Die Wachau in Niederösterreich gehörte zwischen dem 12. Juni 2004 - 11. Juli 2007 neben Basel zu meinem Lebensmittelpunkt. Ich war in dieser Zeit mit meiner Traumfrau zusammen.
Diese Zeit hat mich geprägt und die Wachau unvergesslich gemacht. Sie ist einer der schönsten Landschaften, die ich kenne. Ihre weltberühmten Rebberge sind auf Terrassen hoch über der Donau angelegt. Der Wein ist phantastisch und lässt sich in den einmaligen Heurigen-Lokale zusammen mit den hauseigenen Speisen geniessen. Ich habe immer noch liebe Freunde in der Wachau und dem nahen Kampthal.
Zwischen 21. und 28. Juni 2020 besuchte ich wieder einmal die Wachau und alle meine lieben Freunde. Es war ein herzliches Wiedersehen. In meinem Bericht über diese Tage findet ihr viele Bilder unter "Eine Woche in der Wachau (2020)"
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![]() Blick von Dürnstein |
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Die Wachau ist die Landschaft im und um das Tal der Donau zwischen Melk und Krems an der Donau in Niederösterreich, etwa 80 Kilometer westlich der Bundeshauptstadt Wien. Im Jahr 2000 wurde sie als Kulturlandschaft Wachau mit den Stiften Melk und Göttweig sowie der Altstadt von Krems in die Liste des UNESCO-Weltkultur- und -Natur-Erbes aufgenommen.
![]() Neben den feinen Weinen, sind die Wachauer "Marillen" weltberühmt. Sie haben einen feinen unerreichten Geschmack. In der übrigen Welt werden diese Früchte "Aprikosen" genannt. |
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| Weinbau in der Wachau |
Die Wachau ist sicherlich Österreichs bekannteste Weinbauregion und womöglich zugleich der beste Anbaubereich des Landes. Die Reben in diesem Anbaugebiet gedeihen in einem auch klimatisch betrachtet sehr interessanten Bereich. Heiße, überwiegend trockene Sommer und strenge, oft sehr kalte Winter, wobei sich die Donau zu jederzeit ausgleichend auswirkt, treffen aufeinander. Die Böden, auf denen die Reben stehen, bestehen überwiegend aus Urgestein, Löss und Schiefer. All dies zusammengenommen bietet die ideale Grundlage für rassig, elegante und fruchtbetonte Weißweine.
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![]() Aus dem alten Weinkeller in Furth vom Stift Göttweig |
| Dürnstein |
Dürnstein ist das bekannteste Ziel in der Wachau. Als besonders sehenswert gelten das Stift mit seiner prunkvollen Barockkirche sowie die Ruine Dürnstein – einst Burg der Kuenringer. Hier wurde von 1192 bis 1193 der englische König Richard Löwenherz gefangen gehalten.
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| Weissenkirchen |
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| Heurige oder Buschenschank |
"Heuriger" bezeichnet in Österreich die Lokalität, in der der Wein ausgeschenkt wird. "Buschenschank", auch Buschenschenke, ist ein zeitweiliger Ausschank ortsüblicher Getränke, Jung- und Altweine, aber auch Most aus eigenem Betrieb... ergänzt mit hauseigenen Köstlichkeiten aus der Küche.
Ich werde in nächster Zeit die Wachau wieder besuchen und Bilder aus Heurigen-Lokale nachliefern.
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| Leckere Teller in der Weinbeisserei in Mollands-Kampthal | |
| Trauben, Pflanzen und Tiere |
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![]() Die Blüte der Feuerlilie kann eine wunderbare Dekoration für den den Salat sein. Sie ist essbar. |
| Mautern |
In Mautern direkt unterhalt vom Stift Göttweig habe ich viel Zeit verbracht. Dort war mein Lebensmittelpunkt. Von hier aus erkundete ich mit dem Auto aber auch mit dem Rennrad die Wachau und das Kampthal.
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![]() Die Mauterner Brücke wurde nach dem Ende des 2. Weltkrieges von der russischen Besatzungsmacht gebaut |
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![]() Auf der gegenüberliegenden Seite von Mautern liegt Stein und weiter Donau abwärts Krems. |
![]() Blick vom Steiner-Ufer der Donau |
| Stein an der Donau |
"Stein an der Donau" ist ein Stadtteil von "Krems an der Donau". Jahrhundertelang war es eine eigene Stadt und wurde erst 1938 an Krems angeschlossen. Ebenso wie die Innenstadt von Krems gehört auch die Innenstadt von Stein an der Donau zum "UNESCO-Weltkultur- und -Naturerbe Wachau".
![]() Kreisel auf der Kremser-Seite der Mauterner-Brücke. In Abzweigung Rechts geht es nach Stein und Krems. |
![]() v.l.r. mit Frauenbergkirche und Pfarrkirche hl. Nikolaus. Im Vordergrund der "Grosse Passauerhof" |
Philip und Maxi wohnen mit Familie in einer wunderschönen, renovierten Wohnung im Grossen Passauerhof, in die man via spätgotische Spindeltreppe gelangt.
Der Große Passauerhof (Landstraße Nr. 76) war Zehenthof des Bischofs von Passau, der urkundlich erstmals 1263 genannt wird. In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts wurde die drei Vorgängerbauten aus dem 15. und 16. Jahrhundert zu einer weitläufigen Anlage mit einem mächtigen dreigeschoßigen Vorderhaus, zwei Hofflügeln und einem Hinterhaus ausgebaut. Zinnen und runde Ecktürmchen verliehen dem Bau wehrhaften Charakter im Stil der Renaissance. Das hohe Eingangstor führt in eine tonnengewölbte Einfahrt, über der die ehemalige spätgotische Kapelle lag, von der sich Reste erhalten haben.
![]() Im grossen Passauerhof wohnen Philip, Maxi und Anika |
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![]() Innenhof des Passauerhofes |
| Kirchen in Stein |
In Stein gibt es mehrere Kirchen. Ob die Steiner diesen göttlichen Beistand derart nötig haben? Neben den aufgeführten 3 Kirchen gibt es noch die "Minorithenkirche", die aber als Ausstellungsraum benutzt wird.
![]() Förthofkapelle; nunmehr Filialkirche hl. Matthias, eine frühgotische Saalkirche |
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![]() Rechts im Bild sieht man noch etwas von Minorithenkirche |
Die Frauenbergkirche Mariae Himmelfahrt in Stein ist eine ehemalige Kirche und seit Mitte der 1960er Jahre eine Gedenkstätte der Gefallenen beider Weltkriege. Sie wurde im 14. Jahrhundert auf einer Felsterrasse oberhalb der Pfarrkirche St. Nikolaus errichtet und ist mit dieser durch die steile Frauenbergstiege verbunden. Der Turm, im Volksmund als "Alter Michl" bezeichnet, prägt das Ortsbild von Stein.
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Die Pfarrkirche St. Nikolaus wurde im 12. Jahrhundert urkundlich genannt. Pfarrrechte wurden urkundlich ab 1263 genannt und die Kirche war bis zum Ende des 16. Jahrhunderts eine Vikariatskirche von Krems. Der gotische Chor aus der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts und die spätgotische Staffelhalle aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts haben einen spätgotischen Westturm. Im 18. Jahrhundert wurde die Kirche barockisiert und um 1900 regotisiert. 1951 war eine Restaurierung.
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| Wege und Gassen in Stein |
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| Kunsthalle und Karrikaturmuseum, Universitäts-Campus |
Das Karikaturmuseum Krems ist das einzige österreichische Museum für satirische Kunst und widmet sich vor allem der politischen Karikatur, der humoristischen Zeichnung bis hin zu Comic und Illustration. Es befindet sich inmitten der Kunstmeile Krems und in unmittelbarer Nähe zur Kunsthalle.Das Gebäude wurde nach den Plänen des Architekten und Karikaturisten Gustav Peichl errichtet und am 29. September 2001 nach knapp einjähriger Bauzeit eröffnet.
![]() Blick in Richtung Krems und Steinertor |
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![]() Verkaufsstelle für Tabakwaren, Zeitungen etc. Entspricht einem Kiosk. |
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Gut gelungen ist der moderne Campus der Universität Krems. Er verfügt über einige architektonisch sehenswerte Gebäude.
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| Krems an der Donau |
Krems an der Donau ist mit rund 25'000 Einwohnern die fünftgrösste Stadt Niederösterreichs und liegt nördlich der Donau 70 km westlich von Wien. Die Stadt ist heute Handelsstadt, Kulturstadt sowie Schul- und Universitätszentrum. Weltberühmt ist das Karrikaturmuseum. Wer kennt nicht den Karikaturist, Grafiker und Cartoonist Manfred Deix
![]() Blick aus der Altstadt Krems |
![]() Blick von Stein aus |
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![]() In Oesterreich in Form eines Kreuzes |
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Die römisch-katholische Piaristenkirche in Krems an der Donau, auch Kremser Frauenbergkirche genannt, ist die älteste Kirche der Stadt.
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| Rohrendorf bei Krems |
Rohrendorf ist mit Weimanbau gleichzusetzen. In Rohrendorf befindet sich mit 1'650m die längste Kellergasse Oesterreichs.
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| Stift Melk |
Die Benediktinerabtei Stift Melk liegt in Niederösterreich bei der Stadt Melk am rechten Ufer der Donau. Der heutige (Barock-)Bau wurde in den Jahren 1702–1746 errichtet. Als Wahrzeichen der Wachau gehört es zum UNESCO-Welterbe.
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![]() Spiegelung im Gästehaus |
| Kampthal |
Rund um Österreichs größte Weinstadt Langenlois ist das Kamptal mit 3.900 Hektar Rebfläche und zahlreichen international bekannten Top-Winzern eines der größten und erfolgreichsten Weinbaugebiete des Landes.
Der Kamp. Zurecht ist der Fluss Namensgeber für diese pulsierende Weinregion – rundum bieten die Böden dem Kamptal beste Bedingungen für kraftvolles, gesundes Wachstum. Und das ist gut. Vor allem für die große Nachfrage an den typischen Grünen Veltlinern DAC und elegant-fruchtigen Rieslingen DAC, entweder vom klassisch-mittelgewichtigen Typ oder als ausdrucksstarker Riedenwein. Bemerkenswert sind hier aber auch Rotweine wie der Zweigelt und der Pinot Noir.
![]() der Kamp entlang führt ein wunderbarer Radweg. |
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| Winter in der Wachau (Jan. 2006) |
Anfangs 2006 herrschte ein harter kalter Winter in der Wachau und liess die Donau zugefrieren. Die Schiffahrt musste eingestellt werden.
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Foto-Galeries von Max LehmannSchafmattweg 13, CH-4102 Binningen |
https://www.maxlehmann.ch |
https://www.maxlehmann.ch/menu/home_euro.htm |