Kategorie: Restaurant, Kulinarisches, Gourmet

Uebergeordnet den Ländern: Restaurant, Landes-Spezialitäten, Wein, Bier Alkohol, Lebensmittel

Juni 2020: Live Ticker vom „Basler Max“

+++ SwissCovid +++ Modern Times: Self Scanning +++ Auf gehts nach München – Wachau +++ Feldschlösschen +++ Kutteln +++ Hexenschuss +++ Abzocker-Mails +++ Putzfrau +++

Corona-App: SwissCovid

Habe soeben die Schweizer Corona-App „SwissCovid“ geladen und in Betrieb genommen. Es war problemlos möglich und verlangte keine speziellen Kenntnisse. Ich verstehe niemanden, der irgendeinen Grund dagegen hat. Mit der SwissCovid schützt er sich und die Allgemeinheit.

Lade SwissCovid über den PlayStore

Modern Times: Self-Scanning und Kontaktlos bezahlen

Wer erinnert sich nicht an den berühmten Charly Chaplin Film „Modern Times“. Heute erlebte ich mein „Modern Times“ im Migros. Sie haben den Kassa-Bereich verändert und 6 „Self-Scanning“-Plätze eingebaut. Es hatte nicht viele Leute, weshalb ich mich entschlossen, nicht zur bedienten Kasse zu gehen, sondern selber alles einzuscannen und zum Abschluss elektronisch und kontaktlos zu bezahlen. Es klappte ohne Hilfe. Alles war selbsterklärend und logisch aufgebaut. Kompliment Migros.

18. – 28. Juni: Ein Gruss aus München und der Wachau – Ich bin bereits zurück

Hallo liebe Freunde. Vor 10 Tagen am 18. Juni bin ich nach München zu Heinz und Edith aufgebrochen. Das Wetter war gemischt. Nach der Besichtigung des Verkehrsmuseums wurde ich zugeschüttet mit Regen! Als wir nach Regensburg a.d. Donau fuhren, konnten wir uns nicht beklagen. Unterwegs Regen, aber in Regensburg dann blauer Himmel und unerwarteter Kontakt zum Deutschen ex-Papst Benedikt XVI.

Die anschliessende Woche in der Wachau war einmalig. Ich residierte im „Grossen Passauerhof“ bei Philip, Maxi und Anika. Die grösste Freude bereitete mir Evelyne. Sie tauchte unerwartet auf und schloss sich mir an bei den Ausfahrten, schleppte mich zu Wanderungen und war bei den Heurigen mit dabei! Meine Tage in der Wachau waren einmalig. Ich komme wieder!

Ich werde über meine einmaligen Erlebnisse in einem eigenständigen bebilderten Beitrag berichten.

Auf gehts nach München – Wachau

Am Montag, 15. Juni wurden die Grenzen rund um die Schweiz wieder geöffnet. Grund für mich auf Reise zu gehen. Am Donnerstag, 18. Juni gehts nach München zum Heinz und der Edith, und am Sonntag weiter in die Wachau (Nieder-Oesterreich) an der Donau. Ich freue mich auf meine Freunde, das bayrische Bier, den wunderbaren österreichischen Wein und die Heurigen-Lokale. Ihr erinnert Euch vielleicht noch, dass anfangs der 2000er-Jahre die Wachau einen wichtigen Platz in meinem Leben einnahm. Jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen, denn ich hab das Mountain-Bike bei mir.

14. Juni 2020-Karten Niederoesterreich

Zum Feldschlösschen per Rennrad

Am kommenden Montag, 15. Juni werden die Grenzen zu Frankreich und Deutschland wieder geöffnet. Damit öffnet sich ein grosses Gebiet für prächtige Ausfahrten mit dem Rennrad. Anbei Fotos meiner Abschiedsfahrt zur Brauerei Feldschlösschen:

Kutteln-Festessen

Kutteln, Flecke oder Kaldaunen sind die Bezeichnungen für den gewöhnlich in Streifen geschnittenen Pansen (einer der 3 Vormägen) von Wiederkäuern. Kutteln gehört aber zu einer meiner Lieblingsspeisen. Am Dienstag-Abend, 9. Juni war ich wiederum eingeladen bei H. und K.. und habe 2 grosse Teller „Kutteln Kartoffelstock mit Gemüse“ genussvoll eingepackt.

Hexenschuss

Die verdammte Hexe hat wieder zugeschlagen: In den letzten Tagen habe ich unter einem argen Hexenschuss gelitten. Der untere, linke Rücken hat arg geschmerzt und das Aufstehen aus dem Bett massiv erschwert. Ich vermute, ich habe mich letzte Woche beim gemütlichen Zusammensein nach meiner Ausfahrt mit dem Rennrad verkühlt.

Ich habe es mit verschiedenen Salben und Cremen versucht, bis ich mich daran erinnerte, dass „Voltaren Retard“ mir bei starken Schmerzen fast immer geholfen hat. In der Tat, 10 Stunden nach Einnahme einer Pille, hüpfte ich wieder wie ein 77 jähriger. Alle Schmerzen und Beeinträchtigungen waren weg.

7. Juni 2020: Medizin gegen Rückenschmerzen

2. Juni: Achtung: Abzocker-Mail von der POST

Aufpassen! Hände weg! Es ist unglaublich! Aber dieses nachstehende kriminelle Abzocker-Mail habe ich am 2. Juni 2020 um 21:28 Uhr erhalten. Es enthielt alle Merkmale eines kriminellen Fake-Mails und sieht verdammt ähnlich einer offiziellen POST-Versendung. Ich habe es nicht geöffnet, es aber dem POST-Kundendienst, der Polizei (SKPPSC) „Kriminal-Prävention“ und der Cybercrimepolice zugeschickt.

2. Juni 2020: POST – Kriminelles Abzocker-Mail

Juhui: Frankreich öffnet – Meine Putzfrau kommt wieder

Am 15. Juni öffnen die Grenzen nicht nur zu Deutschland und Oesterreich, sondern auch nach Frankreich. Endlich nach 3 Monaten Corona-Grenzschliessung kann Frau Schurrer, meine Putzfrau aus dem nahen Elsass, wieder zu mir kommen. Meine Wohnung hat es zwar nicht bitter nötig, denn ich habe nach bestem Wissen und Gewissen geputzt, aber gewisse Stellen habe ich doch etwas vernachlässigt.

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Max, der neue Bäcker-Lehrling

Seit ich Besitzer eines Brot-Back-Automaten bin, fühle ich mich als „Brot-Bäcker“. In der Tat braucht es wenig, vorallem wenig Kraft, um ein fein duftendes Brot zu backen. Ich liebe meinen Automaten und backe 2-3mal die Woche ein Brot in unterschiedlichster Zusammensetzung und Geschmack!

Klar, man kann auch nur eine der kaufbaren Brotbackmischungen plus das notwendige Wasser in den Kübel schmeissen. Man kann die Mischung aber auch selber zubereiten. Es gibt dabei keine Grenzen zu beachten.

29.4.2020: Den Teig habe ich im Brot-Automaten zubereitet, dann aber von Hand gezöpfelt

Ich habe z.B. festgestellt, dass Milch an Stelle von Wasser das Brot länger feucht hält. Ein Muss beim Butterzopf. Dasselbe gilt für die Zugabe von Butter. Soeben habe ich gelesen, dass sich als Flüssigkeitszusatz auch Bier eignet. Mein nächstes Brot werde ich mit gebratenem Speck, Oliven und Bier kreieren. Wie wird es wohl schmecken?

Allein an diesem Beispiel lässt sich erkennen, wie vielseitig ein Brot verfeinert werden kann. Auch durch Zugaben von Nüssen, Kernen, Gewürzen und getrockneten Früchten aller Art, ergibt sich immer ein anderes Brot.

4. Mai 2020: Rosinen Brot mit meinem Brot-Automat

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15. Mai 2020: Mein Leben mit der Corona-Pandemie

+++ Re-Opening Restaurants +++ Geld-Ausgaben und Spenden +++ Gott schütze Deutschland vor der AfD +++ Die grosse Zeit der Populisten +++ Richtige Entscheide des Bundesrates +++

Speisesaal in Kittipons Thai Restaurant Krone in Binningen

Endlich wieder Essen ausserhalb der eigenen 4 Wände

Niemand hat uns Alte, Rentner und Singles erwähnt, die in den vergangenen 2 Monaten alleine zu Hause Essen mussten, nur in Kontakt mir dem Fernseher. Diese Zeit ist seit dem Montag, 11. Mai vorbei. In der Schweiz durften die Restaurants wieder öffnen. Dabei mussten aber die Eigner gewisse Hygiene-Vorgaben wie 2 m Abstand erfüllen. Dies bedeutete bei den meisten gegen die Halbierung des Platz-Angebotes.

Ich habe die Gelegenheit benutzt, am Donnerstag, 14. Mai mein Thai-Restaurant „Kittipons-Krone“ in Binningen zu besuchen. Es war mir ein Bedürfnis, die geschundene Gastronomie zu unterstützen und dabei einen kurzweiligen Abend mit Begleitung zu geniessen.

Ich darf Euch hier versichern. Es war ein herrlicher Abend mit feinem Thai-Essen, begonnen mit meinem Chang-Lieblingsbier:

15. Mai 2020: Mit Nicole in Kittipons Krone

Hütet Euch vor der AfD

Ich bin oft zu Hause und schaue mir in dieser Zeit mit grossem Interesse die Sendungen von N-TV und PHOENIX an. Am Freitag-Morgen um 10:45 hatte ich das Pech, in einer Sendung über eine Sitzung des Deutschen Bundestag einem Votum des Thomas Ehrhorn aus der AFD zuhören zu müssen. Er sprach gegen die neuen und höheren Strafen der Deutschen Strassenverkehrsordung.

Ich war schockiert. Da sprach einer, nein er schrie, wie ich es in Filmen von Göbbels und Hitler vor 80 Jahren gesehen hatte. Seine Wortwahl, Gestik und Körperhaltung war erschreckend und seine Ideen liessen mich erschaudern. Da sprach einer, der Deutschland wiederum in ein Chaos stürzen möchte. Hilfe! Nein, mir genügt Corona!

Die grosse Zeit der Populisten und der Oppositions-Parteien

Zwei Monate haben sie sich zurückgehalten. Es war nichts zu hören von ihnen. Sie haben sich geduckt und vor der Verantwortung versteckt. Sie wussten, in dieser Zeit konnte sie nicht punkten. Sie hätten sich mit Einschränkungen nur unbeliebt gemacht. Es waren Führer und Manager gefragt, die auch vor harten Massnahmen nicht zurückschreckten.

Nun ist die ungewohnte Zeit der Ausnahmeregelungen vorbei. Das Leben soll sich langsam wieder normalisieren. Wir dürfen uns ohne schlechtes Gewissen aus den Häusern wagen und sogar ins Restaurant gehen.

Dies ist die grosse Zeit der Populisten und Oppositions-Parteien. Jetzt können sich diese als Wohltäter profilieren. Sie können die Entscheide der Regierung kritisieren und versuchen, diese schlecht aussehen zu lassen. Sie hätten alles ganz anders und vorallem mit weniger Schaden für die Wirtschaft gemacht.

Derartige Diskussionen sind ein Blödsinn und opportun, denn 1 oder 2 Monate nach einem Entscheid weiss man immer alles besser, aber man kann nichts mehr ändern. Es ist kindisch und unverständlich, wenn man rückblickend politisiert. Aber eben, dies ist die Stärke und das Schlachtfeld der Populisten und Oppositions-Parteien, denn sie sind Feiglinge.

Ich bin zufrieden mit unserem Bundesrat

Ich finde, wir Schweizer, Deutsche und auch Oesterreicher können mit unseren Regierungen und ihren Entscheiden zufrieden sein. Ich bin froh, nicht in den grossen Corona-Hotpots Italien, Spanien, Frankreich oder England zu wohnen, von den USA ganz zu schweigen!

Ich bin aber auch froh, dass ich nicht selber entscheiden musste und nun auch nicht die Verantwortung für das Wiederanlaufen der Wirtschaft übernehmen muss. Es ist ungemein schwer, es allen recht zu machen. Ist der Sport wichtiger als die Kultur? Soll man in Deutschland die Automobil-Industrie samt ihren abertausend Zulieferfirmen unterstützen, obwohl diese die Käufer von Diesel-Fahrzeugen jahrelang betrogen hat?

Es ist schwierig, die „emotionalen Entscheide den rationellen Kopf-Entscheiden“ unterzuordnen.

Aufruf an die glücklichen Renter: bringt Geld unters Volk

Mir geht es als Rentner bestens. Ich habe zwar das eine oder andere Zipperchen, gehöre zu den Risiko-Gruppen in der Corona-Zeit und habe den grössten Teil meines Lebens bereits hinter mir.

Ich muss keine Angst vor der Arbeitslosigkeit oder Kurzarbeit haben. Mein Job ist nicht in Gefahr. Meine monatliche Rente ist mir sicher, wenigstens aus heutiger Sicht.

Die vergangenen zwei Monate konnte ich fast kein Geld ausgeben, denn die Computer-Shops, Kleider-Geschäfte, Restaurants und auch Theater-/Opernhäuser waren geschlossen. Nun nach dem Re-Opening müssen wir Rentner diesen Geschäften helfen, damit sie überleben können. Wir bekommen ja etwas zurück, wenn wir essen gehen oder Blumen kaufen.

  • Ich habe in meinem Lieblings-Thai-Restaurant „Kittipon-Krone“ einen grösseren Essens-Gutschein gekauft, den ich aber erst nächstes Jahr einlösen werde.
  • Ich habe Rosi’s-Depotgebühr 2020/21 für meine beiden Wohnwagen in Istrien bereits überweisen
  • Klara stellt mir normalerweise auf dem Campingplatz Solaris das Vorzelt meines Wohnwagens auf. Klara ist auf dieses Geld angewiesen, um zu überleben. Ich habe ihr diesen Betrag per Post zugeschickt, obwohl ich dieses Jahr nicht nach Istrien fahren und ihre Dienste in Anspruch nehmen werde.
  • Den Leuten in Thailand geht es katastrophal schlecht. Es ist ein Drama. Der Grossteil der Bevölkerung hat keine Einnahmen, weil alle Geschäfte geschlossen sind. Ich habe ein Waisenhaus in Hua Hin, meine Masseuse und meine Freundin Pat mit einer angemessenen Geldüberweisung unterstützt
13. Aug. 2019: Solaris, Abbau Vorzelt Wohnwagen mit Klara und Benny

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Meine Kochkünste im Mai

Auch im Mai habe ich eifrig gekocht. Ich will es Euch nicht vorenthalten: Erdbeer- und Aprikosen-Konfitüre, Rosinen- und Nuss-Brot

Erdbeer-Konfitüre

Normalerweise wäre ich zur Zeit in Istrien und würde dort Erdbeer-Konfitüre machen. Nun habe ich jedoch im Migros Binningen schöne spanische Erdbeeren zu einem akzeptablen Preis von Fr. 3.90/kg gefunden.

4. Mai 2020: 3 kg Erdbeeren

Mit diesen 3 kg Erdbeeren erkochte ich mir insgesamt 6 kg Erdbeer-Konfitüre. Der erste Eindruck auf einem Konfi-Brot war hervorragend.

Rosinen-Brot

Nach dem grossen Erfolg mit dem Hefe-/Butter-Zopf habe ich mich an das Rosinen-Brot gewagt. Und auch dieses ist dank dem Brotback-Automat gelungen. Dieser hat etwa nach 20 Minuten mitten im Kneten aufgehört und gepiepst bis ich die Sultanien in den Teig-Behälter leerte und den Start-Knopf zur weiteren Bearbeitung betätigte.

4. Mai 2020: Rosinen Brot über Brot-Automat

Das Ergebis war himmlisch. Ein Stück mit Butter bestrichen und darauf Honig? So müssen Engel im Himmel essen.

Nuss-Brot

Ein Paar Tage später habe ich ein Brot mit Walnüssen gebacken. Auch dieses war ein Gedicht. Immer mehr realisiere ich, dass sich mit dem Brotback-Automaten die verschiedenartigsten Brote backen lassen: Schokolade, Sonnenblum-Kernen, getrocknete Früchte, Oliven etc

Aprikosen-Konfitüre

Es ist bereits wieder Aprikosen-Zeit, für mich Gelegenheit, Konfitüre einzukochen. Sie scheint mir gut gelungen zu sein:

13. Mai 2020: Aprikosen Konfitüre
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Gedanken zu meinem Leben mit dem Corona-Virus (Teil 2 vom 23. April)

+++ Corona-App +++ Bricht Corona dem Trump, Johnson oder Bolsonaro das Genick? +++ Balkonien, ich komme +++ Besserwisser – ein Aergernis +++ Pressefreiheit +++ Die spinnen – Fussball in Deutschland +++ Das Fernsehen schleudert +++ Unsere Politiker +++

Ein Monat ist vergangen, seit ich mit dem Corona-Virus lebe. Ich habe diese Zeit gut überstanden und dabei auch viel erlebt. Ich geniesse mein Leben, beobachte die Umwelt, die Presse und das Fernsehen und mache mir dabei meine Gedanken.

Folgeprojekt zu BER: Corona-App

In diesen Tagen wurde nach 9 Jahren Bauzeit der neue Berliner BER-Flughafen für den Betrieb freigegeben. Deutschland ist hiermit klarer Weltmeister in der Realisierung von Projekten.

Nun hat Deutschland nach einigen Wochen des Hin und Hers ein neues Projekt gestartet.: Die Corona-App. Ich frage mich: wird die „Corona-App“ oder der „Corona-Impfstoff“ die Nase vorne haben und als Erstes freigegeben?

Die guten Seiten des Corona-Virus

Eine meiner Lebensweisheiten ist, nicht nur die schlechten Seiten, sondern auch die guten Seiten einer Situation zu betrachten. Meist hilft dies meinem inneren Gleichgewicht. Ich entdecke dabei, dass es noch viel schlimmer hätte ausgehen können … oder … dass dieses Unglück auch seine guten Seiten hat oder haben könnte:

Beim Corona-Virus sehe ich viele positive Seiten:

  • Ich habe viel Zeit, um meine schöne Wohnung und meine Heimatstadt Basel ohne Stress zu geniessen. Ich mache mir Pläne, nach vielen Jahren im Ausland wieder einmal die Umgebung von Basel zu entdecken.
  • Ich hoffe, dass das Corona-Desaster der Bevölkerung die Augen öffnet, ob ihre gewählten Führer Ihren Erwartungen entsprechen. Ob die Britten, Amerikaner und auch Brasilianer realisieren, welch krumme Typen sie mit Boris Johnson, Donald Trump und Jair Bolsonaro gewählt haben? Bricht Corona diesen Dummköpfen das Genick?

Die Besserwisser

Ich bewundere die obersten Regierungs-Manager in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die nach bestem Wissen und Gewissen führen. Mit Absicht nenne ich sie nicht Kanzler/in oder Bundesrat, denn sie führen und entscheiden innerhalb eines Teams zusammengesetzt aus Politikern und Wissenschafter.

Ueber alle Entscheide kann man diskutieren und auch anderer Meinung sein. Für mich aber unverständlich sind die Besserwisser, die in den sozialen Medien diese Manager persönlich angreifen und als Blinde und Lahme, Tollpatsch, Trottels, Clowns etc bezeichnen, um nur ein paar solcher Ausdrücke zu erwähnen.

Diese Besserwisser haben sich in meinen Augen selber disqualifiziert, denn sie haben selbst keine aufbauenden Vorschläge. Ich mag solche Leute nicht und habe einige bereits aus meinen Facebook-Kontakten gelöscht. Sie entsprechen nicht meinen Niveau-Masstäben.

Ich gebe aber auch zu, dass ich den Trump und den Boris ganz böse angreife, weil beide weniger Politiker sondern eher schlechte Clowns und vorallem grosse Lügner sind. Beiden geht es mehr um die eigene Karriere und Vermögen, als um das Wohl des Volkes. Beide sind gefährliche Schmarotzer und Populisten!

… die spinnen …

… ist ein Lieblingsspruch von Asterix und Obelix. So kommt es mir vor, wenn ich die Pläne aus Deutschland höre, dass die ihre Fussball-Bundesliga im Mai wieder starten wollen, wenn auch ohne Zuschauer. „Fussball sei für Deutschland „systemrelevant“ …. dies hätte auch aus dem Munde von Trump kommen können!

Ich sehe vor meinen Augen, wie der Deutsche Fussballmeister vor aber-tausenden von Fans auf den Münchner Marienplatz gefeiert wird …. keiner mit 2 m Abstand! … aber explodierenden Infektionszahlen! Ja, die spinnen tatsächlich!

Was denken sich wohl die vielen Amateur-Kicker und Jugendlichen, die ihrem geliebten Hobby wegen der Abstandregelung nicht nachgehen dürfen? Ist dies die Vorbild-Funktion des Profi-Fusballs mit ihren verwöhnten Millionären? Die spinnen wohl in Deutschland!

Restaurants

Aus meiner Sicht leiden die Restaurants und Hotels am meisten! Ihre Wieder-Eröffnung liegt in weiter Ferne. Manche werden dies nicht überleben. Es ist für mich auch nicht ganz verständlich, warum die Politiker behaupten können, dass man in diesen Lokalen den 2m-Abstand nicht einführen kann. Man könnte doch nur 2 Gäste an einen Tisch plazieren, oder eine doppelte Tisch-Breite/Tiefe bei mehr Personen anbieten.

Ich vermute, diese negative Haltung der Politik rührt von der schlechten Erfahrung kurz vor dem allgemeinen Lockdown her, als in den Restaurants noch frisch-fröhlich gefeiert und „gesoffen“ wurde, obwohl man genau davor gewarnt hatte. Dies wollen die Politiker nicht noch einmal erleben! Mein Dank gehört den Besserwissern!

16. März 2020: Restaurant Kindli in Zürich

Pressefreiheit

Die Corona-Krise hatte bei uns noch keinen Einfluss auf die „Pressefreiheit“. Die soeben veröffentlichten Liste der „Pressefreiheit 2019“ der „Organisation Reporter ohne Grenzen (RSF)“ ist ein Abbild der Demokratisierung und Meinungsfreiheit der einzelnen Länder.

Die Schweiz ist im Ranking der Pressefreiheit im laufenden Jahr vom 6. auf den 8. Platz von Total 180 aufgeführten Ländern zurückgefallen. Dies ist keine Katastrophe, eher Kosmetik.

Das Ranking der Pressefreiheit wird von Norwegen, Finnland und Dänemark angeführt. Deutschland liegt auf Platz 11 und Oesterreich auf dem 18. Rang. Weniger gut schneiden die übrigen Nachbarländer der Schweiz ab, Frankreich auf Platz 34 und Italien auf Platz 41.

Unter „Ferner liefen“ finde ich die USA auf Platz 48, Ungarn und Serbien sogar auf den Plätzen 87 und 90, und erschreckend Thailand auf dem Platz 136 von insgesamt 180 Nationen, in Nachbarschaft von Kambodscha, Vietnam, Burma und China. Wen wundert es, dass man diesen letzt genannten Ländern die geringe Anzahl an Corona-Infizierten nur schwer glauben kann.

Fernsehen

Die grossen deutschsprachigen Fernseh-Anstalten haben Mühe, ihr Programm den neuen Gegebenheiten mit den 2m-Abständen und den fehlenden Zuschauern anzupassen. Sie füllen ihr Programm mit Krimi-Serien und Kochsendungen. Sie versuche neue Spiel- und Rate-Shows, denen aber die Spannung komplett fehlt. Die Sendungen sind fad, denn die Grossaufnahmen lachender oder begeisterter Zuschauer fehlen. Ich fühle mich wie in Thailand, dort hat es auch keine Zuschauer und nur Gelächter oder Klatschen ab Band, sowie fortwährende Werbe-Einblendungen.

In den Sportsendungen zeigen die Fernseh-Macher alte „Schinken“ der vergangenen Jahre. Es findet kein aktueller Sport statt. Auch dies ist fad, weil man das Resultat und Ergebnis bereits kennt.

Der Höhepunkt an fehlender Professionalität sind die Video-Konferenzen und Skype-Schaltungen in Diskussionssendungen und Shows. Da sitzen 3-4 Leute weit auseinander um einen Tisch oder auf einer Sitzgruppe, und im Hintergrund werde zwei oder mehr weitere Gäste über nebeneinander stehende Bildschirme zugeschalten. Die Stimmen bei den Skype-Uebertragungen quietschen wie in einem Wartesaal. Die 1-2 Sekunden Interferenzen bei Fragen und Antworten sind gewöhnungsbedürftig, auch für den Moderator, der den zugeschaltenen Gast fortlaufend unterbricht.

Bei Interviews ist es nicht viel besser. Als erstes sieht man einen 2 m langen Stab mit einem Mikrofon zu vorderst und dahinter das Gesicht des Gastes, der aus der Ferne antwortet. Die Kameraposition erinnert mich an meine ersten Schritte mit meiner Super-8-Film-Kamera vor 60 Jahren.

Ihr spürt es. Das heutige Fernsehen holt mich nicht aus dem Liegestuhl. Die Profis enttäuschen mich auch nach 1 Monat „üben“. Die vielen Krimis und Homestories hängen mir zum Halse hinaus. Ich habe meine Fernseh-Preferenzen geändert und neu die 3 Nachrichtensender NTV, N24 und PHOENIX entdeckt…. und betrachte mir auf Youtube das Video „Im Cockpit einer A-340 während eines Fluges nach Panama„,

27. März 2020 NDR-Talkshow neu ohne Zuschauer

Wie kommen die Politiker bei mir an?

Die Schweizer Politiker haben mich überrascht. Ich hätte Ihnen nicht zugetraut, derart solide, überzeugend und vorallem überparteilich aufzutreten. Mit klaren Entscheiden ohne Profilierungssucht führten sie das Schweizer Volk. Ich verdanke es ihnen, dass sie als erste die Grossveranstaltungen wie Basler Fasnacht und Fussballspiele stoppten. Sie hatten das Pech mit den vielen Grenzgänger im Tessin, Genf und Basel, was zu den 3 Hotspots führten.

Der Österreicher Sebastian Kurz geht einen riskanten Weg. Trotz des Ischgl-Debakels lockerte er als erstes Land die Lockdown-Einschränkungen. Einmalig für mich ist sein Auftreten zu einer Pressekonferenz, wenn er mit seinen Vasallen sprich Ministern zur Pressekonferenz auftritt. Im Gleichschritt treten sie ein, gleichzeitig drehen sich nach rechts und ziehen in Front zur Presse ihren Gesichtsschutz aus. Perfekt wie das Operetten-Ballett. Ob sein Volk mitmacht, wenn er sein Vorgehen stoppen müsste?

Von der Angela Merkel spricht man auch als „Mutter der Nation“. Ich bin froh, dass meine Mutter anders war und mir erklärte, warum dies und jenes nicht akzeptabel war. In der Tat hat die Merkel Mühe, ihrem Volke ihre Entscheide und Pläne zu erklären und zu begründen. Dem deutschen Volk und den Geschäftsinhabern fehlen die Perspektiven. „Wie geht es weiter?“ Sie lässt Deutschland im Regen stehen. Wehe, wenn von aussen über ihre kurzfristigen Entscheide diskutiert wird, dann wird sie grantig.

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Die Haubenküche vom Max

Die Corona-Epidemie lässt vieles wieder möglich werden. Ich habe zum Beispiel meine Kochkünste neu aktiviert und lasse mich von grossartigen „Haubenköchen“ unterstützen.

Meine Kochkarriere habe ich im Militär mit „Chili con Carne“ gestartet. Nach der Scheidung kam dann meine grosse Spezialität: „Büchse Ravioli à la Papi“ gekocht im Wasser. Später anfangs der 2000er Jahre habe ich dann bei der EBM mehrere Kochkurse „Thailändische Küche“ geleitet von Bakar Abu besucht. Wer hätte damals gedacht, dass es mich nach Thailand verschlagen würde!

Nun wisst ihr auch, woher meine Tochter Daniela ihre grossartige Koch-Fertigkeit geerbt hat.

Blut- und Leberwürste

Es sind Jahre, Jahrzehnte her, seit ich das letzte Mal Blut- und Leberwürste samt Sauerkraut gegessen habe. Erst kürzlich entdeckte ich in der Metzgerei diese Blut- und Leberwürste. Es wurde ein feines Nachtessen..

Käsekuchen

Ein feiner Käse- und Zwiebelkuchen gehört zu meinen Standard-Angeboten. Man braucht wenig: Ein Blätterteig, eine Käsemischung, plus 2dl Milch, 1 Yoghurt, 2 Eier, 1 Zwiebel, 1 Suppenlöffel Mehl, Muskat, Kaffeelöffel Salz.

Thai Rösti

Eine leckere Kombination aus Rösti, Raclette-Käse und thailändischer Fischhaut und dazu einen feinen spanischen Riserva

Spiegelei zum Frühstück

Es sieht doch lecker aus, dieses Spiegelei mit gebratenem Speck! Damit starte ich in den Tag! … und seit anfang April backe ich mir feines Brot. Ein Gedicht mit selber gemachter Aprikosen-, Erdbeer- und Buttenmost-Konfitüre

3. April 2020: Eigenes Brot

Siehe dazu auch den Beitrag: Brot backen ist keine Kunst mehr

Take Away aus Kittipons Thai Restaurant

Am Kronenplatz von Binningen, nur rund 500 m von meiner Wohnung entfernt, befindet sich „Kittipon’s finest Thai Cuisine„, ein Restaurant der Sonderklasse mit 13 Gault & Millau Punkte. Ich mag Kittipon sehr. Er ist Thailänder. Nachdem er wegen der Corona-Regelungen sein Restaurant schliessen musste, überraschte er mit dem Freitags-Take-Away. Seither leiste ich mir am Freitag ein tolles Gericht aus seiner Küche:

3. April 2020: Thai Food von Kittipon’s finest Thai Cuisine

Auf Karfreitag habe ich zum zweiten Mal beim Kittipon ein feines Dinner abgeholt und aus meinem Fundus das asiatische Geschirr hervorgeholt.

10. April 2020: Essen von Kitipons finest Thai Restaurant

Käserösti mit Truten-Steaks

Es muss nicht immer Züri-Geschnetzeltes sein. Auf Rösti kann man etwas Raclette-Käse und thailändische Shrimps-Paste geben … und dazu feine Truten-Steaks

…uind darüber etwas thailändische Shrimps-Paste

Ein feines Steak

Am Gründonnerstag habe ich mir ein feines Steak geleistet … und es war fein!

9. April 2020: Schweins-Steak

Und dann dieses feine Steak mit Kartoffelstock und Steinpilz-Sauce:

11. April 2020: Mein Oster-Menu

Lachs und Prosecco

Muss ich da vieles begründen, warum diese Kombination mir ausserordentlich schmeckt? Es ist für mich ein leichtes aber umso leckeres Festessen.

13. April 2020: … und dazu feines Brot aus der eigenen Küche

Rhabarber Wähe

Zwischen April und Juni ist Rhabarber-Saison und für mich auch die grosse Zeit der Rhabarber-Wähe. Ich liebe dieses Gemüse! In der Tat ist die Rhabarber keine Frucht, sondern ein Gemüse, wie Mangold ein Stangengemüse.

Entscheidend für die Qualität der Wähe ist der Guss: 2 dl Halbrahm, 2 Eier, 2 Beutel Vanille-Zucker und 2.3 Esslöffel Zucker

Grill Hühnchen

Jeweilen am Montag hält in meiner Nähe auf dem Kronenplatz der Verkaufswagen „Max Poulet“. Schon von weitem riecht man es: „grillierte Hühnchen.

20. April 2020: Hühnchen grilliert vom „Max Poulet“

Hefe- und Butterzopf

Nach mindestens 30 Jahren habe ich wieder einmal einen richtigen Zopf geknetet, geflochten und gebacken.

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Brot backen – keine Kunst mehr

Ich kam aus Thailand zurück in die Schweiz. Die Hamsterei in den Lebensmittelgeschäften war ein Aergernis. Vorallem WC-Papier, Mehl und Reis standen dabei im Vordergrund. Warum Mehl? fragte ich mich.

Aus Gesprächen zwischen Frauen erfuhr ich: sie horteten Mehl, um Brot backen zu können. Dies leuchtete auch mir ein. Falls die Lebensmittelgeschäfte für eine gewisse Zeit schliessen müssten, wären Brot und Gemüse eine der Mangelartikel, denn Büchsen und Nudeln hatte jedermann im Notvorrat.

Die Brotback-Automaten haben mich schon lange fasziniert. Ich liebe feines frisches Brot. Vorallem das mit Körner oder anderen Zutaten wie Sultaninen oder Schockolade-Splitter. Da ich jedoch nur kurze Zeit in der Schweiz war, kam ein solcher Automat für mich nie in Frage.

Dies änderte sich mit der Corona-Krise. Ich hatte Zeit und rechnete damit, längere Zeit in meiner Wohnung bleiben zu müssen. Ein Blick ins Tip-Topf-Kochbuch zeigte mir, dass Brot-Backen mit viel Arbeit verbunden war. Kneten, Kneten etc. Eine Alternative wäre ein Brotback-Automat, der gemäss Internet alles selbständig macht. Via Timer kann er auch nachts backen und am Morgen fürs Frühstück wäre ein backfrisches Brot bereit! Zwischen SFr. 80 -150 müsste ich aufwenden.

3. April 2020: Brotback-Automat Panasonic

Die Elektro-Geschäfte waren ja leider geschlossen. So konnte ich mich nicht beraten lassen. Ich bestellte schlussendlich im Internet den „Panasonic SD-2500“ für SFr. 90.– und erhielt ihn nach 5 Tagen per Post.

In der Zwischenzeit kaufte ich mir Brotback-Mischungen ein, in denen alles ausser dem Wasser bereits eingemischt sein soll. Im ALDI fand ich keine mehr. Die Frauen hatten alles weggekauft. Aber im Migros entdeckte ich eine „Körnli-Brot-Mischung“ … und fand auch „Trockenhefe„, für selber gemachte Brot-Mischungen mit normalem Mehl.

Das Mehl und Wasser sind in der Backform. Diese senke ich in den Automaten

Ich backe mein erstes Körnli-Brot

Der Teig nach dem Kneten und vor dem Aufgehen

Nachdem ich den Back-Automaten ausgepackt hatte und die gut verständliche Gebrauchsanweisung studiert hatte, startete ich zu meinem ersten Back-Erlebnis.

Ich schüttete die Mehlmischung (500g) in die Backform, goss 3 dl Wasser dazu und startete das Programm 2. Dieses sei ideal für Brotback-Mischungen aus dem Geschäft und dauere gegen 2 Stunden, stand in der Gebrauchsanweisung. Dann war meine Arbeit zu Ende. Ich schaute nur von Zeit zu Zeit vorbei, was die Maschine eben machte!

Im ersten Schritt mischte und knetete die Maschine die Mischung während 20 Minuten zu einem feinen, elastischen Teig. Ich war überrascht, wie effizient sie knetete.

Dann war 60 Minuten Ruhe. In dieser Zeit gärte der Teig und ging auf. Als Abschluss backte der Automat 35-40 Minuten bei rund 200 Grad Celsius..

Als der gesamte Backvorgang nach insgesamt 2 Stunden beendet war, piepste der Ofen und feiner Duft strömte in meine Nase.

3. April 2020: Mein erstes Brot
Luftiges Brot mit feinen Körnern

Eine Stunde liess ich das fertige Brot abkühlen. Die Kruste war immer noch knackig und knusprig. Dann mein erster Schnitt zur ersten Degustation: Ich war begeistert. Luftig und geschmackvoll war das Körnlibrot. Kein Unterschied zu einem Brot direkt aus der Bäckerei.

Leckeres Brot aus eigener Küche

Butter-Hefe-Brot

4 Stunden dauert das Programm 1 zur Herstellung eines Butter-Hefe-Brotes. Und es kam bestens heraus. Ein Gedicht!

18. April 2020: Butter-Hefe-Brot

Eine Woche später versuchte ich, den Hefe-Teig im Back-Automaten zu kneten und das erste Mal aufgehen zu lassen, um ihn dann von Hand weiter aufzubereiten. Das Resultat war beeindruckend:

29.4.2020: Hefe- und Butterzopf

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Mein Leben mit der Corona-Pandemie (Stand 23. März 2020)

Ihr könnt ruhig weiterlesen. Ich will Euch nicht belehren. Ich werde einzig über meine ersten zwei Wochen in Binningen mit der Corona-Pandemie berichten: Ich bin nicht infiziert, aber sehr vorsichtig! Einstweilen habe ich keine Probleme damit und mich mit dem Unabwägbaren abgefunden. Aber ich mache mir dennoch Gedanken über meine Zukunft, die endlich ist.

Wie geht es mir? Soziale Kontakte

Gut, danke Euch. Ich halte mich an alle Vorgaben. Ich bin 77 und gehöre deshalb der sogenannten Risikogruppe an. Ich habe meine sozialen Kontakte auf ein absolutes Minimum herunter­gefahren. Ein geplantes Treffen übers Wochenende mit meiner Tochter Daniela und ihrer Familie habe ich kurzfristig und schweren Herzens abgesagt. Wir müssen uns nun mit den modernen Medien wie Telefon, WhatsApp, Viber oder Facebook begnügen.

Mein Notvorrat – Hamsterkäufe

In der vergangenen Jahren hatte ich meinen Notvorrat massiv reduziert, denn ich war die meiste Zeit in Istrien oder in Thailand. In den letzten Tagen habe ich ihn wieder an die Empfehlungen angepasst, sodass ich 1 Monat überleben könnte

Nun ist aber Schluss damit. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, weshalb man Hamsterkäufe tätigen sollte. Wie stellen sich diese Menschen das vor? Dass alle sterben würden und sie selbst wegen der vielen Teigwaren noch ein paar Wochen weiterleben? Und was machen sie mit dem WC-Papier? Kochen sie es etwa?

Angst vor dem Corona Virus?

Angst habe ich nicht, aber Respekt vor dem unsichtbaren Risiko draussen auf der Strasse und in den Lebensmittelgeschäften Es ist schon etwas beängstigend, wie dieser Virus sich rasant ausgebreitet hat. Einzig meine Wohnung ist Corona-frei! Hierhin ziehe ich mich zurück!

Die vielen Toten in Italien beunruhigen mich und machen mich traurig, aber mein rationales Hirn sagt mir, dass in jedem Jahr in der Influenza-Zeit in der Schweiz über 1’000 Leute gestorben sind und niemand davon Kenntnis genommen hat!

Wie schütze ich mich gegen Depressionen?

Am ersten Tag in der Schweiz, als ich am 11. März von Thailand zurückkam, war noch alles ruhig und lief mehr oder weniger normal ab. Abends in Zürich auf dem Hauptbahnhof sah ich zufriedene Nachtschwärmer. Nichts deutete auf das aktuelle Desaster hin. Es herrschte keine Panik.

Bereits am Tag darauf gings hektisch los. Die Schulen wurden geschlossen, dann auch die Geschäfte, Restaurants und Bars. Dann die Empfehlung, die Distanz zu anderen einzuhalten.

Anfänglich hat mich diese Unruhe nicht gross gestört. Ich war noch müde vom Rückflug und der Zeitverschiebung. Ich litt an meiner typischen Reise-Erkältung mit tropfender Nase. Ich war beschäftigt mit Koffer auspacken, Wäsche waschen, einkaufen und meinen Notvorrat auf Vordermann bringen. Der Fernseher lief ununterbrochen und berieselte mich mit den Gefahren und Risiken des Corona-Virus. Auch in den Zeitungen standen Geschichten über Corona-Pandemie auf den ersten Seiten. Jede Stunde änderte sich etwas. Als sich auch die Grenzen rund um die Schweiz schlossen, wurde mir klar: Dieses Jahr wird es nichts mit Sommeraufenthalt in Istrien. Ich werde bereits froh sein, im Herbst wieder nach Thailand fliegen zu können.

Nach wenigen Tagen realisierte ich, wie schlecht mir diese Nightmare (Katastropen)-Meldungen taten und mein Gemüt belasteten. Ich konnte das Wort „Corona“ nicht mehr hören! Ich wurde zwar nicht depressiv, aber ich realisierte, dass diese Nachrichten meiner Psyche nicht gut taten, weil ich oft nachdenklich wurde.

Seither meide ich Sendungen mit Corona als Hauptthema. Gezielt schaute ich mir Sendungen und Filme aus den Mediatheken an: Geschichten und Dokumentationen aus aller Welt, Harry Potter und alte Western. Nur noch 2-3 mal am Tag flimmerten Nachrichten aus aller Welt über meinen Bildschirm.

Ich lasse mich nicht verrückt machen. Ich lese auch keine voll- oder halb-wissenschaftlichen Texte von Pseudo-Medizinern, auch wenn sie „Bircher“ heissen. Man muss einfach wissen, dass Papier und Internet willig sind und jeden „Mist“ annehmen. Zudem gibt es auch unter den Medizinern wie auch unter Freunden/Bekannten „Scharlatane“ und „Wichtigtuer“.

Meine Aktivitäten

Ich bin von Natur aus vielseitig interessiert. Es wird mir selten langweilig. Ich bin immer beschäftig und geniesse auch mein Mittagsschläfchen. Genau, auch ein Schläfchen gehört zu meinen Beschäftigungen.

Daneben wartet aber auch harte Arbeit auf mich: Ich muss die Fotos aus Thailand aufbereiten und archivieren, die Steuererklärung ausfüllen, in meiner Bibliothek unbrauchbare Bücher wie uralte Reiseführer ausmisten, in meinem Kleiderschrank die Hosen mit den unmodisch breiten Hosenstössen liquidieren etc.

Fitness ist für mich wichtig. Ich habe mir den Stepper aus dem Keller geholt und trainiere fleissig. Sobald es wärmer wird, werde ich wieder aufs Rennrad steigen. Leider sind wegen der abgeschotteten Grenzen zu Deutschland und Frankreich die möglichen Routen eingeschränkt.

Dazwischen nehme ich mir neuerdings vermehrt die Zeit, Freundschaften übers Telephon zu pflegen. Ich bin zwar von Natur aus keine Plaudertasche, aber die zwischenmenschlichen Kontakte fehlen mir.

Sofern mir in den nächsten Tagen/Wochen nicht eine Ausgangssperre dazwischen kommt, werde ich mit meinem Fotoapparat Basel und Umgebung erkunden. Mein Plan, In Zürich und in St.Gallen das Fraumünster resp. die Ostschweizer Kathedrale und Kloster fotografisch zu besichtigen, muss ich wohl verschieben.

Fernsehen und Informationen

Ich bin Single, d.h. ich habe niemanden mit dem ich von Angesicht zu Angesicht plaudern oder Meinungen austauschen kann. Diesen Mangel ersetzt mein Fernseher. Er ist mein Partner und beschallt mich von Morgen früh bis zum Schlafen gehen.

Um den dauernden Corona-Duschen zu umgehen, habe ich mir eine sog. „Streaming Media Player“ des Typs „Xiaomi Mi Box“ eingerichtet. Diese Box gibt meinem dummen Fernseher Internet-Fähigkeiten. Ich kann darüber im Internet surfen und z.B. die Mediatheken der ARD, ZDF, SRF etc aktivieren und Videos aus dem Archiv anschauen.

Verpflegung

Mein Notvorrat und Desinfektions-Mittel

Es ist neu für mich, mich nur zu Hause zu verpflegen. Corona verlangt es aber. Mein Notvorrat ist nun perfekt. Ich kann problemlos 1 Monat überleben resp. habe genügend zu Essen. Auf dem Menuplan stehen u.a.:

Spaghetti, Ravioli, Milken Pastetli, Hamburger, Salat, Schweinssteak, Poulet-Brüstchen, Kartoffeln, Reis, Kartoffel-Stock mit Pilz-Saucen, Lachs, Wurstwaren, Lassagne, Käsekuchen, leckere Trockenfische aus Thailand …. und dazu Nespresso-Kaffee mit Rahm, Mineralwasser und feinen Wein resp. Bier.

Jeweilen am Montag gibt es ein halbes grilliertes Hühnchen vom Poulet-Max oben am Kronenplatz.

Mein Tagesablauf

Der Corona-Virus hat mein Leben und auch meine innere Gefühlswelt total umgekrempelt. Ich muss zu Hause bleiben. Ich fühle mich bestens, leide unter keinem Stress und geniesse mein „dolce far niente„. Ich geniesse jeden Tag aufs Neue und beginne ihn, indem ich den Fernseher einschalte, um die neuesten Corona-News zu erfahren.

Mein Tag startet mit einem feinen Nespresso-Kaffee, einer Pille gegen meinen erhöhten Blutdruck, und nach dem Zähneputzen mit einem gemütlichen Frühstück mit Spiegelei und Speck, sowie einem leckeren Konfi-Brot.

1-2mal die Woche gehe ich zum Lebensmittel-Shopping. Anschliessend habe ich Zeit für pendente Arbeiten: Steuererklärung ausfüllen, mein neues Handy einrichten, mit Freunden telefonieren, in mein Tagebuch schreiben und Fotos aufbereiten. Gestern habe ich meine „Patientenverfügung“ aktualisiert und in einem Kuvert bereitgelegt, falls ich ins Spital müsste.

Am späteren Nachmittag koche ich mir dann ein feines Nachtessen und erlaube mir dazu einen feinen Rot-Wein. Ein Restaurant-Besuch ist verboten, resp. die sind geschlossen. Spät abends steige ich müde und zufrieden ins Bett und schlafe meine 7-8 Stunden.

Meine Patientenverfügung

Seit meiner Prostata-Operation im 2009 habe ich eine Patientenverfügung. Diese habe ich etwas angepasst und vorallem festgelegt, dass alle lebensverlängernden Massnahmen wie Beatmung, medikamentöse Kreislaufunterstützung, Antibiotika- und Nierenersatzverfahren zu stopen sind, sobald die Heilungs-Wahrscheinlichkeit unter 25% sinkt.

Meine Sorgen um Pat

Obwohl diese Zeilen am Schluss dieses Postings erscheinen, mach ich mir sehr grosse Sorgen um meine thailändische Freundin Pat. Sie ist mittlerweilen auch 66 Jahre alt. Meine Gedanken sind oft bei ihr in Thailand. Sie ist nicht an Corona erkrankt, aber hat grosse Probleme mit ihrer schwer erkrankten Lunge und leidet unter starkem Husten. Sie muss täglich ungefähr 6 oder 7 unterschiedliche Medikamente zu sich nehmen und erhält monatlich 4 Chemo-Injektionen. Ich hoffe, sie schafft es durch die Corona-Zeit, damit wir uns im Herbst/Winter wieder sehen werden. Pat ist für mich Thailand!

Ausblick

Ich gehe davon aus, dass meine Lebenweise bis zu einer Impfung gegen den Corona-Virus stark beeinträchtigt sein wird. Dies bedeutet, dass ich meinen Istrien-Aufenthalt vergessen kann und der nächste Winter-Aufenthalt in Thailand massiv gefährdet ist. Damit kann ich mich abfinden! Was soll ich denn auch anderes tun?

Mein Ziel: Überleben, ohne durch Corona infiziert zu werden

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Die ersten 4 Tage zu Hause in Binningen

Als ich am Mittwoch, 11. März abends um 19 Uhr in Zürich Flughafen landete, war alles noch im Normalzustand, obwohl Tage zuvor die Basler Fasnacht abgesagt wurde. Auf den Strassen und in den Restaurants sah ich lachende und fröhlich Menschengruppen.

Und dann gings Schlag auf Schlag. Unser Bundesrat übernahm die Kontrolle und sprach Verbote aus: Die Schulen wurden geschlossen. Dann auch alle Geschäfte, die nicht dem direkten Lebensunterhalt dienten. Einzig Lebensmittelgeschäfte, Apotheken, Tankstellen blieben geöffnet. Gruppen auf den Strassen wurden untersagt.

Ich habe viel Glück gehabt, dass ich mit einem der letzten Flieger von Bangkok nach Zürich geflogen bin. Einige meiner Freunde, die erst in den nächsten Tagen fliegen wollten, hatte grösste Mühe einen Platz in einem Flieger zu bekommen.

Corona, Corona Corona

Ich kann es fast nicht mehr hören. Ob am Fernseher oder Radio, oder in einer Zeitung überall steht das Wort „Corona“ im Zentrum. Es wurde zum Mittelpunkt meines Lebens, denn auch die Freunde und Bekannten sprachen davon, sagten Termine ab etc. An mir ging dies nicht spurlos voüber. Es überkam mich eine Mischung aus Angst, Stress, Unruhe und Unsicherheit. Ich musste bewusst mein rationelles Gehirn einschalten, um die schlechten Gefühle auszuschalten, die sich in mir aufgebaut hatten. Es gibt wirklich keinen Grund, in Panik auszubrechen.

Die Schweiz gehört zu den 10 am stärksten mit dem Corona-Virus infizierten Ländern. Da kommt einiges auf uns zu!. Wir spüren dies, denn die umliegenden Länder wie Oesterreich, Italien, Kroatien etc liessen keine Schweizer mehr einreisen oder schickten sie in eine 2-wöchige Quarantäne. Meine Istrien-Pläne sind arg gefährdet.

Erkältung

Auch dieses Mal habe ich mich auf dem Weg zwischen Thailand und der Schweiz erkältet. Wie jedes Jahr. Aus Erfahrung weiss ich, dass es 4-5 Tage dauert, bis meine Nase läuft. Es ist jetzt Samstag, 14. März, die Nase läuft auf Hochtouren, d.h. ich muss mich um den 9.-10. März im Taxi nach Bangkok oder im Hotel Baiyoke verkühlt haben. Ich erinnere mich, dass ich am Frühstück im 82. Stockwerk des Hotels Baiyoke kalt hatte.

Achtung: Beim Corona-Virus läuft die Nase nicht. Man hat eine „trockene“ Erkältung!

Zudem ist es recht kühl in Basel. Nachts sank die Aussentemperatur auf ungefähr 6 Grad Celsius, tagsüber auf 12-14 Grad Celsius

14. März 2020: Aussen- und Innen-Temperatur am Morgen früh um 05:02 Uhr in Binningen

Post, neues Handy und Tablet

Wie ihr Euch vielleicht erinnert, sind mir am 13. Jan. 2020 in Hua Hin aus meinem Haus mein Smartphone mit meiner Schweizer SIM-Karte und mein Galaxy-Tablet geklaut. Noch in Thailand habe ich bei Digitec ein neues „Xiaomi Redmi Note 8 Pro“ Smartphone und ein „Galaxy Tab A 8″ “ Tablet bestellt. Als ich am Mittwoch von Bangkok kommend zu Hause in Binningen ankam, lagen beide Pakete auf meinem Pult. Ich kann sie nun installieren und in Betrieb nehmen

Vista-Augen-Klinik

Am Tage meiner Rückkehr aus Thailand erhielt ich in der VISTA-Klinik meine 20. Eylea-Spritze seit meiner Erkrankung im Frühjahr 2018. Ich bin langsam routiniert, würde mir aber eine Besserung wünschen. Mein Krankheitsverlauf hat sich einzig stabilisiert.

Medikamente

In Thailand habe ich in den OnLine-Ausgaben der Zeitungen gelesen, dass verschiedene Arzneimittel im Angebot der Schweizer Apotheken fehlen sollen, weil die chinesischen und indischen Lieferanten die Wirkstoffe wegen des Corona-Virus nicht mehr in der notwendigen Menge liefern können. Scheinbar rächt es sich, dass man deren Produktion ins Ausland verlagert hat.

Deshalb habe ich mir für den Notfall einer Corona-Erkrankung eine Kurpackung des Grippe- und Schmerzmittels „Ibuprofen“ bereits in Thailand gekauft.

Ich bin zwar in der glücklichen Lage, dass ich recht gesund bin und nur den Blutdrucksenker „Perindopril 4mg“ zu mir nehmen muss. Bei meinem Hausarzt habe ich mir vorsorglich eine 5 Monats-Packung geholt.

Notvorrat

Meinen persönlichen Notvorrat habe ich in den letzten Jahren abgebaut, denn ich war jährlich nur 3-4 Monate in der Schweiz. Dies rächte sich nun. Als mir Daniela von der Hamsterei in den Lebensmittel-Märkten der Schweiz berichtete, habe ich von Thailand 10 der typischen Nudel-Portionen mitgebracht. Hier in Binningen habe ich in den letzten 2 Tagen im „Aldi“ und „Migros“ meinen Notvorrat wieder aufgestockt, wie es die Schweizer Behörden geraten hatten.

Es war wirklich schockierend, wie ungeniert die Erwachsenen hamsterten, als gehe am morgigen Tag die Welt unter. Erstaunlich aber war, dass im „Aldi“ meterlange Regale leer gekauft waren, während im nahen „Migros“ keine Hamsterer zu sehen waren und alles erhältlich war. Es muss am unterschiedlichen Profil/Niveau der Aldi- und Migros-Kunden liegen.

Packung mit Thai Nudeln

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Gourmet Küche vom Max

Meine Kochkünste sind bereits recht fortgeschritten. Ich habe mich immer wieder weitergebildet. Nicht nur in EBM-Kochkursen, auch als Vater einer Spitzenköchin.

Manchmal kreiere ich etwas Neues, das man in keinem Kochbuch findet:

Klöpfer con patate

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1. August 2019: Malo Selo, Trüffel, Fredi und Inge

Der 1. August ist für uns Schweizer der National-Feiertag. Dieses Jahr gings ins „Malo Selo“, unserem Trüffel-Lieblings-Lokal. Es ist seit Jahren Tradition, dass wir 2 oder 3 mal je Saison in die Konoba Malo Selo in Fratrja bei Buje fahren und uns dort verwöhnen lassen. Wir, das sind Fredi und Inge aus Graz, sowie meine Wenigkeit.

Dieses Jahr war es ganz speziell, denn Fredi wird Ende August 90 Jahre alt! ….was man ihm nicht ansieht!

Mit einer gemischten Platte aus Käse, Salami, Speck und Schinken sowie gedämpften Pilzen fangen wir an. Dazu ein einheimisches San Servolo Bier und als Hauptgang dann Tagliatelle oder Ravioli mit weissem Trüffel. Nach unserer Erfahrung kommt der feine Trüffel-Geschmack am besten mit Nudeln zur Geltung.

1. Aug. 2019: Malo Selo

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Herrliche Zeit in Istrien

2-3 mal pro Woche gehe ich auswärts essen und mache ich eine 50km-Runde samt 530m Höhendifferenz mit dem Mountain-Bike …. und jeden Tag über den Mittag, erlaube ich mir ein Schläfchen unter meinem Olivenbaum.

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Mein Gourmet-Frühstück

Morgenstund hat Gold im Mund

Ein neuer Tag beginnt. Die Sonne leuchtet durch die Olivenbäume. Die Morgen-Toilette ist erledigt. Ich bin frisch rasiert. Nun lese ich im Internet die neuesten Neuigkeiten, vorallem aus deutscher Presse. Die Schweizer Zeitungen haben sich abgeschottet und verlangen Abo-Gebühren zwischen 20-40 Franken je Monat und Erzeugnis. Die spinnen wohl! Ein Aergernis, aber davon an anderer Stelle.

Ein 3-Gänger als Frühstück

Nun bereite ich mein Frühstück vor. 3 Gänge sollen es werden:

  1. Ein feiner Nespresso-Kaffee
  2. Ein Doppel-Spiegelei mit gebratenen Speck-Tranchen
  3. Brötchen mit Erdbeer-Konfitüre aus meiner eigenen Küche

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Us dr Kuchi vom Max: „Erdbeer und Aprikosen Konfitüre“

Oft werde ich gefragt: „Was machst du mit deiner Zeit auf dem Campingplatz?“ In der Tat habe ich wenig Zeit, denn ich geniesse auch das „Nichts-Tun“.

Auch dieses Jahr nahm ich mir Zeit, um Konfitüre zu machen. Erdbeer- und Aprikosen-Konfitüre aus Früchten direkt vom Bauern. Der Ausdruck „Konfitüre“ – oder kurz „Konfi“ oder „Gomfi“ – ist in der Schweiz üblich für alle mit Zucker gekochten Fruchtaufstriche (Wickipedia)….oder in verständlichem Deutsch: Konfitüre und Marmelade sind dassselbe.

11. Juni 2019: Erdbeer Konfitüre

Die einheimischen Erdbeeren wurden in den kühlen Wochen des Mai reif. Sie hatten noch keinen Geschmack und waren wässrig. Am 11. Juni fand ich die letzten fruchtigen Erdbeeren beim Petar.

28. Juni 2019: Aprikosen Konfüre

Es waren die ersten Aprikosen, die ich im 2019 kaufen konnte. Mit etwas mehr als 2 Kg Früchten war ich zufrieden mit der Ausbeute.

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Essen, essen, essen — Meine grosse Schwäche

Istrien ist kein Gourmet-Paradies! Es ist ein Paradies für Rentner, die grosse Portionen mögen, um die Hälfte des Essen einzupacken und am nächsten Tag zu Hause im Wohnwagen aufwärmen zu können. Ich erinnere mich noch gut an die Zeit im „Skalinada“ in Novigrad. Da gab es zum Essen gratis Wein, wenigstens nannte sich so der saure Saft, und eine Gratis Vorspeise. Meine Ex-Schwiegereltern Ernst und Greti, sowie auch Inge/Fredi waren dort 2x wöchentlich Gast, und hatten für 4 Tage Speis und Trank, denn auch Wein durfte man nach Hause nehmen!

Aber es gibt auch Feinschmecker-Lokale, die feines Essen zu vernünftigen Preisen anbieten. Ich denke da ans „Petra“ in Vrsar, oder mein Trüffel-Lokal „Malo Selo“ in Fratrje,oder das „Zardin“ in Kastelir und ganz neu entdeckt die beiden Bauern-Restaurants „Jadruhi“ und „Selo Mekisi“ im Raume Vizinada.

19. 6. 2019: Trüffel Ravioli im Mekisi
  • Im „Jadruhi“ habe ich bei meinem ersten Besuch ein feines Rindfilet mit Trüffel und bein zweiten Mal einen Steinbutt-Fisch gegessen und genossen. Beides hervorragend.
  • Im „Selo Mekisi“ sind die Ravioli mit Trüffel einmalig. Ich habe noch nie solche feine Ravioli-Quark-Füllung gegessen wie im „Mekisi“.
  • Das „Malo Selo“ gehört für mich bereits zum Inventar Istriens. Die Qualität ist gleichmässig hervorragend. Am liebsten gehe ich mit einer 4er- oder maximal 6er-Gruppe zum Essen. Dann starten wir mit einer gemeinsamen gemischten kalten Vorspeise mit Salami, istrianischem Schinken und Käse, sowie gedämpften Pilzen. Anschliessend je nach Lust ein Steak mi Trüffel oder Nudeln/Ravioli mit Trüffel.
  • Das „Zardin“ in Kastelir hat sich durch gleichbleibende Qualität einen Platz in dieser Aufzählung verdient. Jeden Samstag gehe ich hier mit Inge und Fredi essen. Zu meinen favorisierenden Speisen gehören das Schweinefilet mit Gorgonzola-Sauce und das Zardin-Rinds-Filet mit Trüffel
17. Juni 2019: Konoba Jadruhi Steinbutt Fisch

Es gibt bestimmt in Istrien noch ein paar andere feine Lokale. Es gibt aber auch schlechtere und sogar katastrophale, die ich hier nicht erwähnen möchte. Denn auch diese können sich verbessern, falls sie sich Mühe geben würden!

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Essen, essen …. und geniessen …. eine Rhabarbar-Wähe

Ich esse gerne. Essen gehört zu meinen Lieblings-Tätigkeiten. Kürzlich war ich mit Nicole im Restaurant „Vierter König“ und genoss mit ihr ein Fondue Bacchus. Im Fondue Bacchus kocht man Fleisch in einer Wein-Bouillon, also ähnlich dem Fondue Chinoise (Fleisch-Bouillon). Es war ein Traum. Es gab Rind-, Kalbs- und Hühnchen-Fleisch, dazu 6 verschiedene Saucen wie Knoblauch, Curry, Zwiebeln etc, Senffrüchte, kleine Cornichon, Silberzwiebeln, Pommes-Frites und schwarzer Reis etc.

Am Tag darauf war ich bei Süttis zum Spargel-Essen eingeladen. Wiederum ein Traum. Es begann bereits mit einem feinen gemischten Salat mit wunderbarer Sauce als Entrée. Der abschliessende Heimweg war kurz. Ich musste nur einen Stockwerk hinunter gehen. Man muss wissen, dass Rosmarie während meinen vielen Abwesenheiten meine Wohnung beobachtet und immer wieder lüftet. Ich bin ihr sehr dankbar.

Gestern Freitag 26. April) kam dann mein grosser Tag: Ich hatte wieder einmal Lust auf eine Rhabarber-Wähe. Eine Wähe ist ja kein Kunststück, aber die süssliche Vanille-Sauce ist mein Geheimtip.


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2. Okt. 2018: Ich kochte Buttenmost Konfitüre

Ich bin bekannterweise ein Schleckmaul und geniesse als Brotaufstrich eine feine selbstgemachte Konfitüre über alles. Im Sommer machte ich Erdbeer- und Aprikosen-Konfitüren. Nun war der „Buttenmost“ daran.

Anders als der Name vermuten lässt, ist Buttenmost kein Mostgetränk. Es handelt sich dabei vielmehr um einen dickflüssiger Brei, der aus den Früchten der wild wachsenden Hundsrose gewonnen wird.

Buttenmost ist eine Spezialität, die vor allem in der Nordwestschweiz bekannt ist und geschätzt wird. Seit rund 150 Jahren ist das auf einem Jurahügelzug gelegene Dorf „Hochwald“ das Produktionszentrum.

Zwei Familien pflegen noch diese alte Tradion. Sie kaufen die Hagebutten-Früchte im Ausland auf und verarbeiten die Früchte durch entfernen der Kernen, Fruchtfasern und Häute   bis zum feinen Hagebutten-Mark, das wir Buttenmost nennen. Der Verkauf beginnt jeweilen Ende September. Ich kaufe den Buttenmost bei meinem Türken-Lädeli am Kronenplatz zu Fr. 9.80 das kg

Die Hagebutten-Konfitüre macht man gleich wie jede andere Konfitüre, indem man sie zusammen mit Zucker aufkocht, bis sie geliert:

1,5 Kg Hagenbutten-Mark mit gleich viel Gelierzucker aufkochen

Kochen bis die Masse gelierfähig ist (ca. 10-15 Min)

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Meine Erfahrungen mit NESPRESSO

Ich bin kein „Kaffee-Profi“ und auch kein „Kaffee-Tester„, aber ein „Kaffee-Liebhaber„. Das erste nach dem Aufstehen am Morgen ist ein feiner Kaffee, den ich ins Badezimmer nehme. Ich schlucke damit meine Blutdrucksenker-Tablette und beobachte im Spiegel, wie der Kaffee via Mund in meine tieferen Regionen entschwindet.

Seit 26. Mai 2018  bin ich stolzer Besitzer einer NESPRESSO-Kaffee-Maschine und gehöre nun auch zu den Privilegierten.  Jahrelang habe ich den NESPRESSO immer nur bei Freunden genossen und ihn als aussergewöhnlich  empfunden.

Nach 4 Monaten des Genusses erlaube ich mir, eine  Meinung zu haben. Die NESPRESSO’s sind wirklich gut. Aber ein guter Vollautomat, der die Bohnen mahlt und das Wasser durchpresst, bleibt unerreichbar. Man sieht es relativ schnell „warum“. Die Kaffee-Menge ist es. Der Vollautomat benutzt etwa die doppelte Menge an Kaffee, wenn ichs mit den NESPRESSO-Kapseln vergleiche. Einen guten Vollautomaten gibt es ab 500 Euro.

Solange ich nur 3 Monate in Binningen residiere, werde ich dennoch beim NESPRESSO bleiben. Die Maschine ist handlich und lässt sich problemlos nach Istrien transportieren. Zudem gibt es mittlerweilen unzählige NESPRESSO-Fremd-Kapseln zu allen Preis- und Geschmacks-Kategorien. Es ist ein Märchen, dass die Fake-Kapseln die Kaffee-Maschinen kaputt machen.

Ueberrascht war ich, als die Konsumenten-Sendung „Kassensturz“ des Schweizer Fernsehens vor wenigen Wochen in einem Test die Aldi-NESPRESSO-Kapsel „ROMA“ zu den allerbesten kürte, weit vor dem Original. Eine Kapsel beim Aldi kostet weniger als 20 Rappen, im Gegensatz zu den 50 Rappen des Originals. Kürzlich habe ich den „Jakobs-Espresso-7“ ausprobiert und war auch begeistert. Weniger geschmeckt hat mir hingegen eine Mövenpick-Kapsel, die ich beim Aldi fand. Aber die Geschmäcker sind bekanntlich verschieden

Festgestellt habe ich auch, dass die Grösse der Kaffee-Tasse entscheidend für den Geschmack ist. Zu grosse Tassen geben einen faden „Milch-Kaffee“, weil eben in den Kapseln wenig Rohmaterial sprich Kaffee enthalten ist. Ich bin nun bei den 40ml-Tassen gelandet und darin schmeckt mir der Kaffee am besten.

Ob die Tassen nun aus  Porzellan, Steingut, Glas oder Metall gefertigt sind,  habe ich keinen nennenswerten Geschmacks-Unterschied festgestellt.

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Gourmet-Paradies Istrien?

Die obige Gourmet-Frage würde ich nicht unterschreiben. Die meisten Restaurants hier in Istrien bieten 08/15-Küche. Keine Spezialitäten, keine Feinheiten, sondern einfache von Feriengästen gewünschte Speisen wie Civapcici, Pizza, Pleskavica oder Schnitzel/Pommes-Frites. Für viele der Gäste zählt eher die Quantität als die Qualität.

Dies sehe ich immer wieder auf den Postings im Facebook: Tri Cantuna, Kiwi, Hans & Ines und die Gaststätten der Strasse nach Tar entlang, um nur einige zu nennen. All diese sind nicht schlecht, aber …..

Aber mit etwas Glück findet man das eine oder andere feine Schmuckstücke in Istrien.  Ich nenne hier nur ein paar wenige. Diese sind nicht unbedingt viel teurer, aber bessere Qualität hat meistens auch höheren Preis.

Aber in jedem Fall gilt: Jeder hat seinen eigenen Geschmack und hat seine Lieblings-Restaurants …. und dies ist recht so

Konoba Malo Selo in Fratrije (Buje)

Eines meiner Lieblings-Lokale. Unter Neda, die leider vor 2 Jahren verstorben ist, genoss ich meine ersten Trüffel-Speisen. Bei ihr kaufte ich 3 schwarze Trüffel-Knollen, um sie zu Hause in der Schweiz meinen Freunden zu kredenzen.

Den schwarzen Trüffel gibt es nur in den Sommer-Monaten, ab September dann den weissen Trüffel.


 

 

Casa Romantica La Parenzana in Buje

Wunderbares Ambiente, feines exklusives Essen, wobei ich das letzte Mal Pech mit dem Fleisch hatte. Das bestens empfohlene Boskarin-Rind war voller Sehnen und nicht zuerschneidbar. Als ich mich beschwerte, erhielten ich und alle meine 5 Freunde ein feines Dessert. Die anderen Speisen wie die hausgemachten Nudeln waren hervorragend, ebenso die Bedienung. Meine Bewertung: ein „ausgezeichnet“ mit einer kleinen Träne.

30. Juni 2018 : mit Christian und Lena, sowie  Klaus und Martina

Konoba Zardin in Kastelir – Labinci

Seit 2 Jahren bin ich regelmässiger Gast in diesem Restaurant. Auch hier gibt es Trüffel-Speisen, aber auch Schweinssteak an Gorgonzola-Sauce, oder der berühmte Kalbs-Braten, den man aber vorher bestellen muss. Die Athmosphäre und die Bedienung sind herzlich.

Ebenfalls bestellen muss man den Tintenfisch für 4 Personen. Ein Gedicht, was die Küche herbeizauberte. Aber es gibt ihn nur in den Monaten Mitte Mai bis Ende Juli

4. Aug. 2018 Octopussy Tintenfisch Konoba Zardin

4. Aug. 2018 in Konoba Zardin

4. Aug. 2018 Konoba Zardin

Konoba Teran in Tar

Es ist ein unscheinbares Restaurant schräg vis-à-vis der Kirche in Tar. Im Sommer ist die Gaststube geschlossen. Man isst im wunderbaren Hinterhorf mit alten Fruchtbäumen. Es ist ratsam, einen Platz zu reservieren. Ich habe ein Steak mit Pilzen bestellt. Das Medium haben sie genau richtig erwischt. Meine Begleiterin genoss leckere Calamares vom Rost. Die Bedienung ist herzlich und kompetent. Ich werde bestimmt wieder hingehen.

Restaurant Petra in Vrsar

Ausserhalb der Saison ein Geheimtip der besonderen Art. Für mich eines der aussergwöhnlichsten Restaurants mit leckeren Gerichten. Jedoch Reservation eines Platzes ist unabdingbar

18. Juni 2018: Restaurant Petra in Vrsar

Modo Mio in Vabriga

Eröffnet hat dieses Lokal auf Saison 2018 mitten in Vabriga. Es verfügt über eine Gaststube mit weiss gedeckten Tischen und eine Sommer-Terrasse. Zweimal war ich mit Freunden dort essen. Beide Mal ging etwas schief. Wir mussten es zurückgeben. Die übrigen Speisen waren Spitze mit angemssenen Preisen. Mich erinnert diese Unkonstanz an das Restaurants Arka in Tar. Auch dort war es mehrheitlich First-Class, aber immer ein paar Ausreisser. Nicht akzeptabel, wenn man Freunde einlädt.

Küche zum Basler Max

Grilladen, Pastetli mit Pilzsauce, Gschwelti mit Käse, Raclette, chinesischer Gemüse-Eintopf, Spiegeleier und Spaghetti gehören zu meinen berühmtesten Angeboten.

Erst kürzlich habe ich ein grilliertes Schweinsteak  an Kartoffelstock und Steinpilz-Sauce gekocht und damit einen Gast verwöhnt. Dazu habe ich einen einheimischen Plavac-Rotwein von der kroatischen Halb-Insel Peljesac serviert.

Zum Frühstück gibt es für mich immer zwei Spiegeleier.  Auf dem unteren Foto habe ich zwei Spiegeleier mit je einem Doppel-Dotter dokumentiert.

…und dazu gibt es das feine Weissbrot

 

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Erdbeer und Aprikosen Konfitüre aus eigener Küche

Zu Hause mache ich oft Konfitüre. Selbstgemachte schmeckt einfach viel besser, als gekaufte. Dieses Jahr habe ich erstmals hier in den Ferien meine Künste ausprobiert.

17. Mai: Erdbeer Konfitüre

Bereits Mitte Mai gabs es beim „Peter“ wunderbare Erdbeeren aus eigener Anzucht. 2 kg herrlich rote Erdbeeren direkt ab der Pflanze für Euro 5.50/kg plus 2 Kg Zucker ergaben 3 kg Konfitüre

28. Juni: Aprikosen oder Marillen Konfitüre

Die hiesigen Aprikosen vom „Peter“ sind nicht zu vergleichen mit den Wachauer Marillen. Aber sie haben einen guten Geschmack und eignen sich für Konfitüre. 3 kg Aprikosen à Euro 3.40/kg habe ich mit 2 kg Zucker verarbeitet. Diese Mischung ergab etwa 4 kg Konfitüre

Insgesamt 3 kg Aprikosen habe ich verarbeitet

Man sieht es, ich hatte Pech und habe dieses Glas nicht getroffen

4 kg Konfitüre sind eingekocht

 

 

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28. Mai – 6. Juni: Radrenn- und Gourmet-Woche im Piemont

Das Hotel – Ristorante Villa San Carlo in 12074 Cortemilia (CN) ist eine berühmte Adresse im Piemont. Mitten in einem halb zerfallenen Städtchen liegt dieses Paradies mit eigenem Swimmingpool. Hier war unser Basislager für unsere Ausfahrten im hügeligen Piemont.

3. Juni 2018: Ausfahrt CPC Piemont

Hotel Ristorante Villa San Carlo**** in Cortemilia

Wie gewohnt berichte ich über mein einzigartiges kulinarische und sportliche Erlebnis in meinem bebilderten Bericht (Link anklicken!):

Kulinarische und sportliche Radrennwoche im Piemont

 

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April 2018: Live-Ticker vom Basler Max

Mein Gepäck für Istrien +++ Kutteln +++ CPC-Ausfahrt +++ Umbau meines Bades +++ Kosovo +++ Augen-Erkrankung +++ Die Lügen der Amis +++

2. Spritze gegen meine Augenerkrankung

Am Donnerstag, 26. April erhielt ich in der VISTA-Augenklinik meine 2. Spritze.  „Good News“ vom Augenarzt. Scheinbar reagiere ich positiv auf die lebenden Zellen, die mir mit der 1. Spritze ins Auge injiziert wurden. Die „Wölbung“ in der Makula  hat sich bereits etwas zurückgebildet. Aber es sind noch einige Injektionen notwendig.

Mein Gepäck für Istrien und Piemont

Als Single bin ich ein Profi. Ich habe alles im Griff. Beim Einpacken von Kleidern stosse ich jedoch schnell an meine Grenzen. Ich kann mich nur schwer einschränken. Ich stelle meine schönsten Kombinationen in allen passenden Farben zusammen, bräuchte dazu aber ein viel grösseres Auto! … Dagegen habe ich jetzt eine Technik entwickelt. In den Tagen nach dem ersten Zusammenstellen reduziere ich die Stapel sukzessive um die Hälfte. Auch wenn es weh tut!

Packen nach der ersten Runde

21. April 2018: Kutteln und Kalbskopf bei Karli und Heidy

Kutteln im Rest. „Zum eisernen Felsen“

Wer kennt nicht diesen Geheimtip in der Gourmet-Szene? Ich habe Karli/Heidy versprochen, nichts davon zu verraten. Daran werde ich mich halten.

Sie haben mich zu diesem leckeren „Arme-Leute-Essen“ eingeladen. Nach dem gemütlichen Apéro auf der heimeligen Terrasse habe ich mich von meiner besten Seite als hungriger Gast gezeigt und auch den nächsten Gang nach den Kutteln, nämlich den Kalbskopf genossen. Mein Magen war kurz vor dem explodieren. Schwangerschafts-Streifen konnte ich nur vermeiden, indem ich auf dem Heimweg bis zum 2er-Tram zu Fuss ging.

 

Mi, 18. 4. 2018: CPC-Ausfahrt ins Elsass

18. April 2018 Ausfahrt Rennrad Max

17 Fahrer trafen sich bei warmem Frühlings-Temperaturen in Therwil zu einer 80km Ausfahrt ins Elsass. Für einige war das angeschlagene Tempo zu hoch, denn anfang Saison fehlt es an der Kondition. Auch ich war schön kaputt, als wir zum AbschlussTrunk in Therwil eintrafen. Aber das Wetter war Spitze. Der Thermometer stieg auf über 25ºC.

Umbau Schafmattweg 13

Hier wohne ich seit Oktober  2002. Das Haus ist um die 40-50 Jahre alt. Ein grösserer Umbau steht bevor. Die Wasser- und Abwasser-Leitungen der nördlichen Haushälfte müssen ersetzt werden. Sie sind durchrostet und drohen zu platzen, wie ich es im vergangenen Jahr in meinem Schlafzimmer erleben musste.

Mitte Mai geht es los. Ich bin in dieser Zeit zur Freude des Hauseigentümers Nicki Th. in Istrien. So kann er ungehindert mein Bad und die benachbarte Toilette umbauen.

17. – 27. Juli 2018: Kosovo

Eine grosse Familien-Party mit gegen 200 Personen wird im Juli im Kosovo stattfinden. Meine Tochter Daniela feiert ihren 20. Hochzeitstag und ihren 40. Geburtstag, und dazu als Krönung feiere ich meinen 75. Geburtstag. Heute am 12. April habe ich mein Flug-Ticket ab Ljubljana nach Pristina für Euro 223 gebucht. Ich freue mich auf ein Wiedersehen mit meinen Freunden dort unten.

Meine Augenkrankheit

Kurz nach Ostern, am 4. April erhielt ich die Diagnose: Ich leide unter „feuchter Makula-Degeneration„! Es war ein Schock.. Aber in der Zwischenzeit habe ich mich davon wieder etwas erholt und mein Leben in den nächsten Monaten bereits umgeplant, denn ich werde mir  jeden Monat eine Spritze in mein linkes krankes Auge verpassen lassen müssen.  Ich werde trotzdem Ende April nach Istrien fahren, aber eben monatlich kurz nach Basel zurückkehren, um eine Spritze zu fassen.

Meinen nächsten Thailand-Aufenthalt habe ich einstweilen aufs Eis gelegt, denn das Reisedatum hängt vom  Erfolg meiner Spritzen ab. In der Zwischenzeit kläre ich ab, welche Thai-Spitäler solche Eingriffe vornehmen.

Wie beeinträchtigt mich diese Krankheit? Ich sehe mit dem linken Auge die geraden Linien etwas gekrümmt und die Umwelt leicht getrübt, wie wenn ich mit offenen Augen im Meer schwimmen würde. Im täglichen Leben schränkte mich diese Krankheit nicht ein. Ich kann Autofahren, Spazieren, Fotografieren etc. Einzig beim Lesen und beim Arbeiten am PC brauche ich eine Brille, weil mein rechtes gesundes Auge nach meiner grauen Star Operation auf Weitsicht eingestellt wurde.  Es ist nun,  als hätte ich Altersfehlsichtigkeit und benötige eine Lesebrille mit +2.5 Dioptien.

9. April 2018: Max am Notebook PC

Sie lügen wieder! Ich meine damit die Amis

Wer erinnert sich nicht an die Lüge der USA, als sie im 2003 sog. Beweise für das Vorhandensein von Massenvernichtungswaffen in Irak vorlegten und damit ihren Angriff auf dieses Land begründeten! Seither haben sie in meinen Augen ihre Glaubwürdigkeit verspielt! Mit Trumps Lügen und Unberechnebarkeit ist deren Zuverlässigkeit noch tiefer in den Keller gerutscht.

Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, und wenn er auch die Wahrheit spricht !

Ich bin beileibe kein Freund des syrischen Dikatators Assad, aber so blöd ist er wiklich nicht, wie die Amis und die Engländer behaupten, dass er wenige Stunden vor der endgültigen Uebernahme der Stadt Duma  Chlorgas eingesetzen haben soll, und dies gegen das eigene Volk. Für ihre Behauptungen haben die Amis auch keinen einzigen Beweis. Ich denke eher an eine Kriegslist der Gegner, die auf diese falsche Reaktion der Amis und Engländer zu hoffen. Chlorgas ist nämlich leicht erhältlich und einsetzbar. Krieg ist ein grausames Geschäft!

In der Nacht vom 13. /14. April haben die Amis mit Unterstützung der Engländer und Franzosen mit über 100 Raketen und Marschflugkörper syrische Lagerstätten von Chemie-Kampfstoffen und Produktionsstätten bombardiert. Aus meiner Sicht eine krimineller Plan oder ein Reinfall, denn Volltreffer auf Lagerstätten hätten unweigerlich tödliche Chemie-Kampfstoffe freigesetzt. Davon wurde aber nichts berichtet, weder von den Amis noch den Syrern.

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19. April 2018: Essen im Restaurant „Zum rostigen Anker“

19. April 2018 Restaurant „Zum rostigen Anker“ am Rheinhafen Basel

Der „rostige Anker“ ist eine alternative Gaststätte mitten im Basler Rheinhafen beim Hafenbecken 1. Auf der Speisekarte gibts nur spezielle Angebote. Die Küche legt Wert auf frische und wenn möglich regionalen Zutaten.

Ich war vor über 10 Jahren bereits einmal mit meinen Tennis-Kollegen hier zum Essen. Diesmal hatte Nicole die gute Idee mit dem „rostigen Anker“.

Es war wunderbares warmes Frühlingswetter. Wir konnten draussen direkt am Wasser des Hafenbeckens essen. Wir waren voll im Sonnenschein, bis es dunkel wurde. Als wir ankamen lag vor der Terrasse ein grosses Frachschiff, das im Laufe des Abends ablegte. Ein für mich spezielles Schauspiel.

Abends um 20:26 war Sonnenuntergang. Es bildete sich ein einmaliger Blick aufs Wasser mit den spiegelnden Lichter.

19. April 2018 TZum rostigen Anker am Rheinhafen Basel mit Nicole Schraner

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11. April 2018: Zu Besuch bei meiner Tochter Daniela

Ich treibe mich in der ganzen Welt herum. Im Juli auch wieder während 10 Tagen  im Kosovo, wo meine Tochter Daniela mit ihrem Eshref und ihren Kindern Anina und Leon ihre Ferien verbringen. Sie haben sich dort in Sushica, unweit der Hauptstadt Pristina ein eigenes schönes Haus gebaut.

v.l.n.r. Anina, Daniela, Eshref und Leon

Die 4 wohnen die übrige Zeit aber in der Ost-Schweiz in  Wil (SG). Zweimal im Jahr, sobald ich zurück in der Schweiz bin,  besuche ich sie. Dann werde ich verwöhnt mit meinen Lieblingsspeisen.

Vergangene Woche war es wieder soweit. Zum Mittagessen trudelte ich ein. Es gab gefüllte Peperoni, Leber Burek und als Dessert eine Yoghurt-Bombe mit Waldbeeren, sowie Orangen-Tiramisu.  Daniela kochte wie immer und absichtlich zuviel, damit ihr armer Vater auch in den folgenden Tagen zu Hause nicht verhungern muss. Diesmal füllte sie mir 5 Plastik-Behälter auf.

Yoghurt-Bombe mit Waldbeeren

 

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24. Sept. 2017: „Buttemoscht“ (=Hagebutten) Konfitüre

Buttenmost-Konfitüre ist eine meiner Lieblings-Brotaufstriche. Die Aufbereitung des Hagebuttenmarkes aus den Früchten der Heckenrose ist sehr aufwendig. Glücklicherweise haben sich gleich zwei Familien im solothurnischen Hochwald dieser Herstellung verschrieben. Jeweilen ab Ende Sept beziehe ich deren pürierten Hagebutten vom Türken-Laden am Kronenplatz in Binningen.

Gestern Abend kam ich eben mit dem Tram vom Bahnhof zurück vom Klassentreffen auf dem Vierwaldstättersee und sah im nahen Türken-Lädeli den Hinweis: „Buttenmost ist eingetroffen„. Unverzüglich bin ich abgedreht und habe 2 Kg Hagebutten-Mark und dieselbe Menge Zucker mit Geliermittel eingekauft. Heute habe ich die Konfitüre eingekocht, in Gläser abgefüllt und etikettiert.

Ein 500g-Glas Buttemoscht kam mich auf Fr. 3.20 zu stehen, denn für das Rohmaterial bezahlte ich Fr. 10.–/kg

 

 

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25. Mai. 2017: Auf- und Abstieg des Restaurant Arka in Tar

Das „Steakhaus Galeria“ gibt es nicht mehr

Das Restaurant Arka liegt vis-à-vis vom „Steakhaus Galeria“ in Tar, in dem ich in den letzten Jahren jeden Samstag mit Fredi und Inge, Matjaz und Ida z’Nacht ass. Leider gibt es seit diesem Jahr die „Galeria“ nicht mehr. Die Besitzerin des Hauses, sie lebt in Australien,  will verkaufen und kündigte die Pacht kurzfristig. Die Galeria war für mich zwar kein Spitzen-Restaurant, bot aber über die ganze Zeit eine gute kroatische Küche zu vernünftigen Preisen an. Berühmt und bei mir auch beliebt war das Salatbuffet….. und das zuvorkommende Wirtepaar.

Bergab mit dem Restaurant Arka

Bereits letztes Jahr habe ich mehrere Male unter der Woche ins Restaurant Arka vis-à-vis des Steakhouse Galeria besucht. Verschämt habe ich mich jeweilen hineingeschlichen, denn ich wusste, dass die beiden Wirte sich nicht allzu gut mochten. Aber mich interessierte die Qualität und das Angebot. Ich war jedes Mal begeistert. Meist habe ich nicht nach der Karte bestellt, sondern den netten hilfsbereiten Kellner gefagt, was er denn heute Spezielles anzubieten hätte. Ich war jedes Mal hoch zufrieden. Die Individualität hat mir gefallen. Vorallem in den Desserts bot er jedes Mal etwas Neues. Das Arka wer etwas teurer als die Galeria, war aber den Preis wert.

Dieser Jahr war ich 3x im Arka mit ganz unterschiedlichem Gefallen. Das erste Mal mit Wiener Freunden war ich noch einigermassen zufrieden. Es wear ja auch erst Saison-Beginn. Beim zweiten Mal mit Inge und Fredi war ich bereits etwas angekratzt. Obwohl es sich mediterranes Restaurant nennt, war die Auswahl an Fischen zu mager. Sie hatten nur grosse, wobei ich mich bei denen fragte, wie frisch die wohl seien. Enttäuschend auch der gemischte Salat, der bereits zusammen fiel, als er an den Tisch gebracht wurde.

25. Mai 2017: Essen im Restaurant Arka in Tar

Den negativen Höhepunkt erlebte ich am Donnerstag-Abend 25. Mai mit 8 Freunden. Wir wollten gut Essen. Ich habe von meinen guten Erfahrungen aus dem letzten Jahr geschwärmt. Ich kann es vorausschicken. Das Essen endete in einer Katastrophe, unsere Stimmung aber nicht. Die Vorspeise hatte noch weltmeisterlich begonnen:  eine längliche Platte mit Käse, Schinken und Speck, wunderbar und künstlerisch angerichtet. Sie liess eine grossartige Fortsetzung erwarten. Von den 9 Hauptspeisen waren 2 oder 3 meiner Freunde zufrieden. Gepasst hat der Teller Ravioli.  Kerstin bestellte schwarze Nudeln mit Garnelen und Spargeln. Es kam ein grosser Pasta-Teller gefüllt mit einem schwarzen Haufen Nudeln und kleinen Shrimps darunter. Ein nicht gerade Appetit anregender „Trauer-Teller“.

Ich bestellte gleich wie zwei meiner Freunde ein 200g Rindsteak mit Folien-Kartoffeln und Quark-Creme. Wir bestellte alle drei Medium gebraten. Jeder erhielt ein unterschiedlich grosses Stück Fleisch. Das grösste war etwa doppelt so gross wie meines, aber schön rot, meines war praktisch durchgebraten.  Der absolute Hammer waren die Folien-Kartoffeln. Sie waren zu hart und die Quark-Creme trocken und bröckelig. Nichts von cremig. Für mich unbegreiflich, wie ein Koch Kartoffeln nicht auf den Punkt bringt . Beim Quark haben sie uns alten, ausgetrockneten Quark serviert. Dazu gabe es Gemüse. Mich wunderte, dass das Gemüse ölig glänzte, bis ich realisierte, dies war vorgegartes und in Olivenöl eingelegtes Fertig-Gemüse, das man vom Händler in grossen Büchsen einkauft. Diese müssen nur kurz in der Microwelle aufgeheizt werden. Ideal für Junggesellen und Restaurants ohne Koch.

Dieses Arka ist nicht mehr dasselbe, wie letztes Jahr. Der Koch muss gewechselt haben. Die Küche 2017 an unserem Abend wurde nicht von einem Koch-Lehrling, sondern von einem Anfänger übernommen. Was mich im Nachhinein am meisten ägerte war nicht das schlechte Essen, sondern dass ich einmal mehr nicht den Mut hatte, den ganzen Frass zurückzugeben. Daran muss ich arbeiten. Erst zu Hause habe ich nämlich realisiert, wie schlecht ich diesen Abend gegessen hatte. Die Fröhlichkeit und Sprüche meiner Kollegen haben alles übertüncht. Wir hatten einen schönen Abend auf der angenehm warmen Terrasse, aber ….

Ins Arka werde ich in nächster Zeit nicht mehr zum Essen gehen und auch nicht weiter empfehlen. Ich weiss nun auch, warum sich sehr wenige Gäste im Arka verirren.

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Buttemost- oder Hagebutten-Konfitüre

Hier gibt es Buttemost

28. Okt. 2016: Buttenmost Hagebutten pürierte Rohmasse

Welch Zufall? Wenige 100 m von meiner Wohnung auf dem Kronenplatz in Binningen gibt es einen Türken-Laden, und vor diesem Landen sah ich gestern  eine grosse rote Tafel mit dem Angebot „Hier Buttemost„.

„Buttemost“ ist der Schweizer Ausdruck für Hagebutten und bezeichnet damit die ungiftigen Sammelnussfrüchte verschiedener Rosenarten. Im Ausland sagt man der Hagebutte auch: Hägen, Hiefe, Hiffen, Hiften, Rosenäpfel, Hetschhiven, Hetscherl, Hiven, Hetschepetsche, Mehlbeere, Wiepeldorn

Hagebutten können roh gegessen werden, nachdem die Nüsschen entfernt wurden. Je später man sie pflückt, desto süßer sind sie. Die Früchte bleiben oft den ganzen Winter am Strauch und sind meist auch noch im Frühling nach Durchfrieren problemlos genießbar. Die Früchte können zu Mus oder Konfitüre (Hagebuttenmark) verarbeitet werden. (Auszug aus Wikipedia)

Für mich handelt es sich beim „Buttemoscht“ um eine  alte Tradition aus meiner Jugendzeit. Jeweilen im Herbst kam bei uns die Buttemoschtfrau vorbei. Auf ihrem Leiterwagen stand ein Bottich gefüllt mit dem roten pürierten Mark der Hagebutte. Sie kam von Hochwald, einem Ort etwa 20-30 km ausserhalb Basels. Noch heute vertreibt diese Familie den Buttemoscht (http://www.buttenmost.ch). Man kann das Hagebutten-Mark sogar per Internet bestellen und sich via Post zukommen lassen.

28. Okt. 2016: Buttenmost Hagebutten aufrühren

Konfitüre Rezept

Ich habe beim Türken nur 2 kg Hagebutten-Mark gekauft und dafür Fr. 19.– bezahlt. Dies ergibt etwa 4 kg Konfitüre, was genügend ist für mich.

Diese 2 kg habe ich gemeinsam mit 2 Packungen Geliermittel in einer grossen Pfanne unter ständigem Rühren aufgekocht und dabei aufgepasst, dass es nicht spritzte und auch nicht am Boden anbrannte. Dies kann schneller passieren, als man meint. Deshalb muss man ununterbrochen rühren.

Erst danach gab ich die gleiche Menge Zucker wie Früchte dazu. Man könnte diese Menge auch auf 70% reduzierenen, was auf Kosten der Haltbarkeit geht. Bei mir muss die Konfitüre schon 2 Jahre halten, weil ich oft ausser Haus bin. Rühren, rühren und immer weiter rühren, bis das ganze Gemisch kocht und schäumt. Nun noch 5 Minuten und dann war es geschafft.

Die ganze klebrige Masse musste ich nur noch in die sauberst gewaschenen Gläser einfüllen, dann Deckel drauf und  etikettieren

28. Okt. 2016: Buttenmost Hagebutten: Abgefüll

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13. – 18. Sept. 2016: München – Oktoberfest – ich komme wieder

Vom Hofbräuhaus und Ratskeller, zur Hundertwasser-Brauerei, Befreiungshalle, BMW-Museum und via Café Winklstüberl, dem Markus Wasmeier Fleilichtmuseum zum Oktoberfest

14. Sept. 2016: Weissbierbrauer Kuchlbauer in Abendsberg: Logo

Für den illustrierten Bericht klick auf dieses Bild

Im 1971 war ich zum ersten Mal in München und erinnere mich noch bestens an die Bauarbeiten der Untergrundbahn für die im 1972 stattfindenden Olympischen Spiele. Ueber die heutigen Prachts-Flanierstrassen konnte damals wegen der tiefen Löcher nur noch beschränkt spaziert werden. Es sollte dann bis in die Jahre 1992, 1998 und 2003 dauern, bis es mich wieder nach München verschlug. Edith und Heinz Rehlen luden mich zu sich ein. Seither gehört München zu eine der ganz wenigen Orte, in denen ich mir vorstellen könnte, zu wohnen.

Bereits letztes Jahr war ein weiterer Besuch geplant. Ihn musste ich wegen meiner Augen-Operation verschieben. Am Dienstag, den 13. Sept. 2016 war es dann so weit. Während ich die letzten Male mit dem Flugzeug nach München flog, führte mich diesmal mein Skoda mit Hilfe des Navigationsgerätes von Basel über St. Gallen, Diepoldsau nach München Freimann, wo ich nach 4½ Stunden Fahrt um 14:30 Uhr von Edith und Heinz begrüsst wurde.

Heinz und Edith haben mich verwöhnt. In meinem Bericht über den Aufenthalt in München beschreibe und illustriere ich meine Erlebnisse. (Klick auf das Bild rechts)

 

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Kutteln bei Heidy und Karli Holzhauser

In meiner Jugend gab es oft Kutteln. Es war meine Leibspeise. Meine Eltern mussten sich finanziell einschränken, denn ein Staatsbeamter hatte keinen grossen Lohn.

6. April 2016: Kutteln beim Heidy und Karli Holzhauser 6. April 2016: Kutteln beim Heidy und Karli Holzhauser

Ueber 50 Jahre später kochte Heidy für mich Kutteln und zwar ohne Kümmel, denn Kümmel mag ich gar nicht. Ich bin bereits das das dritte Mal zu diesem Lecker-Schmaus eingeladen, wobei ich aber 1x ausfiel, als ich meinen grauen Star operieren musste. Heidy ist Weltmeisterin im Kutteln-Zubereiten. Sie macht die besten Kutteln und ich bin der glücklichste Kutteln-Esser. Vielen Dank Heidy. Du bist ein Goldschatz

6. April 2016: Kutteln beim Heidy und Karli Holzhauser

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Rückblick auf 6 Wochen Solaris: Hitzefahrt durch Istrien – Ohrengrübler – Feinschmeckereien etc

Gestern Fraitag-Abend rief mich René, ein thailändischer Freund aus dem Piemont, via Skype an und fragte, ob bei mir alles in Ordnung sei? Ich hätte seit langem nichts mehr ins Tagebuch geschrieben.

„Auf dr Alp, da gibts koa Sünd“

In der Tat war ich anderweitig beschäftigt. Nach meinem Hexenschuss vor ein paar Wochen plante ich an meinem Projekt „mobiles Vorzelt“. Ich schrieb intensiv an meiner Autobiografie, denn hier auf Solaris ist wenig weltbewegendes passiert, wenn man davon absieht, dass der benachbarte Oliven-Bauer in Sichtweite einen übel stinkenden Misthaufen mit Schafsmist aufgebaut hat. Kein Schweinestall, wie manche vermuteten. Die abendlichen Düfte und die damit zusammenhängenden Fliegen haben manchen von uns beschäftigt. Wir fühlten uns wie auf einer Alp..

Radausfahrt via Motovun – Livade – Oprtalj – Buje und zurück

Es war Freitag, 5. Juni. Unser dritter diesjähriger Sommertag mit Temperaturen um und höher 30ºC. Wir wollten nur eine kleine Ausfahrt machen und die Parenzana Strecke zwischen Kastelir und Porec auskundschaften. Dabei landeten wir jedoch in der Nähe von Viznjan und fanden die Fortsetzung der alten Eisenbahnlinie nicht mehr. Wir entschieden uns darauf, eine grosse Runde über Motovun und weiter den steilen 5km-Anstieg von Livade nach Oprtalj auf der anderen Seite des Mirna-Tales zu fahren.

Wir, d.h. Martina, Klaus und ich haben dieses Abenteuer überlebt. 79 km mit 1250 m Höhendifferenz und dies bei stechender Hitze lauteten die nackten Zahlen. Bereits der steile Livade-Anstieg mit durchschnittlich 10%-Steigung verlangte mir viel ab. Einmal musste ich sogar absteigen, weil mein Kopf nicht mehr wollte. Es war wirklich ein Abenteuer. Es war nicht die Distanz, sondern die ungewohnte Hitze und die Höhendifferenzen, die uns zu schaffen machte. Nach etwas mehr als 4 Stunden langten wir in Solaris wieder an. Müde, aber zufrieden und glücklich. Ich legte mich unter meinen Olivenbaum und schlief wie gewohnt meinen Schönheitsschlaf, diesmal aber 3 Stunden.

Unsere Radstrecke: Camping Solaris - Viznjan - Motovun - Livade - Oprtalj - Buje - Novigrad - Solaris

Unsere Radstrecke: Camping Solaris – Viznjan – Motovun – Livade – Oprtalj – Buje – Novigrad – Solaris (Strava Tracking)

Ist die jährliche Ohrengrübler-Plage bereits vorbei?

Wer kennt sie nicht, die kleinen niedlichen Tierchen, die beim ersten Morgen-Kaffee als leckere Beigabe aus der Kaffemaschine herausgespühlt werden.. … die aber auch als Familie in meinen Schuhen wohnen, in die ich schlüpfen will … oder aus dem Brotsack rauskrabbeln…. Nachts sind die nicht zu übersehen, denn sie lieben die Dunkelheit und Feuchtigkeit. Im Moment hat es nur noch vereinzelte.

Ich kann Euch beruhigen: Die Ohrwürmer sind für uns Menschen absolurt ungefährlich, obwohl sie recht gut beissen können. Habt ihr gewusst, dass diese Insekten zu den Fluginsekten gehören. Einige der Arten verfügen nämlich noch über Flügel und können auch fliegen. bei den meisten sind deren Flügel aber verkümmert.

Unglaublich: Das Niveau gewisser Camper

Den ursprünglichen Original Beitrag über einen Streit zwischen Campern habe ich aus eigenem Antrieb gelöscht, denn es ist nicht meine Aufgabe, andere zu kritisieren. Es liegt mir aber am Herzen, dass man sich bei Unstimmigkeiten anständig verhält und mit einander spricht. Ich lehne auch das Intigrieren, das gegenseitige Ausspielen und Aufstacheln hinter dem Rücken Betroffener ab.

 

Solaris Essen bei Martina und Klaus: Max mit Kardinalschnitte

Notverpflegung – frittierte Heuschrecken

An keinem der Tage, die ich hier vebrachte, musste ich Not leiden. Entweder grillierte ich etwas feines auf meinem Grill, oder ich ass auswärts in der „Galeria“ oder ich wurde von lieben Nachbarn und Freunden eingeladen.

  • Bei Kerstin und ihrem Udo genoss ich den besten Calamares-Salat, der mir je vorgesetzt wurden. Er soll in 40-50 m Tiefe gelebt haben. Nicht der Udo, sondern der Tintenfisch. Ein einmaliger Traum. Auch nicht der Udo, sondern der Calamares-Salat!
  • Der Martina und dem Klaus lasse ich bei unseren Rad-Ausfahrten immer den Vortritt. Vorallem, wenn es bergauf geht. Als Gegenleistung werde ich von den beiden kulinarisch verwöhnt. Gestern mit Hacktäschli und zum Dessert einer doppelten Kardinalsschnitte (etwa 6 cm dick). Reine Bestechung und Korruption!
  • Es ist modern, Veganer zu sein. Als Veganer wird man bewundert. Bereits zweimal ging ich meinem zeitweiligen Hobby als Veganer nach. Veganer meiden tierische Produkte. Die Konoba „Malo Selo“ in Fratrja (Buje) bietet solche leckeren Gerichte an. Mit viel Liebe bereiten sie „Ravioli mit Trüffel“ an, meine Veganer-Leibspeise.
    ⇒ Nur ein kleiner Hinweis:  Ich bin beileibe kein Veganer. Gott behüte mich! Aber für Trüffel werde ich kurzzeitig auch Veganer
  • Ein paar Wochen zuvor wurde ich im „Petra“ in Vsar mit Hasenschlegel und im „Barba Cizo“ in Funtana mit Muscheln und anderen Meeresfrüchten verwöhnt. Istrien bietet nicht nur  08/15-Gaststätten, sondern auch Feinschmecker-Lokale an.

Max im Malo Selo: Trüffel Ravioli

Das Wetter wird draussen abgehalten

Dieser Allgemeinplatz gilt auch hier in Istrien. Die Wetterlage ging auf und ab. Wir hatten zwar keine Stürme, aber immer wieder ein paar Stunden Regen und vorallem kühlen Wind, mehrheitlich jedoch Sonnenschein. Seit wenigen Tagen hat es gebessert. Man kann auch abends nach dem Sonnenuntergang draussen sitzen bleiben, ohne sich den Winterpulli überziehen zu müssen.

Beim Radfahren in den vergangenen Wochen litt ich immer wieder darunter, dass ein kühler Wind ging. Ich musste mir ein  Unterleibchen mit Windstopper unter mein Velo-Leibchen anziehen. Ich bin eben immer noch die thailändische Wärme gewohnt und mag es warm. Mein Körper schwitzt gerne. Seit Anfang Juni wurde es bedeutend wärmer, auch nachts

Mein autobiografischer Bestseller

Hohe Ziele soll man sich setzen. Vielleicht geht es mir wie den meisten Künstlern. Sie werden erst nach ihrem Tode berühmt. Daran bin ich aber bei weitem nicht interessiert.

Vielleicht habt ihr es bereits bemerkt. Meine Bücher und Blog-Beiträge veröffentliche ich unter dem Pseudonym „Basler Max“. Nicht zu verwechseln mit dem „Mario Basler“, seines Zeichens deutscher Fussballer. Wenn ihr im Google nach „Basler Max“ sucht, werdet ihr unzählige Einträge finden.

In der Zwischenzeit weiss ich auch, warum ich in der Google-Suche so weit oben erscheine: Meine Sex-Beiträge! Sucht mal mit den Begriffen  „Basler Max Sex„. Ihr werdet staunen! …lach lach lach

Fast täglich kratze ich während einiger Stunden meine Erinnerungen zusammen und schreibe diese in mein Notebook. Einzelne meiner Freunde auf dem Campingplatz beobachten dies mit Argwohn und haben mich im Verdacht, ich würde über sie schreiben. Ich kann aber alle beruhigen. Ich schreibe keine Thriller und noch weniger intime Enthüllungen über die Sünden auf dem Campingplatz.

Die Kapitel über meine „Krankheiten“ habe ich abgeschlossen. Ich hoffe, dass in Zukunft nichts neues dazu kommt. Nun arbeite ich an dem Abschnitt über meine „Karriere als Camper„. Begonnen hat diese als 18-Jähriger und enden wird sie gemäss meiner Lebensplanung erst in der Zukunft …. lach!

 

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