Oft steht ein Fotograf vor dem Problem, dass extreme Lichtverhältnisse die Fotos versauen. Man kann sie bearbeiten wie man will, sie bleiben an manchen Stellen zu dunkel oder zu hell. Das Bild bleibt unbefriedigend. Dieses Problem löst die HDR-Technik.
HDR (High Dynamic Range) bezeichnet eine Technik zur Darstellung bzw. Aufnahme von Bildern mit besonders hohem Kontrast- und Dynamikumfang. Sie hellt dunkle Bereiche auf und dunkelt zu helle Bereiche ab, um feine Details, sattere Farben und eine natürlichere Lichtstimmung zu zeigen.
Einer der Vorreiter dieser Technologie war die Software „Photomatix“ anfangs der 2000er Jahre. Man musste dabei mindestens 3 Bilder mit unterschiedlicher Blende/Verschlusszeit aufnehmen. Am besten ab Stativ von unterbelichtet bis überbelichtet. Photomatix führte diese Bilder in einem Bild mit grosser Dynamik zusammen. Die Ergebnisse waren überraschend gut.
Heute unterstützen diese HDR-Technologie viele Fotoapparate, auch meine Canon, indem sie 3 Bilder schiessen und diese im Fotoapparat zusammensetzen. Mit dieser Automatik bin ich jedoch nicht so glücklich und ziehe die RAW-Fotografie vor. Dabei nutze ich Softwaren wie z.B. „Affinity Photo 2“, um aus dem RAW-Bild 3 Bilder zu machen: überbelichtet, normal belichtet und unterbelichtet. Diese kann ich in der Software je nach Vorschaubild neu zu einem hochwertigen Bild zusammenzusetzen lassen. Diese Technik ist spitze.
