Schlagwort: Tiere

26./27. Sept: Abstimmungen: Ohrfeige für die SVP-Populisten

Ungefähr alle 3 Monate werden wir Schweizer an die Urne gerufen. An diesem Wochenende standen 5 Eidgenössische und einige kantonale Vorlagen zur Abstimmung. Ich habe bereits vor 1 Woche schriftlich abgestimmt.

Es wurde ein grosser Tag für die Schweizer Demokratie. Die Stimmbeteiligung von rund 58% war für Schweizer Verhältnisse sehr hoch. Ueber folgende Vorlagen haben wir abgestimmt:

Für eine massvolle Zuwanderung („Begrenzungsinitiative“):

Mit der Begrenzungsinitiative der populistischen SVP soll die Zuwanderung für die Schweiz eigenständig geregelt und die Personenfreizügigkeit mit den Ländern der EU und der europäischen Freihandelszone EFTA neu verhandelt werden. Mit dieser Abstimmung spielte die SVP ein böses und verstecktes Spiel mit den bilateralen Verträgen mit der EU.… und dem schweizerischen Wohlstand.

Falls wir Schweizer diese Initiative angenommen hätten, hätten wir praktisch alle Verträge mit der EU gekündigt, was für die Wirtschaft eine Katastrophe gewesen wäre. Dies ist jedoch das klare politische Ziel der SVP, nämlich der Austritt der Schweiz aus der EU-Verträgen wie auch Schengen etc . Meiner Meinung nach ist die SVP eine „Anti-Schweiz-Partei“. Sie will alle Brücken zur EU abbrechen.

Ergebnis: Das Schweizer Volk lehnt die Initiative der SVP klar und eindeutig mit 62% ab. Damit haben wir die Bilateralen Verträgen mit der EU bestätigt.

Es war ein Rohrkrepierer der SVP. Der SVP gehen mittlerweilen die Themen aus. Es könnte sein, dass das Schweizer Volk die Führungsriege bestehend aus der Zürcher SVP nicht mögen. Deren Art, wie sie gegen „Andersgläubige“ politisieren, ist wirklich abstossend. Das Schweizer Volk ist SVP-müde!

Bemerkung zu meiner Antipathie gegenüber der SVP: Politisch stehe ich dem „Freisinn“ (FDP) nahe. Viele der SVP-Initiativen sind auch für mich akzeptierbar. Jedoch ihr konservatives Gedankengut, ihre despektierliche Kommunikation mit Andersdenkenden, ihre Agressionen gegen die EU, ihr Politisieren als „Nein-Partei“ sind für mich nicht annehmbar und lehne ich ab.

Bundesbeschluss über die Beschaffung neuer Kampfflugzeuge:

Unsere F/A-18 Kampfflugzeuge sind in die Jahre gekommen und müssen in rund 10 Jahren ausser Betrieb genommen werden. Regierung und Parlament wollen deshalb bis 2030 neue Kampfflugzeuge beschaffen. Dafür sind höchstens 6 Milliarden Franken vorgesehen. Weil gegen diese Vorlage das Referendum durch die „Gruppe für eine Schweiz ohne Armee“, durch die SP und die Grünen ergriffen wurde, musste das Schweizer Volk über diese 6 Milliarden für die Beschaffung neuer Kampfflugzeuge entscheiden.

Entscheid: Es war eine Zitterpartie bis das Schweizer Volk mit 8’500 Stimmen Unterschied und 50.1% der „Beschaffung eines Kampfflugzeuges“ im Rahmen von 6 Mia SFr. zustimmte.

Es war wohl kein Votum gegen die Armee, es scheint eher, dass viele Schweizer Stimmberechtigte meinen, dass man in der Corona-Zeit dieses Geld besser verwenden könnte. Zudem hat eine der Evaluations-Varianten eines amerikanischen Kampfjets dem Vorhaben massiv geschadet. Das Schweizer Volk hat kein Vertrauen mehr zu den Amerikanern.

Änderung des Jagdgesetzes:

Das eidgenössische Jagdgesetz legt fest, welche Wildtiere geschützt sind, welche Wildtierarten gejagt werden dürfen und wann die Jagd erlaubt ist und wann nicht. Dieses Gesetz musste wegen der massiv angestiegenen Wolfs-Population angepasst werden. Es regelt deren Abschuss, die Vergütung der Bauern bei Schäden durch den Wolf etc.

Entscheid: Das Schweizer Volk lehnt mit 52% das neue Jagdgesetz ab

Änderung des Bundesgesetzes über die direkte Bundessteuer „Kinderabzüge“:

Die bereits bestehenden Kinderabzüge und neue Abzüge durch Fremdbetreuung sollen geregelt werden.

Entscheidung: Das Schweizer Volk lehnte diese Vorlage mit 63% eindeutig ab. Man will dies nicht, weil von diesen Aenderungen vorallem die Reichen profitieren würden.

Änderung des Erwerbsersatzgesetzes „Für einen Vaterschaftsurlaub“:

Es geht um die Einführung eines zweiwöchigen Vaterschaftsurlaubs bei 80% des Gehaltes resp. max. Fr. 198.-/Tag. Dieser gilt zusätzlich zum bereits existierenden 14-wöchigen Mutterschaftsurlaubs.

Entscheidung: Das Schweizer Volk befürwortete mit 60% den 2-wöchigen Vaterschaftsurlaub

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Di, 8. Sept. 2020: Fotowalk durch den „Basler Zolli“

„Fotowalk“ nenne ich Foto-Exkursionen mit meiner grossen Canon-Spiegelreflex-Kamera, um möglichst gute, schöne, einmalige, pfiffige Fotos zu schiessen.

Am Dienstag-Morgen um 08:30 Uhr startete ich mit Nina Osterwalder aus dem St. Gallischen am Zolli-Eingang Dorenbach. Nina Osterwalder ist eine begeisterte Fotografin mit grosser Fertigkeit und Kreativität. Ihre Home-page „https://www.ninaosterwalder.ch“ ist sehens- und empfehlenswert. Und um etwa 13:30 beendeten wir unseren Fotowalk bei den Giraffen.

8. Sept. 2020: Fotowalk mit Nina Osterwalder im Zolli Basel:

Das Wetter war gut, etwas zu schön, denn kein Wölkchen verschönerte den Himmel. Nach Bearbeitung der Fotos auf dem PC konnten wir beide zufrieden sein. Wir hatten eine glückliche Hand und wunderschöne Einzelstücke, wie z.B. die Fotos mit der „Gorilla-Mutter und ihrem Jungen„, sowie der „Kanguruh-Mutter mit ihrem Jungen in der Bauchtasche

Durch anklicken auf das Foto „Graureiher“ gelangst Du direkt auf die Foto-Galerie Basel

In meiner „Foto-Galerie Basel“ und der Seite „Basler Zolli“ könnt ihr die besten Bilder anschauen! Durch anklicken auf dem Bild rechts „Graureiher“ gelangt ihr direkt auf die Foto-Galerie Basel

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12. Sept. 2019: Photo Walk im Basler Zolli

Es ist bereits Tradition, dass ich mich mit meinem Freund Peter zu einem Foto-Spaziergang treffe, um eine bestimmte Gegend mit unseren Foto-Apparaten zu dokumentieren. Diesmal stand das Thema „Basler Zolli“ auf dem Programm.

Der Zoo Basel ist der zoologische Garten in Basel. Die Basler nennen ihn liebevoll „Basler Zolli„. Er befindet sich im Stadtquartier Basel-Bachletten am Fluss Birsig. Er wurde 1874 eröffnet und ist somit der älteste Zoo der Schweiz. Mit 6’600 Tieren in 513 Arten (Stand 31. 12. 2018) verfügt er über einen grossen Tierbestand.

auch grössere Tiere habe ich entdeckt !

Nach ungefähr 30 Jahren war ich erstmals wieder im Basler Zolli. Ich war beeindruckt, was die Verantwortlichen in dieser Zeit geschaffen haben. Moderne, naturnahe Anlagen, in denen es den Tieren bestimmt gefällt. Beeindruckt haben mich die Beschäftigungs-Therapien für die Affen und Elefanten. Leckereien und Futter gab es nur nach eigener, getaner Arbeit und Geschicklichkeit. Die Elefanten mussten diese z.B. in den unzähligen Löchern im Gehege und den künstlichen Landschaften suchen, während die Affen die Aepfel und Rübli mit Aesten aus raffinierten durchsichtigen Behältern herausklauben mussten.

Wie gewohnt habe ich meine besten Bilder in einem Foto-Bericht mit entsprechenden Kommentaren in meinem Blog veröffentlich. Durch anklicken auf eines dieser Bilder gelangst zum „Foto-Walk durch den Basler Zolli„.

Dieses Zwillings-Paar ist eine zoologische Sensation. Mehr darüber in meinem Bericht

Eine der grössten Sensationen entdeckte ich bei den Zebras: ein siamesisches Zebra-Pärchen. Mehr darüber in meinem Foto-Bericht

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Solaris für meine Augen und Sinnen

Auf Solaris fühle ich mich wohl. Hier lebe ich inmitten der Natur und geniesse mein wunderbares Leben. Immer wieder entdecke ich neue Natur-Schönheiten.

Meine Petunien

Seit Jahren gehört es zu meinem Image, 2 schöne Petunien vor meinem Sonnensegel aufzuhängen.

Istrien Solaris Blumen Flora Petunia

Falter und Schmetterlinge

Wunderbare Geschöpfe fliegen herum. Leider gibt es keine farbenfrohen Schmetterlinge, wie ich sie aus Thailand kenne. Aber ich bin bereits mit wenigem zufrieden.

Istrien Solaris Falter

Wenige Minuten nach dem Sonnenaufgang sah ich diesen Falter aussen am Wohnwagen-Fenster kleben. Ein Wunderwerk der Natur.

Istrien SolarisSchmetterling

Schmetterling

 

Kohlmeisen

Sie brüten nicht mehr in meinem Olivenbaum. Eine Zornnatter hat sie gefressen. Aber ich erinnere mich gerne an sie:

Camping Solarsi Olivenbaum Kohlmeis

 

Solaris: Junge Meisen

Schlangen

Sie leben auch auf den Olivenbäumen und können einem schön erschrecken. Ich bin immer wieder erstaunt, wie schnell sie sich fortbewegen können

Camping Solaris in Istrien Zornnatter

Die Panzerechse habe ich an einem Abend vor meinem Wohnwagen entdeckt. Zuerst versuchte sie zu entfliehen, stellte sich aber schnell tot und machte keine Bewegung mehr. Dadurch konnte ich sie fotografieren. Ich musste sie mit einem Besen wegwischen

Solaris: Panzerschleiche

Die „Panzerschleiche“ ist eine bis 1.4 m grosse Echsenart

 

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Rückblick auf 6 Wochen Solaris: Hitzefahrt durch Istrien – Ohrengrübler – Feinschmeckereien etc

Gestern Fraitag-Abend rief mich René, ein thailändischer Freund aus dem Piemont, via Skype an und fragte, ob bei mir alles in Ordnung sei? Ich hätte seit langem nichts mehr ins Tagebuch geschrieben.

„Auf dr Alp, da gibts koa Sünd“

In der Tat war ich anderweitig beschäftigt. Nach meinem Hexenschuss vor ein paar Wochen plante ich an meinem Projekt „mobiles Vorzelt“. Ich schrieb intensiv an meiner Autobiografie, denn hier auf Solaris ist wenig weltbewegendes passiert, wenn man davon absieht, dass der benachbarte Oliven-Bauer in Sichtweite einen übel stinkenden Misthaufen mit Schafsmist aufgebaut hat. Kein Schweinestall, wie manche vermuteten. Die abendlichen Düfte und die damit zusammenhängenden Fliegen haben manchen von uns beschäftigt. Wir fühlten uns wie auf einer Alp..

Radausfahrt via Motovun – Livade – Oprtalj – Buje und zurück

Es war Freitag, 5. Juni. Unser dritter diesjähriger Sommertag mit Temperaturen um und höher 30ºC. Wir wollten nur eine kleine Ausfahrt machen und die Parenzana Strecke zwischen Kastelir und Porec auskundschaften. Dabei landeten wir jedoch in der Nähe von Viznjan und fanden die Fortsetzung der alten Eisenbahnlinie nicht mehr. Wir entschieden uns darauf, eine grosse Runde über Motovun und weiter den steilen 5km-Anstieg von Livade nach Oprtalj auf der anderen Seite des Mirna-Tales zu fahren.

Wir, d.h. Martina, Klaus und ich haben dieses Abenteuer überlebt. 79 km mit 1250 m Höhendifferenz und dies bei stechender Hitze lauteten die nackten Zahlen. Bereits der steile Livade-Anstieg mit durchschnittlich 10%-Steigung verlangte mir viel ab. Einmal musste ich sogar absteigen, weil mein Kopf nicht mehr wollte. Es war wirklich ein Abenteuer. Es war nicht die Distanz, sondern die ungewohnte Hitze und die Höhendifferenzen, die uns zu schaffen machte. Nach etwas mehr als 4 Stunden langten wir in Solaris wieder an. Müde, aber zufrieden und glücklich. Ich legte mich unter meinen Olivenbaum und schlief wie gewohnt meinen Schönheitsschlaf, diesmal aber 3 Stunden.

Unsere Radstrecke: Camping Solaris - Viznjan - Motovun - Livade - Oprtalj - Buje - Novigrad - Solaris

Unsere Radstrecke: Camping Solaris – Viznjan – Motovun – Livade – Oprtalj – Buje – Novigrad – Solaris (Strava Tracking)

Ist die jährliche Ohrengrübler-Plage bereits vorbei?

Wer kennt sie nicht, die kleinen niedlichen Tierchen, die beim ersten Morgen-Kaffee als leckere Beigabe aus der Kaffemaschine herausgespühlt werden.. … die aber auch als Familie in meinen Schuhen wohnen, in die ich schlüpfen will … oder aus dem Brotsack rauskrabbeln…. Nachts sind die nicht zu übersehen, denn sie lieben die Dunkelheit und Feuchtigkeit. Im Moment hat es nur noch vereinzelte.

Ich kann Euch beruhigen: Die Ohrwürmer sind für uns Menschen absolurt ungefährlich, obwohl sie recht gut beissen können. Habt ihr gewusst, dass diese Insekten zu den Fluginsekten gehören. Einige der Arten verfügen nämlich noch über Flügel und können auch fliegen. bei den meisten sind deren Flügel aber verkümmert.

Unglaublich: Das Niveau gewisser Camper

Den ursprünglichen Original Beitrag über einen Streit zwischen Campern habe ich aus eigenem Antrieb gelöscht, denn es ist nicht meine Aufgabe, andere zu kritisieren. Es liegt mir aber am Herzen, dass man sich bei Unstimmigkeiten anständig verhält und mit einander spricht. Ich lehne auch das Intigrieren, das gegenseitige Ausspielen und Aufstacheln hinter dem Rücken Betroffener ab.

 

Solaris Essen bei Martina und Klaus: Max mit Kardinalschnitte

Notverpflegung – frittierte Heuschrecken

An keinem der Tage, die ich hier vebrachte, musste ich Not leiden. Entweder grillierte ich etwas feines auf meinem Grill, oder ich ass auswärts in der „Galeria“ oder ich wurde von lieben Nachbarn und Freunden eingeladen.

  • Bei Kerstin und ihrem Udo genoss ich den besten Calamares-Salat, der mir je vorgesetzt wurden. Er soll in 40-50 m Tiefe gelebt haben. Nicht der Udo, sondern der Tintenfisch. Ein einmaliger Traum. Auch nicht der Udo, sondern der Calamares-Salat!
  • Der Martina und dem Klaus lasse ich bei unseren Rad-Ausfahrten immer den Vortritt. Vorallem, wenn es bergauf geht. Als Gegenleistung werde ich von den beiden kulinarisch verwöhnt. Gestern mit Hacktäschli und zum Dessert einer doppelten Kardinalsschnitte (etwa 6 cm dick). Reine Bestechung und Korruption!
  • Es ist modern, Veganer zu sein. Als Veganer wird man bewundert. Bereits zweimal ging ich meinem zeitweiligen Hobby als Veganer nach. Veganer meiden tierische Produkte. Die Konoba „Malo Selo“ in Fratrja (Buje) bietet solche leckeren Gerichte an. Mit viel Liebe bereiten sie „Ravioli mit Trüffel“ an, meine Veganer-Leibspeise.
    ⇒ Nur ein kleiner Hinweis:  Ich bin beileibe kein Veganer. Gott behüte mich! Aber für Trüffel werde ich kurzzeitig auch Veganer
  • Ein paar Wochen zuvor wurde ich im „Petra“ in Vsar mit Hasenschlegel und im „Barba Cizo“ in Funtana mit Muscheln und anderen Meeresfrüchten verwöhnt. Istrien bietet nicht nur  08/15-Gaststätten, sondern auch Feinschmecker-Lokale an.

Max im Malo Selo: Trüffel Ravioli

Das Wetter wird draussen abgehalten

Dieser Allgemeinplatz gilt auch hier in Istrien. Die Wetterlage ging auf und ab. Wir hatten zwar keine Stürme, aber immer wieder ein paar Stunden Regen und vorallem kühlen Wind, mehrheitlich jedoch Sonnenschein. Seit wenigen Tagen hat es gebessert. Man kann auch abends nach dem Sonnenuntergang draussen sitzen bleiben, ohne sich den Winterpulli überziehen zu müssen.

Beim Radfahren in den vergangenen Wochen litt ich immer wieder darunter, dass ein kühler Wind ging. Ich musste mir ein  Unterleibchen mit Windstopper unter mein Velo-Leibchen anziehen. Ich bin eben immer noch die thailändische Wärme gewohnt und mag es warm. Mein Körper schwitzt gerne. Seit Anfang Juni wurde es bedeutend wärmer, auch nachts

Mein autobiografischer Bestseller

Hohe Ziele soll man sich setzen. Vielleicht geht es mir wie den meisten Künstlern. Sie werden erst nach ihrem Tode berühmt. Daran bin ich aber bei weitem nicht interessiert.

Vielleicht habt ihr es bereits bemerkt. Meine Bücher und Blog-Beiträge veröffentliche ich unter dem Pseudonym „Basler Max“. Nicht zu verwechseln mit dem „Mario Basler“, seines Zeichens deutscher Fussballer. Wenn ihr im Google nach „Basler Max“ sucht, werdet ihr unzählige Einträge finden.

In der Zwischenzeit weiss ich auch, warum ich in der Google-Suche so weit oben erscheine: Meine Sex-Beiträge! Sucht mal mit den Begriffen  „Basler Max Sex„. Ihr werdet staunen! …lach lach lach

Fast täglich kratze ich während einiger Stunden meine Erinnerungen zusammen und schreibe diese in mein Notebook. Einzelne meiner Freunde auf dem Campingplatz beobachten dies mit Argwohn und haben mich im Verdacht, ich würde über sie schreiben. Ich kann aber alle beruhigen. Ich schreibe keine Thriller und noch weniger intime Enthüllungen über die Sünden auf dem Campingplatz.

Die Kapitel über meine „Krankheiten“ habe ich abgeschlossen. Ich hoffe, dass in Zukunft nichts neues dazu kommt. Nun arbeite ich an dem Abschnitt über meine „Karriere als Camper„. Begonnen hat diese als 18-Jähriger und enden wird sie gemäss meiner Lebensplanung erst in der Zukunft …. lach!

 

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29. Mai – 8. Juni: Auffahrt – Pfingsten – Saison-Beginn – Gefährliche Fahrt mit dem Rennrad

Es ist Pfingsten. Die bisherige Ruhe ist vorbei. Wahrscheinlich auch die sauberen Toiletten, denn Bremsspuren sowie Zigaretten-Stummel werden uns ärgern. Aber es kommen oder kamen auch viele gute und angenehme Freunde. Nur ein paar „Bekannte“ möchte ich erwähnen:

  • Rudi und Eva aus München, bekannt aus „Jugend forscht“.
  • Der Uli samt Manuela aus A (=Augsburg), bekannt als Nichte von Rudi und Eva.
  • Dagmar und Harald, bekannt als Braunschweig-Fans.
  • Der Hendrik mit Irmi und Familie, bekannt als HNO-Arzt.
  • Jean und Gabi aus Villingen-Schwenningen
  • es hätte nicht sein müssen, er hätte zu Hause bleiben können: Der kleine glatzige Nürnberger, der bekannt ist als Komplexhaufen, der einfach nicht grüssen will, als  ….  und…. (das darf ich nicht schreiben!)

Der echte Sommer ist eingetroffen. Gestern am Samstag-Abend (7. Juni) sassen wir erstmals ohne Pullover bis spät in die Nacht bei den Italienern, wo es Cozze (Muscheln) gab. Wenn man bedenkt, dass wir noch vor zwei Wochen am selben Ort unter den Eichenbäumen vor Kälte geschlottert haben.

Seit einer Woche leuchtet die Strassen-Beleuchtung hoch oben auf dem Weg von den Einkaufs-Bungalows durch den Wald bis zu den Tennisplätzen. Endlich ein wenig Schutz gegen ungeliebte Nacht-Menschen. ….Nur einer freut sich nicht! Dem leuchtet es in seinen Wohnwagen!

Auch die zweite Party der Jugendlichen in Lanterna am Wochenende zum 1. Juni ging problemlos über die Bühne. Auch tagsüber war die Tecno-Musik akzeptierbar, manchmal sogar recht melodiös. Nachts war die Lautstärke moderat und nicht störend. Ein grosser Dank an Valamar!

29. Mai: Ausfahrt am Auffahrtstag mit meinem Rennrad

Es war mein Glückstag, denn 4 resp. 6-mal habe ich auf meiner 78 km langen Ausfahrt überlebt. Von Solaris ging es via Novigrad und Buje nach Savudrija und Umag zurück der Küste entlang. 2 einheimische Lastwagen und 4 österreiche Autos resp. Camper haben mich um ein Haar gerammt. Nur wenige Zentimer haben dabei gefehlt. Es waren nicht die „berüchtigten“ Kroaten, die mich in Gefahr brachten, sondern Oesterreicher.  Einer aus Wien, ein zweiter aus dem Bezirk HE (Hermagor), dann einer aus VB (Vöcklabruck) und der Salzburger Campingcar mit dem Kennzeichen „SL-125-ML

Ein paar Tage später hatte ich ähnliche Erlebnisse, aber mit istrianischen Autofahrern. Auf grösseren Strassen ist das Fahren mit Fahrrädern kriminell.

Blaue Holzbiene auf meinen Blumen

 Blaue Holzbiene

Wie eine schwarze Hummel sah das Insekt aus, das an meinen Blumen Honig sammelte. Aber der Körper war zu wenig pelzig. So fand ich im Internet die Lösung: Es handelte sich hier um eine „blaue Holzbiene“. Holzbienen erreichen eine Körperlänge von 14 bis 28 Millimetern. Sie sind anhand ihres hummelartigen Körpers und der meist schwarzen Behaarung sowie den schwarz-blauen Flügeln gut von anderen Bienengattungen zu unterscheiden.

 

 

 

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11. Mai 2014: Das Vogel-Leben eines Kohlmeisenpärchens

Camping Solaris  brütende Meisen: FeuerwehrschrankDer Münchner-Gerhard sieht alles, auch nistende Meisen im Feuerwehrschrank des Waschhaus 10 bei der Olivenbaum-Wiese auf dem Campingplatz Solaris. In der Tat können wir alljährlich auf Solaris nistende Meisen beobachten und verfolgen. Es sind Kohlmeisen erkennbar an den schwefel- und zitronengelben Brust- und Bauchseiten

Ihr Fortpflanzungsprozess beginnt beim „….“. Wie sagt man dem bei den Vögeln? Und geht dann weiter zur  Wohnungssuche. Die Vogelpärchen suchen sich einen geeigneten Nistplatz, meist den vom letzten Jahr. Es sei denn, beim vorigen Mal wurde ihr Nest von einem Nesträuber wie einem Eichelhäher oder Schlange geplündert. Nie mehr werden sie diesen Platz wieder benutzen.

Dann wird das Nest mit trockenen Grashalmen und Moos ausgepolstert. 6-12 Eier legen sie in ihr Nest. Nach 12-15 Tagen Brutdauer schlüpfen sie aus. Nun beginnt die Futtersuche für die jungen Vögel. Unermüdlich fliegen die beiden Alten, um Raupen und Insekten herbeizuschaffen. Schon bald hört man das Gezwitscher der Kleinen, wenn das Weibchen oder Männchen Futter bringt und verteilt.

Nach weiteren 16-22 Tagen ist die Nestlingszeit vorbei. Die Jungen sind flügge und wagen sich an ihren ersten noch zaghaften Flug. Einmal habe ich dabei zuschauen können. Sie üben vorher mit den Flügeln und flattern, halten sich aber mit ihren Krallen noch fest. Sie müssen sich allen Mut zusammennehmen, um schlussendlich wegzufliegen. Ja, klar, sie konnten vorher keine Probeflüge absolvieren. Bereits nach 2-3 Flügen geht es ganz flott und die Sicherheit stellt sich ein.  Aber auch dann werden sie noch 6-10 Tage von den Alten gefüttert. Nach 1-1.5 Monaten ist das ganze Schauspiel der Fortpflanzung vorbei und die beiden Alten bereiten sich für die 2. Brutzeit in diesem Jahr vor.Camping Solaris  brütende MeisenCamping Solaris  brütende Meisen

Camping Solaris  brütende MeisenSolaris:  Junge Meise wird gefüttert

 

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Sachen gibt es: Fütterung der Ameisen

Ameisen sind unermüdliche Arbeitstiere„Ein schöner Rasen muss her“ ….

…  dies entschieden Elisabeth und Lorenz Flugs kauften sie eine Kurpackung Rasensamen und streuten ihn auf das ausgewählte Stück vor ihrem Wohnwagen. Nach dem obligaten Erholungs-Nickerchen auf dem Liegebett entdeckten sie eine grosse Ameisenstrasse unter ihrer Liege hindurch. Jede Ameise schleppte, wie es bei ihnen üblich ist, etwas kleines mit sich. Fasziniert beobachteten beide die geordete Ameisen-Prozession, bis sie das Grausame entdeckten: ihr Rasensamen verschwand im unterirdischen Ameisenhaufen.

 

»Mehr dazu, siehe im Ameisenforum: http://www.ameisenforum.de/

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