Sobald man ausserhalb einer grösseren Stadt wohnt, ist man in Thailand auf einen mobilen Untersatz angewiesen. Ich wohne mitten in Hua Hin. Für mich zum Beispiel genügt ein Roller, um einzukaufen oder mich irgendwo in Hua Hin zu begeben.
Für viele Einheimische muss es ein Auto, sein, weil sie ausserhalb der grösseren Ortschaften in einer kleinen Siedlung wohnen. Von uralten Diesel-Stinkern bis zu den modernsten und teuersten Autos sieht man alles auf den Strassen. Die ausländischen Autos sind sehr teuer und werden mit happigen Einfuhr-/Luxus-Zöllen belastet. Die meisten neuen Autos sind geleased. Da es seit einigen Jahren eine Art TÜV-Pflicht gibt, sind die Autos und auch die Motorräder umweltfreundlicher geworden. Aber es gibt immer noch schwarze Schafe und Stinker, weil die Korruption eben alles möglich macht.
Anhand der Autos kann man die sozialen Schichten unterscheiden. Die Reichen, die Mercedes oder Camry-Toyotas fahren, der Mittelstand mit den Hondas und Mazdas, und die Handwerker und Bauern mit ihren alten Diesel-Rosthaufen.

E-Autos aus China „ante portas“
Noch letztes Jahr sah man fast keine E-Autos. Vielleicht den einen oder anderen Tesla. Diese waren aber eine Sensation. In diesem Jahr hat sich das Strassenbild total geändert. E-Autos aus China haben das Kommando übernommen. Die Teslas sind fast vollständig vom Strassenbild verschwunden. „BYD“ und „MG“ sieht man überall. Wer erinnert sich nicht an die alte englische MG-Sportwagen-Marke. Unser Traum und Statussymbol als junge Männer. Diese Marke ist mittlerweile in China beheimatet und bietet sehr erfolgreiche Modelle an.
Kürzlich habe ich im Market-Village eine mir noch unbekannte Auto-Marle aus China entdeckt: „DEEPAL“. Tolles Design und gross. Kostenpunkt 1.3 Mio THB, das sind etwa Fr. 40’000.–