Category: Gesundheit, Medizin, Spital

Rückblick auf 5 Monate Thailand

Ich bin wieder in Binningen

Nach 12-stündigem Flug aus Bangkok kommend bin ich gestern am Mittwoch, 11. März 2020 wieder in Zürch gelandet und mit dem Zug nach Basel gefahren, wo mich mein Freund Renato um 21 Uhr am Bahnhof abholte und nach Binningen in mein Lieblings-Zuhause brachte.

Der Flug war problemlos und blieb ohne Ueberraschungen wegen des Corona-Virus. Einzig auf dem Flughafen Suvarnabhumi wurde ich vor dem Immigration-Schalter auf Fieber gemessen. Der Swiss-Flug mit der Boeing 777-300 war mit 258 Passagieren besetzt, wobei 340 Platz gehabt hätten. Weder im Flugzeug noch auf der anschliessenden Zugfahrt nach Basel ist mir irgendetwas aufgefallen, was auf den Corona-Virus deuten könnte. In der Schweiz trugen sehr wenige Leute Papiermasken.

Rückblick auf 5 Monate Hua Hin

Mein insgesamt 12. Winter in Hua Hin (Thailand) ist damit abgeschlossen. In Thailand fühlte ich mich wohl und zu Hause. Ich könnte mir gut vorstellen, meine jetzigen 5 monatigen Aufenthalte um bis zu 2-3 Monate zu verlängern, sobald das Projekt Istrien aus Alters- oder Campingplatzgründen wegfällt.

In dieser Thailand -Zeit habe ich wiederum einiges erlebt, worüber ich in meinem Thailand-Tagebuch“ berichtete:

Corona-Virus

Ihr müsst wissen, dass man in Thailand schlecht informiert wird. Einer der Gründe ist die thailändische Schrift, die ich nicht lesen kann. Zudem werden manche Informationen aus politischen Gründen zurückgehalten. Ich habe jedoch keine Angst hier in Hua Hin, denn grosse Menschen-Aufläufe gibt es nicht mehr. Die meisten Touristen sind wegen des Corona-Virus und Saison-Ende abgereist. Auf den Strassen hat es nur noch Einheimische und ein paar Rentner.  Ich fühlte mich hier sicher. Sicherer als in Basel. Ich bin mir bewusst, dass mein Istrien-Aufenthalt gefährdet sein könnte.

Pat

11. Nov. 2019

Pat ist mittlerweilen auch 66 Jahre alt. Sie war nur zwei Mal bei mir in Hua Hin. Sie ist schwer krank und war mehrere Wochen im Spital. Sie erhält monatlich zwei Chemos und musste sich zudem am Unterleib operieren lassen.

Wir verkehren weiterhin mit dem Handy untereinander, denn Pat kann seit 2 Jahren nicht mehr sprechen. Ihre Stimmbänder sind kaputt. Die letzten Tage vor meinem Abflug nach Hause waren wir nochmals zusammen im Baiyoke Sky Tower in Bangkok. Ich hoffe, wir werden uns nächste Saison nochmals sehen!

13. Jan.: Diebstahl meines Handy und Tablet

Der Diebstahl meines Schweizer Handys und der Tablets waren mein einschneidendste Erlebnis in Thailand. Ich hätte nie geglaubt, dass in meinem Haus eingebrochen werden würde. Noch weniger, weil ich zur Tatzeit im Haus weilte.

Ich arbeitete am Notebook im Wohnzimmer, ging ganz kurz nach hinten in die Küche/WC. In dieser kurzen Zeit gingen die Räuber durch die Haustüre ins Haus. Sie war offen und nur das Mückengitter vorgezogen, und raubten das Telephon und Tablet, die neben dem PC lagen. Den PC und die Tasche mit meinem Geldbeutel liessen sie links liegen. Wie sie ins verschlossene und geschützte Haus-Areal kamen, habe ich am nächsten Tag entdeckt. Sie kletterten über die 2 m hohe Seitenmauer vom Nachbar-Haus. Diese Lücke habe ich in der Zwischenzeit mit Stacheldraht geschlossen.

Durch diesen Diebstahl war ich meiner Schweizer Telefon-Nummer beraubt, die ihr alle kennt. Ich war nicht mehr erreichbar. Dies hatte schwerwiegende Konsequenzen. Nicht nur, dass ich nicht mehr erreichbar war, auch nicht über WhatsApp, sondern dass ich meine Briefpost nicht mehr lesen und bearbeiten konnte.

Der Kundendienst Schweizer Post machte einen miesen Eindruck

Wie bereits erwähnt, ist mir am 13. Jan. mein Schweizer Handy aus meinem Haus in Hua Hin gestohlen worden. Dadurch konnte ich nicht mehr auf meine digitalisierte Briefpost zugreifen, da der Sicherheitscode fürs Login in den Post-Service „ePost-Office“ weiterhin an die Tf.-Nummer meines gestohlenen Handys geschickt wurde.

Ich wandte mich x-Mal an den Kundendienst der Post, um meine gestohlene Telefon-Nummer durch meine Schweizer-Ersatz-Handy-Nummer auszutauschen. Ich hatte in der Tat aus Sicherheitsgründen ein zweites Handy mit ALDI-Prepaid-SIM-Karte bei mir. Glaubt ihr, dass ein Austausch zweier Tf-Nummern möglich gewesen wäre? Der Post-Kundendienst hatte keine Ahnung über seine eigenen Anwendungen und Dienstleistungen. Sie gaben mir viele Tips, aber keiner war brauchbar. Es war ein Debakel des Post-Kundendienstes. Ein typisches Zeichen eines Staatsbetriebes, der keine Konkurrenz befüchten muss.

Durch Zufall bin ich nach 1 Monat auf die Mail-Adresse „support@swissid.ch“ gestossen. Diese Firma macht das Sicherheits-Login für den „ePost-Office“-Service. Zwei Tage später nach 1 Monat Theater mit dem Post-Kundendienst war die Handy-Nummer ausgetauscht und ich konnte am selben Abend 19 Briefe lesen resp. nach Binningen weiterschicken, um nach meiner Ankunft am 11. März die Steuererklärung zu erledigen.

Mein Haus: Umbau des Vorplatz und neue Maschinen

Winden und andere Kletterpflanzen haben seit 2-3 Jahren in der Zeit meiner Abwesenheit meinen Vorplatz überwuchert. Es war ein erschreckender Anblick, wenn ich frisch in Hua Hin eintraf.

Diesem Drama habe ich ein Ende bereitet: Ich habe die Erde ausgraben und mit Steinen auffüllen lassen. Das angenehme Grüne bilden nun mehrjährige Topfpflanzen im Innenraum meiner Terrasse, die auch kein Vermögen kosten.

Für mein zentral gelegenes Haus mit grossem Wohnzimmer/Büro, 2 Schlafzimmer, Küche Toilette/Dusche bezahle ich monatlich um die SFr. 540 Miete. Für diesen Preis kann ich in Thailand nicht erwarten, dass der Vermieter viel renoviert und ersetzt. Diese Saison habe ich auf eigene Rechnung die Waschmaschine, den Gefrier-Kühlschrank und den Fernseher ersetzt.

Jan. 2020: Sitzplatz mit chinesischem Tisch und Topfpflanzen

Stromausfall

Zweimal ist im November der elektrische Strom je etwa 1 Stunde ausgefallen. Es war bereits Nacht. Kerzen musste ich anzünden, um etwas zu sehen. Ein solcher Ausfall ist zu verkraften und nicht aussergewöhnlich. Kritischer ist es, wenn dieser mehrere Stunden anhält. Dann wird es kritisch, weil auch die Wasser-Spülung des WCs nicht mehr funktioniert.

23. Dez. 2019: Stromausfall in Hua Hin

Infos aus der Heimat durch Medien

Informationen aus der Heimat und auch von anderswo gehören für mich zum Leben. Ich wäre unglücklich, wenn ich nicht wüsste, was in Europa und speziell in der Schweiz geschieht. Dank Radio und Fernsehen bin ich recht aktuell und geniesse diesen Service. Bitterer sieht es mit den Schweizer und neuerdings auch den Deutschen Presse-Angeboten aus. Da herrscht ein Kampf der internationalen Presse gegen die eigenen Kunden sprich Internet-Kunden, weil diese nicht dies tun, was die Journalisten wollen!

Mittlerweilen haben sich praktisch alle Schweizer Tageszeitungen aus dem gratis OnLine-Geschäft ausgeklinkt. Sie wollen die lesefreudigen Kunden zwingen, für ihre Online-Ausgaben monatliche Abo-Gebühren ab Fr. 20.– zu bezahlen. Dies, auch wenn man in den einzelnen Ausgaben denselben Einheitsbrei geschrieben durch zentrale Redaktions-Teams lesen muss. Ohne irgendwem weh zu tun, nach meinem Wissen sind nur noch der vielgeschmähte BLICK und 20Minuten, sowie Teile des Spiegels und des Focus-Magazins kostenlos zu lesen. Zudem gibt es einige private, öffentlich rechtliche und ausländische Angebote

Ich bin gespannt, wie lange es geht, bis die Verleger realisieren, dass sie durch ihre Einschränkungen viele Inserenten und grosse Inserate Einnahmen durch fehlende Klicks verlieren. Ja, die Jounalisten, die doch alles besser wissen und der Wirtschaft Rat und Kritik austeilen, steuern ihr Boot auf direktem Weg zum Bankrott der Presse-Landschaft. Das Thema „Flat-Rate für die Presse-Organe“ mag ich ja gar nicht mehr erwähnen, denn die Verleger schweben immer noch in einer Wolke wie früher die Musik-Industrie.

Näharbeiten und Uhren-Reparatur

Dieses Jahr habe ich hier in Thailand die Reissverschlüsse dreier Kopfkissen ersetzen lassen. In der Schweiz hätte mich dies bestimmt weit mehr als Fr. 50.– gekostet. Hier bei der Nachbars-Näherin: 120 THB, das sind umgerechnet ca Fr. 4.– inkl der Reissverschlüsse

Ich besitze zwei dieser OMEGA Seamaster Uhren, die ich sehr oft trage. Bei beiden ist das Metallband auseinander gebrochen. 4 Teile lagen nun vor mir. Diese brachte ich dem einheimischen Uhrmacher und fragte ihn, ob er aus diesen 4 Teilen wenigstens 1 Uhr wieder zusammensetzen könne. Als ich nach 1 Stunde zurückkam, übergab er mir stolz 2 komplett revidierte Omega Seamaster und verlangte für seine Arbeit 150 THB, das sind ca. 5 SFr.

Sport und meine Gesundheit

Meine Weihnachts- und Neujahrskarte 2019/20

Abgesehen von meiner Augenkrankheit „Feuchte Makula-Degeneration“ fühle ich mich top-fit. Monatlich lasse ich mir auch hier in Thailand im nahen Bangkok Hospital die Eylea-Spritze verabreichen.

Ich fahre noch regelmässig mit dem Rennrad meine Ausfahrten der „Hua Hin Roadies“ mit. Jede einzelne etwa 80-110 km lang. Diese Saison musste ich 2x krankheitshalber aussetzen, weil ich Ende November 2019 in Bangkok zu wenig Flüssigkeit zu mir nahm und unter Dehydrierung, und später im Januar 2020 unter einer hartnäckigen Bronchitis litt. Trotzdem bin ich zufrieden mit meiner Leistung. Ich bin in den 5 Monaten gegen 3’500 km gefahren. Am Schluss meines Aufenthaltes war ich in Höchstform und konnte eine 80km Ausfahrt mit einem 29 km/h Schnitt fahren. Ganz ordentlich für einen 77-Jährigen

Shopping in Thailand

Shopping gehört zu einem meiner Hobbies. Thailand ist für mich ein Paradies. Manchmal überkommt mich die Kauf-Sucht, dann muss ich mich zurückhalten. Für diese Saison habe ich mir eine Einkaufsliste geschrieben. Diese habe ich nun abgearbeitet:

  • 2 blaue Jeans, 1 beige Trekking-Reise-Hose mit vielen Taschen
  • 2 Gilets aus Thai-Seide, je 1 schwarze Armani- und eine beige marmorierte lange Hose für die kommenden Festivitäten im Kosovo
  • 2 weisse Sport-BOSS-Hemden mit 2 Brusttaschen, hellblaue Shirts zu den Jeans passend
  • 1 schwarz-weiss karierter Reebok Sneaker
  • Camping-Geschirr
  • Socken, Gürtel und anderes Kleinzeugs wie Ingwer-Tea
Reebok-Sneakers

Internet

Ohne Internet könnte ich mir einen 5 Monats-Aufenthalt in Thailand nicht vorstellen. Internet begleitet mich auf Schritt und Tritt. Auf manche Dinge könnte ich im schlimmsten Fall verzichten, aber Fernsehen/Zeitungen, Bank-Geschäfte, Kontakte zu meiner Familie und Freunden über WhatsApp, LINE oder VIBER, digitale Briefpost, sind für mich lebenswichtig.

Ich habe diese Saison auf Glasfaser und 5G gewechselt. Ja, die Thais sind bereits soweit. Dies war innert 2 Tagen ab Bestellung samt Installation der Glasfaser-Abzweigung von der Hauptstrasse her möglich, ohne dass ich dafür etwas zusätzliches bezahlen musste. Wie viele Wochen hätte ich bei der Swisscom gewartet?

Sexy Unterwäsche in Pratunam

Ausflüge und Besichtigungen

Ich war nicht allzu aktiv und machte wenige Ausflüge. Ich war zweimal in Bangkok. Das erste Mal im November hat es mich ins Bett geschmissen wegen Dehydrierung des Körpers. Zuerst trank ich zu wenig, und als der Durst kam zu viele Süss-Getränke wie Cola, Fanta, Schweppes etc. Was ich erst später erfuhr. Der Zucker in den Süssgetränken braucht zu seiner Verarbeitung Wasser und entnimmt dieses dem Körper! Beide Male residierte in einerm der höchsten Hotels in Bangkok dem „Baiyoke Sky Tower. Inmitten des Trubels von Pratunam, der grösste Shopping-Aerea der Welt. Man findet hier auf engstem Raum tausende von Geschäften und Läden mit Kleidern, Schuhe, Taschen etc.

Von Hua Hin aus besuchte ich 2x die Höhle Khao Luang in Phetchaburi. Sie ist für mich einmalig und strahlt unzählige beruhigende Wellen aus. Mehr darüber erfährt ihr in meinem illustrierten Bericht: „Tropfsteinhöhle Tham Khao Luang in Phetchaburi

8. Nov. 2019 Phetchaburi Khao Luang Höhle

Ueber den bevorstehenden Sommer in Basel, Istrien und im Kosovo berichte ich wie gewohnt in meinemSommer-Tagebuch

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März 2020: Live Ticker vom Thai-Max

+++ Rückflug +++ Corona in der Schweiz +++ Abschied +++ bla bla bla +++

Live Ticker

11. März: Rückflug in die Schweiz

Am Mittwoch, 11. März um 13:05 Uhr startete die Swiss 777-300 mit 258 Passagieren, 340 hätten Platz gehabt, von Bangkok-Suvarnabhumi in Richtung Zürich. Abgesehen vom Fiebermessen kurz vor dem Immigration-Schalter auf dem Flughafen habe ich auf der ganzen Reise nichts vom Corona-Virus gespürt. Mir ist aufgefallen, dass wenige Leute in der Schweiz Schutzmasken tragen.

9. März: Putzen und Packen, dann 2 Tage Bangkok

Max, der Hausmann“, hätte ich diese Notiz auch überschreiben können. Als mehrjähriger Single kein Problem. Soeben habe ich den Putzgang der Waschmaschine aktiviert, die Abfälle entsorgt, Kühlschrank abgetaut und geputzt. Den Boden habe ich bereits gestern nass aufgenommen ….

Um 12 Uhr kam das Taxi und brachte mich ins zweithöchste Hochhaus Thailands ins „Baiyoke Sky Tower“ nach Bangkok, wo ich mit Pat noch 2 Tage verbrachte.

Corona-Virus in der Schweiz (Stand 3.3.2020)

Gemäss einer Statistik der Weltbank steht die Schweiz auf Platz 9 der am stärksten betroffenen Länder. Sie weist 0.66 Infizierte auf 100’000 Einwohner auf

Südkorea ist Spitzenreiter mit 10.04, vor China 5.57 und Itralien 4.14. Deutschland und Oesterreich mit 0.24 Infizierte kommen erst auf dem 16./17. Platz

Diese Zahlen lassen die harten und einschneidenden Massnahmen unseres Bundesrates verstehen, der bis auf weiteres alle Veranstaltungen mit mehr als 1’000 Beteiligten verboten hat. Darunter fallen die Basler Fasnacht, Theater-Vorstellungen, Fussball- und Eishockey-Meisterschaft etc.

Im Gegensatz zu den unvermeidlichen „Besserwissern“, die alles immer besser wissen, versucht der Bundesrat die mögliche Pandemie am Entstehen zu packen und nicht erst, wenn nichts mehr zu retten ist.

4. Mörz 2020: Fasnachts Mittwoch am Käppelijoch (Foto: HR. Linder)

Abschied nehmen

Noch wenige Tage und Stunden bis es wieder in die Schweiz zurück geht. Ich freue mich nach 5 Monaten Thailand darauf. Vorher aber galt es Abschied zu nehmen von Freunden aus aller Welt:

1. März 2020: Ausfahrt nach „Huai Mai Thai“ mit Jack, Francois und Max
3. Mörz 2020: Audfahrt Dolphin Bay mit den Hua Hin Roadies
3. März 2020: Abschiedsessen beim Shiva-Inder: Christoph Schwegler, Astrid und Roger Wallmer und Max

Kurz vor meiner Abreise besuchten mich mein ehemaliger Vorgesetzter Werner Lang, dem ich meine vorzeitige Pensionierung mit 58 Jahren verdanke. Mit Barbeque und Lobster-Essen liessen wir die Vergangenheit mit Blick in die Zukunft hoch leben.

bla bla bla

„bla bla bla? bla bla! bla bla bla, bla bla bla! ….“ Dies ist ein Hintergrundbericht vom „Blick“ über den abgesagten Morgestraich vom 2. März aus Basel. Deren Veröffentlichung hier in meinem Tagebuch wurde vom Ringier-Verlag genehmigt…..Sie sind froh um jeden Leser!

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Feb. 2020: Live Ticker vom Thai-Max

+++ Revision Ohr +++ Corona-Virus +++ Revision TREK-Rennrad +++ Augenspritze und Gewicht +++ Post-Problem gelöst +++ NSA und Huawei +++ Mango-Torte +++ Bye bye CDU und FDP +++ Xiaomi und Aliexpress +++ Makha Bucha Day +++ Fan Peter +++ Verlängerung DTAC-SIM-Karte +++

Live Ticker

29. Feb: Revision meines Ohrs

Seit etwa 2 Wochen schlossen sich meine beiden Ohren beim Schlafen, sodass ich in zum Schluss nicht einmal mehr den Wecker hörte. Wenige Minuten nach dem Aufstehenwar alles gut! Meine Diagnose lautete: Ohrenschmalz!

Man muss wissen, dass mein Hausarzt seit ein paar Jahren meint, ich sollte mal zum Ohrenarzt, um meine Ohren durchzuspülen. Heute ging ich ins Bangkok-Hospital, um meine beiden Ohr reinigen zu lassen. Es kam einiger Schmutz raus und ich vernahm einen neuen Sound in HiFi-Qualität. Nach 1 Stunde war ich bereits wieder zu Hause. Es kostete mich 1’705 THB, das sind etwa SFr. 55.–. „Ich soll doch jedes Jahr einmal vorbei schauen“, meinte die hübsche Aerztin! „und ja keine Q-Tips benützen!“

28. Feb.: Corona-Virus: Nur keine Panik

Ich will das Corona-Unheil nicht verniedlichen. Da wird einiges auf uns zukommen und dennoch empfehle ich: Nur nicht in Panik ausrasten. Ich finde es richtig, dass der Schweizer Bundesrat heute alle Grossveranstaltungen der nächsten 2 Wochen abgesagt hat. Darunter fallen u.a. auch die „Basler Fasnacht“ und die Fusball- und Eishockey-Mesiterschaft. Wie wird die Regierung für die anschliessende Zeit entscheiden? Ich vermute weitere Absagen, auch weltweit! Gefährdet sind er Genfer Automobil-Salon … und auch die Eishockey-WM im Mai…. und später voraussichtlich auch die Fussball-EM und die olympischen Spiele in Japan

Vielleicht beruhigt es etwas, wenn ihr Euch bewusst werdet, dass die jährliche Influenza allein in Deutschland jährlich zwischen 15-25’000 Toten verursacht?…. im Winter 2017/18 waren es 25’100 Tote. Die Schweiz ist 10x kleiner.

Ich würde abwarten, wie sich alles entwickelt und die eigenen Emotionen zurückfahren …. Zur Zeit (Ende Feb. 2020) sind weltweit 2’700 Leute an diesem Virus gestorben.

19. Feb: Revision meines TREK-Rennrades

Mein Trek-Rennrad hatte eine Voll-Revision bitter nötig. Seit dem letzten Mal bin ich etwa 20’000 km gefahren. Eines der SPD-Pedale drehte sich nicht mehr frei im Leerlauf. Hier in Hua Hin gibt es mehrere Velo-Händler. Der „Bas-Bike“, wie wir ihn nennen, ist für solche Arbeiten mit Abstand der Beste. Er übt seinen Beruf aus Liebe aus. Jedes Rad, das er auseinander nimmt, liebt er wie sein eigenes Kind. Sorgfältig wird jede Stelle entfettet und neu eingecremt. Rund 2 Stunden hat er sich für mein Trek Zeit genommen … und dies ohne Material-Kosten zu 800 THB, das sind etwa SFr. 25.–

13. Feb: Augenspritze und Gewicht

Heute bekam ich im Bangkok Hospital von Dr. Payrat meine monatliche Augenspritze, was aber viel wichtiger war: Beim üblichen Eintritts-Check wurde mein Körper-Gewicht nochmals um 1,5 kg leichter befunden, gegenüber dem Vormonat. Es steht nun auf 84kg. Damit habe ich mein ursprüngliches Ziel von 85kg vom 14. November 2019, als ich noch 89.5 kg wog, unterschritten. Wenn das so weiter geht, habe ich bald eine Adonis-Figur.

Auch diesmal gab es beim Eintritts-Check wiederum eine heitere Episode: Die Schwester fragte mich nach Allergien, ob ich ein Gebiss trage (unter Gekicher), oder edwelchen Schmuck, Uhren, Geld oder Schlüssel bei mir habe. Ich kannte diese Fragen und habe alles zu Hause gelassen, ausser Papier-Geld, um die End-Abrechnung zu bezahlen und meinen Roller-Schlüssel. Den wickelte ich zwischen ein Taschentuch in die untere Hosentasche. Und prompt glaubte mir die fragende Schwester nicht und fasste mich an den Hosentaschen …. lachte und drohte mit dem Zeigefinger. Ich glaube, sie haben Angst, dass im Operationssaal etwas gestohlen werden könnte und man den Schwestern den Vorwurf machen würde.

12. Feb: Mein POST-Problem hat sich gelöst

Vielleicht könnt ihr Euch erinnern: Am 13. Jan. wurde mir mein Schweizer Handy gestohlen, sodass ich meine digitalisierte Briefpost nicht mehr lesen und bearbeiten konnte. Die Lösung meines schwerwiegenden Problems wurde zu einem Debakel des Kundendienstes der Schweizer Post. Sie konnten mir nicht helfen und waren schlichtweg überfordert.

Nach 1 Monat kam die Lösung von anderer Seite. Ich fand durch Zufall und Kombinatorik die Support-Mail-Adresse der Fa. SwissID, die fürs Login verantwortlich ist. Innert 2 Tagen vom ersten Mail bis zur Lösung hat der SwissID-Support die gestohlene Tf.-Nummer durch meine zweiten Schweizer Handy-Nummer ersetzt. Seit dem 12. Feb. kann ich meine Briefpost wieder lesen und bearbeiten. Mein Dank gilt dem vorbildlichen und professionellen Support der SwissID.

Der Kundendienst Post hat sich ein paar Tage später für ihre desaströse Leistung entschuldigt und interne Ausbildungs-Massnahmen versprochen, sowie mir 2 Monate der ePostOffice-Gebühr erlassen.

NSA, Snowden, Huawei und 5G-Netz

Wer erinnert sich nicht an die Snowden und NSA-Affäre vor ein paar Jahren. Als im Jahre 2013 herauskam, dass die amerikanischen Geheimdienste in grossem Stile alle DatenKanäle weltweit bis zum Handy der Kanzlerin Merkel belauschten und abhörten.

Heute hört man nichts mehr davon, aber die Amis unterstellen dem chinesischen Marktführer Huawei dieselben Praktiken, ohne Beweise dafür zu liefern. Ich finde es richtig, für den Ausbau des 5G-Netzes den Chinesen eine Chance zu geben. Sie sind einfach besser als die Amis. Schlussendlich sind wir sowohl den Amerikanern wie auch den Chinesen ausgeliefert, falls man vom Bösen ausgeht. Beiden Weltmächten geht es um die Weltherrschaft. Seit Trump die Welt belügt, bin ich mir nicht mehr sicher, ob die USA die bessere Wahl ist.

7. Feb. 2020: Xiaomi und AliExpress

Als Ersatz für mein gestohlenes Handy habe ich soeben bei Digitec (Schweiz) ein „Xiaomi Redmi Note 8 Pro“ (128GB, Ocean Blue, 6.53″, Hybrid Dual SIM, 64Mpx Camera) zu SFr. 259.– bestellt.

Der Grund für meine vorzeitige Bestellung, bereits 1 Monat bevor ich nach Hause kommen werde, ist die Befürchtung, dass es wegen des Corona-Virus zu Produktions- und Liefer-Engpässen in China kommen könnte.

Parallel dazu bestellte ich bei „AliExpress“ ein hellbraunes Leder-Etui fürs Xiaomi-Handy zu SFr. 7.50.– und eine Glas-Schutzfolie à SFr. 1.50

Nun fehlt nur noch die SIM-Ersatz-Karte, die ich 2-3 Tag vor Abreise in die Schweiz bestellen werde. Dann sollte ich mit meiner „alten“ Schweizer Handy-Nummer wieder bei den Leuten sein!

6. Feb. 2020: Torte mit Siri Nan

6. Feb: Frauen und Torten

Ich war eingeladen bei Lucien Kirch und seiner Siri Nan in ihrem neuen Haus etwas ausserhalb von Hua Hin…. Zu meinen Ehren hat Siri diese leckere Mango-Torte gebacken. Etwas vom Besten, das ich je gegessen hatte!

Bye bye FDP und CDU

Für mich als FDP-Fan eine Katastrophe, wie sich diese Partei in Thüringen verhalten hat: mit den braunen Faschisten zusammen arbeiten zu wollen! Für einen normal-Sterblichen unbegreiflich! Ich habe dies jedoch bereits vor einigen Jahren, nachdem ich die Memoiren vom Alt-Kanzler Helmut Schmidt gelesen hatte, befürchtet und er erwähnt es auch, dass im deutsch Volk solche Gene schlummern könnten.

Ich weiss, nun kommt ein Sturm der Entrüstung. Dieser zeigt aber eher, dass diese die Deutsche Geschichte nicht kennen und nicht wissen, dass Deutschland bereits 3 riesige Krieg in jüngster Zeit auf dem Gewissen hat, nämlich 1864-71 Deutsche Einigungskriege, Erster Weltkrieg 1914-18, Zweiter Weltkrieg 1939-45

Nach der SPD hat es nun auch die beiden anderen Mitte-Parteien CDU und FDP erwischt. Beide werden massiv an Wählergunst verlieren. Die FDP steht vor dem Abgrund ins Nichts. Die AfD wird die Gewinnerin sein, denn es existieren daneben nur noch linke Gruppierungen. Wohin driftet Deutschland, weil auch die deutsche Wirtschaft daran ist, in die falsche Richtung zu driften?

8. Feb. 2020: Makha Bucha Day

Der Makha Bucha Day ist der zweit-grösste buddhistische Feiertag in Thailand. Er findet immer am 3- Vollmondtag des gregorianischen Kalenders statt. Es gibt heute kein Alkohol, weder in den Geschäften noch den Restaurants und Bars. Nach Eindunkeln umrunden die Mönche mit ihren Gläubigen in der Hand die Dreifachen Opfergaben, eine brennende Kerze, drei brennende Räucherstäbchen und einen Blumenkranz oder eine frische Blüte 3x das Heiligtum ihres Tempels.

Nach der Ueberlieferung versammelten sich noch zu Lebzeiten Buddhas 1250 Mönche exakt an diesem Tag ganz spontan zu einer unangekündigten Predigt, an der Buddha seinen Tod in 3 Monaten voraussagte (was auch tatsächlich der Fall war).

Peter, ein Fan aus Basel

Ich war im Shoppingcenter Market Village und verdrückte 2 Donats, weil ich auf eine Bestellung warten musste. Da sprach mich unverhofft ein graumelierte Mann im mitteren Alter an „Du bist der Max!“ Wir setzten uns zusammen, plauderten und zum Schluss machte er noch ein Selfie mit mir. (Er hat mir versprochen, dieses Selfie mir zu schicken!)

Es war ein Fan meiner Homepage, der ein paar Tage in Hua Hin weilte und nun nach Koh Samui weiterreiste. Ich bin immer wieder überrascht und erfreut, wenn ich angesprochen werde. Wie muss es wohl einem Roger Federer gehen, der überall erkannt wird? Ist dies dann noch lustig?

Verlängerung Handy-Vertrag DTAC

In Thailand nutze ich eine Prepaid-Handy-Sim-Karte von DTAC. Ich benötige diese Nummer für meine Bank-Geschäfte mit der Kasikorn-Bank. Deren Gültigkeit würde sich automatisch verlängern, wenn ich oft telefonieren, d.h. sie aufladen würde. Im Zeitalter des Internets mit LINE-, Facebook- und WhatsApp-Messenger telefoniere ich selten. Deshalb muss ich jährlich deren Gültigkeit verlängern lassen. Für 1 Jahr Verlängerung bezahlte ich 24 THB, das sind etwa SFr. –.70

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PEST-Control – Ungeziefer-Vernichtung

In jedem Haus in Thailand finden sich überall unzählige Schädlinge und Ungeziefer. Ich mag keine Kakerlaken, Thermiten und ähnliches Getier. Deshalb beauftrage ich einmal im Jahr eine PEST-Control Firma, das Haus zu schützen. Sie spritzen dazu giftige Substanzen unter das Haus durch vorgesehene Kanäle und versprühen diese Pestizide auch im Haus an und falls nötig auch in den Türzargen, in der Küche und in der Umgebung. Etwa 2 Stunden dauert der Spuk und kostete mich 4’000 THB ( entsprehend etwa SFr. 120).

Nach etwa 4 Stunden Lüften sind die nicht gerade gesundheitsfördernden Dämpfe aus dem Haus vertrieben und mein eigener Duft tritt wieder in den Vordergrund. Einmal im Jahr muss ich da durch!

Dieses Geld ist gut angelegt. Ich leide weder unter Kakerlaken, Ameisen, Thermiten der andere Kleintiere, die zum Teil sehr giftig sein können.

Und ganz zum Schluss wird auch meine Terrasse und der Vorgarten behandelt. Am Tag darauf lag eine tote Ratte hinter dem Haus!

10. Feb. 2020: Pest Control – Ungeziefer Vernichtung

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Typisch Thailand: Die holde Weiblichkeit

Die heutigen Thai-Frauen

Als ich vor über 50 Jahren zum ersten Mal in Thailand weilte, war das typische Merkmal der Thai-Frauen ihre kindliche, schlanke, eher zerbrechliche Figur. Weibliche Formen, Brüste gab es keine. Man sagte ihnen auch „Kindsfrauen“ nach.

In der Zwischenzeit hat sich ein grosser Wandel vollzogen. Es gibt nur noch wenige dieser zierlichen Geschöpfe. Die Zierlichen sind meistens noch sehr jung. Die Mehrheit hat sich auf natürlichem Wege durch Essen oder operativer Hilfe zu sexy, kurvigen Girls entwickelt. In den einschlägigen Bars wird mit Reizen nicht mehr gegeizt.

Als negative Begleiterscheinung sieht man jedoch immer mehr „dicke, übergewichtige“ Thai-Frauen und auch Männer. Diese watscheln dann in den Food-Markets herum und fressen in sich hinein. Ich kann mir den Grund dieses Phänomens nicht erklären, denn in den wenigen McDonalds sieht man diese eher selten. Es muss am übermässigen Essen und den aufgenommenen Süssigkeiten/Süssgetränken wie Cola, Fanta etc liegen.

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27. Nov. bis 1. Dez.: Horror in Bangkok

4 Tage war ich in Bangkok! 3 Tage davon lag ich im Bett des „Baiyoke Sky Towers„. Ich habe zu wenig getrunken und litt unter akuter Dehydrierung. Ich schlief 3×24 Stunden!

Von meinen ursprünglichen Plänen blieb nur der Besuch der Schweizer Botschaft übrig, um zur Rentenbescheinigung für mein Thailand-Visum zu gelangen.

Auf der Strecke geblieben sind die Shopping-Aktivitäten in Pratunam (u.a. Jeans mit engen Hosenbeinen, Schuhe) und die auf dem Chatuchak-Market am Samstag für weisse Trekking Hemden….und schlussendlich blieb mein Foto-Apparat 3 Tage unbenutzt.

Impressionen aus Pratunam

Ein paar Stunden weilte ich auf den Strassen in Pratunam und zog die Shopping-Atmosphäre in mich. Es war am Abend vor dem Gang zur Schweizer Botschaft:

27. Nov. 2019: Business in Pratunam

Baiyoke Sky Tower: Kampf mit den Japanern

Gewohnt haben wir im höchsten Hotel von Bangkok, dem „Baiyoke Sky Tower“ mit seinen 84 Stockwerken. Ich war bereits einmal in diesem Hotel. Damals vor 2 Jahren war ich mit dem Baiyike nicht zufrieden. Das Zimmer war unsauber und klein. Dieses Mal belegten wir einen grossen Raum im 26. Stockwerk.

Der Grund, warum ich es nochmals versuchte, lag in der optimalen Lage des Hotels. Das „Baiyoke Sky Tower“ Hotel liegt direkt am RailLink, der Schnellbahnstrecke vom Flughafen in die Stadt, und mitten im Shopping-Rummel von Pratunam. Sein Preis von 10’200 THB (entsprechend SFr. 300.–) für 4 Nächte inkl. Frühstück war akzeptabel.

Als einziger Schönheitsfleck blieben die „Japaner“. Diese haben nämlich die einmaligen Aussichts- und Essen-Stockwerke hoch über Bangkok entdeckt. Tagsüber und gegen Abend fuhren sie mit Bussen vor und stürmten die Lifte. Sie kamen wie eine Herde Schafe und trampelten alles nieder, was sich ihnen in die Wege stellte. Ich spreche da nicht von 10 oder 20 Japanern, sondern von 30-50 Japaner, die im Laufschritt alles aus dem Weg räumen. Ihr Urinstinkt ist immer noch aktiv, dass wenigstens 10% oben ankommen wollten! Bereits vor 2 Jahren hatte ich ein böses Erlebnis mit ihnen, als mich eine dieser Horden über den Haufen rannte, als ich eben den Lift in verlassen wollte. Ich lag schlussendlich am Boden etwa 2 Meter hinter der Lifttüre, meinen Foto-Apparat schützend in die Höhe haltend, während die Japaner über mich stiegen. Den Blick der Japaner, wie sie von oben herab auf mich am Boden liegend schauten, werde ich Zeit meines Lebens nie vergessen.

Dieses Mal war ich darauf gefasst, als ich eine grössere Gruppe auf mich losstürmen sah. Ich drehte mich etwas zu Seite und rammte dem ersten meinen Ellbogen in seinen Körper. Erst als er am Boden lag, stoppte die Herde Japaner und schaute mich verduzt an, während ich als „Rächer“ mit hocherhobenen Hauptes davonschritt. Es tönt wie in einem Action-Film, entspricht aber der Realität. Ich wusste nicht, dass ich ein kleiner „Kung Fu Fighter“ sein konnte. Es hat gut getan!

Frühstück im 82-Stockwerk: grossartiges Panorama

Im 82. Stockwerk befand sich das grosse Frühstücks-Buffet. Hoch über dem Verkehr von Bangkok konnte man rund um den Turm herum spazieren und fotografieren.

Schweizer Botschaft und Christmas-Dekoration

Dieses Mal machte ich nicht denselben Fehler wie letztes Jahr, als ich mit dem Navi-System auf meinem Handy von der SkyTrain-Station die paar hundert Meter zur Schweizer Botschaft spazieren wollte. Das Handy führte mich kilometerweise in die falsche Richtung. Schlussendlich musste ich damals ein Taxi nehmen. Erst wieder zurück im Hotel entdeckte ich den Grund meiner Odyssee: Das Navi war auf „Automobil“ eingestellt, anstatt „Fussgänger“. Mit dieser Einstellung durfte ich nicht gegen die Einbahnstrasse fahren resp. gehen. Ich musste einen grossen Umweg machen!

Dieses Mal führte mich das auf „Fussgänger“ eingestellte Handy problemlos über den SkyWalk, Weg parallel zum Skytrain etwa 10 m über der Fahrbahn, und dann rechts in die Strasse zur Schweizer Botschaft. Nach kurzer Wartezeit öffnete Punkt 9 Uhr die Botschaft. Nach 14 Minuten hatte ich bereits meinen zertifizierten Rentenbescheid. Glückstrahlend spazierte ich zurück, um im nahen „CentralWorld“ Fotos für meine Weihnachts- und Neujahrskarten zu schiessen

CentralWorld: Weihnachten auf Thailändisch

Die allermeisten Thais wissen nicht, woher dieser Brauchtum „Christmas“ der Farangs kommt. Für sie ist es ein Fest des Schenkens, d.h. Business. Und da machen sie immer mit. Shopping und Schenken sind neben dem Essen die allerliebsten Hobbies der Thais.

Ich gehe jedes Jahr vor das grosse Shopping-Center „CentralWorld“ und bewundere die kitschige Weihnachts-Dekoration. Farbige Tannenbäume zwischen grün und pink, Elch-Tiere mit Schlitten über dem weissen Styropor-Schnee. Die wenigsten Thais haben je Schnee gesehen! Hier finde ich die besten Kulissen für meine Advents-, Weihnachts- und Neu-Jahrs-Fotos.

vor dem CentralWorld
Dez. 2019: frohe besinnliche Adventszeit

Flüssigkeits-Mangel

Ich muss bereits auf der Bus-Fahrt von Hua Hin nach Bangkok zu wenig getrunken haben, denn in der ersten Nacht im „Baiyoke Sjy Tower“ überkam mich grosser Durst, den ich mit mehreren Dosen kalten Colas, Sprites, Schweppes etc zu löschen versuchte. Am nächsten Morgen schmeckte mir das Frühstück nur bedingt, was mich überraschte. Ich rechnete es meiner vermeintlichen Nervosität des bevorstehenden Botschaftsbesuches zu. Dann gings mit dem Skytrain zur Schweizer Botschaft. Es war noch nicht drückend heiss. Ich hatte zudem Wasser bei mir. Nach dem Botschafts-Besuch ging ich noch 1 Stunde auf Photo-Pirsch, wobei ich einige Male die Treppen zu den Passerellen hoch und wieder herunter steigen musste, um die breiten Strassen zu überqueren. Das Mango-Smoothie vor dem CentralWorld war bereits zu spät oder gab mir den Rest. Ich litt bereits unter Beinkrämpfen. Es war etwa 10:30 Uhr.

Beim Recherchieren zu diesem Beitrag habe ich entdeckt, dass zuckerhaltige Getränke wie Cola, Sprite etc und auch Fruchsäfte (Smoothies) bei einer Dehydrierung Gilft für den Körper sind. Zucker entzieht dem Körper Wasser. , d.h. der Wasser-Mangel wird immer grösser….. Nur reines Wasser, wenn möglich mit Elektrolyt-Zusätzen mag den fehlenden Wasserhaushalt wieder zu stabilisieren

Kurzum, ich kam von der Botschaft zurück und legte mich mit starken Krämpfen in den Beinen ins Bett. Ich war lustlos und ohne Elan. Aber ich spürte keine Schmerzen auf dem Herzen und im Kopf, was mich etwas beruhigte. Nach ein paar Stunden in „Trance“ realisierte ich, dass ich wahrscheinlich zu wenig Flüssigkeit zu mir genommen hatte. Ich begann in kleinen Schlücken Wasser zu mir zu nehmen. Nach etwa einem halben Liter beruhigte sich mein Körper und die Beinkrämpfe liessen nach.

Erst am 3. Tag im Bett kehrten langsam die Lebensgeister zurück und ich bekam Lust auf etwas Warmes. Erstmals kam auch das Interesse zurück, die Online-Ausgaben der Tageszeitungen zu lesen. Am Sonntag war ich wieder zu etwa 80% fit, um die Heimreise nach Hua Hin problemlos antreten zu können.

Ich habe viel gelernt. Vorallem, dass Zucker, aber auch Koffein Gift für den Wasserhaushalt des Körpers sind. Dies ist auch der Grund, dass man in Italien zu einem Espresso immer ein Glas Wasser erhält!

Ein Shopping Erfolg

Mit leeren Händen ging ich nicht nach Hause. Noch am ersten Abend habe ich einen Outlet-Store entdeckt mit hoffentlich echten Schuhen. Ich leistete mir Reebok Sneakers für umgerechnet SFr. 45.–

Meine Reebok-Sneakers
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1. Nov.: PEST-Control (Schädlings-Bekämpfung)

Ich lag auf meinem Liegestuhl, um mich von meiner heutigen 96km-Ausfahrt zu erholen. Ich träumte süss, als ich denn typischen Ton hörte, den Laubbläser von sich hergeben. Ich roch den typischen Duft von Chemie! Es war der Schädlingsbekämpfungs-Trupp von Hua Hin unterwegs. Sie spritzten ihr starkes Gift in alle Kanalisationslöcher, um den Ratten und Schlangen den Garaus zu machen.

Ein Sprung ab dem Liegebett, die Wäsche zusammen geräfft und den Stuhl samt Liege ins Wohnzimmer gestellt. Leider reichte es nicht mehr, die Fenster zu schliessen. Jetzt muss ich eben das ganze Haus lüften.

Am nächsten Tag kamen sie nochmals. Warum auch? Ich bekam nun die Gelegenheit, neue aktuelle Photos zu machen.

Kampf gegen die Tigermücke und Dengue Fieber

Zwei Wochen später am 11. Nov. 2019 kamen sie erneut und spritzten das Gift in die Kanalisation und die Gärten. Nun war ich mir sicher. Dies war eine Aktion gegen die Tigermücke und seine Larven, die das Denque-Fieber verbreiten. In der Tat hat sich das Denque-Fieber bis nach Hua Hin ausgeweitet. Mein Nachbar erkrankte letztes Jahr an dieser Krankheit, für die es noch keine Impfung gibt.

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Jan. 2019: „Live Ticker“ vom Thai-Max

+++ Letzte Spritze in HH +++ Fremdenhass, aber umgekehrt +++ USA auf kriminellen Pfaden +++ Filmdreh +++ Durchfall +++ BLICK 60 Jahre alt +++ Krönung und Parlamentswahlen +++

 

Live Ticker

31. Jan. 2019: Letzte Spritze in HH

Heute habe ich die letzte Augen-Spritze im Bangkok Hospital erhalten. Wie bisher hat alles bestens geklappt und Dr. Pajrat verabreichte sie mir oben in 12-Uhr-Position, wie er mir erklärte. Die Schwestern im Empfang und im Operationssaal kannten mich bereits nach den 4 Spritzen und verabschiedeten sich herzlich von mir.  Diese Herzlichkeit ist typisch Thai. Der ganze Spass hat diesmal 63’050 THB gekostet, was ziemlich genau SFr. 2’000.– entspricht.

Noch eine kleine Schmunzel-Episode: Bevor ich in den Op.-Saal gehen durfte, musste ich alles an der Kasse abgeben:  Meine Tasche, das Geld, Kreditkarten, Handy, Schlüssel, Uhr etc. Nur meine Kleider durfte ich anbehalten. Dieser Vorgang ist sehr mühsam, denn alles muss peinlichst genau registriert und aufgeschrieben werden. Auch das Geld!

Dies wusste ich vom ersten Mal und bin dieses Prozedere auch diesmal umgangen. Ich habe alles zu Hause gelassen, ausser dem Handy und den Skooter-Schlüssel. Da ich aber Geld brauchte, um am Schluss abzurechnen, habe ich dies in meiner Hose vor den Schwestern versteckt ! Wie überrascht waren sie, als ich am Schluss bei der Abrechnung das Geld aus der Hose zog …. sie schmunzelten dabei und sagten etwas  auf Thai wie:  „aber, aber …  kleiner Spitzbube„.

Wir Ausländer müssen uns anpassen, nicht die Thais

Im Moment erlebe ich die verkehrte Welt. Da ärgern sich ein paar Schweizer und Engländer darüber auf, dass die Thais sich in ihrem eigenen Lande nicht an gewisse Regeln halten. Die Thais fahren z.B. mit ihrem Roller auf einem Radweg. In Thailand gibt es Gesetze und Regeln, wie man zu leben hat. Theorie und Praxis sind in Thailand aber verschieden. Dies muss man wissen!  So bekommt bei einem Unfall meistens der Thai Recht. Er nimmt sich auch das Recht, auf einem Radweg oder auf dem Pannenstreifen der Strasse auf der falschen Strassenseite zu fahren. Was heisst auch falsch. Alles ist Ansichtssache. Niemand schreitet ein. Dies muss man eben akzeptieren, wenn man das Leben in Thailand geniessen will. Anderfalls sollte man das Land wieder verlassen.

Diese verkehrte Welt ärgert gewisse Ausländer.  Diese Leute haben noch nicht realisiert, dass sie Gast in Thailand sind und sich an die Lebensweise der Thais zu halten haben, und nicht umgekehrt. In Thailand gelten eben andere Regeln und Gesetze als in Europa!

Dasselbe erwarte ich auch von Ausländern, die in die Schweiz kommen. Diese haben sich anzupassen und nicht wir Schweizer. Wo kämen wir nur hin!

12. Jan. 2019: US-Botschafter Grenell droht deutschen Firmen

Da lese ich in verschiedenen Tagezeitungen, dass der US-Botschafter Grenell deutschen Konzernen, die am Bau der umstrittenen russischen Ostsee-Gaspipeline Nord Stream 2 beteiligt sind, unverhohlen mit US-Sanktionen, sollten sie sich dort weiter engagieren. Damit bestätigt er, dass sich die USA auf dem Wege einer kriminellen Organisation befindet, denn dies Vorgehen ist Erpressung im höchsten Stil.

Etwas übertrieben formuliert, befinden sich die USA in einem Handels- und Digitalkrieg gegen die übrige Welt. Wir sollten uns beim Kauf amerikanischer Produkte wie die von Apple bewusst sein, dass auch die gegen uns als Waffe eingetzt werden könnten. Warum sollen diese nicht entsprechende Abhörsoftwaren enthalten?

7. – 12. Jan: Film-Projekt: Max als Hauptdarsteller – Lasst mich durch, ich bin ein Star!!!!

Jan. 2019: Max in voller Fahrt, und zudem aufwärts

Ja, liebe Freunde. Ich bin noch aktiv, auch wenn ich mich einige Tage nicht gemeldet habe. Ich bin nämlich in einem richtigen Film-/Video-Projekt beschäftigt. Eine Profuktion des „Hendrik von Bertheim“ aus München für „Kirch Thailand-CycleTours„.  Am kommenden Samstag, 12. Jan. gehen die Dreharbeiten zu Ende.

Ich kann es bereits hier verraten, es war eine aufregende Woche mit gegen 500km Radfahren in einer interessanten Radgruppe. Jede einzelne Szene, immer auf dem Rennrad haben wir zwischen 5-7 mal durchspielen, sprich durchfahren müssen, bis Hendrik zufrieden war.

Den Bericht findet ihr unter: „Wie ich quasi zum James Bond eines Filmes wurde

2. – 4. Jan.: Durchfall

Erstmals nach 11 Jahren in Thailand hat mich der Durchfall resp. „Dünnpfiff“ befallen und ausser Gefecht gesetzt. Es hat langsam vor 3 Tagen begonnen, ich war noch mit dem Rad unterwegs, aber gestern in der Nacht auf den Tag, an dem ich zur Augen-Spritze ins Bangkok Hospital musste, hat mich „Montezuma’s Rache“ richtig erwischt. Nur dank ein paar „Imodiums“ konnte ich die 4 Stunden im Spital ohne peinlichen Unfall auf dem Operationstisch überstehen. Seit heute Freitag, 4. Jan.  geht es aufwärts. Ich habe wieder ganz normal essen können.

4.-6. Mai 2019 soll der neue thailändische König gekrönt werden, vorher aber Parlamentswahlen

Ich will mich nun in meiner Meinung nicht festlegen. Es kam für mich etwas schnell und unvorbereitet. Nun ist es amtlich, aber noch nicht definitv: am 4. – 6. Mai 2019 soll der neue thailändische König gekrönt werden. Vorher aber sollen  die von der Militärregierung versprochenen, „freien“ Parlamentswahlen stattfinden. Dies bedeutet aber nicht, dass das Militär die Macht abgeben wird. Sie wird im Parlament und in der Regierung per neuem Gesetz federführend bleiben. Ich bin gespannt, wie sich das Volk verhält.

Am 19. Okt. 2019 feiert der „Blick“ sein 60-jähriges Jubiläum

Ausschnitt aus einer Blick-Ausgabe

Dies ist gar kein würdiges Jubiläum, obwohl es der „Blick“ in der Ausgabe vom 3. Jan. 2019 so darstellt. Der Stil dieser Zeitung mit den grossen, roten Buchstaben ist unserem Schweizer Bildungssystem unwürdig. An den meisten Beiträge kann man leicht erkennen, dass der Schreibende weder an Ort des Geschehens war, noch entsprechend redigiert oder sogar überlegt  hat. Die Texte sind in der Tat austauschbar und würden niemals in einer durchschnittlichen Schülerzeitung Platz finden. Das Schweizer-Hochdeutsch ist verheerend. Abgesehen von Schlagzeilen, Sport-  und Sex-Stories finden sich wenige brauchbare Informationen.

 

 

 

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Glückliche Zeit mit Pat

11 Jahre sind wir nun zusammen. Dank Pat habe ich einen grossen Teil Thailands kennen gelernt. Mit ihr und ihrer Schulklasse bin ich in den ersten paar Jahren in Thailand weit herumgekommen. Ich kenne mehr von Thailand als fast alle meiner hiesigen Freunde. Dann erkrankte Pat. Sie entkam nur knapp einer Säure-Gas-Explosion mitten in Bangkok. Sie leidet immer noch unter den zugezogenen Verätzungen.  Ihre Lunge, Leber und Stimmbänder sind angeschlagen. Sie braucht eine monatliche Behandlung im Spital.

Trotzdem finden wir immer wieder Zeit für einander. Monatlich verbringt sie etwa 2 Wochen in Hua Hin. Ihren 65.-Geburtstag feierten wir 3 Tage verspätet  am 22. Dezember in Samut Prakan (Bangkok) im Kreise ihrer Familie.

Geb.-Tags-Party von Pat mit Familie: Schwester, Jujee, Snooker

Sie benutzte die Gelegenheit, mich an bekannte und mir so liebe Orte zu bringen, die ich vor Jahren immer wieder besuchte: Unseren Hong Thong Tempel, den einmaligen Bang Phli Chinese Market, der grossen Samrong-Lebensmittel-Markt und den grosse Weihnachts-Sales-Markt unweit ihres Hause in Samut Prakan.

Da Pat nicht mehr sprechen kann, oder nur ganz leise, unterhalten wir uns via Google Translator auf dem Mobile-Phone und durch aufschreiben. Es geht recht gut. Ich habe gelernt, in Frageform zu sprechen, sodass Pat nur ja oder nein sagen resp. mit dem Kopf anzeigen muss. Wenn wir in Bangkok oder auch hier in Hua Hin etwas erfragen müssen oder im Restaurant etwas bestellen, schreibt Pat dies auf einen Zettel und zeigt es den betreffenden Personen.

22. Dez. 2018: Hong Thong Tempel

Mehr Bilder von Pat findet ihr in der „Foto-Galerie Thailand“: Bilder von Pat

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6. Dez. 2018: Zweite Augenspritze, gestartet mit einer Panne

Ich startete mit einem Platten

Um 11:40 schob ich meinen Honda-Roller auf die Strasse, setzte mich drauf und fuhr los. Ein eigenartiges Gefühl kam vom Hinterrad. Es schwanke bereits bei kleinster Geschwindigkeit hin und her. Ein typischer Zeichen von einem „Platten“!

Was tun? Ich entschied mich, auf dem luftleeren Reifen zum Honda-Händler zu fahren, der sich auf dem Weg zum Spital befindet. Ich lieferte den Roller ab und bat den Reifen bis in 2-3 Stunden zu reparieren. Und zu Fuss gings weiter ins Bangkok Hospital.

6. Dez. 2018: Meine Identifikation im Bangkok Hospital

Das wie und warum und ob, habe ich bereits in meinem detaillierten Bericht vom 8. November beschrieben. Etwas muss ich aber nachtragen: Als ich ankam und  mich beim Empfang meldete, fragten sie mich nicht nur, ob ich alleine gekommen sei, sie fragten mich, ob ich ein Gebiss oder Kontakt-Linsen trage, dies müsste ich nämlich herausnehmen und am Schalter abgeben!…ha ha ha

Nach 2 ½ Stunden kam ich wieder aus dem Spital. Behandelt wurde ich  wiederum im grossen Operationssaal, angeleuchtet von unzähligen LED’s und angeschlossen an verschiedene Messgeräte. Der Dr. Pairat hat magische Hände. Ich lag angespannt und angebunden auf dem Schragen. Auf einmal meinte Dr. Pairat „finish“! Ich hatte in der Tat nichts gespürt nur knapp gesehen wie Flüssigkeit ins Auge floss

Mein Roller war in der Zwischenzeit repariert. Ein neuer Schlauch kam hinein: 160 THB (entsprechend etwa SFr. 5.–)

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Dengue Fieber, eine grosse Gefahr in Thailand

Dengue Fieber auch in Hua Hin

Ich habe es bereits in einem meiner  „Live-Ticker-„Beiträge berichtet: Einer meiner Nachbarn ist diesen Sommer an Dengue-Fieber erkrankt. In der Zwischenzeit geht es ihm wieder gut. Sein Haus und Garten wurden unverzüglich desinfiziert, wie er mir berichtete.

Situation in Thailand

Wie das thailändische Gesundheits-Ministrerium im Nov. 2018 mitteilte, ist die Zahl der Dengue-Patienten  von nicht weniger als 5’000 pro Woche auf 3’000 gesunken.

Die Abteilung Disease Control (DCD) hat berichtet, dass es in den letzten Monaten nur noch zwischen 2’000 und 3’000 Fälle von Dengue pro Woche gab. In den letzten fünf Jahren waren es noch zwischen 5’000 und 8’000 Erkrankungen je Woche. 

Aedes-Mücke oder Tiger-Mücke, Ueberträger des Dengue-Fiebers

Dengue-Fieber ist eine ernsthafte Bedrohung für die Gesundheit. In diesem Jahr waren bereits 80 Todesfälle in Thailand zu beklagen.  An Dengue-Fieber erkrankten in Thailand zwischen dem 1. Januar und dem 1. Oktober 2018 insgesamt  61’917 Menschen. Von diesen Patienten starben 80,  berichtete DCD-Generaldirektor Dr. Suwannachai Wattanaying-charoenchai. Die meisten Fälle betrafen Kinder und junge Erwachsene im Alter von 10-24 Jahren. Das Gesundheitsministerium habe mehrere Maßnahmen ergriffen, um die Dengue-Fälle einzudämmen:

So werden innerhalb von drei Stunden nach einem Dengue-Fall ein Überwachungs- und Schnellstörungs-Team alarmiert, das den Bereich, in dem die Infektion entdeckt wurde, schnell untersuchen muss. Das Team sprüht in Innenräumen und in der Umgebung Substanzen, um die erwachsenen Aedes-Mücken im Umkreis von 100 Metern innerhalb eines Tages zu vernichten. Das Team hat auch die Aufgabe, die Aedes Aegypti-Larven innerhalb von fünf Tagen zu beseitigen. Aedes-Mücken (Tiger-Mücken) sind die Ueberträger für Dengue-Fieber.

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8. Nov. 2018: Meine Augenspritze in Hua Hin auf thailändisch

Um es vorweg zu nehmen, alles hat bestens geklappt.  Ich genoss eine professionelle Behandlung. Jedoch die Umstände waren typisch asiatisch!

Eye Clinic Dr. Payrat

Wie ihr wisst, leide ich unter der Augen-Krankheit „Feuchte Makula Degeneration„. Um den Sehverlust zu stabilisieren oder sogar zu heilen, muss ich einstweilen monatlich eine Spritze ins betroffene linke Auge verabreichen lassen.

In der Schweiz wurde ich in der Vista-Augen-Klinik behandelt. Die ganze Behandlung dauerte hier etwa 1 -1½ Stunden inkl. OCT-Messung, ärztliche Besprechung und Verabreichung der Spritze. Wobei der Aufwand für die Spritze samt den 5 Tropfen, um das Auge unempfindlich zu machen, etwa 30 Minuten betrug.

Mein Aufenthalt in Thailand war nur möglich, weil ich von einem Schweizer Bekannten mit der Augenklinik Dr. Pairat eine vertrauenenserweckende Adresse und Referenz erhielt. Von meiner bisherigen VISTA-Klinik in Basel erhielt ich zudem einen ausführlichen Krankheitsbeschrieb samt OCT-Bilder in englischer Sprache.

Wenige Tage nach meiner Ankunft in Hua Hin begab ich mich zum  Antrittsbesuch in die Augenklinik des Dr. Pairat. Eine kleine Arzt-Praxis unmittelbar beim Shopping-Center Market Village mit einem Empfangsraum und Behandlungszimmer. Wenn man hineingeht, zieht man draussen seine Schuhe aus. Der Augenarzt Dr. Pairat  machte mir vom ersten Augenblick an einen professionellen  Eindruck. Mit grosser Geduld erklärte er mir nochmals meine Krankheit und sein Vorgehen. Ich hatte nach kurzer Zeit volles Vertrauen zu ihm.

Am Donnerstag, 8. November war es dann soweit. Die erste Spritze in Thailand stand auf dem Programm.  Dr. Pairat verabreicht die Spritzen nicht mehr in seiner Praxis, sondern mietet sich im nahen Bangkok Hospital einen Operationssaal, um die Sterilität sicher zu stellen.  Ich war schon etwas beunruhigt, denn ich wusste ja nicht, wie die Thais diese „Operation“ wie sie meine Behandlung nannten, wohl durchführten.

Max auf dem Rollstuhl !

Meine Befürchtung, dass in Thailand alles anders funktioniert,  bestätigte sich auch in diesem Fall schnell. Sie behandelten mich nämlich als Schwerst-Kranker, der operiert werden sollte. Als ich mich im Bangkok Hospital um 12 Uhr meldete, fragte mich die Empfangs-Schwester als erstes, ob ich nüchtern sei und in den letzten 6 Stunden nichts gegessen hätte? Ich musste lachen und erwiderte,  dass ich vor 2 Stunden ausführlich gefrühstückt hätte … mit Spiegelei und Würstchen! In der  Basler VISTA-Klinik war dies nie ein Thema. Sie war entsetzt!

Sind Sie alleine hier? Hat Sie denn niemand begleitet?“ wurde ich mehrmals von den Kranken-Schwestern gefragt. Es war für sie unverständlich, dass einer in dem Alter alleine ins Spital geht, denn die Thais kommen mit ihrer ganzen Familie und die Farangs werden von ihren thailändischen Freundinnen begleitet. Nur der Max kam ganz alleine angewatschelt.

Ob der Fragen wurde ich nochmals etwas unruhiger. Der obere Blutdruck stieg auf 161, als sie mir Blutdruck, Puls und Temperatur massen. Viel zu hoch meinten sie. Sie liessen sich auch nicht beruhigen, dass ich im Spital oder beim Hausarzt immer einen zu hohen Blutdruck habe. Das „weisse Kittel-Syndrom“ erklärte ich ihnen. Dann schickten sie mich auf die Toilette, um mein letztes Pipi zu erledigen!

Nach ein paar Minuten Wartezeit wurde ich in einen Behandlungsraum geführt und musste mich auf eine Liege legen.  Der Raum war sehr einfach ausgerüstet. Keine Lampen und vorallem kein verstellbares Bett für die Augenbehandlung.  Ob sie mir hier die Spritze geben werden? Nein, undenkbar. In der Tat erhielt ich hier die letzten 5x Antibiotika Eye-Drops „VIGAMOX.

Nach eine halben Stunde durfte  ich wieder aufstehen, aber das stand bereits ein Pfleger mit Rollstuhl vor meinem Bett.  Die Schwester meinte: „Ich darf nun keinen Schritt mehr alleine gehen. Der Rollstuhl bringe mich von einem Ort zum anderen.“ So wurde ich sitzend an vielen anderen Kranken, die wirklich krank waren und auf ihre Behandlung warteten, zur Kasse gestossen. Dort musste ich meine Handtasche und alles wertvolle wie meine Halskette, die ich seit Jahren nie mehr abgenommen hatte, meine Uhr, das Handy und den Geldbeutel abgeben. Alles wurde genau und exakt gezählt und registriert. Zum Schluss hatte ich nur noch meine Kleider an! Lachend meinte die Kassiererin: das nächste Mal lassen sie am besten alles zu Hause!

Dann liess ich mich wiederum an den vielen wartenden Kranken vorbeischieben zum Lift und in den 1. Stock zu den Operationssälen. Es überkam mich ein mulmiges Gefühl, als ich auf dem Rollstuhl sitzend, die stehenden und im Lift mitfahrenden Aerzte und Patienten von unten anschauen musste,  die mich mitleidig anlächelten.

„Schlachtbereit“ im  Operationssaal

Tatsächlich schoben sie mich in den Operations-Trakt hinein. Auch hier fragte mich die eine Ops-Schwester voller Mitleid, ob denn niemand mich begleite? Es tönte, als ob mir eine schwere Operation bevorstünde. Ich glaube, die machen keinen Unterschied, ob eine schwere Herz-Operation oder eine heikle Augenspritze vorlag.

Und in der Tat. Ich musste meine Schuhe mit sterilen Crocs-Gummi-Schuhe tauschen, dann hielt mir eine Krankenschwester einen blauen sterilen Morgenrock hin und deutete mir mit gesenktem Blick, dass ich mich ausziehen müsse. „Nur das Hemd?“ Nein, alles. „Auch die Unterhose?“ ja auch die, meinte sie. Als ich den Morgenrock anzog, wie es bei uns üblich ist, also vorne uebereinanderklappend, kicherte sie und zog ihn mir richtig an: Hinten übereinanderklappend. Dann wurde ich nochmals abgechecked, ob ich wirklich der Max Lehmann mit Geburtsdatum 31.12.1942 sei …. und welches Auge betroffen sei? Und flugs erhielt ich über meiner linken Augsbraue 2 rote Kreuze aufgemalt.

Dann gings zu einem grossen Chromstahlbecken, wo ich meine Hände, Arme und vorallem mein Gesicht mit einer roten Flüssig-Seife waschen musste.

Nun war ich  „schlachtreif“, kam es mir vor. Sie setzten mich auf eine alte Ledersitzgruppe, die ich zu Hause nie hingestellt hätte. Wer ist da wohl vor mir schon mit nacktem Hintern drauf gesessen? Die musste voller Bakterien sein! grrrrrrrrrrrr !

Immer wieder huschte ein Mädchen an mir vorbei. „Der Doktor kommt bald. Er hat sich etwas verspätet,“ meinte eine. Endlich kam Bewegung in die Warterei. Zu Fuss wurde ich „Händchen haltend“ in den Operatiossaal geführt, wo ich mich auf den in der Mitte stehenden Operationstisch legen musste.  Die Schwestern liessen mich keinen Moment mehr  aus den Augen. Vielleicht ist schon einer vor Angst zusammengebrochen oder im letzten Moment abgehauen? Nun wurde mir der Morgenrock von hinten geöffnet und über die Schultern nach unten gezogen. Dann würde ich an die Maschinen angehängt. Ein Finger für den Puls, den linken Oberarm für den Kreislauf und dann noch ein paar Kleber auf Brust und Bauch für die Messkathoden. So lag ich nun da. Links und rechts piepste es und über mir 6 grosse Operationslampen. Ich war gespannt, was als nächstes kam!

Eigenartig. Die gaben mir noch keine Topfen, um das Auge unempfindlich zu machen. Ist dies in Thailand etwas nicht üblich? Fragte ich mich und fragte dies auch den Dr. Pairat, der mittlerweilen eingetroffen war. Nein, nein, sie bekommen nun diese Tropfen. Sie werden absolut nichts spüren, meinte er mit beruhigender Stimme.

Dann ging alles recht schnell. Das Auge wurde mehrmals intensiv mit verschiedenen braunen und durchsichtigen Flüssigkeiten gespühlt, dann kamen die Anti-Schmerz-Tropfen und das folgende war etwa ähnlich wie in der Schweiz mit antiseptischer Abdeckung des Gesichtes und der Augen. Während ich in der Schweiz immer einen kleinen feiner Pixer spürte, habe ich hier gar nicht gespürt und einzig die Schlieren des einfliessend Medikamentes „Eylea“ im Augen sehen können.

Finish„, meinte Dr. Pairat. Er schüttelte mir die Hand und meinte, ich solle morgen in seine Praxis kommen, Das Pflaster über dem Auge könne ich nach 1-2 Stunde entfernen. In der Schweiz bekam ich kein Pflaster, aber den Hinweis, mein Auge nicht zu strapazieren, kein Internet und keine Zeitung lesen, ausser Fernsehen, das sei gut fürs Auge.

Ich wollte bereits ab dem Schragen springen, als die Schwestern mich zurückhielten und mich auf ein mobiles Bett schoben. Dieses stiessen sie in einen Nebenraum. Bei normalen und schwereren Operationen der  Aufwachraum. 30 Minuten müsse ich hier bleiben und mich erholen, meinte die Aufsicht habende Schwester. Ich sei hübsch und stark, meinte sie, niemals 75 Jahre alt,  und machte mir die typischen liebenswürdigen Thai Komplimente, die einem immer wieder motivieren und aufstellen.

Nach 30 Minuten durfte ich aufstehen. Keine Schwester war weit und breit. Ich suchte mir den Ausgang, wo meine Kleider in einem Kasten hingen. Ich wollte bereits abhauen, da kam der  verflixte Rollstuhl wieder, der mich zurück zur Kasse brachte, wo ich erstmals wieder auf eigenen Beinen meine deponierten Wertsachen in Empfang nehmen konnte und die Differenz zum Depot, das ich Tage zuvor bereits hinterlegte, bezahlen durfte.

Kosten

Die ganze Sache samt Arzt, Operationssaal und Medikament Eylea kostete 63’740 THB. rund etwa SFr. 2’000.– Eine hohe Summe im Vergleich zu den Kosten der Vista-Klinik. Das teuerste war des Medikament Eylea. Es wird in einer 2er-Packung für beide Augen, d.h. 2 Anwendungen geliefert. Ich brauchte aber nur für 1 Auge. aber ich musste für beide bezahlen. In Basel wird nur die Hälfte verrechnet, denn die zweite Packung wird dem nächsten Patienten gespritzt.

  • Augen-Medikament Eylea: 59’400 THB
  • Operatiossaal mit allen Maschinen und Schwestern für 1 Stunde:  1’200 THB (Man stelle sich vor: dies sind Fr. 35.–)
  • Aufwachraum je Stunde: 500 THB
  • Behandelnder resp. operierender Arzt Dr. Pairat: 2’000 THB (das sind etwa Fr. 60.–)

 

Nachuntersuchung

Am Folgetag den Freitag sollte ich zur Nach-Untersuchung zu Dr. Pairat, aber es regnete in Strömen. Es war unmöglich zur Augenklinik zu gelangen. Die meisten Strassen in Hua hin waren überschwemmt. Das Wasser stand auf einzelnen Strassenstücken kniehoch,  Ich musste absagen und den Termin auf Morgen resp. Montag versschieben.

Ich war dann am Samstag dort, wo er den Augendruck mass und sonst alles in Ordnung fand.  Für die Nachuntersuchung bezahlte ich 600 THB, das sind etwa SFr. 18.– Am 6. Dezember wird die nächste Spritze fällig. Der Operationssaal ist bereits reserviert

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News aus Thailand: Helmtragpflicht, Preise, Geldscheine, Tollwut, Formulare, TV, Zeit-Unterschied

Für uns Fremde und Teilzeit-Aufenthalter ist es schwer von einem Jahr aufs andere grosse Aenderungen, Verbesserungen im Leben in Thailand zu entdecken und mit ihnen zu Recht zu kommen.

Dies war einmal

Helmtragpflicht

Was mir als erstes auffiel, dass nur noch ein paar übervorsichtige Farangs (wie ich) einen Helm auf dem Roller tragen. Die Helmtrage-Akzeptanz für Roller und Motorräder ist auf einem absoluten Tiefpunkt angelangt.   Da die Thais neue Freiheiten unverzüglich beanspruchen, würde dies bedeuten, dass der Einfluss der Polizei sehr eingeschränkt wurde. Ich bin gespannt, wie sich dies aufs polizeiliche Weihnachtsgeschäft auswirken und ob im Dezember wiederum Jagd auf unbehelmte Farangs gemacht wird. Wahrscheinlich schliesst das eine das andere nicht aus. Die Polizisten brauchen Zusatz-Einnahmen für die Weihnachtsgeschenke.

Lebensmittelpreise

Die Lebensmittelpreise sind etwa gleich geblieben. Einzig Alkoholika haben nochmals ein paar Prozente zugelegt.

Neue Geldscheine

Erstmalig seit 7 Jahrzehnten erhielt Thailand neue Banknoten mit einem neuen Motiv. Nachdem in den letzten 70 Jahren zwar das Design und auch das Format der thailändischen Banknoten mehrfach geändert wurde, sie aber immer mit dem selben Motiv, dem Antlitz von König Bhumibol geziert wurden, erschien am 16. April 2018 ein neues Motiv auf den Geldscheinen, das Bild des Tronfolgers.

Achtung: 13 Provinzen zu Tollwutzonen erklärt

Zur Zeit grassiert in diversen Provinzen Thailands die Tollwut.  Es gibt zwar keinen Anlass zur Panik, aber man sollte sich doch ein paar Gedanken machen.

Bitte seid euch bewusst, wenn man von einem infizierten Tier gebissen oder gekratzt wird und die Krankheit ausbrechen sollte, dann endet diese mit dem späteren, sicheren Tod. Die Tollwut kann übrigens auch nur durch das Berühren eines infizierten Tieres übertragen werden, beim Füttern oder Streicheln. In Anbetracht der vielen freilaufenden Strassenhunde und Katzen in Thailand, sollte man sich in Acht nehmen.

Die Inkubationszeit – also der Zeitraum zwischen der Infektion und den ersten, erkältungsähnlichen Symptomen – beträgt meist zwischen einem und drei Monaten.

Am besten ist es also, in seinem Impfpass nachzuschauen, wann die letzte Impfung war. Es besteht zwar auch die Möglichkeit unmittelbar nach der Verletzung, oder dem Kontakt mit einem infizierten Tier, eine sogenannte postexpositionelle Impfung zu machen, aber diese funktioniert nicht immer.

Die thailändischen Behörden behaupten zwar, dass sie das Problem unter Kontrolle hätten, aber der Anstieg der Todesfälle, lassen leichte Zweifel aufkommen.

Betroffen sind die Provinzen Chonburi, Rayong, Chachoengsao, Buriram, Chiang Rai, Nan, Roi Et, Samut Prakan, Songkhla, Si Saket, Surin, Tak und Ubon Ratchathani

Formularsammlung für Immigration etc

Ohne  Papiere und Formulare geht es leider nicht. Neu findet man unter „udon-news.com“ eine feine Formular-Sammlung:

⇒ Formularsammlung für Visa, Führerschein und mehr

Mit VPN deutsches und Schweizer  Fernsehen

Über Internet kann ich auch in Thailand Schweizer und Deutsches Fernsehen schauen. Dazu dienen die SRF-, ZDF- und auch ARD-Mediathek. Leider sind aber einige Filme und Uebertragungen gesperrt und dürfen nicht ausserhalb des Ursprungsland gesendet werden. So z.B. Sport-Uebertragungen und Koch-Sendungen

Mit Hilfe eines VPN-Programmes (siehe Google) kann man diese Einschränkungen umgehen. Manche dieser Programme sind gratis oder kosten ein paar Euros im Jahr.  Mit diesen Programmen kann ich mich in ein gewünschtes Land einwählen und tun, als ob ich z.B. in Deutschland sei.

Auf diese Weise kann ich die Ski-Rennen in der Schweiz verfolgen, indem ich mich in der Schweiz anmelde, oder die Diskussionen mit Markus Lanz im ZDF anschauen, indem ich mich in Deutschland einwähle. Indem ich mich in Europa einwähle, kann ich hier verbotene Internet-Seiten anschauen.

Ein heisser Tip: Mit Hilfe es dieser VPN-Programme kann ich mich in die Schweiz oder Deutschland einwählen und mit ZATOO.COM alle deutschsprachigen Sender anschauen, auch RTL, SAT3, ORF etc

Zeit-Unterschied Thailand zu Europa: 6 Stunden

Noch wenige Tage sind es nur 5 Stunden. Aber ab dem kommenen letzten Oktober-Wochenende 27./28. Oktober 2018 werden es bereits 6 Stunden Unterschied sein. Dies bedeutet: Wenn ihr um 8 Uhr am Morgen in Europa aufsteht, dann ist es bei uns in Thailand bereits 14 Uhr

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Meine Erfahrung mit Augenärzten und -Kliniken in Hua Hin

Wie ihr wisst, leide ich seit Ostern 2018 an der feuchten Makula Degeneration (AMD), einer typisch altersbedingten Augenkrankheit. Zur Stabilisierung oder sogar zu Heilung brauche ich monatlich eine invitreale Spritze ins Auge. Diese schmerzt nicht, aber sie muss in  reinster hygienischer Umgebung erfolgen, wie es nur in einem Operationssaal der Fall ist

Augenklinik Eye Clinic Dr. Pairat Hua Hin

Nach Rücksprache mit meiner VISTA-Augenklinik in der Schweiz und einem Begleitbrief habe ich mich nach entsprechenden Kliniken in Thailand und vorallem in der näheren Umgebung von Hua Hin  umgeschaut. Dabei ist mir die Augen-Klinik Dr. Pairat in Hua Hin von einem Bekannten aus der Schweiz empfohlen worden und das Bangkok Hospital hat mir bestätigt, dass sie diese Spritzen (sie nennen dies sogar Operationen) auch anbieten.

Heute war ich mit dem Krankheitsbeschrieb der VISTA-Klinik unter dem Arm in der Augenklinik Dr. Pairat in Hua Hin, die nur ein paar hundert Meter von meinem Haus liegt. Dr. Pairat hat einen sehr kompetenten, vertrauenerweckenden Eindruck gemacht und mir mein ganzes Krankheitsbild nochmals erklärt. Die nächste Spritze mit Eylea wird er mir am 8. Nov. im nahen Bangkok Hospital verabreichen, denn dort seien die notwendigen hygienischen Operationssäle vorhanden. Das Bangkok-Hospital ist eines der bekanntesten Privat-Spitäler in Thailand. Es liegt nur wenige 100 m von meinem Haus entfernt. Ich bin sogar Member in diersem Spital und war dort letztes Mal nach meinem Radunfall vor 1 Jahr. Ich habe nur beste Erfahrungen gemacht.

Ich bin nun beruhigt. Alles ist eingefädelt. Die intravitreale Spritze samt Operationssaal, Arzt und Schwestern kostet als Paketpreis 63’000 THB (Baht), das sind umgerechnet etwa SFr. 1’920.–. Sie wird von der Schweizer Krankenkasse übernommen

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Erlebnisse in Hua Hin: Weihnachtszeit – Polizei-Kontrollen

Diese Plakat steht schon lange nicht mehr neben den Strassen. Es ist abmontiert.

Unter vorgehobener Hand spricht man von der teuren Weihnachtszeit, die jetzt  kommt. Es handelt sich um die 2-3 Wochen im Jahr, in denen die hiesige Polizei kurz ihre Zähne zeigt und durch Verkehrskontrollen ihr Weihnachtsgehalt aufbessert.

Monatelang hat man die Polizisten nur noch bei den morgendlichen und abendlichen Verkehrsregelungen gesehen. Ob sie wohl vom mächtigen Militär abgeschafft wurden? Dies zwar nicht, aber offensichtlich reduziert.

Die Strassen-Verkehrsregeln hält keiner mehr ein. Man fährt nach gesundem Menschenverstand. Die 50er oder 60er-Geschwindigkeits-Beschränkungen innerorts  gelten nur für langsame Fahrzeuge und tagsüber. Ob Rotlicht oder Fussgänger auf dem Fussgängerstreifen, keiner hält an.  Einen Helm trägt nur der, der etwas für seine eigene Sicherheit tun will. Die meisten tragen keinen Helm mehr. Vorallem die Farangs fühlen sich stark und gegen das Unheil gewappnet. Sie glauben nicht, dass man nur einen Kopf hat. Sie sind von Natur aus beratungs-resistent.

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Gesundheits-Bulletin nach meinem Unfall

13. November: Zum ersten Mal voll rasiert. Man beachte die Narbe über dem rechten Auge (Durch die Selfie Technologie sind die Fotos Spiegel-verkehrt)

Wenn in England die Queen den Schnupfen hat, oder der Prinz Charles das Ohrensausen, dann wird täglich am Buckingham Palast ein ärztliches Gesundheits-Bulletin aufgehängt. Was ihnen Recht ist, sei mir billig.

Möchtest Du mehr über meinen Unfall, meine Erfahrungen mit dem Bangkok Hospital und meine Gesundheits-Fortschritte, dokumentiert mit unzähligen Fotos,  lesen, dann klick auf nebenstehendes Bild:

 

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Mein Leben mit nur einer Hand

Der liebe Gott hat die Welt und den Menschen innerhalb 7 Tagen geschaffen und ihm dabei auch 2 Hände verpasst  Wie glücklich bin ich,  dass dafür nicht  dieselben deutschen Politiker und Architekten die Verantwortung trugen,  die den neuen Flughafen BER in Berlin bauen.  Denn dann wären wir Menschen immer noch nicht fertig konstruiert, weil wahrscheinlich die 2. Hand fehlt.

Seit meinem Unfall am 3. November ist meine linke Hand eingegipst resp in einem Spezialverband. Ich kann  die Finger der linken Hand nur schlecht gebrauchen. Ich hätte nie geglaubt, welch Einwirkungen diese Beeinträchtigung auf mein tägliches Leben haben könnte.

27. Nov. 2017: Max Stützverband

Es fängt bereits bei der Morgentoilette an. Das Zähneputzen geht, aber bereits beim Nass-Rasieren fangen die Probleme an. Wie bekomme ich den Rasierschaum oder das -Gel auf die Backe. Mit der einen Hand kann ich die Spraydose halten und auf den Knopf drücken, aber mir fehlt die 2. Hand um das Gel aufzunehmen und auf der Backe zu verreiben. Die Lösung: Das Gel direkt auf die Backe spritzen und dann mit derselben Hand verreiben.

Nun ist aber diese Hand voller Schaum resp Gel-Masse. Unter dem fliessenden Wasser geht diese nicht ab! Ein Tüchlein nehmen? Da fehlt die zweite Hand! Die Lösung: die Hand unter fliessendem Wasser auf den Wänden des Waschbeckens verreiben. Ziemlich viel geht dabei ab. Den Rest lässt sich am Frotee-Tuch abwischen.

Das Essen geht nur mit rechten Hand. Entweder mit dem Löffel oder der Gabel. Bereits das Zerschneiden von Fleisch ist fast unmöglich, denn ich kann das Gut nicht festhalten. Es rutscht weg. Deshalb gibt es nur altersgerecht zugeschnittene und vorbereitete Malzeiten, die ich mit einem Besteck essen kann.

Glücklicherweise kann ich mit den Fingern der eingegipsten linken Hand ein wenig zugreifen. Zum Beispiel beim Spiegelei machen, da kann ich tatkräftig helfen, um nach dem aufschlagen des Eis am Pfannenrand die beiden Eischalen-Hälften auseinander zu bringen, ohne dass das Ei in der Hand zerplatzt oder mit Schale in die Pfanne fällt.

Beim Geschirrabwaschen gehen die Probleme weiter. Mit dem Gips ging gar nichts, denn ich konnte das Geschirr nicht halten, während ich es mit der anderen Hand scheuerte. Seit ich den leichteren Spezialverband habe, kann ich das Geschirr mit 2 Fingern vorsichtig halten

Rollerfahren geht auch nicht, denn ich könnte nur mit der rechten Hand bremsen, und dies wäre die Vorderradbremse, was unweigerlich zum Sturz führen würde. Hingegen Autofahren mit Automat geht. Da bin ich nur wenig eingeschränkt, denn rechts ist bei den linksgesteuerten Autos hier in Thailand der Blinker, einzig beim Scheibenwischer muss ich mit dem gesunden Arm übergreifen, weil ich mit dem Gips nicht hinters Steuerrad an den Hebel kommekomme

Ein weiteres Problem, das ich raffiniert gelöst habe, ist das „Schraub-Verschluss-Flaschen öffnen“: Dabei muss ich die Flasche mit dem linken Arm am Körper einklemmen, um den Schraubverschluss zu dreg^hen. Dass es dabei spritzt und mich benässt gehört zum Risiko

Auch das Anziehen von T-Shirts schafft Probleme. Ueber den Kopf bringe ich es problemlos, aber dannn das herunterziehen hinten am Rücken. Da fehlt dann oft die linke Hand. Seither trage ich meistens Hemden, die ich zuknöpfen kann.

Beim Schreiben auf dem PC lebe das 1-Finger-System …. anfänglich sogar ohne Gross-/Klein-Buchstaben

 

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Sport ist Mord – eine philosophische Betrachtung

1 Std vor meinem Unfall in Thailand

Ich liebe Sport. Ich liebe Sport zu treiben, ihn aber auch am Fernsehen zu verfolgen. Sport ist für mich ein Gesundbrunnen, auch wenn ich erst kürzlich einen schweren Unfall mit dem Rennrad hatte.

Heute früh am 14. Nov. nach dem Aufstehen galt wie gewohnt mein erster Blick den Nachrichten und Sportresultaten:

„Nadal hat gegen Goffin verloren! — Der Speed-Skifahrer Poisson (35J) ist tödlich verunglückt“

… lese ich in den morgendlichen Schlagzeilen, Zwei gegensätzliche Nachrichten. Der eine verliert einen Kampf, der andere hat zu hoch gepokert und verliert sein Leben.

Ich war geschockt und blieb auf dem WC sitzen. Viele Gedanken aber auch Wut kamen in mir auf. Dann entschloss ich mich, diese niederzuschreiben.


Tennis und Gelenke

Im Berufs-Tennis sind Gelenk-Verletzungen an der Tagesordnung, jedoch ist ein Todesfall fast ausgeschlossen. Auch im Tennis könnte man viel verbessern, wenn man mehr auf Sand oder weichen Belägen spielen würde. Aber angeschlagene Gelenke sind wenigstens nicht gleichbedeutend mit Tod!

Beim Skifahren geht es um Invalidität, Bänder und Gelenke

Beim Ski-Rennsport gehören schwerste Verletzungen zum Sport. Aber auch mit ihrem Tod oder Invalidität müssen die Speed-Fahrer rechnen. Wie sagte doch Bernhard Russi am Tag nach Poissons Unfall: „Als Abfahrer kenne ich das Restrisiko!„. Mit über 100 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit rasen sie nahezu ungeschützt in die Tiefe. Ein Sturz geht oft oder noch öfters mit einer Verletzung einher. Knochenbrüche sind dank der Sicherheitsbindungen seltener geworden, Knie, Bänder, Rücken sind die kritischen Schwachstellen. Jeder dieser Profis kann „stolz“ von solchen Gelenk-Operationen berichten, auch wenn er erst seine Karriere gestartet hat. Ich verfolgte die Schweizer National-Mannnschaft in den letzten Jahren. Ueber 10% der Spitzen-Fahrer/-innen waren monatelang verletzt und mussten operiert werden

Bei den Kampfsportarten ist das Ziel „Totschlag“

Ob Kampfsportarten wie zum Beispiel Boxen, Thai-Boxen, Full-Kontakt-Karate  oder K2 noch als Sport bezeichnet werden können, ist schizophren. Bei diesen Sportsarten geht es doch ursächlich darum, den Gegner kampfunfähig zu schlagen. Ko „Knock Out“ ist das Ziel. Niemand spricht es aus, aber Tot wäre der absolute Sieg, die Krönung. Ein Profi-Boxer wird gemessen an seinen Ko’s, also Hirnschäden am Gegner.

Mit EDEL haben diese Sportarten nichts zu tun. In unserer Doppelmoral sind diese Tätigkeiten im Privaten sogar verboten und werden bestraft …. aber im Stadion sind sie erlaubt!

Fussball: „Novartis setzt sich durch. Schluss mit den Hooligans! Familien können wieder angstfrei ins Stadion St. Jakob“

Wie einmalig wäre doch diese Schlagzeile für die Stadt Basel und aber auch den FC Basel. Aber vielleicht eher ein Traum. Beim Fussball gibt es auch viele Verletzungen und noch mehr schauspielerische Leistungen zu bewundern. Mich ärgern jedoch eher die Ausschreitungen der sog. Fans, als die vielen Schwalben und toten Spieler. Es gibt keine einzige Sportart, deren Zuschauer derart von Schläger-Typen mit den miesesten Kinderstuben unterwandert sind. Die schlimmsten menschlichen Instinkte werden dabei als Fan ausgelebt. Und dies in einem mehrheitlich rechtsfreien Raum.

Das Schlimme ist zudem, dass die Allgemeinheit, also wir Steuerzahler,  für die Schäden und einen grossen Teil der verursachten Kosten wie Polizei-Einsätze, zerstörte Eisenbahnwagen und Eisenbahn-Infrastruktur etc aufkommen müssen. Ich getraue mich schon lange nicht mehr, ein Fussball-Spiel im Joggeli zu besuchen. Erst kürzlich am 21. Oktober 2017 ist ein Vater mit seinem Sohn vor dem Stadion von vermummten Chaoten spitalreif misshandelt worden.  Ich verstehe nicht die Sponsoren, wie Novartis beim FC Basel, die dieses „Pack und den Pöbel“ als Werbeträger aussuchen. Warum üben sie keinen Druck auf die Clubs aus? Warum wird die kriminelle Muttenzer-Kurve nicht geschlossen? Dies wäre doch beste Werbung in eigener Sache: „Novartis setzt sich durch. Schluss mit den Hooligans! Familien können wieder angstfrei ins Stadion„…..Aber da verliert man eben Eintrittsgelder….Blut-beschmierte Einnahmen!

Da weder die Clubs, der Verband, noch die Sponsoren an einer Lösung interessiert sind, der normale Bürger und die Polizei aber Recht auf Schutz haben,   muss man dem Verursacher „Fussball“ die Bühne wegnehmen, d.h. entweder Fussball verbieten oder das Spiel ohne Zuschauer durchführen, es aber am Fersehen übertragen.

Sportarten ohne prickelnde Gefahren

Gibt es noch andere Sportarten, die gefährlich oder an die niederen Instinkte der Menschheit appellieren? Der Motorrennsport? Da hat sich viel getan. Wer erinnert sich nicht an die früheren verrückten Fahrer wie Fangio, Joe Siffert, Clay Regazzoni, die zugaben, dass in ihrem Sport der Tod mitfährt. Jedes Jahr gab es mehrere Tote zu „bewundern“. Heute sind die Fahrer sowohl auf dem Motorrad als auch den Rennwagen viel besser geschützt. Der Tot muss sich immer mehr einfallen lassen, um erfolgreich zu sein.

Ski-Langlauf, Tanzsport, Leichtathletik, Radsport, Schwimmen etc sind weniger gefährliche Sportarten. Doping lass ich auf der Seite. Ich habe etwas Verständnis, dass ein junger Mensch um des Geldes Willen  betrügt. Wer lässt schon so viel Geld auf der Strasse liegen, denn andere machen es ja auch.

Ich treibe Sport um der Gesundheit und des Lustgewinns willen. Es war Pech, dass ich anfangs November mit dem Rennrad gestürzt bin. Ich nehme dies in Kauf, umsomehr die mit Abstand gefährlichste Sportstätte das Bett bleibt.

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3. Nov. 2017: Bericht über meinen glimpflich verlaufenen Unfall mit dem Rennrad

Klick aufs Bild, um zum Bericht über meinen Unfall zu gelangen

Zur Begrüssung von Ernie aus Kanada sollte es eine typische Dienstags-Ausfahrt zur Dolphin Bay werden, gemütlich und in einem moderaten Schnitt zwischen 25-27 km/h. Aber es kam anders. Beim Bahnübergang 13 km nach dem Start schmiss es mich auf die Strasse. Ich sah schrecklich aus. Aber mein Zustand besserte sich von Tag zu Tag. Die gebrochene Hand beeinträchtigte mich am meisten. Gemäss Arzt soll ich 6 Wochen nach dem Unfall wieder aufs Rad steigen können. (Mit dieser Prognose lag er falsch. Die Sehnen und Bänder verschieben meinen Neu-Start auf Ende Dezember).

Möchtest Du mehr über meinen Unfall, meine Erfahrungen mit dem Bangkok Hospital und meinen Gesundheits-Fortschritten, dokumentiert mit unzähligen Fotos,  lesen, dann klick auf nebenstehendes Bild:

 

 

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17. Feb. 2016: Thailand in grosser Sorge

Bevölkerung bangt um den König:

Dem geliebten Monarchen, King Bhumibol Adulyadej, geht es schlechter denn je. Aktuell wird er intensiv in der Klinik beobachtet und behandelt. Dies teilte der Palast offiziell mit.

Es ist in Thailand strengstens verboten, über den Gesundheitszustand des Königs zu spekulieren. Die Internet-Platform www.thaizeit.de hat nun anhand von offiziellen Gesundheits-Bulletins den nachfolgenden Bericht veröffentlich. Ich habe mir erlaubt, ihn zu kopieren:

Ein kurzer Rückblick: Im Oktober 2014 war König Rama IX. (88) die Gallenblase entfernt worden. Die Operation verlief seinerzeit erfolgreich, und laut Ärzteberichten erholte er sich relativ rasch von dem Eingriff.

Thailand Koenig BhumibolDoch dann kam der Rückschlag – nur einen Monat später! Wochenlang kämpfte der schwer kranke König im Siriraj Hospital in Bangkok gegen eine akute Infektion und Entzündung am Dickdarm, die durch einen Bluttest bestätigt wurde. Das Staatsoberhaupt wurde mit Antibiotika behandelt, hieß es in einer offiziellen Erklärung, doch so richtig erholt hat sich der Monarch davon nicht.

Seither gab es keine öffentlichen Auftritte mehr, auch nicht an seinem Geburtstag am 5. Dezember 2015, als Seine königliche Hoheit 88 Jahre alt wurde.

Zuletzt sah ihn sein Volk (… und das Thaizeit-Team…) knapp ein halbes Jahr zuvor, im Mai 2015, als er gemeinsam mit seiner Gemahlin Königin Sirikit während einer „Erholungs-Phase“ auf dem Weg nach Hua Hin war: in seinen geliebten Sommerpalast „Klai Kangwon Palace“. Tausende Thais, in der Königsfarbe Gelb gekleidet, schwenkten Fahnen und Bilder des Herrscherpaares, während sie auf den Konvoi warteten. Und sie wurden nicht enttäuscht.

Doch die Schnappschüsse zeigten damals schon: es geht König Bhumibol gesundheitlich gar nicht gut. Nur selten erhob er die Hand, um der Bevölkerung zu zu winken.

Nun die Hiobsbotschaft von „Thailand’s Bureau of the Royal Household“:

In der 20. Stellungnahme zum Gesundheitszustand des Königs teilte der Palast über das „National News Bureau of Thailand am 17. Februar 2016 offiziell mit:

Der König hat Fieber und wird außerdem wegen Bluthochdruck, Atemnot und Herzbeschwerden im Siriraj Klinikum behandelt. Er stehe unter intensiver ärztlicher Beobachtung.(Quelle: National News Bureau / Web: thainews.prd.go.th)

Thailand ist in großer Sorge, denn jeder weiß, was „solche Nachrichten“ bei einem geschwächten älteren Menschen bedeuten können. Vor dem Krankenhaus versammeln sich täglich Menschen, die mit Blumengirlanden, Königsbildern und Gebeten ihrem hochverehrten Monarchen eine gute Genesung wünschen.

Das Thaizeit-Team wünscht Seiner Majestät ebenfalls von Herzen eine „Gute Besserung“. Dem schliesse ich mich von Herzen an.

(Abschrift aus dem Internet-Blog: Thaizeit.de vom 17. Feb. 2016)

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8. Dez. 2015: Sturz mit dem Rad – der Helm verhütete das Schlimmste

Sturz, Spital

8. Dez. 2015: Peter Stephenson

„Ohne Helm hätte er schwerste Kopfverletzungen davon getragen“ meinten die Aerzte

Es sollte eine normale 90-km-Ausfahrt der Hua-Hin Roadies, unserem hiesigen Velo-Radrennclub, zur Dolphin Bay werden. Es kam jedoch anders. Wenige Meter vor unserem Zwischenziel, unserem Coffe-Shop, stürzte hinter mir Peter Stephenson fürchterlich. Wir waren an dieser Stelle nicht mehr schnell, sondern am ausrollen.

Peter blieb regungslos am Boden in einer Blutlache liegen. Glücklicherweise war Jim Andrews bei uns. Er ist von der britischen Polizei und beherrschte die Erste-Hilfe-Massnahmen exzellent. Sorgfältig drehte er ihn auf dem Rücken, immer mit ihm beruhigend sprechend. Er checkte seine Reflexe, verband seine blutende Wunde an der Schläfe und brachte ihn mit dem Auto der Coffee-Shop Besitzerin ins nahe Militär-Hospital in Pranburi.

Peter hatte Glück und trug einen Helm, der nun kaputt ist, ihn aber vorm schlimmsten beschützte. Er hat ein blaues Veilchen ums Auge, eine Schramme geflickt mit 10 Stichen oberhalb der Schläfe und eine schlechte Erinnerung. In einer Woche darf Peter wieder Radfahren.

Happy End: Wir sind froh, dass es gut ausgegangen ist. Es hat sich einmal mehr bestätigt, ein Helm schützt. Ohne Helm darf bei uns keiner mitfahren!

An derselben Stelle bin ich wenige Sekunden vor Peter beinahe auch gestürzt. Es war eine Bodenschwelle, die auch ich übersah. Es läuft mir kalt den Rücken hinunter, wenn ich daran denke: Ich habe einfach Glück gehabt!

Die offene Wunde oberhalb seiner Schläfe zog sich Peter zu, weil er den Helm zu lasch auf dem Kopf trug und den Riemen zu wenig stark anzog. So konnte sich sein Helm beim Aufprall auf dem Boden verschieben.

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Mein Umgang mit dem Tod – Ich will und kann entscheiden !

In Deutschland finden zur Zeit wiederum die kirchlich unterwanderten und beeinflussten Diskussionen über die Sterbehilfe statt. Der leidende und dahinsiechende Mensch wird links liegen gelassen. „Er soll in Würde, aber christlich krepieren!“

 

Am Freitag, 6. November 2015 hat das Deutsche Parlament einer Verschärfung der bisherigen Sterbehilfe zugestimmt. Unter dem Deckmantel der „Kommerzialisierung“ ist nun alles verboten, das im Zusammenhang mit einem gewünschten Tod bezahlt werden muss.

Der Schwerkranke ist auf einen Arzt angewiesen, der ihm KOSTENLOS beisteht und das benötigte Medikament besorgt und abgibt. Der Arzt darf seine Leistungen nicht weiterverrechnen, da er sonst seine Zulassung verliert und ihm Gefängnis droht.

Aber ihr Deutschen könnt wie bei der Steuerhinterziehung weiterhin auf die Sterbehilfe in der Schweiz zurückgreifen, solange die Ausreise von älteren Personen in die Schweiz durch die christliche deutsche Mafia nicht verboten wird.

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Mein Weg in die Ewigkeit

Um es gleich vorweg zu nehmen: Ich bin ein glücklicher Mensch mit ein paar Narben in der Seele. Ich habe ganz tolle Freunde und Freundinnen im In- und Ausland, die ich nicht missen möchte. Ich geniesse mein Leben in vollen Zügen mit allen meinen Sinnen. Ich bin weder schwermütig, noch depressiv. Ich bin körperlich und geistig gesund, fit, voller Lebensfreude, Interessen und Plänen für meine Zukunft. Kurzum: Besser kann es mir nicht gehen. Ich bin mir aber bewusst, dass dies alles unverhofft und schnell zu Ende gehen kann.

In der Vergangenheit verdrängte ich alles Unangenehme. Dazu gehörten auch die beiden immer aktueller werdenden Themen „Alt-werden“ und „Tod„. Ich erschrecke manchmal, wenn ich realisiere, dass ich bereits über 70 Jahre alt bin und rund um mich herum die Granaten einschlagen. Und sie kommen immer näher!

Meine Prostata-Krebs-Operation im Oktober 2009 war ein erster einschneidender Eingriff in mein Leben. Abgesehen von meiner Diphtherie-Erkrankung in meiner Kindheit war ich zum ersten Mal schwer krank und im Spital. Zum ersten Mal realisierte ich, dass ich sterben kann. Ich befasste mich erstmals und ernsthaft mit meinem eigenen Tod. Ich begann mit dem Schreiben an einer „Patientenverfügung“. Diese erweiterte ich mit meinem letzten Willen. Ich überlegte mir, wie ich beerdigt werden will. Vielleicht in einem anonymen Gemeinschaftsgrab?

Was ist bei einer unheilbaren Krankheit? Will ich krepieren oder mir Hilfe holen? Was ist, wenn ich in Thailand sterben sollte?

Möchtest Du weiterlesen? dann klick auf dieses Bild:

In meiner Biografie habe ich diesem Thema einen eigenständigen Beitrag gewidmet.

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2 Wochen in Thailand: Akklimatisation, Pat ist zurück

Am Donnerstag 15. Oktober bin ich in Bangkok gelandet und anfänglich wegen der Feuchtigkeit beinahe explodiert. Innert kürzester Zeit waren ich und mein Hemd klatschnass. Seit dem 4. Tag hat sich mein Körper an die hiesige Wärme und die Feuchtigkeit gewöhnt und ich schwitze nicht mehr übermässig. Manchmal etwas mehr, manchmal etwas weniger, je nach Situation.

Bereits 5 Tage nach Ankunft in der Nacht vom 20./21. Oktober habe ich erstmals ohne längere Wachzeit von Mitternacht bis 08:20 Uhr durchgeschlafen und damit die Zeitverschiebung von 5 Stunden bewältigt. Mein Darm nahm sich dazu ein paar Tage mehr Zeit.

Ein geschädigter der Schweizer UhrenindustrieHua-Hin Soi94, Dusit Land & House 10 Max Pat

Ich bin einmal mehr ein Geschädigter der Schweizer Uhrenindustrie geworden. Eine Woche nach Ankunft in Thailand lieferte die Batterie meiner teuren CERTINA-Sportsuhr, die ich tagtäglich trage, keine Kraft mehr. Dasselbe ist mir bereits vor ein paar Jahren passiert.

In ganz Hua-Hin gibt es kein autorisiertes Uhrengeschäft, das Batterien an Schweizer Uhren auswechseln darf. Ich müsste die Uhr per Post nach Bangkok schicken, der ich nicht ohne weiteres traue. Nun muss ich eben wieder ein Fälschung kaufen, damit ich wenigstens die Zeit ablesen kann. Keine billige Fälschung, sondern eine teure, die auch über Fr 100– kostet. Dies ist für mich eine Bankrott-Erklärung der Schweizer Uhrenindustrie, denn Schweizer Uhren eignen sich nicht unbedingt fürs Ausland. Ihr Aufbau ist zu kompliziert und der angebotene Service ausserhalb der grossen Center schwach.

Pat „Surprise, Surprise“

Wer kennt nicht diese beiden Worte „Surprise, Suprise“? Pat kam am vergangenen Freitag, 23 Okt. als grosse Ueberraschung mit dem Auto an einem der grössten Feiertage Thailands nach Hua-Hin. 6 Stunden dauerte ihre Fahrt von Bangkok nach Hua-Hin, für die man normalerweise nur 3-4 Stunden benötigt. Pat liebt solche Ueberraschungen. Oft merke ich, wenn etwas in der Luft liegt. Zum Beispiel wenn kein SMS zurückkommt. Diesmal hatte ich keine Ahnung. Die Ueberraschung glückte zu 100%

Pat konnte mich dieses Jahr nicht am Flughafen abholen, weil sie Tage zuvor mit ihrem/unseren Auto in einen Verkehrsunfall verwickelt war. Sie blieb zwar unverletzt, aber mit Schock musste sie ins Spital gebracht werden, obwohl sie unschuldig am Unfall war. Ihre Anfälligkeit zu einem „Schock“ rührt immer noch vom Chemieunfall Anfang dieses Jahres her. Sie verliert in solchen Stress-Situationen ihre Stimme und ihr Herz schmerzt.  Der Schaden am Auto war durch die Vollkasko abgedeckt, war also kein Thema.

Diesmal ging es bei Pat bald aufwärts, sodass sie sich gegen den Willen der Aerzte auf den Weg zu mir nach Hua-Hin machte. Diese wollten sie nämlich noch länger im Spital behalten, weil sie noch Schmerzen am Herz und am Fuss (Senkfuss und Fersendorn) hatte. Sie bekam als Prophylaxe, dies ist auch typisch für die thailändische Medizin, 4 verschiedene Schmerztabletten, die sie zusammen 2x je Tag einnehmen sollte, sowie Nitroglycerin-Notfalltabletten fürs Herz. Als ich diese „Bomber“ sah, begann ich zu überlegen, denn ich bin gegen übermässigen Pillen-Konsum. Was könnte auch helfen? Vielleicht ein Geh-Stock zur Entlastung des einen Fusses? oder GEL-Einlagen in die Schuhe?

Gel-Einlagen haben wir nirgends gefunden. Ich dachte bereits an eine Bestellung in der Schweiz. Schlussendlich landeten wir beim Schuhgeschäft „Scholl“, welches als Fuss-Spezialist auch bei uns in der Schweiz bekannt ist oder war. Hier gibt es beim Scholl aber nur Schuhe zu kaufen. Die Verkäuferin empfahl uns leichte Spezialschuhe mit Fussbett …. und seither sind mit diesen Schuhen alle Schmerzen weg. Auch die am Herzen. Pat braucht keine Pillen mehr und es geht ihr von Tag zu Tag besser. Sie lebt sichtlich auf und ist wieder voller Pläne. Ich gebe zu. Ich bin ein wenig stolz auf mich!

Hua-Hin Soi94 Pat und DuThi

Pat ist wieder in ihrem Element und voller Elan. So füllt sich auch mein Terminplan immer mehr. Zwischen 25. Nov. und 3 Dezember geht es nach Bangkok, Pratunam dem Einkaufs-Quartier für Kleider und Schuhe,  und dann mit ihren Freundinnen aus der Schule nach „Nakhon Nayok“. Ich bin gespannt und freue mich auf Ihre Schulfreunde, die ich alle von den vielen Reisen in Thailand gut kenne.

2 Tage später am Sonntag, 25. Okt. die nächste Ueberraschung: Die Schwester von Pat brachte uns die 7-jährige Enkelin DuThi ein paar Tage in die Ferien. Es scheint, dass es den Thais viel Freude bereitet, jemanden zu überraschen. Eine schöne Tradition. Für DuThi ist es das schönste, stundenlang im nahen Swimmingpool zu verbringen und mir den Tilsiter-Käse aus der Schweiz wegzuessen. Zwischendurch gingen wir in in die Party-Meile der Soi 88 ganz in unserer Nähe um zu Essen und Musik zu hören.

Hua-Hin: Party-Meile Soi88 Pat Duthi grilled Snapper

Radfahren mit den „Hua Hin Roadies“

Aus den Erfahrungen vergangener Jahre habe ich mich anfänglich zurückgehalten und bin die erste Ausfahrt nur gemütlich mitgefahren, um mich an die Zeitverschiebung und die hohen Temperaturen von über 30ºC zu gewöhnen. Ich bin immer noch am Aufbau, fahre aber bereits regelmässig meine 70-85 km. In den vergangenen 10 Tagen habe ich gegen 300 km in einer Durchschnittsgeschwindigkeit von um die 25 km/h zurückgelegt. Ganz ordentlich, meine ich

An unserer letzten Fahrt zur „Dolphin Bay“ sind wir von einem dieser typischen asiatischen Kurz-Regenschauer überrascht worden. Es begann leicht vereinzelt zu tropfen und Sekunden später goss es in Kübeln. Uns reichte es eben noch, in ein Lebensmittelgeschäft am Strassenrand zu flüchten. Dort warteten wir etwa 20 Minuten, bis die Sonner wieder hervorkam und wir vorsichtig nach Hause fahren konnten.

Im Gewitter Pak Nam Pran

Max und Jean finden Schutz vor dem Gewitter bei Pak Nam Pran

Unsere Rennrad-Gruppe der „Hua Hin Roadies“ hat sich in diesen Tagen durch Ferien-Gäste aus Südafrika und Australien etwas vergrössert. Mich fasziniert es immer wieder, Menschen aus anderen Ländern kenne zu lernen. in den Nächsten Tagen haben sich Thais und ein Schwede zu einer Ausfahrt in die „Weinbergen von Hua-Hin“ angemeldet.

Wie ihr wisst, organisieren wir unsere Ausfahrten über Facebook, ein ideales Werkzeug für solche Veranstaltungen. Jeder, der eine Ausfahrt organisiert, erstellt eine solchen Facebook-Veranstaltung mit Kurzbeschrieb, Treffpunkt, Datum und Uhrzeit der Abfahrt und drückt auf den Start-Knopf. Unverzüglich werden alle angemeldeten Mitglieder auf dieser Hua-Hin Roadies-FB-Seite informiert und eingeladen. Sie können sich durch Knopfdruck anmelden, provisorisch anmelden oder absagen.

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Zwischenbericht: 2 Augen mit unterschiedlicher Optik, aber ohne Brille

nick-knatternonIch sehe wie Nick Knatterton

Seit Okt. 1999 trug ich wegen Alters-Kurzsichtigkeit eine Brille. Vor 4 Wochen am 24. September wurde mein zweites Auge operiert und benötige seither keine Brille mehr. Nun bin ich bereits seit 1 Woche wieder in Thailand. Ich darf wieder Sport treiben. Einzig bei Tiefsee-Tauchen soll ich noch etwas zuwarten!

Meine beiden Augen funktionieren bestens.

Warum „funktionieren?“ werdet ihr fragen. Weil sie mir 2 unterschiedliche optische Linsen eingepflanzt haben, auf dem linken Auge eine für kurze Distanz und am rechten Auge eine für die Entfernung.Wenn ich ein Auge zu halte, dann kann ich entweder ein Buch lesen oder auf Distanz ab etwa 5-10 scharf sehen. Dies je nach zugehaltenem Auge.

Mein Gehirn koordiniert nun die Bilder aus den beiden Augen.

Am Anfang hatte ich noch etwas Mühe, die Augen zu koordinieren. Es kam mir vor wie bei einem schlecht eingestellten Autofocus einer Kamera. Nun steuert bereits mein Gehirn die beiden Augen zur vollen Zufriedenheit, je nachdem, in welcher Distanz ich etwas anschaue oder lesen möchte. Unterbruchsfrei kann ich am Notebook schreiben und periodisch über den PC auf dem 5m entfernten Fernseher die Tagessschau anschauen. Ich entdeckte eine neue Welt in vollem Kontrast. Sobald ich aber nach draussen ins Freie gehe und die Sonne scheint, dann brauche ich eine Sonnebrille. Meine Augen sind empfindlicher oder die Linse neu und ungetrübt.

 

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23. April 2015: Pat is back – Pat ist zurück

Hua-Hin Indian Food

Am 5. Jan. 2015 hat Pat’s neueste Pechphase mit der Chemie-Explosion in Bangkok begonnen. Nach rund 2 Monaten im Spital ging sie 1 Monat in ihren Tempel hoch in den Bergen im Isan. „Sie müsse dann wieder ins Spital für Checks“ berichtete sie mir. Typisch Thai. Die erzählen nie alles, vorallem nicht das schlechte oder unangenehme.  Sie wollen dem anderen keine Sorge bereiten.

Eine gelungene Augenoperation

Heute am 23. April berichtete mir Pat, dass die Operation am linken Auge erfolgreich war. Was war passiert?

Ich wusste und berichtete an dieser Stelle bereits, dass Pat in einem Schwächeanfall aus dem Bett fiel und mit ihren Kopf fürchterlich auf dem Boden aufschlug, Dabei muss auch etwas mir ihrem lnken Auge passiert sein oder es war ein Schaden aus dem Chemieunfall? Ich weiss es nicht..

Wie sie mir heute erzählte, riet ihr Arzt, dass sie sich ihr Auge operieren lassen sollte, damit sie nicht an einem Auge erblinden werde. Das Risiko sei 50:50, dass es gut werde. Sie konnte sich damals nicht sofort entscheiden und ging zuerst 1 Monat in den Tempel, um sich zu stärken und Kraft zu sammeln. Sie kam zurück und entschloss sich zur Operation.

Heute hat der Arzt ihre schwarze Binde abgenommen und sie sah. Die Operation war gelungen. Pat war happy und berichtete ihr Glück als Erstes mir. Ich habe selten einen derart glücklichen Menschen gehört.

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