Die Thais schauen Tag und Nacht TV. Sendungen voller Werbung und aus Sprachgründen für mich unverständlich. Seit ein paar Jahren nutze ich meinen hauseigenen Internet-Anschluss fürs europäische Fernsehen. Anfänglich nutzte ich mein zweites Notebook und seit letztem Jahr einen Mini-PC. Diese sind mittlerweilen sehr klein 16x17x5cm und leicht. Sie haben die volle Leistung eines Grossen, haben aber im Koffer problemlos Platz.
Mit dieser Installation kann ich ohne Kostenfolgen die meisten deutschsprachigen Sender wie SRF, ZDF, ARD, Welt, NTV, RTL, ORF, Eurosport, Sport etc konsumieren.
Billig ist nicht immer kostengünstig
Letztes Jahr habe ich es mit einem Billig-Angebot „CL-Mini-PC“ von um die Fr. 300.– versucht, aber seine Leistung genügte nicht, um die Internet-Bilder zeitgerecht aufzubereiten. Während die Stimmen klar und deutlich zu verstehen waren, ruckelten und zuckelten die Video-Bilder. Es war unbefriedigend. Meine Analyse: Der Prozessor war zu schwach und konnte die Bilddaten nicht zeitgerecht verarbeiten.

Während des Sommers 2025 habe ich einen viel stärkeren Mini-PC „Blackview MP200“ mit starkem Intel i9-Prozessor unter Windows11, den ich bei Digitec für Fr. 509.– kaufte, aufgesetzt und in Betrieb genommen. Es zeigte sich schnell, dass diesmal alles klappte. Die Bild-Übertragung funktionierte auch bei feinster HD-Auflösung tiptop. Die Archivierungs-Funktion war sowieso kein Problem. Kurzum, ich war zufrieden.
Das Besondere mit meiner Mini-PC-Installatio n ist, dass ich die kleine Kiste im Koffer mitnehmen und an Ort und Stelle ohne Schwierigkeiten aufstellen kann. Ich brauche einzig einen Fernseher mit HDMI-Anschluss, das haben mittlerweile alle Geräte, eine Tastatur und Maus.
Ueber Internet lassen sich alle grösseren Fernsehanstalten wie ZDF, ARD, RTL, ORF, WELT, NTV, SRF, Eurosport etc Live oder als Konserve anschauen. Es braucht als Software einzig eine VPN-Software, um der einheimischen Fernsehanstalt vorzugaukeln, man befinde sich in dessen Land. Ich habe neben „Nord-VPN“ das Gratis-TV-Programm „Zatoo“ im Einsatz.
Alternativen
Es gibt aber auch andere Vorgehensweisen. So haben die meisten neuen Fernseher einen Android-Prozessor, der den Zugriff ins Internet erlaubt. Der Nachteil ist einzig, dass es recht aufwendig ist, die dafür notwendigen Softwaren wie ein VPN-Programm zu installieren.



