Meine Kinder: Katja, die ältere
(Teil meiner Autobiografie "Ich habe gelebt !" - Letzte Aenderung: Vers. 1.0 vom 13. Dez. 2020)

Die ersten Stunden meine Tochter Katja

Es scheint in unserer Familie Tradition zu sein, dass man im Sternzeichen des Steinbock oder Schützen geboren wird. Daran gehalten haben sich neben mir (31. Dez.), meine Mutter (24. Dez.), meine Schwester Christina und meine Enkelin Anina (beide 6. Dez.), meine Tochter Daniela (22. November) und nun auch Katja, die am 19. Jan. 1975 um 23:30 Uhr im Spital Salem in Bern zur Welt kam.

Bereits am frühen Morgen dieses kalten, frostigen Wintertages verspürte Doris die ersten Wehen und das Zerspringen der Fruchtblase. Wir machten uns gegen 9 Uhr auf den Weg ins Spital. Aber es sollte noch lange dauern, bis Katja endlich auf die Welt kommen wollte. Ich wurde nämlich bereits um etwa 11 Uhr wieder nach Hause geschickt und konnte so am Fernsehen die Lauberhorn-Skiabfahrt anschauen, bis ich abends um die 20 Uhr erneut alarmiert wurde.

Die Geburt von Katja wurde für mich zu einem unvergesslichen Erlebnis. Auf einmal war das Kind auf der Welt und schluchzte. Die Strapazen der Geburt, ihres Kampfes sah man ihr sehr gut an. Katja war richtig zerknittert. Ich schaute als erstes, ob das Kind gesund und alles dran war. Gottseidank ja, war es nun aber ein Mädchen oder ein Junge? In der Tat, ich musste zuerst den Arzt fragen, denn darauf hatte ich nicht geachtet.

Dies sollte mein letzter ruhiger Tag für einige Zeit werden. Denn nun wurde gefeiert. Am ersten Abend mit dem Götti Charly und dem Stetti und dem Huber Fritz im Hotel-Restaurant Metropol. Bald war ich per Du mit dem ganzen Personal und wurde schlussendlich sogar noch Passivmittglied vom Jodlerclub Bern. Um Mitternacht, als die Küche bereits geschlossen war, holte Fritz ein kochendes Schüfeli von zu Hause und wir genossen ein wunderbares Mitternachtsmahl.

Etwas peinlich war es am nächsten Morgen, als mir ein Kunde (der EDV-Leiter der Eidg. Alkoholverwaltung) berichtete, dass gestern Abend im Metropol ein Vater seine Tochter in einem grosses Fest eingeweiht haben soll. Dies haben ihm Alkohol-Inspektoren berichtet, die dort eine Konferenz durchführten.

Doris bekam meine Eskapaden nicht direkt aber indirekt mit, denn sie wurde täglich von Ihr Unbekannten Personen besucht, die mit mir an den Vortagen festeten. Diese erzählten ihr, was da alles passiert war. Ich selbst war unfähig zu erzählen, denn wegen der täglichen Übernächtigungen hatte ich grösste Muhe bei der herrschenden Spitalwärme nicht sofort einzuschlafen.

Katja ist Gotte von Anina

Am 6. Dez. 2000 gegen Mittag kam Anina als erstes Kind von Daniela im Spital Wattwil auf die Welt. Noch am selben Abend fuhren ich zusammen mit Katja, sie ist Aninas Patin, ins untere Toggenburg. Anina war meine erste Enkelin und ich war besonders stolz, ihr Grossvater zu sein!

Anina
Katja ist eine stolze Patin ...
Anina
... und sie geniesst das schösseln ....
Anina
... mit gekonntem Griff

Auf Wunsch von Katja aus dem Jahre 2009 berichte ich nicht weiter über ihre Jugend, ihr erfolgreiches Berufsleben und ihren weiteren Lebensweg.

 

Autobiografie von Max Lehmann
Schafmattweg 13, CH-4102 Binningen
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