Kategorie: Allg. Themen

200km Plus – Eine Radfernfahrt der besonderen Art

200km Plus„, so einfach hiess die Formel und das Ziel unserer Rad-Ausfahrt. Jeder von uns wollte diese Distanz von „200 km an einem Tag“ knacken. Keiner hatte diese Distanz jemals gefahren. Von Hua-Hin über Dolphin Bay – Prachuapo Khiri Kan – nach Ban Krut war die Strecke, alles mehr oder weniger der Meeresküste entlang.

Für mich ein grosse Herausforderung und Challenge, wie es die Amerikaner so treffend formulieren. Wird mein Körper dies aushalten? Wie wird er auf diese Parforceleistung reagieren? Bei Gegenwind ab Mittag? Bei 35°C Hitze im Schatten? mit einem Helm, der nicht vor der Sonne, sondern vor einem etwaigen Sturz schützen soll?

Falls Du mehr über mein einmaliges Erlebnis lesen und sehen möchtest, klicke den nachfolgenden Link an:

200km-Plus – Eine Radfernfahrt der besonderen Art

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Früchte in Thailand

mango

Meine Lieblingsfrucht „Mango“

Obst gibt es in Thailand in Hülle und Fülle. Darunter sind bekannte und weniger bekannte Sorten, die jeden Feinschmecker begeistern. Einige gibt es das ganze Jahr über, andere nur wenige Monate im Jahr.

Thailand ist diesbezüglich ein Schlaraffenland, wer dies nicht glaubt, dem rate ich, den nachfolgenden Link anzuklicken:

» Früchte in Thailand «

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14. – 17. Feb. 2012 Shopping-Trip nach Bangkok / Pratunam

BangkokHauptzweck dieser Bangkok-Reise war „Shoppping“ und dieses Ziel habe ich bei weitem erfüllt. Ich war sehr aktiv und habe meine Garderobe prächtig erweitert, und hatte dabei grosses Vergnügen. Ich war im MBK-Shopping-Center, wo es Kleider aller Art gab, dann im Panthip-Shopping-Center für gefälschte IT-Hardware und -Software, aber auch in der Pratunam Shopping Aerea, einem Einkaufsparadies für alle Shopping-Verrückte.

Mehr erfährst Du durch anklicken der nachfolgenden Link-Adresse:

» http://www.maxlehmann.ch/thailand/2012-pratunam.htm «

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Amerika ist krank! Amerika führt Krieg mit neuen Mitteln

 Da ist doch kürzlich ein Pärchen auf dem Flughafen in USA zurückgeschickt worden, weil es kritische Sachen über USA schrieb. Ich bin mir bewusst, dass dies auch mir blühen könnte, falls ich je wieder einmal diesen Boden betreten möchte. Aber dies ist mir viel zu gefahrlich, denn als Ausländer geniesst man wenig Schutz. Die amerikanischen Gesetze sind sehr flexibel.

Amerika ist krank! Es ist moralisch krank. Die Doppelmoral kennen wir ja schon lange. Mit dem unglückseeligen George W. Bush hat das ganze begonnen. Er betete öffentlich, belog aber die ganze Welt! Nun drängen sich die Ultra-Konservativen an die Macht und stolpern über ihre Doppelmoral. Der eine hat Geld in der Schweiz, der andere eine Freundin …. und dieselben predigen Moral und Gottes-Ehrfurcht. Amerika ist moralisch kaputt!

Früher hat man Krieg mit Waffen Mann gegen Mann geführt. Heute führt man einen Wirtschaftskrieg, wie dies die USA in grossem Stile führen. Nicht nur die Schweizer Banken sind in deren Visier, sondern auch Firmen die die amerikanischen Produkte konkurrenzieren.

  • Warum wurden wohl Saab die GM-Patente gesperrt, sodass SAAB nicht weiterverkauft werden konnte?
  • Warum sind auch die Patente bei Opel gesperrt worden?
  • Warum führt man rigide Transport- und Einfuhr-Kontrollen in die USA durch?
  • Warum verlangt die USA Zugriff auf die SWIFT-Daten, um jeglichen Geldverkehr weltweit überwachen zu können?
  • Warum verlangt die USA von jedem Fluggast vor seiner Ankunft in den Staaten eine Menge von unpersönlichen aber auch persönlichen Daten?
  • Warum verteilen die amerikanischen Rating-Agenturen schlechte zum Teil aber auch gerechfertigte Noten über europäische Länder und Banken, aber keine oder sanfte an das höchstverschuldete USA oder deren Banken?

Was passiert wohl mit all diesen Daten, die die USA weltweit über jeden von uns sammelt? Da ist Facebook ein jämmerlicher kleiner Fisch! Wehe, einer von uns gelangt in die Mühlen der amerikanischen Justiz, weil irgendeine Daten-Kombination etwas unangenehmes kombinirt.

Wie hat doch der Alt-Kanzler Helmut Schmidt schon vor Jahren geschrieben: „Nicht von China kommt die grösste Gefahr, man hüte sich vor den USA!“


Nachtrag vom 8. Feb. 2013: Als Ergänzung ein Artikel aus der Basler Zeitung vom 7. Feb. 2013 mit dem Thema:

Die CIA und ihre Hundesöhnepdf-datei

Die Geschichte des US-Geheimdienstes ist blutbefleckt und fehlerhaft. Statt aufzuklären, zieht die CIA von Krieg zu Krieg. Was bringt hier ein neuer Chef?

 

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3. – 23. Nov. 2011: Tour de Thailand von ChiangMai via Sukothai nach Hua-Hin

Logo „Tour de Thailand“

Die „Tour de Thailand“ war eine 1’300km lange Radfernfahrt vom Norden Thailands in den Süden, von ChiangMai via Sukhothai, Kanchanaburi (River Kwai) nach Hua-Hin. Eigentlich hätte sie über Ayutthaya und Bangkok führen müssen, aber die riesigen Hochwasser im Herbst 2011 haben dies verunmöglicht.

Am 7. November 2011 begann die „Tour de Thailand“ und dauerte bis am 23. November. Wir waren 11 Fahrer aus USA, Australien, Acra und ich aus der Schweiz. Wegen des Hochwassers haben ein paar Angemeldete kurzfristig abgesagt. Dazu kamen der Tourenleiter Chris Byrd mit seinem Guide John Graham, Gae als gute Seele und Managerin der Tour. Sie organisierte alles: Hotel-Zimmer, Essen, Einkauf der Zwischenverpflegungen, Früchte etc. Wir wurden von zwei Fahrzeugen mit dem Ersatzmaterial, den Getränken und Zwischenverpflegungen, sowie unserem Gepäck begleitet. Diese Fahrzeuge dienten uns auch als Busse für die Ausflüge.

Operation „Lächeln“:

 Die „Tour de Thailand“ von Chris Byrd ist als Charity-Anlass aufgezogen, d.h. ich selber habe neben meinem Tour-Beitrag einen Charity-Anteil von nicht unerheblicher Höhe getragen. Damit unterstützte ich die amerikanische Organisation „Operation & Smile in Thailand“ resp. Operation „Lächeln“ in Thailand, die in verschiedenen Spitälern in Thailand durch Aerzte aus der ganzen Welt chirurgische Operationen an Kinder durchführt, die mit Missbildungen im Gesicht zur Welt kamen.. Wir besuchten eines der Spitäler in „Maesot“ in unmittelbarer Nähe der burmesischen Grenze.

Meine Expedition über 1’300 km habe ich problemlos überstanden und die Schwestern im nahen Bangkok-Hospital mussten nach Ankunft in Hua-Hin nicht helfend eingreifen. Ich habe nämlich mein Fudi gepflegt wie ein „Pornostar“ (ich nehme mal an, die müssen ihr Kapital auch pflegen): Abends und am Morgen nach dem intensiven Waschen habe ich meine kritischen Zonen mit Zinksalbe eingecremet …. und die Rennhosen mit Babypuder weiss bepudert! …. Ich muss aber gestehen, dass ich mir noch in der Schweiz die teuersten ASSOS-Rennhosen gekauft habe, und sie waren das Geld wert. Zudem hatte ich den Spezial-Ledersattel von Ernesto Guidali bei mir. Ich fuhr in der Tat wie auf einem Sofa.

Willst Du mehr über meine „Leiden“, Erlebnisse aber auch Bilder von den Ueberschwemmungen links und rechts der Strasse lesen und sehen, dann klick auf nachstehenden Link:

» Bericht  und Foto-Reportage über meine unvergesslichen Erlebnisse während der „Tour de Thailand“ «


 

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5. März 2011: Mountain-Bike-Ausfahrt mit den Cha-Am-Bikers

Bereits am Samstag, 5. März früh um 04:45 war Tagwache, denn bereits um 06:30 mussten wir uns im 20 km entfernten Cha-Am einfinden. Wir von der Hua-Hin-Bikern waren als Gäste eingeladen. Es waren fast ausschliesslich Thais, die hier den Radsport betreiben. Sie waren ausnahmslos jünger als ich, zwischen 25 und 45 Jahren schätze ich.

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Gegen Sonne geschützter Thai-Fahrer

Die Thais sind wie die Japaner und Chinesen Technik-Freaks. Wie bei ihren Foto-Hobbies sah man nur das Feinste vom Feinen, vom alten Mountain-Bike, dessen Schaltung unterwegs abbrach bis zur modernsten Trek Carbon Rennmaschine, die direkt aus dem Radgeschäft kam. Sie lieben den Radsport, aber weniger der Leistung wegen, sondern zur Anhebung der Lebensfreude. Einzig die Jungen testeten unter sich ihr Kräft-Verhältnis.

Ueber 83 km führte die Strecke von Cha-Am zum Staudamm von „Kaeng Krachan“, wo ich bereits im Januar war. Die Ausfahrt von etwa 50 Bikern und Bikerinnen endete mit einem feinen Essen im Freien. Alles haben sie auf Pickups mitgeführt. Alle 20 km gabs einen Wasserstop, d.h. es gab Wasser oder isotonische Getränke. Unterwegs wurde die Strecke für uns freigehalten. An jeder Kreuzung und Abzweigung standen Thais, die den Verkehr regelten und nötigenfalls stoppten. Undenkbar in Europa.

Ich bin diese Strecke voll gefahren. Ich wollte wissen, wie weit meine Form ist. Bisher versuchte ich immer im grünen Bereich zu bleiben, diesmal auch im roten, aber erstaunlicherweise sank die Herzfrequenz innert wenigen Sekunden wieder in den grünen Bereich. Ja ich war mit meinen 1’300 km in Form. Ich war noch nie so stark!

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Lebenshaltungskosten in Thailand – Eine Anleitung für Velo-Training und -Ferien in Thailand

Ich habe viele Freunde aus dem CPC (Club des Pedaleurs de Charme) und dem RRCB (Radrennclub Basel) die jährlich im Frühjahr nach Mallorca oder Spanien zum Rad-Training fahren. Warum dieses Training nicht mit einem Trip nach Thailand verbinden?

Dieses Vorhaben ist nur bei einem Aufenthalt von 1-3 Monaten vernünftig und empfehlenswert. Kürzer wäre Unsinn, denn der Körper muss sich an die Wärme und Feuchtigkeit gewöhnen.

In diesem Fall sollte man bei Ankunft 3-5 Tage in Bangkok zum Besuch der Altstadt und der Königs-Tempel einplanen. Anschliessend Dislokation mit einem Taxi nach Hua-Hin in ein schönes gemietetes Haus. Wir mieten ein Roller oder Motorrad, sowie ein Mountain-Bike (ev. auch Kauf um es abschliessend nach Hause zu nehmen).

Von hier aus würden wir alle 2-3 Tage einen geführten Mountain-Bike-Ausflug über 30-70km unternehmen. Die Strecken führen über Naturstrassen, Waldwege, durchs freie Gelände, weniger auf asphaltierten Strassen. Man lernt und übt dabei die Grundlagen des Radfahrens wie Ausbalancieren, Gänge schalten, steile Wege hoch- und wieder runterfahren, Mulden und Unebenheiten ausfahren, enge Kurven zwischen Gebüschen, Hecken und Steinen herumbalancieren, durch Sandwege das Gleichgewicht halten und Gegensteuern, seine Grenzen finden und zu Fuss gehen, wenn es zu steil wird.

Dazwischen würden wir aber auch einige Ausflüge und Besichtigungen von Tempeln, Weinbergen, Elefanten, Schwimmender Markt etc je nach Lust und Laune durchführen. Auch für Freizeit, Shopping (neue Brille, Kleider, Anzug/Kleid herstellen etc), Baden im Meer, feines Essen bleibt genügend Zeit.

Fix-Kosten:
Grundsätzlich gilt: abgesehen von den Flugkosten reicht die AHV für den Aufenthalt in Thailand aus.

Anlass: ca Kosten in SFr.: Ergänzende Erläuterung:
Flug pro Person inkl. 3 Nächte im Hotel Rembrant in Bangkok 2’200.– Es gibt auch günstigere Angebote mit Umsteigen. Siehe dazu http://www.thailand.ch/
Taxifahrt von Bangkok nach Hua-Hin und 3 Monate später zum Flughafen Bangkok: 200.–
Monats-Miete eines Hauses in Hua-Hin: 600.–/Mt
Monats-Miete eines 125ccm-Rollers: 100.–/Mt
Kauf eines TREK-Mountain-Bike: 500.–

Die normalen täglichen Lebenskosten für Frühstück und 1 warme Malzeit inkl. Früchte, Wasser sind minim und bewegen sich monatlich zwischen Fr. 300-500 pro Person (Bem: eine typische warme Thai-Malzeit kostet pro Person ca Fr. 5.– bis 10.–)

Die übrigen Kosten für Shopping hängen von den einzelnen Bedürfnissen ab: für Trifokal-Brille (ca. Fr. 600.–), Herren-Anzug in Seiden-Cashmere vom Schneider (ca. Fr. 150 bis 200), Boss/Camel Shirt/Shorts (Fr. 7 – 13)

Voraussetzungen für einen erfreulichen Thailand-Aufenthalt:

  • Man sollte die Thais so wie sie sind akzeptieren. Ja nie mit zu Hause vergleichen, denn wenn man ehrlich sein will, dann ist das Leben hier in Thailand für uns Farangs besser als zu Hause.

  • Aber auch die thailändische Fahrweise auf den Strassen ist zu akzeptieren und in die eigene Fahrweise anzupassen. Es gelten hier andere Regeln als zu Hause. Die Thais sind kriminelle Autofahrer, die Farangs aber nicht viel besser. Ein defensives Velo-Fahren verlängert Dein Leben.

  • Die vielen Hunde, oft auch frei lebend und wild, sind ein Aergernis. Aber man kann nichts dagegen tun. Bei einem Angriff ist die beste Waffe, den Hund laut anzuschreien. Bei mir hat das Immer geholfen, auch wenn dabei mein herz in die Hosen glitt.

  • Hüte Dich vor European-Food. Das Thai-Essen ist viel besser und dem Klima angepasst.

Als Vorbereitung in der Schweiz sind notwendig:

  • Ein 3-Monats-Thai-Visum bei Aufenthalt über 30 Tagen

  • Ein paar Impfungen wie Tetanus, Tollwut (wegen der wilden Hunde), Hepatitis A und B, Typhus-Schluckimpfung. Bitte im Tropeninstitut beraten lassen

  • Die meisten Schweizer Krankenkassen bezahlen im Rahmen der Schweizer Ansätze die medizinischen Kosten in Thailand (bitte erfragen)

  • Je nach Länge des Thai-Aufenthaltes reduzieren sich manche heimischen Fixkosten wie Heiz-Kosten, die Autonummer kann abgegeben werden, womit die Strassenverkehrssteuer und die Versicherungsprämien wegfallen, Die Festnetz- und DSL-Dienstleistungen können vorübergehend terminiert werden.

Für ganz Angefressene wäre die Teilnahme an der Charity-Veranstaltung „Tour de Thailand“ eine spezielle Herausforderung oder auch ein Grund, nach Thailand zu reisen. Mehr über diese tolle Rundfahrt findest Du auf der Homepage: http://www.tourdethailand.com/“ und in meinem Eintrag vom 11. Feb. 2011.

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25.- 27. Feb. 2011: Mountain-Bike Weekend in Khay Yai (Isan)

Bei schönem Sonnenschein habe ich mich am Freitag, 25. Feb um 8 Uhr zusammen mit 3 Freunden aus Canada, Australien und England zur Fahrt nach „Khao Yai“ im Isan etwa 130 km nord-östlich von Bangkok aufgemacht. Unsere 4 Mountain-Bikes und Gepäck luden wir auf den grossen Pick-Up von Donn Wadey. Unterwegs auf halber Distanz zwischen Hua-Hin und Bangkok machten mich meine Freunde auf das feudale Toiletten-Haus der Königsfamilie aufmerksam. Es wäre ja unvollstellbar, wenn jemand aus dem Königshaus in einem öffentlichen „Häuschen“ neben Normalsterblich pinkeln muss.

bhhblogo

Kurz nachdem wir Bangkok hinter uns gelassen haben, bedeckte sich der Himmel und es begann zu regnen. Der erste Regen in meiner Wintersaison, den ich in Thailand erlebte. Und es sollte nicht der letzte sein. Es schüttete bereits am Freitag mehrmals, und dann auch am Samstag. Untergebracht waren wir im „Villa Paradise Resort“ einer wunderbaren Anlage, die aber wie in Thailand allgemein üblich wenig unterhalten wird. So floss das Regenwasser in den Dining- und Aufenthalts-Raum, Die Wände im Haupttrakt hätten einen neuen Farb-Anstrich nötig gehabt und der Parkett- oder Holzboden hatte grosse Risse.

Diese Ausfahrt wurde von der „Bangkok Hash House Bikers“ (BHHB)“ organisiert, eine Vereinigung verrückter Mountainbiker aus Bangkok, die sich 1x im Monat zu einer Ausfahrt treffen.. Es sind fast ausschliesslich englisch sprechende Farangs (=Ausländer), die in Bangkok arbeiten. Jeden Monat führen sie eine Ausfahrt in einem Umkreis von 200km ausserhalb Bangkoks durch. Vor 1 Monat habe ich erstmals an einer ihrer Ausfahrten im Raume Phetchaburi unweit von Hua-Hin teilgenommen. Nun bin ich auch Mitglieder dieser Gruppe, in der ich auch 2 Schweizer traf.

Nachdem es kurz vor der Samstag Ausfahrt nochmals wie aus Giesskannen heftig schüttete, habe ich mich entschlossen, auf diese Fahrt zu verzichten. Die Bodenverhältnisse schienen mir zu schwierig, ebenso die Gefahr auf den nassen Steinen auszurutschen. Bereits kurze Zeit nach dem Start kamen die ersten Biker zurück und bestätigten meine Befürchtungen. Die Schaltungen funktionierten schon nach den ersten paar Kilometern auf dem schweren Lehm nicht mehr und mancher rutschte auf den nassen Wegen aus. Meine 3 Freunde, sie hätten meine Söhne sein können, bewältigten die Strecke, waren aber total kaputt. Jeder stürzte mehrmals, aber sie waren happy, dieses Abenteuer ohne grössere Blessuren bewältigt zu haben.

khao-yai-gruppe

Die Hua-Hin Delegation: Paul, Jimmy, Max und Donn

Am Sonntag weckte uns bereits wieder die Sonne auf und steigerte meine Stimmung gewaltig. Ich kaufte mir noch ein neues grünes Thai-Renn-Leibchen, es sollte mir Glück bringen, und los gings gemeinsam mit ca 80-100 Bikern auf die kurze, aber doch recht anspruchsvolle Strecke von 27 km. Ich fuhr in offenen „Heiland-Sandalen“ was sich im Nachhinein als gute Wahl herausstellen sollte, denn das Wasser und der Schmutz flossen immer wieder hinaus. Für nächstes Jahr werde ich mir spezielle offene Mountain-Bikeschuhe anschaffen.

Ich wusste es von der letzten BHHB-Ausfahrt im Januar, den Beginn muss man in der Spitze absolvieren, denn es sind Hindernisse zu bewältigen, die man am besten ohne Gedränge hinter sich bringt. So auch dieses Mal. Es galt mit geschultertem Mountain-Bike ein steiles, rutschiges Bachbett runterzusteigen, durch den Bach zu balancieren und auf der anderen Seite wieder etwa 5 Meter hoch zu klettern. Das lehmige Gelände war enorm rutschig und kein Baum weit und breit, an dem man sich hätte klammern können. Wie haben wohl meine nachfolgenden Biker dieses anspruchsvolle Hindernis bewältigt? Wahrscheinlich auf allen Vieren.

Von da an ging es zügig voran. Zweimal musste ich absteigen, weil der Sumpf mein Fahrrad stoppte. Es ging vorbei an einer Motorrad-Rennstrecke, in steilem Anstieg den nächsten Wald hoch, den ich zu Fuss bewältigte. Da ich meine Fahr-Technik in den letzten Monaten schwer verbesserte, kam ich den Berg auf dem Sattel problemlos runter. Ich konnte mir sogar erlauben, das Hinterrad durch eine kurze Vollbremsung nach links oder recht um die Steine herumschleudern zu lassen.

Zum Schluss der Tour hatte ich noch soviel Kraft, einen Fahrer nach dem anderen ein- und überzuholen und unter den besten 10 einzufahren. Es war ein tolles Erlebnis und die Verschmutzung hielt sich im Rahmen. Das verdreckte Mountain-Bike übergab ich der Reinigungs-Equipe, die mit einem Kärcher den Schmutzhaufen wieder in ein normales Rad zurückverwandelten. Als Belohnung konnte man sich am Buffet mit Getränken (Bier, Coke etc) und verschiedenen Salaten, Schinken, Pommes, Hühnchen etc bedienen, und dazu über die eigenen kritischen Situationen fachsimpeln.

Die Hua-Hin Delegation: Paul, Jimmy, Max und Donn

Die Hua-Hin Delegation: Paul, Jimmy, Max und Donn

Ich war zwar nur 2 Tage im Isan, aber diese haben doch genügt, um zu bestätigen, dass der Isan das Armenhaus in Thailand darstellt. Ich sah viele arme Leute in einfachen Kleidern, viele Kleinbaunern-Betriebe, wenige einheimische Autos, aber viele Motorräder, eher kleine, einfache Häuser und Bauernhöfe, Nebenstrassen im Naturzustand und viele Kühe. Es gab viele aggressive Hunde, was ein Biker am eigenen Leib spüren musste, als er sich nach einem Hundebiss ins Spital begeben und sich gegen Tollwut und Tetanus impfen lassen musste.

Bereits vorher wusste ich, dass die Bevölkerung eher dunkelhäutig ist, neu für mich waren aber die mangelhaften Englisch-Kenntnisse in den Gaststätten, aber auch in den Hotels. Das Isan-Thai unterscheidet sich massiv vom mir bisher bekannten Thai: Sie sprechen es schneller aus, sodass ich nicht einmal die mir bekannten wenigen Worte und Sätze anbringen konnte. Das Essen in unserem Ressort, aber auch in den auswärtigen Restaurants war mittelmässig. Soweit ich sehen konnte, waren die meisten Ressorts eher schlecht belegt. Die Fremden meiden scheinbar den Isan.

Auf dem Heimweg erlebt ich das, was ich bereits an anderer Seite erwähnte, eine für dier Königsfamilie gesperrte Schnellstrasse (Autobahn), glücklicherweise die mehrspurige Gegenfahrbahn. Gegen 1 Stunde auf eine Länge von mehr als 30-50 km war die Schnellstrasse Nr. 9 von jeglichem Verkehr gesperrt, und dies bei dichtem Weekend-Verkehr. An jeder Aus- und Einfahrt, auf jedem Fussgängerübergang und jedem U-Turn stand die Polizei, bis dann eskortiert von mehreren Polizeiwagen mit Rot-Blaulicht 3 beige Limousinen in hoher Geschwindigkeit vorbeirasten.

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Die thailändischen Kontrollschilder an Fahrzeugen


In Thailand fällt einem auf, dass man die Zeichen der Kontrollschilder nicht lesen kann, was ja ganz normal ist, aber die Schilder haben je nach Verwendungszweck unterschiedliche Farben:

Farbe Kontrollschild: Fahrzeuge:
schwarz-weiss Normale Personen-Fahrzeuge
gelb Taxi und Busse für den kommerziellen Personen-Transport mit Taxometer
grün Taxis und privat-Fahrzeuge für den kommerziellen Personentransport ohne Taxometer
rot Neue Fahrzeuge in den ersten 1-2 Monaten

 

Kontrollschild rot

Kontrollschild weiss

 

Kontrollschild grün

Kontrollschild gelb

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Tour de Thailand – ich rüste meine Rad-Ausrüstung auf

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Ausrüstung vom Wassersack über die Hunde-Peitsche bis zu den MTB-Schuhen

Mein Thailand Aufenthalt tut mir sichtlich gut. Ich bin glücklich und zufrieden. Des Leben hier ist voller Ueberraschungen.

Ich brauche nicht in den Migros oder den Aldi zu gehen, um etwas neues zu erleben. Oft fahr ich hier mit dem Mountainbike aus, oder ich liege auf der Sonnenliege und lese ein Buch oder ich spiele Tennis, auf einem wunderbaren Sand-Teppich-Platz. Kurzum, ich bin für jede Ueberraschung zu haben.

So habe ich mich heute Freitag-früh 11. Feb., nachdem ich die ganze Idee nochmals ueberschlafen habe, zur nächsten „Tour de Thailand“ über 1’330km angemeldet. Bereits am 6. Nov. 2011 geht es los in Chiang Mai (Norden von Thailand) und 18 Tage später werde ich am 24. November in Hua-Hin eintreffen.

Die Fahrt mit meinem Mountain Bike wird von Chiang Mai in den Süden via Sukothai zum River Kwai (Kanchanaburi) führen, von dort weiter via Ayutthaya nach Bangkok und zu meinem Endziel nach Hua-Hin. An 4 Tagen wird nicht gefahren. An diesen Ruhetagen sind Besichtigungen eingeplant. So werden wir z.B. am 11. Nov. den „Loy Kratong“ in Sukothai mitfeiern, und einige Tage später die berühmten Tempelanlagen in „Ayutthaya“ besichtigen.

Eine Tagesetappe wird durchschnittlich 100 km lang sein, aber zumeist flach auf normalen Asphalt-Strassen. Wir werden begleitet von Begleitfahrzeugen aller Art. Uebernachtet wird in schönen Ressorts mit allem Pi-Pa-Po. Alle 25 km ist ein Halt mit Verpflegungs- und Trink-Gelegenheiten vorgesehen. Der Start ist eta um 8 Uhr und um 14 Uhr kommt man am Etappenziel an. Der November ist eine ideale Reisezeit, denn die Regenzeit ist vorbei und die Tagestemperaturen sind sehr angenehm. Die Teilnehmerzahl ist auf 50 beschränkt.

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Streckenplan

Das Ganze ist nicht billig, aber es handelt sich um eine „Charity-Veranstaltung zugunsten blinder Thailänder“. So kommt neben der Teilnehmergebühr mit Einzelzimmer-Zuschlag von 57’000 BHT und 15’000 Baht, noch der Spenden-Zuschlag von 30’000 Baht dazu. Also ingesamt etwa SFr. 2’700 resp. €2’000. Falls jemand sich an meinen Erfolgen und meiner Spendefreudigkeit beteiligen will, kann er als mein Sponsor auftreten. Das Geld kommt vollumfänglich den Blinden zu Gute!

Im Vergleich zu meinen hiesigen Radkollegen bin ich in den letzten beiden Monaten wie ein „armer Bub“ mitgefahren. Nach meiner Anmeldung zur Tour de Thailand habe ich nun auch aufgerüstet: So kamen ans Mountain-Bike ein Spezial Pedal mit einseitigem SPD, ein Shimano-Schuh mit SPD, eine Pumpe, eine Tasche fürs Ersatz-Material wie Reifen, Werkzeug, Kleber, dann ganz wichtig eine Hunde-Peitsche, mit der man angreifende Hunde verscheuchen oder sogar in die Flucht schlagen kann. Dieser Schlagstock ist nur etwa 20 cm lang, lässt sich aber auf eine Länge von 50 cm herausfahren und wird dann zu einem gefährlichen, elastischen Schlagstock.

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7. Feb. 2011: Geschichte eine Unfalls

Es begann alles damit, dass ich meine defekte elektrische Braun-Zahnbürste ersetzen musste und dabei noch einen Karton von 24 Soda-Glas-Flaschen à 3 dl gekauft habe. Diese Flasche stehen auf einem Karton und sind mit stabilem Plastik umwickelt. Dieses Pack stellte ich auf das Fussbrett meines Yamaha-Rollers und fuhr aus dem Market Village in die Soi 88 ein …. und auf einmal machten sich 2 Flaschen selbständig und kollerten bei voller Fahrt auf die Strasse. Im selben Moment überholt mich ein Thai auf einem Motorrad und kommt auf einer der 2 explodierenden Flaschen zu Fall und rutscht auf der Stasse an mir vorbei und bleibt stönend auf der Strasse liegen. Unverzüglich waren andere Thais an der Unglückstelle, sicherten die Unglücksstelle, riefen die Polizei und die Sanität zu Hilfe. Mir hat es gar nichts gemacht, denn wir hatten uns nicht einmal berührt, aber meine blöden Flaschen haben den Unglücklichen zu Fall gebracht.

Während der Verletzte mit Blaulicht ins Spital gebracht wurde, fuhr ich hinter dem Polizisten auf den Posten, wo ein Rapport in thailändischer Sprache erstellt wurde. Die Polizisten witzelten mit mir herum, wunderten sich über mein Alter, gaben sich als Liverpool-Fan zu erkennen und hatten Bedauern mit mir. In der Zwischenzeit kamen auch die beiden Töchter des Verunglückten auf den Posten. Ich wurde mehrmals gefragt, ob ich den Schaden am Motorrad und die Krankenhaus-Kosten übernehmen könne. Ich war mir klar, dass ich der Verursacher des Unfalles war und wusste auch, dass in jedem Fall der Farang zahlen muss. Auf meine Zusage hin wurde ich aufgefordert mit den beiden Töchtern ins Hua-Hin Hospital, wo der Verletzte gebracht wurde, zu fahren und die Arzt-Kosten zu begleichen und mich dann wieder auf dem Polizei-Posten zu melden Erstaunlicherweise gab mir die Polizei alle meine Ausweise samt Pass wieder zurück. Erst später habe ich den Grund erfahren. Die Töchter des Verletzten verzichteten auf eine Anzeige und wollten den Schaden bilateral mit mir erledigen.

Im Spital angekommen, war dann die ganze Familie anwesend: die Ehefrau, die Schwester des Verletzten samt ihrem Mann und eben die beiden Töchter. Anfänglich schauten sie mich etwas kritisch an. Ich habe dort erfahren, dass er nichts gebrochen hatte, einzig eine Gehirnerschütterung, er hatte keinen Helm an, gequetschte Rippen und ein stark verstauchtes rechtes Handgelenk. 10 Tage arbeitsunfähig, meinte der Arzt.

Ich habe gewusst, dass irgendwann die Frage nach der Bezahlung kommen wird und schon bald war es soweit. Die eine Tochter, die recht gut englisch sprach, bot mir an, mit eine Pauschale von 10’000 Baht (entsprechend Fr. 320.– resp € 210) sei die Familie zufrieden. Ich wollte zuerst noch etwas markten, merkte aber bald, dass dies für mich keinen Sinn machte und für die Familie war es viel Geld. Also zählte ich 10 Tausender und schrieb ein Papier, indem die Familie auf alle Forderungen mit gegenüber mit den 10’000 Baht verzichte…. und ich konnte nach Hause fahren. Im Herzen erleichtert, denn ich blieb ja unverletzt und die Verletzung des Thais blieb auch im Rahmen.

Und was habe ich gelernt? Ich werde die Flaschen fortan stehend und nicht liegend transportieren, und sie zusätzlich mit einem Gummiband sichern! Zudem wurde mir bewusst, dass auch anderen Rollern ein solches Missgeschick passieren kann, denn die Thais laden ihre Gefährts noch extremer.

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Radfahren in die Weinberge von Hua-Hin und mit den „Bangkok-Hash-House-Bikers“ in Gelände

Radfahren ist mein Leben:
Es ist fast beängstigend oder bewundernd, wie meine Leistungs-Form ansteigt. Bereits gegen 800 km bin ich in Thailand gefahren.

Gestern am Freitag, 4. Feb. fuhr ich mit meinen australischen, englischen und holländischen Freunden aus Hua-Hin via den Tempel „Wat Huay Mongkon“ zu den grossen Weinbergen in „Hua-Hin Hills Vineyards“, wo wir auch ein wenig am feinen Cabernet-Shiraz kosteten. Die Strecke von 100km war zwar mehrheitlich flach auf Asphalt und dies bei einer angenehmen Tagestemperatur um die 30°C, aber die dicken und groben Mountainbike-Reifen, sowie der immer wieder wechselnde Wind machen die Leistung noch spezieller. Zudem haben die hiesigen Mountain-Biker keine Ahnung von Fahren in Gruppen. Das Hinterrad fahren war deshalb recht gefährlich und verlangte grosse Konzentration, sodass ich selten ein Hinterrad aussuchte und meistens im Wind fuhr.

Eine Woche vorher war ich Gast bei den „Bangkok-Hash-House-Bikers“, kurz BHHB genannt. Es ist eine Gruppe von Mountainbikern aus Bangkok, die einmal pro Monat eine Ausfahrt im Umkreis von 100-200 km um Bangkok durchführt. Sie haben eine eigene Homepage http://bangkokbikehash.org , die recht lesenswert ist.

Kurz nach meiner Ankunft Im Raume „Kaeng Krachan“ (Phetchaburi), etwa 80 km nördlich von Hua-Hin, bekam ich als erstes ihre Regeln zu hören: Ersatzreifen und Pumpe sind ein Muss, ebenfalls 2 Liter Wasser, dann ein Handy mit den Nummern der Organisatoren, eine Triller-Pfeiffe, um sich notfalls bemerkbar zu machen etc.

Wir waren etwa 50-60 Biker aus allen Nationen: Amerikaner, Australier, Engländer, Holländer und 1 Schweizer, das war ich.. Erstaunlicherweise auch einige Frauen, die recht gut fuhren. Die BHHB hatten eine 35-km-Mountain-Bike Ausfahrt über Stock und Stein, Waldwege, Sandstrassen, ausgetrocknete Wasserrinnen, 100-200 m aufwärts und wieder abwärts ausgesteckt. Schalten war angesagt, vom grössten Gang in den kleinsten. Kurzum, eine gewaltige Herausforderung für mich.

Obwohl einer der Aeltesten, vielleicht war ich auch der Aelteste, brauchte ich mich nicht zu verstecken und kam in der Spitzengruppe an. Ich wurde bereits beim Start vor den Plattfüssen wegen der stachligen Sträucher gewarnt und schlussendlich sollen es deren 35 gewesen sein. Glücklicherweise hatte ich keinen „Platten“, denn vorsichtig versuchte ich die Spuren des vor mir fahrenden einzuhalten. Nach 3 Stunden kam ich müde, aber glücklich am Ziel an. Mein Bike, vorallem die Kette und die Schaltungen, sahen aus wie nach einem Wüsten-Ralley, über und über voll braunem Sand.

Erst zu Hause merkte ich, wie anstrengend diese Off-Road-Ausfahrt war. Die Muskeln in den Beinen, in den Armen und Fingern schmerzten.

Ich werde mich dieser Gruppe anschliessen, die an jedem letzten Weekend eines Monats eine 2-tägige Ausfahrt im 100-200 km Umkreis von Bangkok durchführt. Uebernachtet wird in einem angenehmen Ressort (Hotel in einer Parklandschaft). Ende Februar gehts in einen Vorort im Norden von Bangkok.

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3. Feb. 2011: Chinesisches Neujahr

Chinesisches Neujahr:
Die diesjährige Festivitäten des Chinesisches Neujahr begannen dieses Jahr am 3. Feb. 2011. Mit Feuerwerken und feinem Essen und vielen Geschenken (meist aus Gold) begannen die Chinesen im Kreise ihrer ganzen Familie das Jahr des „Hasen“.

Market Village

Das chinesische Neujahr (Chinesisches Frühlingsfest) richtet sich nach dem chinesischen traditionellen Bauernkalender und liegt zwischen dem 20. Januar und dem 21. Februar eines Jahres. Es beginnt mit dem neuen Mond des ersten Monats des neuen Jahres. Ueberall wo es Chinesen hat, also auch in Thailand, wird das Neujahrsfest immer noch nach dem Mondkalender und als traditionelles chinesisches Fest gefeiert. Offiziell gibt es drei freie Tage für die Bevölkerung, die Feierlichkeiten aber dauern bis zum 15. Tag des neuen Jahres.

hase

Sternzeichen Hase

Die Chinesen sind aus europäischer Sicht extrem abergläubisch und und leben in den Neujahrstagen nach gewissen Regeln: Es soll z.B. Glück bringen, Fenstern und Türen zu öffnen, um das Glück während des Festes herein zu lassen und die Lichter in der Nacht brennen zu lassen, um dem Glück den Weg ins Haus zu leuchten und böse Geister abzuschrecken. Unglück vermeidet man, indem keine neue Schuhe während der Neujahrestage gekauft werden, da das Wort „Schuh“ dem chinesischen Wort für „schlecht, böse und ungesund“ sehr ähnlich ist. Die Haare während der Festlichkeiten zu schneiden, bringt ebenfalls Unglück, da das Wort „Haar“ und das Wort „Glück“ dasselbe ist und man sich dieses wegschneiden würde. Es gibt aber noch viel mehr der Glücks- Unglücksbringer.

Ich selber bin mit Jahrgang 1942 im Jahre des „Pferdes“ geboren, welches am 15. Feb. 1942 begann und bis zum 5. Feb. 1943 dauerte.

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Klein-Business oder die „Wertschöpfungskette“ in Thailand

Es ist hochinteressant, mit welche einfachen Mitteln in Thailand neue Werte generiert und damit der Lebensunterhalt von Familien oder Familienbetriebe ermöglicht wird. So werden einheimische Landwirtschafts- oder Fischerei-Produkte in kochfertige und essbare Portionen zubereitet, indem sie beispielsweise eine Ananas in essbare Stücke zerschneiden. Oder die Garnelen (Shrimps) von den Innereien und der harten Körperoberseite befreien, sodass man sie direkt braten und essen kann.

Auf den täglichen Märkten kann man auf Schritt und Tritt beobachten, wie die Thais und Chinesen emsig ihre Rohprodukte zu neuen Waren zubereiten. An einem Verkaufsstand bereitet eine Frau die verschiedensten Saucen her. An einer anderen Stelle werden ohne Zucker aber mit Früchten, Eiern und Kokosnuss feine Desserts hergestellt. Dazu zählen aber auch die unzähligen Strassenküchen, die auf dem Markt das Fleisch, Gemüse und Zutaten einkaufen, und als Ergebnis feine geschmackvolle Speisen anbieten.

schneider

Mein Schneider in SamutPrakan

Solche Kleinbetriebe findet man überall: Die Wäscherei (Laundry), in der die Thai-Hausfrau mit ihrer privaten Waschmaschine und Bügeleisen für wenig Geld einen exzellenten Service für die Fremden und auch Einheimischen anbietet. Der Schneider auf der Strasse, der kleinere und grössere Aenderungen, Reparaturen an Hosen und Hemden vornimmt. Hierhin bringe ich meine Hosen/Jeans, um sie meinen kurzen Beinen anzupassen. Dafür bezahle ich dann 50-60 Baht, das sind SFr. 1.60 resp €1.20

Am Schluss der Produkte-Nutzung steht der Abfall. Aber auch dieser wird weiterverwendet und genutzt. Ueberall stehen Container und Abfall-Tonnen, in die man die Abfälle ungeordnet hinen wirft. Aber nicht lange bleiben die Säcke dort, denn nun kommen die Abfallsammler, die tiefste Stufe der Sozial-Hierarchie, und durchsuchen die Abfälle nach brauchbaren Materialien. Der eine ist spezialisiert auf Papier, ein anderer auf Plastik, oder Metall. Diese sammeln sie zusammen und bringen sie auf eine Sammelstelle, die ihnen das Gesammelte nach Gewicht abkauft. Es ist eine harte Arbeit, aber sie bringt doch je Tag 100 bis 200 Baht ein. So können auch die Aermsten der Armen leben.

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Der Tod in Thailand

Im buddhistischen Glauben werden die Verstorbenen grundsätzlich immer verbrannt. Die Seele wird wiedergeboren und findet ein neues Leben, bis zum Tag der Erleuchtung. Die Erleuchtung können jedoch nur Mönche erreichen. Am Tag, an dem jemand stirbt, bringt man den Verstorbenen entweder in den Tempel oder man bewahrt diesen zu Hause auf. Am gleichen Abend findet dann eine Zeremonie mit Mönchen statt, gefolgt mit Musik. Diese Zeremonie wiederholt sich mind. 3 Tage lang.

Wichtig für uns Nicht-Asiaten ist es zu wissen, dass die Thais nicht weinen oder traurig sind, wenn jemand stirbt. Dies wäre ein Horror für sie und macht es für den Toten schwierig, ins nächste Leben zu gelangen. So hat Pat mich inbrünstig gebeten, ja nicht zu weinen, wenn sie sterben sollte. Sie möchte auch keine Trauerkleidung, sondern Kleidung in ihren Lieblingsfarben „Violett oder Pink“.

Nach der Verbrennung in einem Krematorium, selten noch auf einem Scheiterhaufen, behalten normalerweise die Angehörigen Überreste der Knochen zu Hause als Gedenken an den Verstorbenen auf. Am Tag der Verbrennung steigt dann am Abend eine grosse Party mit Musik, Tanz und viel viel Alkohol. Natürlich ist es für jeden traurig, wenn jemand stirbt, den man geliebt hat und doch sehen die Thais oder besser die Buddhisten den Tod anderst als wir, da Sie fest daran glauben, wieder geboren zu werden. Nach 100 Tagen findet wieder eine Zeremonie mit Mönchen zum Andenken an den Verstorbenen statt, danach nach einem Jahr noch einmal.

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Radsport, Abnehmen und Tour de Thailand:

Im Moment ist das Wetter ideal für Sporttätigkeiten aller Art, denn in der Nacht ist es mit ca 21°C angenehm kühl und die Tagestemperaturen um die 30°C sind auszuhalten. Ich fahre alle 2-3 Tage mit meinem Trek-Mountainbike meine 30-40 Kilometer und habe seit dem Trainingsstart anfangs Dezember bereits über 400 km abgedreht. Anfänglich war ich nur auf der Strasse unterwegs, neuerdings auch Off-Road, also auf Feld- und in ausgetrockneten Flussbetten. Seit kurzem nicht mehr alleine, denn mittlerweilen bin ich mit Paul Hamon und ein paar anderen Bikern aus Australien, USA, Kanada und England daran, einen „Hua-Hin Bicyclist“ Club zu gründen.

Im Moment bin ich nicht nur am trainieren, sondern auch am abnehmen. An normalen Tagen gibt es nur noch ein feines Frühstück mit Kaffee, Orangensaft, Spiegelei und Toastbrot, und am späteren Nachmittag Früchte aller Art, wie z.B. Mangos, Papayas, Wassermelonden. Bier und Süsswassergetränke sind absolut gestrichen. Ein- oder zweimal pro Woche mache ich eine Ausnahme: Nudeln mit Hühnchen oder Fisch und 1 Bier stehen dann auf dem Speisezettel. Mein Ziel wäre, langsam auf ein Gewicht zu kommen, mit dem ich wieder die Berge hochkomme, also etwa 75-80 kg. Ich habe zwar keine Waage hier, aber ein schönes gelbes Hemd. Sobald dieses auch nach dem Essen locker herunterhängt, dann habe ich das gewünschte Gewicht erreicht.

Logo "Tour de Thailand"

Logo „Tour de Thailand“

Für nächste Saison habe ich mir ein ganz spezielles Ziel mit neuer Herausforderungen gesetzt: Ich will an der Tour de Thailand 2011 (http://www.tourdethailand.com/) teilnehmen, die von Chiang-Mai via Bangkok nach Phuket führt.. Ich werde mich für den ersten Teil anmelden, der 13 Tage dauert und hoch im Norden in Chiang Mai startet und via Sukothai, Ayutthaya nach 950 km in Bangkok enden wird. Es gibt 2 Ruhetage und es sind Tages-Etappen zwischen 70 und 145 km zu bewältigen.

Es handelt sich nicht um ein Rennen im eigentlichen Sinne, sondern um eine Wohltätigkeits-Veranstaltung zugunsten Blinder in Thailand. Die Teilnehmerzahl ist auf 50 beschränkt. Ich werde zwar einer der ältesten sein, aber ich habe festgestellt, dass die Organisatoren Freude daran hätten, wenn ich mitfahren würde. Also darf ich im 2011 meine Rad-Saison nicht im Sommer beenden, sondern gezielt auf den November/Dezember 2011 neu aufbauen, um den „Radrennclub Basel“ in Thailand bestens zu vertreten !

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Über die Kunst, Geld auszugeben


Dieser Titel scheint widersprüchlich zu sein. In einem Land, in dem es alles zu Spottpreisen zu kaufen gibt. Aber was nützt einem das viele Geld, das man als Ausländer in der Tasche hat, wenn man es nicht nutzen kann, weil der normale Geschäftsmann kein Herausgeld hat?

Deshalb gilt als oberstes Gebot in Thailand: 100 Baht-Scheine sind zu horten, indem man in grösseren Geschäften wie Kaufhäusern prinzipiell mit einer 1’000er-Note bezahlt und das Herausgeld sorgfältig einsetzt. Ich komme z.B. eben vom Lotus-Kaufmarkt zurück, habe für 74 Baht eingekauft, mit 1’000 Baht bezahlt und bin nun ein reicher Mann mit 9 x 100er-Noten

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Strassenbezeichnungen

Ich habe lange gebraucht, bis ich das System der Strassenbezeichungen und der Hausnummerierungen in Thailand durchschaut habe. Neben den Schnell- und Autobahnen (Expressways) gibt es die Hauptstrassen (=Thannon) und die dazugehörenden Quer- oder Seitenstrassen, die Soi’s.

Die Hauptstraßen werden „Thanon“ genannt. Innerhalb der Städte haben Thanons einen Namen wie die „Rama II“ oder die „Sukhumvit“ in Bangkok. Eine andere grosse Strasse, die Hauptstrasse 4 beginnt ausserhalb Bangkok und führt über 1’200 km bis in den Süden an Hua-Hin vorbei. Sie wird auch „Phetkasem Road“ genannt.

Die Querstrassen z.B. der „Phetkasem Rd“ werden in jedem Ort neu durchnummeriert, so auch in Hua-Hin, wobei die geraden Nummern der Seitenstrassen in östlicher Richtung und die ungeraden in westlicher führen. Die „Soi 1“ ist die 1. Querstrasse am nördlichen Ortsende von Hua-Hin beim Flugplatz und führt gegen das Meer (=östliche Richtung). Letztes Jahr wohnte ich in der „Soi 6“ und dieses Jahr lautete meine Adresse „Soi 88“ mit der Hausnummer „38/117“ (das 117. Haus in der Horizon Ueberbauung sprich Quartier mit Nummer 38).

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Medizinische Versorgung

Wie mir bereits in der Schweiz vom Tropen-Institut versichert wurde, ist die medizinische Versorgung in Thailand hervorragend. Die Spitäler verfügen über exzellente Aerzte. Das ganze medizinische System der Aerzte und Spitäler ist in privater Hand. Es gibt praktisch keine Hausärzte. Sobald man ärzliche Unterstützung braucht, muss man in ein Spital oder eine der Polikliniken.

Wie ich in der Zwischenzeit erfahren konnte bezahlt man je nach Spital für ein 1-Bett-Zimmer zwischen 3’000 und 6’200 Baht (entsprechend Fr. 100 – 200 resp €70-140), wobei das Bangkok Hospital zu den teuersten Kliniken gehört. Dort beginnen die Zimmerpreise bei 6’000 Baht. Dazu kommen Kosten fürs Essen und die medizinische Betreuung.

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28. Dez. 2010: Ein Blazer-Anzug vom Schneider

Mein neuer Blazer

Mein neuer Blazer

In einem Monat geht es mit dem Orient-Express nach Malaysia. In der Reisebeschreibung des Veranstalters wurde speziell darauf hingewiesen, dass für das Abendessen „Feine Kleidung, keine Jeans“ erwünscht sind. Also benutzte ich die Gelegenheit, mir beim Schneider einen exklusiven Anzug mit Blazer (=2-Reiher) und Hemd anfertigen zu lassen. Ich hatte genaue Vorstellungen: Den Anzug in Beige mit leichtem Gelbton, das Hemd in hellblau. Bald hatte ich den Stoff, ein leichtes Seide/Casmere-Gewebe ideal für die Wärme in Thailand/Malaysia für den Anzug und Baumwolle (nicht Seide) für das Hemd ausgewählt. 6’200 Baht war der Preis, das entspricht etwa SFr. 190.– resp. €140.

Bereits 5 Stunden nach der Aufnahme meine Masse war die erste Anprobe des zugeschnittenen Blazers, und 24 Stunden später waren die Hosen und das Hemd fertig und die zweite Anprobe des Blazers stand an. Am Abend des 2. Tages konnte ich den fertigen Blazer anziehen. Zwei Kleinigkeiten mussten nur noch ausgebessert werden. Genau 3 Tage nach Bestellung konnte ich den Blazer in veritablem Reisetasche übernehmen. Nun steht der Malysia-Reise nichts mehr im Wege.

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Die gesellschaftlichen Hierarchien in Thailand

Die Thailänder legen grossen Wert auf ihre berufliche und damit auch standesgemässe Hierarchie. Mit entsprechenden Fragen versuchen sie auch von Fremden herauszufinden, wie man einzustufen ist. Davon hängt dann ab, wie man begrüsst wird, akzeptiert wird, eingeladen wird und auch angesprochen wird.

Mit diesem Umstand kann man als Ausländer viele Fehler machen. Ich habe vor wenigen Wochen vor anderen Thailändern spasseshalber Pat als meine Fahrerin (Driver) bezeichnet, weil sie so gut im Verkehrs-Chaos von Bangkok sich zurechtfindet. Dann stand aber unser Haussegen ein paar Stunden schief, denn ein Fahrer gehört zu einer tiefen Hierarchie-Kaste, und ich habe damit Pat aufs schlimmste beleidigt.

Seither passe ich doppelt auf, was ich sage, denn Pat hatte als Hotel-Managerin mit über 120 Mitarbeitern den ganzen Innendienst eines grossen Hotels geleitet und gehörte damit zu einer höheren Hierarchie-Stufe in der thailändischen Gesellschaft.

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„Wat Hong Thong“ Tempel (Song Khlong, Bang Pakonk, Chachoengsao)

Wat Hong Thong

Wat Hong Thong: UrneEtwa 60 km ausserhalb von Bangkok (Song Khlong, Ampoer Bang Pakonk, Chacheongsao Province) liegt mitten im Meer der „Wat Hong Thong“ Tempel. Ich war vor zwei Jahren erstmals dort und war schon damals beeindruckt von der Ruhe und Zufriedenheit, die hier herrschte. Keine Hektik und kein Lärm. Viele Gläubige kommen hierher, um die Asche ihrer Verstorbenen im Meer zu verstreuen. Man sah noch ein paar Urnen zwischen den Sträuchern. Sie ruhen hier und niemand würde sie anrühren.

Der eigentliche Tempel und auch seine Hilfsgebäude für die Mönche und die weissgekleideten Nonnen stehen auf Betonpfeiler im Salz-Wasser. Für die nächsten Jahre ist ein weiteres sage und schreibe 8 Stockwerke hohes goldenes Gebäude geplant. Die Pfeiler waren bereits zu erkennen.

Wat Hong Thong: Räucherstäbchen

Wat Hong Thong: Nonnen

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Strassenküchen und Marktstände

Bangkok: Strassenküche

Ente auf dem Bang Phli MarketEs gibt keinen grösseren Unterschied zwischen Europa und dem Fernen Osten als beim Essen. Bereits tagsüber stehen überall am Strassenrand oder in den Hinterhöfen kleine mobile Strassenküchen und Marktstände, die eifrig kochen und alles anbieten, was das Herz begehrt. Aber am Abend ab etwa 17 oder 18 Uhr da beginnt das eigentliche Leben. Die Marktstände und Strassenküchen verdoppeln sich. Ein Gedränge zwischen den vielen Ständen entsteht, denn jeder Haushalt in der Umgebung kauft sich hier die fertigen Malzeiten oder die Zutaten wie Fleisch, Gemüse, Früchte aller Art. Ein feiner würziger Duft all der leckeren Sachen weht durch die Luft. Jede Küche bietet etwas anderes an. So eine Portion kostet etwa 0.4 – 0.5 €. Es ist schwierig zu entscheiden, was man kaufen soll, denn alles riecht lecker. Die Frauen packen alles gekaufte fein säuberlich in durchsichtige Plastiktüten ab, auch die Suppen, Saucen oder Fetiggerichte. Mit grosser Handfertigkeit werden die Tüten zugeknotet, sodass unmöglich etwas ausrinnen kann. Ich bin ein Fan dieser Strassenküchen.

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Bangkok Hospital in Hua-Hin

Bangkok Hospital in Hua-HinSeit ein paar Monaten befindet sich auch in Hua-Hin eine Dependance des berühmten „Bangkok Hospital“, das einen hervorragenden Namen bei der Behandlung von Herzkrankheiten aufweist. Da auch ich in den nächsten 20-30 Jahren (!) vor Krankheiten und Unfällen nicht verschont sein werde, habe ich mich als Member in diesem Spital registrieren lassen. Ich habe nun eine Member-Card, die mich ausweist, dass ich jederzeit ins „Bangkok Hospital“ eingeliefert und gepflegt werden kann, auch ohne bei Bewusstsein zu sein. Ab 1. Jan. 2011 akzeptieren sie die Europäischen und auch Schweizer Krankenversicherungskarten. Meine habe ich bereits hinterlegt.

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Bettel-Mönche auf dem Markt von Hua-Hin

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Moench im StrassenverkehrIch habe an dieser Stelle schon viele Zeilen über Mönche geschrieben. Sie faszinieren mich einfach. Bereits vor einem Jahr habe ich im Norden von Thailand das Betteln der Mönche am frühen Morgen erlebt. Nun erlebte ich dies hautnah auch auf dem Markt von Hua-Hin. Kurz nach 6 Uhr fuhr ich mit meiner Yamaha in die Stadt auf den Gross-Markt, wo bereits reges Treiben herrschte. Und in der Tat entdeckte ich viele Mönche auf ihrer Bettel-Tour. Es war nun nicht so, dass die Mönche dem Essen nachliefen oder darum kämpften, wie man „betteln“ auf europäisch interpretieren könnte, eher umgekehrt: die gläubigen Thais sind glücklich, wenn sie den Mönchen etwas zum Essen und trinken geben dürfen. Ich erlebte dies bei Pat, die glücklich, aufgestellt und zufrieden vom Markt zurückkam, weil sie einigen Mönchen etwas zum Essen schenken konnte.

Diese Spendenfreudigkeit wird von geschäftsfreudigen Thais und vorallem Chinesen rege ausgenützt. Da werden extra Verkaufs-Stände aufgestellt, an denen man Lebensmittel, Blumen und Wasser für die Bettel-Mönche kaufen kann. Und sie werden rege benutzt. Ich sah Frauen und auch Männer mit Autos hinfahren. Sie stiegen aus, gaben ihre Gabe und knieten vor dem Mönch, während er sie segnete. Interessant: sie ziehen dabei auch auf der Strasse ihre Schuhe aus. Auch die Mönche haben beim Bettelgang ausnahmslos keine Schuhe an.

Glaebige bittet um Segen bei Mönch

Mönch Bettelschale

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