Es ist Rekord-verdächtig. Mein Jahres-Fotobericht über meine Aktivitäten in Europa im vergangenen Jahr habe ich heute im Internet veröffentlicht. Ich beschreibe darin meine Erlebnisse in Wien und München, dem European Song Contest und Fasnacht in Basel, der Street-Parade in Zürich und mein Leben in Binningen.
Ihr könnt ihn durch anklicken aufs das untere Bild „Basel an mym Rhy“ mit dem Basler Münster aktivieren.
Wie jedes Jahr, darf ich mit dem 2025 äusserst zufrieden sein. Ich bin nicht nachtragend und versuche Misserfolge und Rückschläge zu verkraften. Die Gesundheit spielte mit, meine Aktivitäten auch, einzig aus meiner Familie kamen bösartige Geschosse, die mich tief in meiner Seele trafen und mir schwer zu schaffen machten.
Ich bin nun 83 Jahre alt. Ein stolzes Alter. Erstmals habe ich mir ernsthafte Gedanken über meine letzten Lebensjahre gemacht. „Was ist, wenn ….“. Es geht mir darum, die richtigen und wichtigsten Weichen zu stellen. Es zeichnet sich immer mehr ab, dass ich weiterhin zwischen Thailand und der Schweiz hin und her-pendeln werde. Jedoch bald mit dem Unterschied, dass mich meine Freundin Pitta wenigstens 3 Monate in die Schweiz begleiten wird. Damit wäre auch ein Problem der Alters-Fürsorge und -Betreuung geklärt. Ich bin mir fast sicher, dass ich bei einer etwaigen vollständigen Erblindung durch meine Makula-Erkrankung einen ehrenvollen Abschied zu Hause in der Schweiz nehmen werde.
Trotz dieser ernsten Worte geht mein Leben in bisheriger offenen Weise weiter. Ich werde es weiterhin geniessen und ausleben. Ich freue mich aufs 2026.
Jahr der Jubiläen: 30’000 Tage alt und 25 Jahre in Rente
Es war das Jahr der Jubiläen. Am Dienstag, 18. Februar 2025 wurde ich 30’000 Tage alt. Wie kam ich auf diese Jubiläumszahl? Vor einigen Jahre habe ich per Zufall eine Internet-Seite erwischt, in die man sein Geburtsdatum eingeben konnte und die App einem angab, wann man diese oder jene Schnapszahl erreichen wird.
Ein weiteres Jubiläum betraf meinen Einstieg ins Rentner-Dasein. Vor 25 Jahren am 31. Dezember 2000 konnte ich mich im Alter von exakt 58 Jahren vorzeitig pensionieren lassen. Dieser Anlass war einer meiner grössten Höhepunkte in meinem unvergleichlich tollen Leben.
Start und Abschluss des Jahres in Thailand
Zum 16. Mal verbrachte ich den europäischen Winter in meinem gemieteten Traum-Haus in Hua Hin. Ich möchte dieses Haus und Hua Hin nicht mehr vermissen. Ich fühle mich hier äusserst wohl in den thailändischen 4 Wänden inmitten meines Orchideen-Paradieses.
Zu meinem Wohlbefinden tragen auch die Designer-Bettwäsche bei, die ich mir in Thailand gekauft habe. Ich fühle mich wohl auf Gucci, Hermes, Versa ce, Chanel oder Louis Vuitton zu schlafen! Wer nun etwa meint, ich wurde zu einem Protz, den kann ich beruhigen. Es ist nur ein Furz meinerseits!
Apropos Schlafzimmer. Auf dem obigen Bild über dem Bett entdeckt ihr das Oelgemäle vom alten Bahnhof in Hua Hin. Dieses liess ich vom einheimishen Kunstmaler Aod Intarasaard nach einem eigenen Foto in Oel malen. Da sein Resultat uns dermassen gut gefallen hat, liessen wir ein weiteres Bild mit unseren Portraits mit dem Thema „Kung Fu Fighting“ malen, das nun in unserem Wohnzimmer über der Sitzruppe hängt.
27. Nov. 2025: Oelgemälde von Aod Intarasaard
Dazwischen Basel, Wien, München, Zürich
Rund 6 Monate habe ich zwischen Mitte März und Mitte September in Europa verbracht. Ich schreibe bewusst Europa, weil ich einen 10-tägigen Abstecher nach Wien und ein paar Tage in München verbracht habe. An beiden Orten traf ich meine Freunde, fotografierte neue Eindrücke der StreetArt und Graffities, und genoss das herrliche Ambiente.
In Wien standen neben einer Opern-Aufführung in der Wiener Staatsoper „Il Barbiere di Seviglio“, der Vienna Pride-Umzug und das Otto Wagner Haus mit dem Ernst Fuchs-Museum im Vordergrund. Mehr darüber gibt es zu sehen unter „10. – 20. Juni 2025: Basler Max in Wien – oder – Wandern durch Wien“
In München erkundete ich mit Heinz die StreetArt- und die alternative Szene in und um München. Auch für Heinz ein ganz neuer Blick auf sein München. Es war herrlich. Auch darüber findet ihr einen Reisebericht unter „13. – 18. Juli 2025: Bereits zum 9. Mal in München“
Nicht vergessen darf ich meine Teilnahme an der Street Parade in Zürich, der grössten Techno- und LGBT-Veranstaltung Europas mit über 800’000 Teilnehmern. Ich kleidete mich ganz in Weiss und versuchte mich den übrigen Teilnehmern anzupassen. Auch darüber findet ihr herrliche Bilder über das verrückte Treiben in Zürich„Sa, 9. Aug. 2025: Street Parade 2025 in Zürich“
Der grosse Lichtblick: Meine Freundin Pitta
Jahrelang war ich Single. Nun bin ich wieder liiert mit meiner thailändischen Freunden Pitta. Heiraten ist weiterhin kein Thema. Aber „Take Care zueinander“ soll im Mittelpunkt stehen. Pitta gehört in meine Alterszukunft. Ich bin froh, Pitta ist unkompliziert, vergleichbar mit mir! … ha ha ha … und trotzdem leben wir weiterhin getrennt, auch in Thailand. Wir beide brauchen zwischendurch die Ruhe und Alleinsamkeit.
19. Dez. 2025: Hua Hin Dusit Land Swimming Pool Pitta Max
Glücklicherweise kann ich mich über fehlende Interessen nicht beklagen. Es ist mir nie langweilig. Zu meinen Hobbies gehört aber auch das gemütliche Nichts-Tun und die kurzen täglichen Schlaf- und Ruhepausen auf der Liege.
IT-Desaster mit Dropbox
Wow, war dies ein Desaster, als mein amerikanische Cloud-Anbieter Dropbox seinen Service ohne Vorankündigung einstellte und mich rausschmiss. Dabei gingen alle meine Daten auf der Dropbox-Cloud verloren. Ueber die Gründe kann ich nur spekulieren. Dropbox hat sich geweigert, die Gründe ihres Vorgehens zu nennen. Entweder war es ein Fehler der Dropbox-Suchsysteme nach unseriösen Inhalten oder meine mehrfach geäusserte „Vorliebe“ zum grössten A-Loch der Welt. In jedem Fall, man hüte sich auch in der Schweiz, das Wort samt Namen von „Ihr wisst schon welches“ zu verwenden. Glücklicherweise hatte ich zusätzliche Kopien der meisten Daten und konnte alles rekonstruieren. Viel Arbeit gab es dennoch auf meinen Notebooks, die leeren Dropbox-Links ohne Daten von Hand zu löschen. Und dies bei rund 1 TByte-Daten.
Ich kann hier nur vor allen amerikanischen Services wie Microsoft, Facebook, Android, Google etc warnen. Sie sind höchst unsicher, denn auch bei irrtümlichen Kündigungen gibt es kein zurück! Die Ami-Firmen lehnen in ihren Verträgen jegliche Begründung ab. Der einzige Schutz sind regelmässige Datensicherungen auf eigenen, externen Speichermedien.
Reiseberichte
Von jeder meiner Reisen oder auch Ausflüge schreibe ich einen illustrierten Reisebericht. Dabei erlebe ich alles nochmals und vorallem ergänzt durch Informationen aus dem Internet. Diese Berichte findet ihr alle in meiner Homepage https://www.maxlehmann.ch
Fotografieren und Foto-Optimierung am Computer
Fotografieren war seit meiner Jugend eines meiner grossen Hobbies. Seit dem Jahre 2000 fotografiere ich Digital. Mit meiner jetzigen Kamera Canon R7 bin ich glücklich und zufrieden. Die Ergebnisse sind grossartig. Kopfschüttelnd erinnere ich mich zurück, als meine Vorgänger-Spiegelreflex-Kamera vor 3 Jahren in Wien den Geist aufgab und ich mir Gedanken machte, ob sich die Anschaffung einer Neuen noch lohne. Hatte ich damals bereits mit dem Leben abgeschlossen?
Unzählige Stunden verbringe ich vor dem Computer und optimiere jedes einzelne Bild mit dafür geeigneten Softwaren. Ob die Bilder von der Canon R7 oder dem Mobil-Telefon kommen. Ich schneide die Bilder zu, optimiere die Bild-Qualität und versuche sie sinngemäss zu betiteln. Die besten Bilder landen in meinen Berichten und Fotobüchern, in meiner Homepage, im Facebook oder im Instagram.
Fitness, ein wichtiger Lebensbestandteil
Seit Jahren lege ich recht viel Wert auf körperliche Fitness. Dazu verhalfen mir in meiner Jugend das Landhockey, später das Tennis und der Langstreckenlauf, und ab Rentenbeginn der Radsport und das Fitness-Studio. Seitdem ich mit dem Radsport vor 4 Jahren aufgehört hatte, startete ich eine neue Herausforderung mit dem Schwimmen. Seit letztem Jahr kam das Crawlen dazu. Durch Jan, einen schwedischen Schwimmlehrer, eignete ich mir die Technik des Crawlens an, und übe weiterhin vergiftet, um meine Mängel und Fehler auszuschalten. Vorallem das richtige Atmen bereitet mir Sorgen.
Meine Meinungen zur Politik
Das grösste Arschloch der Welt hat die Welt geprägt. Er ist daran , das gesamte Zivilisations-Gefüge in der Welt zu seinen Gunsten zu verändern. Er kommt mir vor wie ein pubertierender Teenager, der um sich herumschlägt und alles in Frage stellt. Er betreibt gegen alle seine ehemaligen Verbündeten und Freunde einen Krieg, aber mit anderen Waffen. Mit den Waffen der Wirtshaft. Ueber seinen Geisteszustand wurde viel geschrieben, weil er seine Meinungen von Minute zu Minute ändert. Ich glaube, er lebt in seiner eigenen Fantasiewelt. Ein kranker Idiot als König von Amerika
Mich wundert, dass sich die betroffenenRegierungen weltweit nicht zusammentun, um sich gegen seine Erpressungen zu wehren. Ich bin mir nicht sicher, ob ihr Gehabe mit braunen Zungen beim Orange-Kopf langfristig Erfolg haben kann. Man weiss doch, dass Erpresser bei Erfolg süchtig auf mehr werden. So bleibt mir als Bürger nichts anderes übrig, als mich mit meinen Mitteln sprich Boykott zu wehren: Ich kaufte im gesamten 2025 keine Waren aus den USA. Kein Coca-Cola, Pepsi-Cola, keine Kelloggs-, Heinz-, keine SW-Produkte, sowieso keine Apple-Produkte oder Nike Sportartikel, Calvin Klein und Hilfiger Design-Klamotten.
Es gibt für fast alles Alternativen. Die Computer aus dem asiatischen Raum, Lebensmittel von Nestle oder Unilever, Sportkleider von Adidas oder Thai-Brands. Die meisten Softwaren gibt es als Freeware (kostenlos). Alternativlos sind einzig viele sozialen Medien wie Facebook, WhatsApp, Instagram etc. sowie die Hardware-gebundenen Betriebssysteme Windows und Android.
Israels Kampf gegen die Palästinenser
Nicht unberührt hat mich der Israelische Krieg im Gaza-Streifen gelassen. Ich war entsetzt, wie die Israelis mit Flächenbombardierungen und Kampf gegen alles, was sich bewegte, grausame und widerliche Rache für die fürchterliche Aktion der Hamas mit über 1’000 Toten Israelis beantworteten. Es war nicht mehr ein Kampf gegen die Hamas, sondern ein Vernichtungskrieg gegen die Palästinenser, die sich nicht wehren konnten. Mit der Politik der verbrannten Erde und über 80’000 toten Palästinenser hat Israel meine Sympathie vollends verloren. Das systematische Genozid (Auslöschen) und Aushungern ist inakzeptabel. Dazu gehört auch der immer noch gültige Ausschluss von Hilfsorganisationen und der freien Presse im Gaza-Streifen. Israel hat viel zu verbergen!
Inakzeptable sind aber auch die militärischen Aktionen der Israelischen Armee im palästinensischen Westjordanland, in dem sie israelische Siedler bei ihrer Vertreibung und Enteignung der Palästinenser unterstützen. Ein unmenshliches Vorgehen des israelischen Staates.
Ukraine-Krieg
Da habe ich nur ein Wort „Schrecklich!“. Ich schäme mich für Europa, das die Ukraine seit Jahren nur wenig mit Taten unterstützt. Weltmeister einmal mehr die Deutschen, die viel plappern, aber nur an 13. Stelle im Europa-Ranking der Unterstützer stehen, wenn man die Grösse des Landes berücksichtigt.Leider versteckt sich auch die Schweiz hinter seiner Neutralität. Ob dies etwas nützt, wenn Putin die Oberhand bekommt?
Meine Gesundheit
5. August: Neue Schneidezähne
Ich habe seit Jahren damit gelebt, dass meine vorderen Schneidezähne nicht gross zu meiner Schönheit beigetragen haben. Sie waren unterschiedlich gross und passten farblich nicht zusammen. Jahre meinte mein Zahnarzt Dr. M. Puhar, wir sollten neue Kronen setzen. Nun habe ich mich durchgerungen und es hat sich gelohnt. Es ist schön geworden. Die vorderen 3 Schneidezähne haben neue Kronen erhalten.
Meine Makula-Erkrankung
Leider und glücklicherweise hat sich da wenig verändert. Das Augenlicht blieb stabil. Seit bald 8 Jahren erhalte ich monatlich eine Spritze. Lucentis, Eylea, Vabysmo heissen die Medikamente, die mir bisher gespritzt wurden. . Ein Vermögen, das meine Krankenkasse übernimmt. Ich hoffe, dass mein Augen-Zustand sich noch lange nicht verschlechtert, sich vielleicht sogar verbessert, und noch bessere Medikamente mich unterstützen.
Ausblick in 2026
Am 11. März werde ich wieder in die Schweiz zurückfliegen. Das letzte Mal alleine. Dort warten einige Aufgaben auf mich: Steuererklärung …ha ha ha…Wien-Aufenthalt im Juni, Street Parade in Zürich etc bis ich im September wieder in meine 2. Heimat Thailand fliegen werde.
Keine 2 Monate nach Rückkehr von meinem diesjährigen Thailand-Aufenthalt 2024/25, habe ich meinen Reise-Bericht mit unzähligen Fotos abgeschlossen und im Internet veröffentlicht. Es war harte Arbeit, aber es hat sich gelohnt. Ich habe festgestellt, dass ich einiges in diesen 5 Monaten in Bangkok, Hua Hin und Umgebung erlebt hatte. Viele der Fotos sind sehenswert und gelungen, wie z.B. die über mein Orchideen-Paradies mit über 30 farbenfrohen Orchideen.
Der Reise- und Fotobericht besteht aus 3 Teilen und kann durch Anklicken der Links erreicht werden:
Teil 2: Meine Zeit in Hua Hin: Der neue Bahnhof, mein Orchideen-Paradies, Märkte in Hua Hin, katholische und buddhistische Abdankung, Festivitäten Loy Kratong und Chinese New Year, Coffee Shop Memory und vieles mehr.
Mein 2024 begann in Thailand und endete in Thailand.
Diesmal aber bei vollen Kräften. Ihr erinnert euch vielleicht noch. Im Dezember 2023 lag ich 5 Tage auf der Intensivstation mit einer Influenza (Grippe) und doppelter Lungenentzündung. Aber ich habe mich anschliessend recht schnell erholt und fühle keine Nachwirkungen.
Zu Thailand gehört aber auch mein Orchideen-Paradies. Eine prachtvolle Idee von Pitta, meiner neuen Freundin. Sie ist ein Glücksfall für mich. Wir haben ein schönes Uebereinkommen, wohnen getrennt und treffen uns nur an 3 Tagen je Woche. Am Dienstag zur Sauna und gemeinsamem Abendessen und am Donnerstag/Freitag. Die übrige Zeit geht jedes seinen eigenen Weg, weil wir beide auch gerne alleine sind.
Zu den erwähnenswerten Ereignissen im 2024 gehört aber bestimmt, dass ich begonnen habe, den Schwimmstil Crawlen zu erlernen. Ich trainiere jeden Tag, in dem es die Temperaturen zulassen. Eine verrückte Idee? Ja, aber, dies war einer meiner letzten Wünsche, die es noch zu erreichen gab. Nun träume ich nur noch von meinem letzten Herzenswunsch: „Pfeifen durch den Mund“.
Ich muss es leider erwähnen. Es gehört zu einem Jahres-Rückblick. Das zerrüttete Verhältnis zwischen mir und meiner älteren Tochter K.. Bereits Anfang 2024 unterband sie meine Kontakte zu ihren Kindern, meinen Enkeln , nachdem sie mein Vertrauen missbraucht und eine grössere Summe Geld von meinem Todesfall-Bankkonto entwendet hat. Seither ist Funkstille. Der einzige Kontakt, den ich zu meinen 3 Enkeln Amelie, Luc und Juliette noch habe, ist ihr Jugendspar-Bankkonto. Dies steht unter meiner Kontrolle. Zu Weihnachten und ihren Geburtstagen habe ich ihnen meinen Opi-Batzen überwiesen. Ich bin mir aber sicher, sie werden mich in wenigen Jahren via Internet finden und den Kontakt zu mir wieder aufnehmen, sobald sie die Kontrolle abgeschüttelt haben.
Erlebnisreich und immer eine Reise wert ist Wien. Ich war wiederum 10 Tage während der „Vienna Pride“ dort und habe dank meiner Freunde wiederum viel Neues entdeckt. Wien ist ein Paradies, ein Foto-Paradies. Sehenswert meine beiden Foto-Berichte „Juni 2024: Basler Max in Wien“ sowie die schrillen Fotos über die „Vienna-Pride-Parade“. Bereits jetzt weiss ich, dass ich im kommenden Jahr um den 14. Juni 2025 wiederum nach Wien reisen werde.
In Sachen Todesfälle aus meinem Bekanntenkreis bin ich recht gut weggekommen. Einzig von Peter Koidl, einem nahen Verwandten und Jugendfreund aus Buggingen und meinem Nachbarn Ko van der Krabben in Hua Hin musste ich Abschied nehmen. Mögen beide in Frieden ruhen.
Weiterhin aktiv betrieb ich meine Europa- und Thailand-Tagebücher und schrieb Foto-Berichte über Wien, Fotowalks in Basel und Thailand. Das Fotografieren und deren Aufbereitung der Bilder gehören immer noch zu meinen Lieblings-Hobbies.
Genau vor 5 Jahren am 31. Dez. 2019 hat die WHO im chinesischen Wuhan eine unbekannte Lungenentzündung entdeckt, das Covid-19. Ich verbrachte auch damals den europäischen Winter in Thailand, reiste Anfang März 2020 zurück in die Schweiz, 1 Woche vor dem Lockdown in der Schweiz. Einige meiner Freunde, die später nach Europa zurückfliegen wollten, mussten in einer beispiellosen Rettungsaktion zurücktransportiert werden, weil die Länder ihre Grenzen schlossen und die Fluggesellschaften ihre Flüge einstellten.
Ich bin ein offenes Buch – ein Exhibitionist
Einer, der sein Leben im Internet beschreibt und offenlegt. Einer, der wenige Geheimnisse für sich behält. In der Tat bin ich stolz auf meinen Internet-Auftritt „https://www.mxlehmann.ch“. Begonnen habe ich damit nach meiner Pensionierung im Jahre 2001. Seither ist fast jeder meiner Schritte dokumentiert.
In meiner persönlichen Biografie habe ich mit grossem Eifer meine Erinnerungen zusammengekratzt und meine Zeit vor der Pensionierung unter „https://www.maxlehmann.ch/memoiren“ beschrieben. Der Titel meiner Biografie „Ich habe gelebt„ beschreibt ziemlich ausführlich mein grandioses Leben. Meine Memoiren habe ich im letzten Moment als 70-jähriger begonnen zu schreiben. Es war nicht zu früh. Jahre späte musste ich feststellen, dass ich mich an viele meiner früheren Erlebnisse nicht mehr erinnern konnte. Ja, der Zahn der Zeit nagt!
Israel, Ukraine und Russland
Die nachfolgenden Zeilen sind meine persönliche Meinung und haben mit Antisemitismus nichts zu tun. Auch Israel darf man kritisieren, wenn es Unrecht tut.
Die jüdische Bevölkerung, die im 2. Weltkrieg mit dem Holocaust unvorstellbare Grausamkeiten erlebt hat, fügen diese nun den Palästinensern zu. Sie setzen fort, was sie seit ihrer Staatsgründung 1948 vorantreiben, die Vernichtung und Vertreibung des palästinensischen Volks, indem sie ihre Lebensgrundlage zerstören. Sie vertreiben sie aus dem Westjordanland und bombardieren im Gaza-Streifen systematisch ihre Häuser, die Spitäler und Flüchtlingslager. Allein im vergangenen Dezember 2024 haben sie über 1’400 Luftangriffe auf Ziele in Gaza geflogen. Eine Flucht der bedauernswerten Bevölkerung verhindern sie, indem sie auf perfide Art die Grenzen rund um den Gaza-Streifen wie in einem Konzentrationslager geschlossen halten. Eine Flucht vor den tödlichen Bomben und der Vernichtung durch Wasser-/Hungersnot wird dadurch verhindert. All diese Gräueltaten kann Israel mit dem grässlichen Hamas-Ueberfall vom 7. Oktober 2023 nicht entschuldigen oder begründen!
Ukraine-Krieg
Wie dumm oder sogar saudumm muss man sein, um zu meinen, mit Gesprächen kann man einen Putin dazu bringen, von seinen Kriegszielen abzukommen. Schlimm ist, dass diese deutschen Heilsbringer der SPD, AfD und BSW grossen Zulauf haben. Was mich am Ukraine-Krieg jedoch am meisten ärgert, dass die Europäer inkl. der Schweiz die Ukrainer nur mässig mit Kriegsmaterial unterstützen. Es ist unverständlich, dass auch wir Schweizer unsere alten Leopard Panzer lieber verrotten lassen, als sie den Ukrainern zu schenken. Die Schweizer SP und Grünen lassen grüssen! Ich frage mich, ob dieselben Schweizer sich, ihre Familie samt Kindern lieber von den Russen vergewaltigen, missbrauchen, foltern, umerziehen und gewaltfrei töten lassen würden, als sich mit Waffen zu wehren!
Grosse Sorge bereitet mir, dass in der EU und den Nato-Ländern immer noch keine Alarm-Glocken „wegen der Pläne Putins“ läuten. Putin produziert Kriegswaffen in einer Menge, als ob er in wenigen Jahren Nato-Gebiet und -Städte angreifen würde. Und in der EU werden die eigenen Pfadfinder-Armeen knapp am Leben erhalten!
Der Zahn der Zeit nagt auch an mir
Es ist unvermeidbar. Auch ich werde älter, aber fühle mich noch nicht alt. 82 Jahre hat der Zeiger nach dem Silvester angezeigt. 82 unvergessliche Jahre. Nichts würde ich an meinem Leben ändern wollen. Was jetzt noch kommt, ist Zugabe. Gesundheitlich bin ich mehr als zufrieden. Ei n paar Kilo weniger, würde mich zu einer Schönheit machen. Meine einzige Beschwerde, die feuchte Makula-Augen-Erkrankung, hat sich seit einiger Zeit stabilisiert und stört mich wenig. Nun bin ich daran, die letzten Geheimnisse des Lebens zu entdecken. Dazu trägt Thailand viel bei.
Was mich beschäftigt, ist einzig meine ungewisse Zukunft, falls es mir körperlich oder auch geistig schlecht gehen sollte. Früher waren es die Kinder, die im Rahmen der traditionellen Familien-Organisation für die Alten schauten. Heute ist dies nicht mehr der Fall. Die Kinder wohnen irgendwo, oft weit weg, wie in meinem Fall und haben ihre eigenen Probleme. Ich muss es auf mich zukommen lassen und mir möglichst alle Optionen wie Thailand, Spitex-Pflege in der Schweiz etc offen halten. Wenn ich Glück habe ……
Während des Schreibens dieses Jahresberichtes habe ich entdeckt, dass meine Faulheit in Thailand nicht ohne Folgen geblieben ist. Unter meinen beiden Armen entdeckte ich „Flatter-Haut“ durch zu wenig benutzte Muskeln. Alarm! Ich muss auch in Thailand unverzüglich ins Fitness-Studio, um meine körperliche Konstitution wieder auf Vordermann zu bringen. Die Muskeln muss ich wieder bilden, damit ich genügend stark für die kommenden schweren Jahre sein werde.
Pläne und Ausblick aufs 2025
Zeitig zur Basler Fasnacht werde ich am Sonntag, 9. März 2025 wieder in die Schweiz zurückfliegen und abends gegen 20 Uhr in Zürich-Flughafen landen. Mit der Eisenbahn geht es wie gewohnt weiter nach Basel resp. Binningen, wo ich gegen 22 Uhr eintreffen werde.
Ein ganz wichtiges Datum wird der 18. Feb. 2025 sein. Dann nämlich werde ich meinen 30’000. Geburtstag feiern können. Ein grosses Datum!
Der Besuch in Wien ist bereits gesetzt. Ich werde die Zeit zwischen dem 12. – 20. Juni in Wien verbringen. Am 14. Juni findet die grosse farbenfrohe Vienna Pride Parade der LGBT-Community statt. Ich freue mich bereits jetzt, meine Wiener Freunde Liza, Peter und Bob wieder zu treffen. Vielleicht klappt es auch mit Evelyne. Die Liste der geplanten Foto-Besichtigungen ist bereits recht gross.
München und mein e dortigen Freunde möchte ich gerne besuchen. Da ich am Oktoberfest bereits in Thailand sein werde, bietet sich einzig das traditionelle Frühlingsfest zwischen dem 25.April bis 11.Mai 2025 an. Lieber Heinz und Edith habt ihr noch einen Platz frei, darf ich ein paar Tage kommen?
In Köln resp. Wahlen bei Lena würde ich gerne ein paar Tage verbringen, jedoch die Deutsche Eisenbahn mit ihrer Unzuverlässigkeit lässt diesen Wunsch nicht zu. Ich bin zu alt, um diese Risikofahrt zwischen Köln und Basel durchzustehen.
In Deutschland klemmt es an allen Kanten und Ecken. Vor ein paar Jahren habe ich in meinem Tagebuch von der „Bananen-Republik Deutschland“ geschrieben und danach einen grossen Shitstorm über mich ergehen lassen müssen. Die heutigen Misstände waren bereits damals voraussehbar, Heute ist es noch viel schlimmer geworden. Deutschland ist im freien Fall und sucht nach neuen Heilsbringern, denn die jetzige „Elite“ kann dies nicht schaffen. Es wird Jahrzehnte dauern, bis Deutschland die Mängel und Schäden der Merkel- und Scholz-Regierungen aufgearbeitet hat. Man darf froh sein, dass Hitler wirklich tot ist. Die Deutschen würden ihn ein zweites Mal wählen und ihm bedingungslos nachlaufen.
Im 2025 beginnt die „Schreckensherrschaft“ von Donald Trump. Ich hätte nie geglaubt, dass über 50% der Amerikaner sich mit diesem Typen und seiner wirren Gedankenwelt identifizieren und ihn verherrlichen würden. Werden sich die Demokratie und Pressefreiheit in den USA behaupten können? Möge dieser Trottel den Amerikanern auf die Füsse fallen, damit sie noch Jahrzehnte in aller Welt als Dummköpfe geächtet werden! „Ami go Home!“ Dazu passt auch mein Lieblingszitat:
„Nur die dümmsten Kälber wählen ihre Metzger sälber“
Ich wünsche Euch allen ein frohes und erlebnisreiches 2025. Seid weise vor den Wahl-Urnen und hütet Euch vor emotionalen Entscheiden