinten gehen, falls sich bis zur ersten CPC-Ausfahrt am 2. April nicht wärmere Tage einstellen. Dann werde ich wohl oder übel mit Thermojacke und Fusswärmern sowie mit einer Wärmeflasche starten müssen.

Habe ich Euch gluschtig gemacht? Dann springt doch über Eueren Schatten. Euer letztes Hemd hat keine Taschen. Unter 1 Monat nach Thailand zu reisen macht keinen Sinn, aber 2 Monate sollten drin liegen. Allein meine Einsparungen bei der Heizung, den Versicherungsprämien und MFK-Steuern für mein ausser Betrieb genommenes Auto finanzieren mir den halben Flugpreis in der Business-Klasse.

In zwei Tagen am Mittwoch geht es wieder nach Hause, denn die CPC- und RRCB-Radsaison beginnt. Ich bin gerüstet und freue mich, Euch wieder zu treffen
Ganz liebe Grüsse
Max

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Ich bin mal wieder weg: Flug von Hua-Hin nach Chiang Mai und zurück

Mindestens 11-12 Stunden dauert die Fahrt mit dem Bus resp. der Eisenbahn nach ChiangMai. Dies war uns aber zu mühsam. Frans, seine Frau Katalyn und ich entschlossen uns deshalb, den Flug mit der weitgehend unbekannten „Kan Air“ nach ChiangMai und zurück zu wagen.

Kan-Air-Cessna

Chessna Grand Caravan

Jeden Dienstag, Freitag und Sonntag fliegt die kleine Privat-Gesellschaft zwischen diesen beiden Destinationen. „Kan Air“ macht zwar Werbung für einen Flugpreis von 990 Baht, aber dieser Preis war nur vor 1 Jahr als Promotion gültig! Rund 4’000 Baht (entsprechend etwa SFr. 110.–) kostete der Hin- und Rückflug heute.

Es wird bestimmt ein aufregender Flug, denn neben der kleinen 12-plätzigen Chessna Grand Caravan ohne Druckkabinen stehen noch zwei grössere 2-motorige ATR72 Turboprops zur Verfügung.

ATR72

ATR72

 

 

 

 

Am Dienstag, 8. März Abends um 19:30 Uhr ist Start auf dem Flughafen Hua-Hin zum 2-stündigen Flug nach ChiangMai…. und 3 Tage später am Freitag, 11. März geht es wieder zurück nach Hua-Hin. Take-Off um 17 Uhr in ChiangMail

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14./15. Okt. 2015: Meine Reise nach Bangkok und weiter nach Hua-Hin

Alles begann mit Stress, obwohl ich gar keinen Grund für Stress hatte.

Mein Abflug begann bereits Tage vorher. Ich wurde unerklärbar krank. Ich hatte zwar kein Fieber, aber schwitzte und hatte leichte Gliederschmerzen. Ich musste sogar eine Einladung zum Kuttelnessen beim Karli und Heidy absagen. Ich nahm NeoCitran zu mir und trank Schwarztee mit Zitronensaft. Ich wollte am Tag vor dem Abflug zum Arzt gehen und hatte auch schon einen Termin, als ich ihm dann absagen musste, weil es mir auf einmal wieder gut ging und ich keine Beschwerden mehr hatte. Am Morgen des Abfluges war ich fit, nachdem ich sogar meine letzte Nacht im eigenen Schweizer Bett durchgeschlafen hatte. Und hier in Thailand geht es mir bestens.

Es scheint, dass mein emotionales Nervensystem mit dem Alter immer sensibler wird. Aehnliche Symptome hatte ich bereits vor meiner Pubertät. Damals halfen mir verstampfte Bananen mit Traubenzucker.

Nun sitze ich hier in Hua-Hin im meinem „Schloss“. Alles ist bestens, wenn ich nicht die Hitze um die 30ºC spüren würde. Ich explodiere förmlich. Aber ich weiss aus Erfahrung, dies ist nur am ersten und zweiten Tag. Mein Körper passt sich schnell an.

Mein Notebook läuft am Internet,  nichts spricht dagegen, einen Blick zurück auf meinen Reisetag zu werfen:

Phase 1: Start in Binningen

Renato, mein Manager zu Hause, der meine Post überwacht, holte mich um 13 Uhr ab und brachte mich zum Bahnhof, wobei er über mein Gepäck lachte. „Wie jedes Jahr!“ meinte er. Ich hatte ausser den Rad-Shorts und -Shirts keine Kleider und Schuhe bei mir. Alles ist ja in Thailand. Aber ich transportierte 6 kg Basler Läckerli, Tilsiter Käse und einen grossen Citerio-Salami. Und vieles andere Kleinzeug bis zu den beiden Notebooks, Sicherungsdisc und Fotoapparate. Insgesamt bestand mein Kampf-Gepäck aus 27 kg Koffer, 18 kg Cabin-Trolley plus Rucksack ca. 5 kg. Das Checkin samt Ausdrucken der Boarding-Karte habe ich bereits zu Hause über den PC erledigt. Derart ausgerüstet gings per Direkt-Zug zum Flughafen Zürich-Kloten.

Phase 2: Wie immer – zu früh am Flughafen Zürich

Wie gewohnt, für meine Seele aber beruhigend, war ich gegen 3 Stunden zu früh am Flughafen. Zeit genug, um die Business-Lounge der Swiss zu geniessen. Ich war hungrig, aber welche Ênttäuschung. Es gab nur trockene Cakes und alle Arten von Getränken. Vom Whisky über Champagner bis zum Orangensaft. Aber kein Buffet für Zwischendurch.

Ich versuchte in der Swiss-Lounge ein paar Mails und ein Fotos fürs Facebook abzusetzen, aber das dortige Internet schien noch aus dem vergangenen Jahrtausend übrig geblieben zu sein. Mehrmals musste ich wegen Time-Out neu ansetzen. Aber ich hatte ja Zeit bei Orangensaft und sonst nichts!

Die Swiss-Lounge erhielt von mir die Qualitätsnote 4½ (=etwas besser als genügend). Im ernst, ich war enttäuscht.

Phase 3: Boarding und Abflug mit Swiss LX-180

Man spricht heute nicht mehr vom Swiss-Flug nach Bangkok, sondern nur noch vom „Flug Swiss LX-180“. Dies tönt zwar makaber, aber ich bin gut gelandet. Nichts ist passiert.

Um 17:10 war  Boardingtime der 4-motorigen Airbus 340-300 „Altdorf“. Bin ich nicht vor 30 oder 40 Jahren schon einmal mit einer „Altdorf“ geflogen? oder war dies eine Schnellzugs-Lokomotive der SBB mit demselben Namen?

Ich hatte bereits im April „Business“ zum Spezialpreis gebucht und meinen Sitzplatz reserviert. Ich bezahlte nicht den Normal-Preis von höher Fr 5’000.– sondern nur Fr. 3’500.– als Frühbucher. Soweit gut oder sehr gut, aber im Flugzeug entdeckte ich dann doch einen Unterschied. Es gibt bei Swiss 2 Sorten Business-Class im selben Raum und direkt nebeneinander. Ich hatte einen Nachbarn nur getrennt mit einer kleinen ca 40cm breiten Ablage. Die Vollzahlenden hatten links und rechts eine 40 cm Ablage und meistens keinen Nachbarn! Als ich buchte, müssen diese „Vollzahl-Sitze“ mit grossem Platzangebot ausgeblendet gewesen sein. Denn dann hätte ich doch diese reserviert .Aber die Sitze und Betten sind dieselben und dies war für mich das wichtigste. Ich schlief rund 6 Stunden auf den flachen „Liegen“ dank der halben Schlaftablette „Zoldorm“.

Wenn ich schon beim schulmeisterlichen Vergleichen bin. Der Flug mit Swiss, die Betreuung an Bord und das Essen waren recht gut. Die Kabinen-Betreuung absolute Spitze!

Bangkok Suvarnabhumi: Start nach Helsinki

Phase 4: Fahrt nach Hua-Hin

Nach der Landung in Bangkok um 09:19 Thailzeit, also nach 10½ Stunden Flug gings zügig durch die PREMIUM-Immigration für Politiker, Botschafter und Business/First Kunden,  wo ich zuvorkommend durch den Immigration-Officer behandelt wurde. Ich hatte einen neuen Pass und das Rentner-Visum mit der Single-Entry-Erlaubnis in meinem alten Pass. Ich wusste aber nicht, welche Nummer die gültige war. Aber mit Hilfe des Immigration Officer fanden wir die Lösung. Mit dem Stempel „Used“ für erfolgte Einreise, wurde ich nach Thailand eingelassen.

Draussen auf Gate 4 wartete bereits mein Mr. Wanlop’s Taxi, das mich nach Hua-Hin brachte, wo ich um etwa 13 Uhr eintraf. Wie glücklich war ich doch, hier zu sein. Alles war bereit. Mein Haus war bereit, sauber geputzt und die englischen Billard-Nachbarn samt Hund Goldie begrüssten mich aufs herzlichste. Ich fühlte mich wieder wie zu Hause. Was ich ja auch bin. Von nun an wird Englisch meine Umgangssprache sein.

Die meiste Zeit im Taxi habe ich geschlafen, aber auf den letzten paar Meters entdeckte ich, dass die Klong-Strasse in nächster Nähe neu betoniert wurde. Dort, wo es mich vor 3 Jahren mit dem Roller auf die Nase gehauen hat. Ich bremste damals mit der Vorderbremse auf dem Kiesweg, weil ich einen Abfallsack in der anderen Hand hielt!
Mein Haus Soi94 in Hua-Hin "Dusit Land & House 10"

Phase 5: Leben in Thailand

Koffer rein ins Haus, Klamotten auf Hochsommer getrimmt und nun startete ich das „Piece de Resistance“, frei übersetzt „Tag der Wahrheit“. Wird mein Honda-Roller nach 7 Monaten Stillstand anlaufen? Hat die Batterie überlebt oder muss ich sie mit dem Ladegerät aufladen? Noch letztes Jahr musste ich mit dem Kickstarter nachhelfen. Heute: Zündschlüssel rein, Beleuchtung geht an und der Motor springt an, als ob die Honda nur auf mich gewartet hätte.

Nun gings ins Einkaufszentrum. Einkauf der wichtigsten Lebensmittel  für die nächsten Tage. Die nächste Tour führte mich zum nachbarlichen Getränkemarkt. Ich brauchte 3 Kartons  mit Chang-Büchsen-Bier, Soda-Wasser und Cola. Ich fuhr wie ein Einheimischer. Auf dem Oberschenkel hatte ich den dritten Karton!

Und als Abschluss traf ich meine Pool-Billard-Freunde von vis-à-vis im nachmittäglichen Restaurant, wo man zu jedem Bier ein zweites gratis erhält. Hier holen sich die beiden ihren täglichen Alkoholspiegel zum halben Preis. (Bem: Ich kann dies schon schreiben, denn sie verstehen kein Deutsch und lesen diesen Bericht nicht … 555 (dies ist thailändisch und bedeutet übersetzt „Ha Ha Ha“)

Phase 5: Aklimatisierung

Abends war ich müde. Bereits um 21 Uhr fielen mir die Augen zu. Duschen und ab ins Bett, wo ich sogleich einschlief. Aber um 1 Uhr früh hörte ichs Donnern. Ich war hellwach. Klar, meine innere europäische Uhr zeigte 21 Uhr! also stand ich auf und schrieb den Anfang dieses Beitrages, bis ich dann zum zweiten Mal ins Bett kroch und bis morgen 7 Uhr diurchschlief. Und was hörte ich draussen: Regen, Donnern, Regen-Tropfen, die auf das Dach tropften

Jetzt fehlte mir nur die Konfitüre, um zu frühstücken. Die holte ich im nahen 7eleven. Eine Institution im Fernen Osten. Alle paar hundert Meter findet man einen solchen Laden, mit allem, was man braucht.

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Es geht bald weiter – am 14. Oktober ist Abflug nach Thailand

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Vor den Weinbergen von Hua-Hin

Bald schliesse ich wieder mein Europa-Tagebuch. Am Nachmittag des 14 Oktobers fliege ich mit der SWISS nach Bangkok und werde dort am 15. Oktober um etwa 09:30 landen. Ich freue mich riesig auf meine Zeit in Thailand und bin gespannt, welche Ueberraschungen mir Pat bereitet.

 

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18. März 2015: Glücklich gelandet – Aufregung am Zoll – BaselWorld

Hüte Dich vor der „Lufthansa“ – Ich bevorzuge „Thai Airways“

Um es vorweg zu nehmen, ich hatte keine Probleme, nach Hause fliegen zu können, denn ich buchte die „Thai Airway“ und nicht die „Deutsche Lufthansa„.

Zur Zeit gehört die Lufthansa zu den Ramsch-Fluggesellschaften, um die man einen grossen Bogen machen sollte.Logo Thai Airways Seit einigen Jahren ist es vorbei mit der Deutschen Zuverlässigkeit. Man kann sich nicht mehr darauf verlassen, von ihr transportiert zu werden  Deren Piloten streiken, streiken und verweigern die Arbeit auf Kosten der Passagiere, die im fernen Ausland sitzen bleiben. So auch am Tag nach meinem Rückflug aus Bangkok, als sie die interkontinentalen Flüge bestreikten.

Diese Probleme hatte ich gkücklicherweise nicht. Ich flog mit der „Thai Airways“ Nonstop von Bangkok nach Zürich und landete pünktlich am Mittwoch-Morgen 18. März bei Sonnenaufgang.

Neues Checkin und Business Lounge

Den Bangkoker  Flughafen Suvarnabhumi haben die Thais in den letzten Monaten massiv umgebaut. Während die Economy-Passagiere der Thai Airways in endlosen Schlangen auf ihre Abfertigung warten mussten, wurden die Thai-Business- und First-Class-Passagiere in der neuen „Checkin-Row A“ abgefertigt. Gegen 20 Schalter nur für die Reichen und Bequemen. Nur vor 2 der Schalter standen Passagiere um einzuckecken. In wenigen Minuten war ich abgefertigt. 27 kg war mein Koffer schwer. Bereits wenige Meter dahinter warteten die dazugehörenden Personen- und Handgepäck-Sicherheitskontrollen sowie die  Thai-Immigration. In Rekordzeit stand ich im Niemandsland des Flughafens vor einer neuen Rolltreppe. Links und rechts der Rolltrepe ging es zu den Duty-Free-Geschäften, und via die Rolltreppe gelangte ich direkt in die neue „Business Thai Lounge„.Flughafen Zürich, Suvarnabhumi: Duty Free Store

Ich war wie gewohnt viel zu früh am Flughafen. Je älter ich werde, je weniger mag ich den Druck, erst knapp vor Abflug am Flughafen zu sein. Ich möchte gemütlich auf den Abflug warten. Durch das unerwartete, schnelle Checkin war ich 3 Stunden zu früh.So war ich froh um die Thay-Lounch mit den bequemen Sitzgelegenheiten. Ich genehmigte mir etwas Orangensaft und ein paar feine Häppchen zur Beruhigung meines Magens, dann noch ein Facebook-Abschiedsmeldung und bereits waren 2 Stunden vorbei.

Ankunft in Basel nach 12-stündigem Flug und 1 stündiger Bahnfahrt

Ueber den 12-stündigen Flug muss ich nicht viel erzählen. Die Betreuung war wie gewohnt Spitze. Essen gabs in Porzellan. Die  Liege- und Schlafsitze waren zwar nicht aus der neuesten Generation und hatten eine leichte Neigung, aber geschlafen habe ich wie ein König, dank einer halben Tablette des Schlafmittels „Zoldorm“ meines Hausarztes. Ich erwachte erst wieder, als das Kabinen-Licht anging und das Frühstück serviert wurde.

In Zürich angekommen, holte mich Basel bereits wieder ein. Warum und wie? Bei der Schengen-Aussengrenze Passkontrolle stauten sich hunderte von Passagieren. Glücklicherweise entdeckte ich mitten drin drei Schalter für EU- und CH-Pässe. Dort standen nur etwa 20-30 Reisende und nach enigen Minuten war ich durch. Das Gepäck war bereits abholbereit auf dem Rollband 25. Dann sah ich zu meinem Schreck einen etwa 200 m langen Stau vor der Zoll-Kontrolle. Noch nie hatte ich so etwas gesehen! Machen die Schweizer-Zöllner wohl einen Check aller Passagiere? Dieses Mal hatte ich ja nichts bei mir, das kritisch war, ausser ein paar Ray Ban-, Prada- und Lacoste-Brillen. Dann sah ich alle paar Meter einen Polizisten in schusssicherer Weste und bewaffnet mit automatischer Waffe.

Am Zoll löste sich meine Befürchtungen auf. Grund für die Aufregung war die „Uhren- und Schmuckmesse BaselWorld„, die am Tag darauf in Basel die Tore öffnen wird. Die meisten der Passagiere waren Aussteller aus der ganzen Welt und mussten Ihre teueren Schmuckstücke beim Zoll registrieren lassen. Die Zöllner waren um jeden Reisenden froh, der nicht zu dieser Kategorie gehörte.

Unbelästigt kam ich durch, genoss den ersten Kaffee mit Gipfeli in der Schweiz und machte mich zum Perron 1 (Uebersetzung für Deutsche: „Geleise“), wo der direkte Zug nach Basel stündlich immer 4 Minuten nach der vollen Stunde abfährt. Ich war aber nicht der einzige, der hier wartete. Unzählige Asiaten belegten die 1. Klasse-Plätze. Aber dies ärgerte mich nicht mehr, so setzte ich mich mit dem 1.-Klass Billet in die 2. Klasse. Bald war ich zu Hause, wo mich Renato abholte und nach Binningen brachte..

Zu Hause in meiner einmalig schönen Wohnung angekommen ging es als erstes auf die Waage. Um wieviel hat sich wohl mein Gewicht verändert? 84kg zeigte die Waage an. Ich war etwas enttäucht, weil ich damit nur 3-4 kg abgenommen habe.

Fortsetzung folgt in meinem „Sommer-Tagebuch“

Meine Erlebnisse der nächsten Monaten bis Mitte Oktober berichte ich in:

„Mein Sommer-Tagebuch“

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9. – 18. Dez. 2014: Bangkok, Karli und Heidy, Prinzessin Sirindhorn, Schulhausparty

Prinzessin Sirindhorn

Prinzessin Sirindhorn

Endlich ist dieser Bericht geschrieben !

Am Dienstag, 9. Dez. ging es nach Bangkok. Nicht nur schnell, sondern ganze 10 Tage. In dieser Zeit war einiges geplant:

  • Am selben Tag fand die Schulhaus-Party von Pat’s Schule statt. Ich war schon mehrfach dabei. Ein spezielles Erlebnis, wenn sich die gemeinsamen Schulkollegen/-innen mit ihren Lehrern treffen. Mit diesen Freundinnen von Pat war ich oft auf Thailand-Reise.
  • Am 13. Dez. landeten Karli und Heidy von Laos kommend in Bangkok. Mit ihnen habe ich einige Tage in Bangkok verbracht und einzelne Sehenswürdigkeiten wie die Königstempel, den Hauptbahnhof, den Erewan-Schrein, Chatuchak-Market etc  besichtigt. Auch Shopping in Pratunam und im Panthip haben wir nicht ausgelassen, obwohl Karli diese Vorliebe nicht mit mir teilte. Am 14. Dezember machten wir einen Ausflug mit dem Rad nach Ayutthaya und nach Hua-Hin fuhren wir am 18. Dez.  via den Damoen-Floating-Market
  • Als Höhepunkt stand unzweifelhaft die Diplomierung von Pat’s Sohn Snooker auf dem Programm. 3 Tage dauerten diese Festivitäten mit dem Höhepunkt der Diplomvergabe durch die thailändische Prinzessin Sirindhorn am 16. Dezember

Endlich habe ich diesen Bericht geschrieben und mit Bildern dokumentiert. Dies war eine schwere Geburt, denn ich wurde immer wieder mit „Erinnerungen“ aus meinen ersten 30 Jahren. unterbrochen. Diese mussten unverzüglich in meine Biographie einfliessen.

Den Bericht findest durch anklicken des nachstehenden Links:

Eine hektische Woche in Bangkok mit der Diplomierung von Snooker durch Prinzessin Sirindhorn als Höhepunkt

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15. Dez. 2014: Ayutthaya und Bang Pa In mit dem Fahrrad

Die Hauptstädte Thailands / Siams: Sukhothai ⇒ Ayutthaya ⇒ Thonburi ⇒ Bangkok

Bangkok ist erst seit 1782 die Hauptstadt Thailands. Vorher waren es in der bewegten Geschichte Thailands andere grosse Städte wie Sukhothai, Thonburi und eben Ayutthaya.

Ayutthaya liegt etwa 70 km nördlich von Bangkok und war von 1351 bis 1767 Hauptstadt des siamesischen Königreichs. Die Ruinen der 1767 nach einem Siamesisch-Birmanischen Krieg zerstörten und aufgegebenen Altstadt sind heute als „Historical Parc“ geschützt und gehören seit 1991 zum UNESCO-Welterbe. Damals im 14. Jahrhundert befand sich die Stadt noch in der Nähe der Küste des Golfs von Thailand. Als Ergebnis der jahrhundertelangen Sedimentbildung liegt sie heute ca. 100 Kilometer entfernt von der Küste.

Mit dem Fahrrad durch Ayutthaya . . . .

5 Tage verordnete ich Karli und Heidy zur Akklimatisation und Besichtigung Bangkoks. Davon ein Tag zur Besichtigung Ayutthayas, und zwar nit dem Rad! Man hätte auch mit dem Schiff auf dem Chao Phraya oder mit dem Zug nach Ayuthaya fahren können. Aber es soll ja gut tun, nach der langen Anreise die Beine zu bewegen.

„SpiceRoads“ (http://www.spiceroads.com) war der Anbieter dieser ganztägigen Besichtigungs-Tour nach und durch Ayutthaya und weiter zur „Bang Pa In“ Sommerresidenz. Pro Person bezahlten wir 3’200 Baht (resp. rund Sfr. 100.–). Darin inbegriffen waren die Rad-Miete, Helm, Transport mit dem Kleinbus und einem Mittagessen am Chao Phraya Fluss.

Gestartet sind wir um 07:30  in Bangkok von unserem Hotel “ Best Western“ im Pratunam-Quartier aus. Wir fuhren mit einem Mini-Bus durch den dichten Morgenverkehr Bangkoks bis in Sichtweite der Ruinen Ayutthayas, wo wir die Mountain-Bikes samt Helm und gefüllter Wasserflasche in Empfang nahmen. Von nun an ging es hoch zu Rad kreuz und quer durch den beeindruckenden Historischen Park mit den vielen grossen Anlagen und Ruinen, Tempel, Chedis und Stupas. Wir sahen auch die Spuren des Hochwassers vor wenigen Jahren, das an teil Stellen gegen 1 Meter hoch stand

Wat Yai Chai Mongkol

Der Haupt Chedi des Tempels „Wat Yai Chai Mongkol“ ist 62,10 Meter hoch und wurde mit 28.144 Tonnen Backsteinen gebaut Auch wenn der Grundriss breit angelegt war, der enorme Druck des Gewichtes war so hoch, dass er das Grundwasser zur Seite drückte und der Chedi sich im Laufe der Zeit senkte. Ayutthay: Phra Chedi Chalmongkol

 

Wat Mahathat mit dem berühmten Buddha im Baum

Ayutthaya: Wat Mahathat

Dieser Buddha in den Wurzeln dieses Baumes ist das am meisten fotografierte Objekt Ayutthayas.Man beachte, dass ich aus Hochachtung vor dem Buddha knie, die Mütze abgezogen habe und meine „schmutzigen“ Füsse von ihm abwende.Das Hochwasser vor wenigen Jahren hat die Hälfte des Gesichtes bedeckt. Ayutthaya: Wat Mahathat

 

Wat Chaiwattanarm

Ayutthaya: Wat Chaiwattanarm

Wat Chaiwatthanaram liegt am Westufer des Chao Phraya River, südwestlich von der alten Stadt von Ayutthaya. Ayutthaya: Wat Chaiwattanarm

 

. . . . und weiter nach Bang Pa In

Nach Ayutthaya ging unsere Fahrt auf verkehrsarmen Wegen durch Dörfer und Reisfelder in Richtung des königlichen Sommerpalastes in Bang Pa In auf einer Insel im Fluss Chao Phraya, In einem typischen Thai-Restaurant am Ufer des Chao Phraya gabs das Mittagessen. Eine Thai-Suppe mit Shrimps, Gemüse und Hühnchen-Fleisch. Gestärkt machten wir uns auf die letzte Etappe. Ueber den Fluss auf einer Auto-Fähre und weiter zur Besichtigung des weitläufigen Parkes mit den wunderschönen Gebäuden.

Die erste Anlage ist bereits im 17. Jahrhundert entstanden und diente den Königen von Ayutthaya als Sommerresidenz. Nach der Zerstörung von Ayutthaya im Jahr 1767 wurde der Palast nicht mehr benutzt und verfiel. Etwa hundert Jahre später wurde unter König Rama IV ein neuer Palast auf demselben Gelände  erbaut. Sein Nachfolger König Rama V gab dem Palast seine heutige Gestalt. Auch in unserer Zeit wird er noch gelegentlich für offizielle Veranstaltungen genutzt, ist aber nicht mehr bewohnt.

Es gab in der Tat viel zu sehen. Die Sonne über uns tat das Seine und heizte uns auf. Bald wurde Karli immer bleicher und beklagte sich über „Ueberdruck“ im Unterleib. Es verging wenig Zeit und er stürzte in die nächste Toilette; und wenn man weiss, wie die Thai-Toiletten aussehen, ein mühsames Unterfangen und kein Vergnügen. Wir sahen ihn erst wieder im Ausgangs-Pavillon, als wir unsere Besichtigung abschlossen. Er litt immer noch, presste seine Knie zusammen  und war sichtlich froh, dass Heidy ihn betreute.  Als Ursache vermutete er schlechtes Essen am Mittag, ich vermutete eher die starke Sonne. Es war in jedem Fall nichts schlimmes, denn am Abend ging es ihm bereits wieder um einiges besser und am nächsten Tag war ihm gar nichts mehr anzumerken.

 

Bang Pa In - Sommerpalast: Phra Thinang Aisawan Thippayat Bang Pa In - Sommerpalast- Hor Withun Thatsana

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7. – 11. Nov: Mit 6 Thailänderinnen in Sangkhlaburi auf einem Hausboot

Sangkhlaburi Wat Wang Wiwekaram

v.l.n.r. Pat, Duk, Maeuw, Noi, Däng, Naeh

„Sex and Crime“ kann ich in diesem Bericht nicht bieten, jedoch viele schöne Erlebnisse und Illustrationen von meiner 3-tägigen Fahrt nach Sangkhlaburi etwa 250 km östlich von Kanchanaburi. Ich war in der Tat einziger Mann mit 6 Frauen aus der ehemaligen Schulklasse von Pat. Ich wurde verwöhnt, wie es nur Thais können. Bereits kurz nach dem Aufwachen gab es die ersten Avocados ….

Mehr über diese Fahrt in eines der schönsten Gebiete Thailands findet ihr unter:

7. – 11. Nov. 2014: Fahrt nach Sangkhlaburi mit Uebernachten auf einem Hausboot

 

 

 

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16. Okt. 2014: Ich bin zu meinem 7. Thailand-Aufenthalt gelandet

In der Tat fliege ich nun bereits zum 7. Mal nach Thailand und wohne zum 4. Mal in diesem Haus an der Soi94 in Hua-Hin

Flughafen Zürich: Duty Free StoreAlle Jahre wieder, der Lehmann schlief auch dieses Jahr in der Nacht vor seinem Abflug nach Thailand unruhig und schecht. Obwohl ich Zeit im Ueberfluss hatte, war ich unruhig. Es könnte ja etwas schief gehen. Ich könnte den Zug verpassen. Oder habe zu schweres Gepäck? All dies ist Unfug, denn ich bin ja derart pinkelig und wiege mein Gepäck ganz genau, was sich beim einchecken auch bestätigte: Der Koffer war 29 kg schwer, erlaubt waren 30 kg. Mein Cabin-Board-Trolley war nur ein wenig zu schwer, 14 kg, statt 10 kg, und mein Rucksack enthielt nur die Fotokameras und 1 Notebook.

Wie jedes Jahr ging alles problemlos über die Bühne. Sogar der thailändische Zoll in Bangkok liess mich in Ruhe, der diesmal sehr aktiv war und vor mir 3 Personen zur Kontrolle herausfischte! Bei mir wäre er fündig geworden: 3 kg Fondue, 200g Greyerzer Käse, 1 Salami, 3 kg Basler Leckerli.

Wie letztes Jahr leistete ich mir Business Klasse, damit ich die 11 Stunden Flug besser hinter mich bringen konnte. Diesmal kam die „Thai Airways“ dran, denn ich nutzte ein gutes Angebot im Frühjahr 2014 kurz nach Eröffung des Sommerflugplanes. Im Flugzeug Airbus 340-600 der  Thai Airways waren zwar nicht die neuesten Sitz-Betten installiert, sondern nur die mit 17 Grad leicht schrägen. Man rutschte immer leicht hinunter. Aber ich habe mit einer blauen thailändischen Schlaf-Pille bis kurz vor der Landung und dem Frühstück herrlich geschlafen.

Begonnen hat der Reisetag mit der Zug-Fahrt 1. Klasse zum Flughafen Zürich. Renato brachte mich zum Bahnhof und war nicht einmal überrascht über meinen schweren Koffer. „Wie jedes Jahr“ meinte er trocken, als wir ihn mit vereinten Kräften aus dem Kofferraum hieften. Renato ist während meiner Abwesenheit mein Privat-Manager. Er sichtet meine Post und entscheidet, was für mich in Thailand wichtig sein könnte. Ich kann mich bei ihm 100% verlassen. Danke Renato!

Wie jedes Jahr war ich wiederum viel zu früh auf dem Flughafen, 3½ Stunden vor Abflug. Sobald ich aber eingecheckt hatte, und dies ging sehr schnell, da ich so früh war, begannen meine Ferien. Ich spazierte durch die Duty Free Shops, kaufte ein Parfum für mich und 1 kg M&M’s für Pat. Ich meinte immer zu Pat, mit diesen Pillen wirst Du 100 Jahre alt.

Dann gings in die „Panorama Lounch“ der Swiss, von der ehemalige Bekannte immer schwärmten. Zu schwärmen gab es wenig Grund, wenn man von der schönen Aussicht auf das Flugfeld absieht. Aber die Geschmäcker sind verschieden. Ich verpflegte mich mit Trocken-Reis und etwas Fleisch, dann habe ich noch ein Gipfeli (Croissant) mit einem wirklich feinen Kaffeei zu mir genommen. Ja, fast hätte ich es vergessen, es gab auch Champagner, aber ich musste mich nicht mitten am Tag prostituieren.

Das Essen in der Thai Airway war dann aber Spitze. Die Hostessen in seidenen Thai-Gewänder servierten ein 4-Gänger  einzeln auf königlichem Thai-Porzellan. Allein der Pfeffer- und Salz-Streuer sahen fantastisch aus. Ich hatte Mühe, all das Angebotene zu essen. Da hat die Finnair, mit der ich ketztes Jahr flog, keine Chance.

Etwa 1½ Stunden vor der Landung in Bangkok ging das Licht an und weckte mich auf. Ich schlief tief. Ein feines Frühstück mit allem Drum und Dran stand nun an, dann die Uhren anpassen und wenig später setzte das Flugzeug etwas holprig auf der Piste auf.

Das Immigration-Formular habe ich bereits zu Hause ausgefüllt. Ich besitze immer in paar Reserven. Im Gegensatz zur Finnair gab die Thai keine Zugangskarte für die Priority Immigration für Business Passagiere. Dies war der einzige negative Punkt bei Thai Airway, was aber nicht gestört hat, denn um diese frühe Zeit schlief der Flugplatz Suvarnabhumi noch. Es waren wenige Flugzeige gelandet und deshalb war auch das Passagier-Aufkommen beim normalen Immigration klein und übersehbar. Ich musste nur 2 Personen vor mir abwarten.

Und bereits lief das Förderband mit den Koffern von Zürich. Es überrascht mich immer, wie schnell das Ausladen geht. Noch kurz ein Anruf zu Pat, um sicher zu gehen, dass wir uns am Meeting-Point nicht verpassen. Dann schnappte ich mir meinen uralten nicht tot zu kriegenden grünen Samsonite Koffer, den ich zur besseren Identifikation mit grossen goldenen Sternen bemalt hatte, und marschierte am thailändischen Zoll vorbei, wohl bemerkend, dass er die Gäste vor mir zur Kontrolle herausfischte. Diese überschäumende Arbeitswut ist mir in den vergangenen Jahren nie aufgefallen. Härtere Sitten durch Einfluss des Militärs?

Am Meetingpoint sah ich dann Pat stehen. Verschämt grüsste sie von weitem mit einem „Wai“, dem thailändischen Gruss, bevor sie mich herzhaft umarmte. „Ich bin kein junges Mädchen mehr, ich darf das„, meinte sie. Es ist doch einmalig, wie man mit der heutigen Technik mit jemandem über mehr als 8’000 km Entfernung sich treffen kann. dem „Handy“ sei Dank!

Mit einem Taxi fuhren wir vom Flughafen nach SamutPrakan einem Vorort von Bangkok, wo Pat ihr Auto abgestellt hatte. Und weiter ging es die 240km über den ExpressWay und die Hauptstrassen nach Hua-Hin, wo wir vor 10 Uhr eintrafen. Wir üblich machten wir ausserhalb Bangkok einen Fahrerwechsel und ich übernahm bis HH das Steuer. Bereits nach wenigen Metern hatte ich mich an den Linksverkehr gewöhnt und auch die Schalthebel für Licht, Blinker und Scheibenwischer im Griff. Noch letztes Jahr betätigte ich mehrmals anstatt des Blinkers den Scheibenwischer. Dieses Jahr nie.

Mein Haus Soi94 in Hua-Hin "Dusit Land & House 10"Mein Haus in der Soi94 war blitzblank geputzt. Alles funktionierte. Maleena die Besitzerin, hat alles tiptop vobereitet. Es war ein schöner Start in die 5 Monate in Thailand. Pat war auch total fit. Es sind nun bereits mehr als  2 Jahre her, seit sie 2 Jahre todkrank im Spital lag. Sie fühlt sich „strong“ also stark, wie sie immer wieder betont. Die Zeit im Tempel hoch in den Bergen tut ihr sichtlich gut. So hat auch sie ihr spezielles Leben: 5 Monate mit mir und 7 Monate im Tempel.

Nachdem wir uns ein paar Stunden zum Schlafe hingelegt hatten, nahm ich meinen Honda-Roller in Betrieb, dessen Batterie zwar fast leer war, aber über den Kickstarter lief er bereits beim ersten Kick. Dann fuhren wir zum Shopping, um das Lebens-Wichtigste einzukaufen: Chang-Bier, Wasser, Eier, Toastbrot, Butter, Konfitüre, Orangensaft sowie verschiedene Thai-Saucen.

Es ist auch bereits Tradition: Am 1. Abend gingen wir auf die Strasse zu den Thais und assen dort etwas feines. Diesmal war es ein grillierter Fisch mit 2 verschiedenen Nudeln, und 1 grossen Chang-Bier.

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Ein erstes Lebenszeichen aus Thailand

Prinzessin Sirindhorn

Prinzessin Sirindhorn

Am Donnerstag-Morgen 16. Oktober um 05:15 bin ich nach 11 stündigem Flug in Bangkok gelandet. Dort hat mich Pat mit strahlenden Augen erwartet und mich in ihrem Auto nach Hua-Hin gebracht, wo wir um etwa 09:45 anlangten.

Ueber den Flug und die ersten Erlebnisse in Hua-Hin berichte ich in einem gesonderten Bericht:

  • Mein neues Rennrad „Trek Madone 5.2“
  • Pläne für meinen Thailand-Aufenthalt, unter anderem einer Einladung zur Zeremonie bei der Königlichen Hoheit Prinzessin von Thailand Maha Chakri Sirindhorn
  • Besuche aus der Schweiz, u.a. Karli und Heidy Holzhauser, die Clemencon’s etc

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22. Sept. 2014: Thailand, ich komme

Mein nächster und 7. Thailand Aufenthalt ist immer mehr absehbar.  Nach dem Flug-Ticket, das ich bereits im April buchte, habe ich nun auch das Thailand-Visum erhalten:

22. Sept. 2014: Thailand Non Immigrant Visum "O" mit 1 Jahr Gültigkeit

Diesmal erhielt ich ein 12 Monate gültiges „Non Immigrant Visum Typ „O“ mit multiple Entries“ zu Fr. 185.–.  Das einfachere mit nur 2 Einreisen darf das Basler Thai-Konsulat nicht mehr ausstellen. Theoretisch kann ich nun ab dem 22. Sept. 2014 ein Jahr lang mehrfach in Thailand ein- und ausreisen, aber jeweilen höchstens 90 Tage bleiben

Meine Flugdaten:

  • 15. Oktober 2014: Flug mit Thai Airways von Zürich nach Bangkok: 13:30 Zürich ab, 05:30 Bangkok an
  • 18. März 2015: Flug mit Thai Airways zurück in die Schweiz nach Zürich: 00:45 Bangkok ab, 07:15 Zürich an

 

 

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9. März 2014: Flug von Bangkok via Helsinki nach Zürich mit Hindernissen

Flug von Bangkok via Helsinki nach Zürich mit Hindernissen

Wer erinnert sich nicht an mein Debakel vor genau 2 Monaten im Januar 2014, als ich 1 Tag zu früh im Flughafen-Hotel Bangkok ankam, um nach New Delhi zu fliegen. Zum Rückflug in die Schweiz war ich diesmal zur Zeit im Hotel Novotel Suvarnabhumi beim Flughafen Bangkok. Und am Sonntag-Morgen um 9 Uhr startete der Airbus 330 der Finnair pünktlich zum Flug nach Helsinki. Vorher aber hatte ich noch ein Aergernis zu bestehen:

Bangkok Suvarnabhumi: Start nach Helsinki

Zu schweres Kabinengepäck:

Ich bin bekannt, als Reisender mit viel Gepäck. So hatte ich auch diesmal zusätzlich zu meinem Rucksack, der die Foto-Apparate, den einen Notebook und meine Ausweise enthielt, 1 grossen Koffer, eine Reisetasche, und ein Kabinen-Trolley.

Erstmals während meiner 6 Thailand-Aufenthalte hatte ich beim CheckIn meines Kabinengepäcks Probleme, denn die Dame am Schalter wollte unbedingt meinen Rucksack und den Cabin-Trolley wiegen. Prompt beanstandete sie das Gesamtgewicht  des etwa 5 kg schweren Rucksacks und meines 17 kg schweren Kabinen-Trolleys, denn das Kabinengepäck darf das Gesamtgewicht von10 kg nicht übersteigen . Ich machte mir bereits Gedanken, möglichst viel Stücke in meine Reisetasche zu verschieben, denn darin hatte ich noch Reserve. Da erlöste mich die Dame vom Stress, indem sie meinte: „In der Business-Class haben sie das Anrecht auf 3 aufzugebende Gepäckstücke!„…so gab ich meinen Cabin-Trolley auf!

Security-Check-Sign-124057In Helsinki ein weiterer extensiver Security-Check

Als ich dann durch die thailändische Immigration war, dachte ich mir, „dies fing ja gut an. Hoffentlich war dies nicht der Anfang eines Reise-Debakels?

Aber es ging in Helsinki weiter mit dem Aerger, denn die Finnen verlangten von den Transfer-Passagieren einen zusätzlichen Gepäck- und Körper-Check, der sich gewaschen hatte. Erneut musste ich alles durchleuchten lassen, diesmal aber zusätzlich auch die Mobil-Telefone, die Foto-Apparate, die E-Books und Smartphones. Der absolute Hammer war aber, als ich mich mitten in der Halle vor all den anderen Reisenden von einem Beamten am ganzen Körper abtasten lassen musste. Nicht einmal vor der Unterhose machte er halt. So etwas habe ich noch nie erlebt! Als er mich fragte, was ich da unter meiner Treking-Hose trage, habe ich entnervt meine Hose ausgezogen und mich nur in der Unterhose vor ihn hingestellt „Ob er nun zufrieden sei?“ fragte ich den entsetzten Beamten. Wenn ich mehr Zeit gehabt hätte, hätte ich nach seinem Chef verlangt.

Der Schweizer Zoll

Nun war ich mir sicher, der heutige Tag scheint nicht mein Glückstag zu sein. Mir graute vor dem Schweizer Zoll in Zürich. Wenn die mich nun rausholen und kontrollieren, dann werde ich den Zug nach Basel verpassen!

Früher als ich noch meine dunklen Haare gekraust trug und aussah wie ein Jordanier, war ich für den Zoll ein gefundenes Objekt. In den letzten Jahren, seit ich meine Kopfhaare kurz trage, wurde ich nie mehr kontrolliert …. und auch dieses Mal hatten sie kein Interesse an mir. So war ich bereits 30 Minuten nach Landung auf dem Zug nach Basel, wo mich Renato am Bahnhof abholte und nach Hause brachte

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