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Das Chaos-Haus „Dusit Land 10 Nr. 34/133“ in Hua Hin

Das „alte Haus von Rocky Docky„, wer kennt nicht diesen Ur-Schlager gesugen von Bruce Low steht genau vis-à-vis von mir im „Dusit Land & House 10“. Es hat die Hausnummer 34/133 und ist ein grosses Aergernis . Das Haus ist gleich alt wie meines, aber es wird umgebaut. Total-Sanierung nennt man dies. Als ich Mitte Septemberletzten Jahres in Hua Hin ankam, haben sich meine Nachbarn bereits beschwert ob des aufdringlichen Lärms, den die Renovation mit sich brachte.

Seither sind 6 Monate vergangen. Schmutz, Lärm, Abfall, Staub etc beeinträchtigen mich enorm. Die Hauseigentümer lassen sich nicht sehen. Sie waren nur kurz über Weihnachten/Neujahr hier und haben scheinbar einiges am Umbau wieder geändert.

Die Handwerke sind auf sich selber gestellt und können tun und lassen, wie es ihnen gefällt. Nun wird weiter gehämmert, geschliffen und gesägt. Je nach Wind ist die Luft voller Staub. Obwohl ich Fenster und Türen geschlossen halte, sind die Möbel und der Fussboden bereits in kurzer Zeit mit Schmutz belegt. Wöchentlich muss meine Putzfrau alles feucht abstauben und aufnehmen. Ein Jammer. Ein Neubau hätte bestimmt weniger Emissionen mit sich gebracht.

Die Haus-Eigentümer haben sich mit diesem Werk keine Freunde geschaffen.

3. Feb. 2026: Das Haus rechts wird umgebaut

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16. – 31. Jan. 2026: Täglicher Live-Ticker vom Thai-Max

+++ Izakaya88-Restaurant +++ Hotel Aranta Suvarnabhumi +++ Moskitos und Benzin +++ Fotowalk durch Alt-Hua-Hin +++ T.r.u.m.p am WEF +++ Verbrechen in Hua Hin +++ Smog über Thailand +++ Kriegserklärung der USA +++ Meinungsfreiheit +++

Live Ticker

Fr, 30. Jan: Ich fühle mich stark dank Schwimmen und Gym

Mehrmals wöchentlich gehe ich schwimmen und ins Fitness. Im Brust- und Chrawlstil schwimme ich gegen 300 m. Diese Distanz genügt mir. Der Sport zeigt aber immer mehr Früchte. Meine Muskeln stärken sich und ich habe mehr Kraft in den Armen. Die hängende Altershaut an den Armen ist beinahe verschwunden.

Do, 30. Jan: Sushi-Essen im Izakaya88 mit Pitta und Maleena

Jährlich lade ich meine Hausvermieterin Maleena zu einem feinen Essn ein. Als Dank für das Putzen des Hauses, bevor ich im Herbst eintreffe. Diesmal gingen wir wieder ins Izakaya zum Sushi-Essen. Es war ein Genuss. Ich bin gespannt, wie lange dieses Restaurant überleben wird, denn neben uns war nur 1 weiterer Tisch mit Personen belegt.

Di, 27. Jan: Hotel Aranta Suvarnabhumi in Lat Krabang gebucht

Am 10. März werde ich Hua Hin im Taxi von Mr. Chao um 12 Uhr verlassen und im Hotel „Aranta Suvarnabhumi Airport“ in Lat Krabang 10 Minuten vom Flughafen entfernt übernachten. Am Tag darauf gehts um etwa 13 Uhr zurück in die Heimat. Heute habe ich gebucht 1’807 THB inkl. Frühstück und Flughafen-Transfer, das sind ungefährt SFr. 45.–

Di, 27. Jan: Moskitos, Benzin voll tanken

Der Moskito-Killer, den ich vor ein paar Tagen für 550 THB gekauft habe, bewährt sich 100%. Sein blaues Licht zieht die Moskitos an, wo sie dann verbrennen.

Als Autofahrer in der Schweiz war das Tanken immer eine kostspielige Sache. Schnell waren Fr. 100.– weg. Heute musste ich meinen Roller auftanken, das 3. Mal seit ich in Thailand bin. 100THB hat es gekostet, rund Fr. 2.50. Ich gebe aber auch zu, dass ich mit dem Roller nur zum Essen, Fitness und zum Einkaufen fahre und dies sind kurze Strecken.In den letzten Monaten in Hua Hin bin ich rund 510 km gefahren.

So, 25. Jan: Putztag und Fotowalk in Alt-Hua-Hin

Jeden Sonntag Morgen kommt meine Putzfrau und bringt mein Haus auf Vordermann. Mit dem neuen Staubsauger, den ich vor einer Woche gekauft habe, ist sie begeistert und schwärmt über den Schmutz, den sie damit aufsaugen kann.

Nach meinem üblichen Mittagsschläfchen fuhr ich in denalten Teil von Hua Hin mit den wenigen noch vorhanden Holzhäuser.n Vor allem die Restaurants auf Holzstelzen über dem Meer haben es mir angetan. In wenigen Jahren werden die abgerissen, damit die Gemeinde auf diesem Platz einen öffentlichen Strand machen kann. Etwas das sie vor vielen Jahren verpasst hatten, als sie den kilometerlangen Strand vor Hua Hin den reichen Hotels verkauft haben.

Es ist schade. Die Gemeinde Hua Hin rutscht von einem Fehlentscheid in den anderen. Diese Fisch-Restaurants hinausgebaut aufs offene Meersind die letzten privaten Restaurants direkt am Meer. Sie sind einmalig und beliebt bei allen Gästen. Bald gibt es nur noch die grossen und teuren Hotel-Restaurants mit Blick auf Meer.

Sa, 24. Jan: Rückblick auf meine Massage vom Mittwoch

Ich habe es bereits in meinem Mittwoch-Posting erwähnt: Die Massage war wahrscheinlich zu hart. Und in der Tat, ich spürte die Nahwehen noch am Donnerstag. Mein Körper rebellierte gegen die harten „Eingriffe“ und reagierte mit starken Schweissausbrüchen. Er musste sichwieder stabilisieren. Dies war sicher nicht mein Ziel bei der Massage. Ich werde es nächstes Mal mit einer feineren Öl-Massage angehen.

Fr, 23. Jan: Schwimm- und Sauna-Tag

Kurz nach 8 Uhr wanderten wir beide bereits in Schwimmbad. Die Sonne schien und die grauen Schmutz-Wolken der Vortage waren wie weggeblasen. Ich machte meine 300m, liess mich etwas anbräunen und dann ging es wieder nach Hause zum Frühstück.

Am Nachmittag führte uns der Weg, wie immer am Freitag, in die Jintana-Sauna und anschliessend ins Fässli-Restaurant in der Soi102. Für mich ein geruhsamer Nachmittag mit 4 Saunagängen, Pitta brachte es auf das doppelte. Sie ist ein extremer Saunafan und geniesst die Hitze und das Schwitzen. Eine AusnahmeFrau!

Mi, 21. Jan: T.r.u.m.p am WEF: Pöbeleien, Erpressungen und Lügen

Ich habe mir lange überlegt, ob ich seine Rede am WEF in Davos kommentieren soll. Ich habe diese nämlich verfolgt, trotz Ärger und Wut über seine Pöbeleien, Lügen, Eigenlob, Protz, Beleidigungen, Erpressungen etc. Eine Rede voller Feindseligkeiten gegenüber Europa. Er ist und bleibt ein schrecklicher Mensch. 1,5 Stunden hat er gesprochen und seine wirren Gedanken verbreitet. Auch die Schweiz bekam ihren Senf ab. Er T.r.u.m.p war der „Beste und Erfolgreichste, alle anderen kleine Würmer“. Irgendwie kamen bei mir Erinnerungen an einen anderen Führer vor 90 Jahren auf, der ähnlich polterte.

Was mir aber am meisten zu denken gibt, dass dieser Mensch das Staatsoberhaupt der grössten Wirtschaftsmacht USA ist und seine Untertanen ihn mehr oder weniger akzeptieren. Es regt sich kein oder wenig Widerstand, obwohl er sie tagtäglich mit Militär, ICE und einschneidenden Massnahmen quält. Unbegreiflich und armselig. Ich wiess jedoch aus Erfahrung, ein grosser Teil der Amis ist unbelesen und deshalb für Populisten ein leichtes Spiel.

Noch etwas zur obigen Schreibweise des Namens. Die Punkte zwischen den Buchstaben sollen die Suchsysteme etwas verwirren. Ich möchte die Macht der US-Geheimdienste nicht auf mich ziehen.

Mi, 21. Jan: Ein harter, getakteter Sportstag

Um 05:30 bin ich aufgestanden, um 7 Uhr war ich 1 Stunde im Fitness-Center und um 08:15 ging es ins Schwimm-Center, wo ich meine 300 m abspuhlte. Nach dem anschliessenden Frühstück begab ich mich um 11 Uhr zu Tai- und Öl-Massage.

Nach einem 1 stündigen Schlaf auf der Sonnenliege im Freien begannen die Pitta-Tage. Diese körperliche Kombination am Vormittag hat mich geschafft. Vorallem die Massage war wahrscheinlich etwas zu hart. Mein Köper wehrte sich noch Stunden später mit Schweissausbrüchen.

Di, 20. Jan: Mord und Totschlag in Hua Hin

Am Neujahr tötete ein Teenager einen Mann am Pier vom Hua Hin, an diesem Wochenende wurde ein Schwede mit Rauschgift verhaftet und in der Nacht auf den gestrigen Montag wurde in der Soi88/1 (Rotlichtviertel) eine Hotelangestellte an ihrem Arbeitsplatz im Hotel ermordet.

Nachtrag vom 20.1.26: In der Zwischenzeit hat die Polizei einen Verdächtigen verhaftet, einen Obdachlosen. Ob er wirklich der Täter ist? In Thailand ist dies üblich. Die Polizei muss chnell einen Erfolg für die Oeffentlichkeit und Presse ermelden. In kurzer Zeit präsentiert sie für die Medien einen Verdächtigen, meistens einer, der sich nicht wehren kann und kein Geld für Bestechung hat, und dann versandet die Geschichte und man hört nichts mehr.

Interessant an der ganzen Geschichte. Die Polizei stellte eine Belohnung von 30’000 THB in Aussicht, für den, der Hinweise zur Verhaftung des Mörders liefere. 30’000 THB entsprechen SFr 800.–

Ich interpretiere diese schrecklichen Ereignisse als Zeichen derHoffnungslosigkeit vieler Thais, auch im Rotlichtviertel. Ihre Saison mit zahlungskräftigen Ausländern dauert nur wenige Wochen um die Weihnachtszeit. Voher und nachher herrscht tote Hose. Jede Bardame, Masseuse, Prostituierte oder auch Ladyboy kämpfen monatelang ums überleben.

Mo, 19. Jan: Heftiger Smog über grosse Teile Thailands

Ueber grosse Teile von Thailand wurde Smog-Alarm ausgerufen. Die Schmutzwerte betragen das 4-fache des WHO-Jahresrichtwertes. Ganz extrem ist es in Bangkok, weil da noch der Verkehrsschmutz dazu kommt. Wer sich in diesen Tagen auf den Strassen Bangkoks aufhält, riskiert seine Gesundheit. . Einzig der Süden ist davon verschont.

Mich hat dieser Schmutz noch nicht spürbar beeinträchtigt. Einzig der leichte Dunst am Himmel und der neblige Fernblick zeigen, dass da etwas nicht stimmt.

Mi, 19. Jan: Tagesanbruch und Sonnenaufgang

Fitness und Gym war angesagt. Ueberrascht war ich ob des späten Sonnenaufgangs am Morgen früh. Es wurde erst zwischen 06:50 und 7 Uhr hell und heller.

Ich habe mich im Internet erkundigt und festgestellt, dass in diesen Tagen der Sonnenaufgang zum spätesten Zeitpunkt im Jahr stattfindet, nämlich um 06:51 Uhr. Der früheste Sonnenuntergang findet im Dezember um 18:11 Uhr statt.

So, 18. Jan: Ein Mensch, der seine Freunde verrät, ist ein Unmensch!

Meine Stimmung ist im Keller. Ich bin wütend und verzweifelt! Ich muss gestehen, dieser Typ stellt den Putin in den Schatten. Er führt Krieg gegen die ganze freie Welt! Was mich aber am meisten ärgert, dass die amerikanische Bevölkerung noch immer nicht realisiert, wohin ihr Führer sie führt! Mitgegangen, Mitgefangen!

Sa, 17. Jan: Trump erklärt der EU den Krieg! Ende der Nato?

Trump verhängte gegenüber den EU-Ländern, die sich gegen eine Annexion Grönlands wehren, weitere Strafzölle bis zu 25%. Dies ist eine klare Kriegserklärung des grössten Verbrechers und Idioten gegenüber der EU. Es könnte auch das Ende der Nato sein.

Damit bestätigte sich die Weisheit, dass man nie Erpressern nachgeben oder sogar mit ihnen zusammenarbeiten darf. Diesen Fehler machte die westliche Welt bereits gegenüber Hitler, Putin und nun beim amerikanischen Schwachkopf.

Ich habe mich entschlossen, als Protest gegenüber dem amerikanischen Diktator, der USA und seiner Bevölkerung, die ihn immer noch grösstenteils unterstützt, im sozialen Medium Facebook jeden Tag eines der vielen Anti-Trump-Videos und -Satire-Bilder zu teilen.

Fr, 16. Jan: Ungepflegt, Vögel im „Ruam Saep Yokkhok“ Restaurant

Nach einer gemütlichen und schönen Strandwanderung kehrten wir am späteren Nachmittag um 5 Uhr zum Dinner ins Restaurant „Ruam Saep Yokkhok“ an der Phetkasem zwischen Market Village und G-Hotel ein. Ich kannte es von früher und liebte es wegen seiner kleinen Ess-Hütten im Inneren des Hofes.

Leider war unsere Erfahrung erschreckend: Unsauber, auf Bänken und Tischen Kot von unzähligen herumfliegenden Vögeln jeder Grösse, auch Tauben, die bekannt dafür sind, Krankheiten zu verbreiten. Der Höhepunkt war, dass sich diese Vögel ungeniert in der Aussenküche an den Früchten und Gemüsen für Salate gütig taten und ihren Kot hinterliessen. Ein Papaya-Salat mit Tauben-Kot ist Geschmackssache. Es war fast Nebensache, dass der bestellte geräuchten Wels mindestens vom Vortag war. Sein Fleisch war trocken ohne Saft!

Mir hat früher eine ältere Thai-Freundin geraten, bevor ich etwas in einer Strassen-Küche kaufe, soll ich deren Kleidung begutachten. „Saubere Kleidung und Fingernähgel, sauberes Essen“. Andernfalls Hände weg. Das „Ruam saep Yokkhok“ fiel nicht in die saubere Kategorie.

16. Jan. 2026: Hua Hin Restaurant „Ruam Saep Yokkhok“

Fr, 16. Jan: Sam Gruber oder die Diskussionskultur und Meinungsfreiheit in Facebook

Ich habe lange Zeit die Facebook-Beiträge von Sam Gruber, seines Zeichens ehemaliger Journalist und Inhaber eines Ressorts in Koh Samui, im Facebook verfolgt. Seine Meinungen waren oft linkslastig, aber dies störte mich eigentlich wenig, denn ich stehe auf Meinungsfreiheit.

Manchmal erwiderte ich ihm, weil ich total anderer Meinung war, z.B. in der aktuellen Beurteilung der Deutschen Wirtschaft oder der Vorschläger der deutschen SPD. Während er immer noch von der Wirtschaftsmacht Deutschlands schwärmte, warnte ich ihn, weil sie nach meiner Meinung auch wegen der fehlenden Einsicht durch die SPD vor dem Abgrund stehe. Leider hat er dies nicht akzeptieren können und schrieb mir unsachliche, emotionale „Besserwisser-Kommentare“ zurück.

Das ganze eskalierte, bis er mich heute aus dem Kreis seiner Diskussionsseite samt meinen Beiträgen löschte. Ein eigenartiges Verhältnis zur Meinungsfreiheit eines Ex-Journalisten, der Andersdenkende ausschliesst.

Fr, 16. Jan.: Nach den Sandstürmen ein Staubsauger

Meine Putzfrau riet mir nach den Sandstürmen der letzten Wochen, mir einen Staubsauger zuzulegen. Das normale Wischen mit den Langhaar-Besen wirble den Sand nur auf. Ja, sie hatte recht und wir marschierten resp. fuhren ins nahe HomePro, wo wir einen Hitachi-Sauger für 2’180 THB (das sind etwa Fr. 55.–) kauften. Einen ohne Papier-Staubbeutel. Der Transport nach Hause war recht tricki. Pitta musste das Paket auf dem Roller halten, während ich ganz vorne auf dem Sitz sass. Aber es klappte bestens.

Nun habe ich noch ein Problem. Wie kann ich ihn vor der Hausbesitzerin schützen, denn sie ist ein technisches Ferkel. Sie hat mir schon einiges zerstört, weil sie kein Verständnis für die Feinheiten der Technik hat und ihre Kraft einsetzt , wenn etwas nicht leicht geht.

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1. – 15. Nov. 2025:Täglicher Live-Ticker vom Thai-Max

+++ Mein neues Leben +++ Hua Hin Bahnhof +++ Bruch Vater-Tochter Beziehung +++ Crawlen +++ Visum-Verlängerung +++ Massage +++ Vineyards, Höhlen +++ TÜV +++ Abfall-Konzept +++ 35-jähriges Jubiläum +++ Jim Thompson House +++ Halloween +++

Live Ticker

Sa, 15. Nov: Es ist geschafft – alles gelöscht

Ich musste es schaffen, so schnell wie möglich alle Beiträge über Daniela zu löschen, damit ich wieder ruhiger atmen und vorallem schlafen kann. Ich wollte keine Arbeiten vor mir her schieben! Es ging scheller als erwartet, weil die Scripts glücklicherweise keinen Schaden durch Dropbox genommen hatten.

Es tat aber schon weh, denn ich hatte viel Arbeit in die einmalige Erinnerungen aus dem Kosovo und auch von der grossen, gemeinsamen Thailandreise vor 2 Jahren investiert..

Sa, 15. Nov: Mein neues Leben!

Noch gestern in der Sauna, als ich mich auf der Liege ausruhte, kam es wie ein Blitz über mich. Ich dachte über ein neues Leben nach. Ein Leben ohne Kinder. Ein längerer Aufenthalt in Thailand, aber auch 2-3 Monate mit Pitta in der Schweiz. Es war typisch Max. Nach 2-3 Tagen im Tief und Nachdenkens gings aufwärts.

In der Nacht auf den heutigen Samstag habe ich schlecht geschlafen. Ich war voller schöner Gedanken, wie mein neues leben aussehen könnte. Anstatt zu schlafen, machte ich mir Pläne und Ueberlegungen. Wie? Wann? und Wo? Nun habe ich einiges zu tun. Es gilt einiges abzuklären. Auf geht’s!

Fr, 14. Nov : Bild im Schlafzimmer aufgehängt

Es war eine fast feierliche Zeremonie, als und wie ich die beiden Nägel in die BetonWand klopfte, ohne die Finger zu quetschen und das neue Bild „Old Trainstatio n Hus hin“ aufhängte.

Do, 13. Nov: Oel-Gemälde „Old Train-Station Hua Hin“ abgeholt

Heute Abend haben wir das in Auftrag gegebene Oelgemälde mit dem alten Wartehaus beim Künstler „Aod Intarasaard“ im Night-Market abgeholt. Es gefällt uns ungemein. Morgen werden wir es aufhängen.

Daraufhin haben wir dem Künstler einen neuen Auftrag gegeben mit dem Titel „Kung Fu Fighting“. Ein humoristischer Kampf zwischen Pitta und mir. Ich bin gespannt, was daraus wird. Es war ein Gaudi

Mit dem Künstler Aod Intarasaard

Do, 13. Nov: Meine Antwort auf die Erpressung

Nach zwei teils schlaflosen Nächten und intensivem Nachdenken habe ich heute früh meiner jüngeren Tochter auf Ihre Forderung aus heiterem Himmel „alle Berichte und Fotos mit ihr und ihrer Familie in mein Hompage zu löschen“ geantwortet. Ich werde ihrer Forderung bis Ende Dez. 2025 nachkommen, obwohl sie alle betroffenen Beiträge seit Jahren kannte und auch akzeptierte. Ich möchte damit jeder Diskussion aus dem Wege gehen. Ich habe sie nochmals darauf aufmerkam gemacht, was eine solche Forderung mit Gerichtsandrohung für eine Vater-Tochter-Beziehung bedeutet: Ein schwer zu heilender Bruch nämlich!

Nun werde ich beginnen, zu löschen, damit meine angeschlagenen Gefühle und Emotionen sich möglichst schnell wieder normalisieren. Zudem ist nun klar, dass ich im Alter mit meiner Augenkrankheit keine Hilfe von meinen Töchtern erwarten kann. Ein solches Ende hätte ich im Traume nie erwartet. Ich muss jetzt aufpassen, dass ich schnellstmöglich aus meinem Tief komme und optimistisch in meine Zukunft sehen kann. Glücklicherweise habe ich Pitta an meiner Seite. Ich muss bald wieder stark sein!

Di, 11. Nov: Aerger über Aerger, aber nicht in Thailand

Es ist zum kotzen. Ich möchte nicht mehr als Ruhe und Zufriedenheit. Aber diese störte ein Mail vom heutigen Tag, in der meine jüngere Tochter mich unter Gerichtsandrohung auffordert, alle Einträge in meiner Homepage über sie und ihre Familie innert 1 Woche zu löschen. Es handelt sich dabei um Einträge, die Jahre alt sind, die ich ihr zuschickte, die sie akzeptierte und auch weitergegeben hatte.

Mich hat dieses Mail zu tiefst getroffen. Es war eine unerwarteter Schlag ins Gesicht, wie aus dem Nichts. Warum muss man sogleich mit dem Gericht drohen, wenn man seine Bedenken und Anliegen mit einem Telefon oder anständigen Mail problemlos anbringen könnte. Ich vermute, da steht jemand anderes oder eine Organisation dahinter.

Di, 11. Nov: Mein Schwimm-Trainer ist zurück

Bereits gestern traf ich kurz meinen Schwimm-Trainer Jan aus Schweden, als ich das Schwimmbad verliess. Heute gab er mir erstmals Ratschläge zu meinem Crawl-Stil. Er meinte, ich sei noch kein Delphin, aber mindestens ein Buckelwal! Spass beiseite. Er korrigierte mich auf vermehrte Twist-Drehung beim Crawlen und Blick zurück beim Luft holen, damit mein Körper flach auf dem Wasser und nicht nach unten sinkt. Nun werde ich weiter üben. Ich bin froh ob der Ratschläge.

Mo, 10. Nov: 1-Jahres-Visa-Verlängerung abgesessen

Ich habe versucht, ganz ruhig zu bleiben und mich nicht aufzuregen. Dies gelang auch recht gut, bis die Uhrzeit immer mehr gegen 16:30 Uhr dem Büroschluss vorrückte. Ich hatte die Warte-Nummer 141. Dann entdeckte ich, dass niemand mit Warte-Nummer 139 zum Schalter ging! Flugs sass ich auf dessen Stuhl. Kurz vor Büroschluss.

Es war ein grosses Aergernis. Nach 2 Stunden Wartens hatte ich endlich meine 1-jährige Visums-Verlängerung in der Hand. In dieser Zeit haben die Immigration-Officiers an 4 besetzten Schaltern insgesamt 10 Visa von normalen Gästen bearbeitet. Das heisst von Gästen, die ordnungsgemäss eine Nummer gezogen und gewartet haben, bis ihre Nummer aufgerufen wurde. Ich hatte bei Ankunft um 14:30 Uhr im Immigration-Center die Nummer 141 gezogen und eben war die Nummer 130 zur Bearbeitung aufgerufen worden. Der Warteraum war bumsvoll.

In derselben Zeit, also in rund 2 Stunden, haben die „eifrigen“ Schalter- und Backoffice-Officiers um die 30-50 Visa bearbeitet, die von den Damen der privaten Visa-Centers unter Umgehung der Nummern-Kontrolle direkt ins Back-Office gebracht wurden. Deren Kunden erhielten das Visum in rund 15 Minuten. Diesen Super-Service lassen sich alle bestens bezahlen. Zwischen 10 – 20’000 THB (entsprechend 250-500 SFr.) muss man dafür je nach Schwere des Falles schon aufwenden.

Ich bezahlte für die „Visum-Extension“ und ein „Single Entry“ 1’900 plus 1’000 THB, also Total 2’900 THB

Sa, 8. Nov: Massage hält jung und schön

Die Thais sind ein liebes Volk. Immer wieder betonen sie, wie jung und „strong“ (stark) ich aussehe. Wenn ich m Morgen früh in den Spiegel schau, dann sieht mich ein alter Mann an, aber im Laufe des Tages wird es immer besser und ich kann den Thais wieder glauben.

Heute war ich bei „Mam“ zur thailändischen Oel-Massage. Ein Eldorado für den Körper und die Haut, wie Mam immer wieder betont. Und es tat wirklich gut. Ich fühlte mich bestens. In Thailand sind Massage-Kosten erträglich. Zwischen 300-400 THB (= SFr. 8-10) zahlt man in seriösen Anbietern.

Fr, 7. Nov: Tempel, Höhlen und Vineyards

Das Wetter meinte es nicht gut mit uns. Es war den ganzen Tag bedeckt. Wir wollten etwa 30 km ausserhalb Hua Hin die Höhlen „Cave Dao“ beim Tempel Wat Nong Phlab und eine zweite Höhle „Cave Lublae“ etwa 5 km weiter auf derselben Strasse besichtigen. Die Cave Dao kannte ich. Ich war vor Jahren dort und war begeistert. Diesmal war ich enttäuscht, denn das ;Licht, das man unten am Berg einschalten muss, funktionierte nicht richtig. Es blinkte nur und keine der dortign Nonnen war erreichbar. Wir brachen unser Vorhaben ab. Es wäre zu gefährlich gewesen, in die dunkle Höle einzusteigen.

Deshalb fuhren wir weiter zu unserem zweiten Ziel der „Cave Lublae“. Wir erhielten vom dortigen Mönch je eine grosse Lampe, mit der wir die Höhle erkunden konnten. Aber auch diesen Versuch brachen wir ab, weil das Licht zu schlecht und der Weg zu schmal war. Links und rechts ging es recht steil in die Tiefe.

Nun konnte uns nur noch da „Monsoon Valley Vineyards“ retten. Das nahe Weingebiet, hoch über Hua Hin. UndPitta war begeistert, auch wenn der Himmel immer noch bedeckt war. Die bewaldeten Berge rundherum gefielen ihr besonders. Zum Schluss kauften wir 3 Flaschen des einheimischen Monsoon-Weine zu2’250 THB (entsprechend etwa SFr. 60.–) als Andenken. Je eine Flasche Weisswein, Rose und Rotwein für spezielle Stunden.

Wir beschlossen, den Ausflug ins Weingebiet bei schönem Wetter zu wiederholen und mit „Huay Mongkol“, dem schwarzen Buddha zu verbinden. Dieser Ausflug bei blauem Himmel ist wirklich eine Reise wert.

Do, 6. Nov: Sauna und feines Essen

Nach der Sauna wollten wir wiederum im Restaurant „Je Phueng 102“ essen, aber O-Weh, am Donnerstag war es geschlossen. Also gings ins nahe Barbecue Restaurant etwa 200 m weiter, wo wir einen feinen saftigen Fisch ab Holzkohlen-Grill assen. Ich meine, es war der Beste, den ich je ass!

Mi, 5. Nov: Augen- und Bilder-Check

Es ist üblich, dass ich mich 1 Tag nach der Makula-Spritze beim Augenarzt Dr. Pairat zeigen muss. Diesmal bestellte er mich gegen Abend, weil er aus den Ferien kam und tagsüber viele Patienten warteten. Er zeigt mir am Bildschirm den Augenzustand, wo er gespritzt hat, misst den Augendruck, der war mit 11 und 12 mmHg bestens, und wir legen den Termin für die nächste Spritze fest. Dann ging es wie immer ins Bangkok-Hospital, um den Termin zu fixieren und den geschätzten Betrag von 144’000 THB (Entsprechend etwa SFr. 3’600.–) für die die Behandlung zu hinterlegen. Vorausbezahlung ist üblich in thailändischen Privatspitälern..

Anschliessend fuhren wir auf den Night Market, um den ersten Entwurf des bestellten Oel-Bild „Alter Bahnhof von Hua Hin„zu begutachten. Jaaaaaa, bestens! Der Künstler brachte sei e Intuition bestens ins Bild.

Di, 4. Nov: Makula Spritze

Der Vollständigkeit halber erwähne ich diesen monatlichen Gang ins Bangkok Hospital. Alles ging bestens. Um 13 Uhr marschierte ich ein und 15:30 konnte ich wieder nach Hause.

Mo, 3. Nov./7. Nov: TÜV, MFK … alles in einem: Habe meinen Honda-Scooter vorgeführt

Auch dies muss man in Thailand, seine Autos und Motorräder jährlich vorführen. Man wird nicht aufgeboten. Man geht an eine der vielen privaten Kontrollstellen und stellt sich an. Ich war um 09:20 Uhr alleine dort und hatte nach 10 Minuten und 584 THB Gebühr das Ok. In 4 Tagen kann ich den Jahressticker abholen … noch etwas besonders typisch in Thailand: Man bekommt immer etwas gratis dazu. Letztes Jahr ein niedliches Bärchen, diesmal ein Geschirrwaschmittel 400ml.

Am Freitag darauf konnte ich meinen Sticker fürs kommende Jahr 2569 abholen und ihn an meiner Honda befestigen. Für bestimmte Zwecke nutzt Thailand immer noch den buddhistischen Kalender. Das buddhistische Jahr 2569 entspricht unserem 2026

Mo, 3. Nov: Das neue Abfall-Konzept funktioniert

Es klappte: In der Nacht vom Sonntag auf den Montag wurde mein Abfall vor dem Haus abgeholt. Grossartig und ein Dank an die Abfallmänner, die am Morgen kurz ach Mitternacht auf ihre Tour aufbrechen.

Mo, 3. Nov: Vor 35 Jahren Ende einer tödlichen Sucht

Vor 35 Jahren am 3. Nov. 1990 habe ich mit Rauchen aufgehört. Von einem Tag auf den anderen, von 40 Zigaretten auf 0. Die Marken Select, Marlboro, Kent und die Ormond-Junior Cigarillos sowie der Pfeifentabak Clan waren meine bevorzugten Marken. Damals kostete ein Päckchen Zigaretten SFr. 2.50 und ich rauchte täglich für SFr. 5.–. Heute wäre diese Sucht unbezahlbar und würde mich täglich SFr. 16.– kosten !!!

Sa, 1. Nov: Foto-Bericht vom „Jim Thompson House in Bangkok“ ist im Internet verfügbar

Am 18. Sept. Habe ich in Bangkok das berühmte „Jim Thompson House“ besucht. Den Fotobericht ist ab sofort im Internet unter „Sept. 2025: Jim Thompson House“ verfügbar.

Jim Thompson war eine schillernde Persönlichkeit in Thailand. Er wurde 1906 in Delaware geboren und verliebte sich während des Zweiten Weltkrieges in Thailand, als er in Bangkok als CIA-Geheimagent tätig war. Während dieser Zeit entdeckte er die sterbende Textilindustrie für sich und begann feinste Thai-Seide zu produzieren. Mit den damit verbundenen Einnahmen baute er sich eine beeindruckende Kunstsammlung zusammen.

18. Sept. 2025: Bangkok Jim Thomson House Pratunam

Sa, 1. Nov: Halloween und kühle Nacht

Es hatte nicht geschmerzt. Wir haben nichts mitbekommen und gut geschlafen, denn es war mit um die 250C eine kühle Nacht.

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16. – 31. Okt. 2025: Täglicher Live-Ticker vom Thai-Max

+++ Je Phueng 102 +++ Abfall-Konzept +++ Artist Village +++ Öl-Gemälde +++ RIP Sirikit +++ Je Phung Restaurant +++ Raclette +++ Ramsch-SSD +++ Regen +++ Fernseh-Server spinnt +++ Massage +++ Dropbox gesperrt +++ Sauna +++

Live Ticker

Fr, 31. Okt: Sau a ud essen im Je Phueng 102 Restaurant

Das Wetter war herrlich. Es zog uns in die Jintana-Sauna in der Soi102 und anschliessend besuchten wir das neu eröffnete „Je Phueng 102“ Restaurant. Wir kannten es, als es noch weiter vorne in Richtung Meer via-à-vis dem 7Eleven war. Wir liebten vorallem den geräuchten Fisch. Wir waren wiederum sehr zufrieden.

Fr, 31. Okt: Halloween und Induktions-Kochplatte

Was hat Beides miteinander zu tun? Nichts oder höchstens am Rande, weil meine Elektrolux-Platte nach über 13 Jahren den Geist aufgab. Ich brauchte eine Neue. Am Halloween-Abend herrschte Chaos auf den Strassen rund um die Soi94, wo ich wohne. Aus diesem Grud entschlossen wir uns, nicht mit dem Auto, sondern mit dem Scooter ins ShoppingCenter Market Village zu fahren, um im Homepro eine Neue zu kaufen. Dort gabs ein Angebot von 1’590 THB (das sind etwa SFr. 40.–) für eine Elektrolux Induktions-Kochplatte.

Und wir waren froh, denn ein Scooter hat immer Platz zwischen den wartenden „stop and go“ Autos. Und Pitta konnte die Schachtel mit der Platte problemlos auf dem Sozius halten. Sie ist ja eine Thai. Die können das! Noch am Abend habe ich die neue Platte ausprobiert. Sie funktionierte eiwandfrei

Do, 30. Okt: Neues Abfall-Konzept im Dusit-Land

Auf den heutigen Donnerstag-Abend hat eine Thai-Nachbarin die Bewohner hier im Dusit Land zusammegerufen. Es ging um die Abfall-Verwaltung, da weit und breit um unser Quartier keine der üblichen blauen Container mehr zu finden sind, denn vor der eigenen Haustüre will keiner einen solchen stinkenden Misthaufen.

Dazu waren 3 Vertreter der Abfall-Behörde von Hua Hin eingeladen. Sie schlugen uns vor, dass ab sofort der Abfall im Dusit-Land täglich abgeholt wird. Er soll in Plastiksäcken oder besser in Kunststoff-Kontainer vor die Haustüre gestellt werden. Am besten Abends vor dem Schlafen gehen, denn die Säcke werden ab 2 Uhr frühmorgens eingesammelt. Dies ist eine gute Nachricht und auch typisch für Thailand. Oft lassen sich Probleme pragmatisch und schnell lösen.

Do, 30. Okt: Fotobericht über „Artist Village“ ist im Internet verfügbar

Es ging doch noch recht schnell, bis ich den Fotobericht über unseren Besuch im Künstlerdorf „Artist Village (Baan Sillapin)“ aufbereitet und ins Netz stellen konnte. Artist Village ist eine Reise wert. Ihr findet den Bericht unter: „Okt. 2025: Besuch im Künstlerdorf Artist Village“

Mi, 29. Okt: Lampen auswechseln, eine Geduldsprobe

Im Badezimmer ging eine Leuchtstoffröhre kaputt und musste ersetzte werden. Eigentlich kein Problem. Pitta besorgte eine Neue im Baumarkt. Aber bereits der Ausbau war mühsam, weil sie sich in der Halterung nur schwer drehen liess. Der Dreh-Mechanismus war verhockt. (typischer chinesischer Mist!) Beim Einbau war es noch schlimmer bis sie die 90o-Drehung erreicht hatte und festsass. Und schlussendlich, dies muss man vorher wissen, gab es eine grüne Sicherung an der neuen Röhre, die man vor oder während der Installation herausziehen musste. Aber schlussendlich mit Hilfe eines Kaffeelöffels und der Taschenlampe gelang es. Schweissnass aber zufrieden kletterte ich ab der Leiter und direkt unter die Dusche!

PS: Ich brauchte den Kaffeelöffel-Stiel, um die Halterung für die neue Leuchtstoffröhre senkreht zu stellen…. in Thailand wird man erfinderisch!

Di, 28. Okt: Habe ein Oel-Bild in Auftrag gegeben

Die Ur-Idee kam von Verena und Stefan. Heute waren wir beim Künstler Aod Intarasaard und haben ein Oelbild 100x 60cm des alten Bahnhofs von Hua Hin mit einfahrendem Eastern Oriental Express in Auftrag gegeben. Sein Platz wird im Schlafzimmer über dem Bett sein. Bis 11. Nov. soll es fertin sein. Der Preis war sensationell: 6’000 THB, das sind etwa SFr. 160.–. Ich bin gespannt, was herauskommt.

E&O Express bei der Einfahrt in den Bahnhof Hua-Hin
E&O Express bei der Einfahrt in den Bahnhof Hua-Hin

Mo, 27. Okt: eBanking in Thailand

Seit ein paar Monaten sind in Thailand für alle Banken die Limiten für Geld-Transfer und eBanking auf 49’999 THB/Tag (entsprechend etwa SFr. 1’300.–) gesenkt worden. Grund: Schutz vor Geldwäsche. Transfers und Zahlungen über diese magische 49’999 THB müssen neu mit Gesichtserkennung geprüft werden. Dazu muss man auf die Bank und sich fotografieren lassen.

Da Gesichtserkennung auf dem PC unpraktisch und nur schlecht machbar ist, müssen solche Zahlungen übers Handy abgewickelt werden. eBanking auf dem PC funktioniert nur noch unter dieser Tageslimite. Heute habe ich übers Handy erstmals meinen 3-Monats-Mietzins bezahlt und es funktionierte mit der Gesichtserkennung auf Anhieb.

So, 26. Okt: Datensatz ex-Dropbox auf meinem neuen Notebook gefunden

Es ist wie ein Wunder, das Glück hat an meine Tür geklopft. Auf meinem erst ein paar Monate alten neuen Notebook „Acer Swift“, den ich nur als Ersatz nach Thailand mitgenommen habe, entdeckte ich einen ziemlich kompletten Datensatz der wichtigsten „PRIVAT-DATEN“ und aller meiner „Homepages-Scripts samt Bilder“ , die Dropbox konfisziert hatte. Ich erinnere mich gut, dass ich meinen neuen Notebook so eingerichtet hatte, dass alle wichtigen Daten aus Drpbox off-Line auf ihm abgespeichert werden. Quasi eine 4.Sicherung! Nun bin ich bereits wieder recht aktuel.

Sa/So, 25./26. Okt: Winterzeit – 6 Stunden Zeitdifferenz zu Thailand

An diesem Wochenende stellte Europa die Uhren auf die Winterzeit um. Ab dann sind es neu 6 Stunden Zeitdifferenz zu Thailand. In der Praxis heisst dies, wenn ihr um 8 Uhr am Morgen aufsteht, dann ist es in Thailand bereits 14 Uhr. Merke Dir: Nach 16 Uhr MEZ (Europa-Zeit) solltest du nicht mehr nach Thailand anrufen.

Fr, 24. Okt: Königinmutter Sirikit verstarb 93-jährige

Nach langer schwerer Krankheit verstarb die Ehefrau von König Bhumibol die Königinmutter Sirikit am Freitag-Abend um 21:12 Uhr Thailand-Zeit im Chulalongkorn-Krankenhaus in Bangkok. Sie war Mutter der Nation, Ikone der Liebe, Einheit und des Mitgefühls. Das Königshaus rief eine 1-jährige Trauerzeit aus.

Ich bin gespannt, was dies für uns alle bedeuten wird. Bestimmt werden in dieser Zeit die Mitarbeiter/-innen in Geschäften, Banken und Büros schwarz tragen. Den Farangs werden schwarze Ansteck-Buttoms verkauft und auch verteilt. Das Leben wird aber normal weiter gehen. Von Seiten der Thaibehörden gibt es nur kleine Einschränkung bezüglich Lautstärke der Musik und keine überbordende Festivitäten.

Bereits am Tag darauf, am Samstag sah ich im Shopping Center Market Village unzählige schwarz gekleidete Verkäuferinnen und Angestellte. Für Thailand ist dieser Verlust ein echter Schock. Auch Pitta machte sich Gedanken über die Kleidung und die Putzfrau kam heute schwarz gekleidet zum Putzen.

Fr, 24. Okt: Sporttag, Sauna und Essen im „Je Phung“

Bereits am frühen Morgen zog es mich in die Gym in Soi88, anschliessend Schwimmen und am Nachmittag mit Pitta gings in die Jintana Sauna in der Soi102. Es hatte erstaunlich wenige Leute. Ist der Freitag ein idealer Tag zum Sauna-Besuch? Ich liebe es, zwischen den Sauna-Gängen mich hinzulegen und zu relaxen. Und als Abschluss des Tages zog es uns ins neue Restaurant „Je Phung Restaurant Soi102“, wo wir wunderbaren geräuchten Fisch uns einverleibten. Dieses Restaurant besuchten wir in den vergangenen Jahren sehr oft, es war aber noch an einem anderen Ort beim 7Eleven an der Verbindungs-Strasse Soi102 nach Soi94

Do, 23. Okt: Erster Foto-Walk zur Hua Hin Pier

Ich war in den letzten 4 Wochen immer beschäftigt. Nun nahm ich mir wieder einmal Zeit für einen Foto-Walk zum „Hua Hin Fishing Pier“. Es war recht windig, das Meer aufgepeitscht, viele Fischer fischten mit Angelrute und einer auch mit dem Wurfnetz. Deren Ausbeute war gering, kleine Fische von wenigen Zentimeter Grösse. Daneben flogen die Lachseeschwalben um die Wette und die Silberreiher gingen vor dem armseligen Hua Hin Fischerhafen auf Jagd.

Etwas wehmütig sah ich die letzten Seafood-Restaurants am Meer. Sie seien vor Jahrzehnten illegal gebaut worden, sagt die Gemeinde. Nun müssen auch die weichen. Freier Strand soll es geben, sagt auch die Gemeinde. Aber keiner glaubt es, sobald die grossen Hotel-Konzerne anklopfen, wird auch dieses Gelände verschachert. Hua Hin, der einzige Badeort der Welt ohne Sandstrand.

Di, 21. Okt: Raclette in Thailand

Ja, das gibts, wenn der Schreibende in seinem Fluggepäck 2 kg Raclette aus der Schweiz mitbringt. Wir haben mit den Thai-Bernern Stefan und Verena zwar nicht alles gegessen, aber zu viert doch 24 Portionen genossen. Für Pitta war es ihr erstes Raclette überhaupt. Und sie hat geschwärmt nach 3 Portionen.

21. Okt. 2025: Hua Hin, Raclette mit Pitta, Verena und Stefan Glauser

Bereits am Nachmittag haben wir mit den Vorbereitungen begonnen. Ich mischte die beiden Dip-Saucen „Knoblauch und Chili à la Max“ zusammen und kochte kurz vor Termin die Kartoffeln à point. Mindestens 30 Knoblauch-Zehen habe ich ausgepresst. Tödlich für die hiesigen Mücken! Pitta wollte unbedingt ihre Spezialität, das getrocknete Schweinefleisch zubereiten, und als Vorspeise offerieren. Die Fleischstückchen waren derart „lecker“, dass wir bereits nach der Vorspeise den gröbsten Hunger befriedigt hatten … ha ha ha … Aber Stefan hatte scheinbar damit gerechnet und eine grandiose Überraschung bereit, sein zuckendes Elektrokabel?

Es war ein herrlicher Schweizer-Abend. Leider kam Pitta etwas zu kurz, denn wir Schweizer hatten uns viel zu erzählen. Das nächste Mal wollen wir es besser machen und eine weitere Thai-Lady zu einem Karaoke-Abend einladen.

21. Okt. 2025: Hua Hin, Raclette mit Pitta, Verena und Stefan Glauser

Di, 21. Okt: Hüte Dich vor Dropbox – Deine Daten sind nicht sicher

Achtung: Schütze Deine Daten zusätzlich

In seiner eigenen Werbung verheisst der Cloud-Dienst Dropbox geschützte und sichere Daten. Ich habe nun aber das genaue Gegenteil erlebt: Vor einer Woche hat Dropbox meinen Account „disabled“, d.h. ausser Betrieb genommen und gesperrt. Sie begründeten dies, weil ich unanständige oder gesetzeswidrige Daten abgespeichert haben soll. Welcher Art von Daten dies waren, ob pornografische Bilder oder Trump-Hass-Texte, darüber hat sich Dropbox nicht geäussert. Als Konsequenz hat Dropbox alle meine ihnen anvertraute Daten gesperrt und geben sie mir nicht mehr zurück. Für mich ist dies Diebstahl von rund 1 TB privater Daten!

Ich muss dies akzeptieren, denn gegen einen solchen amerikanischen Konzern mit eigenen Gesetzen und Auffassungen habe ich keine Chancen. Ich bin glücklich, dass ich wohlweislich alle Daten zusätzlich auf externen Speicherplatten abgesichert habe. Diese sind aber zu Hause in der Schweiz. Ich bi gespannt über deren Qualität.

Ich benutzte Dropbox, um meine Daten zwischen meinen Computern ud Handies zu synchronisieren. Ich benutzte Dropbox auch als externen, vermeintlich sicheren Daten-Safe meiner Fotos, Korrespondenz etc.

Ich werde mich an anderer Stelle unter „Hüte Dich vor Dropbox – Deine Daten sind in der Cloud nicht sicher“ ausführlich über diesen Fall und die Risiken bei der Benutzung von Clouds und im Speziellen von Dropbox berichten. Passt auf, ihr seid den Herstellern und auch ihren Fehlern hilflos ausgeliefert, und könnt alle Daten auf einmal verlieren. Clouds sind keine Datensicherungs-Lösung!

So, 19. Okt: Billige Ramsch-SSD vernichtet

Ich habe mich noch in der Schweiz verführen lassen, günstige SSD-Speichersticks bei Aliexpress zu kaufen. Es war der günstige Preis, der mich dazu bewog! Sticks zwischen 4 und 16 TB Speicherkapazität kosteten wenige SFr. und nicht 100e von Franken wie bei uns im Mediamarkt. Heute habe ich sie weggeschmissen, weil bei Archivierungsarbeiten gewisse Dateien nicht kopiert wurden. Dies fiel mir auf, als ich den Speicherplatzbedarf von Original und Archiv verglich!

Also: Macht nicht denselben Blödsinn. Technische Artikel kosten sowohl in China als auch in Europa in Grössenordnung gleich viel! Grössere Unterschiede in den Preisen findet man nur bei Produkten, die von Hand hergestellt werden müssen: Kleider, Taschen, Schuhe, Shirts etc

Regenwetter, Gewitter und Schauer

Seit ein paar Tagen ist das Wetter unsicher. Grauer Himmel wechseln sich ab mit Gewittern und recht starken Schauern. Dadurch steigt die Luftfeuchtigkeit massiv an. Das Salz wird feucht und ist nicht mehr rieselig, wie an normalen Tagen. An den normalen, sonnigen Tagen ist die Luftfeuchtigkeit in Hua Hin nicht allzu hoch. Im Gegensatz zu Bangkok. Dieses Regenwetter erschwert das Waschen resp. das Trocknen. Es dauert etwa doppelt so lange.

Sa, 18. Okt: Mein Fernseh-Server spinnt

Dies war der heutige Höhepunkt: Mein Mini-PC, den ich als Fernseh-Server nutze, verbindete sich nicht mit dem Internet! Ich konnte keine Fernseh-Programme anschauen. Nach einigen Tests und Verbindungs-Versuchen war das Problem und deren Lösung klar. Dasselbe Problem musste ich im Windows-10 mehrfach lösen, der Mini-PC läuft aber unter Windows-11. Dies war eine neue Herausforderung. Es scheint eine Microsoft-Krankheit zu sein, dass nach Netzwerk-Updates Teile des Netzwerkes instabil werden. Ich musste das ganze Netzwerk auf den Auslieferungszustand zurücksetzen und neu initialisieren.

Sobald ich in den System-Einstellungen das „Zurücksetzen der Netzwerk-Einstellungen in den Auslieferungszustand“ gefunden hatte, brauchte es nur noch etwas Mut, den Knopf zu betätigen. Nun musste ich nur noch den PC neu starten. Und siehe da, der PC verband sich nach Eingabe des WLAN-Passwortes mit dem Internet.

Was ich hier schreibe, tönt so einfach. Es war aber ein langer Knorz von über 1 Stunde. Der Schweiss durchnässte mein Leibchen vollständig, sodass ich nach dem Erfolgserlebnis unverzüglich unter die Dusche musste. Ich frage mich in solchen Fällen, was macht ein Normal-Benutzer ohne IT-Kenntnisse? Der braucht externe Hilfe!

Sa, 18. Okt: Massage durch Mam

Alle zwei Wochen gehe ich zu Mam in die Massage. Sie gehört zu meinen Top-Adressen. Mam ist eine erfahrene Masseuse und knetet mich mit Oel sprich Tiger-Balm 1 Stunde durch. Sehr empfehlenswert.

Daneben besuche ich aber auch andere Massage-Shops. Es ist eine Art Entdeckungsreise durch die Welt der angenehmen Körperpflege. Ich geniesse es, mich 1-2 mal die Woche verwöhnen zu lassen.

Sa, 18. Okt: Fitness und anschliessend Regenschauer

Am Morgen früh etwas nach 7 Uhr fuhr ich ins Gym88. Es war zwar bedeckt, aber ich traute mich auf die Strasse. Eine Stunde auf dem Rad, Stepper und den Maschinen, dann ging es wieder nach Hause. Gegen 9 Uhr begann es dann zu schütten, auf thailändische Art … ha ha ha …. die Prognose für die nächsten Tage sieht nicht allzu gut aus. Aber ich bin unter Dach, habe genügend Lebensmittel und eigentlich keine Angst.

Sa, 18. Okt: Dropbox ausser Betrieb? Gehackt? oder nicht bezahlt?

Seit heute früh habe ich keinen Kontakt mehr zu Dropbox, meiner Safe-Cloud, und auch nicht mehr zu meinem Dropbox-Profil auf dem Dropbox-Server. Da dies auch ab meinen Handies der Fall ist, muss ich annehmen, dass entweder das globale Dropbox-System ein Problem hat oder ich die Jahres-Rechnung nicht bezahlt habe. Ein Antiviren-Scan auf meinem Notebook hat nichts Beunruhigendes gebracht. Ich warte mal ab und sichere meine aktuellen Daten auf mein 2. Sicherungs-Medium der Magnetplatte. . Ich warte auf Antwort vom Support! Bisher noch kein Grund zur Panik!

Do, 16. Okt: Jintana Herb Sauna

Die Jintana Herb Sauna wurde in den letzten paar Wochen neu überarbeitet, neu gestaltet. Heute waren wir erstmals wieder in der Soi102. Wir waren beeindruckt. Schöne Anlage mit 3 Saunas, zwei Eis- und Abkühlbecken und vielen neuen Sonnenliegen.

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1. – 15. Okt. 2025: Täglicher Live-Ticker vom Thai-Max

+++ Sushi +++ Artist-Village +++ Internet auf Mobile Telephone +++ Steuern in Thailand +++ Todestag König Bhumibols +++ Trump for Kriegs-Nobelpreis +++ Limiten in Kasikorn-Bank +++ Orchideen +++ Unwetter +++ Grippe-Impfung +++ Makula-Spritze +++ Spaghetti +++ Erster Regen +++

Live Ticker

Di, 14. Okt: Artist-Village 2

Aus dem einstigen Künstler-Dörfchen „Baan Sillapin“mit arbeitenden Künstlern in ihren Ateliers wurde ein Museum mit Ausstellung sehenswerter Bildern, Skulpturen, Antiquitäten und anderen überraschenden Kunstgegenständen. Bestimmt ein Besuch wert, aber der Kontakt zu den kreativen Künstlern fehlte weitgehend. Wir fanden auch kein Bild, das mich aus den Socken riss. Wir benutzten den Ort für Foto-Shootings, was gar nicht schlecht gelang.

Mo, 13. Okt: Sushi-Essen beim Japaner

Wir feierten 1 Monat Thailand mit einem feinen Sushi-Essen beim Japaner „Izakaya88“. Und wir genossen es in vollen Zügen. Nach einer Tofu-Suppe bestellten wir 1 Lachs-Schale mit 6 Tranchen und 3 weitere Sushi-Plättchen mit je 6 Sushis. Unysere Augen waren hungrig! Das bedeutete, dass jeder von uns beiden 12 Sushis verdrückte. Es war ein wenig zu viel, aber einmalig gut. Dafür bezahlte ich 1’400 THB oder SFr. 35.–. Wieder zu Hause machten wir ein kurzes Nickerchen, bis wir wieder fit waren!…ha ha ha

Mo, 13. Okt: Bild-Kauf in Artist-Village

Im Artist Village, einer kleinen Künstler-Siedlung ausserhalb Hua Hin, wollte ich heute nach einem Bild fürs Schlafzimmer Ausschau halten. Aber Pech gehabt. Wir standen vor verschlossenen Türen. Es ist jeden Montag geschlossen !!!! Nun werden wir es am Dienstag nochmals versuchen.

Mo, 13. Okt: Internet auf meinem Mobil-Phone (Dtac)

Mein Prepaid „Thai-Handy“ brauche ich (auch in der Schweiz) als Schnittstelle zum eBanking mit meiner Kasikorn-Bank. Für meine Zeit in Thailand bestelle ich einen Zusatz-Service für Internet. Ich brauche diesen Service primär, um jederzeit QR-Zahlungen machen zu können. Selbstverständlich auch, um jederzeit via Line-Messenger erreichbar zu sein und Google-Maps nutzen zu können. Dies kostet mich monatlich um die 320 THB, das sind etwa SFr. 8.50.

Altersheim Thailand – Steuern in Thailand

Seit kurzem müssen Ausländer, die länger als 180 Tage in Thailand verbringen, dort Steuern bezahlen. Aber die genauen Bedingungen waren lange nicht klar.

In einem meiner Beiträge habe ich darüber berichtet, dass ich mir ernsthafte Gedanken mache, wo und wie ich meine letzten Lebensjahre verbringen werde. Ich erwähnte, dass für mich ein Leben in einem Schweizer Altersheim nicht vorstellbar ist. Erstens, weil es zu teuer ist und zweitens, weil ich Probleme mit dementen Insassen habe. Zudem kommt dazu, dass ich von meinen beiden Kindern keine grosse Hilfe erwarten kann. Sie sind daran nicht interessiert resp. wohnen zu weit weg. Da bleibt nach der Zeit mit Spitex nur Thailand.

Vor kurzem habe ich nun die Information bekommen, dass das Problem Steuern in Thailand vom Tisch ist. Dank eines Doppelbesteuerungsabkommens (DBA) muss ich in Thailand keine Steuern bezahlen, solange ich diese in der Schweiz abliefere.

Mo, 13. Okt: Todestag König Bhumibols, Feiertag und langes Wochenende

Am 13. Oktober 2016 ist der hochverehrte Vater des thailändischen Volkes König Bhumibol verstorben. Seither gilt dieser 13. Oktober als Feiertag und fällt dieses Jahr auf den Montag, was den Thais zu einem verlängerten Wochenende verhilft.

In Hua Hin ist derzeit die Hölle los. Alle Strassen sind verstopft. Ich wollte schnell über den Mittag mit meinem Roller ins Market Village. Ich musste in der Einfahrt umdrehen und gegen die Fahrrichtung wieder hinausfahren. Die Einfahrt war hoffnungsvoll verstopft. Es sind nicht die Fremden und Feriengäste, es sind die Bangkoker, die unterwegs sind. Am Dienstag sieht es dann wieder besser aus!

Gedanken zum Friedens- und dem Kriegs-Nobelpreis

Wie froh können wir sein, dass einer Freiheitskämpferin aus Venezuela der diesjährige Friedens-Nobel-Preis verliehen wurde. Es ist eine Anmassung von Donald Trump und seinem Gefolge, Anwärter dieses Auszeichnung gewesen zu sein. Er ist das pure Gegenteil zu der Venezuelanerin. Er hat einen gemeinen Handelskrieg gegen die freie Welt angezettelt. Damit wäre er höchstens Favorit für den Kriegs-Nobel-Preis, hat aber mit seinen Freunden Putin und Netanjahu starke Gegner!

Fr, 10.Okt: Kasikorn-Aenderung hat funktioniert

Bereits kurz nach Tagwache habe ich im Handy nachgeschaut, ob die gestrigen Aenderungen in meinen Kasikorn-Einstellungen funktionierten. Und sie taten es. Etwas schwer habe ich mich gemacht mit der Aenderung über Gesichtserkennung, aber schlussendlich konnte ich anschliessend meine tägliche Limite für Bank-Transfers anpassen.

Do, 9. Okt: eBanking bei Kasikorn-Bank

Seit vielen Jahren bin ich Kunde der thailändischen Kasikorn-Bank und nutze eBanking und seit 2 Jahren auch das Zahlen über QR-Codes. Im Sommer hat die Bank nun eine tiefe Basis-Limite von 50’000 THB eingeführt, die man aber ändern kann! Dies habe ich zu Hause versucht, bekam aber immer Fehlermeldungen. Diese tiefe Limite ist für mich mühsam, weil ich die Quartals-Miete in zwei Tranchen an zwei Tagen erfassen muss.

Heute war ich bei der Bank-Filiale im Market Village und schilderte mein Problem. Als Konsequenz mussten sie praktisch alles neu aufsetzen. Ab Morgen Freitag soll es korrekt funktionieren, meinte der Sachbearbeiter. Ich bin gespannt, ob es wirklich läuft, denn der Sachbearbeiter arbeitete zur selben Zeit auch an einem anderen Problem.

Meine Orchideen: Sie gedeihen und erfreuen sich an meiner Anwesenheit

Tag für Tag erfreuen sie mich, meine Orchideen auf dem Sitzplatz. Ich bin erstaunt, wie gut sich die hängenden Orchideen aus dem letzten Jahr entwickelt haben. Sie waren während meiner Abwesenheit bei Pitta und hingen dort im Freien. Ohne irgendwelches dazutun, blühen sie schöner wie eh und je.

Di, 7. Okt: Unwetter während Spaghetti-Essen

Es war etwa 16:30 Uhr. Wir waren eben am Zubereiten einer grösseren Portion Spaghetti mit Pilzen an Rahmsauce, als es begann zu schütten. Orkanartig regnete und stürmte es. Es regnete nicht nur von oben nach unten, sondern auch horizontal. Fluchtartig mussten wir den Tisch auf unserer gedeckten Terrasse räumen und hoffen, dass nicht im dümmsten Moment der Strom ausfallen wird, denn die Spaghetti waren am Kochen. Aber wir hatten Glück und konnten unser Abendmahl bei grösstem Regen und einem Gas Wein geniessen.

Mo, 6. Okt: Lasse mich gegen die thailändische Grippe impfen

Vor 2 Jahren bin ich im Dezember an schwerer Grippe und doppelter Lungenentzündung erkrankt. 5 Tage verbrachte ich in der Intensivstation im Bangkok Hospital. Deshalb ist es für mich selbstverständig, dass ich mich jährlich möglichst früh impfen lassen werde. Heute war ich im Bangkok Hospital und buchte eine „normale Grippenimpfung“. Eine ganz normale Impfung ohne viel Drumherum, denn ich habe mitbekommen, dass sie auch ein Päckchen mit ärztlicher Kontrolle für ältere Menschen geschnürt hatten. Die normale Grippe-Impfung kostet 950 THB und das Päckchen für ältere Personen 3’000 THB. (1’000 THB entsprechen etwa SFr. 25.–)

Trotz meiner klaren Aussage versuchten sie mir eine Deluxe-Impfung zu verschreiben, die ich aber ablehnte! Ich empfand es als ärgerlich, dass man mir versuchte,eine teure Version unterzujubeln. Dies ist aber typisch für Privat-Spitäler. Die Ärzte sind angewiesen, Umsatz zu machen.

Mehr dazu im gesonderten Bericht über „Thailändische Grippe-Impfung

Ich lach mich kaputt: In Deutschland müssten im Kriegsfall die Gesetze geändert werden

Die Bananenrepublik Deutschland wiehert weiter. Drohnen und ähnliche Flugkörper dürfen nur von der Polizei heruntergeholt werden …. und dies erst nach eindeutiger Identifikation. Dazu fehlen ihnen aber die Mittel !!!!! Ha Ha Ha…. Der deutsche Bürokratismus verhindert letztendlich die Verteidigung Deutschlands durch die Bundeswehr. Um dies zu ändern, bedarf es einer 2/3-Mehrheit im Bundestag!

Dazu kommt, dass man noch nicht weiss, wie man sich vor Drohnen schützen kann. Die Sprüche vom Söder zeigen, dass dies Neuland ist, obwohl in der Ukraine seit mehreren Jahren ein Drohnen-Krieg geführt wird. Nun ist die Bananenrepublik aufgewacht und hat eine Arbeitsgruppe gebildet!

Fr, 3. Okt: Makula Spritze

Es war ein freudiges Wiedersehen im Bangkok-Hospital, als ich zu meiner erste Augen-Spritze diese Saison einmarschierte. Eine Schwester aus dem Operationssaal umarmte mich vor Freude, mich wieder zu sehen! Alle Jahre wieder ist irgendetwas anders. Auch dieses Mal machte es mein Augenarzt Dr. Pairat etwas anders. Ich berichte darüber in einem gesonderten Bericht!

Do, 2. Okt: Fitness, Schwimmen und Stromausfall

Voller Elan startete ich um etwa 7 Uhr zum Fitness, anschliessend gings ins Schwimmbad und als ich um etwa 09:30 wieder zu Hause war: Stromausfall in ganz Hua Hin! Nichts ging mehr! Keine Toilette, weil kein Wasser gepumpt werden konnte. Kein Internet über WLAN, weil das Modem keinen Strom hatte. Die Waschmaschine stoppte mitten im „Sport-Programm“, lief aber problemlos weiter, als nach rund 40 Minuten Strom wieder anlief.

Solche Sachen erlebt man in Thailand, oder ganz Asien. Man lebt damit, denn irgendwie kommt alles wieder zum laufen.

Do, 2. Okt: Die Pilze waren nicht giftig !

Kommentare auf mein gestriges Pilzgericht fragten mich, ob ich sicher sei, dass die thailändischen Pilze ungiftig gewesen seien? Ich kann es bestätigen und habe es überlebt. Weitere Pilze sind blanchiert und eingefroren fürs nächste Pilzgericht.

Mi, 1. Okt. :Erster richtiger Regen – Spaghetti mit Pilzen

Ich bin nun etwas über 2 Wochen in Thailand. Heute-Nachmittag hat es das erste Mal richtig geregnet. Ich kam eben mit Pitta auf der Honda vom Shopping zurück, als es losging. Wir kauften im Lotus die letzten Zutaten ein, um zum Abendessen Spaghetti mit einheimischen Pilzen an weisser Sauce zu kochen.

Das Kochen klappte bestens. Ich konnte meine Fähigkeiten in der europäischen Küche demonstrieren. Dank Chilli und einer scharfen Thai-Sauce hatte das Gericht auch den richtigen asiatischen Touch. Dazu eine Flasche Wein aus Chile.

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Freitag, 3. Oktober: Makula-Spritze

Die meisten von Euch wissen es, ich leide unter einer feuchten Makula-Erkrankung an beiden Augen. Dank der heutigen Medizin mit den regelmässigen Spritzen hat sich die Krankheit stabilisiert und ich kann ganz normal leben. Diese Spritzen sind ein Geschenk Gottes. Ohne sie wäre ich schon lange erblindet!

Ein freudiges Wiedersehen im Bangkok Hospital

An diesem Freitag war es wieder soweit. Ich musste mich erstmals diese Saison im nahen Bangkok Hospital spritzen lassen. Ich war selbst überrascht, über das freudige Wiedersehen am Empfang und durch die Schwestern. Eine Schwester aus dem Operationssaal umarmte mich vor Freude, mich wiederzusehen!

Als Vergleich: Behandlung in der Basler Vista-Klinik

In der Vista-Klinik zu Hause in Basel geht alles recht einfach und kontrolliert vor sich. Nach einer Eintrittsuntersuchung und der ärztlichen Besprechung geht es in den Vorbereitungsraum, in dem ich die Augentropfen für die Schmerz-Unempfindlichkeit erhalte, und dann in den Behandlungsraum, um die beiden Spritzen zu empfangen. Das ganze Prozedere dauert etwa 1-11/2 Stunden, bis ich wieder nach Hause gehen kann.

Im Bangkok-Hospital nach Drehbuch

Im Bangkok-Hospital ist alles fix geregelt. Es scheint alles nach einem Drehbuch abzulaufen. Daraus gibt es kein Entrinnen. Man steht immer unter Kontrolle einer Schwester. Das ganze dauert 1 Stunde länger, als in Basel.

Das ganze Prozedere beginnt mit der Anmeldung. Bereits 1 Tag vorher ruft mich eine Schwester aus dem BKK Hospital an und erinnert mich an den Termin. Mindestens 1 Stunde vor Behandlung muss ich mich am Empfang melden. Dann wird der Blutdruck, Puls und auf Fieber samt Körpergewicht gemessen. Meistens bin ich aufgeregt und der Blutdruck ist dadurch relativ hoch, um die 155. Diesmal explodierte er auf 181…. ha ha ha…. ein Rekordwert, der nicht stimmen konnte. Ich meinte dazu, dies sei unmöglich, denn zu Hause hätte ich 140/80 gemessen (was nicht stimmte), aber die Schwester akzeptierte dies und tippte diese Werte in den Computer. Später im Operationssaal mass man dann nur 140/80 Blutdruck

Anschliessend muss ich die Zeit absitzen, bis eine Operationsschwester mich abholt und in den Operationssaal im 1. Obergeschoss begleitet. In dieser Wartezeit bekomme ich die ersten Augentropfen und muss alle meine Wertsachen abgeben. Diese werden in einen Tresor gelegt. Ich kenne dieses mühsame Prozedere und lasse alles zu Hause, was ich nicht brauchen könnte. Das erste Mal hatte ich Geld bei mir und musste alles genau auflisten je Geldgrösse. Nun hatte ich nur noch die Hausschlüssel, die VISA-Karte und das Handy bei mir. Alles andere blieb zu Hause.

Für die Verabreichung der Spritze, die in Basel wenige Minuten dauert, muss ich mich in Hua Hin nackt ausziehen und eine hinten offenes grünes Operationskleid anziehen. Dann mein Gesicht mit Seife intensiv waschen und ab gehts in den Operationssaal auf den schmalen Operationstisch und den grossen beweglichen Lampen-Batterie. Auf dem schmalen Tisch werde ich verkabelt wie bei einer grossen Herzoperation: Blutdruck, Herzschlag, EKG, Puls etc. Rundherum beginnt es zu piepsen.

Nun tritt Dr. Pairat in Aktion. Ich bekomme die letzten Tropfen ins Auge, dann wird mein ganzes Augenumfeld aufs intensivste desinfiziert. Ich werde mit grünen, sterilen Operationstücher abgedeckt und bekomme auch ein blaues Tuch über mein Gesicht, das nur das eine Auge freilässt, das die Spritze erhält. Dann setzt Dr. Pairat die Lidklammer ein, damit mein Auge offen bleibt. Das nächste ist dann die Spritze, die kein bisschen schmerzt, obwohl man bei vollem Bewusstsein zuschaut und auch fühlt, wie die Spritze ins Auge sticht. Nach erneuter Desinfektion der Einstichstelle beginnt dasselbe Prozedere am anderen Auge.

Ich gebe es zu, nach dem zweiten Einstich bin ich jeweils erleichtert, denn auch ich kann nicht vollends ausschalten, dass es schmerzen könnte. Wer nun meint, ich kann aber dem Operationstisch springen und nach Hause gehen, der täuscht sich. Weit gefehlt. Ich muss vom Operationstisch auf ein mobiles Bett rutschen, auf dem ich in den sog. Aufschlafraum gebracht werde, um dort noch eine halbe Stunde auszuschlafen oder eben aufzuwachen, obwohl ich nie geschlafen habe. So verlangte es eben das Drehbuch resp. die Arbeitsanweisungen des Bangkok Hospitals.

Gemäss Drehbuch könnte ich mich anschliessend anziehen, muss aber warten, bis der Rollstuhl bereit steht, um mich zur Kasse zu bringen. Ab diesem Moment hört das Drehbuch auf und ich bin frei, sobald die Abrechnung erfolgt ist! Dies ist meist nach 2-3 Stunden der Fall.

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16. – 30. Sept. 2025: Täglicher Live-Ticker vom Thai-Max

+++ Honda-Scooter +++ Fitness und Schwimmen +++ Israel +++ Massage +++ Wasserdruck +++ Orchideen-Paradies +++ Jetlag +++ Mögliches Unwetter +++ Orchideen +++ Schweizer Fernsehen am Fernseher +++ Zu Hause in Hua Hin +++ Ankunft in BKK +++

Live Ticker

Di, 30. Sept: Oel-Wechsel an meiner Honda

Einmal im Jahr lasse ich das Oel in meiner 13-Jahre alten „Honda Click 125i“ wechseln und bezahle dafür inkl. Arbeit 280 THB (SFr. 7.50), wovon auf die Arbeit nur 60 THB resp. SFr. 1.50 entfallen. Jedes Mal stelle ich danach fest, dass der Motor leiser vor sich hinschnurrt. Ja, vielleicht war etwas wenig Oel im Motor. Anfang November muss ich zum thailändischen TÜV

Meine Honda Click 125i

Mo, 29. Sept: Start mit Fitness und Schwimmen

Noch letztes Jahr war ich in Hua Hin in keinem Fitness-Center angemeldet. Dies habe ich nach meiner Rückkehr gebüsst, denn ich war untrainiert mit „schlaffen Muskeln“. Für dieses Jahr habe ich dies geändert: Ich meldete mich beim „Hua Hin BodyFit 88“ für 5 Monate an und bezahlte dafür 6’180 THB, das entspricht etwa SFr. 170.–. Ich hatte Glück, weil ich noch vom tieferen Low-Saison-Preis profitierte. Ab 1. Oktober sind die Preise höher. Bin gespannt, wieviel es ausmacht. Ich habe heute 1 Stunde trainiert und einen guten Eindruck von den Geräten bekommen. Erstaunt war ich, wieviele Thai-Frauen trainierten. Meist Junge Hübsche und ganz wenige ältere Damen.

Anschliessend fuhr ich mit dem Roller zurück nach Hause, zog Badehosen an und ging ins nahe Schwimmbad schwimmen. Dort kostet der Monatsbeitrag 500 THB, entsprechend SFr. 13.–. Es war ein gelungener Sportstag

Um etwa 11 Ihr war ich zurück, machte mein feines Frühstück und legte mich auf die Terrasse zum Schönheitsschlaf. Ich gebe zu. Es war ein harter Vormittag.

Die Wut auf den israelischen Vernichtungs-Krieg nimmt zu

Endlich läuft etwas auf der Weltbühne. Von allen Seiten wird das israelische Vorgehen und die gezielte Vertreibung/Vernichtung der palästinensischen Bevölkerung kritisiert. Massive Mssnahmen werden geplant oder wurden bereits ergriffen. Man spricht vom Ausschluss Israels von Veranstaltungen. Nethanyahu wird als Kriegsverbrecher ausgeschrieben! Ich finde dies richtig. Ihr kennt meine klare Meinung: Israel ist ein Unrechtsstaat und ist daran, die palästinensiche Bevölkerung zu vernichten.

Einzig Deutschland lässt sich weiterhin von Israel und den einhemischen Juden-Vertreter erpressen, lässt es bei ein paar kritische n Worten bleiben und versteckt sich hinter der sog. moralischen Verantwortung gegenüber Israel. Armseliges Deutschland. Gerade Deutschland müsste Israel in die Schranken weisen und das Genozid am palästinensischen Volk verurteilen. Denn Deutschland hat dieselbe Vergangenheit und Erfahrung mit Vernichtung von Volksgruppen!

Sa, 27. Okt: Erste Oel-Massage

Für die Bayern gehört ein Mass Bier zum Leben, bei mir in Thailand eine thailändische Oel-Massage. Ich war heute Nachmittag bei Mam, die mich bereits letztes Jahr bestens durchknetete. Mit Tigerbalm massierte sie und liess keine Stelle an meinem Körper aus. Nach 1 Stunde war ich wie frisch geboren.

Ich mag solche Massagen und leiste sie mir 1-2 x pro Woche. Sie sind hier günstig zu haben: 300-400 THB, das sind etwa SFr. 8-11. Massagen mit Extras ha ha ha ha kosten aber mehr!

Sa, 27. Sept: Deutsche Bundestagssitzungen am TV – die schrille Weidel

Diese Woche hatte ich viel Zeit, m Fernsehen die Deutschen Bundestagssitzungen zu verfolgen. Viele von Euch werden den Kopf schütteln. „Hat denn der nichts besseres zu tun?“ Ich kann beruhigen, durch die Zeitverschiebung beginnen die Uebertragungen erst nachmittags. Aber Kopf schütteln könnt ihr ob dem gehörten. Es war zum Kotzen, welche Kinderstube praktisch alle AfD-Sprecher auspackten. Sie demonstrierten, warum die restliche Welt viele der Deutschen nicht mag! Wir Schweizer nennen diese, nebenbei bemerkt, „Sauschwobe“.

Am extremsten war die Alice Weidel. Ihre von Hass und Abscheu auf alles was sich in Deutschland bewegt, in schrillen Worten gehaltene Rede war fast ungeniessbar. Dabei ist mir bei den Bild-Einstellungen aufgefallen, dass ihr seitliches Profil und ihre Mimik stark dem Nazi-Propaganda-Minister Josef Goebbels glich. Welch Zufall, denn ihre Worte hätten auch von ihm stammen können!

Alkohol-Verkauf und -Verbot

In Thailand darf Alkohol nur zwischen 11:00 und 14:00 Uhr sowie zwischen 17:00 und 24:00 Uhr verkauft und konsumiert werden. Außerhalb dieser Zeiten, also zwischen 14:00 und 17:00 Uhr, sowie an bestimmten buddhistischen und Wahltagen, ist der Verkauf und öffentliche Konsum von Alkohol verboten.

Fr, 26. Sept: Niedriger Wasserdruck

Seit ein paar Tage ist der Wasserdruck, der aus dem öffentlichen Netz kommt, niedrig. Kein Problem beim Duschen und Geschirrwaschen, aber die Waschmaschine braucht doch recht viel Wasser. Dazu habe ich währenddessen begonnen, die Wasser-Pumpe während des Waschens einzuschalten. Ich möchte sichergehen, dass das Waschmittel vollständig herausgespühlt wird.

Nachtrag. 28. Sept: Es scheint, dass die Gemeinde den Wasserdruck gezielt senkt. Um Wasser zu sparen? glaube ich weiger, eher um eine Reparatur an einem der beiden Pumpwerke durchzuführen.

Do, 25. Sept: Mein Orchideen-Paradies

Vergangenes Jahr lebte ich erstmals in einem Orchideen-Paradies. Ihr erinnert Euch an die grossartigen Bilder. . Etwas ausserhalb von Hua Hin habe ich heute gemeinsam mit Pitta frische Orchideen eingekauft. 27 Orchideen , die meisten mit unverblüten Rispen, habe ich in Töpfe setzen lassen und dafür nur 1’550 THB (das sind etwas SFr. 40.–) bezahlt. Diese werden nun wachsen und nacheinander Blüten aller Farben öffnen …. bis ich in Kürze wieder ein Orchideen-Paradies um mich herum haben werde.

In derGärtnerei

Do, 25. Sept: Schlafen, Jetlag

Es wird von Nacht zu Nacht besser. Anfänglich erwachte ich unzählige Male, bis ich nach Mitternacht zwischen 2-3 Uhr morgens tief einschlafen konnte. Dies ist meine europäische Zeit, nämlich 22 Uhr, in der ich ormalerweise ins Bett gehe. Nun geht es bereits besser. Mein Körper passt sich laufend an. Es scheint, dass ich diese Nacht recht tief schlief und nur 2-3 mal kurz erwachte. Ich habe meine Erfahrung gemacht, dass der Jetlag von Europa nach Thailand etwas 2 Wochen dauert. Der umgekehrte nach Hause in die Schweiz nur ein paar Tage.

Nachtrag 28. Sept: Heute nach benahe 2 Wochen Thailand habe ich erstmals durchgeschlafen, mit einem kleinen Pipi-Unterbruch

Mi, 24. Sept: Glück mit dem aktuellen Wetter

Nun bin ich bereits mehr als 1 Woche in Thailand. Sowohl in Bangkok also auch seit vergangenem Freitag in Hua Hin darf ich mit dem Wetter zufrieden sein. Es hat nur kurz 2x in Hua Hin geregnet. Aber die Temperaturen sind immer noch recht hoch. Nachts zwischen 25-30o Celsius und tagsüber darüber.

Di, 23. Sept: Wo ist die nächste Abfall-Tonne?

Blaue Abfall-Tonnen

In Hua Hin stehen überall blaue Abfall-Tonnen herum, in die man die Abfallsäcke hineinwirft. Periodisch werden diese von Gemeindefahrzeugen entlehrt. Dazwischen suchen die Abfall-Sammler nach brauchbaren Abfällen wie Glas, Blech, Plastik und Papier/Karton.

Heute wollte ich meinen ersten Abfallsack wegschmeissen. Aber Ohhh weh, die Abfall-Container am gewohnten Platz waren weg. Wegrationalisiert sagt man dem. Ich musste mit dem Roller herumfahren, bis ich einen am Klong fand.

Di, 23. Sept: Unwetter befürchtet

Mit Windböen von bis zu 265 Kilometern pro Stunde und Starkregen steuert der Super Typhoon Ragasa von China auf den Norden der Philippinen sowie auf China und Taiwan zu. Im chinesischen Shenzhen müssen 400.000 Menschen evakuiert werden. Vorallem das Gebiet nördlich von Bangkok wird zwischen Freitag und Sonntag betroffen sein. Im Norden wird grosse Vorsorge betrieben. Staudämme werden teilweise entleert, Einwohner evakuiert. Dabei nimmt Thailand keine Rücksicht auf die Bewohner. Die Wasser aus den Stauseen überschwemmen mittlerweilen grosse Teile des Norden. Sogar Ayutthaya steht unter Wasser!

Es könnte sein, dass auch ich in Hua Hin am Samstag/Sonntag von grösseren Regenschauern betroffen sein werde. Ich habe heute beobachtet, dass der hiesige Wasser-Kanal für das Oberflächenwasser mit grossen Maschinen (Bagger) von Unkraut befreit und bereit gemacht wird.

Nachtrag vom 28. Sept: Es scheint, dass das Unwetter Hua hin nicht einmal gestreift hat. Gestern Nacht habe ich ein paar Wassertropfen gezählt, und nicht mehr. In den Strassen von ChiangMai hingegen stand das Wasser teilweise bis 1 Meter hoch.

Mo, 22. Sept: Pitta und die Orchideen vom letzten Jahr

Heute brachte mir Pitta die Hänge-Orchideen vom letzten Jahr zurück. Sie sind wieder in voller Blüte und haben sich in der Regenzeit bestens erholt und neue Rispen wachsen lassen. Grossartig! Als ob die Blumen auf mich gewartet hätten

Pitta brachte aber auch geräuchten Fisch zum Abendessen mit. Wunderbar hat dies geschmeckt. Ein Festessen!

23. Sept. 2025: Orchideen vom letzten Jahr in neuer Blüte

So, 21. Sept.: Termin im Bangkok Hospital für Makula-Spritze

Gestern war ich beim Augenarzt und heute im nahen Bangkok Hospital, um den Termin für die nächste Makula-Spritze zu fixieren. Am Freitag, 3. Oktober nachmittags um 14:40 Uhr ist es wieder soweit. Wie üblich muss ich die Kosten zum voraus bezahlen. Ich kann sie von der Krankenkasse wieder einfordern, sobald ich zurück in der Schweiz bin. Es sind doch 144’000 THB, entsprechen etwa Fr. 3’600.– pro Monats-Doppelspritze

So, 21. Sept: Elektronik-Probleme und Fernsehen-einrichten

Wie jedermann lade ich meine Handies über einen Ladeadapter. Zusätzlich kontrolliere ich über eine App auf demselben Handy die jeweilige Ladeleistung. Sobald die Ladeleistung über 1’000 mA steigt, bin ich zufrieden. Diesmal kam sie jedoch nicht über 750 mA und der Ladevorgang dauerte ewig. Bis ich zufällig die Kabelverbindung zum Ladeadapter berührte und feststelle, dass der Stecker sehr heiss war! Defektes Kabel, war meine Diagnose. Ich wechselte die Kabel aus und prompt war alles in Ordnung. Das alte Kabel habe ich entsorgt.

Am Nachmittag hatte ich Zeit und Musse, meinen grossen Fernseher an den mitgebrachten Mini-PC anzuschliessen, um über Internet die gewohnten Schweizer oder Deutschen Fernseh-Stationen anschauen zu können, denn mit dem Thai-Fernsehen werde ich nicht glücklich. Schnell war alles angeschlossen und über HDMI-Kabel verbunden. Aber ich sah kein Windows-Bild auf dem Fernsehen.

Ich wechselte alles aus und suchte in den Einstellungen. Vor lauter Aufregung lief mir der Schweiss herunter. Nichts half. Ich überlegte mir bereits, einen Profi kommen zu lassen, oder ein neues HDMI-Kabel zu kaufen, weil die Kontakte möglicherweise nicht mehr sauber sein könnten. Ja, die Kontakte! Dies war meine letzte Eingebung. Ich steckte die HDMI-Stecker auf beiden Seiten mehrmals ein und aus bis zum Anschlag. Bis auf einmal der Fernseher reagierte und das langersehnte Windows-Bild anzeigte. Es war ein Kontakt-Problem. Bin zufrieden mit mir. Alles läuft nun bestens. Der neue Mini-PC arbeitet brav und bringt höchstauflösende Bilder. Ich schaute mit Genuss der Marlene Heusser zu, wie sie Zeitfahr-Weltmeisterin wurde.

Sa, 20. Sept: Dr. Pairat und Haus einrichten

Ich hatte riesig Glück, denn mein hiesiger Augenarzt Dr. Pairat schliesst morgen Sonntag seine Praxis bis Ende September. Dies teilte er mir per eMail mit. Heute besprach ich mit ihm meine nächste Makula-Injection anfangs Oktober im Bangkok Hospital.

Den restliche Tag verbrachte ich mit einräumen. Die Koffer sind leer und alle Kleider aus den Containern wieder in die Schränke verteilt. Nun herrscht nur noch ein kleines Chaos, aber überschaubar… ha ha ha. Nächstes Jahr muss ich mit weniger Material kommen. 30 kg wog der grosse Koffer. Ich werde älter und bin nicht mehr derart kräftig. Ich muss das Gewicht unter 20 kg bekommen.

Es ist warm in Hua Hin. In der Nacht um die 28-30 Grad und tagsüber darüber. Es ist recht windig! Es regnete 2x kurz.

Fr, 19. Sept: Transfer von Bangkok nach Hua Hin

Bisher hatte ich Glück mit dem Wetter. Auch heute gabs kein Regen in Bangkok. Mit dem Taxi von Mr. Chao gings nun nach Hua Hin. Um 9 Uhr starteten wir und trafen um etwa 12:30 Uhr in Hua Hin an. Pitta haben wir unterwegs in ihrem Haus in Cha Am abgeladen. Ich will fuhr alleine weiter, denn ich will alleine und gemütlich das Haus einrichten und bereit stellen. Als ich ankam, war alles blitzblank und der Kühlschrank mit Bier und Wasser gefüllt. Nun ging es nur noch die wichtigsten Lebensmittel wie Eier, Würstchen, Joghurt, Sweet & Sour Chili, Oel, Orangensaft, Corn-Flakes etc einzukaufen. Mein Honda-Roller überraschte mich einmal mehr, als er beim ersten Versuch nach rund 6 Monaten sofort ansprang.

Unterwegs auf unserer Fahrt nach Hua Hin eine kleine, aber für Thailand typische Episode: Auf der Autobahn fuhr mein Taxi-Driver Mr. Chao unerwartet von der Schnellstrasse ab und umfuhr sichtlich eine Stelle auf der Ueberlandstrasse. Auf meine Frage erzählte er, dass dort täglich eine Polizei-Kontrolle stattfinde, um private Taxis, wie er einer war, herauszufischen und mit 700THB je Monat zu büssen. Mit dem kleinen Umweg zum nahen Tempel umgehen die Thais die Kontrollen und die Korruption in Thailand.

Abends ging ich Essen und traf dort meine Nachbarn Frank und Toto. Es gab viel zu erzählen. Wie sein Leben nach dem Tode seies Freundes Ko van der Krabben verläuft, seine Zukunftspläne und seine Gesundheit. Gegen 20:30 kam ich nach Hause, todmüde und schlief im frisch angezogenen Bett wunderbar!

Do, 18. Sept: Bangkok – Jim Thompson-Haus und Shopping

Seit Jahren stand das Jim Thompson-Haus auf meiner Besucherliste. Heute morgen war es soweit. Mit dem Boot auf dem letzten noch erhaltenen Wasserweg „Klong Sean Saep“ fuhren wir zum Haus des Jim Thompson. Es war nur 1 Station, aber wiederum ein Erlebnis auf dem Schmutz-Dreckwasser. Und kostete nur 12 THB, das sind etwa Fr. -.30.

Wir buchten einen Eintritt mit Führung à 250 THB pro Person (etwa Fr. 8.–). Ein stolzer Preis auch in Thailand aber es war interessant. Mehr nicht. Ob ich den Besuch jemandem empfehlen würde? JEIN, nur in 3. Priorität nach den grossen Tempeln und Shopping

Jim Thompson war ein amerikanischer Unternehmer in Bangkok, der die thailändische Seidenindustrie wiederbelebte und eine beeindruckende Kunstsammlung zusammentrug. Er lebte in einem einzigartigen Haus aus sechs traditionellen thailändischen Teakholzhäusern, das heute als Jim Thompson House Museum eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Bangkoks ist und auch als Heimatmuseum dient. Sein Leben endete abrupt, als er 1967 in Malaysia verschwand, ein Rätsel, das bis heute ungelöst ist.

Anschliessend ging es nach einer Mittagssuppe nochmals ins Shopping. Diesmal wurde ich fündig. Eine hellgraue Reise- und Trecking-Hose, sowie 2 blaue Shorts für zusammen 1’960 THB und 5 Kurzarm-Hemden zu zusammen 1’900 THB (etwa Fr. 55.–), wobei sich unter den Hemden zwei gelbe und weisse Camel-Shirts befanden.

Mi, 17. Sept: Schweizer Botschaft und Chinatown

Bereits um 9 Uhr hatte ich einen Termin bei der Schweizer Botschaft. Es ging um die Erstellung meines Rentenbescheids für die nächste Visum-Verlängerung. Alles klappte tiptop und kostete 1’600 THB (ca Fr. 40.–). Es bestätigte sich, dass man sich vorzeitig anmelden muss, um stundenlange Wartezeiten zu vermeiden.

Anschliessend gings weiter mit dem Skytrain BTS und der Untergrundbahn MTR bis zum Wat Mangkon im Chinatown, wo wir ins Gewusel eintauchten. Grosses Treiben herrschte dort. Wir sahen viel mehr als letztes Jahr. Ein endloser Markt mit allem, was man sich wünschen kann. Pitta wurde mehrfach fündig. Von getrockneten Pilzen bis zu prächtigem Fake-Schmuck.

Nach eine Ruhezeit im Hotel, gings nochmals ins Einkaufs-Gewühl und zum Essen.

Mo/Di, 15./16. Sept. : Reise nach Thailand

Ich habe erstaunlicherweise gut und tief auf den heurigen Reisetag, Montag, 15. Sept. geschlafen. Vermutlich weil ich heute Morgen viel Zeit hatte, bis ich meine Reise beginnen konnte.

Die Reise verlieft mit Ausnahme der Wartezeit im Swiss-Flugzeug, bis es abheben konnte, normal. In dieser Zeit erhitzte sich aber die Kabine auf gefühlte 40 Grad und darüber. Mich hat die Hitze trotz Business-Klasse arg mitgenommen. Geärgert hat mich das Swiss-Personal, das kein Verständnis zeigte oder sich gar entschuldigte für dies Desaster.

Erwähnenswert ist auch das TDAC-Form, das man zu Hause ausfüllen und der Immigration in Bangkok vorweisen musste. Ich habe noch nie derart viele Touristen gesehen, die zurückgewiesen wurden, weil irgendetwas im Formular nicht stimmte.

Detaillierter berichte ich im Bericht „15./16. Sept: Flug nach BKK – Swiss-Desaster – TDAC-Internet-Form

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Meine Häuser In Hua Hin seit 2008

Seit 2008 verbringe ich 5 Monate der europäischen Winterszeit in Hua-Hin, etwa 240 km südlich von Bangkok. Anfänglich wohnte ich in einem Zimmer bei einem Schweizer, anschliessend habe ich mir jedes Mal ein Haus gemietet. In dieser Zeit bin ich vom Greenhorn zum recht erfahrenen Thailand-Aufenthalter gewachsen. Ich weiss nun, wie und wo man sich nach Häusern erkundigt: Ueber Immobilien-Händler im Internet oder Beziehungen, sprich Freunde wohnend in Hua-Hin. Ich hatte das Glück, mit dem Exil-Deutsch-Schweizer Martin Rosse und seiner Immobilien-Firma http://www.thailand-immobilien.ch/, einen Makler gefunden zu haben, der mich gut beraten und betreut hat.

Viel Erfahrungen und Lehrgeld habe ich bei den gemieteten Häusern bezahlt. Die günstigsten Angebote müssen nicht die Besten sein, aber auch nicht umgekehrt. Rückblickend muss ich über mich schmunzeln, denn auch hier galt die Devise:

  • Das 1. Haus für den Feind,
  • das 2. Haus für den Freund und
  • das 3. Haus für einem selber

Willst Du mehr über meine bisherigen Häuser, und deren Einrichtungen wissen und sehen, dann klick den nachstehenden Link oder das Bild an an:

» Meine Häuser in Hua-Hin

19. Okt. 2017: Ueberwucherter Vorgarten

Heute sieht es etwas anders aus. Den Vorgarten habe ich aufgehoben, da ich dieses Gewucher nicht mehr mag. In diesen vielen Jahren hat sich auch immer Inneren viel getan, wie z.B. neue betten und Wohnzimmer-Sitzgruppe. In diesem Haus bin ich glücklich und zufrieden. Hier fühle ich mich wohl nur wenige hundert Meter vom Strand und dem Zentrum von Hua Hin

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Kunst auf dem Gehweg der Phetkasem

Während des ChineseNew Year Umzuges durch Hua hin entdeckte ich am Strassenrand, wie zwei Künstler den Gehweg händisch mit Mosaiksteinen verzierten: eine Ananas und Durian Frucht konnte ich entdecken. Vieles dauert in Hua Hin lange Zeit, aber wenn sie dann etwas machen, dann wird es perfekt. Gratulation

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16. -31. Dez: Täglicher Live-Ticker vom Thai-Max

+++ Cleaning und Massage +++ Meine Enkel +++ Weihnachts-Newsletter +++ Crawlen +++ Kälte +++ Maleena +++

Live Ticker

In meinem täglichen Live-Ticker berichte ich aktuell von meinen täglichen Erlebnissen. In gesonderten Berichten schreibe ich detaillierter über aussergewöhnliche Ereignisse und Gedanken

Di, 31. Dez: Mein Geburtstag dauert 30 Stunden

Dank der Zeitverschiebung von 6 Stunden dauert mein Geburtstag in Thailand um die Zeit länger, nämlich genau 30 Stunden… bis es in der Schweiz auch wieder Mitternacht ist. Ihr müsst mir deswegen nicht neidisch sein und und noch weniger nachrechnen.

Um ganz ehrlich zu sein, ich mag meinen Geburtstag am Silvester nicht. Als Kind war es schrecklich, Weihnachten und Geburtstag innert 1 Woche zu feiern. Ich habe alle Freunde benieden, die im Sommer ihren Geburtstag mit einem Feuer im Freien feiern durften. Zudem bekamen diese immer grössere Geschenke, als ich, denn die Weihnachtszeit war eine teure Zeit!

Heute erwarte ich keine materiellen Geschenke mehr. Ich habe alles. Ich freue mich an kleinen, liebevollen Lebenszeichen lieber Freunde.

31. Dez. 2019: In Wuhan wurde eine unbekannte Lungenentzündung entdeckt

Genau vor 5 Jahren hatte die WHO im chinesischen Wuhan eine unbekannte Lungenentzündung entdeckt, das Covid-19. Ich verbrachte damals den europäischen Winter in Thailand und reiste Anfang März 2020 zurück in die Schweiz, 1 Woche vor dem Lockdown in der Schweiz. Einige meiner Freunde, die später nach Europa zurückfliegen wollten, mussten in einer beispiellosen Rettungsaktion zurücktransportiert werden, weil die Länder ihre Grenzen schlossen und die Fluggesellschaften ihre Flüge einstellten.

Mo, 30. Dez: Countdown – Jahres-Rückblick 2024

Bei Sonnenschein und blauem Himmel bin ich heute Morgen aufgewacht. Nochmals Zeit für eine Schwimmsession. Anschliessend dauerte es nur noch Stunden, bis dieses Jahr zu Ende gehen wird. Ich arbeite bereits am Jahresrückblick 2024.

So, 29. Dez.: Cleaning Day und Massage

Jeweilen am Sonntag als Wochenstart kommt am Morgen früh Pat meine Putzfrau, reinigt das Haus und bringt es auf Vordermann. Vorallem Toilette und Dusche, Küche und der Plättli-Boden müssen gereinigt werden. Und zum Abschluss erhalte ich eine professionelle Tiger-Balm-Oil-Massage. … dies werde ich in der Schweiz vermissen

Meine Putzfrau Pat

Meine Enkel

Die habe ich nicht vergessen, obwohl jeder Draht zu ihnen von meiner älteren Tochter K. abgeklemmt wurden. Ich denke oft an sie. Sie wachsen nun auf, ohne Kontakt zu ihrem Grossvater zu haben. Dies, weil ihre Mutter spinnt! Die drei Amelie, Luc und Juliette erhielten den Weihnachtsbatzen auf ihr Bankkonto, das ich noch unter meiner Kontrolle habe. Ich bin zuversichtlich. Sobald sie freien Internet-Zugang haben, werden sie mmich finden

Weihnachts-Tage

Es waren gemütliche und erholsame Tage, die Weihnachtstage in Thailand. Es war am Vormittag meistens bedeckt und damit mit 23oC etwas zu kühl fürs Schwimm-Training. Ich arbeitete an den aktuellen Fotos, aber auch am Fotobericht meines letztjährigen Thailand-Aufenthaltes und relaxte. Tage ohne Stress. Dies war mein Weihnachten!

Am Donnerstag, 26. Dez. traf ich Heidi aus Zürich zum feinen Essen und Small Talk im Restaurant „Together Station“ in der Hilton-Strasse. Ich war überrascht über das Restaurant mit seinen vernünftigen Preisen für gute Thai-Speisen. Eine echte Alternative zu den Italienern, den Steakhäusern und Schicky Mickey Lokalen. Für mich war gegen 22 Uhr Schluss, während Heidi noch einen Absacker brauchte.

Am Freitag, 28. Dez. hat es endlich geklappt mir dem gemeinsamen Essen mit Verena und Stefan G. im Shiva Indian Restaurant. Verena sah in ihrem Anzug zum Anbeissen aus und bereicherte die wunderschöne park-ähnliche Gartenanlage. Wir zwei Männer verblassten neben ihr. Ein Fotoshooting hätte gepasst Das Essen war wie gewohnt gut und für mich zu reichhaltig. Ich nahm die Hälfte nach Hause.

Di, 24. Dez: Heiliger Abend

Ganz Thailand war im Weihnachtstaumel. Big Business! Mir fehlte die Stimmung. Wahrscheinlich bin ich zu alt dafür. Ich habe keine Dekoration und Tannenbaum aufgebaut. Ich habe meine Orchideen und geniesse diese. Zusammen mit Pitta sind wir abends zum Chinesen gegangen und habe Sukiyaki genossen. Wir waren früh dort, um noch einen Platz zu ergattern. Früh heisst kurz vor 17 Uhr.

Anschliessend spazierten wir durch den Night Market und machten in einer Musik-Bar Halt. Ein Mango-Smoothie und einen Irish-Coffee bestellten wir. Dann gings wieder nach Hause. Es ist gefährlich auf den Strassen. Viele Besoffene und Bekiffte!

Mo, 23. Dez: Schwimmen, Sushi-Essen

Nun beginnt die Flut der Glückwunsch-Mails zu fliessen. Ein grosser Dank an alle jene, die sich Mühe machten, um etwas Persönliches zu schicken. Heute Abend war ich von Hans und seiner Freundin Jam zu einem Sushi-Essen ins nahe Japan-Restaurant „Izakaya88“ eingeladen worden. Und es hat geschmeckt, wie gewohnt.

Ich gehe weiterhin täglich Schwimmen. Ich mache dabei langsam Fortschritte in der Crawl-Technik. Mein Hauptproblem ist weiterhin das Ein- und Aus-Atmen. Nach eine Länge bin ich ausgepumpt und muss nach Luft schnappen. Es ist für mich noch undenkbar, mehrere Längen hintereinander zu schwimmen. Ich denke, es ist eine Uebungssache, meine Luft aus der Lunge herauszupressen und genügend neue Luft einzuatmen. Deswegen gehe ich täglich ins Wasser und es wird langsam besser. Seit etwa 10 Tagen schwimme ich ohne Nasenklemmen

So, 22. Dez: Kälteeinbruch, Versand Weihnacht Newsletter

Von China kam er, der Kälteeinbruch in Thailand. In dieser Nacht war es 23 Grad kühl. Für Thailänder und auch für mich aussergewöhnlich. Ich habe den Ventilator abgeschaltet, ein warmes Leibchen angezogen und mich unter einer Decke verkrochen.

Kurz nach Aufstehen und dem wohlverdienten Kaffee habe ich das Weihnachts-Newsletter meiner Homepage an 92 Fans verschickt. Es klappte alles. Bereits nach kurze Zeit haben einige Empfänger das Mail geöffnet.

6. Dez. 2024: Schwimmen im SportCenter SwimmingPool

Die lautstarken Nachbars-Frauen

Vor einem Monat kam die ältere Thai-Dame von vis-à-vis aus Schweden zurück und seither ist Schluss mit der angenehmen Ruhe. Sie zieht alle anderen älteren Geschlechtsgenossinnen aus der Umgebung an, denn sie haben sich viel zu erzählen. Dies wäre ja nichts so schlimm, aber sie scheinen alle schwerhörig zu sein und schreien sich gegenseitig an, um sich zu verstehen. Vor zwei Tagen kamen die Nachbarn von nebenan aus Bangkok an. Darunter die Mutter der Familie mit lauter Stimme bis spät in die Nacht, wenn sie der Tochter etwas erzählt. Damit ist der Lärm der nahen Eisenbahn in den Hintergrund getreten.

Do, 19. Dez: Bank-Geschäfte „Handsome Man“

Meine thailändische Kasikorn-Debit-Karte läuft im Januar ab. Zudem musste ich die Daten meines neuen Schweizer Pass bei der Kasikorn-Bank hinterlegen und schlussendlich wollte ich eine zweite Debit-Card als Sicherheit in meinem Thai-Safe für die Zeit, in der ich in der Schweiz weile. Dies erledigte ich heute auf der Bank und staunte über den gewaltigen Papierkrieg, der in Thailand üblich ist. Aber es wurde ein lustiges Schalter-Treffen mit der Sachbearbeiterin und ihren beiden Vorgesetzten Damen, die alle Eingaben wie Pass-Nummer etc. händisch nachkontrollieren mussten. Viel zu lachen gab den Damen, als sie realisierten, dass ich bald 82 Jahre alt werde. „Wow, you are a handsome man“

Freunde getroffen !

Pitta wunderte sich in den letzten Tagen mehrmals, wieviele Leute ich in Hua Hin kenne. Ich gebe zu, aucb ich war darob überrascht. Als wir z.B. zusammen zum Strand spazierten, traf ich meine Velofreunde Marco, den Hans, den Richie und später auch den Jeannot beim gemütlichen Trink-Plausch. Auf den Strand dann die Simone und den Ed aus Luxemburg, und gestern abend im Bluport beim Einkauf lief mir Cris Byrd über den Weg. Mit ihm fuhr ich vor 14 Jahren mit dem Rad von ChiangMai nach Hua Hin über 1’300 km.

Di, 17. Dez: Sonnenschein, Schwimmen und Sauna

Wieder ein Tag zum Verwöhnen: Sonnenschein und blauer Himmel. Ich war wiederum schwimmen. Zum ersten Mal ohne Nasenklemme, weil sie heute immer ab meiner grossen Nase abrutschte. Es ging recht gut, da ich unter Wasser über die Nase ausatmete und über Wasser auch den Mund einatmete.

Am Nachmittag ging es in die Sauna. Relaxen und schwitzen, mit anschliessendem feinen Thai-Essen: Fisch an Salzkruste. Als Abschluss des Abends gings noch ins Bluport Shopping-Center zur Besichtigung der Weihnachts-Dekoration mit den grossen Tannenbäumen voll Schnee (alles in Plastik und Fake!)

Mo, 16. Dez: Maleena war einkaufen

Maleena war einkaufen
Maleenas Einkauf

Maleena ist Thailänderin und die Hausbesitzerin meines gemieteten Hauses. Von Zeit zu Zeit geht sie einkaufen, um mir eine Freude zu bereiten. Vorallem Aktionen haben es ihr angetan. Gestern war sie wieder unterwegs und brachte mir 7 Pack Kaffee und 4 Früchte-Portionen für mein Frühstücks-Müsli. Sie ist eine Perle!

Als ich heute morgen aufstand zeigte das Thermometer knapp über 20 Grad. Für Thai-Verhältnisse eine „Affen-Kälte“. Auch ich leide darunter und musste mir eine Jacke überziehen. Im An Schwimmen war nicht zu denken. Laufe des Tages soll es wärmer werden, sobald di Sonne scheint…. Hoffentlich!

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Fake-Werbung „Hua Hin – paradiesische Idylle“

Ich mag Hua Hin und bin glücklich in Hua Hin. Hier verbringe ich den europäischen Winter seit 2008 und geniesse das thailändische Ambiente. Das Klima ist ausgewogen. Ich würde mein Hua Hin auch nicht mit Phuket, Pattaya oder Koh Samui eintauschen.

Ich habe Hua Hin noch erlebt, als es voller Leben war, man am Strand sich eine Sonnenliege mit Sonnenschirm mieten und nebenbei oder auch abends ein Bierchen mit Freunden an einem der gemütlichen Strand-Cafés zu sich nehmen konnte. Dieses Strandfeeling ist seit 2015 verboten!

Anfang Feb. 2024 sind Bernd und sein Freund, zwei Bekannte aus Deutschland, in Hua Hin eingetroffen, um hier ein paar genütliche Tage zu verbringen. Sie kamen von Khao Lak im Süden und schwärmten vom dortigen Strand und den dortigen „dolce far niente“. Nach 2 Tagen sind sie enttäuscht aus Hua Hun abgereist, weil Hua Hin nicht dem entsprach, für das in Deutschland geworben wird.

Ich kenne diese Werbungen. Sie werden verfasst von Leuten, die noch nie in Hua Hin waren, oder für diese Fake-Werbung gut bezahlt werden. So entdeckten ich vor wenigen Tagen im Facebook bei „Thailand Reisen Reber“ das „TAT Thailand Reisemagazin 2024“ mit der Beschreibung vom idyllischen Badeort Hua Hin (TAT steht für „Tourism Authority of Thailand“) :

Hua Hin/Cha-Am – Paradiesische Idylle

Hua Hin, eine der führenden Beach Resort Städte Thailands am Golf von Thailand, liegt weniger als 200 Kilometer südlich von Bangkok und ist damit eines der beliebtesten Wochenendausflugsziele für Stadtbewohner.

Hua Hin verfügt über einen Sandstrand, zahlreiche Restaurants am Meer, einen lebhaften Nachtmarkt, zahlreiche Strandaktivitäten und einigen grossartigen Aktivitäten im Landesinneren, von denen nicht zuletzt der Golfsport auf einigen der renommiertesten Plätze Thailands betrieben wird.

TAT Thailand Reisemagazin 2024, Seite 35

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4. Nov. 2022: Strand Hua Hin

Ich habe darauf folgenden Kommentar im Facebook bei „Thailand Reisen Reber“ zu Handen TAT verfasst:

„In der Beschreibung über Hua Hin muss man zwischen den Zeilen lesen, dass Hua Hin zwar über einen weitläufigen mehreren km-langen Sandstrand verfügt, man aber dort keine Liegestühle und Sonnenschirme mieten kann. Es gibt auch keine Strandcafés und -Restaurants. Zudem ist er wegen der grossen Hotelpaläste nur schwer zugänglich. Es gibt keine Strand-Promenade

Der eigentliche Strand mit all den Möglichkeiten, wie wir sie vom Süden Europas kennen, liegt ausserhalb Hua Hins entweder südlich in Khao Takiab oder nördlich in Cha-Am.

Hua Hin ist nicht unbedingt ein grosser Badeort, aber ein Golf-Paradies und ein Mekka der Radfahrer mit unzähligen schönen Routen.

Ich habe es mir verkniffen zu erwähnen, dass mitten durch diese paradiesische Idylle mehrmals täglich Personen- und Güterzüge durchdonnern!

Hua Hin ist definitiv nicht der idyllische Badeort, wie er beworben wird!

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1. – 15. Nov. 2023: Täglicher Live Ticker vom Thai Max

+++ Wasserrechnung +++ Stromausfall +++ Makula +++ Thailand-Newsletter +++ Orchideen +++ Play Pool +++ Night Market +++ Sauna +++ neuer Reisekoffer +++ Uhren +++ Essen in Soi94 +++ Massagen +++ Neue Kommode +++ Europäisches Fernsehen +++ Putzfrau +++ Wetter-Kapriolen +++ Saudi-Arabien +++ Halloween +++

Live Ticker

In meinem täglichen Live-Ticker berichte ich aktuell von meinen Erlebnissen

15. Nov.: Wasserrechnung via Kasikornbank

Seit Jahren bezahle ich meine ,monatlichen Stromkosten über meine thailändische Kasikornbank durch automatischen Zahlungsverkehr. Nun habe ich dies auch mit meiner monatlichen Wasserrechnung in die Wege geleitet. Beim Verkehr mit thailändischen Banken muss man wissen, dass man immer sein Bankbüchlein und den Pass vorweisen muss. Ich Trottel meinte, es würde die Kopie der 1. Seite des Passes ausreichen. Weit gefehlt, Ich musste zurück und den Pass zu Hause holen. Aber schlussendlich hat es geklappt. Es war erstaunlich, wieviele Daten die Bänkerin für mein Anliegen ins Computersystem eingeben musste

14. Nov: Gewitter und Stromausfall

Wir waren am Essen in einem Restaurant der Soi94 als schwarze Wolken den Himmel immer trister werden liessen. Wir entschlossen uns nach Hause zu eilen und kamen an, als die ersten schweren Tropfen niederprasselten. Es stürmte und donnerte. Wir brachten die Orchideen in Sicherheit, als der Strom ausfiel. Rundherum blieb ab etwa 18 Uhr alles dunkel. Ich suchte Kerzen, die etwas Licht ins Haus brachten. Um 19:47 war der Spuk vorbei. Ich habs nun erlebt, wie es ist, wenn der Strom ausfällt!

Erstaunlich: Meine kürzlich gekaufte Elektro-Uhr im Schlafzimmer mit grosser Zahlen-Anzeige hat die Zeit-Einstellung auch während des Stromausfall behalten können. Scheinbar verfügt sie über eine Not-Batterie

14. Nov. 2023: Kerzen Stromausfall

13. Nov: Makula Spritze im Bangkok Hospital

Heute erhielt ich die erste Makula-Spritze im Bangkok Hospital durch meinen Augenarzt Dr. Pairat. Das erst vor kurzem freigegebene neue Produkt Vabysmo ins linke Auge, und das bisherige Eylea ins rechte Auge. Es hat alles bestens funktioniert und ich durfte zu Fuss vom Operationssaal zur Kasse gehen, während ich letztes Jahr noch per Kranken-Rollstuhl transportiert wurde.

Die Aerzte in Thailand sind übervorsichtig und arbeiten nach Vorschriften. Diese Vorschriften ändern von Jahr zu Jahr. Darunter fällt z.B. dass der Patient nach der Spritze im Operationssaal sich eine halbe Stunde im Aufwachraum ausruhen muss, während ich zu Hause in der Schweiz aufstehen und nach Hause gehen kann. In einer weiteren neuen Vorschrift ist scheinbar festgelegt, dass als Schutz gegen eine Infektion eine Gaze-Augenklappe aufzukleben ist. Falls wie in meinem Fall beide Augen zu schützen sind, darf der Patient entscheiden, welches Auge geschützt werden soll. Ich entschied mich fürs linke Auge, riss diese Klappe jedoch ausserhalb des Spitals ab und schützte mich einzig mit einer dunklen Sonnenbrille.

12. Nov.: mein neues Newsletter-Programm ist eingerichtet

Seit Mitte Jahr habe ich keinen meiner periodischen Newsletter mehr verschicken können, weil das alte Programm nicht mehr weiterentwickelt und vom Markt genommen wurde. Nun wurde ich bei der Suche nach einem Nachfolge-Programm fündig, habe es in meiner Test-Umgebung ausführlich getestet und es heute im aktuellen Thailand-Tagebuch installiert. Zur Zeit mache ich es „scharf“, sodass ich in den nächsten Tagen ein aktuelles Thailand-Newsletter verschicken kann.

12. Nov.: Ende der Hitze- und Regenzeit

Die grosse Hitzeperiode scheint vorbei zu sein. Erstmals brauchte ich in der Nacht keinen Ventilator und musste mich gegen Morgen sogar zudecken, Es kommt spürbar kühle Luft vom Norden sprich Himalaya

11. Nov.: Orchideen gepflanzt

Seit ich die Blumen-Rabatte ausserhalb des Zauns wegen der wuchernden Unkräuter abgebaut habe, fehlen mir die Blumen. Letztes Jahr startete ich mit Wasserpflanzen und heute pflanzte ich unter kundiger Leitung 10 violette und 10 gelbe Orchideen in grosse Pflanzentöpfe. Nun habe ich einen Prachts-Ausblick, wenn ich auf dem Sitzplatz sitze und träume.

11. Nov. 2023: Orchideen frisch gesetzt

11. Nov.: Kunst auf meinem Reisekoffer

Damit ich auf dem Flughafen bereits von weitem meinen Koffer auf dem Rollband entdecke, bespritze ich alle meine Flugkoffer mit einem gelben Scherenschnitt. Auf meinem neuen metallic-blauen Koffer sieht es recht gediegen aus.

10. Nov.: Japanisches Essen im Izakaya88

Meine Hausbesitzerin Maleena wird nächstes Jahr nach Schweden auswandern, aber das Haus im Besitz behalten. Mir lag auf dem Magen, wer mein Ansprechpartner bleiben wird, falls ich im Haus etwas unternehmen muss. Deshalb lud ich Maleena ein zu einem klärenden Gespräch zum Japaner Izakaya88. Sie brachte dazu zwei Freundinnen Monta und Chom mit, die mir in solchen Fällen zu Hande gehen werden. Ich glaube, so sollte es funktionieren, denn über Internet und den Messenger „Line“ ist auch Maleena in Schweden erreichbar.

unten: Monta und Chom, oben Maleena und Max

9. Nov: Shopping und Pool-Billard

9. Nov. 2023 Pool Billard

Um den neuen Koffer mit einem goldenen Scherenschnitt zu verzieren und vorallen zu kennzeichnen, kaufte ich im Homepro goldene/gelbe Farbe. Seit Jahren kennzeichne ich so meine Koffer, damit ich sie auf dem Fliessband des Flughafens bereits von weitem sehe. Ich werde darüber berichten, wie es schlussendlich aussieht

Abends ging ich mit meiner langjährigen Massage-Dame wieder einmal zum Pool-Billard spielen. Ich hatte keine Chance und verlor haushoch, wenn auch immer knapp! Rahe ist süss!

9. Nov.: Abfall-Sammler

Die alte Kommode aus dem 2. Schlafzimmer ist in einem miserablen Zustand. Ich muss sie entsorgen, denn sie zerfällt in ihre Einzelteile, sprich Holzspähne. Vor ein paar Tagen habe ich einen der Abfall-Sammler angesprochen , ob er daran interessiert sei. Er nickte und zeigte sich erfreut und versprach mir, in den nächsten Tagen vorbeizukommen, weil im Moment sein Beifahrer-Anhänger bereits überfüllt sei.

Ich glaube bereits nicht mehr daran, dass er kommen würde, weil er wahrscheinlich den Braten gerochen hatte, dass diese Kommode zu nichts mehr zu gebrauchen war. Aber heute früh kam er und zu zweit hievten wir die Kommode in seinen Beiwagen, wobei einige Späne und Holzteile von der Kommode auf die Strasse fielen. Ich hatte Mitleid mit dem armen Mann und gab ihm ein gutes Trinkgeld als Dankeschön. Ich werde bestimmt nun immer einen Platz in seinem Herzen haben.

8. Nov.: Abendrot über dem Night Market – Ich bin ein Star – Ein Gruss nach München

Bewaffnet mit meinem Foto-Apparat war ich vor dem Eindunkeln unterwegs auf dem Night Market. Ich war auf der Suche nach guten Schnappschüssen. Einen hatte ich schon, das glühende Abendrot. Nun stand ich vor dem Ko-Langusten-Restaurant und betrachtete mir die lieblose Ablage mit den Langusten und anderen Meeresfrüchten und dachte mir dabei: mit dieser Präsentation locken sie keine Gäste ins Restaurant. Da wurde ich von einem liebenswerten Ehepaar aus München, wie es sich später herausstellte, angesprochen: „Sie sind der Max! Ich lese alle ihre Beiträge!“...und flugs kam ein lustiges aufbauendes Gespräch mit meinen Fans zustande. Die beiden verbringen auch die Winter-Monate in Hua Hin. Ein ganz lieber Gruss ins Hotel Centara, denn ich habe nicht einmal nach ihrem Namen gefragt.

Sachen gibt es! Vor ein paar Jahren ist mir doch etwas ähnliches im Coffee-Shop Anjana etwas ausserhalb von Hua Hin passiert, als ich im verschwitzten Renndress der Hua Hin Roadies mein obligates Mango Smoothie bestellte. Es waren Oesterreicher, die mich erkennten!

Anschliessend ging ich zu meinem Uhrenhändler und holte mir die reparierte Rado-Damenuhr ab. Er hat das Uhrwerk auswechseln müssen. Zu meinem Erstaunen entdeckte ich in seiner Auslage die neueste Swatch-Bioceramic BlancPain Uhr für sage und schreibe 2’500 THB, das entspricht etwas unter SFr. 70.–. Ich kaufte die Original-Swatch in Basel vor 5 Wochen für umgerechnet 15’000 THB (etwa SFr. 380.–)

8. Nov. 2023: Night Market in Hua Hin, Abendrot, Sonnenuntergang

7. Nov.: Schlafzimmer-Kommode, Sauna und Koffer abgeholt

Heute war Grosskampftag. Als erstes wollte ich unbedingt den neuen Schubladenkorpus fürs Schlafzimmer fertig zusammenstellen. Dies gelang auch. Es sieht nun toll aus. Ich habe viel Platz gewonnen.

Dann holten wir im Koffergeschäft beim Night Market den neuen Reisekoffer mit den beiden Innenfächern, den wir vor ein paar Tagen entdeckt hatten. Er sieht toll aus in seiner blauen Metallic-Farbe.

Und schlussendlich gings noch in die Sauna zu 1 Danpfbad- und 3 Sauna- und 4 Eisbad-Tauchgängen. Und dies bei 32 Grad Aussen-Temperatur. Aber es hat gut getan, den Schmutz auszuschwitzen. Abgeschlossen haben wir den ereignisreichen Tag mit einem feinen Fisch-Essen und 3 weiteren Platten in einem unscheinbaren Thai-Restaurant nahe vom „Baan Khun Por“ Market…. zu einem unschlagbaren Preis von 420 THB inkl einem grossen Chang-Bier

6. Nov: Heiss, heiss, Massage und Uhr im Night Market abgeholt

Ich habe eine Massage-Dame in mein Haus bestellt. Hier ist es gemütlicher als in den engen Massage-Shops. Es kostet unwesentlich mehr.

Abends ging ich nochmals auf den Night Market, um meine Jakos-Uhr abzuholen. Ein neues Armband und Batterie mussten ersetzt werden. Der anderen Damen-Uhr muss das Uhrwerk ersetzt werden. Ich kann diese in 2 Tagen abholen.

5. Nov.: Es ist heiss, baue die Kommode zusammen

Ich habe noch nie in meinem Leben derart geschwitzt. Mein Körper explodierte. Es tropfte aus allen Poren und es tropfte auf den Boden. Mein Leibchen war total durchnässt, als ich den ersten meiner beiden Kommoden Korpusse zusammenbaute. Ich weiss nicht, wie viele Schrauben ich angezogen habe. Es müssen zwischen 100-200 gewesen sein. Zum Schluss wurde ich doch fertig und durfte mein Kunstwerk bewundern. Bald wird es gemeinsam mit dem zweiten Korpus in meinem Schlafzimmer stehen

Abends ging ich zum ersten Mal nach langer Zeit wieder einmal alleine Essen. Ich suchte mir eines der vielen neuen Restaurants in der Soi94 aus. Und es hat wunderbar geschmeckt!

Links die alte Kommode, Rechts der erste Korpus der neuen Kommode

4. Nov: Alte Freunde wieder getroffen

Sachen und Ueberraschungen gibt es. Ich ging heute früh einkaufen und treffe Katalin und Frans v.D. aus Basel. Ich habe sie vor Jahren hier in Hua Hin kennen gelernt und dann aus den Augen verloren. Sie sind seit ein paar Jahren von Basel nach Hua Hin resp. Cha Am umgezogen und geniessen das hiesige Leben.

4. Nov.: Night Market

Abends gings mit Pitta zum Night Market, wo wir in einem kleinen Strassen-Restaurant eine Fleisch-Fisch-Suppe assen. Dazu ein Bier und alles kostete für 2 Personen 220 THB, also etwa Sfr. 6.–. Wie es so üblich ist, kauften wir auch ein: je eine weisse Sonnen-Mütze und Bade-Schuhe für den Strand und die Sauna. Und dann entdeckte ich in einem Koffer-Geschäft einen Koffer mit 2 Innen-Fächern abgetrennt durch Stoff. Eben das, was ich schon lange in Thailand suchte. Das grösste Modell für meine Thailand-Reisen kostet 2’200 THB (Sfr. 60.–)

Und zum Abschluss gingen wir zu unserem Uhren-Händler. Ich brauchte für meine Jakob-Herren-Uhr ein neues Armband und Batterie. Zudem brachten wir noch eine Damen-Rado-Uhr zurück, die wir am Frühjahr kauften, aber nie richtig funktionierte. Er will sie bis Montag anschauen und den Fehler suchen. Bin gespannt!

3. Nov.: Meine neue Putzfrau + Kommode + Europ. TV

Ich habe eine neue Putzfrau gefunden. Sie arbeitet im Housekeeping eines grossen Hotels und heute hat sie das erste Mal bei mir geputzt. Ich muss gestehen, sie hat phenomenal geputzt und mir zum Abschluss eine währschafte Thai-Massage verabreicht. Grossartig. Ich habe sie engagiert: 1x die Woche jeden Freitag-Morgen wird sie für 3-4 Stunden kommen

In meinem zweiten Schlafzimmer steht eine alte, unbrauchbare Kommode. Sie war mir schon lange ein Dorn im Auge. Gestern habe ich 2 Schubladenschränke im Homepro zu total 2’360 THB ( etwa SFr. 69.– ) gekauft, die ich heute begann als Schlafzimmer-Kommode zusammen zu bauen. Die erwähnte alte Kommode geht auf den Abfall, die Kommode aus meinem Schlafzimmer verschiebe ich ins zweite Schlafzimmer und die neue Kommode steht bald in meinem Schlafzimmer.

Nun habe ich den Fernseher an mein zweites Notebook angeschlossen und kann auf diese Weise die europäischen Fernsehsender ZDF, ARD, Phoenix, RTL, ORF etc Live oder über Mediathek verzögert anschauen. Einzig beim Schweizer Fernsehen habe ich die bekannten Probleme.

2. Nov.: Die Wetter-Apps spielen verrückt

In der Tat. Heute Donnerstag sollte es gemäss allen Wetter-Apps in Hua Hin ein schöner Tag werden. Gemischter Himmel mit Sonnenschein. Aber es regnet seit frühmorgens immer wieder mit Unterbrüchen. Eine Sonne habe ich noch nicht entdeckt. Aber es ist erst 11 Uhr. Da kann sich noch einiges ändern

Gemäss den amtlichen Wetterheiligen in Thailand hat sich der Wechsel von der heissen zur kühleren Jahreszeit um etwa 3-4 Wochen in den November verschoben. Es herrscht immer noch Regenzeit!

Fussball-WM 2034 in Saudi-Arabien

Nach den Erfahrungen mit Katar muss ich den Kopf schütteln! Vielleicht sollte man sich über den Fussball keine grossen Gedanken mehr machen. Er brilliert mit erschütternden Schlagzeilen von Korruption über Fan-Gewalt bis zu Menschenrechtsverletzungen an den WM-Standorten. Fussball ist meines Wissens die einzige Sportart mit einem derart schlechten Image. Das positive an allem ist: Der internationale Fussball wird sich tot laufen und wir werden es nicht einmal merken, weil er nur noch gegen Gebühr am Fernsehen verfolgt werden kann.

1. Nov.: ruhiger Halloween, Swiss Embassy

Ich erwartete am Halloween Böller und Knall-Körper, wie sie in Europa an der Tages- resp. Nachtordnung sind. Ich schloss die Fenster und erwartete eine unruhige Nacht. Aber nichts dergleichen geschah. Ich vermute, das Halloween-Fest fand nur in den nahen Bars statt.

Heute genehmigte ihr mir eine 2 stündige Öl- Massage zu Hause. Es war gemütlicher als in den unpersönlichen Massage-Räumen

Ich alter Trottel habe einen falschen Termin bei der Schweizer Botschaft in Bangkok für den Rentenbescheid reserviert. Ich bekam heute die Erinnerung, dass ich morgens antraben soll! Habe unverzüglich gelöscht und mich entschuldigt …. und einen neuen reserviert für den 23. November. Dann werde ich in Bangkok sein, weil am Vortag meine Tochter Daniela in Bangkok ankommt.

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Was hat sich in Hua Hin geändert?

Eigentlich wenig. Die Bars dürfen bis 2 Uhr in der früh ihre Kunden bedienen, sofern es hat. In Kürze vielleicht sogar bis gegen 4 Uhr früh. Canabis gibts an jedem Ecken zu kaufen und es wird überall öffentlich gekifft. Ich mache mir darob ernsthafte Gedanken, denn Canabis und Alkohol vertragen sich gar nicht, wo die Thais doch bereits bisher schnell betrunken waren!

Die Bars in meiner Nähe machen auf und zu, als wäre es ein Spiel! Zur Zeit hat es aber mehr Bar-Girls als Kunden! Als positives habe ich festgestellt, dass in mancher Bar, die wegen Gäste-Mangel schliessen musste, ein Restaurant eröffnet hat

In der Meinungsfreiheit hat sich wenig verändert

Nachdem es bisher verboten war das Königshaus zu kritisieren, gilt dies nun auch für den Regierungschef. Bis zu 5 Jahren Haft drohen bei schädigender Kritik. Dies bedeutet auch für mich, dass ich mich nur noch vorsichtig äussern darf! Hinweise auf Korruption fallen wahrscheinlich bereits unter diesen Tarif. Schreiben darf ich aber bestimmt, denn ich habe es in der Zeitung gelesen, dass der neue Regierungschef bereits mit Putin Kontakt aufgenommen und ihn nach Thailand eingeladen hat. Ob Putin der richtige Freund für Thailand ist?

Seit kurzem (Nov. 2023) sollen auch kritische Berichte, die dem Tourismus schaden, genauer beobachtet werden. Was auch immer diese Formulierung bedeuten soll! Ich frage mich, was dem Tourismus mehr schadet: eingeschränkte Meinungsfreihei oder Recht-Unsicherheit!

Mein Tip: den Mund halten!

Armut der Bevölkerung

Ein schwieriges Thema. Einem grossen Teil der Bevölkerung, die im Dienstleistungs- und Tourismus-Gewerbe tätig ist, geht es eher schlecht als recht. Die hiesige Hochsaison dauert nur 3 Monate vom Dezember bis Ende Februar. In der übrigen Zeit läuft wenig bis gar nichts. Monat für Monat müssen sie das Geld zusammentragen, um die Miete ihrer kargen Wohnung oder des Salons/Bar bezahlen zu können. Ganz schlimm betroffen sind die Taxis, die Bar- und Massage-Mädchen. Tagelang haben sie keine Kunden! Aber Ende Monat müssen sie trotzdem die Miete bezahlen.

Bahnhof Hua Hin

Der neue grandiose „Eisenbahn-Welt-Bahnhof“ Hua Hin ist recht schön gestrichen, als wäre der Betonhaufen aus altem Teak-Holz wie der alte Bahnhof gebaut Er ist aber noch lange nicht betriebsbereit. An den Geleisen der Hochbahn wird immer noch gearbeitet. Zudem weiss man noch nicht, wie Reisende mit Gepäck über die Geleise zum neuen Bahnhof gelangen. Der Bahnhof ist einfach viel zu pompös für die paar Züge pro Tag nach und von Bangkok. Welcher Fremde wird ein derartiger Idiot sein und diesen Umweg über die Eisenbahn zu machen, wo er doch im Taxi für rund Fr. 50.– nach Hua Hin fahren kann, jedoch direkt vom Flughafen Suvarnabhumi aus.

Die Häuser für die neue mehrspurige Umgebungsstrasse wurden letztes Jahr zwar abgerissen und die Eigentümer vertrieben, aber sonst hat sich nichts getan. Die ersten Verkäufer haben sich bereits wieder in dieser Wüste aus Wasserpfützen und Gras niedergelassen.

Strandbetrieb gibt es keinen mehr!

Am Strand hat sich nichts verändert. Der Strand ist weiterhin leer und nur von eifrigen Joggern bevölkert. Es gibt nun einzelne Hotels und Restaurants, die Liegestühle und Sonnenschirme gegen Mittag- oder Abendessen vermieten, d.h. ein Liegestuhl kostet dann horrend Geld! Aber primär sind die Liegestühle und Sonnenschirme nur für die Hotel-eigenen Gäste. Ansonsten ist der Strand leer, d.h. keine Kaffees und Restaurants wie sie früher noch üblich waren. Scheinbar sind die Hotels dazu übergegangen, den Strand voll in ihren Besitz zu nehmen.

Hua Hin ist weiterhin kein Badeort, auch wenn der trostlose Strand in gewissen Magazinen zu den tollsten Bade-Stränden der Welt gezählt wird. Für diesen Beitrag hat die Commune Hua Hin bestimmt viel bezahlen müssen. Der Verfasser war in jedem Fall noch nie in der Nähe von Hua Hin, denn dieser Text ist reine Lüge! Da muss sogar das einsame Strandpferd von Hua Hin wiehern! Im Vergleich zu Hua Hin ist das Basler „Birsköpfli“ ein Strand-Paradies, denn dort gibt es einen Glacé-Verkäufer.

Alternative Strände gibt es in Cha-Am, etwa 25 km nördlich von Hua Hin, wo ein Kilometer langer Sandstrand vom Feinsten zum Bade einlädt. In Khao Takiab etwas südlich von Hua Hin findet man ebenfalls einen Sandstrand von ein paar 100 m Länge. Er geht dann über in ein ungepflegtes Schlamm-Sand-Gemisch, auf dem man wandern, aber sich nicht hinlegen kann. Im Grossen und Ganzen macht auch dieser Strand einen ungepflegten Eindruck, nie zu vergleichen mit einem der grossen italienischen Badestrände an der Adria

Russen und Chinesen

Deren hat es viele. Vorallem die Chinesen fallen (unangenehm) auf. In Scharen bevölkern sie die Einkaufszentren und drängen sich nach vorne. Die Russen kommen langsam aus der Deckung. Immer in Gruppen, denn Anschluss finden sie keinen. Es sind meistens jüngere mit ihren Frauen/Freundinnen, die aus Angst vor der Einberufung ins Militär geflohen sind. Ich mag die Russen nicht, habe aber auch Bedauern mit ihrem Schicksal. Sie mussten Ihre Heimat verlassen, um zu überleben! Was ich mich frage: Wie kommen Sie zu ihrem Geld? Können ihre Zurückgebliebenen Ihnen Geld überweisen?

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20. Okt: Mein Flug nach Thailand

Es war ein Geschenk Gottes, dass der Swiss Flug nach Bangkok abends erst um 18:40 Uhr abflog. So kam ich nie in Stress und schlief in der letzten Nacht vor der Reise wunderbar und ohne Angstträume, der Wecker könnte nicht funktionieren. Und am Tag der Reise hatte ich gemütlich Zeit fürs Frühstück, meine Wohnung auf Vordermann zu bringen und endgültig einzupacken. 28.6 kg zeigte die Waage für meinen Koffer am Flugplatz bei m Einchecken, dazu ein Bordcase mit den beiden Notebooks und elektronischem Zeugs und den Rucksack mit Foto-Ausrüstung.

19. Okt. 2023: Gepäck für Thailand

Am Reisetag, 19. Oktober regnete es in Strömen bis gegen 12 Uhr, als ich mich auf den Weg zum 2er Tram in Richtung Bahnhof machte. Glück gehabt. Punktlich wie gewohnt fuhr der Zug nach Zürich, wo ich in den Flughafen-Zug umsteigen musste. Ueblicherweise gibt es direkte Züge von Basel zum Flughafen Zürich, in dieser Woche wird aber an den Geleise gearbeitet.

19-Okt. 2023: Bahnhof SBB Zug nach Zürich

Obwohl ich viel geflogen bin, habe ich immer Mühe in der Orientierung auf den Flughäfen und die Fluggesellschaften helfen einem dabei auch wenig. Es gibt Gates mit Nummern und solche mit Buchstaben, z.B. Gate 3, dort konnte ich einchecken, oder Gate E, dort war mein Abflug! Muss ich nun ins Terminal 1 oder 2? Wo ist die Handgepäck-Kontrolle? Bis ich unter den vielen Wegweisern den Hinweis entdecke „Abflug alle Richtungen„.

Grossartig ist die Swiss-App, die einem alle Flug- und Reise-Daten aktuell und laufend aufs Handy liefert. Ich musste nicht die öffentlichen Anzeigen durchsuchen, alles wurde mir aufs Handy geliefert. So konnte ich auch mitverfolgen, wo mein Koffer aktuell war und ins Flugzeug eingeladen wurde.

Das CheckIn mit der Gepäckabgabe und die Passkontrolle verlief problemlos. Im Dutyfree kaufte ich mir die Geschenke für meine Bekannten und dann gings weiter zum Gate E, wo die Handgepäck-Kontrolle erfolgte.

Schlussendlich gelangte ich doch in die Swiss-Lounge in meiner Abflugs-Gate E, wo ich mit Ragout und Gemüse ein feines Mittagessen zu mir nahm. Ich, der doch kein Gemüse mag, hatte Lust darauf. Ich war wiederum viel zu früh, genoss aber den Ferienbeginn!

In der Lounge vernahm ich auch, dass der Flughafen Basel-Mülhausen wegen Bombenalarm evakuiert werden musste. Wow, dieser Aerger für die Passagiere, die dadurch ihren Flug verpassten. Ein Glück, dass ich ab Zürich flogI.

Ich flog wie seit einigen Jahren Business-Class. Diese ist zwar um einiges teurer als Economy, aber ich kann in der Lounge meine Wartezeit verbessern, habe im Flugzeug mehr Platz und kann schlafen. Mit Hilfe einer Schlaf-Tablette kein Problem. Ich schlief nach dem Essen ein und erwachte 1 Stunde vor Landung in Bangkok. Zudem hat die Business Class den Vorteil, dass jeder Passagier sein eigenes Staufach für sein Gepäck kat. Ich leiste mir diesen Luxus, denn ich werde immer älter und bequemer!

20. Okt. 2023: ImsWISS- Flugzeug bei einem Glas Sekt

Ziemlich pünktlich um 10:15 Uhr landeten wir in Bangkok, wo mich mein Taxi Mr. Chao abholte und nach Hua Hin brachte. 3 Stunden dauerte die Fahrt. Um 14 Uhr stand ich vor meiner Thailand-Residenz. Happy! Das Wetter war herrlich heiss . .. wow, ich explodierte fast!

20. Okt. 2023: Per Taxi von Suvarnabhumi nach Hua hin mit Mr. Chao

Als ich ins wie immer tip top gereinigte Haus eintrat, überschlug es mich in der Küche. Maleena hatte eingekauft. Der Kühlschrank war gefüllt mir Bier, Yoghurt, EierHühnchen und vielem mehr. Ein Abendessen stand bereit. Ich habe noch nicht alles entdeckt, war aber überwältigt.

Ich begann mit einräumen und wurde unterbrochen durch eine lieben Besuch von Jum. In Thailand ist es einfach herrlich!

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1. März 2023: Newsletter vom Thai Max – Bye Bye Thailand

Liebe Freunde in nah und fern

Nach 2,5 Jahren Covid-Abstinenz kam ich Ende September 2022 in Thailand wieder an, um dem europäischen Winter zu entrinnen, und nun sind bereits die 5 Monate vorbei. Meine Lebensuhr läuft in Windeseile und immer wieder erlebe ich Neues. Ich bin ein Glückskind.

Neubeginn in Hua Hin

In Thailand endete die Regenzeit im Oktober. Seit November fiel praktisch kein Regentropfen mehr in Hua Hin. Für mich war der diesjährige Aufenthalt in Hua Hin ein Neubeginn. Erstmals stand nicht das Rennrad im Mittelpunkt. Ich musste das Neue neu entdecken.

In der Tat, ich musste mein Leben umkrempeln. Ich musste nicht mehr morgens um 6 Uhr aufstehen, weil um 7 Uhr die Ausfahrt mit dem Rennrad begann. Ich durfte gemütlich dahin „plempern“. Ich begann, mich um Hua Hin zu kümmern und zu erkunden. Ich entdeckte, dass Hua Hin niemals der Badeort ist, wie er in der Werbung und Reiseführern dargestelt wird. Hua Hin ist der einzige Ort weltweit, der am Meer liegt, dessen Strand jedoch nicht einsehbar ist. HH hat überhaupt keinen Strand, wie wir ihn in Europa kennen und erwarten. Bei Ebbe steht er unter Wasser, es gibt keine Liegestühle und Sonnenschirme, keine Duschen und Lebensretter. Dazu muss man die nächsten Orte um Hua Hin wie ChaAm oder Khao Takiab aufsuchen. HH hat auch keine Strand-Promenade, auf der man abends lustwandeln und ein Eis essen kann, aber 3 grosse Rotlicht-Viertel . Hua Hin ist eine zweigeteilte Stadt, zerschnitten durch ein gewaltiges Eisenbahn-Hochbahn-Trassee und zwei vierspurige Strassen.

Ich will mich nicht länger mit dem Negativen von Hua Hin herumschlagen. Ich habe mich in meinem Tagebuch genügend darüber geäussert und gelästert. Ich bin überzeugt, Hua Hin hat als Bade-Ferienort keine Zukunft. Ich könnte es auch nicht empfehlen. Es bietet einzig tolle Golf-Plätze und viele schöne Strassen für Radfahrer (Rennrad und Mountain Bike). Ob dieses einstmals heimelige Städtchen je den Sündenpful-Status von Phuket und Pattaya erreichen wird, ist aber auch fraglich.

Ich mag Hua Hin, die Thai-Ladies, das feine Essen, das schöne Wetter

Ich mag Hua Hin dennoch weiterhin. Ich liebe die Thai-Ladies, ihr einmaliges Lächeln , ihre Zufriedenheit und ihren Optimismus. Ich kenne mich in Hua Hin aus, habe viele Freunde hier und brauche kein Salzwasser zum Baden. Mir genügt ein schöner Swimming-Pool und ein solcher befindet sich wenige Meter von meinem Haus. Ich wohne in der Soi94 unweit des neuen Rotlicht-Viertels mit seinen vielen Bars, Massage Shops und auch manch recht guten Restaurants. Hier fühle ich mich zu Hause.

Zu meiner neuen körperlichen Ertüchtigung gehe ich an den übrig gebliebenen Strand und bewege meine Muskeln im Sand, gehe 2-3 mal die Woche Schwimmen und jeweilen am Freitag-Nachmittag in die Sauna. Diese habe ich dieses Jahr erstmals entdeckt. …… Aber ich muss es zugeben, oft war der innere Schweinehund stärker und ich entschied mich für Relaxen.

Anfänglich im Oktober war noch nicht viel los in Hua Hin und meiner unmittelbaren Umgebung. Ich konnte mich nicht einmal durch die Soi94 wagen, weil da von links und rechts die hübschen Thai-Ladies meinten, ich sei ein „handsome man“, ein gutaussehender Mann! Ihr müsst keine Angst haben, sie waren nicht ganz daneben! ha ha ha

Shopping: Ich war zurückhaltend

Ich war wirklich zurückhaltend und kaufte mir nur eine Omega „Speedmaster Professional Moonwalker“, weil meine Tag-Heuer ihr Leben in der heissen Sauna aushauchte und nicht mehr zu reparieren war. Ich war so blöd, und habe die Uhr in der Sauna nicht ausgezogen. Ansonsten blieb es bei einem leichten Sommer-Veston vom Schneider, zwei d’blauen Camel-Shorts und 1 Adidas-Sneaker, sowie 2 Leder-Gürtel, Tiger-Balm für Daniela und dann noch Shirts und Holzspiele für meine 3 kleinen Enkel.

Meine Lebenskosten in 5 Monaten Thailand: SFr. 2’000.– pro Monat

Wieviel Geld habe ich in diesen 5 Monaten in Thailand verbraucht? Dies wollte ich wissen! Ich habe nicht gespart und habe das Leben genossen. Ich fuhr mit dem Taxi zwischen Bangkok und Hua Hin. Ich habe insgesamt SFr. 6’540.– Bargeld von meinem thailändischen Bankkonto abgehoben und verbraucht, dazu kommen noch rund SFr. 500.- per Visa-Kreditkarte. Damit sind Lebensmittel, Restaurants-Besuche, aber auch alle Einkäufe wie Omega-Uhr, Veston vom Schneider, Shirts, Hemden, Schuhe sowie Geschenke, Taxi etc abgedeckt. Mit den zusätzlichen Miet- und Nebenkosten fürs Haus von SFr. 2’500.– in 5 Monaten habe ich insgesamt SFr. 9’500.– in 5 Monaten verbraucht. Darin nicht inbegriffen sind selbstverständlich die Flugkosten und auch nicht die Makula-Kosten im Bangkok Hospital, die von meiner Krankenkasse übernommen werden.

Teuerung in Thailand

Viele ausländische Rentner leben in Thailand mit ihrer zum Teil kleinen Rente vorzüglich. In den letzten beiden Jahren sind die Lebenshaltungskosten jedoch massiv gestiegen. Vor allem die Thais mit ihren kleinen Löhnen beklagen sich. Mir ist dies anfänglich gar nicht aufgefallen, denn es handelte sich nur um wenige Thai-Bahts (THB). Für mich blieb es günstig. 10 Eier kosteten zum Beispiel neu 57 THB und vorher48 THB. Dies sind zwar nur 9 THB, aber entsprechen einer Preissteigerung von über 20%. Für mich kleine Beträge, aber für die Thais eine durchschnittliche Preissteigerung von 10-20% und diese schmerzen.

Auf und Ab-Erlebnisse

In diesen 5 Monaten Thailand habe ich weniger als sonst erlebt. Dem kann man auch sagen, ich war oft ein fauler Hund! Es waren ein paar herausragende Erlebnisse, der Rest war Relax, Erholung und Fun. Ich genoss das gleichmässig schöne Wetter, die Mangos und das „dolce-far-niente“.

Zu den unangenehmsten Erlebnissen gehörten bestimmt meine Trennung von Pat und die Probleme mit der Immigration bei der Verlängerung meines Visums. Erstmals in meinem Leben war ich hilflos der Korruption ausgesetzt. Die Korruption hat überhand genommen. Sogar die Banken verlangen, dass man eine überteuerte Unfall-Versicherung abschliesst, bevor man als Tourist ein Bank-Konto eröffnen kann.

Einmal mehr hat mich das komplette Desinteresse meiner älteren Tochter an meinem Leben stark beschäftigt. Mein Internet-Auftritt scheint für sie ein rotes Tuch zu sein. Dies schmerzt tief. Aus diesem Grund bin ich auch froh, meinen 80. Geburtstag vom 31. Dezember in der Ferne gefeiert zu haben. Ich muss dabei zugeben, dass Geburtstage in meinem Alter für mich nicht mehr dieselbe Bedeutung haben. Unnötig war meine schwere 3-wöchige Erkältung als Folge meines Geburtstags-Essen in einem wunderbaren Fisch-Restaurant auf einem Steg weit draussen über dem Meer.

Mein Foto-Bericht-/Galerie „Best-of-Thailand 2022/23“

Alles braucht seine Zeit. Ich arbeite an einem „Best-of-Thailand 2022/23-Foto- und Erlebnis-Bericht“. Darin sollen meine besten und aussagekräftigsten Fotos meines vergangenen Thailand-Aufenthaltes enthalten sein. Ich hoffe, dass er bis anfangs April verfügbar sein wird

Fall ihr mehr von mir und vor allem persönliche Ess-Fotos sehen möchtet, dann geht auf „Instagram unter basler_max

Ohne Internet wäre ich unglücklich

Und wie! In meinem 1. Jahr in Thailand im 2008 habe ich während den 5 Monaten nichts mitbekommen, was auf der Welt passiert ist. Ich kam zurück und stellte fest, dass wir in der Schweiz mit Ueli Maurer einen neuen Bundesrat hatten.

Dank Internet bin ich durch die digitalen Zeitschriften, das europäische Fernsehen, aber auch die regelmässigen WhatsApp-Telefonate mit meiner Tochter Daniela und Freunden aktuell informiert. Dank Internet habe ich überall, zu Hause aber auch hier im fernen Thailand, mein Büro mit allen Dokumenten bei mir! Dank Internet kann ich liebe Kontakte in ganz Europa pflegen und mit ihnen Erlebnisse austauschen. Für einen Weltenbummler wie mich, ist Internet ein Geschenk des Himmels.

Covid-Masken gehören bei den Thais zur Bekleidung

Ihr fragt euch bestimmt. Wie war die Situation mit Covid? Alle Thais tragen weiterhin Masken! Und dennoch, aus meiner Sicht ist die grösste Gefahr in Thailand vorbei, weil sich dort das Leben vornehmlich im Freien abspielt.

Es sind die Gegensätze, die Thailand derart liebenswürdig machen. Die Thais tragen keinen Helm auf den Motorrädern, wie es vorgeschrieben ist, aber fast alle tragen zu jeder Zeit eine Covid-Schutz-Maske.  Wenn man sie fragt, warum sie auch im Freien immer eine Maske tragen, zucken sie mit der Schulter. Soweit denken sie gar nicht. Ihr Ministerpräsident hat ihnen eben während der Covid-Pandemie eingetrichtert, dass sie immer eine Maske zu tragen haben. „Befehl ist Befehl“, und der wurde nie zurückgenommen.

Im Suvarnabhumi Airport direkt nach dem Zoll

Mein Rückflug am 1. März von Bangkok nach Zürich

Am späten Abend des 1. März kam ich in Basel an, dem Fasnachts-Mittwoch. Aber ich hatte keine Lust mehr, in die Stadt zu gehen. Der Temperaturschock von über 320C auf rund 20C war mir zu gross. Ich genoss es, wieder zu Hause in meinem Binninger Paradies zu sein.

Ich freue mich auf die kommenden Wochen und Monate und werde darüber i meinem „Sommer-Tagebuch“ berichten. Die Kosovo-Reise im Juni ist bereits gebucht, die übrigen Pläne „Wien, Wachau, München und die Eifel“ sind noch im Planungsstadium.

Thailand, ich komme im Oktober 2023 wieder und werde bis Mitte März 2024 bleiben!

Ich wünsche Euch alles Gute und hoffe auf baldige Frühlings-Temperaturen.

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Strandwandern, der neue Trend in Hua Hin

Man muss wissen, dass Hua Hin weder eine Strand-Promenade noch freien Zugang zum Strand hat. Wenige kleine Wege führen zwischen den grossen Hotelanlagen zum übriggebliebenen Strand. Hua Hin ist in der Tat der einzige mir bekannte Ort mit Meeranstoss weltweit, an dem die Gäste und Bewohner keinen freien Blick oder Zugang zum Strand haben.

Ich war heute wieder Strand-Wandern, dem neuen Trend-Sport in Hua Hin, seit die Gemeinde die kleinen Bistros, die Vermietung von Sonnen-Liegen und -Schirme verboten hat. Aber vordem Vergnügen gehört die Mutprobe, die Phetkasem-Hauptstrasse zu überwinden. Man muss dazu wissen, dass die 4-spurige Phetkasem die teuren Hotels und Restaurants von der einfacheren Welt des Durchschnitts-Gastes trennt. Gefühlte 10 Minuten wartete ich, bis sich eine Lücke auf der „Rennstrecke“ auftat und ich in schnellen Schritten die Strasse überqueren konnte. Ich wusste, kein Auto- oder Töffli-Fahrer würde auf mich Rücksicht nehmen oder sogar bremsen. Und Polizei ist weit und breit keine zu sehen,

4. Nov. 2022: Strand Hua Hin

Diesmal wanderte ich in nördlicher Richtung zum offiziellen Strand-Zugang beim Centara-Hotel, wo die Pferde auf mögliche Kinder-Gäste warteten. Am Strand sah ich nur wenige badende Kinder, Erwachsene kaum, eine Thai-Lady wahrscheinlich auf Kundenfang. Wer legt sich denn schon auf den teilweise recht verschmutzten Sandstrand. Es war etwas stürmisch und die Wellen glänzten mit ihren weissen Schaumkronen. Ein wunderschönes Bild. Ich war 1,5 Stunden für den Hin- und Rückweg unterwegs.

Das nächste Mal werde ich die südliche Strand-Route bis zum Affen-Felsen Khao Takiab abgehen. Diese Strecke ist länger und führt an den grossen Hotels und Kite-Surf-Schulen vorbei. 2 Stunden für den Hinweg, und mit dem Tuk-Tuk zurück.

Rechts im Bild sieht man einen der wenigen Badegäste

Ja die jetzige Form des ehemaligen Bade-Strandes von Hua Hin ist ein grosses Aergerniss. Mich würde es nicht wundern, wenn die grossen Hotels das Betreten und Wandern am Strand entlang bald nur noch mit einer Gebühr erlauben werden. Anfänge sieht man bereits jetzt, da die grossen Hotels ihre Liegen- und Sonnenschirme auf dem Sandstrand für ihre Hotelgäste platzieren, als gehöre der Strand ihnen.

Es muss erlaubt sein, die Frage zustellen: Wem gehören die kümmerlichen Reste des öffentlichen Strandes? Den grossen Hotels oder der Allgemeinheit?

Was wäre Rimini ohne Sonnen-Liegen und -Schirme, ohne Gelati-Verkäufer und ohne Duschen? Eine Sandwüste

Mich störte es nicht, dass man sich in Hua Hin vom Bade- und Familien-Tourismus verabschiedet und voll auf Sex-Tourimus setzt. Denn mir ist das Meerwasser zu salzig und die gefährlichen Quallen-Schwärme gefallen mir gar nicht. Traurig ist es für die kleinen und grossen Gäste, die Ferien in einem Bade-Paradies erwarteten und nun ein Fiasko vorfanden.

Der Ehrlichkeit halber muss ich erwähnen, dass man mit einem Taxi oder Tuk-Tuk die beiden schönen Bade-Destinationen Cha-Am und Khao-Takiab südlich und nördlich von Hua Hin erreichen kann. Beide bieten dies an, was von einem Badeort erwartet werden kann. Fun bei einem Bier oder einem Smoothie

Sex-Tourismus mit Phuket und Pattaya als Vorbild?

Die Gemeinde interessiert diesen Abgesang als Badeort nicht, denn sie hat andere Pläne Mit einem 3. Rotlicht-Viertel rund um die Soi94, haben sie die bereits bestehende Anzahl an Bars, Musik-Lokalen und Massageshops ungefähr verdoppelt. Ein Wohl für die einsamen Männer, weniger geeignet für Familien mit Kindern.

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16. -31. Dez. 2022: Täglicher Live Ticker vom Thai Max

+++ Papst Benedikt stirbt +++ Silvester +++ Weihnachten +++ Ausverkauf +++ Gourmet Essen „C’est La Vie“ +++ Versand Weihnachts-Newsletter +++ Shopping-Fieber +++ Mango +++ Internet +++

Live Ticker

Fortsetzung meines täglichen Live Tickers aus Hua Hin:

Sa, 31. Dez: Mein 80. Geburtstag

Ich habe schlecht geschlafen, da meine ersten Glückwunsch-Messages aus Europa bereits um Mitternacht bei mir eintrafen. Ich hätte mein Handy abstellen sollen, aber der Gwunder war grösser.

Um 9 Uhr begannen dann meine Festivitäten und es ging Schlag um Schlag weiter: Tempelaufstieg, Sushi-Lunch, Fisch-Dinner. Aber darüber berichte ich in einem gesonderten Beitrag „31. Dez. 2022: Mein 80. Geburtstag“

Papst Benedikt XVI ist heute Vormittag 95 jährig im Vatikan gestorben. Ueblicherweise werden bei einem Tod nur positive Seiten erwähnt. Dies macht auch die katholische Kirche beim Papst Benedikt XVI und wischt die dunklen Seiten des deutschen Papstes unter den Teppich. Sie verschweigt!

In der Presse hingegen werden auch kritische Stimmen laut. Sie erwähnen seine Gegnerschaft gegenüber der Entschuldigungen von Papst Johannes Paul II im Jahre 2000 über die Mittelalterlichen Verbrechen wie die Ketzerprozesse, die Hexenprozesse, die Kreuzzüge und die dunklen Kapitel des Judenhasses. Auch seine unaufgeklärte Mittäterschaft und Verschleierung der Kindesmissbräuche in seiner Amtszeit als Priester, Bischof und Papst werden erwähnt.

Fr, 30. Dez: Schwimmen, Morgen mein grosser Tag

Night Market: Ging noch schnell in den Night Market und kaufte mir 2 Sonnenbrillen und ein weisses „CalvinKlein- Shirt“.

Do, 29. Dez: Barbecue in Soi102

Barbecue Soi102: Bereits vor der Pandemie war ich oft im Barbecue Restaurant Soi102 anzutreffen. Sie boten sehr viele Meeresfrüchte, Muscheln, Crabs und vieles andere an. Nun war ich wieder einmal dort und habe es genossen

Mi, 28. Dez: Neue Wasserpumpe, Austausch Ventilatoren

War dies ein Tag! Zuerst spazierte ich 1 Stunde den Strand entlang und als ich zurückkam, war Maleena, meine Hausbesitzerin, mit Handwerkern im Haus, um die neue Wasserpumpe zu installieren. Anschliessend entschlossen wir uns, die beiden Ventilatoren im Wohnzimmer und der Terrasse auszuwechseln, da bei einer der Ventilator nicht mehr funktionierte

Abends ging ich zur Thai-Massage bei Non und anschliessend mir ihr esssen

Di, 27. Dez.: Strand-Walk und Essen mit Maleena

Strand-Walk: Ich musste einfach meine Beinmuskeln betätigen und machte mich auf den Strand-Walk mit vielen Gleichgesinnten. Badende sieht man wenige, da es ja keine Liegestühle und Sonnenschirme zu mieten

Essen mit Maleena: Am Abend gings zum Essen mit meiner Hausbesitzerin Maleena ins Ga Hamoi. Es gab einiges zu besprechen: defekte Wasserpumpe, defekter Deckenventilator und Pest-Control. Die Wasser-Pumpe wird sofort ersetzt und der Ventilator repariertl

Massage: Am Nachmittag leistete ich mir eine Oel-Massage in einem Massage-Studiu ganz in der Nähe. Die Masseuse war in gesetztem Alter und hat meinen Körper gut bearbeitet. Hier war ich nicht das letzte Mal.

Mo, 26. Dez: Shopping, Reparatur

Ebbe-Flut: Noch vor dem Frühstück gings an den Strand, um mich zu ertüchtigen, aber das Wasser war zu hoch und kam bis an die Mauern der Hotel-Parks. Dies ist das Ergebnis, wenn eine Gemeinde den Hotels den Strand verkauft.

Shopping und Uhren-Reparatur: Nach dem Mittag brachte ich meine beiden Tag-Heuer- und Omega-Uhren zum Batterie-Wechsel und einer kleinen Reparatur am Armband in das Uhrengeschäft im Market-Village. Der Service dort ist toll und zeitschnell. Innert 20 Minuten konnte ich die Uhren abholen und gekostet hat es weniger als Fr.20.–

Anschliessend kaufte ich mir noch einen leichten Koffer für die Chiang Rai Reise in 2 Wochen. Ich brauchte eine Zwischengrösse, denn mein Reisekoffer war viel zu gross (1’700 THB entsprechend SFr. 45,–)

Schlussendlich war ich noch kurz in der Apotheke und kaufte mit eine Packung Ibuprofen. Ich hatte keines bei mir und las in der europäischen Presse, dass es in Europa Lieferengpässe gäbe!

Treff mit den Roadies: Traf mich mit meinen Hua Hin Roadies in Baan Khun Por Fressmeile. Ass dort eine Sushi-Platte mit 12 Sushis zu umgerechnet etwa SFr. 5.–

So, 25. Dez.: Arbeitstag … ha ha ha

In der Tat. Ich habe die letzten elektronischen Einzahlungen (Honda-Haftpflicht, Mietzins) gemacht. Am Nachmittag kam meine Putzfrau und brachte mein Haus auf Vordermann. Aber abends ging es zum Vietnamesen und später zum Pool-Billard-Spiel in eine Bar im Soi94

Sa, 24. Dez: Heiliger Abend – in Thailand ist Shopping-Day

Mein HeilgenrAbend: Es war Blauer Himmel, die Sonne schien, das Thermometer stieg auf etwa über 30 Grad. Nun werden die letzten Weihnachtswünsche über Mail und WhatsApp verschickt. Mein Postfach überläuft. Am Nachmittag war ich beim Schneider und wollte meinen Veston abholen. Oh Pech. Habe ihn falsch verstanden. Ich war ein Tag zu früh. Dafür bestellte ich noch ein hellblaues Hemd. Anschliessend liess ich mich in einer Öl-Massage verwöhnen, ging mit einer Bekannten zum Barbecue essen und als Abschluss zum Pool-Billard spielen in die Soi Binthabat. Ein vollendeter Tag.

Fr, 23. Dez.: Ausverkauf und neue Nachbarn

Neue Nachbarn vis-à-vis: Gestern sind die Besitzer des leerstehenden Hauses gegenüber mir angereist. Mindestens die Frau redet ununterbrochen. Sei es mit vorbeigehenden Leuten oder mit sich selber. In einer Lautstärke, die mich heute früh im Bett aufwachen liess. Aber ich werde mich daran gewöhnen

Hochsaison in Hua Hin: In den letzten Tagen sind viele neue Gäste in Hua Hin eingetroffen. Auch viele von Bangkok, denn es sind gleichzeitig Schulferien. Die Ruhe beim Einkauf und in den Shopping-Centers ist vorbei. Ich war kurz im „Market Village“ … voller gestresster Leute, lange Auto-Schlangen. Alle wollen noch Weihnachtsgeschenke einkaufen.

Beginn Ausverkauf: Mit Weihnachten beginnt in Hua Hin der Ausverkauf. Ich war heute in den beiden grossen Shopping Centers „Market Village“ und heute Nachmittag noch im „Bluport“ und habe mich mit Hemden und Sneakers eingedeckt. Grossartige Ausbeute bei 50% Reduktion

23. Dez. 2022: Shopping im Bluport (Ausverkauf)

Do, 22. Dez: Beach-Walk und „C’est La Vie“

Walk am Pseudo-Badestrand: Ich muss für meine körperliche Fitness mehr tun. Deshalb entschloss ich mich zu einem grösseren Strand- und Foto-Walk. Der Sturm ist abgeflacht, aber ideales Wetter für Skite-Surfing.

Ihr wisst ja, dass seit 1 Jahr am öffentlichen Strand von Hua Hin keine Sonnen-Liegen und -Schirme mehr vermietet werden dürfen. Dies nützen nun die dortigen Grand-Hotels aus, die bereits den halben Strand überbaut haben, und lassen ihre Hotel-Gäste in Hotel eigenen Liegen am Strand sonnenbaden. Ein Skandal und zeigt, wer in Hua Hin das Sagen hat …. und welche Gäste noch erwünscht sind!

Meine ChiangRai Tour im Jan. 23: Heute ist der Zeitplan für meine Reise in den Norden via Isan eingetroffen. Zwischen dem 8. und 18, Jan. 2023 werde ich als „Beifahrer“ an der Radfernfahrt Bangkok ChiangRai des „Thailand Cycling Teams“ von Lucien Kirch teilnehmen. Ich werde nicht auf dem Rad fahren, sondern bequem in einem der Begleitfahrzeuge. Ich freue mich ungemein auf diese meine Geburtstagesreise nach ChiangRai.

Essen im Restaurant „C’est la vie“: Mit den Gschwends und Jeannot/Astrid gings in dieses Restaurant weit abseits der Zivilisation. Ein Gedicht von einem Restaurant der französischer Küche. Kleine aber feine exklusive Speisekarte. Ich bestellte mir als Vorspeise „Muschel-Suppe“ und als Hauptgang „Entenbrust an Orangen-Sauce“.

Mi, 21. Dez: Versand meines Weihnachts-Newsletters

Versand Newsletter: Nach zwei Testläufen und der Anpassung meiner eigenen Absender-Adresse habe ich den diesjährigen „Weihnachts- und Neujahrs-Newsletter“ verschickt. Es waren insgesamt 75 Mails. Ich hoffe, dass diesmal nicht allzu viele im SPAM-Ordner landeten

Müdigkeit: Ich bin nicht mehr der Jüngste. Meine geistige und körperlich Leitungskurve sinkt sichtlich im Laufe des Tages. In den ersten Morgenstunden bin ich geistig (und auch körperlich) am fittesten. Dann kann ich meine besten Berichte mit prägnanten Formulierungen schreiben. Nach dem üblichen 1-stündigen Mittagsschläfchen bin ich faul und brauche Überwindung um irgendetwas zu tun. Ich benutze diese Zeit, um einzukaufen und bin dabei auch noch erfolgreich … ha ha ha …. Abends kann man mit mir wenig anfangen, ausser ich habe abgemacht und mich überwunden, auszugehen. Wenn ich zu Hause bin, dann schaue ich fern und/oder bearbeite Fotos. Spätestens um 22 Uhr gehe ich schlafen bis morgens zwischen 6 und7 Uhr.

Di, 20 . Dez.: Veröffentlichung von Reiseberichten

Reisebericht Wachau/München: Endlich konnte ich den Reisebericht „Mit der Eisenbahn in die Wachau und nach München“ abschliessen und veröffentlichen. Der Grund für die Verzögerung um viele Monate war die Aufbereitung der Fotos. Diese hatte sich immer weiter verzögert, weil ich an anderen Beiträgen arbeitete.

Mo, 19. Dez.: Temperatursturz und Shopping-Fieber

Temperatursturz: Gestern hat es massiv gestürmt. In südlicheren Gebieten von Thailand mussten Fähren wegen stürmischer See ihren Betrieb einstellen. Ich musste mich nachts mit einer Decke zudecken und am Morgen trug ich wollene Socken. Mein Thermometer zeigte am Morgen früh 200C

Shopping Fieber: Das Wetter hat mit meinem Einkaufs-Fieber keinen Zusammenhang. Es überkam mich einfach. Ich wollte nur eine Lesebrille kaufen, weil meine Beiden kaputt gingen oder „schlottrig“ sind. Dazu liess ich mir beim Optiker meine Augen neu ausmessen und eine Lesebrille anfertigen. Morgen kann ich sie mir abholen. Dann spazierte ich den noch übriggebliebenen Geschäften entlang und landete beim Schneider. Dort liess ich mir einen hell-beigen Veston aus Casmere-Seide anfertigen und schlussendlich auf dem Heimweg konnte ich d’blauen Camel-Shorts und zwei Hemden nicht widerstehen. Es war ein erfolgreicher Tag mit viel „Fieber“!

Geschäfte-Sterben: Es soll zwar Hoch-Saison sein, aber laufend schliessen Geschäfte an der Hauptstrasse Phetkasem. Mindestens ein Viertel ist leer und wird neu vermietet.

So, 18. Dez.: Stürmisch bei blauem Himmel

Sturm: Die ganze Nacht war es stürmisch und der Wind pfiff durch die Strassen. Ich musste die Glastüre beim Hauseingang schliessen. Der Wind trug viel Sand ins Hinterland. Ich traue mich nicht, in die Stadt zu gehen. Ich will nicht, dass mir etwas von einem Haus auf den Kopf fällt.

Christmas-Newsletter: Muss heute daran arbeiten. Die Zeilen rutschen mir nicht mehr so leicht aus der Feder resp. der Tastatur. Die beste Zeit ist nach dem Aufstehen. Da fliessen die Formulierungen, auch die humoristischen

Sa, 17. Dez: Mango Einkauf

ChatChai Market: Ich hatte mich verschlafen. Es war bereits 7 Uhr. Nach dem notwendigen Morgen-Kaffee gings ab auf den einheimischen ChatChai-Market mitten in Hua Hin. Ich brauchte Mangos. Ich muss sie jeweilen 1-2 Tage an der frischen Luft liegen lassen, bis sie ihre volle Süsse erreicht habrn und bereit zum Geniessen sind. Mango ist meine Lieblingsfrucht. 2 kg à 65 THB (entsprechend Fr. 1.75) kaufte ich

Schwimmbad: … und anschliessend ans Frühstück gehts ins Schwimmbad

Hua Hin ist kein Bade-Paradies: Habe meinen Bericht „Ist Hua Hin noch ein Badeparadies“ abgeschlossen und auch in Facebook veröffentlicht. Ich möchte meine Freunde warnen, die hier Badeferien machen wollen

Immigration 90-Tage-Stempel: Ich war auf der Immigration im Bluport-Shopping-Center, um zu fragen, wie genau die Regeln für den 90-Tage Stempel sind, denn ich weile bis zum Stempel-Datum im Raume ChiangRai. / Tage vorher resp. nachher werden akzeptiert

Fr, 16. Dez.: Einzahlungen

Internet 3bb: Auch in Thailand muss man Einzahlungen tätigen. Mein Highspeed-Internet habe ich um 1 Jahr verlängert. Kostenpunkt 7’000 THB (entsprechend etwa SFr. 186.–)

Treffen mit Freunden: man trifft sich, auch nach vielen Jahren. Wie John Graham und dem Simon McDonald bei einem Mango-Smoothie

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19. Dez.: Ein aussergewöhnlicher Shopping Day

Diese Tage muss man ausnützen, damit man Geld unter die Leute bringen kann!… ha ha ha….

Der heutige Montag begann ganz normal mit einem feinen Frühstück und grossem Elan bei der Bearbeitung von Berichten. Ich veröffentlichte endlich meinen Reisebericht vom Frühling über meine „Europa-Reise in die Wachau und nach München“.

Nach meinem üblichen 1-stündigen Mittagsschläfchen überkam es mich dann. Ich entschloss mich, in die Stadt zu fahren und mir eine neue Lesebrille anpassen zu lassen, da zwei meiner bisherigen Billig-Brillen kaputt gegangen sind.

Nachdem ich noch Geld vom Bancomat bezog, führte mich der Weg zum Optiker-Shop „TimeLine“ an der Phetkasem neben der alten Shopping Mall. Ich war vor Jahren bereits einmal Kunde in diesem Geschäft und sehr zufrieden über den Service. Und wiederum wurde ich wie ein König behandelt. Nach dem ausführlichen Augen-Test mit Vergleich zum bisherigen Brillen-Rezept bestellte ich die neue Lesebrille inkl. Gestell zu 2’000 THB (entsprechend Sfr. 54,–). Morgens kann ich sie abholen.

Ich war echt aufgestellt und entschloss mich, das Glück der Stunde zu nutzen, und mir einen hell-beigen Veston von einem Schneider machen zu lassen. Überrascht war ich, dass viele der bisherigen Taylor-Shops, bei denen ich Kunde war, ihre Geschäfte geschlossen hatten. Trotz Hoch-Saison sind etwa ein Viertel der Geschäfte An der Phetkasem-Hauptstrasse leer und mietbar. An der Night-Market-Soi72 fand ich einen, der auch an einem Geschäft interessiert war. Ich entschloss mich zu einem leichten hell-beigen Cashmere-Seide-Stoff. 5“000 THB (entsprechend Sfr. 133.–) sollte das Jackett kosten. Am kommenden Donnerstag ist die erste Anprobe. Ich war stolz auf mich! Gut gemacht Max!

Immer noch „käufig“ blieb ich auf dem Weg bei einem Leibchen-Händler hängen, weil ich d’blaue „Camel-Shorts“ in der Auslage entdeckte. Ich liebe diese Marke über alles. Als ich noch ein weisses und blaues Baumwoll-Hemd sah, war ich weitere 1’000 THB (entsprechend SFr. 27.–) los.

Es war einer der erfolgreichsten Einkaufstouren in diesem Herbst. Ich habe gut eingekauft!

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1. – 15. Dez. 2022: Täglicher Live Ticker vom Thai Max

+++ Mangrowe-Forest Pranbury +++ Ausbau Eisenbahn +++ Augenspritze im BKK-Hospital +++ Hua Hin ohne Badestrand +++ Ga Hanoi +++ Christmas-Time +++ Tod am Bahnübergang +++ Helmpflicht +++ Strom sparen +++ Die Clemencons +++ Schweiz im Achtelfinal und „Aus“ +++ Hua Hin Roadies +++ Deutschland „Aus“ +++

Live Ticker

Diesen Monats-Bericht versuche ich, als tägliches Tagebuch zu verfassen. Es soll zeigen, dass es mir nie langweilig wird.

Do, 15. Dez.: Kühle Nacht, warmer Sonnentag (28oC)

Frühstück und Schwimmen: Nachdem ich meinen kritischen Beitrag über „Ist Hua Hin noch ein Badeort“ überarbeitet hatte, gabs das Frühstück mit doppeltem Spiegelei, Würstchen und Toast, und dann gings ab ins Schwimmbad

Mangrowe-Forest Pranbury: Am späteren Nachmittag habe ich mich kurzfristig zu einer Fotoausfahrt zum Mangrove-Wald aufgemacht. Mit meinem Honda-Roller ging es weiter über die rostige Brücke nach Pak Nam Pran und hoch zum chinesischen Tempel „Chao Mae Tubtim“. Eine wunderschöne Ausfahrt mit sehr guten Foto-Ergebnissen. Ich werde darüber berichten.

Mi, 14. Dez.: Kühle Nacht

Winter in Thailand: Heute früh um 7 Uhr zeigte der Thermometer sage und schreibe 22oC an. Es war kühl. Ich musste mich im Bett zudecken und ein warmes Hemd anziehen.

Zweites Eisenbahn-Gleis: Sie haben begonnen, am zweiten ebenerdigen Eisenbahn-Gleis ab Bahnhof Hua Hin in den Süden zu arbeiten und den ersten Schotter ausgelegt. Ich bin gespannt, wie sie es auf dem Bahnübergang Soi94 anstellen werden.

Makula-Check beim Augenarzt: Wie gewohnt kontrollierte mein hiesiger Augenarzt Dr. Pairat meine beiden Augen nach der gestrigen Spritze. Er war zufrieden. Alles in Ordnung. An schliessend begab ich mich ins Bangkok-Hospital, um den nächsten Spritzen-Termin für den Donnerstag, 5. Jan. 2023 zu fixieren und die Behandlung im Voraus zu bezahlen., 69’000 THB (entsprechend SFr. 1’850.–)

Fussball-WM Katar: Die Halbfinalspiele finden wegen der Zeit-Differenz für mich sehr ungüstig statt, nämlich um 2 Uhr in der früh. In der Nacht auf den Donnerstag hat nach Argentinien nun auch Frankreich gegemn Marokko (2:0) den Einzug ins Finale geschafft.

Di, 13. Dez.: Bangkok Hospital

Makula-Spritze im Bangkok Hospital: Um 14:30 musste ich mich in Bangkok Hospital einfinden, dann wurde ich vorbereitet, in den Operationssaal geführt, gespritzt und schlussendlich habe ich bezahlt. Um 17:30 konnte ich das Spital verlassen. Alles hat wunderbar geklappt. Ein Bravo dem Dr.Pairat

Ich habe mich entschlossen, über meine monatlichen Erlebnisse im Bangkok Hospital einen Bericht zu verfassen, denn die Behandlung hier in Thailand ist ganz anders, als die in der Vista-Klinik in Binningen.

Treffen der Schweizer und Luxemburger Radfreunde: Es war etwas knapp, aber bereits um 19 Uhr war ich zu einem Treffen der Schweizer und Luxemburger Rad-Freunde ins „Ga Hanoi“ geladen. Ich hatte Glück, das übliche Unwohlsein hatte sich nach kurzem gelegt und ich machte mich zu Fuss auf den Weg ins Restaurant. Es war ein lustiger Abend, gute gegessen, wenn man von einem Querdenker absieht, der wirre Gedanken verbreitete und daran glaubte. Das Alter lässt grüssen! Ich musste den Platz wechseln, derart hat er mich aufgeregt. Dies musste ich mir nicht antun!

Mo, 12. Dez.: Hua Hin hat keinen Badestrand mehr

Strand-Spaziergang:: Ich wollte heute nicht in den Swimmingpool, sondern meine Beine bewegen. Deswegen startete ich bereits um 8 Uhr in Richtung Strand. Aber oh weh, das Meer ging bis zu den Mauern der Hotels. Er gab kein durchkommen. Ich verstehe nichts von Ebbe, Flut und den Gezeiten, sowie den Einfluss des Mondes, aber von Zeit zu Zeit steht der Strand unter Wasser.

Der Strand von Hua Hin ist und bleibt ein grosses Ärgernis. Da man den grossen Hotels das Recht gab, den Strand zu überbauen, bleiben für die übrigen Gäste keine Bademöglichkeiten. Und wenn das Meereswasser zurückgeht, dann dürfen keine Liegestühle und Sonnenschirme vermietet werde. Die Gemeinde hat sich den reichen Hoteliers verkauft. Hua Hin ist ein Badeort ohne nutzbaren Strand.

4. Nov. 2022: Strand Hua Hin

Augenspritze im Bangkok Hospital: Jeweilen am Tag vor meiner Augenspritze im nahen Bangkok Hospital ruft mich eine der Schwestern an und erinnert mich an den morgigen Termin. Ich finde dies grossartig, denn sie wollen sichergehen, dass der „ältere“ Herr den Termin nicht vergisst.

So, 11. Dez.: Putz-Tag und Start mit Jahresbericht

Putz- und Massage Tag: Heute war wieder mein Putztag, d.h. meine Thai-Lady Mai brachte mein Haus auf Vordermann.

Mein Jahresbericht: Parallel dazu habe ich begonnen, meinen Jahresbericht zu verfassen, den ich auf Weihnachten verschicken möchte. Es gibt einiges zu erwähnen. Mein katastrophaler Start ins 2022, das ganze Hin und Her mit Thailand, meine Erfahrungen mit der Korruption in Thailand …und viele mehr

Tamarind Market: Am Abend ging es nochmals zu meinen Freunden Chris mit seiner Gae, Simon und Dave in den Tamarind-Market. Es war für mich etwas mühsam, am Gespräch teilzunehmen, denn sie sprachen recht schnell in ihrem amerikanischen Englisch.

Sa, 10. Dez.: Feiertag in Thailand „Tag der Verfassung“

Feiertag: Heute wird der ersten thailändischen Verfassung vom 1932 gedacht. Zur Zeit ist eine Militär-Verfassung in Kraft.

Meteo: Schönes Wetter, Luft-Temperatur: 31oC, gefühlte 37oC

Shopping Chicken: Im ChatChai-Lebensmittelmarkt Habe ich mir ein gegrilltes Pfeffer-Hühnchen (175THB = SFr. 4.75) gekauft. Es dient mir zusammen mit Reis oder Nudeln als Basis für meine Abendessen zu Hause.

Foto-Apparat streikt: Abends wollte ich zum Einkaufscenter BluPort, um Fotos der dortigen Weihnachts-Dekoration zu machen. Ich ging zu Fuss als Training. Aber im BluPort angelangt, wollte die grosse Canon nicht funktionieren. „Error….“. Als ich etwas enttäuscht wieder zu Hause anlangte, entdeckte ich das Problem: die SD-Speicherkarte hatte sich aufgehängt und war korrupt! Ich habe sie wahrscheinlich beim letzten Bild-Transfer unvorsichtig aus dem Computer-Schacht genommen, ohne die Verarbeitung abzuschliessen.

Abendessen: Da ich früher vom Fotografieren nach Hause kam, sah ich auf meinemHandy die Mitteilung: „Wir sind ab 18:45 im vietnamesichen Restaurant“. So traf ich Chris Byrd und den Australier Simon McDonald im vietnamesischen Restaurant Ga Hanoi. Mit beiden habe ich im 2011 die Radtour von ChiangMai nach Hua Hin mitgemacht. Chris war der Tour-Organisator. Wir hatten Zeit, alte Erinnerungen wieder aufzufrischen.

Chris erzählte uns, wie schlecht es ihm in den 2 Jahren Covid in Thailand ging. Keine Einnahmen und angewiesen auf Geld seiner Mutter.$

Hier geht es zum Bericht: „6. – 24. Nov. 2011: Tour de Thailand … vom nördlichen ChiangMai nach Hua-Hin

10. Dez. 2022: Essen im Ga Hanoi

Fr, 9. Dez.: Essen im „Ga Hanoi“

Es war ein typischer Ferien- und Relax-Tag: Schwimmen und Sonnenbaden, Mittagsschläfchen und im Facebook die Fotos der Weihnachtsdekoration im Market Village einzustellen.

Nächste Woche fliegen die Clemencons wieder nach Hause. Das vietnamesische Restaurant „Ga Hanoi“ war ein idealer Ort, um sich zu verabschieden. Wir haben die typischen eingewickelten Fleisch- und Gemüse-Häppchen, sowie eine der berühmten Suppen bestellt und genossen.

Do, 8. Dez: Tödlicher Unfall an bewachtem Bahnübergang

Tod am Bahnübergang: Am Morgen Früh wollte ein Autofahrer im ZickZack um die herunter gelassenen Barrieren über den Bahnübergang fahren, als der Zug kam, das Auto erfasste und zermalmte. Die Insassen hatten keine Chancen, Dieser Bahnübergang an der Soi94 ist nur wenige Minuten von mir entfernt. Früher, als er noch unbewacht war, gab es jährlich mehrere Tote.

Ich habe davon nichts mitbekommen und mich am Abend gewundert, als ich das nachstehende Foto machte, dass die Barrieren abmontiert und der Boden neu asphaltiert war.

8. Dez. 2022: Hua Hin – An diesem Bahnübergang an der Soi94 starben heute früh 4 Personen

Weihnachts-Dekoration im Market Village: Nun ist auch das Shopping-Center Market Village weihnächtlich geschmückt. Die Designer haben sich abgesehen vom Weihnachtsbaum etwas Neues ausgedacht. Nicht schlecht gelungen, aber weniger kinderfreundlich als die früheren Kutschen mit den Fabeltieren…. und davor das grosse Chang-Bier-Festival

8. Dez. 2022: Hua Hin, Chrsitmas Market Village

Mi, 7. Dez: Aus der Schweizer National-Mannchaft

Fussball-WM Katar: Das Märchen erfüllte sich nicht. Die Schweizer Fussball-Nationalmannschaft verlor gegen das übermässig stark spielende Portugal 1:6 und schied im Achtelfinal aus. Durch die 6-stündige Zeitverschiebung musste ich in der Nacht auf den 7. Dez, um 2 Uhr in der Früh aufstehen, um das Spiel zu verfolgen. Ich schlief aber nach der 1. Halbzeit beim Stande vom 0:2 wieder ein.

Wasserrechnung: Per Töff ist die Wasserrechnung bei mir eingetroffen. Ich konnte sie direkt bezahlen und muss nun nicht ins städtische Wasseramt fahren.

Bundesratswahl: Die vereinigte Bundesversammlung musste heute 2 neue Bundesräte (=Minister) ersetzen. Die Wahl war zwar nicht so spannend, wie ein Fussball-Spiel, aber ich verfolgte sie fasziniert am Fernseher. Gewählt wurden Albert Rösti (SVP) im 1. Wahlgang, sowie als grosse Überraschung Elisabeth Baume-Schneider (SP) aus dem Kt. Jura im 3. Wahlgang. Ich meine, es war in beiden Fällen eine akzeptable Wahl. Beide neuen Bundesräte sind teamfähig und kompromissbereit. Ob die „Ultra-Linke“ Baume-Schneider“ im Interesse der bürgerlichen Parteien war, bezweifle ich. Die Bürgerlichen haben dabei versagt!

Essen mit den Gschwends: Als Ueberraschungsgast war Francois dabei, eben erst in HH angekommen. Nach dem Apéro mit Francois und den Gschwends begaben wir uns ins Fisch-Restauarant „Ketsarin Seafood“. Marianne stellte eine schöne Mischung an Speisen zusammen. Der Abend war sehr unterhaltsam, bis sie um 21:30 begannen aufzustuhlen. Dies ist die neue Mode in Hua Hin. Die Restaurants schliessen recht früh.

Di, 6. Dez.: Sankt Nikolaus

Helmpflicht: Das Tragen eines Helms auf dem Roller oder Motorrad ist absolute Pflicht. Aber es trägt kein einziger Thai einen Helm und die Polizei schaut zu. Ich nehme an, dass in 1-2 Wochen kontrolliert wird und Bussen verteilt werden, um die Weihnachtsgeschenke kaufen zu können. Wie gewohnt werden aber nur bei den Ausländern kontrolliert und Bussgeld eingezogen.. Die Thais lässt man laufen.

Der Sankt Nikolaus wird in Thailand nicht gefeiert. Nicht einmal von den Ausländern. Woher auch? Es hat weder Schnee, noch ist es kalt. Ich war heute einzig beim Toni B., um seinen Brother-Drucker zum laufen zu bringen, was aber misslang. Mit dem 88-jährigen Toni ist es schwer. Er hört sehr schlecht, will dies aber nicht wahrhaben. Deswegen versteht er das vieles falsch und ärgert sich lautstark!

Mo, 5. Dez.: Ein ganz normaler Tag mit Mittagsschläfchen

Postkarten in die Schweiz: Habe heute die 3 Postkarten für meine Enkel auf die Post gebracht und abgeschickt. 45 THB kostete die Frankatur je Postkarte, also etwa Fr. 1.20.

Einst wurde am 5. Dez. der Geburtstag von König Bhumibol gefeiert. Es war ein Nationaler Feiertag. Nun war ich aber überrascht, dass die Post geöffnet hatte. Wird das Gedenken an Bhumibol langsam abgeschafft?

RayBan-Sonnenbrillen: War kurz auf dem Night Market, um mich mit Sonnenbrillen einzudecken. Es sind gut gemachte Kopien aller grossen Designer zu 100 THB das Stück (= ca Fr. 2.80). Sie halten recht lange, bis dann nach ein paar Jahren das Scharnier kaput geht.

Durch Zufall sah ich ein schönes, leichtes weisses Baumwoll-Hemd, das unbedingt bei mir bleiben wollte zu 380 THB (= ca Fr.10.–)

5. Dez. 2022: Rayban Sonnenbrillen

So, 4. Dez: Lobster Essen mit den Clemencons

Lobster Essen: Seit dem 14./15. November 2013 habe ich mich mit meinem Winterthurer Schulfreund Gilb und seiner Frau Esther in Hua Hin getroffen. Die beiden sind „verrückte“ Flieger und kommen jedes Jahr 2-3 Wochen nach Thailand. Seit gestern sind sie wiederum in Hua Hin. Heute ging es zum Lobster-Essen in den Night Market.

Wir produzierten etwas Probleme, weil ich den Barbecue-Lobster ass, anstatt den von mir bestellten Thermidor mit Käse. Aber schlussendlich erhielt Gilb auch seinen Lobster, wenn auch mit Verspätung

Thailand spart Strom: Auf dem Heimweg in Richtung Centara Hotel entdeckten wir, dass fast alle Leuchtreklamen auf der Hauptgeschäftstrasse Phetkasem und auch Teile der Strassenbeleuchtung auf der Strasse zwischen Municipality und Polizei-Hauptquartier zum Strand abgeschaltet waren. Und dies um 21:30 Uhr. Es war sehr dunkel. Unheimlich und unweit vom Rotlichtviertel Soi Binthabat

Trinkwasser: Das Wasser aus der Hausleitung ist für Ausländer ungeniessbar. Es droht Durchfall oder sogar schlimmeres. Ich habe ein Pack aus 12 Flaschen à 600ml Trinkwasser im 7/11-Geschäft geholt. Kostete 58 THB (entsprechend ca Fr. 1.45).

Putzfrau und Massage: Jeden Sonntag-Nachmittag kommt meine Putzfrau Mai, putzt mein Haus samt Umgebung und zum Abschluss erhalte ich eine veritable Thai-Öl-Massage.

Postkarten für meine Enkel: Habe die 3 Postkarten für meine Enkel geschrieben und zum Versand bereit gemacht. Ich versuchte ihnen zu beschreiben, wie weit weg ich bin und wo sie mich auf der Erdkugel finden können, nämlich unten auf dem Kopf stehend!

Sa, 3. Dez.: Fussball-WM: Schweiz gewinnt gegen Serbien

Wasser-Verbrauch und -Rechnung: Heute kam der Mann vom Wasseramt und las die Wasserzähler ab. Jeden Monat kommt er in den ersten Tagen vorbei und trägt den aktuellen Zählerstand in sein grosses A4-Buch ein. Dieses wird dann in der Zentrale elektronisch erfasst und um den 10. des Monats erhalte ich die schriftliche Rechnung für den Verbrauch im vergangenen Monat.

Fussball-WM in Katar: Ich konnte es nicht lassen und bin am Morgen früh um 03:25 Uhr aufgewacht und habe die letzten 25 Minuten des Spiels Schweiz gegen Serbien angeschaut. Wie ihr wisst, die Schweiz hat 3:2 gewonnen und zieht in den Achtelfinals ein. Am kommenden Dienstag wartet Portugal als Gegner

Die Clemencons sind heute um 13 Uhr mit dem Zug in Hua Hin eingetroffen: Morgen geht es zum jährlichen Lobster-Essen in den Night Market

Shiva Indian Restaurant: Das Indische Restaurant des Dr. Devan gehört zu meinen Lieblingslokalen. Ich war zusammen mit Toni und Tim Bianchi, um Erinnerungen der letzten Covid-Jahre auszutauschen. Für mich erstaunlich die wenigen Gäste in diesem so schönen Restaurant.

Fr, 2. Dez.: Treffen mit Freunden der „Hua Hin Roadies“

Städtischer Chatchai-Markt: Bereits kurz nach 7 Uhr war ich auf dem städtischen Lebensmittelmarkt Chatchai, um Mangos zu kaufen. Ich liebe Mangos. Die „Nam Dok Mai“ ist die Königin der Früchte. Ich habe 2 kg von reifen Mangos gekauft à 40 THB/Kg.

Königs- und National-Hymne: Überrascht war ich, dass um 8 Uhr aus Lautsprechern des Marktes die Königs- und National-Hymne nicht abgespielt wurde. Was ist da geschehen? Seit den 1930-Jahren war es Pflicht, dass die Menschen in diesen 1-2 Minuten – egal woher sie stammen – still stehen und Respekt zeigen.

Schwimmbad und Mittagsschläfchen: Nach dem Frühstück gings ins nahe Schwimmbad, in dem ich meine Runden schwamm und mich „anbräunte“. Auf die Mittagszeit verschob ich mich auf den Sitzplatz meines Hauses zum obligatorischen Mittagsschläfchen …. unterbrochen durch Lesen von Zeitungen ab Handy und Radiohören von Nachrichten aus der Heimat und aus Deutschland, die nach ihrem WM-Debakel ihre Wunden lecken mussten.

Treffen der Hua Hin Roadies: Am Abend um 18 Uhr fuhr ich mit dem Roller zum nahen „Baan Khun Por Food Market“, wo ich meine Freunde die Hua Hin Roadies traf. Freunde aus allen Ländern aus der Zeit meiner aktiven Rennrad-Zeit.

Do, 1. Dez.: Deutschland „Aus“ … Tschüss!

Strand-Walking: Ich bin recht früh aufgestanden, um zu Fuss von meinem Haus aus am sandigen Strand entlang bis zum Hilton und zurück zu marschieren. Dabei hatte ich das Glück, einen Silberreiher und Skite Surfer vor meine Linse zu bekommen. Ich war 2 Stunden unterwegs. Und anschliessend gings noch ins Schwimmbad.

1. Dez. 2022 Silberreiher in Hua Hin

Foto-Postkarten: Gegen Abend machte ich mich in Hua Hin auf die Suche nach Postkarten mit typischen Thai-Ansichten für meine Enkel-Kinder als Weihnachtsgruss. Dies war gar nicht so einfach. Ich fragte in Zeitungs-Geschäften, die mich ins Shopping Mall verwiesen. Dort fand ich schöne Sujets zu 5 THB (entsprechend 15 Rappen) das Stück.

Meine LUMIX-Hand-Kamera: Auf dem Heimweg machte ich einen Halt in meiner Bar-Umgebung, um zu fotografieren. Ich hatte aber nur meine Lumix Taschen-Kamera bei mir. Deren Ausbeute war deprimierend. Ich werde sie wohl bald liquidieren müssen, denn ein zu grosser Teil der Aufnahmen sind Ausschuss aus technischen Gründen (Flau, über-/Unterbelichtet)

Fussball WM – Deutschland Tschüss: In der Nacht auf den 2. Dez. dann das „Aus“ der deutschen Fussball-National-Mannschaft und der WM in Katar. Eine Schadenfreude konnte ich mir nicht verkneifen, obwohl auch uns Schweizern dasselbe noch passieren könnte. Es ist ein weiterer Stein abwärts ins Desaster des einstmaligen Deutschen Wirtschaftswunders. In Deutschland klemmt es überall: technologisch, wirtschaftlich, politisch, sozial, digital, und nun auch sportlich. Aber die Deutschen meinen immer noch, sie seien die Grössten.

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Meine Makula-Spritzen lasse ich nir im BKK-Hospital verabreichen

Auch in Thailand brauche ich meine Makula-Spritzen. Darüber berichte ich in diesem Beitrag. Wie erlebe ich es hier in Thailand? Worin unterscheiden sich die beiden Spitäler und ihre Behandlungsmethoden. Dabei kommt auch der Humor nicht zu kurz. Thailand ist eine andere Welt!

Monatlich je eine Eylea-Spritze in jedes Auge

Und wieder war es soweit. Meine Stammleser kennen es bereits. Monatlich muss ich mir eine Augenspritze verpassen lassen, weil ich unter der „feuchten Makula“ leide. Ich will hier berichten, wie dies im Gegensatz zu Schweiz hier in Thailand abläuft.

Wie war der Ablauf in Binningen ?

In Binningen ist es ganz einfach und das ganze Prozedere dauert gegen 2 Stunden. Ich gehe in die Vista-Klinik, sie ist etwa 15 Minuten von mir entfernt, meine Augen werden eingehend untersucht. Dann erfolgt das medizinische Gespräch mit dem Arzt, der mir das Ergebnis der OCT-Untersuchung erläutert. Meistens heisst es „bleiben wir beim 4 Wochen Rythmus, weil ihr Auge immer noch feucht ist“ und ab gehts in den Vorbereitungsraum, wo ich einen Ueberschuh anziehe, meine Kopf-Haare abdecke und 4 resp. 5 Schmerz-Tropfen in beide Augen erhalte, damit sie unempfindlich gegen den Einstich sind. Die Spritze selbst findet dann im absolut sterilen Behandlungsraum statt, und dauert wenige Minuten … und ab gehts, den nächsten Termin abmachen und wieder zu Fuss nach Hause.

… und nun in Thailand?

Meinen Augenarzt Dr. Pairat in Hua Hin kenne ich bereits ein paar Jahre. Er ist ein Profi seines Faches und geniesst mein volles Vertrauen. Er ist sehr kommunikativ und erklärt sein Handeln und seine Erkenntnisse aus den Bildern, die er in seiner Praxis von meinen beiden Augen machen kann. Er behandelte mich im nahen Bangkok Hospital, da er dort sterile Räume sprich mehrere echte Operationssäle vorfindet. Ihr habt richtig gelesen. Er benutzt nicht nur einen sterilen Raum, sondern einen der grossen Operationssäle. Das BKK Hospital kann ich zu Fuss in 15 Minuten erreichen.

Die Thailänder haben grosse Problem, wie wir Farangs auch, mit den Namen. Sie wissen nicht, welches der Familien-Name ist. Mich nennen alle immer „Mr. Max„. Ich bin froh, dass ich einen leicht aussprechbaren Namen habe, denn danach wird immer wieder gerufen. „Hello Mr. Max, Operation is ready„. Stellt euch vor, ich würde Reinhold heissen: „Mr. Leinhold“ oder Werner , ausgesprochen „Mr. Welnel

Empfang und Wartebereich

Für die Behandlung samt Anmeldung und Warten muss ich mit 3-4 Stunden rechnen, also doppelt so viel wie in der Schweiz. In Thailand ist alles genau geregelt, Schritt für Schritt, daran kann man nichts ändern. Dazu gehört auch, dass der Patient mindestens 1-2 Stunden vor Behandlungsbeginn anwesend sein muss. Oder, und dies ist sehr positiv, dass eine Schwester mich am Vortag zu Hause anruft, um mich an den Termin zu erinnern.

Mit dem Betreten des BKK Hospitals begebe ich mich unter die Kontrolle des Operating-Desk. Von nun an kann ich keinen Schritt mehr ohne Schwester oder Hilfsperson machen. Gestartet wird mit einem Eintritts-check, indem der Blutdruck, Puls, Körpertemperatur und Gewicht gemessen werden. Bereits hier beginnt mein Stress. Hoffentlich zeigt der Fiebermesser kein Fieber an. Ich möchte nicht in die Quarantäne. Und diese unterschwellige „Angst“ schlägt sich im Blutdruck nieder. 175 lautete der obere Wert! „Wow“ , meinte die Schwesterentsetzt! „Viel zu hoch!“ und lässt mich sitzen, zwecks zweiter Messung. Da ich in der Zwischenzeit weiss, dass ich kein Fieber habe …senkt sich der Bludruck auf akzeptable Höhe um 145. Und mein Körpergewicht ist mit 88 kg auch zufriedenstellend, in Kleidern mit Handtasche!

Mein Namens-Etikett

Nach diesem kritischen Einstiegstest, darf ich mich wieder hinsetzen und die Zeit absitzen, bis der Standard-Ablauf weitergeht. Ich werde wie ein Baby mit einem Namens-Etikett ums Handgelenk gekennzeichnet, dann habe ich ein in thailändischer Schrift getipptes Formulare zu unterschreiben, wobei die Schwester mir erklärte, dass ich damit die Risiken meiner Operation kenne und akzeptiere! Ha Ha Ha … aber Ordnung muss sein, auch im Falle meines Todes!

Nach weiterem Warten, mein Blutdruck hat sich mittlerweile bestimmt auf unter 130 gesenkt, werde ich in ein freies Behandlungszimmer verlegt, wo ich die ersten Schmerztropfen erhalte und mindestens eine halbe Stunde warten muss. Das letzte Mal habe ich mich wohl in diesem kühlen, klimatisierten Raum erkältet, denn ein paar Tage später hatte ich einen veritablen Schnupfen.

Bevor es in den Operationssaal geht, musste ich alle meine Wertsachen wie Armbanduhr, Geld, Schmuck, Handy, Hausschlüssel etc in den spitaleigenen Haus-Safe abgeben . Ich werde diese Sachen das nächste Mal nicht mehr angeben resp. zu Hause lassen. Es ist nämlich mühsam, weil die Thais ihre Aufgaben ernst nehmen und jedes einzelne Stück genau registrieren. Zum Beispiel 5 Noten à 1’000 THB und 4 à 100 THB, eine Uhr der Marke Certina, 1 Schlüsselbund mit 4 Schlüsseln etc

Dann folgt die obligatorische Frage: „Wo ist ihre Begleitung? Sie sind alleine?„. Kopfschütteln, denn kein Thai oder Farang würde sich alleine ins Spital begeben. Er nimmt immer seine Frau oder Freundin mit, oft auch seine ganze Familie, die Anteil am Schicksal des Kranken nimmt.

Schmunzelnd erinnere ich mich an die Episode, als vor der Corona-Zeit nur ein Auge krank war und ich nur eine Spritze erhielt und die Schwester mich fragte, ob jemand mich abholt resp. wie ich hierher gekommen sei: „Mit meinem Honda-Roller!“ – da war die liebe Schwester entsetzt. – Ein bald 77-jähriger, der ihr Grossvater sein könnte – und meinte:Nach der Operation können Sie nicht mit dem Roller nach Hause fahren.“ Ich reagierte geistesgegenwärtig und meinte. „Ich werde abgeholt!“ (… vom Roller)

Nun soll es bald losgehen. Die Uhr stand kurz vor der Zeit des Operationsbeginns. „Auf gehts in den Operationssaal“, meine eine Schwester. Aber nicht zu Fuss. Für das BKK Hospital ist klar, wer in den Operationssaal muss, der ist schwer krank. Deshalb werde ich von einem Hilfspfleger auf einem Rollstuhl an allen Wartenden im Empfangsraum vorbei zum Lift geschoben. Ich hatte das Gefühl, alle schauten mir nach und fragten sich, „was der wohl habe?“

Im 2. Stock sind die Operationssäle und Aufwachräume. Aber vorerst muss ich steril gemacht werden. Alle Kleider ausziehen und ein grünes Nachthemd anziehen, das sinnigerweise hinten am Rücken abwärts offen ist! Dann wird meine ganze Haarpracht mit einem Haarnetz abgedeckt. In einem Chromstahl-Waschbecken, wie im Militär, muss ich mit flüssiger rosa-Seife und kaltem Wasser mein Gesicht waschen. Die Erkenntnis, dass man mit kaltem Wasser die Seife nur schwer abwaschen kann, ist scheinbar noch nicht bis nach Thailand gelangt. Nun gut, sagte ich mir, Seife auf der Haut schadet an der Operation nicht!

Nur wenige Schritte daneben liegt der grosse Operationssaal mit den grossen Licht-Strahlern. Etwa 6 Stück müssen es sein. Mitten drin die grün abgedeckte schmale Operatiensliege. Sie ist etwas breiter als ein Schwebebalken im Kunstturnen. Eben genügend breit für meinen Körper. Meine Hände und Arme hängen runter. Eine der 3 Schwestern befestigt an die Liege eine Verbreiterung für meine beiden Arme. Nun werde ich an all die Maschinen angeschlossen für Blutdruck, Puls und Herzsignale. Es beginnt zu Piepsen. Ein untrügliches Zeichen, dass ich noch lebe.

Ich rieche das Blut, das in diesem Raum schon geflossen sein muss. Es macht mich nervös. 3 Schwestern kümmern sich um mich. Dann werde ich festgeschnallt und Dr. Pairat schaut mich von oben an. „Sind Sie bereit?“. Nun erhalte ich alle paar Minuten Schmerztropfen und Antibiotika-Tropfen bis ich die Tropfen nichtg mehr spüre. Dann werden meine beiden Augen mit brauner Merfen- und anschliessend farblosen Flüssigkeit ausgespült. Und nun beginnt dasselbe, was ich auch in der Vista-Klinik in Binningen kenne, mein Gesicht wird mit einem blauen Tuch abgedeckt, ich erhalte die Lid Klemme und die Spritze …. und dann ist es ausgestanden. Es hat nie geschmerzt, aber es war ungemütlich, weil es gefühlte 30 Minuten dauerte, und in der Vista-Klinik höchstens 5 Minuten,

Zur Erholung werde ich nun in den Aufwachraum, geschoben, in dem ich 30 Minuten auf dem Bett bleiben muss. Diese Zeit wurde bei meiner gestrigen Spritze auf 15 Minuten reduziert. Bis ich dann zu Fuss in den Umkleideraum zurückgehen und mich wieder anziehen kann.

Wer nun meint, ich könnte zu Fuss zur nächsten Station meines Ablaufs gelangen, täuscht sich gewaltig. „Auf keinen Fall dürfen sie zu Fuss gehen. Sie werden abgeholt!“ Meinte die Operationsschwester, denn ich bin im Auge des Spitals immer noch krank (derart kurz nach der Operation !!!!). Der Hilfspfleger stösst mich vom 2. Stock via Lift zurück in das Erdgeschoss an den Wartenden vorbei, die mir wieder bedauernd nachschauten, bis zur Kasse, wo die effektiven Kosten der Spritze mit der Vorauszahlung abgerechnet werden. Hier vor der Kasse darf ich aus dem Rollstuhl aussteigen und wie die anderen Gesunden auf einem Sessel warten, bis ich aufgerufen werde. Ich bin im Sinne des Bangkok Hospitals genügend gesund, um 68’300 THB abzurechnen.

Zu erwähnen wäre noch, dass die Kosten in Thailand und die in der Schweiz etwa gleich hoch sind. Sie unterscheiden sich einzig bei den Arzt- und Personalkosten und im Preis fürs Eylea-Medikament, das in Thailand um einiges teurer ist.

Interessant sind die einzelnen Kosten-Posten auf der Gesamt-Rechnung von 68’300 THB (=SFr. 1’830.–):

  • 54’000 THB (=SFr. 1’440.–)für das Eylea Medikament für die Makula-Spritze
  • 2’000 THB (= SFr. 53.–) Pauschale Dr. Pairat:
  • 1’200 THB (= SFr. 32.–) Operationssaal 1 Stunde (ohne Personal)
  • 500 THB (= Sfr. 16.–) Aufwachraum 30 Minuten:
  • Diverse Kosten Personal, Tupfer, Tücher etc

Draussen wartete nicht mein Roller, dies wäre in meinem Falle und den beiden Spritzen doch etwas gefährlich.Ich marschiere zu Fuss nach Hause, geschützt mit einer dunklen Brille, denn wegen der Schmerz-Tropfen schliessen sich die Pupille der beiden Augen noch nicht und die Lichtstärke wäre zu hell für mein Auge.

Nachkontrolle und neuer Termin im BKK-Hospital absprechen

Genau gleich wie in der Schweiz muss ich am nächsten oder übernächsten Tag zur Nachkontrolle und zur Absprache für den nächsten Termin zu Dr. Pairat. Der stellt mir ein Papier aus, das muss ich ins Bangkok Hospital bringen, dort etwa 1-2 Stunden warten, bis der Termin fix ist und ich die Vorauszahlung von 69’000 THB (entsprechen SFr. 1’850.–) leisten kann. Nun ist alles klar und in rund 4 Wochen beginnt wieder dasselbe Prozedere, wobei die Schwestern sich freuen, weil der Mister Max wieder vorbeischaut.

Warteraum Dr. Pairat

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Ist Hua Hin noch ein Ferien- und Bade-Paradies?

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Ist Hua Hin noch das Traum-Domizil, wie es einst mal war? Kann ich Hua Hin als Ferien- und Bade-Paradies empfehlen? Ich verbringe bereits den 13. Winter in Hua Hin und habe Hua Hin lieben und seine grossen Schwächen kennen gelernt.

Hua Hin ist kein Badeort mehr

Es ist die grösste Lüge aller Reiseführer und Reiseveranstalter, dass Hua Hin stark an die berühmten Seebäder an der italienischen Adria erinnert. Dem ist seit langem nicht mehr so. Wo soll sich die Strandpromenade befinden? Wo der grosse Strand? Wo die Sonnenliegen und -Schirme? Wo die Strandduschen und Rettungsschwimmer? Nichts von alledem, nur Hotels!

Hua Hin hat viel von seinem einstmaligen Flair des letzten Jahrhunderts verloren. Die grossen Hotel durften bis an den Strand bauen, zum Teil auch einen Teil des Strandes einverleiben und den Zugang dazu erschweren. Hua Hin hat keinen einsehbaren und benutzbaren Strand, oder eine Strand-Promenade, wie es in der Adria üblich ist. Zudem teilt eine mehrspurige Eisenbahn auf 2 Ebenen samt paralleler Strasse Hua Hin und erschwert den Gang ins Zentrum und an den verbliebenen Strand massiv.

Man sagt unter vorgehaltener Hand, dass die grossen privaten Geldgeber mit ihren Hotels bestimmen, was in Hua Hin zu geschehen hat. So entstand vor einem Jahr von einem Tag auf den anderen ein neues drittes Rotlicht-Viertel im Raume Soi94 mit Unterhaltung bis am Morgen früh, ausserhalb der Lärm-Belästigungs-Schwelle für die grossen Hotels.

Dieselben Grand-Hotel-Besitzer sollen vor 1 Jahr durchgesetzt haben, dass vor ihren Hotels am kilometer-langen Strand von Hua Hin keine Geschäfte mehr getätigt werden dürfen. Es gibt keine Sonnenschirme und Liegestühle, aber auch keine gemütlichen Beizli und Getränke mehr zu mieten resp. zu kaufen. Der Strand ist leer und verschmutzt immer mehr, weil niemand den angeschwemmten Unrat entsorgt. Hua Hin ist kein Badeort mehr!

Was machen nun die cleveren Hotel-Besitzer? Sie lassen ihre Hotel-Gäste in Hotel eigenen Liegen am leeren Strand sonnenbaden. Ein Skandal und zeigt, wer in Hua Hin das Sagen hat …. und welche Gäste noch erwünscht sind!

Der Strand von Hua Hin ist sehr schön, aber keine Liegestühle und Sonnenschirme und Getränke

Hua-Hin war einmal ein Familien-Paradies mit grossem Sandstrand, wie wir es aus südlichen Destinationen in Europa kennen. Dieser Strand ist mittlerweile Geschichte. Uebrig geblieben ist für Hua Hin das Golf-Paradies mit seinen 8 PGA-Plätzen und die grosse Radszene auf den herrlichen Strassen rund um Hua Hin. Das Städtchen ist in seiner Grösse überblickbar. Es ist eher für ältere Mitmenschen als für Jugendliche geeignet, denn das Disco-Angebot ist klein resp. nicht existent. Dafür bietet es unzählige Bars und viele „einsame Damen“! Das Taxi nach und von Bangkok kostet etwa 50 Euro. Hua-Hin ist ein ruhiger, thailändischer Ferienort und hat ein gemässigtes Klima, aber keinen Strand.

Die Bademöglichkeiten am Meer sind im Vergleich zu Phuket und Pattaya schlecht oder sogar katastrophal . Der Strand von Hua Hin verfügt über keine Strand-Promenade und ist wegen der grossen Hotel-Ueberbauungen nur schwer zugänglich. Zwischen den grossen Hotels am Strand und dem restlichen Hua Hin führt die 4-spurige Phetkasem-Hauptstrasse vorbei. Um zu den wenigen Zugängen zum Strand zu gelangen, muss man diese Rennstrecke überwinden und um sein Leben fürchten, weil kein Auto- oder Scooter-Fahrer halten würde. Auch nicht vor Fussgängerstreifen.

Am Hua-Hin-Strand dürfen weder Liegestühle noch Sonnenschirme vermietet werden,  noch dürfen kleine Restaurants Getränke und Essen verkaufen. Es geht das Gerücht um, dass die Hotel-Eigner nicht wollen, dass ihre Hotelgäste am Strand sich günstig mit Getränken und Zwischenverpflegung eindecken können. Der Strand ist leer und verschmutzt, denn niemand fühlt sich für seine Reinigung verantwortlich. Er ist ein Trauerspiel. Was wäre Rimini ohne Liegestühle und Sonnenschirme? Eine Sand-Wüste!

…aber ideal fürs Strand-Wandern

Der nächst schönere Strand mit Liegestühlen, Sonnenschirmen und Fress-Beizli liegt ein paar Kilometer ausserhalb Hua Hin in Khao Takiab oder in Cha-Am.  Sie sind mit Taxi und TukTuk  erreichbar.

Künstliches Nachtleben, utopische Bahn-Infrastruktur

Hua Hin verfügt über ein Nachtleben und sogar drei grosse Rotlicht-Viertel, nämlich Soi Binthabat, Soi80 und neu Soi94. Diese sind aber über die ganze Stadt verteilt, aber niemals vergleichbar mit denen Phukets oder Pattayas. Sie sind bieder und jugendfrei! Die unzähligen Bars und Massage-Shops klagen über fehlende Gäste. Es hat mehr Bardamen als Kunden. Um jeden einzelnen Kunden wird mit Hilfe der vorhandenen Reize gekämpft. Und dennoch dröhnen die Lautsprecher bis über Mitternacht und ärgern die Hotel- und Feriengäste. Es kommt keine Stimmung auf.

Dieses neueste Viertel ist in unmittelbarer Nähe zu meinem Haus. Bisher beeinträchtigt es mein Wohlgefühl nur wenig.

Hua Hin hatte einen weltberühmten und sehenswerten Bahnhof, aber bald durchrast und durchschneidet eine Hochgeschwindigkeit-Eisenbahn in 5-10 Meter Höhe das gemütliche Hua Hin und verteilt den Lärme über die ganze Stadt. Die Verantwortlichen rechnen für die Zukunft mit X-tausenden neuen Gästen. Ob diese auch Geld einbringen werden, wo man doch mit dem Taxi für etwa 40 Euro vom Flughafen Suvarnabhumi in Bangkok direkt nach Hua Hin fahren kann, ohne vorher in die Stadt Bangkok hineinfahren zu müssen, um einen der Schnell-Züge nach Hua Hin zu erwischen.

Ein weiteres Ärgernis ist die 4-spurige Hauptstrasse Phetkasem , die Hua Hin durchschneidet. Jeder Feriengast muss die Phetkasem täglich mehrmals überqueren, was aber nur unter Lebensgefahr möglich ist. Der rasende Verkehr hat immer Vortritt und bei den Thais fehlen die Bremsen. Es gibt wenige durch Lichtsignale kontrollierte Fussgänger-Übergänge, die betrieben werden. Diese 4-spurige Rennstrecke zu überqueren, gehört zu den grossen Herausforderungen und ist für ältere Leute ohne Sprint-Qualitäten ein grosses Hindernis.

Warum liebe und lebe ich trotzdem in Hua Hin?

Weil mir Hua Hin gefällt. Ich kenne Hua Hin seit mehr als 13 Jahren und kenne seinen verbliebenen Charme, den man mit etwas Geschick immer noch findet. Ich kann mich mit den erwähnten Unannehmlichkeiten und Einschränkungen abfinden. Ich brauche keinen Strand, habe den Swimmingpool. Ich brauche kein Nachtleben, denn die „einsamen Damen“ sind mir zu teuer! …. und ich bin überzeugt, dass sich die Anzahl Gäste massiv reduzieren wird, weil Hua Hin kein Ferien- und Badeort mehr ist. Und dann wird es in Hua Hin wieder ruhiger

Strandwandern, der neue Trend

Seit der Strand dank fehlender Liegestühle das Stand-Spazieren erleichtert, ist dies der neue Trend in Hua Hin. Auch mich hat diese sportliche Betätigung fasziniert. Siehe dazu meinen Beitrag „Strandwandern, der neue Trend in Hua hin“

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Der neue High-Speed-Bahnhof in Hua Hin

Einstmals soll man mit über 200 km/h mit der Eisenbahn von Bangkok nach Hua Hin „fräsen“ können. Dies versprechen die thailändisch königlichen Planer und bauen weiter an ihrem Meisterwerk. Nach dem Hochgeschwindigkeit-Bahngleis auf etwa 10 m Höhe, das in 3 Monaten in Betrieb gehen soll, aber noch keine Gleise hat, ist es der Highspeed-Bahnhof in Hua Hin.

Heute war schönes Wetter. Erstmals seit 5 Tagen. Ich setzte mich auf den Roller und ging auf Foto-Tour zum „alten Bahnhof*. Das königliche Wartehaus hätte einen Farbanstrich bitter notwendig. Der König Bhumipol würde sich im Jenseits zu Tode ärgern, wie man mit seinem Vermächtnis umgeht.

Neu kommt man auf den Perron des alten Bahnhofs nur nach einer Eingangskontrolle. Ich ging schnell am Kontrolleur vorbei, der erschrak und nur noch etwas in thailändisch murmeln konnte.

Von hier aus konnte ich den Bau des neuen Bahnhofs beobachten. Unzählige Bauarbeiter arbeiten am Rohbau. Anhand der betonierten Treppen kann man erkennen, dass etwa 60 Treppentritte nötig sind, um aufs Gleis des Hochgeschwindigkeitszugs zu gelangen. Dies sind nach Deutscher Norm ungefähr 4 Stockwerke. Aber glücklicherweise wird es Rolltreppen und Aufzüge gegen

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9. Okt.: Mein „Honda Scooter“ und der „Night Market“

Mit dem Radfahren hab e ich vergangenen Sommer aufgehört, weil ich nach dem unverschuldeten Unfall Angst hatte, nochmals in einen Unfall verwickelt zu werden.. Nun in Thailand habe ich mich wiederum auf meinen Honda-Scooter gesetzt. Tagsüber ging es recht problemlos. Nachts musste ich aber extrem aufpassen und mich konzentrieren, um die am Strassenrand stehenden Fahrzeuge und die auf der falschen Seite gehenden Fussgänger genügend früh zu erkennen. Dies ging aber nur auf beleuchteten Strassen. Auf die Fahrt ausserhalb von Ortschaften muss ich verzichten.

Am Abend ging es auf den Night Market. Ich wollte mich umsehen und den Puls fühlen. Aber ich war enttäuscht. Es fehlen viele Stände und das gewohnte Leben. Die vielen Restaurants sind schlecht besucht, um es anständig auszudrücken. Um jeden einzelnen Gast wird gekämpft. Der Catsilla-Market ist ganz geschlossen. Ich habe fast nur Asiaten entdeckt. Wo sind denn die vielen Ausländer, wie es von den Behörden behauptet wird?

9. Okt. 2022: Night Market in Hua Hin

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Okt. 2019: Live Ticker vom „Thai-Max“

+++ Shiva-Restaurant +++ Skirennsport ist Mord +++ Ausfahrten mit dem Rennrad +++ Jetlag +++ Parlamentswahlen Schweiz +++ NZZ, BaZ verstossen gegen „Pressefreiheit“ +++ RIP Schweizer Zeitungen +++

Live Ticker

30. Okt. Essen im Shiva Ayurveda (Indisch)

Es ist eines der schönst gelegenen Restaurants in Hua Hin, das „Shiva Ayurveda Restaurant„. Gelegen in Hin Lek Fai 2 Road (opposite Chom Dong Villa) Hua Hin Soi 88, in einem kleinen Park, liebevoll gepflegt mit vielen Sträuchern und Blumen. Ich kenne diesen Kleinod seit Jahren, Mit Silvia und Elisa war ich wieder dort und habe mich verwöhnen lassen. Ein gelungener Abend, den ich nicht so schnell vergessen werde.

26. Okt.: Eröffnung Ski-Weltcup-Saison in Sölden

Ueber VPN habe ich mich aufs Schweizer Fernsehen angewählt und mir den Riesenslalom der Frauen im italienischen Sölden angeschaut. Skirennen gehören zu den gefährlichsten Sports-Anlässen. Es gibt wenige Rennen, in denen nicht der eine oder andere Sportler mit einem Bänderverletzung am Knie ausscheidet und operiert werden muss. Das Unfall-Risiko ist enorm. Der F1-Rennsport ist ein Kindergarten-Rennen im Vergleich zu den Skirennen.

Auch an diesem Rennen hat es eine Fahrerin erwischt. Die Oesterreicherin Bernadette Schild musste mit dem Helikopter abtransportiert werden! Das Fernsehen zeigte genüsslich in mehreren Wiederholungen den schrecklichen Sturz. Ein Aergernis! Ich gebe zu: Skirennsport ist Mord!

Das nachstehende Foto ab meinem PC zeigt die Live-Uebertragung von den Swiss Indoors in Basel, die nach dem Skirennen folgte. Roger Federer gewann den Halbfinal gegegn den Griechen Tsitispras

26. Okt. 2019 Halbfinal Swiss Indoors Basel Roger Federer Tsitispras

Meine interne Zeitumstellung (Jetlag)

Nach 3 Nächte hat meine interne Zeitumstellung funktioniert und ich schlafe mit kleinen Unterbrüchen bis 7 Uhr Morgens Thailand-Zeit …. und kann wieder fast normal aufs „Häuschen“.

22. und 24. Okt.: Ausfahrten mit dem Rennrad

Es ist zur Zeit heiss in Hua Hin. Tagsüber im Schatten um 32-34 Grad. Noch an der Dienstag-Ausfahrt zur Dolphin Bay habe ich gelitten. Und trotzdem durfte ich zufrieden sein. 76 km in einem 25er-Schnitt ist für mich nicht schlecht.

Zwei Tage später fuhren wir bei ähnlichen Verhältnissen via Pranburi Dam über die ganz neu asphaltierte Klong Road ins Army Camp. Das „Army Camp“ ist wie der Name sagt, eine enorm grosse Anlage der thailändischen Armee mit Spielplätzen und einem eigenen Radweg durch die mehrere Quadrat-Km grosse Anlage. Sie ist um einiges grösser als der Kanton Basel. Ich legte 80 km in einem 26er-Schnitt zurück.

Mein Trek-Rennrad

19./20. Okt.:Parlamentswahlen in der Schweiz: Erdrutsch für eine klare Klima-Politik

Nach diesen überraschungreichen Wahlen in meiner Heimat muss ich mich schon äussern. Ich kann nicht immer nur meinen Deutschen Nachbarn den Spiegel vor ihr Gesicht halten.

Die Grünen Parteien haben gewonnen. Das Schweizer Volk will eine klare Klimapolitik!

Grosse Verlierer sind die bisherigen Spitzenreiter SVP, FDP und SP. Jede dieser drei Parteien hat ungefähr 10% Ihrer Wählerschaft verloren. Die Grünen hingegen haben ihre Wählerschaft verdoppelt.

Umgerechnet in Sitzen sieht es nicht mehr so dramatisch aus: Die populistische SVP verfügt immer noch über 53 Sitze, die SP über 29 und die FDP über 28 und die CVP über 23 Sitze. Die beiden Grünen Parteien kommen zusammen auf 44 Sitze. 9 Sitze gehen an andere kleine Parteien.

Dennoch war es ein klarer Schuss vor den Bug. Das Schweizer Volk will eine echte Klimapolitik und nicht das „Wischi-Waschi“ der beiden SVP/FDP-Parteien. Zudem wird nicht alles so heiss gegessen, wie es ausschaut. In der Schweiz hat das Volk in all den wichtigen Sachfragen das letzte Entscheidungsrecht. Oft entscheidet es ganz anders, als die Parteigrössen es wollen! Dies musste die populistische SVP als grösste Partei der Schweiz mehrfach erfahren. Das Schweizer-Volk mag einfach keine „Gessler“, d.h. Leute, die meinen, alles besser zu wissen!

Apropos Regierung. Im Gegensatz zu Deutschland besteht unsere Regierung „Bundesrat“ aus 7 Mitgliedern der 4 grössten Parteien. Diese sieben sollten nach dem Kollegialitäts-Prinzip arbeiten und entscheiden. Diese Bundesräte werden jeweilen von der Bundesversammlung im Dezember gewählt. Meistens werden die Ehemaligen bestätigt. Selten wird einer abgewählt. Von Fall zu Fall, d.h. je nach Thema, werden für Abstimmungen im Parlament neue Koalitionen unter den Parteien geschmiedet.

Die NZZ schränkt meine Pressefreiheit ein

Seit einigen Tagen sind die Beiträge der OnLine-Ausgabe der NZZ (Neue Zürcher Zeitung) und der BaZ (Basler Zeitung) nicht mehr frei lesbar, obwohl man sich fürs Lesen registrieren konnte/musste. Dies ist ein Affront gegen die Schweizer Bevölkerung und Politik-Interessierte. Ich meine sogar, dass dieses Vorgehen gegen die Pressefreiheit und das freie Lesen von Publikationen verstösst. Ich weiss nicht, wo ich im Raume Hua Hin eine NZZ oder eine BaZ kaufen kann. Zudem frage ich mich, was die beiden Verlage mit meinen persönlichen Angaben machen, die sie erschwindelt haben. Dies wäre dann noch Betrug!

Es geht mir ja nicht nur um die eine Zeitung NZZ. Ich bin ein Vielleser und lese BaZ, BZ, Blick, Spiegel und Focus. Im Moment sind nur der Blick, Spiegel und Focus frei lesbar. Wenn ich für alle 6 Titel die jetzigen exorbitanten OnLine-Abo-Gebühren bezahlen müsste, käme mir dies auf mindestens SFr. 120.–/Monat oder 1’440.–/Jahr. Die Presse muss sich da schon etwas hintersinnen, bevor sie den letzten Leser verlieren.

Kürzlich habe ich im Google nach „Brexit …“ gesucht. Dabei auch einen Beitrag der NZZ entdeckt. Ich wollte ihn lesen! Aber tote Hose. Ich erhielt nur ein Angebot für ein Abo.

Ich habe nun beide Organe aus meinem Lese-Verzeichnis geschmissen. Ich begnüge mich mit dem Blick fürs Oberflächliche und dem den beiden Deutschen Erzeugnissen Spiegel, Focus sowie ein paar freien News Portalen. Da kann ich nur noch schreiben: „RIP Schweizer Zeitungen“

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6. – 12. Jan. 2019: Wie ich quasi zum „James Bond“ eines Filmes wurde

Alle nachfolgenden Bilder dieses Berichtes habe ich mit meiner kleinen „ActionCam“ gemacht. Erstaunlich deren Qualität

„Max, fährst Du mit nächste Woche?“

fragte mich Lucien Kirch, seines Zeichens Luxemburger und Tour-Operator für Radfernfahrten in Thailand und den umliegnden Ländern. Wir kennen uns schon einige Jahre aus Hua Hin. Ich war mit ihm im 2017 und 2018 zweimal mit dem Rennrad von Hua Hin nach Phuket gefahren. Mehr über ihn und seine Angebote findest Du im Facebook und  auf seiner illustrierten Homepage: http://thailandcycletours.com/

Damit startete meine Film-Karriere!

Was ich aber noch nicht wusste und erst kurz vorher erfuhr, als er als Tenue-Befehl das grüne „Thailand Cycle Tour“ Rennshirt festlegte, dass er einen Film über seine Rad-Angebote drehen will. Dazu brauchte er ein paar Darsteller, die sich auf dem Rennrad halten konnten und hat mich mit ein paar anderen „Koyphäen“ dazu auserkoren.

Hendrik von Bentheim

Hendrik von Bentheim war der Macher, Produzent und Kamera-Mann. Ein toller Typ und echter, erfahrener Profi! Mit seiner Drohne und Canon drehte er die Video-Sequenzen. Er war unermüdlich. Jede Szene musste mehrmals gedreht werden, d.h. mussten wir die Strecke abfahren. Ob es einen Hügel hoch ging oder auf einem Holzsteg über dem Lotusblüten-Teich.  Wir mussten fahren, bis er zufrieden war. Oft ging bei uns etwas schief. Das eine Mal war der Abstand zwischen uns zu gross, dann waren wir zu langsam oder ein fremdes Auto oder Fussgänger kam in die Szene

12. Jan. 2019: „Huay Mai Tai“ Lake mit Lucien Kirch

Die Dreharbeiten begannen wenige Tage nach dem grossen Unwetter im Süden Thailands. Wir in Hua Hin bekamen zwar nicht viel davon ab, aber der erste Drehtag in die Dolphin Bay fiel wegen des bedeckten Himmels und der fehlenden Sonne buchstäblich ins Wasser. Wie kann man Kunden motivieren, wenn am Ort der Träume keine Sonne scheint?

Am zweiten Tag, ich war am Vormittag bei den Hua Hin Roadies auf einer von mir organisierten Ausfahrt beschäftigt. Am späteren Nachmtttag war jedoch der nächste Dreh geplant: auf dem Holzsteg im Sam Roy Yot Nationalpark über einen grossen Lotus-Blüten-Teich. Die Abend-Sonne stand wunderbar über der Szenerie. Auf dem Rennrad fuhren wir erstmals trainigshalber über den Holzsteg. Hendrik stellte die Kamera ein. Alles war bereit, da kam ein thailändischer Ranger (Aufseher des National-Parkes)  und verbot uns das Radfahren über den Steg . Wenige Minuten später verstärkte ein langsam vorbeifahrendes Polizei-Auto sein Verbot.

Nun war der Spass vorbei. Die Polizei in Thailand ist unberechenbar. Unsere Stimmung fiel auf den Tiefpunkt. Hendrik und Lucien waren genervt. Die Uhr tickte. Die Sonne senkte sich immer tiefer. Mit hängenden Köpfen fuhren wir aus dem National-Park. Bis Hendrik mit seinem Foto-Auge eine prächtige Szenerie entdeckte: Im Hintergrund von uns  die Berge im rötlichen Abendlicht. 5 oder 6x fuhren wir hin und wieder zurück. Einmal zu zweit nebeneinander, das andere mal nur etwas versetzt Hinterrad an Hinterrad. Wir alle waren begeistert. Der Tag war gerettet. Die ersten paar Sekunden Film waren im Kasten, die er  unverzüglich auf seinem Notebook überprüfte. Nun war auch das abendlichem, gemeinsame Essen gerettet. Wir hatten es verdient.

Es gab aber noch eine weitere  Panne, die extrem geschmerzt hätte, wenn wir über den Holzsteg hätten fahren dürfen ….. Hendrik vergass nämlich das Steuerungsgerät seiner Drohne im Hotel!

12. Jan. Huay Mai Tai Lake

Elektro-Arbeiten im Hotel zerstörten das Batterie-Ladegerät für die Drohne

Bereits am frühen Morgen des Mittwochs war die Stimmung wiederum im Keller. Ein Kurzschluss im Hotel von Hendrik zerstörte das Ladegerät seiner Drohne und das seines Apple-Notebooks! Dasjenige für Apple konnte er im Computer-Shop kaufen, aber die Batterien für die Drohne liessen sich nur über einen  USB-Anschluss am Auto oder übers Notebook aufladen.

Aber unsere Stimmung hellte sich mit dem blauen Himmel  schnell auf. Für heute waren die Batterien noch geladen. Auf gings zum „Pranburi Dam“, wo wir wieder hin und her, und als Höhepunkt auf den Aussichtspunkt hinauffahren mussten. Ich klinkte mich aus und verfolgte meine Kollegen, die mehrmals die 10-15%ige Steigung bewältigen mussten, während Hendrik sie mit der Drohne filmte. Welch feines Fingerspitzengefühl brauchte es, die Drohne hoch oben in der Luft und über den Bäumen so zu richten, dass die Fahrer im Blickwinkel waren!

Wer nun meinte, die Tagesarbeit wäre beendet, täuschte sich gewaltig. Hendrik setzt sich als Mitfahrer hinten auf einen Roller und filmte uns, wie wir in voller Konzentration über den Damm „frästen“. Einmal in 1-Reihe, dann wieder zu zweit nahe beieinander ….. und zum Schluss das ganze noch einmal mit der Drohne. Diese Fahrten waren ziemlich kräfteraubend, denn sie verlangten höchste Konzentration, um im Zentimeter-Abstand nicht hinten auf den Vodermann aufzufahren und im dümmsten Fall zu stürzen.

12. Jan. 2019: Sonnenaufgang über Hua hin

Sonnenaufgang, Vineyards und Dolphin Bay

An den nächsten Tagen dasselbe Spiel beim Schwarzen Buddha „Huay Mongkol„, den Vineyards „Rebberge von Hua Hin“ und auf der Dolphin Bay. An einem Tag starteten wir bereits um 06:30 früh-morgens, es war noch Dunkel,  um Aufnahmen beim Sonnenaufgang über Hua Hin zu machen. Immer wieder hin und her fahren, bis es Hendrik gefiel. Meist schickte er uns herum, bis die Batterie der Drohne aufgebraucht war. Dann noch ein paar Mal mit dem Foto-Camera

Mich interessierte der Wein resp. Sekt

Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass die Dreharbeiten auf der Fahrt von Bangkok in den Norden Thailands nach ChiangRai mit einer unverbrauchten Radgruppe weitergeführt wurden.

Hendryk, mein Photo-Lehrmeister

Seit ein paar Jahren habe ich dem Blitzen mit dem Foto-Apparat abgeschworen. Ich hasste diese Schatten-Bilder. und verachtete die heilosen Blitzer bei Nacht, z.B. am „Morgestraich“ (Basler Fasnacht um 4 Uhr in der früh). Ich nutzte dazu lieber das RAW-Format und eine hohe ISO-Zahl. Dies galt, bis ich dies Hendrik erzählte.

Er zeigte mir, wie der Blitz auch bei den Profi-Fotografen in gewissen Fällen als Aufheller einen Sinn macht.  Zum Beispiel beim Gegenlicht, oder nachts, um einen Gegenstand oder eine Person im Vorderung optimal und in voller Schärfe zu fotografieren, während der Hintergrund eine gewollte Unschärfe erhält.

Dazu musste ich meine Canon-Spiegelreflex im Falle einer Nachtaufnahme bei Manueller-Einstellung und  niederer ISO-Zahl, recht offener Blende f/4 und Zeit um 1/30 Sekunde, den Blitz mit reduzierter Leistung und Auslösung bevor der Verschluss klickt (kann im Menue eingestellt werden) vorbereiten resp. einstellen.

Es tönt kompliziert, ist es auch. Ich bin seither am üben. Das Schwierige ist, die optimalen manuelle Einstellungen zu finden, und was bei mir mehrmals schief gng, die richtige Distanz auf das aufzuhellende Objekt. Von 10 Bildern gelingt mir in der Zwischenzeit eines bis zwei.

Mein erstes Erfolgs-Erlebnis: Canon 60D, F/4, 1/5sek, Iso 200, Blitzlichtabweichung: -1.33EV

Ausklang

Jan. 2019: Max voll konzentriert in voller Fahrt

Es war ein tolles Erlebnis. Im kleinen Rahmen habe ich erlebt, wieviel Aufwand es braucht, um ein paar Sekunden Film herzustellen. Ich vermute, dass es mindestens so aufwendig ist, aus den aber-hunderten Szenen einen 2-3 Minuten Film zu schneiden. Ich bin gespannt auf das Ergebnis.

Der Titel ist auch noch nicht klar . Wie wärs mit: „Ein Smoothie für ein Halleluja„, angelehnt an den ähnlichen Titel eines Filmes mit Bud Spencer?

Mehr über Hendrik von Bentheim erfährst Du in seinen beiden sehenswerten Internet-Seiten:

 

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