Tips und Tricks: Meine Datensicherung

Aus Erfahrung wird man klug“, sagt schon ein Sprichwort. Aus meinem Dropbox-Desaster vom vergangenen Herbst glaube ich, etwas gelernt zu haben. Ich werde nie mehr einem Cloud-Anbieter glauben und mich sicher fühlen, vorallem nicht einem Amerikanischen. Cloud-Computing ist jedoch schon etwas Praktisches, wenn man wie ich mehrere Notebooks nutzt und diese via Cloud-Synchronisation auf dieselben Daten zugreifen können.

Falls Du Dich nicht mehr daran erinnerst, was mir mit dem amerikanischen Cloud-Anbieter „Dropbox“ passiert ist, dann lies den nachfolgenden Bericht: „Hüte dich vor Dropbox! Deine Daten sind nicht sicher!

Wo liegt mein Nutzen in der Cloud-Speicherung

Für mich ist mein Notebook mein mobiles Büro. Dieses habe ich immer bei mir. Zu Hause in Binningen, wie auch in Thailand. . Auf ihm lade und bearbeite ich die laufende Korrespondenz, mache meine eBanking-Aufträge, bearbeite meinen Internet-Auftritt, meine Homepage und meine Fotos. Alle diese Daten sind für mich wichtig! Diese Daten sollen in einer Cloud gesichert und mit meinen anderen Backup-Notebooks synchronisiert werden. Alle meine Notebooks sollen mit denselben Daten arbeiten können!

Ich brauche im Ausland sprich Thailand einen BackUp-Notebook, da der Ausfall meines Haupts-Notebooks ohne Ersatz eine Katastrophe wäre! Deshalb führe ich immer einen 2. oder 3. Notebook bei mir, wobei der dritte Notebook mir als Fernseh-Server dient.

Risiko im Cloud-Computing: Was ist, wenn er den Link kappt?

Ich nutze nun „Google-Drive„. Ich sehe in diesem Cloud nicht nur den Helfer, sondern sehe auch die Gefahr, die von ihm ausgehen kann. Was ist, wenn er seine Links zu mir kappt und meine Daten nicht herausgibt? Als Schutz treffe ich 2 Massnahmen:

  1. Meine Daten bleiben physisch immer auf meinem PC gespeichert!
  2. Monatlich sichere ich alle meine Daten auf einem externen Speichermedium

Monatlich sichere ich meine Daten auf einem externen Speicher

Auf meinem PC habe ich eine logische Struktur unter dem Folder „Google Drive“ geschaffen, die eine einfache 1:1-Sicherung der Daten erlaubt. Als Speichermedium habe ich einen externen 5 TB Speicher der Marke „WD Elements portable“ gekauft. Dieser ist handlich und lässt sich leicht auf Reisen mitnehmen.

Für die monatliche Datensicherung nutze ich die Freeware „Free File Sync“, die sich hervorragend zum Synchronisieren und Sichern von Dateien und Ordnern eignet. Sie vergleicht Quelle und Ziel, erkennt Änderungen und aktualisiert Daten auf externen Festplatten, USB-Sticks oder im Netzwerk. Ich nutze dieses Werkzeug bereits seit ein paar Jahre.

Was kann „Google Drive“?

Ich habe auf meinem Notebook einen Bereich definiert, der in der Google-Cloud gesichert werden soll. Die in diesem Folder gespeicherten Daten werden nicht nur auf diesem PC, sondern auch im Cloud gespeichert. Für die Verarbeitung auf diesem PC ändert sich für mich nichts. Google synchronisiert zwischen meinen Original-Daten und den Cloud-Daten.

Ich kann jedoch von einem 2. oder 3. PC ebenfalls auf diese Daten via Cloud zugreifen und sie bearbeiten. Ich greife jedoch auf die Cloud-Daten und nicht auf die Original-Daten des 1. PCs. Dies ist praktisch und lebenswichtig, falls der 1. PC ausfallen sollte. Die Daten sind in diesem Falle OnLine via Internet weiterhin verfügbar und können heruntergeladen und extern gesichert werden.

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