16. – 31. Dez. 2025: Täglicher Live-Ticker vom Thai-Max

+++ Silvester +++ Weihnachten +++ Dropbox-Bereinigung +++ Steak Sudsoi +++ Aufregung im Lotus-Center +++ Boykott-Trump-Produkte +++ Meine Nachbarin +++ Krieg mit Kambodscha +++ Hochsaison +++

Live Ticker

Mi, 31. Dez: ich habe es geschafft… 555

Für die Freunde, die der Thailändischen Sprache nicht mächtig sind: das „555“ steht für „ha ha ha“, dem thailändischen Wort für die Zahl „5“.

Mein Geburtstag startete mit einem Geburtstags-Schwimmen im nahen Swimmingpool, ging weiter mit dem Frühstück und bereits klickte es erstmals in meinem Handy. Die ersten Glückwünsche trafen ein. Dann begann unsere Ruhephase bis es zum Geburtstags-Dinner ins „Ketsarin-Seafood Restaurant“ ging. Knoblauch-Brot, Scalop (=Jakobs-Muscheln) und ein Red-Snapper bildete unser Menu. Es hat wuderbar geschmeckt. Pitta sah traumhaft aus.

Wir waren mit dem Roller unterwegs. Auch Pitta mit Helm zu ihrem eigenen Schutz. Die Hinfahrt ans Meer zum Ketsarin gegen 6 Uhr Nachmittags war problemlos, hingegen auf der Rückfahrt 2 Stunden später war die Hölle los. Ich hatte echt Angst ob den verrückten Scooter-Fahrern, die auf der breiten Strasse entlang der alten Eisenbahngeleise des neuen Bahnhofs Rennen untereinander machten. Ich fuhr nicht langsam, aber diese überholten sich in grösstem Tempo gegenseitig. Wir kamen gesund zu Hause an und waren froh, nicht mehr unterwegs zu sein. Mein Geburtstag endete müde und glücklich um 21:30 im schönen Hermes-Bett. Vom Feuerwerk habe ich nichts mehr mitbekommen.

Mi, 31. Dez: Mein 83. Geburtstag startet

Ich mag ih nicht mehr, denn er ist mit viel Arbeit verbunden…ha ha ha….sorry, meine lieben Freunde. Aber alle Glüclwunsch-Mails und – Nachichten in Facebook müssen beantwortet werden. Ich werde es mit einem „Sammel-Dankeschön“ am Neujahrstag erledigen.

Pitta brachte mir diesen wunderschönen Orchideen-Straus. Ein wunderbares Zeichen. Ich mag Pitta sehr.

Di, 30. Dez: Ungeplante Ueberraschung: BKK-Hospital

Seit 2-3 Wochen leide ich unter unregelmäsigen leichten Krämpfen auf der rechten Hals-Seite. Sobald ich mich bewege, ist alles wie weggeblasen.Ich wollte es eigentlich durchseuchen, um mich in der Schweiz untersuchen zu lassen. Aber heute entschloss ich mich dennoch, mich im hiesigen Bangkok-Spital zu zeigen und behandeln zu lassen. Wie erwartet war in dieser Woche um den Silvester kein Neurologe verfügbar, aber ich bekam einen Termin für nächste Woche. Ich hoffe, es verschlechtert sich nicht.

Sa, 27. Dez: Silvester naht – Besinnlichkeit ist angesagt

Besinnlich soll man sein und sich bessern resp. sich etwas vornehmen. Ich war heute mit Maleena, meiner Vermieterin des Hauses, in dem ich seit 15 Jahren wohne, zusammen. Ichberichtete ihr über meine Pläne für meine Zukunft in diesem Haus. Ich m öchte bis an mein Lebensende meine Zeit in Thailand hier verbringen. In diesem Haus bin ich glücklich. Sie sagte mir zu und versprach mir alle Unterstützung, wenn ich krank und Hilfe bräuchte. Nun habe ich zwei Ladies, die sich um mich kümmern. Beide aus Thailand!

Daneben gabs aber auch ernstes zu besprechen: PEST-Control m uss gemacht werden. Dabei wird mit viel Chemie gegen Parasiten, Käfer und Ungeziefer wie Thermiten vorgegangen. Die Gift-Brühe wird unter das Haus und an kritischen Orten im Haus z.B. bei den Türzargen gespritzt. Maleena wird es organisieren, sobald ich wieder zurück in der Schweiz sein werde, damit ich durch die giftigen Dämpfe nicht beeinträchtigt werde. Zudem gilt es zwei Wasserhähnen auf dem Sitzplatz zu ersetzen, die tropfen. Nächstes Jahr sollen auch zwei Klimanlagen ersetzt werden, die etwas nach Oel stinken. Ich werde mich an den Kosten mehrheitlich beteiligen, denn ich wohne recht günstig in dem Hause und Maleena kann diese Kosten alleine nicht stemmen.

Schlechtes Wasser

Wasser oder Trink-Wasser im besonderen sind in Thailand, wie auch in vielen anderen Ländern, eine Kostbarkeit. Man kann nicht aus dem Hahnen trinken, wie ich es in der Schweiz tun kann. Das hiesige Wasser aus dem Hahnen ist mehr oder weniger ungeniessbar. Man muss es abkochen. Trinkwasser holt man sich aus dem Getränkemarkt in handlichen Flaschen oder grossen 20/25 Liter Bidons. Nun ist mir das erste Mal passiert, dass das Wasser aus einem grossen Bidon ungeniessbar war. Es hat gestunken! Ich musste es ausleeren. Was ist da wohl geschehen?

Do, 25. Dez: Weihnachts-Tag

In Thailand ein ganz normaler Werktag. Erst Abends beginnt das grosse Fest in den Rot-Licht-Strassen. Wir starteten den Tag im Schwimmbad mit einigen Längen. Es war wunderbar warm. Am Nachmittag gings zuerst ins Bluport und anschliessend ins Market Village, um für Pitta ein Weihnachtsgeschenk zu kaufen. Im Bluport war tote Hose. Kein Schmuckgeschaft mit Gold-Schmuck. Erst im Market Village wurden wir mit einem schönen Ring fündig.

Zum Weihnachtsessen ging es gegen Abend ins Izakaya88 zum Sushi-Essen. Tolle Athmosphäre! Wir waren die einzigen Gäste! Wohin gehen wohl die Feriengäste zum Weihnachts-Essen? Die Sushi haben geschmeckt….hhmmmmmmm. Es gab nichts auszusetzen!

Mi, 24. Dez: Mein Tagesablauf „Heiliger Abend“

Den Begriff „Heiliger Abend“ kennen die Thais nicht. Man nennt ihn wie die Engländer „Christmas Eve“ und dient der Vorbereitung für Weihnachten resp. dem Gschänggli-Tag. Die Thais kennen den Ursprung von Weihnachten nicht. Für sie ist es ein Tag ihres liebsten Hobbies: Geschenke verteilen und empfangen.

In meinem Verständnis und meiner Erziehung war der „Heilige Abend“ der wichtigste Tag an Weihnachten. Das Christkindli kam und brachte die Geschenke. Der Weihnachts-Tag, 25. Dez. war dann nur noch Beigemüse und musste erduldet werden. Man ging in die Kirche und besuchte Verwandte.

Hier in Thailand feiere ich Weihnachten ganz anders. Nämlich gar nicht! Anstelle eines Tannenbaums, habe ich mein Bett mit einer aussergewöhnlichen Designer-Bettwäsche geschmückt.

Heute startete mein Tag um 06:50 Uhr im Fitness-Center, dann gings zum Schwimmen und anschliessend bereitete ich mir das Frühstück zu. Im Schwimmbad habe ich über Kopfhörer am Schweizer Radio ein Interview zu Weihnachten mit einem katholischen Bischof gehört. Sorry meine lieben katholischen Freunde, so etwas schleimiges muss ich mir nicht antun. In jedem Satz musste ich mir sagen lassen, wie schön das heilige Wort ist, wie kraftvoll unser Glaube ist, weil der Herr das letzte Wort hat …… Es hat mich echt abgestossen, wie der Bischof gesprochen hat… als ob er von einem anderen Planeten käme.

Nach dem Frühstück habe ich mit diesem Beitrag begonnen. Dann legte ich mich auf die Liege auf meiner Terrasse, döste und träumte ein wenig, bis Pitta um etwa halb zwei eintraf. Nun begann der zweite Teil der Weihnachten. Ich schenkte Pitta ein Versace-Parfum und eine Kurpackung Ferrero-Rochet-Kugeln. Gegen Abend, d.h. um 5 Uhr fuhren wir mit dem Roller in unser Fisch-Restaurant, wo wir uns fein verköstigten. Wir beide lieben dieses einfache Lokal und sein feines Fisch-Angebot. Pitta im gelben Kleid, eine Traum-Frau.

Und was machten wir anschliessend? Nichts oder fast nichts. Wir sassen zusammen und gingen früh schlafen. Wir waren beide Mühe.

24. Dez. 2025: Essen im Fisch-Restaurant Hua Hin

Mo, 22. Dez: Versand meiner Weihnachts- und Neujahrswünsche

Nach Facebook vor ein paar Tagen, habe ich heute via WhatsApp meine Weihnachts- und Neujahrswünsche samt persönlichem Foto von mir verschickt:

….die Zeit läuft, bereits feiern wir wieder Weihnachten und der nächste Jahreswechsel steht vor der Tür. In wenigen Tagen kann ich mein 25-jähriges Pensions-Jubiläum feiern…. Ein grosser Dank geht an meinen Renten-Sponsor Novartis . Ixh wünsche euch allen frohe Weihnachten und e guete Rutsch. Ganz liebe Grüsse Euer Max

Festtagsgrüsse mit Monsoon Weisswein

Aufwand zur Bereinigung des Dropbox-Desasters

Mein Aufwand zur Bereinigung des durch Dropbox verursachten Schadens ist grösser als ursprünglich befürchtet. Die offenen Dropbox-Links ohne Daten muss ich einzeln je Seite löschen. Ein unheimlicher Aufwand. Allein unter „Korrespondenz“ sind es Abertausende von Links ohne Daten. Es ist eine reine Fleissarbeit. Die Alternative wäre ein neues Formatieren der Daten-Festplatte, aber dies wäre mir zu riskant.

Sa, 20. Dez: Herrlicher und gemütlicher Abend im „Steak Sudsoi“

Gemütlich, lecker, formidable so könnte ich das Essen im „Steak Sudsoi“ beschreiben. Ich wurde von den Schweizern Marianne, Kurt und Hans zu diesem feinen Abend eingeladen. Kurt und Hans sind immer noch aktive Rad-Rennfahrer.

Wir trafen uns in der neuen Bar „Craft & Scruffy’s Hua Hin 94„, verschoben uns ins Steckhaus und beendeten den Abend im „Frame„. Ich wusste es ja und es bestätigte sich, ich bin im Nachtleben von Hua Hin nicht mehr aktuell. Ich wohne zwar in der Gegend, gehe aber nachts nicht aus. Ja, das Alter macht einem seriös, wenn man nach 21 Uhr müde wird! ha ha ha

Das „Filet-Tenderloin“, medium rare gebraten, war zart und bestens gewürzt. Nichts blieb zwischen den Zähnen hängen. Hat gut geschmeckt. Wir hatten uns vieles zu berichten. Aus der Vergangenheit, als ich mit dem Rennrad noch mitfuhr, aber auch über unsere Alters-Zukunft in der Schweiz und Hua Hin. Es war ein kurzweiliger Abend. Um 22 Uhr kam ich ins Bett!

Sa, 20. Dez: Sachen gibts – Aufregung im Lotus-Center

Nach einem ganz normalen Einkauf von Eiern, Joghurt und für Pitta eine Packung „FERRERO-ROCHER Kugeln“ passierte mir an der Kasse ein peinliches Missgeschick. Ich kaufte 3 kleine Packungen Zahnstocher für die Handtasche. Etwas grösser als eine Zündholzschachtel. Als ich sie nach dem Eintippen in den Einkaufs-Korb zurücklegen wollte, machte ich eine ungeschickte Bewegung und die Packungen fielen in die Luft und auf den Boden.

Die eine hatte ich schnell am Boden gefunden. Die beiden anderen schienen sich versteckt zu haben. Ich suchte auf den Knien unter dem Laufband und dem Kassa-Tisch. Die Kassiererin und sogar die Kassiererin der Nachbar-Kasse, sowie andere anstehende Frauen halfen mir dabei. Für kurze Zeit war der Kassa-Bereich im Lotus-Center lahmgelegt. Die beiden Zahnstocher-Packungen blieben verschwunden.

Ich musste dies akzeptieren und sagte dies auch der Kassiererin. Für mich kein grosses Problem, denn eine Packung kostete nur 15 THB, das sind etwa 40 Rappen. Als ich das Restgeld in meine Gürteltasche stecken wollte, was schaute da heraus? Die zwei vermissten Zahnstocher-Packungen. Wie kamen die wohl in meine Tasche? Rundherum grosses Gelächter bei jung und alt! …. und ich stand trottelig da und lachte mit …. ha ha ha

Mein Jahresbericht: Boykott Trump’scher USA-Produkte

Heute habe ich mit dem Verfassen meines jährlichen privaten Jahresberichtes begonnen. Dabei geht es um eine Zusammenfassung meiner wichtigsten Erlebnisse und Aktivitäten. Dabei stelle ich fest, dass das grösste Arschloch der Welt daran ist, das gesamte Zivilisations-Gefüge in der Welt zu seinen Gunsten zu verändern. Dies ist Krieg mit anderen Waffen.

Mich wundert, dass keine Regierung sich gegen diese Erpressungen wehrt, aber mit braunen Zungen den Orange-Kopf hofiert! So bleibt mir als Bürger nichts anderes übrig, als mich mit meinen Mitteln sprich Boykott zu wehren: Ich kaufte im gesamten 2025 keine Waren aus den USA. Kein Coca-Cola, Pepsi-Cola, kein Kelloggs, Heinz, keine SW-Produkte, sowieso keine Apple-Produkte oder Nike Sportartikel, Calvin Klein und Hilfiger Design-Klamotten. Auch McDonalds, Pizza-Hut und Starbucks stehen auf meiner Boykott-Liste.

Es gibt für fast alles Alternativen. Die Computer aus dem asiatischen Raum, Lebensmittel von Nestlé oder Unilever, Sportkleider von Adidas oder Thai-Brands. Die meisten Softwaren gibt es als Freeware (kostenlos). Alternativlos sind einzig viele sozialen Medien wie Facebook, WhatsApp, Instagram etc. sowie die Hardware-gebundenen Betriebssysteme Windows und Android.

Di, 16. Dez: Meine Nachbarin ist zurück

Schräg vis-à-vis von mir bewohnt eine ältere Thai-Lady ein grosses Haus. Sie ist mit einem Schweden verheiratet und verbringt einen grossen Teil des Jahres in Schweden. Ueblicherweise kommt sie Anfang November zurück nach Hua Hin und bleibt bis April, wenn es heiss wird, in Thailand. Dieses Jahr hat sie sich verspätet. Am Dienstag oder Montag spätabends traf sie ein.

Dies alles ist aber nicht der Grund für diesen Beitrag. Seit sie wieder hier ist, ist die Ruhe vorbei, denn sie spricht mit lauter Stimme, denn sie ist schwerhörig. Sie ist immer im Freien, spritzt mehrmals täglich den Platten-Boden ab und spricht alle Vorbeigehenden an. Vor allem die Frauen rundherum bleiben bei ihr stehen und quatschen … auf thailändisch natürlich. Ich höre jedes Wort, denn die Thai-Lady spricht laut, sehr laut, aber ich verstehe nichts. Macht auch nichts!

Krieg zwischen Thailand und Kambodscha

Seit Jahrhunderten streiten die beiden Länder um einen alten Tempel. Die dortige Grenzziehung ist unklar. Rundherum herrscht Niemandsland. Es hat dort weder Bodenschätze noch Siedlungen. Seit Juli 2025 wird wieder geschossen. Auf beiden Seiten werden Tote beklagt. Trump versucht, mit Erpressungen Frieden zu stiften. Die Bevölkerung rund um das Grenzgebiet wurden evakuiert. Der Krieg eint die Thailänder. Sie sind sich einige über den Bösewicht! Ueberall werden thailändischen Flaggen aufgehängt. In den sozialen Medien wird eifrig über das böse Kambodscha geschrieben, das die aktuellen Streitereien angefangen hat. Die Grenzen zu Kambodscha sind geschlossen.

Für das thailändische Militär ist dieser Krieg eine willkommene Gelegenheit, ihre Bedeutung für Thailand kurz vor den „rein zufällig“ angesetzten Parlaments-Wahlen zu demonstrieren. Ist der ganze Krieg nur ein politisches Manöver?

Di, 16. Dez.: Hochsaison und armseliges Strandleben

Uberall merkt man es: Es herrscht Hochsaison in Hua Hin. Hochsaison, die etwa bis Mitte Januar dauert, also gegen 1 bis 2 Monate. Eine kurze Zeit! In den Geschäften gehen gewisse Lebensmittel nach kurzer Zeit aus. Zum Beispiel das Natur-Joghurt in 1.8 kg Packungen ist nach wenigen Stunden ausverkauft. Nach drei Anläufen konnte ich heute noch 2 Dosen ergattern.

Im Fitness-Center hat es ebenfalls mehr Trainierende. Aber dennoch genügend Geräte. In den besseren Restaurants ist es besser, einen Platz zu reservieren. Einzig der armselige Strand von Hua Hin bietet Ruhe und Erholung für die Strandgänger. Wie war das noch schön, als man bei Einheimischen am Strand einen Aperitif trinken und sogar eine Sonnenliege samt Sonnenschirm mieten konnte! Tempi passati, seit die Gemeinde dies alles verbot. Man munkelt auf Druck der grossen Strand-Hotels, weil ihre Gäste sich an einer der vielen Strand-Bars günstiger vergnügen konnten, als im Hotel-eigenen Betrieb.

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