Ich hatte einen Direktflug in die Schweiz mit der Swiss gebucht und erwartete keine grösseren Probleme bei Ausreise und Flug. Aber weit gefehlt. Die Thai-Immigration machte mir einen grossen Strich durch die Rechnung.
Um 10 Uhr hatte ich im Aranta Airport Hotel den Hotel-Bus zum Flughafen Suvarnabhumi gebucht und war somit rund 3 Stunden vor Abflug auf dem Flughafen. Ich freute mich darauf, die Wartezeit in der grossartige Thai-Lounche zu verbringen. Das CheckIn und die Gepäckabgabe funktionierte ebenfalls problemlos. Mein Weg führte über die Fast-Track zur Gepäck- und Pass-Kontrolle. Diese ist ganz links aussen bei der CheckIn-Reihe A/B. Ich kannte diesen Weg aus den Vorjahren, denn sie führt direkt zu recht neuen und sauberen Thai-Lounche.
Aber vorher ging es durch die Online-Passkontrolle. Eigentlich problemlos. Man legt den Pass auf das Lesegerät, das den Inhalt mit den Daten der Immigration kontrolliert. Bei mir stimmte etwas nicht. Ich musste zum Immigration-Schalter. Dort wurde ich zu einem höheren Immigration-Officer im Back-Office weitergereicht. Damit begann ein 1-stündiges Warten unter grösstem Stress.
Im Büro des Immigration-Officer
Was war wohl los? fragte ich mich. Auf meine Frage, was denn vorliege, zeigte mir der Officer auf den Einreise-Stempel „16. Sept. 2025“ in meinem Pass. Dies sei das Problem. „Ob ich nachweisen könne, dass ich zu diesem Datum in Thailand eingereist sei?“ Ich fühlte mich in einem falschen Film. Ich muss nachweisen, dass ich korrekt in Thailand eingereist bin? Wofür war denn das TDAC-Formular gut? Die Immigration dreht ihre Verantwortung und Zuständigkeit um? Eine Frechheit und eines Rechtsstaates unwürdig! In meinem Hirn ratterte es. Ich bangte bereits um meinen Flug nach Hause.
Dann kommt mir in den Sinn, dass ich mein offizielles TDAC-Einreise-Formular noch in der Handtasche liegen hatte. Dies war ein reiner Zufall. Ich hatte diesen Ausdruck gestern in der Hand und wollte ihn wegwerfen, da das TDAC veraltet und ich es nicht mehr brauchen würde. Ich tat es nicht, denn man weiss ja nie! Dies war mein Glück!
Nun stand auch ein zweiter Officer um den Bildschirm und die Chefin der Immigration gesellte sich dazu. Sie mutmassten und machten mit ihren Handy’s Fotos von den Computer-Masken und meinem TDAC-Ausdruck. Ich wusste immer noch nicht, was los sei. Dann wurden von mir ein Foto gemacht und die Fingerabdrücke genommen. Nach langem Hin und Her gab man mir den Pass und die Boardingkarte zurück …. und erlaubte die Ausreise! Ohne sich zum Problem zu äussern!
Wo lag das Problem?
Zuerst wollte ich mich zurückhalten, nahm aber dennoch den Mut zusammen und fragte, wo eigentlich das Problem lag? Ob ich irgendetwas falsch gemacht hätte? Fragte ich. „Nein gar nicht“, meinte der Officer lächelnd und erklärte: „Ihr Einreise-Daten-Record war nicht auffindbar. Sie waren gemäss Computer inkognito in Thailand. Unser Computer System hat diese Daten verloren und wir mussten diese Daten nacherfassen. Ich hätte nichts falsch gemacht. Es sei ein Fehler der Immigration gewesen!“
Entlassen zur Ausreise
Mir fielen Berge von Steinen von meinem Herzen. Wir plauderten noch etwas, dann verabschiedete ich mich von der Immigration und ich ging schnellen Schritten in die Thai-Lounche, wo ich mich vom erlittenen Schreck etwas erholte.
Der Rest meiner Reise ist schnell erklärt. Alles klappte bestens, auch der Flug nach Zürich. Pünktlich um 19:15 Uhr landete die Swiss in Zürich. Wenig später stieg ich in den Zug nach Zürich HB und dort in den ICE nach Basel. Um etwa 22 Uhr öffnete ich die Türe zu meiner Wohnung, wo ich zu meiner Ueberraschung einen Teller mit belegten Brötchen und einen zweiten Teller mit feinem Obst von Rosmarie fand. Rosmarie ist die gute Seele im Hause, in dem ich wohne. Sie leerte meinen Briefkasten während meiner Abwesenheit.
+++ Honda-Scooter +++ Fitness und Schwimmen +++ Israel +++ Massage +++ Wasserdruck +++ Orchideen-Paradies +++ Jetlag +++ Mögliches Unwetter +++ Orchideen +++ Schweizer Fernsehen am Fernseher +++ Zu Hause in Hua Hin +++ Ankunft in BKK +++
Di, 30. Sept: Oel-Wechsel an meiner Honda
Einmal im Jahr lasse ich das Oel in meiner 13-Jahre alten „Honda Click 125i“ wechseln und bezahle dafür inkl. Arbeit 280 THB (SFr. 7.50), wovon auf die Arbeit nur 60 THB resp. SFr. 1.50 entfallen. Jedes Mal stelle ich danach fest, dass der Motor leiser vor sich hinschnurrt. Ja, vielleicht war etwas wenig Oel im Motor. Anfang November muss ich zum thailändischen TÜV
Meine Honda Click 125i
Mo, 29. Sept: Start mit Fitness und Schwimmen
Noch letztes Jahr war ich in Hua Hin in keinem Fitness-Center angemeldet. Dies habe ich nach meiner Rückkehr gebüsst, denn ich war untrainiert mit „schlaffen Muskeln“. Für dieses Jahr habe ich dies geändert: Ich meldete mich beim „Hua Hin BodyFit 88“ für 5 Monate an und bezahlte dafür 6’180 THB, das entspricht etwa SFr. 170.–. Ich hatte Glück, weil ich noch vom tieferen Low-Saison-Preis profitierte. Ab 1. Oktober sind die Preise höher. Bin gespannt, wieviel es ausmacht. Ich habe heute 1 Stunde trainiert und einen guten Eindruck von den Geräten bekommen. Erstaunt war ich, wieviele Thai-Frauen trainierten. Meist Junge Hübsche und ganz wenige ältere Damen.
Anschliessend fuhr ich mit dem Roller zurück nach Hause, zog Badehosen an und ging ins nahe Schwimmbad schwimmen. Dort kostet der Monatsbeitrag 500 THB, entsprechend SFr. 13.–. Es war ein gelungener Sportstag
Um etwa 11 Ihr war ich zurück, machte mein feines Frühstück und legte mich auf die Terrasse zum Schönheitsschlaf. Ich gebe zu. Es war ein harter Vormittag.
Die Wut auf den israelischen Vernichtungs-Krieg nimmt zu
Endlich läuft etwas auf der Weltbühne. Von allen Seiten wird das israelische Vorgehen und die gezielte Vertreibung/Vernichtung der palästinensischen Bevölkerung kritisiert. Massive Mssnahmen werden geplant oder wurden bereits ergriffen. Man spricht vom Ausschluss Israels von Veranstaltungen. Nethanyahu wird als Kriegsverbrecher ausgeschrieben! Ich finde dies richtig. Ihr kennt meine klare Meinung: Israel ist ein Unrechtsstaat und ist daran, die palästinensiche Bevölkerung zu vernichten.
Einzig Deutschland lässt sich weiterhin von Israel und den einhemischen Juden-Vertreter erpressen, lässt es bei ein paar kritische n Worten bleiben und versteckt sich hinter der sog. moralischen Verantwortung gegenüber Israel. Armseliges Deutschland. Gerade Deutschland müsste Israel in die Schranken weisen und das Genozid am palästinensischen Volk verurteilen. Denn Deutschland hat dieselbe Vergangenheit und Erfahrung mit Vernichtung von Volksgruppen!
Sa, 27. Okt: Erste Oel-Massage
Für die Bayern gehört ein Mass Bier zum Leben, bei mir in Thailand eine thailändische Oel-Massage. Ich war heute Nachmittag bei Mam, die mich bereits letztes Jahr bestens durchknetete. Mit Tigerbalm massierte sie und liess keine Stelle an meinem Körper aus. Nach 1 Stunde war ich wie frisch geboren.
Ich mag solche Massagen und leiste sie mir 1-2 x pro Woche. Sie sind hier günstig zu haben: 300-400 THB, das sind etwa SFr. 8-11. Massagen mit Extras ha ha ha ha kosten aber mehr!
Sa, 27. Sept: Deutsche Bundestagssitzungen am TV – die schrille Weidel
Diese Woche hatte ich viel Zeit, m Fernsehen die Deutschen Bundestagssitzungen zu verfolgen. Viele von Euch werden den Kopf schütteln. „Hat denn der nichts besseres zu tun?“ Ich kann beruhigen, durch die Zeitverschiebung beginnen die Uebertragungen erst nachmittags. Aber Kopf schütteln könnt ihr ob dem gehörten. Es war zum Kotzen, welche Kinderstube praktisch alle AfD-Sprecher auspackten. Sie demonstrierten, warum die restliche Welt viele der Deutschen nicht mag! Wir Schweizer nennen diese, nebenbei bemerkt, „Sauschwobe“.
Am extremsten war die Alice Weidel. Ihre von Hass und Abscheu auf alles was sich in Deutschland bewegt, in schrillen Worten gehaltene Rede war fast ungeniessbar. Dabei ist mir bei den Bild-Einstellungen aufgefallen, dass ihr seitliches Profil und ihre Mimik stark dem Nazi-Propaganda-Minister Josef Goebbels glich. Welch Zufall, denn ihre Worte hätten auch von ihm stammen können!
Alkohol-Verkauf und -Verbot
In Thailand darf Alkohol nur zwischen 11:00 und 14:00 Uhr sowie zwischen 17:00 und 24:00 Uhr verkauft und konsumiert werden. Außerhalb dieser Zeiten, also zwischen 14:00 und 17:00 Uhr, sowie an bestimmten buddhistischen und Wahltagen, ist der Verkauf und öffentliche Konsum von Alkohol verboten.
Fr, 26. Sept: Niedriger Wasserdruck
Seit ein paar Tage ist der Wasserdruck, der aus dem öffentlichen Netz kommt, niedrig. Kein Problem beim Duschen und Geschirrwaschen, aber die Waschmaschine braucht doch recht viel Wasser. Dazu habe ich währenddessen begonnen, die Wasser-Pumpe während des Waschens einzuschalten. Ich möchte sichergehen, dass das Waschmittel vollständig herausgespühlt wird.
Nachtrag. 28. Sept: Es scheint, dass die Gemeinde den Wasserdruck gezielt senkt. Um Wasser zu sparen? glaube ich weiger, eher um eine Reparatur an einem der beiden Pumpwerke durchzuführen.
Do, 25. Sept: Mein Orchideen-Paradies
Vergangenes Jahr lebte ich erstmals in einem Orchideen-Paradies. Ihr erinnert Euch an die grossartigen Bilder. . Etwas ausserhalb von Hua Hin habe ich heute gemeinsam mit Pitta frische Orchideen eingekauft. 27 Orchideen , die meisten mit unverblüten Rispen, habe ich in Töpfe setzen lassen und dafür nur 1’550 THB (das sind etwas SFr. 40.–) bezahlt. Diese werden nun wachsen und nacheinander Blüten aller Farben öffnen …. bis ich in Kürze wieder ein Orchideen-Paradies um mich herum haben werde.
In derGärtnerei
Do, 25. Sept: Schlafen, Jetlag
Es wird von Nacht zu Nacht besser. Anfänglich erwachte ich unzählige Male, bis ich nach Mitternacht zwischen 2-3 Uhr morgens tief einschlafen konnte. Dies ist meine europäische Zeit, nämlich 22 Uhr, in der ich ormalerweise ins Bett gehe. Nun geht es bereits besser. Mein Körper passt sich laufend an. Es scheint, dass ich diese Nacht recht tief schlief und nur 2-3 mal kurz erwachte. Ich habe meine Erfahrung gemacht, dass der Jetlag von Europa nach Thailand etwas 2 Wochen dauert. Der umgekehrte nach Hause in die Schweiz nur ein paar Tage.
Nachtrag 28. Sept: Heute nach benahe 2 Wochen Thailand habe ich erstmals durchgeschlafen, mit einem kleinen Pipi-Unterbruch
Mi, 24. Sept: Glück mit dem aktuellen Wetter
Nun bin ich bereits mehr als 1 Woche in Thailand. Sowohl in Bangkok also auch seit vergangenem Freitag in Hua Hin darf ich mit dem Wetter zufrieden sein. Es hat nur kurz 2x in Hua Hin geregnet. Aber die Temperaturen sind immer noch recht hoch. Nachts zwischen 25-30o Celsius und tagsüber darüber.
Di, 23. Sept: Wo ist die nächste Abfall-Tonne?
Blaue Abfall-Tonnen
In Hua Hin stehen überall blaue Abfall-Tonnen herum, in die man die Abfallsäcke hineinwirft. Periodisch werden diese von Gemeindefahrzeugen entlehrt. Dazwischen suchen die Abfall-Sammler nach brauchbaren Abfällen wie Glas, Blech, Plastik und Papier/Karton.
Heute wollte ich meinen ersten Abfallsack wegschmeissen. Aber Ohhh weh, die Abfall-Container am gewohnten Platz waren weg. Wegrationalisiert sagt man dem. Ich musste mit dem Roller herumfahren, bis ich einen am Klong fand.
Di, 23. Sept: Unwetter befürchtet
Mit Windböen von bis zu 265 Kilometern pro Stunde und Starkregen steuert der Super Typhoon Ragasa von China auf den Norden der Philippinen sowie auf China und Taiwan zu. Im chinesischen Shenzhen müssen 400.000 Menschen evakuiert werden. Vorallem das Gebiet nördlich von Bangkok wird zwischen Freitag und Sonntag betroffen sein. Im Norden wird grosse Vorsorge betrieben. Staudämme werden teilweise entleert, Einwohner evakuiert. Dabei nimmt Thailand keine Rücksicht auf die Bewohner. Die Wasser aus den Stauseen überschwemmen mittlerweilen grosse Teile des Norden. Sogar Ayutthaya steht unter Wasser!
Es könnte sein, dass auch ich in Hua Hin am Samstag/Sonntag von grösseren Regenschauern betroffen sein werde. Ich habe heute beobachtet, dass der hiesige Wasser-Kanal für das Oberflächenwasser mit grossen Maschinen (Bagger) von Unkraut befreit und bereit gemacht wird.
Nachtrag vom 28. Sept: Es scheint, dass das Unwetter Hua hin nicht einmal gestreift hat. Gestern Nacht habe ich ein paar Wassertropfen gezählt, und nicht mehr. In den Strassen von ChiangMai hingegen stand das Wasser teilweise bis 1 Meter hoch.
Mo, 22. Sept: Pitta und die Orchideen vom letzten Jahr
Heute brachte mir Pitta die Hänge-Orchideen vom letzten Jahr zurück. Sie sind wieder in voller Blüte und haben sich in der Regenzeit bestens erholt und neue Rispen wachsen lassen. Grossartig! Als ob die Blumen auf mich gewartet hätten
Pitta brachte aber auch geräuchten Fisch zum Abendessen mit. Wunderbar hat dies geschmeckt. Ein Festessen!
23. Sept. 2025: Orchideen vom letzten Jahr in neuer Blüte
So, 21. Sept.: Termin im Bangkok Hospital für Makula-Spritze
Gestern war ich beim Augenarzt und heute im nahen Bangkok Hospital, um den Termin für die nächste Makula-Spritze zu fixieren. Am Freitag, 3. Oktober nachmittags um 14:40 Uhr ist es wieder soweit. Wie üblich muss ich die Kosten zum voraus bezahlen. Ich kann sie von der Krankenkasse wieder einfordern, sobald ich zurück in der Schweiz bin. Es sind doch 144’000 THB, entsprechen etwa Fr. 3’600.– pro Monats-Doppelspritze
So, 21. Sept: Elektronik-Probleme und Fernsehen-einrichten
Wie jedermann lade ich meine Handies über einen Ladeadapter. Zusätzlich kontrolliere ich über eine App auf demselben Handy die jeweilige Ladeleistung. Sobald die Ladeleistung über 1’000 mA steigt, bin ich zufrieden. Diesmal kam sie jedoch nicht über 750 mA und der Ladevorgang dauerte ewig. Bis ich zufällig die Kabelverbindung zum Ladeadapter berührte und feststelle, dass der Stecker sehr heiss war! Defektes Kabel, war meine Diagnose. Ich wechselte die Kabel aus und prompt war alles in Ordnung. Das alte Kabel habe ich entsorgt.
Am Nachmittag hatte ich Zeit und Musse, meinen grossen Fernseher an den mitgebrachten Mini-PC anzuschliessen, um über Internet die gewohnten Schweizer oder Deutschen Fernseh-Stationen anschauen zu können, denn mit dem Thai-Fernsehen werde ich nicht glücklich. Schnell war alles angeschlossen und über HDMI-Kabel verbunden. Aber ich sah kein Windows-Bild auf dem Fernsehen.
Ich wechselte alles aus und suchte in den Einstellungen. Vor lauter Aufregung lief mir der Schweiss herunter. Nichts half. Ich überlegte mir bereits, einen Profi kommen zu lassen, oder ein neues HDMI-Kabel zu kaufen, weil die Kontakte möglicherweise nicht mehr sauber sein könnten. Ja, die Kontakte! Dies war meine letzte Eingebung. Ich steckte die HDMI-Stecker auf beiden Seiten mehrmals ein und aus bis zum Anschlag. Bis auf einmal der Fernseher reagierte und das langersehnte Windows-Bild anzeigte. Es war ein Kontakt-Problem. Bin zufrieden mit mir. Alles läuft nun bestens. Der neue Mini-PC arbeitet brav und bringt höchstauflösende Bilder. Ich schaute mit Genuss der Marlene Heusser zu, wie sie Zeitfahr-Weltmeisterin wurde.
Sa, 20. Sept: Dr. Pairat und Haus einrichten
Ich hatte riesig Glück, denn mein hiesiger Augenarzt Dr. Pairat schliesst morgen Sonntag seine Praxis bis Ende September. Dies teilte er mir per eMail mit. Heute besprach ich mit ihm meine nächste Makula-Injection anfangs Oktober im Bangkok Hospital.
Den restliche Tag verbrachte ich mit einräumen. Die Koffer sind leer und alle Kleider aus den Containern wieder in die Schränke verteilt. Nun herrscht nur noch ein kleines Chaos, aber überschaubar… ha ha ha. Nächstes Jahr muss ich mit weniger Material kommen. 30 kg wog der grosse Koffer. Ich werde älter und bin nicht mehr derart kräftig. Ich muss das Gewicht unter 20 kg bekommen.
Es ist warm in Hua Hin. In der Nacht um die 28-30 Grad und tagsüber darüber. Es ist recht windig! Es regnete 2x kurz.
Fr, 19. Sept: Transfer von Bangkok nach Hua Hin
Bisher hatte ich Glück mit dem Wetter. Auch heute gabs kein Regen in Bangkok. Mit dem Taxi von Mr. Chao gings nun nach Hua Hin. Um 9 Uhr starteten wir und trafen um etwa 12:30 Uhr in Hua Hin an. Pitta haben wir unterwegs in ihrem Haus in Cha Am abgeladen. Ich will fuhr alleine weiter, denn ich will alleine und gemütlich das Haus einrichten und bereit stellen. Als ich ankam, war alles blitzblank und der Kühlschrank mit Bier und Wasser gefüllt. Nun ging es nur noch die wichtigsten Lebensmittel wie Eier, Würstchen, Joghurt, Sweet & Sour Chili, Oel, Orangensaft, Corn-Flakes etc einzukaufen. Mein Honda-Roller überraschte mich einmal mehr, als er beim ersten Versuch nach rund 6 Monaten sofort ansprang.
Unterwegs auf unserer Fahrt nach Hua Hin eine kleine, aber für Thailand typische Episode: Auf der Autobahn fuhr mein Taxi-Driver Mr. Chao unerwartet von der Schnellstrasse ab und umfuhr sichtlich eine Stelle auf der Ueberlandstrasse. Auf meine Frage erzählte er, dass dort täglich eine Polizei-Kontrolle stattfinde, um private Taxis, wie er einer war, herauszufischen und mit 700THB je Monat zu büssen. Mit dem kleinen Umweg zum nahen Tempel umgehen die Thais die Kontrollen und die Korruption in Thailand.
Abends ging ich Essen und traf dort meine Nachbarn Frank und Toto. Es gab viel zu erzählen. Wie sein Leben nach dem Tode seies Freundes Ko van der Krabben verläuft, seine Zukunftspläne und seine Gesundheit. Gegen 20:30 kam ich nach Hause, todmüde und schlief im frisch angezogenen Bett wunderbar!
Do, 18. Sept: Bangkok – Jim Thompson-Haus und Shopping
Seit Jahren stand das Jim Thompson-Haus auf meiner Besucherliste. Heute morgen war es soweit. Mit dem Boot auf dem letzten noch erhaltenen Wasserweg „Klong Sean Saep“ fuhren wir zum Haus des Jim Thompson. Es war nur 1 Station, aber wiederum ein Erlebnis auf dem Schmutz-Dreckwasser. Und kostete nur 12 THB, das sind etwa Fr. -.30.
Wir buchten einen Eintritt mit Führung à 250 THB pro Person (etwa Fr. 8.–). Ein stolzer Preis auch in Thailand aber es war interessant. Mehr nicht. Ob ich den Besuch jemandem empfehlen würde? JEIN, nur in 3. Priorität nach den grossen Tempeln und Shopping
Jim Thompson war ein amerikanischer Unternehmer in Bangkok, der die thailändische Seidenindustrie wiederbelebte und eine beeindruckende Kunstsammlung zusammentrug. Er lebte in einem einzigartigen Haus aus sechs traditionellen thailändischen Teakholzhäusern, das heute als Jim Thompson House Museum eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Bangkoks ist und auch als Heimatmuseum dient. Sein Leben endete abrupt, als er 1967 in Malaysia verschwand, ein Rätsel, das bis heute ungelöst ist.
Anschliessend ging es nach einer Mittagssuppe nochmals ins Shopping. Diesmal wurde ich fündig. Eine hellgraue Reise- und Trecking-Hose, sowie 2 blaue Shorts für zusammen 1’960 THB und 5 Kurzarm-Hemden zu zusammen 1’900 THB (etwa Fr. 55.–), wobei sich unter den Hemden zwei gelbe und weisse Camel-Shirts befanden.
Mi, 17. Sept: Schweizer Botschaft und Chinatown
Bereits um 9 Uhr hatte ich einen Termin bei der Schweizer Botschaft. Es ging um die Erstellung meines Rentenbescheids für die nächste Visum-Verlängerung. Alles klappte tiptop und kostete 1’600 THB (ca Fr. 40.–). Es bestätigte sich, dass man sich vorzeitig anmelden muss, um stundenlange Wartezeiten zu vermeiden.
Anschliessend gings weiter mit dem Skytrain BTS und der Untergrundbahn MTR bis zum Wat Mangkon im Chinatown, wo wir ins Gewusel eintauchten. Grosses Treiben herrschte dort. Wir sahen viel mehr als letztes Jahr. Ein endloser Markt mit allem, was man sich wünschen kann. Pitta wurde mehrfach fündig. Von getrockneten Pilzen bis zu prächtigem Fake-Schmuck.
Nach eine Ruhezeit im Hotel, gings nochmals ins Einkaufs-Gewühl und zum Essen.
Mo/Di, 15./16. Sept. : Reise nach Thailand
Ich habe erstaunlicherweise gut und tief auf den heurigen Reisetag, Montag, 15. Sept. geschlafen. Vermutlich weil ich heute Morgen viel Zeit hatte, bis ich meine Reise beginnen konnte.
Die Reise verlieft mit Ausnahme der Wartezeit im Swiss-Flugzeug, bis es abheben konnte, normal. In dieser Zeit erhitzte sich aber die Kabine auf gefühlte 40 Grad und darüber. Mich hat die Hitze trotz Business-Klasse arg mitgenommen. Geärgert hat mich das Swiss-Personal, das kein Verständnis zeigte oder sich gar entschuldigte für dies Desaster.
Erwähnenswert ist auch das TDAC-Form, das man zu Hause ausfüllen und der Immigration in Bangkok vorweisen musste. Ich habe noch nie derart viele Touristen gesehen, die zurückgewiesen wurden, weil irgendetwas im Formular nicht stimmte.
Detaillierter berichte ich im Bericht „15./16. Sept: Flug nach BKK – Swiss-Desaster – TDAC-Internet-Form„
Ich habe erstaunlicherweise gut und tief auf den heurigen Reisetag, Montag, 15. Sept. geschlafen. Vermutlich weil ich heute Morgen viel Zeit hatte, bis ich meine Reise beginnen konnte.
Swiss: Keine Klimaanlage
Um 12:33 Uhr fuhr die SBB mich zum Zürich Flughafen und um 18:25 Uhr startete die Swiss Boeing 777 mit 30-minütiger Verspätung zum 11-stündigen Flug nach Bangkok. Davor aber Horror am Boden nach dem Einsteigen ins Flugzeug, denn in der Swiss-Maschine funktionierte die Klimaanlage nicht, solange die Triebwerke nicht liefen (nach Aussage des Captains). Es war drinnen heiss, gefühlte 40 Grad oder darüber. Das Wasser lief einem hinunter. Mein Hemd samt Unterhemd war pflätsch-nass. Eine reine Zumutung. Vom Cockpit kam als Entschuldigung: „Bei uns vorne ist es gleich heiss wie bei Ihnen!„
Dieser Umstand hat mir den Flug vermiest. Nicht weil ich mich geärgert hatte, sondern weil die Hitze meinen körperlichen Zustand beeinflusst hatte. Es hat mir auf den Magen geschlagen. Ich konnte am Abendessen nur die Vorspeise essen und habe mich dann mit meiner Schlafpille zum Schlafen hingelegt. Am Morgen des Dienstag, 16. Sept. 2 Stunden vor Landung in BKK bin ich dann aufgewacht und habe das Frühstück genossen.
Noch etwas zur Swiss. Es ist üblich, dass man in der Business-Klasse ein kleines Geschenk erhält. Es hat immer denselben Inhalt, nämlich Zahnbürste, Zahnpaste, Lippenpomade, Augenschutz und Strümpfe. Vor Jahren war es luxuriös in einer schönen stoff-überzogenen Box eingepackt, dann gabs die Metall-Box von Victorinox und auf diesem Flug die billigst mögliche Variante in einem Polyester-Tuch-Täschchen. Billiger geht es nimmer!
Mit TDAC macht sich Thailand kein Geschenk
In Bangkok dann der Weg durch die Immigration. Unzählige Passagiere warteten vor den Schaltern, wobei das Hauptthema das neue Einreiseformular TDAC war. In den letzten Jahren vor TDAC waren es bedeutend weniger Reisende, die in Schlangen anstehen mussten. Ich habe noch nie derart viele Einreisende erlebt, die zurückgewiesen wurden, weil sie das TDAC-Formular falsch oder schlecht ausgefüllt hatten. Ein Desaster für Thailand. Ich kam gut durch, musste aber zu meiner Überraschung meine Boardingkarte zeigen, als Kontrolle meines TDAC-Eintrages. Es war reiner Zufall, dass ich diese noch auf mir hatte!
Baiyoke Sky Tower Hotel
In Bangkok wartete am Meeting-Point 3 die Kontaktperson für das Taxi, das mir von der Buchungsplattform Booking.com offeriert wurde. Ich war mir bis am Schluss unsicher, ob die Zusage klappen wird, denn gemeldet hat sich niemand bis wenige Stunden vor Landung per Mail! Auch typisch Thailand, denn manche Reisende haben kurz nach der Landung keine Internetverbindung!
Die Fahrt in die Stadt zum Hotel Baiyoke Sky Tower war dann mühsam. Rushhour mit meist stehendem Verkehr. Nach über 1 Stunde landete ich im Hotel. Der Raillink vom Flughafen in die Stadt wäre bestimmt viel schneller gewesen. Das nächste Mal verzichte ich gerne auf die Gratis-Fahrt, ausser es regnet, denn dann ist das Taxi besser und trockener!
Im Hotel traf ich meine Freundin Pitta, die bereits seit über 1 Stunde auf mich wartete. Es war ein herzliches Wiedersehen nach rund 6 Monaten. Nach dem Einrichten im schönen Zimmer gings noch in die Einkaufsmeile, wo wir nach einem Imbiss schnell fündig wurden. Die erste Nacht in Thailand verlief für mich recht gut. Ich schlief einige Stunden recht tief.
Fürs Zimmer 3-Nächte mit Frühstück für 2 Personen im 55. Stock, mit einem Kingsize- und einem normal Bett bezahlte ich 9’829 THB, das sind etwa Fr. 250.–
Es war ein Geschenk Gottes, dass der Swiss Flug nach Bangkok abends erst um 18:40 Uhr abflog. So kam ich nie in Stress und schlief in der letzten Nacht vor der Reise wunderbar und ohne Angstträume, der Wecker könnte nicht funktionieren. Und am Tag der Reise hatte ich gemütlich Zeit fürs Frühstück, meine Wohnung auf Vordermann zu bringen und endgültig einzupacken. 28.6 kg zeigte die Waage für meinen Koffer am Flugplatz bei m Einchecken, dazu ein Bordcase mit den beiden Notebooks und elektronischem Zeugs und den Rucksack mit Foto-Ausrüstung.
19. Okt. 2023: Gepäck für Thailand
Am Reisetag, 19. Oktober regnete es in Strömen bis gegen 12 Uhr, als ich mich auf den Weg zum 2er Tram in Richtung Bahnhof machte. Glück gehabt. Punktlich wie gewohnt fuhr der Zug nach Zürich, wo ich in den Flughafen-Zug umsteigen musste. Ueblicherweise gibt es direkte Züge von Basel zum Flughafen Zürich, in dieser Woche wird aber an den Geleise gearbeitet.
19-Okt. 2023: Bahnhof SBB Zug nach Zürich
Obwohl ich viel geflogen bin, habe ich immer Mühe in der Orientierung auf den Flughäfen und die Fluggesellschaften helfen einem dabei auch wenig. Es gibt Gates mit Nummern und solche mit Buchstaben, z.B. Gate 3, dort konnte ich einchecken, oder Gate E, dort war mein Abflug! Muss ich nun ins Terminal 1 oder 2? Wo ist die Handgepäck-Kontrolle? Bis ich unter den vielen Wegweisern den Hinweis entdecke „Abflug alle Richtungen„.
Grossartig ist die Swiss-App, die einem alle Flug- und Reise-Daten aktuell und laufend aufs Handy liefert. Ich musste nicht die öffentlichen Anzeigen durchsuchen, alles wurde mir aufs Handy geliefert. So konnte ich auch mitverfolgen, wo mein Koffer aktuell war und ins Flugzeug eingeladen wurde.
Das CheckIn mit der Gepäckabgabe und die Passkontrolle verlief problemlos. Im Dutyfree kaufte ich mir die Geschenke für meine Bekannten und dann gings weiter zum Gate E, wo die Handgepäck-Kontrolle erfolgte.
Schlussendlich gelangte ich doch in die Swiss-Lounge in meiner Abflugs-Gate E, wo ich mit Ragout und Gemüse ein feines Mittagessen zu mir nahm. Ich, der doch kein Gemüse mag, hatte Lust darauf. Ich war wiederum viel zu früh, genoss aber den Ferienbeginn!
In der Lounge vernahm ich auch, dass der Flughafen Basel-Mülhausen wegen Bombenalarm evakuiert werden musste. Wow, dieser Aerger für die Passagiere, die dadurch ihren Flug verpassten. Ein Glück, dass ich ab Zürich flogI.
Ich flog wie seit einigen Jahren Business-Class. Diese ist zwar um einiges teurer als Economy, aber ich kann in der Lounge meine Wartezeit verbessern, habe im Flugzeug mehr Platz und kann schlafen. Mit Hilfe einer Schlaf-Tablette kein Problem. Ich schlief nach dem Essen ein und erwachte 1 Stunde vor Landung in Bangkok. Zudem hat die Business Class den Vorteil, dass jeder Passagier sein eigenes Staufach für sein Gepäck kat. Ich leiste mir diesen Luxus, denn ich werde immer älter und bequemer!
20. Okt. 2023: ImsWISS- Flugzeug bei einem Glas Sekt
Ziemlich pünktlich um 10:15 Uhr landeten wir in Bangkok, wo mich mein Taxi Mr. Chao abholte und nach Hua Hin brachte. 3 Stunden dauerte die Fahrt. Um 14 Uhr stand ich vor meiner Thailand-Residenz. Happy! Das Wetter war herrlich heiss . .. wow, ich explodierte fast!
20. Okt. 2023: Per Taxi von Suvarnabhumi nach Hua hin mit Mr. Chao
Als ich ins wie immer tip top gereinigte Haus eintrat, überschlug es mich in der Küche. Maleena hatte eingekauft. Der Kühlschrank war gefüllt mir Bier, Yoghurt, EierHühnchen und vielem mehr. Ein Abendessen stand bereit. Ich habe noch nicht alles entdeckt, war aber überwältigt.
Ich begann mit einräumen und wurde unterbrochen durch eine lieben Besuch von Jum. In Thailand ist es einfach herrlich!
Nach 2,5 Jahren Covid-Abstinenz kam ich Ende September 2022 in Thailand wieder an, um dem europäischen Winter zu entrinnen, und nun sind bereits die 5 Monate vorbei. Meine Lebensuhr läuft in Windeseile und immer wieder erlebe ich Neues. Ich bin ein Glückskind.
Neubeginn in Hua Hin
In Thailand endete die Regenzeit im Oktober. Seit November fiel praktisch kein Regentropfen mehr in Hua Hin. Für mich war der diesjährige Aufenthalt in Hua Hin ein Neubeginn. Erstmals stand nicht das Rennrad im Mittelpunkt. Ich musste das Neue neu entdecken.
In der Tat, ich musste mein Leben umkrempeln. Ich musste nicht mehr morgens um 6 Uhr aufstehen, weil um 7 Uhr die Ausfahrt mit dem Rennrad begann. Ich durfte gemütlich dahin „plempern“. Ich begann, mich um Hua Hin zu kümmern und zu erkunden. Ich entdeckte, dass Hua Hin niemals der Badeort ist, wie er in der Werbung und Reiseführern dargestelt wird. Hua Hin ist der einzige Ort weltweit, der am Meer liegt, dessen Strand jedoch nicht einsehbar ist. HH hat überhaupt keinen Strand, wie wir ihn in Europa kennen und erwarten. Bei Ebbe steht er unter Wasser, es gibt keine Liegestühle und Sonnenschirme, keine Duschen und Lebensretter. Dazu muss man die nächsten Orte um Hua Hin wie ChaAm oder Khao Takiab aufsuchen. HH hat auch keine Strand-Promenade, auf der man abends lustwandeln und ein Eis essen kann, aber 3 grosse Rotlicht-Viertel . Hua Hin ist eine zweigeteilte Stadt, zerschnitten durch ein gewaltiges Eisenbahn-Hochbahn-Trassee und zwei vierspurige Strassen.
Ich will mich nicht länger mit dem Negativen von Hua Hin herumschlagen. Ich habe mich in meinem Tagebuch genügend darüber geäussert und gelästert. Ich bin überzeugt, Hua Hin hat als Bade-Ferienort keine Zukunft. Ich könnte es auch nicht empfehlen. Es bietet einzig tolle Golf-Plätze und viele schöne Strassen für Radfahrer (Rennrad und Mountain Bike). Ob dieses einstmals heimelige Städtchen je den Sündenpful-Status von Phuket und Pattaya erreichen wird, ist aber auch fraglich.
Ich mag Hua Hin, die Thai-Ladies, das feine Essen, das schöne Wetter
Ich mag Hua Hin dennoch weiterhin. Ich liebe die Thai-Ladies, ihr einmaliges Lächeln , ihre Zufriedenheit und ihren Optimismus. Ich kenne mich in Hua Hin aus, habe viele Freunde hier und brauche kein Salzwasser zum Baden. Mir genügt ein schöner Swimming-Pool und ein solcher befindet sich wenige Meter von meinem Haus. Ich wohne in der Soi94 unweit des neuen Rotlicht-Viertels mit seinen vielen Bars, Massage Shops und auch manch recht guten Restaurants. Hier fühle ich mich zu Hause.
Zu meiner neuen körperlichen Ertüchtigung gehe ich an den übrig gebliebenen Strand und bewege meine Muskeln im Sand, gehe 2-3 mal die Woche Schwimmen und jeweilen am Freitag-Nachmittag in die Sauna. Diese habe ich dieses Jahr erstmals entdeckt. …… Aber ich muss es zugeben, oft war der innere Schweinehund stärker und ich entschied mich für Relaxen.
Anfänglich im Oktober war noch nicht viel los in Hua Hin und meiner unmittelbaren Umgebung. Ich konnte mich nicht einmal durch die Soi94 wagen, weil da von links und rechts die hübschen Thai-Ladies meinten, ich sei ein „handsome man“, ein gutaussehender Mann! Ihr müsst keine Angst haben, sie waren nicht ganz daneben! ha ha ha
Shopping: Ich war zurückhaltend
Ich war wirklich zurückhaltend und kaufte mir nur eine Omega „Speedmaster Professional Moonwalker“, weil meine Tag-Heuer ihr Leben in der heissen Sauna aushauchte und nicht mehr zu reparieren war. Ich war so blöd, und habe die Uhr in der Sauna nicht ausgezogen. Ansonsten blieb es bei einem leichten Sommer-Veston vom Schneider, zwei d’blauen Camel-Shorts und 1 Adidas-Sneaker, sowie 2 Leder-Gürtel, Tiger-Balm für Daniela und dann noch Shirts und Holzspiele für meine 3 kleinen Enkel.
Meine Lebenskosten in 5 Monaten Thailand: SFr. 2’000.– pro Monat
Wieviel Geld habe ich in diesen 5 Monaten in Thailand verbraucht? Dies wollte ich wissen! Ich habe nicht gespart und habe das Leben genossen. Ich fuhr mit dem Taxi zwischen Bangkok und Hua Hin. Ich habe insgesamt SFr. 6’540.– Bargeld von meinem thailändischen Bankkonto abgehoben und verbraucht, dazu kommen noch rund SFr. 500.- per Visa-Kreditkarte. Damit sind Lebensmittel, Restaurants-Besuche, aber auch alle Einkäufe wie Omega-Uhr, Veston vom Schneider, Shirts, Hemden, Schuhe sowie Geschenke, Taxi etc abgedeckt. Mit den zusätzlichen Miet- und Nebenkosten fürs Haus von SFr. 2’500.– in 5 Monaten habe ich insgesamt SFr. 9’500.– in 5 Monaten verbraucht. Darin nicht inbegriffen sind selbstverständlich die Flugkosten und auch nicht die Makula-Kosten im Bangkok Hospital, die von meiner Krankenkasse übernommen werden.
Teuerung in Thailand
Viele ausländische Rentner leben in Thailand mit ihrer zum Teil kleinen Rente vorzüglich. In den letzten beiden Jahren sind die Lebenshaltungskosten jedoch massiv gestiegen. Vor allem die Thais mit ihren kleinen Löhnen beklagen sich. Mir ist dies anfänglich gar nicht aufgefallen, denn es handelte sich nur um wenige Thai-Bahts (THB). Für mich blieb es günstig. 10 Eier kosteten zum Beispiel neu 57 THB und vorher48 THB. Dies sind zwar nur 9 THB, aber entsprechen einer Preissteigerung von über 20%. Für mich kleine Beträge, aber für die Thais eine durchschnittliche Preissteigerung von 10-20% und diese schmerzen.
Auf und Ab-Erlebnisse
In diesen 5 Monaten Thailand habe ich weniger als sonst erlebt. Dem kann man auch sagen, ich war oft ein fauler Hund! Es waren ein paar herausragende Erlebnisse, der Rest war Relax, Erholung und Fun. Ich genoss das gleichmässig schöne Wetter, die Mangos und das „dolce-far-niente“.
Zu den unangenehmsten Erlebnissen gehörten bestimmt meine Trennung von Pat und die Probleme mit der Immigration bei der Verlängerung meines Visums. Erstmals in meinem Leben war ich hilflos der Korruption ausgesetzt. Die Korruption hat überhand genommen. Sogar die Banken verlangen, dass man eine überteuerte Unfall-Versicherung abschliesst, bevor man als Tourist ein Bank-Konto eröffnen kann.
Einmal mehr hat mich das komplette Desinteresse meiner älteren Tochter an meinem Leben stark beschäftigt. Mein Internet-Auftritt scheint für sie ein rotes Tuch zu sein. Dies schmerzt tief. Aus diesem Grund bin ich auch froh, meinen 80. Geburtstag vom 31. Dezember in der Ferne gefeiert zu haben. Ich muss dabei zugeben, dass Geburtstage in meinem Alter für mich nicht mehr dieselbe Bedeutung haben. Unnötig war meine schwere 3-wöchige Erkältung als Folge meines Geburtstags-Essen in einem wunderbaren Fisch-Restaurant auf einem Steg weit draussen über dem Meer.
Alles braucht seine Zeit. Ich arbeite an einem „Best-of-Thailand 2022/23-Foto- und Erlebnis-Bericht“. Darin sollen meine besten und aussagekräftigsten Fotos meines vergangenen Thailand-Aufenthaltes enthalten sein. Ich hoffe, dass er bis anfangs April verfügbar sein wird
Fall ihr mehr von mir und vor allem persönliche Ess-Fotos sehen möchtet, dann geht auf „Instagram unter basler_max„
Ohne Internet wäre ich unglücklich
Und wie! In meinem 1. Jahr in Thailand im 2008 habe ich während den 5 Monaten nichts mitbekommen, was auf der Welt passiert ist. Ich kam zurück und stellte fest, dass wir in der Schweiz mit Ueli Maurer einen neuen Bundesrat hatten.
Dank Internet bin ich durch die digitalen Zeitschriften, das europäische Fernsehen, aber auch die regelmässigen WhatsApp-Telefonate mit meiner Tochter Daniela und Freunden aktuell informiert. Dank Internet habe ich überall, zu Hause aber auch hier im fernen Thailand, mein Büro mit allen Dokumenten bei mir! Dank Internet kann ich liebe Kontakte in ganz Europa pflegen und mit ihnen Erlebnisse austauschen. Für einen Weltenbummler wie mich, ist Internet ein Geschenk des Himmels.
Covid-Masken gehören bei den Thais zur Bekleidung
Ihr fragt euch bestimmt. Wie war die Situation mit Covid? Alle Thais tragen weiterhin Masken! Und dennoch, aus meiner Sicht ist die grösste Gefahr in Thailand vorbei, weil sich dort das Leben vornehmlich im Freien abspielt.
Es sind die Gegensätze, die Thailand derart liebenswürdig machen. Die Thais tragen keinen Helm auf den Motorrädern, wie es vorgeschrieben ist, aber fast alle tragen zu jeder Zeit eine Covid-Schutz-Maske. Wenn man sie fragt, warum sie auch im Freien immer eine Maske tragen, zucken sie mit der Schulter. Soweit denken sie gar nicht. Ihr Ministerpräsident hat ihnen eben während der Covid-Pandemie eingetrichtert, dass sie immer eine Maske zu tragen haben. „Befehl ist Befehl“, und der wurde nie zurückgenommen.
Im Suvarnabhumi Airport direkt nach dem Zoll
Mein Rückflug am 1. März von Bangkok nach Zürich
Am späten Abend des 1. März kam ich in Basel an, dem Fasnachts-Mittwoch. Aber ich hatte keine Lust mehr, in die Stadt zu gehen. Der Temperaturschock von über 320C auf rund 20C war mir zu gross. Ich genoss es, wieder zu Hause in meinem Binninger Paradies zu sein.
Ich freue mich auf die kommenden Wochen und Monate und werde darüber i meinem „Sommer-Tagebuch“ berichten. Die Kosovo-Reise im Juni ist bereits gebucht, die übrigen Pläne „Wien, Wachau, München und die Eifel“ sind noch im Planungsstadium.
Thailand, ich komme im Oktober 2023 wieder und werde bis Mitte März 2024 bleiben!
Ich wünsche Euch alles Gute und hoffe auf baldige Frühlings-Temperaturen.
Alles begann mit Stress, obwohl ich gar keinen Grund für Stress hatte.
Mein Abflug begann bereits Tage vorher. Ich wurde unerklärbar krank. Ich hatte zwar kein Fieber, aber schwitzte und hatte leichte Gliederschmerzen. Ich musste sogar eine Einladung zum Kuttelnessen beim Karli und Heidy absagen. Ich nahm NeoCitran zu mir und trank Schwarztee mit Zitronensaft. Ich wollte am Tag vor dem Abflug zum Arzt gehen und hatte auch schon einen Termin, als ich ihm dann absagen musste, weil es mir auf einmal wieder gut ging und ich keine Beschwerden mehr hatte. Am Morgen des Abfluges war ich fit, nachdem ich sogar meine letzte Nacht im eigenen Schweizer Bett durchgeschlafen hatte. Und hier in Thailand geht es mir bestens.
Es scheint, dass mein emotionales Nervensystem mit dem Alter immer sensibler wird. Aehnliche Symptome hatte ich bereits vor meiner Pubertät. Damals halfen mir verstampfte Bananen mit Traubenzucker.
Nun sitze ich hier in Hua-Hin im meinem „Schloss“. Alles ist bestens, wenn ich nicht die Hitze um die 30ºC spüren würde. Ich explodiere förmlich. Aber ich weiss aus Erfahrung, dies ist nur am ersten und zweiten Tag. Mein Körper passt sich schnell an.
Mein Notebook läuft am Internet, nichts spricht dagegen, einen Blick zurück auf meinen Reisetag zu werfen:
Phase 1: Start in Binningen
Renato, mein Manager zu Hause, der meine Post überwacht, holte mich um 13 Uhr ab und brachte mich zum Bahnhof, wobei er über mein Gepäck lachte. „Wie jedes Jahr!“ meinte er. Ich hatte ausser den Rad-Shorts und -Shirts keine Kleider und Schuhe bei mir. Alles ist ja in Thailand. Aber ich transportierte 6 kg Basler Läckerli, Tilsiter Käse und einen grossen Citerio-Salami. Und vieles andere Kleinzeug bis zu den beiden Notebooks, Sicherungsdisc und Fotoapparate. Insgesamt bestand mein Kampf-Gepäck aus 27 kg Koffer, 18 kg Cabin-Trolley plus Rucksack ca. 5 kg. Das Checkin samt Ausdrucken der Boarding-Karte habe ich bereits zu Hause über den PC erledigt. Derart ausgerüstet gings per Direkt-Zug zum Flughafen Zürich-Kloten.
Phase 2: Wie immer – zu früh am Flughafen Zürich
Wie gewohnt, für meine Seele aber beruhigend, war ich gegen 3 Stunden zu früh am Flughafen. Zeit genug, um die Business-Lounge der Swiss zu geniessen. Ich war hungrig, aber welche Ênttäuschung. Es gab nur trockene Cakes und alle Arten von Getränken. Vom Whisky über Champagner bis zum Orangensaft. Aber kein Buffet für Zwischendurch.
Ich versuchte in der Swiss-Lounge ein paar Mails und ein Fotos fürs Facebook abzusetzen, aber das dortige Internet schien noch aus dem vergangenen Jahrtausend übrig geblieben zu sein. Mehrmals musste ich wegen Time-Out neu ansetzen. Aber ich hatte ja Zeit bei Orangensaft und sonst nichts!
Die Swiss-Lounge erhielt von mir die Qualitätsnote 4½ (=etwas besser als genügend). Im ernst, ich war enttäuscht.
Phase 3: Boarding und Abflug mit Swiss LX-180
Man spricht heute nicht mehr vom Swiss-Flug nach Bangkok, sondern nur noch vom „Flug Swiss LX-180“. Dies tönt zwar makaber, aber ich bin gut gelandet. Nichts ist passiert.
Um 17:10 war Boardingtime der 4-motorigen Airbus 340-300 „Altdorf“. Bin ich nicht vor 30 oder 40 Jahren schon einmal mit einer „Altdorf“ geflogen? oder war dies eine Schnellzugs-Lokomotive der SBB mit demselben Namen?
Ich hatte bereits im April „Business“ zum Spezialpreis gebucht und meinen Sitzplatz reserviert. Ich bezahlte nicht den Normal-Preis von höher Fr 5’000.– sondern nur Fr. 3’500.– als Frühbucher. Soweit gut oder sehr gut, aber im Flugzeug entdeckte ich dann doch einen Unterschied. Es gibt bei Swiss 2 Sorten Business-Class im selben Raum und direkt nebeneinander. Ich hatte einen Nachbarn nur getrennt mit einer kleinen ca 40cm breiten Ablage. Die Vollzahlenden hatten links und rechts eine 40 cm Ablage und meistens keinen Nachbarn! Als ich buchte, müssen diese „Vollzahl-Sitze“ mit grossem Platzangebot ausgeblendet gewesen sein. Denn dann hätte ich doch diese reserviert .Aber die Sitze und Betten sind dieselben und dies war für mich das wichtigste. Ich schlief rund 6 Stunden auf den flachen „Liegen“ dank der halben Schlaftablette „Zoldorm“.
Wenn ich schon beim schulmeisterlichen Vergleichen bin. Der Flug mit Swiss, die Betreuung an Bord und das Essen waren recht gut. Die Kabinen-Betreuung absolute Spitze!
Phase 4: Fahrt nach Hua-Hin
Nach der Landung in Bangkok um 09:19 Thailzeit, also nach 10½ Stunden Flug gings zügig durch die PREMIUM-Immigration für Politiker, Botschafter und Business/First Kunden, wo ich zuvorkommend durch den Immigration-Officer behandelt wurde. Ich hatte einen neuen Pass und das Rentner-Visum mit der Single-Entry-Erlaubnis in meinem alten Pass. Ich wusste aber nicht, welche Nummer die gültige war. Aber mit Hilfe des Immigration Officer fanden wir die Lösung. Mit dem Stempel „Used“ für erfolgte Einreise, wurde ich nach Thailand eingelassen.
Draussen auf Gate 4 wartete bereits mein Mr. Wanlop’s Taxi, das mich nach Hua-Hin brachte, wo ich um etwa 13 Uhr eintraf. Wie glücklich war ich doch, hier zu sein. Alles war bereit. Mein Haus war bereit, sauber geputzt und die englischen Billard-Nachbarn samt Hund Goldie begrüssten mich aufs herzlichste. Ich fühlte mich wieder wie zu Hause. Was ich ja auch bin. Von nun an wird Englisch meine Umgangssprache sein.
Die meiste Zeit im Taxi habe ich geschlafen, aber auf den letzten paar Meters entdeckte ich, dass die Klong-Strasse in nächster Nähe neu betoniert wurde. Dort, wo es mich vor 3 Jahren mit dem Roller auf die Nase gehauen hat. Ich bremste damals mit der Vorderbremse auf dem Kiesweg, weil ich einen Abfallsack in der anderen Hand hielt!
Phase 5: Leben in Thailand
Koffer rein ins Haus, Klamotten auf Hochsommer getrimmt und nun startete ich das „Piece de Resistance“, frei übersetzt „Tag der Wahrheit“. Wird mein Honda-Roller nach 7 Monaten Stillstand anlaufen? Hat die Batterie überlebt oder muss ich sie mit dem Ladegerät aufladen? Noch letztes Jahr musste ich mit dem Kickstarter nachhelfen. Heute: Zündschlüssel rein, Beleuchtung geht an und der Motor springt an, als ob die Honda nur auf mich gewartet hätte.
Nun gings ins Einkaufszentrum. Einkauf der wichtigsten Lebensmittel für die nächsten Tage. Die nächste Tour führte mich zum nachbarlichen Getränkemarkt. Ich brauchte 3 Kartons mit Chang-Büchsen-Bier, Soda-Wasser und Cola. Ich fuhr wie ein Einheimischer. Auf dem Oberschenkel hatte ich den dritten Karton!
Und als Abschluss traf ich meine Pool-Billard-Freunde von vis-à-vis im nachmittäglichen Restaurant, wo man zu jedem Bier ein zweites gratis erhält. Hier holen sich die beiden ihren täglichen Alkoholspiegel zum halben Preis. (Bem: Ich kann dies schon schreiben, denn sie verstehen kein Deutsch und lesen diesen Bericht nicht … 555 (dies ist thailändisch und bedeutet übersetzt „Ha Ha Ha“)
Phase 5: Aklimatisierung
Abends war ich müde. Bereits um 21 Uhr fielen mir die Augen zu. Duschen und ab ins Bett, wo ich sogleich einschlief. Aber um 1 Uhr früh hörte ichs Donnern. Ich war hellwach. Klar, meine innere europäische Uhr zeigte 21 Uhr! also stand ich auf und schrieb den Anfang dieses Beitrages, bis ich dann zum zweiten Mal ins Bett kroch und bis morgen 7 Uhr diurchschlief. Und was hörte ich draussen: Regen, Donnern, Regen-Tropfen, die auf das Dach tropften
Jetzt fehlte mir nur die Konfitüre, um zu frühstücken. Die holte ich im nahen 7eleven. Eine Institution im Fernen Osten. Alle paar hundert Meter findet man einen solchen Laden, mit allem, was man braucht.
Flug von Bangkok via Helsinki nach Zürich mit Hindernissen
Wer erinnert sich nicht an mein Debakel vor genau 2 Monaten im Januar 2014, als ich 1 Tag zu früh im Flughafen-Hotel Bangkok ankam, um nach New Delhi zu fliegen. Zum Rückflug in die Schweiz war ich diesmal zur Zeit im Hotel Novotel Suvarnabhumi beim Flughafen Bangkok. Und am Sonntag-Morgen um 9 Uhr startete der Airbus 330 der Finnair pünktlich zum Flug nach Helsinki. Vorher aber hatte ich noch ein Aergernis zu bestehen:
Zu schweres Kabinengepäck:
Ich bin bekannt, als Reisender mit viel Gepäck. So hatte ich auch diesmal zusätzlich zu meinem Rucksack, der die Foto-Apparate, den einen Notebook und meine Ausweise enthielt, 1 grossen Koffer, eine Reisetasche, und ein Kabinen-Trolley.
Erstmals während meiner 6 Thailand-Aufenthalte hatte ich beim CheckIn meines Kabinengepäcks Probleme, denn die Dame am Schalter wollte unbedingt meinen Rucksack und den Cabin-Trolley wiegen. Prompt beanstandete sie das Gesamtgewicht des etwa 5 kg schweren Rucksacks und meines 17 kg schweren Kabinen-Trolleys, denn das Kabinengepäck darf das Gesamtgewicht von10 kg nicht übersteigen . Ich machte mir bereits Gedanken, möglichst viel Stücke in meine Reisetasche zu verschieben, denn darin hatte ich noch Reserve. Da erlöste mich die Dame vom Stress, indem sie meinte: „In der Business-Class haben sie das Anrecht auf 3 aufzugebende Gepäckstücke!„…so gab ich meinen Cabin-Trolley auf!
In Helsinki ein weiterer extensiver Security-Check
Als ich dann durch die thailändische Immigration war, dachte ich mir, „dies fing ja gut an. Hoffentlich war dies nicht der Anfang eines Reise-Debakels?„
Aber es ging in Helsinki weiter mit dem Aerger, denn die Finnen verlangten von den Transfer-Passagieren einen zusätzlichen Gepäck- und Körper-Check, der sich gewaschen hatte. Erneut musste ich alles durchleuchten lassen, diesmal aber zusätzlich auch die Mobil-Telefone, die Foto-Apparate, die E-Books und Smartphones. Der absolute Hammer war aber, als ich mich mitten in der Halle vor all den anderen Reisenden von einem Beamten am ganzen Körper abtasten lassen musste. Nicht einmal vor der Unterhose machte er halt. So etwas habe ich noch nie erlebt! Als er mich fragte, was ich da unter meiner Treking-Hose trage, habe ich entnervt meine Hose ausgezogen und mich nur in der Unterhose vor ihn hingestellt „Ob er nun zufrieden sei?“ fragte ich den entsetzten Beamten. Wenn ich mehr Zeit gehabt hätte, hätte ich nach seinem Chef verlangt.
Der Schweizer Zoll
Nun war ich mir sicher, der heutige Tag scheint nicht mein Glückstag zu sein. Mir graute vor dem Schweizer Zoll in Zürich. Wenn die mich nun rausholen und kontrollieren, dann werde ich den Zug nach Basel verpassen!
Früher als ich noch meine dunklen Haare gekraust trug und aussah wie ein Jordanier, war ich für den Zoll ein gefundenes Objekt. In den letzten Jahren, seit ich meine Kopfhaare kurz trage, wurde ich nie mehr kontrolliert …. und auch dieses Mal hatten sie kein Interesse an mir. So war ich bereits 30 Minuten nach Landung auf dem Zug nach Basel, wo mich Renato am Bahnhof abholte und nach Hause brachte