Fotowalk durch den Basler Zolli
(Durch anklicken lassen sich die Fotos im Gross-Format betrachten)

Meine Fotowalks durch den Basler Zolli

„Fotowalk“ nenne ich Foto-Exkursionen mit meiner grossen Canon-Spiegelreflex-Kamera, um möglichst gute, schöne, einmalige, pfiffige Fotos zu schiessen. Solche Foto-Spaziergänge habe ich bereits mehrere gemacht. Ihr findet sie in der "Foto-Galerie Basel" unter: Basler Münster, Basler Rheinhafen, Basel by Night ....

12. Sept. 2019: Mit meinem Freund Peter

Es ist bereits Tradition, dass ich mich mit meinem Freund Peter zu einem Foto-Spaziergang treffe, um eine bestimmte Gegend mit unseren Foto-Apparaten zu dokumentieren. Am 12. Sept. 2019 stand das Thema "Basler Zolli" auf dem Programm. Um 08:30 Uhr trafen wir uns am Eingang Dorenbach, nur 15 Fuss-Minuten von meiner Wohnung entfernt. Es war mit 15°C etwas kühl, aber wolkenloser blauer Himmel erfreute unsere Foto-Herzen und es wurde von Stunde zu Stunde wärmer.

8. Sept. 2020: mit Nina Osterwalder

Am Dienstag-Morgen 8. Sept. 2020 um 08:30 Uhr startete ich mit Nina Osterwalder aus dem St. Gallischen am Zolli-Eingang Dorenbach. Es herrschte wunderbares Wetter. Nina Osterwalder ist eine begeisterte Fotografin mit grosser Fertigkeit und Kreativität. Ihre Homepage https://www.ninaosterwalder.ch ist sehens- und empfehlenswert.

 

Der Basler Zolli

Der Zoo Basel ist der zoologische Garten in Basel. Die Basler nennen ihn liebevoll "Basler Zolli". Er befindet sich im Stadtquartier Basel-Bachletten am Fluss Birsig. Er wurde 1874 eröffnet und ist somit der älteste Zoo der Schweiz. Mit 6'600 Tieren in 513 Arten (Stand 31. 12. 2018) verfügt er über einen grossen Tierbestand.

Wer sich detaillierter und vorallem professioneller über den Zolli Basel informieren möchte, dem kann ich die interessante Homepage Zolli Basel empfehlen.

Ich muss gestehen, dass ich mindestens 30 Jahre nicht mehr im Zolli war. Ich konnte mich noch an einige Gehege erinnern, aber in der Zwischenzeit haben andere Tiere sich darin niedergelassen. Vieles hat sich verändert. Ich entdeckte viele neue Gebäude und naturnahe Anlagen für die kleineren und grösseren Bewohner. Mit viel Liebe und Wissen haben die Zolli-Verantwortlichen für ihre Tiere akzeptable Umgebungen geschaffen, wo sie sich wohl fühlen können.

Einzig beim Gepard, der schnellsten Raubkatze der Welt, hatte ich das Gefühl, dass er nicht allzu glücklich war. Sein Lebensraum war zu klein, um seine ureigene Geschwindigkeit ausleben zu konnen. Ihm fehlte ganz klar die Weite der Savanne.


Die Heuschrecken

In ein paar kleinen Vitrinen im Etoscha-Haus konnte man das Leben der Heuschrecken verfolgen. Fressen und gefressen werden, war das Thema. Mich faszinierten diese kleinen zierlichen Tiere.


Afrikanische Streifen-Grasmaus

Das auffallende Streifenmuster der Grasmaus bietet im dichten Gras die perfekte Tarnung. Die vorwiegend dämmerungsaktiven Nagetiere leben als Grossfamilien in selbstangelegten Wohnnestern. Die Nester werden aus Grashalmen und Grasblättern kunstvoll zu einer Kugel geformt und der Eingang mit Gras verschlossen.


Känguru mit Baby

Wie bei allen Beuteltieren kommen Kängurubabys nach einer kurzen Tragzeit von rund 20 bis 40 Tagen relativ unterentwickelt zur Welt. Selbst bei der größten Känguruart, dem Roten Riesenkänguru, misst das Jungtier bei der Geburt nur 2,5 Zentimeter und wiegt 0,75 Gramm.


Kalifornischer Seelöwe

Seine Körperform und das kurze, glatte Fell ermöglichen im Wasser Geschwindigkeiten bis 35 km/h. Das Schwimmen ist ihnen nicht von Natur aus gegeben, wie z.B. bei den Fischen. Die jungen Seelöwen müssen Schwimmen, Luft zurückhalten und auftauchen unter Anleitung ihrer Mütter lernen.


Flusspferde in Blau

Diese blaue Spiegelung auf der Haut des Flusspferdes sah ich erst beim Bearbeiten der Fotos am PC. Es muss sich der blaue Himmel oder die UV-Strahlen auf der nassen Haut des Flusspferdes gespiegelt haben. Die Blau-Töne waren nicht wegzubringen.

 

Und nun noch ein Flusspferd in Natur-Farben:


Brillen-Pinguine und Schildkröte


Die Affen

Das Affenhaus ist erst wenige Jahre alt. Nach modernsten Erkenntnissen wurde eine Anlage für die Gorillas, Schimpansen und Orang-Utans geschaffen.

Beeindruckt haben mich die Beschäftigungs-Therapien für die Affen und Elefanten. Leckereien und Futter gab es nur nach eigener, getaner Arbeit und Geschicklichkeit. Die Elefanten mussten diese z.B. in den unzähligen Löchern im Gehege und den künstlichen Landschaften suchen, während die Affen die Aepfel und Rübli mit Aesten aus raffinierten durchsichtigen Behältern herausklauben mussten.

Sumatra Orang Utan

Orang-Utans, die wörtliche Übersetzung lautet «Waldmensch», leben in den Regenwäldern Nordsumatras. Erwachsene Männchen unterscheiden sich von den Weibchen durch die beeindruckenden «Wangenpolster». Ihre Backenwülste wirken wie bei einem Megafon als Trichter zur Schallverstärkung, wenn sie nach Weibchen rufen.

 


Das Mädchen "Padma" kam am 7. Aug. 2018 auf die Welt

Junges bei den Gorillas

Am 1. September 2019 ist dieses Gorilla-Junge zur Welt gekommen. Das Junge ist das vierte Kind von Mutter Faddama (36 Jahre alt). Faddama ist eine erfahrene Mutter und betreut ihr Kind mit Umsicht. Sie hält es, wie es bei Gorillas üblich ist, die ganze Zeit eng am Körper. Erst ab dem zweiten Lebensjahr lassen die Mütter die Kinder „von der Leine“, und diese dürfen sich dann frei in der Gruppe bewegen. Ebenfalls zwei Jahre lang sind die Kleinen auf Muttermilch angewiesen.

Schwarzweisse Varis

Die Varis bewegen sich weit oben in den Baumkronen. Sie leben wahlweise als Paare oder in Gruppen, in denen entweder Männchen oder Weibchen in der Überzahl sind. Als einzige der Affen bauen Varis ein Nest für ihren Nachwuchs.


Vögel: Rosa-Flamingos

Neben dem rosa Gefieder, den langen Beinen und dem langen Hals ist der gebogene Schnabel ein sehr markantes Merkmal der Flamingos.

Wasservögel besitzen meist einen geraden Schnabel, mit dem sie im Wasser auf Nahrungssuche gehen. Flamingos fressen jedoch nur Kleinstlebewesen, wie Salinenkrebschen, Wasserschnecken, Insektenlarven. Daher ist der Schnabel verkehrt. Sie werden auch „Verkehrtschnäbler“ genannt.


Leider haben sich die Flamingos im Sept. 2019 nicht fotogen hingestellt. Sie putzten ihr Gefieder und vermieden es, ihre Köpfe emporzuheben. Der Not gehorchend habe ich mich auf ihre langen Beine beschränkt.

Im Jahre darauf waren sie dann recht aktiv und boten einies für die Kamera. Die Basler Kolonie von rund 110 Vögeln begann im März 2020 auf der Brutinsel mit dem Nestbau. Inzwischen im September sind mehr als 40 Junge geschlüpft. Man erkennt die Jungen an der grauen Befiederung.

Morgenturnen der Flammingos rund um die Brutinsel

Es war ein einmaliges Schauspiel, als die langbeinigen Flamingos mit Hilfe ihrer grossen Flügel rund um die Brutinsel flatterten.

 


Vögel: Rosa-Pelikan

Das besondere bei den Pelikanen: Nur ihrem extrem leichten Knochenbau, ihr Skelett wiegt nur 1 kg, verdanken die schweren Pelikane ihre Flugtauglichkeit.

 


Vögel: Graureiher


Vogel Strauss

Wusstet ihr? Kein Strauss steckt den Kopf in den Sand! Der Kopf und der Hals werden flach auf den Boden gelegt, um so Feinden eine geringe Silhouette zu bieten.


Sie haben nur zwei Zehen, wobei der Vogelstrauss nur
den grossen Mittelzehen benutzt, um zu laufen.

Verschiedene Vögel


Dickhäuter: Elefanten

Mit den Elefanten habe ich meine Probleme. Beim Fotografieren nämlich. Sie stehen für mich immer dumm im Licht oder hinter Bäumen und Hindernissen, sodass mir keine der bisherigen Aufnahmen gefallen. Ich werde weiterhin üben!

Dickhäuter: Panzer-Nashörner


auch so kann man sich ausruhen

Giraffe

Die Giraffe werden als Männchen bis 6 m, und als Weibchen bis 4,5 m und einer Schulterhöhe von 2 - 3,5 m gross. Der lange Hals der Giraffe weist, wie beim Menschen, sieben Halswirbel auf. Mit der bis 50 Zentimeter langen, weit herausstreckbaren Zunge streifen Giraffen Blätter von den höchsten Baumkronen ab. Deshalb besteht für die Giraffen beinahe keine Nahrungskonkurrenz.


Ziegen

Unsere Zwergziegen sind immer mit der Klärung ihrer Rangordnung beschäftigt. Ranghöhere Tiere verteidigen ihre Position daher immer gerne von einem erhöhtem Standort aus.

Ziegen geben sich nicht mit kargen Graswiesen zufrieden sondern bevorzugen bunte Kräutermischungen. Ihre Fressneugierde ist nahezu grenzenlos.


Zebra


Eine Sensation? Nein, ein Fake dank Photoshop

Raubtiere

Die grossen Raubtiere sind scheue Tiere. Tagsüber machen sie im Schatten Siesta. Es ist schwierig sie zu entdecken.


er fixiert eine Beute

Erdmännchen

Erdmännchen gehören zur Ordnung der "Raubtiere". Sie leben in grossen sozialen Gruppen. Ein Familienverband von Erdmännchen besteht aus einem dominanten Paar und seinen Nachkommen.

Erdmännchen müssen immer wachsam sein gegenüber potenziellen Feinden. Mindestens ein Mitglied der Sippe hält gewissenhaft nach Fressfeinden Ausschau. Es steht auf erhöhter Position auf seinen Hinterbeinen und stützt sich mit dem Schwanz ab. Dabei sucht der Wächter alle paar Sekunden den Himmel nach Greifvögeln ab.


Mäuse

 

Es war schön - Ich komme wieder !

Nach 3-5 Stunden waren ich und meine Begleiter müde und vorallem hungrig. Gelegenheit, um das modern eingerichtete Zolli-Restaurant zu testen.

Diese Zolli-Foto-Vormittage werden nicht mein letzten bleiben. Ich komme wieder.


Max, bereit für den nächsten Einsatz

 

Foto-Galeries von Max Lehmann
Schafmattweg 13, CH-4102 Binningen
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https://www.maxlehmann.ch
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