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18. März 2015: Glücklich gelandet – Aufregung am Zoll – BaselWorld

Hüte Dich vor der „Lufthansa“ – Ich bevorzuge „Thai Airways“

Um es vorweg zu nehmen, ich hatte keine Probleme, nach Hause fliegen zu können, denn ich buchte die „Thai Airway“ und nicht die „Deutsche Lufthansa„.

Zur Zeit gehört die Lufthansa zu den Ramsch-Fluggesellschaften, um die man einen grossen Bogen machen sollte.Logo Thai Airways Seit einigen Jahren ist es vorbei mit der Deutschen Zuverlässigkeit. Man kann sich nicht mehr darauf verlassen, von ihr transportiert zu werden  Deren Piloten streiken, streiken und verweigern die Arbeit auf Kosten der Passagiere, die im fernen Ausland sitzen bleiben. So auch am Tag nach meinem Rückflug aus Bangkok, als sie die interkontinentalen Flüge bestreikten.

Diese Probleme hatte ich gkücklicherweise nicht. Ich flog mit der „Thai Airways“ Nonstop von Bangkok nach Zürich und landete pünktlich am Mittwoch-Morgen 18. März bei Sonnenaufgang.

Neues Checkin und Business Lounge

Den Bangkoker  Flughafen Suvarnabhumi haben die Thais in den letzten Monaten massiv umgebaut. Während die Economy-Passagiere der Thai Airways in endlosen Schlangen auf ihre Abfertigung warten mussten, wurden die Thai-Business- und First-Class-Passagiere in der neuen „Checkin-Row A“ abgefertigt. Gegen 20 Schalter nur für die Reichen und Bequemen. Nur vor 2 der Schalter standen Passagiere um einzuckecken. In wenigen Minuten war ich abgefertigt. 27 kg war mein Koffer schwer. Bereits wenige Meter dahinter warteten die dazugehörenden Personen- und Handgepäck-Sicherheitskontrollen sowie die  Thai-Immigration. In Rekordzeit stand ich im Niemandsland des Flughafens vor einer neuen Rolltreppe. Links und rechts der Rolltrepe ging es zu den Duty-Free-Geschäften, und via die Rolltreppe gelangte ich direkt in die neue „Business Thai Lounge„.Flughafen Zürich, Suvarnabhumi: Duty Free Store

Ich war wie gewohnt viel zu früh am Flughafen. Je älter ich werde, je weniger mag ich den Druck, erst knapp vor Abflug am Flughafen zu sein. Ich möchte gemütlich auf den Abflug warten. Durch das unerwartete, schnelle Checkin war ich 3 Stunden zu früh.So war ich froh um die Thay-Lounch mit den bequemen Sitzgelegenheiten. Ich genehmigte mir etwas Orangensaft und ein paar feine Häppchen zur Beruhigung meines Magens, dann noch ein Facebook-Abschiedsmeldung und bereits waren 2 Stunden vorbei.

Ankunft in Basel nach 12-stündigem Flug und 1 stündiger Bahnfahrt

Ueber den 12-stündigen Flug muss ich nicht viel erzählen. Die Betreuung war wie gewohnt Spitze. Essen gabs in Porzellan. Die  Liege- und Schlafsitze waren zwar nicht aus der neuesten Generation und hatten eine leichte Neigung, aber geschlafen habe ich wie ein König, dank einer halben Tablette des Schlafmittels „Zoldorm“ meines Hausarztes. Ich erwachte erst wieder, als das Kabinen-Licht anging und das Frühstück serviert wurde.

In Zürich angekommen, holte mich Basel bereits wieder ein. Warum und wie? Bei der Schengen-Aussengrenze Passkontrolle stauten sich hunderte von Passagieren. Glücklicherweise entdeckte ich mitten drin drei Schalter für EU- und CH-Pässe. Dort standen nur etwa 20-30 Reisende und nach enigen Minuten war ich durch. Das Gepäck war bereits abholbereit auf dem Rollband 25. Dann sah ich zu meinem Schreck einen etwa 200 m langen Stau vor der Zoll-Kontrolle. Noch nie hatte ich so etwas gesehen! Machen die Schweizer-Zöllner wohl einen Check aller Passagiere? Dieses Mal hatte ich ja nichts bei mir, das kritisch war, ausser ein paar Ray Ban-, Prada- und Lacoste-Brillen. Dann sah ich alle paar Meter einen Polizisten in schusssicherer Weste und bewaffnet mit automatischer Waffe.

Am Zoll löste sich meine Befürchtungen auf. Grund für die Aufregung war die „Uhren- und Schmuckmesse BaselWorld„, die am Tag darauf in Basel die Tore öffnen wird. Die meisten der Passagiere waren Aussteller aus der ganzen Welt und mussten Ihre teueren Schmuckstücke beim Zoll registrieren lassen. Die Zöllner waren um jeden Reisenden froh, der nicht zu dieser Kategorie gehörte.

Unbelästigt kam ich durch, genoss den ersten Kaffee mit Gipfeli in der Schweiz und machte mich zum Perron 1 (Uebersetzung für Deutsche: „Geleise“), wo der direkte Zug nach Basel stündlich immer 4 Minuten nach der vollen Stunde abfährt. Ich war aber nicht der einzige, der hier wartete. Unzählige Asiaten belegten die 1. Klasse-Plätze. Aber dies ärgerte mich nicht mehr, so setzte ich mich mit dem 1.-Klass Billet in die 2. Klasse. Bald war ich zu Hause, wo mich Renato abholte und nach Binningen brachte..

Zu Hause in meiner einmalig schönen Wohnung angekommen ging es als erstes auf die Waage. Um wieviel hat sich wohl mein Gewicht verändert? 84kg zeigte die Waage an. Ich war etwas enttäucht, weil ich damit nur 3-4 kg abgenommen habe.

Fortsetzung folgt in meinem „Sommer-Tagebuch“

Meine Erlebnisse der nächsten Monaten bis Mitte Oktober berichte ich in:

„Mein Sommer-Tagebuch“

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9. März 2014: Flug von Bangkok via Helsinki nach Zürich mit Hindernissen

Flug von Bangkok via Helsinki nach Zürich mit Hindernissen

Wer erinnert sich nicht an mein Debakel vor genau 2 Monaten im Januar 2014, als ich 1 Tag zu früh im Flughafen-Hotel Bangkok ankam, um nach New Delhi zu fliegen. Zum Rückflug in die Schweiz war ich diesmal zur Zeit im Hotel Novotel Suvarnabhumi beim Flughafen Bangkok. Und am Sonntag-Morgen um 9 Uhr startete der Airbus 330 der Finnair pünktlich zum Flug nach Helsinki. Vorher aber hatte ich noch ein Aergernis zu bestehen:

Bangkok Suvarnabhumi: Start nach Helsinki

Zu schweres Kabinengepäck:

Ich bin bekannt, als Reisender mit viel Gepäck. So hatte ich auch diesmal zusätzlich zu meinem Rucksack, der die Foto-Apparate, den einen Notebook und meine Ausweise enthielt, 1 grossen Koffer, eine Reisetasche, und ein Kabinen-Trolley.

Erstmals während meiner 6 Thailand-Aufenthalte hatte ich beim CheckIn meines Kabinengepäcks Probleme, denn die Dame am Schalter wollte unbedingt meinen Rucksack und den Cabin-Trolley wiegen. Prompt beanstandete sie das Gesamtgewicht  des etwa 5 kg schweren Rucksacks und meines 17 kg schweren Kabinen-Trolleys, denn das Kabinengepäck darf das Gesamtgewicht von10 kg nicht übersteigen . Ich machte mir bereits Gedanken, möglichst viel Stücke in meine Reisetasche zu verschieben, denn darin hatte ich noch Reserve. Da erlöste mich die Dame vom Stress, indem sie meinte: „In der Business-Class haben sie das Anrecht auf 3 aufzugebende Gepäckstücke!„…so gab ich meinen Cabin-Trolley auf!

Security-Check-Sign-124057In Helsinki ein weiterer extensiver Security-Check

Als ich dann durch die thailändische Immigration war, dachte ich mir, „dies fing ja gut an. Hoffentlich war dies nicht der Anfang eines Reise-Debakels?

Aber es ging in Helsinki weiter mit dem Aerger, denn die Finnen verlangten von den Transfer-Passagieren einen zusätzlichen Gepäck- und Körper-Check, der sich gewaschen hatte. Erneut musste ich alles durchleuchten lassen, diesmal aber zusätzlich auch die Mobil-Telefone, die Foto-Apparate, die E-Books und Smartphones. Der absolute Hammer war aber, als ich mich mitten in der Halle vor all den anderen Reisenden von einem Beamten am ganzen Körper abtasten lassen musste. Nicht einmal vor der Unterhose machte er halt. So etwas habe ich noch nie erlebt! Als er mich fragte, was ich da unter meiner Treking-Hose trage, habe ich entnervt meine Hose ausgezogen und mich nur in der Unterhose vor ihn hingestellt „Ob er nun zufrieden sei?“ fragte ich den entsetzten Beamten. Wenn ich mehr Zeit gehabt hätte, hätte ich nach seinem Chef verlangt.

Der Schweizer Zoll

Nun war ich mir sicher, der heutige Tag scheint nicht mein Glückstag zu sein. Mir graute vor dem Schweizer Zoll in Zürich. Wenn die mich nun rausholen und kontrollieren, dann werde ich den Zug nach Basel verpassen!

Früher als ich noch meine dunklen Haare gekraust trug und aussah wie ein Jordanier, war ich für den Zoll ein gefundenes Objekt. In den letzten Jahren, seit ich meine Kopfhaare kurz trage, wurde ich nie mehr kontrolliert …. und auch dieses Mal hatten sie kein Interesse an mir. So war ich bereits 30 Minuten nach Landung auf dem Zug nach Basel, wo mich Renato am Bahnhof abholte und nach Hause brachte

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