Kategorie: Internet

21. Juli – Solaris-News: Das Italien-Tief, Internet und K-32

Internet auf Solaris

emoticon-panikZur Zeit läuft Internet auf Solaris mehr schlecht als recht. Klar, es ist Hochsaison und der Campingplatz ist gut belegt. In fast jeder Familie resp. Wohnwagen finden sich mindestens ein tragbarer Computer, ein Smartphone und ein Tablet, die sich alle automatisch mit dem Solaris WIFI verbinden.

Das Problem des schlechten Durchsatzes liegt bei der kroatischen PTT, die für die Leitungen zuständig ist, denn Valamar hat, wie mir die Marketing-Leiterin versicherte, die schnellstmögliche Leitung mit grösstmöglicher Kapazität geordert. Jedoch hinkt Kroatien in der Technologie immer noch hinterher. Man nutzt Kupfer-Leitungen und noch nicht die Glasfaser-Tecnologie.

Das böse Italien-Tief „Paula“

Die böse „Paula“ hat uns heute früh (21. Juli) erreicht und mit Regen und grauen Wolken beglückt. Es soll noch 2 Tage anhalten. Diese Zeilen schreibe ich dennoch im Freien unter meinem Sonnensegel, denn es ist angenehm warm. Passiert ist noch wenig, wenn man davon absieht, dass der Pavillon vom Willi und Karin aus AÖ zusammengefallen ist. Erstaunlicherweise liess er sich aber wieder aufrichten, was eher auf zuviel Alkohl-Genuss hinweisen würde.

Das „schieche“ Wetter, ein österreichische Aussdruck für „unschön“, hat für mich aber auch Vorteile. Ich habe einen weiteren Freitag oder Ruhetag, und muss nicht Radfahren.

Ich habe Zeit und Muss zum Schreiben. Schreiben an meiner Biografie, die schöne Fortschritte macht. Bald kann ich mich nicht mehr vom Thema „Meine Familie“ drücken. Ein mühsames und ungefreutes Thema. Ich werde auch hier in Bälde berichten

K-32 ist keine Abkürzung für ein Tier, sondern für einen Mit-Camper

Es ist unglaublich, aber wahr. Ich habe es mit eigenen Augen gesehen: Es geschah in der Sanitär-Anlage Nr. 10 bei den Tennisplätzen. Ein deutscher Dauercamper spühlte seinen schmutzigen und ekligen Toiletten-Potty im Wäschetrog für Sportswäsche, Shirts und Pijamas. Ich konnte mich nicht zurückhalten, bin explodiert und habe ihn Schweinehund und A-Loch genannt. Im selben Trog wasch ich meine Rad- und Sport-Shirts. In seiner „Scheisse“ notabene!

Wie ich von anderen Campern erfahren habe, missbraucht dieser Verrückte den Waschtrog regelmässig, bereits letztes Jahr. Er lässt sich von Beschwerden nicht beirren. Er ist absolut uneinsichtig. Als ich ihn zur Rede stellte und ihn darauf angesprochen habe, meinte er „Ich würde meine Unterhose auch hier waschen„.

Wer sich für ihn interessiert, der findet ihn in seinem LMC-Wohnwagen auf dem Standplatz K-32 im düsteren Eichenwald auf halben Weg zwischen dem ehemaligen Gemüsestand der Adriana und dem Waschhaus Nr. 10 beim Tennisplatz. (Aber Achtung: Nicht jeder zukünftige Camper auf diesem Stellplatz ist der beschriebene Querulant. Er kann ja Solaris bereits nächste Woche verlassen haben)

Um ihn vor weiteren Schweinereien zu hindern, habe ich mich an die Direktion des Camping Solaris gewandt, die ihm bereits einen Kurs über Hygiene und Kinderstube erteilten.

Zur Erinnerung: Wer erinnert sich nicht an das Theater vom letzten Jahr an derselben Stelle, als unser Potty-Spühler seinen Wohnwagen direkt vor den Wohnwagen eines anderen Campers stellte, sodass dieser nur eine weisse Wand vor sich hatte. Auch damals war er uneinsichtig.

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2014/07/21/21-juli-solaris-news-das-italien-tief-internet-und-k-32/

Jugend forscht: über die Anfänge des Internet auf Solaris

Jugend forscht: Dieter und RudiWas ich hier beschreibe war lange Zeit äusserst geheim. Es war die Zeit, als Kroatien noch nicht in der EU war.

Ein paar furchtlose Camper machten es sich zur Aufgabe, Internet auf dem Platz zu knacken und weiterzuverbreiten. Es war wie ein Tatort-Thriller. Kein Schriftsteller hätte diese Geschichte spannender verfassen können.

Unter dem Decknamen „Jugend forscht“ waren sie mehrere Saisons aktiv, bis vor wenigen Jahren dann Internet offiziell auch auf Solaris den Einzug hielt

Ich erinnere mich noch gut an die zaghaften Anfänge des Internets auf Solaris. Bereits im 2007 begannen unsere Forschungen. Ueber grosse Spezial- und Richtantennen konnte man sich von hier oben durch den Eichenwald hindurch auf das Internet der Rezeption einwählen. Dies funktionierte nur bei Trockenheit. Bei Regen wurden die Funk-Wellen von den nassen Blättern weggespiegelt.

Vorallem unser Rudi hatte immer wieder neue Ideen. So baute er auf der Strecke „Repeater“ auf, die das Signal immer wieder verstärkten. Als Passwort benutzte er das Wort „Zahnbürstli“. Er brachte die erste Richtantenne mit etwa 1 m Durchmesser mit und ärgerte sich masslos, wenn sich irgendein Camper mit seinem Wohnwagen auf der Richtstrahl-Strecke hinstellte und die Verbindung unterbrach.

Seit 2013 ist Schluss mit diesen Forschungsarbeiten. Internet funktioniert, wenn auch die Updates des Betriebssystems und der Antivirensysteme gesperrt sind. Aber auch hier werden wir eine Lösung finden. Die Experten sind an der Arbeit, wie nachstehendes Bild zeigt:

.

.

Solaris: Jugend forscht

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2014/06/04/jugend-forscht-ueber-die-anfaenge-des-internet-auf-solaris/

26. April 2014: Was ist neu auf Solaris

Alljährlich bin ich gespannt, welche Aenderungen ich auf Solaris vorfinden werde:

  • 1001957_10152368245644621_4681244211276655973_n-klein1Bei Valamar fand eine Rotation der höheren Posten statt. Der bisherige Direktor von Solaris Dino Simonovic ist jetzt Direktor vom Camping Funtana. Die neue Solaris-Direktorin ist Danijela Zgrablic, bekannt noch als ehemals Chefin der Rezeption Solaris, und in den letzten Jahren 2. Direktorin auf dem Lanterna-Camp.

  • Die Gemüsestände von Elvis und Adriana sind weg. Neu sind für diesen Service kleine Steinhäuser bei der Reception/Autowaschanlage gebaut worden.

  • Die Tischtennis-Tische beim Minigolf wurden ersatzlos abgebaut.

  • Die Parallelstrasse hoch oben bei den Olivenbäumen, beim sog. Elefantenfriedhof, wurden Lampen installiert, die in der Nacht 30./31. Mai erstmals in angenehmem Licht brannten. Ebenfalls wurden dort neue Strom- und Wasserleitungen verlegt. Und was ganz besonders erwähnenswert ist, die dortigen Toiletten sind bereits seit Ostern geöffnet.

  • Das Sanitärhaus bei den Waschmaschinen wurde total saniert. Luxuriös!

  • Weitere Teile des felsigen Strandes wurden zu terrassenförmige Liegeflächen ausgeebnet
  • Neue terrassierte Parzellen mit Kiesflächen unterhalb des Supermarktes.

  • Das Rest. Sidro beim Schwimmbad bietet nun Pizza aus Stein-/Holzofen an

  • Es ist zwar nur ein Detail: Es wurden ganz neue Design-Fahrradständer angeschafft. Die sind so modern, dass kein Fahrrad drinnen stehen bleibt, es sei denn, es hätte dicke Motorradreifen.

  • Das Internet funktioniert, dort wo es technisch möglich ist. Im Wald wird es auch zukünftig wegen der Blätter kritisch bleiben. Die Updates von MS-Betriebssystemen und Antiviren-Softwaren, sowie der Zugriff auf Pornoseiten wurden unterbunden.

  • Auf der Zufahrt nach Lanterna/Solaris beim Kreisel Tar wurde auf dem ehemaligen Trainings-Fussballplatz ein „Thommy-Einkaufszentrum“ gebaut Es ging im 9. Juli 2014 in Betrieb.

[notice]Mehr über den Campingplatz Solaris kannst in meiner „Solaris-Story“ nachlesen[/notice]

 

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2014/04/26/26-april-2014-was-ist-neu-auf-solaris/

7. April 2014: Aktualisierung von Windows 8 auf Windows 8.1

windows-8Um es vorweg zu nehmen, der Windows 8.1 Update  ist ein Pflichtdownload für Windows 8-Nutzer. Das Update bringt mehr Funktionen und eine bessere Bedienung zum Nulltarif. Die Aktualisierung auf WIN-8.1 ist problemlos und läuft beinahe automatisch ab. Es gibt einzig 1 kritischen Moment, den ich weiter unten beschreibe.

Neben meinen beiden Notebooks unter Windows 7 steht zu Hause ein recht neuer Acer-Desktop unter Windows 8. Lange habe ich mich geziert, sein Betriebssystem auf Windows 8.1 zu aktualisieren. Man weiss ja nie, welche Hürden und unverhofften Probleme bei solch einem Wechsel auf einem zukommen können.

Schlussendlich startete ich dennoch dieses Vorhaben, da ich mit WIN-8 absolut unzufrieden bin. Mit WIN-8.1 soll das aus Win-7 bekannte Startmenue wieder verfügbar sein.

Vorgehen und Tips

  • Als erstes habe ich getestet, ob alle Windows Updates geladen und integriert sind, denn einige werden für die Aktualisierung auf WIN-8.1 benötigt.
  • In einem zweiten Schritt habe ich sicherheitshalber eine System-Sicherung von Disc-C mit der Software ACRONYS erstellt, damit ich jederzeit zurück kann, wenn etwas schief läuft
  • Gestern habe ich sodann damit begonnen, über den Windows Store den 8.1-Update herunterzuladen. Ich musste ihn aber nach einiger Zeit abbrechen, da die Internet-Verbindung mehrmals abbrach. Als ich dann heute neu startete, setzte er automatisch auf dem gestern abgebrochenen Download auf und beendete erfolgreich nach insgesamt etwa 1 Stunde das Herunterladen.
  • Parallel zum herunterladen konnte ich auf dem PC weiterarbeiten. Ich wurde informiert, dass der Download abgeschlossen sei und musste zur Installation den PC herunterfahren. Ab diesem Momemnt lief alles automatisch ab. Auf dem Bildschirm wurde ich laufend orientiert, was das System macht und wie weit es ist.
  • Ein kritischer Momemnt entstand, als Microsoft mich aufforderte, ein sog. „Microsoft OnLine-Konto“ anzulegen. Ich hatte bereits ein Microsoft-Konto resp. Mail-Adresse und konnte diese benutzen. Kritisch in meinem Fall war, dass Microsoft mir via eMail einen Code zuschickte, ich aber nicht wusste, wie ich aus dem Update-Prozedere hinaus, ein Mail lesen kann. Das Mail habe ich dann ab meinem Notebook gelesen und den Code ins Update-Prozedere übertragen.
  • Man kann diesen Vorgang der Erstellung eines OnLine-Kontos auch überspringen. Dazu verweise ich aber dringend auf entsprechende Informationen im Internet. Suche in Google nach „windows 8.1 microsoft konto“

Meine Erfahrungen mit Windows 8.1

WIN-8.1 hat mich noch nicht aus den Socken gehauen, ich bin eben immer noch ein typischer WIN-7-Benutzer. Aber in der Tat, ich habe unter dem neuen Windows-Signet-Zeichen eine Art „START-Buttom“ gefunden. Zudem ist die Benutzung etwas transparenter geworden.

Unbestritten ist WIN-8 und WIN-8.1 ideal für Anfänger. Es ist benutzerfreundlich und lässt sich „intuitiv“ benutzen.

 

 

 

 

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2014/04/08/7-april-2014-aktualisierung-von-windows-8-auf-windows-8-1/

18. Okt. 2013: Ich erhielt eine kostenpflichtige Abmahnung wegen Urheberrechtsverletzung

Dies war eine Bombe! Ich war bereits in Hua-Hin, als am 18. Oktober mich nachfolgendes Mail von „Philipp Caretta, Geschäftsführer der Fa. EQ Images AG in Zürich“  wegen illegaler Verwendung eines Fotos mit angehängter Rechnung über Fr. 291.60 und Screen-Copy ganz gewaltig aufschreckte.

 

Sehr geehrter Herr Lehmann
Sie haben auf www.maxlehmann.ch ein Bild von uns unautorisiert und ohne Bildnachweis verwendet. Normalerweise geben wir solche Fälle direkt an eine Anwaltskanzlei weiter. Da Sie einen Blog betreiben, möchte ich Ihnen jedoch die Anwaltskosten ersparen. Es spielt für uns keine Rolle, ob Sie Ihre Webseite kommerziell oder nicht-kommerziell betreiben. Fakt ist, unsere Bilder müssen bei uns bezogen sowie gekauft werden. Ich bitte Sie, die angehängte Rechnung ohne wenn und aber innert der angegebenen Frist zu begleichen, andernfalls übergeben wir den Fall an unsere Anwälte.

Freundliche Grüsse

Philipp Caretta

 

EQ Images AG

Philipp Caretta            

Geschäftsführer              

Grubenstrasse 45             

8045 Zürich    

T: +41 44 801 99 07

M: +41 78 601 90 21

F: +41 44 801 99 01                

www.eqimages.ch

 

Rechnung der Fa. EQ Images Ag in Zürich

Rechnung der Fa. EQ Images Ag in Zürich

Sreen-Copy meiner "Urheberverletzung"

Sreen-Copy meiner „Urheberverletzung“

Unter Urheberrechtsverletzung versteht man das illegale Kopieren geschützter Werke wie Software, Bilder, Musik, Bücher etc. Man nennt dies auch Raub- oder Schwarzkopieren.

In der Tat habe ich schon öfters Bilder aus dem Internet (Google, Facebook etc) für meine beiden Sommer- und Thailand-Blogs verwendet. Sofern ich in den EXIF- oder IPTC-Metadaten einen Eigentümer- und/oder ein Copyright -Hinweis gefunden habe, habe ich um eine Verwendungs-Erlaubnis nachgefragt. Ohne solche Hinweise war dies unmöglich. Ich ging davon aus, dass ich diese Bilder verwenden dürfe. Aber weit gefehlt, wie das Beispiel zeigte

Tatsache ist: Alle Inhalte im Internet sind grundsätzlich urheberrechtlich geschützt und dürfen nicht öffentlich verbreitet werden. Das gilt für Musik, die zwar frei aus dem Web kopiert, aber nur im privaten Kreis ab­gespielt und weitergegeben werden darf, ebenso wie für Fotos: Als Desktop-Hintergrund, Schlafzimmerposter oder Illustra­tion in einer E-Mail an Freunde darf man jedes Bild verwenden. Auf einer öffentlich zugänglichen Homepage aber eben nicht. Dies gilt für alle Arten Bilder, auch wenn sie nicht entsprechend angeschrieben sind. Sogar für meine eigene. Das Schlimme ist es, dass sich im Internet mancherlei Leute tummeln, die diese Grauzone vorsätzlich ausnützen und missbrauchen.

Ich habe mich in der Zwischenzeit vom Schreck erholt und Herrn Caretta folgende Antwort zugeschickt:

 

Sehr geehrter Herr Caretta
Um es vorwegzunehmen, ich werde Ihre Rechnung begleichen, um mir unnötige Zusatzkosten durch Anwälte und sogar Gerichte zu ersparen. Meine Zahlung ist kein Schuldeingeständnis.Ich möchte Ihnen die beiden nachstehenden Punkte zum Nachdenken geben, denn Ihre Forderung steht auf wackligen Füssen:

  • Ihr „Bild“ habe ich irgendwo aus dem Internet kopiert, aber bestimmt nicht aus Ihrer bestens gesicherten Bilddatenbank. Da fehlen meine Sachkenntnisse. Dies wäre schlicht und einfach Diebstahl gewesen!
  • In den EXIF- und IPTC-Informationen zu diesem Bildes fehlt jedwelcher Hinweis zu einem Eigentümer/Fotografen und einem Copyright. Daher war eine Nutzungs-Rückfrage oder ein Bildnachweis meinerseits unmöglich. Ihr Bild muss von Dritter-Seite bereits entwendet, manipuliert und/oder benutzt worden sein.

Ich habe in der Zwischenzeit Ihr Bild aus meinem Posting entfernt, um mir weiteren unnötigen Aerger zu ersparen, und werde es durch einen entsprechenden Hinweis ersetzen .

Max Lehmann

Regelungen, Folgerungen und Lehre

Sobald ich ein Bild aus einem anderen Blog im Internet herunterlade, werde ich eine Nutzungsanfrage stellen und diese auch als Dokument aufbewahren. Auf diese Weise kann ich mich gegen unsinnige Forderungen schützen.

Bildagenturen

Kompliziert wird die Sache durch die für Laien missverständliche Kategorisierung von Bildern durch Bildagenturen in lizenzpflichtige (royalty-managed) und lizenzfreie (royalty-free) Fotos. Letztere sind nämlich nicht kostenlos, sondern im Gegenteil teurer als lizenzpflichtige. ­Lizenzfrei bedeutet nämlich nur, dass die Bilder unbeschränkt und für jede Art der Publikation genutzt werden dürfen, während lizenzpflichtige für eine einmalige, zeitlich beschränkte Nutzung (etwa auf einer Homepage) erworben werden.

Trotzdem müssen Webdesigner nicht auf fremde Bilder auf ihren Homepages verzichten. Neben teuren Bildagenturen wie Getty Images, die sich an profes­sionel­le Kunden wenden, gibt es viele andere, die für einen Bruchteil der Agenturhonorare hochwertige Bilder und Lizenzen verkaufen. Bei Fotolia oder iStockphoto – um nur die grössten Anbieter zu nennen – zahlt man für ein Bild für die Homepage ab einem Euro respektive Dollar.

Daneben findet man im Internet auch Fotoportale und Communitys, die Bilder gratis zur Verfügung stellen. Meist sind es Aufnahmen von Amateur- und Hobby­fotografen, die deshalb aber nicht schlecht sein müssen. Pixelio etwa bietet über 250’000 freie Bilder an, die englische Stock.xchng sogar fast 400’000. Voraus­setzung für die Nutzung ist lediglich eine Registrierung.

Auch wenn man diese Fotos ausdrücklich lizenzfrei und kostenlos nutzen darf, muss beim Bild oder zumindest im Impressum auf die Quelle verwiesen werden. Denn das Urheberrecht verbleibt immer beim Fotografen.
(Auszug aus der Zeitschrift: Webdesign: Die Sache mit dem Copyright – Beobachter)


Das Bild „Abmahnung“ habe ich von http://www.internetrecht-freising.de ohne Kostenfolge zur Verfügung gestellt bekommen. Vielen Dank

 

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2013/10/19/18-okt-2013-ich-erhielt-eine-kostenpflichtige-abmahnung-wegen-urheberrechtsverletzung/

PC-Alarm: Hüte Dich vor „Chiffrier-„Werkzeugen und Datensafes

computer-crashWie ich in meinen letzten Blog-Beiträgen geschrieben habe, musste ich alle meine Softwaren auf dem wiederaufgesetzten PC installieren.

  • Soeben hatte ich jedoch ein unangenehmes Problem und echte Schweiss-Ausbrüche mit einem meiner chiffrierten und geschützten Daten-Safes auf einem externen Datenträger

Der Daten-Safe liess sich nämlich nicht mehr öffnen. Es kam einzig die Meldung: Bitte instalieren Sie  „Steganos Live Encryption Engine“. Nun begann meine Suche nach der Original-Software. Woher hatte ich diese Stegano-Software? Wo war die Original Stegano-CD?  Ich suchte sogar im Internet nach näheren Informationen.

Glücklicherweise habe ich alle meine je benutzten Programme auf einer externen Festplatte gespeichert. So konnte ich die „Steganos Security Suite“  wieder installieren und meine geschützten Daten lesen und benutzen.

Achtung: Hütet auch vor Daten-Safes – Schützt keine Daten mit einer Chiffrier-Software !

Im Normalfall gibt es in keinem Haushalt derart vertrauliche, sensible oder geheime Daten, dass sich dieser Aufwand und Risiko lohnt. Es besteht nämlich die grosse Gefahr, dass in bestimmten Situationen diese geschützten Daten nicht mehr aus dem generierten Daten-Safe herausgeholt werden können.

Es reicht bereits, dass das Passwort auf dem Datenträger nicht mehr lesbar ist.Oder der PC, mit dem dieser Safe geschrieben wurde, nicht mehr funktioniert.

Dann könnt ihr alles wegschmeissen. Der Datensafe lässt sich nicht mehr öffnen.

 

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2013/09/21/pc-alarm-huete-dich-vor-chiffrier-werkzeugen-und-datensafes/

14. – 16. Sept. 2013: Computer können so grausam sein – Ein Crash mit gutem Ende

computer-crashIch kam wieder einmal mit einem dunkel-blauen Auge davon.

Es ist ein schöner, wunderbarer Moment, nach einer derartigen Stress-Phase von 4 Tagen diesen Erfolgsbericht schreiben zu dürfen. Denn vorher war ich wie gesagt über Stunden im Druck und musste mich über das ganze Wochenende immer wieder beruhigen, indem ich mir einredete: „Max, so schlimm kann es ja gar nicht sein. Schlimmstenfalls musst Du nur das Betriebssystem und alle Programme neu laden!

Was war passiert?

Mein Disc-Kontroll-Programm „HDDlife“ hatte mir signalisiert, dass meine Festplatte nicht mehr erste Wahl sei! Positionierungsfehler zeigten auf kommende Hardware-Probleme hin.  So habe ich unverzüglich von meinem 3-jährigen Toshiba-Notebook einen kompletten Acronis-Full-Save mit Daten- und System-Partition gemacht.

Daraufhin habe ich mich entschlossen, vor meinem Abflug nach Thailand, die Festplatte auszuwechseln, und bestellte im Internet eine Seagate-Festplatte 500GB und 7200 RPM zu Fr. 75.–.

Nun musste ich nur doch die alte Platte auf die neue „klonen“, d.h. eine 1:1-Kopie auf die neue Festplatte abspeichern. Und hier begann mein Malheur. Ich wollte ursprünglich die neue Festplatte formatieren und in 2 Partitionen aufteilen. Dazu nahm ich den „Paragon Festplatten-Manager“ in die Hand, sah aber in seinem Menue, dass ich mit ihm direkt „klonen“ d.h. eine 1:1 Kopie erstellen kann.

Ohne weiter zu überlegen startete ich das Programm. Es dauerte bestimmt über 30 Minuten, die 500GB-Festplatte bit für bit zu kopieren. Aber oh weh! Ganz am Schluss bewegte sich nichts mehr. Paragon schloss nicht sauber ab und hinterliess mir 2 Festplatten mit Unix-Einträgen im Master-Boot-Record! Es ging nichts mehr. Es liess sich kein Windows mehr aufstarten. Einzig mit UNIX konnte ich die Daten anschauen und feststellen, dass sie nicht zerstört waren. Defekt war der Boot-Sektor, der zwischen dem BIOS und dem Windows vermitteln sollte!

Nach mehrstündigen Versuchen entschloss ich mich, professionelle Hlfe zu holen, denn ich hatte werder eine Windows-CD noch eine funktionierende Windows Festplatte. Ich ging zum PC-Meister (Beat Braun), Birsstrass 172 in Basel (http://www.pc-meister.ch) und schilderte mein Problem. Bald bestätigte sich die oben beschriebene Situation. Ihm gelang es, mit einer Win7-Recovery CD eine neue Version Windows 7 zu installieren und nach 1½ Stunden sah ich wieder das vertraute Windows-7-Logo.

Nun standen mir nur noch die stundenlangen Installationen aller Anwendungen bevor, aber als Gegenleistung verfüge ich wieder über ein sauberes Computer-System.

Windows-Aktivierung übers Telefon

Und fast hätte ich es noch vergessen. Ich musste nämlich das Windows neu aktivieren, und zwar übers Telefon. Ein Verfahren voller Tücken, denn man muss 9 6-stellige Zahlencodes über die Tf.-Tastatur eingeben … und mein Handy hatte nicht soviele Speicher-Plätze, d.h. es blockierte jedesmal bei der 7. Zahlengruppe. Beim 4. Anlauf merkte ich, dass ich zwischen jeder Eingabe, die vorige Eingabe wieder löschen kann. Und so stand der erfolgreichen Aktivierung nichts mehr im Wege.

Was ist falsch und was ist gut gelaufen?

  • Das dumme, und da könnte ich mir die Haare ausreissen, war, dass ich nicht „Acronis True Image“ fürs Klonen benutzt hatte. Acronys macht nämlich saubere Kopien, ohne irgend etwas zu verändern!
  • Glücklicherweise hatte ich Acronis Saves resp. Backups aller meiner Daten. So habe ich keine Daten verloren.

 Mein heisser und lebensverlängernder Tip:

  • Daten (D-Disc) und System (C-Disc) auf 2 getrennten Partitionen installieren. Auf C-Disc das System und auf den D-Disc die Daten. So gehen die Daten nicht verloren, wenn das System neu geladen werden muss.
  • Daten und System regelmässig sichern. System vor grösseren Installationen oder alle 6 Monate. Daten je nach Bedeutung alle 2-4 Wochen

 

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2013/09/17/14-16-sept-2013-computer-koennen-ja-so-grausam-sein-ein-crash-mit-gutem-ende/

Ein Rückblick auf 108 Tage Solaris

Vor dem Malo Selo

Vor dem Malo Selo

Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei„…so lautet nicht nur der berühmte Song vom Gottfried Wendehals, sondern auch mein Motto vom Sonntag, 11. August, als ich wieder nach Hause fuhr. Kein grosses Ereignis, aber dennoch Grund für einen Rückblick auf 108 Tage im Süden von Europa, in Kroatien und in der Toskana:

  • Ich verbrachte 108 Tage im Süden und bezahlt dafür auf dem Camping Solaris samt Kurtaxe Euro 1’840. Ein akzeptabler Betrag und trotzdem viel Geld, denn in Thailand miete ich für denselben Betrag 3½ Monate ein schönes Haus unweit vom Meer! Ich war 3x auf Reise ausserhalb Solaris.
  • Lebenskosten: Istrien ist nicht mehr das günstige Reiseland von einst. Die Lebensmittel-Preise macht der Lidl. Sie sind vergleichbar mit denen zu Hause. Was aber viel günstiger ist, ist das Essen in den vielen Gäststätten. Der Benzinpreis stieg auf Euro 1.50 für 95 Oktan, ein Drama für die Einheimischen
  • Ich war 3x ausserhalb Solaris.
    • Anfangs Mai verbrachte ich die jährlich Radrenn-Woche in der italienischen Toskana (Follonica, Golfo del Sole) und brachte als Souvenir 12 gute Flaschen Rotwein mit nach Solaris. Meinen Reisebericht gibt es unter: (http://www.maxlehmann.ch/follonica2013.htm)
    • Ende Juni fuhr ich wie gewohnt 1 Woche nach Hause in die Schweiz, um meine zurückbehaltene Post zu erledigen. Diese kann ich nämlich nur maximal 2 Monate auf der Poststelle zurück lassen
    • und schlussendlich machte ich im Juni mit dem Wohnmobil von und mit Klaus eine 1 wöchige Reise der kroatischen Küste entlang via Zadar – Sibenik – Trogir – auf die Insel Pesenjac und weiter nach  Dubrovnik und zurück via die Plitvizer-Seen. Meinen Reisebericht gibt es unter dieser Adresse (http://www.maxlehmann.ch/solaris/2013-dubrovnik.htm)
  • Das Solaris Rennteam: v.l.n.r.:Martina Max und Klaus

    Das Solaris Rennteam: v.l.n.r.:Martina, Max und Klaus

    Radfahren: Ich war wiederum sehr aktiv und fuhr insgesamt 1’346 km mit dem Mountain-Bike und 156km  mit dem Rennrad, dazu kommen noch die 340 km in Follonica. Erwähnenswerte Ausfahrten waren die „Parenzana“ von Solaris via Motovun und Groznjan zurück via Buje über 88km, und die beiden steilen 8km-Anstiege von Livade nach Oprtaly

  • Campingplatz Sanitäranlagen: Da gab es nichts auszusetzen, wenn da nicht die ersten Tage auf Solaris gewesen wären. Dies war ein Schock als ich Ende April ankam. Der Campingplatz war offiziell seit Anfang Monat offen. Man verlangte auch die vollen Tagesansätze, jedoch waren nur ein paar wenige Sanitäranlagen benützbar. Ich musste tatsächlich zu Fuss etwa 10-15 Minuten wandern, bis ich das Waschhaus in Nähe des Steinbruchs erreicht hatte. Erst auf Intervention öffnete die Campingleitung das Waschhaus in meiner Nähe. 
  • FKK auf dem Campingplatz: Es ist mir aufgefallen, dass immer mehr Bekleidete sich auf Solaris breit machen. Nicht nur die Tennisspieler der externen Zischka-Tenniskurse anfang Saison, sondern vorallem auch in der Hochsaison. Warum unternimmt die Campingleitung nichts? Sie und auch das Sicherheitspersonal fahren mehrmals am Tag auf dem Platz umher. Wollen sie etwa, dass Solaris das schlechte Image eines Voyeur-Platzes bekommt?
  • Belegung Solaris: Der Campingplatz war dieses Jahr um einiges schlechter besucht, als in den Vorjahren. Dies sah man sehr deutlich auf den höheren Plateaus rund um die Tennisplätze und im hinteren Bereich der Schweinebucht. Dort fand man immer freien Plätze. Es fehlten viele Slowenen, die noch in den Vorjahren als Saison-Camper die Plätze belegten und heute nur noch zu ihren Ferien anreisten. Die Slowenen müssen scheinbar die Gürtel enger schnallen.
  • Wohnwagen: In meinem Wohnwagen bin ich König und fühle mich wohl. Ich schlafe wunderbar. Leider ging die Klimaanlage ein paar Tage vor meiner Rückreise kaputt, als es so richtig heiss war. Aber kalt duschen und sich nass ins Bett legen,  kühlt auch! Ich werde meine Anlage auf dem Dach nicht reparieren, sondern eine neue Trumatic für den Stauraum anschaffen (Kostenpunkt um die Euro 1’200)
  • Klima und Temperatur: In den Monaten Mail/Juni war es viel zu kühl und windig. Im Gegensatz von zu Hause, hatten wir in dieser Zeit sehr wenig Regen. Er beschränkte sich bis auf 1-2 Ausnahmen in den Nachtstunden. Ab Juli wurde es dann heiss mit Spitzen bis zu 39°C
  • Ueber Todesfälle muss ich nicht berichten. Alle Freunde und Bekannte habe ich entweder getroffen oder haben sich gesund abgemeldet. Lorenz und Elisabeth mit ihrem Cavalier Hailly werden wahrscheinlich nicht mehr nach Solaris kommen, da sie vermeintlich zu viele Zecken hier entdeckt haben.
  • Internet: Valamar hat viel Aufwand ins Wifi von Solaris und Lanterna gesteckt. Noch vor der Hauptsaison haben sie die grösstmögliche Kapazität vom kroatischen  Telefon-Anbieter geordert. Trotzdem kam es manchmal zu kleineren Engpässen, die man aber überwinden konnte, indem das herunterladen von Videos und der Zugriff auf Porno-Seiten unterbunden wurde. Was ich erst jetzt realisierte. In Kroatien gibt es noch keine Glasfaser-Kabel für grosse Internet-Kapazitäten, sondern nur die alte Draht-Technologie!
  • Kulinarisches: Istrien ist und wird es nie werden, ein kulinarischer Geheimtip. Die Gäste, die Istrien bereisen, sind auch nicht bereit, Geld für feines Essen auszugeben. Sie suchen „grosse Portionen für möglichst wenig Geld„. Aber dennoch gibt es ein paar feine Lokale, wie das „Malo Selo“ in Fratrija als mein Trüffel-Kleinod.

 

 

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2013/08/12/ein-rueckblick-auf-108-tage-solaris/

31. Juli 2013: Hilfe! Ich bin bereits unter Kontrolle der NSA und der Chinesen!

Abhoeren_OlisCartoonsIch lasse mir monatlich für meine beiden Blogs „Sommer- und Thailand-Tagebuch“ eine Zugriffs-Statistik über die Besucher, die Art der Zugriff, Suchkriterien Stichworte etc erstellen.

Bereits seit einiger Zeit stelle ich fest, dass die USA und CHINA, sowie ein „ANONYMER“  meine mit Abstand grössten Leser sind, nämlich mit je 25-30% all der Zugriffe. Um „Anonym“ zu surfen, braucht es mir unbekannte professionelle Kenntnisse. Sie suchen scheinbar bei mir nach terroristischen oder geheimer Firmen-Informationen. Täglich übers ganze Jahr surfen um die 10-16 Geheimdienste, Hacker, Informations-Sammler in jeder meiner beiden Tagebücher.

Diese Erkenntnis ist erschreckend, denn ich habe im Gegensatz zur Industrie und den Universitäten nichts zu bieten oder zu verstecken. Diese sind aber die Zielgruppe der amerikanischen, chinesischen und anonymen Abhörspezialisten. Deren Informationen sind Geld wert. Mit ihnen kann man der eigenen Industrie einen Vorsprung bieten, oder in sog. Patent-Prozessen geheime Mail als Beweise vorlegen, wie es im aktuellen Patentstreit zwischen Apple und Samsung eben der Fall war. So generieren die erwähnten staatlichen Organisationen Mehreinnahmen durch Steuern prosperierender Industrie.

Diese Zugriffstatistik zeigt mir aber noch weitere interessante Details:

  • Zu den meist benutzten Suchbegriffen gehört nicht etwa ein erotischer Begriff, sondern Stichworte wie: Telefon, Würfelzucker, SVP (=Partei)
  • Ueberraschend, aber wegen der Konsequenz auch verständlich ist, dass meine am meisten gelesenen Seiten „Kontakt“ und „Mein Gästebuch“ sind, d.h. die Seite mit zu erwartenden Mail-Kontakt-Adresse, über die dann Spams verschickt werden können. In meinem Falle habe ich diese bereits verschleiert.

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2013/07/31/31-juli-2013-hilfe-ich-bin-bereits-unter-kontrolle-der-nsa-und-der-chinesen/

Mein Beitrag für das amerikanische NSA-Archiv

feindhortmitWer kennt nicht das amerikanische NSA. Man munkelt nun sogar, dass auch die Deutschen Aktien bei dieser Firma hat, denn man möchte doch mindestens Europa beherrschen, ein Alter Traum!

Nachstehend ein Beitrag, der mich bestimmt in die NSA-Datenbank bringt. Ich möchte dort auch verewigt sein:

Na dann wollen wir mal eine aNSAge machen: Bei dem BOMBEN-Wetter muss ich alle paar Tage meinen Rasen SPRENGEN und GIFT spritzen, sonst SCHIESST das Unkraut wie verrückt in die Höhe. Sieht zwar nett aus, wenn die Disteln blühen, muss aber dennoch VERNICHTET werden. Ausserdem werde ich von anderen TERRORISIERT, wenn mein Wohnwagen nicht aussieht wie das WEISSE HAUS. Rundherum hat es viele Frauen, die mich genau beobachten. Gegen die WAFFEN einer Frau habe ich keine Chance. Ich bin dagegen MACHTlos. Nur der TOD wird mich davor retten.

Vielleicht sollte man dieses Text als Ketten-Mail verschicken, um die NSA-Server zuzumüllen.

Ich wünsche Euch einen schönen Tag auf Solaris, weitab von den NSA-Sorgen

 

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2013/07/19/ein-beitrag-fuer-das-nsa-archiv/

Die Freuden und Leiden, die Aengste und Alpträume eines Blogbetreibers

probleme

Mir flogen die Fehler um die Ohren

Solange alles normal verläuft, habe ich ein schönes Leben. Meine Fans besuchen mich. Ich kann kreativ sein! Ich kann über meine Erlebnisse schreiben und sie mit Fotos dokumentieren. Vielleicht das eine oder andere Erweiterungs-Programm (Plugin) installieren, oder alle 2 Wochen einen BackUp zu ziehen. Dazu genügen gute Laune, Fantasien und ein paar verrückte Ideen.

Wehe aber, irgendetwas läuft nicht nach Plan, dann wird es heavy. Stundenlanger Stress und echte Alp-Träume beeinträchtigen meinen Schlaf. Tagsüber bin ich unruhig und kurz angebunden, denn mein Hirn arbeitet und sucht nach einer Lösung.

Wie hat alles begonnen? Funktioneller Aufbau meines ersten Blogs dem „Sommer-Tagebuch“

Vor über 12 Jahren begann ich mit dem Aufbau meiner Homepage. Für das Gerüst, die Tagebücher und Reiseberichte benutzte ich die HTML-Befehlen. Nach etwa 10 Jahren entschied ich mich, die alte Umgebung beizubehalten, jedoch meine neuesten Erlebnisse in Europa und dem Fernen Osten in je einem Blog zu veröffentlichen, der auch interaktives Feedback erlaubte.  So startete ich 2011 meine Blog-Karriere mit der Installation der benötigten Software  „WordPress„. Sie liegt nun samt der „MySQL-Datenbank“ auf einem von mir gemieteten Server irgendwo auf der Welt. Mein PC ist nur das Ein-/Ausgabe-Medium, die „Schreibmaschine“ mit Internet-Anschluss.

Aus einer Vielzahl von Oberflächen (=Themen) habe ich eine Basis-Oberfläche gewählt, die mir besonders gefiel und sie meinen Wünsche angepasst.  Zusätzliche Wünsche deckte ich mit Erweiterungsprogrammen (=Plugins) aus dem Internet ab. Eine der letzten derartigen Erweiterungen war das „Inhaltsverzeichnis“ aus  allen meinen Beiträgen.

Seit 2011 schreibe ich über meine Erlebnisse in Europa und im Fernen Osten. Es ist ein faszinierendes Hobby, denn durchs Schreiben und Formulieren erlebe ich alles ein zweites Mal.

emoticon-panikAlarm ! Probleme ! Stress !

Vor ein paar Tagen konnte jedermann mein „Sommer-Tagebuch“ zwar noch lesen, aber ich konnte weder existierende Beiträge anpassen, noch keine neuen Beiträge verfassen und veröffentlichen. Die entsprechende Maske liess sich nicht mehr laden! Zudem meldete Norton, mein Antiviren-System, dass das Programm auf meinem PC korrupt und kein Update mehr möglich sei.

Ihr glaubt es nicht, aber mein Puls stieg hoch, Schweiss tropfte von meiner Stirn. Ein PC mit nicht funktionierendem Antivirensystem, eine Katastrophe. Wirre Gedanken erleichterten nicht meine Fehlersuche. Wo sind meine letzten Backups? Ist meine Datenbank kaputt oder nur die Programme?

Stundenlang testete ich? Ich suchte die betroffenen Masken? Verglich sie mit meinem Testsystem. Schlussendlich nach einer fast schlaflosen Nacht kam ich zum Schluss, dass das Problem nicht bei mir, sondern beim mangelhaften Datendurchsatz des Solaris-Internet sein muss.

Ich meldete mich bei Valamar und beschrieb in einem eMail das Problem und meine Erkenntnisse, und bat sie, diese zu beheben. Ich erhielt zwar keine Antwort, aber 2 Tage später bestätigten sich meine Vermutungen. Das Problem lag beim Valamar-Netzwerk. Alles funktionierte wieder. Aber nur wenige Stunden, bis das Solaris-Netzwerk wieder „abgesoffen“ war. Erst 4 Tage später, nach meiner 2. Intervention erhielt ich eine Antwort und zusätzlich kam ganz unerwartet ein Netzwerk-Informatiker vom Valamar-Hauptsitz in Porec zu mir und besprach mit mir das anstehende Problem. „Sie seien von der grossen Anzahl Benutzer überrascht. Zudem leide das Netzwerk unter den vielen Downloads von Filmen und Videos. Dies werden sie durch Setzen entsprechender Parameter unterbinden.

Mein Norton-Antivirensystem musste ich jedoch neu ab Internet laden. Es war in der Tat „korrupt“. Wahrscheinlich wurde bei einem der automatischen Updates ein Datenpacket unvollständig oder fehlerhaft transferiert. Ein kurzer Unterbruch genügt in solchen Fällen bereits.  Ich hatte Glück, am Morgen früh, kurz nachdem die Informatiker den Internet-Server neu initialisierten, konnte ich die ca. 165 MB NORTON herunterladen und neu initialisieren. Nun bin ich wieder geschützt.

emoticon-engelAusblick

Nun geht es mir wieder besser. Ich bin stolz auf mich, denn ich habe gegen die Teufeleien des Computers gewonnen. Und nun schreibe ich darüber diesen Beitrag:

Ein Lobgesang auf den Blog-Betreiber, der (fast) nie die Nerven verliert!

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2013/07/09/die-freuden-und-leiden-die-aengste-und-alptraeume-eines-blogbetreibers/

6. Juli 2013: Reduzierter Datendurchsatz auf dem Solaris-Internet erlaubte keine neuen Beiträge in meinem Sommertagebuch

InternetSeit 1-2 Tagen konnte ich meine Homepage „Sommer-Tagebuch“ nicht mehr updaten resp. keine neuen Beiträge zufügen. Es war auch unmöglich, mein Norton-Antivirus zu aktualisieren. Es schien, als ob Valamar bewusst oder unbewusst die verfügbare Daten-Kapazität je Benutzer eingeschränkt hätte. Möglich war aber auch, dass zu viele Benutzer das WiFi überlasteten.

Das Lesen irgendeiner Homepage oder meines Sommer-Tagebuches war kein Problem, aber das Verarbeiten grosser Datenmengen wie das Zufügen eines neuen Beitrages, das Betrachten eines YouTube-Videos, sowie der regelmässige Update eines Antiviren-Systems waren nur beschränkt oder gar nicht möglich.

Spät in der Nacht auf den Sonntag, konnte  ich nach einigem Ueben und minutenlangem Warten noch einen letzten „Hilfe-„Beitrag in mein Sommer-Tagebuch schreiben und auf weitere Informationen auf meiner Hauptseite verweisen. Dann war wieder Pause. Nichts ging mehr!

Ich schrieb schlussendlich noch ein eMail an die IT-Verantwortlichen von Valamar und hoffte, dass sie auf mein eMail reagieren und die Einschränkungen oder den Fehler korrigieren würden. Zwei Tage später reagierten sie. Ein Informatiker vom Valamar-Hauptsitz in Porec besuchte mich und erläuterte mir seine Vermutungen: „Zu viele Benutzer, die teilweise Videos und Filme herunterluden“. Man werde versuchen, die Internet-Anschluss-Kapazität von der Telecom zu erhöhen.

Seit Montag-früh, 8. Juli funktionierte das Solaris-Internet wieder wie vorher. Die Internet-Kapazität wurde verdoppelt, das Herunterladen von Videos und Filmen unterbunden.

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2013/07/08/6-juli-2013-katastrophe-reduzierter-datendurchsatz-auf-dem-solaris-internet-erlaubt-keine-neuen-beitraege-in-meinem-sommertagebuch/

Wie komme ich ins Internet von Solaris? Eine Anleitung

Seit letztem Jahr funktioniert das Internet auf Solaris bestens.  Die Antennen sind auf dem Waschhäusern und entlang der Hauptwege montiert. Sie decken nach meinen Informationen einen schönen Teil des Platzes ab, wobei aber die Bäume vorallem bei Regen den Empfang empfindlich einschränken.

Vor dem Vergnügen ruft jedoch die Arbeit, d.h. das Anmelden

WiFi-Antenne auf Waschhaus

WiFi-Antenne auf Waschhaus

Ich versuche nachfolgend das Prinzip des Anmeldens schrittweise zu beschreiben. Bei den Smartphones geschieht es sinngemäss:

  • Notebook einschalten
  • Verbinnetzwerkysmbol-002bdung ins Netzwerk erstellen: Auf der Taskleiste unten rechts am Bildschirm das Netzwerk-Symbol (siehe Bild)  mit der linken Maustaste anklicken. Darauf werden die verfügbaren Netzwerke wie „SolarisWiFi“ angezeigt. Mit diesem Netzwerk verbinden! Das Häkchen im Feld „Verbindung automatisch herstellen“ nicht vergessen.
  • Nun ist der Notebook mit dem Solaris WiFi verbunden, aber noch nicht mit dem Internet! Dies geschieht über den Browser
  • Nun den Internet-Browser „Internet-Explorer“ oder „Firefox“ oder „Chrome“ starten. Es erscheint eine Maske von Valamar mit Eingabe-Feldern für Namen, Mail-Adresse und Platz-Nummer. Auf dieser Maske kann auf einem Feld zuoberst die Deutsche Sprache eingestellt werden.
    Die Eingabe-Maske mit den genauen Angaben ausfüllen, die man bei der Anmeldung an der Rezeption gemacht hat, denn die Eingaben werden überprüft. Kritisch sind Namen mit Umlauten wie „ü“ resp „ue“ sowie die 4 stellige Platznummer mit dem vorangehenden Buchstaben z.B. „L061“. Also am besten das Anmelde-Formular zu Hilfe nehmen
  • Ueber die eingegebene Mail-Adresse wird ein Aktivierungs-Link und anschliessend auch der mehrstellige Zugriffscode (Passwort) mit Gross- und Kleinbuchstaben zugestellt. Dieser Zugriffscode gilt für die ganze Ferienzeit auf Solaris. Man sollte ihn sich merken.

Und nun steht einem Surfen nicht mehr im Wege.

Man hüte sich vor bösartigen Viren

Aber Achtung! Wie zu Hause kann man sich auch auf Solaris einen bösartigen Virus auflesen, wenn man nicht vorsichtig ist. Dies hat der Solaris-Camper Walter erfahren müssen, denn er erhielt ein Mail vom „Deutschen Bundes-Kriminal-Amt mit einem Buss-Bescheid über 150 Euro, weil er Seiten mit Kinder-Pornografie“ angeschaut haben soll. Was natürlich alles Unsinn war.

Glücklicherweise hat er kein Geld bezahlt, denn diese Art Mails sind bekannt und werden von kriminellen Organisationen verschickt.Aber seither ist sein Notebook gesperrt. Er wird ihn einem Profi anvertrauen oder ihn selber neu aufsetzen müssen.

Wie kann man solche bösartigen Mails resp. Viren verhindern?

  • Indem man ein aktuelles Virenschutzprogramm verwendet,
  • Nur Mails öffnet, die wirklich persönlichen Texte und Betreffs wie z.B. „Ein Gruss aus Solaris“ enthalten. Der Freund als Absender ist keine Garantie für ein sauberes Mail. Solche verseuchten Mails werden meistens aus dem Mail-System eines Freundes verschickt, der gar nichts davon merkt, weil sein PC im Hintergrund verseucht ist. Diese kriminellen Mails enthalten immer unpersönliche Texte, oft aus dem englischen maschinell übersetzt! Sie sind leicht zu erkennen, wenn man nicht überhastet reagiert.
  • Beim surfen im „Rotlicht-Milieu“ sollte man doppelt wachsam sein!

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2013/05/28/wie-komme-ich-ins-internet-auf-solaris/

Achtung: „GVU-Trojaner“ oder „Virus Bundespolizei“ … verteilt via Skype

Dies ist kein April-Scherz sondern brutale Realität, denn haarscharf ging der Kelch an mir vorbei:

hacker2
Gestern am 31. März 2013 erhielt ich von Frans über Skype die untenstehende Message mit einem Link zu einem Foto, dessen Text eine eigenartige „goo.gl“ und noch verdächtigere „-JPG“  -Adresse aufwiesen ….

…. und dann genau 30 Minuten später eine weitere  automatisch zugeschickte zweite Message „ÖFFNEST DAS LINK NICHT, ES IST NICHT ICH GESCHICKT HABE!!!!!!“ …ganz eindeutig maschinell übersetzt!

Für mich waren dies genug Alarm-Zeichen, bei Frans zurückzufragen, nachdem mein McAfee-Virenprogramm mich darin bestätigte: Dieser Link sei verseucht. Ja, nicht öffnen!

Und in der Tat: Es handelte sich um den „GVU-Trojaner„…. oder auch „Bundespolizei-Trojaner“, der den PC unverzüglich absperrt und blockiert. Bei einem befallen PC läuft nichts mehr. Es erscheint einzig ein Hinweis am Monitor: Gegen Bezahlung von 100 oder 150 Euro kann  er wieder entsperrt werden! (Bitte ja nicht bezahlen!). Mehr darüber, auch übers Entfernen,  findest Du in Google unter den vorigen Stichworten.

Wichtig: Wenn man den Link nicht anklickt, passiert nichts!

Bildschirm-Copy des "GVU-Trojaners"

Bildschirm-Copy des „GVU-Trojaners“

Was war wohl bei Frans zu Hause passiert? Er hatte ein eMail von USA erhalten und dies versehentlich geöffnet … und dann lief alles automatisch ab. Sein Notebook blockierte, am Monitor erschien die Aufforderung, sich mit 100 Euro freizukaufen und gleichzeitig wurden an alle seine Skype-Adressen (ev. auch an die eMail-Adressen, das weiss er noch nicht) obige Message verschickt!

Was lernt man daraus?

Auch ein Freund kann einem ein verseuchtes Mail zuschicken. Deshalb immer das „Betreff“ oder „Subject“ genau anschauen:

  • Enthält es eine persönliche Information wie „Mein Gruss aus Binningen“, dann ist es aller Voraussicht ungefährlich.
  • Den Text genau durchlesen. Zeigt er Kennzeichen einer maschinellen Uebersetzung d.h. mangelhaftes Deutsch eines Ausländers, dann ist es brandgefährlich! Am besten den Absender zurückfragen, ob er dies Mail verschickt hat!!

Ueber das Thema „Antiviren-Software“ will ich mich nicht länger auszulassen, jeder ist seines Glücks eigener Schmied. Aber es ist nicht abwegig, von Zeit zu Zeit, vielleicht alle 3-6 Monate, mit einem dafür geeigneten Backup-Tool eine Kopie des System-Discs (Disc C:) herzustellen. Den kann man nämlich in einem solchen Schaden Fall einfach zurückladen! Ich benutze dazu „Acronys True Image“ und war schon mehrfach überglücklich, weil ich mein System durch Eigenverschulden zum Absturz brachte.

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2013/04/01/achtung-gvu-trojaner-oder-virus-bundespolizei-verteilt-via-skype/

„Modern Time“ – Die hilfreichen Errungenschaften der modernen Technologien

Was wäre ich ohne die hilfreichen Errungenschaften der modernen Technik? Wie einsam wäre ich in der Fremde? In Istrien oder gar Thailand? Welchen positiven Einfluss haben diese neuen Technologien auf mein Leben?

Ich erlebe dies tagtäglich auf meinen Reisen in Europa oder Asien. Es ist unglaublich, wie nahe die Welt zusammen gerückt ist. Ich bin zwar Tausende von Kilometern von der Schweiz entfernt, aber dank der digitalen Revolution und des INTERNETs nur Bruchteile von Sekunden.

  • WLAN-WiFi-INTERNET: Das weltweit Privat, in Hotels, Restaurants, Internet-Shops oder auch Städten perfekt funktioniernde WLAN-WIFI-INTERNET ist die Basis für die meisten der modernen Services, die bereits selbstverständlich geworden sind. Ich kann im Internet nach Reise- und Städte-Informationen suchen, Flüge und Hotels buchen, Mails verschicken,,,,,,,,,
    Ich kann aber auch eine eigene Zeitung als Homepage oder Tagebuch verfassen und darin meinen Freunden, aber auch die Oeffentlichkeit, über meine Erlebnisse, Erfahrungen und Gedanken in der Fremde berichten.
  • Telefonie: Wer kennt nicht die Telefonkarten, die man unverzüglich bei Ankunft auf dem Flughafen gekauft hatte. Mit diesen konnte man relativ günstig aus den öffentlichen Telefonzellen telefonieren. Aber erreichbar war man nicht! Seit etwa 10-15 Jahre, da muss ich gar nicht ins Detail gehen, gibt es die Handys oder Mobile-Telefone, mit denen man überall erreichbar ist. Einzig die (Roaming-)Kosten sind noch etwas hoch! Die Zukunft liegt in der Internet-Telefonie.
  • Internet-Telefonie: Mit „Skype oder PeopleFone“ und auch anderen Tools kann ich von überall her zu jedem Punkt der Erde telefonieren….und dies zu einem unglaublich günstigen Preis. Für ein Gespräöch aus der Schweiz zu einem Mobile-Telefon in Thailand bezahle ich je Minute SFr. –.03 (ja wirklich 3 Rappen)
  • eMails: Wer erinnert sich nicht an die berühmten IBM-Kugelkopf-Schreibmaschinen und der Kampf mit dem Tipp-Ex. Heute schreibt man am PC seine Briefe und verschickt sie ohne Kostenfolgen samt Beilage via eMail. So kann mir Renato, der für mich zu Hause meine Post überwacht, etwaige Papier-Rechnungen einscannen und zuschicken. Ich kann aber auch an Behörden Anfragen via eMail schicken und erhalte innert 1-2 Tagen eine Antwort.
  • Radio und Fernsehen: Via Internet kann ich von jeder Stelle auf der Welt Schweizer und Europäische Fernseh- und Radio-Sender empfangen und deren Sendungen, wenn auch um ein paar Stunden verschoben, anschauen. Radio-Sendungen sind ohne Zeitverschiebung real zu empfangen
  • eBanking: Noch kann man mit den Papier-Einzahlungsscheinen Rechnungen aller Art auf der Post oder seiner Bank bezahlen. Dank eBanking kann ich von jedem Ort der Welt meine Schweizer-, Thailand- oder Post-Kontis bearbeiten, Zahlungen verfassen und auch Geld verschieben. So habe ich kürzlich, als ich in Thailand spezielle Sport-Shirts bestellte, diese von der Schweiz aus via mein Bank-Konto auf meiner thailändischen Kasikorn-Bank bezahlt. Eine Sache von 10 Minuten!
  • Bancomat: Wer kann sich noch an die Traveller-Checks erinnern, die man fast überall auf einer Bank einlösen konnte. Mit den Bancomat- und ATM-Geldautomaten kann man mittlerweilen in allen westlichen Industrie-Ländern Geld beziehen.
  • eZeitungen: Früher kostete es ein Vermögen, wenn man im Ausland eine 1-2 Tage alte Zeitung oder ein deutsches Buch kaufen wollte, sofern man überhaupt so etwas gefunden hatte. Heute kann man im Internet aktuelle elektronische Zeitungen lesen..
  • eBooks: Noch vor 3 Jahren bestand mein Handgepäck nach Thailand aus etwa 5-10  kg Taschenbüchern. Heute wiegt mein eBook-Kindle-Gerät ungefähr 200 g, enthält aber eine ganze Bibliothek an Büchern, die ich gedenke zu lesen. Und falls mir diese nicht reichen sollten oder ich von einem neuen Bestseller höre, den ich lesen möchte, dann kann ich ihn überall (wirklich überall) direkt mit meinem eBook-Gerät bei Amazon bestellen und herunterladen!
  • GPS: Früher stolzierte ich mit einem mehr oder weniger dicken Reiseführer und einer Strassen-Karte in der Hand durch eine fremde Stadt. Immer wieder musste ich den Namen der Strasse, wo ich mich eben befand, herausfinden, um meinen Standort auf der Karte und im Reiseführer zu identifizieren.
    Dank GPS finde ich heute mit meinem Smartphone oder einem Tablet, ohne mich um die Strassenbezeichnung kümmern zu müssen, das gesuchte Objekt (Museum, Kaufhaus etc) problemlos. Dazu benötige ich gar keine ausländische Internet-Flat-Rate. Ich kann die Karten und Informationen im Hotel aufs Smartphone oder Tablet laden, und mich dann offline navigieren lassen.
    Dank GPS funktioniert auch mein Navigationsgerät und führt mich zu Fuss, mit dem Fahrrad oder mit dem Auto genau an den eingegebenen Ort. Mittlerweilen verfügen auch die Smartphones über diese Funktionalität.
  • Organisation von Vereinsaktivitäten: Früher hat man eine Rad-Ausfahrt oder Wanderung mit unzähligen Telefonen organisieren müssen. Heute organisieren wir in Thailand solche Veranstaltungen über Facebook. Jeder, der eine Ausfahrt für sich plant, schreibt eine Art „Einladung“ mit Kurzbeschrieb der Strecke und Zeit-/Treffpunkt in die Hua-Hin-Bicycle-Facebook-Vereins-Seite, sodass die Mitglieder dieser Seite ihre Teilnahme bestätigen, oder eben auch absagen können.
  • Satelliten-Fernseh und -Radio: Am 8. Aug. 1989 wurde der erste einsatzfähige TV-Satellit in Europa in den Weltraum geschossen. Seither ist der TV- und Radio-Empfang ab Satellit nicht mehr wegzudenken. Ich benutze dieses Medium in Istrien seit ca. 10 Jahren. Auch Thailand gibt es Fernsehen ab SAT-Schüssel, aber nur gegen Bezahlung.

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2012/09/28/die-hilfreichen-errungenschaften-der-heutigen-modernen-technologie/

12. Aug. 2012: Rückreise- und Abschlussbericht meines Sommeraufenthaltes in Istrien

Rückfahrt von Istrien via Mailand nach Binningen (Basel):

Am 26. April bin ich in Solaris eingetroffen und nach 3,5 Monaten im Süden kehrte ich am Sonntag 12. August nach 9 Stunden Fahrt und 840 km wieder nach Binningen zurück. Ich fuhr mit Absicht erst um 13 Uhr in Istrien weg, um dem Rückreiseverkehr und dem wahrscheinlichen Stau am Gotthard-Tunnel zu umgehen. Er war in der Tat am Sonntag-Nachmittag noch 5 km lang.

Den Stau am Gotthard habe ich in der Tat umfahren, aber nicht den vor der Grenze zwischen Kroatien und Slowenien bei Dragonja resp. Portoroz. Für die wenigen Kilometer auf der Autobahn zwischen Buje und der Zollstation brauchte ich über 1 Stunde. Die Slowenen waren bereits auf der Rückfahrt! Und sie benahmen sich wie charakterlose Auto-Rüppel. Da wurde links und rechts, aber auch über dem Pannenstreifen gerast, um sich dann wieder in die wartende Kolonne einzugliedern. Einer fuhr sogar auf dem Rasenstreifen ausserhalb der Fahrbahn, um 100 m zu gewinnen! Es ist wirklich ein gewöhnungsbedürftiges Volk (von Bauern).

Auf der Italienischen Autobahn war wenig Verkehr. Rund um Mailand war ich fast alleine auf der Autobahn. Obwohl es bereits 19:30 Uhr war, entschloss ich mich kurzfristig nicht „durch“ den Gotthard-Tunnel, sondern „über“ den Gotthard-Pass zu fahren. Kurz vor Sonnenuntergang um 20 Uhr fuhr ich über die Passhöhe von 2107 m über Meer. Es war eine tolle Stimmung (siehe Foto weiter unten). Dann im Luzernischen den ersten Regen seit über 2 Monaten. Ich konnte es mir nicht verkneifen, an einem Parkplatz auszusteigen, um die Regentropfen zu spüren.

Zu Hause in Binnigen angekommen, führte mich der erste Weg auf die Waage: 81.8 kg im Adams-Kostüm. Nochmals gegen 2 kg weniger!

Auf der Gotthard-Passhöhe von 2107 m über Meer

Rückblick auf 108 Tage Istrien

In diesen 108 Tagen in Istrien habe ich viel erlebt. Viele Freunde aus den Vorjahren kamen und gingen. Einige fehlten wegen Krankheit. Ihnen gilt mein besonderer Gruss und mein Wunsch auf gute Besserung und auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

Der Campingplatz Solaris

Jahr für Jahr wurden Verbesserungen angebracht. Wir beneiden zwar die grosszügigen Massnahmen auf dem Nachbarplatz Lanterna, aber möchten trotzdem nicht tauschen. Auf Solaris lebt man weltoffener, zudem geht es sauberer zu und her. Wir haben auch mehr Platz.

Auf diese Saison wurde der Strandbereich beim Galeb neu ausgeebnet. Schöne Liegeflächen und Duschen laden nun auf dem ganzen Strandbereich zum Sonnen und Baden ein. Der Höhepunkt der baulichen Massnahmen war jedoch (aus meiner Sicht) das Internet auf dem ganzen Platz… und er hat mit kleinen Aussetzern immer funktioniert.

Ein besonderes Thema war dieses Jahr wiederum das Toiletten-Papier. Aus Spar-Massnahmen hat man „Seidenpapier“ eingekauft. Ihr könnt Euch plastisch vorstellen, was passiert, wenn das dünne, 1-lagige Papier während seines Einsatzes reisst. Aus Sicherheitsgründen nahm ich es immer 3-fach!

Trotzdem bleiben ein paar Wünsche an Valamar übrig:

  • Solaris ist ein „Hundeplatz“, so sollte man auch ein wenig Rücksicht auf die Vierbeiner nehmen. Weniger Feuerwerke zum Schutz der empfindlichen Hunde-Ohren würde ihnen gefallen.
  • Bei uns auf der oberen Platzhälfte ist es nachts stockdunkel. Keine Beleuchtung weit und breit. Ein Horrer für die Gelenke auf den unebenen Wegen, aber ein Eldorado für Einbrecher. Wie wäre es mit etwas Licht?
  • Nicht nur Licht, sondern auch Wasser wäre kein Luxus, denn wir bezahlen einen Platz inkl. Wasser!
WIFI-Antennen auf allen Waschhäusern des Campingplatzes Solaris

WIFI-Antennen auf allen Waschhäusern des Campingplatzes Solaris

Internet

Dies war ein Hammer, als ich zu Beginn meines Solaris-Aufenthaltes Ende April 2012 feststellen konnte, dass der Campingplatz-Betreiber Valamar im Geheimen auf jedem Waschhaus eine WiFi-Antenne aufgebaut hatte.

Anfänglich war es nur eine Rohr, das auf dem Dach jeder Sanitäranlage stand und bereits kochte die Gerüchteküche: Wir vermuteten bereits, es würden Lautsprecher installiert, um die „Gruss-Worte zum Tag“ des Direktors zu verbreiten. Dieter meinte gar, dass da oben eine blaue Lampe installiert werde, die blinkend und drehend anzeigen wird, sobald eine Schüssel frei sei.

Aber es kam ganz anders. Seit Anfang Mai funktionierte Internet bestens. Die 2-3 Ausfälle wurden schnell behoben. Die Anlage verkraftete auch die Hochsaison mit vielen Benutzern. In mindestens jedem zweiten Wohnwagen war ein Notebook. Das meistbenutzte Werkzeug war unbestritten Skype, um mit seinen Lieben zu telefonieren.

Dank meiner Yagi-Richtantenne konnte ich die wenigen Ausfälle der Antenne auf Waschhaus 12 überbrücken, indem ich auf das Waschhaus 11 umschalten konnte

Mein Sommer-Tagebuch

Auf diese Sommersaison hin habe ich die neue Struktur und Design für meine Homepage „Mein Sommer-Tagebuch“ in Betrieb genommen. Die Zugriffs- und Benutzungsstatistiken von Google Analytics sind hoch erfreulich, ja berauschend. Die Besuchs- und Leserzahlen steigen täglich. Im Moment rufen täglich um die 50 Benutzer „Mein Sommer-Tagebuch“ auf und bleiben im Durchschnitt 2:30 Minuten auf einer meiner Seiten. Erfreulich ist, dass im Monatsschnitt 54% der Besuch zum ersten Mal meine Seite angeklickt haben.

Bewährt und benutzt wurde auch die Möglichkeit, sich zu einem der Beiträge zu äussern. So wurde ich z.B. von einem Schweizer Leser darauf aufmerksam gemacht, dass die Parenzana eine eigenständige Eisenbahnlinie und nicht eine Abzweiger der Pula-Strecke war, was ich unverzüglich bei mir anpasste.

Sportliche Aktivitäten

Von Klaus und Martina wurde ich alle zwei Tage zu einer Ausfahrt mit dem Mountainbike über 50-105 km getrieben. Alle zwei Tage musste ich um 6 Uhr in der Frühe aufstehen. Aber es hat mir immer gut getan, meinen inneren Schweinehund überwunden zu haben. Insgesamt bin ich in diesem Zeitraum 2’000 km meist mit Mountain-Bike gefahren und haben meinen Jahresleistung auf 4’000 km gesteigert. Ein guter Trainigszustand für die bevorstehende Vietnam-Fernfahrt im November 2012

Unvergesslich sind die Fahrten über die Parenzana, dann aber auch nach Hum, Dvigrad und Limfjord sowie Groznjan. Um diese längeren Ausfahrten von bis zu 105 km zu ermöglichen und um die gefährliche Verbindungsstrasse Solaris – Porec auszulassen, haben wir uns einen Fahrradträger angeschafft, der sich auf die Anhängerkupllung meines Autos montieren liess.

Das Tennis kam dieses Jahr zu kurz. Ich habe mich nur etwa 7 mal auf den Platz gewagt und hatte jedesmal einen ausgewachsenen Muskelkater.

Kulinarisches

Am meisten Sterne hat die Küche von Klaus und Martina verdient. Oft war ich bei Ihnen zu Gast. Ich genoss die einfache aber geschmackvolle, mehr vegetarische Kost, aber auch ihre Fleischgerichte und dann die unvergssslichen Süssigkeiten wie Kardinalschnitte, Cremeschnitte, Marillen-Roulade und besoffener Kapuziner.

Auswärts war ich mit Fredi und Inge oft in der „Galeria“ in Tar, dann aber auch in meinem Lieblingslokal „Malo Selo“ in Fratrja, wo es die unvergesslichen Trüffelspeisen gab, und schlussendlich beim Edo mit seinem weltberühmten Beefsteak Tartar.

Wetter und Klima

In dieser Saison war das Wetter und Klima besser als im Norden, wo es scheinbar immer wieder regnete und Unwetter wüteten. Diese mehrmonatige Schönwetter-Periode mit Temperaturen bis 35°C hatte aber auch den Nachteil, dass wegen der fehlenden Regenschauer in Istrien die Wasserreserven knapp wurden. So wurde am 27. Juli der der „Wassernotstand Stufe 1“ ausgerufen. Ab sofort war das Waschen von Autos, das beregnen von Rasen- und Landwirtschaftsflächen untersagt.

Die Trockenheit führte zu  mehreren Waldbränden in der näheren und weiteren Umgebung des Campingplatzes. Stark betroffen waren aber auch die Bauern. Die Maispflanzen kam nur zur Blüte, haben aber keine Früchte angesetzt. Die Kürbis-Pflanzen wurden schon bald umgepflügt. Von den Oliven wird auch nicht viel erwartet. Einzig die Weinreben sind noch im Plan, sofern es in den nächsten Wochen regnen sollte.

 

Abendstimmung am Strand von Solaris

 

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2012/08/12/abschlussbericht-meines-sommeraufenthaltes-in-istrien/

8. Aug. 2012: Neue Internet-Anmeldung auf Solaris

Neue Internet-Anmeldung auf Solaris

Ab sofort gelten nicht mehr das „u“ und „p“ für die Internet-Nutzung auf Solaris. Neu wird ein individuelles 6-stelliges Passwort zugeteilt, das man nach Eingabe von Name, Platz-Nr. und Mail-Adresse erhält. Damit erhält Valamar Informationen über die Nutzung des Solaris-Internets, samt Mail-Adresse

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2012/08/08/8-aug-2012-neue-internet-anmeldung-auf-solaris/

19. Mai: Solaris-Internet in Testphase – meine YAGI-Antenne hilft mir

Tagelang funktionierte Internet auf Solaris bestens. Seit gestern 18. Mai nur noch beschränkt. Nach Rückfrage auf der Reception soll es definitiv erst ab 1. Juni zu 100% funktionieren. Ich wäre bereits zufrieden, wenn es auch nur 90% wäre.

So habe ich meine „Mamut-Verstärker-Antenne“ hervorgeholt und an den PC angeschlossen. Nun habe ich Internet von einer anderen Antenne.

Solaris: YAGY Internet Antenne

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2012/05/19/19-mai-internet-ist-immer-noch-in-testphase/

12. Mai 2012: Seit heute Samstag-Nachmittag läuft das WIFI auf Solaris – Kälteeinbruch

WIFI-Antennen auf allen Waschhäusern des Campingplatzes Solaris

WIFI-Antennen auf allen Waschhäusern des Campingplatzes Solaris

In der Tat – Wunder geschehen – Aber der Direktor hat es mir letztes Jahr versprochen und nun ist es eingetroffen: Das Internet auf dem ganzen Platz funktioniert seit Samstag-Nachmittag ab diesen Antennen auf jedem Waschhaus.

 

Eine schlechte Nachricht: Es regnet und die Temperatur fiel in der Nacht vom Samstag auf den Sonntag auf um die 10°C

Bemerkung: Diesen Tagebuch-Eintrag habe ich bei Regen im Wohnwagen geschrieben und ins Internet geladen. Ein tiptop-Empfang

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2012/05/12/12-mai-2012-seit-heute-samstag-nachmittag-lauft-dasd-wifi-auf-solaris/

4. Mai 2012: WLAN und Internet „ready“ auf Solaris

Ich war heute beim Direktor von Solaris und habe mich erkundigt, ob auf diesen Stangen auf den Waschhäusern Intenet resp. WLAN installiert werde? Ja, meinte er. In den nächsten 1-2 Wochen werden die Antennen installiert, sodass der ganze Platz Zugriff auf Internet habe. Kritisch sei es in den Eichenwäldern, da werde der Empfang schlechter sein.

Ich meine: Bis Ende Mai wird Internet auf dem ganzen Campingplatz von Solaris verfügbar sein!

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2012/05/04/4-mai-2012-wlan-und-internet-ready-auf-solaris/

30. April 2012: Lautsprechermast für den täglichen „Morgengruss des Direktors“ ?

Bauarbeiten auf dem Waschhaus

Bauarbeiten auf dem Waschhaus

Unerklärliches hat sich in den letzten Tagen auf dem Campingplatz Solaris zwischen und in den Waschhäusern ereignet. So stellte ich fest, dass vor meiner Ankunft zwischen den einzelnen Waschhäusern dem Weg entlang irgendetwas im Boden verlegt wurde. Wasser- oder Stromleitungen war meine Vermutung.

Am vergangenen Donnerstag/Freitag haben Handwerker Stangen auf dem Dach der Waschhäuser montiert und orange Kabel eingezogen. Die Gerüchteküche über den Zweck dieser Installation brodelt: vom Blitzableiter, über Minaret für die Muslime, Abschussrampe für Raketen aller Art fürs Solaris-Fest, Fahnenstange, Lautsprecher-Mast für den täglichen Morgengruss des Direktors. Ein paar Verrückte meinen sogar, dass hier WLAN-Antennen installiert werden könnten …..

Ich überlasse es Euch zu entscheiden, welche Anwendung am ehesten zutreffen könnte. Die Geschichte wird entscheiden.

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2012/04/30/30-april-2012-lautsprechermast-fur-den-taglichen-morgengruss-des-direktors/

26. – 28. April 2012: Auf nach Istrien – Aufbau meines Wohnwagens – WLAN

Am Donnerstag, 26. April um 4 Uhr war Tagwache und 1 Stunde später Abfahrt in Binningen. Mein Skoda-Combi war voll beladen, weil ich die kommenden 3 Monate in Istrien und in der Toskana leben werde. Dort werde ich Sport (Tennis, Rennrad) treiben und lesen, darauf freue ich mich ganz besonders.

Mein Wohnwagen steht im Lot

Mein Wohnwagen steht im Lot

Es war unterwegs wenig Verkehr und kein Stau hat mich behindert. Am Zoll Chiasso stauten sich nur die Lastwagen. Unterwegs in Koper (Slowenien) habe ich Lebensmittel eingekauft und Benzin getankt (95 Oktan à €1.53). Auf dem Schleichweg habe ich die Mautstrecken in Slowenien umfahren und um 15:30 Uhr langte ich bei Edo in Zbanday an. Bei ihm habe ich den Wohnwagen über die Winterszeit eingestellt. Also anhängen und ab gings zum Campingplatz Solaris, wo ich von Gabriela herzlich begrüsst wurde. Freude hatte ich am Auto, das auf den 840 km durchschnittlich nur 6.3 Liter Benzin 95 Oktan je 100km verbrauchte.

Die Camper wissen, was nun kommt. Den Wohnwagen richtig hinstellen, sprich ins Lot bringen. Dann die bereits Anwesenden begrüssen, mein kleines Materialzelt aufbauen und Kühltruhe, Sonnenschirm, Leiter, Küchentisch etc darin zwischenlagern. Kurzum alles, was mich im Wohnwagen am Schafen hindern würde. Sodann gings ans putzen. Ja, im Laufe des Winters hat sich im Wohnwagen viel Staub angesetzt, obwohl ich das meiste mit Tüchern abgedeckt hatte. Den Boden staubsaugen, die Tablare und Schranktüren mit einem Feuchttuch abreiben. Gegen Abend noch etwas essen und dann fiel ich erschöpft ins Bett. Es war ein wunderbarer tiefer Schlaf von 19 Uhr bis am nächsten Morgen um 07:30.

Am Freitag bei wunderbarstem Wetter, Tagestemperatur um die 23 Grad C verlegte ich die Plastikmatten und baute das Vorzelt darauf. Auf der Hangseite grub ich einen etwa 20 cm tiefen Wassergraben rund herum, um das Dachwasser daran zu hindern, in mein Vorzelt zu fliessen. Als Belohnung installierte ich als Tagesabschluss die Sat-Antenne für den Sateliten-Fernsehempfang, was dieses Mal nicht so schnell gelang, weil die horzontale Einstellung mehr Mühe als üblich machte.

Vorzelt und Sonnensegel sind montiert

Vorzelt und Sonnensegel sind montiert

Am Samstag holt ich beim Edo die Küchen-Möbel, den Kühlschrank, den Grill, das Sonnensegel und noch anderes Kleinmaterial, das ich dort im Materialwagen lagerte. Und am frühen Nachmittag war mein Vorzelt bewohnbar, sodass ich mich stolz in die Hängematte legen konnte. Am Abend hatte ich meinen ersten Sonnenbrand auf meinem Kahlkopf!

Noch etwas: Ganz ungewohnt waren die Handwerker, die im und auf dem Waschhaus 12 arbeiteten. Am Samstag Abend sahen wir ihr Resultat: Sie bauten einen Mast aufs Waschhaus und daran hing ein aufgerolltes Kabel. Wird dies wohl die lang erhoffte WLAN-Antenne?

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2012/04/28/26-28-april-2012-auf-nach-istrien-aufbau-meines-wohnwagens-wlan/

Die Deutschen Piraten fordern: „Freies Internet für alle !“

…. ist für 10-15% der deutschen Bevölkerung ihr grösstes Bedürfnis und das grösste zu lösende Problem. Jeder 10. resp. 7. deutsche Wähler will  sich von der Piratenpartei vertreten lassen, einer Partei, die offen zugibt, dass sie keine Meinung habe, wie man die grossen Finanz-. und Energie-Probleme lösen kann, die Deutschland und ganz Europa beschäftigen.

Entschuldigung meine lieben deutschen Freunde, irgendwo hört mein Verständnis auf. Es geht um Eueren Wohlstand und die Zukunft Euerer Kinder, und ihr missbraucht Euer Privileg, in einer Demokratie wählen zu dürfen, mit solch unverständlichen Aktionen. Ihr wisst ja gar nicht, welche Meinung die Piraten in Zukunft vertreten werden!

Die Entgegnung, die «Grünen“ hätten ähnlich begonnen, ist eine fahrlässige Begründung, die zwar stimmt, bei einem anderen Beispiel, den Nationalsozialisten (NSDAP) hat alles in einer weltweiten Katastrophe geendet.


Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2012/04/26/freies-internet-fur-alle/

18. April 2012: eBanking mit Thailand

Die moderne Technik macht es möglich, dass ich von meinem Arbeitsplatz aus, den monatlichen Mietzins für mein Haus in Hua-Hin in Thailand bezahlen kann. Nicht via Brief oder Checque, sondern online per eBanking mit meiner thailändischen Bank.

Dazu rufe ich via Internet die eBanking-Seite der Kasikorn-Bank auf, gebe Betrag, Zahlungsdatum und Konto-Informationen meines Hausmeisters resp. -meisterin ein und warte, bis mir die Bank per SMS einen 6-stelligen Zahlen-Kontrollcode zuschickt, den ich als Bestätigung meiner Buchung eingeben muss.

Auf diese Art habe ich meine Zahlungen für die nächsten Monate, in denen ich in Istrien sein werde, bereits eingebucht.

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2012/04/18/18-april-2012-ebanking-mit-thailand/

24. März 2012: Erste Erfahrungen mit meinem Smartphone

Mein Smartphone "HTC Desire S"

Mein Smartphone „HTC Desire S“

Seit kurzem gehöre auch ich zu denen, die über ein sog. Smartphone „HTC DESIRE S“ mit dem Android-Betriebsystem von Google verfügen. Ich hatte bisher keine Ahnung, was ein solches Gerät alles kann und wofür es mir als aktiven Rentner hilfreich sein könnte. In Thailand habe ich bei meinen Freunden gesehen, wie sie uns mit sog. „Navigations-Apps“ problemlos durch das Gewirr der vielen Strassen führten, und anschliessend diese Strecke dank der GPS-Daten auf dem eigenen Notebook abspeicherten und unter einander austauschen konnten.

Ein solches Smartphone ist nämlich nicht mehr nur ein einfaches Mobil-Telefon, nein es ist eher ein mobiler Computer. Mit Hilfe sog. „Apps“ (Appplikationen), die man kostenlos oder gegen zum Teil geringe Gebühren aus dem Internet herunterlädt, kann man spielen, telefonieren, Mails verschicken, auf Strassen herumnavigieren, einkaufen, Zeitungen und Bücher lesen etc.

Vor wenigen Tagen habe ich mir ein „HTC Desire S“ auf dem Online-Marktplatz „ricardo.ch“ für Fr. 223.– ersteigert. Es war ein Schnäppchen, denn vergleichbare Geräte kosten bis Fr. 500.–.

Um es vorweg zu nehmen: Ich will niemandem die Freude an einem dieser Wunderdinge der Technik nehmen. Jedoch, wenn man ein Smartphone nicht nur als Telephon benutzen will, dann ist die Bedienung  nicht einfach.

Ich habe nun mehrere Tage geübt und mein 200-seitiges Handbuch intensiv studiert. Vieles blieb auch mir noch dubios und verlangte mein ganzes logisches Denkvermögen und meine Computer-Erfahrung. Langsam sehe ich durch und verstehe die Philosophie dieser neuartigen Systeme.

Geholfen hat mir dabei, dass ich mir als Hilfe eine zusätzliche zweite SIM-Card (prepaid) anschaffte. So habe ich ein voll funktionierendes „altes“ Handy, mit dem ich weiterhin normal telefonieren konnte, und eben dieses neue HTC als „Spiel-Gerät“, um Erfahrungen zu sammeln.

Es war mein Ziel, dass mein Smartphone und die darauf laufenden Anwendungen ohne öffentlichen Internet-Anschluss funktionieren sollen, denn ich bin je nach Jahreszeit in den unterschiedlichsten Ländern anzutreffen. Eine Internet-Flat-Rate kam deshalb nicht in Betracht. Der Datenaustausch und -abgleich sollte nur in dafür bestimmten eigenem oder öffentlichen WLAN stattfinden, wie privat zu Hause oder auf einem Campingplatz, aber nicht auf öffentlichem Grund.

Wo waren nun meine Schwierigkeiten?

  • Bedienung: Erstmals in der Bedienung, denn bei diesen Geräten steuert man alles mit einem oder zwei Fingern. Dies muss man lernen. Oft verschiebt sich der Bildschirm resp. dessen Inhalt je nach Bedienung (Fingerstellung) unverhofft in die eine oder andere Richtung, oder er verschwindet gar irgendwo.
  • Dateneingabe: Sobald man einen Name oder Ort oder eine Internet-Adresse eingeben muss, erscheint eine winzig kleine Tastatur auf dem Bildschirm. An diese muss man sich gewöhnen und die richtigen Buchstaben auch treffen. Es spielt keine Rolle, ob man dicke oder dünne Finger hat. Massgebend ist nur die feine Fingerspitze, und dies alles ohne Druck auf den Bildschirm.
  • Anschluss ans Internet: Eine weitere Hürde bestand in denEinstellungen und den Anschluss an das Internet, zu den Verknüpfungen mit den Mail-adressen und auch Applikationen.
  • Datenverwaltung im Internet: Wenn immer möglich, wollte ich keine Daten (Adressen, Namen, Tf.-Nummern, Geburtstage etc) doppelt auf dem Notebook und dem Smartphone erfassen und unterhalten. Sie sollten auch nicht auf dem Notebook alleine gespeichert sein. Mein Ziel war es, alle diese Daten im Internet zusammenzufassen und automatisch auf Notebook und Smartphone abzugleichen.
  • Tf.-Nummern über Skype verwalten: Meine Kontakt-Informationen aus meiner Mail-Drehscheibe Thunderbird (aber auch von Outlook) liessen sich nur ungenü¨gend ins Smartphone transferieren. So entschloss ich mich, alle Tf.-Kontakte neu in Skype zu erfassen und das Skype-Apps auf mein HTC-Telefon herunterzuladen. Skype nutze ich bereits heute und baue nun dessen Nutzung aus.  Die Skype-Daten werden nun automatisch ohne mein dazutun  abgeglichen.
  • Google für Kalender und Mail-Adressen: Die Geburtstage und die Mail-adressen führe ich im Google-Kalender und -Mailsystem. Google ist bereits heute führend in der globalen Datenverwaltung und weit fortgeschritten im automatischen Daten-Austausch.

 

In der Zwischenzeit habe ich ein paar Applikationen (=Apps) installiert, ausprobiert und lieb gewonnen:

  • „Skype“ (http://www.skype.com) für Internet-Telefonie
  • „STRAVA-Cycling“ (http://www.strava.com): Verwaltung meiner Rad-Strecken und -Training
  • „BikeMape“ (http://www.bikemap.net): Verwalten und planen meiner Rad-Ausfahrten und Trainigspläne.
  • „MapMyRide“ (http://www.mapmyride.com): vergleichbar dem STRAVA resp. dem BikeMap
  • GoogleMap: Navigationssystem vergleichbar einem Garmin oder Navigon
  • „local.ch“: Schweizerisches Telefonbuch
  • „Kalender„: Kopie des Google-Kalenders

 

 » Mehr zum Thema: 15. Juni – Desaster mit meinem HTC

 

 

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.maxlehmann.ch/wpeuro/2012/03/27/24-marz-2012-erste-erfahrungen-mit-meinem-smartphone/

Mehr laden