Der Campingplatz Solaris liegt auf der Halbinsel Istrien in Kroatien südlich von Triest in der Nähe von Porec.
Camping Solaris

Seit mehr als 25 Jahre verbringe ich meine Ferienzeit und später als Rentner den Sommer auf dem Campingplatz Solaris

Direktion:Dino Simonovic
 HR-52465 Tar, Croatia
Koord. N:45° 17' 27.88"
Koord. E:13° 35' 4.68"
Phone:+385 52 404 000
FAX: +385-52 404 091
eMail: solaris@valamar.com
  camping@valamar.com
Internet: www.camping-adriatic.com

Meine Sommerzeit auf dem Campingplatz Solaris in Istrien / Kroatien
(Update: Mai 2012)

(Durch anklicken auf die Bilder gelangst du zu umfangreichen Fotoshows)

Seit Juli 1986 verbringe ich mit 2-3 Ausnahmen jedes Jahr mehrere Wochen oder Monate auf dem Campingplatz Solaris. Hier habe ich meine Freunde und Bekannten, die mir auch in meinen schlimmeren Zeiten treu geblieben und mir wieder Kraft gegeben haben. Der Campingplatz Solaris befindet sich auf der Halbinsel Istrien (Kroatien) südlich von Triest in der Nähe von Porec.

Obwohl mein Bericht einige negative Punkte aufführt, sind diese eher Schwächen als Gründe, Solaris zu meiden. Solaris gehört zu den besseren Campingplätzen in Europa. Ich fühle mich hier wohl und kann den Campingplatz bestens empfehlen.

Neuigkeiten

Saison 2008:

Slowenien führte auf Mitte Jahr eine Vignette für Schnellstrasssen ein. Es gab nur die Halbjahresvignette zu € 35. Aber schon bald kannten viele Touristen den Schleichweg von Triest über Bertoki zum Zoll Kastel-Dragonja. (Siehe dazu "die Beschreibung meiner Hinfahrt")

Auf dem Campingplatz Solaris wurde viel investiert: Ausbau der wunderbaren Strandanlage mit weitreichenden Liegeflächen, ein Multi-Funktions-Sportplatz, der sich wegen der Lärm-Emissionen zu einem Aergernis entwickelte.

Saison 2009:

Saison 2010:

Es wurden keine grösseren Vorhaben zum Vorteil der Camper, die jedes Jahr etwa 10% höhere Gebühren bezahlen müssen, realisiert:

Saison 2011:

Saison 2012:

Rund um das Camping

Ferien kann man in Ferien-Wohnungen, Appartments, Hotels oder im Camping verbringen. Ich ziehe, wenn immer es geht, den Wohnwagen vor, denn Hotels sind mir zu kühl und unpersönlich. Ich mag es, wenn mein Heim nach mir riecht. Das Camping ist keine Ferien-Variante für arme Leute. Dieses oft gehörte Vorurteil stimmt schon lange nicht mehr. Ein vollausgerüsteter Wohnwagen mit Vorzelt etc kostet zwischen € 15'000 - 25'000. Die Campingplätze haben auch ihre Preise und verlangen bei mittlerer Qualität zwischen € 30 - 45 je Tag für 1 Wohnwagen, 1 Auto und 2 Personen.

Warum mag ich das Nomadenleben in meinem Wohnwagen?

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Bilder von meinem Wohnwagen

Ich werde von Nicht-Campern immer wieder gefragt, ob es denn nicht mühsam und langweilig sei, monatelang in einem kleinen Wohnwagen zu hausen? Ich erkläre Ihnen dann lachend, dass dem gar nicht so sei, denn mein kleines Camping-Zuhause bestehe aus einer grossen Mehr-Zimmer-Wohnung:

  1. dem 5.40 m (Gesamtlänge 7.30 m) langen Wohnwagen mit dem Schlafzimmer und 2 Einzelbetten, einer Toilette, einer Einbauküche mit Kühlschrank und einem Wohnzimmer mit Rund-Sitzgruppe und Fernseher.

  2. dem ebensogrossen Vorzelt mit einer Küche, Kochrechaud, Kühltruhe und einem Esszimmer und davor ein weiteres 2 m tiefes Sonnensegel.

  3. dem Rasen-Vorplatz vor dem Wohnwagen, auf dem unter 2 Sonnenschirmen ein Tisch mit Stühlen und einem Liegestuhl auf mich warten.

  4. und in ca. 300 m Entfernung sind 6 Tennisplätze, 1 Swimmingpool und das Meer.

Bei schönem Wetter lebe ich immer an der frischen Luft, sei es lesend oder schlafend auf dem Liegestuhl oder beim Sport oder bei einer Besichtigung. Einzig bei schlechtem Wetter oder wenn es regnet, dann ziehe ich mich in den Wohnwagen und in das Vorzelt zurück. Von Zeit zu Zeit geniesse ich diesen Regen, die aufs Dach prallenden Regentropfen und das damit zusammenhängende Nichtstun.

Dank meiner Klimaanlage habe ich auch bei grösster Hitze oder in kalten Nächten eine angenehme Temperatur im Wohnwagen.

Zuerst die Arbeit, dann das Vergnügen — Campieren ist mit Arbeit verbunden

Camping ist mit Arbeit verbunden. Diese beginnt bereits beim Eintreffen auf dem Campingplatz. Man muss sich einen geeigneten und schönen Standplatz auswählen. Ich habe bei neuen mir unbekannten Camping-Plätzen damit meine Probleme, denn ich bin müde von der Anfahrt und sehe die lauschigen Plätze nicht. Meist frage ich deswegen bereits ansässige Camper, denn diese wissen, welche Plätze schön und ohne versteckte Mängel wie Wasser-Löcher und -Rinnen bei Regen sind.

Dann muss der Wohnwagen, meiner ist 7.30 m lang und 1500 kg schwer, auf den gewählten Platz hingestellt und meistens von Hand richtig positioniert werden. Dann Stützen runter drehen und den Wohnwagen ins Lot stellen. Strom anschliessen, damit der Kühlschrank arbeiten kann. Ich richte dann meist die SAT-Antenne ein und orientiere sie nach den beiden Astra- und Eutelsat-Satelliten, und zum Schluss muss das Vorzelt aufgestellt werden. In der Praxis dauert das beschriebene Einrichten gegen 2 Tage.

Bewundernswert sind in dieser Beziehung die Holländer. Am schönsten ist es, einem Ehepaar zuzuschauen. Da passt alles und jeder Handgriff. Sie sehen auf einen Blick optimale Standplätze und stellen den Wohnwagen innert kürzester Zeit auf und legen sich 1-2 Stunde später bereits in die Sonne. Die Holländer sind perfekte Nomaden!

Und von nun an kann gewohnt und gelebt werden. Aber dasselbe wiederholt sich mit etwas grösserem Aufwand am Schluss der Ferien, wenn alles wieder abgebaut und vorallem für den nächsten Einsatz gereinigt werden muss.

Beschreibung der Hinfahrt nach Solaris

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Fahrt von Basel - Milano - Venezia - Trieste - Istrien

Die Strecke von Basel/Binningen via Luzern - Gotthard-Tunnel - Chiasso - Milano - Venedig - Triest zum Camping-Solaris kurz vor Porec ist 810 km lang und führt zumeist über Autobahnen.

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Solaris
Gotthard-Portal mit dem Teufelsstein

Die Strecke lässt sich in 3 Teile einteilen:

Der Campingplatz Solaris

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Bilder vom Camping Solaris

Der FKK-Campingplatz Solaris, welcher 12 km nördlich von Porec liegt, gehört zu den schöneren Campingplätzen Istriens. Er befindet sich auf der geräumigen Halbinsel Lanterna, nahe der netten Ortschaften Tar und Vabriga.

Der Platz ist recht groß (35 ha), gepflegt, mit vielen schattenspendenden Bäumen (Eichen, Fichten, Olivenbäumen) und für Zelte und Wohnwägen gleichermaßen geeignet. Es gibt parzellierte Standplätze (60 - 120 m²) mit Wasser und Stromanschluss, leider aber auch solche ohne Wasseranschluss. Er liegt an einem etwa 2 km langen Strandabschnitt mit den für Istrien typischen Felsen. Es gibt allerdings auch eine kleinere Kiesbucht.

Das Wasser, wie überhaupt an der ganzen kroatischen Adriaküste, ist leicht grün-gräulich, was an den vorherrschenden Kalksteinformationen am Strand liegt. Natürlicher Sand findet man nirgends. Jedoch findet man überall die groben bis spiegelglatten, schrägen Felsplatten, die meterweit ins Wasser gleiten. Zudem haben die Platzbetreiber an allzu unebenen Stellen nachgeholfen, Treppen mit Chromstahl-Geländer eingebaut und den Fels mit Beton etwas begradigt. Dies wurde aber so feinfühlig und mit vielen kleinen Steinen mosaikartig gemacht, dass es sich sehr gut dem natürlichen Aussehen des Strandes anpasst. Diese Küstenformation sorgt für ein wunderschön klares Wasser - ideal zum Schnorcheln. Am Strand befinden sich ausreichend Duschen.

Die Sanitärgebäude gehörten zu den schönsten und saubersten, die man in Istrien vorfand. Leider vergammeln einige immer mehr, weil nicht renoviert wird. Zudem stimmt die Sauberkeit nur unter der Woche, dann wenn die Wochenend-Camper Slowenen und Italiener nicht anwesend sind. Weiterhin gibt es ein Schwimmbad, einen Multifunktions-Sportplatz, Supermärkte, Restaurants und so das übliche. Sportlich gibt es Volleyball- und 6 Tennisplätze, Minigolf, Tischtennis, Fahrradverleih sowie Bootsfahrten. Das Nachtleben findet man am benachbartem Campingplatz Lanterna, der von den gleichen Betreibern geführt wird. Dieser um einiges größere Textilcampingplatz ist wohl ansonsten mit dem Solaris zu vergleichen.

Auf Solaris hat es viele Dauer-Camper vorallem aus Slowenien, Oesterreich, Deutschland und Italien, wobei die Slowenen und Italiener vorallem an den Weekends den Platz bevölkern. Auch ein paar Schweizer haben sich regelmässig auf Solaris verirrt.

Geschichten und Tips über Solaris und Istrien

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Die Halbinsel Istrien

Der kroatische Staat und sein Kampf gegen die Touristen

Ja, ihr habt recht gelesen. Es scheint in der Tat so zu sein, dass der kroatische Staat alles nur mögliche unternimmt, um den Touristen vorallem den Langzeit-Touristen den Aufenthalt zu erschweren oder zu vermiesen. Oder überlegen sich die Politiker nichts, wenn sie Gesetze erfinden? Oft sind die Erschwernisse klein und oft auch verständlich. So führten sie zwischen 2006 bis Mitte 2008 die 0‰ Alkoholgrenze ein, was zu einem totalen Einbruch in den Gastwirtschaften führte. Per 1.1.2009 wurde die Kurtaxen-Pauschale von €30, die langjährige Dauer-Camper entrichten mussten, abgeschafft. Sie zahlen nun je nach Aufenthaltsdauer bis zu €150 je Person. Am Rande eines Rechtsstaates verhielt sich hingegen Kroatien im 2006, als der kroatische Zoll in einer beispiellosen Aktion Jagd auf alle in Kroatien zur Ueberwinterung abgestellte Wohnwagen machte. Deren Besitzer wurden gezwungen, ihre Wohnwagen zu verzollen.

Bereits kursieren unter den Touristen Umgehungslösungen, denn das kroatische Gesetz ist löchrig wie ein Schweizer Käse:

Die Stärken und Schwächen des Camping Solaris

Die nachstehende Tabelle täuscht etwas, denn in der Realität weist Solaris mehr positive Merkmale aus, als Negative. Aber die Nrgativen nerven gewaltig.

Positives:
  

Sehr saubere und gepflegte Toiletten-Anlagen auch für Behinderte, solange die Slowenen und Italiener nicht auf dem Platz sind. Die hinterlassen Schmutz und schauen nicht zurück, was sie hinterlassen.

  

Neben den Putzfrauen gehören die Gärtner die Perlen von Solaris. Sie sind immer fröhlich und gut gelaunt, motiviert und interessiert. Dank ihnen ist die Anlage in schönem und sauberem Zustand.

  

WIFI und Internet: Seit dem 12. Mai 2012 ist Internet auf dem ganzen Campingplatz verfügbar!

  

Ruhiger Platz. Radio und Musik sind verpönt. Eine Ausnahme bilden leider die Camping-eigenen Betriebe wie Gärtner, die auch in der Ruhezeit Rasen mähen.

  

Sowohl auf dem parzellierten, wie auch auf dem nicht parzellierten Bereich des Campingplatzes herrschen grosszügige Platzverhältnisse von bis 120 m² je Standplatz.

 

Sportmöglichkeiten: 8 Tennisplätze mit Sandbelag, Volleyball- und Fussball-Platz, 1 Süsswasser-Schwimmbad. Minigolf-Anlage, Tischtennis, Bouleplatz.

 

Die Reception ist das Aushängeschild einer Anlage. Seit wenigen Jahren sind die Mitarbeiter der Reception sehr freundlich und zuvorkommend. Man fühlt sich willkommen und als Gast. Leider werden noch immer Reklamationen und Beschwerden von Campinggästen als persönliche Kritik aufgenommen und zumeist zurückgewiesen, und nicht an die verantworlichen Stellen und Vorgesetzte weitergeleitet.

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Solaris
Wegweiser nach Tar und Vabriga
Negatives:
  

Die Sicherheit auf Solaris wird klein gechrieben. 1-2 mal täglich fährt ein Sicherheitsmann auf einem Moped über den Platz. Er meidet jedoch die Wege zwischen den Wohnwagen und auch die Nacht. Fremde gelangen problemlos auf den Platz.

 

Die Pinien sind Flachwurzler, d.h. es besteht die Gefahr, dass sie bei Sturm umstürzen. Absterbende Aeste brechen einfach ab. Obwohl dies schon mehrfach vorgekommen ist, kam glücklicherweise noch niemand zu schaden. Es fehlt an fachmännischer Kontrolle der Bäume. Krankes Holz wird nicht ausgeschnitten.

 

Die Eichenwälder wachsen jährlich dichter zusammen. Es werden keine Bäume gefällt. Es wird immer düsterere und feuchter unter den Laubbäumen. Im Frühling lassen sich von den Eichen Raupen an fein gespunnenen Fäden nieder. Im Mai und auch Mitte Saison wird gegen diese Ungeziefer weitläufig gespritzt, wobei die Camper nicht immer vorgewarnt werden.

 

Grosse Teile des Campingplatzes sind nachts nicht beleuchtet und stockdunkel. Einzig die privaten Leuchtbänder und die Waschhäuser erhellen etwas die Umgebung. Viele Frauen trauen sich nicht, nachts bei Dunkelheit ihren Wohnwagen zu verlassen, um auf die Toilette zu gehen.

 

Anfang Mai bin ich vor meinem Wohnwagen auf der anderen Seite des Weges in einen stinkenden Hunde-Haufen gestanden.
Obwohl ich zweimal mit Hunden hier weilte, muss ich ehrlich gestehen: auf einem Platz ohne Hunde, wäre mir dies nicht passiert! Ich habe die Hundebsitzer nie ganz verstanden, aber fast alle haben eine gemeinsam Einstellung "Mein Hund stört niemanden!!!" ... auch wenn er ununterbrochen kläfft ... oder hinter dem Wohnwagen sein Häufchen macht.

Gemäss Camping-Ordnung ist die Mittagsruhe einzuhalten. Leider gilt dies aber nicht für die Gärtner des Campingplatzes, denn die beginnen regelmässig ab 12 Uhr mit ihren Rasenmähern und heulenden Benzin-Rasentrimmern rund um die Wohnwagen zu mähen. Ein Mittagsschläfchen ist nicht möglich

Sport und Freizeitvergnügen

Seit der Saison 2008 gibt es bei den Tennisplätzen einen Multifunktions-Sportplatz. Auf ihm findet Aerobic statt, aber er steht vorallem für Handball, Fussball, Volleyball und auch Basketball zur Verfügung. Schon nach kurzer Zeit wurde der Platz zum Aergernis der dortigen Camper. Die Benutzung geschieht unkontrolliert durch die Platzleitung. Die Platz-Ruhezeit über Mittag und Abends gilt hier nicht. Beim Basketball z.B. ist das "billige" Blech hinter dem Korb extrem lärmig und "scheppert" bei jeder Ballberührung. Dies haben gewisse "Sportler" entdeckt und terrorisieren die dortigen Camper. Ich campiere etwa 400 m entfernt und der Lärm stört auch mich. Die Campingleitung hat zwar anfang Saison versprochen, das billige Blech durch eine harte Platte zu ersetzen, aber es geschah nichts. Die meisten der dortigen Dauercamper sind bereits entnervt weggezogen, weil man auf keine Korrektur hoffen kann.

Habe die Bilder von unseren Tennis-Aktivitäten zum Schutze Euerer Privatspäre aus dem Internet entfernt

Tennis

Sportliche Aktivitäten gehören zu meinem Tagesablauf. Solaris kann auch als Synonym für Sport stehen. Noch vor wenigen Jahren habe ich täglich 2 Stunden Tennis, zumeist Doppel, gespielt. Zur Zeit muss ich etwas reduzieren, aber 1-2 mal je Woche liegen immer noch drin. Die Platzgebühren für die gelenkschonenden Sandplätze sind angemessen: 70 Kunar/Stunde, das sind etwa €9.50.

Inge war und ist seit über 20 Jahren meine Lieblingspartnerin im Doppel. Aber auch im Einzel kämpften wir "vergiftet" um jeden Punkt. Sobald sie als Gegnerin gegen mich antritt, ist es mein Ziel, sie zu verunsichern, indem ich mit unregelmässigen und langsamen Bällen versuche, sie "einzulullen". Oh wie schön ist es doch, wenn sie dabei richtig explodiert. (sorry Inge! Du kennst mich ja)

Berühmt, ja weltbekannt waren die grossen Tennis-Turniere von Solaris, die jeweilen um Pfingsten unter der Bezeichnung "World-Tennis-Championship" durchgeführt wurden. Das Interesse in der Tenniswelt war enorm. Wir verzeichneten Teilnehmer aus der ganzen Welt wie z.B. Rudi Hoffmann alias John McEnroe, oder Greti Vendemiati alias Martina Hingis etc

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Eisenbahn-Viadukt nach Motovun

Rennrad und Mountain-Bike

Anfang der Saison oder früh morgens wenn es noch nicht so heiss ist, bin ich oft auf meinem Rennrad (oder Mountain-Bike) anzutreffen. Es gibt fürs Rennrad nur wenige Routen, da einer der wichtigsten Strassenverbindungen, die nach Porec, nur unter Lebensgefahr befahren werden kann. Also bleiben nur Fahrten ins östliche Landesinnere übrig:

Originale und Freunde/Bekannte auf Solaris

Im Laufe der Jahre habe ich hier viele liebe Bekannte und Freunde gewonnen. Sie waren immer für mich da, wenn ich nach einer privaten und persönlichen Niederlage hier wieder aufgetaucht bin. Die wenigsten wollten wissen, was da passiert ist. Sie waren einfach wieder für mich da. Ich danke Euch allen!
(Bem: Die Reihenfolge der nachfolgenden Aufzählung ist rein zufällig. Und wenn ich jemanden vergessen haben sollte, so tut es mir leid. Es war nicht meine Absicht.)

Kroatien

4.4 Mio Einwohner bewohnen 56'538 km², was einer Fläche der beiden Bundesländer Hessen und Baden-Württemberg entspricht. 90% sin Katholiken.

Kroatien hat die schmale und lang gestreckte Form eines Hufeisens. Folglich ist kein Ort weiter als 95 km Luftlinie von einer Landes- oder Meeresgrenze entfernt. Hinzu kommt an der Adria eine stark gegliederte Küstenlinie von annähernd 1'800 km Ausdehnung. Ihr vorgelagert sind 1'185 Inseln und Inselchen, darunter nur 50 bewohnte, die die Küste um weitere 4'000 km verlängern.

Istrien

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Mohnfeld in Istrien

Istrien (Istria) nennt sich die Halbinsel unterhalb resp. südlich von Triest und ist grösstenteils kroatisch. Einzig ein kleiner Küstenstreifen mit dem Uebersee-Hafen Koper, sowie die beiden Ferienorte Portoroz und Isola sind unter slowenischer Kontrolle. Kein Ort Istriens ist weiter als 35 km vom Meer entfernt.

Auf Istrien sind viele Ortstafeln zweisprachig: Kroatisch/Slowenisch und Italienisch. z.B. Koper und Capodistria, Porec und Parenzo. Dies kommt aus der Zeit zwischen dem 1. und 2. Weltkrieg, als Istrien zu Italien gehörte. Noch heute sprechen die meisten Bewohner italienisch und die Bewohner im Grenzbereieich von 30 km verfügen aus dieser Zeit datierende spezielle Pässe und Zollfreiheiten.

Istrien war seit Jahrhunderten Zankapfel der Europäischen Politik. Herrschafts-Anspruch erhoben die Römer, die Venezianer, Habsburger, Oesterreich und die Ungaren. 1919/1920 kam Istrien mit den Inseln Cres und Losinj zu Italien und am 30. April 1943 wurde Porec durch die kommunistische Volksbefreiungsarmee des Widerstandskämpfers Josip Broz Tito von den Faschisten Italien/Deutschland befreit. 1947 gingen offiziell die noch von Italien besetzten Gebiete südlich der Mirna an Jugoslavien. Ende Juni 1991 erklärten Kroatien und Slowenien Ihre Unabhängigkeit von Jugoslavien. Es kam zum Krieg.

Ein grosser Teil von Istrien ist mit sehr fruchtbaren Rote-Erdeböden (Terra Rossa) bedeckt. Bei genügender Bewässerung können sie landwirtschaftlich sehr intensiv genutzt werde. Es wird Getreide, Obst, Gemüse, vor allem aber Wein kultiviert. Leider werden die alten bodenständigen Sorten wie der gelbe bis grünlichgelbe Malvazija und der rote Teran immer häufiger moderneren Reben geopfert. Nördlich von Porec, in der Gegend von Tar-Vabriga wird ein qualitativ hochwertiges Olivenöl erzeugt.

Kulinarisches in Istrien

Istrien als kulinarisches Paradies zu beschreiben oder es sogar mit Italien zu vergleichen, wäre masslos übertrieben. Neben unzähligen 08/15-Lokalen, die alle dasselbe anbieten, nämlich Civapcici, Fleisch- und Fischplatten, Cordon-Bleu, Schnitzel, Calamares etc, findet man doch ein paar wunderbare Feinschmecker-Lokale. Sie bieten Meeresspezialitäten, aber auch hochqualitative weisse Trüffel-Gerichte (Tartuffi) an. Die Trüffel werden ganz in der Nähe im hügeligen Hinterland des Mirna-Tales in den Eichenwäldern mit ausgebildeten Hunden gefunden.

Name:Strasse, Ort:Spezialitäten:
Restaurant Barba CizoJ.Dobrile 7, 54452 Funtana
Phone: +385'52'445'424

Beliebtes istrianisches Lokal mit Spezialitäten hoher Qualität und moderaten Preisen: Fisch- und Meeresgerichte, Fleisch etc. Tip-Top-Bedienung. Barba Cizo ist nichts für Hungrige, die mit Fleisch überfüllte Teller mögen.

Konoba PetraKapetanova stancija 3, 52450 Vrsar
Phone: +385'52-442366

Eine gelungene Mischung aus französischer und kroatischer Küche: Kaninchenschlegel, Meeresfrüchte, Fischspezialitäten, Lamm, Schneclen etc

Konoba Marino***Kemenje 96/b, Kremenje
(www.konoba-marino-kremenje.hr)

Istrische Spezialitäten von hoher Qualität. Spezialität: Beefsteak mit Trüffel oder Degustations-Menu dazu Top-Weine aus eigenem Anbau. Ausprobieren sollte man auch das Trüffel-Brot und das Trüffel-Olivenöl. Oder darf es ein süsses Trüffel-Dessert sein?

Restaurant Zigante****Livade 7, Livade (Direkt in der Ortsmitte am Kreisverkehr)

Erwähnt im Guide Gault Millau. Rustikal eingerichtetes Lokal. Es wird ambitioniert gekocht, natürlich mit Trüffeln in allen Variationen.

Restaurant Dvi Murve**Groznjanska 17, Porec

Erwähnt im Guide Gault Millau. Imposantes stattliches Steinhaus um 3 Maulbeerbäume. Die Küche bietet frische Meeresfrüchte und Fische, aber auch Wild und Lammfleisch. Mir schmeckt vor allem das Steak des Hauses mit Nudeln, Pilzen und Speck, und nicht vergessen der "Palatschinken des Hauses".

Konoba Malo SeloFratrija (Ort zwischen Buje - Portoroz)
Phone: +385-52'777'332
Wunderbare Trüffel-Spezialitäten aller Art: Pasta, Grilliertes
Taverna BastiaHauptplatz in GroznjanSie bieten ein Gedicht von Trüffel-Nudeln und Beefsteak an
Restaurant "Barba Nane" - RanchBuici 10, Porec, auf der Strasse Porec nach Pazin
(www.ranch.hr)
Wunderbare botanische Garten-Anlage. Grillspeisen, Schweinskeule, Lamm etc

Die Istrianer hätten ein ideales Klima und ideale Böden für guten Wein, aber die wenigsten verstehen etwas von Weinkultur. Der rote Tischwein ist sauer und frisst die Magenwände an. Beim Weisswein haben ich als Weinlieferant die Familie Ravalico in Nova Vas gefunden, die einen wunderbaren Chardonnay (1 liter à Sfr. 3.--) und köstlichen Muskat (0.5 Liter à Fr. 7.--) anboten. Schande über mein Haupt: den besten Rotwein zu vernünftigen Preis haben ich beim Discounter Hofer in Izola resp. Koper (Slowenien) gefunden: Es war ein Shiraz-Cabernet Wein aus Australien.

Porec

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Euphrasius Basilika

Die kroatische Stadt Porec (italien. Parenzo, lat. Parens oder Parentium) ist neben Rovinj und dem urbanen Zentrum Pula die bedeutendste Küstenstadt an der Westküste der Halbinsel Istrien und hat 17'460 Einwohner (Stand 2001). Die Stadt ist außerdem Sitz der katholischen Diözese Porec-Pula.

Porec liegt auf einer schmalen Halbinsel, die durch die vorgelagerte kleine Insel Sveti Nikola geschützt wird. Es bildet zusammen mit angrenzenden und zum Teil eingegliederten Gemeinden das größte und vom Angebot her vielfältigste Touristenzentrum Istriens. In den Sommermonaten steigt die Einwohnerzahl auf 70'000. Gemessen an der Zahl der Besucher aus aller Welt ist es sogar das bedeutendste Feriengebiet Kroatiens.

Allabendlich füllt sich das tagsüber weitgehend vom Touristenrummel verschonte Porec mit Leben. Die von Palazzi umsäumte Decumanus ist eine der schicksten Flaniermeilen Istriens mit kleinen Läden und zahlreichen Eisdielen. In den links und rechts abbiegenden Gässchen findet man gemütliche Restaurants und Cafe-Bars.

Euphrasius-Basilika

Die dreischiffige Euphrasius-Basilika mit ihren drei Apsiden ist sicherlich das Prunkstück von Porec und eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten ganz Istriens. 543 - 553 n. Chr. mit Marmor aus dem am Marmarameer gelegenen Steinbruch Prokonesos durch Bischof Euphrasius erbaut, den man als Mosaikbild mit dem Modell der Kirche auf dem Arm in der mittleren Apsis betrachten kann. Ihre prächtigen byzantinischen Mosaiken und Verzierungen - vergleichbar mit jenen von Ravenna - werden nicht nur Kirchenliebhaber in Ihren Bann ziehen. Sie ist zumindest in Kroatien das wichtigste Bauwerk byzantinischer Sakralbaukunst. Die UNESCO ernante die Euphrasius-Basilika 1997 zum UNESCO-Welterbe.

Der dreischiffige Innenraum der Euphrasius-Basilika wird durch Marmorsäulen mit verzierten Kapitellen und verbundenen verzierten Bögen gegliedert. Die Wandmosaike wurden hauptsächlich von Fachleuten aus Konstantinopel gefertigt, während sich der Bischof bei der Herstellung der nicht so anspruchvollen Bodenmosaike auf die heimischen Meister beschränkte. Den Altarüberbau (Ziborium) ließ der Bischof Otto (Oton) von Porec im Jahre 1277 harmonisch ergänzen. Diese Mosaikarbeit sollen Künstler aus Ravenna geschaffen haben. Das Mosaik zeigt den auf einer Weltkugel sitzenden Christus mit seinen 12 Aposteln. Von links nach rechts werden die Apostel Simon, Thomas, Bartholomäus, Jacobus, Andreas und Petrus links von Christus dargestellt und auf seiner rechten Seite folgen dann Paulus, Johannes, Filippus, Matthäus, Jacobus Alf. und Judas.

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Viznjan

Märkte in Viznjan und Pazin

Ueber Viznjan, dem kleinen Städtchen mit Auffahrt auf die neuen Schnellstrasse Pula - Buje, findet man im Internet wenige oder gar keine Informationen, Dabei ist es für mich die Drehscheibe beim Radfahren. Zudem findet dort beim Friedhof jeden letzten Donnerstag im Monat ein echter Bauernmarkt statt. Es werden lebendige Tiere (Hühner, Schweine etc) aber auch Saatgut, Kartoffeln, "alte" Kleider, Landwirtschafts-Geräte etc angeboten.

Der Paziner Markt im gleichnamigen Pazin ist der größte traditionelle monatliche Markt in Istrien. Er findet immer am 1. Dienstag des Monats statt. Hier wird alles zum täglichen Gebrauch angeboten: Kleider, Lebensmittel, Schuhe, Schmuck etc.

 

Motovun

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Blick auf den Hauptplatz

Motovun (italienisch ehemals "Montona") soll das schönste mittelalterliche Städtchen Istriens sein. (Bem: mir gefällt Groznjan besser). Auf einer Bergkuppe (312m) gelegen, ist der Ort schon von weitem sichtbar. Hier ging die bauliche Entwicklung des Ortes von der Bergkuppe den Hang hinab. Im 13. bis 17. Jahrhundert wurde Motovun von den Venezianern zum Schutz der Handelswege im Mirna-Tal errichtet.

Motovun ist zur Gänze von einem inneren und äußeren Befestigungssystem mit einzelnen Wehrtürmen und Stadttoren umgeben. Der große Hauptplatz wird von einem zinnengekrönten Wehrturm aus dem 13. Jahrhundert bewacht.

In der Folge des 2. Weltkriegs wurde die - überwiegend italienische - Bevölkerung fast zur Gänze vertrieben (bzw. teilweise ermordet) und dadurch wurde Motovun zunächst zur Geisterstadt.

Unterhalb von Motovun, rechts des Flusses Mirna, erstreckt sich der periodisch überschwemmte Motovuner Eichenwald, eine der bekanntesten Fundstellen der begehrten Weißen Trüffel (Tuber magnatum) in Istrien.

Groznjan

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Idyll in Groznjan

1992 besuchte ich das erste Mal Groznjan und erlebte dabei eine neue Welt. Als ich durch das Tor der mittelalterlichen Schutzmauer trat, fühlte ich mich wie im Himmel auf Erden. Musik schwebte über dem kleinen Dorf. Aus den meisten Häusern erklangen Klavier-, Geigen- und Flöten-Klänge und erfüllten die mit farbenprächtigen Blumen geschmückten Häuser und verwinkelten Gässchen mit Leben. Und vor mir spazierten fröhliche Blockflöte spielende Kinder daher.

Groznjan liegt 288 m über dem Meeresspiegel oberhalb des Mirna-Tales. In geschichtlichen Aufzeichnungen wird Groznjan das erste Mal um 1100 als Besitztum der Aquilea Patriarchen erwähnt. 1394 wurde es zum Sitz der venezianischen Besitztümer in Istrien.

Ca. 190 Einwohner zählt heute das kleine mittelalterliche Dorf. Sehenswert, gleich hinter dem Ortstor, sind die alte Stadtloggia (1587) aus der Renaissance, die Pfarrkirche Maria und Vitus aus dem Jahre 1770.

Der Tourismus entwickelte sich seit 1965. Groznjan, einst dem Verfall preisgegeben, entwickelte sich zu einer Künstlerkolonie. In den verlassenen Häusern entstanden Künstler-Ateliers und -Galerien. Groznjan ist heute ein ansehnliches Örtchen geworden.

Vornehmlich von Juni bis August versammeln sich in Groznjan junge und erfahrene Musiker aus aller Welt. Im Ort finden jedes Jahr Kurse, Musiktage, Workshops für einzelne Instrumente (Violine, Violoncello, Viola, Klavier, Orgel u.a.) und Jazzkonzerte mit Künstlern aus vielen Ländern -- auch aus Übersee -- statt.

Von Groznjan hat man einen Blick auf Motovun, die Ucka und ins weite Mirnatal. Am Fuße von Groznjan, am Fluss Mirna, befindet sich der ehemalige Hafen Bastia. Bis zu dieser Stelle war die Mirna einst schiffbar. Hier an dieser Stelle befindet sich die kleine Kirche der Muttergottes aus dem 15. Jahrhundert.

Für Feinschmecker sehr zu empfehlen ist die Konoba/Taverna Bastia direkt auf dem Hauptplatz: Trüffelspeisen, urwüchsiges Ambiente; Inh.: "Bruno" Tel. +385 52 776370

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Hafen und Blick auf Euphemia-Kirche

Rovinj

Die "Adriaperle" mit ihrem einzigartigen Charme und den bildschönen Hafenansichten ist die entzückendste Stadt Istriens. Wie eine Perle tront sie am Meer. Enge verwinkelte, zum Teil überwölbte Gässchen führen vom Meeresspiegel hoch bis zur alles überragenden romanischen Dreifaltigkeitskirche der heiligen Euphemia. Das grösste Barockbauwerk Istriens wurde im 18. Jahrhundert von venezianischen Baumeistern geschaffen. Ihr 61 m hoher Glockenturm, der höchste in ganz Istrien, bietet eine herrliche Aussicht und ist dem von San Marco in Venedig nachempfunden..

Dvigrad

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Stadttor in Dvigrad

Nur wenige Kilometer am Ende des Limfjords westlich von Kanfanar befinden sich die sehenswerten Überreste des mittelalterlichen Dvigrad. Die Stadt ist ziemlich gut erhalten, weil sie in den Kriegen, die in Istrien immer wieder wüteten, nicht zerstört oder verwüstet wurde, sondern einfach, weil die Einwohner Dvigrad verlassen haben. Die Stadt besass einst alles, was eine Stadt brauchte: Strassen, Marktplätze, Kirchen, Wachtürme und drei Mauerreihen.

Mitte 17. Jh. wüteten in Istrien Pest und Malaria, auch in Dvigrad. Nur ein Zehntel der Bewohner überlebte in Dvigrad. Im Jahre 1631 wurde die Stadt von etwa 700 Einwohnern verlassen. Die letzten 3 Familien verliessen Dvigrad im Jahre 1714.

Noch immer existiert das Stadttor, aber auch zwei Ringe von Stadtmauern. Man sieht noch gut erhaltene Wehrtürme und ein grossere Teil der 200 Häuser. Die Basilika der heiligen Sophie war eine frühchristliche dreischiffige Kirche, die über der Stadt herrschte und auf einem Fels gebaut wurde. Sie stürzte Anfang des 19. Jhs. ein.

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Römisches Theater in Pula

Jahrhundertelang war die Stadt den Schlangen, Sträuchern, Efeu und dem Zahn der Zeit überlassen. Seit 1997 wird die Ruinenstadt saniert. Als ich im Mai 2007 dort war, arbeiteten 5 Mauer an einem Seitenschiff der Basilika. Die Sanierung macht grosse Fortschritte. Dvigrad ist eine Reise wert.

Unterhalb der Ruinenstadt befindet sich eine kleine Kapelle mit dem zugehörigen wunderschönen Friedhof.

Pula

Die älteste Stadt an der Ostadria, mit 82'000 Einwohnern die eigentliche Metropole ist 3'000 Jahre alt. Heute ist Pula eine grosse Industriestadt mit Werft, Bürogebäuden und Spitätern. Das monumentale und sehr gut erhaltene Amphitheater ist immer eine Reise wert. Es ist ein hervorragend erhaltenes Meisterwerk römischer Baukunst und ist die sechstgrösste Arena der Welt. Allsommerlich verwandelt sich heute die Arena in eine einzigartige Freilichtbühne. Im Juli 2004 erlebte ich dort das Abschiedskonzert von Luciano Paverotti.

Slowenien

Slowenien ist das nördlichste Nachbarland Kroatiens. Von Istrien aus ist man in einer halben Stunde in Slowenien und in 2 Stunden in Ljubljana, der Hauptstadt Sloweniens. Slowenien ist immer eine Reise wert, denn es bietet viele wunderbare Sehenswürdigkeiten. Es grenzt an die 4 Nachbarländer Italien, Kroatien, Ungarn und Oesterreich. Slowenien hat 2 Mio Einwohner, die auf einer Fläche von 20'273 km², entsprechend der Fläche des Bundeslandes Hessen, wohnen. 58% sindddd Katholiken. Höchster Berg ist der Triglav mit 2864 m in den Julischen Alpen.

Ueber die Bewohner Sloweniens kann man als West-Europäer geteilter Meinung sein. Ich erlebe sie auf dem Campingplatz, wie bereits weiter oben erwähnt, als Volk mit 2 Gesichtern: einesteils sehr sympathisch, freundlich und fleissig, dann aber auch unsauber, egoistisch und viel Wert auf Aeusserlichkeiten (Auto etc) setzend. Es muss aber herausgestrichen werden, dass sie in kurzer Zeit seit der Unabhängigkeit im 1991 eine funktionierende Demokratie aufgebaut haben und sich zum Musterknaben in der EU gemacht haben, zu der sie seit 2004 angehören.

Ljubljana - Altstadt

Grotte von Postojna

Mit einem Zug wird man in die Unterwelt der grössten und meistbesuchten Karstgrotte in Europa entführt, zum Konzertsaal, dem weissen Schneesaal und zum schimmernden Stalagmiten Brillant. Es ist empfehlenswert, für den Besuch der Grotte sich warm anzuziehen, denn es herrschen hier ständige Temperaturen um 8 °C.

Bled

Bled ist die touristische Perle von Slowenien. Bled ist weltbekannt durch die internationalen Ruderwettkämpfe und seine wunderbare Landschaft. Mitten im Bleder See befindet sich die einzige slowenische Insel und über dem See thront auf einem steilen Felsen die älteste slowenische Burg.

Situla von Vace und GEOSS

Die Situla aus Vace, ist ein Krug und eines der besten Fundstücke aus der vorgeschichtlichen Bronzezeit. Sie ist auf der gesamten Oberfläche mit eingeklopften Bildern aus dem damaligen Leben versehen. In der Nähe befindet sich ein Denkmal, das den geometrischen Mittelpunkt Sloweniens (GEOSS) markiert.

 

 

Mail an Max Lehmann
Schafmattweg 13, CH-4102 Binningen
Weitere Infos in "Kroatien-Reisende berichten über ihren Urlaub"
(http://www.dodo.com)
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