Kategorie: Literatur, Zeitungen, Blogs, Humor

Ich bin Millionär – Thailand, ein teures Pflaster

Nun bin auch ich Milionär geworden. Wie die grossen Stars dieser Erde habe ich mehrere Wohnsitze verteilt rund um die Erdkugel. Steuern bezahle ich in der Schweiz, den Sommer verbringe ich in meinem mobilen Schloss in Istrien und im Winter residiere ich während 5 Monaten in meiner Villa in Hua-Hin (Thailand).

Zwischenzeitlich habe ich Teile meines stattlichen Vermögens in Thailand platziert und darf mich zu den Millionären dieses Landes zählen. Aktuell habe ich 1.3 Mio gebunkert.

Baht, Thai, Geld, THB

Das Leben in Thailand ist für einen Millionär vergleichsweise günstig. Ich kann zwar nicht von den Zinsen leben, weil ich mir vielen Luxus leiste. Ein feines Essen in einer Strassen-Küche im Night-Market belastet meinen Geldbeutel mit 120 Baht (=SFr. 3.50) . 1 Liter Benzin 95-Oktan schlägt mit ca. 33 Baht (=SFr. 1.–) zu Buche und eine Prada-Sonnenbrille  mit 100 Baht (=SFr. 2.80).

Lust und Sucht waren noch nie günstig. So blättere ich für die Befriedigung meiner Mango-Sucht wöchentlich etwa 180 Baht (=SFr 5.–) hin, denn ich esse jede Woche etwa 3 kg der süssen gelben Früchte.

In 2 Wochen werde ich wiederum für ein paar Tage nach Bangkok ins Pratunam fahren, um dort zu shoppen. Camel-Shorts- und -Shirts, hellblaue Jeans und dazu passende Hemden stehen auf meiner Einkaufsliste. Ganz sicher wird es mich auch ins Panthip-Plaza ziehen, dem grössten IT-Shopping-Center in Bangkok.

Mein Millionen-Geld-Depot in Thailand habe ich nicht wegen der Aengste um den Euro nach Thailand verschoben, sondern wegen meines „Rentner-Visums„. Die Thailänder wollen nur reiche Leute im Lande, d.h. sie verlangen einen 3-Monats-Kontostand von 800’000 Baht (= SFr. 23’000.–). Sie wollen eben sichergehen, dass ich nicht der Sozialhilfe zu Last falle.

Apropos „Thailand ist ein teures Pflaster“! Es gib hier soviele schöne Dinge, dass man sich wirklich beim Shopping austoben kann. Aber dann kostet eben auch dies Geld. Viel Geld

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Mit offenen Sinnen – Gedanken des Besserwissers

Regentropfen, die an mein Fenster klopfen

Lehrer Lämpel aus Max und Moritz (Wilhelm Busch)

Der Besserwisser (Lehrer Lämpel aus Max und Moritz / Wilhelm Busch)

Der Himmel ist blau, etwas bewölkt. Aber leise beginnt es vom Meer her zu rascheln. Immer stärker werden die Geräusche. Ich habe Mühe, sie einzuordnen. Es ist, wie wenn feiner Kies auf die umliegenden Dächer geschüttet würde. Dann sehe ich die Wand mit den schweren Regentropfen auf mich zukommen, die auf die Dächer und Strassen nieder prasseln. Entweder ist man nun geschützt oder man wird innert Sekunden nass bis auf die Haut.

Es regnet in Hua-Hin. Aber meist nur kurze Zeit. Ein paar Minuten oder eine halbe Stunde, später scheint wieder die Sonne.

Thailändische Wertarbeit

Vor 4 Wochen, als ich aus der Schweiz in Hua-Hin ankam, betonierten Arbeiter den letzten Teil der Strasse dem Klong entlang zu unserem Ressort. Schön haben sie den ehemaligen löchrigen Kiesweg, auf dem ich mit meinem Roller schon gestürzt bin,  auf Vordermann gebracht. Genügend breit für 2 Autos.

Solche Neben-Strassen werden wegen der sommerlichen Hitze betoniert, weil sie sich nicht verflüssigen. Normalerweise werden die Strasse in Platten von gut 30 cm Dicke und einer Grösse von ungefähr 5 x 2.50 m gegossen und dazwischen mit flüssigem Asphalt verfugt, damit sich bei Wärme die Platten ausdehnen können.

Auf diesem Teilstück ist mir aufgefallen, dass sie doppelt so grosse Platten gegossen haben, nämlich die ganze Strassenbreite. Aber ein paar Tage später kam ein Arbeitskommando mit einer Fugenfräse. Sie frästen der ganzen Strasse entlang mitten durch die Platten eine max. 1 cm tiefe Fuge. Und am Tag darauf füllten sie diese kleine Fuge mit flüssigem Asphalt aus. Nun sieht es aus, als wären es Platten der üblichen Grösse von 5 x 2.50 m. Dies ist thailändische Wertarbeit. Alles sieht toll aus, aber der Schaden ist vorprogrammiert.

Auf einer anderen Strassse, der Soi-112, die sie letztes Jahr neu 4-spurig bauten und Basis zur Umfahrung von Hua-Hin bilden sollte, wurde minderwertiger Beton verwendet. Aus einer Betonstrasse mit feiner Oberfläche wurde innert weniger Monate ein betonierte Grobkiesweg, der rüttelt und schüttelt.

Ich nehme an, ein Teil des Betons resp. Zements wurde privat beim Bau eines Hauses verwendet, aber in der richtigen Mischung …. in thailändischer Wertarbeit.

… die haben ja gar keine Rechte, nur Pflichen …

Im Moment bin ich schreibsüchtig. in 4 Wochen habe ich über 12 Beiträge in meinem Thailand-Blogg geschrieben. Darunter auch 2 oder 3 politische Meinungsäusserungen. Solche Beiträge brauchen einige Zeit, bis sie meinen Anforderungen genügen. Oft schreibe, ändere und feile ich mehrere Tage daran, bis er mir die Formulierungen gefallen und ich dazu stehen kann. Oft muss ich einen ersten Entwurf in 2 oder sogar 3 Beiträge aufteilen, damit  es kein schwer verdauliches Tutti-Frutti wird.

Dies war eben der Fall beim Thema „Sterbehilfe“. Ich wollte zu viel in einem Beitrag unterbringen:

  • Meine eigene Situation,
  • der Entscheid im Deutschen Bundestag und
  • den Betrug der Deutschen Parlamentarier am  Deutschen Volk.

Und zum Schluss realisierte ich, dass in Deutschland und in der ganzen EU keine Demokratie herrscht, sondern eine „parlamentarische Diktatur“ !

Wow, das war harter Tabak. Wie formuliere ich dies, ohne meinen Freunden in Deutschland zu stark auf ihre Zehen zu treten? Sie werden bereits jetzt von allen Seiten eingeengt, belogen und missbraucht. Die armen Kerle im grossen Kanton, wie wir die im Norden zu nennen pflegen, haben ja gar keine Rechte, nur Pflichten!

Ein gesunder, tiefer Schlaf

Den habe ich. Täglich über den Mittag und dann spät Abends bis am Morgen früh. Auf 8-9 Stunden Schlaf komme ich mühelos. Jetzt wäre Mittagszeit. Ich verabschiede mich auf meine Liege auf der Terrasse und grüsse Euch aus der Ferne. Ich werde mir ein paar Gedanken über weitere Gedanken machen und dabei seelig einschlafen.

Euer Max, der rasende Reporter und Besserwisser

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Zensur in Thailand

Sobald man im Internet etwas herumsurft und dabei auf eine Porno- oder Glücksspielseite gelangt, dann wird man auf das untere Bild umgeleitet. Thailand zensiert das Web immer stärker: Das Technologie-Ministerium hat eine Reihe von Webseiten gesperrt, die Pornografie, Raubkopien und Glücksspiel anbieten.

Man entdeckt unter den gesperrten und zensurierten Seiten auch ganz normale Zeitungen wie die konservative Englische „Daily-Mail-Online-Ausgabe

Zensur Bildschirm in Thailand

Zensur Bildschirm in Thailand

Schon seit Jahren wird die Liste der gesperrten Seiten in Thailand immer länger. Schätzungen gehen von über 100.000 Seiten aus, darunter auch viele, die wegen politischer Kritik an Regierung oder königlicher Familie zensiert werden.

Es ist müssig hier zu diskutieren, ob Zensur und Verbote etwas nützen Die Amerikaner sind das beste Beispiel mit ihrer Doppelmoral. In Thailand ist es ähnlich. Oeffentliche Sex-Darstellungen, Pornografie und Prostitution sind zwar verboten, gehören aber zum hiesigen Leben

Diese DNS-Sperren sind ohnehin ein Witz, weil man sie leicht umgehen kann, z.B. mit „Tor“ oder „VPN“. Beides ist in Thailand weder verboten noch in irgend einer Weise eingeschränkt.

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Ich liebe die digitalen Technologien – Sie machen mein Leben lebenswert

Man vergisst so schnell: Es sind erst 20 Jahre her

Vor 20 Jahren im 1996 haben CIBA-GEIGY und SANDOZ zu NOVARTIS fusioniert. Warum nenne ich dieses Datum? Diese Fusion war nur dank den  damals neuen digitalen Technologien derart erfolgreich. Man nutzte nicht mehr Papier und Schreibmaschinen. Es standen digitale Werkzeuge wie Excel-Tabellen, weltweite Mailsysteme und etwas Internet zur Verfügung. In beiden Firmen waren grosse Netzwerke installiert, über die man mit den „dummen“ Bildschirmen Internet nutzen konnte. Die Daten, mit denen man arbeitete waren auf internen Servern (=Rechner) abgelegt. Heute würde man denen „Cloud“ sagen. Es gab noch keine Smartphones, aber bereits die mobilen Telefone mit denen man drahtlos telefonieren konnte.

Heute kann jeder mit seinem Smartphone ins Internet und surfen. Dies war damals noch nicht möglich. Oder nur mit grossem technischen Aufwand. Mitarbeiter, die oft und viel unterwegs waren, wurden mit Notebooks oder Laptops des Typs „IBM THINKPAD“ mit anschliessbarem Mobil-Phone ausgerüstet. Ich gehörte auch dazu, denn ich war oft unterwegs, auch in den USA. Ich konnte mich auf diese Weise  von irgendwoher ins zentrale Novartis Netzwerk einwählen und mit den dort gespeicherten Daten arbeiten. Der eine oder andere erinnert sich bestimmt noch daran, wie ich von Solaris aus, an den Fusionsuntelagen arbeitete.

Was hier so einfach beschrieben aussieht war viel komplizierter. Von Solaris aus wählte ich mich mit dem mobilen Telephon auf einen Internet-Knoten in Zagreb und von dort weiter in die Schweiz und weiter zu Novartis.

Dies war vor 20 Jahren und noch nichts für Privatpersonen. Erst mit den neuen Smartphones ab Ende des letzten Jahrtausends konnte man dezentral surfen. Praktikabel wurde es im 2007 mit dem iPhone von Apple.

Mein Haus Soi 94, 34/144,  Dusit Land & House 10: TV David Garrett und Markus Lanz

Neuzeit: Mein digitales Leben in  Thailand

Heute ist man viel weiter. Alles ist selbstverständlich. Oft realisiert man gar nicht, dass dies nur dank Internet möglich ist Oft schmunzle ich, wenn mir die obige Abenteuerzeit in Erinnerung kommt. Heute ist mein Notebook resp. sind meine beiden Notebooks Drehscheibe für alles:

  • Ich kann über die Services ZATOO oder GLOBAL-TV alle deutschprachigen Fernsehprogramme anschauen und auch Radios hören. Leider aber wegen der Zeitverschiebung mit 5 resp. 6 Stunden Verspätung. Den Morgestraich in Basel, der um 4 Uhr in der früh startet, schau ich mir aber gemütlich um 10 Uhr beim Frühstück an. Aber das abendliche Fussball-Länderspiel muss ich Morgens um 2 Uhr anschauen. Ich kann es aber auch auf dem PC aufnehmen und später anschauen.
  • eBanking auf Schweizer oder auch thailändische Banken ist kein Problem. Ich transferiere von hier aus Geld aus der Schweiz nach Thailand, tätige hier in Hua-Hin über Internet meine Zahlungen, die mir Renato zu Hause einscanned und per Mail zuschickt.
  • Digitaler Post-Zustelldienst: Zukünftig, ich habe diesen Service bisher noch nicht in Anspruch genommen, kann ich von hier aus meine Post über die Post-Homepage anschauen, gewisse Brief öffnen lassen und direkt als Zahlungsaufträge aktivieren.
  • Ich kann über Skype weltweit telefonieren, nicht nur zwischen zwei Skype-Benutzern, sondern auch auf eine Festnetz- oder Mobil-Phone-Nummer. Ein Telephon nach Europa auf eine normale Tf.- oder Mobile-Nummer kostet mich ein Bruchteil der Telecom- oder Swisscom-Tarife.
  • Meinen Informationsbedarf stille ich übers Fernsehen und durch Studium meiner favorisierten Online Zeitungen wie FOCUS, SPIEGEL, DIE WELT, NTV und N24. Die meisten Schweizer Zeitungen wie NZZ, BaZ fallen weg, weil sie kostenpflichtig geworden sind. Mir wäre am liebsten eine Flat-Rate fürs Lesen von Zeitungen wie es bei der Music bereits gängig ist.
  • Digitale Bücher: Ich schleppe keine Bücher mehr mit mir. Ich lade mir von Amazon je nach Wunsch das eine oder andere Buch herunter und verschlinge es auf der Sonnenliege.
  • Ich buche über Internet meine Eisenbahn- und Flug-Tickets, aber auch die Hotels in Bangkok, wenn ich Lust auf Shopping habe.. Neuerding kann man bei gewissen Fluggesellschaften das Checkin von zu Hause aus abwickeln und den Boarding-Pass ausdrucken
  • Seit diesem Jahr sichere ich meine digitalen Fotos nicht mehr nur auf einer externen Magnetplatte ab, sondern auch auf einem Cloud, d.h. einem Server irgendwo im Internet.
  • Ich berichte periodisch aber aktuell in meinem Thailand-Tagebuch über meine Erlebnisse im Fernen Osten. Dazu speichere ich meine Texte und Illustrationen online auf dem Basler Server ab.

Ohne Digitalisierung wäre ein 5-Monats-Aufenthalt In Thailand schwierig, denn ich bin der thailändischen Schrift und Sprache nicht mächtig. Es würde schon gehen, aber mir als politisch interessiertem Menschen würde etwas fehlen.

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… und Gott schuf Basel …. (Bem: Basel liegt nicht in Thailand ! )

Ihr wisst, mein Heimatort ist Basel. Wir sind weltoffen, wegen unserer Grenznähe zu Deutschland und Frankreich … und eben auch Zürich. Zwischen Zürich und Basel herrscht eine gewisse Hassliebe. Die Zürcher sind etwas gehemmt und finden oft nicht die richtigen Worte. Der Zürcher Humor kommt in Basel nicht an. Das Beste an Zürich ist der Schnellzug nach Basel:

Nachstehend eine wahre Geschichte über die Entstehung von Basel und Zürich:

Smiley_2Der liebe Gott ist seit 6 Tagen nich mehr gesehen worden. Am 7. Tag findet der heilige Petrus Gott und fragt : “ Wo warst Du denn in der letzten Woche ?

Gott zeigt nach unten durch die Wolken und sagt stolz: “ Schau mal, was ich gemacht habe !

Petrus guckt und fragt : „ Hey schööön, aber was ist das ?

Gott antwortet: „ Es ist ein Planet und ich habe Leben darauf gesetzt. Ich werde es Erde nennen und es wird eine Stelle  unheimlichen Gleichgewichts sein.Gleichgewicht ? “ fragt Petrus.

Gott erklärt, während er auf unterschiedliche Stellen der Erde zeigte: “ zum Beispiel, Nordamerika wird sehr wohlhabend, aber Südamerika sehr arm sein. Dort habe ich ein Kontinent mit weissen Leuten, hier mit Schwarzen. Manche Länder werden sehr warm und trocken sein, andere werden mit dickem Eis bedeckt sein.“

Petrus ist von Gottes Arbeit sehr Beeindruckt. Er guckt sich die Erde genauer an und fragt:  “ Und was ist das hier ??

Das “ , sagt Gott, “ ist BASEL ! Die schönste und beste Stelle auf der ganzen Erde. Da werden nette Leute, traumhafte Flüsse und Wälder, idyllische Landschaften und gemütliche, feine Restaurants sein und es wird ein Zentrum für Kultur und Geselligkeit werden. Die Leute aus Basel werden nicht nur schöner, sie werden intelligenter, humorvoller und geschickter sein. Sie werde sehr gesellig, fleissig und leistungsfähig sein. “

Petrus ist zutiefst beeindruckt, fragt Gott jedoch: “ Aber mein Herr, was ist mit dem Gleichgewicht ? Du hast doch gesagt, überall wird Gleichgewicht sein !

Mach‘ Dir mal keine Sorgen “ , sagte Gott, “ …….. Ganz in der Nähe ist Zürich ….


(Diese schöne Geschichte habe ich in Facebook bei André Gysin gefunden)

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Ein Horror-Szenario zeichnet sich mit Windows-10 ab

Microsoft versuchte den Benutzern das Windows-10 ungefragt unterzujubeln

Viele haben es vor wenigen Tagen Anfangs Oktober erlebt. Der monatliche Patchday stand an, an dem Microsoft seine Updates für die Betriebssysteme und wichtigen Softwaren elektronisch verschickt und gegebenenfalls auch installiert. Dieses Mal war es aber etwas anders. Es gab keine Patches oder Fehler-Updates. Man sah nur dieses nachfolgende „Windows“ von Microsoft auf dem Bildschirm. Nur noch 1 Klick stand man vor der Installation des neuen Betriebssystem „Windows-10“, das man doch erst nach Behebung der Kinderkrankheiten im kommenden Frühjahr installieren wollte,

win-10-zwangsupdate

Dies war eine absolute Frechheit und vorallem Lüge, denn Microsoft stellte es als Fehler hin. Solche Fehler gibt es in einer gut organisierten IT-Firma nicht. Qualitätssicherungssysteme verhindern dies zu 100%. In Wahrheit wollte Microsoft so schnell wie möglich und vorallem möglichst alle Win-7 und -8-Benutzer aufs neue Windows-10 portieren. Es geht ums Geld, um viel Geld, um Macht, vielleicht sogar ums Ueberleben.

Mit Windows-10, ein Horror-Szenario, das Realität werden könnte

Es ist müssig zu phantasieren, wer hinter diesem Schritt gestanden ist. Diese Aktion deckt mit aller Deutlichkeit auf, welche Macht Microsoft in Zukunft gegenüber jedem Benutzer haben wird. Mit dem neuen Betriebssystem WINDOWS-10 hat der einzelne Benutzer keinen Einfluss mehr, welche Updates und Veränderungen er mitmachen will. Die Updates werden automatisch im Hintergrund unter Kontrolle von Microsoft geladen und installiert.

Microsoft kann installieren was es will. Man stelle sich vor, Microsoft lädt eine fehlerhafte Killer-Version! Eine Leichtigkeit! Konsequenz: alle Windows-PC’s weltweit wären tot! Die Weltwirtschaft würde innert Minuten zusammenbrechen. Jeder Benutzer müsste seinen PC neu aufsetzen. Wie aber ohne Internet?

Oder ein Microsoft-Mitarbeiter ist unzufrieden! oder ….. Undenkbar!

Wenn man zudem weiss, dass Microsoft als amerikaniche Firma unter Kontrolle der NSA steht, dann genügt ein Auftrag des amerikanischen Geheimdienstes und kein Microsoft PC auf der ganzen Welt oder in einzelnen Regionen funktioniert noch! Ganz zu schweigen, dass damit auch stillschweigend kriminelle Spähsoftware eingeschleust werden kann. Mancher würde sich wundern, dass er beim nächsten USA-Trip am amerikanischen Zoll festgehalten, ausgequetscht und sogar zurückgeschickt würde.

Dieses Horror-Szenario ist nicht abwegig. Es ist bereits Realität. Die ersten Schritte hat Microsoft in den letzten Tagen gemacht. Die NSA demonstriert sein Jahren, wie sie Geschäftsgeheimnisse von Ausser-amerikanischen Firmen sammelt.

Vielleicht müsste ich mir ernsthaft übrlegen, auf LINUX zu wechseln

Ich bin Rentner und habe wie die meisten Benutzer keine diebstahlwürdigen Geschäftsgeheimnisse zu verteidigen. Ich habe eher Angst vor einem Ausfall, weil einer der übereifrigen Amerikaner gewollt oder ungewollt einen Update verschickt, der die Funktionsfähigkeit meines PCs massiv einschränkt oder ihn sogar killt

Ein Wechsel auf Apple oder Android nützen auch nichts. Beide Firmen sind Untertan der NSA und des amerikanischen Geheimdienstes. Ich denke, dass LINUX die einzige noch verbleibende Lösung ist. Ich überlege mir, eine virtuelle Parallel-Installation mit dem Betriebssystem LINUX zu versuchen.

Die Presse berichtet – löscht alles !

Als ich diesen Beitrag schrieb, etwa 1 Woche nach dem Vorfall mit dem Oktober-Patch-Day, suchte ich im Google fachmännische Informationen aus der Presse. Ich fand noch 1 Artikel im „PC-Magazin“. Alle anderen Beiträge, die ich ein paar Tage vorher noch gelesen hatte, waren gelöscht und nicht mehr auffindbar! Absolute Leere, die einem Angst macht! Microsoft ist ein zu grosse Werbeträger, da gibt man dem Druck nach und löscht kritische und geschäftstötende Artikel!

Die meisten Presse-Erzeugnisse über diesen Vorfall wurden nachträglich gelöscht!

Wer behauptet noch, wir hätten eine freie Presse! Unser gesunder Menschenverstand ist immer mehr gefragt!

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10. März 2015: Offener Brief an die Inserenten der NZZ

Liebe Inserenten der „Neuen Zürcher Zeitung“ NZZ

Ich bin auf die OnLine-Angebote der Zeitungen und auch im Fernsehen angewiesen, denn ich lebe rund 8 Monate im Jahr im Ausland. Oft gibt es an diesen Orten keine Papier-Ausgaben oder sie erreichen uns erst Stunden oder Tage verspätet. So bleibt als einziger Ausweg nur das Internet.

Leider kann ich ihre Inserate in der NZZ nicht mehr sehen und Ihr könnt mich in meinem Verhalten auch nicht mehr beeinflussen, denn ich werde vom Lesen der Online-Ausgabe der NZZ ausgeschlossen. Ich muss mich registrieren lassen, um wenigstens 10 Artikel in 1 Monat lesen zu dürfen. Vor 2 Jahren waren es noch deren 20 Artikel als Gegenleistung für meine Mail-Adresse. Ich werde mich wohl hüten, meine Adresse an ein geldgieriges Unternehmen ohne signifikante Gegenleistung zu verscherbeln, das mir erlaubt, alle zwei Tage einen Artikel zu lesen. Wo sind wir eigentlich! Der Kunde ist immer noch König!

NZZ, Abo

Ich würde auch Ihnen empfehlen, eher Werbung in einer onLine-Zeitung zu machen, die abertausende oder hunderttausende von Lesern hat. Ist es nicht so, dass Sie an Medien mit vielen Klicks interessiert sind? Bei diesen kommen ihre Werbeaussagen viel besser an. Nachfolgend eine kleine Aufzählung einiger meiner Lieblings-Medien, für die die Klicks der OnLine-Leser noch Kapital bedeutet: BLICK, ZEIT,  FOCUS, SPIEGEL, Basler Zeitung,  Tages-Anzeiger, STERN, WELT

Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg in Ihren Werbe-Anstrengungen

Max Lehmann, alias der rasende Reporter auf der ganzen Welt

Alternative: OnLine Zeitungs-Kiosk

Eine akzeptierbare Alternative wäre ein „Online Zeitungs-Kiosk„, den man abonnieren kann. Man erhält mit einem Beitrag das Recht, alle Zeitungen des Kioskes lesen zu dürfen. Diese Form hat sich bereits in der Musik-Industrie mit grossem Erfolg durchgesetzt.

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Blick war dabei: Sex and Crime im Nachbar-Heim

Im Fernsehen geht es um die Einschaltquoten, in einem Blog um die Klicks der Leser.

sex-crime_mediumIch versuche es von Zeit zu Zeit mit Blick-Reportagen, der Zeitung mit den grossen roten Buchstaben und den besten Informationen. Blick berichtet direkt vor Ort und spricht mit den Toten und deren Mörder. Blick ist immer dabei!

Diesen Beitrag habe ich geschrieben, als ich nach einem 2-stündigen Schlaf nach einer 90 km Ausfahrt mit dem Rennrad aufwachte. Wo habe ich wohl gelogen?

Eine sachliche Einleitung: Was ist bekannt? Was weiss ich

Um es vorweg zu nehmen. Ein grosser Teil der Geschichte ist wahr. Einzig die als Tatsachen beschriebenen Vermutungenn sind gelogen.

In meinem Nachbarhaus wohnt ein „gräusliger“ unappetitlicher Engländer mit einer unmöglichen, verfetteten Figur und einem  Wortschatz des tiefsten Niveaus der aus „Fuck“ und abgewandelten Ausdrücken besteht. Er hat eine ebenfalls ungepflegte Thai-Freundin, mit der er tagtäglich streitet,.vermutlich, sobald die beiden Alkohol getrunken haben. Dann schreien sie einander an und es fliegen im wörlichen Sinne die Fetzen. Ich habe die beiden letztmals an dem erwähnten Abend in der besagten Bar  gesehen. Ich war auf dem Weg nach einer Billard-Partie nach Hause ins Bett. Am Tag darauf sah ihn ihn wirklich mehrmals, wie er nervös sein Haus verliess und auch die Polizei traf.

Ich „beame“ mich aufs BLICK-Niveau

In Erinnerung an den unvergesslichen Leonard Nimoy alias Mr. Spock aus dem Raumschiff Entreprise „beame“ ich mich nun niveaumässig herunter auf den BLICK-Stil und berichte direkt aus der Umgebung von der Soi 94 in Hua-Hin, in einem Gemisch aus Wahrheit und eingeflochtener Lüge.

 

Sonntag, 1. März 2015

Blick_LogoIst sie bereits tot oder im Gefängnis? Blick berichtet direkt von der Todesnacht!

Unser BLICK-Leser vor Ort berichtet (das bin ich): Die Bevölkerung ist betroffen und bestürzt über die Ereignisse der vergangenen Tage. Bisher herrschte hier Ruhe und Zufriedenheit. Aber alles der Reihe nach:

Der Fucking-Engländer und seine dünnlippige Thai-Freundin führten ein Leben aus „Shades of Grey“. Sie stritten, schlugen, schrieen und liebten sich bis die Balken sich bogen.

Am Freitag-Abend wurden die beiden das letzte Mal gemeinsam in der nahen Bar unweit vom Abwasser-Kanal gesehen. Am nächsten Tag habe ich beobachtet, wie der Fucking-Engländer sich mehrmals nervös aus dem Hause begab und jedesmal mit einem Tuk-Tuk zurückkehrte, was ihn bereits sehr verdächtig machte. Sie, die Vermisste, war nie dabei. Um die Mittagszeit beobachtete ich, als ich zum Einkaufen ging, den verdächtigen Fucking-Engländer am Tatort vor der Bar zwischen zwei bewaffneten Thai-Polizisten in aufgeregtem Gespräch.

Die Vermisste war nicht dabei. Ob er sie wohl verscharrt hat?

Zwei Tage nach der Tat, seit Sonntag wurde der Fucking-Emgländer nicht mehr gesehen. Es ist absolut ruhig in seinem Haus. Man hört keinen Ton. Er spricht kein Wort. Mit wem auch? Nachts leuchtet die Lampe auf dem Vorplatz, aber dies kann auch ein Automat sein.  Zwischendurch hört man eine streunende Katze schreien. Ob er wohl selbstmordgefährtdet ist oder war?

BLICK macht sich Sorgen. Er gehört zur gesundheitlich Risikogruppe der Fucking-talkers. Die Luft, die sie in ihrer Lunge speichern und nicht rauslassen können, kann sie zum platzen bringen. Die Konsequenz wäre eine gewaltige Sauerei mit unabsehbaren Folgen für Natur und Umwelt.

Und die Realität?

Ich weiss nicht mehr. Ich weiss auch nicht, wo die besagte Thai-Freundin sich befindet.  Der Fucking-Engländer, der es in der beschriebenen Form wirklich gibt,  hat sich  seit Tagen zurück gezogen. Es ist ruhig im Nachbarhaus. Das Licht brennt.

Meine Bewerbung bei BLICK:

Liebe Verantwortliche des BLICKs. Wenn sie einen gewieften Berichterstatter brauchen, der mit der Wahrheit in ihrem Sinne umgeht? Ich bin der richtige Mann für solche blutigen Fälle. Ich kann Ihnen auch aus Thailand die besten Tatort-Stories berichten.

Meine Devise lautet: ein bischen Tränen, Blut und Eifersucht

 

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Günter Wallraff, der grösste Schmarotzer im deutschen Sprachraum

Schmarotzer sind in hohem Masse spezialisierte Lebewesen

Lehrer Lämpel aus Max und Moritz (Wilhelm Busch)

Lehrer Lämpel aus Max und Moritz (Wilhelm Busch)

Sie vegetieren als Parasiten in sog. Wirte-Lebewesen. Meist geht dabei der Wirt nicht zugrunde, aber der Parasit vermehrt sich und gedeiht.

Diese Formulierung aus dem Internet kann eins-zu-eins im Falle „Günter Wallraff‘„, dem Enthüllungs-Journalisten und -Schriftsteller,  übernommen werden, einem Parasiten der Sonderklasse. Er lebt und gedeiht von echten und vermeintlichen Ausbeutern in unserer freien Marktwirtschaft. Wenn er ehrlich sein würde, müsste er sich selber anprangern, denn er ist einer der grössten Schmarotzer im deutschen Sprachraum.

Jede Talk-Show ist für Günter Wallraff eine Werbesendung. Er tritt überall auf, sowohl im ARD oder ZDF, aber auch im RTL. Er wird dafür noch bezahlt, dass er von seinen Erlebnissen, seinen Büchern und Fernsehsendungen berichten darf. Seine Erlebnisse sind ein Fressen für die Quoten der TV-Sender. Es ist ja unvorstellbar, wie die Lageristen, Fahrer, Postbeamten und Unterprivilegierten von ihren Vorgesetzten ausgenützt werden.

Dabei wird aber immer vergessen und der Günter Wallraff verschweigt dies tunlichst, dass niemand gezwungen wird, bei solchen Firmen zu arbeiten. Wir befinden uns nicht in einer Diktatur oder einem doktrinären System. So gibt es auch keinen Grund, den Günter Wallraff zu verbieten. Schmarotzen ist erlaubt, auch wenn man es nicht mag.

Ich will mit diesen Worten aber auch nicht gutheissen, dass diese Mitarbeiter so wenig verdienen oder unter einem zu hohen Arbeitsdruck stehen. Man darf aber auch nicht vergessen und unterschlagen, wie es Günter Wallraff tut, dass auch andere Berufsgruppen unter hohem Leistungs-Druck stehen. Wir Konsumenten haben  Mitschuld daran. Geiz ist geil. Wir wollen günstige Bücher kaufen oder zu tiefen Preisen im Aldi oder im H&M einkaufen.

Es ist doch liebenswert und uneigennützig, wie Günter Wallraff sich den Armen und Missbrauchten annimmt. Wie er die Schmarotzer anklagt und bloss stellt. Aber er vergisst, dass er dank dieser Anschuldigungen  zu den Reichsten der Reichen gehört. Seine vielen Bücher bringen ihm Millionen.

Er predigt Wasser, trinkt aber Wein

Er geilt sich an den armen Briefträgern und Mitarbeitern von Amazon auf und schreibt darüber seine aufhetzenden Bücher. Er benutzt mit grossem Erfolg die Emotionen und Tränendrüsen  der Menschen. Oft hält er sich aber gar nicht an die Wahrheit. So berichtete er kürzlich an einer Markus-Lanz-Sendung im Jan. 2015  immer noch von ausbezahlten Hungerlöhnen um die 3-4 Euro je Stunde, abwohl in Deutschland bereits oder in Bälde die Mindestlöhne (€ 8.50) gelten.

Das Schlitzohr Günter Wallraff wettert mit grosser Vorliebe gegen Amazon, lässt aber seine Bücher über Amazon verkaufen (Stand 12. Feb. 2015). Es ist eben so. Ein Parasit kann ohne Wirte sprich Amazon nicht leben. Deshalb hüte Dich vor Schmarotzern!

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23. Feb. 2015: Basler Fasnacht – Morgestraich um 10 Uhr

Basler Morgestraich bei 28Grad C

Basler Morgestraich bei 28Grad C

 

10 Uhr – Morgestraich Marsch

Ihr habt es richtig gelesen, der diesjährige „Basler Morgestraich“ hat um 10 Uhr begonnen, wobei mir versichert wurde, dass man dabei weder der SVP noch den FC-Basel-Hooligans nachgegeben habe.

Heute war der grosse Tag für uns Basler. Start der Basler Fasnacht mit dem Morgestraich. Ich habe in der Nacht zuvor wunderbar geschlafen und bin um etwa 7 Uhr aufgestanden. Dann habe ich gemütlich geduscht, auf der Terrasse gefrühstückt, anschliessend meine Mails beantwortet, den Blumen draussen noch Wasser gegeben und dann kam der grosse Moment der Fernseh-Uebertragung durch „telebasel“:

Nur noch wenige Sekunden bis zum Start … 3 – 2 – 1 – Licht aus – Es war 10 Uhr morgens –  die Trommler und Pfeiffer starteten mit dem Basler Marsch „dr’Morgestraich“.

Derweil es hier in Thailand angenehm warm war. Man konnte kurze Hosen und dünne Shirts ertragen, war es auf der anderen Seite der Erdkugel in Basel saukalt, um die 0ºC und später dann auch noch nass.

Es war das erste Mal, dass ich bewusst aus Thailand den Morgestraich erlebte. Klar fehlte etwas, aber es hatte auch grosse Vorteile:  Ich musste nicht mitten in der Nacht aufstehen, es genügte am Vormittag um 10 Uhr den Fernseher über Internet einzuschalten. Bei 28ºC und blauem Himmel begannen für mich die drei schönsten Tage.

Basler Fasnacht 2014 MorgestraichLetztes Jahr war ich live an der Basler Fasnacht dabei. Dieses Jahr verfolge ich die Basler Fasnacht über „telebasel“ und s’Internet.

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21. Feb. 2015: Hans Erni 106 Jahre alt

Hans Erni (2010) by Barbara Hess

Hans Erni (2010) by Barbara Hess

 

Für mich ist Hans Erni eine Art National-Heiligtum

Ich bin kein Kunstsachverständiger, aber ich darf mich schon Kunst-Liebhaber nennen. Auf meinen Reisen im In- und Ausland ist kein Kunstmuseum vor mir sicher.  Ich zähle manche Künstler  zu meinen Freunden. Für uns Schweizer ist Hans Erni eine Art National-Heiligtum.

Hans Erni war der erste Künstler, auf den ich aufmerksam wurde. . Er hat mich bereits als Jugendlicher beeindruckt. Ich sah seine Bilder erstmals auf seinen Briefmarken, die er für die Schweizerische PTT kreierte. Vom Kunstkreis-Verlag in Luzern kaufte ich mir einen Hans-Erni-Poster mit einer seiner unnachahmlichen Pferde-Grafiken. Ich erinnere mich noch gut an seinen einmaligen Wandteppich, oder war es ein Wandgemälde,  im Hauptsitz der GD PTT in Bern.

"Fünf Pferde", 1958, Hans Erni

„Fünf Pferde“, 1958, Hans Erni

Hans Erni blieb Zeit meines Lebens einer meiner Lieblingskünstler. Ich will nun nicht auf seinen Stil und seine Lieblingsmotive eingehen. Dies kann man am besten im Internet nachlesen.

Hans Erni war vielseitig, wie alle grossen Künstler. Er war Maler, Grafiker und Bildhauer. Er gestaltete zahlreiche Lithografien, etwa 300 Plakate und mehrere Wandbilder (so für das Schweizerische Rote Kreuz, das IOC, die UNO und die UNESCO, die ICAO sowie viele öffentliche und private Unternehmen), illustrierte ungefähr 200 Sachbücher, Enzyklopädien und literarische Werke und schuf Entwürfe für rund 90 Briefmarken (hauptsächlich für die Schweiz, Liechtenstein und die UNO) sowie 25 Medaillen. Für die Schweizerische Nationalbank gestaltete er drei Reserve-Banknoten und 2009 eine amtliche 50-Franken-Goldmünze.

Die Glückwünsche seiner Tochter Simone Fornara-Erni

Zum 106. Geburtstag unsere herzlichsten Glückwünsche. Das Baslertor in Solothurn symbolisch für Deine Standhaftigkeit und positive Lebenseinstellung! Simone und Raphael

Baslertor in Solothurn von Simone Erni

„Baslertor in Solothurn“ gemalt von seiner Tochter Simone Fornara-Erni

 

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19. Feb. 2015: „Chinesisches Neujahrsfest“ und „Fifty Shades of Grey“ und „PEST-Control“

„Was hat „Fifty Shades of Grey“ mit dem chinesischen Neujahrsfest gemeinsam? Nichts, aber auch gar nichts. Es war nur ein Gedankensprung in meinem heutigen Tagesablauf und fand Platz innerhalb der nachfolgenden Zeilen ….

Münze zum Jahr des Schafes

Silber Münze zum Jahr des Schafes

Neuigkeiten aus Hua-Hin

Regenschauer über Hua-Hin: Heute früh zum Start des chinesischen Neujahrsfestes hat es ungefähr 1 Minute und 10 Sekunden geregnet. Man konnte die einzelnen Tropfen auf dem Boden zählen. Sie müssen von weit oben gekommen sein, denn ihren Durchmesser konnte ich auf dem Boden mit ca 12 mm messen.

Actions bei meinen Nachbarn

Aus dem Haus meines Nachbarn zu Rechten dröhnt immer wieder ein währschafter Streit zu mir hinüber. Der Hausherr ist ein schrecklich aussehender rothaariger Engländer mit dünnen Beinen und rundem Bauch. Er sieht bestimmt nicht auf seine Schuhe herunter und ist mit all den Attributen ausgestattet, die ein gräusliger Mann sich nur wünschen kann. Sie eine Thai mittleren Alters mit verkniffenem Mund, was schon auf Bosheit hinweist, mit einer extrem hohen und lauten Stimme. Sie spricht bereits gutes Englisch und hat von ihrem Alten viel gelernt: „Fuck me“ und Fuck off“ und immer wieder „Fuck, fuck“ kommen fliessend und in voller Lautstärke aus ihrem Mund. Ich habe festgestellt, wenn das Wort „Fuck“ zwischen 5-10 mal in der Minute ertönt, dann handelt es sich nur um einen mittleren Streit. Im Moment rattert „Fuck“ wie eine Maschinengewehr-Salve. Ob sie ihn wohl bald umbringen wird?

Ich lese bekanntlich nur noch ab eBook Kindle

Das letzte Buch, das ich nach einem Drittel auf die Seite gelegt habe, war der Thriller „Mr.K.“ von J.A.Konrath:. Ich war zufällig heute wieder im elektronischen Amazon-Buch-Shop, um in den Angeboten zu schmökern und habe dabei die Gelegenheit erfasst, meine persönliche Kritik über dieses Buch anzubringen:

 

Falls ein Thriller perverse und grausame Szenen haben muss, dann handelt es sich beim Roman von J.A.Konrath um einen ganz besonderen, blutrünstigen Thriller. Man erfährt mit Schaudern die grausamsten Methoden, jemanden zu töten. Alles ist Geschmacksache. Für einen IS-Sympathisanten (IS = islamischer Staat) ein leckeres Buch mit vielen Vorschlägen!.
Diese Inhalte scheinen zur Fanbtasie des J.A.Konrath zu gehören. denn den zweiten Thriller musste ich vor Schaudern bald auf die Seite legen.. Meine Vorstellungsgabe ist noch zu ausgeprägt.

Aber wie es so ist, auch in einer elektronischen Buchhandlung bleibt man hängen. So habe ich nach Memoiren gesucht und bin bei denen des „Casanovas“ hängen geblieben. Ich bin gespannt, was dieses Mamutwerk bietet! Ich hoffe, es ist interessanter als die Trilogie “ Fifty Shades of Grey„, die im Moment in aller Munde ist. Ich habe sie nach dem 1. Band auf die Seite gelegt, denn es handelt sich weder um eine richtige Liebesgeschichte, noch einen saftigen Porno.noch um ein SM-Spiel. Es ist wie beim Essen: Lieber ein richtig feines T-Bone als ein Tofu-Steak

PEST-Control

Alle paar Monate wird unsere Kanalisation durch die Gemeinde mit Giftgas durchgespühlt. Der Mann, der diese Gifte einbläst ist dabei nur mit einer Maske geschützt. Ein grosser Schutz bietet sie nicht. Gestern putzte er die Kanalisation vor einem Hause durch.

 

PEST Control: Ungeziefervernichtung PEST Control: Ungeziefervernichtung

 

PEST Control: UngeziefervernichtungChinese New Year

Heute begann der wichtigste Feiertag für die Chinesen. Nach dem vergangenen Jahr des Pferdes folgt am 19. Feb. 2015 das Jahr des Schafes. Dieses gilt bis zum 8. Feb. 2016, wenn das Jahr des „Affens“ beginnt

Auch in Thailand wird dieses Fest begangen. Die Chinesen feiern nicht nur 1 Tag, sondern volle 5 Tage mit Feuerwerk, feinem Essen, Ausflügen und auch Besuch der Toten. Ihre Autos schmücken sie mit einem Orchideen- oder einem gelben Blumenstraus vorne auf der Kühlerhaube. Das eigentliche öffentliche Fest in Hua-Hin war am Abend des 19. Feb. bereits zu Ende.

Market Village Chinese New Year

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Warum führe ich ein öffentliches Tagebuch? Wann kommt die eigene Nachrichten-Sendung ?

Alle Themen, die ich beschreibe, haben mich beschäftigt.

Oft werde ich gefragt, woher ich die Zeit und die Ideen nehme, um in meinen beiden Tagebüchern über Thailand und Europa derart viele Beiträge zu schreiben. Viele meinen, ich hätte Jounalist werden sollen.

Alle Themen, die ich beschreibe, haben mich beschäftigt. Sei dies nach einer grösseren Reise, dann gibt es einen Reisebericht, oder ich entdecke auf dem Rennrad oder beim spazieren in der Stadt eine spezielle Situation. Daraus ergibt sich dann eine Geschichte. Ich schreibe nur, wenn ich Lust habe. Die beste Zeit ist am Morgen bis gegen Mittag. Dann bin ich kreativ und humorvoll und finde auch tolle Formulierungen. Am Nachmittag wird es mühsam. Dies ist dann die Zeit für die Bildverarbeitung.und Illustrationen.

Keinen meiner geschriebenen Beiträge veröffentliche ich unverzüglich. Nein, mindestens einmal will ich darüber schlafen, um am nächsten Morgen am Text nochmals feilen zu können.

Als professioneller Journalist oder Schriftsteller wäre ich nie glücklich geworden. Ixch müsste jederzeit bereit sein, etwas spannendes zu schreiben. Zu jeder Tag und Nachtzeit, auch wenn ich private Probleme habe oder frustriert bin. Mein Schreib-Niveau würde gemessen und kritisiert. Ich geniesse jedoch die Schreiberei als mein Hobby. Manchmal bin ich gut, manchmal taugt aber auch der Beitrag zu nichts, dann lösch ich ihn..

Max im Max-TV

Mein nächtes Projekt: eine eigene Nachrichten-Sendung

Warum schreibe ich jedoch? Ich möchte meine Erlebnisse und auch Erkenntnisse weitergeben. Nicht als Lehrer, sondern als Mench wie Du und Ich. Ich habe festgestellt, dass es einfacher ist, im Wirtshaus eine Meinung zu vertreten,man spricht ja auch vom „Wirtshaus-Geschwätz„, als eine Meinung schriftlich zu formulieren. Da muss man sich einiges überlegen und auf Wahrheit überprüfen. Recherchieren sagt man dem.. Wie oft musste ich dabei meine Meinung über ein bestimmtes Thema ändern oder anpassen.

In der Schule war ich in Deutsch nur Mittelmass. Meine Aufsätze waren meistens nur genügend, denn ich machte nicht nur viele Schreibfehler, meine Geschichten hatten auch keinen roten Faden. Meinen jetzigen Stil, falls es einer ist, habe ich erst in den letzten 10-15 Jahren entwickelt. Manchmal habe ich gute Tage, dann wird meine Erzählung spannend und auch lesenswert. Es gibt aber Tage, da bringe ich nichts vernünftiges aufs Papier resp. in den PC und lege den Text als Idee ab. Ueber 50 unterschiedliche, unvollendete Ideen sind in meinem beiden Tagebüchern gespeichert und warten, vielleicht wieder einmal aufgenommen zu werden.

Vorhin war ich mit dem Roller beim Einkaufen von Leintüchern, um meine neue Polstergruppe zuzudecken und vor Schmutz zu schützen, wenn ich ab Mitte März wieder in Europa weile. Dabei kam mir die Idee, über dieses Thema zu schreiben.

 

 

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Was ist aus Dora, der einstigen Mutter von Hua-Hin, geworden?

 

Am 9. Jan. 2015 habe ich in meinem Thai-Tagebuch den Beitrag „Erlebnisse eines Jungesellen und Single-Mannes mit dem anderen Geschlecht“ geschrieben. Ich beschrieb darin, warum wir Männer uns mit älteren Damen oft schwer tun.

Ein paar Tage später, als bräuchte ich noch die eine oder andere Bestätigung, erlebte ich ein weiteres typisches Beispiel zu obigem Beitrag. Auch in diesem Fall ist es für mich unerklärlich, wie zerstörerisch die angesprochene Person mit einer Freundschaft umgeht.

Ich habe mir lange überlegt, ob ich diesen Beitrag, den ich bereits vor ein paar Wochen geschrieben habe, noch veröffentlichen soll. Ich denke schon, denn ich zerstöre und demontiere niemanden. Er zeigt einzig auf, dass ältere Damen extrem unberechenbar sein können und von einem Moment zum anderen alles zerstören ! Wie glücklich bin ich doch als Solo-Mann.

Dora, die Mutter von Hua-Hin

Ich erhalte seit Jahren von einer Dame aus Hua-Hin, nennen wir sie mal Dora, regelmässig e-Mails mit News und Tips über die Lebensweise aber auch Ereignisse in Thailand. Diese Informationen waren hochinteressant und erweiterten meinen Horizont. Sie haben mir den Start in Thailand erleichtert. Dora war hoch angesehen als Mutter von Hua-Hin. Auch ich bewunderte Dora von Anfang an.

Sie verschickte nicht nur diese Mail, sie bemühte sich auch um Kranke und hilflose Farangs, aber auch um Einheimische. Sie organisierte Fahrten nach Bangkok oder zu Musik-Aufführungen. Dank ihr habe ich das Shopping-Paradies Pratunam in Bangkok entdeckt. Lange Zeit betreute sie auch den Schweizer-Club und organisierte das berühmte monatliche Terrasse-90-Essen. Unvergesslich blieben auch ihre Aktivitäten während der thailändischen Hochwasser-Katastrophe 2011/12. Da ich Dora in ihrer Art mochte, wurde es zur Tradition, dass wir uns jeweilen bei meiner Ankunft und vor meiner Abreise zu einem Essen mit plaudern und „traderatatsch“ trafen.

Die neue Dora

Seit etwa 2 Jahren hat sich dies alles total geändert. Sie ist nicht mehr dieselbe Dora. Sie ist in die High-Society abgehoben. Die Mails wurden grösser und umfangreicher, aber nicht an Informationen, sondern an Werbebotschaften mit Bildern von Hotels, Restaurants, Automobil-Firmen etc.

Ich lese diese Mails schon lange nicht mehr und habe in meinem Mail-System alle Mails von Dora als Spam deklariert und leite sie direkt in einen „Dora-Ordner“, ohne sie zu öffnen. Ich bin nicht der einzige, der dies so handhabt. Alle meine Bekannten sagen dasselbe.

Anfang dieses Jahres habe ich mich gefragt, Warum gehöre ich eigentlich auch zu denjenigen, die sich nicht getrauen, diesen Misstand Dora aufzuzeigen? Vielleicht fehlt ihr dieser Feedback? Ich habe auch andere darauf angesprochen, aber alle haben abgewunken. „Das kommt nicht gut heraus? Dora ist überzeugt von sich. Sie mag keine Abweichler, die anderer Meinung sind.

Ich fühlte mich aber als ihr Freund und Freunde sollen auch in schlechten Zeiten zueinander stehen. So habe ich mich hingesetzt und ihr ein Mail geschrieben. Ich las zur Sicherheit  die letzten 15 Mails, die Dora verschickte. 12 davon waren reine Werbung. Ich kannte das Risiko, aber das schlimmste, was mir passieren konnte,  ist die Freundschaft aufgekündigt zu bekommen und aus dem Verteiler gelöscht zu werden. Ja nun denn, dann war die Freundschaft auch nichts wert.

So schrieb ich als Antwort auf eine ihrer Werbesendungen „BANYAN MERCEDES BENZ ROAD CRUISE 2015″ am 23. Jan. 2015 das nachfolgende Mail:

 

Liebe Dora

 

Du hast viele Freunde. Wahrscheinlich Hunderte. Die meisten sind nett, aber nicht mehr „freundlich“ zu Dir, wie eben Freunde sein sollten. Viele schnöden hinten herum, aber keiner wagt es Dir zu sagen, dass sie nämlich Deine Aussendungen nicht mehr lesen, weil viele Deiner Mails in Werbesendungen ausgeartet sind.

Ich schreibe Dir dies, auch auf die Gefahr hin, dass Du mich nicht mehr magst. Ich nehme das Risiko auf mich, denn nur bei offener Kritik kannst Du das Ruder wieder herumreissen. Vielleicht musst Du zurückkehren zu Deinen ehemaligen Infos über Thailand und Infos für Farangs, die sehr lesenswert waren. Oder ein neues Konzept erstellen. Früher warst Du die Mutter von Hua-Hin…. Heute ????? (Du kannst Dich besser selber einschätzen!)

Dies bedeutet nun aber nicht, dass Du auf alles, was Dir lieb ist, verzichten solltest. Behalte die Infos ueber Deine xxx-Gruppe bei, auch Deine Geld-Sammlungs-Aufrufe für soziale Hilfswerke etc. Aber lass die kommerziellen Aufrufe und Veranstaltungskalender von Hotels, Restaurants und Coffee-Shops, sowie die Einladungen zu Werbeveranstaltungen von Resorts, Auto-Firmen und Immobilien-Haien bleiben. Komm wieder näher zu Deinen Kunden und Freunden. Verkleinere Deine Aussendungen auf ein Volumen, damit sie nicht wegen der Grösse im Post-Eingang hängen bleiben, sondern regelmässig gelesen werden.

Sei nicht traurig, sei nicht enttäuscht, sondern nimm meine Kritik auf und mach Dir ein neues Konzept für Deine Aussendungen. Es besteht ein Bedürfnis, sprich ein Markt

Ganz liebe Grüsse
Dein Freund Max

 

Lange Zeit habe ich keine Antwort von Dora erhalten. Warscheinlich waren jedoch die ersten beiden Sätze ihres nächsten Versandes zu einer Mercedes-Veranstaltung ihre Antwort an mich, breit gestreut notabene:

FÜR DIE KRITIKER, DIE LANGEWEILE HABEN UND SELBER NICHTS TUN FÜR HUA HIN ODER FÜR DIE ARMEN IN THAILAND : AUCH DIESE VERANSTALTUNG IST EINE WOHLTÄTIGKEITS VERANSTALTUNG.

Am 5. Februar kam dann ihre Antwort und schlug ein wie eine Bombe. Alle hatten Recht, die mich warnten. Wenn man mit Worten töten könnte, wäre ich hundertfach tot und zersiebt von Maschinengewehrkugeln. Ich habe noch nie in meinem Leben ein derart böses und primitives mehrseitiges Mail oder Brief erhalten.

Ich habe viel dabei gelernt:

  • Oft ist Ehrlichkeit immer noch das Beste – man lernt Leute besser kennen.

  • Hände weg von älteren Damen

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Buchrezession: „Die Nadel“ von Ken Follet

Um was geht es in diesem Thriller?

nadelApril 1944. Die Invasion steht unmittelbar bevor. Um den Deutschen eine Landung bei Calais zu suggerieren, haben die Briten mit Gummipanzern, Pappflugzeugen und potemkinschen Kasernen das größte Täuschungsmanöver aller Zeiten in Südostengland inszeniert. Diese Geisterarmee ist so geschickt in das Funk- und Meldesystem der alliierten Streitkräfte eingewoben, dass selbst Canaris‘ Abwehrapparat sie für echt hält. Denn was Canaris nicht weiß: Seine Spione in England sitzen hinter Gittern und funken nur Spielmaterial – bis auf einen: Henry Faber, genannt „die Nadel“.

Lange vor dem Krieg nach England eingeschleust, hat er es verstanden, unentdeckt zu bleiben. Und ihm gelingt das Unmögliche: Er kommt den Engländern auf die Schliche und enttarnt das Unternehmen „Fortitude“. Aber das Schwierigste steht ihm noch bevor: Er muss sein Beweismaterial in die Hände des deutschen Generalstabs bringen. Sein Fluchtweg quer durch Großbritannien wird zur blutigen Spur …

Mein Kommentar: Grandios, spannend, brutal mit Happy End – spannend bis zum letzten Buchstaben

Im vorigen Zwischentitel habe ich das meiste bereits geschrieben. Ich begann das 415 Seiten lange Buch zu lesen und konnte es nur weglegen, weil mir die Augen zugefallen sind. Der Thriller gehörte zu den spannendsten Romane, die ich kenne.

Das Buch „Die Nadel“ war der erste Bestseller von Ken Follet. Anchliessend hat er noch mehrere grosse Erfolge geschrieben. Seine Bücher faszinieren deswegen, weil sie in einer realen Welt, die gut recherchiert ist, stattfinden. In diesem Falle in England während des zweiten Weltkrieges.

Ich habe von Ken Follet bereits die beiden Romane „Die Säulen der Erde“ und „Die Tore der Welt“  gelesen, ja verschlungen. Diese beiden „dicken Schunken“ handeln im katholischen Mittelalter des Königreiches England.

Seit ein paar Jahren lese ich nur noch eBooks. Ich kaufe sie bei Amazon und lade sie automatisch auf mein Kindle. Das Buch „die Nadel“ hat €4.90 gekostet.

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A Star was born: Billard mit resp. gegen Karli

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Die Billard-Kugeln fürs Pool-Billard

Ich wusste es immer, ich bin in vielen Beziehungen ein Talent. Ich bin ein talentierter Koch und Tänzer, habe Talent beim Tennis und Radfahren, und nun habe ich festgestellt, dass dies auch beim Pool-Billard zutrifft.

Karli wohnte mit seiner Heidy seit Mitte Dezember bei mir in Thailand, bevor die beiden nach Vietnam und Kambodscha weiterreisten. Früher hatte Karli mit mir nur gejasst und Tennis gespielt, nun hat er mich zum Billard-Spiel motiviert. Ein Spiel notabene, das ich letztmals vor 7 Jahren, als ich erstmals in Thailand bei Tony weilte, gespielt hatte. In Thailand wird überall in jeder Bar Billard gespielt. Man trinkt ein Bier und spielt Billard. Es gibt sogar eine Pool-Billard-Meisterschaft in Hua-Hin. Es spielen Bars gegeneinander.

Für etwaige Laien unter meinen Lesern sei erklärt, dass „Pool“ nichts mit Swimming-Pool gemein hat. Oft steht aber der Billard-Tisch neben einem Swimming-Pool.

Der Ausdruck „Pool“ kommt aus dem Amerikanischen. Im 19. Jahrhundert wurde das  Billardspiel in den USA, in sogenannten (öffentlichen) „Pool-Parlors“ , (Clubs) gespielt. Das Wort „Pool“ bezeichnete zu der Zeit das Glücksspiel,

In der Tat hatte Karli „Glück im Spiel“ und ich eher das Gegenteil. Anfänglich überraschte ich ihn mit einmaligen Trick-Stössen oder versteckte die weisse Kugel geschickt hinter meinen eigenen Kugeln. Meistens wusste ich aber nicht, wie ich eine solch verzwickte Situation bilden konnte. Ich spielte eben aus dem Gefühl heraus! …ha ha ha

Kurzum: Wie Phönix aus der Asche brillierte ich in den ersten Spielen im 2014 , dann aber stürzte ich im neuen Jahr jämmerlich ab. Karli domminierte mit seiner 12-jährigen Snooker-Erfahrung nach Belieben.

Trotzdem: Billard hat mir gefallen. Ich werde in den nächsten Wochen mit Neil, meinem englischen Nachbarn, üben nach der Devise: „Nur durch Niederlagen wird man ein Champion“

 

Hua-Hin Pool Billard Max Karlil Hua-Hin Pool Billard Max Karli

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Der königliche Teak-Holz-Palast „Mrigadayavan“ – ein Desaster – am zerfallen!

Hua-Hin Cha-Am: Mrigadayan Palace

(Foto aus dem Jahre 2010)

Der „Mrigadayavan Palast“ zwischen Hua-Hin und Cha-Am ist der längste Teak-Holz-Palast Thailands und steht auf über 1’000 Pfählen. Er wurde um 1925 vom König Rama VI erbaut. Vor 7 Jahren habe ich ihn erstmals besucht. Damals konnte ich ganz normal gekleidet dieses einmalige Bauwerk besichtigen und nach Herzenslust fotografieren. Bereits 3 Jahre später war diese Herrlichkeit vorbei.  Shorts waren auch bei Männern nicht mehr erlaubt. Ich musste mir ein Stück Tuch um meine Hüften schlingen. Ob dieser Anblick dem toten König mehr gefallen hat?

Am 2. Jan. 2015 wollte ich diesen einmaligen Palast meinen Schweizer Freunden Karli und Heidy zeigen. Er sollte einer der Höhepunkte ihrer Hua-Hin-Zeit werden.

(Foto aus dem Jahre 2010)

(Foto aus dem Jahre 2010)

Aber oh Schreck. In den wenigen Jahren seit meinem letzten Besuch ist der Palast in einem Masse gealtert, wie man es sich nicht vorstellen kann. Die Dach-Vorsprünge sind ausnahmslos verwittert und verfault. Die Lackierung der einmaligen, glänzenden Teakholzböden zwischen den Pavillons ist abgeblättert und matt. Viele der tragenden Balken, die den Palast auf den Stelzen halten, sind verfault und mussten mit Eisenstangen unterstützt werden, damit er nicht zusammenstürzt. Nur noch wenige Räume sind mit Möbeln und Andenken an den damaligen König bestückt. Manche dieser Räume sind geschlossen.

(Foto aus dem Jahre 2010)

(Foto aus dem Jahre 2010)

Fotografieren im Palast ist nicht mehr erlaubt, vermutlich um den trostlosen Anblick nicht zu dokumentieren und weiterzuverbreiten. So stammen alle meine Fotos mit einer Ausnahme aus dem Jahre 2010.

Zum jetzigen Zeitpunkt ist dieser Palast ein Desaster und dem Andenken an den König unwürdig. Einzig die Parkanlagen mit den alten Bäumen sind sehenswert.  Ich vermute sogar, dass er in nächster Zeit wegen der dringend notwendigen Renovationsarbeiten ganz oder teilweise geschlossen werden wird.

Nicht besser steht es mit dem „Chao Phraya Ramrakop Residence“ des Campus-Generals etwas ausserhalb des Palast Areals. Es ist geschlossen. Man darf es nicht mehr betreten.

Hua-Hin Cha-Am: Mrigadayan Palace - Chao Phraya Ramrakop Residence

(Foto aus dem Jahre 2010)

Es sieht aus wie das Haus von „Rocky Dokey“: (Wer kennt nicht diesen alten Schlager?)

Hua-Hin - Cha-Am: Mrigadayavan Palast

(Aktuelles Foto vom Jan. 2015)

Dieses Haus ist alt und hässlich, dieses Haus ist alt und leer
Denn seit
mehr als fünfzig Jahren da bewohnt es keiner mehr
Dieses
Haus ist halb zerfallen und es knarrt und stöhnt und weint
Dieses
Haus ist noch viel schlimmer als es scheint

Refrain:
Das alte
Haus von Rocky Docky hat vieles schon erlebt
Kein
Wunder, dass es zittert, kein Wunder, dass es bebt
Das alte
Haus von Rocky Docky sah Angst und Pein und Not
Es
wartet jeden Abend aufs neue Morgenrot

2.
Dieses
Haus hat faule Schindeln und der Sturm, der macht es krank
Und die
alten, morschen Balken waschen Schnee und Regen blank
Dieses
Haus hat keine Farbe, und der Rost, der nagt und frisst
Bis das
ganze Haus ein einz’ger Rostfleck ist. Das alte Haus…

3.
Dieses
Haus ist voller Stimmen, die kein Sterblicher versteht
Dieses
Haus ist voller Seufzer, wenn der Nachtwind es umweht
Dieses
Haus hat viele Türen, doch nicht eine führt hinaus
Denn wer
drin ist, der bleibt drin in diesem Haus. Das alte Haus…

4.
Dieses
Haus will ich bewohnen, komm vom Wandern ich zurück
Denn das
Haus ist voller Wunder und voll heimlicher Musik
Alle
Sterne hör ich singen, und die Schatten am Kamin
Leiten
zu den Träumen meiner Jugend hin. Das alte Haus…


Jan. 2016: Der Palast soll in der Zwischenzeit vollständig renoviert worden sein. War auch bitter nötig.

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26. Dez. 2014: Ausflug in den „Khao Sam Roi Yot National Park zur Phraya Nakhon Cave“

Karli und Heidy sind nun bereits ein paar Tage hier in Hua-Hin. Da Weihnachten in Thaland kein offizieller Feiertag ist, entschlossen wir uns,  am 26. Dezember einen Ausflug in den „Khao Sam Roi Yot National Park mit der berühmten Grotte „Phraya Nakhon Cave“ zu machen. Es war Freitag und dadurch auch mit weniger Thai-Besuchern zu rechnen.

Der erste Aufstieg vom Auto-Parplatz zum Ban Pu Beach

Der erste Aufstieg vom Auto-Parkplatz zum Bang Pu Beach

Der „Khao Sam Roi Yot Park“ liegt etwa 55 km südlich von Hua-Hin. Ich bin seit über einem Monat motorisiert und so stand unserem Vorhaben nichts im Wege. Es sollte mein erster grosser Ausflug mit dem neuen Toyota sein und der letzte mit der roten Nummer, denn auf dem Weg aus der Höhle rief mich Pat an, ich könne morgen Samstags in der Toyota-Garage die weisse Nummer abholen.

Durch meine vielen Rad-Touren auch der Küste entlang, kannte ich mich rund um Hua-Hin recht gut aus. Um den Nationalpark unbedingt und beim ersten Anlauf zu finden, wollte ich mich dennoch eher auf mein Navigations-Gerät verlassen, als auf mein Gefühl und die Karten.

Seit einiger Zeit nutze ich auf meinen beiden Android-Tablets und -Smartphones „SYGIC“ als Navigationsgerät. Ich verfüge über eine unbefristete Weltlizenz, also auch über Karten von Thailand.  Sygic war noch vor 1 Jahr ein Spitzen-Navi-System. Dann aber haben sie eine neue Version veröffentlicht, die absolut unbrauchbar war. Die Reklamationen im Internet überhäuften sich. Seither läuft SYCIG mehr schlecht als recht. Ein typisches Beispiel, wenn neue Leute meinen, alles besser machen zu können. Sie machten aus einem der besten Navis, eines der benutzerunfreundlichsten Anwendungen. Auch heute noch muss man die Eingaben zu 100% korrekt machen, denn ein zurück gibt es nicht mehr. Man muss dann wieder von vorne mit der Eingabe „Land“ und „Ort“ beginnen.

Trotz dieser Schwäche verlasse ich mich weiterhin auf SYGIC, denn es führt einem wirklich optimal zum Ziel, sobald man sein Endziel korrekt eingegeben hat. Und diese Arbeit muss man eben am besten bereits am Vortag ausführen.

Und in der Tat führte uns die Deutsche Sprecherin von SYGIC problemlos nach Pranburi, verlangte „links-abbiegen“, aber dies war verboten. Aber kein Problem geradeaus weiterfahren und bei der nächsten oder übernächsten Kreuzung abbiegen. Ich verzichte auf den Beschrieb der weiteren Anweisungen, jedoch auf einmal kam mir die Strasse sehr bekannt vor, die wir da entlang fuhren. In der Tat befand ich mich auf unserer üblichen Radstrecke zur Dolphin Bay, die ich wöchentlich einmal befahre. Sollte unser Weg wirklich da antlang führen? Sie führte da entlang, aber ich hatte dies vorher noch gar nie bemerkt.

Am Ziel angekommen, waren wir aber noch nicht am eigentlichen Ziel. Die Höhle liegt in der nächsten Bucht hoch auf einem Hügel. Zur nächsten Buch gelangt man entweder mit einem Boot, aber da es stürmisch war, blieb uns nur ein etwa 45-minütiger steiler Fussmarsch über den recht hohen Karst-Hügel zur besagten Bucht namens „Bang Pu“ übrig.

Bang Pu Beach, vor dem letzten Anstieg zur Höhle

Bang Pu Beach, vor dem letzten Anstieg zur Höhle

Nun lag die Phraya Nakhon-Höhle nur noch etwa 45 Minuten Fußmarsch entfernt. Von den Park-Bungalows am Strand ging es etwa 20 Minuten über einen ausgetrockneten, steinigen Bachlauf steil bergauf und anschließend wieder 15 Minuten steil hinunter in die Höhle. Der Marsch war anstrengend. Ein junger Chinese, der eben von der Höhle zurück kam, gab mir „altem Herrn“ seinen Wanderstab, der mir anschliessend gute Dienste leistete. Der Schweiss lief mir in Strömen herunter. War ich froh, mir ein Camel-Trekking-Hemd angezogen zu haben.

Khao Sam Roi Yot National Park: Phraya Nakhon Cave

Die Antrengungen lohnten sich. Ein einmaliger Anblick bot uns der erste Blick aus der felsigen Bergwelt in die grosse „Phraya Nakhon Höhle“. Die Höhle besteht eigentlich aus zwei Höhlen, von denen die größere durch einen großes Loch in der Decke eindrucksvoll von Sonnenstrahlen erhellt wird. Wir kamen gegen Mittag, die Sonne stand steil über dem Loch und strahlte die grünen Sträucher im Inneren der Höhle an.

Mitten in der Höhle steht der „Kuha Karuhas Pavillon“, der zu Ehren des Besuches von König Chulalongkorn (Rama V.) 1890 gebaut wurde. Ein für mich faszinierender Anblick.

Khao Sam Roi Yot National Park: Phraya Nakhon Cave- Kuha Karuhas PavillonKhao Sam Roi Yot National Park: Phraya Nakhon Cave: Steinmännli

Erst zu Hause entdeckte ich, dass es in diesem Gebiet mächtige Moskitos hatte. Zwei haben mich in einen Unterarm gebissen und liessen grosse Rötungen und Schwellungen zurück, die erst etwa 10 Tage später anbheilten. Jetzt begreife ich, warum in jedem Reiseführer geschrieben steht, man solle sich gegen die dortigen Mücken schützen.

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„Schöne neue Welt“

Huxley-Schone-Neue-WeltFür mich sind die heutigen Technologien ein grosser Segen

Wer kennt nicht den Roman „Schöne neue Welt“ von Aldous Huxley aus dem Jahre 1932, in dem er eine Gesellschaft beschreibt, in der „Stabilität, Frieden und Freiheit“ gewährleistet scheinen. Betonung ist auf „scheinen“.

Mittels physischer Manipulationen der Embryonen und Föten sowie der anschließenden mentalen Schulung der Kleinkinder werden die Menschen gemäß den jeweiligen gesellschaftlichen Kasten geprägt, denen sie angehören sollen.

Allen Kasten gemeinsam ist die Konditionierung auf eine permanente Befriedigung durch Konsum, Sex und die Droge Soma, die den Mitgliedern dieser Gesellschaft das Bedürfnis zum kritischen Denken und Hinterfragen ihrer Weltordnung nimmt.

Dieses Buch ist lesenswert, denn es zeigt auf, was theoretisch mit uns Menschen alles machbar ist. Die amerikanische NSA hat bereits damit begonnen.

Zurück in die Realität:

Ich wollte aber gar nicht über dieses Buch schreiben, sondern nur kurz strahlend berichten, wie froh ich heute morgen um unseren technischen Fortschritt war:

  • Ich habe dank eBanking mit wenig Aufwand Geld von meinem Schweizer Bankkonto auf mein thailändisches transferiert
  • Ueber das thailändische eBanking habe ich die Zahlungsaufträge für den Mietzins meines Hause für die nächsten 5 Monate aufgegeben.
  • Ueber eMail habe ich ein Taxi organisiert, das am 18. Dez. mich und die beiden Holzhauser Heidy und Karli samt ihrem Gepäck in Bangkok abholen und via Floating Market in Damnoen Saduak nach Hua-Hin bringen wird
  • In der heutigen Online-Ausgabe der Basler Zeitung las ich, dass die Regierung von Baselland sowie einige Vorortsgemeinden Ihre Zahlungen an das gemeinsame Theater Basel insgesamt reduziert haben. Ich bin erschüttert über die kulturellen Banausen vom Baselbiet, von denen die meisten in der Stadt arbeiten oder aus ihr Aufträge erhalten.
  • Parallel zu meinen eBanking-Arbeiten lief auf dem anderen Notebook die deutsche Maischberger Sendung mit dem ehemaligen Hamburger Innensenator und „Richter Gnadenlos“ Ronald Schill …. ein schrecklicher Mensch! Wir Schweizer nennen solche Typen „Sau-Schwobe“ (Bitte nicht verwechseln mit den benachbarten „Schwobe“, die sich doch so gerne der Schweiz anschliessen würden.)

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29. Nov.: Auch „Die Welt“ sucht das leichte Geld – Ein offener Brief an die Redaktion

Geht an: redaktion@welt.de

Betr.: Ihre Online-Ausgabe machen sie kostenpflichtig

Sehr geehrte Damen und Herren

Es war für mich enttäuschend, dass eine grosse Zeitung wie „Die Welt“ meint, durch Kostenpflicht der Online-Ausgabe können man leicht Geld verdienen. Für einen Service, der ausser redaktionellem Aufwand weder Druck- noch Verteilungskosten verursacht. Sie machen einen grossen Fehler, wenn Sie Ihr Online- und Internet-Angebot kostenpflichtig machen.

Sie gehen mit mir bestimmt einig: Sie brauchen „Klicks“, um Geld zu verdienen, um ihre Inserenten und primäre Geldgeber glücklich zu machen.

Ich bin ein Schweizer, der den Winter in Thailand verbringt. Um Wissensmässig aktuell zu bleiben, lese ich hier weit meiner Heimat verschiedene Zeitungsangebote des In- und Auslandes via Internet, denn gedruckte Papierausgaben gibt es keine oder nur zeitverzögert. Sie werden bestimmt verstehen, dass ich ganz sicher Ihre Zeitung nicht abonnieren werde.

Mit meinem Aufruf der „Welt-Seiten“ erfreue ich direkt Ihre Inserenten, denn dank meinen Klicks können sie denen bestätigen, wie intensiv ihr Online-Angebot benutzt wird.  Ohne Inserate-Klicks springen Ihnen die Inserenten weg. Ohne Inserenten keine Zeitung. Es liegt nun an Ihnen zu entscheiden, wollen sie Klicks oder keine?

Ich werde meine obigen Gedanken in meinem vielgelesenen Blog veröffentlichen, denn auch für andere Welt-Leser sind meine Ueberlegungen bestimmt überlegenswert.

Mit besten Grüssen aus der Ferne
Ihr Max Lehmann

Screenshot 2014-11-29 13.16.40

Screenshot der Seite, die nun an Stelle von NEWS geliefert wird.

 


Mehr dazu siehe auch unter:

http://www.maxlehmann.ch/wpthai/2013/10/28/selbstmord-auf-raten-das-zeitungssterben-geht-weiter/

 

 

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.maxlehmann.ch/wpthai/2014/11/29/29-nov-auch-die-welt-sucht-das-leichte-geld-ein-offener-brief-an-die-redaktion/

„Evernote“ verwaltet meine Gedanken- und Zettelwirtschaft – etwas vom Besten

evernoteWer kennt das nicht? Man findet enen interessanten Beitrag im Internet oder in einer Zeitschrift, den man bestimmt später mal brauchen kann. Man druckt Ihn aus oder kopiert ihn und legt ihn zu Hause auf einen Haufen zu anderen Kopien! In 99% der Fälle wird man diesen Artikel nie mehr brauchen oder man wird ihn nie mehr finden!

Seit ein paar Jahren benutze ich dazu „EVERNOTE“ (https://evernote.com), das genau diese Mängel behebt. Seither habe ich Zugriff zu meiner kopierten Gedankenwelt nicht nur zu Hause, sondern auch aus dem Ausland ab jedem PC oder Smartphone, sogar aus einem Internet-Café. Evernote ist extrem einfach zu bedienen.

Habe ich Dein Interesse geweckt? Dann liess meinen Beitrag über Evernote. Ich bin überzeugt, da wirst es benutzen. Es ist einfach Spitze!

http://basler-tip.blogspot.com/2013/09/erfahrungsbericht-evernote-cloud.html

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Mein Herzblatt, der „Blick“ – die Schweizer Zeitschrift mit den grossen roten Buchstaben

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Ausschnitt aus einer Blick-Ausgabe

Ich geb es zu, auch der „Blick“ steht auf meiner Liste der gelesenen oder betrachteten Zeitungen in Thailand. „Warum eigentlich?“ frage ich mich immer wieder?

  • Von den Formulierungen her, ist dieses Blatt eher eine Schüler-Zeitschrift geschrieben von Schülern für Schüler, in einfachstem Deutsch, leicht verständlich ohne irgendwelche journalistische Ueberlegungen und Eigenleistungen, Ich hoffe, dass ich mit diesem Vergleich keiner Schülerzeitung unrecht tue.
  • Beim Thema Sport ist es anders. Da wird eine redaktionelle Meinung pointiert geäussert, die den jeweiligen Sportler oder Veranstalter in „gut„, „schlecht“ oder „frei zum Abschuss“ einteilt. Blick macht Sport-Politik. Wer erinnert sich nicht an Mario Widmer den ehemaligen Sportchef des Blicks, der Martina Hingis durch dick und dünn in den Himmel lobte, gleichzeitig aber mit der Mutter Hingis liiert war.
  • Oft weist ein pointierter roter Titel auf eine weltpolitisch wichtige Fragestellung: Im redaktionellen Teil finde ich dann höchstens 3 Abschnitte à je 4-5 Zeilen reines Bla-Bla. Eine Reihe von Sätzen, die einem nicht weiter bringen.
  • Noch extremer und verarschender sind die Beiträge, wenn ein eingeschicktes Leser-Foto dem Ereignis zugrunde liegt.  Der Blick lässt sich nicht damit bewenden, das Bild und die Reaktion des Lesers zu bewundern, Nein, man schreibt einen Tathergang derart vage, dass jedermann realisiert, dass der Schreibende niemals an der Ereignisstelle war und keine Ahnung vom Tathergang hatte. Meist endet der Artikel mit dem sinngemässen Text: „Die Polizei ermittelt weiter!
  • Ich vermute, die Redaktion des Blick verwendet Standard-Sätze und -Abschnitte, die derart formuliert sind, dass sie durch jede Sachbearbeiterin eingefügt und leicht angepasst werden können. Nur so ist es erklärbar, dass derart viel Nonsens als redaktioneller Beitrag zu lesen ist.
  • Unverständlich ist mir, wie sich ein brillianter Journalist wie Frank A. Meyer im Blick prostituieren muss und dabei jedes Wochenende einen hochinteressanten Sonntags-Beitrag  verfasst, der gar nicht ins Niveau der Readaktion und des typischen Blick-Lesers passt.

Nun weiss ich auch, warum der Blick auf meiner Liste steht: Ich lese die Sportberichterstattung und die Schlagzeilen des Blicks. Diese geben mir einen Ueberblick, was ich in echten redigierten Zeitungen wie der Basler-Zeitung BaZ, der Neuen Zürcher Zeitung NZZ, dem Stern, Focus oder Spiegel lesen sollte.

[notice]Um zu verhindern, dass eine Strafanzeige auf mch zukommt, gebe ich hiermit zu, dass alles frei erfunden ist und nicht der Realität entspricht. Ich habe mit diesen Beitrag versucht, das Blick-Niveau zu imittieren, was mir scheinbar nicht gelungen ist. [/notice]

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25. Feb. 2014: Ein Wunder ! Ich werde einfach nicht alt

Lieber Petrus, Engel Gabriel, heilige Dreifaltigkeit, Onkel Tod und wie ihr alle heisst. Ihr müsst nun nicht euere ganze Energie bei mir einsetzen. Lasst mich weiterhin links liegen und sorgt Euch um die Bösen und Reichen auf dieser Welt!

Wilhem Busch

Wilhem Busch

Ich gebe zu, mein Gedächtnis lässt mich manchmal im Stich … oder ich entdecke wieder eine neue Falte im Gesicht und weiter unten, aber dies soll ja einen Mann interessant und aufgeschlossen machen.

Jedoch alle echten Anzeichen fürs älter werden sind bei mir noch nicht eingetroffen:

  • Ich habe noch keine 30 Jahre jüngere Freundin, ich bevorzuge immer noch erfahrene und raffinierte Wesen im ähnlichen Alter. Mein Soll an Eheschliessungen und Scheidungen habe ich erfüllt. Ich muss mir diesen Aerger nicht nochmals antun? Saublöd bin ich denn gar nicht!
  • Ich fahre weder einen Ferrari noch einen anderen Sportwagen, sondern liebe eher ein grosses Auto mit viel Ladefläche und weicher Federung. Ich kann es hier schon begründen, warum ein Ferrari oder Porsche niemals in Frage kommen wird. Ich war etwa 30 Jahre alt, als ein Freund mich in seinem Porsche Carrera mitnahm. Ich kam noch recht gut ins Auto hinein, aber aussteigen konnte ich nur mit Mühe. Ich bekam meine Beine nicht mehr aus dem Auto und musste mich aus dem Porsche rückwärts auf die Strasse herausrollen. Als Oldie bräuchte ich einen Kranen, um auszusteigen!
  • Chopper habe ich auch keinen und trage auch keine Lederklamotten und Schnauz, nicht einmal einen 3-Tagebart.  Ich begnüge mich in Thailand mit einem weinroten Honda-125-Roller
  • Ich gehe sehr selten oder fast nie in eine Bar, um die Barmaid anzuhimmeln. Ich beobachte lieber, die alten Trottels, die jede Barmaid mit Vornamen kennen, ihnen Drinks spendieren und wegen beginnendem Alzheimer nicht realisieren, dass die Konkurrenz links und rechts gross ist, die Barmaid dabei viel Umsatz macht.
  • Es knirscht und ächzt noch nicht, wenn ich morgens aufstehe. Ich kenne auch nicht die senile Bettflucht, die viele Aeltere auf Trab halten.
  • Im Internet und Skype chatte ich immer noch unter meinem eigenen Namen oder „Basler Max“, Bisher musste ich noch nicht zu den verheissungsvollen Pseudos „geiler Sportskerl“  oder „unersättlicher Casanova“ oder „28cm und kann immer!“ greifen.

 Ich gehe jedes Jahr im August zum ärztlichen Check, damit ich ja nichts verpasse, Abgesehen von meinem Prostata-Krebs vor 5 Jahren gab es seither nichts mehr zu beanstanden. Cholesterin, Zucker, Blutdruck, Kompression und Alkoholwerte alles bestens!

Aber vielleicht kommt dies alles noch. Es soll ja 90-jährige und Aeltere geben, die sich von einem jungen Mädchen im Rollator herumschieben lassen! Bis es soweit ist, fahre ich mit dem Rennrad meine Strecken und schaue den jungen Mädchen interessiert nach, denn hübsch sind sie alleweil, das weiss ich schon seit Jahren und hat mit meinem Alter nichts zu tun.

Sollte sich nun eine Lady anhand dieser Zeilen angesprochen fühlen, dann sollte sie sich dies wegen meiner Vorlieben genau überlegen. Ich bin anspruchsvoll, immer unterwegs, habe überall Freundinnen und einzig auf Istrien wäre noch eine Stelle frei.

 

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Humorvolles: Denglisch als Kosmopolitenausweis

Wusstet ihr, dass es die nachfolgenden Worte im Englischen gar nicht gibt?

deutsch-unterricht_44965Viele Deutschsprechende kennen viele englische Vokabeln. Manchmal mehr als Engländer oder Amerikaner: Denn das Deutsche ist voll von englischen Ausdrücken, die in den USA oder Großbritannien kein Mensch kennt.

  • Eine Touristin wollte eine Baseballmütze kaufen und fragte wieder und wieder den Verkäufer in Manhattan nach einem „Basecap„. Ein Basecap in USA ist ein Zierleiste, die es im Baumarkt gibt
  • Oldtimer“ und „Happy End“ und „Beamer“  – so etwas gibt es im Englischen gar nicht, oder es bedeutet etwas völlig anderes. „Beamer“ ist Slang für etwas sehr deutsches: Einen BMW. Der Projektor heißt in den USA schlicht „Projector“.
  • Das erfolgreichste Pseudo-Englische Wort dieser Art ist „Handy„. in England oder USA kennt kein Mensch die Bedeutung dieses Wortes
  • Dabei können die vermeintlich englischen Wörter zuweilen für große Verwirrung sorgen. Millionen Deutsche amüsieren sich beim „Public Viewing„? In Amerika ist „Public Viewing“ die Aufbahrung von Leichen im offenen Sarg. Da passt der „Body Bag“ – ein Begriff, mit dem ein Händler ernsthaft einen Rucksack anpries. In den USA ist das schlicht ein „Leichensack“.
  • Das denglische Wort „Showmaster“ wurde damals von Rudi Carell erfunden, „zappen“ für Umschalten zwischen verschiedenen Sendern kennen nur wir Deutschen, aber der „Home Trainer“ hat es sogar ins Niederländische geschafft.“ Andere könnten dies allerdings auch: Franzosen und Italiener etwa sagten „Footing“ zu dem, was auf gut Deutsch „Jogging“ heißt.
  • „Ich war sehr verwirrt, als ich meine Schüler nach ihren Berufen fragte“, erzählt Cindy Grant. Die New Yorkerin gibt in Kassel einen Erwachsenenkurs für Englisch, und eine Schülerin sagte stolz, dass sie „Streetworkerin“ (Strassen Sozialarbeiterin) sei. In Amerika ist das fast gleich klingende „Streetwalker“ die Umschreibung für eine Prostituierte.

 

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Ruhe in Frieden, meine LUMIX DMC-FZ7

Man beachte die Gebrauchspuren

Man beachte die Gebrauchspuren

Im Dez. 2009 habe ich mir die  Panasonic LUMIX DMC-FZ7 mit 10.1 Megapixel, 12x optischem LEICA-Zoom (25-300mm), Bildstabilisator, automatische Belichtungsreihen etc für Fr. 445.– (€ 290) gekauft.

Heute am 23. Dez. 2013 im Market Village zeigte sie erstmals Alters-Schwächen. Ihre Anzeige wurden immer flauer und flauer und unschärfer. Erstmals habe ich erleben dürfen, wie ein technisches Wesen langsam ins Nirvana hinübergleitet.

Aber meine Erste Hilfe-Massnahmen haben nochmals geholfen, indem ich ihr zu Hause neues Blut und neue Kraft in Form einer neuen  Batterie einflösste. Jetzt atmet sie wieder regelmässig.

Was könnt Ihr daraus lernen? Wie wichtig ein „Erste Hilfe Kurs“ sein kann

Der Schleier im Blick meiner Kamera

Der Schleier im Blick meiner Kamera


Es ist jetzt Anfang Januar 2014: Die Batterie ist geladen, aber der Zoom funktioniert nur noch Sprungweise. Die Bilder-Qualität isz zwar noch genügend, die Bedienung aber mühsam. Ich werde nun meine Lumix endgültig ausser Betrieb nehmen und entsorgen.

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