Liebe Freunde in nah und fern
Nun bin ich bereits 3 Monate in Thailand. Ich habe mich seit dem 16. September gut eingelebt, die Tücken der Zeitverschiebung und der fremden Lebensweise bestens gemeistert. Ich bin gegen die thailändische Version der Grippe geimpft, habe mein Visum (sprich Aufenthaltsgenehmigung) um ein weiteres Jahr verlängert und meine Orchideen-Pracht erfreut mich tagtäglich. Mein körperlicher Zustand ist top, denn ich gehe 2-3x die Woche ins Fitnessstudio und zum Schwimmen.
Der diesjährige 31. Dezember wird für mich ein ganz besonderer Tag werden: Ich kann dann bereits mein 25. Renten-Jahr feiern. Mein Dank gilt meiner Gesundheit und meinem langjährigen Sponsor Novartis.
Habt Ihr die Daten Eueres PC’s bereits gesichert? Lest meinen Abschnitt in diesem Newsletter „Daten-Gau durch Cloud-Verarbeitung mit Dropbox“. Ich beschreibe, wie ich um ein Haar alle meine Daten verloren hätte …. ohne meine zusätzlichen Daten-Sicherungen.

Rückblick auf meine Reise von Basel nach Bangkok
Wäre die Klimaanlage in der Swiss Boeing 777 auf dem Flughafen Zürich nicht ausgefallen, könnte ich von einem problemlosen Flug berichten. Dieser Umstand mit Innen-Temperaturen um gefühlte 40 Grad C, schweissnassem Hemd und einem Captain, dem nichts Besseres einfiel, als durchzusagen „Uns geht es nicht besser, wir haben dieselbe Temperatur im Cockpit„, trübte die Reise sehr. Ich hatte mit der Hitze im engen Raum des Flugzeugs stark zu kämpfen und war beim Start total durchnässt, obwohl ich doch Thailand-Temperaturen gewohnt sein sollte.
Unabhängig dieses Trauerspiels der Swiss habe ich mich entschlossen, nächstes Jahr mit einem leichteren und kleineren Gepäck zu reisen. Ich will nicht mehr 29 kg in einem grossen Koffer schleppen, dazu ein Cabin-Trolley mit meinen Notebooks und elektronischen Geräten, sowie dem Rucksack mit der Kamera und den DutyFree-Einkäufen. Ich werde den kleineren Europa-Koffer aktivieren und einen neuen leichteren Cabin-Trolley kaufen, sodass ich altersgerecht reisen kann.
Ihr fragt Euch mit Recht: Was schleppte denn der Max nach Thailand, wo er doch fast alles in seinem dortigen Haus hat und nur Kleider für 3-4 Tage Bangkok braucht? Die Frage ist berechtigt. Ich habe jedoch regelmässig einige Geschenke, ein paar Kilo Läckerli, Käse, Salami etc. bei mir. Auf einiges werde ich nun verzichten.
Wo könnte mein Alterswohnsitz sein?
Dieses Thema beschäftigt mich stark, denn ich befinde mich in einem gefährlichen Alter! In einem der letzten Newsletter habe ich darüber berichtet, dass ich mir ernsthafte Gedanken mache, wo und wie ich meine letzten Lebensjahre verbringen werde. Ich erwähnte, dass für mich ein Leben in einem Schweizer Altersheim nicht vorstellbar ist. Erstens, weil es zu teuer ist und zweitens, weil ich Probleme mit dementen Insassen habe. Von meinen beiden Kindern darf ich keine Unterstützung erwarten. Sie wohnen zu weit weg oder sind an ihrem Vater nicht mehr interessiert. Ich muss eigenständig als Single überleben. Da bleibt nach der Zeit mit Spitex wenig Raum. „Exit“ oder eine Flucht nach Thailand.
Viele schwierige Fragen bleiben dabei offen. Das Hauptproblem ist meine Makula-Erkrankung. Solange mein Augenlicht stabil bleibt, habe ich alles im Griff. Ich muss aber damit rechnen, dass es mit der Zeit schlechter wird. Dann stellen sich die schwierigeren Fragen. Kann ich überhaupt nach Thailand reisen? Will ich die ganze Zeit in Thailand bleiben oder nur temporär, vielleicht 9:3 Monate? Ich muss weiterhin in der Schweiz angemeldet bleiben, da ich auf meine Schweizer Krankenkassen-Versicherung nicht verzichten kann. Wer macht den Papierkram für die Steuern und Einzahlungen? Ich werde in der Schweiz einen Treuhänder brauchen.
Daten-Gau durch Cloud-Verarbeitung mit Dropbox
In der Computerwelt warnt man regelmässig vom Crash der Platten-Speicher in den PCs und den damit zusammenhängenden Datenverlusten. Einen solchen Fall habe ich in meinen rund 30 Jahren PC-Erfahrung nie erlebt. Hingegen sind mir bereits 2x von IT-Dienstleistern Daten gestohlen resp. vernichtet worden. Vor gut 20 Jahren als mein Internet-Provider von einem Tag auf den anderen den Internet-Zugriff sperrte und nun aktuell im Oktober 2025 , als der „Cloud-Dienst Dropbox“ mir seinen Service sperrte und alle Daten auf seinem Server konfiszierte, insgesamt 1 TB Daten mit Korrespondenz, Fotos, Dokumenten, Homepage-Einträgen und Scripts etc.
Im ersten Fall war es eine Aenderung des Geschäftsprinzips, im Falle von „Dropbox“ wurde mir trotz Nachfrage nie der wahre Grund genannt. Der Anbieter versteckte sich dahinter, dass ich unseriöse und gesetzeswidrige Daten gespeichert hätte … und gemäss Geschäftsbedingungen „müssen sie die Gründe auch nicht genauer begründen! Ihr Entscheid sei endgültig!“ Immer mehr zeichnet sich ab, dass ich mich möglicherweise in meiner Homepage etwas zu emotional mit dem amerikanischen Dummkopf befasst habe. Der amerikanische Geheimdienst lässt alles durchsuchen, was in den Staaten gespeichert ist. (Man merke: Ich verzichte darauf, gewisse kritische Suchworte zu verwenden.)
Achtung: Cloud-Anwendungen aller Art sind mit hohem Risiko für Deine Daten behaftet.
In der Zwischenzeit habe ich den grössten Teil meiner Daten ab Sicherungen wieder rekonstruieren können, da ich in weiser Voraussicht zusätzlich zu Dropbox periodisch alle wichtigen Daten auf externen Speicherplatten sicherte. Dabei musste ich leider feststellen, dass Dropbox mit seinen Synchronisierungs-Indizes einen grandiosen Chaos in meinen Daten hinterlassen hat. Der Wiederherstellungs- und Löschaufwand war und ist immer noch riesig. Deshalb ein Aufruf an Euch:
Lieber eine Sicherung zu viel, als eine zu wenig
Gedanken zur Digitalisierung
Ich bin in der glücklichen Lage, dass ich in meinem ehemaligen Beruf mit Computern zu tun hatte. Ich habe wenig Angst vor digitalen Werkzeugen, aber trotzdem Respekt, wenn etwas Neues Pflicht wird. Ich denke da an die digitale Steuerveranlagung in der Schweiz, oder an das eBanking mit Gesichtserkennung in Thailand, oder an die Nutzung von QR-Codes als Alternative zu Zahlung an der Kasse durch Geld, oder an das neue digitale Einreiseformular TDAC in Thailand.
Ein PC und ein digitales Telefon sind heute ein MUSS für jeden Haushalt. Ohne Messengers wie WhatsApp, eMail, eBanking, Navigation, Hotel- und Flugreservation geht gar nichts mehr. Dann ärgern einem die Hersteller mit ihren regelmässigen Updates. Oft sehen die gewohnten Werkzeuge anders aus oder funktionieren im Falle von Microsoft nicht mehr. Stunden habe ich bereits zur Lösung solcher Probleme verbracht.
Wie bewältigen dies unbedarfte Personen, die keine Affinität zur modernen Technologie haben? Deren PC auf einmal nicht mehr funktioniert? Die ihre Daten auf dem PC nicht mehr finden und den PC als Daten-Moloch verdammen? Dieses Problem wird immer grösser. Wir brauchen „öffentliche PC-Support- und Schulung -Treffs“ für die vielen überforderten Senioren.
Ein kurzer Blick zurück: 3. Nov. 1990 – Ende einer langen Sucht
Vor 35 Jahren am 3. Nov. 1990 habe ich mit Rauchen aufgehört. Ich war eine Dampf-Maschine. Von einem Tag auf den anderen, von 40 Zigaretten auf 0. Die Marken Select, Marlboro, Kent, die Ormond-Junior Zigarillos und die Dannemann-Zigarren sowie der Pfeifentabak Clan waren meine bevorzugten Marken. Damals kostete ein Päckchen Zigaretten SFr. 2.50. Ich rauchte täglich für SFr. 5.–. Heute wäre diese Sucht unbezahlbar und würde mich täglich SFr. 16.– kosten !!!
Das Wahrzeichen von Hua Hin: Alter Bahnhof
Das nachstehende Oelgemälde im Format 1m x 60cm habe ich nach einem eigenen Foto als Vorlage von einem einheimischen Künstler malen lassen. Es handelt sich um das historische königliche Wartehaus mit einfahrendem Orient-Express. Es hängt nun in meinem Schlafzimmer über dem Bett.

Hinweise auf neue Leckerbissen in meiner Homepage
Seit meinem letzten Newsletter aus der Schweiz habe ich einige nach meiner Meinung sehenswerte Reise- und Erlebnis-Berichte ins Internet gestellt:
- Ich berichte über meinen diesjährigen Aufenthalt in Wien mit dem Höhepunkt eines Opern-Besuches im im Opernhaus und dem Vienna-Pride-Umzug: 10. – 20. Juni 2025: Basler Max in Wien – oder – Wandern durch Wien
- Im Juli verbrachte ich wiederum ein paar Tage in München, wo ich meine Liebe zur künstlerischen StreetArt ausleben, das Audi-Werk in Ingolstadt und das Franz Marc-Museum der blauen Reiter besuchen konnte: 13.. – 18. Juli 2025: Bereits zum 9. Mal in München
- Mit einiger Verzögerung habe ich auch den Bericht über meinen 8. Besuch in München bei den Rehlens fertiggestellt. Heinz und Edith führten mich damals im 2023 ans „Münchner Oktoberfest, nach Salzburg, Garmisch und Mittenwald, zum Buchheim-Museum am Starnbergersee mit der Otto Waalkes-Ausstellung und ins Kloster Andechs zum Haxen-Essen“.
- Nach Wien mit dem „Viena-Pride-Umzug“ wagte ich mich dieses Jahr an die „Street Parade in Zürich„, der grössten LGBT-Veranstaltung der Welt. Meine Eindrücke und Bilder sind sehenswert: „Streetparade 2025 in Zürich“
- Aktuell sind meine Berichte über meinen bisherigen Thailand-Aufenthalt: „Besuch des Jim Thompson House in Bangkok“ und den Foto-Bericht über das „Künstlerdorf Artist Villlage in Hua Hin“
Blick in die nähere Zukunft
Es steht nichts Besonderes auf meinem Programm. Vielleicht ein paar Tage nach ChiangMai oder Kanchanaburi zur Todeseisenbahn, die während des Zweiten Weltkrieges erbaut wurde. Diese Bahnlinie überquert auf der Brücke den Fluss Kwai, bekannt aus dem Film „Die Brücke am River Kwai“
Die Adventszeit mit Weihnachten und dem Silvester hat eben begonnen. Beides wird auch in Thailand gefeiert, wobei kein Thai weiss, was Weihnachten bedeutet. Für sie ist Weihnachten der Tag für Geschenke, dem liebsten Hobby der Thais.
Am 11. März 2026 steht dann wieder mein Rückflug in die Schweiz an, wo neue Herausforderungen mich erwarten.
Ich wünsche Euch allen eine schöne Adventszeit, frohe Weihnachten und einen gute Rutsch ins 2026. Bleibt gesund und geniesst das Leben
Ganz liebe Grüsse aus Hua Hin
Euer Thai und Basler Max