1. – 15. Jan. 2026: Täglicher Live-Ticker vom Thai-Max

+++ DTAC +++ Temperatursturz Winter +++ Deutscher Voll-Idiot +++ Sand-Sturm +++ Bangkok-Hospital +++ Kleider Ausmisten +++ Ramsch aus dem Internet +++ Gratin +++

Live Ticker

Do, 15. Jan: Hilfe, Ich ertrage nur noch wenig Alkohol

Gestern war ich mit Pitta beim Chinesen essen und trank dazu ein kleines Chang-Bier. Anschliessend, nach einem kleineren Spaziergang durchs Rotlichtviertel Soi Binthabat, genehmigten wir uns zu Hause noch ein Glas Rotwein. Ich war anschliessend derart müde, dass ich kurz nach 20 Uhr ins Bett ging.

Mi, 14. Jan: Wiederum 1 Monat um

Monatlich buche ich beim Internet-Anbieter DTAC meinen Internetzugang fürs Thai-Handy. Rund Fr. 9.– kostet mich dies. Heute war es wieder soweit. Ich brauche diesen Zusatz, denn in Thailand bezahle ich fast alles mit dem QR-Code und der verlangt Internet-Anschluss an meine thailändische Bank.

Die Zeit läuft, bald geht es wieder in Richtung Heimat, am 11. März nämlich.

Winter in Hua Hin

Es begann vor enigen Tagen, der Wintereinzug in Hua Hin. Nachts fiel das Thermometer auf unter 20 Grad Celsius. Tagsüber blieb es angenehm warm gegen 30 Grad. Leider beeinträchtigte der kalte Wind mit viel Sand aus der Umgebung unser Leben. Mein Schläfchen über den Mittag musste ich mehrmals abbrechen, weil der Sand zu intensiv war und in den Augen schmerzte. Ein Pullover musste herhalten. Vorallem die Thais leiden unter der Kälte, umso mehr ihre Häuser weder isoliert noch über eine Heizung verfügen. Weiter oben im Norden Thailands, dem Isan, fiel das Thermometer auf unter 10 Grad Celsius.

Fr, 9. Jan: Temperatursturz – Thailändischer Winter

Heute um 09:30 Uhr stellte mein Thermometer 24 Grad Celsius fest.In der kommenden Nacht wird das Thermometer auf 19 Grad Celsius fallen. Eine Sau-Kälte. Wir werden das Wärme-Duvet auspacken. Der thailändische Winter wird noch 1-2 Wochen dauern, dann wird es nachts wieder wärmer und im März dann wieder sauheiss.

Do, 8. Jan: Essen mit einem Voll-Idioten

Wir waren eingeladen von einer nahen Verwandten von Pitta und ihrem Freund ins Restaurant Gan Hanoi. Sie kannte ich bereits von einem früheren Treffen. Sehr hübsch, etwas verrückt, aber sehr liebenswert. Er ist ein Deutscher mit irrem Gedanken-Gut. Ein Querdenker im Quadrat. So etwas habe ich noch nie erlebt. Unter anderem meinte er: „Durch Corona hätte es praktisch keine Toten gegeben. Alles sei von bösen Mächten gesteuert. Er hätte darüber auch ein Buch geschrieben.“ Kurzum ein Voll-Idiot. Er bearbeitete mich mit seinen irren Ideen. Ich musste ihm damit drohen, aufzustehen und das Essen zu verlassen, falls er mich mit diesem Quatsch nicht in Ruhe lasse. Diesen Idioten will ich nie mehr sehen. Das Ganze hat mich sehr aufgeregt. Ich schlief schlecht in dieser Nacht!

Mi, 7. Jan: „Eisiger“ Sand-Sturm über Hua Hin

Ich habe noch nie einen Sand-Sturm erlebt. Heute war es so weit. Ich musste von meinem Sitzplatz ins Haus fliehen und alle Fenster schliessen. Und trotzdem liegt auf allen Möbeln und auf dem Fussboden ein feiner Sand. Ich werde wohl morgen alles nass aufnehmen.

Er kam aus dem Norden, dem Himalaya-Gebiet, mit viel kalter Luft. Wir waren auf dem Night Market zum Einkaufen und froren wie die Schlosshunde. Erstaunlich, wie schnell sich ein europäischer Körper an das thailändische Klima anpasst und bei 26 Grad Celsius friert!

Mi, 7. Jan: Heute ist Hospital-Day

Seit einiger Zeit fühle ich ein eigenartiges Gefühl am Nacken. Von Zeit zu Zeit und je nach Tätigkeit schläft mir der Nacken ein. Jedoch nach kurzer Massage ist alles wieder ok. Ich spüre auch nichts, wenn ich aktiv herumgehe, sei es zum Einkaufen, oder kochen, oder Sport treibe etc. Ich schlafe gut. Nur in Ruhe-Phasen vor dem Computer oder auf einem Stuhl sitzend fühle ich das „Kribbeln“.

Mir war unwohl. Ich hatte auch etwas Angst, weil der mögliche Schaden nahe dem Kopf ist. Mein Gehirn drehte sich um alle möglichen Gefahren. Verrückt, Max spinnt!

Heute Nachmittag hatte ich einen Termin beim Neurologen im Bangkok-Hospital. Ich war nervös und hatte Angst vor einer schlechten Diagnose. Derart nahe beim Kopf! Da wird es gefährlich. Aber bereits nach wenigen Minuten hat der sympathische Arzt die Ursache gefunden. Ein Muskel an der Schulter verkrampft sich und sendet diese unliebsamen Signale aus. Er gab mir Tabletten, um den Muskel zu entkrampfen. Zudem würde eine regelmässige Massage mit einer Voltaren- resp. Generika-Salbe und Dehnungs-Uebungen viel helfen. Ein grosser Stein donnerte auf den Boden. Glücklicherweise wurden meine schlimmen Befürchtungen nicht Realität. Das Leben geht weiter!

Interessant die Kosten: Total 2’000 THB (entsprechend SFr. 50.–), davon 1’200 THB Honorar des Arztes Dr. Yutthana Sriwichit

Mo, 5. Jan: Makula Spritze – Leben im Bangkok Hospital

Monatlich dasselbe Prozedere. Viel Neues gibt es nicht zu berichten, ausser dass die Zahl der Patienten m Bangkok Hospital in Hua Hin explodiert ist. Anhand der Anzahl Patienten kann man am ehesten die herrschende Hochsaison erkennen. Die meisten haben kleinere Verletzungen, die ambulant behandelt werden können: Verstauchungen, Schnitte im Fuss vom Strand, Fieber etc. Die schwereren Fälle (Roller-Unfälle) sieht man nicht, weil sie im Notfall behandelt werden. Was mir auffällt, wenige Russen. Sie halten sich zurück und sind ganz leise, sodass man ihre Herkunft nicht erkennt. Sie wissen um ihre Unbeliebtheit, auch bei den so liebenswerten Thais.

Nun noch zu mir. Alles klappte bestens. Ich war noch nie so schnell im Operationssaal und wieder draussen, wie dieses Mal. Vermutlich wollt mein Augenarzt Dr. Pairat schnell seine Arbeit erledigen. Er tat es wie immer, ruhig und professionell. Erstmals legte er mir einen Augeschutz auf, aber nur auf dem linken Auge. Auf mein Protest meinte er, dass ich ihn nur 2-4 Stunden tragen müsste. Als ich meinte, dass ich so einen noch nie tragen musste,reduzierte er die Tragzeit auf 1 Stunde (um sein Gesicht nicht zu verlieren … ha ha ha). Ich habe den Augenschutz vor der Kasse dann entfernt. Er war mir zu hinderlich.

Zu Hause legte ich mich wie üblich aufs Liegebett, um mich von der Aufregung, die mich immer noch befällt, auszuruhen. Dank „Viscotears“, dem Augen-Gleitmittel aus der Schweiz, sah ich bereits nach 2 Stunden fast normal und konnte mein Nachtessen geniessen.

Mo, 5. Jan: Ausmisten – Frühlingsgefühle

Ich kann mich nur schwer von Altem trennen. Shirts, die mich seit Jahren begleiten, kann ich nicht einfach wegwerfen. Ich hänge an Ihnen. Neue Hemden und Shirts hingegen müssen sich bei mir zuerst unentbehrlich machen und anbiedern, bis ich sie regelmässig trage.

Aber von Zeit zu Zeit überkommt es mich, wie heute Morgen. Dann beginne ich auszumisten. Kleider, die zu klein sind und meinen Bauch nicht mehr hängend verdecken, sowie altes seit Jahren nicht mehr getragenes. 21 Shirts/Hemden und 4 kurze Hosen mussten über die Klinge springen. Sie gehen an arme Leute und ich habe wieder Platz und einen Grund, neu einzukaufen!

So, 4. Jan: Viel Ramsch für nichts, und viel Ärger

Maleena, meine Hausvermieterin, wollte mir eine Freude bereiten und bestellt über Internet zwei Wasser-Hahnen für den Sitzplatz und für die Küche eine Wasser-Brause-Kombination. Heute kam der Installateur und begann mit der Installation. Ja, er begann, denn schon nach kurzem mussten wir feststellen, dass die vermeintlich günstige und gutaussehende Wasser-Brause-Kombination unbrauchbar war. Sie hatte nur einen Wasseranschluss, entweder für kaltes oder warmes Wasser, und die Muffe zur Befestigung auf dem Waschbecken war zu klein. Der ganze Mist wackelte.

Kurzum machten wir uns auf den Weg zum HomePro, um eine neue Wasser-Brause-Kombination zu kaufen. Für 2’600 THB (das sind etwa SFr. 70.–) erhielten wir eine „fäzige“ in modernem Design und installierten sie problemlos.

Die beiden Aussen-Wasser-Hahnen waren auch schnell installiert, jedoch der eine war undicht und muss nun durch ein besseres Produkt ersetzt werden.

Es lohnt sich einfach nicht, solche kritische Artikel billig zu kaufen. Schlussendlich muss man doch etwas Richtiges kaufen, hat aber damit meist keinen Aerger.

Fr, 2. Jan: Mop-Shopping, Sauna

Jeder Haushalt verfügt über einen sog. „Mop“. Dies ist ein Bodenwischer zum nass aufwischen der Steinböden. Meine Putzfrau meinte das letzte Mal, ich sollte einen neuen Mop kaufen. Der alte funktioniere nicht mehr richtig. Gesagt, getan, im Homepro gab es einen von Valeda für 699 THB (unter Fr. 20.–) im Angebot.

Am Nachmittag gings um 14 Uhr wie gewohnt in dieJintana-Sauna. Diesmal war sie voll, d.h. viele Gäste. Es gab anfänglich keine freie Liege. Später dann schon. Als Abschluss des Sauna-Tages besuchten wir unser Lieblingslokal in der Soi102 und bestellten Moo Nam Tok-Fleisch-Salat, einen geräuchten Wels und eine Fleisch-Suppe. Zu Hause dann als „Absacker“ PopCorn mit dem restlichen Prosecco von gestern.

Do, 1. Jan: 2026: Ein perfekter Start ins 2026 mit Gratin

Schlafend haben wir das neue Jahr begonnen. Von den Feuerwerken haben wir nichts mitbekommen. Altersgerecht sind wir am Silvester gegen 22 Uhr schlafen gegangen.

Den 1. Januar 2026 starteten wir nach dem obligaten Kaffee mit einem Neujahrs-Schwimmen im nahen Swimmingpool. Das Wetter war bestens. Sonnenschein und 27 Grad. Anschliessend Büro-Arbeit. Beantworten der unzähligen Geburtstags- und Neujahrs-Wünsche. Dies ist der Nachteil, wenn man berühmt ist … ha ha ha… Nein, es ist eher eine Qual. Denn viele dieser Wünsche werden abgeschickt, weil man durch die sozialen Medien darauf aufmerksam gemacht wird. Ich überlege mir ernsthaft, das Geburtsdatum aus meinem Facebook-Profile zu entfernen. (Habe es soeben entfernt!

Heute war Kochtag. Ich wollte Pitta einen Älpler-Gratin zubereiten. Am frühen Nachmittag begannen wir mit den Vorbereitungen, sprich kochen der Kartoffeln. Gegen Abend dann das Zubereiten: Viel Knoblauch und Zwiebeln andünsten, dann die geschnittenen Kartoffeln und den Schinken dazugeben, und ganz zum Schluss den Raclette-Käse darauf gelegt und warten, bis er schmilzt. Dazu Prosecco, nicht zum Kochen, sondern im Glas. Uns beiden hat es bestens geschmeckt. Es war blendend gewürzt und die Mücken flüchteten ob des Knoblauchs. Ein perfekter Start ins 2026.

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