Nov. 2019: Live-Ticker vom Thai-Max

+++ Defekter Fernseher +++ Defektes Türschloss +++ Augenspritze +++ Klima +++ Mein Trek-Rennrad +++ RIP „Schweizer Presse“ +++ Fussball-Petarden +++ Smoothie +++

Live Ticker

22. Nov.: Defekter Fernseher

Meine Pechsträhne hält an. Nun ist auch der Fernseher ausgestiegen. Er war erst 5 oder 6 Jahre alt. Er liess sich nicht mehr einschalten. Im PowerBuy haben wir einen „SAMSUNG TV UHD LED (43″, 4K, Smart) UA43RU72″ für 11’000 THB, entsprechend ungefähr SFr. 330.– gekauft.

Am Tag darauf brachte ein Team von „PowerBuy“ den Fernseher, installierte ihn und erklärte uns die Bedienung ausführtlich. Dies ist typischer Thai-Service. Das Problem ist nämlich, dass all die Geräte „default-mässig“ auf die Thai-Sprache eingestellt sind, und die kann ich nicht lesen. Ich kann nicht einmal das Feld finden, wo man die Sprache auf Englisch setzen könnte.

17. Nov: Defektes Türschloss – Kein Zugang ins 2. Schlafzimmer

17. Nov. 2019: Defektes Türschloss

Heute früh liess sich die Türe zu unserem 2. Schlafzimmer nicht mehr öffnen. Dort drinnen sind Pats Kleider. Als erstes dachte ich, dass die Türe von Innen abgeschlossen war. Ich montierte den Einbruchsschutz am Aussenfenster ab und kletterte von aussen ins Zimmer. Aber die Tür liess sich auch auf diesem Weg nicht öffnen. Es muss irgendetwas im Schloss kaputt gegangen sein.

Es war Sonntag. Wen sollte ich alarmieren? Ich kannte keinen Schlüsseldienst. Ich rief Mister Dio, mein Mädchen für alles, an. Gegen Abend kam er vorbei, denn tagsüber war er an einem Tempelfest beschäftigt. Es war ein mühsame Arbeit, aber nach einer guten halben Stunde war die Türe offen und das Schloss ausgebaut.

Am folgenden Tag (Montag) hat er mir ein neues Schloss eingebaut. Dies alles hat mich insgesamt 1100 THB gekostet, das sind SFr. 15.– fürs Schloss und SFr. 17.– für die Arbeit.

14. Nov: Augenspritze im BKK Hospital

Und wieder war es soweit. Meine Stammleser kennen es bereits. Monatlich muss ich mir eine Augenspritze verpassen lassen, weil ich unter der „feuchten Makula“ leide. Wie bereits letztes Jahr liess ich mir diese von Dr. Pairat im grossen Operationssaal des Bangkok Hospital verpassen.

Gegenüber dem letzten Jahr hat sich doch einiges verändert. Als ich auf ihre Frage, wie ich hierher gekommen sei, geantwortet habe – „Mit meinem Honda-Roller!“ – war die liebe Schwester entsetzt. – Ein bald 77-jähriger, der ihr Grossvater sein könnte – und meinte: „Nach der Operation können Sie nicht mit dem Roller nach Hause fahren.“ Ich reagierte geistesgegenwärtig und meinte. „Ich werde abgeholt!“ (… vom Roller)

Ich musste alles ins Depot geben, was ich in den Hosen mitführte: Handy, Schlüssel, Kreditkarten, Geld, Armbanduhr etc. Ich werde diese Sachen das nächste Mal nicht mehr angeben resp. zu Hause lassen. Es ist nämlich mühsam, weil die Thais ihre Aufgaben ernst nehmen und jedes einzelne Stück genau registrieren. Zum Beispiel 5 Noten à 1’000 THB und 4 à 100 THB, eine Uhr der Marke Certina etc

Erwähnenswert war mein Blutdruck beim Eintritts-Check, der sich nach 5 Minuten von 154/87 auf 137/74 senkte. Die Schwester war zufrieden. Dies habe ich zustande gebracht, indem ich in Gedanken die Radstrecke zur Dolphin Bay gefahren bin! Aber mein Körpergewicht von 89.5 kg in Kleidern und Schuhen hat mich erschüttert! Ich habe nun 4 Monate Zeit, es auf unter 85 kg zu bringen. Mein Hausarzt Dr. Frei in der Schweiz hätte daran keine Freude.

14. Nov. 2019: Mein Armband im Bangkok Hospital

Klima und Klima-Leugner

Ich bin kein Grüner. Behüte mich, denn mit Extremisten und Sektierern kann ich nichts anfangen. Ich stehe dazu, ich bin ein Freisinniger. Ich glaube jedoch den mehr als 1’000 internationalen Wissenschaftern, die viel intelligenter als ich sind und über mehr Detail-Daten verfügen, dass wir in Bezug aufs Klima dringendst etwas tun müssen, ansonsten in 20-30 Jahren Bangkok unter Wasser stehen wird, aber auch Manhatten. Von Holland und Hamburg ganz zu schweigen!

Ich verstehe die „Alten Ü70er“ nicht, die nicht einsehen wollen, dass sie Zeit ihres Lebens die Umwelt versaut haben … und nun auf die Jungen U20-jährigen herumhacken, weil die für ihr Leben kämpfen! Ja, in der Tat, die grössten Klima-Leugner sind die grössten Weltverschmutzer! Wo ist denn ihre Alters-Weisheit geblieben? Oder sind die bereits auf dem Weg zur Alters-Bosheit!

Jedermann kann etwas bei sich tun. Ich möchte nicht Euer Vorbild sein. Aber ich versuche mein Bestes. Ob dies reicht? Wahrscheinlich noch nicht. Aber es ist ein Anfang! Ich bin zwar mit dem Flugzeug nach Thailand geflogen, muss aber in diesen 5 Monaten zu Hause in Basel nicht heizen und habe das Auto eingestellt. Ich benutze in Thailand keine Haus-Klimaanlage sondern nur den Decken-Ventillator. Ich habe 2 Migros-Einkaufs-Taschen mit nach Thailand genommen, in denen ich meine Lebensmittel-Einkäufe nach Hause bringe, anstatt alles in neue Plastiksäcke abzufüllen, wie es hier üblich ist. Ich benutze mein Auto in Thailand sehr selten. (Es war ein Fehlkauf) Mein Honda-Roller oder ein Tuk-Tuk bringt mich an die Orte meiner Wünsche. Der Not oder der thailändischen Sitte gehorchend, esse ich weniger Fleisch als zu Hause, aber dafür mehr Gemüse.

Mein TREK-Rennrad

Die eine Schraube des Bidon-Halters an meinem TREK-Rennrad ist aus dem Carbon-Rahmen ausgerissen. Wahrscheinlich ein Spätschaden meines Unfalls vor genau 2 Jahren. Da keiner der hiesigen Velo-Händler das notwendige Werkzeug hat, um den Gewinde-Einsatz in den Rahmen anzubringen, musste das Trek-Rennrad nach Bangkok geschickt werden.

Freunde muss man haben! In der Zwischenzeit habe ich ein Rennrad von Nick. Ein schwarzer Trek-Renner mit 52er-Rahmen, der mir passt und keine Umstellung in meiner Körper-Haltung verlangt.

RIP „NZZ“ (Neue Zürcher Zeitung)

Nachdem ich von der Online-Platform NZZ nur noch Abo-Werbung und -Hinweise erhalte, habe ich in allen meinen Menues auf meinem PC und den Smartphones den Link zur Online-Ausgabe NZZ gelöscht.

RIP „Schweizer Presse“

Nun haben auch andere Online-Ausgaben der Schweizer Presselandschaft (Bund, BaZ, TA etc) begonnen, ihre Internet-Ausgaben nur noch gegen zum Teil horrende Abo-Gebühren von Fr. 20,–/Monat und mehr freizugeben. Es ist tragisch, wie weit sich die Schweizer Verlage von den Kunden/Lesern entfernt haben. Sie leben immer noch in einer eigenen Welt. Ich habe nun alle meine Browser-Einträge mit Schweizer Zeitungen gelöscht. Ich nehme an, die ehemals berühmten und grossen Schweizer Zeitungen werden langsam zugrunde gehen, um dann endlich doch eine Flat-Rate zu akzeptieren, wie es sie in der Musiklandschaft bereits mehrere Jahre gibt.

Glücklicherweise gibt es nach andere ausländische Presse-Organe und öffentlich-rechtliche Fernseh-Stationen, sowie Watson und HuffingtonPost.

Fussball und Leucht-Petarden

Am Wochenende habe ich am Fernsehen Bilder vom Bundesliga-Spiel resp. den grässlichen „Petarden und Raketen-Spielen“ zwischen den beiden Berliner-Clubs „Union-“ und „Hertha-Berlin“ gesehen. Anschliessend am Sonntag-Morgen den Fussball-Talk auf SPORT1. Was mich erschütterte, die Journalisten und Fussball-Experten wussten nicht, wie man diesem „Krieg auf den Rängen“ Herr werden soll.

Wir in der Schweiz haben das genau gleiche Problem. Auch bei uns mauern die Fussball-Clubs und der Verband. Nach meiner Meinung wäre dieses Problem ganz einfach zu lösen. Diese Gewalt-Orgien kennt nur der Fussball. Weder im Tennis, noch im Eishockey, Rugby oder im Theater habe ich ähnliches gesehen. Die Ursache muss bestraft werden und dies ist der Fussball. Spiele ohne Zuschauer. Ich garantiere, nach wenigen Spielen im leeren Stadion wäre das Problem gelöst! Aber man muss es wollen!

Smoothie

Schmunzelnd werde ich von meinen Freunden mit „Smoothies“ gleichgestellt. In der Tat liebe ich diese leckeren Getränke. Sie sind meine Belohnung nach einer grösseren Radausfahrt.

Ein Smoothie ist ein Getränk aus einer Frucht wie Bananen, Mango, Erdbeere etc in zerschlagenem Eis. Einem guten Smoothie wird ein Natur-Joghurt zugegeben. Es kostet in Thailand zwischen 50 – 85 THB entsprechend etwa SFr. 1.50 bis 2.40

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4 Kommentare

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    • Basler Max on 10. November 2019 at 01:56
    • Antworten

    Betrifft: RIP „NZZ“:
    Am 8. Nov. 2019 habe ich von Elisabeth R. einen lieben Hinweis und praktischem Tip zur „digitalen Kantonsbibliothek BL“ erhalten. Leider war ihre angegebene Mail-Adresse falsch. Ich konnte ihr nicht antworten. Bitte melde Dich!

    • Niggi Doerflinger on 11. November 2019 at 00:43
    • Antworten

    Mehr für den Umweltschutz tun, ja, sicher. Das ist unbestritten notwendig. Aber alleine der E-Autowahn ist lächerlich. Woher soll den der benoetigte Strom kommen, ganz abgesehen von der katastrophalen Umweltschädigung durch den Abbau von Lithium und den menschenunwürdigen Abbaumethoden(Kinderarbeit) von Kobalt. Auch hier verdienen sich einpaar Wenige Milliarden auf Kosten der Natur und der Menschen.

    Aber Klimawandel? Das Klima wandelt sich nicht wegen uns, sonder das Klima war schon immer einem Wandel unterzogen, das lässt sich erklären. Nur, das man jetzt mit Klimawandel dick Geld verdienen kann, die Menschen damit terrorisiert und mittels der Politik, die über jedes Stoeckchen springt, nur um an den Futtertroegen bleiben zu koennen, es durchsetzt (Ablasshandel mit CO2 Zertifikaten), das geht gar nicht. Und die Wissenschaftler lassen sich ebenfalls einspannen und dienen nicht mehr der Wissenschaft, sondern denen, die sie bezahlen. Uebrigens Bangkok versinkt nicht wegen dem Klimawandel, dieses Problem ist hausgemacht, wie so viele andere auch.

    Deshalb nochmals, Umweltschutz ja, weniger Fleisch ja, weniger Plastik ja, und es gibt noch vieles, was zu tun ist. Nur eben keine Hysterie wegen des Klimas. Klima ist nicht Wetter, das muss man dabei bedenken.

    Liebe Grüsse Niggi

    1. Lieber Niggi

      In vielen Dingen gehe ich mit Dir absolut einig. Sogar darin, dass sich das Klima im Laufe der Zeit immer gewandelt hat. Ab er dies geschah in Millionen Jahren und nicht in 100 Jahren, wie es im jetztigen Klimawandel ist. Seit der Industrialisierung hat sich innert etwas mehr als 100 Jahren der Wandel massiv verschärft. Es geht nun um die Zerstörung der Lebensgrundlage unserer Enkel!

      Ich gehe auch nicht mit Dir einig, dass sich 1000 Wissenschafter in die Interessen der Industrie einspannen lassen. Dies ist Mumpitz! und gehört ins Kapitel der Verschwörungs-Theoretiker. Die abgeschmolzenen Schweizer Gletscher, der Rückgang der Alaska und Antarktis-Gletscher, die ins Tal abstürzenden Felsen und Bergkämme durch den Rückgang des Thermofrostes in den Alpen lassen sich nicht wegleugnen. Dies sind Tatsachen und kann jeder anschauen!

      Aber ich gehe mit Dir einig, dass die eMobilität keine Lösung ist und ins Kapitel des Big Business gehört. Sie zeugt wirklich von der mangelnden Fachkompetenz der entscheidenden Politiker.

      Dies als meine Replik zu Deinem Kommentar
      Liebe Grüsse
      Max

    • Niggi Doerflinger on 11. November 2019 at 04:10
    • Antworten

    Ja,es ist so einfach, alles was einem nicht gefällt als Verschwoerungstheorie zu verurteilen. Aber es ist eben so, das diese Wissenschaftler nach dem Motto, „wes Brot ich es, des Lied ich sing“, handeln. Die meisten sind gar keine Klimatologen oder Meteorologen, sondern irgend etwas , nur nicht kompetent in dieser Materie. Wenn wir zurück denken, nur 40 Jahre, was uns da alles erzählt wurde, wären wir schon lange tot.
    Das Gletscher schmelzen gab es immer, sie sind aber auch wieder gewachsen. Nur darf man das nicht in Zeiträumen, wie wir es gewohnt sind, anschauen, sonder über Jahrhunderte und Jahrtausende.
    Aber ich klinke mich da nun aus dieser Diskussion aus, ich wollte einfach nur sagen, dass Angst und Panik ein schlechter Berater ist.

    Gruss Niggi

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