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Hüte Dich vor Dropbox – Deine Daten sind in der Cloud nicht sicher

Dropbox ist ein amerikanischer Cloud-Anbieter, d.h. er erlaubt den synchronisierten Datenaustausch zwischen Notebook/Handy und Dropbox-Server, indem er die Daten auf seinen eigenen Servern im Ausland speichert. Am 18. Oktober 2025 hat Dropbox meinen Account „disabled“, d.h. ausser Betrieb genommen, gesperrt und alle meine Daten konfisziert.

Eine detaillierte Begründung erbrachte Dropbox bis heute nicht. Dropbox ist nicht bereit, meine anvertrauten Daten mir zurückzugeben. Es handelt sich dabei um ca. 1 TB Daten bestehend aus Korrespondenzen und Dokumente, Fotos, Computer-Daten, verschlüsselte Passworte, Homepage-Scripts etc. Ich möchte nicht mutmassen, aber frage mich dennoch: „Ob da die Trump’sche-Regierung mit ihren Einschränkungen der Meinungsfreiheit dahinter steht?

Wenn ich mir vorstelle, dasselbe würde Dropbox mit den anvertrauten Daten einer Firma anstellen. Diese Firma müsste nach einem solchen Super-Gau ihren Bankrott erklären.

PS: Wie ich soeben am 1. Nov. 2025 in der Basler Zeitung gelesen habe, wird die Schweizer Armee aus Sicherheitsgründen alle Cloud-Anwendungen in den USA abziehen. Durch das sog. „Cloud Act“ hat Trump sich das Recht genommen, auf alle Daten in amerikanischen Clouds zugreifen zu dürfen!

Cloud-Anwendungen sind Risiko-Anwendungen

Das Nutzen von Cloud-Applikationen aller Art ist hochgradig gefährlich. Die Daten liegen weit weg unter Kontrolle einer anonymen Firma und eines Landes (sprich z.B. dem Trump’schen USA). Ohne Angabe von Gründen können die Daten durch den Dienstleister gesperrt und konfisziert werden.

Das Business-Modell von Dropbox

In seiner eigenen Werbung verheisst der Cloud-Dienst Dropbox „geschützte und sichere Daten“. Ich nutzte Dropbox seit vielen Jahren und war zufrieden. Ich habe in der Vergangenheit die Nutzung von Clouds zur Synchronisierung und Archivierung von wichtigen Daten empfohlen. Dabei aber immer erwähnt, dass ich zusätzlich periodisch meine Daten auf eigene externe Magnetspeicher absichere. Dieser letzte Satz sollte mich vor enormem Datenverlust aus der Sperrung vom 18. Oktober 2025 retten.

Dropbox gehörte zu meiner festen Arbeitsumgebung auf allen meinen elektronischen Geräten. Ich benutzte Dropbox, um meine Daten auf meinen Computern und Handies zu synchronisieren. Ich hatte auf allen diesen Geräten denselben Datenstand. Ich benutzte Dropbox auch als externer, vermeintlich sicherer Daten-Safe meiner Fotos, Korrespondenz etc und dies war mein Fehler!

Wie überwacht Dropbox die anvertrauten Daten?

Im Nachhinein stelle ich fest, dass Dropbox kein Treuhänder der auf ihren Servern gespeicherten Kundendaten ist. Dropbox oder/und der amerikanische Geheimdienst durchsuchen die übergebenen Daten mit Tracking-Programme nnach bestimmten Kriterien und Suchworten, z.B. nach verbotenen Inhalten. Das heisst, die im Vertrauen übergebenen Daten werden nicht verschlüsselt und sind demnach auch vor Hackern nicht geschützt.

Dropbox sperrte meinen Account – ich verlor alle Daten

Am 18. Oktober 2025 hat Dropbox meinen Account „disabled“, d.h. ausser Betrieb genommen und gesperrt. Sie begründeten dies, weil ich unanständige und gesetzwidrige Daten abgespeichert haben soll. Den wahren Grund, ob darunter pornografische Bilder oder Trump-Hetzen oder etwas ganz anderes gemeint sind, hat mir Dropbox nie mitgeteilt? Sie meinten trocken „Ihr Entscheid ist endgültig!“ Ich habe keine Chancen, gegen einen solchen amerikanischen Konzern mit eigenen Gesetzen und Auffassungen anzukommen. Ich bin glücklich, dass ich wohlweislich alle Daten zusätzlich auf externen Speicherplatten abgesichert habe und mit einem hellblauen Auge davongekommen bin.

Empfehlung im Umgang mit Clouds wie Dropbox oder GoogleDrive

Im Gegensatz zu allen Versprechungen sind demnach die Daten in den Clouds nicht sicher. Der Hersteller kann jederzeit und fristlos, wie es in den Verträgen heisst, den Account sperren. Die Begründung ist relativ vage und geht von verbotener Pornografie bis zu Rechtswidrigkeit. Möglichereise können böse Kommentare über Trump je nach Auslegung genügen! Oder es passiert ein Fehler bei der automatischen Datenkontrolle. Dann sind ihre Daten verloren, es sei denn, sie haben diese auch auf ihrem Computer oder einem Dritt-Medium gespeichert.

Gefahren im Umgang mit Dropbox

Dropbox ist ein interessantes System. Damit lassen sich die Daten auf mehreren Computern und Handies synchronisieren. Dropbox ist aber kein Datensicherungs- und -Archivsystem!

Die Daten sind in Dropbox nicht sicher. Sie liegen offen und unverschlüsselt auf den Servern. Dropbox und/oder die amerikanische Regierung durchsuchen die Cloud-Daten mit Tracking-Programmen nach bestimmten Kriterien und Suchwörtern wie z.B. Trump, Bombe etc

Sobald du die Daten Dropbox anvertraut hast, hast Du alle Rechte auf deine Daten verloren. Dropbox behält sich das Recht vor, bei gewissen Verstössen gegen ihre Regeln (Pornographie, Rechtswidrigkeit etc) den Service unverzüglich zu sperren und alle Daten zu konfiszieren.

Meine Empfehlungen

Man muss sich klar sein, dass bei allen Cloud-Herstellern, denen man Daten anvertraut, das Risiko des gesamten Datenverlustes besteht. Sie können von einem Moment zum anderen alle Daten sperren und deren Rückgabe verweigern. Auch deren Server sind nicht gefeit vor Hacker-Angriffen, Bankrott oder eben Sperren von Dienstleistungen.

Deshalb immer eine weitere Sicherungsstufe einbauen, sei dies durch zusätzliches Sichern auf einer eigenen privaten Magnetplatte oder über einen zweiten externen Dienstleister.

Ich werde nur noch die Daten herausgeben, die ich auf allen meinen Systemen synchronisiert haben möchte: Verschlüsselte Passwort-Zugriffsdateien, Korrespondenz, aktuelle Bilder, die in Bearbeitung sind. Ich werde keine Daten auf den externen Servern archivieren. Meine Daten sollen als Original auf meinen Computern und als Kopie auf den Servern gespeichert werden. Und zusätzlich werde ich alle diese Daten regelmässig auf einer privaten Magnetplatte sichern.

Aus Schaden wurde ich klüger

Wie geht es weiter?

Ich muss auf eine Alternative umsteigen, denn ich brauche eine Synchronisation und einen geregelten Datenfluss zwischen meinen Notebooks und Smartphones. Mein Favorit ist „Google Drive“. Ich nutze bereits andere Google Produkte, so auch „Google Foto“. Mit Google wäre eine sehr hohe Integration meiner Android-Handies mit den Windows-Notebooks geschaffen, d.h. der Datenfluss zwischen den beiden Welten wäre optimal.

Nun bin ich daran, all die Hindernisse, die mir Dropbox auf den Weg gelegt hat, zu beheben. Dies sind vorallem die offenen Links zu Daten, die nicht auf meinem Notebook, sondern auf der gesperrten Cloud liegen, mühsam zu löschen. Die beste Methode dazu ist, dass ich all die Files ab meinem Daten-Archiv überschreibe. Dann kann ich die Daten löschen. Glücklicherweise habe ich die Archiv-Platte der Fotos bei mir.

Besser eine Kopie zu viel, als eine zu wenig

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13. Jan: Einbruch – Handy und Tablet sind weg !

Am Montag-Abend, 13. Jan. 2020 zwischen 18 und 21 Uhr ist mir in Hua Hin aus meinem Büro-Wohnzimmer mein Schweizer Smartphone und mein Samsung Tablet gestohlen worden ! … und dann begann mein Kampf gegen den Schweizer Staatsbetrieb „Schweizer Post“

Ich war zu Hause

Die Diebe waren extrem dreist, denn zur fraglichen Zeit war ich zu Hause. Ausnahmsweise hatte ich aber an diesem Abend vergessen, die Garten-Beleuchtung einzuschalten. Es war stockdunkel draussen. Auf welchem Weg sie in den Vorgarten/Terrasse gelangt sind, ist mir rätselhaft. Die Gartentüre im hohen Metallzaun zur Strasse war auch nach dem Einbruch abgeschlossen. Dann bleibt nur noch das Überklettern des Metallzaun mit seinen spitzigen Widerhaken und die etwa 2.20m hohe Mauer zum Nachbarhaus übrig. Beides sind schwer zu überwindende Hindernisse. Ich habe davon nichts bemerkt.

Wie auch immer sie auf den Vorplatz kamen, sie warteten ab, bis ich mich aus dem Wohnzimmer in die Küche oder die Toilette begab. In dieser kurzen Zeit haben sie die nicht abgeschlossene Haustüre geöffnet, sind ins Wohnzimmer gegangen und haben die beiden Geräte, die auf meinem Arbeitsplatz lagen, zusammengerafft und sind wieder abgehauen. Das ganze muss nur Sekunden gedauert haben.

Die Einbrecher haben es nur auf die beiden Kleingeräte abgesehen, denn sie liessen nicht nur meinen Computer zurück, sondern auch mein Thai-Handy, das eben zum Laden an der Ladestation hing, sowie meine daneben liegende Herrentasche mit dem Geldbeutel zurück.

Ich kam mir vor wie ein Trottel

Als mir am späteren Abend der Verlust des Handys und Tablets aufgefallen ist, kam ich mir wie ein Trottel vor. Im ersten Moment dachte ich sogar an einen Scherz mit versteckter Kamera. Dann überlegte ich mir, ob bei mir im Kopf alles noch in Ordnung sei! Dann durchsuchte ich alle meine Räume auf den Knien. Ueberlegte mir, wo ich das Handy zum letzten Mal benutzt hatte. Erstaunt war ich, dass ich mein Handy nicht anrufen konnte, um seinen Standort zu identifizieren! Ob ich das Handy wohl beim Einkaufen verloren hatte? Nein, ich erinnerte mich, dass ich wenige Minuten vor 18 Uhr mit meinem Schweizer Handy einen QR-Code einscannte und überrascht war, dass dies funktionierte. Dann entdeckte ich, dass meine Mücken-Türe beim Hauseingang ganz gegen meinen Gewohnheit nicht ganz geschlossen war.

Nachdem ich bestimmt 2 oder 3 Stunden in- und ausserhalb des Hauses gesucht hatte, legte ich mich ins Bett. Es war kurz nach Mitternacht. Ich war etwas beruhigt, denn ich besass noch mein Notebook mit all meinen Daten, zudem mein Thai-Handy und mein zweites Schweizer-Handy, das ich als Reserve mitgenommen hatte. Wer hätte gedacht, dass dieses Handy mit ALDI-SIM-Karte einmal eine wichtige Aufgabe übernehmen könnte. Ich wusste, das ganze war einfach ärgerlich

Mein Schweizer Handy ist seither nicht mehr anrufbar. Die Diebe müssen die SIM-Karte entfernt haben. Am nächsten Morgen habe ich von meinem Notebook aus den Link der Dropbox und Evernote zu den beiden Geräten gekappt, sowie im Facebook ein neues Passwort gesetzt.

Mein Schaden

Der materielle Schaden ist das eine. Dümmer ist es, dass ich meine Elektronische Post sowie die Schweizer Bankgeschäfte nicht mehr abwickeln kann, denn die zugeschickten Sicherheitscodes gehen aufs Schweizer Handy. Im Fall des eBankings hatte ich aber Glück im Unglück, denn ich konnte auf dem Thai-Handy mein Schweizer-Bank-Zugriffs-System einrichten und damit weiterhin meine Bankgeschäfte tätigen. Einzig der Monopolist „Post“, über den ich den Service „ePost Office“ nutze, spielt auf Zeit und hält mich hin. Ich berichte weiter unten darüber. Zudem bin ich bis zu meiner Rückkehr in die Schweiz über meine Schweizer Tf.-Nummer nicht mehr erreichbar und WhatsApp funktioniert nicht mehr.

Meine Lehren

Ich versuche in solchen Fällen, immer meine Lehren zu ziehen. Bewährt hat sich mein Daten-Sicherungskonzept. Bewährt hat sich, dass ich über meine Handys keine Geschäfte abwickle, d.h. der Dieb kann mit meinem Handy/Tablet nichts anfangen, auch wenn er das Zutritts-Passwort auf die Geräte überwinden sollte. Auch ich hing durch dieses Missgeschick nicht in der Luft. Ich musste einzig die Links zur Dropbox und Evernote kappen!

Die Frage stellte ich mir: Was wäre passiert, wenn sie mein Notebook gestohlen hätten? Dies wäre schon etwas dümmer, denn über mein Notebook wickle ich alle meine Geschäfte ab. Mein Notebook ist mein mobiles Büro! Ich hätte ein neues Notebook kaufen und aufsetzen müssen, was 1-2 Tage gedauert hätte. Alle meine Daten sind verlustfrei ausgelagert. Ob ich aber die wichtigsten dazu notwendigen Basis-Passworte auswendig kennen würde?

Dies muss ich lösen. Die sichere Abspeicherung der wichtigsten Einstiegs-Passwörter für die Notebooks und die wichtigsten Applikationen. Es sind etwa 6 Passworte!

Zudem werde ich aus Sicherheitsgründen nächstes Jahr 2 Notebooks mit derselben Installation mitnehmen.

Meine Probleme mit der Schweizer Post (Stand 24.1.2020)

Ich nutze bei der Schweizer Post den Service „ePost-Office“. In diesem wird mir die Post eingescanned und digital zugeschickt. Dazu sendet die Post zur Identifikation einen Sicherheitscode an mein Schweizer Handy, das eben gestohlen worden ist. Ich kann nun meine Briefe nicht empfangen und lesen, bis die Handy-Nummer gewechselt wird. Eigentlich eine kleine und einfache Sache, aber für die Schweizer Post eine Hürde, die sich auch nach 2 Wochen nicht bewältigen kann. Ein Mail nach dem anderen mit neuen Vorschlägen, aber nichts funktioniert! Nun geben sie zu, dass sie die Nummern-Vergabe ausgesourcet haben, an eine externe Firma und damit auch die Verantwortung. Ich stehe vor einer Wand! Für mich ein Betrug, denn ich habe einen Vertrag mit der Schweizer Post abgeschlossen.

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Blue-Screen, aber dank „Acronis“ keine Daten-Verluste

Ich wollte nur schnell die USB-Anschlüsse an meinem Notebook deaktivieren und sie dann wieder in Betrieb nehmen, weil sie meine Foto-SD-Card nicht mehr akzeptierten. Aber dieser Vorgang ging ganz gewaltig in die Hosen. Mein Notebook resp. das Betriebssystem WIN-10 liess sich nicht mehr starten. Stress und Schweissausbrüche bei mir waren die Folge, obwohl ich ja noch einen Reserve-PC bei mir und ein paar System-Sicherungen hatte. Aber dumm war die Situation schon.

Etwas hatte ich aber nicht gedacht und zu Hause gelassen: einen UNIX-Stick, mit dem ich von aussen unter UNIX ins Notebook gelangen konnte.

So machte  ich mich auf den Weg in die „Shopping Mall“, wo es im 3. Stock IT-Spezialisten alles Art hatte. Letztes Jahr hatten sie mir an meinem Notebook die Tastatur ausgewechselt, als die Putzfrau beim Staubsaugen der Tastatur 2 Tastenknöpfe einsaugte.

Der dortige Supporter war wie gewohnt sehr hilfsbereit, konnte mir aber nicht direkt helfen. Er erzeugte für mich jedoch auf einem USB-Stick eine UEFI-Windows-Version. Mit der konnte ich meinen PC extern starten und auf die Daten und Programme zugreifen, mit denen ich anhand eines Acronis-Backup vom November das Systen wieder herstellen konnte.  Für 1 Stunde Arbeit, den Stick und die UEFI-Version verlangte er 500 Baht, das sind etwas 15 Euro.

Zu Hause konnte ich dann problemlos meinen Acronis-System-Safe vom 17. November 2017 starten resp. installieren. Nach 1 Stunde Arbeit konnte ich aufatmen.

Ohne diesen System-Safe hätte ich Windows mit allen Programmen neu installieren müssen. Eine mehrtägige Arbeit. Das Tool „Acronis-True-Image“ kostet nicht einmal 40 Euro! Gut angelegtes Geld!

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