Meine Gedanken zum Ersatz meines Skoda Superb durch ein e-Auto

Mein jetziger Skoda Superb zu Hause in der Schweiz kommt in die Jahre. Er ist bereits 8 Jahre alt. Zeit sich zu überlegen, wie es weitergehen soll.

Als ich ihn vergangene Woche nach 5 Monaten wieder startete, die Batterie war in meiner Thailand-Zeit abgehängt, musste ich mich konzentrieren, um den laufenden Motor zu hören. Nach wenigen Metern, war ich wiederum begeistert über seine Laufruhe und -Qualität. Er ist immer noch „tiptop zwäg“.

Okt. 2011: L. Casciello anlässlich der Uebergabe meines neuen Skoda Superb

Ein Diesel/Benziner kommt nicht mehr in Frage. Die grüne Politik verunmöglicht dies. Die Elektro-Mobilität wird zwar gefördert, ist aber voller Widersprüche. Nach meiner Meinung eine „Tot-Geburt!“ Es kommt mir vor, als ob die Grünen voll auf „Fuss-Betrieb“ sprich Fussgänger setzen:

  • Noch auf Jahre werden die E-Autos schlechter in Bezug auf CO2-Emissionen dastehen, als die bisherigen Verbrenner
  • Noch auf Jahre, werden zu wenig Lade-Kapazitäten zur Verfügung stehen. Nachts, wenn alle ihre Autos aufladen wollen, sind die Kapazitäten hilflos überlastet. Was ist zudem, wenn ich auf dem Weg nach Istrien nachts meine Batterien aufladen sollte, und das E-Netz überlastet ist oder sogar abgeschalten ist?
  • Bei einem Unfall, darf niemand helfen und die Karosserie berühren, weil die Gefahr tödlicher Stromschläge besteht.
  • Die Herstellung der Batterien ist aufwendig, und die Rezyklierung noch nicht gelöst
  • Die Leistungs-Kapazität der Batterien wird sich im Laufe der Nutzungsdauer laufend abbauen, wie wir es von den Smartphones, Notebooks zur Genüge kennen. Man wird sie alle paar Jahre ersetzen müssen, was zu immensen Kosten führen wird.

Glücklicherweise bin ich bereits in einem Alter, in dem ich bald auf Autos verzichten kann oder sollte. Irgendwann in den nächsten Jahren wird Istrien kein Thema mehr sein. Ich werde meinen alten Superb solange fahren, bis die Grünen ihn mir wegnehmen. Dann gehts länger nach Thailand.

Nur so nebenbei: Der Strassenverkehr ist nur an etwa 1% der gesamten COs-Emissionen beteiligt. Viel Lärm um nichts! Aber den Grünen gehts ja nicht ums Klima, sondern um ihre Daseinsberechtigung im Parlament.

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