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Mein Jahresrückblick aufs 2025

Wie jedes Jahr, darf ich mit dem 2025 äusserst zufrieden sein. Ich bin nicht nachtragend und versuche Misserfolge und Rückschläge zu verkraften. Die Gesundheit spielte mit, meine Aktivitäten auch, einzig aus meiner Familie kamen bösartige Geschosse, die mich tief in meiner Seele trafen und mir schwer zu schaffen machten.

Ich bin nun 83 Jahre alt. Ein stolzes Alter. Erstmals habe ich mir ernsthafte Gedanken über meine letzten Lebensjahre gemacht. „Was ist, wenn ….“. Es geht mir darum, die richtigen und wichtigsten Weichen zu stellen. Es zeichnet sich immer mehr ab, dass ich weiterhin zwischen Thailand und der Schweiz hin und her-pendeln werde. Jedoch bald mit dem Unterschied, dass mich meine Freundin Pitta wenigstens 3 Monate in die Schweiz begleiten wird. Damit wäre auch ein Problem der Alters-Fürsorge und -Betreuung geklärt. Ich bin mir fast sicher, dass ich bei einer etwaigen vollständigen Erblindung durch meine Makula-Erkrankung einen ehrenvollen Abschied zu Hause in der Schweiz nehmen werde.

Trotz dieser ernsten Worte geht mein Leben in bisheriger offenen Weise weiter. Ich werde es weiterhin geniessen und ausleben. Ich freue mich aufs 2026.

Jahr der Jubiläen: 30’000 Tage alt und 25 Jahre in Rente

Es war das Jahr der Jubiläen. Am Dienstag, 18. Februar 2025 wurde ich 30’000 Tage alt. Wie kam ich auf diese Jubiläumszahl? Vor einigen Jahre habe ich per Zufall eine Internet-Seite erwischt, in die man sein Geburtsdatum eingeben konnte und die App einem angab, wann man diese oder jene Schnapszahl erreichen wird.

Ein weiteres Jubiläum betraf meinen Einstieg ins Rentner-Dasein. Vor 25 Jahren am 31. Dezember 2000 konnte ich mich im Alter von exakt 58 Jahren vorzeitig pensionieren lassen. Dieser Anlass war einer meiner grössten Höhepunkte in meinem unvergleichlich tollen Leben.

Start und Abschluss des Jahres in Thailand

Zum 16. Mal verbrachte ich den europäischen Winter in meinem gemieteten Traum-Haus in Hua Hin. Ich möchte dieses Haus und Hua Hin nicht mehr vermissen. Ich fühle mich hier äusserst wohl in den thailändischen 4 Wänden inmitten meines Orchideen-Paradieses.

Zu meinem Wohlbefinden tragen auch die Designer-Bettwäsche bei, die ich mir in Thailand gekauft habe. Ich fühle mich wohl auf Gucci, Hermes, Versa ce, Chanel oder Louis Vuitton zu schlafen! Wer nun etwa meint, ich wurde zu einem Protz, den kann ich beruhigen. Es ist nur ein Furz meinerseits!

Apropos Schlafzimmer. Auf dem obigen Bild über dem Bett entdeckt ihr das Oelgemäle vom alten Bahnhof in Hua Hin. Dieses liess ich vom einheimishen Kunstmaler Aod Intarasaard nach einem eigenen Foto in Oel malen. Da sein Resultat uns dermassen gut gefallen hat, liessen wir ein weiteres Bild mit unseren Portraits mit dem Thema „Kung Fu Fighting“ malen, das nun in unserem Wohnzimmer über der Sitzruppe hängt.

27. Nov. 2025: Oelgemälde von Aod Intarasaard

Dazwischen Basel, Wien, München, Zürich

Rund 6 Monate habe ich zwischen Mitte März und Mitte September in Europa verbracht. Ich schreibe bewusst Europa, weil ich einen 10-tägigen Abstecher nach Wien und ein paar Tage in München verbracht habe. An beiden Orten traf ich meine Freunde, fotografierte neue Eindrücke der StreetArt und Graffities, und genoss das herrliche Ambiente.

In Wien standen neben einer Opern-Aufführung in der Wiener Staatsoper „Il Barbiere di Seviglio“, der Vienna Pride-Umzug und das Otto Wagner Haus mit dem Ernst Fuchs-Museum im Vordergrund. Mehr darüber gibt es zu sehen unter „10. – 20. Juni 2025: Basler Max in Wien – oder – Wandern durch Wien“

In München erkundete ich mit Heinz die StreetArt- und die alternative Szene in und um München. Auch für Heinz ein ganz neuer Blick auf sein München. Es war herrlich. Auch darüber findet ihr einen Reisebericht unter „13. – 18. Juli 2025: Bereits zum 9. Mal in München“

Nicht vergessen darf ich meine Teilnahme an der Street Parade in Zürich, der grössten Techno- und LGBT-Veranstaltung Europas mit über 800’000 Teilnehmern. Ich kleidete mich ganz in Weiss und versuchte mich den übrigen Teilnehmern anzupassen. Auch darüber findet ihr herrliche Bilder über das verrückte Treiben in Zürich„Sa, 9. Aug. 2025: Street Parade 2025 in Zürich“

Der grosse Lichtblick: Meine Freundin Pitta

Jahrelang war ich Single. Nun bin ich wieder liiert mit meiner thailändischen Freunden Pitta. Heiraten ist weiterhin kein Thema. Aber „Take Care zueinander“ soll im Mittelpunkt stehen. Pitta gehört in meine Alterszukunft. Ich bin froh, Pitta ist unkompliziert, vergleichbar mit mir! … ha ha ha … und trotzdem leben wir weiterhin getrennt, auch in Thailand. Wir beide brauchen zwischendurch die Ruhe und Alleinsamkeit.

19. Dez. 2025: Hua Hin Dusit Land Swimming Pool Pitta Max

Meine Hobbies: Homepage, Reiseberichte, Fotografieren

Glücklicherweise kann ich mich über fehlende Interessen nicht beklagen. Es ist mir nie langweilig. Zu meinen Hobbies gehört aber auch das gemütliche Nichts-Tun und die kurzen täglichen Schlaf- und Ruhepausen auf der Liege.

IT-Desaster mit Dropbox

Wow, war dies ein Desaster, als mein amerikanische Cloud-Anbieter Dropbox seinen Service ohne Vorankündigung einstellte und mich rausschmiss. Dabei gingen alle meine Daten auf der Dropbox-Cloud verloren. Ueber die Gründe kann ich nur spekulieren. Dropbox hat sich geweigert, die Gründe ihres Vorgehens zu nennen. Entweder war es ein Fehler der Dropbox-Suchsysteme nach unseriösen Inhalten oder meine mehrfach geäusserte „Vorliebe“ zum grössten A-Loch der Welt. In jedem Fall, man hüte sich auch in der Schweiz, das Wort samt Namen von „Ihr wisst schon welches“ zu verwenden. Glücklicherweise hatte ich zusätzliche Kopien der meisten Daten und konnte alles rekonstruieren. Viel Arbeit gab es dennoch auf meinen Notebooks, die leeren Dropbox-Links ohne Daten von Hand zu löschen. Und dies bei rund 1 TByte-Daten.

Ich kann hier nur vor allen amerikanischen Services wie Microsoft, Facebook, Android, Google etc warnen. Sie sind höchst unsicher, denn auch bei irrtümlichen Kündigungen gibt es kein zurück! Die Ami-Firmen lehnen in ihren Verträgen jegliche Begründung ab. Der einzige Schutz sind regelmässige Datensicherungen auf eigenen, externen Speichermedien.

Reiseberichte

Von jeder meiner Reisen oder auch Ausflüge schreibe ich einen illustrierten Reisebericht. Dabei erlebe ich alles nochmals und vorallem ergänzt durch Informationen aus dem Internet. Diese Berichte findet ihr alle in meiner Homepage https://www.maxlehmann.ch

Fotografieren und Foto-Optimierung am Computer

Fotografieren war seit meiner Jugend eines meiner grossen Hobbies. Seit dem Jahre 2000 fotografiere ich Digital. Mit meiner jetzigen Kamera Canon R7 bin ich glücklich und zufrieden. Die Ergebnisse sind grossartig. Kopfschüttelnd erinnere ich mich zurück, als meine Vorgänger-Spiegelreflex-Kamera vor 3 Jahren in Wien den Geist aufgab und ich mir Gedanken machte, ob sich die Anschaffung einer Neuen noch lohne. Hatte ich damals bereits mit dem Leben abgeschlossen?

Unzählige Stunden verbringe ich vor dem Computer und optimiere jedes einzelne Bild mit dafür geeigneten Softwaren. Ob die Bilder von der Canon R7 oder dem Mobil-Telefon kommen. Ich schneide die Bilder zu, optimiere die Bild-Qualität und versuche sie sinngemäss zu betiteln. Die besten Bilder landen in meinen Berichten und Fotobüchern, in meiner Homepage, im Facebook oder im Instagram.

Fitness, ein wichtiger Lebensbestandteil

Seit Jahren lege ich recht viel Wert auf körperliche Fitness. Dazu verhalfen mir in meiner Jugend das Landhockey, später das Tennis und der Langstreckenlauf, und ab Rentenbeginn der Radsport und das Fitness-Studio. Seitdem ich mit dem Radsport vor 4 Jahren aufgehört hatte, startete ich eine neue Herausforderung mit dem Schwimmen. Seit letztem Jahr kam das Crawlen dazu. Durch Jan, einen schwedischen Schwimmlehrer, eignete ich mir die Technik des Crawlens an, und übe weiterhin vergiftet, um meine Mängel und Fehler auszuschalten. Vorallem das richtige Atmen bereitet mir Sorgen.

Meine Meinungen zur Politik

Das grösste Arschloch der Welt hat die Welt geprägt. Er ist daran , das gesamte Zivilisations-Gefüge in der Welt zu seinen Gunsten zu verändern. Er kommt mir vor wie ein pubertierender Teenager, der um sich herumschlägt und alles in Frage stellt. Er betreibt gegen alle seine ehemaligen Verbündeten und Freunde einen Krieg, aber mit anderen Waffen. Mit den Waffen der Wirtshaft. Ueber seinen Geisteszustand wurde viel geschrieben, weil er seine Meinungen von Minute zu Minute ändert. Ich glaube, er lebt in seiner eigenen Fantasiewelt. Ein kranker Idiot als König von Amerika

Mich wundert, dass sich die betroffenenRegierungen weltweit nicht zusammentun, um sich gegen seine Erpressungen zu wehren. Ich bin mir nicht sicher, ob ihr Gehabe mit braunen Zungen beim Orange-Kopf langfristig Erfolg haben kann. Man weiss doch, dass Erpresser bei Erfolg süchtig auf mehr werden. So bleibt mir als Bürger nichts anderes übrig, als mich mit meinen Mitteln sprich Boykott zu wehren: Ich kaufte im gesamten 2025 keine Waren aus den USA. Kein Coca-Cola, Pepsi-Cola, keine Kelloggs-, Heinz-, keine SW-Produkte, sowieso keine Apple-Produkte oder Nike Sportartikel, Calvin Klein und Hilfiger Design-Klamotten.

Es gibt für fast alles Alternativen. Die Computer aus dem asiatischen Raum, Lebensmittel von Nestle oder Unilever, Sportkleider von Adidas oder Thai-Brands. Die meisten Softwaren gibt es als Freeware (kostenlos). Alternativlos sind einzig viele sozialen Medien wie Facebook, WhatsApp, Instagram etc. sowie die Hardware-gebundenen Betriebssysteme Windows und Android.

Israels Kampf gegen die Palästinenser

Nicht unberührt hat mich der Israelische Krieg im Gaza-Streifen gelassen. Ich war entsetzt, wie die Israelis mit Flächenbombardierungen und Kampf gegen alles, was sich bewegte, grausame und widerliche Rache für die fürchterliche Aktion der Hamas mit über 1’000 Toten Israelis beantworteten. Es war nicht mehr ein Kampf gegen die Hamas, sondern ein Vernichtungskrieg gegen die Palästinenser, die sich nicht wehren konnten. Mit der Politik der verbrannten Erde und über 80’000 toten Palästinenser hat Israel meine Sympathie vollends verloren. Das systematische Genozid (Auslöschen) und Aushungern ist inakzeptabel. Dazu gehört auch der immer noch gültige Ausschluss von Hilfsorganisationen und der freien Presse im Gaza-Streifen. Israel hat viel zu verbergen!

Inakzeptable sind aber auch die militärischen Aktionen der Israelischen Armee im palästinensischen Westjordanland, in dem sie israelische Siedler bei ihrer Vertreibung und Enteignung der Palästinenser unterstützen. Ein unmenshliches Vorgehen des israelischen Staates.

Ukraine-Krieg

Da habe ich nur ein Wort „Schrecklich!“. Ich schäme mich für Europa, das die Ukraine seit Jahren nur wenig mit Taten unterstützt. Weltmeister einmal mehr die Deutschen, die viel plappern, aber nur an 13. Stelle im Europa-Ranking der Unterstützer stehen, wenn man die Grösse des Landes berücksichtigt.Leider versteckt sich auch die Schweiz hinter seiner Neutralität. Ob dies etwas nützt, wenn Putin die Oberhand bekommt?

Meine Gesundheit

5. August: Neue Schneidezähne

Ich habe seit Jahren damit gelebt, dass meine vorderen Schneidezähne nicht gross zu meiner Schönheit beigetragen haben. Sie waren unterschiedlich gross und passten farblich nicht zusammen. Jahre meinte mein Zahnarzt Dr. M. Puhar, wir sollten neue Kronen setzen. Nun habe ich mich durchgerungen und es hat sich gelohnt. Es ist schön geworden. Die vorderen 3 Schneidezähne haben neue Kronen erhalten.

Meine Makula-Erkrankung

Leider und glücklicherweise hat sich da wenig verändert. Das Augenlicht blieb stabil. Seit bald 8 Jahren erhalte ich monatlich eine Spritze. Lucentis, Eylea, Vabysmo heissen die Medikamente, die mir bisher gespritzt wurden. . Ein Vermögen, das meine Krankenkasse übernimmt. Ich hoffe, dass mein Augen-Zustand sich noch lange nicht verschlechtert, sich vielleicht sogar verbessert, und noch bessere Medikamente mich unterstützen.

Ausblick in 2026

Am 11. März werde ich wieder in die Schweiz zurückfliegen. Das letzte Mal alleine. Dort warten einige Aufgaben auf mich: Steuererklärung …ha ha ha…Wien-Aufenthalt im Juni, Street Parade in Zürich etc bis ich im September wieder in meine 2. Heimat Thailand fliegen werde.

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Sawadee Krab Hua Hin – Mein Thailand-Newsletter zu Weihnachten 2025

Liebe Freunde in nah und fern

Nun bin ich bereits 3 Monate in Thailand. Ich habe mich seit dem 16. September gut eingelebt, die Tücken der Zeitverschiebung und der fremden Lebensweise bestens gemeistert. Ich bin gegen die thailändische Version der Grippe geimpft, habe mein Visum (sprich Aufenthaltsgenehmigung) um ein weiteres Jahr verlängert und meine Orchideen-Pracht erfreut mich tagtäglich. Mein körperlicher Zustand  ist top, denn ich gehe 2-3x die Woche ins Fitnessstudio und zum Schwimmen.

Der diesjährige 31. Dezember wird für mich ein ganz besonderer Tag werden: Ich kann dann bereits mein 25. Renten-Jahr feiern. Mein Dank gilt meiner Gesundheit und meinem langjährigen Sponsor Novartis.

Habt Ihr die Daten Eueres PC’s bereits gesichert? Lest meinen Abschnitt in diesem Newsletter „Daten-Gau durch Cloud-Verarbeitung mit Dropbox“. Ich beschreibe, wie ich um ein  Haar alle meine Daten verloren hätte …. ohne meine zusätzlichen Daten-Sicherungen.

Rückblick auf meine Reise von Basel nach Bangkok

Wäre die Klimaanlage in der Swiss Boeing 777 auf dem Flughafen Zürich nicht ausgefallen, könnte ich von einem problemlosen Flug berichten. Dieser Umstand mit Innen-Temperaturen um gefühlte 40 Grad C, schweissnassem Hemd und einem Captain, dem nichts Besseres einfiel, als durchzusagen „Uns geht es nicht besser, wir haben dieselbe Temperatur im Cockpit„, trübte die Reise sehr. Ich hatte mit der Hitze im engen Raum des Flugzeugs stark zu kämpfen und war beim Start total durchnässt, obwohl ich doch Thailand-Temperaturen gewohnt sein sollte. 

Unabhängig dieses Trauerspiels der Swiss habe ich mich entschlossen, nächstes Jahr mit einem leichteren und kleineren Gepäck zu reisen. Ich will nicht mehr 29 kg in einem grossen Koffer schleppen, dazu ein Cabin-Trolley mit meinen Notebooks und elektronischen Geräten, sowie dem Rucksack mit der Kamera und den DutyFree-Einkäufen. Ich werde den kleineren Europa-Koffer aktivieren und einen neuen leichteren Cabin-Trolley kaufen, sodass ich altersgerecht reisen kann.

Ihr fragt Euch mit Recht: Was schleppte denn der Max nach Thailand, wo er doch fast alles in seinem dortigen Haus hat und nur Kleider für 3-4 Tage Bangkok braucht? Die Frage ist berechtigt. Ich habe jedoch  regelmässig einige Geschenke, ein paar Kilo Läckerli, Käse, Salami etc. bei mir. Auf einiges werde ich nun verzichten.

Wo könnte mein Alterswohnsitz sein?

Dieses Thema beschäftigt mich stark, denn ich befinde mich in einem gefährlichen Alter!  In einem der letzten Newsletter habe ich darüber berichtet, dass ich mir ernsthafte Gedanken mache, wo und wie ich meine letzten Lebensjahre verbringen werde. Ich erwähnte, dass für mich ein Leben in einem Schweizer Altersheim nicht vorstellbar ist. Erstens, weil es zu teuer ist und zweitens, weil ich Probleme mit dementen Insassen habe. Von meinen beiden Kindern darf ich keine Unterstützung erwarten. Sie wohnen zu weit weg oder sind an ihrem Vater nicht mehr interessiert.  Ich muss eigenständig als Single überleben. Da bleibt nach der Zeit mit Spitex wenig Raum. „Exit“ oder eine Flucht nach Thailand.

Viele schwierige Fragen bleiben dabei offen. Das Hauptproblem ist meine Makula-Erkrankung. Solange mein Augenlicht stabil bleibt, habe ich alles im Griff. Ich muss aber damit rechnen, dass es mit der Zeit schlechter wird. Dann stellen sich die schwierigeren Fragen. Kann ich überhaupt nach Thailand reisen? Will ich die ganze Zeit in Thailand bleiben oder nur temporär, vielleicht 9:3 Monate? Ich muss weiterhin in der Schweiz angemeldet bleiben, da ich auf meine  Schweizer Krankenkassen-Versicherung nicht verzichten kann. Wer macht den Papierkram für die Steuern und Einzahlungen? Ich werde in der Schweiz einen Treuhänder brauchen. 

Daten-Gau durch Cloud-Verarbeitung mit Dropbox

In der Computerwelt warnt man regelmässig vom Crash der Platten-Speicher in den PCs und den damit zusammenhängenden Datenverlusten. Einen solchen Fall habe ich in meinen rund 30 Jahren PC-Erfahrung nie erlebt. Hingegen sind mir bereits 2x von IT-Dienstleistern Daten gestohlen resp. vernichtet worden. Vor gut 20 Jahren als mein Internet-Provider von einem Tag auf den anderen den Internet-Zugriff sperrte und nun aktuell im Oktober 2025 , als der „Cloud-Dienst Dropbox“ mir seinen Service sperrte und alle Daten auf seinem Server konfiszierte, insgesamt 1 TB Daten mit Korrespondenz, Fotos, Dokumenten, Homepage-Einträgen und Scripts etc.

Im ersten Fall war es eine Aenderung des Geschäftsprinzips, im Falle von „Dropbox“ wurde mir trotz Nachfrage nie der wahre Grund genannt. Der Anbieter versteckte sich dahinter, dass ich unseriöse und gesetzeswidrige Daten gespeichert hätte … und gemäss Geschäftsbedingungen „müssen sie die Gründe auch nicht genauer begründen! Ihr Entscheid sei endgültig!“ Immer mehr zeichnet sich ab, dass ich mich möglicherweise  in meiner Homepage etwas zu emotional mit dem amerikanischen Dummkopf befasst habe. Der amerikanische Geheimdienst lässt alles durchsuchen, was in den Staaten  gespeichert ist. (Man merke: Ich verzichte darauf, gewisse kritische Suchworte zu verwenden.)

Achtung: Cloud-Anwendungen aller Art sind mit hohem Risiko für Deine Daten  behaftet.

In der Zwischenzeit habe ich den grössten Teil meiner Daten ab Sicherungen wieder rekonstruieren können, da ich in weiser Voraussicht zusätzlich zu Dropbox periodisch alle wichtigen Daten auf externen Speicherplatten sicherte. Dabei musste ich leider feststellen, dass Dropbox mit  seinen Synchronisierungs-Indizes einen grandiosen Chaos in meinen Daten hinterlassen hat. Der Wiederherstellungs- und Löschaufwand war und ist immer noch riesig.  Deshalb ein Aufruf an Euch:

Lieber eine Sicherung zu viel, als eine zu wenig

Gedanken zur Digitalisierung

Ich bin in der glücklichen Lage, dass ich in meinem ehemaligen Beruf mit Computern zu tun hatte. Ich habe wenig Angst vor digitalen Werkzeugen, aber trotzdem Respekt, wenn etwas Neues Pflicht wird. Ich denke da an die digitale Steuerveranlagung in der Schweiz, oder an das eBanking mit Gesichtserkennung in Thailand, oder an die Nutzung von QR-Codes als Alternative zu Zahlung an der Kasse durch Geld, oder an das neue digitale Einreiseformular TDAC in Thailand.

Ein PC und ein digitales Telefon sind heute ein MUSS für jeden Haushalt. Ohne Messengers wie WhatsApp, eMail, eBanking, Navigation, Hotel- und Flugreservation geht gar nichts mehr. Dann ärgern einem die Hersteller mit ihren regelmässigen Updates. Oft sehen die gewohnten Werkzeuge anders aus oder funktionieren im Falle von Microsoft nicht mehr. Stunden habe ich bereits zur Lösung solcher Probleme verbracht.

Wie bewältigen dies unbedarfte Personen, die keine Affinität zur modernen Technologie haben? Deren PC auf einmal nicht mehr funktioniert? Die ihre Daten auf dem PC nicht mehr finden und den PC als Daten-Moloch verdammen? Dieses Problem wird immer grösser. Wir brauchen „öffentliche PC-Support- und Schulung -Treffs“ für die vielen überforderten Senioren.

Ein kurzer Blick zurück: 3. Nov. 1990 – Ende einer langen Sucht

Vor 35 Jahren am 3. Nov. 1990 habe ich mit Rauchen aufgehört. Ich war eine Dampf-Maschine. Von einem Tag auf den anderen, von 40 Zigaretten auf 0. Die Marken Select, Marlboro, Kent, die Ormond-Junior Zigarillos und die Dannemann-Zigarren  sowie der Pfeifentabak Clan waren meine bevorzugten Marken. Damals kostete ein Päckchen Zigaretten SFr. 2.50. Ich rauchte täglich für SFr. 5.–. Heute wäre diese Sucht unbezahlbar und würde mich täglich SFr. 16.– kosten !!!

Das Wahrzeichen von Hua Hin: Alter Bahnhof

Das nachstehende Oelgemälde im Format 1m x 60cm habe ich nach einem eigenen Foto als Vorlage von einem einheimischen Künstler malen lassen. Es handelt sich um das historische königliche Wartehaus mit einfahrendem Orient-Express. Es hängt nun in meinem Schlafzimmer über dem Bett.

Hinweise auf neue Leckerbissen in meiner Homepage

Seit meinem letzten Newsletter aus der Schweiz habe ich einige nach meiner Meinung sehenswerte Reise- und Erlebnis-Berichte ins Internet gestellt:

Blick in die nähere Zukunft

Es steht nichts Besonderes auf meinem Programm. Vielleicht ein paar Tage nach ChiangMai oder  Kanchanaburi zur Todeseisenbahn, die während des Zweiten Weltkrieges erbaut wurde. Diese Bahnlinie überquert auf der Brücke den Fluss Kwai, bekannt aus dem Film „Die Brücke am River Kwai“

Die Adventszeit mit Weihnachten und dem Silvester hat eben begonnen. Beides wird auch in Thailand gefeiert, wobei kein Thai weiss, was Weihnachten bedeutet. Für sie ist Weihnachten der Tag für Geschenke, dem liebsten Hobby der Thais.

Am 11. März 2026 steht dann wieder mein Rückflug in die Schweiz an, wo neue Herausforderungen mich erwarten.

Ich wünsche Euch allen eine schöne Adventszeit, frohe Weihnachten und einen gute Rutsch ins 2026. Bleibt gesund und geniesst das Leben

Ganz liebe Grüsse aus Hua Hin

Euer Thai und Basler Max

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Jahresrückblick aufs 2024

Mein 2024 begann in Thailand und endete in Thailand.

Diesmal aber bei vollen Kräften. Ihr erinnert euch vielleicht noch. Im Dezember 2023 lag ich 5 Tage auf der Intensivstation mit einer Influenza (Grippe) und doppelter Lungenentzündung. Aber ich habe mich anschliessend recht schnell erholt und fühle keine Nachwirkungen.

Zu Thailand gehört aber auch mein Orchideen-Paradies. Eine prachtvolle Idee von Pitta, meiner neuen Freundin. Sie ist ein Glücksfall für mich. Wir haben ein schönes Uebereinkommen, wohnen getrennt und treffen uns nur an 3 Tagen je Woche. Am Dienstag zur Sauna und gemeinsamem Abendessen und am Donnerstag/Freitag. Die übrige Zeit geht jedes seinen eigenen Weg, weil wir beide auch gerne alleine sind.

Zu den erwähnenswerten Ereignissen im 2024 gehört aber bestimmt, dass ich begonnen habe, den Schwimmstil Crawlen zu erlernen. Ich trainiere jeden Tag, in dem es die Temperaturen zulassen. Eine verrückte Idee? Ja, aber, dies war einer meiner letzten Wünsche, die es noch zu erreichen gab. Nun träume ich nur noch von meinem letzten Herzenswunsch: „Pfeifen durch den Mund“.

Ich muss es leider erwähnen. Es gehört zu einem Jahres-Rückblick. Das zerrüttete Verhältnis zwischen mir und meiner älteren Tochter K.. Bereits Anfang 2024 unterband sie meine Kontakte zu ihren Kindern, meinen Enkeln , nachdem sie mein Vertrauen missbraucht und eine grössere Summe Geld von meinem Todesfall-Bankkonto entwendet hat. Seither ist Funkstille. Der einzige Kontakt, den ich zu meinen 3 Enkeln Amelie, Luc und Juliette noch habe, ist ihr Jugendspar-Bankkonto. Dies steht unter meiner Kontrolle. Zu Weihnachten und ihren Geburtstagen habe ich ihnen meinen Opi-Batzen überwiesen. Ich bin mir aber sicher, sie werden mich in wenigen Jahren via Internet finden und den Kontakt zu mir wieder aufnehmen, sobald sie die Kontrolle abgeschüttelt haben.

Erlebnisreich und immer eine Reise wert ist Wien. Ich war wiederum 10 Tage während der „Vienna Pride“ dort und habe dank meiner Freunde wiederum viel Neues entdeckt. Wien ist ein Paradies, ein Foto-Paradies. Sehenswert meine beiden Foto-Berichte „Juni 2024: Basler Max in Wien“ sowie die schrillen Fotos über die „Vienna-Pride-Parade“. Bereits jetzt weiss ich, dass ich im kommenden Jahr um den 14. Juni 2025 wiederum nach Wien reisen werde.

In Sachen Todesfälle aus meinem Bekanntenkreis bin ich recht gut weggekommen. Einzig von Peter Koidl, einem nahen Verwandten und Jugendfreund aus Buggingen und meinem Nachbarn Ko van der Krabben in Hua Hin musste ich Abschied nehmen. Mögen beide in Frieden ruhen.

Weiterhin aktiv betrieb ich meine Europa- und Thailand-Tagebücher und schrieb Foto-Berichte über Wien, Fotowalks in Basel und Thailand. Das Fotografieren und deren Aufbereitung der Bilder gehören immer noch zu meinen Lieblings-Hobbies.

Eine Liste meiner Fotoberichte Europa findet ihr unter „Foto-Reportagen, Reiseberichte und -Erlebnisse aus Europa, sowie Geschichten, die das Leben schrieb“ und eine über meine Asien-Berichte unter „Meine Reisen und Erlebnisse in- und ausserhalb Thailands“

Ein kurzer Rückblick: vor genau 5 Jahren

Genau vor 5 Jahren am 31. Dez. 2019 hat die WHO im chinesischen Wuhan eine unbekannte Lungenentzündung entdeckt, das Covid-19. Ich verbrachte auch damals den europäischen Winter in Thailand, reiste Anfang März 2020 zurück in die Schweiz, 1 Woche vor dem Lockdown in der Schweiz. Einige meiner Freunde, die später nach Europa zurückfliegen wollten, mussten in einer beispiellosen Rettungsaktion zurücktransportiert werden, weil die Länder ihre Grenzen schlossen und die Fluggesellschaften ihre Flüge einstellten.

Ich bin ein offenes Buch – ein Exhibitionist

Einer, der sein Leben im Internet beschreibt und offenlegt. Einer, der wenige Geheimnisse für sich behält. In der Tat bin ich stolz auf meinen Internet-Auftritt „https://www.mxlehmann.ch“. Begonnen habe ich damit nach meiner Pensionierung im Jahre 2001. Seither ist fast jeder meiner Schritte dokumentiert.

In meiner persönlichen Biografie habe ich mit grossem Eifer meine Erinnerungen zusammengekratzt und meine Zeit vor der Pensionierung unterhttps://www.maxlehmann.ch/memoirenbeschrieben. Der Titel meiner Biografie Ich habe gelebt beschreibt ziemlich ausführlich mein grandioses Leben. Meine Memoiren habe ich im letzten Moment als 70-jähriger begonnen zu schreiben. Es war nicht zu früh. Jahre späte musste ich feststellen, dass ich mich an viele meiner früheren Erlebnisse nicht mehr erinnern konnte. Ja, der Zahn der Zeit nagt!

Israel, Ukraine und Russland

Die nachfolgenden Zeilen sind meine persönliche Meinung und haben mit Antisemitismus nichts zu tun. Auch Israel darf man kritisieren, wenn es Unrecht tut.

Die jüdische Bevölkerung, die im 2. Weltkrieg mit dem Holocaust unvorstellbare Grausamkeiten erlebt hat, fügen diese nun den Palästinensern zu. Sie setzen fort, was sie seit ihrer Staatsgründung 1948 vorantreiben, die Vernichtung und Vertreibung des palästinensischen Volks, indem sie ihre Lebensgrundlage zerstören. Sie vertreiben sie aus dem Westjordanland und bombardieren im Gaza-Streifen systematisch ihre Häuser, die Spitäler und Flüchtlingslager. Allein im vergangenen Dezember 2024 haben sie über 1’400 Luftangriffe auf Ziele in Gaza geflogen. Eine Flucht der bedauernswerten Bevölkerung verhindern sie, indem sie auf perfide Art die Grenzen rund um den Gaza-Streifen wie in einem Konzentrationslager geschlossen halten. Eine Flucht vor den tödlichen Bomben und der Vernichtung durch Wasser-/Hungersnot wird dadurch verhindert. All diese Gräueltaten kann Israel mit dem grässlichen Hamas-Ueberfall vom 7. Oktober 2023 nicht entschuldigen oder begründen!

Ukraine-Krieg

Wie dumm oder sogar saudumm muss man sein, um zu meinen, mit Gesprächen kann man einen Putin dazu bringen, von seinen Kriegszielen abzukommen. Schlimm ist, dass diese deutschen Heilsbringer der SPD, AfD und BSW grossen Zulauf haben. Was mich am Ukraine-Krieg jedoch am meisten ärgert, dass die Europäer inkl. der Schweiz die Ukrainer nur mässig mit Kriegsmaterial unterstützen. Es ist unverständlich, dass auch wir Schweizer unsere alten Leopard Panzer lieber verrotten lassen, als sie den Ukrainern zu schenken. Die Schweizer SP und Grünen lassen grüssen! Ich frage mich, ob dieselben Schweizer sich, ihre Familie samt Kindern lieber von den Russen vergewaltigen, missbrauchen, foltern, umerziehen und gewaltfrei töten lassen würden, als sich mit Waffen zu wehren!

Grosse Sorge bereitet mir, dass in der EU und den Nato-Ländern immer noch keine Alarm-Glocken „wegen der Pläne Putins“ läuten. Putin produziert Kriegswaffen in einer Menge, als ob er in wenigen Jahren Nato-Gebiet und -Städte angreifen würde. Und in der EU werden die eigenen Pfadfinder-Armeen knapp am Leben erhalten!

Der Zahn der Zeit nagt auch an mir

Es ist unvermeidbar. Auch ich werde älter, aber fühle mich noch nicht alt. 82 Jahre hat der Zeiger nach dem Silvester angezeigt. 82 unvergessliche Jahre. Nichts würde ich an meinem Leben ändern wollen. Was jetzt noch kommt, ist Zugabe. Gesundheitlich bin ich mehr als zufrieden. Ei n paar Kilo weniger, würde mich zu einer Schönheit machen. Meine einzige Beschwerde, die feuchte Makula-Augen-Erkrankung, hat sich seit einiger Zeit stabilisiert und stört mich wenig. Nun bin ich daran, die letzten Geheimnisse des Lebens zu entdecken. Dazu trägt Thailand viel bei.

Was mich beschäftigt, ist einzig meine ungewisse Zukunft, falls es mir körperlich oder auch geistig schlecht gehen sollte. Früher waren es die Kinder, die im Rahmen der traditionellen Familien-Organisation für die Alten schauten. Heute ist dies nicht mehr der Fall. Die Kinder wohnen irgendwo, oft weit weg, wie in meinem Fall und haben ihre eigenen Probleme. Ich muss es auf mich zukommen lassen und mir möglichst alle Optionen wie  Thailand, Spitex-Pflege in der Schweiz etc  offen halten. Wenn ich Glück habe ……

Während des Schreibens dieses Jahresberichtes habe ich entdeckt, dass meine Faulheit in Thailand nicht ohne Folgen geblieben ist. Unter meinen beiden Armen entdeckte ich „Flatter-Haut“ durch zu wenig benutzte Muskeln. Alarm! Ich muss auch in Thailand unverzüglich ins Fitness-Studio, um meine körperliche Konstitution wieder auf Vordermann zu bringen. Die Muskeln muss ich wieder bilden, damit ich genügend stark für die kommenden schweren Jahre sein werde.

Pläne und Ausblick aufs 2025

Zeitig zur Basler Fasnacht werde ich am Sonntag, 9. März 2025 wieder in die Schweiz zurückfliegen und abends gegen 20 Uhr in Zürich-Flughafen landen. Mit der Eisenbahn geht es wie gewohnt weiter nach Basel resp. Binningen, wo ich gegen 22 Uhr eintreffen werde.

Ein ganz wichtiges Datum wird der 18. Feb. 2025 sein. Dann nämlich werde ich meinen 30’000. Geburtstag feiern können. Ein grosses Datum!

Der Besuch in Wien ist bereits gesetzt. Ich werde die Zeit zwischen dem 12. – 20. Juni in Wien verbringen. Am 14. Juni findet die grosse farbenfrohe Vienna Pride Parade der LGBT-Community statt. Ich freue mich bereits jetzt, meine Wiener Freunde Liza, Peter und Bob wieder zu treffen. Vielleicht klappt es auch mit Evelyne. Die Liste der geplanten Foto-Besichtigungen ist bereits recht gross.

München und mein e dortigen Freunde möchte ich gerne besuchen. Da ich am Oktoberfest bereits in Thailand sein werde, bietet sich einzig das traditionelle Frühlingsfest zwischen dem 25. April bis 11. Mai 2025 an. Lieber Heinz und Edith habt ihr noch einen Platz frei, darf ich ein paar Tage kommen?

In Köln resp. Wahlen bei Lena würde ich gerne ein paar Tage verbringen, jedoch die Deutsche Eisenbahn mit ihrer Unzuverlässigkeit lässt diesen Wunsch nicht zu. Ich bin zu alt, um diese Risikofahrt zwischen Köln und Basel durchzustehen.

In Deutschland klemmt es an allen Kanten und Ecken. Vor ein paar Jahren habe ich in meinem Tagebuch von der „Bananen-Republik Deutschland“ geschrieben und danach einen grossen Shitstorm über mich ergehen lassen müssen. Die heutigen Misstände waren bereits damals voraussehbar, Heute ist es noch viel schlimmer geworden. Deutschland ist im freien Fall und sucht nach neuen Heilsbringern, denn die jetzige „Elite“ kann dies nicht schaffen. Es wird Jahrzehnte dauern, bis Deutschland die Mängel und Schäden der Merkel- und Scholz-Regierungen aufgearbeitet hat. Man darf froh sein, dass Hitler wirklich tot ist. Die Deutschen würden ihn ein zweites Mal wählen und ihm bedingungslos nachlaufen.

Im 2025 beginnt die „Schreckensherrschaft“ von Donald Trump. Ich hätte nie geglaubt, dass über 50% der Amerikaner sich mit diesem Typen und seiner wirren Gedankenwelt identifizieren und ihn verherrlichen würden. Werden sich die Demokratie und Pressefreiheit in den USA behaupten können? Möge dieser Trottel den Amerikanern auf die Füsse fallen, damit sie noch Jahrzehnte in aller Welt als Dummköpfe geächtet werden! „Ami go Home!“ Dazu passt auch mein Lieblingszitat:

„Nur die dümmsten Kälber wählen ihre Metzger sälber“

Ich wünsche Euch allen ein frohes und erlebnisreiches 2025. Seid weise vor den Wahl-Urnen und hütet Euch vor emotionalen Entscheiden

Euer Basler Max

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High Speed Train – Hochgeschwindigkeitszug Bangkok – Hua Hin

State Railway of ThailandSRT) ist das staatliche EisenbahnunternehmenThailands, das ein Schienennetz von 4’487 Kilometer Länge unterhält. Die SRT ist mit rund 26’000 Angestellten das größte staatliche Unternehmen Thailands.

Das Schienennetz ist in einem durchschnittlichen Zustand und fast überall eingleisig. Es ist sternförmig angeordnet mit dem zentralen Knoten Bangkok. Es erlaubt dennoch teilweise Geschwindigkeiten bis 120 km/h. Eine Fahrt von Bangkok nach Hua Hin im „Ausländer-Schnellzug“ dauert um die 4 Stunden.

Hinweis: Dieser Bericht ist hierarchisch aufgebaut, Die aktuellsten und neuesten Bilder sind am Schluss des Berichtes zu finden

Thailands Visionen

Thailand will nun doch noch auf den Zug aufspringen – und das im wahrsten Sinn des Wortes. Die Planung und Realisierung von Hochgeschwindigkeitszügen zwischen Thailand und den Nachbarländern wird zügig vorangetrieben.

Bereits im 2012 wurde mit der Planung begonnen. Doch jetzt, im Juli 2018, wurde das erste Ziel erreicht. Der Bau der „Trans-Asean Line“ hat begonnen. Ab Bangkok kann man künftig mit sogenannten „Bullet Trains“ super schnell nach China, Malaysia, Laos, Kambodscha und Vietnam gelangen.

Vier Strecken mit einer Länge von 3193 Kilometern sind geplant, welche von Bangkok aus Südostasien und China auf dem Landweg miteinander verbinden sollen

  • Bangkok-Nong Khai (873 Km). Nong Khai liegt an der Grenze zu Laos; von dort aus verkehrt dann ein weiterer Zug ins nahe gelegene Vientiane und von dort aus weiter nach Mohanzhen an der Grenze zwischen China und Laos. Der thailandische Streckenabschnitt wurde kürzlich in Angriff genommen und soll 2023 fertiggestellt sein. Das Fernziel ist hier natürlich die Verbindung von Bangkok nach Peking per Hochgeschwindigkeitszug.
  • Bangkok-Trat (520 Km). Trat liegt an der Grenze zu Kambodscha; von dort aus wird der Zug nach Phnom Penh und dann weiter nach Vietnam geführt, wo die gesamte Küste nordwärts in Richtung China mit Hochgeschwindigkeitszügen versorgt wird.
  • Bangkok-Padang Besar (1100 Km). Diese Strecke führt via Hua Hin und Surat Thani an die malaysische Grenze. Bangkok soll dadurch dereinst per Schnellzug mit Kuala Lumpur und Singapur verbunden werden.
  • Bangkok-Chiang Mai (700 Km): Dies ist eine rein innerthailändische «Bullet Train»-Verbindung. Damit wird das beliebte Ferienziel in Nordthailand mit einer schnellen Landverbindung an Bangkok angebunden.

Zur Zeit wird an der Infrastruktur der Eisenbahnlinie Bangkok – Hua Hin gebaut: am Hochgeschwindigkeits-Trassee und der zweiten Spur für die Normal-Züge, sowie den neuen Bahnhöfen. Wie ich Anfang 2019 vernommen habe, wurde das Geld für die Schienen und die Hochgeschwindigkeitszüge gestoppt.

Stand 15. Nov. 2018: Seit 2 Monaten wird am Hochgeschwindigkeitsnetz gebaut

Als ich Mitte Oktober 2018 von der Schweiz kommend in Hua Hin ankam, fielen mir als erstes die übergrossen Baukranen auf der aktuell einspurigen Eisenbahn-Strecke auf. Bald erfuhr ich, dass hier am Hochgeschwindigkeits-Trasse zwischen Bangkok und Hua Hin gebaut werden soll.

Etwa 10 m über dem Boden  auf Beton-Stelzen wird die Schnell-Bahn geführt. Wie ich vernommen habe, haben die Chinesen die Bauherrschaft übernommen. Die Strecke wird für eine Geschindigkeit von 250 km/h ausgelegt. Bis im 2022 soll die Strecke in Betrieb gehen. Anstatt 4 Stunden soll die 211km lange Fahrt nur noch 1,5 Stunden dauern. Ob dieser Zeitplan realistisch ist?

Dies galt im 2018. In der Zwischenzeit wurde das Budget für den Fahrbetrieb gestoppt. An der Infrastruktur für den Hochgeschwindigkeitsbetrieb bis Hua Hin wird hingegen noch weitergebaut.

Links: Streckenbeschrieb Bangkok Hua Hin Mitte: Strecke um Soi 94 und Soi88. Rechts: Grafik der Hochbauten. Oben und unten je 2 Spuren

Auf dem obigen Plan sieht man, dass je zwei Spuren gebaut werden. Die Hochgeschwindigkeit-Geleise auf den Pfeilern und am Boden zwei Geleise für die langsameren Züge

Stand 24. Feb. 2019: Die meisten der Stützpfeiler sind betoniert

Jeder der Stützpfeiler steht auf einem 5 m tiefen Eisenbeton-Fundament der Grundfläche 10×10 m.

Stand 22. Okt. 2019: Die Pfeiler stehen, es fehlen die Brückenplatten

Es war die grosse Ueberraschung, als ich im Oktober 2019 zum Winter 2019/20 wieder nach Hua Hin kam, wie weit der Bau fortgeschritten war. Die Wohnbaracken der armen Leute etwas südlich von mir, sind bereits grösstenteils abgerissen. Ueber ihre ehemaligen Häuser wird das Hochgeschwindigkeits-Trasse führen

22. Okt. 2019: Pfeiler der Hochgeschwindigkeitsbahn

Parallel zur Eisenbahnstrecke zum Bahnhof Hua Hin waren viele Geschäfte, Restaurants und Bars. Diese mussten alle abgerissen werden, denn auf ihrem Gelände wird die Doppelspur geführt.

11. Nov. 2019: Abgebrochene Häuser für High Speed Train

Was mich am meisten überraschte, dass eifrig weitergebaut wird, obwohl gemäss Zeitungsberichten der weitere Bau in Richtung Süden aufs Eis gelegt wurde.

21. Dez. 2019: Querträger wurden montiert

Auf die Pfeiler wurden die vorfabrizierten Querträger montiert. Auf diese wurde die Beton-Fahrbahn eingegossen.

10. Jan. 2020 Bau Hochgeschwindigskeits strecke Eisenbahn
Jan. 2020: Bau Eisenbahn-Trasse

Jan/Feb. 2020: Abbruch der Slums

Das bisherige Trasse der Eisenbahn musste für den Ausbau massiv verbreitert werden. Die übrall in Thailand direkt neben den Gleisen stehenden Slums wurden abgerissen:

21. Jan. 2020: Abbruch für Hochgeschwindigkeits Eisenbahn

Uebrig blieben die Geisterhäuser. Die zu entfernen traute sich noch keiner.

Feb. 2020: Infrastruktur-Bauten südlich von Hua Hin

Auf einer Fahrt mit dem Zug in südlicher Richtung nach Prachuap Khiri Khan habe ich folgende neuen Infrastruktur-Bauten entdeckt:

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Das Leben in Thailand kann auch teuer sein !!!!!

Ich kam eben erst in Thailand an und habe den Eindruck, mein Geldbeutel hätte den „Dünn-Pfiff“. Warum?

  • Ich berichtete bereits, dass meine Waschmaschine definitiv ausgestiegen ist.
  • Gestern am Dienstag entdeckte ich, dass mein Bier lauwarm war. Nun hat doch tatsächlich auch mein Kühlschrank das zeitliche gesegnet.
  • Und heute startete ich den Angriff auf meine überwuchernden Winden. Ich engagierte einen Thai-Arbeiter, der meinen kleinen Vorgarten von den wuchernden Winden befreien und neu einrichten soll. Er muss dazu auf einer Leiter mindestens 6 Meter am Strommast hocklettern denn soweit haben sie sich emporgeschlängelt. Zudem will ich, dass alle Erde entfernt wird, denn sie enthalten die Winden-Sporen und -Wurzelreste, aus denen immer wieder neue Pflanzen wachsen. Er macht es zu einem Fix-Preis inkl. Steine von einem Wasserfall zu 6’000 THB ( (entsprechend etwa SFr. 200.–)
  • Dann musste ich im Bangkok Hospital die Kosten für meine Makula-Augenspritze vorauszahlen: 63’000 THB (entsprechend etwa SFr. 2070.–). Dieses Geld bekomme ich von der Krankenkasse wieder zurück.
  • Es ist noch nicht zu Ende, denn die Haftpflicht für meinen Honda-Roller à 1’642 THB (entsprechend etwa SFr. 54.–) und die Vollkasko für mein Toyota Auto à 15’425 (entsprechend etwa SFr. 507.–) sind fällig. Duies
  • und nicht zu vergessen der monatliche Mietzins von 17’000 THB (entsprechend etwa SFr. 560.–)

Aber nach menschlichem Ermessen werden meine Zahlungen, abgesehen von der Augenspritze jeden Monat und dem monatlichem Mietzins, sich wieder normalisieren

23. Okt: Einkauf im PowerBuy alias Mediamarkt

25. Okt. 2019: Neuer und alter Kühlschrank

Meine Vermieterin gab mir den Tip, dass ab 1. Nov. die Zeit der grossen Ausverkäufe sei. Abschläge bis zu 50% seien möglich, meinte sie. Dies wäre ja ideal bei meinen zwei Ausfällen Kühlschrank und Waschmaschine.

Um uns über die möglichen Modelle vorzuorientieren gingen wir in das Geschäft „PowerBuy“, ähnlich einem Mediamarkt in Europa. Zum Schluss erwirtschafteten wir uns gegen 40% Rabatt für beide Geräte, erhältlich aber sofort. Dies war für mich im Falle des Kühlschrankes ein Geschenk, denn ein warmes Bier ist eher eine Medizin als ein Durstlöscher.

Der Kühlschrank mit Tiefkühlfach und die Waschmaschine beide vom Hersteller LG kosteten schlussendlich je 11’500 THB (entsprechend je SFr. 378.–)

Auslieferung und Installation

Der LG-Kühlschrank wurde bereits am Tag darauf geliefert und seither kann ich wieder mein kühles Bier geniessen. Wir haben gut ausgewählt. Ein grosser Kühlschrank Mod. GN-B422SQCL.ADSPLMT mit 400 Liter und grossem Gefrierfach von 117 Liter.

Die LG-Waschmaschine Mod. FM1208N6W.ABWPGST mit 8kg Inhalt hätte am selben Abend geliefert werden sollen, aber sie soll, wie mir die Vertreterin von PowerBuy beichtete, beim Aufladen auf den Transporter zu Boden gefallen sein! Am Sonntag Abend, 27. Okt. wurde sie dann ausgeliefert und installiert. Grossartig fand ich, dass die Monteure einen zusätzlichen Sicherungsschalter 30A montierten, und dies ohne zusätzliche Kosten. Unverzüglich haben wir eine Wäsche gestartete. Es hatte sich ja genügend angesammelt. Wir beide waren begeistert ab der Lautlosigkeit und der Laufleistung. Kein Vergleich zur alten Maschine.

27. Okt. 2019: PowerBuy LG Waschmaschine

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4. März 2019: Mein Newsletter als Thailand Abschluss

Liebe Freunde in nah und fern

Den Satz „Die Zeit vergeht in Windeseile“ schreibe ich in jedem meiner Newsletter. Mitte Oktober 2018 bin ich in Thailand eingetroffen und nun flog ich am 4. März 2019 bereits wieder zurück, um mit Renato B. seinen 80. Geburtstag zu feiern und um wieder einmal die Basler Fasnacht am 11./13. März zu geniessen.

Bereits zum 11. Mal habe ich den europäischen Winter in meinem geliebten Hua Hin  verbracht.  Bereits zum 11. Mal war Pat hier in Hua Hin und versüsste mir mein Leben. Zu ihren Ehren habe ich die Foto-Seite mit den  „Portraits von Pat“ total überarbeitet. Obwohl gesundheitlich stark angeschlagen, sie hat ihre Stimme vollkommen verloren, ist Pat mit ihren 65 Jahren immer noch eine sehr hübsche Power-Frau.

Mit dem Rennrad bin ich diese Saison grössere Distanzen gefahren, als mit meinem Auto und dem Roller. Seit Mitte Oktober nämlich gegen 3’000 km, davon allein im Januar/Februar dieses Jahres mehr als 1’500 km.

Ueber meine zukünftigen Erlebnisse werde ich in meinem „Sommer-Tagebuch“ berichten. Am 5. Mai werde ich in meinen Wohnwagen auf der Halbinsel Istrien dislozieren und dort bis Mitte August bleiben.

Ich wünsche Euch einen schönen Frühling und freue mich auf ein Wiedersehen in Basel, Istrien oder irgendwo in Europa

Liebe Grüsse Euer Max

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Max als „Beinahe-Hausbesitzer“

Die Anna ist Besitzerin eines Kleider-Shops mit gleichnamigem Namens in der Shopping Mall in Hua Hin. Bei ihr kaufe ich oft Hemden und auch Shorts. Am vergangen Sonntag war ich wieder bei ihr und erstand mit ein weisses Hemd mit 2 Brusttaschen (im Camel-Look)  und eine blaue Hose. Dabei fragte sie mich, ob ich an einem Haus an der Soi88 interessiert sei? Nur 2 Mio THB (etwa 60’000 Franken) inkl Möbelierung, 3 Zimmer, europäische Küche etc. Ein gemeinsames Swimming-pool gebe es auch in der Ueberbauung! Es sei ihr Haus!

Ich kenne die Soi88. Vor etwa 8 Jahren habe ich dort oben hoch über Hua Hin im „Horizon-Ressort“ meinen 3. Winter in Hua Hin verbracht. Ich war dort nicht glücklich. Es war zu weit weg vom Kuchen, wie ich das Zentrum zu nennen pflege.

Ich bin zwar mit dem heutigen Haus und seiner Lage an der Soi94 zufrieden, aber die Besitzerin Maleena  scheint mir mehr aufs Geld, als auf einen happy Mieter wert zu legen. Reparaturen im Haus will sie einfach nicht übernehmen. Deshalb halte ich die Augen offen, um eine Alternative zu finden.

Wir machten für eine Besichtigung des Objektes für heute Montag-morgen 9 Uhr vor dem nahen 7/11 ab. Hier beichtete Anna, dass der Verkäufer sich etwas verspätet habe. Er habe viel zu tun und brauche Schlaftabletten, um überhaupt schlafen zu können.  Ich war ¨überrascht von einem Verkäufer zu hören, denn ich meinte, es sei ihr Haus. Ich kenne diese Verkaufs-Typen. Die gehen über Leichen. Scheinbar verdient sich Anna nebenbei eine Provisioon, wenn sie vermittelt.

20 Minuten mussten wir warten, bis endlich  ein schwarzer Porsche Panamera vor uns hielt! Dies erzeugte bei mir bereits Alarm! Ein Verkäufer der sich ein solch teures Auto leisten kann. In Thailand bezahlt man dafür gegen 300’000 Euro! (habe ich in Internet nachgeschaut)

Dany war sein Name, den ich aber erfragen musste! Er behandelte mich nicht wie ein potentiellen Kunden, sondern eher wie einen, dem man seinen Protz vorführen will. Ein negativ Punkt nach dem anderen. Meine Unmut war bereits sehr hoch!

Mit ihm fuhren wir die Soi88 hoch. Am „Horizon Ressort“ vorbei, immer weiter von Hua Hin weg. Da riss mir endgültig mein  Gedulds-Faden. Ich sagte  ihm, dies sei mir viel zu weit vom Zentrum weg. Ich sei an seinem Angebot nicht interessiert. Er möge bitte umdrehen. Er erzählte dann noch von den vielen „Europäern“, die hier wohnen bla bla bla.

Das ganze war ein Desaster. Ich erlebte hautnah, wie man einem Ferien-Gast ein Haus andrehen kann, scheinbar auch erfolgreich, wenn ich seinen Porsche berücksichtige. Der Andy war ein Typ, dem ich niemals über den Weg getraut hätte. Ein echter überhebliche, unsympatische Thai.

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Ausflüge in zwei Karst-Höhlen rund um Hua Hin

Rund um Hua Hin gibt es unzählige Höhlen in den skurrilen  Karstfels-Formationen. Ein grosser Teil ist  erschlossen und für Menchen zugänglich gemacht. Einige davon beherbergen heilige Gedenk-Stätten, in denen Mönche beerdigt oder einer der thailändischen Könige eine Gebetstelle errichtet hat.

Mir Ruedi und Christina haben wir am 20. und 22. Feb. 2019 die beiden Karsthöhlen „Khao Dao“ und „Khao Luang“ besucht. Die Reihenfolge war optimal. Zuerst erkundeten wir die einfache „Khao Dao Höhle“ und zwei Tage später die  prachtvollere „Khao Luang-Höhle“ im 75 km von Hua Hin entfernten  Phetchaburi.

„Khao Dao“ westlich Hua Hin

Diese Höhle befindet sich auf dem Weg zu den Palau Wasserfällen etwa 25 km westlich ausserhalb Hua Hin. Die Höhle liegt im Tempel „Wat Nong Phlab“ oder auch „Wat Nong Pub“ genannt. (GPS: 12.5503394, 99.9688666)

Ausgerüstet mit Taschenlampen, Foto-Apparaten, geeignetem Schuhwerk und genügend Wasser fuhren wir geleitet durchs Navi los. Auf dem Tempel-Areal fanden wir recht schnell den treppenförmige Aufstieg zur Höhle und daneben eine Beschreibung. Im Internet habe ich gelesen, dass man hier unten das Licht für die Höhle einschalten muss, bevor man die rund 150-200  Tritte nach oben steigt.,  Ganz in der Nähe sassen ein paar Nonnen, die wir darauf ansprachen Den Lichtschalter fanden wir wenige Meter vor dem Treppenaufstieg zur Höhle. Als wir aus der Höhle zurückkamen und den Nonnen eine Spende geben wollten, waren sie leider weg.

Die Höhle besteht aus 2 resp. 3 Gängen von je ein paar 100 m Länge. Man kann sich nicht verlaufen, sofern das Licht brennt. In Thailand weiss man ja nie, wie schnell der Strom ausfällt. Also: Unbedingt Taschenlampe einpacken und  sich vergewissern, wie die Lampe auf dem Smartphone funktioniert.

Gleich beim Eingang zur Höhle mussten wir all unseren Mut zusammen nehmen, als wir eine Leiter mit 8-10 Sprossen hinunterklettern mussten. Auch dieses Hindernis bewältigten wir mit unseren alten Knochen, denn links und rechts am Fels gab es genügend Griff-Möglichkeiten. In der verwinkelten Höhle entdeckten wir nur wenige Buddhas, dafür sehr gut angebrachte, effektvolle Lichtinstallationen. Insgesamt gab es wenig Licht, das meistens noch stark blendete, sodass wir gut auf den unebenen Weg achten mussten, um keinen Fehltritt zu machen,

„Tham Khao Luang“ in Phetchaburi

Eine der spektakulärsten Höhlen in der Hua Hin Umgebung ist bestimmt die die Khao Luang Höhle im Stadtgebiet von Phetchaburi. Sie liegt im Innern des Khao Luang Hügels, der etwa 90 m hoch aus der sonst flachen Landschaft emporragt. Auf dem Parkplatz vor dem Höhleneingang wurde uns ein numerierter Parkplatz zugewiesen. Parkwächter ausgerüstet mit Steinschleudern schützten das Auto vor den wilden Affen. (GPS: 13.13544, 99.93337)

Die Höhle besteht aus drei unterirdischen Kalksteinkavernen. In der großen Eingangshöhle steht eine imposante Buddhastatue, umgeben von mehreren kleineren Statuen.

Die ausgesprochen eindrucksvolle, über 3 m hohe Sitzfigur wurde von König Rama V zu Ehren seines Großvaters König Phra Nang Klao (Rama III) und seines Vaters König Mongkut (Rama IV) errichtet. König Mongkut nutzte die Höhle oft zu seinen Meditationsübungen.

In weiteren Höhlenkammern begegneten wir einer 6 m langen liegenden Buddha-Figur sowie einer unüberschaubaren Anzahl von Buddha-Statuen in unterschiedlicher Form und Größe. Insgesamt sollen in den Felsengrotten 180 Buddhastatuen ausgestellt sein.

Ein außergewöhnliches Erlebnis ist das gespenstische Schlaglichtspiel der Sonne in der Höhle. Durch große offene Felsenlöcher in den hohen Gewölbekuppeln fällt das Tageslicht in schrägen weißen Strahlenbündeln auf den Höhlenboden und lässt das halbdunkle Höhlenrund wie einen mystischen Hades erscheinen.

Hinten links  fallen die Sonnenstrahlen durch das Loch in der Höhlendecke. Rundherum ist es dunkel

 

 

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23. Feb. 2019: War kurz auf dem Chat Chai Markt

Der „Chat Chai“ Markt ist der große, bunter überdachte Markt im Zentrum Hua Hins. Er hält  ein reichhaltiges Angebot bereit. Dies ist der Ort, an dem die Einheimischen täglich ihre Lebensmittel einkaufen. Natürlich sind Fische und andere Meerestiere ein Hauptprodukt. Es gibt auch Fleisch, frisch geerntetes Gemüse von den umliegenden Bauernhöfen, Thai Gewürze, Früchte, Fertigprodukte und thaitypische Desserts und Blumen. Auch Bekleidung wird hier angeboten. Der städtische Markt in Hua Hin ist ein Erlebnis. Er öffnet morgens früh um 4 Uhr.

Ich bin oft auf diesem Markte anzutreffen. Ich kaufe mir dort die Früchte wie Mangos, Bananen, Papayas, Ananas oder Jack Fruits ein. Wenn Pat dabei  ist, dann auch Hühnchen-Schenkel, Gewürze und Saucen für ihr berühmtes „Kaeng Masama Curry“ Gericht.

1 kg Poulet-Schnkel ca SFr. 1.50

Rund um den Markt gibt es vieles zu beobachten. Die Geldwechsler und Losverkäufer, die Bettel-Mönche und die vielen einheimischen Käufer.

Bis um 8 Uhr trifft man auf dem Markt Mönche, die dem gläubigen Spender  für die Mahlzeit seinen Segen geben.

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Chinese New Year 2019: Umzug durch Hua Hin

Am  Montag, 4. Feb. 2019 fand die offizielle „Chinese New Years Party“ der Gemeinde Hua Hin statt. Der Anlass  begann am späten Nachmittag mit einem Umzug vom Pone Kingpetch Platz, benannt nach dem gleichnamigen einzigen thailändischen Box-Weltmeister, und führte via Hauptstrasse Phetkasem – Night Market – Hua Hin Market zurück auf den Festplatz.

Dieses Fest war für den ganzen Gemeind- oder Stadtrat die Gelegenheit, sich den Bewohnern und ihren Wählern zu präsentieren. Vorallem der Mayor Khun Jira Phongphaiboon war darin sehr eifrig und begrüsste alle Inhaber der Geschäfte auf der ganzen Umzugsroute und gab jedem eine kleine in Goldpapier eingewickelte Süssigkeit..

Für die chinesische Bevölkerung ist das Neujahrsfest eine Gelegenheit, sich grosszügig zu zeigen und Geld zu spenden. Nach ihrem Glauben erhält man nämlich Spenden im Laufe des Jahres 1’000-fach zurück.

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Chinese New Year 2019: Jahr des Schweines (Teil 1 )

Das Chinesische Neujahrsfest, auch Frühlingsfest genannt, gilt als der wichtigste Feiertag in China. Weil sowohl in China als auch in Taiwan seit 1911 der gregorianische Kalender gilt, fällt das traditionelle Neujahr nicht mehr mit unserem Neu Jahr zusammen. Der Beginn des Neujahrsfestes fällt auf einen Neumond zwischen dem 21. Januar und dem 21. Februar. Das Chinesische Neujahrsfest 2019 ist am 5. Februar 2019. Es beginnt das Jahr des Erd-Schweins

Mit Feuerwerk, Drachen- und Löwentänzen wird das Neujahr eingeleitet. Schon Tage vorher, beginnen die Festivitäten.

In meiner  Foto-Galerie „Best of Thailand“ berichte ich detaillierter und mit zusätzlichen Fotos  über den“Chinese New Year“ Brauch

Chinese New Year’s Party vor dem Market Village

Die nchfolgenden Bilder stmmen von der Chinese New Years Party vor dem Market Village Shopping Center vom 2. Feb. 2019

Der Löwentanz

Der Löwentanz  ist ein traditioneller Tanz in der chinesischen Musik, der von meistens zwei Personen unter einem „Löwenkleid“ mit Musik aufgeführt wird. Der eine Tänzer bewegt den Kopf, der andere das Hinterteil. Im Gegensatz zum Drachen kann der Löwe seine Ohren, Augen und seinen Mund bewegen und die Jagd nach dem Glücksgeld ist eine alte Tradition des Löwentanzes.

2. Feb. 2019: Chinese New Year im Market Village Hua Hin

Der Drachentanz

Der Drachentanz gehört zu einer Kategorie der Volkstänze, welche deutlich sichtbare Verbindungen mit der Akrobatik tragen. Denn der sich windende Tanz des Drachen verlangt von den Tänzern akrobatische Sprünge, um naturgetreu die windenden wogenden Bewegungen einer solch großen Kreatur darzustellen. Die Tänzer verwenden dazu zusätzlich Stangen, um den riesigen Körper des Drachen zu heben und zu senken und so möglichst lebensechte Bewegungen zu simulieren.

2. Feb. 2019: Chinese New Year im Market Village Hua Hin

2. Feb. 2019: Chinese New Year im Market Village Hua Hin: Drachentanz

Rot ist die Farbe des Glücks

Eine alte Legende besagt, dass ein menschenfressendes Monster jährlich aus den Bergen (oder, je nach Quelle, aus dem Meer) kam, um seinen Hunger nach dem Tiefschlaf zu stillen. Um sich vor dem „Jahresmonster“ zu schützen, machten die Menschen Lärm und Feuer und färbten alles rot und gold, da das Monster angeblich sensibel auf Lärm und die Farben Rot und Gold reagieren würde.

2. Feb. 2019: Chinese New Year im Market Village Hua Hin

 

 

 

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1. Feb. 2019: Mein Newsletter aus Thailand

Liebe Freunde in nah und fern

Die Zeit vergeht in Windeseile. Der harte Winter in Europa wird auch bald der Vergangenheit angehören, denn anfang März flieg ich bereits wieder nach Hause, und ein paar Tage später am 11. März morgens um 04:00 Uhr werde ich am Basler-Morgestraich anzutreffen sein. Nur alle paar Jahre ist die Fasnacht derart spät. Ich freue mich ungemein darauf.

Die bisherige Zeit in Thailand ist für mich sehr angenehm und ohne Hektik verlaufen. Immer Ende Monat holte ich mir jeweilen die Spritze im Bangkok Hospital und 2-3 Mal die Woche nahm ich an einer der Ausfahrten mit dem Rennrad teil. Wie gewohnt begleitete ich als Guide Kathleen Weinreich auf der ersten Etappe der Hürzeler-Fernfahrt nach Phuket und traf dabei erstmals meine FB-Freundin Christine S. aus dem Tessin. Unvergesslich aber auch die Woche als radfahrender Darsteller im professionellen Werbefilm meines Freundes Lucien Kirch.

Pat war jeden Monat 3 Wochen in Hua Hin und hat mich köstlich bekocht. Es geht ihr gesundheitlich nicht allzu gut. Sie  hat ihre Stimme ganz verloren. Sie muss monatlich 2 Infusionen über sich ergehen lassen. Vor wenigen Tagen besuchten wir das berühmte Künstlerdorf „Artist Village“ in unmittelbarer Nähe von Hua Hin und machten prächtige Fotoaufnahmen.

Ich wünsche Euch alles Gute und denke, dass der schlimmste Teil des Winter vorbei sind sollte.  Mit meinen besten und herzlichsten Grüssen
Euer Basler Max

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Jan. 2019: „Live Ticker“ vom Thai-Max

+++ Letzte Spritze in HH +++ Fremdenhass, aber umgekehrt +++ USA auf kriminellen Pfaden +++ Filmdreh +++ Durchfall +++ BLICK 60 Jahre alt +++ Krönung und Parlamentswahlen +++

 

Live Ticker

31. Jan. 2019: Letzte Spritze in HH

Heute habe ich die letzte Augen-Spritze im Bangkok Hospital erhalten. Wie bisher hat alles bestens geklappt und Dr. Pajrat verabreichte sie mir oben in 12-Uhr-Position, wie er mir erklärte. Die Schwestern im Empfang und im Operationssaal kannten mich bereits nach den 4 Spritzen und verabschiedeten sich herzlich von mir.  Diese Herzlichkeit ist typisch Thai. Der ganze Spass hat diesmal 63’050 THB gekostet, was ziemlich genau SFr. 2’000.– entspricht.

Noch eine kleine Schmunzel-Episode: Bevor ich in den Op.-Saal gehen durfte, musste ich alles an der Kasse abgeben:  Meine Tasche, das Geld, Kreditkarten, Handy, Schlüssel, Uhr etc. Nur meine Kleider durfte ich anbehalten. Dieser Vorgang ist sehr mühsam, denn alles muss peinlichst genau registriert und aufgeschrieben werden. Auch das Geld!

Dies wusste ich vom ersten Mal und bin dieses Prozedere auch diesmal umgangen. Ich habe alles zu Hause gelassen, ausser dem Handy und den Skooter-Schlüssel. Da ich aber Geld brauchte, um am Schluss abzurechnen, habe ich dies in meiner Hose vor den Schwestern versteckt ! Wie überrascht waren sie, als ich am Schluss bei der Abrechnung das Geld aus der Hose zog …. sie schmunzelten dabei und sagten etwas  auf Thai wie:  „aber, aber …  kleiner Spitzbube„.

Wir Ausländer müssen uns anpassen, nicht die Thais

Im Moment erlebe ich die verkehrte Welt. Da ärgern sich ein paar Schweizer und Engländer darüber auf, dass die Thais sich in ihrem eigenen Lande nicht an gewisse Regeln halten. Die Thais fahren z.B. mit ihrem Roller auf einem Radweg. In Thailand gibt es Gesetze und Regeln, wie man zu leben hat. Theorie und Praxis sind in Thailand aber verschieden. Dies muss man wissen!  So bekommt bei einem Unfall meistens der Thai Recht. Er nimmt sich auch das Recht, auf einem Radweg oder auf dem Pannenstreifen der Strasse auf der falschen Strassenseite zu fahren. Was heisst auch falsch. Alles ist Ansichtssache. Niemand schreitet ein. Dies muss man eben akzeptieren, wenn man das Leben in Thailand geniessen will. Anderfalls sollte man das Land wieder verlassen.

Diese verkehrte Welt ärgert gewisse Ausländer.  Diese Leute haben noch nicht realisiert, dass sie Gast in Thailand sind und sich an die Lebensweise der Thais zu halten haben, und nicht umgekehrt. In Thailand gelten eben andere Regeln und Gesetze als in Europa!

Dasselbe erwarte ich auch von Ausländern, die in die Schweiz kommen. Diese haben sich anzupassen und nicht wir Schweizer. Wo kämen wir nur hin!

12. Jan. 2019: US-Botschafter Grenell droht deutschen Firmen

Da lese ich in verschiedenen Tagezeitungen, dass der US-Botschafter Grenell deutschen Konzernen, die am Bau der umstrittenen russischen Ostsee-Gaspipeline Nord Stream 2 beteiligt sind, unverhohlen mit US-Sanktionen, sollten sie sich dort weiter engagieren. Damit bestätigt er, dass sich die USA auf dem Wege einer kriminellen Organisation befindet, denn dies Vorgehen ist Erpressung im höchsten Stil.

Etwas übertrieben formuliert, befinden sich die USA in einem Handels- und Digitalkrieg gegen die übrige Welt. Wir sollten uns beim Kauf amerikanischer Produkte wie die von Apple bewusst sein, dass auch die gegen uns als Waffe eingetzt werden könnten. Warum sollen diese nicht entsprechende Abhörsoftwaren enthalten?

7. – 12. Jan: Film-Projekt: Max als Hauptdarsteller – Lasst mich durch, ich bin ein Star!!!!

Jan. 2019: Max in voller Fahrt, und zudem aufwärts

Ja, liebe Freunde. Ich bin noch aktiv, auch wenn ich mich einige Tage nicht gemeldet habe. Ich bin nämlich in einem richtigen Film-/Video-Projekt beschäftigt. Eine Profuktion des „Hendrik von Bertheim“ aus München für „Kirch Thailand-CycleTours„.  Am kommenden Samstag, 12. Jan. gehen die Dreharbeiten zu Ende.

Ich kann es bereits hier verraten, es war eine aufregende Woche mit gegen 500km Radfahren in einer interessanten Radgruppe. Jede einzelne Szene, immer auf dem Rennrad haben wir zwischen 5-7 mal durchspielen, sprich durchfahren müssen, bis Hendrik zufrieden war.

Den Bericht findet ihr unter: „Wie ich quasi zum James Bond eines Filmes wurde

2. – 4. Jan.: Durchfall

Erstmals nach 11 Jahren in Thailand hat mich der Durchfall resp. „Dünnpfiff“ befallen und ausser Gefecht gesetzt. Es hat langsam vor 3 Tagen begonnen, ich war noch mit dem Rad unterwegs, aber gestern in der Nacht auf den Tag, an dem ich zur Augen-Spritze ins Bangkok Hospital musste, hat mich „Montezuma’s Rache“ richtig erwischt. Nur dank ein paar „Imodiums“ konnte ich die 4 Stunden im Spital ohne peinlichen Unfall auf dem Operationstisch überstehen. Seit heute Freitag, 4. Jan.  geht es aufwärts. Ich habe wieder ganz normal essen können.

4.-6. Mai 2019 soll der neue thailändische König gekrönt werden, vorher aber Parlamentswahlen

Ich will mich nun in meiner Meinung nicht festlegen. Es kam für mich etwas schnell und unvorbereitet. Nun ist es amtlich, aber noch nicht definitv: am 4. – 6. Mai 2019 soll der neue thailändische König gekrönt werden. Vorher aber sollen  die von der Militärregierung versprochenen, „freien“ Parlamentswahlen stattfinden. Dies bedeutet aber nicht, dass das Militär die Macht abgeben wird. Sie wird im Parlament und in der Regierung per neuem Gesetz federführend bleiben. Ich bin gespannt, wie sich das Volk verhält.

Am 19. Okt. 2019 feiert der „Blick“ sein 60-jähriges Jubiläum

Ausschnitt aus einer Blick-Ausgabe

Dies ist gar kein würdiges Jubiläum, obwohl es der „Blick“ in der Ausgabe vom 3. Jan. 2019 so darstellt. Der Stil dieser Zeitung mit den grossen, roten Buchstaben ist unserem Schweizer Bildungssystem unwürdig. An den meisten Beiträge kann man leicht erkennen, dass der Schreibende weder an Ort des Geschehens war, noch entsprechend redigiert oder sogar überlegt  hat. Die Texte sind in der Tat austauschbar und würden niemals in einer durchschnittlichen Schülerzeitung Platz finden. Das Schweizer-Hochdeutsch ist verheerend. Abgesehen von Schlagzeilen, Sport-  und Sex-Stories finden sich wenige brauchbare Informationen.

 

 

 

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Das „Artist Village“ in Hua Hin

Eine der grossen Sehenswürdigkeiten in Hua Hin ist das Künstlerdorf „Artist Village“ oder auf Thai „Baan Sillapin“ nur wenige Kilometer ausserhalb Hua Hin in Richtung Hin Lek Fai. Es ist täglich ausser Montag geöffnet von 10 -17 Uhr. Eintritt 40 Baht

Wer dorthin möchte, kann das leicht mit Tuk Tuk oder Taxi machen. Es kostet nicht viel, aber es lohnt sich, den verschiedenen Künstlern bei der Arbeit zu zuschauen und auch mit ihnen zu sprechen. Das Ambiente ist einmalig, Die Aura ebenfalls einzigartig. Zum Verschnaufen gibt es ein kleiner, aber feiner Coffee Shop unmittelbar an einem Lotus-Blüten-See.

Mehr über das Artist Village, und vorallem mehr Bilder findest in meiner Foto-Galerie Thailand und „Artist Village“


Coffee Shop

19. Jan. 2019: Artist Village in Hua Hin

 

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6. – 12. Jan. 2019: Wie ich quasi zum „James Bond“ eines Filmes wurde

Alle nachfolgenden Bilder dieses Berichtes habe ich mit meiner kleinen „ActionCam“ gemacht. Erstaunlich deren Qualität

„Max, fährst Du mit nächste Woche?“

fragte mich Lucien Kirch, seines Zeichens Luxemburger und Tour-Operator für Radfernfahrten in Thailand und den umliegnden Ländern. Wir kennen uns schon einige Jahre aus Hua Hin. Ich war mit ihm im 2017 und 2018 zweimal mit dem Rennrad von Hua Hin nach Phuket gefahren. Mehr über ihn und seine Angebote findest Du im Facebook und  auf seiner illustrierten Homepage: http://thailandcycletours.com/

Damit startete meine Film-Karriere!

Was ich aber noch nicht wusste und erst kurz vorher erfuhr, als er als Tenue-Befehl das grüne „Thailand Cycle Tour“ Rennshirt festlegte, dass er einen Film über seine Rad-Angebote drehen will. Dazu brauchte er ein paar Darsteller, die sich auf dem Rennrad halten konnten und hat mich mit ein paar anderen „Koyphäen“ dazu auserkoren.

Hendrik von Bentheim

Hendrik von Bentheim war der Macher, Produzent und Kamera-Mann. Ein toller Typ und echter, erfahrener Profi! Mit seiner Drohne und Canon drehte er die Video-Sequenzen. Er war unermüdlich. Jede Szene musste mehrmals gedreht werden, d.h. mussten wir die Strecke abfahren. Ob es einen Hügel hoch ging oder auf einem Holzsteg über dem Lotusblüten-Teich.  Wir mussten fahren, bis er zufrieden war. Oft ging bei uns etwas schief. Das eine Mal war der Abstand zwischen uns zu gross, dann waren wir zu langsam oder ein fremdes Auto oder Fussgänger kam in die Szene

12. Jan. 2019: „Huay Mai Tai“ Lake mit Lucien Kirch

Die Dreharbeiten begannen wenige Tage nach dem grossen Unwetter im Süden Thailands. Wir in Hua Hin bekamen zwar nicht viel davon ab, aber der erste Drehtag in die Dolphin Bay fiel wegen des bedeckten Himmels und der fehlenden Sonne buchstäblich ins Wasser. Wie kann man Kunden motivieren, wenn am Ort der Träume keine Sonne scheint?

Am zweiten Tag, ich war am Vormittag bei den Hua Hin Roadies auf einer von mir organisierten Ausfahrt beschäftigt. Am späteren Nachmtttag war jedoch der nächste Dreh geplant: auf dem Holzsteg im Sam Roy Yot Nationalpark über einen grossen Lotus-Blüten-Teich. Die Abend-Sonne stand wunderbar über der Szenerie. Auf dem Rennrad fuhren wir erstmals trainigshalber über den Holzsteg. Hendrik stellte die Kamera ein. Alles war bereit, da kam ein thailändischer Ranger (Aufseher des National-Parkes)  und verbot uns das Radfahren über den Steg . Wenige Minuten später verstärkte ein langsam vorbeifahrendes Polizei-Auto sein Verbot.

Nun war der Spass vorbei. Die Polizei in Thailand ist unberechenbar. Unsere Stimmung fiel auf den Tiefpunkt. Hendrik und Lucien waren genervt. Die Uhr tickte. Die Sonne senkte sich immer tiefer. Mit hängenden Köpfen fuhren wir aus dem National-Park. Bis Hendrik mit seinem Foto-Auge eine prächtige Szenerie entdeckte: Im Hintergrund von uns  die Berge im rötlichen Abendlicht. 5 oder 6x fuhren wir hin und wieder zurück. Einmal zu zweit nebeneinander, das andere mal nur etwas versetzt Hinterrad an Hinterrad. Wir alle waren begeistert. Der Tag war gerettet. Die ersten paar Sekunden Film waren im Kasten, die er  unverzüglich auf seinem Notebook überprüfte. Nun war auch das abendlichem, gemeinsame Essen gerettet. Wir hatten es verdient.

Es gab aber noch eine weitere  Panne, die extrem geschmerzt hätte, wenn wir über den Holzsteg hätten fahren dürfen ….. Hendrik vergass nämlich das Steuerungsgerät seiner Drohne im Hotel!

12. Jan. Huay Mai Tai Lake

Elektro-Arbeiten im Hotel zerstörten das Batterie-Ladegerät für die Drohne

Bereits am frühen Morgen des Mittwochs war die Stimmung wiederum im Keller. Ein Kurzschluss im Hotel von Hendrik zerstörte das Ladegerät seiner Drohne und das seines Apple-Notebooks! Dasjenige für Apple konnte er im Computer-Shop kaufen, aber die Batterien für die Drohne liessen sich nur über einen  USB-Anschluss am Auto oder übers Notebook aufladen.

Aber unsere Stimmung hellte sich mit dem blauen Himmel  schnell auf. Für heute waren die Batterien noch geladen. Auf gings zum „Pranburi Dam“, wo wir wieder hin und her, und als Höhepunkt auf den Aussichtspunkt hinauffahren mussten. Ich klinkte mich aus und verfolgte meine Kollegen, die mehrmals die 10-15%ige Steigung bewältigen mussten, während Hendrik sie mit der Drohne filmte. Welch feines Fingerspitzengefühl brauchte es, die Drohne hoch oben in der Luft und über den Bäumen so zu richten, dass die Fahrer im Blickwinkel waren!

Wer nun meinte, die Tagesarbeit wäre beendet, täuschte sich gewaltig. Hendrik setzt sich als Mitfahrer hinten auf einen Roller und filmte uns, wie wir in voller Konzentration über den Damm „frästen“. Einmal in 1-Reihe, dann wieder zu zweit nahe beieinander ….. und zum Schluss das ganze noch einmal mit der Drohne. Diese Fahrten waren ziemlich kräfteraubend, denn sie verlangten höchste Konzentration, um im Zentimeter-Abstand nicht hinten auf den Vodermann aufzufahren und im dümmsten Fall zu stürzen.

12. Jan. 2019: Sonnenaufgang über Hua hin

Sonnenaufgang, Vineyards und Dolphin Bay

An den nächsten Tagen dasselbe Spiel beim Schwarzen Buddha „Huay Mongkol„, den Vineyards „Rebberge von Hua Hin“ und auf der Dolphin Bay. An einem Tag starteten wir bereits um 06:30 früh-morgens, es war noch Dunkel,  um Aufnahmen beim Sonnenaufgang über Hua Hin zu machen. Immer wieder hin und her fahren, bis es Hendrik gefiel. Meist schickte er uns herum, bis die Batterie der Drohne aufgebraucht war. Dann noch ein paar Mal mit dem Foto-Camera

Mich interessierte der Wein resp. Sekt

Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass die Dreharbeiten auf der Fahrt von Bangkok in den Norden Thailands nach ChiangRai mit einer unverbrauchten Radgruppe weitergeführt wurden.

Hendryk, mein Photo-Lehrmeister

Seit ein paar Jahren habe ich dem Blitzen mit dem Foto-Apparat abgeschworen. Ich hasste diese Schatten-Bilder. und verachtete die heilosen Blitzer bei Nacht, z.B. am „Morgestraich“ (Basler Fasnacht um 4 Uhr in der früh). Ich nutzte dazu lieber das RAW-Format und eine hohe ISO-Zahl. Dies galt, bis ich dies Hendrik erzählte.

Er zeigte mir, wie der Blitz auch bei den Profi-Fotografen in gewissen Fällen als Aufheller einen Sinn macht.  Zum Beispiel beim Gegenlicht, oder nachts, um einen Gegenstand oder eine Person im Vorderung optimal und in voller Schärfe zu fotografieren, während der Hintergrund eine gewollte Unschärfe erhält.

Dazu musste ich meine Canon-Spiegelreflex im Falle einer Nachtaufnahme bei Manueller-Einstellung und  niederer ISO-Zahl, recht offener Blende f/4 und Zeit um 1/30 Sekunde, den Blitz mit reduzierter Leistung und Auslösung bevor der Verschluss klickt (kann im Menue eingestellt werden) vorbereiten resp. einstellen.

Es tönt kompliziert, ist es auch. Ich bin seither am üben. Das Schwierige ist, die optimalen manuelle Einstellungen zu finden, und was bei mir mehrmals schief gng, die richtige Distanz auf das aufzuhellende Objekt. Von 10 Bildern gelingt mir in der Zwischenzeit eines bis zwei.

Mein erstes Erfolgs-Erlebnis: Canon 60D, F/4, 1/5sek, Iso 200, Blitzlichtabweichung: -1.33EV

Ausklang

Jan. 2019: Max voll konzentriert in voller Fahrt

Es war ein tolles Erlebnis. Im kleinen Rahmen habe ich erlebt, wieviel Aufwand es braucht, um ein paar Sekunden Film herzustellen. Ich vermute, dass es mindestens so aufwendig ist, aus den aber-hunderten Szenen einen 2-3 Minuten Film zu schneiden. Ich bin gespannt auf das Ergebnis.

Der Titel ist auch noch nicht klar . Wie wärs mit: „Ein Smoothie für ein Halleluja„, angelehnt an den ähnlichen Titel eines Filmes mit Bud Spencer?

Mehr über Hendrik von Bentheim erfährst Du in seinen beiden sehenswerten Internet-Seiten:

 

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2. – 5. Jan. 2019: Geschichte des tropischen Sturmes „Pabuk“ über Thailand

Um es vorweg zu nehmen. Die ersten Meldungen über den bevorstehenden Sturm waren ein grosser Schock für mich, aber zu guter letzt endete alles in Minne. In Hua hin blieb es bei leichten Regenschauern. Auch die grossen Ferien-Destinationen um Phuket und Koh Samui kamen mit einem blauen Auge davon. Einzig ganz unten im Süden im Gebiet Nakhon Si Thammarat hat die Wucht des Sturme einige Zerstörungen angerichtet.

Mi, 2. Jan. 2019 / 12 und 15 Uhr: Erste Warnungen in der Presse

Bereits kurz nach Mittag lese ich in Facebook die ersten Warnungen eines Freundes „Organisiert ja keine Ausfahrt bis Sonntag! Unwetter-Gefahr„. Dies habe ich lächelnd zur Kenntnis genommen und mich zum Mittagsschläfchen hingelegt.

Nach dem Aufwachen um 15 Uhr sah ich dann in einer thailändischen Presse dieses Bild mit dem Hinweis:  Er soll der schlimmste tropische Sturm seit 1962 sein, als es 900 Tote zu beklagen gab.  im vorliegenden Fall werden 5.3 Mio Einwohner in Thailand und Myanmar betroffen sein.

2. Jan. 2019: Unwetterwarnungen; oben und  etwas ausserhalb des Unwetter-Zentrum befindet sich Hua Hin.

Er wird am Rande auch Hua-Hin treffen. Gemäss Wetterprognose wird es ab Freitag bis Montag Abend schütten und stürmen. Die Prognose mit den Zeiten ändert sich aber stündlich! Ganz bestimmt werden in dieser Zeit alle Strassen in und rund um Hua Hin überschwemmt sein.

Ich rechnete mit grösseren Strom-Unterbrüchen und habe mich aufgemacht, um Geld abzuheben,  sowie Lebensmittel für ein paar Tage einzukaufen. Dann  habe ich alles weggeräumt, was nicht sicher festgemacht werden kann. Das Rennrad ins Wohnzimmer, die Sonnenliege hinters Haus.

Do, 3. Jan. 2019 / 9 Uhr: Die Progosen haben sich total verändert

Heute schien in Hua Hin noch die Sonne. Kein Lüftchen und kein Blatt bewegte sich. Ich war froh, denn um 12 Uhr musste ich ins nahe Bangkok Hospital, um meine Augen-Spritze zu empfangen.

Die Wetterprognosen haben sich total verändert. Regen im Raume Hua Hin nur noch ein paar Stunden Freitag-Abends und Samstags. Von Sturm ist keine Rede mehr. Der Tropen-Sturm hat sich scheinbar mehr gegen den Süden Thailands verschoben und wird Phuket, Koh Samui und Umgebung mit voller Kraft treffen.

Fr, 4. Jan. 2019 / 8 Uhr: Himmel ist bedeckt

Kein Wind nichts, nur einige Wolken am Himmel. Es ist merklich kühler geworden. Ist dies die Ruhe vor dem kleinen Sturm bei uns?

Fr, 4. Jan. 2019 / 14 Uhr: Der Sturm erreicht Koh Samui (WebCam)

Auf einer der WebCams von Koh Samui konnte ich erkennen, dass  die ersten Ausläufer des Sturms an Land eingetroffen sind. Die See ist aufgepeitscht, die Palmen drehen sich im starken Wind, es regnet.

Die Wetterprognosen für Hua hin haben sich nochmals verändert. Mit Regen müssen wir erst am Samstag früh bis Sonntag-Mittag rechnen. Ich habe den hinters Haus in Sicherheit gebrachten Liegestuhl wieder aufgestellt, um mein heutiges Mittagsschläfchen im Freien zu geniessen

Sa, 5. Jan. 2019: Es regnet in Hua Hin

Es muss etwas nach Mitternacht gewesen sein, als es in Hua hin leicht zu regnen begann. Ein paar Mal hörte man aus der Ferne ein brummeliges Donnern.

Auf der WebCam von Koh Samui sieht man immer noch stürmische Winde und wellige See, aber nichts dranatisches. Wie ich vernommen habe, ist das Zentrum des Sturmes südlich der grossen Turistengebiete um Phuket vorbeigezogen und hat dort gewütet.

4. Jan. 2019 Tropensturm Pabuk über Nakhon Si Thammarat

So, 6. Jan. 2018 / 10 Uhr: Ende des Schreckens, die Sonne kommt

Fast die ganze Nacht regnete es. Ein feiner leichter Regen, optimal für die Landwirtschaft. In der Schweiz nennen dies „Landregen“. Gegen 10:30 scheint die Sonne wieder. Es wird spürbar wärmer. Wir litten in den vergangenen Tagen doch an „Kälte“ um die 20-22ºC.

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3. Jan. 2019: 3. Augen-Spritze – Mein Darm hat durchgehalten

Es scheint, dass die Augenspritze ohne Ueberraschungen nicht ablaufen kann. Beim letzten Mal hatte ch einen luftleeren Reifen am Roller. Diesmal bekam ich in der Nacht Duchfall und zwar einen nahrhaften. Jede Stunde musste ich. Dann nahm ich jedesmal, wie im Beipackzettel beschrieben eine Schmelztablette „Imodium“.

Um 12 Uhr ging ich zum letzten Mal aufs „Häuschen“, bevor ich mit dem Roller ins Spital fuhr. Ob mein Darm durchhalten wird? Er tat es. Ich weiss, auf ihn kann ich mich verlassen.

Man beachte, dass unter „Age“ sogar angegeben ist, dass ich seit 3 Tagen 76 Jahre alt bin

Wiederum zu  Hause meinte ich etwas Luft ablassen zu müssen. Es war keine Luft … ha ha ha …. und die Hose landete in der Waschmaschine.

Mit der Spritze hatte alles geklappt. Der Durchfall hielt auch am Tag darauf noch an. Aber ich fühlte mich nicht schlapp und hatte sogar Appetit auf eine leichte Malzeit

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Glückliche Zeit mit Pat

11 Jahre sind wir nun zusammen. Dank Pat habe ich einen grossen Teil Thailands kennen gelernt. Mit ihr und ihrer Schulklasse bin ich in den ersten paar Jahren in Thailand weit herumgekommen. Ich kenne mehr von Thailand als fast alle meiner hiesigen Freunde. Dann erkrankte Pat. Sie entkam nur knapp einer Säure-Gas-Explosion mitten in Bangkok. Sie leidet immer noch unter den zugezogenen Verätzungen.  Ihre Lunge, Leber und Stimmbänder sind angeschlagen. Sie braucht eine monatliche Behandlung im Spital.

Trotzdem finden wir immer wieder Zeit für einander. Monatlich verbringt sie etwa 2 Wochen in Hua Hin. Ihren 65.-Geburtstag feierten wir 3 Tage verspätet  am 22. Dezember in Samut Prakan (Bangkok) im Kreise ihrer Familie.

Geb.-Tags-Party von Pat mit Familie: Schwester, Jujee, Snooker

Sie benutzte die Gelegenheit, mich an bekannte und mir so liebe Orte zu bringen, die ich vor Jahren immer wieder besuchte: Unseren Hong Thong Tempel, den einmaligen Bang Phli Chinese Market, der grossen Samrong-Lebensmittel-Markt und den grosse Weihnachts-Sales-Markt unweit ihres Hause in Samut Prakan.

Da Pat nicht mehr sprechen kann, oder nur ganz leise, unterhalten wir uns via Google Translator auf dem Mobile-Phone und durch aufschreiben. Es geht recht gut. Ich habe gelernt, in Frageform zu sprechen, sodass Pat nur ja oder nein sagen resp. mit dem Kopf anzeigen muss. Wenn wir in Bangkok oder auch hier in Hua Hin etwas erfragen müssen oder im Restaurant etwas bestellen, schreibt Pat dies auf einen Zettel und zeigt es den betreffenden Personen.

22. Dez. 2018: Hong Thong Tempel

Mehr Bilder von Pat findet ihr in der „Foto-Galerie Thailand“: Bilder von Pat

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26. Dez. 2018: Immigration: Meine Aufenthaltsbewilligung ist um weitere 12 Monate verlängert

Vor 2 Tagen erhielt ich von der Thailändischen Immigration-Behörde auf meiner Thai-Mobile-Nummer die Message, dass mein Visum bald abläuft und ich so schnell wie möglich bei Ihnen vorbeischauen soll! Dies nenne ich Service! grossartig!

Es ist für mich immer ein Stress. Man weiss nie, ob die Thailändischen Immigration-Behörden etwas neues sehen möchte. Am besten nimmt man alles mit, was sie interessieren könnte. So zum Beispiel auch mein Bank-Büchlein, sowie einen aktuellen Kontoauszug.

Ich habs geschafft und innert 10 Minuten die Verlängerung meiner Aufenthaltsgenehmigung um weitere 12 Monater erhalten.

Thailand fordert seit ein paar Jahren gewisse Sicherheiten über die finanzielle Situation der Gäste. Seither ist die Zahl abgestürzter Farangs massiv zurückgegangen. Bisher habe ich diese Anforderungen mit den  geforderten 800’000 THB, das sind etwa 24’000 SFr. auf einem thailändischen Bankkonto, erfüllt.

Verlängerung Aufenthaltsgenehmigung (Visum) mit Multiple Entry gültig bis 13. Jan. 2020

Immer diese doch reche Summe auf einem Bankkonto haben mich gestört. Für die aktuelle Verlängerung meines Visum benutzte ich die andere Variante mit einer „Rentenbescheinigung“ meines Hauptsponsors Novartis, die von der Schweizer Botschaft in ein für Thailand offizielles Dokument umgeschrieben und ausgestellt wurde. Thailand verlangt eine monatliche Mindestrente von 65’000 THB, entsprechend etwa SFr. 2’000.–.

Am Vortage habe ich alles vorbereitet. Die beiden Formulare TM 7 und 8 aus dem Internet heruntergladen und mit einem „PDFXChange-Viewer“ direkt am PC ausgefüllt. Dann die Beilagen kopiert und beigeheftet. Die Rentenbescheinigung der Schweizer Botschaft holte ich mir im November, als ich ien paar Tage in Bangkok zum Shopping weilte.

Um 08:30 öffnet das Immigration Büro unweit von der königlichen Sommer-Residenz in Hua Hin ihr Türen. Ich kam 1 Stunde später und stellte fest, dass wenig los war. Ich traf den Velo-Kollegen Jos Klumper, der eben sein Verlängerung erhielt. Ich musste nur 3 Nummern warten. Alle meine Papiere waren in Ordnung. Die Dame war zufrieden und stempelte, wie das Zeug hielt. Schätzungsweise 20-30 Stempel waren nötig, um den Pass und die beiden Formulare TM7 und 8 mit den richtigen Visa-Inormationen  zu versehen.

Vorgehen und Anforderungen zu den Unterlagen: Siehe Beitrag in diesem Blog vom 3. Dezember 2018: „Anleitung zur Verlängerung der Aufenthaltsgenehmigung in Thailand“

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08/15-Weihnachts- und Neujahrsgrüsse machen mich traurig

Es ist wieder Weihnachts- und Neujahrszeit. Für viele eine einmalige Gelegenheit, Bekannten und weniger Bekannten zu zeigen, wie man sie lieb hat! Leider wissen die meisten nicht mehr, welche Bedeutung ein Weihnachts- oder ein Glückwunsch überhaupt hat: dem anderen zeigen, dass man ihn mag und an ihn denkt!

Dies macht man bestimmt nicht, indem man  ein Video aus dem Netz oder noch schlechter ein  soeben erhaltenes weiterschickt.

Solche Zusendungen machen mich traurig. Sie zeigen mir, dass ich denen nicht viel Wert bin. Ein paar Zeilen oder ein selbstgefertigtes Foto würde mir Sympathie und Zuneigung zeigen. Es muss kein grosser Brief sein. Aber etwas indivuduelles!

Ich danke allen meinen echten Freunden, die mir geschrieben, oder ein sympatisches Familien-Foto geschickt haben. Ich bin froh, dass ich jeden 10. Zusender zu meinen Freunden zählen kann.

Liebe Freunde und weniger Freunde. Nehmt dies zu Herzen. Lieber nur ein Bruchteil verschicken, aber dieses von Herzen!

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Hong Thong Tempel – Der Ort meiner letzten Begegnung

Dies stand schon lange fest und meine Tochter weiss es: Falls ich nicht in Europa sonden in Thailand versterben sollte, dann will ich hier in Thailand kremiert und meine Asche soll im „Wat Hong Thong “ ins Meer verstreut werden. Dies ist mein innigster Wunsch.

Am 22. Dez. 2018 besuchte ich mit Pat diesen für uns so besonderen Ort

Etwa 60 km ausserhalb von Bangkok (Song Khlong, Ampoer Bang Pakonk, Chacheongsao Province) liegt mitten im Meer der „Wat Hong Thong“ Tempel. Ich war im 2008  erstmals dort und war schon damals beeindruckt von der Ruhe und Zufriedenheit, die hier herrschte. Keine Hektik und kein Lärm. Viele Gläubige kommen hierher, um die Asche ihrer Verstorbenen im Meer zu verstreuen. Man sah noch ein paar Urnen zwischen den Sträuchern. Sie ruhen hier und niemand würde sie anrühren.

Alle paar Jahre besuche ich gemeinsam mit Pat diesen Tempel, weil wir beide an diesem Ort unsere Ruhe und Zufriedenheit finden.

Koordinaten:  N:13.47423, E:100.87230

Adresse: Song Khlong, Bang Pakong District, Chachoengsao

Wat Hong Thong

Wat Hong Thong

 

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Die POST, der Schweizer Staatsbetrieb wieherte

Wer vermuten würde, dass in einem Menue-Punkt „Bezahlen“ Rechnungen und Zahlungsaufforderungen abgelegt werden, der liegt bei der Schweizer Post falsch! Diese werden nämlich unter „Einstellungen“ abgespeichert. Darauf muss aber ein normaler Bürger zuerst kommen! Ich hab dies nicht geschafft!

Eine Zahlungsaufforderung ohne Rechnung !!!!

Ich habe bei der Schweizer Post den Service „e-Post Office“ gebucht. In diesem werden mir meine persönliche Briefpost gescanned und elektronisch als Mail zugestellt. Dieser Service ist nicht gerade billig, aber in meinem Fall mit den vielen Auslandaufenthalten zweckmässig.

Bisher funktionierte alles bestens. Bis am 1. Dezember ich  von der Post ein Mail erhielt: „Bitte begleichen Sie den offenen Betrag in E-Post Office mit einer gültigen Kreditkarte bis spätestens am 11.12.2018„.

Unverzüglich ging ich in die „E-Post-Office-Umgebung*, fand aber nirgends einen Hinweis auf eine offene Rechnung. Auch unter dem  „Bezahlen“ war nichts zu finden. Noch weniger funktionierte der Link, der im Mail mitgegeben wurde. Nach  einigem Hin- und her mit dem Kundendienst löste sich am 17. Dezember das Problem:  Die Rechnung war unter „Einstellungen“ abgelegt!

Sept. 2018: ePost-Office

Auf einen solch einfältigen Speicher-Ort für offene Rechnunge kann nur ein Staatsbetrieb kommen. Unter „Einstellungen“ verwaltet man normalerweise seinen Namen, Passworte und Darstellungen.

Seither ist die Welt für mich wieder in Ordnung. Ein Dank an den Kundendienst der Post, der diese Schwachpunkte in der Informatik eines Staatsbetriebes ausbaden musste.

 

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1. Dez. 2018: Mein Newsletter aus Thailand

Liebe Freunde in nah und fern

Die Zeit vergeht im Fluge. Mitte Oktober kam ich in Thailand an und bereits steht Weihnachten vor der Tür. Weihnachten wird auch in Thailand gefeiert. Es ist das Tag der „Gschänggli“.Ueberall steht der rot gekleidete Sankt Nikolaus mit seinem Schlitten auf weissem Glitzerzeugs herum. Meist ist das Zugtier ein skandinavischer Elch, wegen des grossen Geweihs. Und von überall tönt „Dijngle Bells“.  Die Thais lieben Märchen und Geschichten.

Die Zeit vergeht im Fluge, habe ich einleitend geschrieben. Am 6. Dezember wird meine Enkelin Anina volljährig, meine Tochter Daniela wurde vor wenigen Tagen 41 Jahre alt …. und ich fühle mich immer noch fit und untermehmungslustig.

Mir geht es in der Tat blendend. Ich geniesse meine zweite resp. dritte Heimat. Ich liebe das Klima, die Sonne mit dem angenehmen Wind vom Meer. Ich geniesse das feine Essen und die phantastischen Früchte. Alle 2-3 Tage steige ich aufs Rennrad und fahr mit meinen hiesigen Freunden ans Meer zur Dolphin Bay, in die Weinberge oberhalb Hua Hin oder zum Nachbarort Cha Am zum Frühstück. Jede Woche um die 200-250 km.

Kürzlich war ich in Bangkok, denn ich benötigte von der Schweizer Botschaft für mein nächstjähriges Visum einen beglaubigten Rentenbescheid. Nach sage und schreibe 5 Minuten hatte ich ihn! Dann gings ins Chinatown und am Tag darauf auf eine Klong-Fahrt auf dem letzten städtischen Klong Saen Saep. Mehr darüber konnt ihr in meinem bebilderten Bericht „Nov. 2018: Bangkok, Shopping, Chinatown und Klongfahrt“ nachlesen.

Lesenswert sind aber auch meine etwas humorvollen Erlebnisse im Bangkok-Hospital, als ich dort meine monatliche Augenspritze verabreichen lassen musste: „Meine Augenspritze in Hua-Hin auf thailändisch

Ich erlebe immer etwas, und sei es nur, dass ich mein tägliches 1-stündiges Mittagsschläfchen auf der Terrasse zelebriere. Ich geniesse dieses „süsse Nichtstun“ als Gegensatz zu meinen sportlichen Aktivitäten in der Umgebung von Hua Hin.

Vor wenigen Tagen waren wir mit dem Rennrad unweit von Hua Hin auf dem „Thanarat Infantry Camp“ in Pranburi. Dies ist eine Art Kaserne, aber beileibe nicht eine wie in der Schweiz oder Deutschland. Neben einem Golfplatz, Schwimmbad und Hotels ist auch eines der bekanntesten Militärspitäler hier angesiedelt. Ein zweispuriger Radweg führt über 17 km innerhalb des Camps. Er soll in nächster Zeit auf 50km erweitert werden. Der Camp belegt eine Fläche von  960 km². Eine unvorstellbare Grösse. Die Stadt Franfurt am Main hat nur 250 km² und Basel-Stadt sogar nur 23 km².

Heute am 1. Dezember treffe ich meinen Studienfreund Gilb mit seiner Esther aus der Schweiz. Wie jedes Jahr gehts zum Lobster Essen auf den Night Market. Ich freue mich auf jeden Besuch und Lebenszeichen. Es muss ja nicht ein hässlicher „Liebesgruss aus Slowenien“ sein, der mich Mitte November überraschte.

Ich wünsche Euch alles Gute, eine ruhige, besinnliche Advents- und Weihnachtszeit und grüsse Euch herzlichst
Euer Basler Max

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Thailändisches Schulsystem, Berufsausbildung, Studium

In den Schulsystemen sind sich Thailand und die USA gleich

Ein Strassen-Schneider in Bangkok

Ich kann nicht dafür unterschreiben, dass, alles genau stimmt, was ich hier schreibe. Aber das meiste sollte der Realität entsprechen. Das Schulsystem in Thailand „gibt sich Mühe“. Gleich wie das in den USA. Beide kennen nur die Grundschule und alles andere ist privat gegen Bezahlung. Wenn man Glück hat oder überdurchschnittlich intelligent oder ein Supersportler ist, dann erhält man ein Stipendium. Es gibt in beiden Ländern keine Berufsausbildung in unserem Sinne.

Falls man Handwerker sucht, dann ist es Glückssache. Alle geben sich Mühe, aber nur wenige sind echte Profis. Ich mit meinen Do-it-yourself-Erfahrungen könnte mich Schreiner oder auch Elektriker nennen, und wäre guter Durchschnitt.

Interessant ist, dass trotzdem überdurchschnittlich viele Thais einen Universitäts-Abschluss haben. Ob sie diesen effektiv erlangt oder erschwindelt haben, lass ich offen.  Die Lösung dieser Diskrepanz ist: Auf einer Thai-Universität kann man von der einfachsten Berufsausbildung bis zum Ingenieur und sogar mit Doktor-Titel abschliessen. Deshalb haben viele Friseusen auf einer Universität studiert. Oder sie studieren „Business Organization“, was etwa einer Sekretärin entspricht.  Dieser Weg kostet sehr viel Geld, weshalb viele der Thais nebenbei noch einem anderen Gewerbe , einem Horizontalen oder Massage oder was auch immer, nachgehen müssen, um sich das dazu notwendige Geld zu verdienen.

Ein solcher  Universitäts-Abschluss ist in Thailand äusserst wichtig, denn das erste, was ein Thai von einem anderen  erfahren  will, ist sein Beruf und seine Ausbildung. Daraus wird er den Fremden hierarchisch einstufen und einer Gesellschaftsschicht zuordnen. (Aeltere wie ich werden nach dem Alter gefragt und danach eingestuft!)

Ein Thai wird niemals „Chauffeur“ oder „Gärtner“ als seinen Beruf angeben. Er wird sagen, er habe ein „eigenes Business“ und sei selbständig. Als ich dies noch nicht wusste, hatte ich einmal zum Spass über Pat gesagt: „Sie sei die beste Chauffeuse in Thailand!“ (weil sie wirklich exzellent in Bangkok herumkurvte.) Darauf hing unser Haussegen ein paar Stunden schief!

Mein nachfolgend beschriebener Elektriker erzählte mir zum Beispiel voller Stolz, dass seine hübsche Tochter Hostess bei der vietnamesischen Fluggesellschaft sei! Die ganze Familie lebt vom Ansehen einer Person, als Hostess!

 

Hilfe, zwei meiner Deckenventillatoren waren defekt

Zwei meiner Decken-Ventillatoren hatten ihren Geist aufgegeben und mussten repariert oder ersetzt werden. Maleena, meine Hausbesitzerin,  organisierte einen Elektriker aus der Gemeindeverwaltung, der sich damit nebenbei etwas zusätzliches Geld verdient. Er empfahl uns, keine neuen zu kaufen, sondern  nur den Elektromotor auszutauschen, was ich dann auch unterstützte

Drei Tage später kam er mit den beiden revidierten Ventillatoren und begann mit der Montage an der Decke. Bereits auf Anhieb, drehten die Rotorblätter, aber es leuchtete kein Licht. Nun begann er zu denken und auszuprobieren. Schalter ein, Schalter aus … und dies x-Mal. Es nahm sogar den Schalter an der Wand auseinander. Mir wurde es mulmig. Ich versuchte  ihm auf englisch zu erklären, dass er bestimmt die beiden Stromkabel Phase und Nullleiter bei den beiden Anschlüssen für den Ventillator und die Lampen verwechselt hätte. Aber er verstand mich nicht oder wollte mich nicht verstehen. Zudem durfte ich ihn ja nicht blosstellen.  Aber glücklicherweise entdeckte ich, dass bei seinem probieren in einer bestimmten Stellung eine Lampe leicht leuchtete und flackerte, sobald er den Ventillator auf Volllast laufen liess. Ich zeigte ihm dies. Seine Augen leuchteten auf. Er tauschte die beiden Kabel aus. Ich war happy und er war happy, weil er sein Gesicht nicht verloren hatte.

Ja, so ist es in Thailand. Die meisten Handwerker lernen ihren Beruf „on the job“. Und hängen eben einfach Kabel aneinander. Deshalb sind in vielen Thai-Häuser die Phase manchmal auf der einen Seite der Steckdose, manchmal auf der anderen. Gleich wie beim Wasser. Manchmal ist das Warmwasser auf der rechten, manchmal auch auf der anderen Seite über dem Waschbecken.

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Geschichten aus Hua Hin: National-Hymne und Kulinarisches

Nationalhymne

Ich war auf dem Weg zum Markt, als auf einmal alle Leute auf den Gehwegen und die Fahrzeuge auf der Strasse stillstanden. Der Polizist, der vorher für die Parkordnung schaute, stand aufrecht mitten auf der Strasse und grüsse mit hocherhobenen Hand. Einzig der Mönch nebenan sprach sein Gebet zu Ende.

Um 8.00 Uhr morgens und um 18.00 Uhr abends wird die Nationalhymne Thailands auf Lautsprechern, im Radio und im Fernsehen gespielt. Alle Leute lassen dabei alles stehen und liegen. Sie richten sich auf, wenn sie nicht sowieso bereits stehen.  Nach rund 1 Minute endet die geisterhafte Zeit und Bewegung kommt wieder ins Leben der Thai.

Süssigkeiten

Bisher war ich der Meinung, die Thais haben wenige oder  keine Süss-Speisen. Ein paar Mal habe ich mich von Torten verführen lassen, sie aber nach wenigen Bissen weggeschmissen.

Als ich vor wenigen Tagen an einem kleinen Markt vorbeikam, sah ich diese Süss-Speise, eine Art Crepe Pfannkuchen mit Crème …. und habe mich in sie verliebt. Bereits am nächsten Tag habe ich mir nochmals eine Portion geholt zu SFr. 1.–

Shopping für mein Essen zu Hause

1-2 mal je Woche gehe ich auswärts essen. Aber dazwischen liebe ich es zu Hause. Den Salat kaufe ich im Geschäft bereits vorbereitet ein. Dazu gibt es oft ein Hühnchen, selten einen Fisch.

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