Category: Technik

Dez. 2019: Live-Ticker vom Thai-Max

+++ Blyb gsund Ruedi +++ Lobster-Essen +++ Bangkok Hospital +++ Dengue Fieber +++ Rechts gehen +++ Tesco verbannt Plastik-Säcke +++ 5G-Netz +++

Live Ticker

Blyb gsund Ruedi – Adieu 2-Rad-Wenger-Shop

März 2019: Ruedi mit seinem Hochrad

Er war mein Rad-Lieferant und stand mir mit Rat und Tat zur Seite. Vor etwa 18 Jahren kaufte ich mir bei ihm ein blaues Rennrad der Eigenmarke „Wenger“. Wenn ich schaltete, dann knallte und knirschte es. Meine Freunde vom Radrennclub meinten despektierlich „Ich sei Testfahrer bei Campagnolo und müsste die Mechanik an ihre Grenzen bringen!„. Vor etwa 10 Jahren dann mein jetziger LOOK-Renner. Mit ihm bin ich glücklich und zufrieden. Im 2012 wollte ich bei ihm nur ein paar Ersatzschläuche kaufen, kam aber mit einem Stevens-Mountainbike aus dem Laden. Es war ein Schnäppchen zum halben Preis, denn er räumte sein Lager.

Nun hört Ruedi auf Ende dieses Jahres auf. Das Postgebäude mit seinem „2-Rad-Shop“ wird abgerissen. Ich werde ihn vermissen und wünsche ihm eine gute Zeit als Rentner. Blyb gsund, Ruedi!

Dez. 2019: Wenger Ruedi -2-rad-shop

12. Dez: Bangkok Hospital

Gestern hat mich eine Schwester vom Bangkok Hospital telefonisch auf den morgigen Termin vom 12. Dez. 2019 um 12 Uhr für die Augenspritze aufmerksam gemacht!

Monatlich muss ich zur „Augenspritze“ antraben. Heute war es wiederum soweit. Dazu wird der grosse Operationssaal mit den grossen Lampen über dem schmalen „Operationstisch“ im Bangkok Hospital für mich bereit gestellt. 1’200 THB kostet eine Stunde samt den 3 Operationsschwestern. Dieser Betrag entsprechen etwa SFr. 40.–. Ja, ich habt es richtig gelesen.

Beim Antrittscheck hatte ich einen zufriedenstellenden Blutdruck 133/77, und vorallem ein 3kg tieferes Körpergewicht zum letzten Mal! Ich wog noch 86.9 kg

11. Dez. 2019: Lobster-Essen, eine schöne Tradition

Mitte November 2013 traf ich erstmals und durch Zufall Esther und Gilb, meinen Studien-Kumpel aus Winterthur in Hua Hin. Rund 9’000 km entfernt von unserer Heimat. Seither wurde es Tradition: das gemeinsame Lobster Essen im Night-Market. Auch gestern Abend war es wieder soweit. Wir berichteten wie üblich von unseren Krankheiten, aber davon gab es wenige: ein grösserer Nierenstein kombiniert mit Rücken-Blockade, ein abgebrochener Zahn …. aber wir leben noch.

11. Dez. 219: Lobster-Essen mit Esther und Gilb

Hilfe: Dengue Fieber in Hua Hin

Das durch die Tigermücke verbreitete Dengue Fieber breitet sich in Thailand massiv aus. Selbst in meiner nächsten Umgeung in Hua Hin wurden diese Ueberträger entdeckt. Seither wird alle 2-3 Wochen massiv gespritzt, um auch die Nester zu erwischen. Gegen das gefährliche Dengue Fieber, das zum Tode führen kann, kann man sich noch nicht impfen.

Rechts gehen !

Jetzt ist mir auch dies klar. Auf Rolltreppen und sonstigen Treppen über Strassen geht man in Thailand auf der rechten Seite. Ist dies nicht genau gleich wie bei uns in Europa?

Offen bleibt für mich nur noch: Wer hat im Links-Strassen-Verkehr Vortritt? der von links- oder der von rechts-kommende?

Ich rate: „Gross vor Klein“ …. und bei gleicher Grösser „Alt vor Neu“

Nov. 2019: in Bangkok-Pratunam entdeckt

4. Dez: Lotus Tesco: Keine Plastiksäcke mehr

Seit heute gibt es im Lotus-Tesco Lebensmittelmarkt des Market-Village keine Gratis-Plastiksäcke mehr. Ich war schön überrascht, als die Dame an der Kasse alle meine Einkäufe abtippte und die Produkte dort hinstellte, wo sie normalerweise diese in Plastik-Säcke abfüllte. Aber der Halter mit den Säcken war leer.

Man kann sich wie in Europa stabile Plastiksäcke und Einkaufstaschen für wenig Geld kaufen. Auch in Thailand tut sich etwas in Sachen Umweltschutz.

Hinweis vom 5. Nov.: Wie mir Egon schrieb, gilt dieses Plastic-Verbot nur jeden 4. des Monats !!!! Da hat sich Lotus/Tesco aber überboten an einer Regelung. Wenigstens gilt das Verbot den ganzen Tag!

5G-Netz in Thailand

In Deutschland wird darüber diskutiert, bis wann man das 3G-Netz flächendeckend zur Verfügung stellen kann. Hier in Thailand ist das 5G-Netz bereits verfügbar. In Bangkok genoss ich die 5G-Super-Qualität im Hotel. Hier in Hua Hin nutzen es bereits einige meiner Nachbarn.

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Gratis-Fernsehen in Thailand, via Internet

Die Kommunikations-Medien Fernsehen, Radio und auch Zeitungen gehören zu meiner Grundbedürfnissen. Ich bin süchtig nach Informationen über die Schweiz und das Weltgeschehen.

Als ich im 2005 erstmals den Winter in Südspanien und vor 12 Jahren den in Thailand verbrachte, war ich 5 Monate ohne Nachrichten aus der Heimat. Ich kam mir einsam vor. Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen, was ich in den 5 Monaten alles verpasst hatte. Ich kam zurück in eine neue Welt. Ich entdeckte z.B.den SVP-Mann Ueli Maurer als neuen Schweizer Bundesrat. In der Tat habe ich in dieser Zeit 5 Monate meines Informations-Lebens verloren.

Heute ist dieses Problem dank Internet gelöst und kein Thema mehr. Zeitungen und Radio empfange ich über Internet. Ebenso Teile der deutschsprachigen Programme vom Schweizer Fernsehen SRF, ZDF, ARD, RTL, Eurosport etc einen Tag verzögert via „Mediathek“ oder über die GratisApp „ZATOO„.

26. Okt. 2019: Swiss Indoors

Da viele Fernseh-Sendungen nur für einheimische Kunden in der Schweiz oder Deutschland ausgestrahlt werden, muss ich mich mit einem VPN-Tool als Deutscher oder Schweizer simulieren.

Neuerdings verfüge ich in Thailand über einen „Samsung Smart TV“. In diesem Fernseher ist das Android-Betriebssystem verbaut und erlaubt den Internet-Empfang übers WLAN also auch Fernseh-Sendungen. Er ist für uns eine „Eierlegende Wollmilchsau“

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Nov. 2019: Live-Ticker vom Thai-Max

+++ Defekter Fernseher +++ Defektes Türschloss +++ Augenspritze +++ Klima +++ Mein Trek-Rennrad +++ RIP „Schweizer Presse“ +++ Fussball-Petarden +++ Smoothie +++

Live Ticker

22. Nov.: Defekter Fernseher

Meine Pechsträhne hält an. Nun ist auch der Fernseher ausgestiegen. Er war erst 5 oder 6 Jahre alt. Er liess sich nicht mehr einschalten. Im PowerBuy haben wir einen „SAMSUNG TV UHD LED (43″, 4K, Smart) UA43RU72″ für 11’000 THB, entsprechend ungefähr SFr. 330.– gekauft.

Am Tag darauf brachte ein Team von „PowerBuy“ den Fernseher, installierte ihn und erklärte uns die Bedienung ausführtlich. Dies ist typischer Thai-Service. Das Problem ist nämlich, dass all die Geräte „default-mässig“ auf die Thai-Sprache eingestellt sind, und die kann ich nicht lesen. Ich kann nicht einmal das Feld finden, wo man die Sprache auf Englisch setzen könnte.

17. Nov: Defektes Türschloss – Kein Zugang ins 2. Schlafzimmer

17. Nov. 2019: Defektes Türschloss

Heute früh liess sich die Türe zu unserem 2. Schlafzimmer nicht mehr öffnen. Dort drinnen sind Pats Kleider. Als erstes dachte ich, dass die Türe von Innen abgeschlossen war. Ich montierte den Einbruchsschutz am Aussenfenster ab und kletterte von aussen ins Zimmer. Aber die Tür liess sich auch auf diesem Weg nicht öffnen. Es muss irgendetwas im Schloss kaputt gegangen sein.

Es war Sonntag. Wen sollte ich alarmieren? Ich kannte keinen Schlüsseldienst. Ich rief Mister Dio, mein Mädchen für alles, an. Gegen Abend kam er vorbei, denn tagsüber war er an einem Tempelfest beschäftigt. Es war ein mühsame Arbeit, aber nach einer guten halben Stunde war die Türe offen und das Schloss ausgebaut.

Am folgenden Tag (Montag) hat er mir ein neues Schloss eingebaut. Dies alles hat mich insgesamt 1100 THB gekostet, das sind SFr. 15.– fürs Schloss und SFr. 17.– für die Arbeit.

14. Nov: Augenspritze im BKK Hospital

Und wieder war es soweit. Meine Stammleser kennen es bereits. Monatlich muss ich mir eine Augenspritze verpassen lassen, weil ich unter der „feuchten Makula“ leide. Wie bereits letztes Jahr liess ich mir diese von Dr. Pairat im grossen Operationssaal des Bangkok Hospital verpassen.

Gegenüber dem letzten Jahr hat sich doch einiges verändert. Als ich auf ihre Frage, wie ich hierher gekommen sei, geantwortet habe – „Mit meinem Honda-Roller!“ – war die liebe Schwester entsetzt. – Ein bald 77-jähriger, der ihr Grossvater sein könnte – und meinte: „Nach der Operation können Sie nicht mit dem Roller nach Hause fahren.“ Ich reagierte geistesgegenwärtig und meinte. „Ich werde abgeholt!“ (… vom Roller)

Ich musste alles ins Depot geben, was ich in den Hosen mitführte: Handy, Schlüssel, Kreditkarten, Geld, Armbanduhr etc. Ich werde diese Sachen das nächste Mal nicht mehr angeben resp. zu Hause lassen. Es ist nämlich mühsam, weil die Thais ihre Aufgaben ernst nehmen und jedes einzelne Stück genau registrieren. Zum Beispiel 5 Noten à 1’000 THB und 4 à 100 THB, eine Uhr der Marke Certina etc

Erwähnenswert war mein Blutdruck beim Eintritts-Check, der sich nach 5 Minuten von 154/87 auf 137/74 senkte. Die Schwester war zufrieden. Dies habe ich zustande gebracht, indem ich in Gedanken die Radstrecke zur Dolphin Bay gefahren bin! Aber mein Körpergewicht von 89.5 kg in Kleidern und Schuhen hat mich erschüttert! Ich habe nun 4 Monate Zeit, es auf unter 85 kg zu bringen. Mein Hausarzt Dr. Frei in der Schweiz hätte daran keine Freude.

14. Nov. 2019: Mein Armband im Bangkok Hospital

Klima und Klima-Leugner

Ich bin kein Grüner. Behüte mich, denn mit Extremisten und Sektierern kann ich nichts anfangen. Ich stehe dazu, ich bin ein Freisinniger. Ich glaube jedoch den mehr als 1’000 internationalen Wissenschaftern, die viel intelligenter als ich sind und über mehr Detail-Daten verfügen, dass wir in Bezug aufs Klima dringendst etwas tun müssen, ansonsten in 20-30 Jahren Bangkok unter Wasser stehen wird, aber auch Manhatten. Von Holland und Hamburg ganz zu schweigen!

Ich verstehe die „Alten Ü70er“ nicht, die nicht einsehen wollen, dass sie Zeit ihres Lebens die Umwelt versaut haben … und nun auf die Jungen U20-jährigen herumhacken, weil die für ihr Leben kämpfen! Ja, in der Tat, die grössten Klima-Leugner sind die grössten Weltverschmutzer! Wo ist denn ihre Alters-Weisheit geblieben? Oder sind die bereits auf dem Weg zur Alters-Bosheit!

Jedermann kann etwas bei sich tun. Ich möchte nicht Euer Vorbild sein. Aber ich versuche mein Bestes. Ob dies reicht? Wahrscheinlich noch nicht. Aber es ist ein Anfang! Ich bin zwar mit dem Flugzeug nach Thailand geflogen, muss aber in diesen 5 Monaten zu Hause in Basel nicht heizen und habe das Auto eingestellt. Ich benutze in Thailand keine Haus-Klimaanlage sondern nur den Decken-Ventillator. Ich habe 2 Migros-Einkaufs-Taschen mit nach Thailand genommen, in denen ich meine Lebensmittel-Einkäufe nach Hause bringe, anstatt alles in neue Plastiksäcke abzufüllen, wie es hier üblich ist. Ich benutze mein Auto in Thailand sehr selten. (Es war ein Fehlkauf) Mein Honda-Roller oder ein Tuk-Tuk bringt mich an die Orte meiner Wünsche. Der Not oder der thailändischen Sitte gehorchend, esse ich weniger Fleisch als zu Hause, aber dafür mehr Gemüse.

Mein TREK-Rennrad

Die eine Schraube des Bidon-Halters an meinem TREK-Rennrad ist aus dem Carbon-Rahmen ausgerissen. Wahrscheinlich ein Spätschaden meines Unfalls vor genau 2 Jahren. Da keiner der hiesigen Velo-Händler das notwendige Werkzeug hat, um den Gewinde-Einsatz in den Rahmen anzubringen, musste das Trek-Rennrad nach Bangkok geschickt werden.

Freunde muss man haben! In der Zwischenzeit habe ich ein Rennrad von Nick. Ein schwarzer Trek-Renner mit 52er-Rahmen, der mir passt und keine Umstellung in meiner Körper-Haltung verlangt.

RIP „NZZ“ (Neue Zürcher Zeitung)

Nachdem ich von der Online-Platform NZZ nur noch Abo-Werbung und -Hinweise erhalte, habe ich in allen meinen Menues auf meinem PC und den Smartphones den Link zur Online-Ausgabe NZZ gelöscht.

RIP „Schweizer Presse“

Nun haben auch andere Online-Ausgaben der Schweizer Presselandschaft (Bund, BaZ, TA etc) begonnen, ihre Internet-Ausgaben nur noch gegen zum Teil horrende Abo-Gebühren von Fr. 20,–/Monat und mehr freizugeben. Es ist tragisch, wie weit sich die Schweizer Verlage von den Kunden/Lesern entfernt haben. Sie leben immer noch in einer eigenen Welt. Ich habe nun alle meine Browser-Einträge mit Schweizer Zeitungen gelöscht. Ich nehme an, die ehemals berühmten und grossen Schweizer Zeitungen werden langsam zugrunde gehen, um dann endlich doch eine Flat-Rate zu akzeptieren, wie es sie in der Musiklandschaft bereits mehrere Jahre gibt.

Glücklicherweise gibt es nach andere ausländische Presse-Organe und öffentlich-rechtliche Fernseh-Stationen, sowie Watson und HuffingtonPost.

Fussball und Leucht-Petarden

Am Wochenende habe ich am Fernsehen Bilder vom Bundesliga-Spiel resp. den grässlichen „Petarden und Raketen-Spielen“ zwischen den beiden Berliner-Clubs „Union-“ und „Hertha-Berlin“ gesehen. Anschliessend am Sonntag-Morgen den Fussball-Talk auf SPORT1. Was mich erschütterte, die Journalisten und Fussball-Experten wussten nicht, wie man diesem „Krieg auf den Rängen“ Herr werden soll.

Wir in der Schweiz haben das genau gleiche Problem. Auch bei uns mauern die Fussball-Clubs und der Verband. Nach meiner Meinung wäre dieses Problem ganz einfach zu lösen. Diese Gewalt-Orgien kennt nur der Fussball. Weder im Tennis, noch im Eishockey, Rugby oder im Theater habe ich ähnliches gesehen. Die Ursache muss bestraft werden und dies ist der Fussball. Spiele ohne Zuschauer. Ich garantiere, nach wenigen Spielen im leeren Stadion wäre das Problem gelöst! Aber man muss es wollen!

Smoothie

Schmunzelnd werde ich von meinen Freunden mit „Smoothies“ gleichgestellt. In der Tat liebe ich diese leckeren Getränke. Sie sind meine Belohnung nach einer grösseren Radausfahrt.

Ein Smoothie ist ein Getränk aus einer Frucht wie Bananen, Mango, Erdbeere etc in zerschlagenem Eis. Einem guten Smoothie wird ein Natur-Joghurt zugegeben. Es kostet in Thailand zwischen 50 – 85 THB entsprechend etwa SFr. 1.50 bis 2.40

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Meine Homepage und Tagebücher waren „nicht sicher“

Wer sich nicht mit Internet und eigenen Homepages/Blogs befasst, muss nicht weiterlesen, denn der nachfolgende Text ist sehr technisch.

Schon einige Zeit fällt mir auf, dass meine Homepages, Tagebücher, Blogs und Foto-Galerien in verschiedenen Browsern und Google als „nicht sicher“ oder in der Beschreibung sogar als „schädlich“ klassifiziert sind. Darin wird gewarnt, dass man über meine Internet-Seiten ja keine vertrauliche Daten, Passworte und Kreditkarten-Informationen etc verbreiten soll. Sie können gestohlen werden.

Bereits vor 1-2 Jahren habe ich mich erstmals über Google weiss gemacht und festgestellt, dass ich ein sog. „Sicherheits-Zertifikat“ benötige. Dieses Wort hat mich abgeschreckt. Ein Zertifikat tönt nach Behörde und Registrierung. Damals sah ich noch keinen Nachteil, und vergass alles weitere. Kürzlich kam jedoch die Nachricht, dass solche „nicht sicheren“ Seiten ohne Sicherheits-Zertifikate in Google-Suchsystemen nicht mehr prioritär behandelt werden!

Also nochmals ins Google steigen und nach Hilfen suchen. Ich wurde auf die Seite meines Providers gelenkt, auf dessen Server meine Internet-Seiten laufen. Ich war scheinbar nicht der erste mit diesem Problem. Ich fand sogar ein kleines Video darüber, wie ich auf der Admin-Seite meines Servers das Zertifikat, d.h. den SSL-Schlüssel aktivieren konnte.

Das SSL-Zertifikat (Secure Socket Layer) ist eine Datei, die auf dem Server installiert wird. Sie sorgt für einen sicheren Austausch der Daten zwischen Server (https://) und Ihren Kunden und garantiert die Vertraulichkeit der übermittelten Daten sowie die Echtheit der Website.

Aha…“https“ kommt hier ins Spiel, das ich bei allen sicheren Systemen, wie bei den Banken entdeckt habe. Es erlaubt in einer zertifizierten Umgebung den sicheren Austausch von Daten.

Mit wenigen Klicks habe ich in meiner Admin-Umgebung das SSL-Zertifikat aktiviert und muss nun sukzessive in allen meinen wichtigen Einstiegs-Programmen wie Menues das „http“ durch https“ ersetzen. Dann nämlich arbeitet Ihr auf einer sicheren Verbindung, wenn ich meine Seiten aufruft.

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2. Nov. 2019: Stunden kein Internet

Heute Samstag-Morgen ist das Internet meines Anbieters 3bb etwa 4-5 Stunden ausgefallen. Es gab kein WhatsApp, aber auch keine Zeitungen zum lesen.

Ein eigenartiges Gefühl in einer Welt, die auf Internet basiert. Ich kam mir sehr unsicher vor. „Was mache ich ohne Internet 9’000km von der Schweiz entfernt?“ fragte ich mich.

Einige von Euch werden mich auslachen, weil zu Hause auch ohne Internet alles normal abläuft. Die regelmässigen Stänkerer werden dumme Sprüche machen.

Für mich ist die Frage jedoch berechtigt. Anlässlich meines ersten Thailand-Aufenthaltes vor 12 Jahren hatte ich noch kein Internet und und war recht einsam, weil ich keine Bande zur Heimat hatte. Heute bin ich vom funktionierenden Internet abhängig:

  • Alle meine Zahlungen sowohl die in der Schweiz aber auch die in Thailand laufen über eBanking
  • Meine gesamt Brief-Post erhalte ich nur doch in digital gescannter Form durch ePost
  • Meine gesamte Korrespondenz, Verträge, Rechnungen etc sind in einem Cloud dirgital verfügbar.
  • Ueber das Geschehen in der Heimat informiere ich mich über die noch erhätlichen OnLine-Portale von Zeitung. Wie ihr bereits von mir gelesen habt, haben sich die meisten Schweizer Zeitungen davon bereits verabschiedet.
  • Meine Kontakte zu meiner Familie und auch Freunden in der Heimat wickle ich über WhatsApp, Viber und Facebook ab
  • Ein wichtiger Bestandteil und Lebenszeichen basiert auf meinem „Thailand-Tagebuch“

Mein Leben ohne Internet müsste ich total umstellen.

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ZDF, ARD, SRF in Thailand

Seit Jahren schaue ich mir in Thailand die Fernseh-Sendungen der grossen deutschsprachigen Sender wie ARD, ZDF, PHOENIX, SRF etc an. Ich verwende dazu Internet und ab meinem PC die jeweiligen Mediatheken oder das Gratis-Programm „ZATOO„.

Damit ich auch Sendungen ansehen kann, die fürs Ausland gesperrt sind, wie z.B. Sportsendungen oder Diskussionen oder Shows, nutze ich ein VPN-Programm. In meinem Falle das „hide.me„. Dieses kostet etwa SFr. 65.–/Jahr. Es gibt aber auch gratis-Programme. Dieses VPN-Programm wählt mich mit einer IP-Adresse in meinem gewünschten Lande ein und gauckelt dem Fernsehsender vor, dass ich aus seinem Lande wie z.B. Deutschland seine Sendung anschaue.

Auf diese Weise habe ich bei Phoenix das Kasperle-Theater aus dem britischen Unterhaus übers Brexit zu Gemüte geführt. Ich war selten derart aufmerksam, wie letzte Woche bei diesen Uebertragungen.

26. Okt. 2019 Halbfinal Swiss Indoors Basel Roger Federer Tsitispras

Oder gestern Abend den Tennis-Halbfinal an den Swiss Indoors in Basel zwischen Roger Federer und Tsitispars, den der Schweizer gewann.

23. Feb. 2015: Basler Morgestraich bei 28Grad C

Als nächstes grösseres Ereignis werde ich mir anfangs März 2020 den Basler Morgestraich einplanen, der in Basel exakt um 4 Uhr früh anfängt, den ich aber wegen der 6-stündigen Zeitverschiebung um 10 Uhr Thailand-Zeit anschauen kann.

Seit Ende November 2019 bin ich stolzer Besitzer eines neunen „SAMSUNG Smart TV Fernsehers„. In diesem ist das ANDROID-Betriebssystem eingebaut, das wir alle von den mobilen Telephonen her kennen. Damit ist mein Fernseher Internet-fähig und erlaubt mir via WLAN alles was ich weiter oben beschrieben habe, auf dem grossen Fernseher anzuschauen.

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Das Leben in Thailand kann auch teuer sein !!!!!

Ich kam eben erst in Thailand an und habe den Eindruck, mein Geldbeutel hätte den „Dünn-Pfiff“. Warum?

  • Ich berichtete bereits, dass meine Waschmaschine definitiv ausgestiegen ist.
  • Gestern am Dienstag entdeckte ich, dass mein Bier lauwarm war. Nun hat doch tatsächlich auch mein Kühlschrank das zeitliche gesegnet.
  • Und heute startete ich den Angriff auf meine überwuchernden Winden. Ich engagierte einen Thai-Arbeiter, der meinen kleinen Vorgarten von den wuchernden Winden befreien und neu einrichten soll. Er muss dazu auf einer Leiter mindestens 6 Meter am Strommast hocklettern denn soweit haben sie sich emporgeschlängelt. Zudem will ich, dass alle Erde entfernt wird, denn sie enthalten die Winden-Sporen und -Wurzelreste, aus denen immer wieder neue Pflanzen wachsen. Er macht es zu einem Fix-Preis inkl. Steine von einem Wasserfall zu 6’000 THB ( (entsprechend etwa SFr. 200.–)
  • Dann musste ich im Bangkok Hospital die Kosten für meine Makula-Augenspritze vorauszahlen: 63’000 THB (entsprechend etwa SFr. 2070.–). Dieses Geld bekomme ich von der Krankenkasse wieder zurück.
  • Es ist noch nicht zu Ende, denn die Haftpflicht für meinen Honda-Roller à 1’642 THB (entsprechend etwa SFr. 54.–) und die Vollkasko für mein Toyota Auto à 15’425 (entsprechend etwa SFr. 507.–) sind fällig. Duies
  • und nicht zu vergessen der monatliche Mietzins von 17’000 THB (entsprechend etwa SFr. 560.–)

Aber nach menschlichem Ermessen werden meine Zahlungen, abgesehen von der Augenspritze jeden Monat und dem monatlichem Mietzins, sich wieder normalisieren

23. Okt: Einkauf im PowerBuy alias Mediamarkt

25. Okt. 2019: Neuer und alter Kühlschrank

Meine Vermieterin gab mir den Tip, dass ab 1. Nov. die Zeit der grossen Ausverkäufe sei. Abschläge bis zu 50% seien möglich, meinte sie. Dies wäre ja ideal bei meinen zwei Ausfällen Kühlschrank und Waschmaschine.

Um uns über die möglichen Modelle vorzuorientieren gingen wir in das Geschäft „PowerBuy“, ähnlich einem Mediamarkt in Europa. Zum Schluss erwirtschafteten wir uns gegen 40% Rabatt für beide Geräte, erhältlich aber sofort. Dies war für mich im Falle des Kühlschrankes ein Geschenk, denn ein warmes Bier ist eher eine Medizin als ein Durstlöscher.

Der Kühlschrank mit Tiefkühlfach und die Waschmaschine beide vom Hersteller LG kosteten schlussendlich je 11’500 THB (entsprechend je SFr. 378.–)

Auslieferung und Installation

Der LG-Kühlschrank wurde bereits am Tag darauf geliefert und seither kann ich wieder mein kühles Bier geniessen. Wir haben gut ausgewählt. Ein grosser Kühlschrank Mod. GN-B422SQCL.ADSPLMT mit 400 Liter und grossem Gefrierfach von 117 Liter.

Die LG-Waschmaschine Mod. FM1208N6W.ABWPGST mit 8kg Inhalt hätte am selben Abend geliefert werden sollen, aber sie soll, wie mir die Vertreterin von PowerBuy beichtete, beim Aufladen auf den Transporter zu Boden gefallen sein! Am Sonntag Abend, 27. Okt. wurde sie dann ausgeliefert und installiert. Grossartig fand ich, dass die Monteure einen zusätzlichen Sicherungsschalter 30A montierten, und dies ohne zusätzliche Kosten. Unverzüglich haben wir eine Wäsche gestartete. Es hatte sich ja genügend angesammelt. Wir beide waren begeistert ab der Lautlosigkeit und der Laufleistung. Kein Vergleich zur alten Maschine.

27. Okt. 2019: PowerBuy LG Waschmaschine
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Alarm: 800 Mio gehackte Mailadressen und Passworte

Internet für den Informations-AustauschWie ich im Spiegel und anderen Zeitschriften lesen konnte, hat ein Unbekannter über 800 Mio Mail-Adressen und Passworte gehackt und für jeden zugäglich ins Netz gestellt. Dieser Vorfall ist äusserst dramatisch!

In der Internet-Adresse „https://haveibeenpwned.com/“ kann man seine Mail-Adressen darauf testen, ob sie auch in der Liste auftauchen.  Ich habe dies getan! Katastrophe. Es waren deren 4 (von 12) darunter. Ich habe nun begonnen, alle meine Passworte zu ändern und vorallem zu verbessern.

In der Zwischenzeit habe ich vom Hasso-Plattner-Institut die Adresse „https://sec.hpi.de/ilc/search“ als weitere Seite gefunden, die sehr gut Auskunft über etwaige gehackte Mail-Adressen gibt.

Verbessern heisst, dass ich dasselbe Passwort nicht für alle Adressen verwende, sondern individuell zuteile. Dazu verwende ich Gross-/Kleinbuchstaben und auch Zahlen. Verwalten tu ich diese in einem Passwort-Verwaltungssystem, wie z.B. KeePass (Freeware)

 

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6. – 12. Jan. 2019: Wie ich quasi zum „James Bond“ eines Filmes wurde

Alle nachfolgenden Bilder dieses Berichtes habe ich mit meiner kleinen „ActionCam“ gemacht. Erstaunlich deren Qualität

„Max, fährst Du mit nächste Woche?“

fragte mich Lucien Kirch, seines Zeichens Luxemburger und Tour-Operator für Radfernfahrten in Thailand und den umliegnden Ländern. Wir kennen uns schon einige Jahre aus Hua Hin. Ich war mit ihm im 2017 und 2018 zweimal mit dem Rennrad von Hua Hin nach Phuket gefahren. Mehr über ihn und seine Angebote findest Du im Facebook und  auf seiner illustrierten Homepage: http://thailandcycletours.com/

Damit startete meine Film-Karriere!

Was ich aber noch nicht wusste und erst kurz vorher erfuhr, als er als Tenue-Befehl das grüne „Thailand Cycle Tour“ Rennshirt festlegte, dass er einen Film über seine Rad-Angebote drehen will. Dazu brauchte er ein paar Darsteller, die sich auf dem Rennrad halten konnten und hat mich mit ein paar anderen „Koyphäen“ dazu auserkoren.

Hendrik von Bentheim

Hendrik von Bentheim war der Macher, Produzent und Kamera-Mann. Ein toller Typ und echter, erfahrener Profi! Mit seiner Drohne und Canon drehte er die Video-Sequenzen. Er war unermüdlich. Jede Szene musste mehrmals gedreht werden, d.h. mussten wir die Strecke abfahren. Ob es einen Hügel hoch ging oder auf einem Holzsteg über dem Lotusblüten-Teich.  Wir mussten fahren, bis er zufrieden war. Oft ging bei uns etwas schief. Das eine Mal war der Abstand zwischen uns zu gross, dann waren wir zu langsam oder ein fremdes Auto oder Fussgänger kam in die Szene

12. Jan. 2019: „Huay Mai Tai“ Lake mit Lucien Kirch

Die Dreharbeiten begannen wenige Tage nach dem grossen Unwetter im Süden Thailands. Wir in Hua Hin bekamen zwar nicht viel davon ab, aber der erste Drehtag in die Dolphin Bay fiel wegen des bedeckten Himmels und der fehlenden Sonne buchstäblich ins Wasser. Wie kann man Kunden motivieren, wenn am Ort der Träume keine Sonne scheint?

Am zweiten Tag, ich war am Vormittag bei den Hua Hin Roadies auf einer von mir organisierten Ausfahrt beschäftigt. Am späteren Nachmtttag war jedoch der nächste Dreh geplant: auf dem Holzsteg im Sam Roy Yot Nationalpark über einen grossen Lotus-Blüten-Teich. Die Abend-Sonne stand wunderbar über der Szenerie. Auf dem Rennrad fuhren wir erstmals trainigshalber über den Holzsteg. Hendrik stellte die Kamera ein. Alles war bereit, da kam ein thailändischer Ranger (Aufseher des National-Parkes)  und verbot uns das Radfahren über den Steg . Wenige Minuten später verstärkte ein langsam vorbeifahrendes Polizei-Auto sein Verbot.

Nun war der Spass vorbei. Die Polizei in Thailand ist unberechenbar. Unsere Stimmung fiel auf den Tiefpunkt. Hendrik und Lucien waren genervt. Die Uhr tickte. Die Sonne senkte sich immer tiefer. Mit hängenden Köpfen fuhren wir aus dem National-Park. Bis Hendrik mit seinem Foto-Auge eine prächtige Szenerie entdeckte: Im Hintergrund von uns  die Berge im rötlichen Abendlicht. 5 oder 6x fuhren wir hin und wieder zurück. Einmal zu zweit nebeneinander, das andere mal nur etwas versetzt Hinterrad an Hinterrad. Wir alle waren begeistert. Der Tag war gerettet. Die ersten paar Sekunden Film waren im Kasten, die er  unverzüglich auf seinem Notebook überprüfte. Nun war auch das abendlichem, gemeinsame Essen gerettet. Wir hatten es verdient.

Es gab aber noch eine weitere  Panne, die extrem geschmerzt hätte, wenn wir über den Holzsteg hätten fahren dürfen ….. Hendrik vergass nämlich das Steuerungsgerät seiner Drohne im Hotel!

12. Jan. Huay Mai Tai Lake

Elektro-Arbeiten im Hotel zerstörten das Batterie-Ladegerät für die Drohne

Bereits am frühen Morgen des Mittwochs war die Stimmung wiederum im Keller. Ein Kurzschluss im Hotel von Hendrik zerstörte das Ladegerät seiner Drohne und das seines Apple-Notebooks! Dasjenige für Apple konnte er im Computer-Shop kaufen, aber die Batterien für die Drohne liessen sich nur über einen  USB-Anschluss am Auto oder übers Notebook aufladen.

Aber unsere Stimmung hellte sich mit dem blauen Himmel  schnell auf. Für heute waren die Batterien noch geladen. Auf gings zum „Pranburi Dam“, wo wir wieder hin und her, und als Höhepunkt auf den Aussichtspunkt hinauffahren mussten. Ich klinkte mich aus und verfolgte meine Kollegen, die mehrmals die 10-15%ige Steigung bewältigen mussten, während Hendrik sie mit der Drohne filmte. Welch feines Fingerspitzengefühl brauchte es, die Drohne hoch oben in der Luft und über den Bäumen so zu richten, dass die Fahrer im Blickwinkel waren!

Wer nun meinte, die Tagesarbeit wäre beendet, täuschte sich gewaltig. Hendrik setzt sich als Mitfahrer hinten auf einen Roller und filmte uns, wie wir in voller Konzentration über den Damm „frästen“. Einmal in 1-Reihe, dann wieder zu zweit nahe beieinander ….. und zum Schluss das ganze noch einmal mit der Drohne. Diese Fahrten waren ziemlich kräfteraubend, denn sie verlangten höchste Konzentration, um im Zentimeter-Abstand nicht hinten auf den Vodermann aufzufahren und im dümmsten Fall zu stürzen.

12. Jan. 2019: Sonnenaufgang über Hua hin

Sonnenaufgang, Vineyards und Dolphin Bay

An den nächsten Tagen dasselbe Spiel beim Schwarzen Buddha „Huay Mongkol„, den Vineyards „Rebberge von Hua Hin“ und auf der Dolphin Bay. An einem Tag starteten wir bereits um 06:30 früh-morgens, es war noch Dunkel,  um Aufnahmen beim Sonnenaufgang über Hua Hin zu machen. Immer wieder hin und her fahren, bis es Hendrik gefiel. Meist schickte er uns herum, bis die Batterie der Drohne aufgebraucht war. Dann noch ein paar Mal mit dem Foto-Camera

Mich interessierte der Wein resp. Sekt

Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass die Dreharbeiten auf der Fahrt von Bangkok in den Norden Thailands nach ChiangRai mit einer unverbrauchten Radgruppe weitergeführt wurden.

Hendryk, mein Photo-Lehrmeister

Seit ein paar Jahren habe ich dem Blitzen mit dem Foto-Apparat abgeschworen. Ich hasste diese Schatten-Bilder. und verachtete die heilosen Blitzer bei Nacht, z.B. am „Morgestraich“ (Basler Fasnacht um 4 Uhr in der früh). Ich nutzte dazu lieber das RAW-Format und eine hohe ISO-Zahl. Dies galt, bis ich dies Hendrik erzählte.

Er zeigte mir, wie der Blitz auch bei den Profi-Fotografen in gewissen Fällen als Aufheller einen Sinn macht.  Zum Beispiel beim Gegenlicht, oder nachts, um einen Gegenstand oder eine Person im Vorderung optimal und in voller Schärfe zu fotografieren, während der Hintergrund eine gewollte Unschärfe erhält.

Dazu musste ich meine Canon-Spiegelreflex im Falle einer Nachtaufnahme bei Manueller-Einstellung und  niederer ISO-Zahl, recht offener Blende f/4 und Zeit um 1/30 Sekunde, den Blitz mit reduzierter Leistung und Auslösung bevor der Verschluss klickt (kann im Menue eingestellt werden) vorbereiten resp. einstellen.

Es tönt kompliziert, ist es auch. Ich bin seither am üben. Das Schwierige ist, die optimalen manuelle Einstellungen zu finden, und was bei mir mehrmals schief gng, die richtige Distanz auf das aufzuhellende Objekt. Von 10 Bildern gelingt mir in der Zwischenzeit eines bis zwei.

Mein erstes Erfolgs-Erlebnis: Canon 60D, F/4, 1/5sek, Iso 200, Blitzlichtabweichung: -1.33EV

Ausklang

Jan. 2019: Max voll konzentriert in voller Fahrt

Es war ein tolles Erlebnis. Im kleinen Rahmen habe ich erlebt, wieviel Aufwand es braucht, um ein paar Sekunden Film herzustellen. Ich vermute, dass es mindestens so aufwendig ist, aus den aber-hunderten Szenen einen 2-3 Minuten Film zu schneiden. Ich bin gespannt auf das Ergebnis.

Der Titel ist auch noch nicht klar . Wie wärs mit: „Ein Smoothie für ein Halleluja„, angelehnt an den ähnlichen Titel eines Filmes mit Bud Spencer?

Mehr über Hendrik von Bentheim erfährst Du in seinen beiden sehenswerten Internet-Seiten:

 

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3. Dez. 2018: Ueberraschende Erfahrungen mit einer „Action Cam“

Um es vorweg zu nehmen: Eine Action Cam ersetzt keinen Fotoapparat, sondern ergänzt nur!

Action-Cams punkten, wo andere Kameras aufgeben, haben aber auch ihre grossen Schwächen

Ich verfüge über das ganze Repertoire an Foto-Apparaten. Angefangen von meiner geliebten Canon-D60-Spiegel-Reflex, über die kleine Lumix TZ41, bis zu den mobilen Telefonen. Nun habe ich mir als Neuestes eine „Action Cam“ zugelegt, nachdem ich ihre Vorteile bei meinem Thai-Freund Jack gesehen habe.

Die „Action Cams“ sind klein, leicht und fast unkaputtbar: Action-Cams machen Fotos, wenn andere Kameras schlappmachen … mit Ausnahme bei schlechtem Licht. Da brauchen auch diese ein Stativ, damit man nicht verzittert.

Um Erfahrungen zu sammeln, habe ich mir eine „NoName“ im Shopping Center Market Village zu 3’000 THB inkl. 32 GB Speicherkarte gekauft. Dies entspricht einem Betrag von rund SFr. 100.–. Ich bekam eine recht grosse Schachtel mit der kleinen etwa 6x4x2 cm grossen Camera und unzähligem Zubehör. Mit diesem Zubehör lässt sich die Kamera überall befestigen: am Heln, im Auto oder an der Lenkerstange des Fahrrades oder man trägt sie in der Hand.

Nach der Ausfahrt mit den Hua Hin Roadies zur Dolphin Bay habe ich festgestellt:

  • Ihr starkes Weitwinkel-Objektiv macht grossartige Aufnahmen aus nächster Nähe, aber verzeichnet naturgemäss stark..
  • Die Optik und Elektronik passen sich innert kurzer Zeit auf die unterschiedlichen Lichtverhältnisse von voller Sonnen-Einstrahlung und Schatten an.
  • Man kann sie überall mitnehmen , weil sie klein und kompakt ist, wie eine der ehemaligen Zündholzschachtel.
  • Man muss sie nicht in einem Plastiksäckchen einpacken,  weil das mitgelieferte Unterwassergehäuse die Kamera vor Verschmutzung durch die eigenen Hände und die Umgebung schützt
  • Die Elektronik steuert und optimiert die Verschlusszeiten und die Bildschärfe sagenhaft!

 

Mein erstes Photo ohne weitere Bearbeitung: 2. Dez. 2018: Entré im Grand-Hotel Centara in Hua Hin

Test-Ergebnisse

Die Qualität der Bilder ist bei Tageslicht 1A, solange man die Sonne im Rücken hat. Es gibt wenig oder gar nichts zu meckern. Sie benötigten je etwa 4.5 MB  (4608×2592 Bits) Speicherplatz. Von den 40 Bildern waren 2 unscharf, bei 3en habe ich zu wenig berücksichtig, dass es sich um ein Weitwinkel-Objektiv handelt. Die Figuren und Menschan waren zu klein. Bei weiteren 3 Bildern war zu viel Gegenlicht im Spiel und etwa 5 Bilder zeigten nur den Himmel, denn ich machte die Fotos vom Fahrrad und hielt die Kamera auf dem Rücken nach hinten (in die Luft!). Die übrigen Bilder waren allesamt richtig belichtet. Ich musste einzig die Bilder zuschneiden.

4.12.2018: Action Cam -Ausfahrt Dolphin Bay: weder zugeschnittenes noch aufbereitetes Bild

Bei Nacht und schlechtem Licht haben die Action Cams dieselben Probleme, wie die üblichen Kameras. Sie verlangen nach einem festen Stand, einem Stativ, um das verzittern zu verhindern. Die Cam fotografiert nämlich „automatisch“ mit einer Verschlusszeit langsamer als 1/30-Sekunde.

Nachts im Food und Music-Market (unscharfes Bild, überforderte Action Cam, ohne Stativ)

Ueber die Video-Qualität kann ich mich noch wenig äussern, denn Video ist auch nicht mein Ziel und ich habe auch keine Vergleichserfahrung. Aber die ersten Videos waren bestens, auch wenn ich aus dem Vorgarten ins Haus durch den dunkleng Gan in die beleuchetete Küche ging. Bei schlechter und künstlicher Beleuchtung  war das Bildrauschen störend.

Foto mit Action Cam -Ausfahrt Dolphin Bay (keine aufbereitung des Rohmaterials)

4.12.2018: Action Cam -Ausfahrt Dolphin Bay: dieses Photo habe ich nur zugeschnitten, Keine Optimierung der Farben etc

4.12.2018: Action Cam -Ausfahrt Dolphin Bay: Man beachte die Schärfe des Bildes anhand der Bart-Haare. Das Rohfoto habe ich nur zugeschnitten .

 

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News aus Thailand: Helmtragpflicht, Preise, Geldscheine, Tollwut, Formulare, TV, Zeit-Unterschied

Für uns Fremde und Teilzeit-Aufenthalter ist es schwer von einem Jahr aufs andere grosse Aenderungen, Verbesserungen im Leben in Thailand zu entdecken und mit ihnen zu Recht zu kommen.

Dies war einmal

Helmtragpflicht

Was mir als erstes auffiel, dass nur noch ein paar übervorsichtige Farangs (wie ich) einen Helm auf dem Roller tragen. Die Helmtrage-Akzeptanz für Roller und Motorräder ist auf einem absoluten Tiefpunkt angelangt.   Da die Thais neue Freiheiten unverzüglich beanspruchen, würde dies bedeuten, dass der Einfluss der Polizei sehr eingeschränkt wurde. Ich bin gespannt, wie sich dies aufs polizeiliche Weihnachtsgeschäft auswirken und ob im Dezember wiederum Jagd auf unbehelmte Farangs gemacht wird. Wahrscheinlich schliesst das eine das andere nicht aus. Die Polizisten brauchen Zusatz-Einnahmen für die Weihnachtsgeschenke.

Lebensmittelpreise

Die Lebensmittelpreise sind etwa gleich geblieben. Einzig Alkoholika haben nochmals ein paar Prozente zugelegt.

Neue Geldscheine

Erstmalig seit 7 Jahrzehnten erhielt Thailand neue Banknoten mit einem neuen Motiv. Nachdem in den letzten 70 Jahren zwar das Design und auch das Format der thailändischen Banknoten mehrfach geändert wurde, sie aber immer mit dem selben Motiv, dem Antlitz von König Bhumibol geziert wurden, erschien am 16. April 2018 ein neues Motiv auf den Geldscheinen, das Bild des Tronfolgers.

Achtung: 13 Provinzen zu Tollwutzonen erklärt

Zur Zeit grassiert in diversen Provinzen Thailands die Tollwut.  Es gibt zwar keinen Anlass zur Panik, aber man sollte sich doch ein paar Gedanken machen.

Bitte seid euch bewusst, wenn man von einem infizierten Tier gebissen oder gekratzt wird und die Krankheit ausbrechen sollte, dann endet diese mit dem späteren, sicheren Tod. Die Tollwut kann übrigens auch nur durch das Berühren eines infizierten Tieres übertragen werden, beim Füttern oder Streicheln. In Anbetracht der vielen freilaufenden Strassenhunde und Katzen in Thailand, sollte man sich in Acht nehmen.

Die Inkubationszeit – also der Zeitraum zwischen der Infektion und den ersten, erkältungsähnlichen Symptomen – beträgt meist zwischen einem und drei Monaten.

Am besten ist es also, in seinem Impfpass nachzuschauen, wann die letzte Impfung war. Es besteht zwar auch die Möglichkeit unmittelbar nach der Verletzung, oder dem Kontakt mit einem infizierten Tier, eine sogenannte postexpositionelle Impfung zu machen, aber diese funktioniert nicht immer.

Die thailändischen Behörden behaupten zwar, dass sie das Problem unter Kontrolle hätten, aber der Anstieg der Todesfälle, lassen leichte Zweifel aufkommen.

Betroffen sind die Provinzen Chonburi, Rayong, Chachoengsao, Buriram, Chiang Rai, Nan, Roi Et, Samut Prakan, Songkhla, Si Saket, Surin, Tak und Ubon Ratchathani

Formularsammlung für Immigration etc

Ohne  Papiere und Formulare geht es leider nicht. Neu findet man unter „udon-news.com“ eine feine Formular-Sammlung:

⇒ Formularsammlung für Visa, Führerschein und mehr

Mit VPN deutsches und Schweizer  Fernsehen

Über Internet kann ich auch in Thailand Schweizer und Deutsches Fernsehen schauen. Dazu dienen die SRF-, ZDF- und auch ARD-Mediathek. Leider sind aber einige Filme und Uebertragungen gesperrt und dürfen nicht ausserhalb des Ursprungsland gesendet werden. So z.B. Sport-Uebertragungen und Koch-Sendungen

Mit Hilfe eines VPN-Programmes (siehe Google) kann man diese Einschränkungen umgehen. Manche dieser Programme sind gratis oder kosten ein paar Euros im Jahr.  Mit diesen Programmen kann ich mich in ein gewünschtes Land einwählen und tun, als ob ich z.B. in Deutschland sei.

Auf diese Weise kann ich die Ski-Rennen in der Schweiz verfolgen, indem ich mich in der Schweiz anmelde, oder die Diskussionen mit Markus Lanz im ZDF anschauen, indem ich mich in Deutschland einwähle. Indem ich mich in Europa einwähle, kann ich hier verbotene Internet-Seiten anschauen.

Ein heisser Tip: Mit Hilfe es dieser VPN-Programme kann ich mich in die Schweiz oder Deutschland einwählen und mit ZATOO.COM alle deutschsprachigen Sender anschauen, auch RTL, SAT3, ORF etc

Zeit-Unterschied Thailand zu Europa: 6 Stunden

Noch wenige Tage sind es nur 5 Stunden. Aber ab dem kommenen letzten Oktober-Wochenende 27./28. Oktober 2018 werden es bereits 6 Stunden Unterschied sein. Dies bedeutet: Wenn ihr um 8 Uhr am Morgen in Europa aufsteht, dann ist es bei uns in Thailand bereits 14 Uhr

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Selfies vom Basler Max

Ich schiesse manchmal Fotos, ohne dass sie zu einem Thema passen. Macht ihr dies auch? Dazu gehören auch meine Selfies – Fotos aus Freude an mir!

Habt ihr eigentlich meine Fotoseite mit meinen Selbstbildnisse schon angeschaut? Klick hier auf⇒ „Meine Selbstbildnisse„, eine Reise in meine Vergangenheit

27. 11. 2017: Meine Haare

Ich habe noch keine Vollglatze und muss mein Kopfhaar 1x je Woche schneiden. Dies bleibt anschliessend übrig! Eine schöne Ausbeute! Aber es reicht noch nicht zu einer Kopfkissen-Füllung

Feb. 2018: Capuccino Kaffee Pulver auf Thai

Ich bin von zu Hause aus eine „Kaffee-Tante“ und trinke pro Tag 4-5 fein gepressten Kaffee. Aber nicht in Thailand. Hier schmeckt mir der exquisite Kolben-Kaffee nicht. Ich geniesse jedoch den Pulver Cappuccino aus Thai Fabrik

Ich vermute, dies kommt vom hiesigen Klima. Mir schmeckt hier auch nicht der Wein, und sei er noch so gut!

draussen auf meinem Sitzplatz und dem chinesischen Porzellan-Tisch bin ich kreativ

22.1.2018 Max Taylor Alba Mode Leinen Sommer Anzug

Im Juli 2018 findet im Kosovo eine grosse Party mit über 200 Gästen statt. Meine Tochter feiert mit ihrem Eshref ihren 20. Hochzeitstag und hat damit mehr Jahre zusammengebacht als ich. Gleichzeitig feiert sie ihren 40. und ich meinen 75. Geburtstag

5. Jan. 2017 Ausfahrt Dolphin Bay

In Thailand gehören die „Früchte Smoothies“ zu meinen Lieblings-Getränken … vorallem nach einer Radausfahrt zur inneren Abkühlung

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Erste Hilfe bei mangelhafter thailändischer Elektronik-Qualität

Toshiba-Fernseher gekühlt mit Ventilator

Ich verfüge über einen 3 Jahre alten Toshiba-Fernseher. Den benutze ich als Monitor für meinen zweiten Notebook, über den ich via Internet mir die deutschsprachigen Stationen wie ARD, ZDF, SRF  etc anschauen kann.  Sobald Pat da war, schaute sie ohne Notebook direkt über Kabelfernsehen die Thai-TV-Sendungen.

Vor ein paar Tagen begann er, nach etwa 1 Stunden Laufzeit zu flackern. Es war eindeutig,  der Fernseher spinnte. Ich plante bereits, am nächsten Tag einen Neuen zu kaufen. Nachts kam mir dann die Idee, es könnte sich auch um ein Temperatur-Problem handeln. Sobald Elektronik zu warm wird, können nämlich Fehler aller Art entstehen. Kurzum installierte ich hinter dem Fernseher einen grossen Ventilator und kühlte damit sein Innenleben. Und siehe da, die Flacker-Probleme waren weg. Ich werde nun einen schöneren, Fernseh-gerechten Ventilator kaufen.

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Blue-Screen, aber dank „Acronis“ keine Daten-Verluste

Ich wollte nur schnell die USB-Anschlüsse an meinem Notebook deaktivieren und sie dann wieder in Betrieb nehmen, weil sie meine Foto-SD-Card nicht mehr akzeptierten. Aber dieser Vorgang ging ganz gewaltig in die Hosen. Mein Notebook resp. das Betriebssystem WIN-10 liess sich nicht mehr starten. Stress und Schweissausbrüche bei mir waren die Folge, obwohl ich ja noch einen Reserve-PC bei mir und ein paar System-Sicherungen hatte. Aber dumm war die Situation schon.

Etwas hatte ich aber nicht gedacht und zu Hause gelassen: einen UNIX-Stick, mit dem ich von aussen unter UNIX ins Notebook gelangen konnte.

So machte  ich mich auf den Weg in die „Shopping Mall“, wo es im 3. Stock IT-Spezialisten alles Art hatte. Letztes Jahr hatten sie mir an meinem Notebook die Tastatur ausgewechselt, als die Putzfrau beim Staubsaugen der Tastatur 2 Tastenknöpfe einsaugte.

Der dortige Supporter war wie gewohnt sehr hilfsbereit, konnte mir aber nicht direkt helfen. Er erzeugte für mich jedoch auf einem USB-Stick eine UEFI-Windows-Version. Mit der konnte ich meinen PC extern starten und auf die Daten und Programme zugreifen, mit denen ich anhand eines Acronis-Backup vom November das Systen wieder herstellen konnte.  Für 1 Stunde Arbeit, den Stick und die UEFI-Version verlangte er 500 Baht, das sind etwas 15 Euro.

Zu Hause konnte ich dann problemlos meinen Acronis-System-Safe vom 17. November 2017 starten resp. installieren. Nach 1 Stunde Arbeit konnte ich aufatmen.

Ohne diesen System-Safe hätte ich Windows mit allen Programmen neu installieren müssen. Eine mehrtägige Arbeit. Das Tool „Acronis-True-Image“ kostet nicht einmal 40 Euro! Gut angelegtes Geld!

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18. und 19. Jan. 2018: Zwei ganz normale Tage in Hua Hin

Ist es Dir nie langweilig?

Manche von Euch fragen sich, wie ich wohl die Tage in den 5 Monaten hier in Hua Hin verbringe.  Ich kann Euch beruhigen, es wurde mir noch nie langweilig. Im Gegenteil, oft war ich froh, dass am einen oder anderen Tag nichts los war.

Donnerstag, 18. Jan. 2018

Der Donnerstag ist für Pat der „Movie Day“. Sie geht dann ins Market Village in die grosse Cineplex-Anlage und sieht sich 1 oder 2 Filme an. Sie ist wie viele Thais ein Fan von Filmen. Derweil habe ich frei und gehe z.B. mit Freunden essen.

Auf dem Weg nach Hause fuhr ich an diesem Tempel vorbei

Gestern Donnerstag zum Beispiel begleitete ich Kathleen und ihre Fun-Gruppe auf der Hürzeler-Radfernfahrt von Hua Hin in den Süden. Nach rund 50 km drehte ich ab und fuhr alleine zurück nach Hause, während Kathleen weiter in Richtung Süden fuhr.  Meine Rückfahrt war ein hartes Stück Arbeit, denn es herrschte Gegenwind und ich war alleine auf der Strecke. Ich hatte kein Hinterrad, das mir Windschutz bieten konnte. Ich machte aus der Not eine Tugend und hielt von Zeit zu Zeit bei speziellen Sehenswürdigkeiten am Strassenrand an, um sie zu fotografieren. Sei es eines der vielem Geisterhäuser am Rande der Ueberland-Strassen oder einem Tempel, der eben erst gebaut wurde.

Zuerst wird der um die 10-20m grosse Buddha gefertigt, dann der Tempel herum gebaut

Um 10 Uhr morgens startete ich. Gegen 15 Uhr kam ich zurück. 97 km hatte ich zurückgelegt. Zum Schluss war es 32ºC warm.  Ich war körperlich geschafft. Wahrscheinlich hatte ich zu wenig getrunken, obwohl ich unterwegs neben den Elektrolyt-Getränken auch  ein Mango-Smoothie zu mir nahm. Zu Hause füllte ich noch die Waschmaschine, dann legte ich mich auf der Terrasse zum wohlverdienten Schlaf hin.

Mehr von diesen Shrines findet ihr in meiner „Thailand-Foto-Galerie“ (klick aufs obige Bild)

Am frühen Abend kam dann Jean, um mit mir zum Essen ins Mekong-Restaurant zu gehen. Wir assen wie die Könige eine vietnamesische Vorspeise, ein thailändisches Rinds-Massama mit Reis und zum Dessert leisteten wir uns ein Kokusnuss-Eis.

Nachts im Bett brauchte ich recht lange, bis sich mein Körper von der Ausfahrt und dem späteren Essen beruhigt hatte. Es war gegen 1 Uhr morgens, bis ich tief einschlief.

Freitag, 19. Jan. 2018

Am Freitag galt es als erstes, meine private Post zu erledigen. Im Briefkasten an der Haustüre  fand ich die Januar-Stromabrechnung über 750 Baht, das sind etwas 19 Euro. Die Post aus der Schweiz erhalte ich elektronisch von der Schweizer Post. 5 Briefe waren darunter, 3 davon enthielten Beilagen für meine Steuererklärung.

Dann meinte Pat, wir sollten gegen Mittag zum Schneider gehen, um meine Party-Kleidung für das Fest im Kosovo machen zu lassen. Weisse Hosen und Hemd, beides in 100%-Leinen, weit geschnitten mit speziellem Kragen. Ich bin gespannt. Die Kombination sollte echt heiss werden. „Tikko“ sagen dem die Thais, was etwas bedeutet „jugendlich freche Kleidung“ . 5’800 THB werden Hose und Hemd kosten, das sind 150 Euro

Da es heute Freitag war, gab es nur ein Mittagessen, aber kein Nachtessen. Eine meiner Massnahmen gegen meine zu „starke Muskulatur“. Von gestern hatte ich noch Massama mit Reis, dazu gab es Salat und zum Dessert eine Mango. Nach dem obligaten Schläfchen auf der Terrasse las ich gemütlich in meinem Harry Potter Buch weiter. Ich finde diese Bücher einfach spannend. Echte Märchen für Erwachsene.

Am späteren Nachmittag erhielt ich von Kurt das WhattsApp, dass Francois, ein Schweizer eben eingetroffen sei und wir morgen mit ihm eine leichte Ausfahert machen werden. Anschliessend buchte ich für Pat über Internet den Bus zurück via Flughafen Suvarnabhumi nach Bangkok am kommenden Samstag. Für mich beginnt dann die Radfernfahrt nach Phuket.

Im Moment sitze ich vor dem PC und bearbeite die gestrigen Fotos von meiner Heimfahrt mit dem Rennrad. Dann werde ich noch an diesem Beitrag für das Thailand Tagebuch feilen.

Eine Oase auf der Seite des Radweges

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1. Jan. 2018: Statistik meiner Homepage

Monatlich erhalte ich statistische Zahlen über meinen Thailand Blog. Die nachfolgenden Daten sind Werte seit Bestehen der Homepage vom  Nov. 2010.

Interessant ist, dass zu den wichtigsten Suchbegriffen das Wort „sex“ gehört. Deswegen, habe ich auch ein paar Seiten mit erotischem Inhalt geschrieben. Ich werde mich  zukünftige vermehrt um erotische und schlüpfrige Themen kümmern, und meine Kommentare über die deutsche Poltik zurückfahren. Merkel und Co sind vorbei und  bringen keine zusätzlichen Leser mehr. . …ha ha ha

Herkunft der Besucher

Länder Anzahl Anteil
Nationalflagge von Germany Germany 158165   29.22 %
Nationalflagge von Switzerland Switzerland 100022   18.48 %
Nationalflagge von Thailand Thailand 49998   9.24 %
Nationalflagge von United States United States 45872   8.48 %
Unbekannt 44777   8.27 %
Nationalflagge von European Union European Union 19040   3.52 %
Nationalflagge von Ukraine Ukraine 16803   3.1 %
Nationalflagge von China China 15964   2.95 %
Nationalflagge von Austria Austria 15360   2.84 %
Nationalflagge von France

Besucherherkunft der letzten 24 Stunden ‬

Länder Anzahl Anteil
Nationalflagge von Germany Germany 91   27.83 %
Nationalflagge von Thailand Thailand 67   20.49 %
Nationalflagge von Switzerland Switzerland 62   18.96 %
Nationalflagge von United States United States 41   12.54 %
Unbekannt 20   6.12 %
Nationalflagge von Ukraine Ukraine 17   5.2 %
Nationalflagge von Austria Austria 11   3.36 %

Meistbenutzte Suchbegriffe

Suchbegriffe Anzahl Anteil
sex in thailand 392   10.78 %
vanda orchidee 229   6.3 %
auswandern nach thailand 208   5.72 %
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hängeliege 175   4.81 %
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thailand prostitution 151   4.15 %
honda click 125i 132   3.63 %
prostitution thailand 99   2.72 %
flightradar 94   2.59 %
thailand sex 87   2.39 %
thai airways a380 83   2.28 %
sex thailand 80   2.2 %
www.flightradar24.com 68   1.87 %
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Fernsehen mit GlobalTV über Internet Fernsehen mit GlobalTV über Internet 6308   3.66 %
FAQ’s Ferien, Auswandern 5293   3.07 %
Kontakt, Standort 5253   3.05 %
Inhaltsverzeichnis 5037   2.92 %
Vanda Orchidee 4069   2.36 %
Standort und Karten 4030   2.34 %

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Ich bin ein Büro-Nomade

Als Weltenbummler habe ich keinen festen Arbeitsplatz mehr mit eigenem Schrank für meine Ordner. Ich habe keine Ordner für meine Rechnung, Bestellungen, Korrespondenz  und Dokumente. Oder doch?

Ja klar. Sie befinden sich jedoch alle im Himmel! „Cloud“ sagt man dem.  Von überall her, kann ich auf meine offenen Rechnungen, Briefe und Dokumente wie die der Versicherungen zugreifen. Aber auch Ideen und To-Do-Listen verwalte ich auf diese Art. Einen Teil dieser Ordner bilde ich automatisch auf meinen Notebooks ab. Alle haben denselben Stand. Innert Sekunden aktualisieren sie sich.

Mit den verfügbaren Tools kann ich problemlos in meiner Ablage nach irgendeinem Stichwort suchen und das gesuchte auch finden. Von Hand ist dies jedes Mal eine Sisyphus-Arbeit gewesen

Anfänglich habe ich alle wichtigen Dokumente zusätzlich ausgedruckt und abgelegt, sobald ich für kurze Zeit zu Haus in Binningen war. Dann habe ich aber festgestellt, dass ich nur selten in den Papieren schnüffeln muss, und habe dies mir ganz wenigen Ausnahmen aufgegeben. Eine dieser Ausnahme sind die End-Jahres-Konto-Auszüge. Diese muss ich meiner Steuer-Abrechnung beilegen.

Meine übrigen Aufgaben wie e-Banking, ePost-Empfang, Mailing mache ich digital und elektronisch. Darüber habe ich schon mehrfach berichtet. Mich fasziniert diese heutige Technologie.  Noch vor 10 Jahren wäre ein solches Leben, wie ich es zur Zeit führe, nur mit grossem Aufwand und der Hilfe von Freunden zu Hause möglich gewesen.

Mit Recht kommt nun der Skeptiker mit hocherhobenem Zeigefinger! Was ist, wenn Internet nicht funktioniert? Dann muss ich abwarten, kann aber alles ab meinem Notebook vorbereiten. Auch ein paar Wochen Ausfall wären zwar schlimm, aber nicht tragische. Wenn der Ausfall länger dauern würde, dann wäre es wirklich eine Katastrophe, oder um es klar auszudrücken: Dann hätten wir Krieg! Mit modernen Mitteln!

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Service meines Toyota

Vor 3 Jahren am 12. Nov. 2014 habe ich meinen Toyota Vios gekauft, aber bin wenig gefahren. 4’315 km sind mittlerweilen zusammengekommen. Laut Service Handbuch sollte ich das Auto alle 6 Monate oder nach 10’000 km zum Service bringen. Ich finde dies übertrieben und habe dies letztes Jahr ausgelassen. Nun fand ich es aber wieder an der Zeit.  Wahrscheinlich verlangen die höheren Temperaturen kürzere Service-Intervalle? Oder?

 

Um 9 Uhr hatte ich den Termin bei meiner offiziellen Toyota Vertretung in Hua Hin. Lächelnd meinte die Dame am Empfang, ich sei aber wenig gefahren, sie würden vom Umfang her den 20’000er Service machen. Ich erhielt einen Kostenvoranschlag für Aussen- und Innenreinigung, Arbeit, Material und Oelwechsel zu 3’400 Baht. Dies entspricht nicht einmal 90 Euro.

 

 

Hoch über der blitzblank sauberen Werkstatt-Anlage mit um die 10 Hebebühnen konnte ich bei Getränken, Süssigkeiten und Internet warten und dabei durch die Glasscheibe den Fortschritt der Arbeiten auch optisch verfolgen. Es ist ein schönes Bild, den in ihren hellblauen Overalls gekleiden Mechanikern bei der Arbeit zuzuschauen. Keine Hektik, aber jeder Griff sass. Man beachte die weiss bezeichneten Felder für die Werkzeug und Service-Trolleys. Ordnung ist scheinbar eine der A und O’s von Toyota Thailand. Bemerkenswert!

 

Nach ziemlich genau einer Stunde kam die Empfangsdame zu mir „Ihr Auto ist fertig“ und erklärte mir die abgearbeitete Checkliste bis hin zur gemessenen Dicke der Bremsscheibe. Als Toyota Kunde hätte ich noch 15% Rabatt auf der Arbeit. Die Rechnung betrug nun 3’050 Baht, das sind 80 Euro.

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Reaktionen und Ergebnisse meines „Offenen Briefes“ an die Presse

Erste Reaktionen: ein Schnellschuss durch die NZZ +++ Eingangsbestätigung durch den Verband Schweizer Medien +++ Rest: Tote Hose +++

Am Freitag, 24. Nov. 2017 um 10:29 Uhr Thai-Zeit resp. 04:29 Europäische Zeit habe ich meinen „Offenen Brief“ per eMail abgeschickt. Ich war gespannt, welche Reaktionen eintreffen werden. Ich erwartete eine Empfangsbestätigung mit der Info, dass man sich in den angesprochenen Organen mit meinen Zeilen beschäftigen werde. Dies könnte aber ein paar Wochen dauern.

Ob die Empfänger wohl realisierten, dass in dem „Offenen Brief“ viel Herzblut meinerseit drin steckte?

Die NZZ reagiert mit einem Schnellschuss

Am selben Tag, bereits nach 5 Stunden um 15:26 Thai-Zeit bekam ich die erste Antwort von der NZZ. Viel überlegt haben sie sich nicht. Vermutlich haben sie nicht einmal den „Offenen Brief“ auf meiner Web-Seite  gelesen.  Sie nahmen Bezug auf meinen Brief, klagten über die verlorenen Werbe-Einnahmen und schickten mit ein Angebot für ein Abo über Fr. 20.–/Monat für das ePortal von NZZ.CH.

Die einstige grosse Finanz- und Wirtschaftszeitung, deren Zeilen weltweit gehört wurden, reagierte enttäuschend, unpersönlich durch einen Sachbearbeiter. Auf meine Probleme und Anregungen gingen sie mit keinem Wort ein. Mein Eindruck von der NZZ: katastrophal.

Verband der Schweizer Medien

Am selben Tag um 20:18 Uhr erhielt ich eine Art Empfangsbestätigung mit den Worten „Vielen Dank für Ihre Nachricht. Wir legen Wert auf Ihr Feedback!„. Ich hätte eigentlich von einem Presse-Organ eine klarer formulierte  Rückantwort erwartet. Ob das die finale Antwort des „Verbandes der Schweizer Medien“ war?

Die anderen wie BaZ, Tagesanzeiger etc: Tote Hose

Stand 29. Nov. 19:30 Uhr: Tote Hose. Keine Reaktion.  Weder eine Eingangsbestätigung noch ein Kommentar.

Stand 12. Dez. 2017: Nichts Neues aus der  Welt der Schweizer Presse. Sie schweigen sich zu Tode, im weitesten Sinne. Die Bedürfnisse der Leser scheinen sie nicht zu interessieren. Sie leben in einer abgehobenen Welt. Ob die neueste Fusion/Kooperation in der Schweizer Medien-Welt von Ende Nov. 2017 etwas bringen wird? Es ist eher eine Bestätigung des Niedergangs.

 

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Ein heisser Tip: Reset des Foto-Apparates

Mit meinem kleinen Foto-Apparat der LUMIX-DMC-TZ41 war ich bereits einige Zeit nicht mehr zufrieden. Der Autofocus und die Schärfe-Einstellung funktionierte nicht mehr richtig. Vorallem bei den Macro-Aufnahmen waren die Blumen unscharf und überbelichtet. Achselzuckend habe ich dies hingenommenm, bis heute ein schöner, grosser, schwarz-gelber Schmetterling sich in meinen Blumen tummelte und ich nur unscharfe unbefriedigende Fotos herausbekam.

Ich erinnerte mich an eine ähnliche Situation mit meiner grossen Canon Spiegelreflex, als auch diese nicht mehr zufriedenstellend arbeitete. Damals machte ich einen „Reset in die Einstellung bei Auslieferung“. Und alles war damals wie auch dieses Mal wieder 100%-ig in Ordnung. (Dazu übers Menue und Setup gehen)

Blumen unscharf vor Reset

Blumen brilliant und scharf nach Reset

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Fotografische Kunstwerke mit dem Handy

Vom Hemut Newton, einem Liebhaber der Frauen und einer meiner Lieblingsfotografen, erzählt man sich, dass er zu seiner Zeit in den 70-80er-Jahren des letzten Jahrhunderts  immer eine kleine handliche 110er-Pocket-Film-Kamera von Kodak bei sich hatte.  Mit der machte er Schnappschüsse für seine Ideen-Sammlung.

Aufgenommen im März 2017 mit „Huawei P9 lite“ Smartphone

aufgenommen am 23. 11. 2017 mit dem HONOR-9 Smartphone

Ich will mich mit ihm keineswegs vergleichen, abe ich bin nun auch beim Fotografieren mit den mobilen Telefonen gelandet. Mein neuestes Smartphone HONOR-9 habe ich immer bei mir. Ein Griff in die Tasche und das Objekt „Geisterhaus“ irgendwo in Hua Hin ist verewigt. Sobald ich zu Hause oder übers Internet verbunden bin, wird mir das Bild auf das Notebook geladen, bereit zum weiterbearbeiten.

Lange habe ich mich dagegen gewehrt. Knipser nannte ich all die aber-millionen von fotografierenden Handy-Besitzer. Es hat immer noch etwas für sich, vorallem wenn man in die Fänge eines solchen „Künstler“ gerät und der einem unbedingt die Fotos der letztjährigen Nordland-Reise zeigen will … und dies auf dem kleinen Handy-Bildschirm.

Ich habe nun aber begonnen, die brauchbaren Bilder auf dem PC weiterzubearbeiten und zu optimieren. Ich war überrascht, von schönen Bildern wurden schöne Kunstwerke. Es bestätigte sich: Massgeblich für ein gutes Bild ist nicht der Fotoapparat, sondern das Auge und die Fertigkeit des Fotographen.

Ein Selfie mit meinem HONOR-9-Smartphone

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Offener Brief an die Verleger und Herausgeber von Zeitungen, Zeitschriften und Magazine

Informationen sind mein Leben!

Ich bin ein Weltenbummler und kann mich nur via Internet über die politischen, sportlichen und regionalen Aktualitäten informieren. Im Internet finde ich Online Ausgaben von Tageszeitungen und Zugriffe auf deutsprachige Fersehsender wie z.B. ARD, RTL, ZDF, SRF, NTV, N24 etc

24. Nov. 2017 BaZ ePortal

Leider haben manche Schweizer Tageszeitungen den zeitweiligen Zugriff auf Ihre Online-Ausgaben, das sind reduzierte Ausgaben des Print-Mediums, nur noch gegen Bezahlung eines Abo-Betrages erlaubt. Einige Wochen kostet das Portal etwas, dann ist wieder längere Zeit Ruhe. Es scheint, dass sich dabei die Verlage untereinander absprechen. Ob diese Absprache rechtlich sauber ist? Für mich ist dies in jedem Fall ein grosses Aergernis. Protest baut sich in mir auf. Niemals würde ich Beträge um 20-30 SFr für jedes einzelne dieser reduzierten Angebote bezahlen. Ich bin kein Millionär! Ich sah mich erfolgreich nach Alternativen um.

Trotz meines Aergers habe ich Verständnis für die Verleger. Ihre Produkte werden immer unrentabler. Ich habe jedoch kein Verständnis für deren hilflosen Schnellschüsse. Mit Preiserhöhungen, Zusammenlegen von Redaktionen, Fusionen etc  kann man ein Produkt, das nicht mehr State-of-the Art ist, nicht am Leben erhalten. Ich mag nicht tatenlos zuschauen, wie die Schweizer Presse unaufhaltsam zu Grunde geht.

Aus diesem Grund habe ich am 24. November 2017 den nachfolgenden „Offenen Brief“ an die Verantwortlichen der grössten Schweizer Verlage per Mail geschickt. Ich bin über etwaige Reaktionen gespannt und werde darüber berichten


Sind Ihre Kosten-Entscheide strategisch klug oder einfach ein Schnellschuss?

Sehr geehrte Damen und Herren Verlags-Direktoren, Herausgeber und Eigentümer von Presse-Organen.

Ich kenne Ihre grossen Probleme mit den laufend sinkenden Auflagen. Ich weiss auch, dass die Inserate-Einnahmen sinken, weil viele Ihrer bisherigen Inserenten zu anderen Medien, zum Teil digitalen Medien,  abgesprungen sind. Seit Jahren wird das Zeitungsgeschäft immer unrentabler.. Ich verstehe, dass Sie Massnahmen ergreifen müssen, um Ihr Geschäft zu retten. Ueber Ihrer Branche kreist der Pleitegeier.

Was ich nicht verstehe, ist Ihre eigene Hilflosigkeit. Die Presse, die sich anmasst Politiker, Parteien, Firmenchefs aller Fachrichtungen, sogar Professoren und Universitäten zu kritisieren und Ratschläge zu erteilen, zeigt sich in der eigenen Kernkompetenz hilflos und manöveriert steuerlos ohne mittelfristige Konzepte.

  • Sie erhöhen die Einzel- und Abo-Preise, die doch bereits im jetzigen Ausmass ein gehöriges Loch im Haushalts-Budget verursachen..
  • Sie fusionieren, übernehmen oder legen Redaktionen zusammmen. Sie sparen Geld auf Kosten eines journalistischen Einheitsbrei und reduzieren die Meinungsvielfalt. Ich brauche nicht mehr die BaZ und den Tagesanzeiger zu kaufen, denn in beiden lese ich dasselbe!
  • Sie versuchen sich mit Online-Ausgaben, um auf die neuen digitalen Technologien der Smartphones, Tablets und Notebooks aufzuspringen. Die Online-Portale decken einen Bruchteil der Print-Ausgabe ab. Sie sind kurz und knapp gefasst,  und oft in holprigem Stil, als ob man mit möglichst wenigen Leuten, viel Leser ansprechen wollte. Neuerdings haben Sie nun entdeckt, dass Sie auch für diese magere Kost Geld verlangen könnten.
  • Jede Zeitung, die etwas auf sich hält, bietet nun eine Print-Ausgabe, eine e-Ausgabe und ein OnLine-Portal an und verlangt für jedes Angebot eine Abo-Gebühr.

Keine der obigen Massnahmen wird mittelfristig etwas positives bewirken. Es sind Schnellschüsse mit negativer Wirkung.  Ich erlebe dies am eigenen Leibe. Ich bin ein Weltenbummler und wohne 5 Monate im Fernen Osten sprich Thailand, 4 Monate im Süden Europas und die restlichen 3 Monate in der Schweiz. Keines der obigen Angebote kann mich erwärmen, umsomehr ich ein Viel-Leser und Viel-Seher bin. Ich lese und schaue mir täglich mehrere News-Portale an wie Spiegel, Focus, die Welt und die Zeit,  auch die Schweizer-Ausgaben des Blick, BaZ, Basellandschaftliche, NZZ, Tagesanzeiger aber auch die Internet-Video-Portale NTV, N24, SRF, ZDF und ARD. Manche der  Schweizer Online-Presse-Erzeugnisse sperren nach einigen Lese-Tagen ihre Online-Angebote und verlangen Abo-Preise, auch wenn sie einander abschreiben.

Spannend, teuer und nicht allzu seriös macht es die NZZ. „Sie haben Ihre Frei-Beiträge gelesen“ und fügen statt des angeklickten Beitrages das Abo-Bestell-Fomular bei.  Unter fünf unterschiedlichen Angeboten kann ich wählen. Die Unterschiede sind nicht leicht zu eruieren. Fr. 55.–/Monat kostet das Digitale Abo. Es steht nirgends geschrieben, ob damit das OnLine-Portal gemeint ist oder die digitale Ausgabe der NZZ. Ueberhaupt scheint mir die NZZ schlaumeierisch vorzugehen, denn zwischendurch wird auch ein Monats-Angebot von Fr. 25.– angeboten. Auch dieses Angebot ist unklar. Ich vermute damit würde ich mir nur ein Probe-Abo für einen Monat erstehen. Aber bereits 3 Stunden später erhielt ich mit Fr. 9.90 ein neues Abo-Angebot. Ob sich die NZZ damit Freunde macht? Ich traue diesen Angeboten nicht mehr. Ich fühle mich wie auf einem arabischen Bazar. (Situation erlebt in Thailand am 19.11.2017 zwischen 16 und 21 Uhr)

Der Fainess-halber muss ich aber zugestehen, dass die anderen grossen Verlage nicht besser sind. Sie lösen sich ab in der Preisgestaltung und neuerdings auch mit gemeinsamen Beiträgen!

Im Internet finde ich genügend Alternativen. Ich bin nicht auf die kostenpflichtigen Angebote angewiesen und zwingen lasse ich mich keinesfalls.  Ich bin auch kein Millionär. Und dennoch wäre ich bereit, für eine Leistung angemessen zu bezahlen.

Blick in die Zukunft

Ich glaube und bin fest überzeugt, die Zukunft des Informations- und News-Business sind die digitalen Medien. Ihre papiernen Angebote inkl. der Bücher werden mittelfristig nicht mehr rentabel sein. Der ganze Werdegang samt Druck und Verteilung einer Zeitung ist veraltet und nicht mehr State-of-the-Art. Die vielen privaten und unkommerziellen Informations-Blogs machen es vor. Deshalb kann ich auch nicht nachvollziehen, dass eine digitale Ausgabe ungefähr gleichviel kostet, wie eine Print-Ausgabe, die mir sogar nach Hause geliefert wird!

Ich will in meinen Ferien im Ausland meine Lieblingsblätter nicht 12 Stunden später und erst noch zu erhöhtem Preis lesen können. Die jetzige Aktualität der papierenen Presse von 24 Stunden genügt nicht mehr.

Der zukünftige Leser wird sich sein Informationsbedürfnis im Internet Querbeet zusammensuchen und abonnieren. Dazu stehen ihm bereits heute hilfreiche Werkzeuge zur Verfügung, die ihn dabei unterstützen.

Meine Aufforderung zur Tat

Nehmen Sie sich die Musikbranche als Bespiel! Nachdem die Musikbranche bis vor 10 oder 15 Jahren ihre grossen Probleme mit sinkenden Einnahmen hatte, weil die meisten Hörer sich gratis im Internet oder vom Radio Kopien von Songs herunterluden, wurden sie aktiv und erfinderisch. Sie schufen eigenständige und übergreifende Musik-Angebote mit Millionen von Hits, ab denen jedermann  gegen eine monatliche Flat Rate Musik hören kann. Heute boomen deren Geschäfte. Die Musik-Verlage und Künstler sind zufrieden und die Kunden hören über Smartphones ihre Lieblings-Musik.

Ich fordere die internationalen Verlagshäuser auf, ihre Zeitungen, Magazine und Presse-Erzeugnisse ebenfalls in solchen NEWS-SHOPs zu Flat-Rate-Preisen zur Verfügung zu stellen. Stellen Sie ein Internationales Angebot zusammen und bieten sie es zu einem moderaten Preis an.  Ich werde einer ersten sein, der zugreifen wird!

Ihre Preisgestaltung wird entscheiden, wie erfolgreich sie sein werden. Setzen Sie keine Buchhalter zur Kalkulation ein, sondern weitsichtige Finanz-Controller und Marketing-Manager. Auch die Musikbranche musste zuerst lernen, dass viele kleine Beträge grosse Einnahmen generieren können. Ein grosszügiges Angebot an europäischen Presse-Erzeugnissen zu einem angemessener Monats-Preis von um die Fr. 20.– bis 30.– wird einschlagen und unzählige neue Leser sprich Abonnenten generieren. Warten Sie nicht ab, bis Amazon Ihnen auch dieses Geschäft streitig machen wird.

Ich bin nun gespannt, ob Sie auf diesen offenen Brief reagieren oder alles beim Alten lassen werden, um unaufhaltsam zu Grunde zu gehen.

Mit besten Grüssen

Max Lehmann


Geht an:

  • Verband Schweizer Medien: contact@schweizermedien.ch
  • Tamedia AG: kommunikation@tamedia.ch
  • Ringier AG: Marc Walder <info@ringier.ch>
  • NZZ Gruppe: unternehmensleitung@nzz.ch
  • SOMEDIA: redaktion@somedia.ch (ungültige Mail-Adresse), promotion@somedia.ch
  • Basler Zeitung: verlag@baz.ch, markus.sohm@baz.ch (ungültige Mail-Adresse), info@blocher.ch

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Hilfe – Verschont mich vor dem Werbemüll

Pak Nam Pran Dolphin Bay Max Lehmann

Wem geht es nicht gleich wie mir? Täglich werde ich von unzähligen „Guten Morgen Grüssen, Glückwünschen, Musik- und andereren Videos und Bildern“ überfallen. Diese müllen mir den ganzen Computer,  meine Foto-Galerie wie auch das Facebook zu. Das Problem dabei ist, dass ich deswegen viele persönlichen Lebenszeichen, Fotos aus den Ferien und dem Privatleben meiner Freunde übersehe.

Ich habe etwas Verständnis für alle diese Versender. Sie mögen mich und wollen mir Freude bereiten. Es ist so toll, wie man ohne grossen Aufwand mit wenigen Klicks sich bei vielen Freunden und Bekannten bemerkbar machen kann. Denkt aber bitte daran, was diese über Euch denken, wenn der Briefkasten voll von Werbung ist?

Ich habe wirlich nichts dagegen einzuwenden, wenn ich ab und zu einen ganz speziellen  Witz oder Zeitungsausschnitt zugeschickt erhalte.  Aber nichts, das ihr im Massenversand an Alle verschickt.

Viel mehr würde mich interessieren, wenn ihr etwas erlebt und davon mir ein Foto oder eine kurze Nachricht schickt. Geht doch auf Foto-Pirsch bei Euch in der Umgebung und schickt mir Euer bestes Foto. So erfahre ich etwas aus Euerem Leben … und werde gerne darauf antworten.

Ich habe mir angewöhnt, auf all diese Werbe-Sendungen nicht mehr zu reagieren. Als dies nichts nützte, musste ich kürzlich das Abonnement zweier meiner „Freunde“ löschen, weil die mir täglich zwischen 5-10 Fotos von Blumen und anderem zugeschickt haben. Ich musste es zu meinem eigenen Schutz tun!

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Mein Kampf gegen die Viren und Trojaner

Anzeichen eines Trojaner-/Virus-Befalls:

Dein Computer verhält sich eigenartig und ungewohnt. Er will zum Beispiel eine neue Version einer Software von Mozilla oder Microsoft laden, verlangt dazu „Benutzername/Passwort“. Dies sind ziemlich eindeutige Anzeichen, dass kriminelle Programme am Werk sind. Ich wüsste keinen zuverlässigen Hersteller, der vor dem Herunterladen einen „Benutzernamen und Passwort“ verlangen würde.

In diesem Falle gilt:  „Zuerst überlegen! Keine Panik! Es geht nicht um Leben und Tod!“

Unverzügliche Massname: Keine Eingabe tätigen. Den Computer unverzüglich „abschiessen“:

Durch Strom aus, Batterie entfernen oder herunterfahren so schnell wie möglich. Dann ruhig und tief durchatmen. Ein ausgeschaltener PC ist unschädlich und kann sich nicht weiter beschädigen. Wenn möglich darüber schlafen oder mit einem Fachmann das Problem erörtern. Oft bieten sich einfache Massnahmen und Aktionen an, z.B.:

  • Den PC vom Internet abhängen. Mit dem Viren-Scanner des PC’s einen Full-Scan durchführen. Der kann ein paar Stunden dauern. Die vorgeschlagenen Massnahmen durchführen. Meistens ist der PC dann sauber.
  • Den PC herunter- und hinauffahren und zur Kontrolle einen weiteren Full-Scan durchführen. Falls dieser keine weiteren Fehler anzeigt, hat man wahrscheinlich Glück gehabt.
  • Falls es bisher nicht geschehen ist, wäre nun eine Gelegenheit, einen System-Backup (vom Betriebsystem) zu erstellen. Dazu eignen sich ACRONIS (kostenpflichtig) oder die Freeware PARAGON BACKUP.

Falls sich immer noch einer dieser bösartigen Dinger auf dem Computer befinden sollte, kann man diese mit der Freeware „NORTON POWER ERASER“ oder anderen aus dem Internet empfohlenen Tools versuchen zu eliminieren. Die Suche nach Tools und Massnahmen im Internet sollte nicht mit dem befallenen PC gemacht werden, sondern einem anderen PC.,

Wiederum gilt: „Zuerst überlegen! Keine Panik! Es geht nicht um Leben und Tod!“

Meine eigenen Erfahrungen

Diesen Beitrag schrieb ich, weil ich vor wenigen Tagen auf einer dubiosen Internet-Seite einige Viren/Trojaner aufgelesen habe. Auch ich habe Blut geschwitzt. Dank NORTON ANTIVIRUS konnte ich meinen Notebook von den über 60 befallenen Stellen säubern!

Auch für mich war das kritischste und schwierigste: Keine Panik, Ruhe bewahren, um logisch zu denken

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Dtac oder „Man muss die Thais einfach lieb haben“

Die schrulligen Farangs beschweren sich oft über die Unzuverlässigkeit der Thais. Manchmal mögen sie recht haben. Die Thais sind dies eben nicht anders gewohnt.

Es gibt aber auch die andere Seite der Thais: Die Liebenswürdigkeit und Hilfsbereitschaft! Heute Montag, 30. Okt.  erlebte ich sie wieder einmal bei Dtac, meinem Telefonanbieter. Ich wollte meine Prepaid-SIM-Karte um 1 Jahr verlängern und sie bitten, mir die jetzige auf eine Nano-SIM-Karte für mein Huawei-Smartphone zuzuschneiden. Mit einer Engelsgeduld hat die Dame alle meine Wünsche erfüllt, das Handy getestet und mir dann mitgeteilt, dass sie mich bei dieser Gelegenheit aufs neue TRINET (Netzwerk mit 3 Bandbreiten und G4)  transferieren werde.

„Wieviel kostet dies?“ fragte ich zum Schluss. „Ich habe die 22 Baht (ca. 60 Cents) direkt von ihrem Guthaben abgezogen„.

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