Ich habe technisch aufgerüstet: neuer Notebook und Roboter-Staubsauger

Notebook HP-ProBook 450 G1:

Am 3. Juli berichtete ich von der defekten Tastatur meines mittlerweilen 4 Jahre alten Toshiba-Notebooks. Dies geschah wirklich im dümmsten Moment, denn ich wollte nicht auf das Betriebssystem Windows 8 wechseln und dieses eher überspringen d.h. auf die nächste Version der Microsoft Betriebssysteme warten, das mit der Bezeichnung Windows 9 im 2015 auf den Markt kommen soll.

Das Windows-8-Betriebssystem habe ich auf meinem Desktop im Einsatz. Ich bin unglücklich damit. Es ist bestimmt etwas tolles für eine unbedarfte Person, die nur die Oberfläche benutzen will. Für mich aber sehr unpraktisch, der ich doch auch  Daten verwalten und spezielle Softwaren installieren will.

Aus diesem Grund entschied ich mich für einen Notebook, der zwar bereits über 1 Jahr erhältlich ist, aber noch mit Windows-7 Pro und zusätzlich einer Windows-8-Pro-DVD ausgeliefert wird. Sein Preis von SFr. 849.– entsprechend Euro 700  war moderat.

HP ProBook 450 G1 mit 15.6″ Bildschirm-Grösse, 1 TB Disc, Intel Core i5-4200M, 8GB Speicher und Win 7 Pro, je 2 USB-3 und USB-2

Seither bin ich am Installieren der Umgebung und der Softwaren, denn der HP-Notebook verfügte nur über 1 gemeinsame Partition fürs Betriebssystem und die Daten.

Nachtrag vom 12. Sept. 2014: Nach grossen Problemen mit dem HP-Notebok bin ich vom Vertrag zurückgetreten und habe den Notebook zurückgegeben ! (Siehe dazu den Bericht jüngeren Datums)

Mein neuer Notebook: HP ProBook 450 G1

Mein neuer Notebook: HP ProBook 450 G1

Roboter Staubsauger „iRobot Roomba 650“

iRobot Roomba 650Auf Solaris erzählten mir Inge und Fredi Rauch voller Begeisterung von ihrem Roboter-Staubsauger, der automatisch ihre Wohnung saugt. Ich bin zwar nur 3 Monate in Basel und alle 2 Wochen kommt Frau Schürer, meine Putzfrau. Aber zwischendurch knirscht es eben schon in meiner Wohnung. Da wäre staubsaugen nötig.

Nach einigen Internet-Recherchen bestellte ich am Tage nach meiner Ankunft in Basel einen „iRobot Roomba 650“ zu  SFr. 336.– und bereits 3 Tage später am Montag, 18. August um 07:30 Uhr brachte mir der Pöstler das erwartete Packet. Voller Spannnung nahm ich meinen ersten Roboter in Betrieb. Zuerst Batterie aufgeladen, dann auf den zentralen Knopf gedrückt und bereits begann er unkontrolliert in meinem 55m² Wohnzimmer herumzufahren.

Es war ein einmaliges Schauspiel, dem Roboter zuzuschauen, wie er unkoordiniert hin- und herfuhr, rund um die Tischbeine, unter das Ledersofa, zwischen die beiden Glas-Tischchen, entlang der Wände, unter mein Sideboard und auch hinter meinen Bürotisch. Er ist nur 9 cm hoch. Mit den 1-2 cm hohen Teppichen hatte er keine Probleme, auch nicht mit deren Fransen, sie liegen nur nicht mehr so schön geordnet am Boden. Einmal blieb er stecken, als er sich unter dem Sideboard mit den Kabeln verhedderte. Die Kabel habe ich zwischenzeitlich mit einem Kabelbinder zusammengebunden und höher gehängt. Dies musste ich auch in meinem Schlafzimmer tun, denn ich hatte wegen des elektrischen Bettes viel Kabel unter dem Bett liegen. Sein Lärm war gering, es war eher ein Geräusch oder ein lautes Gesumse. Telefonieren ist parallel dazu ohne weiteres möglich.

Nach etwa einer halben Stunde stoppte ich den Staubsauger, um im Staubbehälter nachzuschauen, wie viel Staub er bereits gefunden hatte. Er war voll, weil ich nach 3 Monaten Solaris zum ersten Mal saugte. ! Nach etwa 1.5 Stunden fuhr er aus eigener Kraft auf direktem Weg in seine Garage, um seine Batterie wieder aufzuladen!

Am Nachmittag kam dann das Dessert: Meinem Schlafzimmer mit dem blauen Spannteppich ging es an den Kragen. Ein wunderbarer Spannteppich, auf dem man jedes Stäubchen und auch die feinen Hautschuppen sieht, ganz zu schweigen die Staub-Berge unter meinem grossen Bett. Der Staubsauger kommt nur  einmal im Jahr unters Bett, wenn ich die Matratze drehe. Aber der Staubsauger-Roboter bestand die Meister-Prüfung Er tobte sich aus und liess einen glänzenden Teppich ohne irgendwelche Stäubchen zurück!

Mein Roboter-Staubsauger "iRobot Roomba 650"

Mein Roboter-Staubsauger „iRobot Roomba 650“

 In der Zwischenzeit, wenn ich Lust habe, lasse ich „Roberta“ meine neue Putzfrau arbeiten und verfolge die eigenartigen Wege, die sie abfährt. Den Namen „Roberta“ habe ich von Hannelore aus Graz, die auch ein solches Haushalts-Monster benutzt.

März 2015: Meine Erfahrungen nach 7 Monaten: Seine Schwächen

  • Wegen seiner runden Form ist die Saugwirkung den Ecken und den Wänden entlang schwach oder nicht vorhanden. Diese Stellen muss man mit einem üblichen Staubsauger bearbeiten.
  • Auf normalflorigen Teppichen wie Spann-  und Seiden-Teppichen, aber auch den meisten Perser-Teppichen arbeitet mein Roboter problemlos. Kritisch wird es, wenn sie hochflorig und dicker als 1-2 cm sind. Er kommt nicht auf den Teppich hinauf. Am meisten ärgert mich, dass er die Fransen an meinem 1 cm dicken Wohnzimmer-Teppich durcheinanderbringt. Ich muss sie nach dem Saugen von Hand glätten.

 

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4 Kommentare

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    • Hannelore Bartl auf 19. August 2014 bei 07:10

    Ja, ja, Inge hat den Roboter bei mir gesehen, und ich bei meiner Tochter in Innsbruck. Meine gute Putzfrau kommt ja auch nur alle 14 Tage, dazwischen muss Ihre Konkurrenz, die „Roberta“ ( ilRobot) für mich arbeiten. Habe sie jetzt schon fast ein Jahr und möchte sie nicht mehr missen.
    Liebe Grüße aus Graz

    1. Liebe Hannelore

      Da siehst Du, welchen Einfluss die Oesterreicher auf den Rest der Welt haben. Früher waren es der Mozart und die Strauss-Dynastie, heute die Roboter-Staubsauger. Ein solcher Roboter ist die „Eisenbahn“ des älteren Herrn! Vielleicht bist Du auch eine Spielnatur?

      Ganz liebe Grüsse aus der Schweiz
      Max

    • Rudi auf 22. August 2014 bei 11:10

    Hallo Max, mit Interesse verfolge ich Deine Computer-Landschaft. Ich frage mich, als nur Anwender, warum Du nach wie vor auf Windows Computer setzt. Ich nutze seit Jahren iMac von Apple mit Office Paket, MacBook und iPad. Hat es den Grund, daß für Apple die SW die Du benötigst nicht kompatibel ist? Habe mir vor Kurzem einen iMac mit Flash-Speicher und 1TB Platte zugelegt. Angenehm für die Ohren, wenn der Lüfter nicht mehr läuft! Für Apple ist auch kein Viren-Scanner notwendig; wer programmiert schon dafür Viren!
    Liebe Grüße aus dem Rheinland ……… Rudi

    1. Lieber Rudi

      Ich verstehe Deine Frage als Anwender. Für einen reinen Anwender ist Apple mit den iPads, iTabs, iBooks etc unbestreitbar die optimale Umgebung. Möglicherweise könnte ich alles auch mit Apple erledigen, möglicherweise aber auch nicht. Weisst Du, jede Umgebung hat seine Vor- und Nachteile. So schlecht kann ja Windows und die dazu mögliche Hardware auch nicht sein, sonst gäbe es diese Marke nicht mehr. 9 von 10 PCs nutzen Windows.

      Zudem möchte ich nicht ausprobieren, ob meine Art zu arbeiten durch Apple abgedeckt wird. Bei Windows weiss ich, woran ich bin. In Windows kann ich auf System-Ebene eingreifen und z.B. den Zugriffsweg auf Definitionsdateien auch anderen PC’s/Notebooks verfügbar machen, sodass alle meine PC’s identisch arbeiten. Wie heisst es doch: „Schuster bleib bei Deinen Leisten“. Neue Erfahrungen zu sammeln sind meistens mit Schmerz und Aerger verbunden.

      Was man in der ganzen Diskussion vergisst, dass Apple nur seine eigene Hardware mit wenigen Modellen der mittleren und oberen Leistungs- und Preisklasse anbietet. Bei Windows findest aber ein breites Hardware-Angebot. Das Notebook, das ich im Moment benutze, hat nicht einmal 300 Euro gekostet und ist bereits 2 Jahre im Einsatz (in Thailand als Fernseh-Server). Es ist auch kein Problem, in jedem PC den Arbeitsspeicher, die Magnetplatte, ein SSD, die Batterie und sogar den CD/DVD-Brenner auszuwechseln oder aufzurüsten. Einzig eine defekte Tastatur bedeutet das Ende.

      Dieselbe Diskussion könnte man auch bei den Smartphones führen. Auf diesem Gebiet bin ich zwar ein typischer Anwender, aber eben auch nicht, denn ich lebe übers Jahr in 3 Ländern (Schweiz, Kroatien und Thailand). Eine weltweite Flatrate gibt es noch nicht zu akzeptablen Preisen. Ich brauche ein Telefon mit 2 SIMM-Karten, Software für Skype, offline-Navigation, Zeitung lesen und Fahrrad-Tracking etc….und teuer soll es auch nicht sein! . Glücklicherweise gibt es viele Anwender

      Das schöne an der ganzen Sache ist, dass sie einem auch im Alter fordert. Die einen gehen ins Gedächtnis-Training. Ich habe meine PC’s

      Viele Grüsse aus der Schweiz
      Dein Max

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